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  • Abteilung 4
    21.07.2017
    Neckartalbrücke Horb - Regierungspräsidium hat Planfeststellungsbeschluss erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Planfeststellungsbeschluss für die B 32 Ortsumgehung Horb (Neckartalbrücke) erlassen.

    „Ich freue mich, dass wir jetzt mit dem Planfeststellungsbeschluss die rechtlichen Voraussetzungen für das für die Stadt Horb und die Region so wichtige Bauvorhaben geschaffen haben“, betonte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

    Dem Beschluss ist ein frühes breit angelegtes Beteiligungsverfahren vorausgegangen. Das Regierungspräsidium hatte zusammen mit der Stadt Horb vor Einleitung des Verfahrens den Bürgerinnen und Bürgern die Pläne umfassend vorgestellt.

    „Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung hat sicherlich dazu beigetragen, dass es nach Abschluss der Offenlage für das Projekt Neckartalbrücke Horb weit weniger Einwände gegeben hat, als es bei einem solchen Großprojekt normalerweise üblich ist“, so die Regierungspräsidentin.

    Die Ortsumfahrung trägt vor allem dem hohen Verkehrsaufkommen und der daraus resultierenden Lärm- und Schadstoffbelastung in der Kernstadt von Horb Rechnung.

    So bewegen sich in der unteren Altstadt von Horb aktuell bis zu 18.700 Kfz und 1.220 LKW täglich. Prognosen zufolge wird sich bis zum Jahr 2030 die Verkehrsbelastung weiter erhöhen.

    Neben der Entlastung der Kernstadt von Horb ermöglicht die Schaffung einer zusätzlichen Neckartalquerung außerdem eine direkte Anbindung des Landkreises Freudenstadt an das überregionale Fernstraßennetz (A 81).

    Die Planung erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern von der bestehenden B 14, Stuttgarter Straße, Abzweig Haugenstein, über die neu zu errichtende Neckartalbrücke bis zur bestehenden B 32, Hornaustraße und zum Ortsende Nordstetten. Beginnend ab dem Bestand der B 14 wir die B 32neu auf der alten Trasse mit verbreitertem Querschnitt in Richtung Süden geführt.

    Überholfahrstreifen werden jeweils für die Bergfahrt vorgesehen. Zusätzlich werden im Bereich der Knotenpunkte Abbiegestreifen angeordnet. Das Brückenbauwerk hat eine Länge von rund 670 Metern und erreicht bis zu 70 Meter über dem Talgrund.

    An den Knotenpunkten „Rauschbart“ (Einmündung der B 14alt, Stuttgarter Straße) und „Scheibenhalde“ (Einmündung B 32 alt, Hornaustraße) entstehen Einmündungen mit Lichtsignalanlagen. Der bestehende plangleiche Knotenpunkt „Nordstetten“ wird durch einen neuen planfreien Anschluss mit Überführung der L 396 ersetzt.

    Entsprechend der vorgebrachten Einwendungen und Stellungnahmen wurde die Planung insbesondere um einen Sichtschutzwall auf der Südseite der Hornau-
    straße sowie um einen Wall als Überflughilfe für Fledermäuse auf der Nordseite der Hornaustraße ergänzt. Außerdem wurden Kurvenradien der neu geplanten Forst- und Wirtschaftswege für das Befahren durch Langholztransporter neu dimensioniert. Ferner wurde eine provisorische Parkplatzfläche im Anschluss an den Einmündungsbereich der Gemeindestraße „Haugenstein“ und nördlich der Stuttgarter Straße realisiert. Grund hierfür ist, dass der vorhandene Parkplatz „Am Rauschbart“ über den Zeitraum der Herstellung der Talbrücke als Baustelleneinrichtungsfläche verwendet wird und eine Nutzung durch die Öffentlichkeit dadurch nicht möglich ist.

    Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 31. Juli 2017 bis einschließlich 14. August 2017 im Rathaus der Stadt Horb zur Einsicht aus. Weitere Informationen rund um die B 32 OU Horb – Teil Neckartalbrücke gibt es im Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter den aktuellen Straßenplanungen

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Dialog/Seiten/default.aspx

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