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  • Abteilung 5
    16.11.2016
    Der erste Newsletter „Rückhalteraum Elisabethenwört“ steht zur Verfügung: Wo stehen wir und wie geht es 2017 weiter?

    Mit einem ersten Newsletter zum Hochwasserschutz-Projekt „Rückhalteraum Elisabethenwört“ informiert der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe über den aktuellen Planungsstand sowie die bisherige Öffentlichkeitsbeteiligung und gibt einen Ausblick über die nächsten Arbeitsschritte.

    Elisabethenwört ist einer von 13 Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms, die zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Oberrhein dienen. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl betont: „Wir wissen, dass die Öffentlichkeit viele Fragen hat. Mit dem Newsletter liefern wir einen wichtigen Baustein zur Information aller Bürgerinnen und Bürger.“

    Das Planungsteam hat bisher umfangreiche fachliche Grundlagen erarbeitet. Mit dem Projektbegleitkreis und den vier Arbeitsgruppen, in denen die Gemeinden Philippsburg, Dettenheim sowie viele Bürgerinnen und Bürger vertreten sind, wurden bereits viele Fragen und Planungsinhalte diskutiert. Ein besonderer Meilenstein ist das in Zusammenarbeit mit dem Projektbegleitkreis entwickelte Kriterienpapier, mit welchem die Varianten künftig beurteilt werden sollen.

    Alle Interessierten finden den Newsletter und den Zwischenstand der Planung auf der Projekt-Homepage Elisabethenwört unter
    www.rp-karlsruhe.de << Abteilung 5 << Referat 53.1 << Retentionsraum Elisabethenwört oder können den Newsletter per Email anfordern unter rhr.elisabethenwoerth@rpk.bwl.de.

    Künftig soll der Newsletter etwa zweimal im Jahr erscheinen. Der nächste Newsletter ist für Frühjahr 2017 geplant. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können auch eine E-Mail senden, um zukünftig den Newsletter direkt zu erhalten: rhr.elisabethenwoert@rpk.bwl.de.

    Weitere Information zum Integrierten Rheinprogramm

    Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte auf dem Abschnitt zwischen Breisach und Iffezheim zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Strecke aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation verschlechtert.
    Zur Wiederherstellung eines Schutzniveaus gegen ein 200- bzw. 220-jährliches Ereignis, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen, im Jahr 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen. Das IRP beinhaltet die Wiederherstellung des Hochwasserschutzes und gleichrangig die Erhaltung und Renaturierung der Auenlandschaft am Oberrhein.
    Einer der 13 Rückhalteräume ist der Raum Elisabethenwört (Landkreis Karlsruhe und Landkreis Germersheim).

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