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  • Abteilung 2
    05.02.2020
    Hanna-Nagel-Preis 2020 geht an die Karlsruher Künstlerin Peco Kawashima - Preisverleihung und Ausstellungseröffnung am 13. Mai 2020 um 18 Uhr in der Städtischen Galerie in Karlsruhe

    ​Der Hanna-Nagel-Preis geht in diesem Jahr an Peco Kawashima. Sie wurde am vergangenen Donnerstag (30. Januar 2020) von den Karlsruher Präsidentinnen final als Preisträgerin ausgewählt. Die Künstlerin setzte sich damit gegen insgesamt fünfzig eingegangene Bewerbungen aus dem gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe durch. Kawashima studierte von 2011 bis 2017 Bildhauerei bei Professor Harald Klingelhöller an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Karlsruhe und war zudem auch Meisterschülerin bei ihm.

    Der Hanna-Nagel-Preis ist, neben einer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Karlsruhe, verbunden mit einem begleitenden Katalog, einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.

    Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung von Kawashimas Werk findet am 13. Mai 2020 um 18 Uhr in der Städtischen Galerie in Karlsruhe statt.

    Hintergrundinformationen:
    Fünf Karlsruher Präsidentinnen haben 1998 auf Initiative von Jutta Limbach, damalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, den Hanna-Nagel-Preis ins Leben gerufen. Die Karlsruherin Gerlinde Fertig war zu diesem Zeitpunkt die erste Künstlerin, die die Auszeichnung erhielt. Mittlerweile ist der Preis – dessen Gewinnerin in einem zweistufigen Verfahren von einer Fachjury ermittelt wird – zu einer festen Größe sowie einer begehrten und in der Kunstwelt anerkannten Auszeichnung geworden. Seine wachsende Bedeutung spiegelt sich besonders an der Anzahl an Bewerbungen wider. So sind in diesem Jahr fünfzig hochkarätige Bewerbungen aus dem gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe eingegangen.

    Der Hanna-Nagel-Preis richtet sich an Künstlerinnen über vierzig Jahren und versteht sich als ein spezifisches Instrument der Förderung weiblicher Kunstschaffender, deren Berufsweg durch Mutterschaft und Elternzeit oft weniger geradlinig verläuft als der ihrer männlichen Kollegen. Darüber hinaus möchte der Preis das künstlerische Werk seiner Namensgeberin würdigen. Hanna Nagel (1907-1975) – eine der bedeutenden Vertreterinnen der „Neuen Sachlichkeit“ – musste sich zeitlebens mit gesellschaftlich zugeschrieben Rollen auseinandersetzen und in einem Kunstbetrieb, in dem Frauen nicht oder nur am Rande vorkamen, zurechtfinden.

    Seit 2011 wird der Preis durch Karlsruher Präsidentinnen, der Stadt Karlsruhe sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe ausgelobt. Zu den Präsidentinnen zählen aktuell: Margareta Barth, Präsidentin a. D. der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Eva Bell, Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Caren Denner, Polizeipräsidentin, Sylvia M. Felder, Regierungspräsidentin, Hildegard Gerecke, Polizeipräsidentin a. D., Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a. D., Heike Haseloff-Grupp, Präsidentin des Landessozialgerichts Baden-Württemberg a. D., Andrea Heck, Präsidentin a. D. der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin a. D., Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofes und Gudrun Schraft-Huber, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Karlsruhe.

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