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  • Abteilung 3
    17.11.2016
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl besucht Weingut im Kraichgau - „Winzer im Kraichgau gut aufgestellt“

    ​„Die Winzer im Kraichgau haben viel Grund zur Freude. Denn trotz schwieriger Witterungsverhältnisse zu Beginn des Weinjahres 2016 haben kühle Nächte und warme Tagestemperaturen im September und Oktober sehr gute Qualitäten eingebracht. Weingüter und Weinbaubetriebe sind mit dem neuen Jahrgang hoch zufrieden. Die Kunden dürfen sich auf fruchtbetonte, wertige Qualitätsweine freuen“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl beim heutigen (17. November 2016) Besuch des Weingutes Philipp Plag in Kürnbach.

    „Der Betrieb Plag ist eines der innovativen Weingüter im Bereich Kraichgau. Er
    hat sich durch beständige hohe Weinqualität und Kundennähe einen sehr guten
    Ruf erarbeitet“, betonte die Regierungspräsidentin.

    Der Betrieb bewirtschaftet und vermarktet heute die Weine von 12,5 Hektar Anbaufläche. Als noch junges Weingut hat der Betrieb 2014 in einen Kellerneubau, den Barriquekeller, eine eigene Abfüllanlage und in einen modernen Verkaufsraum investiert und sich so für die zukünftigen Herausforderungen gewappnet. Mit diesen Maßnahmen hat der Betrieb Maßstäbe für die dortige Region im östlichen Kraichgau gesetzt.

    Informationen zum Betrieb

    Weinbau wird bei der Familie Plag bereits seit vier Generationen betrieben. Als Weinbaupionier war ein Vorfahr des heutigen Betriebsleiters, Albert Plag, weit über Kürnbach hinaus bekannt. Vor 25 Jahren hat die Familie Plag die Entscheidung zur Selbstvermarktung ihrer Weine getroffen. Seitdem hat sich der Betrieb durch seine besonders guten Qualitäten und seinen kundenorientierten Verkauf kontinuierlich weiterentwickelt.

    Die berufliche Qualifikation als Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft des Betriebsleiters Philipp Plag und seine besondere Motivation haben besonders dazu beigetragen, dass das schwierig begonnene Weinjahr 2016 einen guten Abschluss gefunden hat.

    Große Teile des neuen Weinkellers sind im Erdreich verbaut. Dadurch wird ein konstantes Kellerklima erreicht, das eine längere Aromaerhaltung und langsamere Alterung der Weine zulässt. Der neue Holzfasskeller umfasst 100 Barriquefässer a 225 Liter. Auch hier herrscht eine natürliche Temperatur von idealen 10-12° C bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. Ein Brunnen mit einer Art Wasserfall im Barriquekeller sorgt für ein ausgeglichenes Klima und eine gediegene Stimmung und ist Blickfang für den Verkaufsraum. Eine moderne Photovoltaikanlage unterstützt effizient und nachhaltig diese Maßnahme. Der Kellerneubau wurde durch das Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen des Förderprogramms Innovative Kellerwirtschaft gefördert.

    Der Betrieb erzeugt zu 70 Prozent Rotweine und zu 30 Prozent Weißweine. Die Rebsorten Lemberger, Spätburgunder, Schwarzriesling, Riesling und Grauburgunder sind dabei Leitsorten. Der schonende und qualitätsorientierte An- und Ausbau der Weine steht für die Familie Plag dabei an erster Stelle.

    Der Betrieb unterstreicht seine Qualitätsphilosophie mit der Einteilung der Weine in 3 Qualitätslinien: Gutsweine, Premium- und Excellanceweine, die sich abhängig von Ertrag und Qualität deutlich unterscheiden. Das ist richtungsweisend für die Darstellung von zukunftsorientierten Weinbaubetrieben.

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