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  • Abteilung 3
    09.02.2017
    64. Baden-Württembergischer Pflanzenschutztag - Öffentliche Vortragsveranstaltung für die landwirtschaftliche Praxis

    ​Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg veranstaltet zusammen mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg eine Vortragstagung über aktuelle Fragen des Pflanzenschutzes. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 16.Februar von 09.00 bis 13.30 Uhr in der Sonnenberghalle Angelbachtal statt.

    Der Baden-Württembergische Pflanzenschutztag ist eine öffentliche Vortragsveranstaltung für die landwirtschaftliche Praxis. Der Pflanzenschutztag will mit seinen Vorträgen Landwirte über neue Entwicklungen im Bereich des Pflanzenbaus und des Pflanzenschutzes, aber auch über Verbraucher- und Umweltschutz und die rechtlichen Rahmenbedingungen unterrichten.

    Die Themen des diesjährigen Pflanzenschutztages Baden-Württemberg sind nach ihrer Aktualität und der landwirtschaftlichen Bedeutung für die Ackerbauregionen und insbesondere den Kraichgau ausgewählt. Alle vier Vorträge der diesjährigen Tagung spiegeln die starke Verantwortung der Beratung und der Praxis gegenüber den Forderungen des Verbraucher- und Umweltschutzes wieder, wie auch das Ziel, dem Landwirt eine kostengünstige Produktion mit hochwertigen Erträgen zu ermöglichen.

    Dr. Burkhard Lennartz, Berater beim Fachdienst Landwirtschaft Buchen des Landratsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises erläutert die Bedingungen der Pflanzenschutzmittelanwendung auf landwirtschaftliche Kulturen ohne Verlagerung durch Abdrift, Verflüchtigung und Erosion.

    Michael Glaser vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg erläutert, wie die Verlagerung von Pflanzenschutzmitteln durch geeignete Geräteeinstellung und Düsenwahl, die Beachtung der Witterung und die Anlage von Mulchstreifen vermieden werden kann.

    Dr. Cornelia Köcher, Leiterin des Bereichs Herbologie bei Identxx GmbH Stuttgart, stellt das QWert-System vor, mit dem schon fünf Tage nach der Applikation von Pflanzenschutzmitteln eine Herbizidresistenz direkt auf dem Acker festgestellt werden und der Landwirt dann entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Eine Demonstration erfolgt im Foyer.

    Dr. Andreas Maier, Referent für pflanzliche Erzeugung beim Regierungspräsidium Karlsruhe zeigt auf, wie die Wirksamkeit von Fungiziden erhalten werden kann und wie der Schutz von Anwohnern und Umstehenden umgesetzt wird. Ausgewählte Maßnahmen des Integrierten Pflanzenschutzes und die Biodiversität von Agrarlandschaften sind weitere Themen seines Vortrages.

    Am Schluss der Veranstaltung ist den Teilnehmern der Tagung Gelegenheit gegeben, in einer Zetteldiskussion Fragen an die Vortragenden zu richten.

    Vor und nach der Veranstaltung sowie in der Pause präsentiert das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg im Foyer der Sonnenberghalle aktuelle Düsentechnik zur Reduzierung der Abdrift und bietet die Möglichkeit, ackerbauliche Prognosesysteme im Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion (ISIP) unter Anleitung selbst anzuwenden.
    Vor der Halle stellen die ZG Raiffeisen Karlsruhe und das Kraichgau Raiffeisenzentrum Eppingen neue, nach dem Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) förderfähige Pflanzenschutzgeräte aus und informieren hierzu.

    Die teilnehmenden Landwirte erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme an einer Fort- und Weiterbildungsveranstaltung zur Sachkunde im Pflanzenschutz nach § 9 Abs. 4 Pflanzenschutzgesetz.

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