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  • Abteilung 4
    13.05.2016
    A 5 Richtung Karlsruhe: Erneuerung der Fahrbahndecke

    ​Seit Dienstag, 19. April 2016, wurde auf der A 5 im Bereich der letztjährigen Fahrbahndeckenerneuerung auf der Fahrbahn in Richtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal auf einer Länge von rund 500 Metern ein lärmarmer Belag und auf einer Länge von einem weiteren Kilometer eine Asphaltdeckschicht aufgebracht. Diese Abschnitte sind noch Teil der Untersuchungsstrecken, die durch die Bundesanstalt für Straßentechnik begleitet werden. Die Arbeiten konnten im letzten Jahr nicht durchgeführt werden, da die neu gebaute Betonfahrbahn aus bautechnischen Gründen zunächst einige Monate altern musste, damit die Dauerhaftigkeit gewährleistet bleibt.

    Diese Arbeiten können termingerecht beendet werden, so dass ab Mittwoch, 18. Mai 2016, die Arbeiten auf der gegenüberliegenden Fahrbahn in Richtung Basel beginnen können. Auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern werden die komplette Fahrbahn und drei in diesem Streckenabschnitt liegende Brückenbauwerke erneuert. Hierzu wird der komplette Verkehr voraussichtlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai auf die Fahrbahn in Richtung Frankfurt umgelegt, so dass dann je Fahrtrichtung nur noch zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

    Aufgrund des altersbedingten Zustandes der Fahrbahn muss die Betonfahrbahn sowie die in diesem Bereich befindlichen Brücken abgebrochen und erneuert werden. Dabei wird auch die Querneigung der Fahrbahn von 1,5 Prozent auf 2,5 Prozent erhöht sowie die komplette Schutzeinrichtung erneuert. Hierdurch ist eine Verbesserung des seitlichen Wasserabflusses möglich und in der Folge verbessert sich die Verkehrssicherheit. Die neue Betondecke wird mit einer lärmmindernden Waschbetonoberfläche hergestellt.

    Während der Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen und Staus gerechnet werden. Um die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen, werden die Arbeiten im Mehrschichtbetrieb unter Ausnutzung des Tageslichts und zum Teil in Nachtarbeit durchgeführt.

    Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, werden während der Baumaßnahme zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Kronau in beiden Fahrtrichtungen mobile Stauwarnanlagen installiert. Die Stauwarnanlage besteht aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die vier Anzeigequer-schnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt, es erfolgt keine An-zeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund neun Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

​​​Pressestelle

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76131 Karlsruhe
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