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RP Stuttgart, Schule und Bildung
  • Abteilung 4
    18.09.2018
    L 1184 – Fahrbahndeckensanierung zwischen Herrenberg und Hildrizhausen
    Vollsperrung von Freitag, 21. September, 14:30 Uhr, bis Montag, 24. September, 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am kommenden Wochenende Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke der Landesstraße 1184 zwischen Herrenberg und Hildrizhausen durch. Die Arbeiten erfolgen aus Gründen des Arbeitsschutzes unter Vollsperrung. Dies dauert von Freitag, 21. September, 14:30 Uhr, bis Montag, 24. September 2018, gegen 6:00 Uhr,

    Die Zufahrt zu den Anliegern ist über die gesamte Bauzeit grundsätzlich über die ausgeschilderte Umleitung sichergestellt.
    Der Busverkehr zwischen Herrenberg zum Naturfreundehaus und zum Waldfriedhof ist an diesem Wochenende allerdings nicht möglich.

    Die Umleitung erfolgt von Herrenberg kommend bis Gärtringen über die B 14. Von Gärtringen bis Ehningen weiter über die K 1077 und die K 1000 bis nach Hildrizhausen. Umgekehrt verläuft  die Umleitungsstrecke von Holzgerlingen kommend ebenfalls über Hildrizhausen. Der Verkehrsteilnehmer wird über die       K 1000 bis Ehningen, dann weiter über die K 1077 bis Gärtringen und anschließend über die B 14 bis nach Herrenberg geleitet.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 150.000 Euro, welche das Land Baden Württemberg trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Informationen zu dieser Baumaßnahme können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Umleitungsplan (PDF, 300 KB)

  • Abteilung 4
    18.09.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen Kochhardgrabenbrücke und Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Singen
    Beginn der Baustelleneinrichtung am Mittwoch, 19. September 2018 - Bund investiert 5,9 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Kochhardgrabenbrücke und der Anschlussstelle (AS) Rottenburg in Fahrtrichtung Singen sanieren.

    Bereits ab Mittwoch, 19. September, werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt. Zunächst finden im Bereich der PWC-Anlage Geyern Arbeiten zur Verbreiterung der Einfädelspur statt. Ab Freitag, 21. September, wird der Verkehr auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart auf zwei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Leitwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden ebenfalls bei Nacht statt.

    Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 6 km erneuert. Durch den Austausch der Deck- und der Binderschicht wird es möglich, die Fahrbahnquerneigung von derzeit 2 % auf 2,5 % zu erhöhen und somit die Entwässerungssituation der Fahrbahn zu verbessern. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich der AS Rottenburg finden zudem kleinere vorbereitende Maßnahmen für den geplanten Ausbau der Anschlussstelle statt.

    Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Hauptbauphasen: 
    Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung wird in der ersten Bauphase die linke Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Singen saniert, in der zweiten Bauphase die rechte Seite der Fahrbahn.

    Im Rahmen der ersten Bauphase wird der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart auf die Gegenfahrbahn gelegt und die LKW-Spur auf den Standstreifen verschwenkt. Anschließend beginnen die Arbeiten auf der linken Fahrbahnseite.

    Die Dauer der Maßnahme beträgt insgesamt rund zehn Wochen und wird daher voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein.

    Die zweite Bauphase zum Ausbau des Außenrandes beginnt voraussichtlich Anfang November, sodass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen sein werden.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer sogenannten 3+1-Verkehrsführung, d.h. unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt. Die vorhandene Fahrbahnbreite reicht allerdings nicht aus, um die Ein- und Ausfahrten zur PWC-Anlage Ziegler  während der Bauzeit offen zu halten. Der Parkplatz Ziegler wird daher während der Zeit der Baumaßnahme geschlossen bleiben.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilungen 2 und 4
    18.09.2018
    RP Stuttgart erlässt Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb
    Regierungspräsident Reimer: „Nach jahrelangem Ringen hat das Regierungspräsidium nun den Weg frei gemacht, um dieses Nadelöhr zu beseitigen“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb erlassen und damit die Grundlagen für den Baubeginn geschaffen. Mit den Ausbauarbeiten soll 2020 begonnen werden. Die voraussichtliche Bauzeit wird nach jetzigem Stand auf 4,5 bis 5 Jahre geschätzt. 

    „Die A 81 ist eine der zentralen Verkehrsadern im Land. Nach jahrelangem Ringen hat das Regierungspräsidium nun den Weg für den sechsstreifigen Ausbau frei gemacht, um dieses Nadelöhr zu beseitigen“, betonte Regierungspräsident Reimer bei der Bekanntgabe der Entscheidung. Zugleich wies er darauf hin, dass die vorgesehene Überdeckelung für weite Teile der angrenzenden Wohnbebauung zu einer deutlichen Absenkung der Lärmbelastung führen werde. „Dies wird die Wohnverhältnisse spürbar verbessern“, so Reimer. 

    Die A 81 ist eine der bedeutendsten Achsen für den regionalen und überregionalen Verkehr im süddeutschen Raum. Die vier Fahrstreifen im Streckenabschnitt Sindelfingen - Böblingen genügen schon lange nicht mehr der starken Verkehrsbelastung. Diese lag in den vergangenen Jahren an Werktagen zwischen 95.000 und 116.000 Kfz täglich und wird laut den erstellten Verkehrsprognosen weiter anwachsen. Dies macht einen Ausbau unumgänglich.

    Die jetzt genehmigte Planung beinhaltet den sechsstreifigen Ausbau der A 81 im rund 7 km langen Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb. Daneben sollen in Teilabschnitten während der Spitzenstunden auch die Seitenstreifen als zusätzliche Fahrstreifen frei gegeben werden. Die Planung sieht zudem umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor. So ist auf einer Länge von 850 m eine komplette Überdeckelung der Autobahn geplant. Zusätzlich sind nach innen gekrümmte Lärmschutzwände im Bereich von Wohnbebauung vorgesehen. An der Ausfahrt Sindelfingen-Ost aus Richtung Stuttgart wird ein Lärmschutzwall mit einer Höhe von bis zu 12 m entstehen. 

    Um die mit dem Ausbauvorhaben verbundenen Umwelteingriffe auszugleichen, wurde ein umfangreiches landschaftspflegerisches Maßnahmenkonzept entwickelt. Dies sieht unter anderem die Entsiegelung nicht mehr benötigter Fahrbahnteile, die Neugründung naturnaher, strukturreicher Laubwaldbestände sowie die Renaturierung des Aischbachs vor. Darüber hinaus sollen Ersatzhabitate für Zauneidechsen und Haselmäuse geschaffen, Nistkästen für verschiedene Vogelarten aufgehängt und Teile des als Naturdenkmal ausgewiesenen Feuchtbiotops „Entensee“ gepflegt werden. 

    Die Gesamtkosten der Maßnahme, einschließlich des geplanten Lärmschutztunnels, belaufen sich auf rund 226 Millionen Euro.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von Montag, 24. September 2018, bis einschließlich Montag, 08. Oktober 2018, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Sindelfingen, Böblingen, Ehningen, Leinfelden-Echterdingen, Schwäbisch Gmünd, Horb am Neckar und Haigerloch zur Einsicht ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht. 

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen mit Beginn der Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

  • Abteilung 4
    17.09.2018
    A 8 Drackensteiner Hang Fahrtrichtung Stuttgart (Landkreis Göppingen) - Erneuerung der Entwässerung in Fahrtrichtung Stuttgart von Montag, 24. September, bis voraussichtlich Mitte November
    Halbseitige nächtliche Sperrung jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 24. September 2018, mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnentwässerung der Richtungsfahrbahn Stuttgart am Drackensteiner Hang (Landkreis Göppingen) im Zuge der A 8. Um die Entwässerung sicherzustellen müssen die vorhandenen Betonschlitzrinnen am Fahrbahnrand erneuert werden. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Wochen.

    Während der gesamten Bauzeit finden die Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerhalb der Bauarbeiten und am Wochenende können durch verengte Fahrstreifen aber weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden.

    Für die Erneuerung der Entwässerung investiert der Bund rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.09.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg
    Vollsperrung der Rampe B 10/A 81 in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht von 18. September 2018 ab 20:00 Uhr auf 19. September 2018 gegen 06:00 Uhr

    Sperrung der übergeleiteten beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten zwischen 19. September und 21. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Nachdem in diesem Bereich die Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten abgeschlossen sind, werden in diesem Bereich die Schutzplanken montiert. Sobald die Montage der Schutzplanken abgeschlossen ist, wird der Verkehr zwischen der AS Stuttgart-Zuffenhausen und der AS Feuerbach wieder vollständig auf der Richtungsfahrbahn Leonberg geführt. Um die Belastung der Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird der übergeleitete Verkehr in Fahrtrichtung Leonberg bereits kurz nach der AS Stuttgart-Zuffenhausen wieder zurückgeleitet und wie gewohnt in Richtung Süden laufen. Durch die verkürzte Verkehrsführung ist es den Autofahrern auf allen drei Fahrstreifen auch wieder möglich, an der AS Feuerbach wie gewohnt auszufahren. 

    Die Arbeiten zur Umstellung der Verkehrssicherung beginnen am Dienstag, 18. September 2018, ab 20:00 Uhr mit dem Öffnen einer bestehenden Mittelstreifenüberfahrt. Zur Durchführung dieser Arbeiten ist es erforderlich, in dieser Nacht die LKW-Spur und die Rampe von der B 10 auf die A 81 nach Leonberg für den Verkehr komplett zu sperren. Verkehrsteilnehmer, die auf die A 81 in Richtung Leonberg auffahren wollen, müssen in Fahrtrichtung Heilbronn auffahren und in der AS Ludwigsburg-Süd wenden.

    In den folgenden beiden Nächten, von 19. September auf 20. September 2018 und 20. September auf 21. September 2018, ist es erforderlich, die beiden übergeleiteten Fahrspuren in Fahrtrichtung Leonberg zu sperren. Es bleiben jedoch alle Fahrbeziehungen erhalten. 

    Die Verkürzung der Baustelle in Fahrtrichtung Heilbronn erfolgt in der Woche vom 24. September bis 28. September 2018. 

    In der AS Stuttgart Zuffenhausen ist noch bis Anfang Oktober mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen, da dort umfangreiche Arbeiten zur Bodenverbesserung erforderlich waren. Das bedeutet, dass die seither gesperrte Rampe von der B 10 von Vaihingen/Enz in Fahrtrichtung A 81 Leonberg weiterhin bis voraussichtlich Anfang Oktober gesperrt bleibt. Der Verkehr wird weiterhin innerhalb der AS Stuttgart Zuffenhausen umgeleitet. 

    Die Geschwindigkeit im verkürzten Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Stuttgart Zuffenhausen beschränkt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 29 Ortsumgehung Mögglingen – Teilrückbau der Brücke im Zuge der künftigen B 29 über die L 1161
    Ab kommender Wochen Rückbau eines Bauabschnitts von Bauwerk 5
     Bauwerk 5 (Foto: RPS)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erstellt im Rahmen des Neubaus der B 29 Orts-umgehung Mögglingen seit März 2018 an der künftigen Anschlussstelle Mögglingen-Süd eine Brücke im Zuge der B 29 über die L 1161.

    Nach Ausschalen des ersten Bauabschnittes der Brücke wurde festgestellt, dass die erreichte Betonqualität nicht den Anforderungen entspricht, die an solche Bauwerke zu stellen sind. Grund hierfür ist ein Stromausfall, währenddessen der Beton nicht immer fachgerecht eingebaut werden konnte. Außerdem wirkten sich die im August 2018 während des Betoniervorgangs vorhandenen, sehr hohen Außentemperaturen nachteilig aus. Die entstandenen Schadstellen stellten sich als so gravierend heraus, dass nur noch ein Rückbau des bereits vorhandenen Brückensegmentes sinnvoll ist.

    Es ist vorgesehen, mit den Rückbauarbeiten ab dem 20. September 2018 zu begin-nen. Parallel zu den Rückbauarbeiten werden die an den weiteren Bauabschnitten dieses Bauwerks noch anstehenden Arbeiten vorgezogen. Das Regierungspräsidium Stuttgart geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass mit Hilfe der parallel laufen-den Arbeiten und den entsprechenden Anpassungen im Bauablaufkonzept der Ge-samtfertigstellungstermin zum 26. April 2019 eingehalten werden kann.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet für die sich aus dem Rückbau ergebenden unvermeidbaren Lärmbelästigungen um Verständnis.  

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 1075 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Neuler- Bronnen und der K 3232 (Ostalbkreis)
    Vollsperrung ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Mitte November

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Montag, 17. September 2018, mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Landesstraße 1075 zwischen Neuler, Ortsteil Bronnen und der Kreuzung mit der K 3232. Der rund 820 Meter lange Abschnitt weist in diesem Bereich starke Schäden auf.

    Der Straßenaufbau wird mit einer zusätzlichen Asphalttragschicht verstärkt, auf die abschließend eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht wird. Weiter werden Entwässerungseinrichtungen und die Bankette erneuert und angepasst. Die Arbeiten sollen nach rund acht Wochen abgeschlossen sein.

    Die Arbeiten können aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung des Streckenabschnitts ausgeführt werden. Die Umleitung erfolgt ab Abtsgmünd über die B 19 nach Hüttlingen, über die K 3236 nach Neuler und wieder zurück zur L 1075, sowie entsprechend in der Gegenrichtung.

    Das Land investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 350.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    B 297 - Brücke über die Steinach in Nürtingen (Landkreis Esslingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 9. November 2018
    Dreiwöchige Vollsperrung der B 297 ab voraussichtlich Montag, 15. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Montag, 17. September 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach im Zuge der B 297 / Kreuzung Alleenstraße durchführen. Die Instandsetzungsarbeiten finden zunächst nur unterhalb des Bauwerks und außerhalb des Verkehrs statt.

    Das rund 50 Jahre alte Brückenbauwerk befindet sich im Verlauf einer Schwerlaststrecke. Mit an der Brückenunterseite aufgeklebten Kohlefaserlamellen wird das Bauwerk verstärkt. Dies entspricht den aktuell geltenden statischen Anforderungen für Brücken im Zuge von Schwerlaststrecken.  Parallel dazu werden an den Brückenwiderlagern Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt.

    Die Bauarbeiten können weitestgehend außerhalb des Verkehres unter dem Bauwerk vorbereitet und durchgeführt werden. Lediglich das Verkleben der Lamellen muss erschütterungsfrei und daher unter Vollsperrung der B 297 durchgeführt werden. Im Zeitraum der Vollsperrung der B 297 werden dann auch Belagserneuerungen auf der B 297 im Bauwerksbereich durchgeführt.

    Die Vollsperrung der B297 wird voraussichtlich ab dem 15. Oktober für insgesamt drei Wochen eingerichtet werden. Über diese Sperrung wird nochmals in einer eigenen Pressemitteilung zeitnah vorab informiert. Die Instandsetzungsarbeiten können voraussichtlich bis zum 09. November abgeschlossen werden.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 500.000,- Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    13.09.2018
    Archäologischer Stadtkataster Tübingen
    Übergabe an die Stadt durch den Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf am 19. September 2018
     Cover Stadtkataster Tübingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, übergibt den neu erschienenen Archäologischen Stadtkataster für die Stadt Tübingen an die Erste Bürgermeisterin Frau Dr. Christine Arbogast.
     
    Im Namen von Herrn Prof. Dr. Wolf laden wir Sie herzlich zu dieser Übergabe ein.
    Kommen Sie am
     
    19. September 2018, 19:00 Uhr
    in den Ratssaal
    Rathaus, Am Markt 1
    Tübingen
     
    Nach einer Begrüßung durch die Erste Bürgermeisterin Dr. Christine Arbogast und einem Grußwort von Dr. Tobias Schneider vom Regierungspräsidium Tübingen übergibt Prof. Dr. Claus Wolf das Buch an die Bürgermeisterin.
     
    Die Autoren Dr. Alois Schneider, Dr. Sören Frommer und Dr. Birgit Kulessa geben in ihrem Vortrag „Verbuwen in unsers herren stat zu Tüwingen“ – Gedanken zur Siedlungsentwicklung Tübingens Einblicke in den Inhalt des Buches.
     
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Universitätsstadt Tübingen herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.
     
    Im Rahmen der Buchpräsentation findet ein Buchverkauf statt.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Um Anmeldung wird gebeten:
    Stadtarchiv Tübingen, Rathaus, Am
    Markt 1, 72070 Tübingen
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlage:
     

    Hintergrundinformationen

    Zum Buch
    Archäologischer Stadtkataster
    Baden-Württemberg 41: Tübingen.
    Von Alois Schneider, Sören Frommer und Birgit Kulessa
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    2 Bände, 384 bzw. 365 Seiten mit 194 bzw. 129 Abbildungen, 6 Kartenbeilagen
    49,00 € ISBN 978-3-942227-35-3

  • Abteilung 8
    13.09.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Wolpertswende-Schreckensee – Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Abschließender Pressetermin am 19. September 2018 um 14 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Rahmen des Monitorings führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart seit Anfang August 2018 Sondagen auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Kreis Ravensburg) durch. Ende September werden die Arbeiten im Gelände abgeschlossen sein.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über erste Ergebnisse der Sondagen zu erkundigen
     
    am Mittwoch, 19. September 2018, um 14:00 Uhr
    Treffpunkt an der B 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg (siehe unten stehende Anfahrtsbeschreibung)
     
    Die Fundstelle liegt gut geschützt im Naturschutzgebiet, die Fläche wird landwirtschaftlich nicht genutzt und der Pegel des Schreckensees ist stabil. Die letzten Sondagen lagen jedoch einige Jahre zurück, so dass eine Überprüfung der Fundstelle notwendig geworden war.
     
    Zudem waren verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Funde und Befunde der Fundstelle entstanden: wie groß war die Siedlung insgesamt und wie erfolgte der Übergang von der ehemaligen Insel auf das Festland bzw. wie wurde aus der Insel eine Halbinsel. Für die bekannten Datierungen der unterschiedlichen Siedlungshorizonte erhoffen sich die Wissenschaftler durch neue dendrodatierte Hölzer aus den aktuellen Grabungen eine Präzisierung.
     
    „Die UNESCO fordert neben dem Erhalt und der Vermittlung des Welterbes auch die Erforschung der Denkmäler. Je besser wir unsere Welterbestätten kennen und verstehen, desto besser können wir sie schützen“, so Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.
     
    Vor Ort an der Grabungsstätte werden erste Ergebnisse vorgestellt.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:
     

    Hintergrundinformationen

    Die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Kreis Ravensburg) wurde 1921 von Heinrich Forschner entdeckt. Im Winter 1923/24 führte er erste Grabungen durch. Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg erkundete die Fundstelle 1979/80, 1983/84, 1987 und 2004.

    Seit 2011 ist die Fundstelle Schreckensee Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen. Insgesamt sind 111 Fundstellen in sechs Ländern (Schweiz, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich und Deutschland mit den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg) nominell auf der Welterbeliste verzeichnet; Baden-Württemberg ist mit 15 Fundstätten am Bodensee und in Oberschwaben an der seriellen transnationalen Welterbestätte beteiligt. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!


    Anfahrt
    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier finden die Veranstaltungen statt.

    Bitte nutzen Sie als Parkmöglichkeit den Parkplatz unterhalb des Bauerngartens Vorsee und folgen der Ausschilderung.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 1168 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Stetten o.L. und Oberstotzingen (Landkreis Heidenheim)
    Vollsperrung ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Mitte Oktober

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Montag, 17. September 2018, mit der Fahrbahndeckenerneuerung im Zuge der Landesstraße 1168 zwischen Stetten o. L. und Oberstotzingen. Die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung  werden rund vier Wochen in Anspruch nehmen und voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein.

    Der schlechte Fahrbahnzustand des rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitts macht eine Sanierung dringend erforderlich. Zur Verstärkung der Fahrbahn werden zunächst 6 cm des schadhaften Belages abgefräst. Auf den verbleibenden Aufbau werden im Anschluss 12 cm Asphalttragschicht und 4 cm Deckschicht aufgebaut, so dass sich die Gesamtstärke um 10 cm erhöht. Dies erfordert außerdem ein Angleichen der Bankette und Teilen der Entwässerungseinrichtungen.

    Auf Grund der vorhandenen Fahrbahnbreite können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung führt von Niederstotzingen über Sontheim a d. B., Giengen a. d. B. sowie Bissingen nach Stetten o. L. und verläuft analog in der Gegenrichtung. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Günzburg, deren Route über die L 1168 führt, werden bereits an der B 16 auf die Sperrung Aufmerksam gemacht. Ebenso wird auf der B 16 bei Gundelfingen a. d. D. auf die Umleitung hingewiesen. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu folgen.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1 Abteilung 3
    12.09.2018
    Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Ausgleichstock, Sportstättenförderung - Land bezuschusst den Neubau einer Mehrzweckhalle im ELR-Schwerpunktort Geislingen-Aufhausen mit 1,39 Mio. €
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Landesförderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    ​Die Stadt Geislingen (Landkreis Göppingen) erhält für den Neubau einer Mehrzweckhalle im Stadtteil Aufhausen Landeszuschüsse von insgesamt rund 1,39 Millionen Euro. Die beiden Förderbescheide zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und  aus dem Ausgleichstock wurden der Stadt heute (12. September  2018) übersandt. Den Bescheid aus dem kommunalen Sportförderprogramm erhielt die Stadt bereits im Juni. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Förderprogramme des Landes geben wichtige Impulse für das Vereinsleben und die Stärkung der Dorfgemeinschaft.“

    Reimer zeigte sich besonders erfreut über die projektbegleitende intensive Bürgerbeteiligung, die entscheidend zur Anerkennung des noch stark ländlich geprägten Stadtbezirks Aufhausen als ELR-Schwerpunktgemeinde beigetragen hat. „Die neue Mehrzweckhalle erfüllt den Wunsch der Dorfgemeinschaft nach einem Ort für Bewegung, Begegnung und Geselligkeit, der es möglich macht, das Sportangebot zu erweitern und in größerem Rahmen Dorf- und Vereinsfeste abzuhalten“, erklärte der Regierungspräsident.

    Schwerpunktgemeinden zeichnen sich vor allem durch ihre aktive Bürgerschaft aus. Sie beziehen die Bevölkerung bereits bei der Planung zur Gemeindeentwicklung aktiv mit ein und beteiligen diese an Gestaltungsprozessen in der Gemeinde. Zudem setzen sich Schwerpunktgemeinden mit der demographischen Entwicklung auseinander, leisten einen Beitrag zu einer flächensparenden Siedlungsentwicklung und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft. Dieses Engagement wird mit einem Fördervorrang und einem 10 % höheren Fördersatz bei gemeinwohlorientierten Projekten unterstützt.

    Im Jahr 2018 stehen landesweit rund 70 Millionen Euro Landesmittel für die Entwicklung des Ländlichen Raums zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen davon rund 19 Millionen Euro. Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen sind die Förderschwerpunkte des Programms, mit denen ein wesentlicher Beitrag zur Strukturentwicklung der Ländlichen Räume erreicht wird.

    Aus dem Programm des Kultusministeriums für kommunalen Sportstättenbau hat das Regierungspräsidium  270.000 € bewilligt, auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen auf insgesamt 35 Projekte rund 6,5 Millionen Euro.

    Zur Verstärkung der Eigenmittel hat der Ausgleichstock weitere 370.000 € beigesteuert. Der Ausgleichstock hilft finanzschwachen Kommunen bei der Finanzierung notwendiger Infrastrukturprojekte. Die Stadt Geislingen a. d. Steige erhielt seit 2012 insgesamt 2,46 Mio. € für fünf Projekte (Kinderhaus „Hintere Siedlung“, Kunstrasenplatz „Mittlerer Boden“, Michelberggymnasium,  Alter Zoll, Sport-/Kulturhalle Aufhausen). Der Ausgleichstock fördert in 2018 mit 25,29 Mio. € und schiebt damit Investitionen für 105 kommunale Projekte mit einem Gesamtwert von 211 Mio. € an. 

    Die Förderprogramme werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 5
    11.09.2018
    Aktionsprogramm Jagst
    Herstellung eines neuen Nebenarmes an der Jagst bei Crailsheim-Ingersheim durch den Landesbetrieb Gewässer
     Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart legt im Rahmen des „Aktionsprogramms Jagst“ zur Wiederbelebung und Wiederherstellung der Artenvielfalt einen neuen Nebenarm bei Crailsheim-Ingersheim an. Das neue, gut 100 Meter lange Seitengewässer wird als Laichplatz und Kinderstube für viele Fischarten dienen und der Anschluss an den Hauptfluss soll die Strukturvielfalt im gesamten Gewässersystem Jagst erhöhen.

    Das Vorhaben wurde bei einer gemeinsamen Jagstbegehung zusammen mit dem Landratsamt Schwäbisch Hall, der Fischhegegemeinschaft Jagst, dem Fischereisachverständigen und dem Naturschutz als Strukturmaßnahme vorgeschlagen. Die Plangenehmigung des Landratsamtes Schwäbisch Hall liegt vor, Baubeginn ist der 18. September 2018.

    Nachdem 2015 durch einen Großbrand in Lobenhausen die Jagst mit hochgiftigem Löschwasser verunreinigt worden war, hat der Landesbetrieb Gewässer in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen in Angriff genommen, um die Lebensbedingungen von Fischen und Kleintieren in der Jagst wieder herzustellen und zu verbessern.

    Im „Aktionsprogramm Jagst“ geht es um die Wiederbelebung der Tier- und Pflanzenwelt, die Wiederherstellung der Artenvielfalt und die Stabilisierung des Flussbettes. Ein zentraler Baustein im Aktionsprogramm für die erfolgreiche Wiederherstellung der Artenvielfalt in der Jagst ist die Verbesserung der Gewässerökologie. Dazu zählen Strukturmaßnahmen wie

    • Störsteine in das Jagstbett einbringen, damit sich lokale Strudel, Kolke und Kiesbänke bilden,
    • Buhnen herstellen; dort entstehen Laichplätze und Fischkinderstuben,
    • mit einer Eisvogelwand Brutmöglichkeiten zur Verfügung stellen,
    • Seitengewässer schaffen zur Vergrößerung des aquatischen Lebensraums,
    • Kiesinseln herstellen als Laichplätze für Kieslaicher und Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten,
    • Herstellen von neuen Nebenarmen und Gewässeraltarme ausräumen, dadurch werden Ruhezonen geschaffen, Laichplätze und Kinderstuben für Krautlaicher entstehen,
    • Raubäume einbauen, sie dienen als Fischunterstände und als Brücken Wasser-Land-Lebensraum,
    • Uferbefestigungen abbauen, um dem Fluss die Möglichkeit zur eigendynamischen Entwicklung zu geben.


    Anlage:
    Detaillageplan (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek) (PDF, 805 KB)


    Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek

  • Abteilung 4
    11.09.2018
    A 6 – Ausbau zwischen Kupferzell und Ilshofen/ Wolpertshausen
    Öffentliche Informationsveranstaltung vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

    ​Im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens stellt das Regierungspräsidium Stuttgart allen betroffenen Anliegern und Landwirten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Pressevertretern die aktuellen Pläne für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn A 6 in den Planungsabschnitten „Kupferzell - Illshofen/Wolpertshausen“ (A 6-4) vor.
     
    Zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung lädt das Regierungspräsidium Stuttgart alle betroffenen Anlieger und Landwirte, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Pressevertreter
     
    am Dienstag, 18. September 2018, um 18:30 Uhr
    ins Kulturhaus Geislingen
    Im Steinig 5 in 74542 in Geislingen a.K.
    ein.
     
    Wie bereits bei den Abschnitten A 6-2 und A 6-3 stellt das A6- Team die Planung, sowie den weiteren Verfahrensablaufs der Öffentlichkeit nochmals vor  und steht für Fragen zur Verfügung.
     
    Im Rahmen des folgenden Planfeststellungsverfahrens werden die gesamten Planunterlagen dann öffentlich ausgelegt und es besteht die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen bzw. Einwendungen vorzubringen.

  • Abteilung 7
    10.09.2018
    Johannes Smolka ist seit 8. September 2018 neuer Leiter des Schlossgymnasiums Künzelsau
     Bestellung von Herr Smolka zum neuen Schulleiter des Schlossgymnasiums Künzelsau (Foto: RPS)

    Das Schlossgymnasium Künzelsau hat einen neuen Schulleiter. Herr Johannes Smolka tritt die Nachfolge von Herrn Dieter Hummel an, der zum Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand ging. 

    Der neue Schulleiter erhielt seine Bestellungsurkunde am vergangenen Samstag, 8. September, im Rahmen der Gesamtlehrerkonferenz zum Schuljahresanfang von der zuständigen Referentin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Gudrun Schickler. 

    Der 1974 in Hamburg geborene Johannes Smolka studierte in Heidelberg und Salt Lake City Englisch und Geographie sowie im Beifach Geschichte auf Gymnasiallehramt. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen am Seminar Heilbronn wurde er 2004 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete seitdem am Schlossgymnasium in Künzelsau. Dort wirkte er seit 2006 auch als Rektoratsassistent und seit 2007 als Oberstufenberater. Seit 2008 war Smolka zudem Fachberater für das Fach Geographie am Regierungspräsidium Stuttgart. 


    Übergabe der Bestellungsurkunde durch Frau Dr. Schickler (Foto: RPS)

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    Sanierung der L 1036 zwischen Braunsbach und Orlach
    Vollsperrung wird am 12. September 2018 aufgehoben

    In Folge des schweren Unwetterereignisses im Mai 2016 musste die L 1036 auf Grund einer Rutschung für den Verkehr gesperrt werden. Rund 2 Jahre und 3 Monate danach sind die Sanierungsarbeiten nun weitgehend abgeschlossen und die Vollsperrung kann am kommenden Mittwoch, 12. September 2018, aufgehoben werden. Bis dahin werden auch die noch fehlenden Schutzplanken angebracht, ohne die ein Befahren auf Grund der Absturzhöhe nicht vertretbar ist.

    Die Beseitigung der Böschungsrutschung an der L 1036 aus dem Jahre 2016 und der Bachsanierung wurde als Gemeinschaftsmaßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Gemeinde Braunsbach durchgeführt. Mit der Bachsanierung wurde im November 2017 in Orlach begonnen, so dass für die dortigen Gebäude wieder eine Zufahrt möglich war. Die Arbeiten zur Böschungssanierung begannen im April 2018 mit Verzögerung. Es hatte sich herausgestellt, dass die ursprünglich geplante Ausführung mit Vernagelung der Böschung und Erstellung einer Winkelstützmauer trotz entsprechender Bodenerkundungsarbeiten wegen der sich örtlichen davon abweichenden Böschungsverhältnisse nicht möglich war. Als Alternative wurde eine Böschung mit bewehrter Erde und der Anhebung der Bachsohle mit erhöhter Uferbefestigung ausgeführt. Etwas unterhalb, Richtung Braunsbach, musste noch eine beschädigte Gabionenwand teilweise ersetzt werden. Auch dort wurde die Böschung im oberen Bereich auf rund 4 Meter Höhe mit bewehrter Erde aufgebaut. Im Rahmen der Baumaßnahme mussten gemeindliche Entwässerungsleitungen neu hergestellt oder verlegt werden. Hierbei kam es zu Verzögerungen, da diese Arbeiten deutlich umfangreicher und schwieriger waren als ursprünglich angenommen. Ein Teil dieser Verzögerungen konnte durch das lang anhaltende schöne Wetter wieder aufgeholt werden. 

    Die Kosten für die Böschungssanierung belaufen sich auf insgesamt 1,6 Mio. € und werden vom Land getragen. 

    Nach Aufhebung der Vollsperrung sind noch bis voraussichtlich Ende September Restarbeiten durchzuführen, die punktuelle halbseitige Sperrungen erfordern. Die Restarbeiten beinhalten die Herstellung der Bankette und Arbeiten im Ortseingangsbereich Orlach.

    Zudem muss noch bis zum kommenden Frühjahr rund 650 m unterhalb von Orlach auf einer Länge von rund 50 Meter eine Engstelle mit einer Ampelregelung eingerichtet werden. Diese verkehrliche Einschränkung ist erforderlich, da sich dort im Frühjahr 2018 eine weitere Rutschung ereignete. 

    Diese Rutschung aus dem Jahre 2018 steht nicht in direkter Verbindung mit dem Hochwasserschaden von 2016. Die beauftragte Baugrunduntersuchung ergab, dass hier eine andere Lösung (Bohrpfahlwand) als in den bisherigen Abschnitten ausgeführt werden muss, die noch einer genaueren Planung bedarf. Deshalb war eine Beseitigung der Rutschung noch im Rahmen der aktuellen Vollsperrung nicht möglich. Die Maßnahme soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 im Rahmen einer ca. 8 Wochen langen Vollsperrung ausgeführt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Ver-kehrsbeeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    A 8 zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe - Halbzeit der Fahrbahndeckenerneuerung
    Ab Montag, 10. September 2018 beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Karlsruhe

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Montag, 18. Juni 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen begonnen. Die gesamte Maßnahme dauert rund fünf Monate und wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    In Fahrtrichtung München wurden die Sanierung der Fahrbahn sowie die Sanierung der Bauwerke erfolgreich abgeschlossen. Ab dem kommenden Wochenende beginnen die Umbauarbeiten der Verkehrssicherung in beiden Fahrtrichtungen. Hierbei wird im Baustellenabschnitt die gesamte Gelbmarkierung zum Teil tagsüber, sowie die temporären Betonschutzwände in der Nacht versetzt. Ab Montag, 10. September 2018 beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Karlsruhe. 

    Wie bereits in den ersten beiden Abschnitten in Fahrtrichtung München, werden die Arbeiten in den letzten beiden Bauphasen nun analog in Fahrtrichtung Karlsruhe durchgeführt. Auf der Länge von rund 3 Kilometern werden die vorhandenen Betonplatten aller Fahrspuren herausgebrochen und der Untergrund so hergestellt, dass anschließend ein Wiederaufbau der Fahrbahn mit Asphalt erfolgen kann. Die sich im Baufeld befindlichen Bauwerke (Brücke über die B 27 und Rampen von der B 27 zur A 8 führend) werden ebenfalls grundhaft saniert. Hierbei werden die Kappen abgebrochen und neu hergestellt. Außerdem werden der gesamte Fahrbahnaufbau sowie das Geländer erneuert.

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Karlsruhe wird wie folgt eingerichtet:

    Die linke und die mittlere Fahrspur in Fahrtrichtung Karlsruhe wird in die Gegenfahrtrichtung München verschwenkt. Hierbei erfolgt die Trennung der Fahrtrichtungen anhand einer Betonschutzwand. Die rechte Fahrspur wird auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3 Kilometern rechts am Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. Dieser Fahrstreifen kann auch von LKWs, die in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs sind, befahren werden. 

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung München wird wie folgt eingerichtet: 

    Auf der Hauptfahrbahn in dieser Fahrtrichtung werden die linke und die mittlere Fahrspur geführt. Die rechte Fahrspur und der für den Verkehr freigegebene Standstreifen in Fahrtrichtung München, werden wie bereits seit Beginn der Maßnahme in Richtung der Ausfahrt Leinfelden-Echterdingen/B 27 gleitet, über das „Echterdinger Ei“ in Richtung Messe und wieder zurück auf die A8 Richtung München geführt. 

    Aus Sicherheitsgründen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baufeld auf 80 km/h beschränkt. Abschnittsweise muss die Geschwindigkeit außerdem auf 60 km/h reduziert werden. 

    Die ab kommenden Montag beginnende Bauphase 3 wird voraussichtlich bis Mitte Oktober 2018 abgeschlossen sein. Auch in dieser Bauphase ist mehrfach ein Umbau der Verkehrsführung erforderlich. Zu Beginn einer neuen Bauphase werden wir rechtzeitig über die Änderungen informieren.

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie den Brückenbau langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    A 6 bei Neuenstein-Wüchern (Hohenlohekreis) -Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell - Beginn der zweiten Bauphase und Sperrung der Anschlussstelle Neuenstein ab Montag, 10. September
    Sperrung der Anschlussstelle Kupferzell sowie der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord ab Freitag, 14. September

    Das Regierungspräsidium Stuttgart-Baureferat Nord baut aktuell die Verkehrssicherung für die zweite Bauphase der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Kupferzell und der Anschlussstelle Neuenstein um.

    In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke und die Auf- und Abfahrten in Fahrtrichtung Heilbronn erneuert. Dafür wird weiterhin ein Fahrstreifen aus Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Heilbronn auf die Gegenseite übergeleitet. Es stehen je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Ab Montag, 10. September 2018, vsl. 19:00 Uhr, wird die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Neuenstein in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt. In dieser Zeit wird die Fahrbahnoberfläche der Rampen erneuert. Ab Freitag, 14. September 2018, vsl. 18:00 Uhr, wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. 

    Ab Freitag, 14. September 2018, vsl. 16:00 Uhr, wird die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Heilbronn sowie die Ein- und Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord voll gesperrt. Ab Sonntag, 16. September 2018, vsl. 20:00 Uhr, wird die Anschlussstelle und die Tank- und Rastanlage wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. 

    Seit Mittwoch, 5. September 2018, stehen an den Auf- und Abfahrten entsprechende Hinweisschilder zur anstehenden Sperrung. Auch innerhalb der Tank und Rastanlage wird über die Sperrung informiert. Der Betrieb der Tank und Rastanlage Hohenlohe Nord wird am Wochenende während der Sperrung eingestellt sein. 

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung mit Tempobeschränkungen muss trotz allen Vorkehrungen mit gewissen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten ohne Baustellentätigkeit wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht. 

    Es ist vorgesehen, alle Arbeiten am 24. September 2018 abzuschließen. 

    Insgesamt investiert der Bund rund 3,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    06.09.2018
    110-kV-Leitung zwischen Kupferzell und Rot am See: Regierungspräsidium leitet Raumordnungsverfahren ein
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betont: „Unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit sollen aus mehreren denkbaren Lösungsansätzen die Korridore ermittelt werden, in denen am ehesten im weiteren Verfahren eine raum- und um

    ​Die Netze BW GmbH plant eine neue Hochspannungsleitung. Diese dient in erster Linie dazu, den überschüssigen Strom, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in der Umgebung von Rot am See einhergeht und vor Ort nicht verbraucht wird, abtransportieren zu können. Das Hochspannungsnetz muss deshalb ausgebaut werden. Vorgesehen ist der Anschluss eines neu herzustellenden Umspannwerks in Rot am See mit einem bereits vorhandenen Umspannwerk in Kupferzell.

    Durch den Neubau der 110-kV-Leitung soll die Leistungsfähigkeit des Hochspannungsnetzes verbessert werden und damit die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt sowie speziell in der Region Heilbronn-Franken auch zukünftig gewährleistet sein.

    Die Vorhabenträgerin bringt in das Raumordnungsverfahren vier Freileitungskorridore (vgl. hierzu Planskizze, Abb.1), bzw. einen reinen Erdkabelkorridor und drei kombinierte Erdkabel-/Freileitungskorridore (vgl. hierzu Planskizze, Abb. 2) mit einer Länge zwischen 23 und 28 km und einer Regelbreite zwischen 300 m und 600 m ein. Vorgelegt wurden unter anderem eine Raumverträglichkeits-, eine Umweltverträglichkeits- und eine Natura 2000-Verträglichkeitsstudie (1. Stufe) mitsamt artenschutzrechtlichem Fachbeitrag (1. Stufe) sowie ein gesamtplanerischer Korridorvergleich. Untersucht werden u.a. die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen des Vorhabens auf Menschen, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft, Kultur- und sonstige Sachgüter. Ziel des Raumordnungsverfahrens ist, aus den vier beantragten Freileitungskorridoren, bzw. den vier Korridoren mit Erdkabeltechnologie, jeweils einen verträglichen Erdkabel- bzw. Freileitungskorridor zu ermitteln.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer begrüßt, dass die Vorhabenträgerin die Öffentlichkeit schon frühzeitig in das Projekt eingebunden hat: „Die Befürchtungen der Öffentlichkeit, die insbesondere eine Freileitung überwiegend kritisch sieht bzw. ablehnt, nehmen wir sehr ernst. Auch das Regierungspräsidium wird ein transparentes Verfahren sicherstellen.“ Die Vorhabenträgerin Netze BW hat den Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart am 17. August 2018 eingereicht. Mitte September erfolgt in den umliegenden Gemeinden die Bekanntmachung der Auslegung der Antragsunterlagen. Ab dem 01. Oktober 2018 werden diese Unterlagen in den Gemeinden vor Ort und im Internet zur Einsichtnahme bereit stehen. Bis zum 30. November 2018 können Stellungnahmen und Einwendungen abgegeben werden. Nach Sichtung und Prüfung der abgegebenen Stellungnahmen und Einwendungen soll es voraussichtlich im 1. Halbjahr 2019 einen Erörterungstermin geben. Hier besteht Gelegenheit, sich auszutauschen. „Im jetzt beginnenden Raumordnungsverfahren geht es noch nicht um einen konkreten Leitungsverlauf“, so Regierungspräsident Reimer. „Der genaue Leitungsverlauf wird erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren geprüft werden. Erst dann wird auch über die Genehmigungsfähigkeit der von Netze BW als Antragstellerin noch konkret zu treffenden Technologieentscheidung zwischen Freileitung und Erdkabel entschieden werden. Daher bitte ich schon jetzt um Verständnis dafür, dass wir im Raumordnungsverfahren nicht bereits die vermutlich die Öffentlichkeit vorrangig interessierenden Fragen zum konkreten Leitungsverlauf und zur Erdverkabelung klären können.“

    Das Regierungspräsidium wird nach Durchführung des Raumordnungsverfahrens eine raumordnerische Beurteilung der eingebrachten Korridore abgeben. Hierbei handelt es sich nicht um eine Genehmigung, sondern um eine gutachterliche Bewertung. Diese hat gegenüber der Vorhabenträgerin und Einzelnen keine unmittelbare Rechtswirkung, sondern dient der Ausplanung der konkreten Antragstrasse für das Planfeststellungsverfahren. Die raumordnerische Beurteilung wird zur Information der Öffentlichkeit einen Monat zur Einsichtnahme offengelegt. Dies wird eine Woche vorher bekannt gemacht.

    Planskizze (Quelle: Infas Geodaten GmbH) (pdf, 397 kb)

  • Abteilung 5
    05.09.2018
    Naturschutzgebiet „Reiherhalde bei Morstein“ (Landkreis Schwäbisch Hall) wird 80 Jahre alt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Naturschutzgebiet ist ein idyllischer Wald und sowohl naturkundlich als auch kulturgeschichtlich ein bedeutendes Gebiet.“
     Reiher brüten hier keine mehr, aber die ehemaligen Brutbäume stehen noch: aus dem Laubwald aufragende abgestorbene Linden (Foto: RP Stuttgart)

    Eines der ältesten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs feiert dieses Jahr sein 80-jähriges Bestehen: die Reiherhalde bei Morstein im Landkreis Schwäbisch Hall. Das Schutzgebiet befindet sich im oberen Jagsttal zwischen Langenburg und Kirchberg unterhalb von Schloss Morstein in einem nach Norden zur Jagst abfallenden Hangwald. „Das Naturschutzgebiet ist ein idyllischer Wald und sowohl naturkundlich als auch kulturgeschichtlich ein bedeutendes Gebiet“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich des Jubiläums. Auch wenn dort heute keine Reiher mehr brüten, wird das Naturschutzgebiet vom Regierungspräsidium Stuttgart aus Kulturgeschichtlichen- und Artenschutzgründen erhalten. 

    Über 500 Jahre lang war der Hangwald Domizil einer der größten Graureiherkolonien Württembergs. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts sind die Reiher bei Morstein schriftlich belegt. Sie brüteten dort vorzugsweise auf alten Linden. Im 19. Jahrhundert zählte man mehr als 150 Horste, wie die Nester genannt werden. Dabei trug ein Baum bis zu 15 Nester. Im 20. Jahrhundert hat die Reiherkolonie Morstein immer mehr abgenommen. 1927 zählte man noch 50 Horste. Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte die Kolonie nochmals 80 Brutpaare, aber seit Ende der 1950er-Jahre sind die Zahlen kontinuierlich rückläufig. Seit 1973 ist die Kolonie gänzlich verwaist. Beobachtungen nach hatten Holzfällarbeiten in unmittelbarer Nähe des Brutgebiets und starker Besucherverkehr die Vögel vertrieben. 

    „Auch wenn es heute zwar keine Reiher mehr dort gibt, war diese Kolonie für das Überleben des stattlichen Vogels in der Region ausschlaggebend“, erklärt Reimer. Doch ausgestorben ist der Graureiher nicht: Neue Brutplätze sind sowohl jagstaufwärts im Naturschutzgebiet „Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg“ als auch jagstabwärts an mehreren Stellen bekannt.

    Der Hang- und Schluchtwald aus Berg-Ahorn, Eschen, Sommer-Linden und Berg-Ulmen im zentralen Teil des Naturschutzgebiets ist reich an Totholz und weist daher zahlreiche Bruthöhlen auf. Für Dohle, Hohltaube, Schwarz-, Mittel- und Kleinspecht, Schwarz- und Rotmilan, Garten- und Waldbaumläufer sowie Fledermäuse ist der jahrzehntelang nicht bewirtschaftete Wald ein wertvolles Brutbiotop. Das abwechslungsreiche Waldbild und der hohe Wert für den Naturschutz sind das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Regierungspräsidium und Waldbesitzer. 

    Das Naturschutzgebiet liegt fünf Kilometer südwestlich von Gerabronn an einem Nordhang des Jagsttals. Von Kleinforst im Jagsttal oder von Morstein auf der Hochfläche führen Wanderwege zur Reiherhalde. Für einen Besuch bietet sich der Wanderparkplatz bei der Kläranlage Dünsbach an. Ein markierter Weg führt um den oberen Ast der Dünsbachklinge herum ins Naturschutzgebiet. Man kann entweder am oberen Rand des Hangwaldes entlanggehen oder dem Weg in die Schlucht folgen. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es aus Naturschutzgründen verboten ist, die Wege zu verlassen, Pflanzen und Tiere zu entnehmen, zu lärmen und Feuer anzumachen. ​


    Graureiher (Foto: Ingo Depner, RPS)

  • Abteilung 8
    04.09.2018
    Gemeinsame Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“
    Keltenfürstin, Unlinger Reiter und andere Highlights reisen nach Berlin – Einladung zum Pressetermin vor der Abreise am 10. September um 11 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die große Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zeigt ab 21. September 2018 die bedeutendsten archäologischen Neufunde aus ganz Deutschland in Berlin.
     
    Baden-Württemberg ist dort mit zahlreichen Exponaten, darunter einige der sensationellen Neuentdeckungen der letzten Jahre, prominent vertreten. Die archäologischen Highlights des Landesamtes für Denkmalpflege werden ihre Reise von Esslingen nach Berlin spätestens am 14. September 2018 antreten.
     
    Wir möchten Sie
    am Montag, 10. September 2018, um 11 Uhr
    in die Räumlichkeiten der Archäologischen Restaurierungswerkstatt im Landesamt für Denkmalpflege
    Berliner Str. 12, 73728 Esslingen a.N.
    einladen.
     
    Kurz vor Abreise nach Berlin haben Sie die Möglichkeit, die archäologischen Objekte vor dem Verpacken noch einmal zu sehen und zu fotografieren.
     
    Der Landesarchäologe Prof.  Dr. Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist, die Leiterin der Restaurierungswerkstatt, werden an diesem Termin zur Verfügung stehen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    03.09.2018
    Sanierung der Waldhauser Steige (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung von 10. September bis 5. Oktober 2018 zwischen Eybach und Waldhausen - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 10. September bis zum 5. Oktober 2018 aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn die Sanierung der L 1164 zwischen Eybach und Waldhausen durch. Dabei wird der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdeck-, -binder und -tragschicht ersetzt.

    Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt.

    Von Eybach kommend verläuft die Umleitungsstrecke über die L 1221 nach Steinenkirch und weiter Richtung Gussenstadt. Über die L 1164 Gussenstadt Straße wird der Verkehr nach Waldhausen geführt. In entgegengesetzter Fahrtrichtung von Waldhausen kommend wird der Verkehr ebenfalls über Steinenkirch nach Eybach umgeleitet. Die Umleitungen sind örtlich ausgeschildert.

    Die Pferdepension Christofshof ist weiterhin über Waldhausen erreichbar.

    Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.09.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 293 zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Vierter und letzter Bauabschnitt - Vollsperrung von 7. September, 17 Uhr, bis 10. September, 5 Uhr - Freie Fahrt ab Montag, 10. September, 5 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt derzeit die Sommerferienzeit zur Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen. Im Zuge der umfangreichen Belagsarbeiten sind inzwischen bereits drei von vier Bauabschnitten fertiggestellt worden.

    Der vierte und letzte Bauabschnitt, die Sanierung der Fahrbahn zwischen Eppingen Ost und der Einmündung der K 2054 bei Stebbach, beginnt am Freitag, 7. September. Um die Beeinträchtigungen durch die Umleitung so gering wie möglich zu halten, wird auch am Sonntag auf der Bundesstraße 293 Asphalt eingebaut.

    Die Arbeiten müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Diese wird am Freitag, 7. September, um ca. 17:00 Uhr aktiviert. Planmäßig am Montag, 10. September, um 5:00 Uhr ist die Maßnahme abgeschlossen und der Verkehr auf dem gesamten Streckenabschnitt wieder freigegeben. Kleinere Beeinträchtigungen können sich noch bis Dienstag, 11. September, während des Abbaus der Baustelleneinrichtung ergeben.

    Die Umleitung von und auf die B 293 erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über Gemmingen und Richen.

    Die Kosten für diese Maßnahme betragen 2,5 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Umleitungsplan (pdf, 1 MB)
  • Abteilung 4
    03.09.2018
    L 1138 Ortsumgehung Benningen: Einigung im Grunderwerb erzielt
    Baubeginn der Neckarbrücke Benningen im April 2019
     Visualisierung der Neckarbrücke im Zuge der OU Benningen, Bild: Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Am 08. Juni 2015 fand unter Anwesenheit von Verkehrsminister Winfried Hermann, des damaligen Regierungspräsident Schmalzl sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Benningen, Klaus Warthon, der feierliche Spatenstich der Ortumfahrung Benningen statt. Die Maßnahme OU Benningen begann mit dem Bau der Wirtschaftswegunterführung. Die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr 2016.

    Auf Grund langwieriger Grunderwerbs- und Entschädigungsverhandlungen konnte jedoch im Anschluss der Bau der Neckarbrücke nicht wie geplant ausgeschrieben werden. Die seit dem Jahr 2002 erforderlichen Planänderungen, u.a. wegen Richtlinienänderungen, Vorgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, bedingten einen Mehrbedarf an Grundstücksflächen. Vor allem bei der Karl Epple GmbH & Co. KG am Standort Benningen hätte dies zu erheblichen dauerhaften betrieblichen Beeinträchtigungen geführt. Daher fanden intensive Gespräche und Beratungen zur einvernehmlichen Lösung zwischen dem Unternehmen, der Gemeinde Benningen und dem Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung 4, statt. Heute (03. September 2018) wurde der Kauf der für den Bau der Ortumfahrung Benningen, vor allem für den Bau der Neckarbrücke, erforderlichen Flächen von der Karl Epple GmbH & Co KG  notariell beurkundet. Der Vertrag regelt den Grunderwerb, die Entschädigungen für die temporären und dauerhaften Erschwernisse sowie die Nutzung des Firmengeländes Epples während des Baus.

    Abteilungspräsident  Andreas Hollatz zeigte sich erfreut: „Der Durchbruch ist nun geschafft. Dank der Übereinkunft konnte ein erneutes, über mehrere Jahre dauerndes Genehmigungsverfahren, vermieden werden.“

    Die Straßenbauverwaltung und die beteiligten Ingenieurbüros arbeiten nun unter Hochdruck, um die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Neckarbrücke einschließlich Stützwand abzuschließen sowie den landschaftspflegerischen Begleitplan und Ausführungsplan zu aktualisieren. „Mit dem Bau der Neckarbrücke werden wir im April 2019 beginnen“, fügte Hollatz hinzu.

    „Wir sind erleichtert über die erzielte Einigung und freuen uns, dass es jetzt zügig vorangeht. Nach Fertigstellung der Straße kann unsere Kundschaft wieder ohne Einschränkung in gewohnter zuverlässiger Art und Weise bedient werden“, ergänzten die Vertreter der Karl Epple GmbH & Co. KG anlässlich der Unterzeichnung.
    Die Einigung mit der Karl Epple GmbH & Co. KG beinhaltet auch den Bau einer ca. 100 m langen Stützwand im direkten Anschluss der Neckarbrücke.

    Auf Grund der gestiegenen Marktpreise im Bau sowie den höheren Kosten im Bereich Grunderwerb erfolgt noch im September die Aktualisierung der Kostenfortschreibung.

    Des Weiteren finden zurzeit im zukünftigen Baugebiet Artenschutzuntersuchungen statt. Die Grunderwerbsverhandlungen für die Ausgleichsflächen werden fortgeführt. Demnächst stehen die Feinabstimmungen mit dem Landratsamt Ludwigsburg zur aktuellen Planung an.

    „Für Benningen am Neckar ist die Realisierung der Nordumfahrung eine der wichtigsten infrastrukturellen Maßnahmen in der Geschichte der Gemeinde. Ich freue mich, dass dieser Weiterbau vor allem für die lärmgeplagten Anwohner und die Gewerbebetriebe ein wichtiges Signal ist“, betonte Bürgermeister Klaus Warthon.

    Die EU-weite Ausschreibung des Baus der Neckarbrücke und Stützwand ist zu Beginn des 4. Quartals 2018 vorgesehen. Mit dem Bau der Neckarbrücke soll im April 2019 begonnen werden. Der Straßenbau startet im Sommer 2020. Ziel ist es, die Ortsumfahrung Benningen bis Ende 2021 für den Verkehr freizugeben.

    Hintergrundinformationen

    Zur Entlastung des Ortskerns von Benningen sowie der alten Neckarbrücke und zur Entzerrung des Verkehrsknotenpunkts L 1138 Freiberg a.N. - Marbach a. N. mit der  K 1672 Ludwigsburg – Marbach a. N., wird die L 1138 als Ortsumfahrung (OU) neu gebaut. Das Baurecht für diese Maßnahme wurde mit dem Bebauungsplanbeschluss im Jahr 2002 erlangt. Die Genehmigung des RE-Entwurfes  durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration erfolgte im Jahr 2006. Der RAB-ING -Entwurf für die neue Neckarbrücke wurde durch das Ministerium für Verkehr im Jahr 2015 genehmigt.

    Die Streckenführung sieht vor, dass die L 1138 westlich der Ortschaft Benningen nach Norden schwenkt. Im Bereich des Neckarvorlandes geht diese in eine Rechtskurve über und überquert den Neckar mit einer konstanten Krümmung. Im weiteren Verlauf durchquert sie das Gewerbegebiet Krautlose parallel zum Neckar in östlicher Richtung. Nördlich der alten Neckarbrücke wird der neue Knotenpunkt mit der K 1672 als Kreisverkehr ausgebildet.


    Visualisierung der Neckarbrücke im Zuge der OU Benningen, Bild: Regierungspräsidium Stuttgart


  • Abteilung 8
    31.08.2018
    Wolpertswende-Schreckensee - Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart lädt zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, von 11–17 Uhr zu Veranstaltungen ein
     Luftbild Schreckensee: Die Fundstelle liegt auf der Halbinsel. (O. Braasch/Landshut, LAD)

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Landkreis Ravensburg) gehört zur Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste verzeichnet ist. Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 9. September 2018, bietet das Landesamt für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern Einblicke in die Fundstelle. 

    Wir laden hiermit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse zu einem Besuch ein!

    Geboten werden: 

    Führungen zum aktuellen Stand der Ausgrabungen, Informationen zum Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, sowie ein Gang in den Bannwald mit vielfältigen Informationen zum Thema Wald und Holzarten um 11 Uhr, 13 Uhr und um 15 Uhr.

    Experimentalarchäologen präsentieren die Herstellung von Geräten aus Knochen und Geweih. Der Anbau und die Verarbeitung von Lein in der Jungsteinzeit und heute, zeigt die lange Tradition des Leinanbaus in Oberschwaben auf. Die Datierung von Hölzern wird vom Dendrolabor des Landesamtes für Denkmalpflege vorgestellt.

    Für Kinder gibt es Mitmachaktionen wie bei den Pfahlbauern. Kaffee und Kuchen, Eis und kühle Getränke bietet das Café im Bauergarten Vorsee direkt gegenüber. 

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie als Parkmöglichkeit den Parkplatz unterhalb des Bauerngartens Vorsee und folgen der Ausschilderung. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier finden die Veranstaltungen statt. In Baden-Württemberg zählen 15 Fundstätten am Bodensee und in Oberschwaben zu dieser seriellen transnationalen Welterbestätte. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar! Im Rahmen des Monitorings führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im August und September 2018 Sondagen auf der Halbinsel Schreckensee durch.


    Verschiedene Geräte aus Hirschgeweih (LAD)


    Ausgezeichnet erhaltene Hölzer werden akribisch freigelegt (Ph. Gleich/LAD)

  • Abteilung 4
    31.08.2018
    Erneuerung des Fahrbahnbelags im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung der L 1201 und der K 1206 bis voraussichtlich Anfang der kommenden Woche

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuter derzeit den Fahrbahnbelag der L 1201 im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen).

    Aufgrund der aktuellen Wetterlage können die Markierungsarbeiten nicht wie geplant heute (31. August 2018) durchgeführt werden. Ob die Umsetzung morgen erfolgen kann, ist derzeit in Klärung. Die bestehende Vollsperrung  muss daher aufrechterhalten werden.

    Sobald die Markierungsarbeiten abgeschlossen wurden, wird die Strecke wieder freigegeben.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzfristige Verlängerung und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    8 und L 1180 – Fahrbahndeckenerneuerung Rampe A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim, sowie Umbau der Ampelanlage im Kreuzungsbereich Rampe und der L 1180
    Verlängerung der Vollsperrung der A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim bis Mittwoch, 5. September 2018, 24:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke im Rampenbereich der Anschlussstelle (AS) Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg sowie die L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim. Zusätzlich wird die Ampelanlage im Kreuzungsbereich der Rampe und der L 1180 umgebaut. 

    Diese Arbeiten waren zunächst für die KW 35 (27. August bis 2. September) angesetzt. Wegen unvorhergesehener Komplikationen, insbesondere bei der Wasserversorgung und beim Tiefbau, verlängert sich diese Maßnahme um voraussichtlich drei Tage bis zum 5. September 2018. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbare Verlängerung der Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    30.08.2018
    Gemeinsame Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“
    Baden-Württemberg ist mit sensationellen archäologischen Neufunden in Berlin vertreten

    Die große Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zeigt ab 21. September 2018 bedeutende archäologische Neufunde aus ganz Deutschland in Berlin. Baden-Württemberg ist dort mit zahlreichen Exponaten, darunter einige der sensationellen Neuentdeckungen der letzten Jahre, prominent vertreten. 

    So werden mit der „Venus“ und der Knochenflöte aus dem Hohle Fels im Achtal bei Schelklingen eines der ältesten Kunstwerke bzw. eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit ihren Weg an die Spree finden. Mit von der Partie ist auch die inzwischen berühmte jungsteinzeitliche Wandmalerei aus Bodman-Ludwigshafen, die z.T. dreidimensionale Bildnisse von Frauen zeigt. Dieser Bilderfries schmückte vor ca. 6000 Jahren das Innere eines Pfahlbauhauses am Bodensee.

    Ein besonderes Highlight der Berliner Ausstellung stellen die Aufsehen erregenden Funde aus dem Grab der „Keltenfürstin von der Heuneburg“ dar. Zahlreiche Originalbeigaben, darunter allein 25 kostbare Goldobjekte, dieser im Jahre 583 v. Chr. bestatteten Dame, werden in Berlin zu sehen sein. Hinzu kommen herausragende archäologische Neuentdeckungen aus dem Zeitraum von der Römerzeit bis ins 16. Jh. n. Chr., etwa die Leier aus einem alamannischen Adelsgrab aus Trossingen oder ein umfangreiches Ensemble von prächtigen spätmittelalterlichen Gläsern aus Isny/Allgäu. Insgesamt werden 220 Fundobjekte aus Baden-Württemberg diese Ergebnis- und Leistungsschau der Archäologie in Deutschland bereichern. 

    Anhand dieses einmaligen Ensembles hochkarätiger Exponate wird die Ausstellung zeigen, wie Mobilität, Austausch, Konflikte und Innovationen die europäische Geschichte von der Altsteinzeit bis heute prägten. 

    Die archäologischen Highlights des Landesamtes für Denkmalpflege werden ihre Reise von Esslingen nach Berlin spätestens am 14. September 2018 antreten. Wir möchten Sie schon jetzt darauf hinweisen, dass die Presse am 10. September 2018 die Möglichkeit haben wird, die Fundstücke im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen vor der Abreise zu sehen und zu fotografieren. Der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist, die Leiterin der Restaurierungswerkstatt, werden an diesem Termin zur Verfügung stehen. Eine Presseinladung folgt Anfang September. 

    Bewegte Zeiten! Zu sehen ab 21. September 2018 bis 6. Januar 2019 im Martin-Gropius-Bau in Berlin.

    Fotos der Highlights mit Bildunterschriften/-nachweisen (pfd, 1.1 MB)

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird für die A 6 Abschnitte zwischen Bretzfeld - Öhringen und Öhringen - Kupferzell Unternehmensflurbereinigung beantragen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das RP nutzt seine Spielräume, um den Flächenverbrauich so weit wie möglich zu reduzieren.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am 30. August 2018 bei der jährlichen Dienstbesprechung mit dem Landrat des Hohenlohekreises Dr. Matthias Neth die Rahmenbedingungen für Unternehmensflurbereinigungen entlang der A 6 abgestimmt. Vorteil einer Unternehmensflurbereinigung ist, dass durch das Vorhaben betroffene Landwirte durch eine Verteilung des Flächenverbrauches auf mehrere Betroffene und unter Einbezug von Flächen, die bereits im Eigentum der öffentlichen Hand liegen, entlastet werden. Die Kosten für die Unternehmensflurbereinigung trägt der Bund als Bauherr.

    Die A 6 wird im Zuge des Ausbaus von bisher vier auf sechs Fahrstreifen mit Stand-streifen verbreitert. Nach aktueller Gesetzeslage und dem Stand der Technik sind u. a. zusätzlich aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Lärmschutzwälle sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen als auch Entwässerungseinrichtungen notwendig. Diese Maßnahmen, aus denen zusätzlicher Flächenbedarf resultiert, sind bei Maßnahmen dieser Größenordnung üblich.

    Für den Ausbau der A6 zwischen Bretzfeld - Öhringen (A 6-2) und Öhringen - Kupferzell (A 6-3) kann die Flächeninanspruchnahme um 35 Hektar auf nun unter 100 Hektar verringert werden. Dies entspricht einem durchschnittlichen Flächenverbrauch von ca. 4,5 Hektar pro Kilometer und ist damit zu vergleichbaren Autobahnprojekten eher gering. Zu dieser Flächenanpassung wird es eine Planänderung geben. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird Mitte Oktober 2018 einen Informationstermin für die hiervon betroffenem Landwirte veranstalten. 

    Damit soll die in den letzten Wochen entstandenen Diskussionen zum Flächenver-brauch in der Öffentlichkeit versachlicht werden. Im Rahmen des A 6 Ausbaus fand eine Parteiveranstaltung der CDU „Weinsberger Tal“ statt, zu der das Regierungspräsidium Stuttgart laut Presseberichterstattung eingeladen worden sei. Eine offizielle Einladung ist jedoch beim Regierungspräsidium entgegen der Aussagen nicht eingegangen. 

    Regierungspräsident Reimer betont: „Das Regierungspräsidium legt großen Wert auf frühzeitige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere auch der Landwirte in die Planungsprozesse. Aus den Planfeststellungsunterlagen, die seit Ende Februar 2018 für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar sind, ist ersichtlich, wie viel Fläche und welche Grundstücke für den Ausbau und für die Ausgleichsflächen benötigt werden. Wir kommen unseren Verpflichtungen nach und haben mehrere öffentliche Termine durchgeführt, über die Maßnahme zu informieren. Parteipolitische Veranstaltungen sind dafür nicht das richtige Format. Wir nutzen unsere Spielräume, um den Flächenverbrauich so weit wie möglich zu reduzieren. So konnten wir eine nennenswerte Reduzierung um 35 Hektar erzielen.“

    Hintergrund

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat für das Projekt „sechsstreifiger Ausbau der A 6 vom Kreuz Weinsberg bis zur Landesgrenze zu Bayern“ ab 2011 kontinuierlich und umfangreich die Öffentlichkeit im Rahmen von Informationsveranstaltungen mit anschließender Diskussion informiert und damit die Möglichkeit zur Beteiligung am Projekt gegeben. Insgesamt fanden 13 öffentliche Veranstaltungen für die vom Aus-bau betroffenen Gemeinden statt, die sich entlang der Ausbaustrecke befinden. Weiterhin wurde die Planung diversen öffentlichen Gremien, wie dem Kreistag, den Gemeinderäten sowie den maßgeblichen Trägern öffentlicher Belange vorgestellt. Bereits in den Jahren 2012 und 2013 wurde interessierten Landwirten in öffentlichen Veranstaltungen, ein übergeordnetes, naturschutzfachliches Maßnahmenkonzept vorgestellt, das vom Regierungspräsidium Stuttgart entwickelt wurde. 

    Im Übrigen fanden umfangreiche Bürgerbeteiligungen in entscheidenden Phasen der Voruntersuchung (Trassenwahl) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhielten die Möglichkeit, Stellung zu den Planungen zu beziehen. Alle eingereichten Stellungnahmen wurden fachgerecht beantwortet und können weiterhin unter Wahrung der Anonymität im Internet abgerufen werden. Das Planungsteam A 6 kann über eine eigene Mailadresse (EMail a6team@rps.bwl.de) jederzeit kontaktiert werden. Die Straßenbauverwaltung legt besonderen Wert auf transparente Planungen. Vorträge, Gutachten, Pläne, Texte und Ergebnisse der Voruntersuchung sind im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums eingestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich. 

    Vor der Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens ist für jeden Planungsabschnitt, eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung geplant. Die Informationsveranstaltung für die sich im Verfahren befindlichen Abschnitte A 6-2 und A 6-3 wurde im Juni 2017 in Öhringen durchgeführt. Das zuständige Referat der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr hat die Öffentlichkeit über die Planfeststellung informiert. Die Folien zur Informationsveranstaltung stehen der Öffentlichkeit seit dem 22.06.2017 im Internet zur Verfügung und können unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/A6-Grenze/Seiten/A6_Abschnitt2.aspx 

    Eine Leseanweisung, die das Lesen der Planfeststellungsunterlagen erleichtern soll, wurde zudem unter folgendem Link bereitgestellt: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/A6-Grenze/Seiten/default.aspx

    Im Anschluss an diesen Termin wurden die Planfeststellungsunterlagen Ende Februar 2018 für einen Monat in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Alle Planunterlagen sind seither auch im Internet unter dem folgenden Link einsehbar: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt2/Ref24/Seiten/A6_PA2u3.aspx.

    Aus den Planfeststellungsunterlagen, die seit Ende Februar 2018 für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar sind, ist ersichtlich, wie viel Fläche und welche Grundstücke für den Ausbau der beiden Abschnitte A 6-2 und A 6-3 benötigt werden.

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart
    Beginn Bauphase 2b – Sperrung der Rampe B 10 Vaihingen/Enz Fahrtrichtung Leonberg der AS Zuffenhausen ab Sonntag, 02. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit drei Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart. In den letzten drei Wochen wurden alle erforderlichen Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der rechten Fahrspur durchgeführt. Des Weiteren erfolgen parallel Arbeiten zum Umbau des AK Zuffenhausen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. 

    Auf Grund von Änderungen im Bauablauf wird die seit 13. August gesperrte Rampe von der B 10 auf die A 81 in FR Leonberg eine Woche früher als geplant geöffnet.
    Die Bauphase 2b beginnt am 2. September. Dabei werden im Bereich der AS Zuffenhausen weitere Arbeiten zur Sanierung und zum Umbau insbesondere der bisherigen Rampe der B 10 in Fahrrichtung Leonberg von Vaihingen kommend sowie des sich anschließenden Einfädelungsfahrstreifens durchgeführt. 

    Um den Umbau zu realisieren wird die Rampe der B 10 aus Richtung Vaihingen/Enz kommend zur A81 nach Leonberg ab Sonntag, 2. September, bis voraussichtlich zum Ende der Baumaßnahme, gesperrt. 

    Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Der von der B 10 aus Vaihingen/Enz kommende Verkehr wird durch die AS Zuffenhausen geleitet. (Anlage). Die Verkehrsteilnehmer verbleiben auf der B 10, fahren an der AK Zuffenhausen auf die A 81 in FR Heilbronn auf, verlassen diese allerdings gleich wieder in FR B 10 Vaihingen/Enz und fahren anschließend wieder auf die A 81 in FR Leonberg auf. Das Ausfahren von der A 81 auf die B 10 in FR Stuttgart ist weiterhin möglich, da die Arbeiten hier bereits abgeschlossen wurden. 

    Bereits in der Nacht vom 01. September auf den 02. September werden die Betonschutzwände in Fahrtrichtung Stuttgart verrückt, um das gewünschte Baufeld zu erhalten.

    Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wurden bisher auf der Verteilerfahrbahn die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht im Bereich des AK Zuffenhausen erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen wurden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich des AK Zuffenhausen fanden zudem vorbereitende Maßnahmen zur endgültigen Verkehrsführung nach der Bauzeit statt. 

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Zuffenhausen sowie auf 80 km/h im weiteren Verlauf in FR Leonberg beschränkt.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 5+1-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AS Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen. 

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch verlängerte Schichten, sowie Nacht- und Wochenendarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Übersichtskarte (pdf, 990 KB)

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    L 1138 OU Benningen: Grunderwerbsverhandlung für den Bau der Neckarbrücke
    Informationsgespräch am Montag, 03. September, ab 16:45 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart, die Gemeinde Benningen am Neckar sowie die Karl Epple GmbH & Co. KG informieren die interessierten Vertreterinnen und Vertre-ter der Presse über die Grunderwerbsverhandlung und die Fortführung der Baumaßnahme Ortsumfahrung Benningen. Kommen Sie am 

    Montag, 03. September 2018 um 16:45 Uhr
    auf das Firmengelände der Karl Epple GmbH & Co. KG,
    Krautlose, 71726 Benningen am Neckar

    Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter EMail pressestelle@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Übersichtskarte (pdf, 214 KB)

  • Abteilung 5
    27.08.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart stellt neue Informationstafel im Naturschutzgebiet Greutterwald auf
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Besucher sollen wissen, warum hier eine Wildbienenweide angelegt wurde.“
     Foto der neuen Infotafel (Foto: RP Stuttgart/Ingo Depner)

    Das Regierungspräsidium hat vor Kurzem im Naturschutzgebiet Greutterwald im Stuttgarter Norden eine Informationstafel aufgestellt. Biegt man von der Grefstraße etwa 200 Meter vor dem Waldrand ins Naturschutzgebiet ab, weckt die schön gestaltete Tafel am Ackerrand Aufmerksamkeit. Bunte Wiesenblumen, verschiedene Wildbienenarten und ein Lebenszyklus der Roten Mauerbiene werden veranschaulicht. „Der Greutterwald wird als Naherholungsgebiet gern angenommen“, sagt Regierungspräsident Reimer. „Wir wollen den Erholungssuchenden hier anhand der Wildbienenweide zeigen, was wir für den Artenschutz tun. Damit wollen wir Interesse wecken und das Verständnis für Naturschutzbelange fördern. In Stuttgart sind 60 von ursprünglich 270 Wildbienenarten bereits ausgestorben.“

    „Hier blüht es für Wildbienen“, heißt es auf der Schautafel und tatsächlich sind im angrenzenden Acker auch jetzt im Spätsommer noch Blüten zu sehen. Doch warum muss hier extra nachgeholfen werden? Das Naturschutzgebiet Greutterwald ist ein bedeutender Lebensraum für Wildbienen, das ist schon lange bekannt. Experten haben hier 63 verschiedene Wildbienenarten bestimmt. Besonders die Streuobstwiesen im Nordwesten des Naturschutzgebiets sind ihnen eine wichtige Pollen- und Nektarquelle. Nebenbei bestäuben sie die Obstbäume und sorgen so dafür, dass wir Äpfel und Birnen ernten können. Nach der Obstbaumblüte wird das Blütenangebot für die Wildbienen allerdings von Jahr zu Jahr knapper. Ursache: Die Wiesenblumen werden weniger, sei es durch zu häufige Mahd oder zu starke Düngung, während die Gräser zunehmen. Für die Wildbienen – und natürlich auch für andere Insekten – hat dies fatale Folgen: Ihnen fehlt Nahrung für sich selbst und um ihre Brut aufzuziehen. Das kann lebensbedrohlich und ein Grund für das Insektensterben sein.

    Deshalb zögerte das Regierungspräsidium nicht lange, als sich im Norden der Streuobstwiesen die Möglichkeit bot, ein Maisfeld in eine Wildbienenweide umzuwandeln. Das Regierungspräsidium erarbeitete zusammen mit einem Wildbienenexperten einen Plan: Anstelle von Getreide werden einheimische Wildblumen und ökologisch produzierte Kulturpflanzen ausgesät. Damit soll das Nahrungsangebot vor allem für Wildbienen, aber auch für andere blütenbesuchende Insekten, verbessert werden. Bewirtschaftet wird die Fläche nach den Vorgaben des Regierungspräsidiums von der Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal. 

