B 39, Rheinbrücke Speyer

B 39, Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer

Kontakt

Fachinformationen Ralph Eckerle, Projektleiter, 06221 1375-170, ralph.eckerle@rpk.bwl.de

Zahlen & Fakten

Gesamtlänge: 600 m
Gesamtbauzeit: 7. Januar 2019 - voraussichtlich Ende 2021
Gesamtkosten: ca. 28,7 Mio. Euro

Die Rheinbrücke besteht aus zwei Bauwerken mit unterschiedlichem Tragwerk, für die verschiedene Sanierungstätigkeiten erforderlich sind:
Vorlandbrücke (Beton)
Strombrücke (Stahl)

Termine

Vollsperrung der K 4250 ab Montag, 1. Februar 2021
Pressemitteilung vom 28.01.2021

Aktueller Stand

Bauausführung ab 7. Januar 2019
Beginn der Sperrung der Salierbrücke: 21.01.2019

Das Projekt

Ausgangslage

Die statische Nachrechnung der Brücke ergab nicht nur Sanierungs-, sondern auch dringenden Ertüchtigungsbedarf für das Gesamttragwerk der Brücke.


Ziele der Maßnahme

Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer.


Geplante Maßnahmen

Bauliche Maßnahmen

  • Verstärkung des Betonüberbaus der Vorlandbrücke durch zusätzliche Bewehrung und Vergrößerung des Betonquerschnitts
  • Erneuerung der Brückenbeläge (Asphalt, Abdichtung, Beschichtung)
  • Erneuerung der Brückenkappen (Geh- und Radwegbereich) einschließlich der Schutzeinrichtungen (Geländer, Abtrennung zur Fahrbahn)
  • Erneuerung des Korrosionsschutzes sowie Verstärkung des Kragarmbereichs an der Strombrücke
  • Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen
  • Erneuerung der Brückenlager sowie Erneuerung / Sanierung Übergangskonstruktionen

Zeitgleich zu den Arbeiten an der Rheinbrücke soll der Umbau des Knotenpunkten B 39/ L 722 beim Lußhof erfolgen.

Verkehrliche Maßnahmen

  • Vollsperrung der Salierbrücke (B 39) mit Durchfahrtsmöglichkeit für beschränkt öffentlichen Verkehr (ÖPNV und Rettungsfahrzeuge) in beide Fahrtrichtungen
  • Verlängerung Verflechtungsstreifen ggf. Mitbenutzung des Seitenstreifens A 61
  • Einstellung der Maßnahme in Verkehrsfunk und Navigationssysteme
  • Stauwarnanlage 
  • Ampelregelung Knoten B 9/ B 39 Dudenhofen
  • Wegweisung Stadtgebiet Speyer

Informieren Sie sich

Öffentlichkeitsbeteiligung

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hat das Regierungspräsidium Karlsruhe im März 2018 einen Projektbegleitkreis eingerichtet, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften, der Politik, der Wirtschaft, der Rettungsdienste, des ÖPNV, Trägern öffentlicher Belange und weiteren Multiplikatoren zusammensetzt.

In seiner letzten Sitzung wurden folgende Varianten der Verkehrsführung während der Bauzeit diskutiert: 

  1. Vollsperrung für alle Verkehrsträger (außer Fuß- und Radverkehr)
    Bei dieser Variante wäre die Salierbrücke für alle Verkehrsteilnehmer (außer Fuß- und Radverkehr) voll gesperrt. Eine Umleitung aller Verkehrsträger würde über die A 61 erfolgen. Die Bauzeit beträgt bei dieser Variante ca. 20 Monate. 
  2. Einstreifige Verkehrsführung
    Bei dieser Variante könnte der PKW-Verkehr während der Bauzeit in Fahrtrichtung Speyer über die Brücke fahren. Aus Arbeitsschutzgründen wäre die Brücke für den ÖPNV und für die Rettungsdienste aufgrund deren Fahrzeugbreiten jedoch nicht passierbar. Eine Umleitung der o.g. Verkehrsträger würde über die A 61 erfolgen. Die Bauzeit verlängert sich bei dieser Variante auf ca. 26 Monate, da die bautechnischen Abläufe unter fließendem Verkehr komplexer und somit zeitaufwändiger sind.
  3. Vollsperrung mit Durchfahrtsmöglichkeit für beschränkt öffentlichen Verkehr (ÖPNV und Rettungsfahrzeuge)
    Bei dieser Variante können Rettungsfahrzeuge und Shuttlebusse des ÖPNV die Brücke auch während der Bauzeit in beide Richtungen queren. Alle anderen Verkehrsträger würden über die A 61 umgeleitet. Die Bauzeit beträgt bei dieser Variante ebenfalls ca. 26 Monate.

Nach einer Priorisierung und Gewichtung aller maßgeblichen Belange sieht das Regierungspräsidium Karlsruhe die Variante „Vollsperrung mit Durchfahrtsmöglichkeit für beschränkt öffentlichen Verkehr“ als Vorzugsvariante und hat dies in der letzten Sitzung des Projektbegleitkreises auch so dargestellt. Ausschlaggebendes Argument war dabei, neben der dadurch möglichen Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung, insbesondere die Möglichkeit der Schaffung eines attraktiven Ersatzkonzepts für den ÖPNV.

Auch bei den Mitgliedern des Projektbegleitkreises fand die Variante große Zustimmung, daher wird diese Verkehrsführung für die Bauzeit vorgesehen.



Planung

Planungsunterlagen

DokumenttitelDateitypGröße
Übersichtsplan Bestand pdf 3 MB

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