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RP Stuttgart, Schule und Bildung
  • Abteilung 7
    06.07.2011
    Im Rahmen des Forums Denkanstöße für Führungskräfte finden drei Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung statt. Am 24.11.2017 laden wir Sie zum nächsten Vortrag ein: „Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert".


    Zur nächsten Veranstaltung am 24.11.2017 laden wir Sie ein zum Vortrag „Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert“ mit Herrn Prof. Dr. Bernhard Pörksen.

    • Datum:    07.04.2017
      Thema:    Künstliche Intelligenz
      Referent: Herr Andreas Pflieger, IBM

    • Datum:     30.06.2017
      Thema:     Kindliche Bildungsprozesse im Zeitalter digitaler Transformationen
      Referent:  Prof. Dr. Thomas Irion, PH Schwäbisch Gmünd

    • Datum:     24.11.2017
      Thema:     Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert
      Referent:  Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Universität Tübingen Institut für Medienwissenschaft


    weitere Informationen zur Führungskräfteentwicklung
  • Abteilung 7
    12.10.2015
    STELLENWIRKSAME ÄNDERUNGSWÜNSCHE der Lehrerinnen und Lehrer für Sommer 2016
  • Abteilung 7
    27.10.2015
    FRAGEN UND ANTWORTEN zur Integration von jungen Flüchtlingen in baden-württembergischen Schulen
    Das Kultusministerium informiert über alle wichtigen Fragen rund ums Thema „Schule und Flüchtlinge“, siehe FAQ. Gesucht werden pensionierte Lehrerinnen und Lehrer, siehe Brief. Ansprechpartner für pensionierte Lehrerinnen und Lehrer sind die Referate 73 der Regierungspräsidien

  • Abteilung 7
    11.12.2015
    SCHÜLERLENKUNG im Kreis Ludwigsburg
    Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Freiberg am Neckar/Regierungspräsidium Stuttgart - Referat 71 Schulorganiastion und Schulhausbau
    Im Rahmen der Gemeinderatssitzung der Stadt Freiberg am Neckar vom 10. Dezember 2015 im Ratssaal des Rathauses hat die Schulverwaltung, vertreten durch das Staatliche Schulamt Ludwigsburg und das Regierungspräsidium Stuttgart, erstmals öffentlich das Konzept zur Schülerlenkung im Landkreis Ludwigsburg vorgestellt. Mit dem Konzept werden die schulorganisatorischen Auswirkungen, wie Schulschließungen und -bündelungen sowie Einrichtung von Gemeinschaftsschulen, welche Einfluss auf Schülerströme haben, mit den laufenden und geplanten Schulbaumaßnahmen der Trägergemeinden im Landkreis in Einklang gebracht. Die Anmeldezahl der Schüler zum Schuljahr 2016/17 soll in Freiberg a.N. auf 140 (Gemeinschaftsschule und Realschule) begrenzt werden.

    Gemeinsame Pressemitteilung (pdf, 63 KB)
    Schülerlenkung im Kreis Ludwigsburg mit Legende (pdf, 261 KB)
  • 02.05.2016
    Veröffentlichung von Beiträgen aus den Bereichen "Schule und Bildung" über Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitung, Verwaltung) oder Ereignisse von allgemeinem Interesse.

    Formatierung möglich


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        Absatz

  • Abteilung 7
    01.06.2016
    Regionaler Bildungskongress für alle Lehrkräfte an allgemein bildenden Schulen am 16. Juni 2016 in der Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart
    Kongress zur Bildungsplanreform 2016 am 16. Juni 2016 in der Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart mit einem Impulsvortrag „Wie lernt das Gehirn - Und was heißt das für unsere Schule?“ von Frau Dr. Hillle mit anschließenden Workshops
    Regionaler Kongress zur Bildungsplanreform 2016 in Stuttgart

    Zum nächsten Schuljahr 2016/17 werden in Baden-Württemberg an den allgemein bildenden Schulen neue Bildungspläne eingeführt. Mit dem regionalen Bildungskongress informieren wir die Lehrkräfte und unterstützen sie bei der Umsetzung der neuen Bildungspläne.
    Frau Dr. Hille, vom ZNL-Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, gestaltet den Impulsvortrag „Wie lernt das Gehirn - Und was heißt das für unsere Schule?“. Anschließend werden Inhalte zu den neuen Bildungsplänen in unterschiedlichen Workshops aufgegriffen.

    Termin: Donnerstag, 16. Juni 2016, 12.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
    Ort: Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart

    Hedwig-Dohm-Straße 3, 70191 Stuttgart

    Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf den Austausch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia Rugart
    Abteilungspräsidentin

    Einladungsschreiben
  • Abteilung 7
    01.06.2016
    Forum Denkanstöße für Führungskräfte zum Thema Islamischer Religionsunterricht - Vortrag der Veranstaltung von Frau Gökcen Sara Tamer-Uzun
    Im Rahmen eines Pilotprojekts an Schulen in Baden-Württemberg wurde seit dem Schuljahr 2006/2007 Islamischer Religionsunterricht gelehrt. Mit dem Bildungsplan 2016 ist Islamischer Religionsunterricht nun ein fest installiertes Fach.


    Der Vortrag von Frau Gökcen Sara Tamer-Uzun vom 08.07.2016 wird nachstehend bereitgestellt:
     


    Vortrag der Veranstaltung

    Einladung

  • Abteilung 7
    07.06.2016
    Veranstaltung "ADHS und Gymnasium" am 01.07.2016 im Regierungspräsidium Stuttgart
    Durchgeführt vom Referat 75 in Kooperation mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart und dem Fachbereich Psychologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Eingeladen sind Schulleitungen und Lehrkräfte an Gymnasien.
  • 08.06.2016
    Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnete am 15. Juli 2016 die Ausstellung "GEMEINSAM UNTERSCHIEDLICH". Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 30.06.2017.

    ​Seit 25 Jahren spielen, lernen, leben Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam im Kindergarten Sonnenblume unter einem Dach.
    Diese besondere Atmosphäre spiegelt sich wider in den ausdrucksstarken Bildern des Fotografen Peter Hartung.

    Ort der Ausstellung ist das Regierungspräsidium Stuttgart,
    Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart,
    Abteilung 7 Schule und Bildung, 1. Stockwerk (Raum 1.243 C).

    Flyer

  • 01.08.2016
    Forum Denkanstöße für Führungskräfte am Freitag, 23.09.2016.

    Freitag, 23.09.2016, 14-16 Uhr, Frau Dipl.-Psych. Ulrike Schneck, refugio Stuttgart e.V., zum Thema Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung
    Einladung

  • 02.08.2016
    Informationsveranstaltung für Bewerberinnen und Bewerber auf Schulleitungsstellen an Beruflichen Schulen am Montag, 26.09. 2016, 14 Uhr im Regierungspräsidium Stuttgart, Raum „Neckar“ B 3.133.

    Zielgruppe sind ausschließlich Personen, die sich auf eine aktuell ausgeschriebenen Schulleitungsstelle an einer Beruflichen Schule im Regierungsbezirk Stuttgart bewerben.

    Eine vorliegende Bewerbung ist Teilnahmevoraussetzung.

  • 03.08.2016
    Informationsveranstaltung zum Schulleiterbesetzungsverfahren am 27.09.2016 im Regierungspräsidium Stuttgart

    Die Abteilung Schule und Bildung führt am 27.09.2016 eine Informationsveranstaltung zum Schulleiterbesetzungsverfahren durch. Ziel der Veranstaltung ist, alle am Auswahlverfahren Beteiligte über die einzelnen Schritte und Module des Überprüfungsverfahrens zu informieren und die zentralen Kriterien und Methoden der Auswahlentscheidung darzustellen.

    Eingeladen wurden Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Schulträger, in deren Bereich im nächsten Schuljahr ein Schulleiterbesetzungsverfahren durchgeführt wird.

     

  • Abteilung 7
    01.09.2016
    Regionaler Gesundheitstag für alle Lehrkräfte der Landkreise Hohenlohe, Main-Tauber, Schwäbisch Hall am 5.10.2016 in Niederstetten.
  • Abteilung 7
    03.09.2016
    Dienstbesprechung für neu ernannte Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter sowie stellvertretende Schulleiterinnen und stellvertretende Schulleiter an beruflichen Schulen am 07.10.2016.
  • Abteilung 7
    20.09.2016
    Am 10.10.2016 besucht Frau Ministerin Dr. Eisenmann das Regierungspräsidium Stuttgart und steht Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer und dem Leitungsteam der Abteilung 7 – Schule und Bildung – zu einem Gespräch zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    22.09.2016
    Benefiz-Konzert des Schüler-Symphonie-Orchesters Stuttgart am 15.10.2016, 19.00 Uhr, in der Stuttgarter Liederhalle zu Gunsten der Aktion „Freunde der Kinder von Tschernobyl“

    ​Das Schüler-Symphonie Orchester Stuttgart (SSO) gibt am

    Samstag, 15. Oktober 2016 um 19:00 Uhr
    im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle

    sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten der Aktion „Freunde der Kinder von Tschernobyl“.

    Schirmherrin Abteilungspräsidentin Claudia Rugart betont, dass es sich um ein „ganz besonderes Orchester“ handelt, das aus Schülerinnen und Schülern von nahezu 40 verschiedenen Schulen besteht.

    Auf dem Programm stehen Edvard Griegs Symphonischer Tanz Nr. 1, das Oboenkonzert von Huge Schuncke sowie Antonin Dvoràks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

    Die Leitung liegt bei Christoph Wagner. Karten sind regulär zum Preis von 12,-- € (ermäßigt 6,-- €) bei den Mitwirkenden und an der Abendkasse erhältlich.

    Gruppenbestellungen ab 10 Personen können unter E-Mail karten@sso-stuttgart.de aufgegeben werden.

    Programm

  • 24.09.2016
    Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer richtet am 25.10.2016 einen Runden Tisch für die Kammerpräsidenten zur regionalen Schulentwicklung an beruflichen Schulen aus.
    Im Mittelpunkt stehen insbesondere Handlungsbedarfe der dualen Berufsausbildung und beruflichen Weiterbildung des gesamten Regierungsbezirks. Eingeladen wurden die Kammerpräsidenten der IHK und HwK der drei Kammerregionen im Regierungsbezirk Stuttgart.
  • Abteilung 7
    26.09.2016
    Dienstbesprechung für neu ernannte Schulleiterinnen und Schulleiter an beruflichen Schulen am 26.10.2016.
  • Abteilung 7
    27.09.2016
    Dienstbesprechung für neu ernannte Schulleiterinnen und Schulleiter an beruflichen Schulen am 09.11.2016.
  • 28.09.2016
    Die Freie Schule Anne-Sophie in Künzelsau feiert am 18.11.2016 ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert und dem Lehrersinfonieorchester beim Regierungspräsidium Stuttgart. Schirmherr ist Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    ​Jubiläumsklänge 

    ein Konzertprojekt mit der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau
    und dem Lehrersinfonieorchester
    beim Regierungspräsidium Stuttgart
    unter der Leitung von Thomas Schmidt

    am Freitag, 18. November 2016, 18:00 Uhr
    Aula der Freien Schule Anne-Sophie, Künzelsau


    Schirmherr: Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Flyer

  • 26.10.2016
    Schulleitertagung für alle Schulleiter an beruflichen Schulen vom 17. bis 18.11.2016
  • Abteilung 7
    08.11.2016
    Fit für Führung - Informationsveranstaltung Teil II - Funktionsstellen im Bereich der Beruflichen Schulen am 25.11.2016

    QB II Qualitätsbereich Professionalität der Lehrkräfte 

    Gewinnung von Beratungs-, Fortbildungs- und Führungspersonal

    am Freitag, 25. November 2016, 14.00 - 16.30 Uhr
    Regierungspräsidium Stuttgart Abteilung 7 Schule und Bildung, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart, Raum Ferdinand-von-Steinbeis, C 4.247


    Ausschreibung

  • Abteilung 7
    10.11.2016
    Forum Denkanstöße für Führungskräfte: Vortrag zum Thema Schule und Flüchtlinge, Elternarbeit in der Flüchtlingskrise am Freitag, 09.12.2016
  • Abteilung 7
    12.11.2016
    Lehrerfortbildung „Unterrichtsanalyse und –beratung als Element im Bewerbungsverfahren“ im Rahmen der Vorqualifizierung „Fit für Führung“ am 19.12.2016
    ​Fit für Führung: Unterrichtsanalyse und –beratung als Element im Bewerbungsverfahren (Berufliche Schulen)

    Fortbildung für an Funktionsstellen interessierte Lehrkräfte am Freitag, 19.12.2016 von 14:00 bis 16:30 Uhr im Regierungspräsidium

    Ausschreibung

  • Abteilung 7
    04.12.2016
    Schule interkulturell leben: Wie können Integration und Übergänge für Menschen mit Fluchterfahrung gelingen? Das Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung 7 veranstaltet am 18.01.2017 einen Fachtag für alle Lehrpersonen über dieses Thema.
  • 06.12.2016
    Fachberaterforum beruflichen Schulen am 22.02.2017.
  • 02.01.2017
    Mathematik ohne Grenzen am Dienstag 07.03.2017

    ​Mathematik ohne Grenzen: der diesjährige Hauptwettbewerb findet am Dienstag, 7.03.2017 statt. Teilnahmen können alle Klassen der Stufen 9 und 10 der allgemein bildenden und privaten Gymnasien sowie der Waldorfschulen.

