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  • Abteilung 2
    30.03.2015
    S-Bahn Rhein-Neckar: Regierungspräsidium ist dem Zeitplan voraus
    Weiterer Schritt für den Umbau der Haltepunkte Heddesheim / Hirschberg, Ladenburg und Schwetzingen

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat eine Teiletappe für den Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar abgeschlossen. Für drei weitere Bahnhöfe (Heddesheim/ Hirschberg, Ladenburg und Schwetzingen) hat es die Anhörungsberichte mit den Entwürfen der jeweiligen Planfeststellungsbeschlüsse dem Eisenbahnbundesamt vorgelegt. Zusammen mit dem kürzlich erledigten Haltepunkt Laudenbach hat das Regierungspräsidium damit in einer ersten Tranche vier von insgesamt dreiundzwanzig Genehmigungsverfahren für die Anpassung der Bahnstrecken Mannheim - Darmstadt, Mannheim - Karlsruhe und Heidelberg - Bruchsal an den S-Bahnbetrieb absolviert. Dank einer eigens für diesen Zweck beim Regierungspräsidium gebildeten Projektgruppe dauerten die Verfahren nur etwa halb so lang, wie von der Bahn und dem Eisenbahnbundesamt kalkuliert. 

    Im Rahmen eines Kooperationsvertrages haben sich Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und die Deutsche Bahn AG auf den Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar verständigt. Mit Umsetzung der zweiten Ausbaustufe sollen alle Strecken und Linien mit Fahrzeugen befahren werden können, die eine Einstiegshöhe von 76 Zentimetern und eine Länge von 210 Metern haben. Die Maßnahmen umfassen die Modernisierung einschließlich eines barrierefreien Ausbaus von insgesamt 87 Bahnhöfen. In Baden-Württemberg wurden bereits 27 Vorhaben realisiert. 

    2014 wurde das Regierungspräsidium Karlsruhe darüber informiert, dass für den barrierefreien Umbau bzw. Neubau von weiteren insgesamt 23 Bahnhöfen oder Haltepunkten Planfeststellungsverfahren durchzuführen sind. Das Land bewilligte daraufhin zusätzliche Personalstellen auf Zeit beim Regierungspräsidium, damit die Verfahren von einer eigens dafür eingerichteten Projektgruppe abgearbeitet werden können. 

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl ist zufrieden, dass diese Rechnung bisher aufging: „Mit einer durchschnittlichen Verfahrensdauer von sechs bis sieben Monaten hat die Projektgruppe einen perfekten Start hingelegt. Wenn es bei diesem Tempo bleibt, können auch die nächsten fünf Bahnhöfe deutlich vor dem Zeitplan abgearbeitet sein.“

    Wie schnell es nach den derzeit laufenden Anhörungsverfahren für die zweite Tranche der künftigen S-Bahnhöfe in Wiesental, Waghäusel, Neulußheim, Oftersheim und Mannheim-Rheinau mit den restlichen vierzehn Bahnhöfen weitergeht, hängt derzeit allein an der Deutschen Bahn AG als Antragsteller und dem Eisenbahnbundesamt. Zurzeit wartet man beim Regierungspräsidium auf die Anträge für die dritte Tranche mit vier weiteren Bahnhöfen, die laut Zeitplan eigentlich schon vorliegen sollten.

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