    Abbildung der Infotafel (pdf, 4 MB)

  • Abteilung 4
    27.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 zwischen Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Offenau (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von Montag, 3. September, bis Montag, 10. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 27 zwischen Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Offenau eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Die Fahrbahn weist hier hauptsächlich Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Einige Schäden wurden bereits in der Vergangenheit temporär ausgebessert und können nun einheitlich saniert werden. Die Vollsperrung tritt ab Montag, 03. September, 08:00 Uhr, in Kraft und dauert bis Montag, 10. September 2018, 05:00 Uhr.

    Zur Durchführung der Fahrbahndeckenerneuerung ist eine Vollsperrung zwischen dem Knotenpunkt K 2029 und L 1098 erforderlich. Die Zufahrtsrampen zur B 27 in diesem Bereich sind von der Vollsperrung ebenfalls betroffen. Die Umleitungsstrecken Richtung Heilbronn und Gegenrichtung verlaufen über die K 2030 bzw. K 2029 und L 1098 Richtung Duttenberg/Jagstfeld sowie über die L 1100 Richtung Bad Wimpfen/Heilbronn. Die Umleitungsstrecken erfolgen analog in Gegenrichtung und werden in der Örtlichkeit ausgeschildert.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.
  • Abteilung 5
    24.08.2018
    Renaturierung des Kochers bei Forchtenberg (Hohenlohekreis)
    Besichtigung der Ökologischen Strukturverbesserung durch Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 31. August 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unsere Flüsse und Bäche sind Lebensadern unserer Landschaft. Sie sind lebensnotwendig für gewässertypische Tiere und Pflanzen und sie erhöhen die Lebensqualität der Menschen. Gewässerlebensräume müssen daher geschützt und verbessert werden.

    Im Land Baden-Württemberg wird daher eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Schwerpunkte hierbei sind die ökologische Gewässerentwicklung sowie den Naturraum Gewässer für die Menschen erlebbar zu machen. Die Natur- und Kulturlandschaften benötigen vitale Gewässer unbedingt. 

    Sie sind als Pressevertreterin und Pressevertreter herzlich eingeladen, an der 

    Besichtigung der Ökologischen Strukturverbesserung am Kocher mit
    Umweltminister Franz Untersteller
    und Regierungspräsident Wolfgang Reimer
    am Freitag, den 31. August 2018, um 10:00 Uhr
    am Kocher in 74670 Forchtenberg (Skizze anbei)

    teilzunehmen. Nach einer kurzen Begrüßung wird das Kocherufer auf einer Länge von rund einem Kilometer begangen. Mitarbeiter des Landesbetriebes Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart werden die durchgeführten Maßnahmen fachlich erläutern.Das Ende des Termins ist gegen 12 Uhr geplant. 

    Wir bitten um kurze Rückmeldung unter: EMailpressestelle@rps.bwl.de oder Telefonl 0711/904-10002.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart,Telefonl 0711/904-10002

    Anfahrtsskizze (pdf, 242 KB)

  • Abteilung 8
    24.08.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Fund eines Göttersteines in Reutlingen
     Castor und Pollux: Der Viergötterstein auf dem Gelände er Fa. Bosch vor dem Transport nach Tübingen; Bildnachweis: Landesamt für Denkmalpflege BW - Marc Heise

    Mitte Juli wurde das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) darüber informiert, dass im Rahmen von Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma Robert Bosch GmbH in der Tübinger Straße in Reutlingen ein Steinquader mit bildlichen Darstellungen entdeckt wurde. Im Rahmen eines Ortstermins stellte sich heraus, dass es sich um einen ganz besonderen Fund handelt.

    Der Bagger hatte einen etwa 1800 Jahre alten „Viergötterstein“ aus dem Kies der Echaz ans Tageslicht befördert. Viergöttersteine sind Teile von römerzeitlichen Jupitergigantensäulen, die vor allem in der römischen Provinz Germania Superior errichtet wurden, in der auch das heutige Reutlingen liegt. Diese Monumente bestehen in der Regel aus einer Säule, die von einer Figurengruppe bekrönt wird, die Jupiter auf einem Pferd zeigt, wie er ein Blitzbündel schleudert und einen Giganten niederreitet. Die Säule selbst steht auf einem achtseitigen Wochengötterstein mit der Darstellung der Wochentage; darunter befindet sich - als Basis - ein Viergötterstein. Auf dessen Seiten sind Abbildungen von unterschiedlichen griechisch-römischen oder keltischen Gottheiten und gelegentlich Inschriften angebracht. 

    Bei den Jupitergigantensäulen handelt es sich um provinzialrömische Monumente, die im Laufe des 1. Jahrhunderts erstmals auftraten und vor allem im 2. und frühen 3. Jahrhundert häufig aufgestellt wurden. Man errichtete sie an ganz unterschiedlichen Orten, wie z. B. in heiligen Bezirken, an Straßenkreuzungen, auf zentralen Plätzen oder bei landwirtschaftlichen Gehöften. Mit dem Abzug des römischen Militärs und dem Ende der römischen Herrschaft im 3. Jahrhundert nach Christus wurden diese Säulen zerstört und beseitigt, lediglich in Ostfrankreich ist noch ein seit der Antike erhaltenes Denkmal bekannt. 

    Der Stein aus Reutlingen wurde von Mitarbeitern des LAD, mit Unterstützung der Fa. Bosch und den Baufirmen vor Ort verladen und zur Restaurierung bzw. Untersuchung in den Dienstsitz des LAD nach Tübingen gebracht. Die wissenschaftliche Bearbeitung ist zwar erst angelaufen, aber dennoch gibt es bereits einige vorläufige Ergebnisse. Die Götterdarstellungen sind sehr gut erhalten und ihre Qualität zeugt vom großen Können des Bildhauers. Dargestellt sind Merkur und Minerva sowie eine weitere weibliche Gottheit die noch nicht eindeutig bestimmt ist. Möglicherweise handelt es sich um Ceres, die Göttin des Ackerbaus und der Ehe. Die vierte Seite ist ungewöhnlich. Hier sind zwei Personen dargestellt, die bisher noch nicht bestimmt werden konnten. Es sind bärtige Männer, von denen einer dem anderen den Arm um die Schulter legt. Möglicherweise handelt es sich um die Brüder Castor und Pollux, die aus der griechischen Mythologie bekannt sind und auch von den Römern verehrt wurden (dagegen sprechen die fehlenden Mützen und die gewöhnlicherweise jugendliche Darstellung). 

    Genau genommen ist der Reutlinger Fund also kein Vier-, sondern ein Fünfgötterstein. Er ist sowohl aus regionalgeschichtlicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht ein wichtiger Fund und betont die Bedeutung der römischen Besiedlung im heutigen Reutlingen. 


    Merkur mit den typischen Attributen Flügelhut und Schlangenstab (caduceus), Bildnachweis: Landesamt für Denkmalpflege BW - Marc Heise

  • Abteilung 4 und Abteilung 5
    23.08.2018
    Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 27. August, bis Freitag, 28. September 2018 - Schriftliche Stellungnahmen bis Freitag, 12. Oktober 2018, möglich

    ​Das Regierungspräsidium schreibt derzeit für die Landeshauptstadt Stuttgart aufgrund der gemessenen Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) zur Verbesserung der Luftqualität den Luftreinhalteplan fort.

    Der Planentwurf wird zur allgemeinen Einsichtnahme von Montag, 27. August, bis Freitag, 28. September 2018 bei der Landeshauptstadt Stuttgart und beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt. Schriftliche Stellungnahmen zum Luftreinhalteplan gegenüber dem Regierungspräsidium sind bis Freitag, 12. Oktober 2018, möglich. Während dieses Zeitraums eingegangene Stellungnahmen fließen in die Entscheidung über den Plan mit ein. Die Veröffentlichung des Luftreinhalteplans soll noch in diesem Jahr erfolgen.

    Der Planentwurf enthält die aus der Anlage ersichtlichen Maßnahmen.

    Nähere Informationen können dem Entwurf des Luftreinhalteplans entnommen werden. Der Planentwurf liegt im genannten Zeitraum während der Öffnungszeiten bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Infothek im Rathaus, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart aus. Ebenfalls einzusehen ist der Planentwurf während der Dienstzeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073, sowie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Maßnahmenübersicht (pdf, 16 KB)
    Bekanntmachungstext vom 9. August 2018 (pdf, 19 KB)

  • Abteilung 4
    22.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Beginn der ersten Bauphase

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am 27. August 2018 mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Heilbronn.

    Die Sanierung findet in zwei Hauptbauphasen mit einer halbseitigen Erneuerung des Fahrbahnbelages statt. Während der ersten Bauphase wird der linke Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Dafür wird ein Fahrstreifen aus Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Heilbronn auf die Gegenseite übergeleitet. In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Heilbronn erneuert. Die Verkehrsführung bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Während der Baumaßnahme werden zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

    Bereits in dieser Woche werden vorbereitende Arbeiten, wie Arbeiten im Mittelstreifen, Vormarkierungen und Aufbauen der transportablen Schutzeinrichtung, durchgeführt. Ab Montag, den 27. August 2018, können dann die Fräsarbeiten für die erste Bauphase beginnen. Alle Wegebeziehungen werden in dieser Phase aufrecht gehalten.

    Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrt der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord und die Auf- und Abfahrten an den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein saniert. Über die genauen Zeitpunkte der notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, in denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden sollten, wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Es ist geplant, alle Arbeiten am 24. September 2018 abzuschließen.

    Insgesamt investiert der Bund rund 3,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor dem Beginn der zweiten Bauphase werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    22.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 bei Bad Friedrichshall-Kochendorf (Landkreis Heilbronn)
    Verlängerung der Vollsperrung bis zum 3. September durch zusätzliche Arbeiten im Randbereich der Fahrbahn

    ​Die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B27 zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall-Kochendorf soll planmäßig am 29. August 2018 fertiggestellt werden. Direkt im Anschluss werden durch die Straßenmeisterei Neuenstadt zusätzliche Unterhaltungsarbeiten entlang der B27 zwischen den Anschlussstellen Kochendorf  (K2000/ 2117) und Neckarsulm Nord (L1095) durchgeführt.

    Voraussichtlich ab Mittwoch, den 29. August 2018, wird der zweibahnige Bereich der B27 zwischen den Anschlussstellen Kochendorf (K2000/ 2117) und Bad Friedrichshall (L1096) wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

    Der südliche einbahnige Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Kochendorf (K2000/2117) und Neckarsulm Nord (L1095) muss weiterhin voll gesperrt bleiben. Die zusätzlichen Unterhaltungsarbeiten müssen auf Grund von Arbeitsschutzbestimmungen unter Vollsperrung erfolgen. Die Straßenmeisterei nutzt die anstehende Sperrung an der benachbarten Bahntrasse, um im Bereich zwischen Bahntrasse und Fahrbahn Unterhaltungsarbeiten durchführen zu können. Die Oberleitung der Bahn wird in diesem Zeitraum stromlos geschaltet sein.

    Der Verkehr von Heilbronn mit Fahrtrichtung Mosbach wird über die K2116 und K2117 bis zur Anschlussstelle Kochendorf auf die B27 geführt. Der Verkehr aus Fahrtrichtung Mosbach kommend mit Zielrichtung Heilbronn wird ab der Anschlussstelle Kochendorf über die K2000 weitergeführt. Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.

    Ab Montag, den 3. September 2018, ca. 05:00 Uhr, soll der Verkehr in diesem Abschnitt wieder regulär über die B27 abgewickelt werden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. Ortskundigen wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.08.2018
    Vollsperrung der A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L1180 zwischen Perouse und Rutesheim

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert in der kommenden Woche die Fahrbahndecke im Rampenbereich der Anschlussstelle (AS) Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und die L1180 zwischen Perouse und Rutesheim. Außerdem wird die Ampelanlage im Kreuzungsbereich der Rampe und der L1180 umgebaut.

    In den letzten Wochen wurden bereits alle nötigen Vorarbeiten für den Umbau der Ampelanlage sowie für den Einbau der Asphaltschichten durchgeführt, sodass sich die Sperrung auf eine Woche reduziert.

    Während dieser Sperrung werden die Autofahrer, die von Karlsruhe kommend an der AS Rutesheim abfahren möchten, bereits an der AS Heimsheim und über die Bedarfsumleitung U9b nach Perouse bzw. Rutesheim umgeleitet bzw. an der AS Leonberg über die Umleitungsstrecke U79 nach Rutesheim umgeleitet.

    Diejenigen, die von Rutesheim auf die A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart/München auffahren möchten, werden gebeten über die Umleitungsstrecke U24 zunächst über die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zu fahren, um an der AS Heimsheim dann entsprechend auf die A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart/München zu gelangen. Von Perouse aus führt die Umleitungsstrecke U24 über die L1180 zur AS Heimsheim und dann entsprechend weiter auf der A 8 Richtung Stuttgart/München.

    Der Verkehr, der von Stuttgart kommend nach Perouse will, wird über die AS Rutesheim und die Umleitungsstrecke U24a umgeleitet.

    Die direkte Umleitung der L1180 zwischen Rutesheim und Perouse findet über die K1017 und die K1013 (Umleitungsstrecke U4) statt.

    Die Umleitungsbeschilderungen werden gut sichtbar angebracht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    20.08.2018
    Spatenstich Hochwasserschutz Ingelfingen-Criesbach (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Reimer: „Die Maßnahme zum Hochwasserschutz in Criesbach ist gleichzeitig ein neues Kapitel für die Geschichte der Stadt Ingelfingen.“

    Die Stadt Ingelfingen plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes entlang der L 1045 am rechten Ufer des Kochers zwischen Ingelfingen-Criesbach und Niedernhall. Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben die vorbereitenden Arbeiten dazu begonnen. Ziel ist es, Criesbach, Teilort der Stadt Ingelfingen, vor den Folgen eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses zu schützen. Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro und werden zu 70 Prozent durch das Land Baden-Württemberg und zu 30 Prozent durch die Stadt Ingelfingen getragen. 

    Nach Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung erfolgt nun die Ausführung der Maßnahme unter der Bauherrschaft des Landes Baden-Württemberg. Der Beginn der Hauptarbeiten wurde heute (20. August 2018) durch Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Bürgermeister Bauer und zahlreichen Gästen offiziell mit einem Spatenstich begangen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Geschichte der Hochwasserereignisse in Criesbach ist lang. Das zeigen beispielsweise die historischen Hochwassermarken an der Brücke L1045/ Fritz Müller Straße. Zu den eindrücklichsten Hochwasserereignissen gehören sicherlich die der Jahre 1993 und 1994. Ich freue mich daher sehr, dass diese Maßnahme den Beginn eines neuen Kapitels für die Geschichte der Stadt Ingelfingen einleitet.“ 

    Der Hochwasserschutz auf der rechten Kocherseite in Criesbach bildet den Auftakt für mehrere Maßnahmen flussauf- und flussabwärts. Bei den Hochwasserschutzmaßnahmen entlang des Kochers wird ein Schutzgrad vor einem Hochwasser HQ100 plus Klimazuschlag erreicht werden. Hochwasserschutz hat neben dem Schutz der Menschen und deren Hab und Gut auch immer den ökologischen Aspekt, wie Aufwertung der Uferstreifen, und Schaffung von Lebensräumen für Tier- und Pflanzenwelt im Auge.

    Bürgermeister Michael Bauer ergänzte: „Es ist mir als Bürgermeister ein wichtiges Anliegen unsere Bürgerinnen und Bürger und deren Hab und Gut bestmöglich zu schützen. Daher danke ich unserem Regierungspräsidenten Herrn Wolfgang Reimer und dem Land Baden-Württemberg für die Unterstützung dieser Maßnahme.“

  • Abteilung 4
    20.08.2018
    L 1201 Erneuerung des Fahrbahnbelags im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung der L1201 und der K1206 von Montag, 27. August bis einschließlich Samstag, 1. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird wegen des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach an der Fils und Hochdorf eine Belagssanierung durchführen. Die Arbeiten müssen auf Grund der unterschiedlichen Bauphasen und zur Verkürzung der Bauzeit unter Vollsperrung erfolgen. Die Sperrung der L1201 und der K1206 dauert von Montag, 27. August, bis einschließlich Samstag, 1. September 2018.

    Die überörtliche Umleitung führt über Wernau bzw. Ebersbach und Roßwälden nach Hochdorf sowie über Wernau bzw. Ebersbach an der Fils nach Reichenbach. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen. 

    Während der Vollsperrung der L1201 zwischen Hochdorf und Reichenbach wird der Bus über Ziegelhof umgeleitet. Zwei provisorische Bushaltestellen werden an der Einmündung Amselweg/Heinrich-Otto-Straße aufgestellt. Die bestehenden Haltestellen der Heinrich-Otto-Straße entfallen. 

    Die Kosten von 200.000,- Euro für den Erhalt der Infrastruktur werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Umleitung Buslinien (pdf, 4.3 MB)

  • Abteilung 8
    16.08.2018
    Schreckensee: Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart lädt zu öffentlichen Führungen im August und September 2018 und informiert über Monitoring-Maßnahmen
     Luftbild Schreckensee: Die Fundstelle liegt auf der Halbinsel (Foto: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)

    ​Die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee gehört zur Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste verzeichnet ist. Baden-Württemberg verzeichnet 15 Fundstätten, davon liegen neun am deutschen Bodenseeufer. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!

    Im Zuge des Managements der Welterbestätte sowie der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Fundstelle führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im August und September 2018 Sondagen auf der Halbinsel Schreckensee durch. Grabungsschnitte von 1921, die 1979 lokalisiert und überprüft wurden, werden erneut geöffnet, um den Erhaltungszustand zu überprüfen und Proben für die Datierung von Hölzern zu bergen.

    An der Grabung sind Studierende aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Spanien und Schweden beteiligt, die hier mit den Techniken der Grabung in Feuchtbodensiedlungen vertraut gemacht werden.

    Das Landesamt für Denkmalpflege bietet dem interessierten Publikum öffentliche Führungen und Informationen zum Welterbe an. Diese finden am 23. August, am 30. August, am 13. September und am 20. September 2018, jeweils ab 16:00 Uhr, statt.

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Sowohl die interessierte Öffentlichkeit, als auch Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier ist auch der Treffpunkt zu den Führungen.

    Hintergrundinformationen:

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier ist der Treffpunkt zu den Führungen.

    Das Programm für den Tag des offenen Denkmals am 09. September 2018 wird gesondert bekannt gegeben.

    Mit der Aufnahme der seriellen transnationalen Welterbestätte wurden von den rund 1000 bekannten Pfahlbaufundstellen rund um die Alpen 111 Fundstätten nominell auf der Welterbeliste verzeichnet. Neben der Schweiz als Antragsteller sind Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und Deutschland mit den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg an diesem Welterbe beteiligt.

    Baden-Württemberg verzeichnet 15 Fundstätten, davon liegen neun am deutschen Bodenseeufer, fünf Fundstellen befinden sich in Mooren und Kleinseen Oberschwabens. Die nördlichste Feuchtbodensiedlung Baden-Württembergs liegt westlich von Ulm im Tal der Blau. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!

    Der Schreckensee nimmt eine Mittlerrolle zwischen dem Bodensee und dem oberschwäbischen Federsee ein. Die Pfahlbausiedlung auf der Halbinsel im Schreckensee wurde bereits 1921 von Heinrich Forschner, dem bekannten Biberacher Zahnarzt und Archäologen, entdeckt. Im Juli 1921 machte Forschner erste Funde, die ihn veranlassten, im September eine kleine Sondage durchzuführen und der Fundstelle den bis heute gültigen Namen zu verleihen.

    In der Folgezeit geriet die genaue Lage der Siedlung in Vergessenheit, erst 1979 führte das damalige Landesdenkmalamt unter Leitung von H. Schlichtherle erneut Sondagen durch. Die Grabungsschnitte wurden aufgefunden und Beobachtungen Forschners konnten bestätigt werden. Neue Keramikfunde und ein Gusstiegel belegen den Einfluss der in der Nordost-Schweiz beheimateten Pfyner Kultur über den Bodensee hinaus nach Oberschwaben. Der Gusstiegel markiert auch das Aufkommen einer völlig neuen Technologie, der Verarbeitung von Metall.

    Hirschgeweihgeräte (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)

    Junge Studierende auf der Grabung (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)



  • Abteilung 4
    15.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 293 zwischen Eppingen-West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Bauabschnitt 2 steht vor dem Abschluss, Bauabschnitt 3 folgt ab Dienstag, den 21. August

    ​Seit Beginn der Sommerferien finden im Auftrag des Baureferates Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart durch die Firma Eurovia Sanierungsarbeiten auf der B293 zwischen Eppingen-West und der Abfahrt bei Gemmingen statt. Nachdem bereits der erste Bauabschnitt innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters fertiggestellt wurde, befindet sich auch der Bauabschnitt 2 im Zeitplan. Aller Voraussicht nach erfolgt somit im Verlauf des 20. August 2018 planmäßig die Verkehrsfreigabe.

    Ab dem 21. August 2018 schließt sich unmittelbar Bauabschnitt 3 an die Fertigstellung bzw. Verkehrsfreigabe des Bauabschnitts 2 an. Ab diesem Zeitpunkt ist der Abschnitt zwischen Eppingen Mitte und Eppingen Ost bis einschließlich zum 30. August 2018 gesperrt.

    Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgen in beiden Richtungen im Stadtgebiet Eppingen über die Rappenauer-, Scheuerles-, Lanz- und Heilbronner Straße.

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur 2,5 Millionen Euro.

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    14.08.2018
    Schule und Bildung - Einführung des neuen Profilfachs „Informatik, Mathematik, Physik“ (IMP) an 18 allgemeinbildenden Gymnasien zum Schuljahr 2018/2019
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das neue Profilfach IMP setzt ein starkes Signal für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an den Gymnasien in einer sich wandelnden Lebens- und Berufswelt.“

    Zum Schuljahr 2018/2019 startet das neue Profilfach „Informatik, Mathematik, Physik“ (IMP) an den öffentlichen Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart. Mit dem neuen Fach an den Gymnasien in Baden-Württemberg verankert das Kultusministerium Informatik stärker in der schulischen Bildungsarbeit und erweitert das bestehende gymnasiale Profilangebot, das bislang aus dem sprachlichen Profil (3. Fremdsprache), dem naturwissenschaftlichen Profil („Naturwissenschaft und Technik“ - NwT) und den jeweiligen Sonderprofilen Bildende Kunst, Musik und Sport besteht. 

    An 18 Standorten im Regierungsbezirk Stuttgart wird das Fach „Informatik, Mathematik, Physik“ ab dem kommenden Schuljahr zum Profil von Gymnasien gehören. In Kooperation mit diesen Schulen wird an weiteren 10 antragstellenden Gymnasien, die nicht aus eigener Kraft die erforderliche Zahl an Informatiklehrkräften vorweisen können, zusätzlich IMP-Unterricht eingerichtet werden. 

    Regierungspräsident Reimer wünscht den insgesamt 28 Gymnasien, die im Regierungsbezirk Stuttgart 2018/2019 IMP anbieten werden, im September einen gelingenden Start. „Auf die Premiere des neuen Unterrichtsfachs dürfen alle gespannt sein: Die Lehrerinnen und Lehrer, die in Fortbildungen darauf vorbereitet wurden, die Eltern und natürlich ganz besonders die Achtklässler des neuen Schuljahres, die sich für das neue Profilfach entschieden haben. Ein solcher Start ist eine große Chance. Ich bin mir sicher, dass IMP für die Schülerinnen und Schüler eine Bereicherung im Fächerkanon des Gymnasiums darstellen wird. Das Fach setzt ein starkes Signal für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an den Gymnasien in einer sich wandelnden Lebens- und Berufswelt.“

    IMP wird über die Klassenstufen 8 bis 10 im Umfang von insgesamt 12 Wochenstunden (jeweils vier Wochenstunden für Informatik, Mathematik bzw. Physik) unterrichtet. Im Fokus steht dabei die Informatik; Inhalte aus Mathematik und Physik werden darauf abgestimmt vermittelt. Je nach Antragstellung gehört IMP fortan entweder alternativ oder in Ergänzung zu NwT zum Profil der einzelnen Schulen.

    Gerade die Diskussion über den Ausbau der Digitalisierung und die wachsenden Erwartungen in die informationstechnische Vorbereitung junger Menschen unterstreicht die Aktualität des neuen Profilfachs. Abteilungspräsidentin Claudia Rugart verdeutlicht: „Zur vertieften Allgemeinbildung, deren Vermittlung Kernaufgabe des Gymnasiums ist, zählt künftig auch ein stärkerer Akzent im Bereich der Informatik und ihrer Nachbardisziplinen. Dass Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrem Interesse und ihrer EDV-Kenntnisse nun einen solchen Schwerpunkt für ihre schulische Bildung setzen können, ist ein großer Gewinn, auch als Antwort gymnasialer Bildung auf die Anforderungen von Gegenwart und Zukunft.“

    Voraussetzung für die Genehmigung des neuen Profilfachs durch das Regierungspräsidium ist die prognostisch abgebildete Mindestschülerzahl für die Einrichtung entsprechender Unterrichtsgruppen (mindestens 12 Schülerinnen und Schüler) an der einzelnen Schule und jeweils die dauerhaft gesicherte Versorgung mit Fachlehrkräften, besonders im Bereich Informatik. Eine Antragstellung zur Einführung des Profils an den allgemeinbildenden Gymnasien ist auch in den folgenden Schuljahren möglich. Dass weitere Schulen an der Einführung des Profilfachs ab Schuljahr 2019/2020 Interesse zeigen, zeichnet sich bereits ab. 

    Das Fach IMP wird erstmals zum Schuljahr 2019/2020 auch an Gemeinschaftsschulen angeboten werden.

    Tabelle: "Informatik, Mathematik, Physik" (IMP) an allgemeinbildenden Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart zum Schuljahr 2018/2019 (pdf, 42 KB)

  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen im Zuge der B19
    Vollsperrung der Zufahrtsrampe zur B19 Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Ende Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt im Zuge der B19 seit Ende Mai 2018 zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen die Einfädelspuren anbauen. Hierzu wird entlang des Kochers eine Stützwand hergestellt und die Fahrbahn der Bundesstraße verbreitert.

    Für die Herstellung der Einfädelspur und der Stützwand am Kocher muss die Zufahrtsrampe zur B 19 in Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 20. August 2018 voll gesperrt werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse vor Ort können die Arbeiten an der Rampe und der Stützwand nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Schwierigkeiten im Baugrund verlängern die Bauzeit für die Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen voraussichtlich bis Ende Oktober 2018. Die Umleitung erfolgt über den Burgstallkreisel und wird für die Verkehrsteilnehmer entsprechend ausgeschildert.

    Es wird darauf hingewiesen, dass die Abfahrt von der B19 in Richtung Unterkochen aus beiden Richtungen immer möglich ist.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Brückensanierung an der Bahn- und Remsbrücke in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich der B 29 termingerecht fertiggestellt
    Ab dem 18. August 2018 wird der Verkehr auf der B29 AS Urbach wieder in beiden Fahrtrichtungen ungehindert fließen können

    ​Die Mitte März 2018 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Brücke über die DB und Urbach, einschließlich der Remsbrücke im Bereich der B 29 AS Urbach in Fahrtrichtung Stuttgart, sind wie in der Pressemitteilung zu Baubeginn angekündigt jetzt fristgerecht beendet worden. An diesem Wochenende, ab Samstag, den 18. August 2018, wird der Verkehr auf der B 29 im Bereich der Anschlussstelle Urbach wieder in beiden Fahrtrichtungen ungehindert fließen können.

    An der ca. 250 m langen 45 Jahre alten Brücke über die Bahn und den Urbach wurden die Brückenkappen auf beiden Seiten erneuert und die Schutzeinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Die bestehende Lärmschutzwand auf der Ostseite der Brücke wurde erneuert. Die Fahrbahndecke auf der gesamten Brücke wurde erneuert, an der Unterseite der Brücke wurden Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt, Böschungstreppen wurden neu hergestellt und die Brückenentwässerung wurde zum Teil erneuert.

    Bei der ca. 130 langen Rems Brücke wurden die Fahrbahnübergänge erneuert, die Brückenkappen wurden beschichtet, die Schutzeinrichtungen sind auch auf den neuesten Stand gebracht worden, der Deckbelag auf der Brücke wurde erneuert und Betoninstandsetzungen wurden durchgeführt.

    Die angekündigten vom Bund investierten Mittel von ca. 2,3 Millionen Euro konnten eingehalten werden.

  • Abteilung 4
    13.08.2018
    L 1212 zwischen Torfgrube und Schopfloch (Landkreis Esslingen) wird saniert
    Vollsperrung von Montag, 20. August bis Samstag, 1. September

    ​Aufgrund erheblicher Fahrbahnschäden muss die L 1212 zwischen Torfgrube und Schopfloch saniert werden. Die Baumaßnahme wird im Zeitraum von Montag, 20. August bis Samstag, 01. September 2018 durchgeführt. Der Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung K 1250/L 1212 Torfgrube bis zum Ortseingang in Schopfloch. Die Baulänge beträgt rund 2,5 Kilometer.

    Auf Grund der beengten Fahrbahnbreite,  sowie aus Verkehrssicherungsgründen und um die die Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen, müssen die Arbeiten  unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung erfolgt in beide Fahrtrichtungen über die B 465 Lenningen bis Dettingen und die K 1250 Richtung Weilheim/Teck. Die Verkehrsteilnehmer die über Wiesensteig kommen, werden über die L 1200 nach Weilheim/Teck  geleitet.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Sanierung rund 600.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    13.08.2018
    Spatenstich Hochwasserschutz Ingelfingen-Criesbach (Hohenlohekreis)

    Die Stadt Ingelfingen plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes entlang der L 1045 am rechten Ufer des Kochers zwischen Ingelfingen-Criesbach und Niedernhall. Ziel ist es, Criesbach, Teilort der Stadt Ingelfingen, vor den Folgen eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses zu schützen. 

    Nach Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung erfolgt nun die Ausführung der Maßnahme unter der Bauherrschaft des Landes Baden-Württemberg. Den Beginn der Maßnahme möchten wir mit den Beteiligten feierlich mit einem offiziellen Spatenstich begehen. Hierzu laden wir Sie als Pressevertreter herzlich ein am

    Montag, 20. August 2018 um 16:00 Uhr
    nach 74653 Ingelfingen-Criesbach,
    gegenüber Baustellencontainer auf der derzeit gesperrten L 1045
    (Anfahrtsskizze anbei - geparkt werden kann auf der L 1045)

    Folgender Ablauf ist vorgesehen: 

    1. Grußwort von Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer 
    2. Grußwort durch Herrn Bürgermeister Michael Bauer, Stadt Ingelfingen 
    3. Vorstellung der Maßnahme durch Herrn Markus Moser, Referatsleiter Regierungspräsidium Stuttgart 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Wegbeschreibung (pdf, 1.6 MB)

  • Abteilung 4
    09.08.2018
    L 1151 zwischen Hegenlohe und Schlichten wird saniert (Landkreis Esslingen/ Rems-Murr-Kreis)
    Vollsperrung ab Donnerstag, 16. August, bis Montag, 10. September 2018 - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 16. August 2018 bis zum 10. September 2018 die Sanierung der L 1151 zwischen Hegenlohe und Schlichten durch. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt und in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Die Straße wird am 10. September 2018 wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Sanierungsarbeiten werden aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn durchgeführt. Hierbei wird auf einer Länge von rund 3,1 km (Abschnitt eins; 1.100 m; Abschnitt zwei, 2.000 m) der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt.

    Der erste Abschnitt erstreckt sich von Hegenlohe nach Thomashardt und erfolgt vom 16. August bis zum 27. August 2018. Der zweite Abschnitt reicht von Thomashardt nach Schlichten. Die Sperrung der L 1151 erfolgt am 27.08.2018. Die Kreisstraße 1209 zwischen Thomashardt und Schlichten beleibt weiterhin befahrbar. Umleitungen sind ausgeschildert.

    Für den ersten Bauabschnitt zwischen Hegenlohe und Thomashardt verläuft die Umleitung mit Ziel Hegenlohe über die K 1209 und weiter auf die L 1150. Der Verkehr wird dann über die L 1150 durch Hohengehren und Baltmannsweiler auf die L 1201 geleitet. Von dort verläuft die Umleitung durch Plochingen nach Reichenbach an der Fils auf die L 1151.
    In entgegengesetzter Fahrtrichtung verläuft die Umleitung von Hegenlohe Richtung Thomashardt über Reichenbach, Plochingen (L 1201) nach Baltmannsweiler bzw. Hohengehren (L1150) auf die K1209. Dies führt auf die L1151 nach Thomashardt.

    Für den zweiten Bauabschnitt (Sperrung zwischen Thomashardt und K 1209) wird der Verkehr von der K1209 mit Ziel Thomashardt über die L 1150 geleitet. Die Umleitung verläuft über die L 1150 durch Hohengehren und Baltmannsweiler auf die L 1201. Von dort verläuft die Umleitung durch Plochingen nach Reichenbach an der Fils auf die L 1151. Die Umleitung von Thomashardt auf die K1209 verläuft über Reichenbach, Plochingen (L 1201) nach Baltmannsweiler bzw. Hohengehren (L1150) auf die K1209.

    Die L 1151 ist zudem im zweiten Bauabschnitt von Schlichten Richtung Süden zur K1209 gesperrt. Hier wird der Verkehr über die L 1151 nach Schorndorf auf die B 29 nach Winterbach auf die K1209 geleitet. Schlichten kann aus Richtung Hohengehren ebenfalls über Winterbach (L 1150) und über die B 29 bis nach Schorndorf dann weiter auf die L 1151, angefahren werden.

    Die Baukosten werden sich auf insgesamt rund 700.000 Euro belaufen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    08.08.2018
    Mehr Umsicht für die Kammmolche im Steinbruch Dagersheimer Berg
    Wer ist der Schönste im ganzen Land?

    ​Das Naturdenkmal „Steinbruch Dagersheimer Berg“ in Sindelfingen ist ein wertvolles Biotop für den Kammmolch, die Wechselkröte, den Gelben Zahntrost und viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Die Naturschutzverwaltung setzt sich gemeinsam mit den Städten Sindelfingen und Böblingen für die Erhaltung und Pflege dieses besonderen Gebietes ein. Neue Infotafeln vor Ort werben für mehr Rücksicht gegenüber Kammmolch und Wechselkröte, die häufig unter die Füße von Spaziergängern kommen.

    Frauen gelten meist als der attraktivere Anblick. Nicht so beim Kammmolch. Das fortpflanzungsfähige Männchen beeindruckt mit einem stark gezackten Hautkamm auf dem Rücken. Zum Wohlfühlen benötigt er eine Kammmolch- Dame und einen fischfreien Tümpel mit Wasserpflanzen zum Verstecken und für die Eiablage. Als Nahrung bevorzugt er Landtiere, wie Insekten, Schnecken und Würmer. Der ehemalige Steinbruch „Dagersheimer Berg“ in Sindelfingen bietet einen geeigneten Lebensraum. Er steht nicht nur als Naturdenkmal unter speziellem Schutz, sondern befindet sich auch im FFH-Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“.

    Leider hat der europaweit geschützte Kammmolch eine Angewohnheit, die ihm zum Verhängnis wird: Er hält sich an Land gerne unter Steinen und Hölzern auf. Denn trocknet ein Tümpel aus, ist dieses Versteck die einzige Überlebensmöglichkeit, bis ein Regen Wasser spendet. Trotz mehrerer Verbotsschilder am Steinbruch Dagersheimer Berg begehen immer wieder Personen die geschützten Bereiche innerhalb des Zaunes und treten aus Unwissenheit auf Steine und Hölzer. Für den Kammmolch und die Wechselkröte enden diese Begegnungen immer wieder tödlich.

    Die Stadt Sindelfingen und die Naturschutzverwaltung haben gemeinsam mit der Stadt Böblingen im Juli 2018 zwei Infotafeln vor Ort aufgestellt. Attraktive Fotos und Zeichnungen erklären die Lebensweise von Kammmolch und Wechselkröte. Es wird um Unterstützung der Schutzbemühungen für diese aparten Tierarten geworben.

    Abbildung der Infotafel (pdf, 1,8 MB)

  • Abteilung 4
    08.08.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart
    Beginn Bauphase 2 – Sperrung in der AS Zuffenhausen, Sperrung der Rampe B 10 von Stuttgart in Fahrtrichtung Leonberg ab dem 13. August - Bund investiert rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und 2,3 Mio. für Umbau AS Zuffenhausen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit drei Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart. In den letzten drei Wochen wurden alle erforderlichen Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der linken und der mittleren Fahrspur durchgeführt. Des Weiteren erfolgen parallel erste Arbeiten zum Umbau des AK Zuffenhausen. Die Arbeiten liegen alle im Zeitplan.

    Während der, ab dem 13. August beginnenden Bauphase 2, wird im gesamten Abschnitt die rechte Fahrbahnseite saniert sowie im Bereich des AK Zuffenhausen die parallel Fahrbahn unter der B10 erneuert und bereits für die zukünftige Verkehrsführung vorbereitet. Zudem finden Arbeiten an den Entwässerungseinrichtungen statt.

    Um den Umbau zu realisieren wird die Rampe der B10 aus Richtung Stuttgart kommend zur A81 nach Leonberg ab Montag, den 13. August, für etwa vier Wochen gesperrt. Eine örtliche Umleitung (U12) ist eingerichtet. Diese führt von der B10 aus Stuttgart kommend an der AS Zuffenhausen vorbei, über Müllerheim, die Schwieberdinger Straße sowie die Kornwestheimer Straße wieder zurück auf die B 10. Von dort kann dann in FR Leonberg auf die A 81 aufgefahren werden.

    Die Umleitungsstrecke ist für Schwerverkehr mit einer Höhe von mehr als 4,00m nicht geeignet. Der Schwerverkehr mit einer Gesamthöhe von mehr als 4,00m muss dem Verlauf der B10 weiter folgen und kann an der AS Schwieberdingen-West drehen.

    Das Ausfahren von der A81 auf die B 10 in FR Stuttgart ist weiterhin möglich. Hierfür wurde bereits im Vorfeld ein Provisorium gebaut.

    Bereits in den Nächten vom 11. August auf den 12. August sowie vom 12. August auf den 13. August werden die Betonschutzwände in Fahrtrichtung Stuttgart nach links außen verrückt, um das gewünschte Baufeld zu erhalten.

    Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurden bisher auf dem linken sowie auf dem mittleren Fahrstreifen die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4 km erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen, wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen, wurden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich des AK Zuffenhausen fanden zudem vorbereitende Maßnahmen zur besseren Verkehrsführung während der Rampensperrung statt.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Zuffenhausen sowie auf 80 km/h im weiteren Verlauf in FR Leonberg beschränkt.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 5+1-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AK Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch verlängerte Schichten, sowie Nacht- und Wochenendarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.08.2018
    B 14: Sanierungsarbeiten an einer Deckenfuge im Johannesgrabentunnel
    Sperrung der Fahrbahnrampe von S-Möhringen kommend (Unterer Grund) in Richtung Autobahn am 13. und 14. August jeweils von 9 bis 15 Uhr

    Umleitungsverkehr wird über Schattenring geleitet

    Im Zuge der B 14 bei Vaihingen werden in der kommenden Woche Sanierungsarbeiten an einer Deckenfuge im Johannesgrabentunnel ausgeführt. Hierzu sind an zwei Tagen Eingriffe in den Verkehr in Richtung Bundesautobahn A831 erforderlich.

    Am Montag, 13. August und Dienstag, 14. August wird der Verkehr jeweils in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr einstreifig durch den Tunnel geführt.

    Hierzu muss in derselben Zeit auch die Fahrbahnrampe von Stuttgart-Möhringen kommend in Richtung Autobahn gesperrt werden. Der Umleitungsverkehr wird über die Bedarfsumleitungen U22 über den Schattenring wieder in Richtung Bundesautobahn A831 geführt. Zusätzliche Hinweisbeschilderungen weisen auf die geänderte Verkehrsführung hin.

    Während der Bauzeit ist auf der genannten Umleitungsstrecke mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Betroffene Autofahrer und Anlieger werden gebeten, während dieser Zeit erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.08.2018
    B 290 - Fahrbahndeckenerneuerung Westumgehung Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) - Vollsperrung von Montag, 13. August, bis Samstag, 18. August 2018
    Bund investiert rund 850.000 € zum Erhalt der Infrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B290 bei Bad Mergentheim (Westumgehung) vom Kreisverkehrsplatz am Eisenberg bis einschließlich Knoten B 290 / L 2248 an der Bahnunterführung eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 1,7 km durch. Die Bauarbeiten für die Deckenerneuerung beginnen am Montag, 13. August 2018 und dauern voraussichtlich bis Freitag, 07. September 2018 an. Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitte unterteilt.

    Der erste Bauabschnitt vom Kreisverkehrsplatz Eisenberg bis zur Schillerstraße wird von Montag, 13. August, bis Samstag, 18. August unter Vollsperrung durchgeführt.
    Im Anschluss erfolgt mit den Bauabschnitten 2 und 3 die Fahrbahnerneuerung für den Knoten B 290 / Schillerstraße und den Knoten B 290 / L 2248 bis zur Bahnunterführung unter halbseitiger Sperrung mit Lichtsignalanlage. Die halbseitige Sperrung wird voraussichtlich am Samstag, 8. September aufgehoben sein.

    Die ausgeschilderten Umleitungen führen den örtlichen Verkehr je nach Bauabschnitt und Fahrtrichtung durch die Innenstadt oder das Gewerbegebiet Ried. Der überregionale Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig über die B 292 und Boxberg umgeleitet.

    Wir bitten die Verkehrsteilnehmer des überregionalen Verkehrs die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen, da in der Innenstadt von Bad Mergentheim mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

    Der Bund investiert rund 850.000 € zum Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    Ende der hitzebedingten Beschränkungen auf der A 81 ab voraussichtlich Mittwoch, 08. August 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten bis voraussichtlich Mittwoch, 8. August verlängert:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    Die Beschränkungen im Bereich der A 7 sind bereits seit Mittwoch, 1. August, entfallen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.


    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    L 1140 Winnenden: Sanierung Max-Eyth-Straße (Rems-Murr-Kreis)
    Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Brückenstraße und Friedrich-List-Straße ab Montag, 13. August 2018

    ​Einbahnregelung in Fahrtrichtung Brückenstraße / Bahnhof

    Die Max-Eyth-Straße in Winnenden (L 1140) weist zwischen Brückenstraße und Friedrich-List-Straße durchgehend erhebliche Schäden auf. Daher ist eine umfangreiche Sanierung des rund 600 Meter langen Abschnitts erforderlich.

    Die Arbeiten beginnen ab Montag, 13. August 2018 und werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Die Maßnahme wird rund 16 Wochen in Anspruch nehmen und voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein.

    An der Maßnahme beteiligen sich auch die Stadt Winnenden und die Stadtwerke Winnenden. Die Stadt Winnenden erneuert im Zuge der Arbeiten die beiderseitigen Gehwege. Die Stadtwerke Winnenden erneuern die Hauptwasserleitungen in der Straße einschließlich der Einmündungen und der Hausanschlüsse.

    Für beide Bauabschnitte ist jeweils eine Teilsperrung der Max-Eyth-Straße erforderlich. Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Dabei steht den Verkehrsteilnehmern während der gesamten Bauzeit eine Fahrspur in Richtung Brückenstraße / Bahnhof zur Verfügung. Der Verkehr in Richtung Friedrich-List-Straße wird gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Waiblinger Straße (Alte B14).

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Sanierung insgesamt rund 750.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer, um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    06.08.2018
    Schule und Bildung - 42 Schulleitungsbesetzungen im Regierungsbezirk Stuttgart zum Schuljahreswechsel

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Schulleiterinnen und Schulleitern kommt eine zentrale Steuerungsfunktion an der Schule zu. Sie übernehmen Verantwortung für die in der Schule wirkenden Personen und tragen Sorge für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung."

    In diesem Jahr wechseln zum Schuljahresende an 42 der rund 2000 Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart die Schulleitungen. Seit 2014 wirken auch Vertreter der Schulen und der Schulträger im Auswahlverfahren der neuen Schulleitungen mit. Die Bewerber stellen dabei unter Beweis, wie sie Unterricht analysieren und Lehrkräfte beraten, wie sie mit schwierigen schulischen Alltagssituationen umgehen und ihre Vorstellungen zur Unterrichts- und Schulentwicklung vermitteln können. Evaluationsergebnisse bestätigen den Mehrwert und Erfolg des neuen Verfahrens. 

    Herr Regierungspräsident Reimer gratuliert den Schulleiterinnen und Schulleitern: „Den neuen Schulleitungen kommt eine zentrale Steuerungsfunktion an der Schule zu. Sie übernehmen Verantwortung für die in der Schule wirkenden Personen und tragen Sorge für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung. Bildung ist Zukunft. Dazu bedarf es gewinnender Persönlichkeiten mit Führungskompetenz. Ich wünsche den neuen Schulleitungen viel Erfolg und Fortune für ihre neue Aufgabe.“ 

    Angesichts der aktuellen Qualitätsdebatte im Bildungssystem wächst den Schulleiterinnen und Schulleitern eine Schlüsselfunktion zu. Abteilungspräsidentin Claudia Rugart unterstreicht: „Damit in der Schule eine Kultur qualitätsvoller Bildungsvermittlung kontinuierlich wirksam werden kann, braucht es Leitungspersonen, die für guten Unterricht und erfolgreiche Schule Impulse setzen können.“

    Die Tätigkeit einer Schulleiterin und eines Schulleiters erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, an Gestaltungskompetenz, an pädagogischem Geschick und an Personalverantwortung. Gelingende Kommunikation nach innen und außen ist die Voraussetzung für eine funktionierende Schulgemeinschaft und deren Engagement zur Weiterentwicklung von Schule. Zur Gewinnung und Professionalisierung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber bietet das Regierungspräsidium regelmäßig Informationsveranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Begleitprogramme an. 

    Übersicht der Schulen mit Schulleiterwechsel, aufgeschlüsselt nach Schulart (pdf, 69 KB)

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    B 293 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn) - Zweiter Bauabschnitt beginnt am Mittwoch, 8. August 2018
    Arbeiten liegen im Zeitplan

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit dem 26. Juli die Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen erneuern. Der aktuell in Bau befindende erste Bauabschnitts (BA1) liegt im Zeitplan, sodass dieses Teilstück der B293 (zwischen den Anschlussstellen Eppingen West und Eppingen Mitte) voraussichtlich im Verlauf des 10. August planmäßig wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Im weiteren Verlauf der Maßnahme beginnt am Mittwoch, 8. August 2018, die Sanierung im zweiten Bauabschnitt (BA2), zwischen der Einmündung der K2054 bei Stebbach und der Abfahrt zur L592 bei Gemmingen. Während der Arbeiten innerhalb des BA2 erfolgt die Führung des Umleitungsverkehrs in beiden Richtungen von und zur B293 über Gemmingen - Industriestraße - Stebbach. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist vorgesehen diesen Abschnitt im Verlauf des 20. August 2018 wieder freizugeben. Daran schließen sich unmittelbar die Arbeiten des dritten Bauabschnitts an. 

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur rund 2,5 Millionen Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Bauabschnitte und Umleitungsstrecken (pdf, 911 KB)

  • Abteilung 4
    03.08.2018
    Ende der hitzebedingten Beschränkungen auf der A 81 ab voraussichtlich Montag, 06. August 2018

    ​Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten verlängert:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und     Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    Der Abbau der Beschilderung erfolgt voraussichtlich am Montagvormittag. Die Beschränkungen im Bereich der A 7 sind bereits seit Mittwoch, 1. August, entfallen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.


    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    Umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1210 zwischen Owen und Beuren
    Vollsperrung der L 1210 ab dem 08. August bis zum 09. September 2018. Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten

    ​Das Land investiert 840.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Mittwoch, den 08. August 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1210 zwischen Owen und Beuren. Die gesamte Maßnahme dauert rund 4 Wochen und wird mit Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

    Die Sanierung wird in zwei Abschnitten erfolgen.

    Vom 08. August bis zum 17.August wird der erste Bauabschnitt saniert.Ab Ortsende Owen, von der Verkehrsinsel ab (nach der Einfahrt zum Industriegebiet) mit einer Länge von ca. 1.320 Metern bis zur Einmündung K1243 (Tiefenbachtal) in Vollsperrung.  Hier wird die Fahrbahndecke erneuert. Stellenweise werden auch Schadstellen in diesen Bereich saniert. 

    Hier erfolgt die Umleitung über:
    Owen – Brucken – K 1264 – nach Erkenbrechtsweiler – K 1262 zum Freilichtmuseum – L 1210 zum Tiefenbachtal.

    Am 18. und 19. August 2018, beim (jährlichen) 21. Oldtimertreffen, ist das Freilichtmuseum Beuren von allen Seiten (Owen, Beuren und Erkenbrechtsweiler) zugänglich/befahrbar.

    Der zweite Bauabschnitt wird ab dem 20. August bis spätestens zum 09. September saniert. Hier wird die L 1210 mit einer Länge von ca. 1.500 Meter bis zur Einmündung zur K 1262 nach Erkenbrechtsweiler ebenfalls in Vollsperrung saniert. Die Sanierung des Einmündungsbereichs nach Erkenbrechtsweiler (Freilichtmuseum) erfolgt in einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung.

    Die Regelung des Einmündungsbereich L 1210 und K 1243 (Tiefenbachtal) erfolgt ebenfalls in Ampelregelung.

    Aufgrund der erfolgten Voruntersuchungen ist in diesem Streckenbereich ein neuer Vollausbau aus Asphalt nötig. Der Gehweg auf Höhe vom Freilichtmuseum wird im gleichen Zuge mitsaniert.

    Die Umleitung erfolgt über die K 1243 – Nürtingen – L 1250 nach Frickenhausen – Linsenhofen – nach Beuren oder Neuffen

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    31.07.2018
    Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren besteht seit 5 Jahren
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem von Bund und Land hierfür bereitgestellten Fördergeldern wurden im Regierungsbezirk Stuttgart mehr als 28.000 neue Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gefördert!“

    ​Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr wurde zum 01. August 2013 eingeführt und besteht nun seit genau fünf Jahren.

    Mit den Investitionsprogrammen des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung und dem vom Land mit dem Kinderbetreuungsfördergesetz bereitgestellten Fördermitteln konnte das Regierungspräsidium Stuttgart seit dem Jahr 2008 insgesamt mehr als 24.400 zusätzliche Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und mehr als 4.200 zusätzliche Betreuungsplätze bei Tagesmüttern mit bislang rd. 197 Millionen Euro fördern. Dabei können mit dem im Jahr 2017 aufgelegten vierten Investitionsprogramm des Bundes erstmals auch zusätzliche Plätze für Kinder über drei Jahren bis zum Schuleintritt in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gefördert werden.

    „Bemerkenswert ist besonders“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer, „dass die Kommunen keine Kosten gescheut haben und gewaltige finanzielle Mittel in den vergangenen 10 Jahren für Investitionen zum Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren aufgewendet haben“.

    Er führt weiter aus, dass hierdurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblich unterstützt werde und ein gutes Kinderbetreuungsangebot in den Kommunen einer der zunehmend wichtigen Faktoren für die Entscheidung junger Familien sei, wo sie sich niederlassen wollen. Verbunden sei dies auch mit einem Standortvorteil für Betriebe, die qualifizierte junge Fachkräfte suchten, die mehr denn je in vielen Branchen dringend benötigt würden.

    Das Ende der Fahnenstange beim Ausbau der Betreuungsplätze sei jedoch noch nicht erreicht. Vor allem im Großraum Stuttgart werden weitere Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren dringend benötigt, auch wegen der erfreulich angestiegenen Geburtenrate.

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    A 81 und A 7 – Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart
    Verlängerung der Beschränkung auf der A81 bis voraussichtlich Freitag, 03. August 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten bis voraussichtlich Freitag, 03. August 2018  verlängert:


    A81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden



    Die Beschränkungen im Bereich der A7 entfallen ab morgen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    BAB A 81 - Neubau eines Regenklärbeckens in Seebronn (Rottenburg am Neckar)
    Arbeiten beginnen am 6. August 2018 und dauern bis zum 6. März 2019 an

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart baut ab dem 06. August 2018 an das bestehende Regenrückhaltebecken (RRB) ein Regenklärbecken (RKB). Anlass des Bauvorhabens ist der geplante Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg zum vollständigen Kleeblatt. Im Rahmen dieser Umbauarbeiten muss die vorhandene Fahrbahnentwässerung ertüchtigt werden.

    Die geplante Baumaßnahme liegt zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und der Ortschaft Seebronn, ca. 250 m südlich der BAB A81. Das Baufeld befindet sich inmitten von landwirtschaftlich betriebenen Flächen, daher sind keine Verkehrsbehinderungen zu erwarten.

    Der Bund investiert in diese Maßnahme insgesamt eine Summe von rund 1,2 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    30.07.2018
    Freie Fahrt am Kreisverkehr Eberstadt ab dem 31. Juli

    ​Nach der 4-tägigen Vollsperrung vom 12.Juli bis einschließlich den 15. Juli 2018, die im Wesentlichen für den Asphalteinbau der Deckschicht nötig war, werden bis zum 31. Juli 2018 noch Erschließungsarbeiten an der K 2006 und dem Feldwegenetz sowie Arbeiten entlang der L 1036 unter halbseitiger Sperrung ausgeführt. Nach der Verkehrsfreigabe der Kreisverkehrsanlage werden noch verschiedene Restarbeiten ausgeführt. Die Bepflanzung der Kreiselfläche wird im Herbst 2018 erfolgen.

    Freie Fahrt am neuen Kreisverkehr haben die Verkehrsteilnehmer ab dem 31. Juli 2018 um ca. 18 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können die Eberstädter am Knotenpunkt L 1036 / K 2006 erstmalig über den neuen Kreisverkehr in ihren schönen Ort fahren.

    Die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes startete am 16. April 2018 ohne größere Verzögerungen, so dass die Bauarbeiten wie geplant Ende Juli beendet wurden.

    Von den Umbaukosten, die mit ca. 825.000 € veranschlagt sind, übernimmt das Land Baden-Württemberg 67% und der Landkreis Heilbronn 33%. Zudem wurden Leistungen für die Gemeinde Eberstadt von ca. 75.000 € mit ausgeführt.

  • Abteilung 5
    27.07.2018
    Land fördert Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach in Filderstadt (Kreis Esslingen) mit 1,95 Millionen Euro
    Minister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Angesichts der aktuellen Trockenperiode fällt es zwar schwer, auf die Notwendigkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen hinzuweisen.

    ​Als Folge des Klimawandels werden zukünftig aber sowohl extreme Trockenheit als auch Hochwasser vermehrt auftreten. Auf beides sollten wir vorbereitet sein.“Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat gestern (26. Juli 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 1,95 Millionen Euro für das Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach in Filderstadt gegeben. Damit beteiligt sich das Land mit rund 68 Prozent an den förderfähigen Ausgaben für das Becken in Höhe von 2,87 Millionen Euro. Zuwendungsempfänger ist der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch.

    Umweltminister Franz Untersteller sagte hierzu: „Wir müssen uns sowohl vor Starkregenereignisse, die letztendlich jede Gemeinde und jede Stadt treffen können, als auch gegen Überschwemmungen der Flüsse und Bäche schützen. Das Land stellt daher in diesem Jahr rund 35 Millionen Euro zur Verfügung, um die Gemeinden, Wasserverbände und Zweckverbände bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen zu unterstützen.“

    Der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch konnte mit der Unterstützung des Landes bisher drei Hochwasserrückhaltebecken im Verbandsgebiet und Gewässerausbauten an der Körsch in Denkendorf  fertigstellen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Hochwasserrückhaltebecken wie das am Fleinsbach geplante sind für den Hochwasserschutz im Land unverzichtbar. Sie sind aber nur ein Teil unserer Hochwasserschutzstrategie. Wir setzen auch auf die Eigenvorsorge unser Städte und Gemeinden, öffentlicher Einrichtungen, von Betrieben und nicht zuletzt der Bürgerinnen und Bürger “, so der Regierungspräsident. „Einen hundertprozentigen Hochwasserschutz kann es nicht geben. Daher sollte beispielsweise  sichergestellt sein, dass kritische Infrastrukturen auch bei Ausfall oder Überlastung von Hochwasserschutzanlagen weiter funktionieren.“ 

    „Neben Hochwasser müssen wir uns zukünftig auf längere Hitzeperioden einstellen, die Folgen für die Niedrigwasserführung und Wärmebelastung unserer Gewässer im Sommer haben werden. Dem entgegenzuwirken wird in den nächsten Jahren eine wichtige Aufgabe für die Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes sein“, fügte Minister Untersteller noch hinzu. „Dies gelingt, wenn Niederschläge nicht mehr schnellstmöglich abgeleitet werden.“ Nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip kann eine Kombination aus Rückhalt, Entsiegelung, Abkopplung, Versickerung und Verdunstung zur  Klimaanpassung in Städten beitragen und den Wasserhaushalt unser Bäche und Flüsse günstig beeinflussen.


    Hintergrundinformationen


    Bei dem Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach handelt es sich um ein gesteuertes Trockenbecken westlich von Filderstadt-Bernhausen am Fleinsbach. Der Abfluss aus dem Becken wird so geregelt, dass ein Abfluss von 4 m³ pro Sekunde nicht überschritten wird. Nur bei einem so genannten 100-jährlichen oder noch größeren Hochwasserereignis werden die gesamten vorgesehenen Stauflächen beansprucht. Aufgrund seiner Lage schützt das Becken Bernhausen und wirkt im Verbund mit den anderen Hochwasserrückhaltebecken des Zweckverbands.

    In hochwasserfreien Zeiten fließt der Fleinsbach ohne Aufstau durch das Auslassbauwerk, wodurch die im Rückhalteraum liegenden landwirtschaftlichen Flächen wie bisher genutzt werden können. Durch Hochwasser verursachte Schäden an Grundstücken und Pflanzen in den Stauräumen werden vom Zweckverband entschädigt.

    Im Zuge der Maßnahme ist auch eine bereichsweise Renaturierung des Fleinsbachs vorgesehen. Unmittelbar oberstrom des Dammes wird auf etwa 130 m eine naturnahe Ausleitungsstrecke geschaffen, die sich am historischen Verlaufs des Fleinsbachs orientiert.

    Rahmendaten:
    Einzugsgebiet: 3,8 km²
    Ausgelegt auf HQ100,Klima
    Zufluss bei HQ100: 9,8 m³/s
    Zufluss bei HQ100,Klima: 10,7 m³/s
    Regelabgabe: max. 4 m³/s
    Gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum, ausgelegt auf HQ100, Klima: 38.000 m³
    Dammkronenlänge: ca. 200 m
    Maximale Dammhöhe über Talsohle: 2,85 m
    Schüttvolumen Damm: 2.100 m³

    Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Hochwasserrückhaltebecken Augenloch/Fleinsbach betragen 2.869.800 Euro, bei einem Fördersatz von 67,9 Prozent ergibt dies eine Förderung von 1.948.600 Euro.

  • Abteilung 8
    27.07.2018
    PalaFITtes-Tour: Radfahren entlang des UNESCO-Welterbes Pfahlbauten vom 28. bis zum 30. Juli 2018
    Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart beteiligt sich an der länderverbindenden Radtour von der Welterbestätte Pestenacker (Bayern) zum Federsee (Baden-Württemberg)

    ​Die PalaFITtes-Radtour zählt zu den vielen länderübergreifenden Aktionen, die im Europäischen Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfinden. Die PalaFITtes-Tour setzt einen Grundgedanken der Welterbekonvention der UNESCO um: über Ländergrenzen hinweg den Austausch anzuregen – zugleich bringt sie das Welterbe Pfahlbauten stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Deshalb unterstützt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) die Initiative des ADFC und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege und beteiligt sich an der Radtour vom 28. bis zum 30. Juli 2018 von Pestenacker in Bayern bis zum oberschwäbischen Federsee bei Bad Buchau in Baden-Württemberg.

    Nachdem eine erste Tour Ende Mai bereits die österreichischen Pfahlbaufundstätten an Attersee und Mondsee mit den bayerischen Fundorten an der Roseninsel im Starnberger See und bei Pestenacker und Unfriedshausen im Landkreis Landsberg am Lech verbunden hat, geht es jetzt von Pestenacker bis zum Federsee in Baden-Württemberg. Die Strecke wird  in drei Etappen zurückgelegt; unterwegs werden archäologisch interessante Orte besucht. Zwei Archäologen begleiten die Tour auch mit ihrem Fachwissen: Dr. Markus Gschwind, der am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Koordinator für das archäologische Welterbe zuständig ist, und PD Dr. Renate Ebersbach, die Leiterin des Fachgebietes Feuchtbodenarchäologie am LAD ist.

    Über Pestenacker führt die Tour zunächst nach Mindelheim, hier wird abends das Südschwäbische Archäologiemuseum besichtigt. Am zweiten Tag besuchen die Radler den Archäologischen Park Kellmünz, bevor sie Bayern verlassen und nach Ochsenhausen in Baden-Württemberg weiterfahren. Am Montag schließlich geht es Richtung Federsee, wo sie eine Führung zu laufenden archäologischen Untersuchungen in den Feuchtbodenfundstellen Möwenweg und Neuweiher erhalten. Ihren Abschluss findet die Tour in einer geselligen Besichtigung des Federseemuseums in Bad Buchau.

    Hintergrundinformation:

    • Das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen wurde 2011 in die Welterbeliste eingetragen. Durch die Erhaltung organischer Materialien bieten sie einzigartige Einblicke in den Alltag stein- und metallzeitlicher Siedler. Das Welterbe umfasst insgesamt 111 archäologische Fundstellen und erstreckt sich über sechs Alpenländer: die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien. In Deutschland befinden sich 18 Fundstellen, davon 15 auf dem Boden Baden-Württembergs und 3 in Bayern.
    • „Palafittes“ ist die französische Bezeichnung für „Pfahlbauten“
  • Abteilung 8
    27.07.2018
    Mittelalterlicher Friedhof an der Michaelskirche („Storchenturm“) in Denzlingen

    ​Im Zuge der Bebauung der Grundstücke an der Ecke Hauptstraße/Kirchstraße wurde ein Teil der Stützmauer zu dem Hügel abgetragen auf dem die Kirche St. Michael steht. Schon seit Beginn der Bauarbeiten wurde auf etwaige Skelettfunde geachtet. Bei einer ersten Begehung im Frühjahr 2017 konnten jedoch noch keine Besonderheiten beobachtet werden.

    Am vergangenen Mittwoch, den 24. Juli, stieß man nun tatsächlich auf Reste menschlicher Skelette, die vom Landesamt für Denkmalpflege unter der Leitung von Herrn Dr. Haasis-Berner und Frau Inga Willmes noch am selben Tag dokumentiert und gesichert werden konnten.

    Damit wurde die schon in der Denzlinger Ortsgeschichte (2013) geäußerte Vermutung gesichert, dass die 1275 erstmals genannte Kirche St. Michael als früheste Denzlinger Pfarrkirche über einen Friedhof verfügte. Weitere Gebeine und Gräber sind mit einiger Sicherheit unter dem Hügel nördlich der Michaelskirche zu vermuten. Sie können dort aber in Frieden ruhen, da keine weiteren Baumaßnahmen geplant sind.

    Sowohl im Kurzvortrag „Zur Geschichte der Michaelskirche“, der für den 26. August, um 17:00 Uhr, während der Vorführung der Fotoimpressionen vom Meinolf Wewel in St. Michael angekündigt ist, als auch bei den Führungen am „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September (um 14:00 und 15:00 Uhr) wird über die neuen Funde und ihre Bedeutung für die Geschichte ältesten Denzlinger Pfarrkirche berichtet.

  • Abteilung 4
    27.07.2018
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart auf der A 81 und der A 7
    Verlängerung der Beschränkung bis voraussichtlich Dienstag, 31. Juli 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad sind seit Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, hitzebedingt Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten angeordnet:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    A7

    • Zwischen Ulm und dem Kreuz Feuchtwangen in beiden Fahrtrichtungen auf rund 10 Kilometern nördlich der AS Dinkelsbühl/ Fichtenau


    Auf Grund der aktuellen Wetterprognosen werden die Beschränkungen bis voraussichtlich Dienstag, 31. Juli 2018, verlängert.

    Ein rund 3 Kilometer langer Abschnitt südlich der AS Westhausen steht momentan unter Beobachtung. Hier sind nach derzeitigem Stand keine Geschwindigkeitsbeschränkungen erforderlich.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.:  30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.: 35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 5
    27.07.2018
    Hohe Temperaturen im Neckar: Regierungspräsidium erteilt Ausnahmeerlaubnisse für drei Kraftwerke der EnBW

    ​Aktuell erreicht der Neckar aufgrund der anhaltenden sommerlichen Hitze hohe Wassertemperaturen. An den Messstationen im staugeregelten Bereich des Neckars hat die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) gestern (26. Juli) um die Mittagszeit Temperaturen zwischen 23,4°C und 25,4°C gemessen. Ein von der LUBW für den Neckar betriebenes Wasserhaushalts- und Wärmemodell zeigt in der Wassertemperaturprognose für die kommenden Tage einen weiteren Anstieg mit Werten zwischen 27°C und 28°C auf. Gleichzeitig ist der Abfluss im Neckar aufgrund der aktuellen Trockenwetterperiode niedrig. Er unterschreitet am Pegel Plochingen derzeit den mittleren Niedrigwasserabfluss von 14,7 m³/s und ist auch am Pegel Lauffen bei derzeit 31,0 m³/s niedrig. Nennenswerte Niederschläge sind auch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten.

    Alle Kraftwerke, die Kühlwasser aus dem Neckar benötigen, brauchen dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis. In dieser Erlaubnis sind für die Wiedereinleitung in den Neckar zum Schutz der Gewässerökologie immer auch Beschränkungen für den Wärmeeintrag enthalten. So dürfen z.B. kritische Gewässertemperaturen von 28,0°C (nach Kühlwassereinleitung) auch im Sommer nicht überschritten werden. Eine Überschreitung der Gewässertemperatur von 28,0°C führt dazu, dass Kraftwerke in ihrer Leistung reduziert oder sogar abgeschaltet werden müssen.

    Nach einer Übereinkunft der Landes Baden-Württemberg und der EnBW können zur Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit wasserrechtliche Ausnahmeregelungen zugelassen werden, sofern solche aus gewässerökologischer Sicht vertretbar sind. Dabei gilt der Grundsatz, die Gewässertemperaturerhöhung zum Schutz der Gewässerökologie und insbesondere der Fische so gering wie möglich zu halten.

    Zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität in der Regelzone der TransnetBW hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit gestrigem Datum vorsorgliche Ausnahmeanträge zum Weiterbetrieb der beiden Heizkraftwerke HKW 2 in Altbach/Deizisau und HKW Heilbronn Block 7 sowie zur Sicherstellung der Abfallentsorgung für das Restmüllheizkraftwerk Stuttgart-Münster gestellt.

    Nach einer Beurteilung der vorgelegten Anträge durch das Umweltministerium und die LUBW im Hinblick auf die stromwirtschaftliche sowie wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Situation im Neckar hat das Regierungspräsidium Stuttgart heute (27. Juli) zeitlich befristete und jederzeit widerrufliche Ausnahmeregelungen für die drei Kraftwerke erteilt. Danach darf die rechnerische Mischtemperatur im Neckar nach der Einleitung von Kühlwasser im gleitenden 6-Stunden-Mittel 28,5°C nicht überschreiten.

    Bei einer Überschreitung der Temperatur von 28,0°C im Neckar muss die elektrische Leistung der Kraftwerke bzw. die Abwärmeleistung der Müllverbrennungsanlage reduziert werden. Ferner werden ein erweitertes Gewässermonitoring sowie eine intensivierte Berichtspflicht gefordert. Auf dieser Grundlage konnten die Ausnahmeanträge bewilligt werden.

    Einschränkungen der Stromversorgung bestehen aktuell nicht. Die weitere Entwicklung wird selbstverständlich im Blick behalten werden. Bereits jetzt tragen alle Maßnahmen zur Stromeinsparung wie beispielsweise die Drosselung von Klimaanlagen zur Raumkühlung positiv zur Entlastung der Situation bei.

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg - Ergebnisse einer Rettungsgrabung im Neubaugebiet Möwenweg, Bad Buchau (Kreis Biberach)

    ​Anlässlich der derzeitigen Rettungsgrabung im Vorfeld der Erschließungsarbeiten lud das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD)  in das Neubaugebiet Möwenweg in Bad Buchau zu einem Pressetermin ein. Dr. Julia Goldhammer, Referentin für Feuchtbodenarchäologie, und der technische Grabungsleiter vor Ort Wolfgang Hohl, beide vom LAD, erläuterten die Befunde sowie Funde und standen für Fragen zur Verfügung.

    Die Archäologinnen und Archäologen untersuchen neben einer kleinen Fischfanganlage eine mächtige Pfahlstruktur. Bei letzterer handelt es sich um die Reste eines gut erhaltenen, hölzernen Überwegs auf Pfählen aus prähistorischer Zeit. Interessante Fundobjekte wie Werkzeuge aus Stein, Knochenspitzen und Keramikscherben aus dem Umfeld können dem Pfyn-Altheimer Horizont zugeordnet werden. Dieser datiert zwischen 3900–3500 v. Chr. Nimmt man an, dass die Fundobjekte beim Bau oder beim Überqueren des Steges verloren gingen, ist dieses Bauwerk somit über 5500 Jahre alt.

    Die Hölzer, von denen es sich bei vielen um Eichen handelt, werden derzeit noch im Dendrochronologischen Labor des Landesamts für Denkmalpflege in Hemmenhofen analysiert, um ein genaues Schlagdatum der Pfähle zu erhalten. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob es sich bei der Holzkonstruktion um eine Brücke handelt, die eine offene Wasserfläche überspannte, oder ob es eine direkte Zuwegung zu einer Siedlung war, die bislang noch unbekannt ist. Fest steht, dass das Holzbauwerk am Ende seiner Nutzung marode wurde und alle Stützpfähle schließlich Richtung Nordosten umknickten, als das Bauwerk in sich zusammenbrach. Seine Reste haben sich exzellent erhalten und stammen aus einer Zeit, von der am Federsee bisher noch keine Steg- oder Weganlage überliefert ist. Solche Bauwerke aus der Jungsteinzeit in einer solch guten Erhaltung sind in Europa äußerst selten. Ein ähnlich altes Beispiel wurde mit dem sogenannten Sweet Track aus einem Sumpfgebiet im Südwesten Englands entdeckt.

    Die menschliche Besiedlung Oberschwabens in der Pfyn-Altheimer Zeit ist bereits mehrfach belegt. In Alleshausen/Seekirch-Ödenahlen im nördlichen Federseeried wurden Reste eines Dorfes aus der Zeit um 3700 v. Chr. untersucht. Dieses Dorf bestand vermutlich aus 20 bis 30 Häusern. Bei den Gebäuden handelte es sich um sogenannte Stelzbauten – die Fußböden lagen etwa 60–70 cm über dem Untergrund. Weitere Hinweise auf Ansiedlungen der Pfyn-Altheimer Gruppe kommen aus Riedschachen III bei Bad Schussenried-Steinhausen sowie vom Fundplatz Bachwiesen II in Bad Buchau. Einzelne Funde, die der Pfyn-Altheimer Gruppe zuzuweisen sind, stammen außerdem aus dem Taubried zwischen Bad Buchau und dem Henauhof.

    Die Dörfer der Zeit waren in uferparallele Häuserreihen gegliedert und in manchen Fällen von Palisaden umgeben. Die Ackerbauern und Viehhalter verarbeiteten bereits Kupfer und stellten Beil- und Dolchklingen daraus her. Für die Bearbeitung des Überwegs vom Möwenweg haben sie jedoch nach bisherigem Kenntnisstand noch Steinbeile genutzt.
    Die Rettungsgrabung am Möwenweg ist ein wichtiger Puzzlestein, die Lebensweise der Menschen von damals zu verstehen und gibt Einblick in die Zimmermannskunst von vor über 5500 Jahren. Die Stadt Bad Buchau sowie das Landesamt für Denkmalpflege finanzieren die Dokumentation des außergewöhnlichen Befunds. Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten wird das Baugelände für die Erschließung freigegeben.

    Das Grabungsteam bietet am Montag, 30. Juli 2018, um 16.30 Uhr eine öffentliche Führung auf der Grabung an.

    Fotos können heruntergeladen werden unter:
    https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/detail/News/ergebnisse-rettungsgrabung-moewenweg-bad-buchau/

    Anlagen:
    Lageplan (PDF, 94 KB)

    Fotos (PDF, 374 KB)

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“
     Buchcover, Bild: Landesamt für Denkmalpflege

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse präsentierten heute die „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse stellten heute den Band der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen vor.

    Ansprechend, übersichtlich und verständlich präsentiert dieser reich bebilderte Band die jüngsten Ergebnisse archäologischer Forschung in Baden-Württemberg aus erster Hand. In zahlreichen Beiträgen geben die Autoren Einblicke in Grabungsprojekte, die im Jahr 2017 zu interessanten neuen Erkenntnissen führten.

