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  • Abteilung 5
    15.07.2016
    Regierungspräsidium Karlsruhe optimiert Betriebsweise der Nagoldtalsperre

    ​Durch die vielen Niederschlagsereignisse in diesem Jahr war die Nagoldtalsperre bereits im Frühjahr voll gefüllt. Es stand fast kein Raum mehr für die Rückhaltung von Hochwasser zur Verfügung. Mit Blick auf die zum Teil schweren Hochwasserereignisse der letzten Wochen in Baden-Württemberg hat das Regierungspräsidium Karlsruhe als Betreiber der Talsperre in Abstimmung mit dem Landratsamt Freudenstadt aus Sicherheitsgründen entschieden, den Wasserspiegel in der Hauptsperre um 0,75 Meter abzusenken. Der dadurch gewonnene Hochwasserrückhalteraum bringt den Unterliegern mehr Sicherheit und das Regierungspräsidium kann auf schnell auftretende Niederschlagsereignisse besser reagieren. Dieser abgesenkte Wasserspiegel der Hauptsperre wird den Sommer über beibehalten, die Freizeitnutzung wird dadurch nicht eingeschränkt. Der Wasserspiegel der zum Baden freigegebenen Vorsperre bleibt unverändert.

    Hintergrundinformation:

    Die Nagoldtalsperre bei Seewald-Erzgrube ist eine landeseigene Talsperre und wird durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, Dienstsitz Freudenstadt, betrieben und unterhalten.

    Gebaut wurde sie in den Jahren 1965 – 1970 als Reaktion auf ein verheerendes Hochwasserereignis im Jahr 1947, bei dem im Nagoldtal schwerste Schäden entstanden sind und sogar Menschenleben zu beklagen waren. Aufgaben der Talsperre sind der Hochwasserschutz und die Niedrigwasseranreicherung. Die Talsperre bleibt nach derzeitigem Betriebsreglement den Sommer über eingestaut. Grundlage für dieses Reglement ist die über 50 Jahre alte Hochwasserstatistik, nach der Hochwasser nur im Winterhalbjahr und bei  Schneeschmelze zu erwarten ist.

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