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  • Abteilung 2
    28.08.2017
    „Schreiner – Gut in Form“: 30. Ausstellung des Schreinerhandwerks in Folge - Gut 50 Meister- und Gesellenstücke im Regierungspräsidium am Rondellplatz

    ​Sie läuft und läuft und läuft: Mit ihrer in 2017 bereits 30. Auflage ist sie eines der am längsten etablierten Ausstellungsformate des Regierungspräsidiums Karlsruhe und lockt auch in diesem Jahr mit jungen, frischen Ideen aus der Welt des Schreinerhandwerks Freunde des handwerklichen Schaffens in das Zentrum Karlsruhes: Gut 50 Gesellen- und Meisterstücke des Schreinerhandwerks sind in der Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ von Samstag, 9. September 2017 bis Sonntag, 8. Oktober 2017 im Regierungspräsidium am Rondellplatz zu sehen. Sie geben einen aktuellen Einblick in das Schaffen von Jungmeistern und Junggesellen aus verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Von einer neutralen Jury werden die jeweils drei besten Gesellen- und Meisterstücke ausgesucht und bei der Ausstellungseröffnung am Freitag. 8. September 2017, Beginn um 14 Uhr, im Meidinger-Saal in der Karl-Friedrich-Straße 17 mit dem Prädikat „Gute Form“ und einem Buchpreis ausgezeichnet.

    In einer begleitenden Sonderausstellung sind Werke aus der einzigen französischen Orgelbauerschule im elsässischen Eschau zu bewundern. Daher wird nach der Eröffnung am Freitag, 8. September, in den Ausstellungsräumen eine Orgelspielerin ihr musikalisches Können präsentieren.

    Damit präsentiert die Schreiner-Innung Karlsruhe ein Jahr vor ihrem 300-jährigen Bestehen, das die Innung 2018 feiern kann, bereits zum 30. Mal ein eindrucksvolles Spektrum ihrer künftigen Leistungsträger im Meister- und Gesellenbereich.

    Wohl kaum ein anderer Handwerksberuf ist so vielseitig wie der des Schreiners. Und kaum ein anderes Handwerk eröffnet jenen, die es einmal erlernt haben, so viele Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung durch Spezialisierung wie der Beruf des Schreiners. Ob im Möbel- oder Ladenbau, ob bei der kompletten Ausstattung von Hotels und Gastronomie, ob als Designer oder Messebauer, ob im Fenster- und Türenbau mit Holz und Kunststoff – überall gilt: „Wie der Schreiner kann‘s keiner“. Kein Wunder also, dass der Schreinerberuf zu den immer noch begehrten Handwerks- und Ausbildungsberufen bei den Schulabgängern zählt. Wer es über Lehr- und Gesellenzeit zum Schreinermeister gebracht hat, dem stehen noch viele Wege für eine Weiterbildung offen: zum Beispiel als Betriebswirt des Handwerks oder als Restaurator im Handwerk. Zudem gibt es völlig neue Aufstiegschancen im Bereich der modernen Technologien. Außerdem ist er berechtigt, einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl eröffnet die Ausstellung am Freitag, 8. September 2017, um 14 Uhr. Anschließend sprechen der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie unter anderem Stefan Mogler vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil und der Obermeister der Schreiner-Innung Karlsruhe, Torsten Müller. Anschließend werden die Buchpreise des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die „Gute Form“ verliehen. Interessierte sind auch zur Ausstellungseröffnung herzlich willkommen.

    Die Besucher der Ausstellung haben wieder die Möglichkeit, sich als Jury zu betätigen und das ihrer Meinung nach schönste Meister- und Gesellenstück auf einer Karte zu vermerken. Am Ende der Ausstellung werden die Besucherpreise vergeben. Bei dieser Besucherumfrage werden die Preisträger für die beiden ersten Meister- und Gesellenstücke ermittelt, die Preise hierfür werden von den
    Firmen Hirsch & Sohn und Schorn & Groh gestiftet.

    Zu sehen ist die Ausstellung „Schreiner – Gut in Form“ bei freiem Eintritt von Samstag, 9. 9.2017 bis Sonntag, 8.10. 2017, dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, am 8.10. nur bis 16 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe. Weitere Infos im Internet


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