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  • Abteilung 2
    03.05.2016
    Trinationale Fachtagung im Rahmen des oberrheinischen Lehrertages: Mehrsprachigkeit – Praxis, Probleme, Perspektiven

    "​Die Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Baustein für ein vereintes Europa sowie für das Zusammenleben in unserer trinationalen Region Oberrhein“.

    Die Arbeitsgruppe „Erziehung und Bildung“ der Oberrheinkonferenz organisierte am 3. Mai 2016 im Atelier CANOPE Straßburg eine Veranstaltung, die sich mit den verschiedenen Modellen der Sprachvermittlung befasste, die in der Schweiz, Deutschland und Frankreich bereits mit Erfolg eingesetzt werden.

    Die Arbeitsgruppe, bestehend aus französischen, schweizerischen und deutschen Fachleuten des Bildungsbereichs, konnte anlässlich dieser Veranstaltung rund 150 Teilnehmer begrüßen, darunter Wissenschaftler, Fachleute, Führungskräfte und Praktiker aus dem Bildungssektor. Die Eröffnung erfolgte durch hochrangige Vertreter der Region aus dem Bereich Bildung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, etwa Guy MORIN, Präsident der Oberrheinkonferenz, und Sophie BEJEAN, Rektorin der Akademie Straßburg. Der Vormittag war einer wissenschaftlichen Präsentation des Themas gewidmet, im Rahmen derer der Begriff der Mehrsprachigkeit in den Ländern Europas sowie der Stellenwert der deutschen und französischen Sprache in unserer Region beleuchtet wurde. Am Nachmittag fanden mehrere Foren statt, bei denen die Teilnehmer die verschiedenen Modelle der Sprachvermittlung von der Vorschule bis zur Universität vorstellen, erörtern und vergleichen konnten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Berufsorientierung und dem Berufserwerb. Verschiedene Referenten brachten ihr Fachwissen sowie ihre pädagogischen Kenntnisse und Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene ein und äußerten sich zu den im Oberrheingebiet durchgeführten Maßnahmen.

    Die Veranstaltung trug dazu bei, auf die verschiedenen, von der Oberrheinkonferenz auf der Grundlage der Charta zur Förderung der Mehrsprachigkeit entwickelten Projekte aufmerksam zu machen: Mobilität von Schülern und Lehrern, Euregio-Zertifikat, Rahmenvereinbarung über die grenzüberschreitende Berufsausbildung.

    Darüber hinaus diente die Veranstaltung als Rahmen für den oberrheinischen Lehrertag, der alle zwei Jahre von der Oberrheinkonferenz organisiert wird. Diese Fachtagung bildete jedoch keinesfalls den Abschluss eines Prozesses, vielmehr wird sie ermöglichen, die Zusammenarbeit im Bereich der Erziehung und Bildung noch weiter auszubauen. Benachbarte Bereiche wie etwa der Kunst- und Kulturaustausch werden sicherlich von den Ergebnissen dieser Veranstaltung profitieren, die auch anderen Arbeitsgruppen der Oberrheinkonferenz als Anstoß für Überlegungen oder zur Planung neuer Projekte dienen werden. Die Formalisierung der Ergebnisse dieser Veranstaltung und die Vernetzung der Akteure aus der Region werden ermöglichen, weitere Projekte zu entwickeln und neue didaktische Materialien für den Spracherwerb zu erarbeiten.

    Weitere Informationen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein finden Sie unter: www.oberrheinkonferenz.org
    Kontakt: ce.maeri@ac-strasbourg.fr


    Die Kooperation am Oberrhein – kurz erklärt

    Keine andere europäische Region arbeitet grenzüberschreitend so eng und erfolgreich zusammen wie die Trinationale Metropolregion Oberrhein. Die Teilregionen Elsass, Baden, Südpfalz und Nordwestschweiz mit ihren 6 Mio. Einwohnern fügen sich zu einem gemeinsamen Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraum zusammen. Viele private und staatliche Initiativen fördern u.a. Mobilität, Bildung, Forschung und Umweltschutz in der Dreiländerregion.
     Gestaltet und begleitet wird die Kooperation von der Oberrhein-konferenz und dem Oberrheinrat. Die Oberrheinkonferenz verbindet die Regierungs- und Verwaltungsbehörden. Sie initiiert eine Vielzahl von Projekten und forciert deren Umsetzung. Der Oberrheinrat bildet die Versammlung der politisch Gewählten; er nimmt zu wichtigen regionalen Fragen Stellung, auch gegenüber Brüssel, Paris, Berlin und Bern.

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