    Ausschreibung

    Mathematik an allgemein bildenden Gymnasien

  • Abteilung 7
    03.01.2017
    Der nächste Regionale Gesundheitstag für die Schulen und Schulkindergärten des Landkreises Ludwigsburg findet am 27.03.2017 statt. Einladung und Flyer finden Sie hier.
  • Abteilung 7
    06.01.2017
    Die Ausbildung von Beratungslehrerkräften wird im Schuljahr 2017/2018 mit regionalen Ausbildungskursen fortgesetzt. Meldeschluss ist der 28.03.2017.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Schule und Bildung, setzt im Schuljahr 2017/2018 die Ausbildung von Beratungslehrkräften fort.

  • Abteilung 7
    07.01.2017
    Qualitätsbereich Schulführung und Schulmanagement: Das Thema "Gesundheit von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern als Führungsaufgabe" wird als berufsbegleitendes Angebot an vier Terminen angeboten. Nächster Termin 30.03.2017.

    QB III Qualitätsbereich Schulführung und Schulmanagement.

    Die Ausschreibungen richtet sich an allgemein bildende Gymnasien und berufliche Schulen.


    Veranstaltung am 23.03.2017

    Veranstaltung am 30.03.2017

    Veranstaltung am 11.05.2017

    Veranstaltung am 12.10.2017
  • 06.03.2017
    "Einführung in die Arbeit der Schulleitung" ist das Thema der Informationsveranstaltung am 05.04.2017 in Freiberg am Neckar.
  • 28.03.2017
    „10plus - Motiviert und gesund bleiben im Lehrberuf“. Anmeldeschluss ist der 19.5.2017.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bietet in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport eine Fortbildungsmaßnahme für Tandems von Lehrkräften aller Schularten an, die zehn Jahre oder länger unterrichten.
  • Abteilung 7
    01.04.2017
    Die Präsentation von Herrn Andreas Pflieger zu „Künstliche Intelligenz – Was steckt dahinter?“ steht zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    10.04.2017
    Einführung neu ernannter Fachberaterinnen und Fachberater und Fachbetreuerinnen und Fachbetreuer an beruflichen Schulen von 24. bis 25.07.2017.
  • Abteilung7
    19.06.2017
    Hier finden Sie Beiträge von Ludger Brüning zur Fortbildungsveranstaltung "Tag des Kooperativen Lernens", die am 05.07.2017 im PRISMA in Freiberg am Neckar stattgefunden hat.

    Ausschreibung

    Programm

    Anmeldung über LFB-Online

    Beiträge zum Vortrag von Herrn Ludger Brüning finden Sie auf den nachfolgenden Seiten:

    Artikel zu Heterogenität und Bildung
    Artikel zum Kooperativen Lernen

  • 28.06.2017
    Kooperatives Lernen – Was steckt dahinter? Interessierte Lehrerinnen und Lehrer erhalten an der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 28.09.2017 einen Überblick über Kernpunkte des Kooperativen Lernens und lernen die Arbeit als Projektschule kennen.


    Kooperatives Lernen

    Projektschule werden

    • Schulen können sich als Projektschulen anmelden und 2 bis 8 Lehrkräfte für die Schulungen melden
    • Bereits bestehende Schulen können weitere Lehrkräfte ausbilden lassen.
    • Anmeldeschluss 3.10.2017

    Anschreiben
    Ausschreibung mit Informationsveranstaltung
    Meldebogen

  • 30.06.2017
    30.06.2017 | Der nächste Regionale Gesundheitstag findet für die Schulen und Schulkindergärten der Landkreise Göppingen, Heidenheim und Ostalb am 05.10.2017 in der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd statt.

    Zum nächsten Regionalen Gesundheitstag laden wir Sie recht herzlich ein.

      Datum: 05.10.2017
      Wo: Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
      Flyer


    weitere Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Abteilung 7
    02.07.2017
    02.07.2017 | Im Rahmen des Forums Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 06.10.2017 zum Vortrag „Leben, Arbeiten und Lernen in einer digitalen Welt“ ein. Referent ist Herr Prof. Dr. Frank Thissen von der Hochschule der Medien Stuttgart.

    Zur nächsten Veranstaltung am 06.10.2017 laden wir Sie ein zum Vortrag „Leben, Arbeiten und Lernen in einer digitalen Welt“ mit Herrn Prof. Dr. Frank Thissen, Hochschule der Medien Stuttgart.

    • Datum:    07.04.2017
      Thema:    Künstliche Intelligenz
      Referent: Herr Andreas Pflieger, IBM

    • Datum:     30.06.2017
      Thema:     Kindliche Bildungsprozesse im Zeitalter digitaler Transformationen
      Referent:  Prof. Dr. Thomas Irion, PH Schwäbisch Gmünd

    • Datum:     06.10.2017
      Thema:     Leben, Arbeiten und Lernen in einer digitalen Welt
      Referent:  Prof. Dr. Frank Thissen, Hochschule der Medien Stuttgart

    • Datum:     24.11.2017
      Thema:     Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert
      Referent:  Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Universität Tübingen Institut für Medienwissenschaft


    weitere Informationen zur Führungskräfteentwicklung
  • 06.07.2017
    06.07.2017 | Das Referat Kinder und Jugend der Stadt Göppingen lädt am 08.11.2017 herzlich zum überregionalen Fachtag „Basics and more“ mit dem Thema Suchtprävention für pädagogisch Tätige an Schulen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit ein.

    Die Veranstaltung findet am 8. November 2017 im Landratsamt Göppingen statt.

    Für die Veranstaltung konnten gewonnen werden:
    Gerald Koller aus Österreich, Experte für Rausch- und Risikopädagogik,
    Dr. Ahmed El-Kordi von der JADE-Klinik Weissenhof,
    Nicolas Schmidt als „Der Herr Schmied“ – Lehrer des Jahres und Poetry Slammer
    sowie vielen weiteren Gästen.

    In Vorträgen, Workshops und bei einem Markt der Möglichkeiten erhalten Sie Informationen und Anregungen für Ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schulen und pädagogischen Einrichtungen.

    Für die Präventionsbeauftragten der Schulen ist der Besuch des Fachtags als Fortbildung zur Suchtprävention anrechenbar.

    Flyer
    weitere Informationen

  • Abteilung 7
    04.10.2017
    04.10.2017 | Im Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 17.11.2017 zum Thema „Wie kann die Schule „normal“ mit Kindern und Jugendlichen über Tod und Sterben reden?“ ein.

    Gesonderte Veranstaltung

    • Datum: 17.11.2017
      Thema: „Wie kann die Schule „normal“ mit Kindern und Jugendlichen über Tod und Sterben reden?


    weitere Informationen zur Führungskräfteentwicklung
  • Abteilung 7
    08.10.2017
    Im Rahmen des Forums Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 24.11.2017 zum Vortrag „Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert“ ein. Referent ist Herr Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Universität Tübingen.
    Datum: 07.04.2017
    Thema: Künstliche Intelligenz
    Referent: Andreas Pflieger, IBM
  • Datum: 30.06.2017
    Thema: Kindliche Bildungsprozesse im Zeitalter digitaler Transformationen
    Referent:  Prof. Dr. Thomas Irion, PH Schwäbisch Gmünd

  • Datum: 06.10.2017
    Thema: Leben, Arbeiten und Lernen in einer digitalen Welt
    Referent:  Prof. Dr. Frank Thissen, Hochschule der Medien Stuttgart

  • Datum: 24.11.2017
    Thema: Die neue Medienmacht – Wie die digitale Kommunikation unser Leben verändert
    Referent: Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Universität Tübingen Institut für Medienwissenschaft


  • weitere Informationen zur Führungskräfteentwicklung
  • 08.11.2017
    Im Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 19.12.2017 zum Thema „Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalltag“ ein. Referent ist Prof. Dr. Dr. Paul Plener.

    Gesonderte Veranstaltung

    • Datum: 19.12.2017
      Thema: „Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalltag"
      Referent: Prof. Dr. Dr. Paul Plener
  • 09.11.2017
    Zum Fachtag „Lernwirksamer Unterricht – Empirische Forschung und Konsequenzen“ laden wir Sie recht herzlich am Dienstag, 06.03.2018 von 9:00 bis ca. 16:30 Uhr in den Europasaal im Regierungspräsidium Stuttgart ein.

    Dienstag, 06. März 2018, 09:00 Uhr – ca. 16:30 Uhr

    Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21,
    Gebäudeteil A, Europasaal
    70565 Stuttgart

    • Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. phil. Anne Sliwka, Universität Heidelberg
    • Workshopangebote  am Nachmittag


    Flyer mit Einladung und Workshopangeboten

    Anmeldelink zum Fachtag sowie zu den Workshopangeboten
  • 10.11.2017
    Der nächste Regionale Gesundheitstag findet für die Schulen und Schulkindergärten des Rems-Murr-Kreises am 20.03.2018 im Bürgerhaus Backnang statt.
  • 12.11.2017
    Anmeldung zum Schulgartenwettbewerb im Rahmen der Remstalgartenschau 2018/2019.
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „In Schulgärten lässt sich Bildung anhand praktischer Arbeit leicht erfahren. Dadurch werden ökologische Zusammenhänge für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.“
  • 20.12.2017
    Referat 77 veröffentlicht Broschüre der schulartübergreifenden Lehrkräftefortbildung für Digitale Medien
  • 12.03.2018
    Im Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 13.04.2018 zu folgenden Themen ein: „Jugendkulturen der letzten 60 Jahre" und „Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt als Themen in der Jugendarbeit".

    Forum - Denkanstöße für Führungskräfte

      Datum: 13.04.2018,

      Die Veranstaltung muss wegen kurzfristiger Erkrankung der Hauptreferentin leider abgesagt und auf einen späteren Termin verschoben werden


      Thema: „Jugendkulturen der letzten 60"
      Referent: Kristina Simic, Hochschule der Medien Stuttgart
      und
      Thema: „Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt als Themen in der Jugendarbeit"
      Referent: Isabelle Melcher, Beratungsstelle TTI – Transsexualität, Transgender und Intersexualität Ulm
  • Abteilung 7
    14.03.2018
    Umfangreiche Materialien und Ergebnisse vom Fachtag „Lernwirksamer Unterricht – Empirische Forschung und Konsequenzen“ finden Sie auf den folgenden Seiten
  • Abteilung 7
    04.04.2018
    Am 14. und 15.05.2018 laden wir zum Fachtag „Sprachbildung im Unterricht aller Fächer“ ein. Herr Prof. Josef Leisen, Staatl. Seminar für das Lehramt an Gymnasien Koblenz, wird einen Impulsvortrag halten und den Fachtag begleiten.
    Der Fachtag wendet sich an Schulrätinnen und Schulräte, Fachberaterinnen und Fachberater Unterrichtsentwicklung sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • 05.04.2018
    Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen können sich bis zum 08.06.2018 für die regionale sonderberufspädagogische Weiterbildungsreihe im Schuljahr 2018/19 anmelden. Die Weiterbildungsreihe hat das Thema „Heterogene Unterrichtssituationen meistern“.
  • Abteilung 7
    08.04.2018
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 08.06.2018 zu folgendem Thema ein: „Fundamentalismus als Reaktion auf fehlende Resonanzerfahrung“ - Erfahrungsberichte aus der Praxis.
  • Abteilung 7
    22.04.2018
    Gesundheit von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern als Führungsaufgabe. Am 20.06.2018 findet die nächste Einführung für die Umsetzung der Dienstvereinbarung Sucht für allgemein bildende Gymnasien und berufliche Schulen statt.

