Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Stuttgart »Abteilung 4 »Pressemitteilung
RP Stuttgart,  Straßenwesen und Verkehr
  • Abteilung 4
    04.09.2019
    A 7 Virngrundtunnel: Sanierung und Nachrüstung der Betriebstechnik (Landkreis Ostalbkreis)
    Umfahrung des Baustellenbereichs über Nebenstrecken bringt keine Zeitersparnis / Bitte an Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, auf der Autobahn zu bleiben

    Seit Mai 2019 laufen die Sanierungs- und Nachrüstungssarbeiten am Virngrundtunnel im Zuge der A 7 zwischen der Anschlussstelle (AS) Dinkelsbühl und der AS Ellwangen. Durch die Verkehrsbelastung der A 7 von im Jahresdurchschnitt täglich etwa 40.000 Fahrzeugen, kommt es durch die für die Baumaßnahme erforderliche Sperrung einer Tunnelröhre zu Verkehrsstaus. Dadurch verlagert sich der Verkehr in das nachgeordnete Netz – und dort nicht nur auf die ausgeschilderten Bedarfsumleitungen, sondern auch auf weitere nicht dafür ausgelegte Straßenzüge.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet daher alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den betroffenen Autobahnabschnitt nicht zu verlassen und weist gleichzeitig darauf hin, dass durch die etwa 40-minütige Umfahrung des Baustellenbereichs über Nebenstrecken keine Zeitersparnis entsteht.

    Der Virngrundtunnel ist über 30 Jahre alt und muss daher sowohl bau- als auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während dieser Maßnahme.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen:
    Vor dem Hintergrund der schweren Brandunfälle in einigen Straßentunneln der Alpenländer wurden mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Nutzersicherheit ausführlich untersucht. In diesem Zusammenhang wurde von der EU-Kommission (KOM) die Richtlinie 2004/54/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. April 2004 über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Tunneln im transeuropäischen Straßennetz (EG-Tunnelrichtlinie) bekannt gegeben. Auf dieser Grundlage wurde die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT aktuelle Ausgabe 2016) eingeführt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die „Selbstrettung“ der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gelegt. Der Virngrundtunnel ist über 30 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Vorgaben der RABT. Durch die Sanierung wird der Tunnel sowohl bau- als auch betriebstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So stehen allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern bei eventuellen Notfällen die maximalen Sicherheitsstandards zur Verfügung.