    Regierungspräsident Reimer betonte „Die heutige Veranstaltung mit der Vorstellung des diesjährigen Bandes der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ und der Präsentation einiger herausragender Funde des vergangenen Jahres zeigt erneut, dass jedes Jahr bedeutende archäologische Neuentdeckungen im Land gemacht werden.“

    Einen besonderen Dank spricht Prof. Wolf den ehrenamtlich Beauftragten aus: „Wir hauptberuflich in der Landesdenkmalpflege Tätigen wissen nur allzu gut, was wir an „unseren“ gut 250 ehrenamtlich Beauftragten haben und fast jeder von uns kann dazu eigene kleine Geschichten erzählen. Diese Geschichten handeln von unermüdlichen, versierten Ausgräbern, die ihre Freizeit damit verbringen, Kulturgut für die Allgemeinheit zu retten. Sie handeln von Menschen, die wichtige wissenschaftliche Grundlagen erschließen, ohne dass ihnen je akademische Ehren dafür zu Teil werden.“

    Der Landesarchäologe Prof. Krausse hebt den faszinierendsten Fund aus dem vergangenen Jahr hervor: „Bei einer Rettungsgrabung in Aalen kam im vergangenen Jahr ein goldener Fingerring eines römischen Kindes mit schriftlicher Widmung CRESCAS („du mögest wachsen/gedeihen“) zutage“.

    In 83 Beiträgen werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.

    Die Gäste hatten wieder die Gelegenheit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres in Esslingen im Original zu sehen.

    Die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern lud im Anschluss zu einem Umtrunk.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde – hat die Publikation gefördert.

    Einladung (pdf, 722 KB)
    Kontaktabzug (pdf, 1 MB)

    Fotos können heruntergeladen werden unter: https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/detail/News/praesentation-archaeologische-ausgrabungen-2017/

    Bildunterschriften/-nachweise:

    • Abb. 1: Römischer Kinderring aus Gold mit der Inschrift CRESCAS („du mögest wachsen / gedeihen“) aus Aalen (um 200 n. Chr.); Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 2: Beigaben einer urnenfelderzeitlichen Bestattung (11. Jh. v. Chr.): ritzverzierte Armringe und zwei Nadeln aus Bronze (Sachsenheim-Großsachsenheim, Kr. Ludwigsburg); Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 3: Steinarmringe aus einer Bestattung des älteren Mittelneolithikums (ca. 4900–4700 v. Chr.) am Gnadensee auf Gemarkung Reichenau; Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 4: Vollständig erhaltener Kugelbecher der Rössener Kultur (ca. 4800–4500 v. Chr.) aus Schwäbisch Hall „Wolfsbühl“; Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 5: Perlen einer vermutlich ehemals zwei- bis dreireihigen Kette aus einem merowingerzeitlichen Grab (Epfendorf-Harthausen, Kr. Rottweil); Quelle: Y. Mühleis, LAD


    Hintergrundinformationen:

    ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2017
    341 Seiten mit 237 farbigen Abbildungen und Karten.
    Gebunden, 21,95 €.
    ISBN: 978-3-8062-3814-3.
    Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

  • Abteilung 1
    26.07.2018
    Feuerwehrförderung – Regierungspräsidium Stuttgart bewilligt rund 14,6 Millionen Euro für Investitionen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das hohe Engagement unserer Feuerwehren verdient Anerkennung und Respekt. Ich freue ich mich daher, dass sie mit diesem finanziellen Beitrag bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden können.“

    ​Die Landkreise und Kommunen werden vom Land Baden-Württemberg bei der Finanzierung von Feuerwehrhäusern und der Beschaffung von Fahrzeugen sowie von weiteren notwendigen feuerwehrtechnischen Geräten und Einrichtungen mit Mitteln aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer unterstützt. Das Regierungspräsidium Stuttgart kann für das Jahr 2018 Investitionsförderungen für den Regierungsbezirk in Höhe von rund 14,6 Millionen Euro bewilligen. Dadurch werden in diesem Jahr fast 70 Prozent der beantragten Maßnahmen bezuschusst.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bedankt sich bei allen Feuerwehrangehörigen für ihre geleistete Arbeit: „Das hohe Engagement, mit dem sich die Frauen, Männer und Jugendlichen unserer Feuerwehren oft mit enormem eigenen Risiko für unsere Sicherheit und unseren Schutz einsetzen, verdient  Anerkennung und Respekt.
    Ich freue ich mich daher, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehren mit diesem finanziellen Beitrag bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden können.“

    Von diesen Mitteln werden im Regierungsbezirk Stuttgart rund 10,5 Millionen Euro für die Beschaffung von 132 Feuerwehrfahrzeugen eingesetzt. Für Neubau- und Erweiterungsvorhaben werden in diesem Jahr für 21 Feuerwehrhäuser rund 2 Millionen Euro bereitgestellt, für Integrierte Leitstellen 1,2 Millionen Euro sowie sonstige Maßnahmen weitere 0,9 Millionen Euro.

    Zusätzlich zur Förderung für Investitionen werden im Regierungsbezirk Stuttgart Pauschalen in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro an die Landkreise und die kreisangehörigen Gemeinden ausbezahlt. Die Gemeinden erhalten die Pauschalen entsprechend der Anzahl der aktiven Feuerwehrangehörigen. Die Nachwuchsförderung bei den Jugendfeuerwehren wird davon in diesem Jahr mit 368.000 Euro bezuschusst.

    Anlage:
    Geförderte Maßnahmen im Regierungsbezirk Stuttgart 2018 (PDF, 66 KB)

  • Abteilung 9
    26.07.2018
    Welthepatitis-Tag 2018: Hepatitis B und C bleiben häufig unerkannt
    Unentdeckte Infektionen müssen erkannt werden, damit Spätfolgen verhindert und Neuinfektionen vermieden werden können

    ​Leberentzündungen durch Hepatitis B- und C-Viren können chronisch werden und unbehandelt zu Komplikationen wie Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Tückisch ist der oft über lange Zeit unauffällige Verlauf dieser Infektionen. Infizierte Menschen ahnen oft nichts von ihrer Erkrankung. Daher ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.  Botschaft des diesjährigen Welthepatitistages am 28.07. ist es, unentdeckte Hepatitis-Infektionen zu finden, diese früh zu behandeln, Spätfolgen zu verhindern und Neuinfektionen zu vermeiden.

    Im Jahr 2017 wurden  968 Hepatitis-C und 876 Hepatitis B-Nachweise in Baden-Württemberg gemeldet. 80 bis 90 % aller Hepatitis B-Infektionen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Testen sollten sich vor allem ungeimpfte Personen mit häufigem ungeschützten Geschlechtsverkehr und Personen aus Ländern, in denen vermehrt Hepatitis-B-Erkrankungen auftreten. Als wichtigster Schutz gegen eine  Hepatitis-B-Infektion gilt die Hepatitis-B-Impfung.  Die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission beinhalten neben den Impfungen für Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko eine Hepatitis-B-Grundimmunisierung im Säuglings- und Kleinkindalter und das Nachholen der Grundimmunisierung bis dahin noch ungeimpfter Kinder und Jugendlicher möglichst vor der Pubertät, spätestens aber bis zum 18. Lebensjahr.

    Hepatitis C wird vor allem durch Blutkontakte übertragen. Zu den besonders betroffenen Gruppen gehören Personen, die sich Drogen injizieren, HIV-Infizierte und Haftinsassen.
    Eine Impfung gegen Hepatitis-C gibt es nicht. Jedoch ist die Hepatitis-C-Infektion dank neuer Medikamente heute häufig  heilbar. Seit 2014 wurde eine Reihe von neuen Medikamenten zugelassen, welche verträglicher sind und über 90% der Betroffenen schon beim ersten Therapieversuch dauerhaft von ihrer Infektion befreien.
     

    Hintergrundinformationen


    Mit dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!“ ruft die World Hepatitis Alliance (WHA) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf, sich über Risiken, Schutz- und Diagnosemöglichkeiten der viralen Leber-Infektionskrankheit Virushepatitis zu informieren. Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit über 250 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C. Bis 2030 sollen diese Infektionen drastisch eingedämmt werden. Auch in Deutschland sind Hunderttausende von chronischer Hepatitis B und C betroffen.   

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Neue Forschungen und Ergebnisse zum keltischen Oppidum Heidengraben
    Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege im RP Stuttgart, der Universität Tübingen und der Region am Heidengraben in Grabenstetten (Kreis Reutlingen) am Mittwoch, 1. August 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    bereits seit vielen Jahren führt das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhard Karls Universität Tübingen in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Untersuchungen im Bereich der größten keltischen Siedlung auf dem europäischen Kontinent durch. Auch in den Jahren 2017 und 2018 haben diese Untersuchungen zahlreiche neue und aufsehenerregende Ergebnisse geliefert.

    In einem gemeinsamen Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege, der Universität Tübingen und der Region am Heidengraben werden die neuesten Ergebnisse der archäologischen Grabungen und geomagnetischen Untersuchungen am Heidengraben vorgestellt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie
    am Mittwoch, 1. August 2018, um 11 Uhr
    in den Sitzungssaal des Rathauses Grabenstetten
    Böhringer Straße 10, 72582 Grabenstetten

    Das Pressegespräch soll darüber hinaus den Auftakt zu den unmittelbar bevorstehenden, groß angelegten archäologischen Untersuchungen im August und September 2018 am Heidengraben bilden. Hierzu werden Ihnen erste Vorabinformationen und Einblicke in die zu erwartenden Ergebnisse geliefert. Für Fragen der Presse stehen vom Landesamt für Denkmalpflege Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter operative Archäologie, und Marc Heise sowie von der Universität Tübingen Gerd Stegmaier zur Verfügung.

    Neben den bislang ältesten Siedlungsspuren am Heidengraben werden Sie unter anderem über die neu entdeckten Brunnenanlagen im Ortskern von Grabenstetten, die einmaligen Graben- und Ritualstrukturen im Bereich des bedeutenden Sakralplatzes beim Burrenhof sowie über einen bislang unbekannten Bestattungsplatz der Urnenfelderkultur (1200–800 v. Chr.), vor den Toren der Elsachstadt, informiert.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    26.07.2018
    Ende der Vollsperrung auf der L 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen
    Ab Montagmorgen, den 30.07.2018, kann der Verkehr wieder rollen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt die L1110 zwischen der Kreuzung der Westrandstraße mit der Landesstraße 1110 bei Stammheim und der Einmündung in die L 1140 bei Möglingen sanieren. Die ausführende Baufirma kann damit die Arbeiten zum kommenden Wochenende, so wie vorgesehen, in der vorgegebenen Zeit erfolgreich zum Abschluss bringen. Die Strecke steht somit dem Verkehr ab Montagmorgen, den 30.07.2018, wieder zur Verfügung.

    Im genannten Bereich wurden die Asphaltschichten erneuert sowie Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten wurden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden. Auch die Entwässerungseinrichtungen wurden erneuert. Im Bereich des Unterführungsbauwerks unter der A81 wurde außerdem der vorhandene Gehweg auf 2m verbreitert, um für die Fußgänger mehr Sicherheit zu bieten.

    Die zulässige Geschwindigkeit wird auf dem Streckenabschnitt aufgrund der teilweise noch fehlenden Markierung und der noch fehlenden Leitpfosten vorerst auf 50 km/h beschränkt sein.

    Im Laufe der kommenden Woche finden noch kleinere Restarbeiten in den Fahrbahnrandbereichen und an den beiden Bushaltestellen statt. Diese Arbeiten erfolgen in verkehrsarmen Zeiten als Tagesbaustellen.

    Die Ampelanlage am Gröninger Weg kann, wegen noch fehlender Teile, erst später in Betrieb genommen werden. Für Fußgänger und Radfahrer wird vorläufig eine provisorische Ampelanlage aufgebaut.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium dankt den Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

  • Abteilung 4
    25.07.2018
    Belagserneuerung auf der B 10 in der Ortsdurchfahrt Kuchen (Landkreis Göppingen)
    Umsetzung in drei Bauabschnitten von Montag, 30. Juli, bis Donnerstag, 30. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 30. Juli 2018, bis Donnerstag, 30. August 2018, eine Erneuerung des Asphaltbelages auf der B 10 in der Ortsdurchfahrt Kuchen durch. Der komplette Asphalt wird zwischen dem Ortseingang und dem Ortsausgang der Gemeinde Kuchen auf einer Länge von rund 1,1 km erneuert. Dabei wird die neue Asphaltdeckschicht aus einem lärmmindernden Asphalt hergestellt.

    In diesem Zuge werden auch die gesamten Straßeneinbauteile, wie zum Beispiel Schachtabdeckungen erneuert. Einzelne Rohrleitungen, die zur Entwässerung der Straße dienen, sind auch sanierungsbedürftig und werden ebenfalls erneuert.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Anwohner und umliegenden Gemeinden so gering wie möglich zu halten, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte unterteilt und jeweils unter Vollsperrung durchgeführt. Eine weiträumige, qualifizierte Umleitungsstrecke wird ausgewiesen.

    Der erste Bauabschnitt im Zeitraum von Montag, 30. Juli, bis Samstag, 11. August 2018, erstreckt sich vom Ortsschild im Westen (höhe Richard Wagner-Straße), bis zur Ortsmitte (Ampelkreuzung Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße).

    Bauabschnitt zwei erstreckt sich von der Ortsmitte (Ampelkreuzung Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße), bis zum Ortsende (höhe Bergwerkstraße). Dieser findet in der Zeit von Montag, 13. August, bis Samstag, 25. August 2018 statt.
    Der dritte und letzte Bauabschnitt betrifft die Ampelkreuzung in der Ortsmitte (Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße) und wird in der Zeit von Montag, 27. August, bis Donnerstag, 30 August 2018 umgesetzt.

    Der Bund investiert in den Erhalt der Infrastruktur rund 1 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.07.2018
    Baustellentour 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: Wir sanieren und modernisieren nachhaltig

    ​Im Rahmen der diesjährigen Baustellentour haben Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer sowie die verkehrspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen heute (Mittwoch, 25. Juli 2018) fünf Stationen im Regierungsbezirk Stuttgart bereist. Diese befinden sich in den Landkreisen Esslingen und Göppingen, im Rems-Murr-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Stuttgart. Besichtigt wurden geplante und im Bau befindliche Maßnahmen mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro.

    „Wirtschaftsstarke Verdichtungsräume und ihre Verkehrswege in der Fläche sind auf sichere und verlässliche Mobilität angewiesen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Unsere Straßenbauverwaltung bewältigt Planung, Planfeststellung und Bauausführung großer und größter Projekte in vorbildlicher Weise. Davon konnten wir uns heute ein Bild machen. Unser Ziel ist, unsere Aufgaben auch nach dem Übergang der Autobahnzuständigkeiten auf den Bund in gleicher Qualität zu erledigen. Wir werden daher die personelle Ausstattung unserer Straßenbauverwaltung weiterhin im Blick behalten“, fügte Hermann hinzu.

    „Die vom Regierungspräsidium geplanten und durchgeführten Maßnahmen bringen großen verkehrlichen Nutzen. Jedes Jahr realisieren wir mit unseren Mitarbeitern Infrastrukturprojekte mit Investitionen weit über 300 Millionen Euro. Die Maßnahmen, die Sie heute gesehen haben, sichern und steigern die Mobilität im Regierungsbezirk Stuttgart“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer und betonte: „Damit wir unsere wichtigen Aufgaben weiterhin mit Hochdruck erfüllen können – sowohl in der Region Stuttgart als auch im ländlichen Raum – braucht es bereits jetzt und erst recht in Zukunft qualifiziertes Personal, um das wir uns weiterhin bemühen.“

    Am Rande der Tour gab es auch reichlich Gelegenheit für Rückfragen und Gespräche mit den teilnehmenden Personen. Besichtigt wurden folgende Baumaßnahmen.

    A 8 – Lärmschutzwand Stuttgart-Fasanenhof und Fahrbahndeckenerneuerung
       
    Die Lärmschutzwand im Zuge der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Möhringen wurde von Januar 2018 bis Juni 2018 saniert.
    Dabei wurden die alten Lärmschutzelemente aus Holz, die aus artenschutzrechtlichen Gründen bis zum 28. Februar abgebaut werden mussten, durch neue hochabsorbierende Lärmschutzelemente aus Aluminium ersetzt. Die Gründung aus Bohrpfählen sowie die Stahlstützen und Betonsockel blieben erhalten und wurden soweit erforderlich ausgebessert und neu beschichtet. Nach Einbau der Lärmschutzelemente wurde zudem auf der Absorptionsseite eine Titandioxid-Beschichtung aufgebracht. Durch die photokatalytischen Eigenschaften der Titandioxid-Beschichtung soll die Stickoxidbelastung an Verkehrswegen gemindert werden.
    Für die Sanierung der Lärmschutzwand hat der Bund insgesamt rund 840 000 Euro investiert.
       
    10,4 Mio. € kostet hingegen die derzeit laufende Fahrbahndeckenerneuerung der Bundesautobahn A 8 am sog. Echterdinger Ei. Hier werden noch bis Ende Oktober die vorhandenen Betonfahrbahnen durch Asphaltbauweise ersetzt, zugleich wird ein lärmmindernder Belag zur Reduzierung des Verkehrslärms eingebaut. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen der A 8, die während der Arbeiten unter Verkehr bleiben muss. Bei einer verkehrlichen Belastung von ca. 120.000 Kfz pro Tag stellt diese Maßnahme eine besonders große Herausforderung dar.
       
    L 1192 Knotenpunktumbauten („Festo-Knoten“) und Radweg Körschtalbrücke

    Minister Hermann und Regierungspräsident Reimer nutzten die Gelegenheit im Rahmen der Baustellentour zu einem Besuch auf der gerade eröffneten Baustelle zum Bau eines Radwegs auf der Körschtalbrücke. Im Rahmen eines symbolischen Spatenstichs erklärte der Verkehrsminister: „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen.“

    Der Radweg wird auf der höherliegenden Seite (Kurvenaußenseite) angelegt werden. Die Bauwerkskappe bleibt dabei erhalten und wird verbreitert. Das Geländer wird erneuert und um einen Übersteigschutz ergänzt. Die vorhandene Schutzeinrichtung wird durch ein neues System ersetzt. Die Arbeiten auf der Brücke werden im Sommer 2018, die beiden Anschlussbereiche im Frühjahr 2019 durchgeführt. Der Grunderwerb für die an den Radweg anschließenden Wege erfolgt auf der Nordseite durch die Stadt Ostfildern, auf der Südseite unter Beihilfe der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern.
    Minister Hermann dankte den anwesenden Gemeindevertretern, Oberbürgermeister Bolay (Ostfildern) und Bürgermeister Hacker (Neuhausen) für ihre Unterstützung dieser Maßnahme. Die Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro trägt das Land.  

    Die Körschtalbrücke ist Teil des Streckenzugs der Landesstraße L 1192 bzw. L 1202 zwischen der Bundesautobahn A 8 bei Neuhausen auf den Fildern und der B 10 bei Esslingen am Neckar, der das Neckartal mit dem Filderraum verbindet und insbesondere als Autobahnzubringer zur A 8 (München – Karlsruhe) über die Anschlussstelle Esslingen dient. Die L 1192 bzw. L 1202 sind stark belastet, insbesondere an den Knotenpunkten zeigen sich Überlastungen. Die Straßenbauverwaltung des Landes sieht daher vor, die Knotenpunkte entlang der Landesstraßen zu ertüchtigen.
    In Anwesenheit der Vertreter der hauptbetroffenen Markungsgemeinden informierten die Planer der Straßenbauverwaltung über den Stand der Ertüchtigung der Knotenpunkte entlang der Strecke.   

    Von den insgesamt zu ertüchtigenden sieben Knotenpunkten wurden zwei bereits im Jahr 2015 umgebaut:  Knotenpunkt 3 (L 1202/L 1200/L 1192), bekannt als „Drechsler-Kreuzung“ sowie Knotenpunkt 4 (L 1192/Robert-Bosch-Straße). Ein dritter, Knotenpunkt 5 (L 1192/K 1216) –bekannt als „FESTO-Knoten“ - ist derzeit im Bau und wird bis Ende 2018 fertiggestellt sein.

    Im Hinblick auf den Umbau zweier weiterer Knotenpunkte: 

    Knotenpunkt 1
    L 1202/AS Esslingen  

    • Verlegung der AS Esslingen um ca. 500 m nach Westen mit Anbindung an die künftige Autobahnparallele. Trennung der AS von der Anbindung der Autobahnparallelen an die L 1202.

    Knotenpunkt 2
    L 1202/Neuhauser Straße

    • Zusätzliche Geradeausspuren von der A 8 und der B 10 kommend.


    läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren der Straßenbauverwaltung; ein entsprechender Beschluss ist im Herbst 2018 zu erwarten. Baubeginn könnte daher im Frühjahr 2019 sein.

    B 14 Neubau Nellmersbach – Backnang/West (Bauabschnitt 1.1) 

    Der Besuch auf der Baustelle des Ausbaus der B 14 diente vor allem der Information über den Stand der Arbeiten und deren Fortgang nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1.
    Der Planfeststellungsbeschluss des nördlichen Bauabschnittes der Gesamtmaßnahme Ausbau der B 14 Winnenden-Backnang ist seit 2007 rechtskräftig. Der Streckenabschnitt ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen im vordringlichen Bedarf eingestuft.
    Die Baumaßnahme schließt an den am 21.09.2009 dem Verkehr übergebenen, südlichen Bauabschnitt Leutenbach / Nellmersbach an.

    Der nördliche Bauabschnitt von Nellmersbach bis Backnang-West hat eine Länge von ca. 7,5 km und beinhaltet 4 Anschlussstellen: Waldrems (Halbanschluss), Backnang-Süd, Backnang-Mitte und Backnang-West als planfreie Knotenpunkte für die Anbindung an das nachgeordnete Straßennetz.

    Bereits gebaut wurden:

    • AS Backnang-Mitte, am 10.07.2015 für den Verkehr freigegeben; Baukosten ca. 8,0 Mio.€ 
    • Murrtalviadukt Westseite als Ersatzneubau, für das alte östlich liegende Bauwerk. Verkehrsfreigabe 21.08.2011; Baukosten ca. 16,5 Mio. €


    Der 1. Abschnitt unterteilt sich in den Bauabschnitt 1.1 von Nellmersbach bis kurz vor Waldrems bei OPTI-Wohnland und den Bauabschnitt 1.2 von Waldrems bis zur alten Schule Maubach mit Gesamtkosten von ca. 42,6 Mio €. Bauabschnitt 1.1 wird in wenigen Wochen fertiggestellt.

    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen

    Am 27.07.2015, also vor genau drei Jahren, hat Verkehrsminister Hermann gemeinsam mit dem damaligen Parl. Staatssekretär Norbert Barthle (BMVI), der auch diesmal – in seiner Eigenschaft als örtlicher Bundestagsabgeordneter – wieder dabei ist, den feierlichen Spatenstich für den Bau der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 vorgenommen.
    Die Verkehrsentlastung der Gemeinde Mögglingen durch die Ortsumfahrung liegt zwischen 73 und 80 Prozent. Die nach dem Verkehrsgutachten 2005 für die Ortsdurchfahrt Mögglingen für das Jahr 2020 prognostizierten rund 24.000 bis 31.000 Fahrzeuge (Schwerlastverkehr 20 %) reduzieren sich nach Fertigstellung der Baumaßnahme auf rund 5.000 bis 9.000 Fahrzeuge (Schwerlastverkehr 7 %).
    Nach Fertigstellung dieser für Mögglingen überaus wichtigen Maßnahme wird die Gemeinde zudem Möglichkeiten gewinnen für die Umgestaltung der Ortsmitte im Hinblick auf die interkommunale Gartenschau Remstal, die im Jahr 2019 stattfinden wird. Die Gesamtkosten, die vom Bund getragen werden, belaufen sich aus Gründen der Marktentwicklung auf ca. 118 Millionen Euro. Aus heutiger Sicht wird die Gesamtmaßnahme bis April 2019 und damit noch rechtzeitig vor Beginn der Remstalgartenschau abgeschlossen werden.

    Nachrüstung Lämmerbuckeltunnel / A 8 Albaufstieg / Enthüllung touristische Hinweisschilder

    Mittelpunkt der Nachrüstung des Lämmerbuckeltunnels im Zuge der A 8 sind die beiden 150 Meter und 170 Meter langen, begehbaren Rettungsstollen. Durch ihren Bau verkürzen sich die Fluchtwege aus dem Lämmerbuckeltunnel auf maximal 300 Meter. Dies entspricht dem heutigen Sicherheitsstandard. Auch nach dem Bau des geplanten neuen Albaufstiegs wird der Lämmerbuckeltunnel weiterhin in Betrieb sein und mit der bestehenden Albaufstiegstrasse dem regionalen Verkehr als Landesstraße zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dient er als mögliche künftige Umleitungsstrecke beispielsweise für die bei Wartungsarbeiten notwendig werdenden Sperrungen der A 8-Tunnel im Bereich des Albaufstiegs. Dadurch werden dann im Gegensatz zu heute keine Ortsdurchfahrten anliegender Gemeinden mehr durch Umleitungsverkehr belastet. In den vorangegangenen sicherheitstechnischen Nachrüstungen wurden unter anderem die Betriebstechnik erneuert, eine Löschwasserversorgung installiert und die Strahlventilatoren für die Lüftung im Brandfall montiert. Diese Nachrüstungen sorgten dafür, dass ein Lastwagenbrand am 27. Februar 2018 ohne Personenschäden und nur mit geringen Schäden am Bauwerk gelöscht werden konnte.

    Minister Hermann, der beim Tunnelanschlag –dem feierlichen Beginn der Baumaßnahmen am 15.03.2018 nicht persönlich dabei sein konnte, machte sich nun selbst ein Bild von dieser für die Nutzerinnen und Nutzer des Tunnels bedeutsamen Maßnahme. Bislang konnten der Bau der Rettungsstollen und insbesondere die dafür erforderlichen Sprengungen ohne Zwischenfälle fortschreiten. Das Bauende ist nach wie vor für April 2019 angestrebt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich das seit 2006 ruhende Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wiederaufgenommen und die Anhörung zu den geänderten Planunterlagen eingeleitet.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir unserer Bündelungsfunktion gerecht werden und den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben. Dabei ist es mir wichtig, die Öffentlichkeit mit ins Boot zu holen, um die Akzeptanz dieses umfangreichen und gleichsam landesweit relevanten Projektes zu stärken.“

    Die Planunterlagen waren bis zum 24. Juli 2018 in den Gemeinden Bad Ditzenbach, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Merklingen, Mühlhausen, Laichingen und Wiesensteig zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 24.September 2018 haben nun betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den Planänderungen zu äußern.
    Mit dem Neubau des Albaufstiegs wird die A 8 von Stuttgart bis München durchgängig 6-streifig ausgebaut sein.

    Zum Abschluss der Baustellentour enthüllte Minister Hermann gemeinsam mit Regierungspräsident Reimer zwei touristische Hinweisschilder, die alsbald entlang dem Albaufstieg (Fahrtrichtung München) und in der Gegenrichtung (Fahrtrichtung Karlsruhe) ihre endgültigen Standorte finden werden. „Die beiden jeweils 3,60 Meter breiten und 2,40 Meter hohen Tafeln werden die Verkehrsteilnehmer trotz der starken verkehrlichen Belastung dieses Autobahnabschnitts auf die schönste Autobahnstrecke Deutschlands hinweisen, die ihren Reiz durch die traditionsreiche und touristisch hochwertige Kulturlandschaft abseits der Strecke gewinnt“, sagte Minister Hermann.   

  • Abteilung 4
    24.07.2018
    L 1202 – Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird geschlossen - Spatenstich zum Baubeginn im Rahmen der Baustellentour mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL
    Durchführung der Arbeiten auf der Körschtalbrücke mit halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen von Mittwoch, 25. Juli, bis Freitag, 12. Oktober 2018

    ​Im Rahmen der Baustellentour des Regierungspräsidiums Stuttgart mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen wird auch ein Spatenstich zum Beginn der Bauarbeiten des Radwegs auf der Körschtalbrücke stattfinden. Details zum Ablauf und den Treffpunkt entnehmen Sie bitte der Presseeinladung zur Baustellentour.

    Die L 1202 im Streckenverlauf zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 Meter hoch ist. Radfahrer dürfen die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie müssen bislang das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren.

    Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, ist vorgesehen, die Fahrbahn einzuengen und gleichzeitig den vorhandenen Notgehweg auf der westlichen Seite um rund 2 Meter zu verbreitern. Dem Kraftfahrzeugverkehr wird dann jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung stehen, die auch für den Lkw-Verkehr ausreichend ist. Der Radweg auf der Brücke wird dann 2,75 Meter breit und im Gegenverkehr zu befahren sein. Er wird nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen“, so Verkehrsminister Hermann.

    Die Bauarbeiten zwischen Nellingen und Neuhausen werden unter halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen durchgeführt. Der Verkehr in Richtung Autobahn A8 bleibt erhalten, die Fahrtrichtung zur B10 und nach Esslingen wird umgeleitet. Der PKW-Verkehr wird durch das Körschtal und über Nellingen zurück zur L1202 geführt, der LKW-Verkehr wird auf die L1204 durch Denkendorf über Deizisau zur B 10 umgeleitet. Die geänderte Verkehrsführung wird in der Nacht von Dienstag, 24. Juli, auf Mittwoch, 25. Juli 2018 eingerichtet.

    Die Hauptbauarbeiten des Bauabschnitts beginnen am Mittwoch, 25. Juli und dauern bis Freitag, 12. Oktober 2018 an. Der Anschluss an das Feldwegenetz und die Ertüchtigung der bestehenden Wege werden im Anschluss an die Arbeiten auf der Körschtalbrücke hergestellt. Dies kann weitgehend ohne Eingriff in den Straßenverkehr erfolgen.

    Um beide Richtungen des Radverkehrs auf die Brücke zu verlegen, muss die Kappe verbreitert und der Übersteigschutz außen befestigt werden. Auf die neue Kappe wird eine höherwertige Schutzeinrichtung montiert, die dem Schutz der Radfahrer und der Autofahrer dient. Die Verbreiterung wird an der bestehenden Brückenkappe befestigt, auf der sich bisher der Notgehweg befindet. Dafür muss der Fahrbahnaufbau im Bereich der Verbreiterung entfernt und diese aufbetoniert werden.
    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 2 Millionen Euro in das Radwegenetz und die Verbesserung der Infrastruktur. Die Stadt Ostfildern beteiligt sich ebenfalls am Ausbau der vorhandenen Wege, die später von Radfahrern genutzt werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


  • Abteilung 4
    24.07.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik / Einbau einer 54 m langen Verkehrszeichenbrücke am Nordportal
    Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August von 22 bis 5 Uhr sowie zusätzlich kurzzeitige Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München / Karlsruhe von 23 bis 2 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten von rund 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren.

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2018 wurden bereits alle neun Verkehrszeichenbrücken im Tunnel sowie ein Großteil der Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Zu den Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels zählen zwei Verkehrszeichenbrücken, welche die gesamte A 81 über beide Richtungsfahrbahnen unmittelbar vor den beiden Tunnelportalen in einem Zug überspannen. Eine dieser beiden Verkehrszeichenbrücken soll nun eingebaut werden.

    Fünf Schwerlasttransporter müssen die insgesamt 54 Meter lange Verkehrszeichenbrücke in fünf Einzelteilen aus dem Werk in Österreich bis ans Nordportal des Engelbergbasistunnels transportieren. Die Endmontage der Verkehrszeichenbrücke erfolgt vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt 36 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken. Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücke wird ein 400 Tonnen Mobilkran eingesetzt.

    Für den Einbau der Verkehrszeichenbrücke wird es in der Nacht von Dienstag, 31. Juli, auf Mittwoch, 1. August 2018, notwendig, die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn von 22 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet. Außerdem wird es notwendig, die Richtungsfahrbahn nach München / Karlsruhe von  bis 23 bis 2 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.07.2018
    A 7 - Erneuerung der Fahrbahn zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke
    Verkehrsumlegung für die zweite Bauphase in Fahrtrichtung Ulm ab Montag, 30. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Juli 2017 in beiden Fahrtrichtungen die Fahrbahn auf dem rund 4,3 km langen Abschnitt der A7, zwischen der Landesgrenze zu Bayern und der Buchbachtalbrücke.

    Im Rahmen eines rund ein Kilometer langen ersten Bauabschnittes wurde im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl von Juli 2017 bis Dezember 2017 die Fahrbahn in Asphaltbauweise erneuert. Nach der Winterpause wurde im März 2018 mit dem zweiten rund 3,3 Kilometer langen Bauabschnitt begonnen. In diesem Abschnitt wurde zunächst die sanierungsbedürftige Betondecke, einschließlich darunter liegender hydraulisch gebundener Tragschicht, in Fahrtrichtung ausgebaut und durch eine Betondecke mit Waschbetonoberfläche auf einer hydraulisch verfestigten Tragschicht ersetzt. Diese Arbeiten sollen bis Ende dieser Woche (KW 30) abgeschlossen werden.

    Direkt im Anschluss wird ab Montag, 30. Juli 2018, die Verkehrsführung für den in Fahrtrichtung Ulm zu sanierenden Abschnitt eingerichtet. Hierfür wird der gesamte Verkehr der A 7 auf der östlichen Richtungsfahrbahn (Fahrbahn in Richtung Würzburg) mit je zwei eingeengten Fahrspuren pro Fahrtrichtung geführt. Die Bauarbeiten sollen am 18. Dezember 2018 abgeschlossen sein.

    Die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich muss aus Gründen der Verkehrssicherheit während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h, in den Überleitungsbereichen zu Beginn und am Ende der Baustelle sowie der Anschlussstelle Dinkelsbühl auf 60 km/h, begrenzt werden.

    Mit Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen, insbesondere auch in den Phasen der Einrichtung der Verkehrssicherung, muss daher gerechnet werden.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 11 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    24.07.2018
    Mittelverteilung Ausgleichstock 2018 - Regierungspräsidium Stuttgart fördert finanzschwache Kommunen im Regierungsbezirk mit rund 25,7 Mio. Euro und schiebt damit Investitionen von über 218 Mio. Euro an
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Zielrichtung des Ausgleichsstocks ist insbesondere die Stärkung des Ländlichen Raums. Die Schwerpunkte dieses Jahr liegen bei der Förderung von Schulen und der Kleinkindbetreuung.“

    ​Unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Stuttgart in seiner Sitzung heute (24. Juli) rund 25,7 Mio. EUR an finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk verteilt. Hiervon entfallen aus Bundesmitteln 0,4 Mio. EUR auf den Ausgleichstock 2 – KInvF-Fonds – für förderwürdige Projekte im Bereich der energetischen Sanierung von Infrastruktureinrichtungen.

    Aufgrund der deutlichen Überzeichnung des Programms konnten nur rund 42 % der Förderwünsche erfüllt werden. Rund 83 % der verteilten Mittel fließen in die strukturschwachen und ländlichen Räume. Der Verteilungsausschuss, der aus 2 Vertretern des Regierungspräsidiums sowie drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise besteht, hat damit „ein deutliches Zeichen gesetzt, um die Standorte der ländlichen Region zu stärken“, bewertet Regierungspräsident Wolfgang Reimer und weist auf die Hebelwirkung der Förderung hin: „Dank dieser Finanzhilfen werden in 110 Projekten rund 218 Mio. € Investitionen bei 90 Kommunen angeschoben, die sonst ihre notwendigen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen kaum realisieren könnten. Besonders liegen dem Verteilungsausschuss die Kinderbetreuung und die Schulbildung am Herzen. Ich freue mich, dass für Schulen mit rund 34 % der Mittel für den Schulhausbau, die Ganztagesbetreuung sowie die in vielen Städten und Gemeinden überfällige Sanierung von Schulgebäuden ein deutlicher Schwerpunkt gesetzt werden konnte. Auf die Kinderbetreuung entfallen weitere rund 17 %“, so Reimer.

    Rund die Hälfte der vergebenen Mittel entfallen damit auf die aktuellen Schwerpunkte im Pflichtaufgabenbereich. Neben diesen Förderschwerpunkten konnten auch erhebliche Mittel für den Bereich Sportstätten (13 %) sowie den Straßen- und Brückenbau (12 %) bewilligt werden.

    Im Landkreis Böblingen erhält die Stadt Waldenbuch zum Neubau eines Kindergartens einen Zuschuss von 185.000 Euro.

    Der Gemeinde Oberboihingen im Kreis Esslingen wird beim Neubau eines Kinderhauses mit 200.000 Euro unter die Arme gegriffen.

    Die Gemeinde Aichelberg im Landkreis Göppingen erhält einen namhaften Zuschuss in Höhe von 600.000 Euro für den Neubau eines Kinderhauses. Die Stadt Geislingen an der Steige partizipiert mit 530.000 Euro für den Neubau einer Mensa für die Gemeinschaftsschule am Tegelberg und mit 370.000 Euro für den Neubau einer Sport- und Kulturhalle im Stadtteil Aufhausen.

    Mit einem Zuschuss von je 450.000 Euro werden im Landkreis Ludwigsburg die Stadt Großbottwar beim Bau einer neuen Stadthalle und die Stadt Markgröningen beim Neubau einer Mensa mit Betreuungsräumen am Standort Sudetenstraße unterstützt.

    Im Rems-Murr-Kreis erhält die Gemeinde Sulzbach an der Murr einen Zuschuss in Höhe von 125.000 Euro für den Kostenanteil, den sie für den Ausbau der Fischbachdole zu leisten hat.

    Mit einem Zuschuss von 555.000 Euro wird im Landkreis Heilbronn die Gemeinde Wüstenrot unterstützt. Sie wird damit in die Lage versetzt, die Generalsanierung der Burgfriedenhalle im Ortsteil Neuhütten zu realisieren.

    Im Hohenlohekreis erhält die Stadt Krautheim 600.000 Euro zur Finanzierung der Sanierung der Grund- und Werkrealschule.

    Verschiedene Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall erhalten namhafte Investitionshilfen. Die Stadt Gaildorf wird mit 730.000 Euro für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses unterstützt. Für die Sanierung der Albert-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg an der Jagst erhält die Stadt 650.000 Euro. Freuen kann sich auch die Gemeinde Mainhardt über 800.000 Euro für die Sanierung der Helmut-Rau-Schule.

    Im Main-Tauber-Kreis gehen an die Stadt Bad Mergentheim 620.000 Euro zur Finanzierung des Kostenanteils am Bau des Kindergartens „Maria Hilf“. Nach Königheim gehen 715.000 Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen. Investitionshilfen von 500.000 Euro werden der Stadt Weikersheim für den Bau eines Kultur- und Veranstaltungshauses zur Verfügung gestellt.
    Freuen kann sich auch die Gemeinde Werbach über 685.000 Euro zur Sanierung der ehemaligen Werkrealschule und Umbau zur Ganztagesgrundschule. Die Stadt Wertheim erhält 530.000 Euro für die Generalsanierung der Otfried-Preußler-Schule im Stadtteil Wartberg.

    In den Landkreis Heidenheim gehen je 650.000 Euro an die Stadt Giengen an der Brenz für den Neubau der Kindertagesstätte „Lederstraße“ und für die Innensanierung des Hauptschulgebäudes der Verbundschule der Gemeinde Sontheim an der Brenz.

    Im Ostalbkreis wird die Gemeinde Neuler mit 680.000 Euro für den Neubau einer 2-Feld-Sporthalle unterstützt. 720.000 Euro erhält die Gemeinde Riesbürg zum Neubau einer Feuerwehrgerätehauses mit Bauhof im Ortsteil Pflaumloch. Die Gemeinde Waldstetten bekommt 560.000 Euro für den Umbau und die Erweiterung der Grund- und Gemeinschaftsschule.

    Die im Einzelnen bewilligten Mittel entnehmen Sie bitte der Übersicht in der Anlage.

    Anlage:
    Investitionshilfen aus dem Ausgleichstock  und Ausgleichstock 2 - KInvF-Fonds – 2018 (PDF, 162 KB)

  • Abteilung 4
    23.07.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer geht mit Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen auf Baustellentour

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart führt wie jedes Jahr kurz vor Beginn der Sommerferien eine Baustellentour mit Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen durch.

    Sie sind herzlich eingeladen,

    am Mittwoch, 25. Juli 2018, ab 8:30 Uhr
    Treffpunkt: Hof des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart-Vaihingen

    an der Baustellentour durch den Regierungsbezirk Stuttgart teilzunehmen. 

    Herr Minister Hermann und Herr RP Reimer werden gemeinsam mit den Vertretern der beteiligten Kommunen (Esslingen, Ostfildern, Neuhausen, Denkendorf) den Beginn des Baus eines Radwegs auf der Körschtalbrücke begehen. Hierfür ist ein Spatenstich in kleinem Rahmen vorgesehen (Treffpunkt s. Anlage).

    Sie haben die Gelegenheit, an der gesamten Presse- und Besuchertour zwischen 8:30 und 18:00 Uhr teilzunehmen (Mitfahrt im Bus möglich). Alternativ können Sie an den einzelnen Stationen zur Gruppe hinzustoßen (Zeiten und Treffpunkte siehe Anlage).

    Folgende Bauvorhaben werden bereist:

    • A 8 Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen:

    Besichtigung Lärmschutzwand / Stand der Fahrbahndeckenerneuerung / Nord-Süd-Straße

    • L 1192 Knotenpunktumbauten und Geh- u. Radweg Körschtalbrücke:

    Stand der Knotenpunktumbauten und Baubeginn des GRW Körschtalbrücke

    • B 14 Neubau Nellmersbach – Backnang/West (Bauabschnitt 1.1):

    Stand der abschnittsweisen Realisierung des nördl. Bauabschnitts (Abschnitt 1 Nellmersbach-Waldrems)

    • B 29 Ortsumfahrung Mögglingen:

    Stand der Umsetzung

    • A 8 bei Wiesensteig:

    Albaufstieg / Nachrüstung Lämmerbuckeltunnel / Enthüllung touristische Hinweisschilder

    Bitte melden Sie sich unbedingt mit dem beigefügten Anmeldeformular bis spätestens Freitag, 20. Juli 2018, unter Angabe Ihrer Mobilfunknummer und der gewünschten Station(en) an.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp

    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Anlagen:
    Zeitplan (pdf, 24 KB)
    Anmeldeformular (pdf, 49 KB)
    Anfahrtsskizze Station 1 (pdf, 274 KB)
    Anfahrtsskizze Station 2 (pdf, 266 KB)

  • Abteilung 4
    23.07.2018
    A 81 und A 7 – Hitzebedingte - Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart ab Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018
    Einbau von Entlastungsstreifen reduziert die Druckspannungen in den Betonfahrbahnen

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können. Diese treten meist lokal begrenzt auf und sind nicht vorhersehbar.

    Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden in den letzten Jahren gefährdete Streckenabschnitte mit Betonfahrbahnen sukzessive erneuert oder durch sogenannte Entlastungsstreifen entspannt. Die verbleibenden hitzegefährdeten Strecken an der A7 und der A81 im Bezirk des Regierungspräsidiums Stuttgart werden in diesem Jahr und bis zum Frühjahr 2019 ebenfalls entlastet, damit möglichst bald keine hitzebedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr erforderlich sind.

    Zur Entspannung wurden bereits auf einer Länge von insgesamt rund 80 Kilometern im Abstand von jeweils 400 Metern Entlastungsstreifen eingebaut. Auch im laufenden Jahr werden mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen ausgeführt, bei denen gefährdete Betonfahrbahnen komplett erneuert werden.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird ab Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018, hitzebedingt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h in folgenden Abschnitten angeordnet:

    A81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    A7

    • Zwischen Ulm und dem Kreuz Feuchtwangen in beiden Fahrtrichtungen auf rund 10 Kilometern nördlich der AS Dinkelsbühl/ Fichtenau
    • Ein rund 3 Kilometer langer Abschnitt südlich der AS Westhausen wird derzeit noch beobachtet. Hier wird voraussichtlich ab Donnerstag, 26. Juli, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018, eine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet.


    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.: 35°C
    ab 01.09.: 38°C.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen


    Zur Entspannung der Betonfahrbahnen wird jeweils nach 400 m Streckenlänge ein so genannter Entlastungsstreifen eingebaut. Hierbei wird eine Reihe von Betonplatten über die gesamte Fahrbahnbreite ausgebaut. Die Länge der Betonplatten beträgt 5 Meter. Dieser 5 Meter breite Streifen quer über die Autobahn wird mit bituminösem Material verfüllt, es wird zunächst eine Asphalttragschicht und darüber eine Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Diese Arbeiten werden zur Verringerung der Verkehrsbeeinträchtigungen überwiegend nachts ausgeführt. Um auch während dieser Zeit eine einstreifige Verkehrsführung aufrechterhalten zu können, müssen diese Arbeiten in zwei Nächte aufgeteilt werden. In einer Nacht wird auf einer Hälfte der Fahrbahn gearbeitet und auf der anderen kann gefahren werden, in der Folgenacht wird die andere Hälfte bearbeitet.

    Im Bereich der A7 wurden bereits auf einer Strecke von rund 29 km (Agnesburgtunnel bis Virngrundtunnel 20 km sowie im Bereich AS Niederstotzingen 9 km) Entlastungsstreifen angelegt.  2018 wird eine Fahrbahndeckenerneuerung auf rund 4 km bei Dinkelsbühl durchgeführt.

    Im Bereich der A81 wurden zwischen Boxberg und der Jagsttalbrücke Widdern in Fahrtrichtung Süden auf einer Strecke von rund 20 km und nördlich der Jagsttalbrücke Widdern in Fahrtrichtung Norden auf rund 7 km Entlastungsstreifen eingebaut. 2018 folgt südlich von Boxberg eine Fahrbahndeckenerneuerung auf rund 6 km in Fahrtrichtung Norden. Außerdem werden 2018 südlich der Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von rund 6 km Entlastungstreifen eingebaut. Das verbleibende Teilstück zwischen Möckmühl und dem Autobahnkreuz Weinsberg wird bis Frühjahr 2019 entlastet.

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 297 Belagssanierung Schlierbach - Albershausen
    Zwei Vollsperrungen zwischen Montag, 30. Juli, und Samstag, 11. August 2018 - Bund investiert rund 750.000 Euro
    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 297 zwischen der Ortsumgehung Schlierbach (Abzweigung Roßwälden) und dem Industriegebiet Albershausen (Abzweigung Hattenhofen) ab Ende Juli eine umfangreiche Belagssanierung durch. Diese ist aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes des Streckenabschnitts erforderlich. Die Länge der Baumaßnahme beträgt rund 4 Kilometer. Die Sanierungsarbeiten werden in zwei Abschnitten, jeweils unter Vollsperrung, durchgeführt.

    Die Ausführung des ersten Abschnitts erfolgt zwischen Montag, 30. Juli, 5:00 Uhr und Sonntag, 5. August 2018, 05:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die B 297 zwischen Industriegebiet Schlierbach (Abzweigung Maybachstraße) und Albershausen (Abzweigung Hattenhofen) nicht befahrbar.

    Der zweite Sanierungsabschnitt erfolgt zwischen Montag, 6. August, um 5:00 Uhr und Sonntag, 12. August 2018, 05:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die B 297 zwischen Ortsumgehung Schlierbach (Abzweigung Roßwälden) und Industriegebiet Schlierbach (Abzweigung Maybachstraße) nicht befahrbar.

    Der Verkehr in Richtung Schlierbach wird in den genannten Zeiten über Uhingen (L 1192), Weiler (L 1152) und  Roßwälden (L 1152) geführt oder alternativ über Uhingen (L 1192), Sparwiesen (K 1415) und Hattenhofen (K 1419).

    Die Mittel in Höhe von rund 750.000 Euro trägt der Bund.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    20.07.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 bei Bad Friedrichshall-Kochendorf (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Montag, 30. Juli, bis Mittwoch, 29. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die Schulferienzeit und erneuert die Fahrbahndecke auf der B 27 zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall-Kochendorf. Die Fahrbahn weist in diesem Abschnitt Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Zusätzlich werden im Zuge der Vollsperrung auch Sanierungsarbeiten an dem Überbau der Brücke über den Kocher und die Erneuerung eines Teilbereiches des Fahrzeugrückhaltesystems durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung des genannten Streckenabschnittes erforderlich.

    Ab Montag, 30. Juli 2018, wird die B 27 zwischen der Auffahrtsrampe auf die L1095 (Plattenwald) und der Anschlussstelle Kochendorf (K2000) voll gesperrt. Gleichzeitig ist auch die Fahrtrichtung Heilbronn im zweibahnigen Abschnitt zwischen Kochendorf und der Zufahrt von der L1096 voll gesperrt. Der Verkehr wird in diesem Abschnitt einstreifig über die östliche Fahrbahn geführt. Den Verkehrsteilnehmern steht jeweils ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Sperrungen treten jeweils ab ca. 8:30 Uhr in Kraft.

    Der Verkehr von Heilbronn mit Fahrtrichtung Mosbach wird über die K2116 und K2117 bis zur Anschlussstelle Kochendorf auf die B 27 geführt.

    Der Verkehr aus Fahrtrichtung Mosbach kommend mit Zielrichtung Heilbronn wird zunächst auf Höhe  der Zufahrt L1096 auf die östliche Fahrbahn verschwenkt und an der Anschlussstelle Kochendorf über die K2000 weitergeführt. Eine Auffahrt von Bad Friedrichshall-Mitte auf die B 27 ist nur in Fahrtrichtung Mosbach möglich. Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.

    Der zu dieser Zeit eingerichtete Schienenersatzverkehr der Stadtbahnlinie wird ebenfalls die Umleitungsstrecke nutzen.

    Ab Mittwoch, 29. August 2018, ca. 08:00 Uhr, soll der Verkehr dann wieder regulär über die B27 abgewickelt werden.

    Der Bund investiert in die Erneuerung der Infrastruktur dieses Abschnitts rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. Ortskundigen wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Anlage: Übersicht der Umleitungsstrecken (pdf, 892 KB)

  • Abteilung 9
    19.07.2018
    Das Landesgesundheitsamt ist mehr als nur fachliche Leitstelle für die Gesundheitsämter im Land
    Pressekonferenz des Regierungspräsidiums Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2017

    Aktuelle Themen:

    • PFC-Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    • Badegewässer
    • Arbeitsschutzgesetz: Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) Psyche


    „Gesundheit ist unsichtbar, aber für alle Menschen sehr relevant. Der Öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg hat mit seinem umfassenden und ganzheitlichen Public-Health-Verständnis mehr Gesundheit für alle im Fokus“, stellte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Jahresberichts 2017 des Landesgesundheitsamtes (LGA) fest. „Das Landesgesundheitsamt unterstützt als fachliche Leitstelle insbesondere die Gesundheitsämter. Das LGA gibt kompetente Hilfestellung bei der Bewertung von Gesundheitsrisiken und bei der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben im Bereich Gesundheitsplanung und –vorsorge“, betonte Reimer.
     
    „Viele Aufgaben lassen sich nur in einem interdisziplinären fachlichen Netzwerk aus Experten und Institutionen bewältigen. Das LGA hat sich zu einer fachlichen Leitstelle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg in der Schnittstelle zwischen Gesundheitspolitik, -verwaltung und -wissenschaften weiterentwickelt", so die LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark. „Mit unserem Blick auf die Gesundheit der ganzen Bevölkerung ergänzen wir die individualmedizinische Versorgung. Krankheitsprävention und Gesundheitsschutz gewinnen als Standortfaktoren für Baden-Württemberg immer größere Bedeutung."

    Die Ermittlung von Gesundheitsdaten wie z. B. die Umsetzung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) mittels der Erhebung des Impfstatus, die medizinische Bewertung von Gesundheitsrisiken, die durch das Freizeitverhalten, z. B. beim Baden in Gewässern oder durch Umwelteinflüsse, wie das Vorkommen von PFC im Trinkwasser, entstehen, sind neben dem medizinischen Arbeitsschutz und der Feststellung von Berufskrankheiten typische Aufgaben des LGA.

    PFC Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    Das Landesgesundheitsamt hat im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg in Kooperation mit einer Expert*innengruppe Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt konzipiert und führt diese durch, um die Entwicklung der PFC-Konzentrationen in drei unterschiedlich PFC-exponierten Gruppen zu beschreiben.

    Die Blutentnahmetermine sind inzwischen abgeschlossen. Sie fanden in Zusammenarbeit des Landesgesundheitsamts mit dem Gesundheitsamt Rastatt im Zeitraum vom 27.02.2018 bis 06.06.2018 statt. Insgesamt 348 Bürgerinnen und Bürger haben die Einladung zu einer Blutkontrolluntersuchung angenommen. Seit letzter Woche liegen dem Landesgesundheitsamt die Einzelergebnisse der Laboranalysen vor. Der Expertenkreis hat im Rahmen einer Sitzung nun den Auswertungsplan für die Fragebögen und Laboranalysen festgelegt. Zunächst erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Schreiben mit ihren Werten. Das soll zeitnah geschehen. Die gemeinsame Auswertung von Fragebögen und Laboranalysen wird etwas länger dauern. Mit Ergebnissen ist im Laufe des 3. Quartals 2018 zu rechnen.

    Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    Nachdem in der vergangenen Grippesaison zahlreiche Menschen trotz Schutzimpfung erkrankten, wird seit Januar 2018 für die Impfung gegen saisonale Influenza ein Vierfach-Impfstoff empfohlen. Die HPV-Impfung gegen humane Papillomviren wird nun für Mädchen und Jungen empfohlen. Masern sind weiterhin ein aktuelles Thema, da Heimkehrer aus den klassischen Urlaubsländern vermehrt eine Maserninfektion mit nach Hause bringen. Das LGA unterstützt die Umsetzung der STIKO-Empfehlungen durch Fortbildungsangebote für die Gesundheitsämter und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für Infektionsrisiken im Alltag zu stärken und die Menschen von einem umfassenden Impfschutz zu überzeugen.


    Badegewässer
    In der Bevölkerung wächst zunehmend der Wunsch, an landschaftlich schönen Stellen öffentliche Badestellen einzurichten. Dazu muss die Wasserqualität jedoch die Voraussetzungen der entsprechenden EU-Richtlinie erfüllen. Das LGA empfiehlt die Nutzung der aktuell 300 ausgewiesenen EU-Badestellen in Baden-Württemberg, die unter amtlicher Überwachung stehen und weitgehend eine gute oder sehr gute Wasserqualität aufweisen.

    Arbeitsschutzgesetz: GDA Psyche (Psychische Belastungen am Arbeitsplatz)
    Ziel des Arbeitsschutzes sowie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist es, psychische Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren, um Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gesundheitsförderlich zu gestalten. Hierfür hat die Kompetenzstelle Arbeitspsychologie 2017 zunehmend Außendiensttermine sowohl beim staatlichen Arbeitsschutz als auch bei Unternehmen wahrgenommen. Dies führte zu einem Anstieg der Begehungen und Beratungen, zudem wurde vermehrt Aufklärungsarbeit bei Arbeitsunfällen, in Vorträgen und Schulungen geleistet. Durch diese Interventionen wurde „vor Ort“ deutlich, dass zunehmender Bedarf an arbeitspsychologischer Unterstützung besteht und diese wird seither auch vermehrt nachgefragt.


    Der LGA-Jahresbericht 2017 kann im Internet unter www.gesundheitsamt-bw.de bei Eingabe des Webcodes „LGA111 unter „Suche“ und auf der Seite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de eingesehen werden.

    Anlagen:
    Abstracts zu den Schwerpunktthemen (PDF, 72 KB)

  • Abteilung 4
    19.07.2018
    B 293 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Sanierungsarbeiten mit abschnittsweisen Vollsperrungen von Donnerstag, 26. Juli, bis Montag, 10. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die anstehenden Sommerferien zur Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen. Die Fahrbahn weist in diesem Bereich Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Die umfangreiche Sanierung mit abschnittsweisen Vollsperrungen findet während der Sommerferien statt. Im Vorfeld werden zu jedem Bauabschnitt die entsprechenden Umleitungsstrecken ausgeschildert.

    Ab Donnerstag, 26. Juli, beginnen die Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnitts (BA1) zwischen den Anschlussstellen Eppingen West und Eppingen Mitte. Die Umleitungen (siehe Anlage) von und auf die B293 verlaufen durch Eppingen über die Westtangente, Mühlbacher-, Bismarck- und Heilbronner Straße sowie über die Rappenauer-, Wilhelm- und Brettener Straße. Die Vollsperrung wird ab 18:00 Uhr aktiviert. Während der Umleitung ist für den Verkehrsfluss in den genannten Straßen ein absolutes Halteverbot notwendig. Im Laufe des 10.08.2018 soll der Abschnitt 1 auf der Bundesstraße 293 dann wieder dem Verkehr übergeben werden.

    Ab Montag, 08. August 2018, startet dann bereits die Sanierung im zweiten Bauabschnitt (BA2), zwischen der Einmündung der K2054 bei Stebbach und der Abfahrt zur L592 bei Gemmingen.
    Während der Arbeiten innerhalb des BA2 erfolgt die Führung des Umleitungsverkehrs in beiden Richtungen von und zur B293 über Gemmingen - Industriestraße - Stebbach. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist vorgesehen diesen Abschnitt bis zum 21. August 2018 wieder freizugeben.

    Bauabschnitt 3 schließt sich unmittelbar an die Fertigstellung bzw. Verkehrsfreigabe des BA2, ab dem 21. August an. Ab diesem Zeitpunkt ist der Abschnitt zwischen Eppingen Mitte und Eppingen Ost bis einschließlich 30. August 2018 gesperrt.
    Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgt in beiden Richtungen im Stadtgebiet Eppingen über Rappenauer-, Scheuerles-, Lanz- und Heilbronner Straße.

    Der vierte und letzte vorgesehene Bauabschnitt (BA4) auf der B293 wird zwischen Eppingen Ost und der Einmündung der K2054 (bei Stebbach) eingerichtet. Die Vollsperrung beginnt ab Freitag, 07. September 2018 und dauert bis Montag, 10. September 2018, 5:00 Uhr. Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgt in beiden Richtungen über Gemmingen und Richen.

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur 2,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Anlage: Übersicht Bauabschnitte und Umleitungsstrecken (PDF, 1,1 MB)

  • Abteilung 4
    19.07.2018
    B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf - Einhub einer Wirtschaftswegebrücke
    Vollsperrung der B 295 von Freitag, 20. Juli, 22 Uhr, bis Samstag, 21. Juli 2018, 18 Uhr zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße

    ​Im Sommer 2017 begannen die Arbeiten für die Ersatzneubauten der bestehenden Holzbrücken über die B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf. Von Freitag, 20. Juli, 22 Uhr, bis Samstag, 21. Juli 2018, 18 Uhr, muss die B 295 zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf für den Einhub einer Wirtschaftswegbrücke voll gesperrt werden.

    Es handelt sich um die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die auf Grund ihres schlechten Bauwerkszustands durch einen neuen Stahlüberbau ersetzt wird.

    Die Umleitung erfolgt wie bei den vergangenen Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Für Restarbeiten bleibt die beidseitige Einengung der Fahrbahn und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h in beide Fahrtrichtungen bis voraussichtlich Ende August bestehen.
    Der Wirtschaftsweg im Zuge des Hechelmannsweg über die B 295 bleibt bis zum Abschluss aller Bauarbeiten ebenfalls bis ca. Ende August voll gesperrt.

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Grabungskampagne auf dem Rosenstein bei Heubach hat begonnen
    Ein neues digitales Geländemodell der Rosenstein-Region hilft den Experten des Landesamtes für Denkmalpflege bei der Erforschung vorgeschichtlicher Befestigungen

    ​Sowohl der markante Rosenstein bei Heubach im Ostalbkreis als auch seine Nachbarhöhen Hochberg und Mittelberg tragen die mächtigen Ruinen vorgeschichtlicher Abschnittsbefestigungen und Ringwälle. Es scheint sich um Elemente eines vielgliedrigen Verteidigungssystems zu handeln, das die Rosenstein-Randhöhen der Alb einst gegen die südlich gelegene Hochfläche des Albuchs deckte. Als in den Felsgrund gehauene Gräben und hoch aufragende Steinwälle sind sie im Gelände bis heute erhalten. Über ihre Zeitstellung und Funktion ist noch wenig bekannt.

    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat es sich im Rahmen eines seit 2016 laufenden Forschungsprojektes zur Aufgabe gemacht, das Rätsel um die Rosenstein-Befestigungen zu lösen. Das Projekt findet großzügige Unterstützung von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, der Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreichen Spendern aus dem Kreis regionaler Unternehmen und Privatpersonen. Nach zwei sommerlichen Grabungskampagnen an der sog. „Teufelsmauer“ auf dem Mittelberg bei Heubach-Lautern sind erste Erfolge zu verbuchen: Die 400 Meter lange, schnurgerade geführte Befestigung, deren Alter bisher völlig ungeklärt war, stellte sich als eine ursprünglich vier Meter breite, holzverkleidete Mauer heraus, die von keltischen Siedlern um 400 v. Chr. errichtet worden war. Sie galt dem Schutz einer Siedlung, die über einige Jahrzehnte hinweg auf dem Berg bestand. Zahlreiche Funde geben Einblick ins Alltagsleben der Siedler: Koch- und Speisegeschirr, Spinnwirtel für die Textilherstellung, aber auch Schmelztiegel und Schmiedeschlacken, die auf Buntmetall- und Eisenverarbeitung hinweisen. Zahlreiche Bruchstücke von Salzsiedegefäßen, sog. Briquetagen (eine grobe Einweg-Keramik, in der Salz gesotten und verhandelt wurde), zeigen die Teilhabe der Mittelberg-Siedlung am regionalen Salzhandel an, dessen Quellen in den frühkeltischen Salinen des Heilbronner Raumes lagen. Erstmals fällt somit Licht ins völlige Dunkel, das den Mittelberg bisher umgab.

    Seit Mitte Juni 2018 finden neuerliche Grabungen statt, diesmal auf dem Rosenstein am sog. „Wall C“, einer mächtigen Befestigungslinie, die den Westteil des Hochplateaus gegen Osten deckt. Ziel der Grabung ist es, Entwicklungsgeschichte und Architektur des Bauwerks zu klären: Handelt es sich auch hier um eine keltische Anlage? Bestand sie eventuell sogar gleichzeitig mit der Mittelberg-Siedlung? Wurde die Befestigung im Mittelalter neuerlich ausgebaut?

    Airborne-Laserscanning – ein neues hochauflösendes digitales Geländemodell von der Rosenstein-Region

    Seit einigen Wochen liegt dem LAD außerdem ein hochauflösendes digitales Geländemodell vor, das etwa 35 km² der Rosenstein-Region umfasst und von der Fa. ArcTron Airborne Sensing GmbH mit der Airborne-Laserscanning-Methode erstellt wurde. Ermöglicht wurde diese aufwändige Messung durch die großzügige Förderung und Unterstützung, die das Rosenstein-Projekt des LAD durch die Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, die Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreiche Spender aus dem Kreis lokaler und regionaler Unternehmen und Privatpersonen erfahren hat. Allen sei dafür herzlich gedankt!

    Beim Airborne-Laserscanning wird das Gelände mit einem Ultraleichtflugzeug in einer systematischen Zeilen-Bewegung abgeflogen, während von einem an Bord befindlichen Laserdistanzmesser stetig Lichtimpulse zum Boden entsandt werden. Aus den Reflexionen dieser Lichtimpulse und den permanent aktualisierten Ortungsdaten des Flugzeugs wird ein 3D-Datensatz von hoher Präzision errechnet, mit dessen Hilfe sich die Geländeoberfläche ungeachtet der darauf vorhandenen Vegetation exakt und detailreich visualisieren lässt. Solche Geländemodelle sind – vor allem in bewaldetem Gebiet – für Archäologen ein hervorragendes Hilfsmittel, um hochkomplexe Strukturen wie die Rosenstein-Befestigungen besser zu verstehen. Sie erlauben zudem die Formulierung gezielter Fragestellungen für zukünftige Feldforschungen.


    Abb 1.: Keltische Eisenfunde vom „Mittelberg“, ca. 400 v. Chr.; © LAD, Yvonne Mühleis


    Abb 2.: Digitales Geländemodell des Rosenstein-Plateaus. Knapp unterhalb der Mitte des südwestlichen Bildquadranten ist „Wall C“ erkennbar, der den westlichen Teil der Hochfläche nach Osten deckt. © LAD, ArcTron Airborne Sensing GmbH

  • Abteilung 7
    18.07.2018
    Schulbauförderung 2018 - Förderbescheid für kommunale Erneuerungsmaßnahmen am Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd übergeben (Ostalbkreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Insbesondere berufliche Schulen bilden den wichtigen Übergang von der Schule zur Berufsfähigkeit. Landkreise als Träger der beruflichen Schulzentren stehen daher in besonderer Weise in der Verantwortung.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (18. Juli 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs an der Gewerblichen Schule in der Stadt Schwäbisch Gmünd einen Förderbescheid für die Modernisierung und Sanierung dieses Standortes über insgesamt 7,66 Millionen Euro aus dem Schulsanierungsprogramm.

    Mit dem Programm der Schulbauförderung können Kommunen und Landkreise sowohl auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren als auch die bestehende Schulinfrastruktur modernisieren. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Landrat Klaus Pavel ein Bild über die bereits umgesetzten baulichen Erweiterungen und die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

    „Insbesondere berufliche Schulen bilden den wichtigen Übergang von der Schule zur Berufsfähigkeit. Dabei stellen Berufsschulzentren wegen ihrer Größe und dem vielfältigen und teuren Ausstattungsbedarf eine enorme Belastung für die Kreishaushalte dar“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.
    „Landkreise als Träger der beruflichen Schulzentren stehen daher in besonderer Weise in der Verantwortung - gegenüber den Schulen als Ausbildungsort, in finanzieller Sicht den Landkreiskommunen und im Sinne der Ausbildungsfähigkeit den Handwerksbetrieben und Firmen.  Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen und Landkreis ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Es ist mir daher eine besondere Freude, dass das Land Baden-Württemberg mit dieser Förderung die erforderliche Unterstützung für die Weiterentwicklung des bestehenden Schul- und Ausbildungsangebots im Landkreis verschafft“, so Reimer weiter.
     
    Landrat Klaus Pavel betonte: „Das Berufsschulzentrum Schwäbisch Gmünd ist für die wirtschaftliche Standortsicherung und -entwicklung unseres Landkreises von höchster Bedeutung. Alleine hätte das Landratsamt den nötigen und umfangreichen ersten Sanierungsschritt für das Berufsschulzentrum nicht stemmen können. Die Mittel der Förderprogramme helfen uns bei dieser gewaltigen Aufgabe sehr.“ Der Ostalbkreis ist Träger von drei Berufsschulzentren in den Standorten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd mit insgesamt rund 11.000 Schülerinnen und Schülern.

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 8
    18.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Ein alter Überweg am Federsee – Ergebnisse einer Rettungsgrabung im Neubaugebiet Möwenweg, Bad Buchau (Kreis Biberach)
    Einladung zum Pressetermin vor Ort am Donnerstag, 26. Juli

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Fachgebiet Feuchtbodenarchäologie des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart führt derzeit im Neubaugebiet „Am Möwenweg“ in Bad Buchau im Vorfeld der Erschließungsarbeiten eine Rettungsgrabung durch. Dabei untersuchen die Archäologinnen und Archäologen neben einer kleinen Fischfanganlage eine mächtige Pfahlstruktur. Bei letzterer handelt es sich um die Reste eines gut erhaltenen, hölzernen Überwegs auf Pfählen aus prähistorischer Zeit. Interessante Fundobjekte aus dem Umfeld lassen annehmen, dass das Holzbauwerk vermutlich in der Jungsteinzeit errichtet wurde und somit über 5000 Jahre alt ist.
     
    Um die spannenden Erkenntnisse vor Ort zu erläutern, lädt Sie das Landesamt für Denkmalpflege zu einem Pressetermin ein.

    Kommen Sie
     
    am Donnerstag, 26. Juli 2018, um 10 Uhr
    nach Bad Buchau
    ins Baugebiet „Am Möwenweg“ (siehe Lageplan)
     
    Nach der Begrüßung durch Peter Diesch, Bürgermeister der Stadt Bad Buchau, werden Dr. Julia Goldhammer, Referentin für Feuchtbodenarchäologie, und der technische Grabungsleiter vor Ort Wolfgang Hohl, beide Landesamt für Denkmalpflege, die Befunde und Funde erläutern.
     
    Bitte berücksichtigen Sie, dass der Möwenweg nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist und direkt dort keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Bei feuchten Witterungsbedingungen wird das Tragen von Gummistiefeln empfohlen.
     
    Das Grabungsteam bietet zudem am Montag, 30. Juli 2018, um 16.30 Uhr eine öffentliche Führung auf der Grabung an. Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung an Ihr Verbreitungsgebiet weitergeben.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

  • Abteilung 8
    18.07.2018
    Präsentation der Archäologischen Ausgrabungen 2017
    Einladung zum Pressetermin am 26. Juli 2018 mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf und Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse
     Buchcover AA2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der neue Band aus der Reihe „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ zeigt wieder eindrucksvoll, wie reich und vielfältig unser archäologisches Erbe ist.
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse präsentieren die Publikation.
     
    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen zum Pressetermin
     
    am Donnerstag, 26. Juli 2018, um 10.30 Uhr,
    ins Landesamt für Denkmalpflege
    Berliner Straße 12, 73728 Esslingen, Medienraum
     
    In ansprechender Gestaltung und großzügig bebildert präsentiert das Jahrbuch 2017 der Archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg 83 Beiträge aus allen Bereichen der Landesarchäologie.
     
    Es werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.
    Sie haben an diesem Tag wieder die Möglichkeit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres von überregionaler Bedeutung im Original zu sehen, u. a. den goldenen Kinderring aus Aalen mit der Inschrift CRESCAS („du mögest wachsen/gedeihen“) und zwei Steinarmringe aus einer Bestattung des älteren Mittelneolithikums, die auf der Neubautrasse der Bundesstraße 33 zwischen Hegne und der Insel Reichenau zutage kamen.
     
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde hat die Publikation gefördert.
     
    Im Anschluss wird von der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern zu einem Umtrunk geladen.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um kurze Anmeldung unter pressestelle@rps.bwl.de oder telefonisch: 0711/904-10002.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Anlage:
    Einladungsflyer (PDF, 717 KB)


    Abb. 1: Beigaben einer urnenfelderzeitlichen Bestattung (11. Jh. v. Chr.): ritzverzierte Armringe und zwei Nadeln aus Bronze (Sachsenheim-Großsachsenheim, Kr. Ludwigsburg); Quelle: Y. Mühleis, LAD

      

    Abb. 2:
    Perlen einer vermutlich ehemals zwei- bis dreireihigen Kette aus einem merowingerzeitlichen Grab (Epfendorf-Harthausen, Kr. Rottweil); Quelle: Y. Mühleis, LAD
     

    Hintergrundinformationen

    ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2017
    341 Seiten mit 237 farbigen Abbildungen und Karten.
    Gebunden, 21,95 €.
    ISBN: 978-3-8062-3814-3.
    Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

  • Abteilung 4
    17.07.2018
    Kreuzungsbereich L 1110 und L 1140 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwieberdingen und Möglingen
    Baustellenverkehrsführung auf der L 1140 mit Lichtsignalregelung bei Möglingen am kommenden Wochenende

    ​Seit Mitte Mai erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart die Fahrbahn der L 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen. Die Arbeiten auf der L 1110 liegen im Zeitplan und sollen pünktlich zum Beginn der Sommerferien beendet werden. Im Laufe dieser Woche erfolgt der Asphalteinbau auf der L 1110 zwischen dem Gröninger Weg und dem Ortseingang von Möglingen. Zum Abschluss der Asphaltarbeiten wird der Knotenpunkt der L 1110 mit der L 1140 bei Möglingen teilweise ebenfalls im Bereich der L 1140 mit saniert.

    Aus diesem Grund unterliegt der Verkehr im Kreuzungsbereich von Freitag, 20. Juli, ca. 19:00 Uhr, bis Montag, 23. Juli 2018, 5:00 Uhr Einschränkungen. Es steht an diesem Wochenende in beiden Richtungen nur jeweils eine Fahrspur mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung. Der Verkehr wird im Kreuzungsbereich mit einer Ampelanlage geregelt.

    Erneuert werden die Asphaltschichten, die besonders in der Linksabbiegespur zum Containerbahnhof bei Kornwestheim aufgrund des starken Schwerlastverkehrs große Verdrückungen aufweisen. Die Markierungsarbeiten innerhalb der Kreuzung werden erst im Laufe der darauf folgenden Woche durchgeführt.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst an diesem Wochenende, um die bereits vorhandene Sperrung der L 1110 Richtung Containerbahnhof auszunutzen. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind, und bittet um Verständnis. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    17.07.2018
    Fördermittel für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Wiesenbau / Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsidium Stuttgart gibt rund 1,5 Millionen Euro Landesmittel für Strukturmaßnahme in Blaufelden frei

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gestern (16. Juli 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Wiesenbach, Gemeinde Blaufelden, gegeben.