    Die Fortbildung ist für neuernannte Schulleitungen binnen der ersten 2 Jahre dienstverpflichtend.

    Weitere Zielgruppen sind Personalratsmitglieder, Schwerbehindertenvertretung, BfC, Bedienstete in Leitungsfunktionen der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung sowie der der Pädagogischen Fachseminare und der Schulverwaltung im gesamten Regierungsbezirk Stuttgart.

    weitere Informationen
  • 03.05.2018
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 22.06.2018 zu folgendem Thema ein: "Radikal verstehen! Radikalisierungsprävention als komplexe Herausforderung?!“ - Hintergründe und Theorien.
  • Abteilung7
    14.06.2018
    Um beurlaubten Lehrerinnen und Lehrern den Wiedereinstieg zu erleichtern, wird ihnen vor Dienstantritt die Teilnahme an einer zentralen Lehrerfortbildung angeboten. Die Fortbildung findet für allgemein bildenden Gymnasien am 9. bis 11. Juli 2018 statt.
  • Abteilung 7
    15.06.2018
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 12.10.2018 zu folgendem Thema ein: „Die Kunst einen Kaktus zu umarmen“ - Eine Gebrauchsanleitung für alle, die mit pubertierenden Jugendlichen zu tun haben.
  • Abteilung7
    16.06.2018
    Für Lehrkräftefortbildungen stehen jetzt im Bereich des RP Stuttgart an drei Standorten ein Tabletkoffer mit je 16 iPad Pro Tablets und entsprechendem Zubehör zur Ausleihe für Fortbildnerinnen und Fortbildner, Fachberaterinnen und Fachberater bereit.
  • Abteilung7
    19.06.2018
    Die Abteilung 7 „Schule und Bildung“ des Regierungspräsidiums bietet Studierenden der Hochschulen Kehl und Ludwigsburg interessante Praktikumsstellen an.
  • Abteilung7
    26.06.2018
    Schulen werden in sieben schulartübergreifenden Einführungsveranstaltungen bei der Umsetzung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) unterstützt.
  • Abteilung 7
    11.09.2018
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 16.11.2018 zu folgendem Thema ein: „Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt als Themen in der Jugendarbeit“.
  • 12.09.2018
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 30.11.2018 zu folgendem Thema ein: „Als ich ein kleiner Junge war“ - Auseinandersetzung mit Erich Kästners autobiographischer Erzählung.
    Abteilung7
  • 06.10.2018
    Am 07.12.2018 findet der Fachtag „Realschule – vielseitig, differenzierend, zukunftsorientiert“ statt.
  • Abteilung 7
    07.10.2018
    Versetzungsanträge und stellenwirksame Änderungswünsche (STEWI) zum Schuljahr 2019/20 müssen bis 7. Januar 2019 beantragt werden.
  • 08.10.2018
    Antisemitismus und Alltagsdiskriminierung – eine neue Herausforderung für unsere Schulen. Am 22.02.2019 findet im Landratsamt Ludwigsburg eine Dienstbesprechung statt, zu der alle Schulleitungen im Landkreis Ludwigsburg herzlich eingeladen sind.

    ​Antisemitismus und Alltagsdiskriminierung – eine neue Herausforderung für unsere Schulen.
    Eine themenbezogene Dienstbesprechung aller Schulleitungen im Landkreis Ludwigsburg in Kooperation mit dem Kultusministerium und dem Landratsamt Ludwigsburg widmet sich diesem wichtigen Thema, das uns alle verbindet und gleichermaßen beschäftigt: Das pädagogische Wirken für ein demokratisches Verständnis und gegen Antisemitismus und jede Form von Rassismus. Frau Abteilungspräsidentin Rugart begrüßt am 22.02.2019 neben zahlreiche Experten auch eine israelische Delegation aus dem Oberen Galiläa und den Golanhöhen.

    Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung vom 22.02.2019 oder erfragen Sie bei Alexandra Kostek (Alexandra.Kostek@rps.bwl.de) oder Melanie Knoll (Melanie.Knoll@rps.bwl.de).


  • Abteilung 7
    09.10.2018
    Pädagogisch-Psychologische Angebote im Regierungsbezirk Stuttgart im Schuljahr 2018/19. Wir möchten Sie bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben unterstützen, begleiten und Anregungen für den Schulalltag bieten.
  • Abteilung 7
    10.10.2018
    „10plus - Motiviert und gesund bleiben im Lehrberuf“ ist im Schuljahr 2018/19. Ein Angebot innezuhalten, sein eigenes Handeln zu reflektieren und sich als Lehrkraft weiterzuentwickeln.
  • Abteilung7
    15.01.2019
    Das Regierungspräsidium Stuttgart setzt die Ausbildung von Beratungslehrerkräften im Schuljahr 2019/20 mit regionalen Ausbildungskursen für Lehrkräfte aller Schularten fort. Meldefrist ist der 8. Februar 2019 (Fristverlängerung).


    Ausbildung von Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer im Schuljahr 2019/20



  • Abteilung 7
    26.02.2019
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bietet für das kommende Schuljahr 2019/2020 die einjährige sonderberufspädagogische Fortbildungsreihe PÄD 20 an. Zielgruppe sind alle Lehrkräfte, die Schüler und Schülerinnen mit herausforderndem Verhalten unterrichten.
  • 04.04.2019
    Im Forum „Denkanstöße für Führungskräfte“ befasst sich unser Jahresprogramm 2019 mit dem Themenbereich „Demokratiebildung“. In sieben Veranstaltungen werden Referentinnen und Referenten in diesem Themenbereich Vorträge halten und zur Diskussion einladen.
    Weitere Informationen mit genauer Terminübersicht erhalten Sie auf der Seite "Führungskräfteentwicklung" unter der Überschrift "Denkanstöße für Führungskräfte" sowie in der PDF-Datei "Übersicht und Termine".

       Übersicht und Termine
  • 24.06.2019
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bietet am 09.07.2019 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Fit für Führung“ an, in der sich Lehrkräfte über Aufgaben im Bereich Schule und Schulverwaltung informieren können.
  • Abteilung 7
    09.07.2019
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 12.07.2019 zu folgendem Thema ein: „Politische Tage als ein Baustein der Demokratiebildung an Schulen“.
  • Abteilung 7
    17.09.2019
    Im neuen Schuljahr 2019/20 werden die Schülerinnen und Schüler an den Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg die Hauptschulabschlussprüfung erstmals nach der neuen Prüfungsordnung ablegen.
    Zum neuen Schuljahr tritt die neue Prüfungsverordnung für die Hauptschulabschlussprüfungen an Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen in Kraft. Damit werden die Schülerinnen und Schüler an diesen Schularten in Baden-Württemberg die Hauptschulabschlussprüfung erstmals nach der neuen Prüfungsordnung ablegen. Ein Jahr später, zum Schuljahr 2020/21, folgt dann die Umstellung der Werkrealschulabschlussprüfung und Realschulabschlussprüfung.

  • 25.10.2019
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 15.11.2019 zu folgendem Thema ein: „Kinder und Jugendliche im Autismus-Spektrum verstehen und fördern. Diagnostik, Schule , Ausbildung und Chancen zur beruflichen Teilhabe"
  • 29.10.2019
    Zum Forum Denkanstöße für Führungskräfte laden wir Sie am 06.12.2019 zu folgendem Thema ein: „Antisemitismus in den neuen Medien"
  • 22.11.2019
    Land fördert im Jahr 2019 Schulbauprojekte mit rund 117 Millionen Euro
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: Schulbauförderung ist ein wichtiger Impuls für zeitgemäße und zukunftsorientierte Schulgebäude

    Im Jahr 2019 bezuschusst das Land 84 Schulbauprojekte an öffentlichen Schulen mit knapp 98 Millionen Euro. Dazu kommen mehr als 19 Millionen für 46 Bauprojekte von Ganztagsschulen. „Unsere Schulbauförderung ist ein wichtiger Impuls für zeitgemäße und zukunftsorientierte Schulgebäude. Gemeinsam mit den Schulträgern investieren wir damit in durchdachte pädagogische Lernumgebungen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Die Schulbauförderung ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Kultus-, Finanz- und Innenministerium und den Kommunalen Landesverbänden (Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg, Landkreistag Baden- Württemberg). Förderfähig sind schulische Um-, Neu- und Erweiterungsbauten. Voraussetzung ist ein entsprechender langfristiger Bedarf, beispielsweise in Folge gestiegener Schülerzahlen oder als Ersatz für vorhandene Räume, die nicht mehr den schulischen Anforderungen entsprechen. „Schulgebäude müssen immer wieder an die sich verändernden Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte angepasst werden. Und natürlich geht es auch darum, dass sie sich in ihrer Schule wohlfühlen. Deshalb unterstützen wir die Schulträger bei ihren Bauprojekten“, ergänzt Eisenmann.

    Baumaßnahmen für ganztägige Angebote an Schulen
    Im Ganztagsbauförderungsprogramm 2019 erhalten die Schulträger für 46 Baumaßnahmen für ganztägige Angebote an Schulen Zuschüsse in Höhe von über 19 Millionen Euro. Voraussetzung für die Genehmigung eines Baukostenzuschusses für Ganztagsschulen ist ein Ganztagsbetrieb an mindestens drei Tagen in der Woche mit täglich mindestens sieben Zeitstunden. An allen Tagen mit Ganztagsbetrieb muss es ein vom Schulträger beaufsichtigtes Mittagessen geben. Die Betreuungsangebote müssen unter Mitwirkung und Verantwortung der Schulleitung organisiert werden, und die Schule muss über ein pädagogisches Konzept für den Ganztagsbetrieb verfügen. Förderfähig sind die zusätzlich erforderlichen Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, und Freizeitbereich.

    Ausblick: Unterstützung bei Sanierung wird ausgebaut
    Die Landesregierung hat als erste Landesregierung überhaupt in Baden-Württemberg für die Jahre 2017 bis 2019 einen kommunalen Sanierungsfonds aufgelegt, der auf Vorschlag der kommunalen Landesverbände zu 80 Prozent für Schulsanierungen eingesetzt wird. Die Mittel in Höhe von 476,4 Millionen Euro sind bereits vollständig bewilligt und werden fortlaufend von den Schulträgern für insgesamt 549 Bauprojekte abgerufen. Ergänzt wurde der Sanierungsfonds des Landes durch Fördermittel des Bundes für finanzschwache Kommunen. Der Bund hat im Jahr 2017 mit einer Änderung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes für die Sanierung von Schulen finanzschwacher Kommunen bundesweit insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Baden-Württemberg hat davon 251,2 Millionen Euro erhalten, mit denen 269 Sanierungsvorhaben gefördert werden.

