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  • Abteilung 4
    05.05.2017
    A 5: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe beginnen am 8. Mai 2017 bis voraussichtlich Anfang November 2017 an der A 5 in Fahrtrichtung Frankfurt die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen auf einer Länge von rund zehn Kilometern. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Zunächst werden mobile Stauwarnanlagen installiert und vorbereitende Maßnahmen für die spätere Verkehrsführung ausgeführt. Für die spätere Verkehrsführung müssen am Fahrbahnrand provisorische Nothaltebuchten gebaut, die Gelbmarkierung aufgebracht, die am Bauanfang und am Bauende benötigten Mittelstreifenüberfahrten hergestellt sowie die mobile Schutzwand für die bauzeitliche Verkehrsführung gestellt werden. In dieser Zeit wird auch die Umleitungsbeschilderung aufgebaut, die für die anschließende Sperrung der auf der Ettlinger Seite liegenden Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd notwendig wird. Diese vorbereitenden Arbeiten dauern rund vier Wochen.

    Im Anschluss beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn der A 5. Für die Baumaßnahme muss die Fahrbahn in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der gesamte Verkehr wird auf der Fahrbahn Richtung Basel abgewickelt. Hierzu stehen in beiden Fahrtrichtungen je zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Gleichzeitig mit der Erneuerung der Fahrbahn werden noch elf im Baufeld befindliche Brücken im Rahmen der Sperrung saniert sowie die gesperrten Zu- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Karlsruhe - Süd auf der Ostseite (Fahrtrichtung Frankfurt) erneuert.

    Die westlich, also auf Karlsruher Seite, gelegene Zu- und Abfahrt von der B 3 auf die A 5 beziehungsweise von der A 5 zur B 3 kann jederzeit genutzt werden.

    Während der Bauzeit und insbesondere während der Einrichtung und Räumung der Baustellenverkehrsführung muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden. Um die möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen, werden die Arbeiten unter Ausnützung des Tageslichts sowie teilweise mit Nachtarbeit durchgeführt.

    Die Geschwindigkeit auf der Autobahn muss nach der Verkehrsfreigabe der neuen Betonfahrbahn für etwa vier Wochen auf 100 km/h beschränkt werden, da bei einer neuen Fahrbahndecke die für die Verkehrssicherheit erforderliche Straßengriffigkeit noch nicht sofort gegeben ist. Nach dieser bundesweit vorgeschriebenen Einfahrphase finden voraussichtlich Mitte November, bei geeigneter Witterung, die abschließenden Messungen der Straßengriffigkeit statt.

    Auf der A 5 und auf der A 8 werden mobile Stauwarnanlagen installiert, um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken. Die Stauwarnanlagen bestehen aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
    In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmer für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

    Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.baustellen-bw.de.


    Projektinformationen zum Pressetermin A 5 - Fahrbahndeckenerneuerung der A 5 bei Ettlingen in Fahrtrichtung Frankfurt
     
    Zeitliche Ab- und Reihenfolge zur Durchführung der Baumaßnahme (Veränderungen im zeitlichen Ablauf sind möglich):


    Bauphase I ab 8.Mai 2017

    - Aufbau der Stauwarnanlage zur Unfallvermeidung an den Stauenden
    - Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten der A 5 am Baustellenanfang und -ende
    - Herstellung von Nothaltebuchten für die bauzeitliche Verkehrsführung
    - Einrichtung und Aktivierung der Verkehrsführung für die Bauphase II
      Vollsperrung der Fahrbahn Richtung Frankfurt

    Bauphase II, Fahrbahndeckenerneuerung Richtung Frankfurt etwa vier Wochen nach Beginn

    - Untersuchung von Verdachtsflächen auf Kampfmittel
    - Rückbau der alten Schutzeinrichtungen
    - Abbruch der alten Fahrbahndecke (Beton)
    - Durchführung von Erdarbeiten
    - Anpassung der Entwässerungseinrichtungen
    - Erneuerung der Schutzeinrichtungen einschließlich Fahrbahnmarkierung und Beschilderung
    - Herstellen der Tragschicht
    - Herstellen der neuen Fahrbahndecke aus Waschbeton
    - Herstellen einer lärmarmen Grinding Oberfläche auf rund vier Kilometern (Versuchsstrecke der BASt)
    - Sanierung von elf Brückenbauwerken


    Bauphase III, Rückbau bis Anfang November 2017

    - Rückbau der Nothaltebuchten
    - Wiederherstellung der normalen Verkehrsführung


    Kenndaten zu den wesentlichen Arbeiten:

    - Länge der zu sanierenden Fahrbahn   ca. zehn Kilometer
    - Verkehrssicherung für bauzeitliche Verkehrsführung
    - Gelbmarkierung  ca. 33.000 Meter
    - mobile Schutzwände ca. 11.000 Meter
    - Abbruch alte Fahrbahnfläche gesamt  ca. 150.000 Quadratmeter
    - Betonabbruch ca. 140.000 Quadratmeter
    - Asphaltabbruch ca. 10.000 Quadratmeter
    - Abbruch Tragschichten unter Beton ca. 10.500 Quadratmeter
    - Abfuhr und Entsorgung ca. 120.000 Tonnen
    - Schutzeinrichtung beseitigen ca. 20.000 Meter
    - Längsmarkierung herstellen ca. 27.000 Meter

    Baukosten:

    Die Baukosten, einschließlich der Verkehrssicherung und der notwendigen Anpassung der Verkehrsführung, betragen rund 20 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

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