Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Karlsruhe »Pressemitteilung
Startwebsite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Karlsruhe
  • Abteilung 2
    27.04.2015
    B 462 Tunnel Gernsbach
    Regierungspräsidium gibt grünes Licht für die Nachrüstung von Rettungswegen
    Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat jetzt das Baurecht für die  Nachrüstung von Rettungswegen am vorhandenen Gernsbacher Straßentunnel erteilt. Die genehmigten Planunterlagen liegen in der Zeit vom 4. Mai 2015 bis einschließlich 18. Mai 2015 während der gesamten Dienststunden in der Bauverwaltung der Stadt Gernsbach zur Einsicht aus. Wenn dann innerhalb eines Monats niemand Klage erhebt, wird der Beschluss des Regierungspräsidiums bestandskräftig und der Nachrüstung steht rechtlich nichts mehr im Wege.
     
    Durch die Neufassung der „Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln“ wurde die grundsätzliche Notwendigkeit für die Umbaumaßnahmen des Gernsbacher Tunnels geschaffen. Vorrangiges Ziel ist die Selbstrettung der Verkehrsteilnehmer in einem Notfall. Zur Verbesserung der Tunnelsicherheit wurde in einem ersten Schritt bereits die betriebstechnische Nachrüstung durchgeführt (Lüftung, Beleuchtung, Elektrik, Steuerungstechnik, Brandmeldung, Notrufanlagen, Beschilderung, etc.). Die Fertigstellung dieser Maßnahme erfolgte im April 2013. Das Regierungspräsidium Karlsruhe berichtete ausführlich.
     
    In einem zweiten Schritt werden die notwendigen bergmännischen Arbeiten für die neuen Notausgänge erfolgen. Die Planung umfasst den Bau von vier Rettungstreppenhäusern mit den dazugehörigen Querstollen und den Anschluss an den Straßentunnel. Die Treppenhäuser enden oberirdisch im Bereich „Obertsroter Landstraße“, „Am Kurpark“, „Am Blumenweg“ und „Am Bahnhof“.
     
    Zusätzlich werden, wo möglich, entsprechende Flächen zum Aufstellen von Wartungsfahrzeugen und gegebenenfalls auch von Rettungsfahrzeugen vorgesehen.
    Die Baumaßnahmen im zweiten Abschnitt können weitestgehend ohne Tunnelsperrung erfolgen. Lediglich für den Durchbruch und die Anschlüsse an die Röhre muss der Tunnel für kurze Zeit gesperrt werden.
     
    Die Gesamtbauzeit für die Herstellung der Notausgänge wird voraussichtlich 18 Monate betragen.

​​​Pressestelle

Schlossplatz 1 - 3
76131 Karlsruhe
Pressestelle@rpk.bwl.de


Pressesprecher

Uwe Herzel, Pressesprecher
Uwe Herzel
0721 926-4051

Stellvertretung


Irene Feilhauer
0721 926-6266 ​​​​​​​