    „Durch den Sanierungsfonds des Landes und das Bundesprogramm konnten wir den Sanierungsstau an Schulen bereits ein großes Stück abbauen. Dennoch gibt es weiterhin Handlungsbedarf. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass im Doppelhaushalt 2020/2021 für die Sanierungsförderung Mittel im Haushalt verankert werden, und zwar jährlich 100 Millionen Euro. Dies ist ein wichtiges Signal an die Kommunen“ betont Ministerin Eisenmann. Geplant sei, in das bestehende Schulbauprogramm neben der Förderung von Um-, Neu- und Erweiterungsbauten auch die Förderung von Schulsanierungen aufzunehmen. An einer entsprechenden Neufassung der rechtlichen Regelrungen arbeite das Kultusministerium bereits. Diese soll voraussichtlich bis Frühjahr 2020 stehen.

    Übersicht über die beiden Förderungsprogramme:

    Schulbauförderungsprogramm 2019

    ​Regierungsbezirk ​Anzahl der berücksichtigten Anträge ​Höhe der Zuschüsse
    (in Mio. Euro)
    ​Stuttgart ​31 ​39,505
    ​Karlsruhe ​19 ​18,767
    ​Freiburg ​19 ​18,616
    ​Tübingen ​15 ​20,824
    Baden-Württemberg 84 97,712
     

    Förderprogramm für Baumaßnahmen für ganztägige Angebote an Schulen 2019

    ​Regierungsbezirk ​Anzahl der berücksichtigten Anträge ​Höhe der Zuschüsse
    (in Mio. Euro)
    ​Stuttgart ​27 ​11,433
    ​Karlsruhe ​8 ​1,639
    ​Freiburg ​7 ​3,675
    ​Tübingen ​4 ​2,558
    Baden-Württemberg 46 19,305
     

    Detaillisten zum Schulbauförderungsprogramm 2019 (pdf, 281 KB)
    Detaillisten zum Förderprogramm für Baumaßnahmen für ganztägige Angebote an Schulen 2019 (pdf, 250 KB)

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

  • 28.02.2020
    Coronavirus: Informationen für Schulen und Kindergärten
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, die Schulen und Kitas im Land so gut wie möglich zu informieren und ihnen Hilfestellungen mit an die Hand zu geben.“

    ​Das Kultusministerium hat heute alle knapp 5.000 öffentlichen und privaten Schulen sowie alle rund 8.900 Kindergärten und Kindergartenträger in Baden-Württemberg in Hinblick auf das Coronavirus informiert. In einem Schreiben von Amtschef Michael Föll gibt das Ministerium Hinweise, wie bei Verdacht von Infektionen mit dem Coronavirus umzugehen ist und welche Unterstützungsmöglichkeiten und Vorgehensweisen bereit stehen. „Die Fachleute des Robert-Koch-Institutes schätzen das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein. Dennoch gehen sie davon aus, dass die Zahl der Infektionen weiter ansteigen wird. Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Schulen und Kitas im Land so gut wie möglich zu informieren und ihnen Hilfestellungen mit an die Hand zu geben“ sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und ergänzt: „Mit dem Ende der Faschingsferien und dem Start des Unterrichts in der kommenden Woche steigt sicherlich auch der Informationsbedarf seitens der Eltern. Deshalb ist es gut, wenn sich alle mit den Vorgehensweisen vertraut machen können. Damit lassen wir die Schulen und Kitas nicht alleine.“

    Anhang
    Schreiben von Ministerialdirektor Michael Föll (PDF, 199 KB)

    Quelle: Kultusministerium

  • 28.02.2020
    Weitere Informationen zum Coronavirus

    Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung informiert das Kultusministerium – ergänzend und konkretisierend zum Schreiben vom 27. Februar 2020 – über die folgenden erweiterten Hinweise für Schulen und Kindertageseinrichtungen:

    • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
    • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
    • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
    • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. 

    Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete heute auf die gesamte Region Lombardei in Italien erweitert. Es gilt jeweils die aktuelle Liste der Risikogebiete, die beim Robert-Koch-Institut abgerufen werden kann:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

    Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten bzw. Tätigen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben – unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen oder nicht – oder Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, werden zunächst freigestellt und gebeten, mit ihrer Dienststelle telefonisch Kontakt aufzunehmen.

    Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen werden ferner gebeten, mit dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, um zu klären, ob Bedenken gegen eine Wiederaufnahme des Dienstes bestehen. Falls solche Bedenken bestehen, werden diese Kolleginnen und Kollegen bis zur zweifelsfreien Klärung des Gesundheitszustandes vom Dienst frei gestellt. Die Bezüge- bzw. Lohnzahlung läuft in dieser Zeit weiter.

    Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten bzw. der Schulträger werden die jeweiligen Beschäftigungsträger um eine analoge Regelung gebeten.

    Weitere Informationen
    Hinweise des Sozialministeriums für Reiserückkehrer.

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • 03.03.2020
    Coronavirus: Hinweise für Schulen zum Umgang mit Schüleraustauschen, Studien- und Klassenfahrten

    In den vergangenen Tagen haben das Kultusministerium zahlreiche Anfragen von Schulen und Eltern erreicht, wie derzeit mit Schüleraustauschen, Studien- oder Klassenfahrten umzugehen ist. Deshalb hat das Kultusministerium heute (3. März) allen Schulen folgende Hinweise zum Umgang mit solchen außerunterrichtlichen Veranstaltungen sowie zu Fragen des Kostenersatzes gegeben:

    Reisen in vom Robert Koch-Institut Berlin benannte Risikogebiete
    Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche in Risikogebiete, die für den Zeitraum bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind von der Schulleitung abzusagen. Dies gilt gleichermaßen für Schüleraustausche mit Schülerinnen und Schülern, die aus Risikogebieten kommen.
    Außerdem empfiehlt das Kultusministerium allen Lehrkräften des Landes und allen anderen an Schulen Beschäftigten dringend, auch keine privaten Reisen in Risikogebiete zu unternehmen. Die Einschätzung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert-Koch-Institut.

    Reisen in Nichtrisikogebiete im Ausland
    Vor Reisen in Nichtrisikogebiete im Ausland ist eine Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden erforderlich. Das Kultusministerium empfiehlt, dass Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche ins bzw. mit dem Ausland im Zweifelsfall, also dann, wenn keine positive Aussage des zuständigen Gesundheitsamtes zu der Durchführung der Veranstaltung vorliegt, ebenfalls von der Schulleitung abgesagt werden.

    Reisen im Inland
    Bei Reisen im Inland gibt es nach derzeitigem Stand keine Empfehlung, diese abzusagen. Das Kultusministerium wird die weitere Entwicklung sehr aufmerksam beobachten und seine Hinweise gegebenenfalls entsprechend anpassen.

    Kostenersatz
    Wird eine Reise nach den genannten Grundsätzen abgesagt, weil die Absage danach zwingend vorzunehmen ist (Risikogebiete) oder empfohlen wurde (Ausland), werden die berechtigten, vom Veranstalter in Rechnung gestellten Stornierungskosten vom Land Baden-Württemberg übernommen. Hierbei gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Die Schule ist daher auch verpflichtet, gegenüber ihrem Vertragspartner (etwa Transportunternehmen, Reiseveranstalter) auf den Abzug bzw. die Rückzahlung ersparter Aufwendungen hinzuwirken.

    Eine Kostenübernahme durch das Land ist in jedem Fall auf die Kosten begrenzt, die dadurch entstehen, dass die Reise am bereits gebuchten Termin nicht durchgeführt werden konnte. Damit sind die mit der ursprünglichen Reise verbundenen Kosten die Obergrenze für eine Kostenübernahme durch das Land, also Stornokosten von höchstens 100 Prozent des Reisepreises. Dies bedeutet konkret, dass bei der Umbuchung einer Reise von einem Risikogebiet in ein Nichtrisikogebiet nicht die eventuell höheren Kosten der Alternativreise erstattet werden können, sofern sie die Stornokos-ten der bisherigen Reise übersteigen.

    Weitere Informationen
    Das Infektionsgeschehen ist weiter ein sich dynamisch entwickelndes Szenario, wes-halb das Kultusministerium seine Hinweise unter www.km-bw.de fortlaufend aktuali-siert und erweitert.

    Quelle: Kultusministerium

  • 06.03.2020
    Coronavirus: Robert-Koch-Institut stuft Südtirol als Risikogebiet ein
    Zusätzliche Regelungen für Schulen und Kindergärten

    Gestern am späten Abend (05.03.2020) hat das Robert Koch-Institut (RKI) die Liste der Risikogebiete auf die Autonome Provinz Bozen - Südtirol erweitert. Aufgrund dieser neuen Bewertung hat das Kultusministerium heute Vormittag alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden zusätzlichen Regelungen informiert:

    Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen.

    Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

    Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die das Kultusministerium bereits vergangene Woche mitgeteilt hat:

    • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
    • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
    • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.


    Das Kultusministerium weist nochmals darauf hin, dass Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten in den jeweils durch das RKI definierten Risikogebieten untersagt sind. Dies schließt ab sofort die Autonome Provinz Bozen - Südtirol ein.

    Weitere Informationen
    Das Infektionsgeschehen ist weiter ein sich dynamisch entwickelndes Szenario, weshalb das Kultusministerium seine Hinweise unter www.km-bw.de fortlaufend aktualisiert und erweitert.

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

  • 12.03.2020
    15 neue Ganztagsschulen starten zum Schuljahr 2020/2021
    Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Schülerinnen und Schüler profitieren vom Ganztag. Deshalb bauen wir dieses Angebot dort aus, wo Familien es wünschen und brauchen.“

    Im Schuljahr 2020/2021 starten weitere 13 Grundschulen mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept. Mit den 13 neuen Grundschulen gibt es künftig insgesamt 500 Ganztagsschulen im Land. Hinzu kommen zwei weiterführende Schulen, die nach dem alten Landeskonzept (Schulversuch) arbeiten. Insgesamt hat das Kultusministerium damit 15 Anträge zur Einrichtung einer Ganztagsschule bewilligt. „Ganztagsschulen sind ein wichtiger Baustein für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit sowie bessere Schulleistungen und sie unterstützen die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Zwölf Grundschulen haben sich für die Wahlform entschieden. Das heißt, an der Schule werden sowohl Ganztags- als auch Halbtagsschüler unterrichtet. Davon wollen vier Grundschulen den Ganztagsbetrieb in Wahlform sukzessive aufbauen. Eine Grundschule hat die verbindliche Form mit sukzessivem Aufbau gewählt, bei der alle Kinder an der Schule am Ganztag teilnehmen. Unabhängig von der gewählten Form besteht für die Schulen die Möglichkeit, einen Teil der zusätzlichen Lehrerwochenstunden in Geldmittel umzuwandeln (Monetarisierung). Sieben Grundschulen wollen damit die Angebote von Musikschulen, Sportvereinen oder anderer außerschulischer Partner finanzieren. 

    Ausbau und Qualität sind wichtig

    „Ganztagsschulen sind eine große Hilfe für Eltern, die für ihre Kinder auch am Nachmittag eine hochwertige pädagogische Förderung möchten. Deshalb bauen wir dieses Angebot dort aus, wo Familien die Ganztagsschule wünschen und brauchen. Flexible Angebote sind für viele Eltern aber auch sehr attraktiv“, sagt Eisenmann und ergänzt: „Wir wollen deshalb die kommunalen Betreuungsangebote und die rhythmisierte Ganztagsschule gleichermaßen stärken. So können wir für alle Familien passende Lösungen anbieten.“ Neben einem bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsschulen ist vor allem aber auch die Qualität der Angebote zentral, dies haben die Ganztagsgipfel 2016 und 2017 sowie der Fachtag 2018 gezeigt. Dazu hat das Kultusministerium in Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg den „Qualitätsrahmen Ganztagsschule BW“ erarbeitet, der seit diesem Schuljahr verbindlich eingeführt wurde.

    „Wir investieren viel Geld in den Ganztag, wollen aber auch sicherstellen, dass qualitativ hochwertige Angebote gemacht werden. Deshalb bieten wir den Schulen klare Qualitätsstandards zur Orientierung“, sagt die Kultusministerin und fügt an: „Mit dem neuen Qualitätsrahmen liegt für die Schulen seit diesem Schuljahr nun ein schriftlicher Ratgeber bereit. Er ist ein Meilenstein der neuen Ganztagsschule, und ich hoffe sehr, dass er alle in der Gestaltung des Ganztags Beteiligten in der Arbeit stärkt und diese erleichtert.“ 

    Liste mit den einzelnen Schulstandorten (pdf, 16 KB) 

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (12.03.2020)

  • Abteilung 7
    13.03.2020
    Absage der Dienstbesprechung "Antisemitismus und Alltagsdiskriminierung als Herausforderung – Pluralitätsfähigkeit entwickeln" am Donnerstag, 19.03.2020, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart.