    Die Kläranlage in Wiesenbach ist seit über 45 Jahre in Betrieb, so dass auf absehbare Zeit mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet werden musste. Eine von der Gemeinde Blaufelden in Auftrag gegebene Variantenuntersuchung hat ergeben, dass die Stilllegung der Kläranlage Wiesenbach und der Anschluss mittels einer 5,2 Kilometer langen Druckleitung an die Kläranlage Blaufelden sowohl wasserwirtschaftlich als auch wirtschaftlich die beste Lösung ist. In der Kläranlage Blaufelden kann das Abwasser effizienter und zuverlässiger gereinigt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte die Relevanz der geförderten Maßnahmen: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz. Solche zukunftsorientierten Umweltprojekte sind wichtig für Kommunen im ländlichen Raum. In Zeiten knapper Kassen gestaltet sich die Daseinsvorsorge aber schwierig. Daher ist es gut, dass das Land den Kommunen hierbei finanziell unter die Arme greift. Ich freue mich, die Gemeinde Blaufelden bei der Optimierung ihrer Abwasserbeseitigung unterstützen zu können.“

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Insgesamt stellt die Landesregierung den Kommunen im Land dieses Jahr rund 62 Millionen Euro bereit. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür in diesem Jahr 22 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Sanierung der Abfahrtsrampe L1192 in Richtung Reichenbach und Erneuerung des Fahrbahnübergangs der L1201 Querspange
    Vollsperrung der Rampe ab Montag, 23. Juli 2018 bis voraussichtlich Ende September

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 23. Juli 2018, die Sanierung der Abfahrtsrampe L1192 in Richtung Reichenbach von der Querspange L1201 / B10 durch. Auf Grund des Umfangs dieser Maßnahme und der Sicherheit im Baustellenbereich, können die Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Bei der rund 40 Jahre alten Brückenrampe werden der Asphalt, die Brückenabdichtung sowie die Entwässerungsleitungen erneuert. Die schadhaften Betonflächen werden ausgebessert und mit einem Schutzanstrich versehen.

    Die Schutzplanken werden ausgewechselt und ein neuer Fahrbahnübergang wird eingebaut.  Im weiteren Verlauf nach der Brückenrampe Richtung Reichenbach wird der Belag auf einer Länge von rund 120 Metern erneuert. Diese Arbeiten dauern rund zehn Wochen und werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein. Die Umleitungsstrecke verläuft über Plochingen und über die Anschlussstelle Ebersbach, nach Reichenbach.

    Zusätzlich zu der Sanierung der Abfahrtsrampe Reichenbach wird der schadhafte Fahrbahnübergang der Querspange L1201 in Richtung Plochingen erneuert. Außerdem werden die Betonschadstellen auf den Kappen in diesem Bereich saniert. Die Fahrbahnbreite wird in diesem Abschnitt auf 3,50 Meter verengt. Diese Arbeiten werden etwa vier Wochen andauern und voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten bleiben die Abfahrtsrampe und die Querspange für die Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt. In Richtung Plochingen erfolgt die Umleitung über den bestehenden Radweg. In Richtung Hochdorf werden Fußgänger und Radfahrer über Reichenbach nach Hochdorf umgeleitet.

    Darüber hinaus wird der Belag im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach a. d. Fils und Hochdorf unter Vollsperrung erneuert. Die Vollsperrung ist für Ende August vorgesehen. Rechtzeitig zu Beginn dieser Maßnahme werden wir erneut eine Pressemitteilung veröffentlichen.

    Die Kosten von insgesamt rund 840.000 Euro für den Erhalt der Infrastruktur werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Umleitungstrecke für Fußgänger und Radfahrer (pdf, 196 KB)

  • Abteilung 9
    12.07.2018
    Masern und die Sommerferien
    Junge Erwachsene und Eltern für ihre Kinder: Impfcheck vor der Ferienreise - zwei MMR-Impfungen vorhanden?

    ​Junge Erwachsene und Eltern für ihre Kinder sollten vor den Sommerferien abchecken, ob sie beide MMR-Impfungen haben, denn in Europa gibt es große Masernausbrüche.

    Unter den klassischen Reisezielen sind Italien, Griechenland und Rumänien und bei den Fernreisezielen sind viele Länder in Asien besonders betroffen (nach WHO, Stand Juni 2018).

    Masernimpfungen sind kostenfrei für alle Kinder und für alle nach 1970 Geborenen, die in der Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist.

    In Baden-Württemberg wurden seit Jahresbeginn 81 Masernerkrankungen gemeldet. Besonders betroffen waren Säuglinge und Kleinkinder (25 Prozent), Kinder und Jugendliche von 10-19 Jahren (31 Prozent) und Erwachsene ab 20 Jahre (32 Prozent).

    Masern sind eine hoch ansteckende Viruskrankheit, die zu ernsten Komplikationen und in sehr seltenen Fällen zum Tode führen kann. Deshalb ist die Schutzimpfung mit zwei Impfstoffgaben so wichtig.

    Masernviren werden über Tröpfchen wie beim Niesen übertragen. Mögliche Ansteckungsorte im Urlaub sind Diskotheken, Kinderbetreuungsprogramme und Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in Ländern, in denen die Masern verbreitet sind.

    Ungeimpfte holen sich vor der Reise die Erstimpfung, denn sie schützt zu 91%. Bereits Erstgeimpfte holen sich die Zweitimpfung und sind danach zu 92%–99% geschützt.

    Wichtige Hintergrundinformationen für den Sommerurlaub:

    Bei Masern vergehen zwischen der Ansteckung und dem Krankheitsausbruch mit katarrhähnlichen Krankheitszeichen mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen und Husten 8-10 Tage, bevor sich nach 14 Tagen eine Hautrötung mit großen, zusammenfließenden Flecken zeigt.

    Das ist kurz genug, damit die Masern einen Urlaub schon ab der zweiten Woche kräftig beeinträchtigen können.

    Bei Jugendlichen und Erwachsenen wird nicht selten zunächst an eine Allergie gedacht. Manchmal bleibt die Masernerkrankung sogar unerkannt, weil im Urlaub kein Arzt aufgesucht wird und sich die Erkrankten im Hotel durch die restlichen Urlaubstage und in den fest gebuchten Rückflug nach Hause schleppen: eine weitere Ansteckungsquelle.

    Masern zirkulieren zurzeit in vielen Ländern Europas, besonders in Süd- und Südosteuropa. Die höchsten Erkrankungsraten für die letzten 12 Monate wurden gemeldet für die Ukraine, Serbien, Italien, Griechenland und Rumänien. Bei den Fernreisezielen in Asien führen Indien, die Philippinen, Indonesien, China und Malaysia die Statistik der Weltgesundheitsorganisation an (Stand: Juni 2018). Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb allen Eltern und jungen Erwachsenen, vor Antritt des Sommerurlaubs den Impfschutz gegen Masern und ggf. gegen andere Krankheiten im Urlaubsgebiet abzuchecken und zu vervollständigen.

    Masern bewirken eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems. Wegen der beeinträchtigten körpereigenen Abwehr können andere Infektionskrankheiten auf die Masern folgen.

  • Abteilung 8
    12.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Pressetermin am Donnerstag, 19. Juli 2018, zu Forschungen und Grabungskampagne rund um den Rosenstein bei Heubach (Ostalbkreis)
    Präsentation aktueller Grabungsergebnisse und eines neuen und hochauflösenden digitalen Geländemodells der Rosenstein-Region

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit 2016 widmet sich das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) der Erforschung vorgeschichtlicher Befestigungen auf dem Rosenstein bei Heubach und seinen Nachbarbergen. Das Projekt, das von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, der Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreichen Spendern aus dem Kreis regionaler Unternehmen und Privatpersonen großzügige Unterstützung findet, kann nach zwei Grabungskampagnen an der „Teufelsmauer“ auf dem Mittelberg mit handfesten Ergebnissen aufwarten.

    Zudem war es mithilfe der namhaften Zuwendungen möglich, die Rosenstein-Region systematisch zu befliegen, um mithilfe der „Airborne-Laserscanning“-Methode ein hochauflösendes digitales Geländemodell zu gewinnen. Die faszinierenden Ergebnisse dieser Messung ermöglichen ein neues Verständnis der einzigartigen archäologischen Kulturlandschaft rund um Heubach.

    Seit Mitte Juni finden neuerliche Grabungen des LAD auf dem Rosenstein-Plateau statt.

    Aus diesem Anlass lade ich Sie herzlich ein zum Pressetermin

    „Mit Spaten, Leichtflugzeug und Laser“:

    • Präsentation eines neuen, hochauflösenden digitalen Geländemodells der Rosenstein-Region
    • Informationen zum aktuellen Stand der archäologischen Forschung
    • Ausblick auf die diesjährige Grabungskampagne

     
    am Donnerstag, 19. Juli 2018 um 14:30 Uhr
    in das Rathaus Heubach, Kleiner Sitzungssaal EG, Hauptstraße 53,
    73540 Heubach
     
    Nach einer allgemeinen Einführung wird eine ca. 20-minütige PowerPoint-Präsentation Einblick in die archäologische Situation am Rosenstein und den aktuellen Stand der Forschung geben. Visuelle Eindrücke werden außerdem vom neuen, digitalen Geländemodell  und seinen Erkenntnismöglichkeiten für die Fragestellungen der Archäologie vermittelt. Es bietet sich die Möglichkeit, Fragen an die Beteiligten zu richten. Der Termin ist für die Dauer von einer Stunde geplant.
     
    Zum Thema informieren Sie beim Termin:
     
    Frederick Brütting, Bürgermeister der Stadt Heubach
    Prof. Dr. Dieter Planck, Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg
    Dr. Christian Bollacher, Archäologe LAD, Projektleiter
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle des Regierungspräsidiums Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.07.2018
    B 29 - OU Mögglingen (Ostalbkreis)
    Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282 –Vollsperrung zum Abbau und zur Wiederherstellung des Traggerüstes vom 23. Mai bis spätestens zum 08. Juni

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Wie bereits in den Oster- und Pfingstferien, muss die Straße nochmals für den Verkehr voll gesperrt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen für den Abbau des Traggerüstes und der Brückenschalung über der Kreisstraße erforderlich.

    Die K 3282 wird daher im Bereich unter der Brücke im Zeitraum von Freitag, 20. Juli 2018, bis längstens Mittwoch, 01. August 2018 für den Verkehr voll gesperrt.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt, wie schon bei den vorangegangenen Vollsperrungen, ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 auch für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt sein muss.

    Da der Linienverkehr ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist, wird darauf hingewiesen, dass eine gesonderte Mitteilung zum Schülertransport veröffentlicht werden wird.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung der Lautertalbrücke betragen rund 11 Millionen Euro.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    12.07.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Publikation „Entlang der Fernstraße. Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“ anlässlich der Landesgartenschau 2018 in Lahr
    Feierliche Übergabe durch Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, am Freitag, 20. Juli 2018, 13 Uhr
     https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/PresseBilder/Forms/DispForm.aspx?ID=389&Source=https%3A%2F%2Frp.baden-wuerttemberg.de%2Frps%2FPresseBilder%2FForms%2FAllItems.aspx&RootFolder=%2Frps%2FPresseBilder

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    ein besonderes Highlight der Landesgartenschau 2018 in Lahr ist die Rekonstruktion eines römischen Streifenhauses nach antiken Vorbildern im Maßstab 1:1, die zusammen mit einem archäobotanischen Versuchsgarten die römische Vergangenheit Lahrs wieder erlebbar machen soll.

    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt aus diesem Anlass die Publikation „Entlang der Fernstraße – Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“ als Heft 80 der Reihe Archäologischen Informationen aus Baden-Württemberg heraus. Zur Übergabe durch Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, an Dr. Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, laden wir Sie herzlich ein.


    Kommen Sie am

    Freitag, 20. Juli 2018, um 13 Uhr,
    auf das Gelände der Landesgartenschau Lahr
    zum Treffpunkt Baden-Württemberg

    Nach der Begrüßung durch Dr. Wolfgang G. Müller und einem Grußwort von Prof. Claus Wolf, folgt die Buchübergabe. Prof. Dr. Alexander Heising von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg führt im Anschluss in die Publikation ein.

    Die Publikation bietet in 15 Buchbeiträgen erste Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojektes von Universität Freiburg, Stadt Lahr und dem Landesamt für Denkmalpflege und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.

    Um Anmeldung unter thorsten.mietzner@lahr.de wird gebeten. Ihre persönliche Eintrittskarte wird am Eingang der LGS hinterlegt.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

    Anlagen:
    Einladungsflyer

    Abb.1: Scheibenfibel mit Victoria und Adlerstandarte (M. Nortmann/LAD)


    Abb.2: Viel Abfall: Gruben mit Keramik-Fehlbränden im Hinterhof der Töpfereien (LAD)

    Hintergrundinformationen


    Schon lange sind im südbadischen Lahr-Dinglingen die Reste einer römischen Siedlung im Gewann „Mauerfeld“ bekannt. Das zivile Straßendorf lag an der Rheintalstraße (Verlauf der heutigen B 3) und wurde gegen 100 n. Chr. gegründet. Hier lebten einfache Handwerker, Kleinhändler, Fuhrleute, Tagelöhner und Gewerbetreibende aller Art, die mit ihren Produkten das Umland versorgten.

    Mehrjährige Ausgrabungen haben zahlreiche Hausparzellen mit Resten von Fachwerkgebäuden, Tiefbrunnen und Töpferöfen zutage gefördert. Die Funde bieten grundlegende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen einer gallorömischen Bevölkerung abseits der militärischen Grenzzone.

    Das Buch umfasst 154 Seiten und ist reich bebildert. Der Preis beträgt 8,50 € (ISBN 978-3-942227-37-7) und ist auf der LGS Lahr und über die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern (gesellschaft-archaeologie@t-online.de) zu beziehen.

  • Abteilung 3
    12.07.2018
    Übergabe der Meisterbriefe in Hohenheim - Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch übergibt 69 Meisterinnen und Meistern im Beruf Gärner/Gärtnerin ihre Meisterbriefe
    Von Strauch: „Seien Sie mutig, seien sie kreativ, entwickeln Sie eigene Strategien für ihre Betriebe.“

    ​„So viel Draußen war nie.“ Mit diesem Zitat eröffnete Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch, die den terminlich verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer vertrat, heute (12. Juli 2018) ihren Festvortrag anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe im Gärtnerberuf und spielte damit auf den seit Jahren anhaltenden Boom der Branche an.

    Insgesamt erhielten im Euroforum der Universität Hohenheim 55 Garten- und Landschaftsbauer, 1 Baumschüler, 4 Friedhofsgärtner, 2 Gemüsebauer sowie 7 Zierpflanzengärtner, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand der Regierungsvizepräsidentin.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig. Mit der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim gibt es eine hervorragende Bildungseinrichtung für die Vorbereitungslehrgänge zur Meisterprüfung.

    Von Strauch beglückwünschte die jungen Fachleute zur ihrer großartigen Leistung und betonte: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung als Führungskraft können Sie nun Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Ausbildung junger Menschen sowie für die Gesellschaft übernehmen.“ Die Regierungsvizepräsidentin ermutigte: „Seien Sie mutig, seien sie kreativ, entwickeln Sie eigene Strategien für ihre Betriebe und überzeugen Sie Ihre Kunden von ihrem Können und Ihrem Produkt“.

    Traditionell wurden in diesem Rahmen auch Silberne Meisterbriefe für 25 Jahre Gärtnermeisterin beziehungsweise Gärtnermeister überreicht.

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart bedankte sich bei all denjenigen, die die Meisterinnen und Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Staatsschule für Gartenbau in Hohenheim, bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, den Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung, ohne die solche Abschlüsse nicht möglich wären.
    Auf die hervorragenden Ergebnisse können alle Meisterinnen und Meister sowie alle anderen Beteiligten zu Recht stolz sein

    Anlagen:
    Eine Namensliste der Meisterinnen und Meister kann bei Bedarf angefordert werden.

  • Abteilung 4
    11.07.2018
    Bauarbeiten zur Erneuerung der Simonsbach- / Pfarrbachbrücke an der B 466 in Donzdorf (Landkreis Göppingen) termingerecht fertiggestellt
    Vollsperrung der B 466 in der Ortsdurchfahrt Donzdorf im Bereich der Baustelle wird am Freitag, 13. Juli, nachmittags aufgehoben

    ​ Der im Herbst 2017 begonnene Ersatzneubau der  Simonsbach- / Pfarrbachbrücke an der B466 in der Ortsdurchfahrt (OD) Donzdorf wird planmäßig Mitte Juli 2018 fertiggestellt. Die Vollsperrung wird am Freitag, 13. Juli 2018, nachmittags aufgehoben.

    Die B 466 in der OD Donzdorf gehört zu einer Schwerlaststrecke, bei der die Brücken auf die hohen Achslasten ausgelegt werden müssen. Die alte Brücke aus dem Jahre 1955 erfüllte diese Vorgaben nicht und musste auch wegen großer Schäden erneuert werden.

    Mit den Brückenarbeiten ist auch die Querung mehrerer Versorgungsleitungen durchgeführt worden. Die Brücke wurde in zwei Bauabschnitten hergestellt. Der erste Teil wurde im Herbst 2017 hergestellt, der zweite Teil der Bauarbeiten begann Ende März 2018 und wird nun fertiggestellt.

    Außerhalb der Fahrbahn im Bereich der Einmündung Mühlweg wurden auch Arbeiten im Auftrag der Stadt Donzdorf durchgeführt. Eine Stützwand im Anschluss an die Brücke wurde erneuert, Stellplätze für Pkw sowie Pflanzbeete zwischen Fahrbahn und Gehweg wurden hergestellt. Pflasterarbeiten und Arbeiten am Geländer werden im Nachgang zum nun abgeschlossenen Brückenneubau voraussichtlich im September 2018 durchgeführt. Der Bereich mit dem fehlenden Geländer wird bis dahin provisorisch abgesichert.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.07.2018
    Arbeiten am zweiten Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B 14
    Änderung der Geschwindigkeitsbeschränkung im Tunnel in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart begann im Februar 2018 mit dem Bau des ersten von zwei Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B14 bei Fellbach. Diese Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Kappelbergtunnel.

    Zunächst wurde das östliche Becken gebaut und Leitungen verlegt. Derzeit werden die Schächte und Leitungen, sowie das westlichen Becken gebaut. Seit Baubeginn ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit abschnittsweise auf 60 km/h beschränkt.

    Ab voraussichtlich Freitag, 13. Juli 2018, wird die Geschwindigkeit weiterhin von 7 bis 18 Uhr auf 60 km/h reduziert sein. Außerhalb dieser Zeiten, zu arbeitsfreien Zeiten und am Wochenende wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung und die Sperrung des Standstreifens nach dem Kappelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart bleiben über die gesamte Bauzeit bestehen.

    Der Bau der beiden Havariebecken wird voraussichtlich rund 1,8 Mio. Euro kosten. Die Kosten trägt die Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    11.07.2018
    Land bezuschusst am Mühlkanal in Süßen (Kreis Göppingen) die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und den Hochwasserschutz mit 690.000 Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Maßnahmen am Mühlkanal Süßen sind eine gelungene Verbindung von Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie.“
     Bestehender Wehr Süßen/Fils (Foto: RPS)

    ​Die Stadt Süßen (Landkreis Göppingen) erhält für die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und den Hochwasserschutz am Mühlkanal Landeszuschüsse von insgesamt knapp 690.000 Euro. Die beiden Bescheide wurden der Stadt gestern (10. Juli 2018) übersandt.

    „Das Gesamtprojekt wird die Bürgerinnen und Bürger in Süßen zukünftig vor einem Hochwasserereignis schützen, wie es statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommt. Daneben wird dort der Absturz am Wehr zukünftig ökologisch durchgängig sein“, erklärte Regierungspräsident Reimer. Er zeigte sich erfreut, dass es gelungen ist, ein Projekt, bei dem Stadt, Wehrgenossen, Landratsamt und Regierungspräsidium beteiligt sind, gemeinsam zum Erfolg zu führen. „Wir sind uns unserer Verantwortung für Mensch, Umwelt und Wirtschaft bewusst und greifen den Kommunen im Land daher gerne finanziell unter die Arme, wenn sie sich gegen Hochwasser und dessen weitreichende Folgen rüsten wollen“, betonte Wolfgang Reimer. „Ist dies auch noch mit einer ökologischen der Verbesserung des Gewässers verbunden, so ist dies umso mehr hervorzuheben.“

    Die Fils durchfließt Süßen von Südosten nach Nordwesten. Rund 270 m oberhalb der Lautermündung wird die Fils durch ein Wehr aufgestaut, um Wasser für die Stromerzeugung in den Mühlkanal zu leiten. Der Zufluss zum Mühlkanal wird durch ein Schütz reguliert. Bei Hochwasser werden sowohl das Wehr als auch das Schütz im Mühlkanal umströmt, wodurch es ab Abflüssen eines 50-jährlichen Hochwassers zu Überflutungen im Stadtgebiet kommt. Durch den Höhenunterschied am Wehr von rund 6,5 m ist dort die ökologische Durchgängigkeit der Fils nicht gegeben.

    Mit den vorgesehenen Hochwasserschutzmaßnahmen (Verlegung des Schützes um 30 Meter nach Unterstrom, Bau eines kleinen Dammes an der Fils sowie einer Hochwasserschutzwand am Mühlkanal) soll sichergestellt werden, dass ein maximaler Abfluss von 3,5 m³/s im Mühlkanal nicht überschritten wird. Dies entspricht im Stadtgebiet einem bis zu 100-jährlichen Hochwasserschutz.

    Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie wird neben dem Hochwasserschutz auch die ökologische Durchgängigkeit der Fils im Bereich der Wehranlage hergestellt. Hierfür wird eine Fischaufstiegsanlage in Form eines naturnahen Umgehungsgerinnes mit Beckenstruktur errichtet.

    Um den Höhenunterschied von rd. 6,50 m überwinden zu können, ist ein Gerinne bestehend aus 56 Becken und einer Gesamtlänge von etwa 180 m notwendig.

    An den Kosten der Fischaufstiegsanlage beteiligt sich neben der Stadt auch die Wehrgenossenschaft, die am Mühlkanal aus der Wasserkraft regenerative Energie erzeugt.

    Hintergrundinformationen:

    Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit
    Zuwendungsfähige Ausgaben    648.310,90 Euro
    Fördersatz                                 85 %
    Zuwenung                                 551.000 Euro

    Hochwasserschutz am Mühlkanal
    Zuwendungsfähige Ausgaben    399.943,17 Euro
    Fördersatz                                 34,0 %
    Zuwendung                              136.00 Euro

  • Abteilung 4
    10.07.2018
    L 1214 – Die Ortsumfahrung Jebenhausen kommt
    Regierungspräsidium Stuttgart kündigt die nächsten Planungsschritte für Mitte 2019 an

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer führte Ende Juni, gemeinsam mit dem Abteilungsleiter für Straßenwesen und Verkehr, Andreas Hollatz, ein Gespräch mit der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi MdL, Oberbürgermeister Guido Till sowie Baubürgermeister Helmut Renftle der Stadt Göppingen. Darin ging es um die Vorabstimmung der weiteren Vorgehensweise in Sachen Ortsumfahrung Jebenhausen an der L 1214. Die Beteiligten haben sich im Rahmen des Gesprächs darauf geeinigt, das Planfeststellungsverfahren Mitte 2019 fortzuführen. Die dazu notwendigen Untersuchungen zum Artenschutz werden derzeit aktualisiert und sind weitgehend abgeschlossen.

    Die Ortsumfahrung soll den innerörtlichen Durchgangsverkehr reduzieren und die Bewohner von den Lärm- und Abgasemissionen entlasten. Zugleich dient sie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

    „Zu den Kernaufgaben des Straßenbaus zählt der Ausbau und die Instandhaltung der verkehrswichtigen Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Die Landesstraßen dürfen dabei jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Daher werden die landesweit prioritärsten Ortsumfahrungen in den Fokus gerückt“, so Regierungspräsident Reimer.

    Das zeitweilige Ruhen des Verfahrens ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Im Landkreis Göppingen, in der aktuell eine Vielzahl von Straßenbaumaßnahmen realisiert werden, stehen vorrangige Projekte des Bundes im Vordergrund. Die Planung des Albaufstiegs sowie die Ortsumfahrung Gingen an der B 10 erforderte und erfordert ein hohes Maß an Personal, weshalb die Ortsumfahrung Jebenhausen nachrangig behandelt wurde. „Mit dem Personalaufwuchsprogramm der Landesregierung konnten wir die Personalsituation aber inzwischen soweit verbessern, dass jetzt auch priorisierte Landesstraßenprojekte wieder fortgeführt werden können.“, so Verkehrsminister Winfried Hermann, der die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens begrüßt.

    Ein Abstimmungsgespräch zwischen der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr und der Stadt Göppingen wird für September 2018 vereinbart, um weitere Details abzustimmen. Die Stadt Göppingen hat ihre Unterstützung zugesagt.

  • Abteilung 9
    10.07.2018
    Jährliche Pressekonferenz des Regierungspräsidiums Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2017 des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg
    Termin: Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10 Uhr in Stuttgart-Nord

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer berichtet über aktuelle Themen:

    • PFC Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    • Baden in Fließgewässern
    • Arbeitsschutzgesetz: GDA Psyche (Psychische Belastungen am Arbeitsplatz) 

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zur diesjährigen Pressekonferenz des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart lade ich Sie im Namen von Regierungspräsident Wolfgang Reimer recht herzlich ein. Kommen Sie

    am Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10 Uhr
    in das Landesgesundheitsamt, Raum E05 (Hildegard von Bingen),
    in der Nordbahnhofstraße 135, 70191 Stuttgart.

    Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2017 des LGA möchten wir Sie über aktuelle gesundheitsbezogene Entwicklungen in Baden-Württemberg und hierbei insbesondere über folgende Themen informieren:

    • Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt: Aktueller Stand der Maßnahmen und Bericht aus der Expert*innengruppe
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)
    • Baden in Fließgewässern – ein kontrovers diskutiertes Thema.

    Fachliche Bewertung durch das LGA

    Arbeitsschutzgesetz: Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) Psyche - die Arbeitspsychologie ist angekommen.
    Arbeitspsychologie unterstützt die Gewerbeaufsicht

    Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Rückmeldung bis 17. Juli (E-Mail: pressestelle@rps.bwl.de oder Telefon 0711904-10002).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle des Regierungspräsidiums Stuttgart

  • Abteilung 2
    09.07.2018
    "HEISS AUF LESEN© 2018 - Leseclubaktion im Sommer" gestartet
    Auftaktveranstaltung mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Ditzingens Oberbürgermeister Michael Makurath in der Stadtbibliothek Ditzingen

    Über 90 Bibliotheken im ganzen Regierungsbezirk werben um Kinder und Jugendliche

    Die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Stuttgart fand am 9. Juli in der Stadtbibliothek Ditzingen statt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Oberbürgermeister Michael Makurath gaben gemeinsam mit der Büchereileiterin Frau Schütte, der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek Frau Kotzmann sowie Schülerinnen und Schülern der Realschule in der Glemsaue und des Gymnasiums in der Glemsaue den Startschuss.

    „Wichtigste Motivation auf dem Weg zu einer gut entwickelten Lesefähigkeit ist die Freude am Lesen. Mit den zahlreichen spannenden und interessanten Titeln, die für HEISS AUF LESEN© ausgewählt wurden, steht dem sommerlichen Lesevergnügen nichts im Weg“, betonte Regierungspräsident Reimer.

    In diesem Jahr bieten 97 Bibliotheken im Regierungsbezirk Stuttgart eigens für Clubmitglieder ausgewählte brandneue Bücher mit spannenden, lustigen und coolen Geschichten an, in ganz Baden-Württemberg sind es 174. Im Mittelpunkt von HEISS AUF LESEN© steht der Lesespaß. Kinder und Jugendliche vom Grundschul- bis ins Teenager-Alter sollen außerhalb der Schule für das Lesen begeistert werden.

    Oberbürgermeister Makurath freute sich, dass die diesjährige Auftaktveranstaltung in Ditzingen stattfand und ergänzte: „Lesefreude bei Kindern zu wecken gehört seit jeher zu den wichtigsten Zielen der städtischen Bibliothek Ditzingen. Der Auftakt der Leseclubaktion passt deshalb hervorragend zum 25-jährigen Jubiläum der Stadtbibliothek am Laien Ditzingen, das wir in diesem Jahr feiern!“

    Die von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Stuttgart initiierte Aktion hat zum Ziel, die Sommerferien als Lesezeit zu etablieren, Spaß am Lesen zu vermitteln und spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder zu fördern. Auch Kinder, die wenig lesen, sind hier genau richtig. Wer bisher keinen Leseausweis seiner Bibliothek hat, ist eingeladen, kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© zu werden. Zusätzlichen Anreiz schaffen die Abschlusspartys in den teilnehmenden Bibliotheken, bei denen tolle Preise unter den Clubmitgliedern verlost werden.

    Hauptsponsor im Regierungsbezirk Stuttgart ist der Freizeitpark Tripsdrill, der für jede teilnehmende Bibliothek vier Tageskarten stiftete und als Hauptpreise zweimal je eine Übernachtung im Schäferwagen im Freizeitpark für eine vierköpfige Familie inklusive Frühstück und Eintritt in den Erlebnispark an beiden Tagen zur Verfügung stellt.

    Weitere Informationen zu HEISS AUF LESEN© gibt es unter www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html

    Ergänzende Informationen:

    An der Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© nehmen die Bibliotheken in folgenden Orten teil:

    Albershausen, Altbach, Aspach, Asperg, Backnang, Bad Boll, Bad Friedrichshall, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Böhmenkirch, Boxberg, Brackenheim, Crailsheim, Creglingen, Denkendorf, Ditzingen, Donzdorf, Ebersbach, Ehningen, Eppingen, Erdmannhausen, Fellbach, Filderstadt, Frickenhausen, Gaildorf, Gäufelden, Geislingen, Gerlingen, Gerstetten, Gingen/Fils, Göppingen, Großbottwar, Güglingen, Gundelsheim, Heiningen, Hemmingen, Herrenberg, Heubach, Hochdorf, Holzgerlingen, Jettingen, Kaisersbach, Kernen im Remstal, Kirchardt, Kirchberg/Jagst, Köngen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leutenbach, Löchgau, Lorch, Magstadt, Marbach, Mötzingen, Murr, Murrhardt, Neuffen, Nordheim, Oberrot, Oberstenfeld, Offenau, Ostfildern, Plochingen, Plüderhausen, Remseck-Pattonville, Remshalden, Schönaich, Schorndorf, Schrozberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwaikheim, Schwieberdingen, Sindelfingen, Steinenbronn, Steinheim, Süßen, Tauberbischofsheim, Uhingen, Untereisesheim, Urbach, Waiblingen, Waldenbuch, Wangen, Wäschenbeuren, Weil der Stadt, Weil im Schönbuch, Weilheim/Teck, Weinstadt, Bildungszentrum Weissach im Tal, Weissach im Tal Unterweissach, Welzheim, Wendlingen, Wertheim, Winnenden, Zaberfeld

  • Abteilung 4
    06.07.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart - Beginn der Baustelleneinrichtung in der Nacht von Montag, 9. Juli, auf Dienstag, 10. Juli
    Bund investiert rund 4,8 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt, wie bereits bei der Fertigstellung der Sanierung zwischen der Anschlussstelle (AS) Feuerbach und dem Engelbergtunnel angekündigt, in der kommenden Woche mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der  A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart ab der AS Stuttgart-Zuffenhausen bis kurz vor die AS Feuerbach. Während der gesamten Baumaßnahme ist die AS Feuerbach ohne Einschränkungen zu befahren. Der Bereich der AS Zuffenhausen mit Anbindung der B10 an die A 81 ist dagegen von den Arbeiten und Eingriffen in den Verkehr betroffen.

    Zunächst wird in den nächsten zwei Wochen sukzessive die Einrichtung der Baustelle in Tages- und in Nachtbaustellen durchgeführt. Nach Fertigstellung der Gelbmarkierung in Fahrtrichtung Heilbronn steht dem Verkehr in dieser Fahrtrichtung ab 16. Juli nur noch eine eingeschränkte Fahrbahnbreite zur Verfügung. Anschließend erfolgt die Einrichtung der provisorischen Verkehrsführung in Fahrtrichtung Leonberg ebenfalls mit Gelbmarkierung und der Aufstellung von Leitwänden. Einschränkung in Fahrtrichtung Leonberg gibt es voraussichtlich ab dem 19. Juli.

    Bei den Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung, die überwiegend bei Nacht stattfinden werden, steht den Verkehrsteilnehmern teilweise nachts nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Im Rahmen dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4 km erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen, wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen, werden ausgetauscht bzw. entfernt.

    Im Rahmen der ersten Bauphase, welche voraussichtlich am 23. Juli beginnt, werden Arbeiten am Mittelstreifen durchgeführt sowie der linke und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Leonberg saniert. In der voraussichtlich ab Mitte August beginnenden zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahn saniert.

    Im Rahmen der zweiten Bauphase erfolgen dann im August auch Bauarbeiten innerhalb der AS Zuffenhausen. Hierzu wird das Regierungspräsidium rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme im Detail informieren.

    Die gesamte Sanierung findet unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung mittels einer sogenannten 5+1-Verkehrsführung statt. Dazu werden bereits vor der AS Zuffenhausen zwei Fahrstreifen in Richtung Leonberg auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Heilbronn kommend an der AS Zuffenhausen auf die B10 auffahren wollen, müssen sich daher bereits rechtzeitig vor der Überleitung des mittleren und linken Fahrstreifens rechts einordnen. Dem Verkehr von der B10 kommend steht während der gesamten Bauzeit in Fahrtrichtung Heilbronn nur ein stark verkürzter Einfädelstreifen zur Verfügung. Insbesondere an dieser Stelle ist mit erheblichen unvermeidbaren Behinderungen zu rechnen.

    Die im Zuge der Baumaßnahme nötigen Umstellungen der Verkehrsführung mit den zugehörigen Bauphasen werden mit gesonderten Pressemitteilungen jeweils angekündigt und näher erläutert.

    Die Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt rund drei Monate (inkl. Auf- und Abbau) und wird voraussichtlich Mitte Oktober fertiggestellt.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär je nach Bautätigkeit bzw. Fahrstreifenbreite auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Fahrbahndeckensanierung belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Die Bauzeit wurde bewusst unter Ausnutzung der Ferienzeit gelegt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die dennoch unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    06.07.2018
    L1036/ K 2006 – Umbau Knotenpunkt Eberstadt: Endspurt beim Bau des Kreisverkehrs
    4 Tage Vollsperrung ab Donnerstag, 12. Juli 2018

    ​Die Arbeiten für den Umbau der Kreuzung der L 1036 und der K 2006 bei Eberstadt sind im vollen Gange. Der Bau des Kreisverkehrsplatzes läuft seit dem
    16. April 2018, die Bauarbeiten Ende Juli können beendet werden.

    Von den Umbaukosten, die mit ca. 825.000 € veranschlagt sind, übernimmt das Land Baden-Württemberg 67% und der Landkreis Heilbronn 33%. Zudem wurden Leistungen für die Gemeinde Eberstadt von ca. 75.000 € mit ausgeführt.

    Etwa zwei Drittel der Kreisverkehrsfahrbahn und eine provisorische Behelfsfahrbahn konnten in der ersten Bauphase bis zum 11. Juni fertiggestellt werden. In der aktuellen zweiten Bauphase erfolgte bereits der Rückbau der alten Straßenbestandteile, die Erneuerung der Entwässerungsleitungen, die Verlegung bzw. Erneuerung der Versorgungsleitungen und das Herstellen des erforderlichen neuen Unterbaus für die bituminösen Asphaltschichten.

    Für den Abschluss der Hauptarbeiten am Kreisverkehr und den abschließenden Asphalteinbau ist nun eine viertägige Vollsperrung vom 12. Juli, ab 06:00 Uhr, bis einschließlich 15. Juli 2018 erforderlich.

    Am Vortag, 11. Juli,  wird bereits ab 7:00 Uhr morgens die aktuelle Verkehrsführung mit halbseitiger Sperrung der L 1036 und Lichtsignalanlage zurückgebaut. Zeitgleich starten die ersten Vorbereitungen für den Asphalteinbau, um für die folgenden Vollsperrtage keine Zeit zu verlieren.

    Die Rückbauarbeiten der provisorischen Fahrbahn, das noch fehlende Drittel der Kreisverkehrsbahn mit Herstellung der Trag-, Binder- und Deckschichten und das Herstellen der Kreisverkehrsinseln mit Klebeborden sind eng getaktet. Außerdem wird die Asphaltdeckschicht in einem Zug und mit einer gleichmäßigen und letztlich dauerhafteren Oberfläche hergestellt.

    Nach der vorgeschriebenen Auskühlzeit der Asphaltschichten werden am letzten Vollsperrungstag abschließende Arbeiten wie die Randversiegelung und die Fahrbahnmarkierung hergestellt. Die Vollsperrung wird unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten aufgehoben und ab Montag, 16. Juli 2018, kann der Verkehr über den neuen Kreisverkehrsplatz der L 1036 bei Eberstadt mittels Lichtsignalanlage laufen. Die Hauptstraße in Eberstadt bleibt jedoch weiterhin geschlossen, bis die letzten Restarbeiten fertiggestellt bzw. die noch benötigten Baucontainer abtransportiert sind.
    Zudem werden die anliegenden Gärten an der Landesstraße durch einen Gehweg einschließlich Querungshilfe sicher angebunden.

    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die örtlichen Umleitungsbeschilderungen zu beachten:
    Im Zeitraum der Vollsperrung wird der Verkehr in Fahrtrichtung Öhringen über Grantschen, Wimmental, Dimbach und Schwabbach geführt. In der Gegenrichtung nach Heilbronn wird der Verkehr von Schwabbach über Dimbach und Willsbach auf die B39 geführt. Der Verkehr direkt nach Eberstadt wird entweder über Gellmersbach geleitet oder kann direkt über die Straße „In den Erlenwiesen“ und die „Neuenstädter Straße“ nach Eberstadt gelangen. In der Straße „In den Erlenwiesen“ sowie in der „Neuenstädter Straße“ werden Halteverbotsschilder aufgestellt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    06.07.2018
    Schulbauförderung 2018: Förderbescheid für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Gaildorf übergeben (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Am Gaildorfer Beispiel zeigt sich erneut, dass diese Förderung den Städten die erforderliche Unterstützung für die Entwicklung der bestehenden Schullandschaft verschafft.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (06. Juli 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in der Stadt Gaildorf zwei Förderbescheide über insgesamt 7,3 Mio. Euro aus dem Schulsanierungsprogramm für die Modernisierung der Schloss-Realschule und des Schenk-von-Limpurg-Gymnasiums.

    Mit dem Programm der Schulbauförderung können die Kommunen sowohl auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren als auch die bestehende Schulinfrastruktur modernisieren. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Bürgermeister Frank Zimmermann ein Bild von aktuell laufenden und geplanten Baumaßnahmen.

    „Am Gaildorfer Beispiel zeigt sich erneut, dass diese Förderung den Städten die erforderliche Unterstützung für die Entwicklung der bestehenden Schullandschaft verschafft“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Ich freue mich diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und die nachhaltige Entwicklung der Stadt Gaildorf zu fördern.“

    Bürgermeister Frank Zimmermann betonte: „Ohne Schulzentrum keine Zukunft, denn als Standortfaktor ist das Schulzentrum für die Stadt Gaildorf und das ganze Limpurger Land von höchster Bedeutung. Alleine hätte die Stadt Gaildorf die nötige umfangreiche Sanierung des Schulzentrums nicht stemmen können, die Mittel der Förderprogramme helfen uns bei dieser gewaltigen Aufgabe sehr.“

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 3
    05.07.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeichnet gärtnerische Meisterinnen und Meister des Prüfungsjahrganges 2018 aus
    Feierliche Übergabe der Meisterbriefe am 12. Juli 2018 im Euroforum der Universität Hohenheim

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Gärtnermeisterinnen und Gärtnermeister des Jahres 2018

    am Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 16:00 Uhr
    im Euroforum der Universität Hohenheim
    Kirchnerstraße 3, 70599 Stuttgart

    die Meisterbriefe überreicht werden.

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen des Regierungspräsidiums Stuttgart, Dr. Kurt Mezger, wird Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten.

    Beim „Talk mit Gästen“ werden Vertreter der Verbände, Prüfer und Lehrer ihre Grüße und Wünsche an die Festgäste richten, ehe die Meisterbriefe feierlich übergeben werden.
    Im Rahmen dieser Festveranstaltung werden außerdem die Silbernen Meisterbriefe für 25 Jahre Gärtnermeister überreicht.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (pdf, 122 KB)

  • Abteilung 4
    05.07.2018
    A 7 – Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz
    ertigstellung der Arbeiten an der Übergangskonstruktion in der Nacht von Freitag, 6. Juli, auf Samstag, 7. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit dem 25. Juni 2018 Sanierungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brenztalbrücke im Zuge der A7 durch. Die Arbeiten werden in der Nacht von Freitag, 06. Juli, auf Samstag, 07. Juli 2018 vollständig abgeschlossen sein. Das derzeit montierte Überbrückungssystem kann daher abgebaut werden. Ab diesem Zeitpunkt stehen den Verkehrsteilnehmern wie-der alle Fahrstreifen uneingeschränkt zur Verfügung.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde ab dem 24. Mai 2018 im Bereich der Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz in Fahrtrichtung Würzburg sowohl der rechte Fahrstreifen als auch der Standstreifen gesperrt und die Höchstgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen auf 60 km/h begrenzen. Grund hierfür war eine an der Über-gangskonstruktion der Brenztalbrücke gebrochene Lamelle.

    Um die Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer zu minimieren wurde am 30. Mai 2018 ein mobiles Überbrückungssystem angebracht. Mit diesem System konnte der rechte Fahrstreifen bis zur abschließenden Sanierung der Übergangkonstruktion wie-der für den Verkehr freigegeben werden. In diesem Zeitraum wurde sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Fahrstreifen die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 9
    04.07.2018
    FSME-Saison 2018: Bereits 109 Erkrankungen in Baden-Württemberg
    Das Landesgesundheitsamt rät, besonders im Urlaub auf den Zeckenschutz zu achten

    Seit Beginn der FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)-Saison sind 109 Menschen in Baden-Württemberg an FSME erkrankt, mit steigender Tendenz. Das ist ein Viertel mehr als zur Jahresmitte 2017 (88 Erkrankte). Besonders betroffen sind die Kreise Ravensburg (13 Fälle), Calw (10 Fälle) und der Ortenaukreis (15 Fälle). Bei 21 Erkrankten kam es zu schweren Gehirnentzündungen, wie Enzephalitis und Myelitis. Zecken sind jetzt besonders aktiv. Das Landesgesundheitsamt rät zur Vorsorge durch schützende Bekleidung, die keine Zecken an die Haut lässt und zur Impfung gegen FSME. 

    Wenn Zecken nicht bis auf die Haut vordringen, kann einer Infektion vorgebeugt werden. Wer im Wald oder im hohen Gras unterwegs ist, muss deshalb besonders auf Zeckenschutz achten. Dazu gehören feste Schuhe, Socken und lange Hosen. Wanderer wählen für das Picknick besser einen Platz, der nicht im hohen Gras liegt. FSME kann auch über die Rohmilch infizierter Tiere übertragen werden. Deshalb ist von deren Verzehr abzuraten. Wer sich beruflich oder in der Freizeit viel im Freien aufhält, sollte mit seiner Ärztin bzw. seinem Arzt über eine FSME-Impfung sprechen.

    FSME Fallzahlen nach Meldekreisen Baden-Württemberg (Stand: 03.07.2018) (pdf, 38 KB)

    Hintergrundinformationen

    Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis ist das FSME-Virus. Es wird fast immer durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Sommerliche Temperaturen und Niederschläge haben in den letzten Wochen zu idealen Bedingungen für den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) geführt. Allerdings wurden auch Erkrankungen nach dem Genuss von Rohmilch oder daraus hergestelltem Käse berichtet. Die Erkrankung beginnt ein bis zwei, manchmal bis zu vier Wochen nach dem Zeckenstich mit grippeähnlichen Symptomen. Bei einem Teil der Betroffenen entwickeln sich Erkrankungszeichen des Nervensystems wie Lähmungserscheinungen, Krampfanfälle, aber auch lang anhaltende Kopfschmerzen. Häufig kommt es jedoch selbst nach schweren Verläufen zur völligen Heilung. Schwere Krankheitsverläufe werden fast nur bei Erwachsenen beobachtet. Bei ca. 1% der Erkrankten mit Beteiligung des Zentralen Nervensystems führt die Erkrankung zum Tode. 

    Ganz Baden-Württemberg gilt als Risikogebiet für FSME. Dies zeigt die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Karte zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland
    (vgl. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/17_18.pdf?__blob=publicationFile).
    Allerdings kommen mit FSME-Viren infizierte Zecken nicht überall vor. 

    Für einen Zeckenschutz gibt es dennoch gute Gründe: Sogar häufiger als mit FSME sind Zecken mit Borellien infiziert. Diese Bakterienart verursacht eine typische Wanderröte, die sich ringförmig um die Stelle des Zeckenstichs ausbreitet. Die Borreliose lässt sich nach ärztlicher Verordnung mit Antibiotika behandeln, eine Impfung gibt es nicht. In seltenen Fällen haben Zecken Hasenpest übertragen, die durch Tularämie-Bakterien ausgelöst wird. 

    Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Meldezahlen beruhen vor allem auf ökologischen und soziologischen Faktoren, wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen. 

    Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) erhalten Sie unter:
    https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 2
    04.07.2018
    Schutzrechtskongress im Haus der Wirtschaft startet mit Umbenennung des Veranstalters
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg unterstützen wir weiterhin den Mittelstand beim Schutz seiner Produkte.“

    ​Regierungspräsident Reimer hat heute (4. Juli 2018) anlässlich des Kongresses „Tag der gewerblichen Schutzrechte“ die Umbenennung des bisherigen „Informationszentrums Patente“ in „Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg“ bekannt gegeben. Diese zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zu gewerblichen Schutzrechten behält auch unter dem neuen Namen ihren Sitz im Stuttgarter Haus der Wirtschaft bei. Sie ist die einzige Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg.

    „Das Patent bleibt das zentrale Instrument zur Absicherung innovativer technischer Produkte", so Reimer in seiner Begrüßung. Die wirtschaftliche Bedeutung des Schutzes von Produktnamen und Firmenbezeichnungen durch eingetragene Marken sei aber in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. „Wir nehmen diese Entwicklung zum Anlass“, so Reimer weiter, „die wirtschaftliche Gleichwertigkeit auch im Namen der Einrichtung zu verankern.“ Man folge damit einem Trend, der auch in der Bezeichnung der zentralen Bundesbehörde in München zum Ausdruck kommt. Der Stuttgarter Regierungspräsident freute sich deshalb besonders, an diesem Tag auch die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, Cornelia Rudloff-Schäffer, in Stuttgart begrüßen zu können. Ihre Behörde hatte eine entsprechende Umbenennung schon vor Jahren vollzogen.

    Der neue Name soll darüber hinaus zum Ausdruck bringen, dass die Einrichtung eine landesweite Zuständigkeit besitzt. „Wir werden weiterhin eng mit den regionalen Kammern und Verbänden kooperieren, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen im ganzen Land beim Umgang mit diesem wichtigen Thema zu unterstützen“, versprach Reimer.

    Stolz ist der Regierungspräsident darauf, dass diese Angebote größtenteils kostenlos im Rahmen der Wirtschaftsförderung angeboten werden: „Hier wird jeden Tag die schwäbische Ansicht „Was nix koschtet, isch au nix wert“ widerlegt.“

    Beim heutigen Kongress können sich Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen informieren, wie mit Hilfe von gewerblichen Schutzrechten geistiges Eigentum geschützt werden kann. Hochkarätige Referenten sprechen mit ihren Vorträgen nicht nur Fachleute an, sondern erleichtern auch Neueinsteigern den Zugang zu diesem oft vernachlässigten Thema. Regierungspräsident Reimer stellte fest: „Die internationalen Handelsbeziehungen unserer mittelständischen Unternehmen machen es mehr denn je erforderlich, sich über einen Schutz außerhalb Deutschlands Gedanken zu machen.“ Neben einem Expertenforum wird am Nachmittag auch ein Ausstellerforum angeboten. Dort erläutern namhafte Anbieter von Softwarelösungen für den gewerblichen Rechtsschutz, wie der Umgang mit Schutzrechten effizient gehandhabt werden kann. Das Deutsche Patent- und Markenamt ist ebenfalls mit einem Ausstellungsstand vertreten und steht mit seinen Experten für Fragen zur Verfügung.

    Weitere Informationen zum Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg

    Die vom Wirtschaftsministerium finanzierte Einrichtung kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Bereits im Jahr 1896 wurde hier eine Patentauslegestelle eingerichtet. Seit dem Jahr 1908 gibt es eine wöchentlich stattfindende Erfinderberatung, die von ehrenamtlich tätigen Patentanwälten geleistet wird. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt heute auf der Unterstützung bei Recherchen zu allen gewerblichen Schutzrechten. Im mit modernen Arbeitsplätzen ausgestatteten Recherchezentrum können die Besucher in Patent-, Marken- und Designdatenbanken recherchieren. Unterstützt und angeleitet werden sie dabei von kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums. In Ergänzung dazu werden regelmäßig Informations- und Schulungsveranstaltungen angeboten.

    Mit dem Deutschen Patent- und Markenamt gibt es seit vielen Jahren eine Kooperationsvereinbarung, die die Qualität der angebotenen Dienstleistungen sicherstellt. Wer in letzter Minute vor einer Messe noch ein Patent anmelden möchte, dem steht ein spezieller Briefkasten vor dem Haus der Wirtschaft auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg ist quasi der „verlängerte Arm“ des Deutschen Patent- und Markenamts.

  • Abteilung 7
    04.07.2018
    Frau Stella Herden ist ab sofort neue Leiterin des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen a. d. Jagst
     Stella Herden (Foto: privat)

    ​Das Peutinger-Gymnasium in Ellwangen bekommt heute (4. Juli 2018) eine neue Schulleiterin. Frau Studiendirektorin Stella Herden tritt die Nachfolge von Herrn Hans-Bernd Hirschmiller an, der im November letzten Jahres plötzlich verstorben ist.

    Frau Herden, 1960 in Geldrop (Niederlande) geboren, studierte Biologie und Sport für das Lehramt an Gymnasien in Freiburg im Breisgau. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde sie 1991 in den Schuldienst übernommen und dabei dem Ostalb-Gymnasium Bopfingen zugewiesen. Von 1996 bis 2006 unterrichtete sie am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen, bevor sie ans Peutinger-Gymnasium wechselte. Dort war sie ab 2010 zunächst als Abteilungsleiterin, seit 2017 als stellvertretende Schulleiterin tätig. Frau Herden ist also dem Peutinger-Gymnasium seit vielen Jahren eng verbunden und mit den Ellwanger Verhältnissen im Bereich Schule und Bildung bestens vertraut.

    Die neue Schulleiterin erhielt heute in Ellwangen von der zuständigen Schulreferentin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Christine Niens, ihre Bestellungsurkunde.

  • Abteilung 4
    04.07.2018
    B 14 Kappelbergtunnel – Arbeiten am zweiten Havariebecken
    Einzug des rechten Fahrstreifens im Tunnel am 6. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart begann im Februar 2018 mit dem Bau des ersten von zwei Havariebecken am Kappelbergtunnel bei Fellbach. Diese Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Kappelbergtunnel.

    An dem seit Ende Juni im Bau befindlichen westlichen Havariebecken wird am Freitag, 6. Juli 2018, der Pumpschacht versetzt. Hierfür muss der rechte Fahrstreifen im Kappelbergtunnel gesperrt werden. Diese Sperrung besteht außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr und beginnt an der Tunneleinfahrt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern ab der Tunneleinfahrt bleibt weiterhin bestehen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • 03.07.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg: Bergung von Funden aus dem Grundstein der ehemaligen Stadtkirche Pforzheim von 1829 auf dem Rathaushof
     Grabungsleiterin Marianne Lehmann präsentiert eines der Fundstücke, Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    Im Zuge der seit 2013 andauernden archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart auf dem Rathaushof in Pforzheim wurden weite Teile der massiven Fundamente des durch den badischen Hofbaumeister Heinrich Hübsch geplanten, jedoch unvollendeten Nachfolgebaus für die 1789 zerstörte Stadtkirche freigelegt. Das Grabungsteam stieß dieses Jahr in den Fundamenten des Nordturms auf den Grundstein mit eingelassener Inschriftenplatte. Darauf sind das Datum der Grundsteinlegung, der 25. August 1829 und die Initiale des damals herrschenden badischen Großherzogs Ludwig vermerkt. Unter der Platte war ein Hohlraum zur Aufbewahrung einer Zeitkapsel o.ä. zu vermuten.

    Gestern, am 2. Juli 2018, wurde im Beisein der Presse und der Öffentlichkeit von einer Fachfirma die Inschriftenplatte vom Grundstein abgehoben, um das Stück zu sichern und für die später beabsichtigte Aufstellung in Pforzheim zu restaurieren. Im darunter liegenden Hohlraum wurde zunächst ein in eine Holzkohleschicht gebettetes Glas mit Weizenähren gefunden, möglicherweise ein Symbol für die Erntezeit im August oder aber vielleicht ein Nachhall auf die Zeiten großer Not und Missernten nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora 1817. Darunter lagen in einer Sandschicht zwei weitere, jedoch nicht so gut erhaltene Gläser sowie eine Zeitkapsel aus Zinn oder Blei. Soweit erkennbar enthält diese einige Münzen. Zuunterst konnte aus dem Grundstein schließlich eine leider völlig korrodierte Inschriftenplatte aus Weißmetall geborgen werden.

    Die Funde aus dem Grundstein wurden zur Restaurierung in die zentrale Werkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart nach Esslingen gebracht. Nach der Öffnung der Kapsel unter Laborbedingungen und Sicherung der Funde sollen diese der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    Hintergrundinformationen

    Die Stadtkirche Pforzheim hatte eine bewegte Geschichte. Im 13. Jahrhundert ursprünglich als Klosterkirche der Dominikaner errichtet, diente sie ab der Reformation 1566 als Pfarrkirche der Stadtgemeinde. In Folge der Zerstörung im Pfälzer Erbfolgekrieg 1692 wurde die einstige gotische Basilika 1716-21 auf den alten Grundmauern als protestantische Saalkirche wieder aufgebaut. Diese Kirche fiel 1789 zusammen mit 44 weiteren Gebäuden einem lokalen Brandereignis zum Opfer. Auf dem schließlich 1812 einplanierten Gelände war ein Neubau vorgesehen. Nach verschiedenen Entwürfen, u.a. 1816 von Friedrich Weinbrenner, sollte 1829 schließlich eine vom badischen Baumeister Heinrich Hübsch geplante Kirche mit doppeltürmiger Westfassade verwirklicht werden. Der Bau gedieh jedoch nie über die Fundamente hinaus und der spätere Schulplatz wurde 1847/48 endgültig eingeebnet.



    Die Zeitkapsel mit Münzen aus dem Grundstein des Neubaus der ehemaligen Stadtkirche Pforzheim im unrestaurierten Zustand, Quelle: LAD

    Freilegung des Hohlraums unter der Inschriftenplatte. Hier kamen bei weiterer Untersuchung Gläser und eine Zeitkapsel mit Münzen zum Vorschein, Quelle: LAD

    Inschriftenplatte des Grundsteins mit schemenhaftem Abdruck der Grundsteinlegung: 25. August 1829, Quelle: LAD

    Anhebung der Inschriftenplatte des Grundsteins durch Maxim Kromm und Michael Schrem (von links), Quelle: LAD

  • Abteilung 7
    03.07.2018
    Siegerehrung im Internationalen Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" (Mathématiques sans frontières)
    Ehrung der Gewinner der Klassenstufen 9 und 10 aus dem Regierungsbezirk Stuttgart im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wettbewerb stellt erfolgreiche Verbindung von Mathematik und Leitperspektiven wie Teilhabe und Mitwirkung dar.“

    An der diesjährigen Wettbewerbsrunde des internationalen Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ nahmen im Regierungsbezirk Stuttgart 317 Klassen mit insgesamt mehr als 7.700 Schülerinnen und Schülern teil. Die besten Klassen der Stufen 9 und 10 waren nun zur Siegerehrung eingeladen, die am heutigen 3. Juli 2018 in der König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfand.

    Den ersten Platz bei den 9. Klassen belegte die Klasse 9b des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd. Auf dem zweiten Platz folgte die Klasse 9a des Hegel-Gymnasiums Stuttgart-Vaihingen. Auf dem dritten Platz fanden sich gleich drei Teilnehmer wieder: Dies waren die Klasse 9s des Gymnasiums bei Sankt Michael Schwäbisch Hall, die 9a des Gymnasiums Korntal-Münchingen und die 9c des Otto-Hahn-Gymnasiums Ostfildern. Bei den 10. Klassen gewann die 10c des Christoph-Schrempf-Gymnasiums Besigheim den Wettbewerb. Auf dem zweiten Platz folgte die 10b des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen vor dem Drittplatzierten, der Klasse 10b des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd.

    Bei der heutigen Siegesfeier mussten sich die Schülerinnen und Schüler erneut mathematisch, kreativ, aber auch sportlich miteinander messen: So wurde unter diesen acht besten Klassen in einem erneuten Wettbewerb der Tagessieger – die Klasse 10c des Christoph-Schrempf-Gymnasiums Besigheim - ermittelt.

    Umrahmt wurde die Siegerfeier von der Big-Band des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen. Die Urkunden haben die Klassen von den eingeladenen Ehrengästen erhalten.
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Um hier Erfolg zu haben, braucht man nicht nur ‚Mathecracks‘ im Team. Genauso wichtig sind andere Talente wie beispielsweise Kreativität und Fremdsprachenkenntnisse. Es können und müssen sich alle einbringen und somit spiegelt der vom Regierungspräsidium und den Mathematik-Lehrkräften des Heinrich-Heine-Gymnasiums Ostfildern organisierte Wettbewerb auch die Zielsetzung der den Bildungsplänen zugrunde gelegten Leitperspektiven wider.“

    Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin Schule und Bildung im Regierungspräsidium, gratulierte den Klassen zu ihrem Erfolg: „Dieser Wettbewerb ist ein echtes Erfolgsmodell. Mein Dank gilt den Organisatoren, den Kolleginnen und Kollegen, welche die Korrektur der vielen Einsendungen übernommen haben und nicht zuletzt auch den Lehrkräften, welche die Schülerinnen und Schüler motiviert und betreut haben. Ohne ihren Einsatz wäre dieser Wettbewerb nicht denkbar.“

    Dass die Idee von „Mathematik ohne Grenzen“ offenbar funktioniert, sieht man an den in den letzten zehn Jahren gestiegenen Teilnehmerzahlen von zunächst 1.200 Schülern im Jahr 2006 auf jetzt über 7.700. Auch die Tatsache, dass der 1989 in Straßburg erstmals ausgelobte Wettbewerb mittlerweile in über 30 Ländern durchgeführt wird, zeigt, dass das Konzept erfolgreich ist und Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt begeistert.

    Hintergrundinformationen

    Weitere Informationen über den Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ sind unter  www.mog-stuttgart.de zu erhalten. Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb von der Wiedeking-Stiftung, der Dieter-Schwarz-Stiftung, der LBBW und vom Klett-Verlag.

  • Abteilung 1
    03.07.2018
    Erlös aus dem Verkauf selbst genähter Taschen geht an Menschen mit Behinderung
    LEA Ellwangen übergibt Spende an den Rabenhof
     1.v.l.: Thomas Knies (Rabenhof), 2.v.l.: Berthold Weiß (LEA Ellwangen), Mitte: Katja Munz (Rabenhof), Petra Gänsler (EHC) (Quelle: RP Stuttgart)

    ​Üblicherweise freuen sich die Verantwortlichen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen, wenn sie selbst Empfänger von Spenden sind. Doch auch unter anderen Vorzeichen finden Spendenaktionen statt. Petra Gänsler, Regionalleiterin bei der Dienstleistungsfirma European Home Care (EHC), und der LEA-Leiter Berthold Weiß konnten heute (3. Juli) gemeinsam mit einigen Bewohnern der LEA einen Scheck über 100 Euro an Thomas Knies, Leiter Wohnen und Soziale Dienste im Rabenhof Ellwangen, überreichen.

    „Das ist natürlich nur ein kleiner Betrag, für uns zählt aber das Zeichen der Solidarität“, sagte Berthold Weiß bei der Übergabe.

    Die LEA Ellwangen hatte sich mit großem Engagement am Stadtfest „Ellwangen ist bunt“ beteiligt. Bewohner und Bewohnerinnen der LEA hatten Taschen genäht, die sie während des Stadtfestes am vergangenen Wochenende am LEA-Stand verkauft hatten. Durch den Taschenverkauf war es zu zahlreichen Gesprächen und Begegnungen mit der Bürgerschaft und Geflüchteten gekommen. Das Geld wird der Rabenhof für den Kauf von Percussioninstrumenten für sein Musikprojekt verwenden, dessen Mitglieder bereits mehrfach in der LEA oder bei Veranstaltungen rund um die LEA aufgetreten sind.

  • Abteilungen 2 und 7
    02.07.2018
    8,9 Mio. Euro für Projekte der Städtebau- und Schulbauförderung in Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt neun Förderbescheide an Oberbürgermeister Fritz Kuhn

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreichte heute (2. Juli 2018) dem Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn neun Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 8,9 Millionen Euro im Rahmen der Städtebau- und Schulbauförderung. Davon gehen rund 6,9 Mio. Euro in Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen und rund 2 Mio. Euro in die Sanierung der Rilke-Realschule in Stuttgart-Rot. 

    Der Regierungspräsident erläuterte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem beachtenswerten Betrag von 8,9 Millionen Euro acht Städtebauprojekte sowie ein wichtiges Schulbauprojekt der Stadt Stuttgart vorantreiben können. Im Städtebaubereich geben wir damit wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur, die dem Gemeinwesen dient“, so Reimer. Zur Schulbauförderung betonte der Regierungspräsident: „Die Stadt Stuttgart unternimmt in den kommenden Jahren enorme Anstrengungen, die bestehende Schulinfrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern darüber hinaus in zukunftsfähige Schulstandorte weiterzuentwickeln“, so Reimer. „Das Arbeitsumfeld, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte einen Großteil der Zeit verbringen, ist ein wichtiger Aspekt der Bildung und muss daher gefördert werden“, sagte der Regierungspräsident. 

    Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: „Stuttgart ist im Umbruch. Wir wollen die Infrastruktur für alle pflegen und neue schaffen. Die Bürger brauchen Orte, an denen sie sich wohlfühlen und wo sie gern zusammenkommen. So kann gerade in den Stadtquartieren ein Wir-Gefühl entstehen.“ Dank der Programme der Städtebauförderung könne man das Stadtbild pflegen, die Konjunktur fördern und über die Beteiligung der Bürger auch ein Bewusstsein für öffentliche Plätze schaffen. „Mein Dank gilt dem Land, das sein finanzielles Engagement in Stuttgart gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht hat“, so OB Kuhn. Zur Schulbauförderung sagte Kuhn weiter: „Für die Bildung in Stuttgart investieren wir aktuell über 600 Millionen Euro. Diese Investition des Landes kommt Schülern, Lehrern und dem gesamten Bildungs- und Wirtschaftsstandort Stuttgart zu Gute.“ 

    Weitere Informationen

    Die Fördermittel werden für folgende Zwecke eingesetzt: 

    Schulbau
    An der Rilke-Realschule in Stuttgart-Rot investiert die Landeshauptstadt im Rahmen des Schulsanierungsprogramms rund 16,5 Mio. Euro wozu das Land rund 2 Mio. Euro bei. Der Gebäudekomplex aus den 1960er Jahren wird in einer umfassenden Sanierungsmaßnahme in den Jahren 2019 bis 2021 auf einen zukunftsfähigen Stand gebracht.

    Die Sanierungsmaßnahmen umfassen u.a. Fenster inkl. Sonnenschutz, Türen, Fassade inkl. Wärmedämmung, Barrierefreiheit, Leitungen, Heizung und Elektroarbeiten.

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Insgesamt erhält die Stadt Stuttgart in diesem Jahr rund 5 Millionen Euro für Schulbauprojekte - neben dem nun übergebenen Förderbescheid noch drei weitere für die Tiefenbach-Grundschule Rohracker (340.000 €), die Schiller-Grund- und Werkrealschule Bad Cannstatt (1.304.000 €) sowie die Schwab-Grundschule (1.359.000 €).

    Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

    Städtebau
    „Bad Cannstatt 20 - Hallschlag“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Modernisierung und Teilneubau des Kinder- und Jugendhauses, Schaffung eines Westentaschenparks
    „Mühlhausen 03 - Neugereut“: Aufstockung u.a. für Erweiterung des Kinder- und Jugendhauses zum Bürgerhaus, Umgestaltung des Bereichs Marktplatz/ Spirillo/ Fußgängerzone, Aufwertung Grünanlage Seeadlerstraße und Modernisierung KiTa
    „Vaihingen 03 - Dürrlewang“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Neugestaltung des Spielplatzes Lunaweg, private Modernisierungen sowie für das städtebauliche Einzelvorhaben „Umgestaltung des Dürrlewang-Parks“ im Rahmen des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ)
    „Stuttgart 27 - Innenstadt“: Aufstockung für Umgestaltung Querspange, Neuordnung Eichstraße, Erweiterung Nadlerstraße, private Modernisierungen
    „Stuttgart 28 - Bismarckstraße“: Aufstockung für Umgestaltungsmaßnahmen an Elisabethenanlage, Bismarckplatz, Johannesstraße sowie an öffentlichen Flächen am Olga-Areal, private Modernisierungen
    „Stuttgart 29 - Teilbereich Stöckach“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Umgestaltung Stöckachplatz und Else-Kienle-Staffel, Modernisierung und Umnutzung der Villa Berg zum "Haus für Musik und mehr", private Modernisierungen
    „Stuttgart 31 - Kaltental“: Neues Sanierungsgebiet mit Sanierungsschwerpunkten Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, Stärkung der Wohnfunktion durch Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und energetische Ertüchtigung, Stärkung der Nahversorgung

    In diesem Jahr stehen im Bereich Städtebau landesweit rund 245 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Sanierungsmittel lösen auf kommunaler Ebene im Schnitt das rund Achtfache an Investitionen aus. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 2
    02.07.2018
    HEISS AUF LESEN© 2018: Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet die diesjährige Leseclubaktion am 09. Juli 2018 um 10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die diesjährige Auftaktveranstaltung der regierungsbezirksweiten Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© findet statt am 

    Montag, 09. Juli 2018
    von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr
    in der Stadtbibliothek Ditzingen
    Am Laien 3, 71254 Ditzingen 

    Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer wird die Aktion zusammen mit Herrn Oberbürgermeister Michael Makurath eröffnen.

    Im Mittelpunkt von HEISS AUF LESEN© steht der Lesespaß. Kinder und Jugendliche vom Grundschul- bis ins Teenager-Alter sollen außerhalb der Schule für das Lesen begeistert werden. Auch diejenigen, die bisher keinen Leseausweis ihrer Bibliothek haben, sind eingeladen, kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© zu werden. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Ergänzende Informationen:

    Weitere Informationen zu HEISS AUF LESEN© gibt es unter
    www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html

    An der Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© nehmen die Bibliotheken in folgenden Orten teil: 

    Albershausen, Altbach, Aspach, Asperg, Backnang, Bad Boll, Bad Friedrichshall, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Böhmenkirch, Boxberg, Brackenheim, Crailsheim, Creglingen, Denkendorf, Ditzingen, Donzdorf, Ebersbach, Ehningen, Eppingen, Erdmannhausen, Fellbach, Filderstadt, Frickenhausen, Gaildorf, Gäufelden, Geislingen, Gerlingen, Gerstetten, Gingen/Fils, Göppingen, Großbottwar, Güglingen, Gundelsheim, Heiningen, Hemmingen, Herrenberg, Heubach, Hochdorf, Holzgerlingen, Jettingen, Kaisersbach, Kernen im Remstal, Kirchardt, Kirchberg/Jagst, Köngen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leutenbach, Löchgau, Lorch, Magstadt, Marbach, Mötzingen, Murr, Murrhardt, Neuffen, Nordheim, Oberrot, Oberstenfeld, Offenau, Ostfildern, Plochingen, Plüderhausen, Remseck-Pattonville, Remshalden, Schönaich, Schorndorf, Schrozberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwaikheim, Schwieberdingen, Sindelfingen, Steinenbronn, Steinheim, Süßen, Tauberbischofsheim, Uhingen, Untereisesheim, Urbach, Waiblingen, Waldenbuch, Wangen, Wäschenbeuren, Weil der Stadt, Weil im Schönbuch, Weilheim/Teck, Weinstadt, Bildungszentrum Weissach im Tal, Weissach im Tal Unterweissach, Welzheim, Wendlingen, Wertheim, Winnenden, Zaberfeld

  • Abteilung 5
    29.06.2018
    Rund 600.000 Euro Landesmittel für die Kanalsanierung in Forchtenberg-Ernsbach (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Von der Maßnahme profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Forchtenberg als auch die Umwelt.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat gestern (28. Juni 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 600.000 Euro für Kanalsanierungsmaßnahmen im Tei-lort Ernsbach der Stadt Forchtenberg (Hohenlohekreis) gegeben.

    „Die Landesmittel sind in Forchtenberg gut angelegt. Denn von der Maßnahme profi-tieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Umwelt“, erläuterte Regie-rungspräsident Reimer. Die Sanierung ermögliche der Stadt, ihr Abwasser effizienter zu beseitigen, sodass künftig kein Schmutzwasser mehr durch undichte Kanäle ins Grundwasser versickern könne.

    Das Land unterstützt mit den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft Kommunen und kommunale Zweckverbände u.a. bei der Umsetzung von kommunalen Abwasserbe-seitigungsmaßnahmen. Über die dort verankerte sogenannte Härtefallregelung kön-nen Kommunen, die ein effektives Wasser- und Abwasserentgelt von mindestens 6,90 Euro pro Kubikmeter erreichen, in Einzelfällen eine Zuwendung für Kanalsanie-rungs- und –erneuerungsmaßnahmen erhalten.

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Im Regie-rungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 22 Millionen Euro bereit. Ein Teil dieser Mittel kann für derartige Härtefallmaßnahmen verwendet werden.

  • Abteilung 8
    29.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt den Abschluss der Stadtkerngrabung in Ehingen / Donau (Alb-Donau-Kreis) bekannt

    ​Die Einwohner von Ehingen (Donau) hatten sich bereits an die Anwesenheit der Archäologen in der Nähe des Marktplatzes gewöhnt. Seit November 2017 fand auf dem Areal des zukünftigen Volksbankhöfe-Komplexes eine archäologische Ausgrabung statt. Nun sind die Arbeiten dort seit Anfang Juni beendet, sieben Wochen früher als geplant und das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt den Abschluss der Stadtkerngrabung in Ehingen (Donau) bekannt.

    Die erste großangelegte Ausgrabung im Stadtkern förderte einige Überraschungen zutage. Man hatte mit Spuren mittelalterlichen Handwerks in den Hinterhöfen gerechnet. Stattdessen kamen vor allem die „stillen Örtchen” der ehemaligen Bewohner zum Vorschein. Nicht weniger als elf Latrinen konnten die Archäologen der Firma Archäograph ganz oder teilweise freilegen.

    Die Toiletten gehörten zu den inzwischen abgerissenen Häusern an der Schul- und der Sonnengasse. Sie waren nicht alle gleichzeitig in Benutzung. War eine Latrine voll, wurde in der Nachbarschaft eine neue ausgehoben. Obwohl das schon damals nicht gerne gesehen wurde, entsorgten die Ehinger auch ihren Hausmüll im Abort – eine wahre Fundgrube für Archäologen. Die Abfälle geben Auskunft über die Lebensgewohnheiten vom späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit: Neben zerbrochenen Gefäßen haben sich vor allem die Knochen verschiedener Tiere erhalten. Aber auch Lederreste, Obstkerne und andere vergängliche Materialien konnten geborgen werden.

    Sogar ein bislang unbekannter Keller an der Sonnengasse kam bei den Grabungen zum Vorschein. Die Funde, die darin geborgen wurden, lassen darauf schließen, dass er bereits im 18. Jahrhundert zugeschüttet worden war. Kein Wunder also, dass die Anwohner davon nichts wussten.

    Während nun auf dem Areal die Baumaschinen anrücken, geht für die Archäologen die Arbeit am Schreibtisch weiter. Zahlreiche Funde müssen gereinigt und untersucht, Bodenproben ausgewertet, Pläne erstellt werden. Viele Fragen zum täglichen Leben vergangener Jahrhunderte im Zentrum von Ehingen können dann beantwortet werden.

    Knochen und Pflanzenreste geben Auskunft über den Speiseplan im späten Mittelalter. Bruchstücke von Geschirr spiegeln den Geldbeutel und den Geschmack der Eigentümer wider. Nur wenige Funde vermitteln einen derart direkten Einblick, wie das Tonfigürchen, das in einer der Latrinen gefunden wurde: Es zeigt eine Frau, nach der Mode des 16. Jahrhunderts gekleidet, wie sie auch in einem der Bürgerhäuser in der Nähe des Marktplatzes gelebt haben könnte.

    Anlage: Bilder (PDF, 1,6 MB)

  • Abteilung 1
    29.06.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen (Ostalbkreis) - Feierliche Eröffnung mit Staatssekretärin Theresa Schopper und Regierungspräsident Wolfgang Reimer
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Feierlichkeiten: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, geflüchteten Menschen mit Respekt und Menschlichkeit wieder Hoffnung für ihr künftiges Leben zu geben.“

    Vor 70 Jahren wurde die Menschenrechtscharta von den Vereinten Nationen verabschiedet und steht nun im Mittelpunkt einer Kunstinstallation in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen. 

    Zur heutigen feierlichen Eröffnung (29. Juni 2018) danke Regierungspräsident Wolfgang Reimer in seinem Grußwort dem Künstler Horst Solf und sprach über die Bedeutung der Thematik und die Wahl des Ausstellungsortes: „Das Regierungspräsidium und besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtung haben es sich zur Aufgabe gemacht, geflüchteten Menschen mit Respekt und Menschlichkeit wieder Hoffnung für ihr künftiges Leben zu geben. Ein Rechtsstaat muss immer den Anspruch haben, beim Vollzug von Gesetzen auch die menschliche Seite zu berücksichtigen. Nur so können wir die Anforderungen, die die universellen Menschenrechte aus der UN-Charta stellen, auch umfassend erfüllen“, so Reimer.

