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  • Abteilung 1
    26.01.2016
    „17 neue Stiftungen im Jahr 2015 sind ein bedeutsames Zeichen zivilgesellschaftlichen Engagements“: Regierungspräsidentin Nicolette Kressl stellt Stiftungsstatistik 2015 vor

    ​„17 neue gemeinnützige Stiftungen sind ein bedeutender und ermunternder Ausdruck des Engagements der zahlreichen Stifterinnen und Stifter für unsere Zivilgesellschaft. Ich freue mich besonders, dass sich unter den Neugründungen wieder eine Bürgerstiftung befindet – immerhin bereits die 24. in unserem Regierungsbezirk“, erklärte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei der Vorstellung der Stiftungsstatistik am 26. Januar 2016 in Karlsruhe. Der gemeinnützige Gedanke sei, so Nicolette Kressl, offensichtlich vielen Menschen ein Herzensanliegen. Diesen erfüllen die Stiftungen durch die Förderung breitgefächerter Zwecke wie beispielsweise im sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich oder auch im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. Damit tragen Stiftungen dazu bei, unsere Welt ein Stück weit besser zu machen, hob Regierungspräsidentin Nicolette Kressl weiter hervor.

    Im Jahr 2015 wurden im Regierungsbezirk Karlsruhe 17 gemeinnützige Stiftungen anerkannt. Damit bewegt sich die Zahl der Neugründungen etwas unter dem Niveau der Vorjahre (2013: 20, 2014: 24). Das bei den Gründungen eingebrachte Grundstockvermögen betrug 18,9 Mio. € (2013: 30,6 Mio. €; 2014: 241 Mio. €).

    Die Gesamtzahl der Stiftungen im Regierungsbezirk stieg durch die Neugründungen auf 743 (2014: 728). Dabei ist zu berücksichtigen, dass 2015 zwei Stiftungen zusammengelegt wurden sowie eine Sitzverlegung erfolgte. Von den 743 Stiftungen sind 682 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts (darunter 24 Bürgerstiftungen), 17 Stiftungen öffentlichen Rechts und 44 kommunale Stiftungen. Hervorzuheben ist, dass im Vergleich zu den übrigen Stadt- bzw. Landkreisen die Stiftungen im Karlsruher Raum am stärksten vertreten sind (Stadtkreis Karlsruhe: 134; Landkreis Karlsruhe: 66).

    Laut Regierungspräsidium Karlsruhe würden aufgrund der Beratung durch die Stiftungsaufsicht zunehmend Treuhandstiftungen beispielsweise unter dem „Dach“ einer Bürgerstiftung errichtet. Dies sei bei kleinen Vermögen meist die bessere Lösung, um die Ziele der Stifter verwirklichen zu können, da die „Dachstiftung“ die Verwaltung kostengünstig übernehme und Stiftername und Stiftungszweck durch deren Organisation weitergeführt werden können. Außerdem entfalle die Suche nach Organmitgliedern.

    „Es freut mich, dass trotz anhaltender Niedrigzinsen weiterhin Stiftungen errichtet werden. Ich danke allen Stifterinnen und Stiftern für ihr großes Engagement, die ihr privates Wirken am Gemeinwohl ausrichten. Ich hoffe daher, dass sich der positive Trend bei den Stiftungsgründungen auch in Zukunft weiter fortsetzt. Das Regierungspräsidium wird weiterhin seinen Beitrag für ein stiftungsfreundliches Klima leisten“, erklärte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Die 17 neu anerkannten Stiftungen verteilen sich wie folgt auf die Stadt- und Landkreise:

    Stadtkreise:

    Mannheim  1
    Pforzheim  1
    Baden-Baden 2
    Karlsruhe  4

    Landkreise:

    Landkreis Calw 1
    Enzkreis 1
    Landkreis Karlsruhe  3
    Rhein-Neckar-Kreis  4

    Hintergrund:

    Im Rahmen der Stiftungsaufsicht berät das Regierungspräsidium potentielle Stifterinnen und Stifter bei der Gründung einer Stiftung ebenso wie danach bei der Verwaltung einer anerkannten Stiftung. In der Regel stehen dabei Fragen der Ausstattung der Stiftung mit Vermögenswerten, die Erstellung einer Satzung, die Verwirklichung des Stiftungszwecks sowie die Rechnungslegung im Vordergrund.

    Weitere Informationen zu Stiftungen im Regierungsbezirk Karlsruhe, insbesondere auch Muster für Stiftungssatzungen etc. können über die Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe gefunden werden. Unter http: www.rp.baden-wuerttemberg.de sind auch alle Namen und die Erreichbarkeit der zuständigen Mitarbeiter im Regierungspräsidium Karlsruhe aufgeführt.

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