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  • Abteilung 4
    16.10.2020
    Radschnellweg Heidelberg – Mannheim Regierungspräsidium Karlsruhe sagt Fahrradtouren entlang der Vorzugstrasse ab

    Den zukünftigen Radschnellweg zwischen Heidelberg und Mannheim erleben! Unter diesem Motto hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung am 20. und 21. Oktober 2020 zwei Fahrradtouren entlang der zukünftigen Trasse des Radschnellwegs zwischen Heidelberg und Mannheim geplant.

    Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen und der Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 50 Fällen in der Stadt Mannheim, hat sich das Regierungspräsidium Karlsruhe dazu entschieden, die zwei Fahrradtouren abzusagen. Die angemeldeten Teilnehmenden wurden bereits per E-Mail darüber informiert. Das Team der Öffentlichkeitsbeteiligung überlegt sich nun, ob die Fahrradtouren auf einen anderen Zeitpunkt verschoben oder in einem anderen Format angeboten werden können. Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird darüber informieren und bittet um Verständnis für seine Entscheidung.

    Hintergrund Radschnellwege in Baden-Württemberg

    Radschnellwege sind aufgrund ihrer hohen Qualität Teil eines innovativen Verkehrskonzeptes in Baden-Württemberg. Sie sollen den Radverkehr auch über lange Distanzen attraktiv machen und so eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten. Ein Radschnellweg zeichnet sich vor allem durch eine großzügige Dimensionierung der Querschnitte, eine Minimierung der Zeitverluste durch Anhalten, eine direkte Linienführung sowie eine hohe Belagsqualität des Weges aus.

    Das Land Baden-Württemberg hat sich daher entschieden, die Federführung für drei Pilotprojekte zu übernehmen. Dazu gehört auch der Radschnellweg zwischen Mannheim und Heidelberg, als Teilstrecke der Gesamttrasse von Schifferstadt bis Heidelberg.

    Im Juni 2019 hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den groben Verlauf der Vorzugstrasse des zukünftigen Radschnellwegs veröffentlicht, der sich aus der tiefergehenden Untersuchung der Varianten aus der Machbarkeitsstudie ergeben hatte. Die Vorzugstrasse verläuft im Abschnitt Mannheim bis Ladenburg nördlich des Neckars, quert bei Ladenburg den Neckar entlang der derzeit im Bau befindlichen L 597 in Richtung Seckenheim und führt weiter von Seckenheim über Edingen nach Heidelberg.

    Um den Verlauf der Trasse, insbesondere im Bereich der Ortslagen, zu konkretisieren, hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe die Bürgerschaft im Sommer/Frühherbst 2019 mittels einer Onlinebeteiligung sowie Ortsbegehungen in Mannheim, Ladenburg, Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen und Heidelberg in die Planungsüberlegungen einbezogen. Die Öffentlichkeit zeigte großes Interesse an den angebotenen Beteiligungsformaten. So können seit der Veröffentlichung der Homepage über 8.000 individuelle Seitenbesucher verzeichnet werden, allein 5.000 in der Zeit zwischen Juli und Oktober 2019, als die Online-Beteiligung freigeschaltet war. In die digitale Beteiligungskarte trugen Bürgerinnen und Bürger über 400 Ideen ein. Sie wurde über 200 Mal kommentiert und über 4.000 Mal mit einem „Like“ bzw. „Dislike“ versehen. Im Rahmen der Ortsbegehungen wurden diese Hinweise ergänzt.

    Nach einem intensiven Dialog mit der Öffentlichkeit, steht der konkrete Verlauf der Vorzugstrasse nun seit Sommer 2020 fest.

    Ausführliche Unterlagen und Pläne zur Festlegung der Vorzugstrasse sowie der Katalog zur Auswertung der Hinweise aus der Öffentlichkeitsbeteiligung können unter www.radschnellweg-hd-ma.de/onlinebeteiligung abgerufen werden.

    Weitere Informationen zu den Radschnellwegen in Baden-Württemberg und dem Radschnellweg Heidelberg – Mannheim sind zu finden unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/radverkehr/radwege/radschnellwege/ und www.radschnellweg-hd-ma.de.

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