    „Mit der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta hat sich die Welt globale und unteilbare Maßstäbe gesetzt“, betonte Staatsekretärin Theresa Schopper, in ihrer Ansprache. „Die UN-Menschenrechtscharta beinhaltet einen Auftrag an uns alle, uns für die Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen als Grundlage von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen. Das gilt natürlich auch für den Umgang mit Menschen, die bei uns Schutz suchen.“

    Vor mehr als einem Jahr ist der Künstler Horst Solf an das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Bitte herangetreten, ein großes Projekt zum 70-jährigen Jubiläum der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen verwirklichen zu dürfen. Seither arbeitete er an über 20 Kunstwerken zu den Menschenrechtsartikeln, die nun erstmals in einer großen Installation in der Halle 101 der Ellwanger Erstaufnahmeeinrichtung zu sehen sind. 

    „Es gibt keinen geeigneteren Platz als diesen, ein Kunstprojekt zu diesem Thema in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, ergänzte der Stuttgarter Regierungspräsident zum ungewöhnlichen Ausstellungsort. Habe nicht diese Halle 101 für mehr als ein halbes Jahr als Notunterkunft gedient und teilweise mehr als 300 Menschen nach ihrer Flucht oder Vertreibung Schutz und Obdach geboten.

    „Es ist das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Einerseits leben wir in einem Land, das sich seit mehr als 70 Jahren friedlich entwickeln kann. Und andererseits erleben wir den teilweise massenhaften Zuzug von geflüchteten Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil Menschenrechte dort mit Füßen getreten werden“, sagte Solf bei der Vernissage der Ausstellung in Ellwangen. Der Künstler hat dieses Spannungsverhältnis in großformatige Bilder umgesetzt. Es sind düstere, manchmal apokalyptische Szenen, die mit farbenfrohem Jubel kontrastieren. 

    Das Gesamtwerk nimmt eine Fläche von rund 350 Quadratmeter bei einer Raumhöhe von 5,5 Metern ein. Es war der Wunsch von Solf, mit Kindern der Ellwanger Schulen die gemeinsame "Friedensfeier" inhaltlich zu gestalten. Aus diesem Grunde hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler befragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. „Ich will, dass sich die Jugendlichen Gedanken über ihre Zukunft machen. In welch einem Staat wollen sie leben? Was sind die Fundamente unserer Gesellschaft?“, ergänzte Horst Solf.

    Die Eröffnungsfeier wurde von Ellwanger Schülerinnen und Schülern mitgestaltet. Eine Bigband und ein Chor setzten die musikalischen Akzente. Während der zweiwöchigen Ausstellungszeit werden Schülerinnen und Schüler aller Ellwanger Schulen Führungen anbieten, es wird einen Vortrag über Politik und Kunst sowie eine Theatervorstellung geben, welche im Rahmen des LEA-Sommerfestes am 07.07.2018 stattfindet. 

    Die Ausstellung kann im Rahmen von Führungen bis zum 15.07.2018 besucht werden. Sie ist täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Mit einer Finissage am Sonntag, 15. Juli, um 11:00 Uhr wird die Ausstellung beendet. 

    Einladung (pdf, 966 KB)
    Plakat (pdf, 3 MB)
    Rahmenprogramm (11 KB)

  • Abteilungen 2 und 7
    29.06.2018
    Städtebauförderung und Schulbauförderung 2018 - Förderbescheide für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Creglingen, Niederstetten und Weikersheim (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Förderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer (2.v.l.) übergibt die Förderbescheide an Bürgermeister Uwe Hehn (1.v.l.), Bürgermeister Klaus Kornberger (2.v.r.) und Bürgermeisterin Heike Naber (1.v.r.)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (29. Juni 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in den drei Kommunen Creglingen, Niederstetten und Weikersheim auch drei Förderbescheide. Rund 650.000 Euro Finanzhilfen des Städtebauförderprogramms Investitionspakt Soziale Integration erhält Niederstetten für die städtebauliche Maßnahme „Erneuerung des Heimatmuseums mit Bürgertreff“. Rund 1,5 Millionen aus dem Schulsanierungsprogramm des Landes erhalten Creglingen und Weikersheim für die Modernisierung ihrer Schulen. Für die bereits laufende Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte III“ erhält Weikersheim 2018 als Aufstockung im Landessanierungsprogramm (LSP) Fördermittel in Höhe von 440.000 Euro. Dieser Bescheid wurde bereits Anfang Juni übersandt.

    „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur. Durch die Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds dient sie gleichzeitig auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts. Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Auch das Umfeld, konkret das Schulgebäude, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte einen Großteil der Zeit verbringen, ist ein wichtiger Aspekt der Bildung und muss daher gefördert werden“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. 

    Mit den Programmen der Städtebau- und Schulbauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer in allen drei besuchten Kommunen gemeinsam mit der Bürgermeisterin und den beiden Bürgermeistern auch einen Eindruck von aktuell laufenden und geplanten Baumaßnahmen. 

    Creglingens Bürgermeister Uwe Hehn zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut: „Eine Fachförderung dieser Größenordnung hilft uns den überregional bedeutenden Schulstandort zu erhalten und ergänzt mit eigenen Mitteln als zukunftssicheren sowie in der Ausstattung als technisch hochwertigen und attraktiven Schulcampus auszubauen.“
    Auch Niederstettens Bürgermeisterin Heike Naber zeigt sich sehr dankbar für die zusätzliche Förderung aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“. Das Bund-Länder-Programm ermöglicht der Stadt Niederstetten in der Kernstadt die soziale Infrastruktur anzupassen und eine bislang fehlende Einrichtung für die Bevölkerung zu schaffen.
    Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger ergänzte: „Bildung und Betreuung ist auch im ländlichen Raum ein großes Zukunftsthema. Mit der Mittelbereitstellung erhält unsere Grundschule neben der Gemeinschaftsschule die verdiente Aufwertung. Hier schafft das Land gemeinsam mit der Stadt gute Rahmenbedingungen für den Schulstandort und damit für unsere Kinder.“

    In diesem Jahr stehen landesweit im Bereich der Städtebauförderung rund 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies knapp 89 Millionen Euro. Daneben fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart auch insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 4
    28.06.2018
    A 8 zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe - Arbeiten auf der BAB A 8 gehen gut voran
    Nächtliche Vollsperrungen der Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe von Tübingen B 27 aus kommend sowie auf der B 27 in beiden Fahrtrichtungen im Bereich vom Echterdinger Ei

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Montag, den 18. Juni 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen begonnen. Die gesamte Maßnahme dauert rund fünf Monate und wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    Wie in der letzten Mitteilung erwähnt, werden bereits im ersten Abschnitt im Bereich des Standstreifens und dem ersten Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3 Kilometern die vorhandenen Betonplatten herausgebrochen und der vorhandene Asphalt herausgefräst.

    Am ersten Bauwerk von Karlsruhe kommend werden die Außenkappen abgebrochen.

    Auf diesem Streckenabschnitt befinden sich drei Bauwerke. Es werden hier drei Gerüste für die Sanierung an den dazwischen befindlichen Bauwerken angebracht. Das erste Hängegerüst ist bereits vom 18.Juni bis 22. Juni in Fahrtrichtung München von der B 27 aus Stuttgart kommend angebracht worden.

    In den Nächten von Montag, den 02. Juli, bis Mittwoch, den 04. Juli, wird jeweils zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr die Auffahrt von der B 27 aus Tübingen kommend in Fahrtrichtung zur BAB A 8 Karlsruhe, ab dem Teiler zur BAB A8 Karlsruhe/München, voll gesperrt.
    Der Verkehr, der von Tübingen/B 27 aus kommt und nach Karlsruhe möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geführt.

    In den Nächten von Mittwoch, den 04.Juli, bis Freitag, den 06. Juli, wird jeweils zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich des Echterdinger Eis voll gesperrt.
    Der Verkehr der aus Tübingen/B 27 oder Leinfelden-Echterdingen nach Stuttgart/B 27 möchte, wird über die ausgeschilderte Parallelstrecke der BAB A 8 in Fahrtrichtung München über Stuttgart-Messe zurück zur BAB A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geleitet. Der Verkehr kann dann über die Ausfahrt am Echterdinger Ei auf die B 27 nach Stuttgart fahren. 

    In der Nacht von Freitag, den 06.Juli, auf Samstag, den 07. Juli sowie von Montag, den 09. Juli, auf Dienstag, den 10. Juli wird zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen im Bereich des Echterdinger Ei voll gesperrt.
    Der Verkehr der aus Stuttgart/B 27 oder von der BAB A 8 München aus kommend und nach Tübingen/B 27 möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zur Ausfahrt Stuttgart Möhringen geführt. Von dort aus, wird der Verkehr parallel zur BAB A 8 München, in Richtung Leinfelden–Echterdingen zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen geleitet.

    In den darauf folgenden Bauphasen ist mehrfach ein Umbau der Verkehrsführung erforderlich. Jeweils zu Beginn einer neuen Bauphase werden wir rechtzeitig über die Änderungen informieren.

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie den Brückenbau langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der  A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    28.06.2018
    Schulbauförderung 2018 - Förderbescheid für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Plochingen übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Generalsanierung und der Umbau sind schwierige Aufgaben für eine Kommune, die nur mit der Unterstützung durch Förderungen realisiert werden können.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (28. Juni 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in der Stadt Plochingen einen Förderbescheid über 2,224 Millionen Euro aus dem Schulsanierungsprogramm des Landes für die Modernisierung der Burgschule.

    „Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Die Generalsanierung und der Umbau sind schwierige Aufgaben für eine Kommune, die nur mit der Unterstützung durch Förderungen realisiert werden können“, betonte Reimer bei seinem Besuch im Rathaus. „Ich freue mich diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und die nachhaltige Entwicklung der Stadt Plochingen und ihrer Bildungseinrichtungen zu fördern“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Mit dem Programm der Schulbauförderung können die Kommunen sowohl auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren als auch die bestehende Schulinfrastruktur modernisieren.

    Bürgermeister Frank Buß betonte: „Die Fachförderung in dieser Größenordnung hilft unserer Stadt den ersten bedeutenden Schritt zur Sanierung und Weiterentwicklung des Unteren Schulzentrums zu gehen. Zugleich hoffen wir auf eine Verstetigung des Schulsanierungsprogramms.“ Für die über einen Zeitraum von rund 10 Jahren angelegte Generalsanierung des Schulcampus (Grundschule, Realschule und Gymnasium), zu dem auch die Burgschule gehört, hat die Stadt bereits einen weiteren Förderantrag auf Sanierung gestellt.

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 8
    28.06.2018
    Veranstaltung „Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler und seine Außenlager - Neue Blicke auf einen komplexen Ort“
    Kolloquium am 29. Juni 2018 im Rahmen der deutsch-französischen Ausstellung „Natzweiler: Spuren/Traces“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Im Rahmen der Sonderausstellung „Natzweiler: Spuren/Traces“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart veranstaltet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, die oberste Denkmalschutzbehörde, ein Kolloquium zum Thema „Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler und seine Außenlager – Neue Blicke auf einen komplexen Ort“.
     
    Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Kommen Sie
     
    am Freitag, 29. Juni 2018, um 15:00 Uhr
    ins Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal
    Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart
     
    Auch nach fast 75 Jahren ist die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler und seiner Außenlager auf beiden Seiten des Rheins nicht abgeschlossen. Zahlreiche Projekte und Initiativen widmen sich deshalb der Erforschung der Stätten und dem Bewahren der Erinnerung an diesen Orten.
     
    Vertreter(innen) der Landesdenkmalpflege, der Gedenkstätten und der Künstler stellen in kurzen Vorträgen ihre jeweiligen Projekte und Herangehensweisen vor und tauschen sich im Anschluss daran unter einander und mit den Teilnehmer(inne)n der Veranstaltung zum Thema aus.
     
    Wir bitten die Vertreterinnen und Vertreter der Presse, ihre Teilnahme bis morgen, 29.06.2018, 11:00 Uhr anzukündigen (pressestelle@rps.bwl.de) und bitten um Entschuldigung für die kurzfristige Einladung.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
     
    Pressestelle des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Tel. 0711/904-10002
     

    Hintergrundinformationen


    Weiterführende Informationen zum Ausstellungsprojekt und zur Tagung finden Sie unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/bauen/denkmalschutz-und-pflege/natzweiler-spuren/.
     
    Das Kolloquium ist Teil des Begleitprogrammes der Ausstellung. Expert*innen und Vertreter*innen der Landesdenkmalpflege, der Gedenkstätten und der Künstler stellen in kurzen Vorträgen ihre Projekte vor und tauschen sich im Anschluss daran unter einander und mit den Teilnehmer(inne)n der Veranstaltung zum Thema aus:
     
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird in das Thema einführen.
     
    Frédérique Neau-Dufour (Centre Européen du Résistant Déporté) und Dorothee Roos (Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V.) sprechen über die Arbeit der Gedenkstätten und umreißen den Weg „vom Kulturbruch zum Kulturerbe“
     
    Unter dem Motto “UTOPIA – Kunst ist die Zukunft der Menschheit“ stellt der bildende Künstler Luc Demissy das bilaterale Kunstprojekt „Fraternité/Brüderlichkeit“ vor.
     
    Pierre Dufour, Architekt mit denkmalpflegerischem Schwerpunkt, wird in seinem Vortrag auf die besonderen Anforderungen eingehen, die die ehemaligen KL-Außenlager und heutige Gedenkstätten an Architektur und Denkmalpflege stellen.
     
    Dr. Christian Bollacher und Dr. Barbara Hausmair, beide vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, werden über die denkmalpflegerische Erfassung und archäologische Erforschung der ehemaligen Außenlager berichten.
     
    Sibylle Thelen, Landeszentrale für politische Bildung BW, führt durch den Nachmittag und moderiert die Veranstaltung.

     
    Anlage: Einladung (PDF, 94 KB)

    Die Ausstellung „Natzweiler: Spuren/Traces“ findet vom 12. Juni bis 4. Juli 2018 anlässlich der Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels an die Gedenkstätten an Standorten des ehemaligen KZ-Komplexes beiderseits des Rheins statt und wurde vom Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW, der obersten Denkmalschutzbehörde kuratiert.
    Sie zeigt auf über 600 qm die gemeinsame Spurensuche von deutschen und französischen Künstler(inne)n, Schüler(inne)n, Gedenkstättenvertreter(inne)n und Denkmalpfleger(inne)n. Die Besucher sind eingeladen, sich in den drei Ausstellungsteilen „Erinnerung/Mémoire“, „Kunst/Art“ und „Denkmal/Monument“ mit ihnen auf die Suche nach den Spuren zu begeben.
     
    Das Europäische Kulturerbe-Siegel wurde im März 2018 den 15 Gedenkstätten an Standorten des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass und Baden-Württemberg für ihre grenzüberschreitende Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit, die gegen das Verdrängen und Vergessen dieses historischen Erbes der NS-Zeit wirkt, verliehen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Völkerverständigung.

  • Abteilung 8
    27.06.2018
    Historische Ortsanalyse Waldenburg, Hohenlohekreis
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 04. Juli um 19:30 Uhr in Waldenburg

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Ortsanalyse für Waldenburg ist fertiggestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird die Ausarbeitung an die Stadt Waldenburg übergeben und im Rahmen eines „historischen Gesprächsabends“ erläutern.

    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Bitte kommen Sie am

    Mittwoch, den 04. Juli 2018,
    um 19:30 Uhr in das Rathaus, Großer Sitzungssaal,
    in der Hauptstraße 13 in 74638 Waldenburg.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Hintergrundinformationen:

    Zu den vorbereitenden Untersuchungen für das Sanierungsgebiet Altstadt Walden-burg wurde eine historische Ortsanalyse erstellt, in der die städtebaulichen und denkmalpflegerischen Werte aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt stehen Eckdaten der Waldenburger Stadtgeschichte, alte Pläne und ein denkmalpflegerischer Wertekatalog.

    Die Stadt Waldenburg liegt im Hohenlohekreis. Die Stadt auf Spornlage ist durch ihre charakteristische Stadtsilhouette mit Schloss und Ummauerung bereits aus weiter Ferne erkennbar. Der so genannte „Balkon Hohenlohes“ ermöglicht einen weiten Blick über die Hohenloher Ebene und die Waldenburger Berge. Der Beginn der Siedlungsgeschichte wird bereits zur Stauferzeit im 12. Jh. angenommen. Spätestens mit dem Burgenbau im 13. Jahrhundert beginnt eine Besiedlung des Bergsporns. Die Aufrüstung der Stadtmauern und Verteidigungsanlagen im 15. Jahrhundert ist bis heute im Stadtbild Waldenburgs präsent. Besonders prägend, sowohl ortsgeschichtlich, als auch stadtbaugeschichtlich, sind die Folgen des Zweiten Weltkrieges. In den letzten Kriegstagen 1945 besetzten deutsche Soldaten die Stadt und nutzen sie als Gefechtsstation. Waldenburg wurde so fast in Gänze in seinem baulichen Bestand zerstört. Die Folge war ein fast vollständiger Wiederaufbau in den 1950er Jahren, der den Baubestand und den Stadtgrundriss bis heute prägt.

    Die Kulturdenkmale setzen sich zusammen aus noch erhaltenen älteren Gebäuden wie Kirche oder Schloss, zeigen aber auch die Wertigkeiten der Wiederaufbauzeit, zum Beispiel in den verwaltungsgeschichtlichen Gebäuden wie dem neuen Rathaus. Um diese Einzeldenkmale in einem Kontext zu verbinden, sind so genannte erhaltenswerte Gebäude von hoher Wichtigkeit, da sie den größeren Kontext des historischen Verständnisses bis heute mitprägen. So sind zum Beispiel die Wettgasse und ihre Mauerbebauung bis heute charakteristisch für die Stadt im 18. Jahrhundert aber auch der Inbegriff der Interpretation und des Rückgriffes auf Historisches in den 1950er Jahren. Waldenburg zeigt in seinem heutigen Bestand aus Kulturdenkmalen und erhaltenswerten Gebäuden den Umgang der 1950er Jahren mit historischem Baubestand. So vollzieht sich hier der städtebauliche Wiederaufbau in einem die Historie unterstreichenden und traditionellen Baukonzept.

    Die Intention der historischen Ortsanalyse ist eine ganzheitliche und zugleich knappe Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen beteiligten Behörden und Personen zur Verfügung.

  • Abteilung 7
    27.06.2018
    Internationaler Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" (Mathématiques sans frontières)
    Siegerehrung der Gewinner der Klassenstufen 9 und 10 aus dem Regierungsbezirk Stuttgart am 3. Juli 2018 in Stuttgart

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir laden Sie herzlich ein zur Siegesfeier der diesjährigen Wettbewerbsrunde des internationalen Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen.“

    Bitte kommen Sie am

    Dienstag, den 3. Juli 2018,
    um 11:00 Uhr
    in die König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft,
    Willi-Bleicher-Straße 19 in 70174 Stuttgart.
     
    Die Klassen werden die Urkunden von den eingeladenen Ehrengästen erhalten, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Hauptsponsoren, der Wiedeking-Stiftung, der Dieter-Schwarz-Stiftung, der LBBW, des Klett-Verlags sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart.
     
    Umrahmt wird die Siegerfeier von der Big-Band des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen. Zudem müssen sich die Schülerinnen und Schüler bei der Siegesfeier erneut mathematisch, kreativ und sportlich miteinander messen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
     

    Hintergrundinformationen

    Weitere Informationen über den Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ sind unter
    www.mog-stuttgart.de zu erhalten.
     
    Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb von der Wiedeking-Stiftung, vom Klett-Verlag und vom Kultusministerium Baden-Württemberg.
     
    An der diesjährigen Wettbewerbsrunde nahmen im Regierungsbezirk Stuttgart 317 Klassen mit insgesamt rund 7.700 Schülerinnen und Schülern teil. Die besten Klassen der Stufen 9 und 10 sind nun zur Siegerehrung am 3. Juli 2018 eingeladen, die in der König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfindet.
     
    Die zu prämierenden Beiträge kommen von den folgenden Gymnasien:
    Hegel-Gymnasium Stuttgart-Vaihingen, Gymnasium bei St. Michael in Schwäbisch Hall, Gymnasium Korntal-Münchingen, Otto-Hahn-Gymnasium Ostfildern, Christoph-Schrempf-Gymnasium Besigheim, Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd und Peutinger-Gymnasium Ellwangen.

  • Abteilung 4
    27.06.2018
    B 14 Kappelbergtunnel – Beginn der Arbeiten am zweiten Havariebecken
    Geschwindigkeitsbeschränkung im Tunnel und Sperrung des Standstreifens ab Tunnelende in Richtung Stuttgart voraussichtlich vom 29. Juni bis voraussichtlich 4. August

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart begann im Februar 2018 mit dem Bau des ersten von zwei Havariebecken am Kappelbergtunnel bei Fellbach. Diese Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Kappelbergtunnel.

    Zunächst wurde das östliche Becken gebaut und Leitungen verlegt. Jetzt werden die Schächte und Leitungen des westlichen Beckens gebaut.

    Während der Zeit von 29. Juni bis voraussichtlich 4. August 2018 wird vorerst nur der Standstreifen nach dem Kappelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart, auf einer Länge von ca. 100 m gesperrt. Ab der Einfahrt in den Tunnel gilt über die gesamte Bauzeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern. Zusätzlich ist ein zeitweiser Einzug des rechten Fahrstreifens notwendig. Dieser wird voraussichtlich
    3-4x für ca. 3 Tage andauern und außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr eingerichtet. Der Fahrstreifeneinzug beginnt an der Tunneleinfahrt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.06.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1125 und Ausbau des Kreisverkehrs in Kleinglattbach: Umstellung der Verkehrsführung
    Freigabe der L 1125 mit Kreisverkehr und Anbindung von Kleinglattbach - Sperrung der K 1697

    ​Die Arbeiten an der L 1125 und dem neu erstellten Kreisverkehr gehen dem Ende entgegen. Die bisher gesperrten Verkehrsverbindungen der L 1125 von Kleinglattbach kommend zur B 10 und der L 1106 von Ensingen nach Kleinglattbach werden voraussichtlich am Samstag, den 30.06.2018, dem Verkehr wieder zur Verfügung stehen.

    Mit der Freigabe dieser Verkehrsverbindungen entfällt dann die Möglichkeit von Ensingen nach Illingen über die K 1697 bzw. zum „Perfekten Standort“ zu fahren. Die K1697 wird vom Land für den Landkreis Ludwigsburg saniert. Diese Verbindung bleibt bis voraussichtlich zum 14. Juli 2018 gesperrt.

    Die zulässige Geschwindigkeit wird auf dem sanierten Streckenabschnitt der L 1125 bis zur Fertigstellung der Markierung und der noch wiederherzustellenden Schutzplanken zunächst auf 50 km/h beschränkt.

    Die Umleitungsstrecke von Kleinglattbach oder Ensingen aus kommend in Richtung „Perfekter Standort“ / Illingen erfolgt über die L 1125 weiter über die neue Bahnhofstraße auf die Kleinglattbacher Straße und umgekehrt.

    Von Ensingen über die L1106 kommend gelangt man zum „Perfekten Standort“ ebenfalls über die L 1125 / neue Bahnhofstraße und die Kleinglattbacher Straße.

    Der Anliegerverkehr bleibt stets gewährleistet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    27.06.2018
    Jahresbericht des Regierungspräsidiums Stuttgart zum Lärmschutz für den Flughafen Stuttgart für das Jahr 2017 - Abweichungen von Flugrouten zur Vermeidung von Gefahrensituationen bei Extremwetterlagen im Sommer notwendig
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Lärmschutzbeauftrage des Regierungspräsidiums Stuttgart hat einen bedeutenden Auftrag für die gesamte Region und deren Anwohnerinnen und Anwohner.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat den Jahresbericht zum Lärmschutz für den Flughafen Stuttgart für das Jahr 2017 vorgelegt. Dieser ist ab sofort auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Documents/46_lsb2017.pdf

    verfügbar. Er vermittelt einen umfassenden Einblick in den Luftverkehr rund um den Flughafen Stuttgart, die dabei gewählten Start- und Landerichtungen sowie in die Nachtflüge des Linien- und Charterverkehrs.

    Die Anzahl der Flugbewegungen ist mit rund 130.000 um 1,5 % leicht gefallen. Die Zahl der beförderten Passagiere hingegen, ist um 3,1 % auf rund 11 Millionen angestiegen.

    Insbesondere in den Monaten Mai bis Juli 2017 gab es wegen extremer Wetterlagen tatsächliche Abweichungen von den Flugrouten. Diese sind zur Vermeidung von Gefahrensituationen auf Grund der geltenden Vorschriften erforderlich.

    2017 sank die Gesamtzahl aller Fluglärmbeschwerden um 36 % auf 796 (2016: 1236), hauptsächlich weil einige Beschwerdeführer nicht mehr oder nur noch in  geringerem Umfang tätig waren. In der Beschwerdestatistik wurden 528 Fälle bezüglich örtlicher Herkunft und Beschwerdeart näher betrachtet. Schwerpunkte waren Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt.

    Die Flugbewegungen ziviler Strahlflugzeuge während der Nachtflugbeschränkung stiegen 2017 teils wegen extremer Wetterlagen um 6 % auf 1.478 (2016: 1.399). Von diesen Flugbewegungen entfielen 965 Flüge (65 % Anteil) auf die Nachtluftpost, 356 (24 %) auf verspätete Landungen bis 24.00 Uhr sowie 114 Flüge (8 %) auf Einzelfall-Ausnahmegenehmigungen.

    Erfreulicherweise erfüllten 98,5 % aller am Flughafen Stuttgart eingesetzten Verkehrsflugzeuge den höchsten Schallschutz nach den einschlägigen Bestimmungen.

    „Der Lärmschutz auf den Fildern ist mir ein wichtiges Anliegen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Der Lärmschutzbeauftrage des Regierungspräsidiums Stuttgart für den Flughafen Stuttgart hat einen bedeutenden Auftrag für die gesamte Region und deren Anwohnerinnen und Anwohner. Ich freue mich, dass trotz gestiegener Passagierzahlen die Lärmvorgabe klar eingehalten wird“, so der Stuttgarter Regierungspräsident anlässlich der Veröffentlichung.

    Im Jahre 2017 wurden 114 Nachtflüge aufgrund von Einzelfall-Ausnahmegenehmigungen durchgeführt. Das sind lediglich 8 % der Nachtflüge, jedoch 19 mehr als im Vorjahr (2016: 95). Die vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigten Abweichungen von den regulären Betriebszeiten erfolgten allesamt unter sorgfältiger Prüfung des öffentlichen Interesses und insbesondere zu Gunsten der Verkehrssicherheit. Gleichzeitig wurde auch das Ruhebedürfnis der Anwohner weitest möglich berücksichtigt. Die Zahl der verspäteten Landungen nahm um 77 auf 356 zu. Ursächlich für die im Berichtsjahr verspäteten Landungen waren hauptsächlich  verschiedene Streiks von Piloten sowie schlechtes Wetter während der Sommermonate.
    Alle Nachtflüge werden durch den Lärmschutzbeauftragten für den Flughafen Stuttgart beim Regierungspräsidium auf Einhaltung der Nachtflugbeschränkung nachträglich überprüft. Im Berichtsjahr gab es 145 (2016 = 153) Beschwerden über Nachtflug, damit der zweithäufigste Beschwerdegrund. Davon wurden viele wegen des Verdachts der Verletzung der Nachtflugbeschränkung vorgetragen.

    Die abermals gefallenen Beschwerdezahlen im Nachtflugverkehr sind u.a. darauf zurückzuführen, dass die Nachtluftpostflüge ausschließlich mit besonders leisen Flugzeugen durchgeführt werden dürfen. Da diese Flüge 65 % der Nachtflüge ausmachten, konnte auch hier eine deutliche Entlastung erreicht werden.

    Für die rechtssichere Auswertung von Flugwegen, Flugspuren, Flughöhen oder Abweichungen von Flugverfahren (Freigaben) sind die deutsche Flugsicherung (DFS) und als Fachaufsicht das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zuständig. Deshalb bitten wir seit 2016 die Beschwerdeführer, sich direkt an diese Behörden zu wenden. Solche, beim Lärmschutzbeauftragten eingehende Beschwerden, können mangels Auswertungsmöglichkeiten nicht beantwortet werden. Nach der statistischen Erfassung ergeht an den Beschwerdeführer der entsprechende Hinweis auf die DFS und das BAF.
     
    Der Lärmschutzbeauftragte für den Flughafen Stuttgart beim Regierungspräsidium ist unter der Telefonnummer 0711/9484711 erreichbar. Die Jahresberichte der Vorjahre können unter folgendem Link abgerufen werden:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref46/Seiten/Laermschutzbeauftragter.aspx

  • Abteilung 8
    26.06.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Einladung zur Öffnung des Grundsteins der ehemaligen Stadtkirche Pforzheim am 2. Juli, um 10.30 Uhr.

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Zuge der seit 2013 andauernden archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart auf dem Rathaushof in Pforzheim wurden weite Teile der massiven Fundamente des „Hübsch-Baus“ freigelegt. Dabei stieß das Grabungsteam dieses Jahr in den Fundamenten des Nordturms auf den Grundstein mit eingelassener Inschriftenplatte. Die Platte verschließt offenbar einen kleinen Hohlraum im Grundstein, in dem eine Zeitkapsel oder ähnliches zu vermuten ist.

    Das Landesamt für Denkmalpflege lädt Sie herzlich ein, bei der Öffnung des Grundsteins zugegen zu sein.

    Bitte kommen Sie am

    Montag, den 2. Juli 2018, um 10.30 Uhr,
    zum Rathaushof in 75172 Pforzheim,
    Treffpunkt Grabungseingang am Technischen Rathaus.
     
    Der Grundstein und die Inschriftenplatte werden nach der Öffnung zur restauratorischen Bearbeitung geborgen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
     
     

    Hintergrundinformationen

    Die Stadtkirche Pforzheim hatte eine bewegte Geschichte. Im 13. Jahrhundert ursprünglich als Klosterkirche der Dominikaner errichtet, diente sie ab der Reformation 1566 als Pfarrkirche der Stadtgemeinde. Infolge der Zerstörung im Pfälzer Erbfolgekrieg 1692 wurde die einstige gotische Basilika 1716 bis 1721 auf den alten Grundmauern als protestantische Saalkirche wieder aufgebaut. Diese Kirche fiel 1789 zusammen mit 44 weiteren Gebäuden einem lokalen Brandereignis zum Opfer. Auf dem schließlich 1812 einplanierten Gelände war ein Neubau vorgesehen. Nach verschiedenen Entwürfen, u.a. 1816 von Friedrich Weinbrenner, sollte 1829 schließlich eine vom badischen Baumeister Heinrich Hübsch geplante Kirche mit doppeltürmiger Westfassade verwirklicht werden. Der Bau gedieh jedoch nie über die Fundamente hinaus und der spätere Schulplatz wurde 1847/48 endgültig eingeebnet.

  • Abteilung 5
    26.06.2018
    Fördermittel Abwasserbeseitigung - Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Fördermittelbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Bretzfeld (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute (26. Juni 2018) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Bretzfeld, Martin Piott, übergeben. Mit den Fördermitteln wird eine knapp drei Kilometer lange Freispiegelleitung bis in den Teilort Scheppach errichtet. Von dort wird künftig das zu reinigende Abwasser zum Gruppenklärwerk Brettachtal geleitet und effizient gereinigt.

    „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung. Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden und erzielen eine bessere Reinigungsleistung. Damit wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigsten Ressource, dem Wasser, gewährleistet. Es freut mich besonders, dass ich den Zuwendungsbescheid heute persönlich übergeben kann“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    „Mit dem Anschluss der Kläranlage Unterheimbach an das Gruppenklärwerk Brettachtal leistet die Gemeinde Bretzfeld einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Eine gut funktionierende Abwasserbeseitigung ist eine ökologische Notwendigkeit, die viel Geld kostet.“ Das Land lasse die Kommunen dabei nicht im Stich. „Die Landesregierung stellt den Städten und Gemeinden dieses Jahr insgesamt rund 60 Millionen Euro für die Modernisierung ihrer Abwasserbeseitigung zur Verfügung.“
    Die Gemeinde Bretzfeld betreibt seit 1975 in Unterheimbach eine Kläranlage, die für 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner ausgelegt ist. In den nächsten Jahren wird mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet, da die bestehende Anlage in die Jahre gekommen ist. Die Gemeinde Bretzfeld hat dies erkannt und deshalb frühzeitig ein umfassendes Gutachten erstellen lassen. Hierbei wurden zahlreiche Varianten und deren Wirtschaftlichkeit untersucht. Die wirtschaftlichste Lösung soll nun umgesetzt werden. Die aktuell geplante Maßnahme ist dafür der erste Schritt. In einem zweiten Schritt folgt später die Erweiterung eines bestehenden Regenüberlaufbeckens.

    Bürgermeister Martin Piott ergänzte: „Wir freuen uns, dass das Land hier die Notwendigkeiten anerkannt hat und die Gemeinde Bretzfeld in sehr sinnvoller und auch nachhaltiger Weise unterstützt. Die Fördermittel sind für diese Maßnahme und bei der Gemeinde Bretzfeld generell immer richtig und sinnvoll angelegt.“

  • Abteilung 1 Abteilung 2
    26.06.2018
    Städtebauförderung und Förderung des kommunalen Sportstättenbaus 2018 - Förderbescheide des Landes für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Backnang übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Landesförderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (26. Juni 2018) zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 2 Millionen Euro an den Oberbürgerbürgermeister der Großen Kreisstadt Backnang, Dr. Frank Nopper. Von den beiden Förderungen entfallen etwa 1,4 Millionen Euro Finanzhilfen des Landessanierungsprogramms auf das neue Sanierungsgebiet Innenstadt III sowie rund 600.000 Euro auf die Förderung des Neubaus der Karl-Euerle-Sporthalle. Mit den Programmen der Städtebau- und Sportstättenförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. Vor Ort erhielt Regierungspräsident Reimer auch einen Eindruck von aktuellen Baumaßnahmen im historischen Ortskern Backnangs.

    „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur. Durch die Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds dient sie gleichzeitig auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts. Mit den Zuschüssen aus der Sportstättenförderung können Kommunen optimale Bedingungen für den Schul- und Breitensport zu schaffen. Ich freue mich diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und die nachhaltige Entwicklung der Stadt zu fördern“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut: „Wir sind sehr dankbar und können die Mittel für eine weitere Vitalisierung und Aufwertung unserer Innenstadt sehr gut gebrauchen - vor allem für die Innenstadtprojekte „Kronenhöfe“ sowie „Rathaus- und Löwen-Areal“ mit deren Umfeld. Auch der Landeszuschuss für den von den Backnanger Schulen und Sportvereinen heiß ersehnten Neubau der Karl-Euerle-Halle ist nun in trockenen Tüchern. Es ist großartig, dass das Tor zur Realisierung dieses Sporthallenneubaus nunmehr aufgestoßen ist."

    In diesem Jahr stehen landesweit im Bereich der Städtebauförderung rund 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies knapp 89 Millionen Euro. Daneben fördert das Land im Jahr 2018 auch insgesamt 114 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von rund 17,7 Millionen Euro, auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen auf insgesamt 35 Projekte rund 6,5 Millionen. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 7
    25.06.2018
    Frau Dr. Veronika Knüppel wird ab dem 1. August 2018 neue Schulleiterin des Goldberg-Gymnasiums in Sindelfingen

    Das Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen bekommt ab dem 1. August 2018 eine neue Schulleiterin. Frau Studiendirektorin Dr. Veronika Knüppel tritt die Nachfolge von Herrn OStD Bernhard Kees an, der zum 1. Mai 2018 in den Ruhestand getreten ist. 

    Die 1968 in Ravensburg geborene Dr. Veronika Knüppel hat in Konstanz Germanistik und Romanistik auf Lehramt studiert. Zunächst war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz tätig. Nach dem Zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien unterrichtete sie seit 2004 in Stuttgart-Möhringen am Königin-Charlotte-Gymnasium die Fächer Deutsch und Französisch.

    Dort sammelte Frau Dr. Knüppel seit 2013 als Abteilungsleiterin vielfältige Erfahrungen in zentralen Bereichen der Schul- und Unterrichtsentwicklung, insbesondere bei Themen der Unterstufe und der Kursstufe.

    Am 22. Juni 2018 wurde Frau Dr. Knüppel vom Regierungspräsidium Stuttgart als neue Schulleiterin des Goldberg-Gymnasiums bestellt.

  • Abteilungen 1 und 2
    25.06.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Klaus Heininger - Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit
    Förderbescheide des Bundes und des Landes in Höhe von 1,3 Mio. Euro und 0,4 Mio. Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen übergeben

    Am heutigen späten Nachmittag, 25. Juni 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Eislingen, Klaus Heininger, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit.

    Zudem übergab Regierungspräsident Reimer an Oberbürgermeister Heininger zwei Förderbescheide des Bundes und des Landes; einen in Höhe von 1,3 Mio. Euro für das Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ und einen in Höhe von 0,4 Mio. Euro für das Sanierungsgebiet „Bereich Ulmer- und Stuttgarter Straße.“

    In diesem Jahr stehen landesweit 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen. Mit den Programmen der Städtebauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:
    Mein heutiges Kommen verbinde ich gerne damit, Ihnen zwei Förderbescheide im Bereich der Städtebauförderung in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. Euro zu übergeben. Das ist mein Geschenk an Sie, für Ihre unermüdliche Art, die Stadtentwicklung voranzubringen. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich freuen, dass durch richtige Impulse des Oberbürgermeisters und des Gemeinderats der Stadt eine zukunftsfähige Infrastruktur finanziert wird. Eine Stadt in einer ländlichen Region darf sich nicht ausruhen. Sie muss Charisma und Charme ausstrahlen und moderne Impulse im Stadtbild verankern und immer wieder neue Leuchttürme setzen. Daher ist Ihr Wahlslogan „Viel erreicht – noch viel zu tun!“ ein guter Impuls für die anstehenden Projekte, die Sie nun in Ihrer zweiten Amtsperiode anpacken und verwirklichen können. Mein Fachreferat bescheinigt mir, dass Ihr besonderer Fokus in der Vergangenheit auf die städtebauliche Entwicklung in Eislingen gerichtet war, Sie zielgerichtet Sanierungsmaßnahmen durchgeführt haben und dabei bereits stets ein Auge für neue Sanierungsaufgaben hatten. 

    Einen weiteren Bereich, den ich ansprechen möchte, ist Ihr Soziales Engagement in der Stadt. Eine Stadt muss sich daran messen lassen wie sie auch mit ihren schwächsten Mitmenschen in der Gesellschaft umgeht und welche Angebote für sie geschaffen werden. Im sozialen Bereich haben Sie durch zahlreiche initiierte Maßnahmen aber auch durch kooperative und finanzielle Unterstützung viel bewirkt. Mit der Gründung des Eislinger Demenznetzwerkes konnten vielen betroffene Familien Hilfestellung und fachkundige Begleitung bekommen. Mit der Auszeichnung „Stadt der Vielfalt“ wurde die vorbildliche Integrationsarbeit gewürdigt und findet seine Fortsetzung in der beispielhaften Arbeit der Asylbetreuung. Aus meiner Sicht ist ein weiterer Bereich im Projekt „Fair Trade Stadt“ zu sehen. Auch hier stehen Sie ja kurz vor einer erfolgreichen Zertifizierung, die der Stadt die Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien bescheinigt und ein Garant für eine nachhaltige Entwicklung darstellt. 

    Wie mir das Kommunalreferat bestätigt, ist die Finanzlage seit Jahren ausgesprochen solide und robust. Bemerkenswert ist dies vor allem deshalb, weil die Steuerkraftsumme und das Steueraufkommen deutlich unterdurchschnittlich sind, die Leistungskraft des konsumtiven Bereichs aber dennoch überdurchschnittlich kräftig ausgeprägt ist. Dies ist insbesondere auf die sparsame und disziplinierte Haushaltsführung der Verwaltung und letztendlich durch ihr Wirken, Herr Oberbürgermeister Heininger, zurückzuführen. Trotz reger Investitionstätigkeit ist die Verschuldung deutlich unterdurchschnittlich; gleichzeitig verfügt die Stadt derzeit über beachtliche Finanzpolster.

    Durch verantwortungsbewusste und vorausschauende Entscheidungen des Gemeinderats und der Stadtverwaltung konnte so in den letzten Jahren mit relativ bescheidenen Mitteln überdurchschnittlich Vieles erreicht und eine vielfältige, respektable Infrastruktur geschaffen und ordnungsgemäß unterhalten werden. 

    Ich danke Ihnen für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des Regierungspräsidiums für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer gesamten ersten Amtsperiode zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen in guten Händen! Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander mit dem Rathausteam und dem Stadtrat, das nötige Quentchen Glück und alles Gute und freue mich auf den anschließenden Stehempfang mit weiteren Gesprächen mit Ihnen!

  • Abteilung 5
    22.06.2018
    Knapp 1,9 Millionen Euro Landesmittel für die Abwasserbeseitigung in Waldenburg (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gestern (21. Juni 2018) grünes Licht gegeben für Landesmittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Obersteinbach und Neumühle, Gemeinde Waldenburg.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte die Relevanz der geförderten Maßnahmen: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz. Solche zukunftsorientierten Umweltprojekte sind wichtig.“

    Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der heutigen Förderzusage des Landes: „Gemeinden im ländlichen Raum wie Waldenburg können wegen ihrer geringen Bevölkerungsdichte und vergleichsweise langen Abwasserleitungen ihre Abwas-serbeseitigung oftmals nur dann modernisieren, wenn das Land ihnen hierbei finanziell unter die Arme greift. Daher stellen wir den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg hierfür im Jahr 2018 fast 62 Millionen Euro zur Verfügung.“
     
    Die Kläranlagen in Obersteinbach und Neumühle sind in die Jahre gekommen, so dass auf absehbare Zeit mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestionen gerechnet werden musste. Die Gemeinde Waldenburg hatte deshalb als Grundlage für weitere Planungen zwei Strukturgutachten erstellen lassen, welche bereits vom Land mit über 13.000 Euro bezuschusst worden waren. Hierbei wurden verschiedene Varianten untersucht, von denen nun die Wirtschaftlichste umgesetzt wird. In einem ersten Schritt sollen jetzt die Kläranlagen Obersteinbach und Neumühle stillgelegt und das Abwasser über eine rund 3,9 Kilometer lange Druckleitung zur Sammelkläranlage Waldenburg übergeleitet werden. Das anfallende Abwasser kann dort effizienter und zuverlässiger gereinigt werden. Die zuwendungsfähigen Kosten für die nun anste-henden Maßnahmen betragen rund 2,9 Millionen Euro und der Fördersatz 63,7 Prozent.

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 22 Millionen Euro bereit.

  • Abteilung 8
    22.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg
    Entdeckung einer bisher unbekannten Wasserburg im Zentrum von Stetten im Remstal (Rems-Murr-Kreis)

    ​Kürzlich wurde von einer Baustelle im Zentrum von Stetten im Remstal der Fund von mehreren großen Hölzern gemeldet. Da sie zahlreiche Ausarbeitungen für zimmermannsmäßige Holzverbindungen zeigten, mussten sie zu einem bislang unbekannten Gebäude gehören. Dies wurde dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gemeldet. Bei einem Ortstermin zeigte sich, dass es sich um massive Bauhölzer handelte.

    Besonders beeindruckend waren sechs bis zu 6,5 m lange Eichenbalken mit einem Durchmesser von 70 cm. Daneben fanden sich auch kleinere Balken und Eichenpfähle. Die Hölzer lagen nicht mehr an Ort und Stelle, es war aber zu erkennen, dass sie aus dem Bereich unterhalb des Grundwasserspiegels stammen; deshalb waren sie sehr gut erhalten. Der letzte Rest des Bauwerks, zu dem die Balken gehörten, war noch im westlichen Profil der Baugrube, zum verdolten Bach hin, sichtbar.
    Dort war ein steinernes Fundament erkennbar, das aus Bruchsteinen in Kalkmörtel gesetzt war, von dem aber nur mehr die Mauerfüllung ohne Außenschale vorhanden war. Die Mauer hatte eine Länge von mehr als 8 m und war noch ca. 60 cm hoch erhalten. Wahrscheinlich waren die Ecken erfasst, sodass hier ein rechteckiges oder quadratisches größeres Gebäude zu rekonstruieren ist. Das Fundament war ursprünglich auf zwei der massiven 70 cm starken Holzbalken errichtet, die als Unterbau im Feuchtgebiet dienten, sodass die Mauer selbst ca. 1,40 m stark gewesen sein musste. Bei dem Stein handelt es sich um Schilfsandstein, der wohl aus dem Steinbruch oberhalb von Stetten stammt und aus dem auch die nahe gelegene Yburg erbaut wurde. Zwei Proben der Hölzer konnten vorab dendrochronologisch bestimmt werden, woraus sich eine Datierung des Holzschla-ges in die Zeit zwischen 1220 und 1240 n. Chr. ergibt. Diese Datierung wird noch durch systematische Beprobung auf eine sicherere Basis gestellt werden.

    Aus der Datierung, der massiven Konstruktion der Mauer sowie den Dimensionen des in etwa zu rekonstruierenden Gebäudes und der Hölzer selbst sowie auch der Lage in einem Feuchtgebiet nahe am Bach, liegt der Schluss nahe, dass es sich wahrscheinlich um eine Wasserburg gehandelt hat, deren Existenz bisher völlig unbekannt war.

    Man darf gespannt sein, welche weiteren Erkenntnisse die baubegleitende archäologische Beobachtung der Baustelle, aber auch die Dokumentation der Hölzer und ihrer Konstruktionsmerkmale zu dieser für die Ortsgeschichte hochinteressanten und bedeutsamen Entdeckung noch erbringen.


    Baugrubenprofil, in dem noch Reste der als Unterbau dienenden Balken und der darauf ruhenden Mauer zu sehen sind.
    Abbildungsnachweis: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/M. Weihs

  • Abteilung 1
    22.06.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen
    Feierliche Eröffnung mit Staatssekretärin Theresa Schopper und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am Freitag, 29. Juni 2018, um 17:30 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    vor 70 Jahren, am 8. Dezember 1948, erfolgte die Deklaration der Menschenrechtscharta durch die Vereinten Nationen. Dies hat der Heidenheimer Künstler Horst Solf zum Anlass für eine beeindruckende Ausstellung mit über 20 großformatigen Kunstwerken genommen. Diese Werke werden vom 30. Juni bis zum 15. Juli 2018 in der Halle 101, einer ehemaligen Notunterkunft, in der LEA Ellwangen ausgestellt. 

    Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnungsveranstaltung am 

    Freitag, 29. Juni 2018
    ab 17:30 Uhr
    in die Landeserstaufnahmeeinrichtung
    Georg-Elser-Straße 2, 73479 Ellwangen 

    Nach der Begrüßung durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer wird Frau Staatssekretärin Theresa Schopper eine Ansprache halten. Es folgen ein Grußwort von Bürgermeister Volker Grab sowie Beiträge einer Schülerin und eines Schülers. Mitgestaltet wird diese Vernissage von den Ellwanger Schulen. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Einladungsflyer (pdf, 966KB)
    Plakat (pdf, 3 MB)
    Rahmenprogramm (pdf, 11 KB)

    Hintergrundinformationen

    Die Ausstellung ist täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Zeitraum vom 30. Juni bis 15. Juli 2018 für Besucherinnen und Besucher geöffnet. 

    Die Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta jährt sich 2018 zum siebzigsten Mal. 1948 haben die Vereinten Nationen die allgemeinen Grundsätze der Menschenrechte in 30 Artikeln festgeschrieben. Dieses Jubiläum hat der in Freiburg und Heidenheim tätige Künstler Horst Solf zum Anlass genommen, die 30 Artikel in großformatigen Bildern künstlerisch darzustellen. Für das Kunstprojekt hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler aus Ellwangen dazu befragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. Unter anderem sind diese Ergebnisse Inspirationsquelle für seine Werke, die derzeit entstehen. 

    Horst Solf hat den Ort LEA als möglichen Ausstellungsort nach eigener Aussage bewusst gewählt, da hier die Themen Geflüchtete und Menschenrechte unmittelbar zusammentreffen. Es ist geplant, dieselbe Ausstellung nach der LEA Ellwangen auch an weiteren Orten zu zeigen. 

    Bei der Erarbeitung der Werke hat Solf großen Wert auf die Zusammenarbeit mit jungen Menschen gelegt. So wird ein Großteil des Rahmenprogramms von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen aus Ellwangen bestritten.

  • Abteilung 4
    21.06.2018
    L 1124 – Sanierung der Neckarbrücke in Ludwigsburg-Neckarweihingen - Rückbau der Verkehrssicherung und Verkehrsfreigabe am kommenden Dienstag, 26. Juni
    Freigabe für Fußgänger ab sofort

    Gute Nachricht für alle staugeplagten Verkehrsteilnehmer im Bereich der Neckarbrücke in Ludwigsburg-Neckarweihingen: die Sanierungsarbeiten neigen sich mit großen Schritten dem Ende zu. Die Verkehrssicherung kann im Laufe des kommenden Dienstags, 26. Juni abgebaut werden, so dass für Fahrzeuge wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung stehen. In den Tagen darauf wird es lediglich für Restarbeiten wie zum Beispiel Leitungsverlegungen während der verkehrsarmen Zeit zwischen 9 Uhr und ca. 16 Uhr abschnittweise und wechselseitig Sperrungen einer Fahrspur geben. 

    Schwerpunktmäßig wurden in den letzten Tagen die Arbeiten im Bereich des Gehwegs vorangetrieben, so dass Fußgänger nun ab sofort die Brücke wieder passieren können. Radfahrer müssen allerdings bis zum Abschluss sämtlicher Arbeiten absteigen. 

    Für Arbeiten im Auflagerbereich unter der Brücke auf Seite Neckarweihingen muss zusätzlich in den nächsten Wochen zeitweise ein kurzer Bereich der Abbiegespur auf der L 1100 von Poppenweiler her kommen in Fahrtrichtung Ludwigsburg gesperrt werden. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,5 Mio Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    21.06.2018
    Umbau von drei Jagstabstürzen im Ostalbkreis
    Regierungspräsidium Stuttgart schafft weitere Durchwanderbarkeit der Jagst für Fische und Kleinlebewesen
     Absturz Jagstbrücke nach dem Umbau (Foto: RPS

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart beseitigt derzeit landeseigene Wanderungshindernisse in der Jagst. Fließgewässer bilden von Natur aus miteinander vernetzte Lebensräume. Vor allem Wehre, Abstürze und Sohlschwellen stören jedoch die ökologische Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen sowie den Transport der Sedimente. Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie kommt der Wiederherstellung dieser Durchgängigkeit eine vorrangige Bedeutung zu und es müssen störende Bauwerke entfernt oder umgebaut werden, so dass die Wanderung für aquatische Organismen und Sedimente wieder möglich wird. 

    Bereits Anfang dieses Jahres wurde in Ellwangen-Rindelbach ein ca. 30 m langer Betonabsturz unter der Jagstbrücke im Zuge der Kellerhausstraße entfernt und in ein natürliches Rauhgerinne mit Störsteinen umgebaut. Eine Niedrigwasserrinne sorgt dafür, dass auch in „trockenen Zeiten“ immer eine ausreichende Wassertiefe vorhanden ist und die dort vorkommenden Fische, sowie Kleinlebewesen, in beide Richtungen wandern können. 

    Weiter tätig wurde der Landesbetrieb Mitte April ebenfalls in Rindelbach auf Höhe der Eichkapelle. Hier war in den 1970er Jahren ein Absturzbauwerk mit einem Höhenunterschied von ungefähr 1,40 m zur Sohlstabilisierung und Vermeidung von Erosion gebaut worden. Die dortigen Betonstufen und die Betonsohle wurden nun vollständig ausgebaut, Steinmatten entfernt und es wurde eine durchgängige Raue Rampe mit Niedrigwasserquerschnitt aus Schüttsteinen mit einem Gefälle von 1:80 angelegt. Diese sehr flache Maßnahme entspricht auch den neuesten Anforderungen an die Durchwanderbarkeit. 

    Als drittes Bauwerk, welches in der Zuständigkeit des Landes liegt, wird in den nächsten Wochen der Absturz unter der Jagstbrücke bei Rainau-Saverwang umgebaut. Hier war im Zuge der Flurbereinigung vor ca. 50 Jahren ein mehrstufiger, etwa 25 m langer Betonabsturz eingebaut worden, welcher die Passierbarkeit für aquatische Lebensformen verhindert. Auch in diesem Fall wird das Betonbauwerk vollständig entfernt und durch eine gewässerbreite Sohlgleite aus Natursteinen, welche die Durchwanderung ermöglicht und gleichzeitig einer Tiefenerosion vorbeugt, ersetzt. 

    Die Baukosten für diese drei Maßnahmen liegen bei insgesamt rund 350.000 € und werden vollständig vom Landesbetrieb Gewässer übernommen. 

    Damit werden an der Jagst sämtliche größeren, landeseigenen Querbauwerke umgestaltet und somit die Vernetzung verschiedener Lebensbereiche wieder hergestellt. Der Umbau kleinerer Schwellen und Abstürze wird im Rahmen des Aktionsprogramms Jagst in den nächsten Monaten noch folgen. 


    Absturz Jagstbrücke vor dem Umbau (Foto: RPS)

  • Abteilung 4
    21.06.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung der Anschlussstelle HN-Untergruppenbach am Freitag, 29. Juni, gegen 00:30 Uhr in beiden Fahrtrichtungen

    In der Nacht von Donnerstag, 28. Juni, auf Freitag, 29. Juni 2018, erfolgt eine Autobahnquerung durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstellen HN-Untergruppenbach.

    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am Donnerstag, 28. Juni 2018, ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen außerdem jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt. 

    Am Freitag, 29. Juni 2018, gegen 00:30 Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von rund 15 Metern geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird dann auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt.

     Dadurch kann der von Löwenstein kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Heilbronn verlassen. 

    Anschließend - nach etwa 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung.

    Nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 06:00 Uhr wieder alle drei Fahrspuren für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung stehen. 

    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um ein Schiffsgetriebe mit Transportabmessungen von 34,00 m Länge, 5,30 m Breite und 6,00 m Höhe mit einem Gesamtgewicht von 203 t. 

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    20.06.2018
    Landesamt für Denkmalpflege - Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Burkheim“, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 27. Juni in Vogtsburg-Burkheim

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Burkheim ist fertiggestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Herrn Bürgermeister Benjamin Bohn übergeben. 

    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie 

    am Mittwoch, den 27. Juni 2018,
    um 14:30 Uhr
    in die Mittelstadt 9, in 79235 Burkheim. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Burkeim präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    Der heutige Weinbauernort Burkheim besitzt eine charakteristische historisch topo-graphische Lage auf einem Bergsporn einer Hügelgruppe des Kaiserstuhls und ist in die umgebende Kulturlandschaft mit ihren Wein- und Obstbauflächen eingebettet. Der längsovale Stadtgrundriss der im Kern mittelalterlichen Stadtanlange überliefert die ummauerte Mittel- und Oberstadt und die südöstlich vorgelagerte Fischerstadt in der sog. Unterstadt. Nach Südwesten wird die Stadt durch das Schlossareal mit der Schlossruine begrenzt. Die Befestigungsanlage ist mit der Stadtmauer, einem Stadttor sowie dem einstigen Grabenbereich, der sich im Geländeverlauf und Freiflächen ablesen lässt, erhalten. Die Stadt zeichnet sich heute durch einen dichten historischen Baubestand aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts aus, wobei die Stadtsilhouette von der Schlossruine im Süden der Stadtanlage bestimmt wird. Im nördlichen Teil bildet die Pfarrkirche eine städtebauliche Dominante. Bei der Stadt handelt es sich um eine Gesamtanlage gemäß §19 DSchG, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Burkheim beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 7
    20.06.2018
    Herr Michael Kugel wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Zabergäu-Gymnasiums in Brackenheim

    ​Schulleiter. Herr Michael Kugel tritt die Nachfolge von Herrn Wolfgang Dietrich an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Herr Kugel, 1961 geboren, hat in Tübingen Physik und Evangelische Theologie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach dem Referendariat und dem Zweitem Staatsexamen wurde er 1993 in den Schuldienst eingestellt und dem Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn zugewiesen. Seit 2008 war Herr Kugel am Alfred-Amann-Gymnasium Bönnigheim als stellvertretender Schulleiter tätig.

    Am 19. Juni 2018 wurde Herr Kugel vom Regierungspräsidium Stuttgart als neuer Schulleiter des Zabergäu-Gymnasiums bestellt.

  • Abteilung 2
    19.06.2018
    Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain (Ostalbkreis)
    Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 25. Juni bis einschließlich 24. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart leitet dieser Tage das Planfeststellungsverfahren für die Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain ein. Vorhabenträger ist der Geschäftsbereich Straßenbau des Landratsamtes Ostalbkreis. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses.

    Gegenstand der Planfeststellung ist die Beseitigung von drei Bahnübergängen. Dies sind die beiden Bahnübergänge Goldshöfe bei Bahn-km 79,065 der Strecke 4710 „Stuttgart-Bad Cannstatt – Nördlingen“ („Riesbahn“) und bei Bahn-km 0,253 der Strecke 4940 „Goldshöfe – Crailsheim“ („Obere Jagstbahn“) sowie des Bahnübergangs Wagenrain bei Bahn-km 78,591 der Strecke 4710 „Stuttgart-Bad Cannstatt – Nördlingen“.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollen, parallel zu der Errichtung eines neuen elektronischen Stellwerks im Bahnhof Goldshöfe, die drei Bahnübergänge geschlossen und durch eine gemeinsame Straßenüberführung mit Straßenanbindung nach Wagenrain und zum Bahnhof Goldshöfe ersetzt werden.

    Die neue Straßenverbindung, die die Bahngleise über eine Brücke quert, soll als Kreisstraße K 3335 die Funktion einer regionalen Straßenverbindung erfüllen und wird über einen Kreisverkehr an die K 3320 neu angebunden werden.

    Die beiden Bahnübergänge Goldshöfe befinden sich auf Gemarkung Schwabsberg, Gemeinde Rainau und werden derzeit von einer Verbindungsstraße, die von der K 3320 in Richtung Aalen-Oberalfingen abzweigt, gekreuzt. Diese Verbindungsstraße wird zukünftig als Wirtschaftsweg genutzt.

    Der Bahnübergang Wagenrain, der auf Gemarkung Hofen, Stadt Aalen, liegt, wird derzeit von einem städtischen Weg gekreuzt. Dieser erschließt den Wohnplatz Wagenrain und soll als Wohnsitzzufahrt bzw. Feldweg erhalten bleiben. Die Streckenführung der K 3320 sowie die betroffenen Geh- und Radwege werden an die neue Situation entsprechend angepasst.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. Aufforstungsmaßnahmen in Hüttlingen und Ellwangen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 25. Juni 2018 bis einschließlich 24. Juli 2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Rainau, Aalen, Hüttlingen und Ellwangen im Ostalbkreis eingesehen werden.

    Bis einschließlich 7. August 2018 haben die von dem Vorhaben betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.
    Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) eingesehen werden unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren.
    Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 63 KB)

  • Abteilung 4
    15.06.2018
    A 6 – Fahrbahnsanierungsarbeiten im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg, in jeweils beiden Fahrtrichtungen
    Die Bauarbeiten finden vom 22. Juni bis zum 22. Juli jeweils an den Wochenenden statt, mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

    ​Die Fahrbahn auf der A 6 befindet sich im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg in einem schlechten Zustand. Um den Straßenunterbau langfristig vor Schäden zu schützen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhalten, müssen in diesem Bereich Fahrbahnsanierungsarbeiten vorgenommen werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert daher die Asphaltfahrbahn der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg inkl. Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen.

    Die Bauarbeiten werden an jeder der Anschlussstellen jeweils an einem Wochenende durchgeführt werden. An der Anschlussstelle Kirchberg Süd finden die Arbeiten von Freitag, den 22. Juni, gegen 08:00 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, den 24. Juni, gegen 18:00 Uhr statt. An den Wochenenden ab Freitag, den 29. Juni (Kirchberg Nord), Freitag, den 13. Juli (Ilshofen Nord) und Freitag, den 20. Juli (Ilshofen Süd) finden die Bauarbeiten jeweils im gleichen Zeitrahmen an den weiteren Anschlussstellen statt. Die Anschlussstellen sind zu dieser Zeit gesperrt. Mit Verkehrsbehinde-rungen ist zu rechnen.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Kirchberg Süd: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg wird an der vorigen Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Kirchberg Nord: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird an der vorigen Anschlussstelle Crailsheim ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Ilshofen Nord: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird an der vorigen Anschlussstelle Kirchberg ausgeleitet.

    Zur Sperrung der Anschlussstelle Ilshofen Süd: Der ausfahrende Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg wird an der nachfolgenden Anschlussstelle Kirchberg ausgeleitet

    Betreut werden die Sanierungsarbeiten von der Autobahnmeisterei Öhringen, einer der sechs Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart.

    Der Bund investiert auf der A 6 im Bereich der Anschlussstellen Ilshofen und Kirchberg rund 300.000 Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen um Verständnis. Da aufgrund der hohen Verkehrsbelastung mit Stauungen gerechnet werden muss, empfiehlt das Regierungspräsidium Stuttgart für diesen Streckenabschnitt mehr Fahrzeit einzuplanen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.06.2018
    Verkehrsminister Hermann: Körschtalbrücke zwischen Esslingen und den Fildern wird fahrradtauglich - Land schreibt Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Nellingen und Neuhausen aus
    Die Bauarbeiten werden von den Sommerferien bis Oktober 2018 ausgeführt.

    ​Im Radwegenetz auf den Fildern zwischen Esslingen und der Autobahn 8 wird eine wichtige Lücke geschlossen. Auf der Körschtalbrücke wird ein Radweg eingerichtet, der vor allem den Schulkindern, den Berufspendlerinnen und -pendlern nützt. Verkehrsminister Winfried Hermann, der sich schon seit Jahren für diese Verbindung eingesetzt hat, äußerte sich erfreut, dass nun die Ausschreibung für die Bauarbeiten beginnt. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen.“

    Auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigt sich erfreut über die Ausschreibung des Lückenschlusses: „Zwischen Ostfildern und Neuhausen besteht schon lange eine Lücke im Radwegenetz. Ich freue mich, dass diese jetzt nach intensiver Planung und Abstimmung endlich geschlossen werden kann. Das ist ein großer Schritt, vor allem für die Schulkinder und Berufspendler auf den Fildern.“

    Die L 1202 im Streckenverlauf zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 m hoch ist. Radfahrer dürfen die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie müssen bisher das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren. Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, ist vorgesehen, die Fahrbahn einzuengen und gleichzeitig den vorhandenen Notgehweg auf der westlichen Seite um ca. 2 Meter zu verbreitet. Dem Kraftfahrzeugverkehr wird dann jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung stehen, dies ist auch für den Lkw-Verkehr ausreichend. Der Radweg auf der Brücke wird dann 2,75 m breit und im Gegenverkehr zu befahren sein. Er wird nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen.

    Die Verbreiterung wird an der bestehenden Brückenkappe befestigt, auf der sich bisher der Notgehweg befindet. Dafür muss der Fahrbahnaufbau im Bereich der Verbreiterung entfernt und diese aufbetoniert werden. Die bestehende Stahlschutzeinrichtung wird ebenfalls abgebaut und ein höheres System auf der verbreiterten Brückenkappe neu hergestellt. Der bestehende Übersteigschutz, der auf der Innenseite der Brüstung befestigt ist, wird auf der gesamten Länge durch einen höheren Übersteigschutz auf der Außenseite der Brüstung ersetzt.

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Ende dieser Woche werden die Ausschreibungsunterlagen zu den Bauarbeiten veröffentlicht.

    Die Bauarbeiten auf der Körschtalbrücke beginnen mit den Sommerferien und werden zwischen Nellingen und Neuhausen unter halbseitiger Verkehrsführung durchgeführt. Der Verkehr von Esslingen zur A 8 bleibt erhalten, in Richtung B 10 nach Esslingen wird er umgeleitet. In dieser Richtung wird der Pkw-Verkehr durch das Körschtal und Nellingen wieder zur L 1202 geführt, der Lkw-Verkehr wird auf der L 1204 durch Denkendorf über Deizisau zur B 10 geleitet. Die halbseitige Verkehrsführung ist bis Anfang Oktober vorgesehen, die restlichen Arbeiten im Bereich der Körschtalbrücke werden bis Ende Oktober 2018 dauern.

    Der Anschluss an das Feldwegenetz und die Ertüchtigung der bestehenden Wege werden im Anschluss an die Arbeiten auf der Körschtalbrücke hergestellt. Dies kann weitgehend ohne Eingriff in den Straßenverkehr erfolgen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    15.06.2018
    Städtebauförderung Heidenheim und Giengen/Brenz (Landkreis Heidenheim) - Förderbescheide des Bundes und des Landes für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    In diesem Jahr stehen landesweit 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute anlässlich von Arbeitsgesprächen die Städte Heidenheim an der Brenz und Giengen an der Brenz im Landkreis Heidenheim und übergab dabei jeweils die Förderbescheide. Mit den Programmen der Städtebauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. 

    In der Stadt Heidenheim an der Brenz übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Bernhard Ilg einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Mio. Euro für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Oststadt“. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts durch Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds.“

    Oberbürgermeister Bernhard Ilg zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut, um den bereits heute sichtbaren Aufwärtstrend im Sanierungsgebiet zu verstärken: „Viele private Eigentümer haben gleich zu Beginn zugegriffen und ihr eigenes Wohnumfeld verbessert. Mit Investitionen in Kindertageseinrichtungen und Schulen haben wir das Rückgrat der sozialen Infrastruktur bereits beschaffen. Die Oststadt hat das Potential zum zentrumsnahen Trendviertel und zwar ohne das Risiko der Segregation." 

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Stadt Giengen an der Brenz. Dort übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Dieter Henle im Rahmen eines Arbeitsgesprächs einen Förderbescheid des Bundes und des Landes für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Sundgaustraße“ in Giengen a. d. Brenz in Höhe von 400.000 Euro. Aus einem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung wird die Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache unterstützt.

    Regierungspräsident Reimer sagte: „Ich freue mich sehr, dass ich heute den Förderbescheid zur Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache überreichen kann.“ Durch die Städtebauförderung werden wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur sowie die Aktivierung brachliegender Flächen ausgelöst. „So wird auf kommunaler Ebene das rund Achtfache an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen angestoßen“, erläuterte der Regierungspräsident. 

    Auch Oberbürgermeister Henle zeigte sich über die Neuaufnahme der Sanierungsmaßnahme erfreut: „Wir sind sehr froh über diesen Förderbescheid und sehen ihn als gelebte Wirtschaftsförderung. Die Neuordnung im Gebiet Sundgaustraße mit dem geplanten Nahversorgungszentrum ersetzt die aktuelle Industriebrache durch starke Infrastruktur. Davon versprechen wir uns ein attraktives Sortiment und eine spürbare Verbesserung der Kaufkraftquote. Gleichzeitig werden kurze Wege die Giengener Südstadt mit der Innenstadt verbinden.“

  • Abteilung 4
    14.06.2018
    Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L1201 bei Aichwald-Aichschieß ab Montag, 18. Juni 2018, bis November 2018
    Halbseitige Fahrbahnsperrungen mit Lichtsignalanlage

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Montag, 18. Juni 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L 1201 auf Höhe der Deponie „Weißer Stein“ durchführen. Sowohl die über der Brücke verlaufende Landesstraße 1150, als auch die unter dem Bauwerk zwischen Plochingen und Aichwald verlaufende L 1201, müssen während der Baumaßnahme im Bauwerksbereich für den Verkehr halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit über eine Lichtsignalanlage geregelt.

    Das rund 35 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1971 weist erhebliche Schäden auf. Diese befinden sich sowohl oberhalb des Bauwerks auf der Fahrbahn und den Gehwegen sowie insbesondere unter dem Bauwerk an der Überbauuntersicht sowie an den Pfeilern und Widerlagern. Für die Sanierung der Pfeiler müssen Traggerüste aufgebaut werden, die das Bauwerk während der Sanierungsarbeiten abstützen. Im Anschluss wird der Beton mit Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen. Nach dem Ersatzeinbau der Betonstahlbewehrungen werden die Pfeiler ringsherum eingeschalt und der abgetragene Beton wieder aufgefüllt. Auf dem Bauwerk wird der Asphalt entfernt und eine neue Bauwerksabdichtung sowie neue Gehwegkappen mit neuen Schutzplanken und Geländern eingebaut. Die umfangreiche Sanierung wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 1 Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4 Abteilung 2
    13.06.2018
    A 8 Albaufstieg - Regierungspräsidium Stuttgart setzt Planfeststellungsverfahren fort - Anhörung zu Planänderungen und Auslage der Planunterlagen ab 25. Juni 2018
    Regierungspräsident Reimer: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen das seit 2006 ruhende Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wieder aufgenommen und die Anhörung zu den geänderten Planunterlagen eingeleitet.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir unserer Bündelungsfunktion gerecht werden und den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben. Dabei ist es mir wichtig, die Öffentlichkeit mit ins Boot zu holen, um die Akzeptanz dieses umfangreichen und gleichsam landesweit relevanten Projektes zu stärken.“

    Die Planunterlagen werden in der Zeit vom 25. Juni bis zum 24. Juli 2018 in den Kommunen Bad Ditzenbach, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Merklingen, Mühlhausen, Laichingen und Wiesensteig zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 24.September 2018 haben dann betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den Planänderungen zu äußern. Nähere Einzelheiten hierzu werden rechtzeitig vorab in den amtlichen Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der Abteilung Straßenwesen und Verkehr unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/Seiten/A8_S-Ulm.aspx.

    Anlage: Planskizze (PDF, 286 KB)

    Weitere Informationen zum Vorhaben


    Das Vorhaben beinhaltet den Aus- und Neubau der BAB A 8 zwischen dem Filstal (Anschlussstelle Mühlhausen) und der Albhochfläche bei Merklingen, dem sogenannten Albaufstieg. Es ist geplant, die A 8 von vier auf sechs Fahrstreifen auszubauen und beiderseitig die Standstreifen zu verbreitern. Neben dem Ausbau der bestehenden A 8 im Bereich der Anschlussstelle Mühlhausen handelt es sich im Wesentlichen um den Neubau der A 8 mit neuer Streckenführung. Die Planung beinhaltet unter anderem den Bau von Tunnel- und Brückenbauwerken sowie den Neubau der Anschlussstelle Mühlhausen mit Verlegung der B 466 und den Anschlussstrecken. Das Vorhaben sieht des Weiteren die Schaffung von landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen vor, so u. a. den teilweisen Rückbau und die Rekultivierung der Fahrbahn München – Karlsruhe der bestehenden A 8 (Abstiegslinie) vom Bereich Widderstall bis zur Kreuzung mit der B 466 neu bei Gosbach.

    Die Straßenbauverwaltung hat im Zuge des Verfahrens ihre Planung überarbeitet und mehrere Planänderungen vorgesehen. Diese zielen insbesondere auf den Entfall der Mautstation auf der Albhochfläche und die entsprechende Anpassung der Straßenplanung sowie der Anschlussstelle Mühlhausen. Daneben sollen die Tunnelquerschnitte „Himmelsschleife“ und „Drackenstein“ vergrößert und eine zusätzlich Betriebszufahrt am Südportal des Tunnels „Himmelsschleife“ geschaffen werden. Die bestehende Albaufstiegstrasse ist als ortsdurchfahrtenfreie Bedarfsumleitungsstrecke und als regionale Erschließung geplant, die eine Umrüstung der bestehenden Aufstiegstrasse zur Nutzung für Gegenverkehr, eine Anbindung des alten Albaufstieges an die BAB A 8 über die neue AS Mühlhausen, einen Anschluss der K 1433 an den bestehenden Albaufstieg sowie die Anbindung des alten Albaufstieges an die BAB A 8 auf der Albhochfläche für den Verkehr aus und in Richtung München (Halb-AS Hohenstadt) vorsieht.

    Ferner soll ein Ersatzneubau der Brücken über den Hohlbach und die Fils im Zuge der alten Albaufstiegstrasse geschaffen und auch die Landschaftspflegerische Begleitplanung in mehreren Punkten geändert werden.

  • Abteilung 4
    13.06.2018
    B 39 - Erneuerung der Fahrbahn zw. Fürfeld und Kirchhausen unter Vollsperrung (Landkreis/Stadtkreis Heilbronn)
    Vollsperrung vom 18. Juni bis voraussichtlich zum 9. Juli

    ​Am 18. Juni 2018 beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Fürfeld und Kirchhausen. Die Sanierung des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst unter anderem die Erneuerung von ca. 33.000 m² Asphaltdeck und - binderschicht.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, ist die Vollsperrung der B 39 für den gesamten Streckenabschnitt erforderlich. Die Sperrung wird am Montag, den 18 Juni 2018, ab 05:00 Uhr aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten in 3 Wochen ausgeführt werden. Voraussichtlich ab Montag, den 9. Juli 2018, wird die Strecke ab 05:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Stadt Heilbronn nutzt die eingerichtete Vollsperrung und wird in der Zeit vom 18. Juni 2018 bis zum 22. Juni 2018 den Bereich der Ortsausfahrt Kirchhausen, zwischen Ortseingang und Einmündung Deutschritterstraße, ebenfalls sanieren. Im Bereich des vorgesehen Kreisverkehres (Schlossstraße/Hausener Straße) wird die Stadt Heilbronn eine Kurvenaufweitung durchführen.

