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  • Abteilung 4
    11.08.2016
    Umbau der Kreuzung von B3 und B35 (Prinz-Max) in Bruchsal beginnt am Montag, 22. August 2016

    Am Montag, 22. August 2016, beginnen im Stadtgebiet von Bruchsal die Bauarbeiten an der stark verkehrsbelasteten Kreuzung von B3 und B35 (Prinz-Max-Kreuzung). Die Umbauarbeiten am Knotenpunkt dauern bis August 2017 und werden in insgesamt zehn Bauabschnitten durchgeführt.

    Die Kreuzung ist bereits seit Jahren an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen. Bei hohem Verkehrsaufkommen schlägt sich dies in erheblichen Rückstaulängen nieder. Durch die Herstellung zweier zusätzlicher Fahrstreifen für die Linksabbieger von der B35 wird die Leistungsfähigkeit erhöht. Der Knotenpunkt wird entsprechend dem Stand der Technik den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Erneuerung des bereits weitgehend zerstörten Straßenoberbaues trägt dabei dem gestiegenen Verkehrsaufkommen Rechnung. Im Zuge des Umbaus wird auch der östliche und westliche Kreuzungsast der B 35 erneuert.

    Die Ausführung der Baumaßnahme beginnt östlich der Kreuzung von B 3 und B 35 an der vorhandenen Brücke der Deutschen Bahn (DB) von Bretten her kommend. Dazu wird die B 35 abschnittsweise halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellen-Ampel geregelt. Hier wird der gesamte vorhandene Unterbau ausgetauscht; zudem werden die überfahrenen Brücken beziehungsweise Unterführungen neu abgedichtet. Um die Behinderung für den Verkehr zu verringern, wird die Baustellenampel mit der vorhandenen Lichtsignalanlage an der Kreuzung koordiniert, wie es sich schon 2013 beim Bau der Lärmschutzwand bewährt hat.

    Im weiteren Verlauf der Baumaßnahme wird dann ebenfalls halbseitig mit Ampelregelung der westliche Kreuzungsast der B 35 bis hin zur großen DB-Brücke erneuert. Soweit die vorhandenen Zu- und Abfahrtsrampen der Bundesstraße zum Stadtgebiet betroffen sind, wird eine zusätzliche örtliche Umleitungsbeschilderung zur Stadt hin aufgebaut.

    Schon weit außerhalb von Bruchsal weist das Regierungspräsidium Karlsruhe auf die Baustelle mit Hinweistafeln an der B 35 vor und nach der Autobahn-Ausfahrt Bruchsal, vor der L558 und von Bretten kommend vor der B293 sowie an der B3 in Untergrombach auf möglichen Stau hin.

    Nach Abschluss der Arbeiten an den beiden Ästen der B 35 beginnen die Arbeiten an der Kreuzung Prinz-Max. Diese werden in zwei Abschnitten (Nord und Süd) ausgeführt.

    Dabei wird die westliche Fußgängerunterführung, welche die B 35 vor dem Justus-Knecht-Gymnasium unterquert, einschließlich der beiden Treppenabgänge ersatzlos abgerissen und der Bereich wieder aufgefüllt. Dies ist notwendig, um den Platz für die zusätzlichen Fahrstreifen zu schaffen. Als Ersatz für die Querung der B35 ist dann die naheliegende Unterführung, in der Verlängerung der Moltkestraße, zu nutzen, die bereits im Vorfeld saniert wurde. Die vorhandene östliche Unterführung an der Kreuzung B3/B35 wird zum Pfarrzentrum der Kirchengemeinde hin verlängert und mit einem komplett neuen Fußgängeraufgang versehen. Die Unterführung wird dabei im Inneren und dem südlichen Treppenabgang saniert und erhält eine neue Beleuchtung.

    Gleichzeitig wird bei der Maßnahme auch noch die bestehende Kreuzungsampel umgebaut und auf Wunsch der Stadt mit einer Rotlichtüberwachungsanlage versehen. In Verbindung mit dem Umbau werden auch die bestehenden Bordsteine und Gehwege an der Kreuzung erneuert und gleichzeitig mit taktilen Leiteinrichtungen und abgesenkten Bordsteinen an den Übergängen versehen, um an dieser Stelle Barrierefreiheit zu schaffen.

    Im Zuge des Umbaus der Kreuzung Prinz-Max ist die B 35 in beiden Richtungen mit verengten Fahrspuren durchgängig befahrbar und wie bisher mit einer Ampel, auch für die Fußgänger auf der B3, geregelt. Allerdings ist es erforderlich, die B 3 (Durlacher Straße) im nördlichen Anschluss zur Innenstadt und später dann, nach einer erneuten Umlegung des Verkehrs, im südlichen Anschlussbereich (Karlsruher Straße) voll für den Verkehr zu sperren. Fußgänger können zu diesem Zeitpunkt keine Unterführung der B 35 an der Kreuzung nutzen, sondern müssen über die vor- bzw. nachliegende Unterführung an der Moltkestraße und am Schattengraben/Hagelkreuz ausweichen.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro und werden weitgehend durch die Bundesrepublik Deutschland getragen. Der Kostenanteil der Stadt Bruchsal beträgt für die Pflaster- und Gehwegarbeiten sowie den Umbau der Beleuchtung rund 100.000 Euro. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für August 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen während der Bauphase um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.

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