    Die Dienstbesprechung ist wegen der derzeitigen Verbreitung des Coronavirus abgesagt.

    Dienstbesprechung der Leitungen von weiterführenden Schulen im Schulamtsbezirk Stuttgart.
    Kooperation KM, ZSL, RP Stuttgart und SSA Stuttgart.
    Donnerstag, 19.03.2020, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart.

    Einladung
    Programm
  • Abteilung7
    16.03.2020
    Coronavirus: Landesweite Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ab Dienstag, 17. März 2020 bis Ende der Osterferien.
    Die Landesregierung hat beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle öffentlichen und privaten Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen. Gleichzeitig wird es pragmatische und flexible Lösungen für die anstehenden Abschlussprüfungen an allen Schularten geben. Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur und andere) soll eine Notfallbetreuung eingerichtet werden.

    Weitere Informationen
    Das Kultusministerium Baden-Württemberg informiert fortlaufend in Hinblick auf das Coronavirus und aktualisiert und erweitert seine Hinweise regelmäßig entsprechend der dynamischen Entwicklung. Schulen und Kindergärten werden gebeten, sich über den jeweils aktuellen Stand auf dem Laufenden zu halten. www.km-bw.de

    Telefon-Hotline beim Landesgesundheitsamt
    Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.
  • 16.03.2020
    Schulen bereiten sich auf Schließung vor
    Ministerin Dr. Eisenmann: „Wir stellen allen Schulen kurzfristig ein Open-Source-Lernmanagementsystem zur Verfügung.“

    Von Dienstag, 17. März 2020, an werden der Unterricht und damit jegliche schulische Veranstaltungen bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April 2020, ausgesetzt. Damit sich die Schulleitungen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern auf diese fünfwöchige Phase vorbereiten und einstellen können, hat das Kultusministerium in Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden und in Abstimmung mit den Beratungsgremien (Landeselternbeirat, Landesschulbeirat und Landesschülerbeirat) sowie den kommunalen Landesverbänden entschieden, den Schulen am heutigen Montag noch die Gelegenheit zu geben, einen möglichst geordneten Übergang in die unterrichtsfreie Zeit zu bewerkstelligen. Die Schulen im Land haben den heutigen Montag dazu genutzt, den Schülerinnen und Schülern wichtige Vorbereitungshinweise für Prüfungen, Hausaufgaben sowie Lernpakete und Hinweise zur Weiterarbeit für die kommenden Wochen zu geben.

    Pragmatische Lösung für den Übergang
    „Es hat heute kein regulärer Unterricht mehr stattgefunden, sondern die Schulen haben den Schülerinnen und Schülern Lernmaterialien und Anleitungen zum individuellen Lernen für die unterrichtsfreie Zeit gegeben. Gerade die Abschlussjahrgänge haben ein Recht auf wichtige Vorbereitungshinweise für die anstehenden Prüfungen“, erläutert Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt hinzu: „Darüber hinaus wollten wir auch den Familien ermöglichen, die bevorstehende Zeit zu planen und eine Betreuung zu organisieren.“ Rückmeldungen zahlreicher Schulleiterinnen und Schulleiter bestätigten, dass dieses Vorgehen der aktuellen Ausnahmesituation Rechnung trägt und die Schulen durch eine pragmatische Lösung unterstützt.

    Die Schulschließungen bedeuten keine Verlängerung der Osterferien. Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abschlussprüfungen vorbereiten, werden bei der Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien von ihren Lehrkräften auch weiter unterstützt. Möglich sind dabei grundsätzlich alle Kommunikationswege, analog und digital. Die Schulen können dabei selbst entscheiden, welche Möglichkeiten für ihre Schule geeignet sind.

    Ministerium stellt allen Schulen Open-Source-Lernmanagementsystem bereit
    „Insbesondere digitale Medien können dazu beitragen, ortsunabhängig zu kommunizieren, zu lernen und zu arbeiten. Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation haben wir kurzfristig über das Wochenende die Möglichkeit geschaffen, allen Schulen im Land das Lernmanagementsystem moodle zur Verfügung zu stellen“, sagt Eisenmann. Das Angebot ist kostenfrei und sofort verfügbar. Selbstverständlich können die Schulen über die Nutzung von moodle hinaus auch über den Einsatz anderer digitaler Angebote eigenständig entscheiden.

    moodle ist ein vollständiges Lernmanagementsystem mit der Möglichkeit, Unterricht als interaktives E-Learning abzubilden. Dazu können Lerngruppen eingerichtet, Aufgaben und Materialien an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben und auch deren Arbeitsergebnisse entgegen genommen sowie bewertet werden. Darüber hinaus können Lehrkräfte und Schüler in Foren diskutieren und Informationen austauschen. Erweiterungen erlauben die Anbindung anderer Programme, beispielsweise eines Videokonferenztools. moodle ist eine Open-Source-Lösung, die in Baden-Württemberg bereit seit vielen Jahren von einigen Schulen sowie in der Lehrkräftefortbildung eingesetzt und weiterentwickelt wird.

    Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann dankt allen Schulleitungen und Lehrkräften im Land: „Die bevorstehende Zeit ist für uns alle eine besondere Herausforderung. Umso mehr möchte ich den Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrern für ihren unermüdlichen und umsichtigen Einsatz in dieser gerade für die Schulen herausfordernden Zeit danken.“

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

  • Abteilung7
    16.03.2020
    ​Besuch und Gesprächstermin am Regierungspräsidium Stuttgart
    Zeugnisanerkennungsstelle und Abteilung 7 - Schule und Bildung

    Angesichts der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus und entsprechend der von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen, gilt bis auf weiteres folgende Regelung für Besuche und Gesprächstermine beim Regierungspräsidium Stuttgart:

    Ab Montag, 16.03.2020 sind zur Aufrechterhaltung wesentlicher Verwaltungsfunktionen alle Dienstgebäude des Regierungspräsidiums Stuttgart für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Besucherinnen und Besucher haben nur noch mit einem vorab vereinbarten Termin Zutritt zu den Gebäuden.

    In dringenden Fällen sind wir für Sie Telefonisch weiter unter den bekannten Telefonnummern erreichbar.

  • 20.03.2020
    Zentrale Prüfungen werden verschoben
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit dem Terminplan wollen wir ermöglichen, dass die Schülerinnen und Schüler genügend Zeit für die Vorbereitung haben. Oberstes Ziel ist, dass alle faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen.“

    Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. Das hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation und nach intensiven Gesprächen im politischen Raum und mit den Fachleuten der Schulverwaltung sowie Eltern- und Schülervertretern entschieden. „Die aktuelle Situation und die sehr dynamische Lageentwicklung ist eine besondere Belastung für die Schulleiterinnen und Schulleiter, unsere Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und natürlich die Schülerinnen und Schüler im Land. In diesem Zusammenhang hat auch die Sorge um die anstehenden Abschlussprüfungen an den Schulen weiter zugenommen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Faire Bedingungen für Abschlussprüfungen
    Vor diesem Hintergrund habe das Kultusministerium entschieden, dass alle zentralen schulischen Abschlussprüfungen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Schulschließungen ohne eine Verschiebung der anberaumten Prüfungstermine nicht über die nötigen Voraussetzungen für die Prüfung verfügen“, sagt die Ministerin und fährt fort: „Mit einem neuen Terminplan wollen wir ermöglichen, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen haben. Unser grundlegendes Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen.“

    Folgender neuer Terminplan ist für die zentralen Abschlussprüfungen vorgesehen:

    Abiturprüfungen allgemein bildende Gymnasien:

    • Hauptprüfungstermine vom 18. bis zum 29. Mai 2020,
    • erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 26. Juni 2020,
    • aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann,
    • bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,
    • mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020. 

    Realschulabschlussprüfungen

    • Hauptprüfungstermine vom 20. bis 28. Mai 2020,
    • erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 23. Juni 2020,
    • aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann,
    • bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,
    • mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020.

    Werkrealschulabschlussprüfungen

    • Hauptprüfungstermine vom 20. bis 27. Mai 2020,
    • erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 22. Juni 2020,
    • aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann,
    • bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,
    • mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020. 

    Hauptschulabschlussprüfungen

    • Hauptprüfungstermine vom 16. bis 24. Juni (aktueller Stand; das Zeitfenster der drei Termine muss bei Bedarf zugunsten des Nachtermins noch verengt werden),
    • erster Nachtermin 6. bis 8. Juli 2020,
    • aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann,
    • bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,
    • mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020. 

    Termintableau der beruflichen Schulen wird ebenfalls angepasst
    Für die beruflichen Schulen (auch für die beruflichen Gymnasien und die Berufsoberschulen) wird das terminliche Gesamttableau ebenfalls so angepasst, dass alle zentralen Prüfungen erst ab 18. Mai anberaumt werden. Die Terminierung der Prüfungen der Berufsschulen muss noch im Einvernehmen mit den Kammern erfolgen. Den gesamten Zeitplan für die beruflichen Schulen wird das Kultusministerium, sobald diese Abstimmung erfolgt ist, kommunizieren.

    Bewerbung für Studiengänge und die berufliche Ausbildung
    „Auch die Fristen der zulassungsbeschränkten Studiengänge und der beruflichen Ausbildung haben wir im Blick. Gemeinsam mit den anderen Kultusministern haben wir uns im Rahmen der Kultusministerkonferenz darüber verständigt, dass auch mit dem neuen Zeitplan für die Abschlussprüfungen eine termingerechte Bewerbung für bundesweit oder örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist. Gleiches gilt für den Zugang zur beruflichen Ausbildung“, betont Ministerin Eisenmann und fügt hinzu: „Ich weiß, dass die Verschiebung der Prüfungen noch offene Fragen aufwirft. So müssen wir den Detailplan der Prüfungen in den einzelnen Fächern noch konkret ausarbeiten und Lösungen für eine pragmatische Regelung der anstehenden Korrekturverfahren finden.“ Zu all diesen Fragen werde das Kultusministerium zeitnah noch einmal gesondert informieren. Ministerin Eisenmann dankt allen Schulleitungen und Lehrkräften noch einmal ausdrücklich, für alles, was sie in diesen so herausfordernden Zeiten tagtäglich leisten.

    Anlagen

    • Wie sah der ursprüngliche Terminplan der zentralen Abschlussprüfungen aus?
    • Voraussichtliche Anzahl der Prüfungsteilnehmer an den zentralen Prüfungen

    Wie sah der ursprüngliche Terminplan der zentralen Abschlussprüfungen aus?

