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  • Abteilung 4
    11.04.2016
    Erneuerung der Fahrbahndecke und Bau von drei neuen Brücken auf der A 5 Frankfurt-Basel zwischen Bruchsal und Karlsruhe-Nord ab Mitte Mai 2016 / Davor ab 19. April 2016 Restarbeiten zwischen Karlsruhe-Nord und Bruchsal mit zwei statt drei Fahrstreifen

    ​Ab Dienstag, 19. April 2016 bis voraussichtlich Dienstag, 17. Mai 2016 wird auf der A 5 im Bereich der letztjährigen Fahrbahndeckenerneuerung auf der Richtungsfahrbahn Basel – Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal auf einer Länge von rund 0,5 Kilometer ein lärmarmer Dünnschichtbelag und auf einer Länge von weiteren 1,0 Kilometer eine Asphaltdeckschicht aufgebracht. Diese sind noch Teil der Untersuchungsstrecken, die durch die Bundesanstalt für Straßentechnik begleitet werden. Die Arbeiten konnten im letzten Jahr aus Witterungsgründen, aber auch weil der Beton zunächst einige Monate altern muss, bevor der Asphalt aufgebracht wird, nicht ausgeführt werden. In Fahrtrichtung Frankfurt stehen in dieser Zeit statt drei Fahrstreifen immer zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Nach Fertigstellung dieser Arbeiten, also ab Mittwoch, 18. Mai 2016, werden auf der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn Frankfurt – Basel zwischen Bruchsal und Karlsruhe-Nord bis Anfang Dezember 2016 auf einer Länge von rund 3,5 Kilometer die Fahrbahndecke und drei Brückenbauwerke erneuert. Hierzu wird der komplette Verkehr auf die Richtungsfahrbahn Basel – Frankfurt umgelegt, so dass dann je Fahrtrichtung nur noch zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    Aufgrund des altersbedingten Zustandes der Fahrbahn Basel – Frankfurt muss die Betonfahrbahn sowie die in dem Bereich befindlichen Brücken abgebrochen und erneuert werden. Dabei wird auch die Querneigung der Fahrbahn von 1,5% auf 2,5% erhöht. Hierdurch wird eine Verbesserung des seitlichen Wasserabflusses und in der Folge eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bewirkt. Die neue Betondecke wird mit einer lärmmindernden Waschbetonoberfläche hergestellt.

    Während der Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen und Staus gerechnet werden. Um die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen, werden die Arbeiten im Mehrschichtbetrieb unter Ausnutzung des Tageslichts und zum Teil in Nachtarbeit durchgeführt.

    Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, werden während der Baumaßnahme zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Kronau in beiden Fahrtrichtungen mobile Stauwarnanlagen installiert. Die Stauwarnanlage besteht aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
     
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt, es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 9,0 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

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76131 Karlsruhe
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Uwe Herzel
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