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  • Abteilung 5
    06.07.2020
    Land unterstützt Gemeinde Simmersfeld bei der Umsetzung von Abwassermaßnahmen mit 2,2 Millionen Euro - Förderbescheid wird heute durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zugestellt

    ​Die Gemeinde Simmersfeld im Landkreis Calw investiert in den nächsten Jahren weiter hohe Summen in die Infrastruktur Ihrer Kanalisation. Noch in diesem Jahr soll im Simmersfeld ein neuer Regenwasserkanal und ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Gemeinde Simmersfeld bei der Umsetzung dieser Abwassermaßnahmen mit 2,2 Millionen Euro. Der entsprechende Förderbescheid wird der Gemeinde heute (6. Juli 2020) durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zugestellt. Umweltminister Franz Untersteller führt dazu aus: „Regenwasserkanal und Regenrückhaltebecken sind wichtige Instrumente beim Niederschlagsmanagement einer Gemeinde – auch für den seltenen Fall eines Starkregenereignisses. Deshalb unterstützen wir die Baumaßnahmen in Simmersfeld gerne. Sie sorgen für eine sichere Abwasserbeseitigung auch in Zukunft.“

    Gerade bei den kleinen Gewässern mit nur geringer Wasserführung kommt einer zukunftsfähigen Abwasserinfrastruktur besondere Bedeutung zu. Diesen Weg verfolgt die Gemeinde Simmersfeld schon seit Jahren. So hat sie die Anzahl ihrer eigenen Kläranlagen reduziert und an den Abwasserzweckverband (AZV) Altensteig angeschlossen. Über den systematischen Aufbau einer Trennkanalisation wird die Fremdwasserreduzierung verfolgt und erfolgreich umgesetzt. Durch das geplante Regenrückhaltebecken werden die häufig auftretenden hydraulischen Spitzen, die auch bei Regenwassereinleitungen die kleinen Gewässer beeinträchtigen, ausgeglichen.

    „Insbesondere für Flächengemeinden im Schwarzwald ist Fremdwasser ein zentrales Thema im Abwasserbereich“, erläutert Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. Bei Fremdwasser handelt es sich um sauberes Wasser, dass aus den Hanglagen oft als lang nachlaufender Schichtabfluss in die Kanalhaltungen der Ortslagen gelangt. „Hohe Fremdwasseranteile verursachen dann erhöhte Betriebskosten bei der Abwasserreinigung und belasten durch eine verschlechterte Reinigungsleistung der Kläranlagen und erhöhte Entlastungsaktivität der Mischwasseranlagen die Gewässer“, erklärt die Regierungspräsidentin weiter. „Deshalb sind wir froh, die Gemeinde Simmersfeld bei dem Umbau ihrer Abwasserinfrastruktur unterstützen zu können.“

    Das aktuelle Vorhaben umfasst den Bau von Regenwasserkanälen und eines Regenrückhaltebeckens mit 4.800 Kubikmeter. Die zuwendungsfähigen Aufwendungen belaufen sich auf 3,25 Millionen Euro. Bei einem Fördersatz von 80 Prozent resultiert daraus ein Bedarf an Landesmitteln von rund 2,2 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem baden-württembergischen Staatshaushalt, den der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

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