    Abiturprüfungen allgemein bildende Gymnasien:
    8 Prüfungstermine: Beginn: 22. April

    Sekundarstufe I (Realschulabschlussprüfungen, Werkrealschulabschlussprüfungen Hauptschulabschlussprüfungen)
    5 Prüfungstermine: Beginn: 22. April

    Abiturprüfungen berufliche Gymnasien
    6 Prüfungstermine: Beginn: 2. April

    Abschlussprüfungen Berufsoberschule
    4 Prüfungstermine: Beginn: 2. April

    Voraussichtliche Anzahl der Prüfungsteilnehmer an den zentralen Prüfungen

    Allgemein bildende Schulen

    • Abitur am allgemein bildenden Gymnasium: rund 30.000 Schüler 
    • Realschulabschlussprüfung: rund 40.000 Schüler
    • Hauptschulabschlussprüfung: rund 22.000 Schüler
    • Werkrealschulabschlussprüfung: rund 6.000 Schüler 

    Berufliche Schulen

    • Abitur am beruflichen Gymnasium: rund 17.000 Schüler
    • Berufsoberschule: rund 700 Schüler
    • Zweijährige zur Fachschulreife führende Berufsfachschule (Mittlere Reife): rund 11.000 Schüler
    • Fachhochschulreife: rund 17.000 Schüler
    • Abschlussprüfungen in der dualen Ausbildung: rund 62.000 Schüler

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, 20.03.2020

  • 23.03.2020
    Zusätzliche Serverleistung für Lernmanagementsystem
    Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Wir sind bei Moodle nun auch perspektivisch für weiter steigende Aufrufzahlen gewappnet. Ein großer Dank gebührt allen Beteiligten.“

    Das Corona-Virus verlagert den Unterricht aktuell von den Klassen- in die heimischen Wohn- oder Kinderzimmer. Dafür ist nicht nur Eigendisziplin, sondern auch ein stabiles digitales Lernmanagementsystem hilfreich. Hier hat das Kultusministerium in enger Abstimmung mit den Fachleuten von BelWü reagiert und nicht nur allen Schulen die Möglichkeit eröffnet, das Lernmanagementsystem Moodle, kostenfrei zu nutzen, sondern auch zusätzliche Serverleistung und Speicherkapazität gekauft. Bei Moodle können die Lehrkräfte Lerngruppen einrichten, Aufgaben und Materialien an die Schülerinnen und Schüler ausgeben sowie deren Arbeiten entgegennehmen und bewerten. Darüber hinaus können sich die Beteiligten in Foren austauschen. Nun sind in kürzester Zeit etwa 4.000 neue Moodle-Schulaccounts entstanden, die diesen digitalen und interaktiven Unterricht ermöglichen. Außerdem sind die Accounts der Schulen, die das Lernmanagementsystem bisher bereits genutzt hatten, auf neue Server umgezogen.

    „Ja, es gab Startprobleme, vor allem mit der Auslastung der Server und deren Geschwindigkeit aufgrund der riesigen Abrufzahlen. Darauf haben wir umgehend und mit vollen Kräften Antworten gefunden, um auf diese Sondersituation zu reagieren“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und ergänzt: „Die Kolleginnen und Kollegen von BelWü haben innerhalb kürzester Zeit tausende neue Accounts geschaffen. Sie arbeiten derzeit fast rund um die Uhr, um unsere Schulen zu unterstützen. Das verdient größten Respekt und Dank.“

    „Außergewöhnliche Leistung“
    Nur um mal ein paar Zahlen zu nennen: Die Aufrufe bei den neu eingerichteten Moodle-Zugängen haben sich vom vergangenen Montag auf Donnerstag auf knapp 900.000 mehr als verzehnfacht. Und bei den Schulen, die bislang bereits Moodle nutzten, zählte die Statistik am Mittwoch fast zwölf Millionen Aufrufe, einen Tag später waren es bereits knapp 20 Millionen. Die Rückmeldungen, die das Kultusministerium im Laufe der vergangenen Woche erreicht haben, zeigten, dass die Anstrengungen erfolgreich waren. „Ich kann nur sagen: was hier in BW ‚hoppla die hopp‘ geleistet wurde, nicht nur von BelWü, ist außergewöhnlich. Schulen von Freunden und Bekannten und von meinen Kindern: alle haben seit Montag ein umfassendes digitales Angebot“, schrieb beispielsweise ein Elternteil. Eine Lehrkraft resümierte: „Aus den Schulen höre ich heute, dass Moodle nach einem weiteren Tag sehr gut funktioniert und sehr gut aufgenommen wird, manche Kolleg/innen sich mit Anleitungen aus dem Internet zu wahren Moodleexperten mausern und sogar schon interaktive Aufgaben erstellen.“ Und eine weitere führte an: „Positiver Nebeneffekt der aktuellen Ausnahmesituation: Dadurch, dass die Kollegen ‚gezwungen‘ sind, mit Moodle zu arbeiten, erkennen gerade sehr viele völlig überrascht, wie einfach und praktisch es zu handhaben ist.“

    Am zurückliegenden Wochenende haben die IT-Fachleute von BelWü nun die abschließenden Justierungen vorgenommen, sodass mittlerweile alle Moodle-Zugänge laufen müssten. BelWü verbessert die Prozesse stetig und kann Probleme, die auftauchen, bearbeiten und lösen. „Damit wir Moodle stabil halten, haben wir zusätzliche Serverleistung und Speicherkapazität gekauft. So sind wir auch perspektivisch für weiter steigende Zugriffe gewappnet“, sagt Eisenmann und fügt an: „Dennoch werden technische Probleme nie auszuschließen sein. Daher appelliere ich ganz generell und in der aktuellen Sondersituation umso mehr an alle, sich gegenseitig zu unterstützen – von Schule zu Schule, von Lehrkraft zum Elternhaus oder von Schülerin zu Schüler. Und zudem möchte ich mich abermals für die Mühen und das Mitdenken aller bedanken. Lehrer, Eltern und Schüler leisten Besonderes.“

    Weitere Informationen
    Moodle ist eine Open-Source-Lösung, die in Baden-Württemberg bereits seit vielen Jahren von einigen Schulen sowie in der Lehrkräftefortbildung eingesetzt und weiterentwickelt wird. Die Administratoren an den Schulen sowie die Lehrerinnen und Lehrer erhalten umfangreiche Unterstützung bei der Nutzung von Moodle: BelWü als technischer Support sowie Kolleginnen und Kollegen vom Zentrum für Schulqualität und Weiterbildung (ZSL) und vom Landesmedienzentrum (LMZ) tun ihr Möglichstes, um zu helfen. Das ZSL ist dabei vor allem für den Support für die Anwender und Lehrkräfte zuständig, das LMZ organisiert in Zusammenarbeit mit dem ZSL Webinare, digitale Sprechstunden und Materialien für die Lehrerinnen und Lehrer. Informationen dazu sind unter anderem unter www.lmz-bw.de abrufbar.

    BelWü steht für Baden-Württembergs extended LAN und ist das Netz der wissenschaftlichen Einrichtungen im Südwesten. BelWü betreut seit mehr als zehn Jahren über 1.000 Moodle-Accounts für Schulen in Baden-Württemberg. Über das vorvergangene Wochenende hat BelWü weitere 4.000 Zugänge für die restlichen Schulen im Südwesten bereitgestellt. Die derzeit höchste Abrufrate datiert vom vergangenen Freitag. Mehr als eine Million Aufrufe bei den neu eingerichteten Moodle-Zugängen und fast 28,7 Millionen Aufrufe bei den Bestands-Zugängen. 

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (23.03.2020)

  • 26.03.2020
    Notbetreuung an Schulen auch in den Osterferien // Aufruf zur freiwilligen Unterstützung im Gesundheitssektor
    Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Zahlreiche Lehrkräfte haben signalisiert, dass sie in den Osterferien für die Notbetreuung zur Verfügung stehen. Darüber freue ich mich sehr!“

    Die Osterferien (6. April bis 18. April 2020) stehen bevor. Das stellt viele Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind und aktuell keine Möglichkeit haben, Urlaub zu nehmen, vor Probleme bei der Kinderbetreuung. „Wir sehen diese Situation und ich halte es für absolut notwendig, dass wir diejenigen Personen, die in der kritischen Infrastruktur arbeiten und aktuell für uns da sind, auch in den Osterferien nach Kräften unterstützen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie hält deswegen fest: „Es ist zwingend erforderlich, die Notbetreuung an den Schulen auch in den Osterferien anzubieten.“ Wo immer sie nachgefragt wird, soll die Notbetreuung deshalb auch ungeschmälert in den Osterferien angeboten und in schon bewährter Weise auf Grundlage der bekannten Regeln weiter organisiert werden. Auch die Erreichbarkeit der Schulen soll in den Osterferien gewährleistet werden.

    „Zahlreiche Lehrkräfte haben bereits signalisiert, dass sie auch in den Osterferien zur Verfügung stünden. Darüber freue ich mich sehr und ich halte das für ein herausragendes Zeichen für den Zusammenhalt in der aktuellen Situation und bedanke mich bei allen für dieses große Engagement“, berichtet die Ministerin. So geht das Kultusministerium angesichts der zahlreichen positiven Rückmeldungen aktuell davon aus, dass die Einteilung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Pädagogischen Assistentinnen und Assistenten für die Notbetreuung auf freiwilliger Basis möglich ist.

    Aufruf zum freiwilligen Einsatz im Gesundheitssektor
    Das Kultusministerium hat heute (26. März 2020) außerdem einen Aufruf an Schulen mit den Lehrbereichen Gesundheit, Pflege und Pharmazie herausgegeben. Darin werden Lehrkräfte mit entsprechender medizinischer oder pflegerischer Vorbildung gebeten, sich für einen freiwilligen Einsatz zum Beispiel in einem Krankenhaus oder bei den Gesundheitsämtern zu melden. „Wir haben über 500 Lehrerinnen und Lehrer an den beruflichen Schulen, die dafür eine Vorqualifikation mitbringen, wie beispielsweise ein Medizinstudium oder eine Pflegeausbildung“, so Eisenmann. Diese könnten in der aktuellen Situation für die Gesundheitseinrichtungen wichtige Unterstützung sein.

    Kultusministerin Eisenmann bittet die Lehrkräfte deshalb: „Überlegen Sie sich, ob Sie sich einen freiwilligen Einsatz in Krankenhäusern, bei Hilfsorganisationen oder bei den Gesundheitsämtern vorstellen können. Diese Einrichtungen benötigen momentan jede personelle Verstärkung, die sie bekommen können.“ Für den freiwilligen Einsatz können Lehrerinnen und Lehrer selbstverständlich unter Fortzahlung der Bezüge befristet abgeordnet oder zugewiesen werden. Schwangere Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer, die über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben, sind hiervon zu ihrem eigenen Schutz ausgenommen. Ebenso zu berücksichtigen ist, dass die Abschlüsse der Berufsschulen weiterhin gewährleistet werden können, da die Auszubildenden nach ihrem Abschluss ebenfalls dringend benötigt werden.

    Weitere Informationen
    Die Notbetreuung an den Schulen ist eingerichtet für Schülerinnen und Schüler

    • der Klassenstufen 1 bis 4 an Grundschulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie
    • der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
     

    Darüber hinaus hat das Kultusministerium mit Schreiben vom 15. März für bestimmte Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren ergänzende Regelungen mitgeteilt.

    Die Notbetreuung richtet sich an Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte (bzw. der oder die Alleinerziehende) im Bereich der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind. Darüber hinaus gehende Ausnahmen kann im Einzelfall unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde vor Ort zulassen. Zur kritischen Infrastruktur gehören im Sinne der Corona-Verordnung der Landesregierung insbesondere

    • die Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,
    • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste,
    • Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge,
    • Polizei und Feuerwehr sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz,
    • Rundfunk und Presse,
    • Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,
    • die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie
    • das Bestattungswesen. 

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (26.03.2020)

  • 03.04.2020
    Mach mit – bleib fit! Digitale Sportstunden starten
    Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Wir wollen den Bewegungsspaß zu den Kindern nach Hause bringen. Denn Sport ist wichtig für Körper, Geist und Gemüt.“

    Das Leben spielt sich in diesen Tagen und Wochen vor allem zu Hause ab. Lernen mit dem Material der Lehrkräfte im Kinderzimmer, gemeinsame Familienabende im Wohnzimmer, HomeOffice im Schlafzimmer. So sieht es derzeit in vielen Haushalten im ganzen Land aus, denn #stayathome – daheim bleiben – lautet die Devise. Da kommt vor allem eines schnell zu kurz: die Bewegung. Auf Initiative von Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann ist daher die Idee zu einem digitalen Sportangebot entstanden. Unter dem Slogan „Mach mit – bleib fit!“ soll die Sportstunde auf diese Weise nach Hause zu den Schülerinnen und Schülern kommen, auf spielerische Art sowie unter Anleitung einer Sportlehrkraft und prominenten Sportlerinnen und Sportlern. Auch Eltern und Geschwister sind zum Mitmachen eingeladen.

