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  • Abteilung 1
    22.06.2015
    Trauer um Martin Frank
    Ehemaliger Präsident des Rechnungshofs Baden-Württemberg und früherer Regierungsvizepräsident gestorben

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe trauert um Martin Frank. Der ehemalige Präsident des Rechnungshofs Baden-Württemberg war von 1986 bis Ende 1989 Regierungsvizepräsident des Regierungsbezirks Karlsruhe. Er starb vor wenigen Tagen in Karlsruhe.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Martin Frank hat in all seinen Ämtern eine hohe fachliche Kompetenz bewiesen und sich durch seinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen des Regierungsbezirks Karlsruhe über Grenzen hinweg einen hervorragenden Ruf als Verwaltungsfachmann erworben. Dabei war sicherlich die erfolgreiche Koordinierung der Daimler-Ansiedlung in Rastatt eine der größten Herausforderungen in seiner Zeit als Regierungsvizepräsident. Zudem übernahm er während der Krankheit des damaligen Regierungspräsidenten Dr. Bieringer und nach dessen Tod bis zur Bestimmung eines Nachfolgers über längere Zeit hinweg die Leitung des Regierungspräsidiums Karlsruhe.“

    Martin Frank studierte Rechtswissenschaften und legte die beiden Staatsexamen in Heidelberg bzw. Stuttgart ab. Seine erste Stelle in der Landesverwaltung führte ihn 1973 an das Landratsamt Konstanz. Dort leitete er das Ordnungsdezernat. 1975 wechselte er zum Sozialministerium, wo er als stellvertretender Zentralstellenleiter schwerpunktmäßig mit Jugend- und Gesundheitspolitik befasst war.

    Weitere Führungsverantwortung übernahm Frank 1980 als Erster Landesbeamter im Rems-Murr-Kreis. 1984 führte ihn der Weg zurück nach Stuttgart, wo er im
    Innenministerium zuständig war für Städtebau, Landesentwicklung und Kommunalwesen. Im Jahre 1986 wurde er zum Regierungsvizepräsident in Karlsruhe bestellt, ehe er Anfang 1990 an das Staatsministerium berufen wurde, um dort die Abteilung für Personal, Haushalt, allgemeine Verwaltung und Rundfunkfragen zu leiten. 1992 kam Martin Frank zum Rechnungshof, zuerst als Vizepräsident und seit 1998 als Präsident. In dieser Zeit war Martin Frank auch Mitglied in der Verwaltungsreformkommission der Landesregierung.

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