    Vom 18. Juni 2018 bis zum 22. Juni 2018 wird der Verkehr deshalb über die L 1107 nach Massenbachhausen und von dort weiter über Massenbach bis nach Schwaigern geleitet. Von dort dann auf der B 293 über Schluchtern bis Leingarten und über die
    K 2154 / K 9561 (Leintalstraße) bis nach Frankenbach. Die Umleitung in die andere Fahrtrichtung erfolgt analog. Der lokale Verkehr aus und in Richtung Bonfeld kann die Sperrung über die K 2141 / K 9560 über Biberach nach Heilbronn umfahren.

    Vom 23. Juni 2018 bis voraussichtlich zum 9. Juli 2018 kann die Umleitungsstrecke nach Abschluss der Kurvenaufweitung in Kirchhausen verkürzt werden und führt dann über die L 1107 nach Massenbachhausen und die K 2047 / K 9556 nach Kirchhausen zurück auf die B 39.

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Der öffentliche Personennahverkehr (Buslinie 683 – Gemmingen-Heilbronn) kann in der Zeit vom 18. Juni 2018 bis zum 8. Juli 2018 die Haltepunkte Schlossstraße und Schlossplatz in Heilbronn-Kirchhausen nicht anfahren. An den Fahrgastinformationstafeln der Haltepunkte wird entsprechend informiert. Ab dem 9. Juli 2018 wird auch die Buslinie wieder wie gewohnt zur Verfügung stehen.

    Insgesamt investiert der Bund ca. 1,1 Mio. € in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 2 Abteilung 5
    13.06.2018
    Land fördert städtebauliche Erneuerung in Eppingen und Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach mit insgesamt rund 4,7 Mio. Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Gartenschauen sind ein großer Impulsgeber für Kommunen. Dies wird auch anhand der Maßnahmen in Eppingen deutlich.“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer (Mitte) übergibt die beiden Förderbescheide an Oberbürgermeister Klaus Holaschke (links) und den technischen Beigeordneten Peter Thalmann (rechts), Quelle: RPS

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (13. Juni 2018) zwei Förderbescheide an den Oberbürgermeister der Stadt  Eppingen, Klaus Holaschke. Der Bescheid nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft umfasst eine Zuwendung in Höhe von rund 3,0 Millionen Euro und dient der Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach. Der Bescheid für die Städtebauförderung kommt umfangreichen städtebaulichen Maßnahmen zu Gute. Das Regierungspräsidium fördert das Erneuerungsgebiet „Innenstadt I“ in Eppingen mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

    Der Regierungspräsident betonte: „Gartenschauen sind ein großer Impulsgeber für Kommunen. Dies wird auch anhand der Maßnahmen in Eppingen deutlich. Ich freue mich, der Stadt heute diese Förderbescheide zu überreichen.“
    „Die Investitionen im Bereich Städtebau und Wasserwirtschaft haben eine hohe Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Eppingen“, so Regierungspräsident Reimer weiter.
    Neben Maßnahmen in den Bereichen Städtebau und Wasserwirtschaft, werden außerdem Vorhaben für dauerhafte Grünanlagen, zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und des Denkmalschutzes umgesetzt.

    Oberbürgermeister Holaschke ergänzte: „Mit der Übergabe der heutigen Bewilligungsbescheide ist es uns möglich, das finanzielle Fundament im Haushalt unserer Stadt zu schaffen.
    Der heutige Tag unterstreicht außerdem die gelebte Partnerschaft zwischen dem Land und der Stadt Eppingen. Ich bin dem Regierungspräsidium mit Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch den Ministerien dankbar für die hohe finanzielle, wie auch die beratende Unterstützung.“

    Teil der Renaturierung der Elsenz und des Hilsbachs sind Aussichtspunkte und Zugänge zu den Gewässern, die den Besuchern der Gartenschau und der Eppinger Bevölkerung den Kontakt mit dem Wasser ermöglichen und damit das Bewusstsein für die Bedeutung naturnaher Gewässer verstärken sollen. Mit der Unterstützung des Landes kann die Stadt Eppingen bei der Stadtentwicklung einen besonderen Schwerpunkt auf die Wohnraummodernisierung und Wohnraumschaffung in der Innenstadt legen.​

  • Abteilung 4
    12.06.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Leonberg - Abschluss der Baumaßnahme
    Nächtliche Vollsperrung der Anschlussstelle Feuerbach von Freitag, 15. Juni, 22:00 Uhr, bis Samstag, 16. Juni 2018, 05:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 Kilometern. Diese Arbeiten sollen vorbehaltlich der Witterung am kommenden Wochenende, einschließlich des Abbaus der Verkehrssicherung, abgeschlossen werden.

    Der Abbau der bestehenden Verkehrsführung erfolgt ab Donnerstag, 14. Juni 2018. Zunächst werden in Fahrtrichtung Leonberg die Betonschutzwände demontiert sowie die Gelbmarkierung entfernt. Während dieser Zeit ist es notwendig die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart kurzfristig komplett zu sperren. Diese Sperrung erfolgt von Freitag, 15. Juni, 22:00 Uhr, bis Samstag, 16. Juni 2018, 05:00 Uhr.  Danach werden die beiden Mittelstreifenüberfahrten geschlossen. Dies geschieht in Tages- sowie Nachtbaustellen.
    Im Anschluss werden die Schutzwände in Fahrtrichtung Heilbronn demontiert. Darauf folgt die Entfernung der Gelbmarkierung in Fahrtrichtung Heilbronn.

    Die Öffnung der AS Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn ist für Montag, 18. Juni, um 5:00 Uhr vorgesehen.

    Die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahndecke verliefen bisher nach Zeitplan. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    In den kommenden Wochen folgen noch Restarbeiten am Mittelstreifen sowie an den Banketten. Diese werden im Rahmen von Tagesbaustellen und außerhalb der Zeiten des Berufsverkehrs durchgeführt. Hinzu kommen erste vorbereitende Maßnahmen für die geplante Sanierung der A81 zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Diese Maßnahme wird schwerpunktmäßig in den Sommerferien stattfinden. Ab voraussichtlich Mitte Juli 2018 beginnen die Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung. Wir werden rechtzeitig zu Beginn eine Pressemitteilung veröffentlichen.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.06.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beim Grünpflegetrupp der Autobahnmeisterei Herrenberg
    Pressetermin am Montag, 18. Juni, um 10:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht im Rahmen eines Pressetermins den Grünpflegetrupp der Autobahnmeisterei Herrenberg, um sich selbst ein Bild von den aktuell laufenden Mäharbeiten zu machen. Dabei werden verschiedene Fahrzeuge- und Geräte der Grünpflege im unmittelbaren Arbeitseinsatz präsentiert.

    Sie sind herzliche eingeladen, an dem Termin

    am Montag, 18. Juni, um 10:30 Uhr
    an der A 81 bei Nufringen

    teilzunehmen.

    Treffpunkt ist der Pkw-Parkplatzbereich der T+R-Anlage Schönbuch-West, die sich an der A 81 von Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Singen zwischen der Anschlussstelle Gärtringen und dem Schönbuchtunnel befindet. Entsprechende Parkplätze sind vor Ort reserviert.

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 5
    11.06.2018
    Team des Regierungspräsidiums Stuttgart erhält den WBW-Wasserwirtschaftspreis 2018 für vorbildliche Leistungen bei der ökologischen Verbesserung der Jagst
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die drei Preisträger sind hoch engagiert. Dank der vorbildlichen Beteiligungsprozesse konnten die zahlreichen Maßnahmen rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden.“
     Wiederherstellung eines verlandeten Altarms bei Oberregenbach, Bild: RP Stuttgart

    ​Der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e. V. (WBW) vergibt alle zwei Jahre einen Wasserwirtschaftspreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft. Prämiert werden insbesondere innovative Ingenieurleistungen, wissenschaftliche Arbeiten oder praxisbezogene Projekte. Die Preisverleihung erfolgte anlässlich der Jahrestagung des WBW am 8. Juni 2018 in Baden-Baden.

    In diesem Jahr ging der Preis für vorbildliche Leistungen bei der ökologischen Verbesserung der Jagst an eine Mitarbeiterin und zwei Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer (LBG) beim Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Ellwangen:

    Brunhilde Stukan, Mitarbeiterin des Flussmeisters
    Alois Hilsenbek, Flussmeister für die Gewässer I. Ordnung Kocher und Jagst in den Landkreisen Schwäbisch Hall und Ostalb
    Manfred Steinbrenner, Vorarbeiter am Betriebshof / Kirchberg / Jagst-Lendsiedel.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer freute sich über die Auszeichnung: „Die drei Preisträger sind hoch engagiert und leben eine vorbildliche Vorgehensweise. Sie binden erfolgreich alle beteiligten und interessierten Personen, Vereine, Kommunen und Behörden, Naturschutzverbände, Fischereivereine ein und pflegen eine gleichberechtigte Kommunikation. Die Planungsziele und die konkreten Maßnahmen werden gemeinsam bei Begehungen am Fluss diskutiert und vor Ort festgelegt. Das Ergebnis gibt Ihnen Recht –dank dieser Beteiligungsprozesse konnten die zahlreichen Maßnahmen rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden“, lobte Reimer das Siegerteam.

    Der Regierungspräsident betonte zudem: „Ich möchte in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass  eine Vielzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums seit 2016 mit großem Einsatz an der Umsetzung des Aktionsprogramms Jagst zur Wiederbelebung und Stabilisierung der Jagst arbeitet. Auch ihnen möchte ich Lob und Anerkennung für ihre Leistungen aussprechen.“

    Weitere Informationen zum Aktionsprogramm Jagst und zu den preisgekürten Maßnahmen:

    Im Sommer 2015 tötete Ammoniak im Löschwasser aus einem Großbrand bei Kirchberg im Landkreis Schwäbisch Hall nahezu alle Fische auf etwa 20 Kilometer Flusstrecke und schädigte auch darüber hinaus die Fischpopulation. Trotz eines engagierten Großeinsatzes von Feuerwehr, THW, Fischereivereinen und freiwilligen Helfern verendeten annähernd 20 Tonnen Fische.

    Im September 2015 beauftragte das Umweltministerium das Regierungspräsidium Stuttgart, ein umfassendes interdisziplinäres Aktionsprogramm zur Wiederbelebung, Wiederherstellung der Artenvielfalt, ökologischen Verbesserung und Stabilisierung der Jagst (AP Jagst) zu erstellen und umzusetzen.

    Aktionsprogramm Jagst

    Die drei Preisträger haben sich im Rahmen eines Moduls des AP Jagst durch eine besondere Vorgehensweise und durch herausragende Leistungen und Erfolge bei der Verbesserung der Lebensraumqualität und Vernetzung des Flusses mit seinen Ufer- und Auenbereichen und insbesondere durch Verbesserung der Gewässerstruktur hervorgetan.

    Auf der ca. 80 Kilometer langen Jagst-Gewässerstrecke in den Landkreisen Ostalb und Schwäbisch Hall erreichten die Preisträger in etwas mehr als zwei Jahren die Realisierung zahlreicher ökologischer Strukturverbesserungen. Das war nur möglich, weil die drei handelnden Personen eine besondere und erfolgreiche Vorgehensweise entwickelt haben und „leben“: Alle zuständigen und interessierten Personen, Vereine, Kommunen und Behörden, Naturschutzverbände, Fischereivereine, werden frühzeitig in eine gleichberechtigte Kommunikation eingebunden. Die Planungsziele und die konkreten Maßnahmen werden gemeinsam bei Begehungen am Fluss diskutiert und vor Ort festgelegt. Ergebnis der Begehungen ist ein mit den Bedingungen und Vorstellungen aller Beteiligten abgestimmtes Realisierungsprogramm. So finden sich alle in den Ergebnissen wieder.

    Bis zum Frühjahr 2018 wurden auf diese Weise auf 60 km Flussstrecke unter der Federführung von Herrn Hilsenbek und Mitarbeit von Frau Stukan sowie Bauaufsicht und  –leitung durch Herrn Steinbrenner 49 Unterhaltungs- und kleine Renaturierungsmaßnahmen realisiert.15 Weitere sind geplant. Gemeinsam mit dem BUND in Kirchberg / Jagst und dem Fischereiverein wurden zwei größere genehmigungspflichtige Renaturierungsmaßnahmen geplant und umgesetzt. Außerdem wurden an 3,5 km Gewässerlänge 5,5 ha Ufergrundstücke erworben, um dem Gewässer mehr Raum für seine Eigendynamik zu geben und um auf dem Gewässerrandstreifen eine naturnahe Entwicklung zu ermöglichen.

    Um die ökologische Funktionsfähigkeit der Jagst wiederherzustellen bzw. zu verbessern, wird die Gewässerdynamik durch unterschiedliche Strömungsbereiche und unregelmäßige Sohlstrukturen erhöht. Bauliche Elemente sind dabei Störsteine, damit sich lokale Strudel, Kolke und Kiesbänke bilden; Buhnen, an denen Laichplätze und Fischkinderstuben entstehen; Eisvogelwände als Brutmöglichkeiten, Seitengewässer und reaktivierte Altarme zur Vergrößerung des Lebensraums für Wassertiere, Kiesinseln als Laichplätze für Bachforelle, Barbe, Nase und einiges mehr. Dadurch wird einerseits die Wiederansiedlung und Reproduktion der Fische beschleunigt und unterstützt, andererseits ergeben sich Rückzugsgebiete, die bei künftigen Schadensfällen Schutz bieten können.

    Mit Hilfe der Vorbereitung durch umfassende vertrauensvolle Kommunikation mit allen Interessierten, Zuständigen und Betroffenen konnte enorm Zeit gespart und die zahlreichen Maßnahmen konnten rasch und ausgesprochen kostengünstig realisiert werden.

    Weitere Informationen zum WBW- Wasserwirtschaftspreis:

    Der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e. V. (WBW) vergibt alle zwei Jahre einen Wasserwirtschaftspreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft. Prämiert werden insbesondere innovative Ingenieurleistungen, wissenschaftliche Arbeiten oder andere praxisbezogene Projekte, die einen sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser zum Inhalt haben und auch den sonstigen Anforderungen an einen nachhaltigen Umweltschutz gerecht werden.

    Der Wasserwirtschaftspreis kann auch an Kommunen verliehen werden, die innovative Aktivitäten rund um Gewässer unternommen haben. Bewerben können sich auch Schulen und Kindergärten, wenn sie im Rahmen der Umwelterziehung Projekte zum Thema Wasser entwickelt haben. Grundsätzlich kann der Preis an jede Person oder Institution verliehen werden, die sich um die Wasserwirtschaft verdient gemacht hat.

    Der Preis wurde im Dezember 2017 öffentlich ausgeschrieben. Über die Vergabe des Wasserwirtschaftspreises entscheidet eine Preiskommission des WBW. Der Preisträger erhält eine Urkunde und eine Barzuwendung von 1.500 €.

  • Abteilung 8
    11.06.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Bruchsal-Heidelsheim“, Landkreis Karlsruhe
    Feierliche Übergabe an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal durch das Landesamt für Denkmalpflege am 18. Juni

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Bruchsal-Heidelsheim ist fertiggestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick übergeben.

    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie am
    Montag, den 18. Juni 2018,
    um 17:00 Uhr
    in die Merianstraße 18, in Bruchsal-Heidelsheim.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    11.06.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik, Einheben von weiteren Verkehrszeichenbrücken - Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten vom 18. zum 19. Juni sowie vom 19. zum 20. Juni 2018
    Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe in den Nächten vom 20. zum 21. Juni sowie vom 21. zum 22. Juni 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneut seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Arbeiten sollen bis Ende August 2018 andauern. Die Kosten von rund 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel erneut und durch neue Verkehrszeichenbrücken ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen werden außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. 

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A8 und A81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass mit ihr die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können. 

    In den vergangenen Wochen wurden bereits die ersten Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Nun sollen die Verkehrszeichenbrücke in den Tunnelröhren montiert werden.

    Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücken in der Oströhre wird es notwendig, diese in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten vom 18./19. Juni 2018 sowie vom 19./20. Juni 2018 von jeweils 22 bis 5 Uhr voll zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West über die B 295, Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet.

    In den darauf folgenden Nächten vom 20./21. Juni 2018 sowie 21./22. Juni 2018 wird es außerdem notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe von 22 bis 5 Uhr voll zu sperren. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach zur B 295, Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.06.2018
    B 19 zwischen Gaildorf und Schwäbisch Hall - Sanierung der Kocherbrücke bei Ottendorf (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Verlängerung der halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung bis Freitag, 15. Juni 2018

    ​An der Kocherbrücke im Zuge der B 19 (Landkreis Schwäbisch Hall) finden seit Mitte Mai umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. In den Pfingstferien wurden im Rahmen einer Vollsperrung die Fahrbahnübergangskonstruktionen saniert und der Brückenbelag erneuert. Aktuell finden die Betonsanierungsarbeiten statt. Im Laufe dieser Arbeiten wurde festgestellt, dass der Sanierungsbedarf am Brückenunterbau und an der Mittelfuge deutlich größer ist, als bisher angenommen. Aus diesem Grund können die Sanierungsarbeiten nicht wie bisher vorgesehen am Samstag, 9. Juni 2018, abgeschlossen werden.

    Die halbseitige Sperrung mit Ampelregelung wird daher bis Freitag, 15. Juni 2018, verlängert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.06.2018
    A 8 zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe - Fahrbahndeckenerneuerung in beiden Fahrtrichtungen ab Montag, 18. Juni 2018
    Aufbau der Beschilderung und Gelbmarkierung beginnt am Montag, 11. Juni 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 18. Juni 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen. Die gesamte Maßnahme dauert rund fünf Monate und wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    Im Rahmen dieser Maßnahme werden auf einer Länge von rund 3 Kilometern die vorhandenen Betonplatten aller Fahrspuren herausgebrochen und der Untergrund so hergestellt, dass anschließend ein Wiederaufbau der Fahrbahn mit Asphalt erfolgen kann. Die sich im Baufeld befindlichen Bauwerke (Brücke über die B 27 und Rampen von der B 27 zur A 8 führend) werden ebenfalls grundhaft saniert. Hierbei werden die Kappen abgebrochen und neu hergestellt. Außerdem werden der gesamte Fahrbahnaufbau sowie das Geländer erneuert. 

    Bereits seit Montag, 04. Juni, laufen die Vorarbeiten. In beiden Fahrtrichtungen stehen die Baustelleninformationstafeln, die auf die kommende Maßnahme hinweisen und auf Höhe der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen wurde die Mittelstreifenüberfahrt geöffnet. Auf Höhe der Ausfahrt zur B 27 in Fahrtrichtung Karlsruhe muss eine neue Mittelstreifenüberfahrt hergestellt werden. Derzeit finden die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten statt. Die Geschwindigkeit ist im betreffenden Abschnitt aus Sicherheitsgründen bereits jetzt auf 80 km/h beschränkt. 

    Ab kommendem Montag, 11. Juni 2018, wird mit dem Aufbau der Beschilderung sowie der Gelbmarkierung begonnen. Dies erfolgt jeweils tagsüber, außerhalb des Berufsverkehrs, sowie nachts zwischen 20:00 und 06:00 Uhr. 

    Am Montag, 18. Juni 2018, starten die Hauptarbeiten mit dem Beginn der ersten Bauphase. In dieser Bauphase wird in Fahrtrichtung München der Standstreifen sowie die äußerste Spur (LKW-Spur) saniert. Dabei werden alle drei Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen beibehalten. In Fahrtrichtung Karlsruhe werden alle drei Fahrspuren nach rechts verschwenkt, damit der Standstreifen als Fahrspur genutzt werden kann. 

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung München wird wie folgt eingerichtet: 

    Die linke Fahrspur in Fahrtrichtung München wird in die Gegenfahrtrichtung Karlsruhe verschwenkt. Hierbei erfolgt die Trennung der Fahrtrichtungen anhand einer Betonschutzwand. Die mittlere Fahrspur wird auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3 Kilometern links am Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. Dieser Fahrstreifen kann auch von LKWs, die in Fahrtrichtung München unterwegs sind, befahren werden. Die rechte Fahrspur wird im Bereich des Baufelds in Richtung der Ausfahrt Leinfelden-Echterdingen/B 27 gleitet, über das „Echterdinger Ei“ in Richtung Messe und wieder zurück auf die A8 Richtung München geführt. 

    Aus Sicherheitsgründen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baufeld auf 80 km/h beschränkt. Abschnittsweise muss die Geschwindigkeit außerdem auf 60 km/h reduziert werden. 

    Die Bauphase 1 wird voraussichtlich bis Mitte Juli 2018 abgeschlossen sein. In den darauf folgenden Bauphasen ist mehrfach ein Umbau der Verkehrsführung erforderlich. Jeweils zu Beginn einer neuen Bauphase werden wir rechtzeitig über die Änderungen informieren. 

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie den Brückenbau langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    07.06.2018
    Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks Stuttgart am 06. und 07. Juni 2018 im Kloster Schöntal - Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte in Baden-Württemberg fungieren als einzigartiges Modell
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht die Tagung im Hohenlohekreis und betont: „Ihre unermüdliche Arbeit für den Naturschutz ist notwendiger als je zuvor.“

    ​Sie sind Naturschutzfachbehörde und Ehrenamt in einem. Sie sind bundesweit einzigartig. Gemeint sind die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten. Das Modell der ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten ist eine Konstruktion, die es in dieser Form nur in Baden-Württemberg gibt. Seit mehr als 70 Jahren beraten sie als unabhängiger und ehrenamtlicher Teil die Naturschutzverwaltung.


    „Das ist Bürgerbeteiligung vom Feinsten! Ihre unermüdliche Arbeit für den Naturschutz ist notwendiger als je zuvor“, betont Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei seinem heutigen Besuch der Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks im Kloster Schöntal (Hohenlohekreis).

    Die jährlich stattfindende Tagung dient als Fortbildung und wichtige Plattform, den Informationsfluss zu gewährleisten, sich auszutauschen und die Ehrenamtlichen auf den neusten fachlichen und rechtlichen Stand zu bringen. Sie ist dieses Jahr zu Gast im Hohenlohekreis und wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern des Landkreises organisiert.

    „Mit den Naturschutzbeauftragten, verfügen wir über Multiplikatoren und Ideengeber. Diese sind ehrenamtlich unterwegs, auf hauptamtlichem Niveau und sie sind bestens in der Gesellschaft vernetzt. Damit steigern Sie die Schlagkraft der Naturschutzverwaltung in Baden-Württemberg“, so Reimer weiter.
    Die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten bringen ihren beruflichen Hintergrund gewinnbringend in die Arbeit ein. Sie sind beispielsweise Landwirte, Förster oder Biologen. Einen Wunsch haben außerdem alle gemeinsam: die Natur- und Landschaft  zu schützen.

    Der Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit liegt dabei in der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind. Außerdem nehmen sie Stellung zu Landschafts- und Grünordnungsplänen und beurteilen die Fachplanungen anderer Verwaltungen.


    Die umfangreich Tagesordnung spiegelte die Vielfalt der Aufgaben wieder: Neben Vorträgen zu aktuellen Themen wie der Flora-Fauna Habitat Verordnung (FFH-VO), gab es auch Exkursionen, beispielsweise zu gewässerbaulichen Maßnahmen am Kocher oder zu Maßnahmen der Biotopvernetzung rund um die Stadt Öhringen und ihre Ortsteile.

    Besonders der Regierungsbezirk Stuttgart ist geprägt durch Fließgewässer. Aber nicht nur entlang der Gewässer merken wir es - die Fläche ist endlich. Die Anforderungen an Landschaft und Fläche scheinen dagegen unendlich zu sein. Unterschiedliche Nutzungen konkurrieren auf engem Raum miteinander. Dabei droht die Biologische Vielfalt auf der Strecke zu bleiben. Ein Fazit der Tagung ist, dass der Erhalt der Biologischen Vielfalt nur gemeinsam mit den unterschiedlichen Landnutzern erfolgreich gestaltet werden kann. So stellt insbesondere am heutigen zweiten Tag auch das Verhältnis Naturschutz und Jagd sowie die Nutzung der Fläche durch die Landwirtschaft ein Schwerpunktthema dar.
    Regierungspräsident Reimer dankte zum Abschluss den Naturschutzbeauftragten für die unermüdliche Arbeit: „Die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes sind Ziele von höchstem öffentlichem Interesse.“

  • Abteilung 8
    07.06.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg am ehemaligen Rathaus in Walldürn-Reinhardsachsen
    Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Günther dankten dem Landesamt für Denkmalpflege für die Initiative zum Schutz des Altars und die neuen Forschungen rund um das Kastell Haselburg

    ​Am Donnerstag, 7. Juni 2018, dem Großen Blutfeiertag der Stadt Walldürn, enthüllten Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) und Bürgermeister Markus Günther (Stadt Walldürn) zusammen mit Dr. Stephan Bender vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart die Kopie des römischen Altars vom Kastell Haselburg. Sie ersetzt nun an derselben Stelle der Fassade des ehemaligen Rathauses von Walldürn-Reinhardsachsen sein Original.

    Zum Grund für die Anbringung der Kopie sagte Bürgermeister Günther in seiner Begrüßung: „Der witterungsanfällige Sandstein sollte nicht mehr länger Wind und Wetter ausgesetzt sein. Gleichzeitig mit dem Bau des Rathauses vor rund 60 Jahren ist der Altar in die Fassade integriert worden und war Jahrzehnte der Erosion durch äußere Einflüsse ausgesetzt.“

    Landrat Dr. Brötel ergänzte in seinem Grußwort: „Der Altar ist nun für die Nachwelt gut aufgehoben. Und das Jahrzehnte vertraute Bild des Altars an der Rathaus-Fassade ist durch die Anbringung der Kopie gewahrt!“

    Landrat Dr. Brötel und Bürgermeister Günther dankten außerdem dem Landesamt für Denkmalpflege, in Vertretung von Dr. Stephan Bender, für die Initiative zum Schutz des Altars und die neuen Forschungen rund um das Kastell Haselburg. Die Mittel für die Arbeiten am Altar und die Forschungen wurden durch das Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellt.

    Nach den Grußworten und der Enthüllung berichtete Dr. Bender über die Geschichte des Altars und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg. „Dies ist ein bedeutendes Ergebnis für die Erforschung von Gestalt und Funktion des Limes. Das gilt auch für die Tatsache, dass der Altar zwischen Kastell und Limesdurchgang aufgestellt worden war.“ Dr. Bender weiter: „Vielleicht hatte ein Reisender, der dort den Limes passierte, mit dem Altar einer höheren Macht für die wohlbehaltene Rückkehr aus Germanien gedankt!“

    Hintergrundinformationen


    Der Altar wurde 1872 durch den Landwirt Moritz Ballweg (Reinhardsachsen) beim Pflügen des Ackers östlich der Haselburg entdeckt. Nach einem wechselvollen Schicksal ist er schließlich beim Bau des neuen Rathauses in Reinhardsachsen um 1960 in die Fassade des Amtsgebäudes integriert worden. Trotzdem habe er als verschollen gegolten, bis er 2016 durch eine Mitteilung von privater Seite „wiederentdeckt“ wurde. Geophysikalische Prospektionen haben dann 2016/17 im Umfeld des Kastells Haselburg, unweit von Reinhardsachsen am Limes gelegen, zur Entdeckung eines lange vermuteten Limesdurchgangs geführt. Dieser Durchgang, aufwendig als Torbau inszeniert, hat den Zugang zu den Siedlungsgebieten der Germanen an der Tauber hergestellt.

    Im Anschluss an die Enthüllung wurde bis 18 Uhr ein vielfältiges Programm geboten: Die Stadt Walldürn stellte für die Besucher kleine Speisen und Getränke bereit, das Limes-Informationszentrum Baden-Württemberg, eine Einrichtung des Landesamtes für Denkmalpflege, unterrichtete an einem Infostand über den Altar und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg. Dort wurde auch gezeigt, wie das Gefäßpaar Kanne/Griffschale, auf den Nebenseiten des Altars von der Haselburg dargestellt, bei den Römern verwendet wurde. Auch Weihrauchopfer sind nachgestellt worden.

  • Abteilung 4
    05.06.2018
    B 10 Schadstellensanierung zwischen Schwieberdingen-Glemstalviadukt und Anschlussstelle Ditzingen / Münchingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung des Abschnitts zwischen den B10 Anschlussstellen Schwieberdingen-West und Hemmingen/Markgröningen von Freitag, 08. Juni ,19:00 Uhr, bis Montag, 11. Juni 2018, 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird am kommenden Wochenende im Streckenabschnitt der B 10 zwischen dem Glemstalviadukt in Schwieberdingen und der Anschlussstelle Ditzingen / Münchingen über die gesamte Fahrbahnbreite beider Fahrtrichtungen Schadstellensanierungen durchführen lassen.

    Die Arbeiten in dem 2016/2017 sanierten Bereich sind zur Mängelbeseitigung erforderlich. Daher werden  die Kosten komplett durch die  Baufirma übernommen (Gewährleistung).

    Aus Gründen des Arbeitsschutzes und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung können die Arbeiten wiederum nur unter Vollsperrung erfolgen.
    Die Arbeiten werden am kommenden Wochenende von Freitag, 08. Juni, 19:00 Uhr, bis Montag, 11. Juni, 5:00 Uhr, unter Vollsperrung der kompletten Fahrbahn der B 10 erfolgen. Eine leistungsfähige, überörtliche Umleitungsstrecke wird für die Verkehrsteilnehmer eingerichtet.

    Die überörtliche Umleitung erfolgt von Stuttgart aus kommend über die AS Ditzingen / Münchingen der B 10 weiter über die L 1140 / K 1690 via Hemmingen und weiter über die L 1140 zur B10 AS Schwieberdingen-West. Von Pforzheim aus kommend erfolgt die Umleitung über die AS Schwieberdingen-West,  die L 1140 nach Hemmingen über die K 1690 auf die L 1141 zur AS Ditzingen / Münchingen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


    Anlage
    Umleitungsplan 2 Seiten (beide Fahrtrichtungen) (PDF, 590 KB)

  • Abteilung 4
    04.06.2018
    A 81: Routinemäßige Wartungsarbeiten im Schönbuchtunnel
    Nächtliche Sperrungen vom 11. auf den 12. Juni in Richtung Singen sowie vom 12. auf den 13. Juni in Richtung Stuttgart, jeweils zwischen den Anschlussstellen Gärtringen und Herrenberg (Landkreis Böblingen)

    ​Am kommenden Montag wird die A 81 in der Nacht vom 11. Juni, von 20:00 Uhr, bis zum 12. Juni 2018, bis 05:00 Uhr morgens, in Fahrtrichtung Singen ab der Anschlussstelle Gärtringen bis zur Anschlussstelle Herrenberg gesperrt. Die Weiterfahrt von der T&R Schönbuch West auf die A81 in Richtung Singen ist während der Sperrung ebenfalls nicht möglich.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U36 bis zur Anschlussstelle Herrenberg ausgeschildert.

    Am darauffolgenden Dienstag wird die A 81 in der Nacht vom 12. Juni, ab 20:00 Uhr, bis zum 13. Juni, 05:00 Uhr morgens, in Fahrtrichtung Stuttgart ab der Anschlussstelle Herrenberg bis zur Anschlussstelle Gärtringen gesperrt.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U45 bis zur Anschlussstelle Gärtringen ausgeschildert.

    Um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten, werden im Schönbuchtunnel routinemäßig Wartungsarbeiten durchgeführt. Einmal jährlich können bestimmte Arbeiten nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da zu dieser Zeit ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke während der Zeit der Sperrungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    04.06.2018
    Tagung der Naturschutzbeauftragen des Regierungsbezirks Stuttgart vom 06. bis 07. Juni 2018 im Kloster Schöntal (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer läd ein zur Exkursion „Biotopvernetzung in Öhringen“ am Donnerstag, 07. Juni 2018, ab 14 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Naturschutzbeauftrage in Baden-Württemberg waren schon immer Brückenbauer zwischen Verwaltung und Raumschafft, zwischen Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft. Sie sind Teil der Naturschutzverwaltung und doch unabhängig. Dies ist ein einmaliges und bis heute erfolgreiches Modell aus Baden-Württemberg.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer läd Sie zur diesjährigen Tagung der Naturschutzbeauftragten des Regierungsbezirks Stuttgart herzlich ein.
    Kommen Sie am

    Donnerstag, 7. Juni 2018, um 14 Uhr
    zur Verrenberger Wiesenkelter
    Wiesenkelter 1, 74613 Öhringen-Verrenberg, Parkplatz

    und erleben Sie hautnah die Arbeit und die vielfältigen Themen der Naturschutzbeauftragten im Rahmen einer Exkursion mit. Die Exkursion beginnt am o.g. Treffpunkt. Sie haben die Möglichkeit in einem Fahrzeug mitzufahren oder im  eigenen Kfz zu folgen. Vor Ort stehen Ihnen Experten aus Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Biotopvernetzungskonzeption der Verwaltungsgemeinschaft Öhringen, Pfedelbach, Zweiflingen“. Die Exkursion dauert rund 2 Stunden (bis 16 Uhr).

    Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 06. Juni, 17 Uhr, unter E-Mail pressestelle@rps.bwl.de.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 8
    03.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg: Nationaler UNESCO-Tag am 3. Juni 2018 - Spannende Veranstaltungen von 11:00 bis 17:00 Uhr im Bauerngarten in Vorsee
    Schreckensee - Teil der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
     Schreckensee, Quelle: LAD

    In diesem Jahr fand anlässlich des nationalen Welterbetages am Sonntag, den 3. Juni 2018, eine Veranstaltung am Schreckensee statt. Hiermit wird dem seriellen Charakter der Welterbestätte Rechnung getragen. 

    Der nationale UNESCO-Tag, der deutschlandweit jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni begangen wird, ist der Anlass, das nicht sichtbare Welterbe sichtbar zu machen. In diesem Jahr fanden Veranstaltungen rund um die Pfahlbaufundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Kreis Ravensburg, statt. 

    Am 3. Juni 2018 wurde der aktuelle Stand zu den Auswertungen der Grabungen am Schreckensee erstmals vorgestellt. Zudem wurden an diesem Tag Fragen zum UNESCO-Welterbe beantwortet. 

    Bronzegießer haben anschaulich gezeigt, wie Bronze mithilfe nachgebauter Schreckensee-Tiegel gegossen werden kann und der Schreckensee ein frühes Zentrum technischer Innovationen war. Zahlreiche Besucher haben die interessanten Angebote genutzt und sich über den neuesten Forschungsstand und die UNESCO informiert.

    Neben den Angeboten des Bauerngartens für Kinder fand auch das steinzeitliche Angebot mit Zwirnen und Fotos mit Mantel und Hut von Ötzi reges Interesse.

    Hierbei handelte es sich um eine Veranstaltung des Pfahlbauten-Informationszentrums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Bauerngarten Vorsee sowie den Gästeführern Fronreute-Wolpertswende. 


    Kern- und Pufferzone der Fundstelle, Quelle: LAD


    Zeichnung eines Gusstiegels, Quelle: LAD


    Sicheleinsatz aus Plattensilex (um 3650 v. Chr.), Quelle: LAD

    Hirschgeweihgeräte aus den Siedlungen, Quelle: LAD


    Bronzeguss, Quelle: T. Frommer

  • Abteilung 8
    01.06.2018
    Archäologische Denkmalpflege: Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg
     Römischer Altar vom Kastell Haselburg, Quelle: LAD

    Der Bürgermeister der Stadt Walldürn und der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises enthüllen gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart die Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg am Donnerstag, den 7. Juni 2018 um 15 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchten wir Sie auf die Enthüllung der Nachbildung des römischen Altars vom Kastell Haselburg aufmerksam machen. Der Termin findet am Großen Blutfeiertag der Stadt Walldürn statt.

    Im Namen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart laden wir Sie herzlich ein. 

    Bitte kommen Sie am 

    Donnerstag, den 7. Juni 2018, um 15.00 Uhr,
    in die Haselburgstr. 8, in 74731 Walldürn–Reinhardsachsen,
    am ehemaligen Rathaus. 
     

    Die Enthüllung nimmt Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis) gemeinsam mit Bürgermeister Markus Günther (Walldürn) vor. Anschließend wird Dr. Stephan Bender (Landesamt für Denkmalpflege) über den Altar und die neuen Forschungen am Kastell Haselburg sprechen. 

    Zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr bietet die Stadt Walldürn kleine Speisen und Getränke an. Interessierte können am Stand des Limes-Informationszentrums Baden-Württemberg mehr über den Altar und das Kastell Haselburg erfahren. 

    Bereits im 19. Jahrhundert wurde im Rahmen der landwirtschaftlichen Nutzung unweit des Kastells Haselburg ein kleiner römischer Altar entdeckt. Nachdem er an unterschiedlichen Orten aufbewahrt worden war, verlor sich seine Spur. Er galt als verschollen. Nach seiner „Wiederentdeckung“ 2016 an der Fassade des Rathauses von Walldürn-Reinhardsachsen wurde der Altar geborgen und eine Nachbildung angefertigt. Der witterungsanfällige Sandstein des Originals sollte nicht mehr länger Wind und Wetter ausgesetzt sein. Die Nachbildung wird an derselben Stelle positioniert, das Original soll zukünftig museal präsentiert werden.

    Geophysikalische Prospektionen 2016/17 im Umfeld des Kastells Haselburg, unweit von Reinhardsachsen am Limes gelegen, führten zur Entdeckung eines Limesdurchgangs, der den Zugang zu den Siedlungsgebieten der Germanen an der Tauber herstellte. Dies ist ein bedeutendes Ergebnis für die Erforschung von Gestalt und Funktion des Limes. Weitere Recherchen zeigten, dass der Altar vor etwa 1800 Jahren unweit des Limesdurchgangs aufgestellt worden war. 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Herrn Stephan Bender (Telefonl 07361/9141689 oder EMail stephan.bender@liz-bw.de).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    30.05.2018
    „A 8-Albaufstieg – wie geht es weiter?“ Bürgerinformation zur Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens
    Das Regierungspräsidium Stuttgart stellt die aktualisierte Planung und das weitere Verfahren vor.

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wird jetzt weitergeführt. Das Verfahren wurde im September 2004 eingeleitet und Anfang 2006 ausgesetzt. Im Juni 2014 hat der Bund das Land gebeten, die Planungen ohne Mautstation auf der Albhochfläche fortzuführen.
     
    Vor der Auslage der aktualisierten Unterlagen möchten Vertreter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart die geänderten Pläne (2. Planänderung) und das weitere Verfahren auf dem Weg zum Planfeststellungsbeschluss den Betroffenen vor Ort erläutern sowie Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.
     
    Die Bürgerinformation findet statt
     
    am Mittwoch, den 06. Juni 2018,
    ab 19:00 Uhr
    in der Sickenbühlhalle in 73344 Gruibingen (Im Mittelbronnenteich 2).
     
    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    30.05.2018
    B 27 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gundelsheim und Böttingen (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Montag, den 4. Juni, mit großräumiger Umleitung über Mosbacher Kreuz

    Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die vorhandene Baustellensituation am neuen Kreisverkehr bei Gundelsheim und erneuert die Fahrbahndecke auf der B 27 zwischen Gundelsheim und Böttingen. Die Fahrbahn weist hier hauptsächlich Spurrinnen und allgemeine Unebenheiten wie Verdrückungen auf. Zudem sind manche Schadstellen temporär ausgebessert worden, die nun einheitlich saniert werden. Hierzu wird eine Vollsperrung des Streckenabschnittes erforderlich. 

    Ab kommender Woche, unmittelbar nach Fertigstellung des neuen Kreisverkehres in Gundelsheim, wird die B 27 zwischen dem neuen Kreisverkehr auf der B 27 und Ortseingang Böttingen voll gesperrt. Die Vollsperrung tritt ab Montag, den 4. Juni 2018, 08:00 Uhr in Kraft. 

    Der Verkehr zwischen Heilbronn und Mosbach wird hierzu in beide Richtungen über die dann wieder geöffnete Neckarschleuse (L 528) geleitet und über die L 588 durch Haßmersheim zum Mosbacher Kreuz geführt. Die B 27 ist von Mosbach kommend bis einschließlich der Ortsdurchfahrt Böttingen frei, wobei der Zielverkehr Richtung Heilbronn nur über die ausgewiesene Umleitungsstrecke abgewickelt werden kann. Die Umleitung wird vor Ort weiträumig ausgeschildert. 

    Am Wochenende des 09. und 10. Juni 2018 wird die Vollsperrung kurzzeitig aufgehoben, um den Holzland Triathlon Haßmersheim wie geplant zu ermöglichen. Der Verkehr läuft an diesem Wochenende regulär über die B 27 und für den Triathlon wird die Umleitungsstrecke für einige Stunden voll gesperrt. Ab Montag, den 11. Juni 2018, tritt die Vollsperrung, einschließlich der Umleitungsstrecke, wieder in Kraft.

    Ab Montag, den 25. Juni 2018, 07:00 Uhr, kann der Verkehr wieder regulär über diesen Streckenabschnitt abgewickelt werden. Um die Zeit der Vollsperrung zu verkürzen, erfolgt die anschließende Markierung unter halbseitiger Sperrung bis zum 30. Juni 2018. Der Verkehr wird dann über die B 27 laufen können. Je nach Verkehrsstärke wird ggf. eine Lichtsignalanlage zum Einsatz kommen. Eine Umleitung ist nicht notwendig.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 10
    30.05.2018
    Sicherer Arzneimittel- und Betäubungsmittelverkehr
    Regierungspräsidium Stuttgart überwacht die pharmazeutischen Angelegenheiten des Bezirks

    ​In die Zuständigkeit der 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fallen dabei etwa 950 öffentliche Apotheken und Krankenhaus-Apotheken, in denen auch Sterilarzneimittel, wie z.B. Zytostatika-Lösungen, hergestellt werden sowie 70 Arzneimittel-Großhändler.

    Auch der Betäubungsmittelverkehr wird bei allen im Regierungsbezirk ansässigen Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Tierkliniken und Krankenhäusern überwacht. Ein Schwerpunkt liegt hier in der Kontrolle der Methadon-Substitutionsbehandlungen opiatabhängiger Patienten.

    Überdies kontrolliert das Regierungspräsidium auch die klinische Prüfung von Arzneimitteln bei rund 500 Prüfärzten. Hier geht es insbesondere darum, dass die klinischen Prüfungen unter Einhaltung aller vorgegebenen medizinischen, pharmazeutischen und ethischen Standards durchgeführt werden und kein Patient unbegründet oder gar ohne seine Einwilligung mit noch nicht zugelassenen Arzneimitteln behandelt wird.

    Werden dem Regierungspräsidium Missstände im Arzneimittel- und Betäubungs-mittelbereich durch Patienten, Verbraucher, Apotheker, Ärzte oder andere Behörden bekannt, geht es diesen konsequent nach. In der Regel werden umgehend anlassbezogene Kontrollen durchgeführt, wobei immer durch geeignete verwaltungsrechtliche Maßnahmen alles Notwendige unternommen wird, um die Missstände zu beseitigen. Bei wiederholten und schwerwiegenden Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen führt das Regierungspräsidium dabei auch Bußgeldverfahren gegen die verantwortlichen Personen durch.

    Darüber hinaus werden vom Regierungspräsidium auch regelmäßig Arzneimittelproben gezogen und der amtlichen Untersuchung und Begutachtung zugeführt. Der Probenzug erfolgt dabei immer bei Verbraucherbeschwerden oder im Verdachtsfall, aber auch routinemäßig ohne konkreten Verdacht sowie an unterschiedlichen Abgabestellen. Durch das Untersuchungsamt festgestellten Qualitätsmängeln geht das Regierungspräsidium  dann umgehend nach.

    Das Regierungspräsidium dient somit auf vielfältige Weise konkret und unmittelbar der Arzneimittelsicherheit, dem Patientenwohl und dem Verbraucherschutz.

  • Abteilung 4
    29.05.2018
    A 81, Engelbergbasistunnel - Erneuerung der Verkehrstechnik, Einheben von Verkehrszeichenbrücken - Sperrung der Rampe von München nach Heilbronn in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni
    Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe in in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneut seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Arbeiten sollen bis Ende August 2018 andauern. Die Kosten von ca. 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die Verkehrszeichenbrücken im Tunnel erneut und durch neue Verkehrszeichenbrücken ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. An den Tunnelportalen werden außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen reagieren zu können. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass mit ihr die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücken auf der Rampe von München nach Heilbronn wird es in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 2018 von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr notwendig die Rampe zu sperren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn wird über die A 8 zur Anschlussstelle Leonberg-West wieder auf die A 8 von Karlsruhe nach Heilbronn geführt. 

    In der darauffolgenden Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2018 wird es außerdem notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München und Karlsruhe von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr voll zu sperren und den Verkehr an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umzuleiten. 

    Die Herstellung der Fundamente und die Erneuerung der passiven Schutzeinrichtungen erfolgten bereits vorab in verkehrsarmen Zeiten mit dem Schwerpunkt in der Nacht.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.05.2018
    L 1110 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tamm und Bissingen / Grotztunnel
    Vollsperrung endet am Samstag, 2. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke der L 1110 zwischen Tamm und Bissingen. In der Zeit zwischen Mittwoch, 23. Mai und Samstag, 2. Juni 2018, ist die L 1110 daher ab dem Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Str. / L 1110 am Grotztunnel bis zur Kreuzung Ludwigsburger Str. / Bietigheimer Str. bei Tamm voll gesperrt.

    Im genannten Bereich werden die Asphaltschichten erneuert sowie Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten werden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden.

    Die Arbeiten verlaufen aktuell nach Zeitplan. Die Vollsperrung kann daher voraussichtlich wie geplant am Samstag, 2. Juni aufgehoben werden.
    Die zulässige Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt wird aufgrund noch fehlender Endmarkierung sowie Leitpfosten vorerst auf 50 km/h beschränkt sein. Sobald die endgültige Weißmarkierung aufgebracht wurde, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben. Diese Restarbeiten erfolgen außerhalb des Berufsverkehrs, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie stets auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Umleitungsbeschilderung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.05.2018
    A 81 - Engelbergbasistunnel – Umverlegung von Kabeln
    Arbeiten erfolgen nachts ab dem 4. Juni bis Ende August, Sperrung von 2 der 3 Fahrstreifen je Röhre von jeweils 22 bis 5 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, den 4. Juni 2018, mit der Umverlegung von Kabeln im Engelbergbasistunnel. Die Arbeiten dauern ca. 3 Monate und sollen Ende August 2018 abgeschlossen sein. 

    Die Kosten von ca. 2,8 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen. 

    Als Vorbereitung auf die ab 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergbasistunnels müssen umfangreich Kabel aus den Leerrohren in den Notgehwegen in die Medien- und Abluftkanäle verlegt werden, damit die während der Hauptbaumaßnahme notwendigen Abbrucharbeiten ohne Problem realisiert werden können. 

    Die Umverlegung der Kabel wird ausschließlich in der Nacht erfolgen. Die Arbeiten erfolgen nur werktags und ca. an drei bis vier Tagen die Woche. Aus Arbeits- und Sicherheitsgründen müssen dazu jeweils 2 der 3 Fahrstreifen je Röhre von 22 bis 5 Uhr gesperrt werden. Betroffen von der Sperrung ist jeweils die West- oder Oströhre. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.05.2018
    A 8 - München - Stuttgart (Landkreis Göppingen) - Umbau und Erweiterung des Parkplatzes „Vor dem Aichelberg“ in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg ab dem 04. Juni
    Bund investiert rund 3 Millionen Euro

    Im Zuge des Baus der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm durch die Deutsche Bahn AG wurde der Parkplatz „Vor dem Aichelberg“ seit Januar 2017 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Nachdem nun die Arbeiten am Bau des Eisenbahntunnels auf dem Parkplatzgelände abgeschlossen sind, kann mit den Bauarbeiten zum Umbau und zur Erweiterung des Parkplatzes begonnen werden. 

    Die Nachfrage nach Parkplätzen an Autobahnen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Um den zwischenzeitlich bestehenden Parkplatzmangel zu mindern, erneuert und erweitert das Regierungspräsidium Stuttgart die Stellplatz-flächen auf dem Parkplatz „Vor dem Aichelberg“ zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg im Landkreis Göppingen. Der Umbau der Parkplatzanlage sieht neben der Erstellung von 27 Lkw-Stellplätzen und 35 Pkw-Stellplätzen auch den Neubau einer WC-Einrichtung vor.

    Hierfür investiert der Bund rund 3 Millionen Euro. 

    Die Arbeiten beginnen am Montag, den 04. Juni 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Monate. 

    Der Parkplatz bleibt während der Zeit der Bauarbeiten weiterhin gesperrt. Für den Bau der neuen Ausfahrtsspur zum Parkplatz vom 11. Juni 2018 bis Ende Juli 2018 stehen dem Verkehr auf der A8 nur 3 verengte Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Ab August 2018 kann dann der Verkehr auf der A 8 während der restlichen Bauarbeiten mit einem verengten Fahrstreifen 3-streifig aufrechterhalten werden. 

    Die Geschwindigkeit wird während der Bauzeit in Fahrtrichtung München auf 80 km/h beschränkt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    25.05.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Schreckensee – Teil der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
    Diesjähriger nationaler UNESCO-Tag zur Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee am 3. Juni von 11:00 bis 17:00 Uhr
     Die Halbinsel im Schreckensee wurde 19212 als prähistorischer Fundplatz von H. Forschner entdeckt und in den darauffolgenden Jahren erkundet. (Foto: LAD)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der nationale UNESCO-Tag, der deutschlandweit jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni begangen wird, ist der Anlass, das nicht sichtbare Welterbe sichtbar zu machen. In diesem Jahr finden Veranstaltungen rund um die Pfahlbaufundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Kreis Ravensburg, statt.

    Im Namen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie

     

    am 3. Juni 2018, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr,
    auf die Halbinsel im Schreckensee, Gemeinde Wolpertswende-Vorsee, Bauerngarten Vorsee, Pferdestall
     
    Die Halbinsel ist nicht nur ein idyllischer Platz im Naturschutzgebiet, sie stellt im Rahmen der seriellen transnationalen UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ die Siedlungen auf Halbinseln und Inseln in oberschwäbischen Kleinseen dar. Die Siedlungsschichten bieten einen Überblick über die stratigraphische Abfolge von der jungsteinzeitlichen Pfyn-Altheimer-Gruppe Oberschwabens über die Horgener Gruppe bis zur Goldberg III-Gruppe und die Frühbronzezeit. Die ältesten Spuren der Metallverarbeitung in Oberschwaben sind hier durch einen Gußtiegel mit kantigem Griff nachweisbar.
     
    Wie solche Tiegel in der Praxis funktioniert haben, wird im Rahmen der experimentellen Archäologie an diesem Sonntag vorgeführt. Der aktuelle Forschungsstand zum Schreckensee, Fragen zum UNESCO-Welterbe und zur Verwendung von Holz werden an diesem Tag vorgestellt.
     
    Der Eintritt ist frei.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen,
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Der Gusstiegel vom Schreckensee zeigt eindeutige Spuren von Metallverarbeitung (~3650 v. Chr.). Nachweis: LAD.

    Der Gusstiegel vom Schreckensee zeigt eindeutige Spuren von Metallverarbeitung (~3650 v. Chr.).  Nachweis: LAD.
     
     

    Hintergrundinformationen

    Eintritt ist frei.
    Programm
    13:00/16:00 Uhr Vortrag zum Stand der Forschung am Schreckensee
    14:30 Uhr Informationen an der Fundstelle am Schreckensee
    -    Experimentelle Archäologie: Die Anfänge des Bronzegusses
    -    Holz - nachwachsender Rohstoff
    -    Kinderprogramm: Zwirnen
    -    Infostand zum Welterbe
    -    Kaffee und Kuchen im Cafe im Bauerngarten!
     
    Eine Veranstaltung des Pfahlbauten-Informationszentrums Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Bauerngarten Vorsee sowie den Gästeführern Fronreute-Wolpertswende.
    Bauergarten Vorsee
    Vorsee 81, 88284 Wolpertswende
    47.886479/9.574076
     
    Fragen und Informationen:
    Pfahlbauten-Informationszentrum Baden-Württemberg
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Dienstsitz Hemmenhofen
    Fischersteig 9
    78343 Gaienhofen-Hemmenhofen

  • Abteilung 4
    25.05.2018
    A 7 – Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz - Schaden an der Übergangskonstruktion
    Geschwindigkeitsbegrenzung und vorrübergehende Sperrung des Standstreifens und des ersten Fahrstreifens

    Das Regierungspräsidium Stuttgart musste gestern, am 24. Mai 2018, aus Gründen der Verkehrssicherheit auf der A7 im Bereich der Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz in Fahrrichtung Würzburg sowohl den rechten Fahrstreifen als auch den Standstreifen sperren. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen ist auf 60km/h begrenzt worden. Grund hierfür ist eine an der Übergangskonstruktion der Brenztalbrücke gebrochene Lamelle. 

    Um die Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer zu minimieren wird voraussichtlich am Mittwoch, den 30.Mai 2018, ein mobiles Überbrückungssystem angebracht. Mit diesem System kann dann der rechte Fahrstreifen bis zu einer abschließenden Sa-nierung der Übergangkonstruktion wieder für den Verkehr freigegeben werden. So-lange die Übergangskonstruktion besteht, wird sowohl auf der linken als auch auf der rechten Fahrspur die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt sein. 

    Die Sanierung der Übergangskonstruktion ist bereits veranlasst und wird voraussichtlich Ende Juni 2018 erfolgen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.05.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Anschlussstelle Stuttgart- Feuerbach und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Leonberg
    Vollsperrung der PWC-Anlage Engelberg ab dem 28. Mai um 19:00 Uhr bis voraussichtlich Mitte Juni

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. 

    Ab Montag, den 28. Mai 2018, ab 19:00 Uhr wird die PWC-Anlage Engelberg in Fahrtrichtung Leonberg für den Verkehr voll gesperrt. 

    Die Sperrung ist notwendig, damit auch auf den beiden Streckenkilometern nach der Anschlussstelle Feuerbach bis zum Engelbergtunnel hin, Anfang Juni der Verkehr zum Mittelstreifen umgelegt werden kann. Durch diese Umlegung des Verkehrs auf der durchgehenden Strecke der Autobahn ist die PWC-Anlage nicht mehr anfahrbar. Die Sperrung der PWC-Anlage erfolgt im Vorfeld der geplanten Verkehrsumlegung, um den Verkehrsteilnehmern ausreichend Zeit zur Weiterfahrt zu lassen. 

    Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, so dass die aktuell in Fahrtrichtung Leonberg voll gesperrte Anschlussstelle Feuerbach schon zum Ende der Pfingstferien voraussichtlich wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. 

    Nach dem Abschluss der Asphaltarbeiten in den Rampen der Anschlussstelle Feuerbach ist die Fertigstellung der neuen Asphaltschichten auf den rechten beiden Fahrbahnen der Autobahn vorgesehen. Die Sperrung der PWC-Anlage kann voraussichtlich ab Mitte Juni beendet werden. 

    Die Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig informieren. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    23.05.2018
    A 7 - Baustellenbereich zwischen Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau, Fahrtrichtung Würzburg
    Kurzfristige Vollsperrung der Fahrtrichtung Würzburg am 24. Mai zur Behebung von Fahrbahnschäden

    Das Regierungspräsidium Stuttgart muss im Bereich der Baustellenverkehrsführung der Fahrbahnerneuerungsmaßnahme an der A 7 zwischen den Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau am Donnerstag, 24. Mai 2018, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg von 20:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr kurzfristig komplett sperren. Die Umleitung erfolgt über die Bedarfsumleitung U 13 über Dinkelsbühl. Die Fahrtrichtung Ulm ist von der Sperrung nicht betroffen. 

    Anlass sind rasch fortschreitende Fahrbahnschäden, die aktuell von der Streckenkontrolle festgestellt worden sind. Die nasse Witterung in Verbindung mit dem vorhandenen Lkw-Verkehr auf den schmalen Behelfsfahrstreifen beschleunigt das Auftreten der Schäden an der zur Sanierung anstehenden Fahrbahn. 

    Aufgrund der geringen Breite der Fahrstreifen innerhalb der Baustellenverkehrsführung, die für die Sanierung der Gegenseite eingerichtet wurde, ist eine Vollsperrung zur Reparatur der Schäden erforderlich. Vergangene Woche waren bereits Reparaturarbeiten in Fahrtrichtung Ulm erforderlich geworden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die aufgrund der Sofortmaßnahmen entstehenden unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.05.2018
    B 39 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Kirchhausen und Frankenbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung zwischen dem 25. Mai und dem 27. Mai zwischen der K 9558 (Knotenpunkt Richtung Biberach) und dem Ortseingang Frankenbach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zwischen dem 25. Mai 2018 und dem 27. Mai 2018 auf der B 39 zwischen Kirchhausen und Frankenbach eine Fahrbahndeckensanierung durch. Für die Dauer der Maßnahme ist eine Vollsperrung erforderlich. Die Vollsperrung für die Fahrbahndeckensanierung beschränkt sich hierbei auf den Abschnitt zwischen der K 9558 (Knotenpunkt Richtung Biberach) und dem Ortseingang von Frankenbach.

    Die Umleitung Richtung Heilbronn erfolgt nördlich der B 39 über die K 9558 (Biberach) und K 9560 auf die L1110 (Neckartalstraße). In Fahrtrichtung Sinsheim erfolgt die Umleitung südlich der B 39 über die B 293. Die Umleitungsstrecken werden in der Örtlichkeit weiträumig ausgeschildert.

    Die Vollsperrung wird voraussichtlich ab Freitag, 25. Mai, 18:00 Uhr, bis einschließlich Sonntagabend, 27. Mai, aktiviert sein. Der Berufsverkehr soll ab Montag, den 28. Mai 2018, wieder vollumfänglich über die B 39 abgewickelt werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    22.05.2018
    Brenz wird für Menschen und Tiere attraktiver
    Regierungspräsidium setzt Gewässerstrukturmaßnahmen um
     „Mensch und Tier nehmen die Umgestaltungen an der Brenz dankbar an“ Foto: RPS

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart hat in den vergangenen Wochen an der Brenz zwischen Bolheim und Anhausen auf eine Länge von rund 450 Metern umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur durchgeführt.

    In den 60er Jahren wurde das Gewässer dieses Abschnitts kanalartig ausgebaut und das Gewässerbett sehr gleichförmig gestaltet, wodurch keinerlei Variationen der Fließbewegung vorhanden waren. Außerdem sind die Uferbereiche beidseitig nur sehr spärlich bewachsen. Die Umgestaltung fand im bereits vorhandenen Brenzbereich statt, da im Vorfeld keine weiteren Grundstücke des Umfelds erworben werden konnten.

    Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und des Wassergesetzes sind es, die Gewässer in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Um diesen Vorgaben gerecht zu werden, wurden Verbesserungen im aquatischen und amphibischen Bereich vorgenommen.

    Zur Schaffung neuer und verschiedenartiger Lebensräume, um eine Tiefen- und Breitenvarianz zu erhalten und die Verbesserung der Struktur der Uferzone zu fördern, wurden zahlreiche Mittelwasserbuhnen in unterschiedlichster Ausführung modelliert. An verschienden Stellen entstanden Kisbänke, um die Eigendynamik der Brenz zu fördern, neue Kiessohlen und Flachwasserzonen enstehen zu lassen und die Breitenvarianz des Gewässerbettes zur verstärken. Neue Steilufer dienen künftig als potenzielle Brutmöglichkeit für den Eisvogel und Totholz als Fischunterstand.

    Im Herbst folgen Uferbepflanzungen zur Beschattung des Gewässers und zur Aufwertung des Gewässerrandstreifens, welche die Maßnahme vervollständigen.
     
    Bereits während der Ausführung wurde deutlich, dass die Veränderungen von Erholungssuchenden sehr positiv angenommen werden. Auch der Fischereiverein Bolheim begrüßt diese Maßnahme sehr und hob die positiven Auswirkungen für Natur und Fischerei hervor.

  • 18.05.2018
    Frau Heike Bertsch-Nödinger wird zum 1. August 2018 neue Leiterin des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg

    ​Das Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg bekommt zum 1. August 2018 eine neue Schulleiterin. Frau Heike Bertsch-Nödinger tritt die Nachfolge von Herrn Hans-Joachim Drocur an, der zum Ende des Schuljahres 2017/2018 in den Ruhestand treten wird.

    Die 1966 in Herrenberg geborene Heike Bertsch-Nödinger hat in Tübingen und Oxford Anglistik und evangelische Theologie auf Lehramt studiert. Nach dem Zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien unterrichtete sie in Plochingen, in Herrenberg und zuletzt in Nagold.

    Als Fachberaterin für evangelische Religionslehre seit 2008 sammelte Frau Bertsch-Nödinger vielfältige Erfahrungen im Bereich der Unterrichtsentwicklung, der Lehrerfortbildung und der Oberstufenberatung.

    Am 17. Mai 2018 wurde Frau Bertsch-Nödinger vom Regierungspräsidium Stuttgart als neue Schulleiterin des Schickhardt-Gymnasiums bestellt.

  • Abteilung 7
    18.05.2018
    Herr Ralf Kiesel wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Werkgymnasiums in Heidenheim a. d. Brenz

    ​Das Werkgymnasium in Heidenheim an der Brenz erhält zum 1. August 2018 einen neuen Schulleiter. Herr Ralf Kiesel tritt die Nachfolge von Herrn Werner Schölzel an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wird.

    Der 1971 in Heidenheim geborene Ralf Kiesel hat in Ulm Biologie und Chemie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde er 2000 in den Schuldienst eingestellt und dem Werkgymnasium zugewiesen. Seit 2006 ist Herr Kiesel dort als stellvertretender Schulleiter tätig. Er kennt das Werkgymnasium also seit 18 Jahren und ist mit den Heidenheimer Verhältnissen im Bereich Schule und Bildung bestens vertraut.

    Am 17. Mai 2018 wurde Herr Kiesel vom Regierungspräsidium Stuttgart als neuer Schulleiter des Werkgymnasiums bestellt.

  • Abteilung 5
    18.05.2018
    Land Baden-Württemberg unterstützt die Gemeinde Deckenpfronn (Landkreis Böblingen) mit Fördermitteln zu Maßnahmen der Abwasserbeseitigung in Höhe von rund 620.000 Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Durch diese Maßnahme zur Strukturverbesserung machen wir die Abwasserbeseitigung nicht nur effizienter, sondern auch zuverlässiger.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute einen Förderbescheid in Höhe von rund 620.000 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Deckenpfronn, Daniel Gött. Die Fördermittel werden für den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Kläranlage des Zweckverbands Gärtringen-Nufringen eingesetzt.

    „Durch diese Maßnahme zur Strukturverbesserung machen wir die Abwasserbeseitigung nicht nur effizienter, sondern auch zuverlässiger. Mit den eingesetzten Landesmitteln wird außerdem gewährleistet, dass unsere Gewässer geschützt werden und die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt.“, stellte Regierungspräsident Wolfgang Reimer fest.

    Nachdem die Kläranlage der Gemeinde Deckenpfronn in die Jahre gekommen ist und sich im Einzugsgebiet der Trinkwassergewinnung der Ammertal-Schönbuchgruppe befindet, stand die Gemeinde vor der Wahl, die eigene Kläranlage aufwendig zu ertüchtigen oder das Abwasser der Gemeinde mittels Pumpwerk und Abwasserleitung zum Klärwerk Gärtringen-Nufringen zu leiten.

    Bürgermeister Daniel Gött ergänzte erfreut: „Nach einer langen Planungsphase freuen wir uns nun auf die Umsetzung dieses wichtigen Projekts. Wir gewinnen Sicherheit für die Zukunft und werden Teil eines leistungsfähigen Zweckverbands.
    Mit der Übernahme von nahezu einem Viertel der Gesamtkosten wird die Maßnahme finanziell für die Gemeinde Deckenpfronn erst darstellbar. Wir danken sehr herzlich für die Zusage der Fördermittel!“

    Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kam zu dem Ergebnis, dass der Bau der Abwasserleitung günstiger ist. Zukünftig wird deshalb das Abwasser zur Reinigung über eine rund vier Kilometer lange Druckleitung zur Kläranlage Gärtringen-Nufringen geleitet und dort gereinigt werden. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Engelbergtunnel
    Nächster Bauabschnitt beginnt - Vollsperrung der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ab Montag, 21. Mai 2018, 22 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. In den vergangenen zwei Wochen wurden Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der linken Fahrbahnseite durchgeführt. Diese Arbeiten werden im Bereich der Anschlussstelle Feuerbach am kommenden Wochenende abgeschlossen. Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan.

    Im Anschluss erfolgt die erste Umstellung der Verkehrsführung. Davon betroffen ist insbesondere der Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Mit Beginn des nächsten Bauabschnitts und der Einrichtung der neuen Verkehrsführung, entfällt die Aus- sowie Einfahrtsmöglichkeit in der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ab Montag, 21. Mai 2018, 22 Uhr, für die Dauer von rund zwei Wochen (Pfingstferien).

    Für den Durchgangsverkehr stehen weiterhin in beiden Fahrtrichtungen je drei Fahrstreifen zur Verfügung. In Fahrtrichtung Leonberg davon einer im Bereich des Baufeldes sowie zwei übergeleitete Fahrstreifen.
    Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn auffahren möchten, müssen weiterhin über die bestehende Umleitungsstrecke U3 zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen fahren. Das Ausfahren aus der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn vom Autobahndreieck Leonberg aus kommend auf die B 295 ist ebenfalls weiterhin möglich.

    Verkehrsteilnehmer, welche in Richtung Leonberg auf die A 81 auffahren möchten, werden über die Bedarfsumleitungsstrecke U18 zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.

    Verkehrsteilnehmer aus Richtung Heilbronn kommend, die an der AS-Feuerbach ausfahren möchten, müssen bereits am Autobahnkreuz Zuffenhausen abfahren und werden über die Bedarfsumleitungsstrecke U16 zur AS-Feuerbach geleitet.

    Während der Vollsperrung der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg werden neben der Sanierung der Rampen auch Teilbereiche der B 295 am Rampenfußpunkt mit saniert. Auf der B295 stehen in Fahrtrichtung Stuttgart in dieser Zeit weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

    Während der Sanierung der rechten Fahrbahnseite der A81 in der zweiten Bauphase wird es erforderlich sein, auch die PWC-Anlage Engelberg zu schließen. Der genaue Termin wird rechtzeitig vorab bekannt gegeben.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen

  • Abteilung 7
    17.05.2018
    Christian Schlegl ist ab 17. Mai 2018 neuer Leiter des Deutschorden-Gymnasiums in Bad Mergentheim
     Bestellung Herr Schlegl zum Schulleiter (Quelle: RP Stuttgart)

    ​Das Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim bekommt heute (17. Mai 2018) einen neuen Schulleiter. Christian Schlegl tritt die Nachfolge von Sabine Rühtz an, die inzwischen am Scheffel-Gymnasium in Lahr als Schulleiterin tätig ist.

    Der neue Schulleiter erhielt heute in Bad Mergentheim von der zuständigen Referen-tin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Gudrun Schickler, seine Bestellungsurkun-de.

    Der 1970 in Regensburg geborene Schlegl hat in Regensburg Mathematik und Physik auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Landshut wurde er 1999 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete zunächst am Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth, darauf von 2001 bis 2003 am Gymnasium Feuchtwangen und von 2003 bis 2014 am Reichsstadt-Gymnasium in Rothenburg ob der Tauber.

    Seit dem 17.2.2014 war er stellvertretender Schulleiter am Deutschorden-Gymnasium Bad Mergentheim.Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    B 27 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Gundelsheim und Böttingen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung ab Dienstag, 22. Mai 2018 Vollsperrung ab KW 23 mit großräumiger Umleitung über Mosbacher Kreuz

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die vorhandene Baustellensituation am neuen Kreisverkehr bei Gundelsheim für eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 zwischen Gundelsheim und Böttingen. Hierzu wird eine Vollsperrung des Streckenabschnittes erforderlich.

    Die Vollsperrung wird unmittelbar nach Fertigstellung des neuen Kreisverkehres auf der B 27, voraussichtlich Mitte KW 23, in Kraft treten. Der Verkehr zwischen Heilbronn und Mosbach wird hierzu in beide Richtungen über die dann wieder geöffnete Neckarschleuse geleitet und über die L 588 durch Haßmersheim zum Mosbacher Kreuz geführt. Die entsprechende Umleitung wird vor Ort weiträumig beschildert.
    Die Vollsperrung zur Sanierung der Fahrbahn ist dann bis einschließlich Freitag,  22. Juni 2018 vorgesehen. Am Wochenende des 09. und 10. Juni 2018 wird die Vollsperrung kurzzeitig aufgehoben, um den Holzland Triathlon Haßmersheim nicht zu beeinträchtigen.

    Bereits im Vorfeld werden ab kommenden Dienstag, 22. Mai 2018, entlang der Fahrbahn Arbeiten an Straßenabläufen und Bordsteinen zwischen Gundelsheim und Böttingen durchgeführt. Die Arbeiten erfolgen unter Einengung der Fahrbahn bzw. abschnittsweiser, halbseitiger Sperrung.

    Vor dem Einrichten der dreiwöchigen Vollsperrung werden wir mit einer weiteren Pressemitteilung über die Umleitungsstrecke informieren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    A 6 bei Neuenstein-Kesselfeld (Hohenlohekreis) - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Fertigstellung verzögert sich aufgrund schlechter Witterung

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit dem 9. April 2018 die Fahrbahndecke der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg.

    Witterungsbedingt können die aktuell laufenden Fahrbahnmarkierungsarbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Fahrbahn muss vor der Markierung aufwendig getrocknet werden, was die Fertigstellung etwas verzögert. Die Anschlussstelle Kupferzell wird nicht wie geplant ab heute, sondern voraussichtlich erst ab Freitag, 18. Mai 2018, 06:00 Uhr, in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Auch der anschließende Abbau der Verkehrssicherung verzögert sich, da erst alle Arbeiten im Baufeld abgeschlossen sein müssen. Die neue Fahrbahn wird voraussichtlich ab kommenden Dienstag, 22. Mai 2018, 06:00 Uhr, voll genutzt werden können.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und die witterungsbedingten Verzögerungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2018
    A 7- Baustellenbereich zwischen Anschlussstellen Dinkelsbühl/ Fichtenau und Ellwangen, Fahrtrichtung Ulm
    Kurzfristige Vollsperrung der Fahrtrichtung Ulm am 17. Mai ab ca. 19:00 Uhr- erforderlich zur Behebung von Fahrbahnschäden

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart muss im Bereich der Baustellenverkehrsführung der Fahrbahnerneuerungsmaßnahme zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen am heutigen Donnerstag, 17. Mai 2018, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Ulm ab ca. 19:00 Uhr für mehrere Stunden kurzfristig komplett sperren. Anlass sind rasch fortschreitende Fahrbahnschäden, die heute bei einer Befahrung festgestellt worden sind.

    Aufgrund der geringen Breite der Fahrstreifen innerhalb der Baustellenverkehrsführung für die laufende Straßenbaumaßnahme ist eine Vollsperrung zur Reparatur der Schäden vor dem anstehenden Pfingstreiseverkehr zwingend erforderlich. Die Umleitung erfolgt über die Bedarfsumleitung U 8 über Crailsheim und Ellwangen. Die Fahrtrichtung Würzburg ist von der Sperrung nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die aufgrund der Sofortmaßnahmen entstehenden unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    16.05.2018
    Neue Naturschutzgebiete in den Landkreisen Heidenheim und Göppingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Staatssekretär Dr. Andre Baumann weihen vor Ort die Naturschutzgebiete „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ ein

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    zwei von malerischen Wacholderheiden und Kalkmagerrasen geprägte Landschaften wurden als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die durch Beweidung geprägte und gewachsene Kulturlandschaft auf Gemarkung von Söhnstetten, Gerstetten (Landkreis Heidenheim) und Böhmenkirch (Landkreis Göppingen) wird bis heute großräumig extensiv genutzt und besteht aus wertvollen Offenland- und Waldlebensräumen, die fließend ineinander übergehen.
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Steinheims Bürgermeister Olaf Bernauer, laden Sie herzlich zur Einweihung der beiden neuen Naturschutzgebiete ein. Besonders erfreulich ist der Besuch des Staatssekretärs aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Herrn Dr. Andre Baumann am kommenden Dienstag, dem „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ der UNESCO.
     
    Die Einweihung der neuen Naturschutzgebiete findet statt am
     
    Dienstag, 22. Mai 2018, 10:00 Uhr
    am Dudelhof, 89555 Steinheim am Albuch
    Parkplatz in südöstlicher Verlängerung der Straße „Dudelhof 15“
    (Treffpunkt s. Anlage)

    Nachdem symbolisch eine Schutzgebietstafel (Gelegenheit für ein Pressefoto) angebracht und die neuen Schutzgebiete dadurch gewürdigt wurden, ist bei schönem Wetter ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ geplant. Auch die Beweidung durch Schafe sowie die Pflege der Gebiete durch den Landschaftspflegetrupp können dabei vor Ort besichtigt werden. Bitte denken Sie daher an geeignetes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung.
     
    Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Rückmeldung bis Freitag, 18. Mai, 12:00 Uhr (Telefon 0711/904-10002 oder pressestelle@rps.bwl.de).
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    B 29 - Ortsumgehung Mögglingen: Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282
    Vollsperrung zum Abbau und zur Wiederherstellung des Traggerüstes vom 23. Mai bis spätestens zum 08. Juni

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Wie in den Osterferien muss nun auch in den Pfingstferien und in der Woche danach (KW 23) die K 3282 für den Verkehr voll gesperrt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen für den Abbau und die Wiederherstellung des Trag- und Leergerüstes über der Kreisstraße erforderlich.

