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  • Abteilung 5
    24.05.2017
    Einladung zur Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach
    Termin: Donnerstag, 1. Juni 2017
    Zeit: 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr Ort: Wanderparkplatz Herrenwies, Herrenwies 20, 76596 Forbach

    Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, lädt am Donnerstag, den 01.06.2017, zu einer Informationsveranstaltung zum Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach“ ein.

    Im Rahmen eines kleinen Spaziergangs durch die Wiesen stellen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro, dem Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz aus Bühl sowie einem Vertreter der Forstdirektion aus Freiburg, einige der im Gebiet vorkommenden Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung vor, und geben einen Überblick über ihre Arbeit und den Ablauf der Managementplanung.

    Zu der öffentlichen Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Grundstückseigentümer und Landbewirtschafter, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

    Das rund 1.150 Hektar große Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Talschwarzwald zwischen Bühlertal und Forbach“ liegt in den Gemeinden Bühl, Bühlertal, Ottersweier und Forbach. Das Gebiet ist überwiegend von Wald geprägt. In den schattigen Wäldern findet man das Grüne Koboldmoos und den Europäischen Dünnfarn. Rund um die Ortschaften erstrecken sich teils in sehr steilen Lagen reizvolle Wiesenflächen mit artenreichen, mageren Flachland-Mähwiesen und Borstgrasrasen. Sie sind Lebensraum von zahlreichen Schmetterlingsarten, in den Bachläufen sind Bachneunaugen und Groppe heimisch.

    Gefährdet sind die blumenbunten Mähwiesen durch Aufgabe der extensiven Wiesennutzung. In der Folge könnte dann Wald durch Sukzession und Aufforstung wieder vordringen. Wärmebedürftige Offenlandarten wie die Schmetterlinge, aber auch Heuschrecken und Reptilien würden ihren Lebensraum verlieren.

    Die wirtschaftlich nicht mehr attraktive extensive landwirtschaftliche Wiesennutzung wird daher mit öffentlichen Mitteln unterstützt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Landnutzern die reizvolle Mittelgebirgslandschaft mit ihrer hohen Artenvielfalt als europäisches Naturerbe zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln.

    Mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 soll das europäische Naturerbe mit seinem Artenreichtum und seinen typischen Landschaften erhalten werden. Für jedes Natura 2000-Gebiet im Land wird deshalb von den Naturschutzreferaten der Regierungspräsidien ein Managementplan erstellt.

    Eine Übersichtskarte und weitere Informationen zu Natura 2000 und dem Projekt finden Sie hier.

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