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RP Stuttgart, Umwelt
  • Abteilung 5
    03.07.2019
    1,3 Millionen Euro Landeszuschuss für Ausbau der Abwasserbeseitigung in Ilshofen (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit der finanziellen Unterstützung des Landes kann die Stadt ihre Abwasserbeseitigung fit für die Zukunft machen.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat für den weiteren Ausbau der Abwasserbeseitigung der Stadt Ilshofen heute Landesmittel in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro freigegeben. Mit dem Zuschuss soll die Stilllegung der Kläranlage in Ruppertshofen und der damit verbundene Anschluss an die Kläranlage Ilshofen erfolgen. Das Abwasser wird sodann über eine 2,8 Kilometer lange Druckleitung zur Kläranlage Ilshofen geleitet, um dort eine effiziente Reinigung zu gewährleisten.

    „Mit der Stilllegung der Kläranlage Ruppertshofen und dem Anschluss an die Kläranlage Ilshofen wird ein weiterer wichtiger Baustein der Strukturmaßnahme in der Stadt umgesetzt. Ich freue mich sehr die Stadt Ilshofen beim Ausbau einer zukunftsfähigen Abwasserbeseitigung unterstützen zu können“, sagte Regierungspräsident Reimer anlässlich der Freigabe der Fördermittel. Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden. Darüber hinaus erzielen sie bessere Reinigungsleistungen. „Außerdem trägt die Zusammenlegung kleinerer Kläranlagen auch den gestiegenen Anforderungen an die Betriebssicherheit und den strengeren Umweltstandards der Zukunft Rechnung“, ergänzte Umweltminister Franz Untersteller.

    Hintergrund
    Die im Jahr 1987 in Betrieb genommene Teichkläranlage Ruppertshofen entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und könnte nur mit größerem Aufwand umgebaut werden. Auch vor diesem Hintergrund hatte die Stadt Ilshofen im Jahr 2017 ein Strukturgutachten erstellen lassen, indem unterschiedliche Varianten für eine zukunftsweisende Abwasserbeseitigung untersucht wurden. Parallel dazu wurde ein gewässerökologisches Gutachten beauftragt, welches seinerzeit vom Land mit 33.000 Euro bezuschusst wurde. Als wirtschaftlich günstigste und sinnvollste Variante hat das Strukturgutachten die Stilllegung der Kläranlagen Unteraspach und Ruppertshofen mit Überleitung des Abwassers nach Ilshofen sowie die entsprechende Erweiterung und Modernisierung der dortigen Kläranlage ergeben.

    Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt Ilshofen einen Landeszuschuss von drei Millionen Euro für die Modernisierung ihrer Abwasserbeseitigung erhalten.