    „Diese Videoclips sollen die Kinder zur Bewegung animieren, denn derzeit können sie diese nur eingeschränkt ausleben, da der Sportunterricht und das Vereinsleben auf Eis liegen. Sport ist aber wichtig für Körper, Geist und Gemüt“, sagt Eisenmann und fügt an: „Wir wollen helfen, die aktuelle Situation besser bewältigen zu können, indem wir neben den digitalen Angeboten, die die Vereine machen, den Sportunterricht in die heimische Stube bringen.“ Das Sportministerium hat dafür in dieser Woche zusammen mit Regio TV Filmclips in einem geschlossenen Möbelhaus mit verschiedenen „Wohnräumen“ gedreht. Axel Strienz, Realschullehrer und Fortbildner, hat zusammen mit der mehrfachen deutschen Kunstturnmeisterin Elisabeth Seitz als „Schülerin“ spielerische Übungen für zu Hause präsentiert. Das Ergebnis wird bald ausgestrahlt, zum Making of geht es jetzt schon hier: https://km-bw.de/Mach+mit+bleib+fit Schwerpunkte der ersten Folgen sind Winter- und Wassersport, Gerätturnen und die Schulung der Fähigkeit, auf Situationen kontrolliert und mit kühlem Kopf reagieren zu können, unter dem Titel „Sport mit Köpfchen“.

    Das Angebot füllt eine Lücke
    „Ich finde es schön, dass wir den Kindern mit dem Angebot zeigen, wie toll Sport ist. Gerade jetzt, da wir alle zu Hause bleiben sollen, ist es eine gute Idee, dass wir den Kids eine Anleitung zum Sporttreiben geben. Es gibt zwar schon zahlreiche Angebote im Netz, aber diese sind nicht so spielerisch und auch nicht extra für jüngere Kinder“, sagt die WM-Bronzemedaillengewinnerin Elisabeth Seitz, und ihr „Lehrer“ in den digitalen Sportstunden, Axel Strienz, ergänzt: „Wir füllen mit ,Mach mit – bleib fit!‘ eine Lücke, denn bei uns geht es vor allem um Spaß und wir benutzen Utensilien, die in jedem Haushalt zur Verfügung stehen. Das verknüpfen wir mit verschiedenen Sportarten und schulrelevanten Aspekten aus dem Bildungsplan als roten Faden.“

    Mit dabei ist auch eine rote Nase. Denn Rudi, das Ren(n)tier, steht bei den digitalen Sportstunden sinnbildlich für das Thema Bewegung und Sport in der Schule und hat einen hohen Wiedererkennungswert für die Kinder. Auf ihn können sich die Kleinen in den Clips immer wieder freuen, und sie können diese natürlich auch mehrfach anschauen, wie Sportministerin Eisenmann sagt: „Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, die digitalen Sportstunden jeder Zeit abzurufen und somit öfter aktiv zu werden. Der Wechsel zwischen Bewegung und Konzentration hilft beim Lernen zu Hause und tut obendrein der Fitness gut.“

    Weitere Informationen
    Der Plan sieht vor, dass zunächst vier Clips à jeweils 15 Minuten Länge für die Grundschule sowie die Klassenstufen fünf und sechs produziert werden. In darauf folgenden Clips sollen weitere Schwerpunkte in verschiedenen Klassenstufen gesetzt werden. Zum Making of von „Mach mit – bleib fit!“ geht es hier: https://km-bw.de/Mach+mit+bleib+fit. In der kommenden Woche beginnt die Ausstrahlung der digitalen Sportstunden. Diese werden auf verschiedenen Kanälen abrufbar sein, unter anderem auf der Website und den sozialen Medien des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), auf Mach mit!, der Seite der Schulsportwettbewerbe in Baden-Württemberg, und der Stiftung Sport in der Schule sowie in der Mediathek bei Regio TV. Dort sind die Clips zudem täglich ab dem 6. April um 10 Uhr zu sehen. Weitere prominente Athletinnen und Athleten sind angefragt. Die inhaltliche Konzeption hat die ZSL-Außenstelle in Ludwigsburg, das ehemalige Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik übernommen.

    Zudem haben auch die Kolleginnen und Kollegen der Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (GSB) und der weiterführenden Schulen mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (WSB) ein Paket mit Bewegungsanregungen erarbeitet, das jetzt schon unter http://lis-in-bw.de/,Lde/Startseite abrufbar ist. Und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat neben Tipps für die Schularbeit zu Hause auf seiner Website auch auf digitale Angebote zum Sporttreiben und weitere Hilfsangebote verwiesen. Diese sind unter https://km-bw.de/digitale-angebote abrufbar. 

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (03.04.2020)

  • 03.04.2020
    Corona-Krise: Keine Nachteile bei der Lehrerausbildung
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Angehende Lehrerinnen und Lehrer haben ein Recht darauf, ihre Vorbereitungsdienste erfolgreich zum Abschluss bringen zu können.“

    In der öffentlichen Wahrnehmung standen bislang die schulischen Abschlussprüfungen im Vordergrund. Das Kultusministerium und die Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamts in den Regierungspräsidien haben jedoch zeitgleich unter Hochdruck daran gearbeitet, pragmatische Lösungen zur Durchführung der Zweiten Staatsprüfungen bei der Lehrerausbildung zu finden. „Ich möchte, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer keine Nachteile durch die aktuelle Krise erleiden. Sie alle haben ein Recht darauf, ihren Vorbereitungsdienst erfolgreich zum Abschluss bringen zu können. Das ist mir ein wichtiges Anliegen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. In den vergangenen Tagen hätten das Ministerium viele Anfragen erreicht, wie es angesichts der aktuellen Einschränkungen mit den Prüfungen weitergehe. „Ich kann die Sorge der angehenden Lehrerinnen und Lehrer gut nachvollziehen. Umso wichtiger ist es, dass wir nun Klarheit für die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie die Referendarinnen und Referendare schaffen“, so Eisenmann.

    Modifizierte Form für Zweite Staatsprüfung
    Nach sorgfältiger Abwägung der Gesamtsituation hat das Kultusministerium nun entschieden, dass die Zweiten Staatsprüfungen in modifizierter Form durchgeführt werden. Zentrale Änderung ist dabei, dass noch ausstehende unterrichtspraktische Prüfungen – so genannte Lehrproben – in diesem Jahr nicht als Lehrprobe stattfinden werden. Als Ersatz für die Lehrprobe wird es eine mündliche Präsentation einer geplanten Unterrichtsstunde mit Reflexionsgespräch geben. Das Prüfungsformat wird sich inhaltlich und auch vom Ablauf her an der ursprünglichen Lehrprobe orientieren und analog zu einer Unterrichtsstunde 45 Minuten dauern. Diese Prüfungen werden im Zeitraum 18. Mai bis 1. Juli 2020 unter Einbeziehung der Pfingstferien an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte durchgeführt.

    Bereits absolvierte Prüfungen bleiben gültig
    Des Weiteren werden bereits absolvierte Prüfungsbestandteile ihre Gültigkeit behalten. Pädagogische und fachdidaktische Kolloquien werden an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in der Zeit vom 27. April bis 12. Mai 2020 durchgeführt. Für Prüfungsteile, die wegen erstmaligen Nichtbestehens (etwa Hausarbeit, Seminararbeit oder Dokumentation) wiederholt werden müssen, werden individuelle Lösungen mit den Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamtes gesucht.

    „Auch wenn wir die Prüfungsformate aufgrund der aktuellen Situation anpassen mussten, so werden diese in jedem Fall bundesweit anerkannt. Die gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse haben wir durch einen Beschluss der Kultusministerkonferenz sichergestellt“, sagt Ministerin Eisenmann.

    Weitere Informationen
    Zur Öffnung der Seminare zum Prüfungsbetrieb ist das Kultusministerium gemäß der Corona-Verordnung (§ 3 Absatz 5) ermächtigt. Selbstverständlich werden dabei die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften beachtet. Darüber hinaus wird das Kultusministerium nun zügig die rechtlichen Grundlagen zur Umsetzung dieser Änderungen schaffen.

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (03.04.2020)

  • Abteilung7
    16.04.2020
    Ferien und unterrichtsfreie Samstage in Baden-Württemberg

    Weitere Informationen

    Ferienkalender: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/Ferien

  • Abteilung7
    17.04.2020
    Sämtliche Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindergärten in Baden-Württemberg bleiben nach Verständigung von Bund und Ländern bis einschließlich 3. Mai 2020 geschlossen. Der Schulbetrieb startet ab Montag, 4. Mai schrittweise.


    Sämtliche Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindergärten in Baden-Württemberg sind seit Dienstag, 17. März, geschlossen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern. Die Schließung wurde nach Verständigung von Bund und Ländern bis einschließlich 3. Mai 2020 verlängert. Der Schulbetrieb startet am Montag, 4. Mai schrittweise und stark eingeschränkt.

    Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
    Startseite
    Coronavirus, Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen

  • Abteilung7
    20.04.2020
    Notbetreuung wird vom 27. April 2020 an erweitert
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit der Notbetreuung unterstützen wir Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen.“

    Bei ihrer Telefonschaltkonferenz am 15. April 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, dass die Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten werden und Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bis auf weiteres geschlossen bleiben. Oberste Priorität hat, eine zweite sich rasant ausbreitende Infektionswelle zu verhindern. „Weil aber das wirtschaftliche Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, haben wir entschieden, die Notbetreuung in Baden-Württemberg auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Vom 27. April 2020 an werde die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen deshalb ausgeweitet. So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten.

    Angebot bleibt weiter eine Notbetreuung
    „Da der reguläre Kitabetrieb weiter untersagt ist, muss dieses Angebot aber weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann leider nicht für alle gelten. Wir sind uns der Belastung vieler Eltern sehr bewusst, aber wir müssen alle gemeinsam noch Geduld haben, bevor wir zur Normalität zurückkehren können. Der Gesundheitsschutz geht vor“, so Eisenmann. Aus Gründen des Infektionsschutzes werde die Erweiterung deshalb nur einen begrenzten Personenkreis umfassen können. So müssten die Eltern eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

    Gruppengröße: Gesundheitsschutz hat Vorrang
    Die Notbetreuung findet wie bislang in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße, in Schulen höchstens die Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers. Da auch in der Notbetreuung hat der Infektions- und Gesundheitsschutz immer Vorrang hat, kann die Kitaleitung gemeinsam mit dem Einrichtungsträger die Gruppengröße reduzieren, falls sich andernfalls die Infektionsschutzregeln nicht einhalten lassen. In der Kindertagespflege sind Gruppen mit bis zu fünf Kindern in der Notbetreuung zulässig.

    Entscheidungsspielraum vor Ort
    Die Träger der Einrichtungen können in der erweiterten Notbetreuung vom Mindestpersonalschlüssel abweichen, sofern die Aufsichtspflicht uneingeschränkt gewährleistet ist. „Die Kommunen und freien Träger rechnen damit, dass sie bis zu 40 Prozent ihrer Erzieherinnen und Erzieher aktuell nicht einsetzen können, da sie zu Risikogruppen zählen. Deshalb müssen wir hier Zugeständnisse an den Personalschlüssel machen“, erläutert Ministerin Eisenmann. Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

    Das Kultusministerium hat in den vergangenen Tagen intensiv mit den Kommunalen Landesverbänden und den Trägern gesprochen, um gemeinsam die Umsetzung der erweiterten Betreuung hinsichtlich der Hygienevorschriften, ausreichendem Personal, Gruppengrößen und Räumlichkeiten verbindlich organisieren und umsetzen können. „Es ist wichtig, die Notbetreuung behutsam auszuweiten. Dafür brauchen die Träger aber Zeit, um dies vorzubereiten, das geht nicht auf Knopfdruck. Wir wollen es gut und umsichtig machen“, betont Ministerin Eisenmann.

    Anlage
    Entwurf für Novelle der Corona-VO; Regelung der erweiterten Notbetreuung, die ab 27. April 2020 gelten.

