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  • Abteilung 4
    30.09.2015
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bekräftigt: „Mit den Bauarbeiten für die Enztalquerung beginnen wir im kommenden Jahr“

    ​Die bauliche Umsetzung großer Infrastrukturmaßnahmen wird im Regierungspräsidium Karlsruhe mit höchster Priorität vorangetrieben. Dies gilt auch und insbesondere für den Bau der Enztalquerung, also den sechsspurigen Ausbau der A 8 von zwischen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord. „Die gute Botschaft für die Region lautet: Wir beginnen mit den Bauarbeiten im kommenden Jahr“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl. Mit dieser Klarstellung wolle sie, so die Chefin der Karlsruher Mittelbehörde, ein klares Signal geben, um anders lautenden Botschaften zu begegnen und um mögliche Missverständnisse vor Ort auszuräumen. 

    „Der Baubeginn der Enztalquerung findet wie angekündigt  Mitte 2016 statt. Infrastrukturprojekte dieser Größenordnung sind allerdings komplex. Für die Enztalquerung wird zunächst die Ersatzwasserversorgung Niefern errichtet, danach kann mit den sogenannten CEF-Maßnahmen, dies sind Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung der ökologischen Funktion, begonnen werden“, erläuterte Nicolette Kressl die bauliche Abfolge der nächsten Schritte. 

    Diese CEF-Maßnahmen sind gesetzlich als Ausgleichsmaßnahmen zwingend vorgegeben und sind damit Teil der Baumaßnahme. Es sei natürlich nicht so, dass nach Baufreigabe durch den Bund bereits am nächsten Tag die Bagger anrollen könnten. Die erforderlichen Vorbereitungsarbeiten könnten nicht schon unmittelbar nach Erlangung des Baurechts durchgeführt werden. Solange die Mittelbereitstellung und damit der Baubeginn nicht vom Bund erklärt wird, dürfe das Land noch nicht aktiv werden, weil eine Baumaßnahme aus vielen Einzelmaßnahmen besteht, die zeitlich voneinander abhängen und Vorbereitungszeit benötigten.

    Nachdem nun der Bund den Bau frei gegeben und die Mittel bereit gestellt habe, würden die Bauexperten aus dem Regierungspräsidium Karlsruhe mit Hochdruck an der Umsetzung des Planfeststellungsbeschlusses arbeiten. Dazu müssten umfangreiche Detail- und Ausführungsplanungen für die Ingenieurbauwerke wie beispielsweise die Einhausung eines Teilabschnittes der Autobahn und den Straßenbau vorangetrieben werden. Hierfür müssen europaweite Teilnahmewettbewerbsverfahren für sämtliche Fachplanungen und für die Bauarbeiten europaweite Ausschreibungen durchgeführt und sehr komplexe Leistungsverzeichnisse erstellt werden. Dies dürfe bei allem nachvollziehbaren Interesse der regionalen Akteure nicht vergessen werden. Schließlich gehe es um ein Projekt mit einem derzeitigen Bauvolumen von mindestens 147 Millionen Euro und einer Länge von 4,8 Kilometern mit sehr anspruchsvoller Topographie.

    „Die Menschen in der Region können sich darauf verlassen, dass wir daran mit großer Energie arbeiten. Wir bemühen uns, jetzt die Grundlagen dafür zu schaffen, damit wir ab 2018 mit den Hauptarbeiten für die Bauwerke und den Straßenbau beginnen können“, so die Regierungspräsidentin, die im Übrigen darauf verweist, dass die Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums ihre Leistungsfähigkeit bereits beim 9,2 Kilometer langen und fast 150 Millionen Euro teuren Neubau des A 8 – Abschnittes zwischen Karlsbad und Pforzheim-West bewiesen habe.

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