Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Stuttgart »Abteilung 4 »Pressemitteilung
RP Stuttgart,  Straßenwesen und Verkehr
  • Abteilung 4
    02.09.2019
    L 1100/ K 2155: Umbau der „Waldkreuzung“ bei Talheim (Landkreis Heilbronn)
    Verkehrsfreigabe am Samstag, 7. September 2019

    Die seit 29. Juni 2019 laufenden Umbauarbeiten an der Kreuzung der Landesstraße L 1100 und der Kreisstraße K 2155, der sogenannten „Waldkreuzung“ zwischen Flein, Talheim, Ilsfeld und Untergruppenbach, werden demnächst abgeschlossen. Daher können am kommenden Samstag, 7. September 2019, die L 1100 und die K 2155 für den Verkehr wieder freigegeben werden.

    Die Kreuzung wurde an dieser Stelle zu einem Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 40 Metern umgebaut, um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Die Baumaßnahme umfasste außerdem die Verlegung der Bushaltestellen auf die Abzweigung in Richtung Ilsfeld sowie den behindertengerechten Ausbau. Von den Bushaltestellen führt nun ein Gehweg mit Querungshilfe bis zur Einfahrt des Hohrainhofes. Des Weiteren wurde die Fahrbahndecke der L 1100 in Richtung Flein bis zum Talheimer Hof saniert.

    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Hierbei übernimmt sowohl das Land Baden-Württemberg mit 51 Prozent als auch der Landkreis Heilbronn mit 49 Prozent jeweils einen Kostenanteil.

    Durch die guten Wetterverhältnisse und den Einsatz von mehreren Baukolonnen konnte der straffe Zeitplan von insgesamt zehn Wochen Bauzeit eingehalten werden.

    Hintergrundinformationen:
    Der Bau des Kreisverkehrs, die Fahrbahndeckensanierung in Richtung Flein und der Gehwegbau nach Talheim bis zur Einfahrt des Hohrainhofes wurde in zwei Bauphasen untergliedert durchgeführt.

    Zu Beginn der ersten Bauphase Ende Juni 2019 wurden größere Erd-, Leitungs- und Randsteinarbeiten neben der bestehenden Fahrbahn durchgeführt. In der zweiten Bauphase wurde im Kreuzungsbereich der bestehende Asphaltbelag gefräst. Teilweise war für den Neubau ein Vollausbau nötig und teils wurden nur die oberen 20 Zentimeter der bestehenden Straße erneuert. Nach dem Ausbau der Bestandsfahrbahnen konnte mit dem neuen Aufbau für den Kreisverkehr begonnen werden: Erdplanum, Schottertragschicht, Asphaltpaket. Vor dem Asphalteinbau in der Kalenderwoche 34/ 35 waren noch die restlichen Bordsteinarbeiten, das Setzen der großen Kreisverkehrsinsel und der kleineren Fahrbahnteiler, sowie Bankett- und letzte Erdarbeiten notwendig.

    In dieser Woche werden die Markierungs-, Beschilderungs-, Begrünungs- und letzte Aufräumarbeiten durchgeführt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.