    Weitere Informationen
    Die erweiterte Notbetreuung ist vom 27. April 2020 an eingerichtet für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen sowie für

    Schülerinnen und Schüler

    • der Klassenstufen 1 bis 4 an Grundschulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie
    • der Klassenstufen 5 bis 7 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.

    Darüber hinaus hat das Kultusministerium mit Schreiben vom 15. März für bestimmte Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren ergänzende Regelungen mitgeteilt.

    Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

  • 29.04.2020
    ÖPNV: Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb
    Land, Kommunalverbände, Verkehrsverbände und Fahrgastbeirat einig über stufenweises Hochfahren des Nahverkehrs mit Bussen und Bahnen
    Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb: Nach dieser Prämisse soll in den kommenden Wochen das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden Württemberg nach und nach gesteigert werden. Hintergrund ist die gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Über das Konzept für ein Hochfahren des Nahverkehrs, das Zusammenspiel mit dem Schulbetrieb sowie die nötigen Hygienebedingungen haben sich Vertreter des Verkehrsministeriums, des Kultus und Sozialministeriums, des Landkreistags, des Städtetags sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), des Verbandes Baden Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Landesfahrgastbeirats geeinigt.

    Verkehrsminister Winfried Hermann sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Wir wollen dafür sorgen, dass Busse und Bahnen auch weiterhin als umwelt und klimafreundliche Verkehrsmittel mit einem guten Angebot bereitstehen. Dabei müssen Vorsichtsmaß-nahmen und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.“
    Sozialminister Manne Lucha erklärte: „Die Gesundheit der Menschen im Land zu schützen, hat für uns weiterhin oberste Priorität. Gleichzeitig müssen die Menschen aber unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen können. Das gilt nicht zuletzt für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen, beispielsweise in der Pflege oder den Krankenhäusern. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygieneregeln alle zusammen konsequent einhalten.

    Kultusministerin Susanne Eisenmann sagte: „Nicht alle Schülerinnen und Schüler können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, sondern sind auf Bus und Bahn angewiesen. Deshalb fahren wir jetzt die Schülerbeförderung ebenfalls wieder
    hoch und sorgen dafür, dass während der Fahrt von zu Hause zur Schule und zurück die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden.“

    Der Präsident des Landkreistages, Joachim Walter, sagte: „Auch wenn der Schulbetrieb erst stufenweise wieder anläuft, starten die Landkreise als ÖPNV-Aufgabenträger bereits ab 4. Mai mit dem vollen Angebot der regulären Schulfahrpläne. Dennoch wird sich das Mindestabstandsgebot nicht immer und überall einhalten lassen. Daher ist das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen gerade im Schülerverkehr ein absolutes Muss.“

    Der Präsident des Städtetags, Dr. Peter Kurz, sagte: „Die schrittweise Öffnung des ÖPNV ist ein wichtiger Bestandteil für die Rückkehr zur Normalität mit Schul- und Berufsalltag. Der ÖPNV ist für das Alltagsleben unverzichtbar. Da der Abstand zwischen den Fahrgästen nicht immer eingehalten werden kann, ist die Maskenpflicht hier umso bedeutsamer, nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch auf den Bahnsteigen und an den Haltestellen.“

    VDV-Geschäftsführer Ulrich Weber sagte: „Das schrittweise Hochfahren des öffentlichen Nahverkehrs ist sehr wichtig für die tägliche Mobilität der Menschen und die Wirtschaft in unserem Land. Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde stellen dafür die Angebote bereit und informieren die Menschen, wie eine sichere Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs unter diesen besonderen Umständen möglich ist.“

    WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber sagte: „Die privaten Busunternehmen in Baden-Württemberg haben im ÖPNV enorme Umsatzeinbußen. Sie freuen sich auf die Fahrt zurück in eine Normalität.“

    Vom 4. Mai wird der Schulbetrieb in Schritten wiederaufgenommen. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, soll der Unterricht zeitlich gestuft und in reduziertem Umfang auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden. Dafür erarbeitet das Kultusministerium für die Zeit nach den Pfingstferien die notwendigen Details. Die neuen Regeln besagen, dass sich die Schüler im Alltag möglichst vorsichtig verhalten, damit die Infektionszahlen möglichst gering bleiben.

    Auch Bahnen und Busse sollen schrittweise zu einem neuen Normalbetrieb kommen. Vom 4. Mai an verkehren die Züge in den Hauptverkehrszeiten mit einem deutlich besseren Angebot als zu Beginn des Shutdowns. Vom 15. Juni an gilt dann wieder das reguläre volle Angebot. Die Busse wird in den meisten Landesteilen bereits vom 4. Mai an zum regulären Fahrplan wie an Schultagen verkehren. Die Fahrscheinkontrollen finden in gewohnter Weise statt. Der Einstieg vorne in die Busse und der Ticketverkauf durch den Fahrer oder die Fahrerin werden schrittweise wiederaufgenommen, sobald die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

    Mit dem schrittweisen Hochfahren wird es in Bahnen und Bussen auch wieder voller werden. Alle Unterzeichner des Konzepts sind sich einig, dass Maßnahmen wichtig sind, damit die Infektionsgefahr niedrig bleibt. Am wichtigsten ist die Pflicht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Alltagsmaske (Mund--Nasen-Schutz) zu tragen. Die Fahrgäste sind verpflichtet, eine solche Maske mit sich zu führen und sie auch an den Haltestellen (Bahn- und Bussteige) aufzusetzen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, etwa bei Asthmatikern.

    Nach Auffassung des Sozialministeriums verringert eine die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske durch Reduktion der Viruslast in der Umgebung das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Somit reduziert die fachgerechte Anwen-dung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell.

    Die größte Reduktion der Ansteckungsgefahr wird durch Einhaltung eines (Mindest-) Abstandes von 1,5 Metern erreicht. In Bereichen, wo dies nicht durchgehend möglich ist, wie beispielsweise im ÖPNV und damit auch im Schülerverkehr, reduziert die Verwendung einer Gesichtsmaske das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen.
    Nach aktuellen Schätzungen ist davon auszugehen, dass bis zu den Pfingstferien an jedem Tag nur gut 20 Prozent, nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien im Stufenbetrieb nur rund 50 Prozent der üblichen Schülerströme zu den Schulen unter-wegs sein werden. Trotzdem wird im Schülerverkehr wieder die volle Kapazität an Bahnen und Bussen angeboten. Neben dem Schutz durch das Maskentragen wird dies die Situation in den Bahnen und Bussen spürbar entspannen

    Aber auch an die Fahrgäste appellieren die Unterzeichner des Papiers. Der Vorsitzende des Fahrgastbeirates, Matthias Lieb sagte: „Beim Ein- und Aussteigen kann der nötige Abstand gewahrt werden, wenn die einsteigenden Fahrgäste an den Türen zuerst den Aussteigern Platz machen. Im Schienenverkehr sollen sich die Fahrgäste beim Einsteigen über die gesamte Zuglänge verteilen, um eine gleichmäßige Verteilung der Fahrgäste zu erreichen.“

    Sollten die Fahrgäste punktuell hohe Überlastungen feststellen, können sie sich an das jeweilige Verkehrsunternehmen, den Verkehrsverbund oder an die zentrale E-Mail-Adresse der NVBW wenden: qualitaet@nvbw.de.


    Quelle: Verkehrsministerium
  • 01.05.2020
    Schulen im Land öffnen wieder ihre Türen
    Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Unser Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr zumindest zeit-weise Präsenzunterricht erhalten.“

    Am Montag, 4. Mai 2020 öffnen die Schulen im Land unter strengen Abstands- und Hygieneregeln wieder ihre Türen. Los geht es zunächst mit den rund 330.000 Schülerinnen und Schülern an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Diese Prüfungsklassen konzentrieren sich ab Montag ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen, aber auch die nötige Portion Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Unser Versprechen gilt, dass wir bei den Prüfungen die aktuelle Sondersituation berücksichtigen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Darüber hinaus werden für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in den vergangenen Wochen weder digital noch analog erreicht wurden, Lerngruppen an den Schulen eingerichtet. „Mit diesen Förderangeboten wollen wir den Schülern ermöglichen, den Stoff aufzuholen, zu wiederholen und zu vertiefen, damit sie Anschluss halten können“, erläutert die Kultusministerin. Darüber hinaus arbeite das Kultusministerium an Konzepten, um Schülerinnen und Schüler, die in der aktuellen Fernlernsituation benachteiligt werden, auch in den Sommerferien nochmals gezielt zu fördern.

    Alle Schüler sollen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht erhalten
    Im nächsten Schritt sollen die Viertklässlerinnen und Viertklässler wieder an die Schulen zurückkommen. „Wir wollen die Viertklässler so rasch wie möglich ebenfalls wieder in den Präsenzunterricht einbeziehen, denkbar wäre dieser Schritt noch vor Pfingsten. Unser Ziel ist außerdem, dass alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten, um auch eine bessere Verknüpfung mit den Fernlernangeboten zu ermöglichen. Dafür erarbeiten wir aktuell die notwendigen Details für den Zeitraum nach den Pfingstferien“, sagt Eisenmann. Notwendig seien dafür auch Erkenntnisse über das Anlaufen des Schulbetriebs. Das Kultusministerium plant deshalb in der ersten Woche des Präsenzunterrichts Abfragen an den Schulen, etwa zum konkreten Personaleinsatz vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch Risikogruppen sowie zur räumlichen Situation an den Schulen. Darüber hinaus soll gemeinsam mit den Kommunen auch die Notbetreuung quantitativ genauer in den Blick genommen werden.

    Kein regulärer Schulbetrieb bis zu den Sommerferien
    Eine Ausweitung des Schulbetriebs steht allerdings grundsätzlich unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Pandemie. „Uns allen ist klar, dass wir Schritt für Schritt und unter Einhaltung des Abstandsgebots auch im weiteren Schulbetrieb zu Lockerungen kommen müssen, sofern sich die Infektionszahlen weiter auf einem niedrigen Niveau bewegen“, betont die Ministerin und fügt hinzu: „Die Rückkehr der Schüler kann aber zwangsläufig nicht im Vollbetrieb erfolgen, sondern etwa in einem rollierenden System und nach einem Stufenplan. An solchen Konzepten arbeiten wir. Ein regulärer Unterricht wie vor der Corona-Krise ist in diesem Schuljahr aber unrealistisch. Es wird weiterhin eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht geben.“ Wichtig sei es jedoch, den Schulen und Familien Perspektiven und einen groben Fahrplan in Aussicht zu stellen: „Die Familien brauchen Verlässlichkeit – und die Schülerinnen und Schüler dringend wieder einen direkten Kontakt zu ihren Lehrerin-nen, Lehrern und Mitschülern. Deshalb werden wir Schritt für Schritt Perspektiven entwickeln und diese an klare Bedingungen zum Schutz der Gesundheit knüpfen“, betont Eisenmann.

    Betreuung von kleinen Kindern schrittweise ausweiten
    Das gelte auch für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege. „Wir haben nun die Notbetreuung erweitert. Das ist ein erster Schritt, um mehr berufstätigen Eltern als bislang ein Betreuungsangebot zu machen. Sofern das Corona-Virus nach den ersten Lockerungen eingedämmt bleibt, werden wir auch hier Wege hin zu einem eingeschränkten Regelbetrieb aufzeigen“, sagt Eisenmann mit Blick auf den Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz. Auch für das Kultusministerium sei es unbefriedigend, den Eltern und den Kindern derzeit noch kein konkretes Datum für einen Betrieb der Kitas über die erweiterte Notbetreuung nennen zu können. Gemeinsam mit den anderen Ländern entwickelt das Land bereits Pläne, wie man die Betreuung kleinerer Kinder schrittweise ausweiten und gleichzeitig ein hinreichender Infektionsschutz gewährleistet werden kann.

    Weitere Informationen
    Im Anhang finden Sie Informationen zu häufigen Fragen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Weitere Informationen können Sie auch unseren Corona-Seiten im Netz entnehmen:


    Häufige Fragen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs (pdf, 45 KB)

    Quelle Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg