Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Karlsruhe »Pressemitteilung
Startwebsite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Karlsruhe
  • Abteilung 7
    01.12.2015
    Schulkunst – Thema: „Zeichnen“ / Regionale Schulkunstausstellung im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karlsruhe, beginnt am Freitag, 11. Dezember 2015, 11 Uhr: Eröffnung durch Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

    ​Am Freitag, 11. Dezember 2015, eröffnet Regierungspräsidentin Nicolette Kressl im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76131 Karlsruhe, um 11 Uhr eine vielfältige Präsentation der Öffentlichkeit: Mit der regionalen Schulkunstausstellung, die in diesem Jahr „Zeichnen“ zum Thema hat, unterstreicht das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg die Bedeutung kreativen Schaffens im schulischen Bereich.

    Jährlich nehmen landesweit über 600 Schulen an diesem Programm teil. Alleine an der regionalen Ausstellung für den Schulamtsbezirk Karlsruhe, der die Stadt und den Landkreis Karlsruhe umfasst, beteiligen sich jährlich etwa 60 Schulen. Dabei wird einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, sich von dem Leistungsniveau an den Schulen und der vielfältigen Schulkultur zu überzeugen. Bis zu 5.000 Ausstellungsbesucher wurden bei früheren Ausstellungen allein in Karlsruhe gezählt. Neben der Dokumentation kreativen Tuns soll diese Regionalausstellung auch Anregung und Motivation für Schülerinnen und Schüler sowie deren Kunsterzieherinnen und Kunsterzieher sein.

    Das Förderprogramm „SCHULKUNST“ ist seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der kulturellen Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg und fördert die Bildende Kunst landesweit in allen Schularten. Zu einem wechselnden Thema erhalten Kunsterzieherinnen und Kunsterzieher in Fortbildungen Ideen und Hinweise, die sie in ihre Arbeit einbringen können. Vor zwei Jahren stand das Projekt unter dem das Thema „Farbe – Licht“. Nun geht es um das „Zeichnen“. Eine Zeichnung dokumentiert auf anschauliche Weise die Fähigkeit des Menschen, komplex und abstrakt zu denken. Diese Fähigkeit entwickelt sich schon in frühester Kindheit und dient der grundlegenden Orientierung in der Lebenswelt.

    Der Mensch zeichnet, seit es ihn gibt: Gezeichnet werden kann grundsätzlich auf nahezu jeder Fläche, sofern auf ihr Zeichenmittel haften oder sich Linien auf ihr einritzen lassen. Das war in der Höhlenkunst eine Felswand, später Holz-, Ton- und Steinplatten, sowie bis ins Mittelalter hinein Leder und Pergament. In den meisten Fällen dient heute Papier als Träger von Zeichnungen. Im modernen Sinn sind jedoch weitere experimentelle Möglichkeiten vorstellbar: So kann zum Beispiel auch nach dem Vorbild von Picasso mit Licht im abgedunkelten Raum gezeichnet werden.

    Als der Kunstunterricht an den Schulen noch „Zeichenunterricht“ genannt wurde, ging es vor allem darum, die Natur mit grafischen Mitteln möglichst genau zu erfassen: Nach der klassischen Auffassung hatte eine Zeichnung zunächst die äußere Form eines Motivs durch entsprechende Umrisslinien nachzuformen. Diese Linien konnten mit Hilfe von weiteren Strichen als Schraffuren ergänzt werden, um einen plastisch-räumlichen Eindruck zu erzeugen. Bis heute wird vor allem im Kursunterricht der Gymnasien noch auf diese Weise gearbeitet. Im modernen Sinn muss aber eine Zeichnung nicht notwendigerweise ein bestimmtes Motiv genau abbilden. Möglich sind auch abstrakte, ungegenständliche Formen, Strukturen oder Texturen. Man darf auf die vielfältigen Exponate der Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten schon sehr gespannt sein.

    Die Ausstellung ist ab Freitag, 11. Dezember 2015, bis Sonntag, 10. Januar 2016 jeweils von 11 bis 18 Uhr täglich außer montags geöffnet.

    An folgenden Tagen bleibt die Ausstellung geschlossen:
    24.-28.12.2015, 31.12.2015, 01.01.- 04.01.2016 sowie am 06.01.2016.

    Der Eintritt ist frei.

​​​Pressestelle

Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
Pressestelle@rpk.bwl.de


Pressesprecher

Uwe Herzel, Pressesprecher
Uwe Herzel
0721 926-4051

Stellvertretung


Irene Feilhauer
0721 926-6266 ​​​​​​​