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RP Stuttgart, Umwelt
  • Abteilung 5
    28.05.2019
    Land fördert mit über 6,8 Millionen Euro den Ausbau der Wasserversorgung im Mittleren Taubertal (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit diesem Zuschuss können weitere wichtige Bausteine der Wasserversorgungskonzeption im Mittleren Taubertal umgesetzt werden“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute im Wasserwerk Dittigheim die Förderbescheide für die Umsetzung der Wasserversorgungskonzeption im Mittleren Taubertal an Thomas Maertens, Bürgermeister der Stadt Lauda-Königshofen und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung Mittlere Tauber, und Wolfgang Vockel, Bürgermeister der Stadt Tauberbischofsheim, übergeben. Das Regierungspräsidium Stuttgart bewilligte Fördermittel des Landes in Höhe von 6.877.100 Euro. „Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein zur langfristigen Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner im Mittleren Taubertal mit aufbereitetem Trinkwasser“, sagte Regierungspräsident Reimer bei der Förderbescheidübergabe.

    Die hierdurch geförderten Vorhaben ermöglichen nach Fertigstellung eine Versorgung von 65 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner im Verbandsgebiet über das neue zentrale Wasserwerk in Tauberbischofsheim-Dittigheim, in dem das Wasser nach modernsten Verfahren zu Trinkwasser aufbereitet wird. Derzeit beziehen über das Wasserwerk lediglich 15 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ihr Trinkwasser.

    Bürgermeister Thomas Maertens betonte: „Sauberes und gesundes Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Deshalb darf bei der Aufbereitung nichts dem Zufall überlassen bleiben. Mit dem Zuschuss bekennt sich das Land Baden-Württemberg zu unserer Region und zum ländlichen Raum. Ich freue mich außerordentlich über den erreichten Meilenstein und bedanke mich ganz herzlich für die politische Rückendeckung für das Gelingen des Leuchtturmprojekts.“

    „Es ist wichtig, dass unser mutiges Großprojekt zügig und ohne Unterbrechungen fortgesetzt und zu Ende geführt werden kann. Dies gilt ebenso für die weiteren Bauabschnitte. Wir brauchen die Landesförderung und sind dafür dankbar“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Vockel.

    Hintergrundinformationen:
    Die Gesamtmaßnahmen des Fördervorhabens Wasserversorgung Mittlere Tauber, an dem neben den Städten Tauberbischofsheim und Lauda-Königshofen auch die Gemeinde Werbach und der Zweckverband Grünbachgruppe mit der Stadt Grünsfeld sowie die Gemeinden Großrinderfeld und Wittighausen beteiligt sind, liegen bei etwa 60 Millionen Euro. Ziel ist es die Wasserversorgung der Verbandsmitglieder in Bezug auf die Wassergewinnung und Wasseraufbereitung zusammenzuführen. Die Fördermaßnahmen des derzeit größten Infrastrukturprojekts im Mittleren Taubertal sind in sechs Abschnitte mit zahlreichen Unterabschnitten unterteilt. Das aufbereitete Trinkwasser soll zukünftig über zentrale Übergabepunkte für eine flächendeckende Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner im Mittleren Taubertal bereitgestellt werden.