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Referat 47.2 (Straßenbau Ost) des Regierungspräsidium Stuttgart

Natur und Umwelt

Jedes Straßenbauvorhaben führt zu Eingriffen in Natur und Umwelt. Aus diesem Grund ist die Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes ein wesentlicher Bestandteil des Straßenbaus. Sowohl die Belange des Lärmschutzes, der Luftreinhaltung und des europäischen Artenschutzes als auch des Naturschutzes und der Landschaftspflege waren zu berücksichtigen. Dabei wird eine große Anzahl von landschaftspflegerische Maßnahmen als Ausgleich für die bauanlage- und betriebsbedingten Eingriffswirkungen umgesetzt.

Diese Maßnahmen sollen den Eingriff minimieren oder falls unvermeidlich, durch entsprechende Maßnahmen ausgleichen. Bereits im Vorfelde wurden Artenschutzmaßnahmen umgesetzt. Beispielsweise in Form von extensiven Ackerflächen für die Feldlerche, Überflughilfen und Leitelementen für Fledermäuse und Schutzzäunen für Eidechsen, damit diese nicht ins Baufeld einwandern und getötet oder verletzt werden können. Die Ausgleichsmaßnahmen umfassen die Bepflanzung der Nebenflächen mit heimischen Gehölzen und die Ansaat artenreicher Wiesenmischungen. Die von der B29 zu querenden Gewässer – Rems, Alte Rems, Sulzbach, Lauter und Schettelbach – werden naturnah gestaltet und bepflanzt. Vorlandbereiche werden künftig nur noch extensiv genutzt, erhalten Flutmulden und Feuchtbereiche und erfahren dadurch eine wesentliche ökologisch Aufwertung.