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  • Abteilung 9
    01.09.2017
    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedet den ehrenamtlichen Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme Dr. Hubert Lang

    ​Vor rund zwei Jahren, am 19. November 2015, übernahm Dr. Hubert Lang die Aufgabe als ehrenamtlicher Ansprechpartner für die Flüchtlingserstaufnahme im Regierungsbezirk Karlsruhe. Mit seiner Arbeit unterstützte er zusammen mit den  Ansprechpartnern aus den drei anderen Regierungspräsidien die im Juli 2015 ebenso erstmals bestellte Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wolfsturm. Die Ehrenämter sind von dem seit März 2016 für die Flüchtlingserstaufnahme zuständigen Innenministerium Baden-Württemberg auf zwei Jahre angelegt und sollen auch zukünftig Ehrenamtlichen übertragen werden. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl verabschiedete nun in der vergangenen Woche Dr. Hubert Lang und dankte ihm herzlich für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. „Wir sind sehr froh, dass Sie uns in den letzten beiden Jahren so tatkräftig unterstützt haben, dadurch konnten wir auftretende Schwierigkeiten frühzeitig identifizieren und Lösungen dafür finden“, so Kressl.

    Lang blickt auf zwei intensive Jahre zurück, die er nicht missen will, versicherte er Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei seiner Verabschiedung. Bei seiner Tätigkeit kamen dem studierten Philologen und Orientalisten seine Erfahrungen, insbesondere aus dem diplomatischen Dienst, zugute. Bei einem langjährigen Einsatz im Libanon hatte er seine Arabischkenntnisse vertieft, eine Qualifikation von unschätzbarem Wert, wie sich bei seinen Besuchen in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe schnell herausstellte. Denn mit seinen Sprach- und Kulturkenntnissen der arabischen Länder kam Dr. Hubert Lang mit Flüchtlingen, insbesondere aus Syrien, rasch ins Gespräch und erfuhr  von ihren dringendsten Sorgen und Nöten in den Einrichtungen. So konnte Lang zusammen mit der im Oktober 2015 eingerichteten Fachabteilung für Flüchtlingsangelegenheiten im Regierungspräsidium Karlsruhe zu den verschiedensten Fragestellungen schnell pragmatische Lösungen herbeiführen. Der Einsatzbereich von Lang war groß, denn zwei Drittel aller Asylsuchenden Baden-Württembergs werden in Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. So wohnten im November 2015 über 25.000 Menschen in 23 Einrichtungen, aktuell sind noch rund 4.000 Menschen in acht Einrichtungen im Regierungsbezirk Karlsruhe untergebracht. Nachhaltig beeindruckt habe ihn die enorme Leidensfähigkeit der Menschen, die ihm begegneten, so Lang. Noch heute würden ihn Menschen, die er in den letzten zwei Jahren in den Erstaufnahmeeinrichtungen kennengelernt hat, anrufen. Auch zukünftig will er sich für Flüchtlinge einsetzen, allerdings in einem etwas begrenzteren Radius an seinem Wohnort in Sasbach im Schwarzwald.​

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