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  • Abteilung 5
    15.02.2016
    Regierungspräsidium Karlsruhe: Dammertüchtigungen haben hohe Priorität

    ​Das Landratsamt Rastatt hat heute (15. Februar 2016) den Planfeststellungsbeschluss für die Ertüchtigung des Rheinhochwasserdammes XXV und des rechten Murgdammes zwischen Rastatt und Au am Rhein an das Regierungspräsidium übergeben.
    „Damit liegen die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme vor. Die Ertüchtigung der Hochwasserdämme hat im Regierungsbezirk Karlsruhe hohe Priorität“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Im nächsten Schritt werden für die insgesamt 14 Kilometer lange Dammstrecke des Rheinhochwasserdammes XXV die Ingenieurleistungen zur Erarbeitung der Ausführungsplanungen in einem europaweiten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Mit dem Start der eigentlichen Bautätigkeiten ist in 2017 zu rechnen.

    In diesem Jahr beginnen darüber hinaus vorbereitende Planungen für die Ertüchtigung weiterer Rheinhochwasserdämme: des Rheindammes XXVII im Bereich der Raffinerie bei Karlsruhe und des Dammes XXV im Bereich des Karlsruher Rheinhafens. Ebenfalls werden zum Schutz des Mannheimer Stadtgebietes erste Planungen zur Sanierung des Rheinhochwasserdammes XXXIX bei Mannheim-Neckarau gestartet. Diese Dämme sind im Dammertüchtigungsprogramm des Landes in die beiden höchsten Priorisierungsklassen eingestuft.

    Dammertüchtigungsprogramm des Landes

    Im Herbst vergangenen Jahres hat das Umweltministerium das Dammertüchtigungsprogramm des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht. Demnach sind insgesamt rund 570 Kilometer Hochwasserschutzdämme an landeseigenen Gewässern in den kommenden Jahren an die heutigen allgemein anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Die Gesamtkosten hierfür werden aktuell auf rund 545 Millionen Euro geschätzt.

    Bei der Ertüchtigung der Dämme wird die Standsicherheit erhöht. In der Regel werden hierfür Böschungen flacher gestaltet und Bermen angelegt. Dammverteidigungswege sollen sicherstellen, dass der Damm auch im Hochwasserfall mit technischem Gerät erreicht werden kann. Fehlhöhen, die im Laufe der Jahre durch Setzungen zustande kamen, werden ebenfalls beseitigt.

    Informationen zum Dammertüchtigungsprogramm des Landes sind auf der Homepage des Umweltministeriums www.um.baden-wuerttemberg.de eingestellt.

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