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RP Stuttgart,  Straßenwesen und Verkehr
  • Abteilung 4
    16.12.2019
    L 1036: Rutschungsbeseitigung und Fahrbahndeckenerneuerung bei Orlach (Landkreis Schwäbisch Hall) / Ende der Vollsperrung am Donnerstag, 19. Dezember 2019
    Restarbeiten unter halbseitiger Sperrung bis Februar 2020

    Seit Oktober 2019 saniert das Regierungspräsidium Stuttgart einen rund 70 Meter langen Hangrutsch an der L 1036 zwischen Braunsbach und Orlach. In den vergangen Wochen wurden auf dem Streckenabschnitt der L 1036 rund 45 Bohrpfähle und ein sogenannter Kopfbalken zur Sicherung des Hanges eingebaut, sowie der Fahrbahnbereich neu hergestellt. Dabei wurden auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen der Fahrbahn erneuert.

    Verfahrensbedingt kann der Einbau der Schutzplanken nicht mehr in diesem Jahr umgesetzt werden. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu minimieren, wird die Straße voraussichtlich ab Donnerstag, 19. Dezember 2019, nachmittags, für den Verkehr freigegeben.

    Für die ab Donnertag, 19. Dezember, anschließenden Restarbeiten, wie die Montage der Schutzplanken, ist aus Verkehrssicherheitsgründen eine halbseitige Sperrung erforderlich. Der Verkehr wird in dieser Zeit aufgrund der fehlenden Schutzplanken mit einer Ampelanlage geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Februar 2020 an. Über das genaue Ende der halbseitigen Sperrung wird in einer gesonderten Pressemitteilung rechtzeitig informiert.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Sanierungsmaßnahme rund 650.000 Euro.

    Hintergrundinformation:
    Aufgrund von Starkregen kam es auf der L 1036 zwischen Braunsbach und Orlach zu einer rund 70 Meter Rutschung des Hanges, sodass eine Stabilisierung der Böschung erforderlich war. Im Zuge der Bauabwicklung wurde festgestellt, dass sich der zur Gründung der Hangsicherung notwendige Felshorizont wesentlich tiefer befand, wie geplant. Somit musste das Sicherungssystem (Bohrpfahlwand) den aktuellen Gegebenheiten angepasst und statisch neu berechnet werden. Aufgrund der vorgenannten neuen geologischen Randbedingungen kam es zu zusätzlichen Mehrarbeiten, die eine Bauzeitverlängerung von rund drei Wochen verursachten und somit die Fertigstellung ins nächste Frühjahr bedingen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.