    Die K 3282 wird daher im Bereich unter der Brücke im Zeitraum vom 23. Mai 2018 bis längstens zum 08. Juni 2018 für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 aus Sicherheitsgründen auch für den Fußgänger- u. Radfahrerverkehr gesperrt sein muss.

    Da der Linienverkehr ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist, wird darauf hingewiesen, dass eine gesonderte Mitteilung zum Schülertransport veröffentlicht werden wird.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung der Lautertalbrücke betragen rund. 11 Millionen Euro.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Letzter Bauabschnitt beginnt am Dienstag, 22. Mai 2018 - Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleibt geöffnet

    ​Seit Anfang April laufen die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Bauarbeiten an der L 2310 schreiten planmäßig voran.

    Unmittelbar nach dem Pfingstwochenende beginnen die Arbeiten für den letzten Bauabschnitt der Sanierung der L 2310. Der Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung des Knotenpunktes L 2310/Almosenberg sowie die Schadstellensanierung zwischen Almosenberg und Dertingen. Zur Entlastung des Individualverkehrs und des ÖPNV werden die Arbeiten in den Pfingstferien zwischen Dienstag, 22. Mai, und Mittwoch, 30. Mai 2018, durchgeführt.

    Die beiden Zu- und Abfahrten der A 3-Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleiben während der Vollsperrung der L 2310 geöffnet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg ist analog zum vorigen Bauabschnitt ausschließlich über den Dertinger Weg möglich.

    Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt L 2310/Almosenberg und Dertingen erforderlich. Der Knotenpunkt ist während dieser Zeit nicht befahrbar. Die Umleitung zwischen Dertingen und Bettingen in Richtung Wertheim bzw. zum Gewerbegebiet Almosenberg erfolgt  über die K 2825  (Kembach) und  K 2878 (Urphar). Die Umleitungen werden vor Ort weiträumig beschildert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    16.05.2018
    A 81 – Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach
    Nächtliche Vollsperrung der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Leonberg von Donnerstag, 17. Mai, 22:00 Uhr, bis Freitag 18. Mai 2018, 5:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Feuerbach und dem Nordportal des Engelbergtunnels in Fahrtrichtung Leonberg auf einer Streckenlänge von rund 4 km. Die Bauarbeiten liegen aktuell im Zeitplan.

    Auf Grund von Schäden am Bankett durch einen Unfall, ist es zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig kurzfristig Sanierungen im Bereich des im Baufeld verbliebenen Fahrstreifens durchzuführen. Der aus Richtung Heilbronn kommende durchgehende Verkehr wird währenddessen über die beiden verbleibenden übergeleiteten Fahrstreifen geführt.
    Zur Durchführung der Arbeiten ist es erforderlich die Aus- und Einfahrt der Anschlussstelle Stuttgart- Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg von Donnerstag, 17. Mai, 22:00 Uhr, bis Freitag, 18. Mai 2018, 22:00 Uhr, voll zu sperren.

    Während dieser Sperrung werden die Autofahrer, die in Feuerbach in Richtung Leonberg auffahren möchten, über die Bedarfsumleitungsstrecke U18 zur AS- Leonberg-West umgeleitet. Autofahrer die an der AS-Feuerbach ausfahren möchten, werden gebeten ab Zuffenhausen die Bedarfsumleitungsstrecke U16 zu nutzen.

    Davon unberührt bleibt die geplante Vollsperrung zu Beginn des nächsten Bauabschnitts ab der kommenden Woche. Hierzu ergeht zeitnah eine weitere Mitteilung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.05.2018
    Erneuerung der L 1080 zwischen Essingen-Forst und dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld (Ostalbkreis)
    Vollsperrung von 22. Mai bis voraussichtlich Ende Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Dienstag, 22. Mai 2018, die stark geschädigte Fahrbahn der L 1080 zwischen Essingen-Forst und dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld erneuern. Für diese Maßnahme ist die L 1080 im Bereich der Baustrecke, beginnend ab dem Gewerbegebiet Essingen-Streichhoffeld  bis Essingen-Forst, bis voraussichtlich bis Ende Juli 2018, voll gesperrt. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen zu minimieren, erfolgt die Baumaßnahme zum Teil im Rahmen der zur Herstellung des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ ohnehin erforderlichen Vollsperrung.

    Der Verkehr der L 1080 wird weiträumig umgeleitet. Aus Richtung Mögglingen führt die Umleitung über Heuchlingen, Reichenbach und Holzleuten. Die Gegenrichtung und der Verkehr aus Richtung Essingen werden über die B 29, den Rombachtunnel und Aalen-Unterrombach geführt.

    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 750.000 € und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    15.05.2018
    Auftakt der Untersuchungen zu einem möglichen Rückbau von Wehren an der Lein mit dem Ziel der besseren Durchgängigkeit der Lein für Fische

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart untersucht ab sofort, mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist, wenn drei bestehende Wehre an der Lein (Ostalbkreis) rückgebaut werden. Es handelt sich um das Rossnagel-Wehr in Abtsgmünd-Leinroden, das Laubacher Wehr in Abtsgmünd-Laubach und das Mulfinger Wehr in Göggingen-Mulfingen.

    Mit der vorliegenden Information soll der geplante Ablauf der Untersuchungen den betroffenen Anliegern, Kommunen und Vereinen vorgestellt werden.

    Warum wird untersucht?
    Die bestehenden Wehre verhindern die Wanderung, insbesondere von Fischen. Ein Rückbau der Wehre würde die sogenannte Durchgängigkeit der Lein wesentlich verbessern.

    Was wird untersucht?

    Im Zuge der Untersuchung sollen drei Kernfragen geklärt werden:
    • Wie würden sich die Grundwasserstände im Leintal verändern?
    • Sind Setzungen mit Auswirkungen auf Gebäude und Infrastruktur zu erwarten?
    • Würde ein Rückbau der Wehre dazu führen, dass sich das Gewässerbett der Lein stark eintieft und die Ufer instabil werden?


    Wie wird untersucht?
    Gestartet wird ab sofort mit der Untersuchung der Sohle der Lein. An verschiedenen Stellen wird die Beschaffenheit, insbesondere die Größe bzw. der Durchmesser des Sohlmaterials, ermittelt. Dazu kommt auch ein Boot zum Einsatz. Pro Wehr dauern diese Untersuchungen ca. zwei bis drei Tage. Im Anschluss daran werden diese Daten ausgewertet.
    Im Laufe des Sommers 2018 sollen Grundwassermessstellen gebohrt werden. Dazu werden Bohrgeräte (in vergleichbarer Größe wie gängige Baumaschinen) eingesetzt. Insgesamt werden die Bohrarbeiten an den drei Wehren über einen Zeitraum von jeweils ein bis zwei Monaten dauern.
    In diesen Messstellen können dann die Grundwasserstände beobachtet werden. Im Zuge des Messstellenbaus werden auch die Baugrundverhältnisse mit erkundet. Für 2019 ist geplant, im Zuge von Versuchen über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen pro Wehr den Wasserstand der Lein um ca. 1 bis 2 m abzusenken. Auf der Basis dieser kurzzeitigen versuchsbedingten Grundwasserstands-Reaktionen sollen dann die langfristigen Reaktionen bei einem Rückbau vorhergesagt werden.

    Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?
    Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen bis Ende 2019 vorliegen.

    Anlage: Fotos der Wehre (PDF, 492 KB)

  • Abteilung 1
    15.05.2018
    Offizielle Übergabe des ehemaligen Eichamts in Wertheim als neuer Dienstsitz der Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart im Rahmen einer Feierstunde
    Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch: „Verbleib der Dienststelle in Wertheim sorgt für Präsenz und Verstetigung der Tätigkeit des Regierungspräsidiums in der Region.“

    ​Amtsleiter Ingo-Michael Greiner von Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Heilbronn übergab heute, Dienstag, 15. Mai 2018, Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch das ehemalige Eichamt in Wertheim-Bestenheid, in dem die bereits bisher in Wertheim angesiedelte Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart neu untergebracht wurde. Ebenfalls zugegen war der Erste Bürgermeister der Stadt Wertheim, Wolfgang Stein.

    „Mit dem ehemaligen Eichamt konnte eine geeignete Unterbringung am bisherigen Dienstort Wertheim erfolgen und somit auch eine gute Lösung für die Belegschaft gefunden werden“, so Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch. „Zusätzlich stärken wir durch den Verbleib unserer Dienststelle in Wertheim den Ländlichen Raum, indem wir als Regierungspräsidium Stuttgart auch weiterhin in der Region mit einer Dienststelle präsent sind. Der Dienststellenstandort hat sich dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Wertheim und dem Main-Tauber-Kreis seit der Eröffnung im Oktober vergangenen Jahres fest etabliert“, betonte von Strauch. „Ein besonderer Dank gilt dem zuständigen Amt Heilbronn des Landesbetriebs Vermögen und Bau, welches das Anfang der 1950er Jahre errichtete ehemalige Eichamt innerhalb von nur wenigen Monaten bezugsfertig renoviert hat“, führte von Strauch weiter aus.

    Nachdem im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge Ende des Jahres 2016 die Entscheidung getroffen worden war, die Einrichtung in Wertheim zum 30. September 2017 zu schließen, konnte den betroffenen Beschäftigten durch die Einrichtung einer neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart mit verschiedenen Aufgabengebieten eine neue Perspektive geboten werden. Offiziell eröffnet wurde die neue Dienstelle am damaligen Standort auf dem Reinhardshof am 17. Oktober 2017. „Auf diese Weise konnte der Übergang von der Erstaufnahmeeinrichtung zur Dienststelle fließend gestaltet werden“, erklärte von Strauch.

    Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums sind bereits Mitte April in die neuen Räumlichkeiten umgezogen. Der Umzug war notwendig geworden, weil der bisherige Standort der Dienststelle auf dem Gelände der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung Wertheim im Stadtteil Reinhardshof künftig durch die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg genutzt wird. Im Rahmen der Einstellungsoffensive der Polizei sollen auf dem dortigen Gelände ab Juli 2018 wieder Polizeibeamtinnen und -beamten ausgebildet werden.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Dienstelle nehmen seither Aufgaben in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit sowie Haushalt und Controlling war. Auch das neue Landesförder-programm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Pakts für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt.

    Hintergrundinformationen


    Maßgeblich für die im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gefassten Entscheidungen sind ein flexibles System, die zurückgehenden Flüchtlingszahlen und die zukünftige Strukturierung der landesweiten Erstunterbringung. Neben dem Ankunftszentrum in Heidelberg soll es in jedem der vier Regierungsbezirke künftig noch eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) geben. Für den Regierungsbezirk Stuttgart soll dies die LEA in Ellwangen werden. Damit einher ging die Aufgabe der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Wertheim zum 30. September 2017.

    Infolge der Schließung dieser Einrichtung wurden den rund 30 Beschäftigten der ehemaligen EA Wertheim in der am 17. Oktober 2017 offiziell eröffneten neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart auf dem Reinhardshof verschiedene neue Aufgaben übertragen. Nach Bekanntwerden der Planungen der Landesregierung im November 2017 zur künftigen Nutzung des Geländes der ehemaligen EA Wertheim als ein weiterer Standort der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg musste ein neuer Standort für die Dienstelle Wertheim gefunden werden. Hierfür kam das ehemalige Eichamt in Wertheim als Betracht.

    Kernbestandteil des Pakts für Integration ist die Finanzierung von rund 1.000 Integrationsmanagern bei den Kommunen in Baden-Württemberg. Diese sollen die Flüchtlinge bei ihrer Eingliederung vor Ort unterstützen. Mit dem Pakt stellt das Land den Städten und Gemeinden für die Jahre 2017 und 2018 eine Fördersumme von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung. Pauschal erfolgt mit 180 Millionen Euro eine Entlastung bei den Kosten für die Anschlussunterbringung. 140 Millionen Euro fließen in konkrete Integrationsförderprogramme und -maßnahmen vor Ort mit Schwerpunkt auf das Integrationsmanagement.

  • Abteilung 4
    15.05.2018
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen im Zuge der B 19
    Anbau der Einfädelungsspuren im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen ab dem 22. Mai

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab dem 22. Mai 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen. Hierzu müssen entlang des Kochers eine Stützwand hergestellt und die Fahrbahn der B 19 verbreitert werden. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich Ende August 2018 abgeschlossen sein.

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Oberkochen. Diese können zunächst „unter Verkehr“ erfolgen. Erst für den Einbau der Asphaltschichten muss die Anschlussrampe voraussichtlich für 4 Tage gesperrt werden. Der Verkehr wird dann über die K 3292 nach Oberkochen umgeleitet.

    Für die Herstellung der Einfädelungsspur in Fahrtrichtung Aalen muss die Anschluss-rampe aufgrund der dort sehr beengten Platzverhältnisse voraussichtlich ab Ende Juni 2018 voll gesperrt werden. Hierfür wird eine entsprechende innerörtliche Umlei-tung eingerichtet werden.

    Es wird darauf hingewiesen, dass das Abfahren aus beiden Richtungen von der B 19 in Richtung Aalen-Unterkochen immer möglich sein wird.

    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 475.000 € und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.05.2018
    L 1110 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tamm und Bissingen / Grotztunnel
    Vollsperrung der L 1110 von 23. Mai bis 2. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert in den Pfingstferien die Fahrbahndecke der L 1110 zwischen Tamm und Bissingen. Zwischen Dienstag, 23. Mai, ab 9 Uhr, und Samstag, 2. Juni 2018, muss die L 1110 daher ab dem Kreuzungsbereich der Ludwigsburger Str. / L 1110 am Grotztunnel bis zur Kreuzung Ludwigsburger Str. / Bietigheimer Str. bei Tamm voll gesperrt werden.

    Im genannten Bereich werden die Asphaltschichten erneuert sowie Markierungsarbeiten und Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten werden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden.

    Die Umleitung erfolgt im Zeitraum der Baumaßnahme aus Richtung Tamm bzw. Bissingen kommend über die Carl-Benz-Straße und die Bahnhofstraße nach Bissingen (siehe Anlage). Der Grotztunnel ist für den überörtlichen Verkehr in beiden Richtungen und für den Verkehr aus Richtung Süden kommend gesperrt. Aus Richtung Norden kommend kann der örtliche Verkehr den Tunnel bis zum Tunnelausgang Süd und dem Anschluss der Ludwigsburger Straße noch nutzen.

    Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Die Zufahrt zu den Gärtnerei- und Reitanlagen ist über Wirtschaftswege und die Straße „Im Erlengrund“ gegeben und wird entsprechend ausgeschildert.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst in den Pfingstferien, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Um eine zügige Abwicklung der Maßnahme zu gewährleisten, wird die Baumaßnahme in einer Sechs-Tage-Woche unter voller Ausnutzung des Tageslichtes durchgeführt. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Umleitungsbeschilderung.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Übersichts- / Umleitungsplan (PDF 373 KB)

  • Abteilung 4
    14.05.2018
    B 10 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen den Anschlussstellen Göppingen-Mitte und Salach (Landkreis Göppingen)
    Vorbereitende Arbeiten beginnen bereits am 14. Mai 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Dienstag, 22. Mai 2018, bis Freitag, 22. Juni 2018, eine Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 10 durch. Die Fahrbahndecke wird zwischen den Anschlussstellen Göppingen-Mitte und Salach auf rund 4,1km in beiden Fahrtrichtungen erneuert.

    Die vorhandene Deckschicht in diesem Streckenabschnitt weist deutliche Netzrisse auf. Um größere Schäden an dem gesamten Fahrbahnaufbau zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich.

    Vom 14. Mai bis zum 18. Mai finden die Arbeiten zur Herstellung einer Mittelstreifenüberfahrt statt. Diese ist notwendig, damit eine Umlenkung des Verkehrs auf die Gegenfahrspur während der Bauarbeiten möglich ist. Daher wird in Fahrtrichtung Stuttgart die Überholspur vom 14. Mai bis zum 18. Mai von jeweils 09:00 Uhr bis15:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit ausschließlich auf der rechten Fahrspur geführt. In dieser Zeit werden die Schutzplanken gezogen und geöffnet, zudem wird der Grünstreifen gerodet und Erdmaterial wird ausgehoben, um später die Schottertragschicht einbauen zu können. Hier wird dann die Asphaltbelagsschicht im Bereich vom Mittelstreifen aufgetragen.

    Dies bedeutet, dass die Baustelle über die B 10 angefahren werden muss. Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrtrichtung Stuttgart voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtrichtung Stuttgart werden über eine Mittelstreifenüberfahrt unmittelbar nach der Anschlussstelle Süßen/Schlat auf die Gegenfahrbahn geleitet. Vor der Anschlussstelle Göppingen-Mitte werden die Verkehrsteilnehmer wieder über eine Mittelstreifenüberfahrt zurück auf die bisherige Fahrbahn geleitet. Aus sicherheitstechnischen Gründen und da sich Begegnungsverkehr auf dem Gegenfahrstreifen befindet, wird die Geschwindigkeit im gesamten Abschnitt auf 60km/h beschränkt. Im ersten Bauabschnitt wird in Fahrtrichtung Stuttgart sowohl die Aus- und Auffahrt Salach, als auch die Aus- und Auffahrt Göppingen Ost vom 22. Mai bis zum 08. Juni gesperrt werden.

    Im zweiten Bauabschnitt wird die Fahrtrichtung Ulm voll gesperrt und saniert. Dabei wird der Verkehr Spiegelbildlich wie im ersten Abschnitt umgeleitet, jedoch auf die neu sanierte Fahrbahn im nördlichen Bereich. Im zweiten Bauabschnitt wird in Fahrtrichtung Ulm die Aus- und Auffahrt Salach und die Aus- und Auffahrt Göppingen Ost vom 11. Juni bis zum 22. Juni gesperrt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    14.05.2018
    Förderung für Maßnahmen der Abwasserbeseitigung in Deckenpfronn (Landkreis Böblingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheid an Bürgermeister Daniel Gött in Höhe von rund 620.000 Euro

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe eines Förderbescheides an Bürgermeister Daniel Gött und Vertreter des Deckenpfronner Gemeinderats ein. Die Fördermittel in Höhe von rund 620.000 Euro werden für den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Kläranlage des Zweckverbands Gärtringen-Nufringen eingesetzt. Damit kann künftig ein wirtschaftlicherer Betrieb in der Abwasserbeseitigung erreicht werden.
     
    Die Übergabe findet statt am
     
    Freitag, 18. Mai 2018, um 13:00 Uhr
    auf dem Gelände der Kläranlage Deckenpfronn
    am Nufringer Weg, 75392 Deckenpfronn
     
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart,
    0711/904-10002

  • Abteilung 4
    11.05.2018
    Einbau der Asphaltdeckschicht an der Neckarbrücke im Zuge der L 1124 bei Neckarweihingen
    Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung an der Neckarbrücke in Ludwigsburg – Neckarweihingen am Dienstag, 15. Mai 2018, zwischen 9 Uhr und ca. 12 Uhr

    ​m Dienstag, den 15. Mai 2018, wird an der Neckarbrücke bei Ludwigsburg – Neckarweihingen im Zuge der L 1124 die Asphaltdeckschicht der vierten und letzten Bauphase eingebaut. Auf Grund der beengten Verhältnisse in diesem Bereich und der Größe der erforderlichen Baumaschinen ist eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in der verkehrsarmen Zeit von 09:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr durchgeführt.

    Nach Einbau der Asphaltdeckschicht folgen noch Beschichtungsarbeiten im Gehwegbereich, der Austausch der Geländer auf beiden Seiten und umfangreiche Leitungsverlegungsarbeiten.

    Unter anderem aufgrund von Bauwerksschäden, die erst nach Abbruch der bestehenden Schichten zu Tage getreten sind und die zunächst eine Umplanung erforderlich machten und wegen umfangreicher Leitungsverlegungsarbeiten, die immer wieder in den Baubereich der Sanierungsarbeiten eingreifen, kam es zu Verzögerungen der Baumaßnahme. Das endgültige Bauende und damit auch die Beendigung von Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Brücke werden nun aber Ende Juni erwartet.

    Die Neckarquerung für Fußgänger ist bis zum Bauende leider nicht möglich. In diesem Zusammenhang wird noch einmal auf die Freifahrten der Buslinien 421 und 430 der Firma LVL Jäger GmbH zwischen den Haltestellen Lechtstraße und Neckarbrücke in beiden Fahrtrichtungen hingewiesen. Informationen hierzu sowie zu den Fahrplänen und der Taktung der Linien sind auch auf der Homepage der LVL und an den Fahrplanaushängen der Haltestellen zu finden.

    Für Arbeiten im Auflagerbereich der Brücke auf der Seite Neckarweihingen muss zusätzlich zeitweise ein kurzer Bereich der Abbiegespur auf der L 1100 (unter der Brücke) von Poppenweiler her kommend in Fahrtrichtung Ludwigsburg gesperrt werden.

    Das Land Baden – Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,4 Mio Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.05.2018
    B 29 bei Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen (Ostalbkreis)
    Sanierung der Remsbrücke - Restarbeiten im Zeitraum vom 14. Mai bis 08. Juni 2018

    Im vergangenen Jahr war es auf Grund starker Bauwerksschäden erforderlich, die Remsbrücke der B29 bei Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen (Ostalbkreis) zu sanieren.

    Bedingt durch die schlechte Witterung Ende 2017 konnten kleinere Restarbeiten nicht mehr erledigt werden. Zur Fertigstellung der Arbeiten müssen die Fahrbahnen der L 1161 und der B 29 abschnittsweise eingeengt werden.

    Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum vom 14. Mai bis 08. Juni 2018.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.​

  • Abteilung 8
    08.05.2018
    Stunde des offenen Labors am 15. Mai 2018 in der Außenstelle des Landesamts für Denkmalpflege in Hemmenhofen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das dendrochronologische Labor des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Hemmenhofen, öffnet seine Tür für eine Stunde.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, sich
     
    am Dienstag, 15. Mai 2018, von 18:00 bis 19:00 Uhr
    im Landesamt für Denkmalpflege, Fachbereich Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie,
    Fischersteig 9 (mit dem Kfz Zufahrt über Alter Weg/Häsliacker), 78343 Hemmenhofen
     
    über die jahrgenaue Datierung von archäologischen Hölzern mittels Jahrringmessung zu informieren, mehr über die Verwendung von Holz in der Prähistorie und darüber zu erfahren, was man in den Pfahlbauhölzern über Wirtschaftsweise und Umwelt lesen kann.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Frau Schadmehri Jasmin.Schadmehri@rps.bwl.de (07735) 93777 112 oder Herrn Nelle Oliver.Nelle@rps.bwl.de (07735) 93777 131.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

    Foto (Ein Eichenholz aus der Steinzeit. Für die Jahrringanalyse präparierte Messstrecke, Pfeile zeigen die Ringe der jeweiligen Jahre. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, O. Nelle)

  • Abteilung 5
    08.05.2018
    Unterwegs in Naturschutzgebieten – Zum Start der Wandersaison veröffentlicht das Regierungspräsidium neue Faltblätter für das NSG Spielburg und für die Weidewälder bei Waldenburg
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir möchten Interesse wecken, Wissen vertiefen und für Naturschutzbelange sensibilisieren.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich zwei neue Faltblätter zum Naturschutzgebiet Spielburg im Landkreis Göppingen und zu den Weidewäldern bei Waldenburg im Hohenlohekreis veröffentlicht. „In diesen Gebieten haben wir für die zahlreichen Besucher schon vor einigen Jahren Informationstafeln aufgestellt“, lässt Regierungspräsident Wolfgang Reimer wissen. „Wir wollen darüber hinaus, dass sich die Besucher auch zu Hause, vor oder nach einem Besuch der Naturschutzgebiete informieren können. Damit wollen wir Interesse wecken, Wissen vertiefen und für Naturschutzbelange sensibilisieren, damit sich auch die nach uns Kommenden an der einmaligen Landschaft dieser Naturschutzgebiete freuen können.“

    1,5 % der Fläche des Regierungsbezirks Stuttgart sind Naturschutzgebiet. Diese gut 250 Gebiete sind die Kronjuwelen des Bezirks und wichtiger, wenn nicht letzter Rückzugsort für eine vielfältige Lebensgemeinschaft zahlreicher Tiere und Pflanzen. Hier genießt die Natur per Verordnung Vorrang und die Flächennutzung erfolgt angepasst an die Schutzbelange. Häufig orientiert sie sich an tradierten Nutzungsarten, die unsere einmalige Kulturlandschaft formten. Gegenwart und Vergangenheit erschließen sich hier dem interessierten Betrachter. Unsere Naturschutzgebiete sind wichtiger Ort für Naturerfahrung und Wissensvermittlung. Das Regierungspräsidium unterstützt mit Ausstellungen, Schautafeln und mittlerweile rund 80 unterschiedlichen Faltblättern und Broschüren. Künftig soll die Wissensvermittlung darüber hinaus vermehrt über Naturschutz-Apps verfolgt werden.
    Immer mehr Erholungssuchende wissen die Attraktivität der Naturschutzgebiete zu schätzen. „Das freut uns sehr“, so Reimer, „allerdings ist der Besucherdruck zum Teil enorm und bleibt nicht ohne Spuren. Nur wenn sich alle an die vorgesehenen Maßnahmen der Besucherlenkung halten, können unsere Schätze weiterhin glänzen.“ In den meisten Naturschutzgebieten ist es ohnehin verboten, die ausgewiesenen oder befestigten Wege zu verlassen. Hunde müssen angeleint und der Müll zu Hause entsorgt werden.

    So auch im Naturschutzgebiet Spielburg, dessen Besonderheiten und Wegeführung eines der beiden neuen Faltblätter beschreibt und illustriert. Das Gebiet liegt unterhalb des Hohenstaufens, einem der bekannten drei Kaiserberge und wird von Erholungsuchenden stark genutzt. Leider verursachen hier querfeldeinfahrende Radfahrer mittlerweile irreversible Schäden an der Vegetation. Frei laufende Hunde vertreiben oder verletzen regelmäßig Schafe, brütende Vögel oder nach Nahrung suchende Wildtiere. Das ist für das nur 31 ha große Naturschutzgebiet im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen, das 1994 vom Regierungspräsidium Stuttgart ausgewiesen wurde, besonders schlimm. Denn nur hier konnte sich im Albvorland durch eine geologische Besonderheit eine kleine Alb-Heidelandschaft mit Kalkfelsen und Kalkmagerrasen bilden. Viele besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten, die man ansonsten in dieser Dichte erst wieder in den Schutzgebieten auf der Alb findet, leben auf der Spielburg-Scholle gleichsam in einer Enklave. Sie können nicht einfach ausweichen und sind anders als etwa Querfeldeinfahrer auf das Naturschutzgebiet angewiesen.

    Ein weiteres Faltblatt ist den Weidewäldern bei Waldenburg im südlichen Hohenlohekreis gewidmet. Die lichten, parkähnlichen Wälder, Überbleibsel historischer Nutzungsformen, finden sich in drei bereits 1939 und 1969 ausgewiesenen Naturschutzgebieten: „Obere Weide“, „Entlesboden“ und „Viehweide auf Gemarkung Michelbach“. Die Gebiete liegen im Norden des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und sind gern besuchte Ausflugsziele. Mehrere Tafeln geben vor Ort Hintergrundwissen zum einmaligen, nostalgisch anmutenden Landschaftsbild der Weidewälder, der seltenen Pflanzen- und Tierwelt sowie den neuen Pflegekonzepten, insbesondere der Waldweide. In den letzten Jahren wuchs das öffentliche Interesse an den Waldweide-Naturschutzgebieten stetig. Mehrfach wurde die dort wieder praktizierte Waldweide in Presse, Funk und Fernsehen vorgestellt. Sie wird - wenn möglich - weiter ausgebaut. Das neue Faltblatt soll Interessierten einen Überblick über die Besonderheiten dieser Weidewälder und der aktuellen Entwicklung bei der Pflege geben. Es kann zur Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs der Schutzgebiete dienen und enthält einen Radwandervorschlag, der auch in die außergewöhnlich gelegene Stadt Waldenburg und zu weiteren Sehenswürdigkeiten führt.

    Die Faltblätter sind beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Rathäusern in Göppingen, Waldenburg und Öhringen sowie bei den Landratsämtern kostenlos erhältlich. Die digitale Version der Faltblätter kann unter folgendem Link heruntergeladen und eingesehen werden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt5/Naturschutzgebiete/Seiten/Flyer-Naturschutzgebiete.aspx

    Anlage:   
    Faltblatt NSG Spielburg (PDF, 1,2 MB)
    Faltblatt Weidewälder bei Waldenburg (PDF, 2,7 MB)

  • Abteilung 4
    08.05.2018
    B19 Sanierung der Kocherbrücke bei Ottendorf (Landkreis Schwäbisch Hall) - Vollsperrung der Brücke von Freitag, 18. Mai, 9 Uhr, bis Montag, 4. Juni 2018, 20 Uhr
    Instandsetzung von drei Fahrbahnübergangskonstruktionen

    ​An der Kocherbrücke im Zuge der B 19 (Landkreis Schwäbisch Hall) mussten im Laufe des vergangenen Winters mehrmals kleinere Sicherungsmaßnahmen an den Fahrbahnübergangskonstruktionen provisorisch durchgeführt werden. Zur Wahrung der Verkehrssicherheit wurde durchgängig eine Geschwindigkeitsbegrenzung über das Bauwerk angeordnet. In Absprache mit den Verkehrsbehörden, dem ÖPNV, der Gemeinde Rosengarten sowie der Stadt Gaildorf, wurde der folgende Zeitraum der Sanierungsmaßnahmen abgestimmt. Die Maßnahme findet in der Zeit vom 15. Mai bis 9. Juni 2018 statt und wird in drei Bauphasen, mit folgender Verkehrsführung, unterteilt:

    Bauphase 1:  halbseitige Sperrung mit Ampelregelung von Dienstag, 15. Mai, bis Donnerstag, 17. Mai 2018
    Bauphase 2 :  Vollsperrung von Freitag, 18. Mai bis Montag, 04. Juni 2018
    Bauphase 3 : halbseitige Sperrung mit Ampelregelung von Dienstag, 05. Juni bis Samstag, 09. Juni 2018

    Eine Besonderheit der Brücke (Baujahr 1950) ist, dass sie aus zwei Stahlbetonbögen besteht und im Scheitelbereich nachträglich zusammengespannt wurde. Die Sanierung der Übergangskonstruktion mit Unterkonstruktion und der Einbau der Deckschicht wird unter Vollsperrung ausgeführt da die Statik der Brückenkonstruktion und die vorhandene Fahrbahnbreite hier keine andere Möglichkeit zulässt.

    Aus diesen Gründen muss die B 19 im Zeitraum von Freitag, 18. Mai, 9 Uhr, bis Montag, 4. Juni 2018, 20 Uhr, zwischen Schwäbisch Hall-Westheim und Gaildorf voll gesperrt werden. In den Bauphasen 1 und 3 wird der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt.

    Während der Vollsperrung wir der Verkehr in Fahrtrichtung Gaildorf über die B19, die K 2669 Bibersfeld bei Wielandsweiler, auf die L 1050 Richtung Fichtenberg und anschließend auf die L 1066 Gaildorf geleitet. In Fahrtrichtung Schwäbisch Hall wird der Durchgangsverkehr über die L 1066 Obersontheim auf die L 1060 Schwäbisch Hall geleitet.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Fahrbahnübergänge insgesamt rund 250.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    08.05.2018
    Fördermittel Abwasserbeseitigung (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer gibt rund 2,3 Millionen Euro Landesmittel für Strukturmaßnahmen in den Gemeinden Alfdorf und Althütte (Rems-Murr-Kreis) frei

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute grünes Licht für Fördermittel in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro und 600.000 Euro für die Gemeinden Alfdorf und Althütte (Rems-Murr-Kreis) gegeben. Die Fördermittel werden bewilligt, um in Alfdorf den Bau eines Abwasserpumpwerkes und einer Druckleitung zur Sammelkläranlage Leineck zu ermöglichen. In der Gemeinde Althütte werden die Fördermittel für den Anschluss an die Sammelkläranlage Rudersberg eingesetzt.

    Anlässlich der Förderzusage des Landes sagte Umweltminister Franz Untersteller: „Die Maßnahmen in den Gemeinden Alfdorf und Althütte sind gute Beispiele dafür, wie das anfallende Abwasser möglichst effizient und zuverlässig gereinigt werden kann. Solch sinnvolle Maßnahmen der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg unterstützt die Landesregierung dieses Jahr insgesamt mit knapp 62 Millionen Euro.“

    Die geplanten Strukturmaßnahmen zielen darauf ab, kleine Kläranlagen zu größeren Einheiten zusammenzufassen. Mit den Maßnahmen wurde bereits im Jahr 2015 begonnen. Mittlerweile wurde die Sammelkläranlage Leineck erweitert, so dass zukünftig die Kläranlage Alfdorf stillgelegt und das Abwasser zur Reinigung über eine 1,5 Kilometer lange Druckleitung nach Leineck (in Pfalheim) geleitet werden kann. Hierfür hatte die Gemeinde Alfdorf im Jahr 2017 rund 3,1 Millionen Euro an Landesmitteln erhalten.

    „Mit den eingesetzten Landesmitteln kann gewährleistet werden, dass trotz steigender Anforderungen in den Gewässerschutz die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt“ sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

  • Abteilung 8
    07.05.2018
    Grabungsbeginn im Baugebiet „Am Möwenweg“ Bad Buchau (Landkreis Biberach)
    Weitere prähistorische Fischfanganlage entdeckt
     Luftbild des Neubaugebietes mit archäologischen Sondageschnitten, Foto: P. Scherrer, Landesamt für Denkmalpflege

    ​Im Südwesten der Stadt Bad Buchau beginnt diese Woche im Baugebiet „Am Möwenweg“ eine Rettungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Bei Vorerkundungen im März 2018 wurden hier Pfähle und Reste einer Fischfanganlage aufgedeckt. Diese archäologischen Überreste werden in den nächsten vier Wochen von Archäologen der Landesdenkmalpflege genau untersucht und dokumentiert, bevor die Bagger für den Bau der Erschließungstrassen anrollen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Buchau wurde die Rettungsgrabung so schnell wie möglich angesetzt, um keine Bauverzögerung zu verursachen.

    Während der Voruntersuchung haben die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege vorgeschichtliche Netzsenker aus recycelten Keramikscherben im Umfeld der Fischfanganlage gefunden. Diese belegen, dass im Areal des neuen Baugebiets bereits in prähistorischer Zeit Fischfang betrieben wurde. Weitere Hinweise auf Fischerei in Form von Einbäumen und Angelhaken sind  auch vom benachbarten Fundplatz Neuweiher bekannt. Hier wird seit Mitte April weiter ausgegraben.

    Bisher ist noch unklar, aus welcher Zeit die Pfähle vom Möwenweg stammen und ob es sich hier um einen Überweg von der ehemaligen Insel Buchau aufs „Festland“ handeln könnte. Die Archäologen werden versuchen, diese Fragen durch die Rettungsgrabung zu klären.

  • Abteilung 8
    07.05.2018
    Ausgrabungen im Bereich zwischen der Hofstatt- und Katharinenstraße im Zentrum der historischen Altstadt von Reutlingen

    ​Vor der Errichtung des Wohn- und Geschäftsquartiers „Katharinenhof“ durch die Firma Exklusiv Wohnwert GmbH findet seit dem 21. März 2018 auf den Bauflächen eine archäologische Untersuchung der Grabungsfirma ArchaeConnect GmbH statt. Die Grabungen bieten der Archäologie die Möglichkeit, die Besiedlung des Areals bis in ihre Anfänge zurückzuverfolgen. Sondagen des Landesamtes für Denkmalpflege hatten bereits 2017 gezeigt, dass die Besiedlung sicherlich bis in das hohe Mittelalter zurückreicht.

    Der Pressetermin am 4. Mai 2018 hat einen ersten Einblick in das laufende Grabungsprojekt gegeben, bei dem vor allem die neuzeitliche Bebauung der Parzellen im Vordergrund stand. Nach einer Einführung über die Bedeutung dieses Grabungsprojektes durch Dr. Jonathan Scheschkewitz vom Landesamt für Denkmalpflege hat die wissenschaftliche Grabungsleiterin Frau Sybil Harding M.A. (ArchaeoConnect) die interessierten Journalisten und den Vertreter des Investors, Maik Baumann von der Exklusiv Wohnwert GmbH, über die Grabungsfläche geführt. Frau Harding wies auf eine tiefe Grube hin, in der noch einzelne Mauerreste zu erkennen sind und erläuterte, dass es sich hierbei um einen ausgebrochenen Keller handele, der vermutlich schon im 17. Jahrhundert verfüllt worden sei. An der gleichen Stelle wurde anschließend ein Brunnen gegraben, der aber auch im Verlauf des 17./18. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Auch in der Nachbarparzelle zeichnet sich ein weiterer Keller im einstigen Hinterhof der Katharinenstraße 8 ab. Der Hinterhof war über eine aufwendig gepflasterte Hofeinfahrt mit Entwässerungsrinne zu erreichen, die noch sehr gut erhalten war.

    Die partiell guten Erhaltungsbedingungen werden auch anhand der alten Fußböden aus Stampflehm deutlich, die freigelegt werden konnten. Besonders spannend sind auf einem der Fußböden die Spuren des großen Stadtbrandes vom September 1726, als 80 % der Wohnhäuser und die meisten öffentlichen Gebäude zerstört worden sein sollen. Dort zeigte sich eine teils stark brandgerötete Oberfläche auf dem Lehmfußboden, aber auch noch die verkohlten Reste einer Holzkiste, in der viele runde, stark verkohlte Objekte lagen. Bei genauerer Betrachtung stellen sich diese als Äpfel heraus, die vermutlich noch kurz vor dem Stadtbrand geerntet worden waren.

    Die intensive Nutzung der Flächen über die Jahrhunderte spiegelt sich auch im Fundmaterial wider, das bereits jetzt aus mehreren Kisten mit noch ungewaschenen Scherben aus verschiedenen Jahrhunderten besteht. Frau Harding präsentierte einzelne Scherben, wie eine kleine Öllampe, Bruchstücke einer kleinen Keramikfigur oder Töpfe, an denen noch die Rußspuren des Herdfeuers zu erkennen sind.

    Die Grabungen befinden sich allerdings erst am Anfang und unter den freigelegten Befunden sind noch ältere Siedlungsspuren erhalten, die in den kommenden Monaten untersucht werden. Man darf gespannt sein, welche Überraschungen dort noch verborgen sind.

  • Abteilung 4
    03.05.2018
    L 1110 Fahrbahndeckenerneuerung von Stuttgart-Stammheim, Einmündung B27a / Westrandstraße, bis Ortseingang Möglingen / L1140
    Arbeiten werden in vier Bauphasen unterteilt - Vollsperrung ab Montag, 14. Mai 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 14. Mai 2018, mit der Sanierung der Landesstraße 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen. Aufgrund der zu geringen Breite der L1110 kann die Fahrbahndeckenerneuerung nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
    Die Baumaßnahme wird in vier Bauphasen unterteilt, damit eine Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken und Gewerbegebieten über die gesamte Bauzeit sichergestellt werden kann.

    Die Bauphase I beginnt an der Westrandstraße (Einfahrt Containerbahnhof) und endet an der Einmündung Emerholz. Die voraussichtliche Dauer beträgt rund eine Woche. In dieser Zeit kann der Bereich Emerholz nur aus und in Richtung Möglingen angefahren werden. Während der darauf folgenden Bauphasen (II-IV) ist der Bereich Emerholz bis zum Ende der Baumaßnahme nur noch aus und in Richtung Osten über die B27a angebunden.

    Die Bauphase II (22. Mai – 17. Juni 2018) beginnt an der Einmündung Emerholz und endet an der Einmündung Im Kornfeld / Gröninger Weg.  Während den Bauphasen I und II sind die Betriebe „Im Kornfeld“ nur aus Richtung Möglingen zu erreichen. Dies gilt ebenso während der Aktionstage (11.- 16. Juni 2018) zur „Gläsernen Produktion“.

    Die Bauphasen III und IV (18. Juni – 27. Juli 2018) beginnen an der Einmündung Im Kornfeld / Gröninger Weg und enden am Ortseingang Möglingen / L1140. Während dieser beiden Bauphasen ist der Bereich der Betriebe „Im Kornfeld“ nur noch aus Richtung Osten von der B27a aus erreichbar.

    Die Zufahrt zum Containerbahnhof (Westrandstraße) erfolgt für die gesamte Bauzeit über die B10 bzw. B27 und B27a.

    Bereits auf der A81 wird im Vorfeld zur AS Ludwigsburg-Süd aus Richtung Heilbronn kommend auf die Umleitung über die AS Zuffenhausen, B10, B27a hingewiesen.

    Alle Termine stehen unter dem Vorbehalt, dass witterungsbedingt keine Verzögerungen eintreten. Eine detaillierte Übersicht der Bauphasen und Umleitungsstrecken ist der beigefügten Anlage zu entnehmen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,7  Millionen Euro, welche das Land Baden-Württemberg in den Erhalt der Infrastruktur investiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Informationen zu dieser Baumaßnahme können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Übersichtslageplan der einzelnen Bauphasen mit überörtlicher Umleitung​ (PDF, 177 KB)

  • Abteilung 5
    03.05.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart gibt Fördermittel in Höhe von über zwei Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim (Ostalbkreis) frei
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dieser Förderung bringen wir einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim auf den Weg.“
     Übergabe des Zuwendungsbescheids an Bürgermeister Nikolaus Ebert durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer (Foto: RPS)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Donnerstag dem Unterschneidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.146.300 Euro überreicht. Mit den Fördermitteln wird die Abwasserbehandlungsanlage in Unterwilfingen erweitert. Somit kann das Abwasser aus der sanierungsbedürftigen Anlage in Geislingen künftig über eine Druckleitung nach Unterwilfingen geleitet und dort effizient gereinigt werden. Die Kläranlage in Geislingen wird anschließend stillgelegt. 

    „Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden. Darüber hinaus erzielen sie bessere Reinigungsleistungen. Damit wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigsten Ressource Wasser gewährleistet und so auch ein Beitrag auch für die nachfolgenden Generationen geleistet“, betonte Regierungspräsident Reimer. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Abwasserbeseitigung in Unterschneidheim auf den Weg bringen können.“ 

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der Förderzusage des Landes: „Mit jedem Euro, den wir in die Abwasserbeseitigung investieren, verbessern wir die Qualität unserer Gewässer weiter. Für Bau- und Modernisierungsmaßnahmen wie nun in Unterschneidheim stellt das Land den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg im Jahr 2018 daher fast 62 Millionen Euro bereit.“ 

    Bürgermeister Nikolaus Ebert sagte: „Nur mit der Unterstützung des Landes Baden-Württemberg gelingt die Neustrukturierung der Abwasserreinigung in der Gemeinde Unterschneidheim. Dafür sage ich herzlich Danke.“

    Die Gemeinde Unterschneidheim betreibt derzeit neun kommunale Sammelkläranlagen. Diese sind teilweise in die Jahre gekommen, so dass in den nächsten Jahren mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet werden musste. Die Gemeinde Unterschneidheim hat deshalb als Grundlage für weitere Planungen ein Strukturgutachten im Einzugsgebiet erstellen lassen, welches 2014 vom Land mit über 30.000 Euro bezuschusst wurde. Hierbei wurden zahlreiche Varianten untersucht. Ein erster wichtiger Schritt zur Umsetzung des Strukturgutachtens ist die jetzt geplante Maßnahme. Ziel ist es, die betrieblich problematischen Abwasserteichanlagen möglichst bald aufzugeben. 


  • Abteilung 9
    03.05.2018
    FSME-Fälle nehmen zu: Baden-Württemberg weiterhin Risikogebiet
    Wirksamer Schutz durch mehrfach Schutzimpfung gegen Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)

    Die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)-Saison hat begonnen. Seit Mitte März wurden bislang vier FSME-Erkrankungen an das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart übermittelt, hiervon zwei Fälle seit Ende April. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise, außer dem Stadtkreis Heilbronn, FSME-Risikogebiete. Dies zeigt die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Karte zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland (vgl. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/17_18.pdf?__blob=publicationFile). 

    Ein wirksamer Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind. Häufig wird die Infektion im eigenen Garten erworben. Da Zecken nicht nur FSME, sondern auch weitere Erkrankungen wie Borreliose und Tularämie übertragen können, rät das Landesgesundheitsamt zu praktischen Schutzmaßnahmen. So sollte man bei Aufenthalt in der Natur lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Auf heller Kleidung lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen. Daheim sollte man seinen Körper genau auf Zecken absuchen, insbesondere auch in Hautfalten, da Zecken das feucht-warme Milieu mögen. 

    Weitere Informationen:
    Im Jahr 2017 wurden mit insgesamt 180 FSME-Erkrankungen deutlich mehr Fälle registriert als in den Jahren 2015 (61 Fälle) und 2016 (117 Fälle). Bei allen 180 Erkrankungen lagen Angaben zum klinischen Bild vor. In 92 Fällen (51%) wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. In 62 Fällen lag eine Meningitis, in 26 Fällen eine Enzephalitis und in vier Fällen das klinische Bild einer Myelitis vor. Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Meldezahlen beruhen vor allem auf ökologischen und soziologischen Faktoren, wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen.

    Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) erhalten Sie unter: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Sperrung der Tank und Rastanlage Hohenlohe Süd in der Nacht vom 9. Mai auf den 10. Mai und Sperrung der Anschlussstelle Kupferzell vom 10. Mai bis 16. Mai

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit dem 9. April 2018 die Fahrbahndecke der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg. Die Arbeiten schreiten wie geplant voran.

    In der kommenden Woche werden in der Nacht von Mittwoch, 9. Mai 2018, auf Donnerstag, 10. Mai 2018, die Abfahrt und die Auffahrt der Tank und Rastanlage Hohenlohe Süd erneuert. Die Abfahrt zur Rastanlage wird dafür am 9. Mai ab 17:00 Uhr gesperrt sein. Die Besucher der Rastanlage haben dann noch eine Stunde Zeit, bis auch die Autobahnauffahrt ab 18:00 Uhr gesperrt sein wird. Voraussichtlich ab Donnerstag, 10. Mai 2018, 06:00 Uhr werden die Ab- und Auffahrt der Rastanlage wieder freigegeben sein.

    Die Anschlussstelle Kupferzell muss zur Erneuerung der fehlenden Teilbereiche der Auf- und Abfahrt ab Donnerstag, 10. Mai 2018, ab 12:00 Uhr in der Fahrtrichtung Nürnberg gesperrte werden. Voraussichtlich ab Donnerstag, den 17. Mai 2018, 00:00 Uhr wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Alle Arbeiten sollen vor dem Pfingstreiseverkehr am Freitag, den 18. Mai 2018, abgeschlossen sein.

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Sperrung werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    A 8 München – Stuttgart: Herstellung der Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel (Landkreis Göppingen)
    Ende des Sprengvortriebs für den Rettungsstollen auf der Ostseite in Sicht - Kurzzeitige Vollsperrungen von 3. bis 9. Mai möglich

    ​Seit Mitte März wird der bergmännische Teil der zwei Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 im Sprengvortrieb hergestellt. Der Vortrieb für den Rettungsstollen auf der Ostseite befindet sich nun ca. 10 m vor dem Lämmerbuckeltunnel. Die Sprengarbeiten auf der Ostseite nähern sich dem Ende, bevor es anschließend auf der Westseite fortgesetzt wird.

    Die im Lämmerbuckeltunnel installierten Erschütterungsmessgeräte melden im jetzigen Vortriebsstadium erhöhte, aber bislang nicht kritische Werte. Da die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer jedoch an erster Stelle steht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Lämmerbuckeltunnel für die noch verbleibenden Sprengungen jeweils kurzzeitig gesperrt werden muss.

    Dies gilt für den Zeitraum vom 3. bis maximal zum 9. Mai 2018. Es ist ggfs. von einer Sperrzeit von jeweils ca. 10-15 Minuten auszugehen. Die Infotafeln der sich am Albaufstieg befindlichen Stauwarnanlage werden auf das Ereignis hinweisen.
    Die Sprengungen finden viermal täglich, gegen 06:00 Uhr, 10:00 Uhr, 14:00 Uhr und 19:00 Uhr statt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    02.05.2018
    B 14 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Stadtgebiet Stuttgart
    Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Markierungsarbeiten bis Freitag, 11. Mai 2018, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangen Jahr eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Stadtgebiet Stuttgart und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt.

    Dieses Jahr wurde im März auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel ebenfalls in beiden Fahrtrichtungen inklusive den Anschlussstellen eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt.

    Beide Maßnahmen fanden jeweils an nur zwei Wochenenden statt.

    In beiden Abschnitten wurde vorübergehend eine Verkehrsfreigabemarkierung, die auf neue Fahrbahnen aus technischen und witterungsabhängigen Gründen vorgesehen wird, aufgetragen.

    Seit Montag, 23. April.2018, wird der Abschnitt zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Teiler B 14/B 29 in beiden Fahrtrichtungen markiert. Diese Arbeiten werden aufgrund des hohen Aufwands noch bis Freitag, 11. Mai 2018, andauern.

    Seit  Mittwoch, 25. April 2018 wird auch der Abschnitt zwischen Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen markiert. In diesem Bereich werden die Markierungsarbeiten bis kommenden Freitag, 04. Mai 2018, abgeschlossen sein.

    Zum Auftragen der Markierung ist es notwendig, jeweils einen Fahrstreifen des betroffenen Bereichs vorübergehend zu sperren. Daher ist in der Zeit zwischen 09:00 und 15:00 Uhr von Verkehrsbehinderungen auszugehen. Die sogenannte Agglomeratmarkierung ist ein hochwertiges und leistungsfähiges Markierungssystem, das hohen Verkehrsbelastungen, wie auf der B 14, gerecht wird und eine langjährige Lebensdauer erreicht.

    Der Bund investiert für die gesamte Maßnahme rund 3,75 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilng 4
    30.04.2018
    Abbau eines Stromkabels auf der A 6 zwischen Ilshofen / Wolpertshausen und Kirchberg
    Kurzzeitige Vollsperrung am Sonntag, 6. Mai, von 8:00 Uhr bis 8:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ilshofen / Wolpertshausen und Kirchberg in beiden Fahrtrichtungen

    Am kommenden Sonntag, 6. Mai 2018, zwischen 8:00 Uhr und 8:10 Uhr, muss die A6 in beiden Fahrtrichtungen kurzzeitig gesperrt werden. 

    Die Maßnahme war zum 15. April 2018 erstmals angedacht und angekündigt. Aufgrund von Kapazitätsengpässen musste der Termin auf den 6. Mai 2018 verschoben werden. 

    Die Autobahnpolizei wird in diesem Zeitraum für maximal 10 Minuten eine Vollsperrung einrichten. Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur bei Tageslicht verrichtet werden. 

    Die Vollsperrung ist aus Gründen der Verkehrssicherheit unvermeidbar und notwendig, da ein über die Autobahn führendes Stromkabel abgebaut werden muss. Dabei ist es erforderlich, dass das Kabel auf die Fahrbahn der Autobahn abgesenkt und dann heruntergezogen werden muss. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Kabelarbeiten. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • 30.04.2018
    Besichtigung und Information zu den Ausgrabungen im Bereich zwischen der Hofstatt- und Katharinenstraße im Zentrum der historischen Altstadt von Reutlingen
     Lehmfußboden mit verkohlten Resten einer Holzkiste (Foto: ArchaeoConnect)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vor die Errichtung des Wohn- und Geschäftsquartiers „Katharinenhof“ durch die Firma Exklusiv Wohnwert GmbH findet seit dem 21. März 2018 auf den Bauflächen eine archäologische Untersuchung der Grabungsfirma ArchaeConnect GmbH statt. Dabei werden die Relikte aus den vergangenen Jahrhunderten dokumentiert. Sondagen des Landesamtes für Denkmalpflege hatten bereits 2017 gezeigt, dass die Besiedlung sicherlich bis in das hohe Mittelalter zurückverfolgt werden kann. Auf der aktuellen Grabung finden sich in den oberen Schichten Spuren, die auf den großen Stadtbrand von 1726 zurückgeführt werden können. 

    Bei einem Rundgang über die Grabung werden weitere Bebauungsreste aus der Zeit vor dem Stadtbrand gezeigt und erklärt. Vor Ort werden die bisherigen Funde aus den verschiedenen Jahrhunderten präsentiert. 

    Die Besichtigung findet statt 

    am Freitag, 4. Mai 2018
    um 13:00 Uhr
    72760.Reutlingen, Ecke Hofstattstraße/Glaserstraße
    am Eingang zur Grabungsfläche 

    Für Fragen vor Ort stehen Ihnen 

    Dr. Jonathan Scheschkewitz, Landesamt für Denkmalpflege,
    Sybil Harding M.A., ArchaeoConnect und
    Maik Baumann, Exklusiv Wohnwert GmbH, zur Verfügung. 

    Wir bitten um eine kurze Anmeldung per Mail (pressestelle@rps.bwl.de) oder telefonisch (0711/904-10002). 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen: Auf der aktuellen Grabung finden sich in den oberen Schichten Spuren, die auf den großen Stadtbrand von 1726 zurückgeführt werden können. So zeigte sich eine teils stark brandgerötete Oberfläche auf einem einstigen Lehmfußboden. Dort fanden sich verbrannte Strukturen, vermutlich einer Holzkiste, in der viele runde, stark verkohlte Objekte lagen. Sie erinnern an Eierkohlen, lassen sich aber eindeutig als Äpfel identifizieren. Eine aufwendig gepflasterte Hofeinfahrt mit Entwässerungsrinne aus der Neuzeit zeigt die teils sehr guten Erhaltungsbedingungen auf der Fläche.


    Details der verkohlten Äpfel aus der Zeit des Standbrandes 1726 (Foto: ArchaeoConnect)


    Gepflasterte Hofeinfahrt mit Abflussrinne (Foto: ArchaeoConnect)

  • Abteilung 4
    27.04.2018
    A 81 – zwischen Autobahnkreuz Zuffenhausen und Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart - Fahrbahndeckensanierung von 1. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni 2018
    Sperrung der Einfahrt an der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn von 4. Mai bis Mitte Juni - Sperrung der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 7. Auf den 8. Mai von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt demnächst mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 in Fahrtrichtung Leonberg ab ca. 1 Kilometer vor der Anschlussstelle Feuerbach bis zum  Nordportal des Engelbergtunnels.

    Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von ca. 4 Kilometer erneuert. Ebenfalls saniert werden die auf der westlichen Seite der A 81 liegenden Zufahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Daneben wird auch der Asphalt in der PWC-Anlage „Engelberg“ saniert.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer sogenannten „5+1“-Verkehrsführung statt. In Fahrtrichtung Leonberg werden zwei  von drei Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn verschwenkt. Auf der Seite der Fahrbahnsanierung verbleibt nur ein Fahrstreifen.

    Bereits ab Mittwoch, 2. Mai, werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt.

    Ab Freitag, 4. Mai, abends wird der Verkehr auf der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn auf drei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Schutzwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden bei Nacht statt. Mit der Umlegung des Verkehrs auf die verengten Fahrstreifen  wird die Einfahrt an der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn für den Verkehr gesperrt bis zum Ende der Baumaßnahme.

    Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn einfahren möchten, werden in diesem Zeitraum über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Weilimdorf sowie Münchingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen umgeleitet.

    Die  Ausfahrt an der Anschlussstelle Feuerbach (Fahrtrichtung Heilbronn) ist während der gesamten Bauzeit möglich.

    Im Zuge des Aufbaus der Schutzwand zur Sicherung des Baufeldes kann der Verkehr in Richtung Leonberg nur die beiden übergeleiteten Fahrspuren nutzen. In diesem Zug muss die Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 7. Mai auf den 8. Mai gesperrt werden. Nach Fertigstellung der Absicherung des Baufeldes beginnen die Arbeiten auf der linken Seite der Richtungsfahrbahn Leonberg.

    Im Rahmen der zweiten Bauphase, von 21. Mai bis Mitte Juni, erfolgt die Sanierung der rechten Fahrbahnhälfte. In dieser Zeit wird die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach Fahrtrichtung Leonberg für ungefähr zwei Wochen voll gesperrt.

    Über die genauen Termine und etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium noch gesondert informieren.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Der Bund trägt die Kosten für diese Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wird die Hauptbauzeit der Maßnahme in die verkehrsärmeren Pfingstferien gelegt. Eine Verkürzung der Bauzeit wird durch die Ausnutzung des Tageslichtes durch verlängerte Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit erreicht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    27.04.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen nimmt Formen an
    Vorbereitungen zur Vernissage am 29. Juni 2018 laufen

    ​Der Künstler Horst Solf hat diese Woche die ersten Bilder in die Halle 101 der Lande-serstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen gebracht. Damit nimmt eine besondere Kunst-ausstellung mit dem Titel „Friedensfeier“ langsam konkrete Formen an.

    Die Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta jährt sich 2018 zum siebzigsten Mal. 1948 haben die Vereinten Nationen die allgemeinen Grundsätze der Menschen-rechte in 30 Artikeln festgeschrieben. Dieses Jubiläum hat der in Freiburg und Hei-denheim tätige Künstler Horst Solf zum Anlass genommen, die 30 Artikel in großfor-matigen Bildern künstlerisch darzustellen. Für das Kunstprojekt hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler aus Ellwangen dazu befragt, wie sie sich ihre Zukunft vor-stellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. Unter anderem sind diese Ergebnisse Inspirationsquelle für seine Werke, die derzeit entstehen.

    Sehr beeindruckt zeigten sich Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, sowie der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, von den ersten Werken, die nun bereits vor Ort eingetroffen sind.

    Die Vernissage ist für Freitag, 29. Juni 2018 geplant. Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat seine Teilnahme an der Veranstaltung fest zugesagt und freut sich sehr, dass auch Frau Staatssekretärin im Staatsministerium Theresa Schopper ihr Kom-men angekündigt hat. Sie wird ein Grußwort halten und die Ausstellung eröffnen. Auch der Künstler selbst sowie die beteiligten Schulklassen werden am 29. Juni an-wesend sein.

    Für einige Wochen kann die Ausstellung dann im Rahmen von Führungen besucht werden. Zahlreiche Veranstaltungen wie Theater und  musikalische Aufführungen werden während der Ausstellungszeit in Zusammenarbeit mit den Ellwanger Schulen stattfinden.

    Horst Solf hat den Ort LEA als möglichen Ausstellungsort nach eigener Aussage be-wusst gewählt, da hier die Themen Geflüchtete und Menschenrechte unmittelbar zu-sammenträfen. Es ist geplant, dieselbe Ausstellung nach der LEA Ellwangen auch an weiteren Orten zu zeigen.

    Zur Person Horst Solf:
    Horst Solf, geboren 1940 in Walbrücken/Polen und 1956 in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert, ist ausgebildeter Graphiker, Bildhauer und Maler. Seit 1962 ist er hauptsächlich in Freiburg und Heidenheim tätig. Solf ist ein bekannter mo-derner Künstler und hat bereits zahlreiche Einzelausstellungen, Gruppenausstellun-gen sowie Arbeiten im öffentlichen Raum in ganz Deutschland durchgeführt. 


    Modell der Ausstellung und die ersten Werke (Foto: RPS)


    Von links Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen und den Künstler Horst Solf (Foto: RPS)

  • Abteilung 5
    26.04.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheid an den Unterschneidheimer Bürgermeister Nikolaus Ebert
    Über zwei Millionen Euro Förderung für Abwassermaßnahme in Unterschneidheim (Ostalbkreis)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe eines Förder-bescheides an Bürgermeister Nikolaus Ebert und dem Unterschneidheimer Gemein-derat ein. Die Fördermittel in Höhe von rund 2,14 Millionen Euro werden bewilligt, um die bestehende Kläranlage im Unterschneidheimer Ortsteil Unterwilflingen zu erweitern. Anschließend wird die Kläranlage im Ortsteil Geislingen stillgelegt mit dem Ziel, diese an die Kläranlage in Unterwilflingen anzuschließen. Damit kann künftig eine bessere Reinigungsleistung sowie ein wirtschaftlicherer Betrieb erreicht werden.

    Die Übergabe findet statt

    am Donnerstag, 3. Mai 2018, um 16:00 Uhr
    auf dem Gelände der Kläranlage Unterwilflingen, 73485 Unterschneidheim,

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Anfahrtsskizze (pdf, 581 KB)

  • Abteilung 8
    26.04.2018
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Pressegespräch mit Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker
     Verzierte Feinkeramik, Feuersteinklingen aus Jurahornstein und ein Pfeilschaftglätter aus Sandstein, Foto: Yvonne Mühleis / LAD

    Anlässlich der morgigen Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“, ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege und des Städtisches Museum im Kornhaus, Kirchheim unter Teck, fand heute im Städtischen Museum im Kornhaus ein gemeinsames Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und der Stadt Kirchheim unter Teck statt. 

    Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Mag. Simon Hye, beide Landesamt für Denkmalpflege, stellten gemeinsam mit der Kirchheimer Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Ausstellung vor und standen für Fragen zur Verfügung. 

    Dr. Bofinger betonte: „Funde aus der Jungsteinzeit und das goldreiche Grab der Dame von Kirchheim stellen archäologische Highlights in der Region dar. Wir freuen uns, dass die interessanten Funde vom Hegelesberg nun in Kirchheim, quasi am Fundort, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden können.“ 

    Auch Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker ist sichtlich angetan von den Funden auf der Gemarkung ihrer Stadt: „Es macht mich stolz, dass in Kirchheim unter Teck so bedeutende Funde gemacht wurden. Wir haben die Grabungen im Gewerbegebiet Hegelesberg jederzeit, auch finanziell, unterstützt. Das Städtische Museum im Kornhaus ist der idealen Ort für die erstmalige Ausstellung des Keltengoldes und der steinzeitlichen Funde.“

    Im Vorfeld der Erschließung eines knapp 7 Hektar großen Gewerbegebiets südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck wurden in den Jahren 2014 und 2015 großflächige Ausgrabungen durchgeführt. Dabei kamen erstmals neue Dokumentationstechniken zum Einsatz, die es ermöglichen, in kurzer Zeit große Flächen aus der Luft hochpräzise zu vermessen.

    Die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden. 

    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (ca. Mitte 6. Jh. v. Chr.) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt. Diese Gräber werfen ein Schlaglicht auf die Bestattungssitten sozial höher gestellter Frauen in der ausgehenden Hallstattzeit.

    Sowohl die flächig freigelegte jungsteinzeitliche Siedlung als auch das neu entdeckte hallstattzeitliche Grab und die Reste einer spätkeltische Siedlung von Kirchheim unter Teck lassen erkennen, welche Bedeutung die bereits in vorgeschichtlicher Zeitbesiedelte Landschaft im Umfeld der markanten Höhen von Teck und Limburg spielte.

    In der Ausstellung, die vom 28. April bis zum 15. Juli 2018 besichtigt werden kann, werden erstmals die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ der Öffentlichkeit präsentiert, ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.

    Eine reich bebilderte Begleitpublikation von elf Autorinnen und Autoren ist in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78 erschienen und an der Museumskasse sowie über die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V. erhältlich (8,90 €).
    Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde. 

    Einladung Ausstellungseröffnung (pdf, 435 KB)
    Ausstellungsflyer (pdf, 110 KB)


    Restauriertes Großgefäß mit Knubben aus einer Abfallgrube im Zentrum der Siedlungsfläche, Foto: Yvonne Mühleis / LAD


    Sechs Schläfenringe aus Gold, Foto: Yvonne Mühleis / LAD


    Ein typischer Hausgrundriss der Linearbandkeramik, Foto: LAD


    Goldschmuck der Dame von Kirchheim in Fundlage, Foto: Yvonne Mühleis / LAD

  • 26.04.2018
    "Wenn ich groß bin werde ich Chefin": Rund 60 Mädchen beim Girls‘ Day im Regierungspräsidium Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Girls‘ Day ist ein Zukunftstag für Mädchen. Die Schülerinnen können Arbeitsbereiche kennenlernen, die sie vielleicht noch nicht so gut kannten.“
     Gruppenfoto mit Regierungspräsident Reimer, Foto: RPS

    Am 26. April fand der bundesweite Girls‘ Day auch im Regierungspräsidium Stuttgart statt. Als größte Landesbehörde Baden-Württembergs beteiligte sich das Regierungspräsidium Stuttgart dieses Jahr wieder mit einem interessanten Programm. 56 Schülerinnen erlebten einen spannenden Tag im Dienstgebäude in Stuttgart-Vaihingen. Das Motto: „Wenn ich groß bin werde ich Chefin". 

    Selbstverständlich wurden die Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren auch vom Chef der Behörde begrüßt. Bereits zum 11. Mal wurde der Girls‘ Day am Regierungspräsidium durchgeführt. Damit nutzte das Regierungspräsidium die Chance, jungen Frauen die Bandbreite der Aufgaben einer Bündelungsbehörde vorzustellen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Der Zukunftstag für Mädchen bietet eine gute Gelegenheit, einmal einen Blick in die Zukunft zu werfen - einen Blick auf spannende Arbeitsfelder und damit vielleicht auch auf die eigene berufliche Zukunft. Ihr könnt Arbeitsbereiche kennenlernen, die ihr vielleicht noch nicht so gut kanntet - Berufsfelder, die auch nicht zu den typischen Mädchenberufen gehören.“ Und so kamen die Mädchen dann auch ins Gespräch mit Regierungspräsident Reimer und weiblichen Führungskräften seines Hauses. Außerdem erfuhren die Jugendlichen, dass Frauen im Regierungspräsidium in mehr als 100 verschiedenen Berufen arbeiten: als Ärztin, Biologin, Bauingenieurin oder als Archäologin - oder auch in den von Frauen unterrepräsentierten Bereichen: als Feuerwehrfrau, Feuerwerkerin oder als Straßenmeisterin in den Autobahnmeistereien. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart unternimmt Einiges, um ein attraktiver Arbeitgeber für Frauen und Männer zu sein, lernten die jungen Besucherinnen am Girls‘ Day: Das Regierungspräsidium bietet interessante Arbeitsmöglichkeiten in vielfältigen und interdisziplinären Berufsfeldern. Die unterschiedlichsten Themenfelder, die das Regierungspräsidium abdeckt und die verschiedensten beruflichen Tätigkeiten berühren in vielen Fällen diverse Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch die Umsetzung landespolitischer Vorhaben gehört hier zum Berufsalltag. Darüber hinaus ermöglicht das Regierungspräsidium eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Müttern und Vätern wird es ermöglicht, Familie, Pflege und Beruf besser „unter einen Hut zu bringen“ - nicht zuletzt durch das Angebot von Teilzeitstellen.

    Entsprechend dem Gesetz gibt es in der Behörde das Amt der Beauftragten für Chancengleichheit, das Claudia Jeschka und stellvertretend Shadman Darestani-Farahani ausüben. Ihre Aufgabe ist es, die Dienststellenleitung zur beruflichen, geschlechterspezifischen Chancengleichheit von Frauen in frauenunterrepräsentierten Bereichen zu beraten, zu unterstützen und auf die Einhaltung der gesetzlichen Ziele zu achten. Die gesetzlichen Ziele sind hierbei die berufliche Förderung von Frauen unter Wahrung des Prinzips der Bestenauslese, eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sowie die bessere Vereinbarkeit von privater Sorgearbeit (Familie und Pflege) und Beruf. 

    Claudia Jeschka organisierte den diesjährigen Girls´ Day. Dabei wurde sie unterstützt durch Kolleginnen, die die Girls` Day-Teilnehmerinnen durch den „RPS-Berufe-Parcours“ begleiteten. Claudia Jeschka: „Neben unserem Engagement für eine weitere positive Entwicklung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu einer geschlechtergerechten und familienfreundlichen Behörde setzen wir auch auf Vorbildfunktion für junge Frauen bei deren Berufswahl, denn „dem Beruf ist Dein Geschlecht egal.“

  • Abteilung 2
    25.04.2018
    Planfeststellungsverfahren für die Netzverstärkung im Ostalbkreis wird eingeleitet
    Auslegung der Planunterlagen vom 07.05.2018 bis einschließlich 06.06.2018

    ​Das Stuttgarter Regierungspräsidium leitet dieser Tage das Planfeststellungsverfahren für die Netzverstärkung im Ostalbkreis ein. Durch das Vorhaben soll das bestehende Netz der Hochspannungsleitungen verstärkt werden, um insbesondere die steigenden Einspeisungen regenerativer Erzeugungsanlagen im Ostalbkreis und Umgebung – zum Beispiel durch Windenergie und Photovoltaik – aufnehmen und verteilen zu können. Vorhabenträgerin ist die Netze BW GmbH. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses.

    Die Maßnahme umfasst zum einen die 110-kV-Leitung Goldshöfe – Ellwangen, Anlage 0412, deren bisherige Masten 1 bis 44 mit zwei 110-kV-Stromkreisen durch neue Masten ersetzt werden. Ein Abschnitt wird teilweise mit der 110-kV-Leitung Hohenberg – Goldshöfe, Anlage 0321, auf einem Mastgestänge gebündelt. Im weiteren Verlauf der Anlage 0412 bis zum Umspannwerk Ellwangen sind die Verschiebung Neuler/Schwenningen, die Umfahrung Ellwangen/Schrezheim sowie eine Teilverkabelung in Ellwangen geplant.

    Des Weiteren umfasst die Maßnahme die 110-kV-Leitung Ellwangen – Nördlingen, Anlage 0401. Geplant ist die Zubeseilung eines zweiten Stromkreises auf dem freien Gestängeplatz der bestehenden Anlage von Mast 1 bis 92. Hierfür müssen einzelne Masten verstärkt werden.

    Das Vorhaben hat eine Gesamtlänge von etwa 42 km und verläuft auf den Gemarkungen der Städte und Gemeinden Hüttlingen, Neuler, Ellwangen, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen, Kirchheim am Ries und Riesbürg. Das Vorhaben endet an der Landesgrenze zu Bayern. Auf bayerischer Seite ist ein separates Verfahren für den dort liegenden Abschnitt bis zum Umspannwerk Nördlingen vorgesehen.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. Bauzeitenbeschränkungen, das Anbringen von Nisthilfen und Vogelmarkern, die Rekultivierung von Gehölzbeständen und die Anlage eines Blühstreifens für Feldlerchen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 07.05.2018 bis einschließlich 06.06.2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Hüttlingen, Neuler, Ellwangen, Westhausen, Lauchheim, Bopfingen, Kirchheim am Ries und Riesbürg im Ostalbkreis eingesehen werden. Bis einschließlich 20.06.2018 haben die von dem Vorhaben betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben.
    Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) eingesehen werden unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren.
    Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 73 KB)

  • Abteilung 4
    25.04.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 81 zwischen Neuenstadt a.K. und dem Tunnel Hölzern
    Sperrung der Richtungsfahrbahn Heilbronn in der Nacht von Donnerstag, 26. April, auf Freitag, 27. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord erneuert derzeit die Fahrbahn der Bundesautobahn 81 Fahrtrichtung Heilbronn zwischen der Anschlussstelle Neuenstadt am Kocher und dem Tunnel Hölzern. Wegen kurzfristiger Sanierungsarbeiten im Bereich der Verkehrsführung ist es notwendig die Richtungsfahrbahn Heilbronn für eine Nacht voll zu sperren.

    Aufgrund der baustellenbedingt veränderten Verkehrsführung kam es zu Fahrbahnschäden, die eine umgehende Sanierung zur Folge haben. Eine Verlegung des Verkehrs innerhalb der Baumaßnahme ist nicht möglich, weshalb nur eine Sperrung mit Verkehrsausleitung an der Anschlussstelle Neuenstadt a.K. in Betracht kommt.

    Die Ausleitung des Verkehrs beginnt am kommenden Donnerstag, 26. April ab 19:00 Uhr. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke 73 führt über die Landesstraße 1088 in Richtung A6 Anschlussstelle Öhringen. Dort kann die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg oder Heilbronn befahren werden. Am Weinsberger Kreuz besteht dann wieder die Möglichkeit zur Weiterfahrt in Richtung Mannheim oder Stuttgart. Ab Freitag, 27. April 2018, um spätestens 05:00 Uhr, wird der Bereich wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Wir bitten die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Nach dieser kurzfristigen Sperrung können die Arbeiten wie geplant weiter gehen. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich am 17. Oktober 2018 fertiggestellt sein.

    Insgesamt investiert der Bund hier rund 7,5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.04.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Öffnung der Autobahnanschlussstellen Wertheim/ Lengfurt – Änderung der Verkehrsführung

    ​Seit Anfang April laufen die Arbeiten des ersten Bauabschnitts zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Bauarbeiten an der L 2310 schreiten planmäßig voran.

    Nachdem der Knotenpunkt an der L617 am Autohof (Bauabschnitt 1) einen Tag früher als geplant geöffnet werden konnte, werden nun auch die Auf- und Abfahrten der Bundesautobahn 3 Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt (Bauabschnitt 2) wieder sukzessive freigegeben. Trotz unerwartet schlechter Untergrundverhältnisse und notwendiger zusätzlicher Bodenverbesserungen, konnte der Sperrungszeitraum der Autobahnanschlussstelle durch erhöhten Personaleinsatz eingehalten werden.

