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Referat 47.2 (Straßenbau Ost) des Regierungspräsidium Stuttgart

Straßenbau

Straßenquerschnitt

Die B 29 wird als 2-bahniger Ausbau mit 4 Fahrstreifen hergestellt (Sonderquerschnitt SQ 26).:
2 x 10,50 m Fahrbahn,

  • je Richtung 2 Fahrstreifen und 1 Standstreifen mit 2,5 m und 
  • 3 m Mittelstreifen und 2 x 1 m Bankett
Bild zeigt Regelquerschnitt B 29 neu, Quelle: RPS
Abbildung 2: Regelquerschnitt B 29 neu (Sonderquerschnitt SQ 26)

Straßenoberbau

Der erforderliche Straßenoberbau wurde in nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO 12) festgelegt. Die Bemessung erfolgte nach Tafel 1, Zeile 3 für die Belastungsklasse 100. Die Fahrbahn der neuen B 29 weist eine Dicke von 70 cm auf. Hierbei besteht der Fahrbahnbelag aus einer 4 cm starken Splittmastixasphaltdeckschicht, an welche sich eine 8 cm Asphaltbinderschicht und eine 18 cm Asphalttragschicht anschließen. Die abschließenden Schichten stellen mit 15 cm Stärke die Frostschutzschicht und mit 25 cm die Schottertragsschicht dar.

Die Landesstraße L 1161 sowie die Rampen der Anschlussstellen wurden nach RStO 12 Tafel 1 Zeile 3 für die Belastungsklasse 10 hergestellt.

Die nach den Richtlinien für den ländlichen Wegebau (RLW 99) neu errichteten Wirtschaftswege in Asphaltbauweise nach RLW 3.1 weisen in der Regel einen 43 cm dicken Oberbau auf. Der Aufbau besteht zum einen aus einer 35 cm Schottertragschicht und zum anderen aus einer 8 cm Asphalttragdeckschicht. Die Wirtschaftswege mit einer Deckschicht ohne Bindemittel wurden nach RLW 99 2.2 40 cm stark ausgebildet. Dabei wurde auf der 35 cm starken unteren Schottertragschicht eine Deckschicht aus Splitt-Sand mit 5 cm aufgebracht.


Abbildung 3: Aufbau der neuen B 29

Entwässerung 

Die Entwässerung der Fahrbahnoberfläche erfolgt über die Längs- und Querneigung in Entwässerungsrinnen, Straßenabläufe sowie straßenbegleitende Mulden und Gräben. Oberflächenwasser, welches nicht breitflächig zur Versickerung gebracht werden kann, wird über Entwässerungsleitungen den Regenklärbecken zugeführt. Zusammen mit dem anfallenden Einschnittsböschungswasser wird dies in Entwässerungsleitungen gesammelt und über die Regenklärbecken bzw. Regenrückhaltebecken den Vorflutern geführt. Zusätzlich werden größere Wassermengen bei starken Regenfällen mittels offenen Erdbecken zurückgehalten und anschließend vorgereinigt den Gewässern zugeführt.