    Zunächst ist die Öffnung der Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Nürnberg im Laufe des kommenden Samstag, 28. April 2018, vorgesehen. Das Gewerbegebiet Almosenberg kann von hier aus über die westliche Zufahrt (Dertinger Weg) erreicht werden. Die Öffnung der Auf- und Abfahrt der Richtungsfahrbahn Frankfurt ist planmäßig für den Abend des 03. Mai 2018 vorgesehen. Damit sind sämtliche Fahrbeziehungen wieder möglich und die bestehende großräumige Umleitung über Marktheidenfeld kann rückgebaut werden.

    Die Bauabschnitte 3 „Knotenpunkt L 2310/ Almosenberg“ und 4 „Schadstellen zwischen Almosenberg und Dertingen“ werden voraussichtlich nach dem Pfingstwochenende begonnen und bis zum Ende der Pfingstferien abgeschlossen sein. Hierzu ist eine Sperrung des Knotenpunkts L 2310/ Almosenberg erforderlich. Die Verkehrsführung während dieser Bauphase wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 10
    24.04.2018
    Jahresbilanz 2017 der Überwachung des Betriebs und der Herstellung von Medizinprodukten

    ​Wer überwacht eigentlich die Qualität von Medizinprodukten? Und wer kontrolliert, dass die Hygienevorschriften für medizinische Instrumente in Praxen und Krankenhäusern eingehalten werden? Wer hat ein Auge darauf, dass Ihr Arzt die sicherheitstechnischen Kontrollen von medizinischen Geräten ordnungsgemäß durchführt?

    Die Antwort lautet: das Regierungspräsidium!

    Ein Arbeitsschwerpunkt des „Referats für ärztliche und pharmazeutische Angelegenheiten, Landesärztin für Menschen mit Behinderungen“ im Regierungspräsidium Stuttgart ist die Überwachung von Medizinprodukten nach dem Medizinproduktegesetz.

    Im Jahr 2017 kümmerten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um alle Fragen rund um das Medizinprodukterecht und überwachten die im Regierungsbezirk Stuttgart ansässigen Medizinproduktehersteller sowie die Anwender und Betreiber von Medizinprodukten, hier vor allem Krankenhäuser und Arztpraxen. Dabei standen die hygienische Aufbereitung von vorwiegend chirurgischen Instrumenten im Fokus sowie der richtige Umgang mit medizinischen Geräten. Auch bei bekannt gewordenen  Mängeln bei Medizinprodukten musste agiert werden.

    Bei Herstellern wurde das ordnungsgemäße Inverkehrbringen, z.B. die korrekte Kennzeichnung, das Vorliegen einer angemessenen Risikobewertung und klinischen Bewertung oder die sachgerechte Durchführung eines Rückrufs, überwacht.

    Aktuell sind im Regierungsbezirk Stuttgart rund 250 Hersteller ansässig. Darunter fallen große Unternehmen wie auch Einmannbetriebe. In aller Regel waren die Hersteller gut aufgestellt, trotzdem mussten bei allen überwachten Herstellern Maßnahmen zur Abstellung von Mängeln ergriffen werden.

    Die sogenannten Betreiber, also Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen, werden risikobasiert in unterschiedlichen Intervallen begangen. Daneben gibt es Schwerpunktüberwachungen. 2017 wurde schwerpunktmäßig beispielsweise in Krankenhäusern die Aufbereitung von Endoskopen, die u.a. bei Magen- oder Darmspiegelungen zum Einsatz kommen, überwacht. Weiter gab es vermehrt Kontrollen in Zahnarztpraxen, die sehr komplexe und schwieriger aufzubereitende Instrumente anwenden.

    Bei den medizinischen Geräten wurden in den Arztpraxen u.a. die höhenverstellbaren Liegen, die bei unsachgemäßer Bedienung durch ein Zusammenklappen gefährlich sein können, sowie die Durchführung der vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Kontrollen überprüft.

    Die im Anschluss versandten Schreiben hielten die festgestellten Mängel fest, die nicht immer fristgerecht behoben wurden und teilweise Nachbesichtigungen erforderlich machten. In einzelnen gravierenden Fällen ergingen Untersagungsverfügungen, die die Anwendung der nicht sachgerecht aufbereiteten Instrumente verbieten, um zu verhindern, dass Patienten durch diese gefährdet werden.

  • Abteilung 8
    24.04.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Vorankündigung und Veranstaltungshinweis: 25. Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ in Freiburg i.Br.
    Eröffnungsveranstaltung und Nacht des offenen Denkmals am 8. September 2018 - Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018

    ​Der „Tag des offenen Denkmals“ in Deutschland jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal und steht unter besonderen Vorzeichen: Im Jahr 2018 ist er ein Beitrag zum europäischen Kulturerbejahr (ECHY), das unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfindet. Angelehnt daran lautet das Thema „Entdecken, was uns verbindet“ für den Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 9. September 2018.

    Die Wahl für die Ausrichterstadt zur landesweiten, feierlichen Eröffnung am Samstag, den 8. September, fiel auf die Stadt Freiburg im Breisgau. Sie ist die größte Stadt in Baden-Württemberg, die bisher für eine Eröffnungsfeier ausgewählt wurde und steht mit ihrer fast 900-jährigen Geschichte und einem vielfältigen Kulturangebot als „Hauptstadt“ des Dreiländerecks – Deutschland-Schweiz-Frankreich – stellvertretend für prägende europäische Verbindungen und Beziehungen.

    Die feierliche Eröffnungsveranstaltung wird im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz stattfinden. Bei der daran anschließenden „Nacht des offenen Denkmals“ in Freiburg werden am frühen Abend zahlreiche Kulturdenkmale ihre Türen öffnen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in dieser Nacht an einem hochwertigen Programm kostenlos teilzunehmen, mit auf Entdeckungstour zu gehen und ihre Eindrücke zu teilen, ganz nach dem Motto: „Sharing Heritage.“

    Veranstalter ist das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gemeinsam mit der Stadt Freiburg.
    Am Sonntag, den 9. September, findet der Tag des offenen Denkmals wie gewohnt statt.

    Weitere Informationen zum Ablauf der Eröffnungsveranstaltung und zum Abendprogramm erhalten Sie im Juli von uns.

    Hintergrundinformationen
    www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/tag-des-offenen-denkmals/eroeffnungsveranstaltung/
    www.tag-des-offenen-denkmals.de
    www.sharingheritage.de

    Als Veranstaltungshinweis:
    Freiburg i .Br. ist in diesem Jahr Ausrichterstadt der Eröffnungsveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg. Mit einem Festakt im Historischen Kaufhaus am Münster und einer anschließenden „Nacht des offenen Denkmals“ mit Programm für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wird das Denkmalwochenende am Samstag, den 8. September eröffnet, das in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ stattfindet. Am Sonntag, den 9. September, findet der Tag des offenen Denkmals wie gewohnt statt. Er jährt sich im Jahr 2018 zum 25. Mal und ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr, das 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfindet.

  • Abteilung 4
    23.04.2018
    A 6 bei Neuenstein-Kesselfeld (Hohenlohekreis) - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Einrichtung der zweiten Bauphase und Sperrung der Anschlussstelle Neuenstein ab Dienstag, 24. April 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord beginnt am 24. April 2018 mit dem Umbau der Verkehrssicherung für die zweite Bauphase der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg. 

    In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Dafür wird weiterhin ein Fahrstreifen aus Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Nürnberg auf die Gegenseite übergeleitet. Es stehen je Richtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Mit Einrichtung der zweiten Bauphase wird außerdem die Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Neuenstein für die Richtungsfahrbahn Nürnberg gesperrt und anschließend saniert. Die Sperrung beginnt am Dienstag, 24. April 2018, ab 18 Uhr. Voraussichtlich ab Donnerstag, 3. Mai 2018, um 18:00 Uhr, wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrten der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Süd und die noch fehlenden Bereiche der Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Kupferzell mit saniert. Über diese notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer folgenden Pressemitteilung informieren. 

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht. 

    Alle Arbeiten sollen vor dem Pfingstreiseverkehr am Freitag, 18. Mai 2018 abgeschlossen sein. 

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Sperrung werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung am Samstag, 28. April, gegen 01:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an der Anschlussstelle HN-Untergruppenbach

    ​In der Nacht von Freitag, 27. April, auf Samstag, 28. April 2018, erfolgt eine Autobahnquerung durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstellen HN-Untergruppenbach.
     
    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am 27.04.2018 ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen außerdem jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt.
     
    Am Samstag, 28.04.2018, gegen 01:00Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von rund 25 m geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt.
     
    Dadurch kann der von Löwenstein kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Heilbronn verlassen.

    Anschließend  - nach etwa 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 06:00 Uhr wieder alle drei Fahrspuren für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung stehen.
     
    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um ein Schiffsgetriebe mit Transportabmessungen von 34,00 m Länge, 5,30 m Breite und 6,00 m Höhe und einer Lastfahrt von 203 t.

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    B 14 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Stadtgebiet Stuttgart
    Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Markierungsarbeiten von Montag, 23. April, bis Freitag, 27. April 2018, zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat letztes Jahr eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Stadtgebiet Stuttgart und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. 

    Dieses Jahr wurde im März auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel ebenfalls in beiden Fahrtrichtungen inklusive den Anschlussstellen eine Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt. 

    Beide Maßnahmen fanden jeweils an nur zwei Wochenenden statt.

    In beiden Abschnitten wurde vorübergehend eine Verkehrsfreigabemarkierung, die auf neue Fahrbahnen aus technischen und witterungsabhängigen Gründen vorgesehen wird, aufgetragen. 

    Nächste Woche wird die endgültige Markierung auf gesamter Strecke aufgebracht. Es wird eine sogenannte hochwertige Agglomeratmarkierung aufgetragen, welche ein leistungsfähiges Markierungssystem ist, das hohen Verkehrsbelastungen, wie auf der B 14, gerecht wird und eine langjährige Lebensdauer erreicht.

    Am Montag, den 23.04.2018 und Dienstag, den 24.04.2018, wird der Abschnitt zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Teiler B 14/B29 in beiden Fahrtrichtungen markiert. 

    Ab Mittwoch, den 25.04.2018 bis einschließlich Freitag, den 27.04.2018, wird der Abschnitt vom Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen markiert. 

    Für die Markierungsarbeiten wird in dem Bereich, in dem die Markierung aufgetragen wird, immer ein Fahrstreifen vorübergehend gesperrt. Daher ist in der kommenden Woche von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 09:00 bis 15:00 Uhr von Verkehrsbehinderungen auszugehen. 

    Der Bund investiert für die gesamte Maßnahme rund 3,75 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.04.2018
    B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf - Abbruch der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs
    Vollsperrung der B 295 von Freitag, 27. April, 22 Uhr, bis Montag, 30. April 2018, 5 Uhr

    Im vergangenen Sommer begannen die Arbeiten für die Ersatzneubauten der bestehenden Holzbrücken über die B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf. Zum Abbruch der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs muss die B 295 zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf von Freitag, 27. April, 22 Uhr, bis Montag, 30. April 2018, 5 Uhr voll gesperrt werden. Es handelt sich um die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die auf Grund ihres schlechten Bauwerkszustands durch einen neuen Stahlüberbau ersetzt wird.

    Die Umleitung erfolgt wie im vergangenen Jahr in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Die beidseitige Einengung der Fahrbahn und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h in beide Fahrtrichtungen bleiben bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen. 

    Für den Einhub der neuen Stahlbrücke ist an einem Wochenende Ende Juni eine weitere Vollsperrung der B 295 erforderlich. Hierzu erfolgt im Vorfeld erneut eine Pressemitteilung. 

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    19.04.2018
    Sanierung der L 1185 Ortsdurchfahrt Aich (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung ab Montag, 23. April bis voraussichtlich Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 23. April 2018 bis voraussichtlich Ende Oktober 2018 eine Belagssanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt Aich (Stadt Aichtal) im Zuge der L1185 durch. Auf dem etwa 1,1 km langen Streckenabschnitt investiert das Land Baden-Württemberg rund 1,0 Millionen Euro.
     
    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der bestehenden Fahrbahn dieses Abschnitts müssen die oberen Asphaltschichten abgefräst werden. Im Anschluss werden eventuell noch tiefergehende Schäden punktuell erneuert. Zugleich wird auch die Brücke über den Bombach grundlegend saniert.
    Gleichzeitig werden die Stadt Aichtal sowie die Netze BW GmbH umfangreiche Kanalsanierungen, Gehwegsanierungen und Arbeiten an Strom- und Gasleitungen durchführen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der vorhandenen Fahrbahnbreite können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
    Die Umleitungsstrecken in Fahrtrichtung Grötzingen oder Neuenhaus werden weiträumig ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.04.2018
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Pressegespräch mit Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker am Donnerstag, 26. April 2018, um 11 Uhr in Kirchheim unter Teck

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.

    Vorab zur Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“, ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege und des Städtischen Museums im Kornhaus, Kirchheim unter Teck, sind Sie herzlich exklusiv eingeladen zu einem Pressegespräch
    am

    Donnerstag, 26. April 2018, um 11 Uhr
    im Städtischen Museum im Kornhaus
    Max-Eyth-Str. 19, 73230 Kirchheim unter Teck
     
    Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Stadt Kirchheim unter Teck, Landeskonservator Dr. Jörg Bofinger und Mag. Simon Hye, beide vom Landesamt für Denkmalpflege, stellen die Ausstellung vor und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung.
     
    In der Ausstellung werden erstmals die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ der Öffentlichkeit präsentiert, ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.
     
    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (ca. Mitte 6. Jh. v. Chr.) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden auch zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt.
     
    Begleitend zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78, erschienen und an der Museumskasse erhältlich.
     
    Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 7
    18.04.2018
    Dr. Pascal Bizard wird zum 1. Mai 2018 neuer Leiter des Ostalb-Gymnasiums in Bopfingen
     Herr Dr. Bizard (Quelle: Dr. Pascal Bizard)

    ​Das Ostalb-Gymnasium Bopfingen bekommt zum 1. Mai 2018 einen neuen Schulleiter. Dr. Pascal Bizard tritt die Nachfolge von Dieter Kiem an, der im Juli 2016 in den Ruhestand verabschiedet wurde. In der Interimszeit wurde die Leitung vom stellvertretenden Schulleiter Gerhard Ott wahrgenommen.

    Der 1974 in Niedersachsen geborene Bizard hat in Heidelberg und Freiburg Deutsch und Geschichte auf Gymnasiallehramt studiert und promovierte 2006 in Freiburg in Literaturwissenschaften. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Freiburg wurde er 2007 in den Schuldienst eingestellt und war zunächst am Lise-Meitner-Gymnasium Grenzach-Wyhlen tätig. Von 2012 bis 2015 unterrichtete Bizard an der Deutschen Internationalen Schule in Changchun / China im Auslandsschuldienst.

    Bizard kennt das Ostalb-Gymnasium sowie die Bopfinger Verhältnisse, denn er war im Anschluss an seine Rückkehr nach Deutschland im Schuljahr 2015/2016 genau dort als Lehrkraft eingesetzt. Seit dem Schuljahr 2016/2017 ist er als Abteilungsleiter am Remstal-Gymnasium Weinstadt tätig.

  • Abteilung 1
    17.04.2018
    Beratender Ausschuss kommunale Sportstätten im Regierungsbezirk Stuttgart - Regierungspräsidium Stuttgart schlägt Förderprojekte vor
    Kultusministerium stellt Landesprogramm auf

    ​Der Ausschuss der kommunalen Sportstättenbauförderung für den Regierungsbezirk Stuttgart hat unter Vorsitz des Regierungspräsidiums Stuttgart heute (17. April) über das Förderprogramm 2018 beraten und dem Kultusministerium einen Vorschlag vorgelegt. Dem Ausschuss gehört jeweils ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und zwei Vertreter des Württembergischen Sportbundes (WLSB) an.

    In Vertretung des durch die Teilnahme an einer Delegationsreise verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer leitete Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch die Sitzung. Sie verabschiedete Bürgermeister Harry Brunnet, Hardthausen am Kocher, der in seiner Funktion als Vizepräsident des Gemeindetags dem Gremium 13 Jahre lang angehörte und bedankte sich im Namen des Ausschusses für seine stets konstruktive und engagierte Mitarbeit im Ausschuss.

    Das Land Baden-Württemberg fördert kommunale Sportstätten seit 2006 wieder als einzelne Projekte. Förderfähig sind der Neubau und die Sanierung von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen, welche vielseitig nutzbar sind und sowohl für den Schulsport als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen genutzt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Viele Kommunen können sich eine neue oder sanierte Sporthalle nur dank der Fördermittel des Landes leisten. Das kommt vielen Bürgerinnen und Bürgern zugute, von den Schülern über die Vereinsmitglieder bis hin zu Seniorengruppen.“

    Ein neuer Trend geht zu sogenannten Kalthallen, in denen witterungsgeschützt Sport getrieben werden kann, aber auf eine aufwändige und energieintensive Beheizung verzichtet wird. Das senkt die Bau- und Betriebskosten für die Kommunen. Einen Schwerpunkt der Anträge im Programmjahr 2018 bilden auch die Umwandlung von Rasen- in Kunstrasenspielfelder: Diese sind ohne Erholungspausen permanent nutzbar und braucht weniger Pflege und Bewässerung.

    Auch dieses Jahr wurden mehr Mittel beantragt als zur Verfügung standen. Für die 77 beantragten Maßnahmen mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 133 Mio. Euro und beantragter Zuwendungshöhe von rund 17 Mio. Euro standen Fördermittel in Höhe von rund 6,5 Mio. Euro für den Regierungsbezirk Stuttgart zur Verfügung. Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30 % der förderfähigen Kosten. Das Regierungspräsidium hat die Projekte geprüft und vergleichend bewertet. Der Beratende Ausschuss hat die Prioritätenliste des Regierungspräsidiums beraten und ihr zugestimmt.

    Diese Vorschlagsliste wurde nun dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vorgelegt, welches aus den Vorschlägen der vier Regierungspräsidien ein Landesprogramm aufstellt und bekannt gibt. Das Regierungspräsidium erstellt anschließend die Förderbescheide.

  • 16.04.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt die Mehrheitsbeteiligung der BBT-Gruppe an der Hohenloher Krankenhaus gGmbH
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das ausgewogene Vertragswerk bildet ein solides Fundament für langfristige faire Partnerschaft.“

    Die Rechtsaufsichtsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart hat dem Hohenlohekreis jetzt grünes Licht für die Neuordnung der Kliniklandschaft und die Aufnahme einer strategischen Partnerschaft mit dem überregionalen Klinikbetreiber BBT (Barmherzigen Brüder in Trier) gegeben. Der Kreistag hatte am 21.03.2018 einstimmig für den einzigen noch verbliebenen Bieter aus dem Markterkundungsverfahren votiert.
    Das Regierungspräsidium wurde vom Hohenlohekreis frühzeitig informiert. In den letzten Tagen hat das Regierungspräsidium die mit den BBT ausgehandelten Verträge abschließend geprüft und genehmigt. Künftig halten die BBT mit 51 % die Mehrheit an der Hohenloher Krankenhaus gGmbH. Neben finanziellem Engagement bringt BBT ein umfangreiches Klinik-Know How und weitere Verbundvorteile in die Partnerschaft ein.

    „Das ausgewogene Vertragswerk bildet ein solides Fundament für eine langfristige faire Partnerschaft“, würdigte Regierungspräsident Wolfgang Reimer gegenüber Landrat Dr. Matthias Neth den gelungenen Kraftakt des Hohenlohekreises zur Sicherung und Entwicklung der Gesundheitsvorsorge in der Region Hohelohe.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wacht als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde über die Rechtmäßigkeit des Handels der Stadtkreise, Großen Kreisstädte und Landkreise. Die Landkreise sind nach der Landkreisordnung in Verbindung mit der Gemeindeordnung gesetzlich verpflichtet, Änderungen an Beteiligungen der Rechtsaufsichtsbehörde vorzulegen und die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen genehmigen zu lassen.

  • Abteilung 2
    16.04.2018
    Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart - Arbeitskreis Heimatpflege zeichnet ehrenamtliches Engagement aus
    Vorsitzender Paul Nemeth MdL: „Heimat stiftet Identität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche.“

    Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL, und der Geschäftsführer des Arbeitskreises, Leitender Regierungsdirektor Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, haben am heutigen Montagabend, 16. April, gemeinsam die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart verliehen. Regierungspräsident Reimer war aufgrund der Teilnahme an einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert. Geehrt wurden Personen, die sich in besonderer Weise auf lokaler oder regionaler Ebene um die Heimatpflege verdient gemacht haben. Die Veranstaltung fand in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall statt.

    „Sie alle, die wir heute auszeichnen, haben für die Gesellschaft etwas außeror-dentlich Sinnvolles und Wichtiges geleistet. Ihr Engagement stiftet Identität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und dient der Vermittlung dessen, was für uns Heimat bedeuten kann“, führte der Landtagsabgeordnete Paul Nemeth aus. „Die Pflege kultureller Traditionen beugt Orientierungslosigkeit vor. Doch auch die Bereitschaft zum kulturellen Austausch hält unsere plurale Gesellschaft zusammen, macht sie menschlich und lebenswert.“ 

    Vonseiten des Arbeitskreises Heimatpflege wurden auch diejenigen Personen, die in diesem Jahr nicht ausgezeichnet werden konnten, ausdrücklich ermutigt, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement fortzufahren: „Jedes Jahr wird eine große Anzahl an Personen vorgeschlagen, die für die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Arbeitskreises in Frage kommen, und die Auswahl ist immer sehr schwer“, betonte Geschäftsführer Axel Wörner. 

    Die in diesem Jahr verliehene Auszeichnung erhielten Frau Bianca Stöker (Schwä-bisch Hall), Herr Tobias Rieger (Rosengarten-Raibach), Frau Hedwig Ernsperger, (Rosenberg), Frau Christine Kalbantner (Herbrechtingen), Herr Wolfgang Haug (Leinfelden-Echterdingen). 

    Informationen zu den Preisträgern 

    Bianca Stöker und Tobias Rieger

    Frau Bianca Stöker wurde 1974 in Schwäbisch Hall geboren. Sie ist seit 1988 Mitglied des Großen Siederhofes.

    Herr Tobias Rieger wurde 1971 in Schwäbisch Hall geboren und gehört der Familie des Stammsieders Sebastian Vogelmann an, einer alten Siedersfamilie, deren Ursprünge bis auf das Jahr 1466 zurückgehen. 

    Bianca Stöker ist seit 1998 die Erste Hofdame und führt zusammen mit Tobias Rieger, der seit 2002 Erster Hofbursche ist, als „Erstes Hofpaar“ den Großen Siedershof Schwäbisch Hall an. 

    Der Große Siedershof Schwäbisch Hall ist das lebendige Zeugnis einer vielschichtigen Vergangenheit. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das frühe Mittelalter, als die Sieder nicht nur das Salz aus der schon in keltischer Zeit genutzten Salzquelle am Kocher gesotten haben, sondern auch als Feuerwehr fungierten oder der alten Reichsstadt als Bürgerwache dienten. 

    Durch die Auftritte des 1950 wiedergegründeten Haller Siedershofes lebt die Geschichte der Stadt Schwäbisch Hall und des Salzes wieder auf. Waren früher nur ledige Siederssöhne und –töchter im Siedershof geduldet, so können seit 1985 auch Schwäbisch Haller Bürger, die nicht Erbsieder sind, und Mitglieder aus umliegenden Gemeinden und Städten in den Siedershof aufgenommen werden. Neben den alljährlich stattfindenden Terminen wie das „Hoolgaschtfest“, das Sommernachtsfest, der Haller Herbst und der Tag des Salzes, verleiht vor allem das Kuchen und Brunnenfest zu Pfingsten der Tradition Ausdruck. 

    Heutzutage hat der Große Siedershof die Aufgabe, das überlieferte Brauchtum zu pflegen und zu wahren, die Erinnerung an die alte Reichsstadt Herrlichkeit wachzuhalten und die jahrhundertealte Tradition des Siederwesens in Schwäbisch Hall fortzusetzen. Er vertritt die Stadt Schwäbisch Hall national und international: Regelmäßige Auftritte finden in den Partnerstädten Zammość (Polen), Balikesir (Türkei), Epinal (Frankreich) und Lappeenranta (Finnland) statt. Seit dem Jahre 2002 wurden so über 450 Auftritte und zahlreiche öffentliche Repräsentationsaufgaben durch den Großen Siedershof wahrgenommen. Der Große Siedershof hat gegenwärtig über 100 Mitgliedern, die sich der Schwäbisch Haller Geschichte und der Geschichte des Salzes eng verbunden fühlen. Der Hof besteht aus 4 Sparten: Fahne, Kannen, Kuchen/Spielmannszug/Tanzpaare, Schützenkompanie. Alle Siederinnen/Sieder tragen bei öffentlichen Auftritten ihre Tracht, bei der die Farben rot (Feuer), grün (Sole) und weiß (Salz) vorherrschen.

    Bei offiziellen Anlässen - als Beispiel sei die Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz durch den Bundespräsidenten im Jahre 2009 genannt - heißt das Erste Hofpaar zusammen mit dem Oberbürgermeister Gäste in Schwäbisch Hall willkommen. Auch bei Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt hält das Erste Hofpaar die Tradition gegenüber Ehrenbürgern und internationalen Gästen lebendig. Hinzu kommen viele Sitzungen und Versammlungen. 

    Frau Bianca Stöker hat ihr Amt im Januar 2018 als Erste Hofdame nach 20 Jahren weitergegeben, Tobias Rieger wird im Jahr 2018 seine letzte Saison als Erster Hofbursche bestreiten. Aus diesem Anlass wird heute das ehrenamtliche Engagement des Ersten Hofpaars, stellvertretend für den Großen Siedershof mit der Verleihung der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege gewürdigt. 

    Hedwig Ernsperger 

    Frau Hedwig Ernsperger, Jahrgang 1950, brachte sich mit großem Engagement in der Vermittlung von lokalem und regionalem Wissen im kulturellen Bereich innerhalb des LandFrauenvereins Hohenberg und im Ostalbkreis mit 1.210 Mitgliedern in 16 Ortsvereinen ein. 

    Seit über 15 Jahren ist sie als Gästeführerin im Raum Ellwangen aktiv und bringt Besuchern dabei vor allem das Leben und künstlerische Schaffen des Pfarrers und Malers Sieger Köder näher. Zentrale Bedeutung hat dabei die Jakobuskirche in Rosenberg-Hohenberg mit der Neugestaltung aus den Jahren 1975 bis 1995.

    Als Ortsvorsitzende setzte Hedwig Ernsperger ein ansprechendes und breit gefächertes Bildungsprogramm um, in dem immer wieder kulturgeschichtliche Themen berücksichtigt wurden. So bot der LandFrauenverein Hohenberg beispielsweise zum Thema „Zivilcourage - sozialer Mut tut allen gut“ einen Vortrag über „Die weiße Rose - Sophie und Hans Scholl“ an. 

    Über dieses Engagement hinaus begründete Hedwig Ernsperger 2013 als Kreisvorsitzende den Kreisfrauenrat Ostalbkreis mit und brachte dabei ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Arbeitskreis „Frau, Familie und Gesellschaft“ ein. 

    Seit 2 Jahren bringt sie sich in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen ein und trägt dazu bei, dass sich auch andere LandFrauen für Flüchtlingsfamilien engagieren. Bei einem interkulturellen Aktionstag im vergangenen Jahr ist es ihr gelungen über 300 Gäste aus 21 Nationen im Rahmen eines multikulturellen Programmes zusammen zu bringen. Über die Aktion hinaus bringt sich Hedwig Ernsperger seither wöchentlich in der LEA ein, um in der Nachmittagsbetreuung mit den Flüchtlingen spielerisch die deutsche Sprache zu erlernen. 

    Die von Frau Ernsperger angestoßenen Initiativen haben Vorbildwirkung, weshalb ihr herausragender Einsatz nun mit der Verleihung der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege anerkannt wird. 

    Christine Kalbantner

    Frau Christine Kalbantner, geboren 1957, ist überregional seit 1992 in der Kultur-arbeit des Schwäbischen Albvereins aktiv und vor allem für den Bereich „traditionelle Musik“ zuständig. Zu den traditionellen schwäbischen Musikinstrumenten gehört der schwäbische Dudelsack (Sackpfeife), der früher sowohl bei der Arbeit der Hirten als auch bei allen Festen und Feiern unverzichtbar war. 

    Frau Kalbantner trägt viel dazu bei, dass möglichst viele Volkstanzgruppen eine eigene Volkstanzmusikgruppe haben, die live bei Auftritten aufspielen können. Dadurch wird die Tradition lebendig. Sie berät und unterstützt die Musikgruppen bei der Auswahl der Titel und weiß, wo es Noten für die verschiedenen Stimmen, Literatur und sonstiges Material zu finden gibt. Sie ist selbst Musikantin und spielt verschiedene Instrumente. 

    Außerdem ist sie seit mindestens 20 Jahren als Referentin im Seminarprogramm des Kulturrats bei Kursen aktiv.

    Ihr Einsatz in der Dudelsackschule im Haus der Volkskunst ist besonders hervorzuheben, ebenso ihr Einsatz bei den folgenden Seminaren, die sie seit vielen Jahren leitet und bei denen sie ganz speziell mit Kindern und Jugendlichen arbeitet. Als Erzieherin bringt sie neben der notwendigen Sachkompetenz auch die soziale Kompetenz und Empathie mit, die für diese Arbeit erforderlich ist. Dabei ist für sie das gemeinsame Musizieren immer auch eine willkommene Möglichkeit Heimatgeschichte und Heimatgefühl zu vermitteln.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Völkerverständigung und die internationale Arbeit, für die das gemeinsame Musizieren und Tanzen eine wunderbare Plattform darstellt. Ihr Hauptanliegen besteht darin, die überlieferten schwäbischen Traditionen nahe zu bringen. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, dass unsere schönen schwäbischen Lieder und Tänze nicht in Vergessenheit geraten, sondern dass die Musik lebendig bleibt und trotz aller Weltoffenheit unsere regionale Identität nicht verloren geht. 

    Die dadurch erworbenen Verdienste werden heute mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege ausgezeichnet.

    Wolfgang Haug 

    Herr Wolfgang Haug, geboren 1942, engagiert sich in vielfältiger Weise seit Jahrzehnten in der Heimatpflege. 

    Seit über 40 Jahren leitet er ehrenamtlich und mit großem Einsatz das Heimatmuseum Echterdingen, aus dem im Jahre 2004 das „Stadtmuseums Leinfelden-Echterdingen - Haus der Heimatgeschichte“ wurde. Wolfgang Haug organisierte - seit dem Jahr 2000 unterstützt von einem Förderverein und dem Stadtarchiv - zahlreiche Ausstellungen und kümmert sich intensiv um die Erweiterung der Sammlung des Museums. Im Rahmen der zahlreichen Sonderausstellungen hat er viele Führungen durchgeführt, speziell für Schulklassen von inner- und außerhalb Leinfelden-Echterdingens. Als Museumsmann ist es ihm wichtig, dass die nachfolgenden Generationen von der eigenen Geschichte etwas erfährt und auch daraus lernt. 

    Seine Heimatliebe zeigt sich auch in vielen Ortsführungen, die er seit über 40 Jahren macht, und in denen er als Kenner von Land und Leuten die historischen Sehenswürdigkeiten Echterdingens zusammen mit Teilen der Heimatgeschichte interessierten Bürgern und Besuchern nahe bringt. 

    Als passionierter Akkordeonspieler hat sich Wolfgang Haug der Volksmusik verschrieben, die er zu vielen Anlässen zu Gehör gibt. Unter anderem auch bei den Auftritten der Kindertanzgruppe der Landjugend, die er vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Bereits in den 1970er Jahren gründete er einen Arbeitskreis, der sich mit der Echterdinger Tracht und dem Volkstanz befasste, was schließlich in der Gründung des Vereins „Echterdinger Tracht“ gipfelte, dem Wolfgang Haug seit 1985 vorsteht. 

    Herr Haug engagierte sich auch bei der Dokumentation der Kleindenkmale in Leinfelden-Echterdingen als verlässlicher Berater und Auskunftsgeber und war in den vergangenen Jahren Vertrauensmann der Ortsgruppe Echterdingen des Schwäbischen Albvereins. 

    Als Anerkennung für sein großes ehrenamtliches Engagement erhält Herr Wolfgang Haug hierfür heute die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege.

  • Abteilung 7
    16.04.2018
    Andreas Hamm-Reinöhl wird zum 1. August 2018 neuer Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stuttgart-Sillenbuch

    Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart-Sillenbuch bekommt zum 1. August 2018 einen neuen Schulleiter. Herr Andreas Hamm-Reinöhl tritt die Nachfolge von Frau Irmgard Brendgen an, die zum Ende des Schuljahres 2017/18 in den Ruhestand treten wird.

    Der 1965 in Stuttgart geborene Hamm-Reinöhl hat in Stuttgart Mathematik und Politikwissenschaft auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen in Stuttgart wurde er 1994 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete zunächst am Goldberg-Gymnasium in Sindelfingen.

    Seit dem 1. August 2000 ist Herr Hamm-Reinöhl am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart tätig. Dort war er zunächst als Abteilungsleiter, seit August 2009 als stellvertretender Schulleiter Mitglied des Schulleitungsteams.

    Darüber hinaus hat Herr Hamm-Reinöhl von 2003 bis 2013 Aufgaben für das Regierungspräsidium Stuttgart übernommen. Er war an der Konzeption und Lehrerfortbildung für das Fach Wirtschaft beteiligt.

  • Abteilung 4
    16.04.2018
    B 10 - zwischen dem Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis zur Anschlussstelle Stuttgart-Hafen
    Zwei kurzzeitige Vollsperrungen der B 10 in Fahrtrichtung Esslingen in der Nacht vom 18./19. April 2018 zum Einheben einer Verkehrszeichenbrücke

    Im Herbst des vergangenen Jahres wurden die Arbeiten für das Fahrbahndeckerneuerungslos an der B10 zwischen dem Dreieck Stuttgart-Neckarpark (B14) und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen Süd abgeschlossen. Seit März 2018 sind zudem auch die Arbeiten zur Umrüstung der Schutzplankensysteme abgeschlossen. Mit der nunmehr besseren Witterung werden jetzt die Restarbeiten, die sich im letzten Jahr nicht mehr umsetzen ließen, Schritt für Schritt erledigt.

    Es ist vorgesehen, im Bereich der Anschlussstelle Hedelfingen in Fahrtrichtung Esslingen, einen neuen Kragarm mit neuem Wegweiser am Mittwochvormittag neu aufzustellen. Hierzu bedarf es keiner Sperrung der Fahrbahn. Lediglich die Ausfädelspur der Anschlussstelle Hedelfingen wir hierzu um ca. 30m verkürzt. 

    Am Mittwochabend, gegen 20:00 Uhr, beginnen dann die Arbeiten zum Aufbau einer neuen Schilderbrücke im Bereich der Anschlussstelle Wangen ebenfalls in Fahrtrichtung Esslingen. Zum Aufbau der Stiele der neuen Schilderbrücke ist es aus Sicherheitsgründen erforderlich zunächst die linke Fahrspur zu sperren. Nach dem Aufbau des Stiels am Mittelstreifen wird die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben und die rechte Fahrspur gesperrt. Nach dem Aufbau des rechten Stiels muss zum Abbau des Riegels der an gleicher Stelle vorhandenen, bereits bestehenden Schilderbrücke gegen 23:00 Uhr die B10 in Fahrtrichtung Esslingen für die Dauer von ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Ungefähr eine Stunde später werden die Vorbereitungen zum Einheben des Riegels der neuen Schilderbrücke abgeschlossen sein. Für das Einheben des Riegels ist wiederum eine kurze ca. 15-minütige Vollsperrung der B10 erforderlich.

    Mit dem Einhängen des Riegels der neuen Schilderbrücke sind die Arbeiten voraussichtlich in den frühen Morgenstunden des 19. April abgeschlossen, sodass der Verkehr gegen 5:00 Uhr morgens wieder ungehindert fließen kann. 

    Im Mai sind ebenfalls nachts zwischen 20:00 Uhr abends und 5:00 Uhr morgens die Arbeiten zum Aufbringen der endgültigen Weißmarkierung vorgesehen. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    16.04.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Merdingen“, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 23. April 2018 um 10:30 Uhr in Merdingen

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Merdingen ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege am 23. April 2018 feierlich an Herrn Bürgermeister Martin Rupp übergeben. Wir laden die interessierten Vertreter der Presse ein

    am Montag, 23. April 2018
    um 10:30 Uhr
    in die Langgasse 24, 79291 Merdingen 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen: 

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Merdingen präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    Das Winzerdorf Merdingen liegt an der nordwestlichen Steilkante des Tuniberges, dessen Kulturlandschaft durch terrassierte Rebflächen charakterisiert ist. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf nach den Kriegszerstörungen des 17. Jahrhunderts unter der Ortsherrschaft der Freiburger Deutschordenskommende zur größten Gemeinde am Tuniberg. Die dichte, vorwiegend aus der Barockzeit stammende und weinbäuerlich geprägte Substanz prägt mit ihren Gehöften das Erscheinungsbild des besonders ausgeprägten Haufendorfes. Der historische Ortsgrundriss überliefert den Siedlungskern mit der barocken Pfarrkirche St. Remigius, welche als städtebauliche Dominante die Ortssilhouette fernwirksam prägt. Ebenfalls kennzeichnend für das barocke Ortszentrum sind Rathaus und Pfarrhof, sowie mehrere Landgasthöfe am östlichen Ortseingang.
    Merdingen ist seit 1995 eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Ortskern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Merdingen beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 1
    13.04.2018
    Sigrun von Strauch wird Regierungsvizepräsidentin in Stuttgart
  • Abteilung 4
    13.04.2018
    A81 / B10 – Anschlussstelle Zuffenhausen - Neubau eines Brückenbauwerks im Zuge der Rampe der B10 zur A81 in Richtung Leonberg
    Einrichtung der Verkehrssicherung bereits ab Samstag, 14. April 2018

    An der Anschlussstelle (AS) Zuffenhausen soll zur Verbesserung der Verkehrsströme ein Überführungsbauwerk errichtet werden. Die Brücke mit einer Länge von 27 Metern dient der Entflechtung des Verkehrs der B10 aus Richtung Stuttgart zur A81 Richtung Leonberg und von der A81 aus Richtung Heilbronn kommenden auf die B10 in Richtung Stuttgart. Durch die aktuell vorhandene starke Verflechtung kommt es immer wieder zu erheblichen Staubildungen auf der A81 sowie auf der B10.

    Durch die Überführung der Zufahrtsrampe von der B10 über die Ausfädelspur der A81 in Richtung Stuttgart hinweg, entfällt zukünftig die Verflechtung der sich bisher kreuzenden Verkehrsströme. Nach Fertigstellung des Bauwerkes und Anbindung an die vorhandene Rampe kreuzen sich die beiden Verkehrsströme zukünftig auf unterschiedlichen Niveaus und somit ohne Stau.

    Die Baudurchführung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Ab Samstag, 14. April 2018 erfolgt die Einrichtung der Verkehrssicherung zur ersten Bauphase. Mit größeren Behinderungen ist dabei nicht zu rechnen.

    Ab Montag, 16. April 2018 wird dann ohne Beeinträchtigung des Verkehrs neben der Fahrbahn mit den Arbeiten für die Herstellung einer provisorischen Abfahrtsrampe begonnen. Diese Arbeiten werden rund drei Wochen andauern.

    Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Verkehr dann auf dem Provisorium geführt, um im Bereich der jetzigen Rampe das neue Brückenbauwerk erstellen zu können.

    Zur Sicherung des Baustellenbereichs wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Umfeld der Baufelder reduziert. Die durchgehende Fahrbahn der A81 ist davon nicht betroffen.
    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober 2018 andauern.

    Der Bund investiert in den Neubau der Brücke rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bitte die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen im Bereich der AS Zuffenhausen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    B 19 – Sanierung zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Sperrungen von Zufahrten wegen Asphaltarbeiten im ersten Bauabschnitt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen seit dem  3. April 2018 bis voraussichtlich Ende dieses Jahres an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch. Auf einer Länge von rund 3,6 km zwischen den Knotenpunkten B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach in Richtung Rengershausen werden Versorgungsleitungen verlegt und die Fahrbahndecke erneuert.

    Vom 16. April bis voraussichtlich einschließlich 20. April werden die Asphaltarbeiten zwischen der Abzweigung B 19 / L 1025  bei Hohebach und der OD Dörzbach bis zum Bereich der Arztpraxis Dr. Hofmann ausgeführt. Da der Ortseingangsbereich auf der B 19 Dörzbach gesperrt ist, ist die Zufahrt zur Gärtnerei / Schreinerei Reuter vom 18. April, 6:00 Uhr, bis einschließlich 20. April, 20:00 Uhr, nur aus Richtung Hohebach über den Gemeindeverbindungsweg möglich. Die Arztpraxis Dr. Hofmann kann vom 18. bis einschließlich 20. April nur von der B 19 aus Fahrtrichtung der Ortsmitte Dörzbach angefahren werden.

    Der Bund und die Gemeinde Dörzbach investieren rund 2,4 Mio. Euro in diese Erhaltungs- und Versorgungsmaßnahmen zum Erhalt der Infrastruktur und Verbesserung der Mobilität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    Nächtliche Sperrungen auf der A 8 in Fahrtrichtung München zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen wegen Arbeiten am Tunnel Gruibingen
    Verkehrsausleitung über die U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen

    ​Am kommenden Wochenende wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen von Freitag, 13. April 22:00 Uhr, bis Samstag, 14. April 06:00 Uhr, sowie von 20:00 Uhr, bis Sonntag, 15. April 2018, 05:00 Uhr, gesperrt.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert.

    Im Tunnel Gruibingen müssen notwendige Arbeiten an der Tunnellüftung durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.04.2018
    B 14 bei Nellmersbach - Tunnel Leutenbach - Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart werktäglich voraussichtlich ab 16. bis 20. April 2018
    Sanierung der Böschungsrutschungen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart behebt vom 16. bis zum 20. April 2018 die zwei Erdrutschungen an der Böschung der B 14 auf dem Streckenabschnitt zwischen Nellmersbach und Tunnel Leutenbach in Fahrtrichtung Stuttgart. Ursache der beiden Rutschungen waren starke Regenfälle im Januar dieses Jahres gewesen.

    Bei dieser Sanierung wird Erdmaterial abgegraben und die Böschung mittels Sickerscheiben gestützt. Die Auffüllung erfolgt mit Schroppenmaterial.

    Die Baustelle wird über die B 14 von Nellmersbach in Fahrtrichtung Stuttgart angefahren. Da sich Baufahrzeuge auf dem Seitenstreifen und an der Böschung befinden werden, muss der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt werden. Während die Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt.

    Die Verkehrssicherung wird während der Bauzeit täglich um 08:30 Uhr auf- und gegen 18:00 Uhr wieder abgebaut. Geplant sind 2 Tage Bauzeit je Rutschung. Nachts sind keine Beeinträchtigungen auf dem Streckenabschnitt.

    In Fahrtrichtung Backnang finden keine Bauarbeiten statt. Die zwei Fahrbahnen in Richtung Backnang können daher ungehindert befahren werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    10.04.2018
    Kurzzeitige Vollsperrung auf der A 6 zwischen Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg am Sonntag
    Kurzzeitige Vollsperrung am Sonntag, den 15. April, gegen 8:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an den Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg aus Gründen der Verkehrssicherheit unvermeidbar

    ​Am kommenden Sonntag, 15. April 2018, zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr, muss die A6 zwischen Ilshofen/Wolpertshausen und Kirchberg in beiden Fahrtrichtungen kurzfristig gesperrt werden. Die Autobahnpolizei wird in diesem Zeitraum in beiden Fahrtrichtungen für rund 10 Minuten eine Vollsperrung einrichten. Die Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur bei Tageslicht verrichtet werden.

    Die Vollsperrung ist notwendig, da ein über die Autobahn führendes Stromkabel abgebaut werden muss. Dabei ist es erforderlich, dass das Kabel auf die Fahrbahn der Autobahn abgesenkt und dann heruntergezogen werden muss.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Kabelarbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    10.04.2018
    Oberbürgermeisterwahl in Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Klaus Heininger ist gültig.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Eislingen/Fils. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 11. März 2018 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Herrn Klaus Heininger nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Klaus Heininger wurde im ersten Wahlgang am 11. März 2018 bei einer Wahlbeteiligung von 20,9 Prozent mit 97,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Eislingen/Fils gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 1
    10.04.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 10. April 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Backnang, Dr. Frank Nopper, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Lieber Herr Nopper – Sie stehen heute im Mittelpunkt des Interesses. Wir feiern heute Ihre dritte Amtseinsetzung als wiedergewählter OB.

    Ich freue mich, heute gemeinsam mit Ihnen allen die die dritte Wiedereinsetzung - feierlich begehen zu dürfen.

    Herzlichen Glückwünsch auch im Namen der Landesregierung, eine sehr deutliche Mehrheit von 87% im ersten Wahlgang bei einer Gegenkandidatur ist ein deutliches und überzeugendes Ergebnis. Es ist ein klarer Vertrauensbeweis für Sie, Herr Nopper, und ein Ergebnis Ihres erfolgreichen Wirkens während Ihrer beiden Amtsperioden als Oberbürgermeister von Backnang.

    Auch Ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht verlief sehr gut. Das sage ich natürlich aus Sicht der Kommunalaufsicht und hoffe doch, dass Sie das ebenso empfunden haben.
    Einerseits vertreten wir als Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene. Andererseits verstehen wir Regierungspräsidien uns als Bindeglied, ja auch als Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin zu sein.
    Auch in Ihrer neuen und dritten Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an!

    Auch wenn wir heute gerade keinen personellen Wechsel und damit auch keine große Zäsur im politischen Betrieb einer Stadt vollziehen, blicken wir trotzdem gespannt auf die anstehende dritte Amtsperiode von Herrn Nopper.

    Eine Herausforderung Ihrer neuen Amtszeit wird auch das Thema Luftreinhaltung sein.  Spätestens nach dem höchstrichterlichen Urteil am Bundesverwaltungsgericht in Stuttgart Ende Februar. Ich darf Ihnen versichern, dass wir alle denkbaren Maßnahmen genau prüfen werden. Mit Ihrem Masterplan für „saubere Luft“ haben Sie bereits die Richtung zu einem veränderten Mobilitätsverhalten eingeschlagen. Die Mobilität der Zukunft sollte nachhaltig, klimaschonend, möglichst emissionsfrei, intelligent, vielfältig und vernetzend sein.

    Verkehrsstrategisch finden um Backnang derzeit wichtige und dringende Maßnahmen an der B 14 statt, wie etwa der 4-streifige Ausbau. Er hat zum Ziel die seit langem vorhandenen Kapazitätsengpässe dauerhaft zu beseitigen, die Ortsdurchfahrten zu entlasten und damit innerorts das Unfallrisiko zu senken und nicht unerheblich zur Luftverbesserung innerhalb der Stadt beizutragen. Immerhin nutzen diesen Streckenabschnitt durchschnittlich rund 23.000 Fahrzeuge am Tag bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 7%. Bis 2026 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein. Mit dem Bau des Murrtalviaduktes hat das RP den Startpunkt gesetzt. Derzeit wird der Abschnitt zwischen Nellmersbach und Waldrems gebaut. Die Arbeiten dauern noch bis Mitte 2018. Für das Gesamtprojekt sind vom Bund derzeit ca. 140 Mio. € zur Verfügung gestellt worden.

    Die Stadt Backnang ist eine von vier Kommunen in Baden-Württemberg, die sich an einem von der LUBW konzipierten und betreuten Modellprojekt beteiligen. Das ist der Landesregierung sehr wichtig und wir müssen dringend den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen. Gerade der Biotopverbund bietet wertvollen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten durch ein zusammenhängendes Gebiet. Daher kann jede Kommune einen erheblichen Beitrag leisten.

    Nun möchte ich zum Schluss noch kurz auf die Finanzlage eingehen. Herr OB Nopper, finanztechnisch haben Sie alles voll im Griff. Sie führen die Finanzen solide, vorausschauend und verantwortungsbewusst. Setzen Sie Ihre „schwäbische“/ solide Finanzpolitik fort bei gleichzeitigem innovativem Handeln für ein attraktives zukünftiges Backnang. Ich danke Ihnen für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer gesamten ersten Amtsperiode zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen weiterhin in guten Händen!
       
    Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander mit dem Rathausteam und Stadtrat, das nötige Quäntchen Glück und alles Gute.

  • Abteilung 5
    09.04.2018
    Land fördert Hochwasserschutzmaßnahmen am Götzenbach in Lorch mit insgesamt 605.000 Euro
    Umweltminister Franz Untersteller: „Der Ausbau des Hochwasserschutzes ist für die Sicherheit der Menschen und den Erhalt von Lebens-, Arbeits- und Kulturräumen unverzichtbar.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Zuschuss wird dazu beitragen, die Gefahren von Hochwasserschäden am Götzenbach deutlich zu mindern.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat der Stadt Lorch in diesen Tagen einen Landeszuschuss in Höhe von rund 605.000 Euro bewilligt. Mit dieser Zuwendung beteiligt sich das Land zu 59 Prozent an den förderfähigen Kosten (1,025 Millionen Euro) für den Hochwasserschutz am Götzenbach in der Ortslage Lorchs. 

    „Mit dem Klimawandel wird die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen tendenziell steigen“, betonte Umweltminister Franz Untersteller. „Vor diesem Hintergrund ist der in Lorch geplante Ausbau des Hochwasserschutzes als Investition für die Sicherheit der Menschen und den Erhalt von Lebens-, Arbeits- und Kulturräumen sowie Vermögenswerten unverzichtbar." 

    „Der Götzenbach soll zukünftig ein hundertjährliches Hochwasser schadlos ableiten können. Dieser Zuschuss des Landes wird dazu beitragen, die Gefahren von Hochwasserschäden am Götzenbach deutlich zu mindern", so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Hintergrundinformationen: 

    Die Hochwasserschutzmaßnahmen erstrecken sich von der Ofengasse bis zum Schillerplatz.
    Der Götzenbach soll zukünftig ein hundertjährliches Hochwasser schadlos ableiten können, um den Hochwasserschutz im Stadtgebiet wesentlich zu verbessern. Dabei sind der Rückbau und die Vergrößerung von Verdolungen geplant, damit der Abflussquerschnitt vergrößert wird. Zudem sind teilweise Erhöhungen von Ufermauern Teil des Projekts, um ein Ausufern des Götzenbaches zu verhindern.

    Der Bereich Schillerplatz bis zum Zollplatz soll bis zum Beginn der Remstalgartenschau 2019 fertiggestellt sein. Im Anschluss daran soll dann der weitere Bereich vom Zollplatz bis zur Ofengasse umgesetzt werden.

  • Abteilung 2
    09.04.2018
    Vorsitzender Paul Nemeth MdL und Geschäftsführer Axel Wörner des Arbeitskreises Heimatpflege verleihen die Ehrennadel des Arbeitskreises
    Der Festakt in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall am 16. April 2018 beginnt um 18 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit der Verleihung der Ehrennadel würdigt der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. regelmäßig das ehrenamtliche Engagement für die Heimat. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Paul Nemeth MdL nimmt die Ehrung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Arbeitskreises, Axel Wörner vom Regierungspräsidium Stuttgart, vor. Leitender Regierungsdirektor Wörner vertritt Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der aufgrund der Teilnahme einer Delegationsreise der Landesregierung verhindert ist.

    Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein:

    am Montag, 16. April 2018, um 18.00 Uhr
    in der Hospitalkirche
    Am Spitalbach 8, 74523 Schwäbisch Hall.

    Die Auszeichnung erhalten:

    • Frau Bianca Stöker, Schwäbisch Hall
    • Herr Tobias Rieger, Rosengarten-Raibach
    • Frau Hedwig Ernsperger, Rosenberg
    • Frau Christine Kalbantner, Herbrechtingen
    • Herr Wolfgang Haug, Leinfelden-Echterdingen


    Das detaillierte Programm ist als Anlage beigefügt. Über Ihr Interesse und Ihr Kommen freuen wir uns sehr. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Infor-mationen zum Arbeitskreis Heimatpflege finden sich im Internet unter www.heimatpflege-stuttgart.bib-bw.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungskarte (pdf, 57 KB)

  • Abteilung 8
    09.04.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - In Bad Buchau, Neuweiher II werden die archäologischen Ausgrabungen fortgesetzt
     Drohnenaufnahme der offenen Grabungsflächen im Herbst 2017 mit Blick auf Bad Buchau (Foto: P. Scherrer / LAD)

    Im geplanten Neubaugebiet Neuweiher II am Südrand der Gemeinde Bad Buchau wurden bereits 2017 umfangreiche Rettungsgrabungen durchgeführt. Diese werden ab dem 16. April 2018 wieder aufgenommen. Bisher wurden archäologische Reste vom eiszeitlichen Rentierknochen bis zu mittelalterlicher Keramik gefunden. Besonders bedeutend sind die feucht erhaltenen Holzobjekte wie Reste von Einbäumen, Paddel und Werkzeuggriffe. Insgesamt konnten bislang über 2500 Fundstücke geborgen werden. Wegen des Wintereinbruchs mussten die Arbeiten im Dezember unterbrochen werden. 

    Wie geplant, werden zunächst die schon letztes Jahr entdeckten Baustrukturen aus dem Frühmittelalter (dendrodatiert auf 711 n. Chr.) weiter dokumentiert und geborgen. Während der gesamten Grabungsdauer bleibt die Verbindungsstraße durch das Gelände gesperrt. Je nach Grabungsfortschritt werden Geländeführungen angeboten. Ein Bericht über die letztjährigen Grabungen wird in den „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ erscheinen. 


    Auswahl von typischen Funden von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter (Foto: M. Erne / LAD)

  • Abteilung 4
    09.04.2018
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Fertigstellung und Aufhebung der Vollsperrung am 13. April

    Aufgrund starker Fahrbahnschäden war es erforderlich geworden, die Asphaltbeläge der L 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden zu erneuern. Außerdem wurde in dieser Maßnahme, die seit August 2017 durchgeführt wurde, eine Kurven- und Kuppenabflachung bei Adelmannsfelden und der lange geforderte Rad-, Geh-und Wirtschaftsweg gebaut. 

    Am 13. April 2018 kann die Vollsperrung nun wieder aufgehoben werden. Der Verkehr auf der L 1073 ist ab dann wieder ohne Einschränkungen möglich. 

    Das Land bedankt sich bei allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Den Gemeinden und den Eigentümern, welche ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben und den Anliegern und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und das Verständnis für die bauzeitlichen Beeinträchtigungen. 

    Das Land investierte in diese wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme rund 1,3 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    06.04.2018
    A 81 zwischen Stuttgart und Heilbronn - Großraum- und Schwertransport quert die Bundesautobahn über beide Fahrtrichtungen
    Kurzzeitige Vollsperrung am Mittwoch, 11. April, gegen 2:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen an der Anschlussstelle Heilbronn-Untergruppenbach

    In der Nacht von Dienstag, 10.04.2018, auf Mittwoch, 11.04.2018, erfolgt eine Autobahnquerung der A 81 durch einen Großraum- und Schwertransport auf Höhe der Anschlussstelle Heilbronn-Untergruppenbach. 

    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, werden am 10.04.2018 ab 20.00 Uhr die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert. Zur Absicherung der Arbeitsstelle wird in beiden Fahrtrichtungen jeweils der dritte (innere) Fahrstreifen abgesperrt.

    Am Mittwoch, 11.04.2018, gegen 2:00 Uhr wird die Schutzplanke auf einer Länge von ca. 25 m geöffnet sein. Durch die Autobahnpolizei wird auf beiden Fahrtrichtungen für max. 10 Minuten eine Vollsperrung durchgeführt. 

    Dadurch kann der von Heilbronn kommende Transport auf die gesperrte Anschlussstelle zur Autobahn auffahren, die Autobahn queren und anschließend die ebenfalls gesperrte Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Löwenstein verlassen. 

    Anschließend - nach ca. 10 Minuten - wird die Vollsperrung wieder aufgehoben und es stehen in jeder Fahrtrichtung zunächst wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Denn nach dieser Querfahrt müssen die Schutzplanken innerhalb der noch vorhandenen Arbeitsstelle (dritte/innere Spur) wieder montiert werden. Es ist vorgesehen, dass den Verkehrsteilnehmern ab 6:00 Uhr für beide Fahrtrichtungen wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung stehen.

    Bei der zu transportierenden Ware handelt es sich um hochsensible Vakuumkammern mit Transportabmessungen von 30,00 m Länge, 6,00 m Breite und 6,20 m Höhe mit einer Lastfahrt von 110,0 Tonnen. 

    Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, diese Vollsperrung vorab zu berücksichtigen und ggf. die Fahrtzeit und -route danach abzustimmen sowie verstärkt den Verkehrsfunk zu beachten. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.04.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Arbeiten des ersten Bauabschnitts beginnen am Montag, 09. April 2018, 09:00 Uhr

    Am Montag, 09. April 2018, 09:00 Uhr, beginnen die Arbeiten des ersten Bauabschnitts zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. 

    Während dieser Bauphase ist die L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg, sowie die Autobahnanschlussstelle Wertheim/ Lengfurt der A 3, in beiden Richtungen gesperrt. Um den Knotenpunkt im Bereich des Autohofes (Abzweig L 2310/ L 617) sanieren zu können, wird der lokale Verkehr für die Dauer von voraussichtlich 2 Wochen über Bettingen und durch das Gewerbegebiet Almosenberg geführt. Nach Beendigung der ersten Bauphase wird der Knotenpunkt wieder geöffnet und der lokale Verkehr wieder um Bettingen herumgeleitet. Für die nachfolgende zweite Bauphase bleibt die die Sperrung der Autobahnanschlussstelle, sowie die Sperrung der L 2310 zwischen L 617 und dem Anschluss in das Gewerbegebiet Almosenberg zunächst bestehen.

    Im Zuge des Baufortschritts werden weitere Pressemitteilungen folgen. 

    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2018 andauern. Insgesamt investieren das Land und der Bund als Gemeinschaftsmaßnahme zum Erhalt der Infrastruktur rund 900.000 €. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    05.04.2018
    Drei Jahre Landeserstaufnahme in Ellwangen

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Interesse sowie die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Bevölkerung sind weiterhin ungebrochen groß. Das Land hätte ohne diese kompetente und flexible Unterstützung die Flüchtlingskrise in dieser Form nicht bewältigen können.“

    Die Landeserstaufnahme (LEA) in Ellwangen besteht im April seit drei Jahren. Dies gibt Anlass für Dank und Anerkennung für das Geleistete. 

    Im April 2015 startete die Flüchtlingsunterbringung auf einer Teilfläche der ehemaligen Reinhardt-Kaserne in Ellwangen. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen in Baden-Württemberg 2014/2015 machte den Ausbau der Erstaufnahmekapazitäten im Land notwendig. Bis 2014 befand sich lediglich in Karlsruhe eine Landeserstaufnahmeeinrichtung, ab Herbst 2014 kam zusätzlich Meßstetten (Zollernalbkreis) hinzu. Ein weiterer Baustein im Ausbaukonzept des Landes war die Errichtung der LEA in Ellwangen. Mit großem Engagement wurde daher der Start der LEA vorbereitet und in kurzer Zeit möglich gemacht. Die Einrichtung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis auf Basis eines gemeinsamen Vertrages. 

    Bedingt durch die stark ansteigenden Flüchtlingszahlen im Sommer 2015 und insbesondere nach der sogenannten Grenzöffnung im September waren die ersten Monate in der Einrichtung sehr turbulent und durch eine massive Überbelegung geprägt. Die für 500 bis 1.000 Personen konzipierte Einrichtung musste kurzzeitig über 4.000 Menschen beherbergen. 

    Diese Ausnahmesituation verlangte den Beteiligten alles ab. „Die Stadt Ellwangen war in dieser Phase einer enormen Belastung ausgesetzt, die sie jedoch dank des Verständnisses und der Hilfsbereitschaft der Einwohner sehr gut bewältigen konnte. Was die Ellwanger geleistet haben, ist nicht selbstverständlich. Es zeigt sich, dass gerade auch in ländlichen Regionen die Zivilgesellschaft hervorragend funktioniert“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. 

    Anfang des Jahres 2016 kehrte durch den massiven Ausbau der Unterbringungskapazität im Land und den Rückgang der neuankommenden Flüchtlinge Normalität in der LEA ein. „Das Interesse sowie die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Be-völkerung sind weiterhin ungebrochen groß. Dank des außerordentlichen Einsatzes der Stadt, der Polizei, der caritativen Einrichtungen und der ehrenamtlichen Helfer konnte der Ausnahmezustand, genauso wie der normale Betrieb in den letzten Jah-ren gestemmt werden. Das Land hätte ohne diese kompetente und flexible Unterstützung die Flüchtlingskrise in dieser Form nicht bewältigen können“, betonte Reimer.

    Viele Flüchtlinge haben in diesen drei Jahren die Erstaufnahmeeinrichtung durchlaufen, viele Geschichten und Schicksale stecken hinter diesen Menschen. Inzwischen läuft der Alltag in der LEA reibungslos und die Verfahren haben sich eingespielt. Die Geflüchteten erfahren in Ellwangen eine positive Aufnahme. 

    Mittlerweile hat sich ein gemeinsames Miteinander im Zusammenleben von Bevölkerung und Flüchtlingen verfestigt und die Bewohnerzahl ist seit vielen Monaten konstant im Bereich von 400-600 Menschen. „Durch geschaffene Strukturen und Institutionen konnte das Miteinander in der Stadt Ellwangen weiter vorangetrieben werden“, bilanziert der Regierungspräsident. Ein Beispiel dafür sei die dauerhafte Etablierung der mobilen Sozialarbeit (Streetwork) und die Erhöhung der Personalausstattung des örtlichen Polizeireviers, um auch außerhalb der LEA für geordnete Zustände zu sorgen. „Wir sind sehr froh, in der Stadt und dem Landkreis Partner zu haben, mit denen wir gemeinsam und auf Augenhöhe vorangehen“, ergänzte Reimer. 

    Im Rahmen einer langfristigen Strategie, gerade auch um Zustände wie im Jahr 2015 zu vermeiden, plant das Land langfristig eine ausreichende Zahl der Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen zu erhalten. Deshalb strebt das Land eine Verlängerung des bis 2020 befristeten Nutzungsvertrags mit der Stadt Ellwangen und dem Ostalbkreis für die LEA Ellwangen an. Hierzu findet am 13. April in Ellwangen eine Einwohnerversammlung der Stadt Ellwangen statt, an der auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer teilnehmen wird.

  • Abteilung 5
    05.04.2018
    Bepflanzungsmaßnahmen an der Brenz (Landkreis Heidenheim)
    Ansiedelung standortgerechter Gehölze, Heister und Sträucher im Abschnitt Bergenweiler bis Sontheim

    An verschiedenen Stellen entlang der Brenz – im Abschnitt Bergenweiler bis Sontheim – lässt der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart Bepflanzungsmaßnahmen im Gewässerrandstreifen durchführen. Vorbehaltlich einer geeigneten Witterung, beginnen die Arbeiten kommende Woche und werden voraussichtlich nach zwei Wochen abgeschlossen sein. 

    Dabei werden standortgerechte Gehölze, Heister und Sträucher - wie Feldahorn, Schwarzerle oder Flatterulme - auf den landeseigenen Grundstücken gepflanzt, mit dem Ziel einen für ein ökologisch intaktes Gewässer wertvollen Gehölzstreifen anzusiedeln. Die Pflanzen werden mit Drahthosen gegen Wildverbiss geschützt. Sämtliche Gehölze stammen aus gebietsheimischer Herkunft.

    Im Zuge der Arbeiten kann es sein, dass private Grundstücke überfahren werden müssen. Selbstverständlich werden die Arbeiten nur bei entsprechender Witterung durchgeführt, so dass Schäden verhindert werden. Wir bitten die Betroffenen um Verständnis.

  • Abteilung 5
    05.04.2018
    Flora-Fauna-Habitat-Gebiete werden durch das Regierungspräsidium Stuttgart rechtlich gesichert - Beginn der öffentlichen Auslegung und Anhörung am 9. April
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Konkretisierung der Grenzen und der Erhaltungsziele führt zu mehr Transparenz und Klarheit. Umfassende Information und Kommunikation sind mir dabei ein besonderes Anliegen.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt, zur Festlegung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Rechtsverordnung zu erlassen. Dabei sollen alle 49 FFH-Gebiete, die im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums liegen, in einer Verordnung ausgewiesen werden. Im Land Baden-Württemberg weist jedes Regierungspräsidium in eigener Regie „seine“ FFH-Gebiete aus. Die hierzu erforderlichen Verfahren sind landesweit abgestimmt und laufen parallel. 

    Am 9. April 2018 beginnt das öffentliche Beteiligungsverfahren. Die Verordnungsunterlagen werden in Papierform beim Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart (Gebäude B, 2. Stock, Zimmer Nr. 2.083) für die Dauer von zwei Monaten öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen werden ebenfalls für die Dauer der öffentlichen Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart veröffentlicht.

    Die geplante Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 (bisher 1:25.000). Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen. Ohne den Erlass der Rechtsverordnung bestünde auch die Gefahr, dass die Europäische Union vorgesehene Fördermittel streicht oder zumindest aussetzt. 

    Grundlage der Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Es ist das weltweit größte Projekt zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und hat zum Ziel, die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen in Europa - und damit auch unsere einzigartige Naturheimat - zu bewahren.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Konkretisierung der Grenzen und der Erhaltungsziele führt zu mehr Rechtsklarheit und größerer Transparenz. Das macht es für Eigentümer und Bewirtschafter einfacher festzustellen, wo die Grenzen der FFH-Gebiete verlaufen. Dies war bislang aufgrund des vergleichsweise groben Kartenmaßstabs 1:25.000 nicht immer der Fall“, so Reimer.

    Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen dabei keine zusätzlichen Verpflichtungen. Die geplante Verordnung führt zu keiner Verschärfung der bestehenden Regelungen. Das durch die FFH-Richtlinie vorgegebene und im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Verbot der erheblichen Beeinträchtigung der FFH-Gebiete (Verschlechterungsverbot) ist bereits geltendes Recht. Weitergehende Gebote und Verbote werden nicht in die Verordnung aufgenommen. 

    Ab dem 9. April haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Bedenken und Anregungen zu der geplanten Verordnung beim Regierungspräsidium Stuttgart vorzubringen. Jede Stellungnahme wird fachlich und rechtlich geprüft und durch das Regierungspräsidium beantwortet.

    „Unser Ziel ist es, auf die Belange aller Interessengruppen einzugehen und damit eine möglichst große Akzeptanz für die Rechtsverordnung zu erzielen“, betonte der Regierungspräsident. „Umfassende Information und Kommunikation während des gesamten Verfahrens sind mir ein besonderes Anliegen“.

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    Regierungspräsidium beginnt mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen Neuenstein und Kupferzell
    Einrichtung der ersten Bauphase beginnt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord beginnt am 9. April 2018 mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Nürnberg.

    Die Sanierung findet in zwei Hauptbauphasen mit einer halbseitigen Erneuerung des Fahrbahnbelages statt. Während der ersten Bauphase wird der linke Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg saniert. Dafür wird ein Fahrstreifen aus Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Nürnberg auf die Gegenseite übergeleitet. In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Die Verkehrsführung bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Während der Baumaßnahme werden zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

    Bereits in dieser Woche werden vorbereitende Arbeiten, wie Arbeiten im Mittelstreifen und Vormarkierungen durchgeführt. Ab Montag, 9. April 2018 wird mit der Einrichtung der Verkehrssicherung für die erste Bauphase begonnen. Am Montag den 16. April 2018 können dann die Fräsarbeiten beginnen. Voraussichtlich ab dem 24. April beginnt der Umbau für die zweite Bauphase. Mit Einrichtung der zweiten Bauphase wird auch die Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Neuenstein für die Richtungsfahrbahn Nürnberg gesperrt und anschließend saniert. Ab dem 1. Mai 2018 soll die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

    Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrten der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Süd und die noch fehlenden Bereiche der Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Kupferzell saniert. Über die notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Es ist geplant, alle Arbeiten vor dem 18. Mai 2018 abzuschließen.

    Insgesamt investiert der Bund rund 2,9 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor dem Beginn der zweiten Bauphase werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 3
    04.04.2018
    45. Weissacher Imkertag
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imker und Bienenfreunde am heutigen Mittwoch, 4. April, in Weissach

    ​„Wir freuen uns sehr, dass wir die Tradition des Weissacher Imkertags fortsetzen.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen des Regierungspräsidiums Stuttgart, den heutigen 45. Weissacher Imkertag. Dieser war mit rund 300 Zuhörern wieder gut besucht.

    Dr. Mezger appellierte an alle Anwesenden, dass jeder zu Hause - und wenn er nur ein Fensterbrett zur Verfügung hat - das Trachtangebot verbessern kann.
    Weiter, so berichtete er, sei im vergangenen Jahr das Bewusstsein für die Bedeutung der Honigbiene und deren besonderen Schutz weiter gewachsen, weshalb die Landesregierung auch ein Sonderprogramm für die kommenden zwei Jahre mit einem Budget von rund 36 Millionen Euro auf den Weg brachte.

    Darüber hinaus ging der Abteilungspräsident auf die vielen weiteren Maßnahmen des Landes zum Bienenschutz ein. Darunter fällt auch das Agrarumweltprogramm FAKT (Förderung Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl) und die Landschaftspflegerichtlinie, welche insbesondere die Verbesserung des Nahrungsangebots für Honigbienen und Wildinsekten und somit indirekt die Imkerei unterstützt. Die Bienengesundheit steht bei der Imkereiförderung besonders im Fokus und wurde vom Land mit rund 140.000 Euro gefördert.

    Im Anschluss begrüßte der Weissacher Bürgermeister Daniel Töpfer die Teilnehmer. Töpfer erläuterte, dass auch die Kommune einen Beitrag zum Schutz des drittwichtigsten Nutztiers, durch die Verwendung von alternativen Pflanzenschutzmaßnahmen, grünen Inseln und das Einrichten von Blumenwiesen leistet. Abschließend wünschte er allen Teilnehmern einen aufschlussreichen und informativen Tag.

    Der Vormittag stand dann im Zeichen der Biodiversität und den neuen Erkenntnissen zur Varroabekämpfung:

    Dr. Gerhard Schaber-Schoor, Leiter der Koordinierungsstelle „Biodiversität und Landnutzung“ am Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) eröffnete die Fachbeiträge. Er stellte in seinem Vortrag die “Ziele und Maßnahmen des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ vor. Der Ministerrat des Landes beschloss am 21. November 2017 das "Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt". Aus dem Sonderprogramm stehen dem MLR, sowie dem Umwelt- und Verkehrsministerium für die Jahre 2018 und 2019 insgesamt 30 Mio. Euro für Fachgrundlagen und Maßnahmen auf der Fläche und weitere 6 Mio. Euro für Monitoring-Aufgaben zusätzlich zur Verfügung. So sollen die bestehenden Maßnahmen und Programme des Landes zum Schutz und zur Stärkung der biologischen Vielfalt mit dem Sonderprogramm ergänzt werden, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und sie für künftige Generationen zu bewahren.

    Mit dem Vortrag „Varroabekämpfung - aktuelle Situation und Beurteilung neu zugelassener Mittel“ schloss Dr. rer. nat. Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim an. Rosenkranz betonte, dass eine sichere und einfach anzuwendende Varroabekämpfung nach wie vor die größte Herausforderung für die praktische Imkerei im Land sei. Erfreulicherweise wären in den letzten Jahren neue Präparate zugelassen worden - darunter Oxuvar 5,7% und VarroMed - wodurch sich die Flexibilität in der Varroabekämpfung erhöht habe. Rosenkranz stellte diese Neuzulassungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Eignung im Vergleich auf das etablierte Varroabekämpfungskonzept vor. Abschließend ging er kurz auf die neue Entdeckung Lithium-Chlorid ein, das aber noch in den Kinderschuhen steckt. Das Fazit von Dr. Rosenkranz war, dass keine sinnvolle Alternative für die Varroabekämpfung mit Ameisensäure vorhanden ist. Durch die neuen Präparate bekämen die Imker nur etwas mehr Flexibilität.

    Nach der Mittagspause hielt M. Sc. Agr. Lea Kretschmer, ehemalige Mitarbeiterin von Dr. Rosenkranz, den Vortrag „Insektensterben - Begriffserklärung, Hintergrundwissen und Fakten“. Kretschmer erklärte das Versuchsdesign und die Ergebnisse der Krefel-der und ähnlicher Studien. Hierbei beantwortete sie Fragen wie „Warum liegt der Verlust der Insektenbiomasse bei 75 Prozent?“ und “Welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle?“. Ebenfalls erläuterte Kretschmer beispielsweise den Unterschied zwischen den Begriffen Bienen- und Insektensterben, „denn hier muss deutlich differenziert werden“, so Kretschmer

    Obstbauberater und selbst Imker Alexander Weissbarth stellte in seinem Vortrag „ „Spannungsfeld: Pflanzenschutz und Imkerei“ dar, dass Pflanzenschutz und Imkerei kein Widerspruch sein müsse. Er erläuterte die Rolle des Pflanzenschutzes für den Honigertrag und die Bienen als Bestäuber. „Bei fachgerechtem Einsatz können sowohl die Landwirte als auch die Bienen arbeiten“, so die Aussage von Weissbarth.

    Der verbleibende Nachmittag verschrieb sich der „Schwarmvorbeuge durch Volksteilung nach der Frühtracht“, so der Vortragstitel von Markus Schwarz, Imkermeister und Betreiber der Honig Manufaktur Spatzenhof. Die Volksteilung nach der Frühtracht solle den Arbeitsaufwand durch Schwarmstimmung reduzieren und zeitgleich in Bezug auf den jahreszeitlichen Entwicklungszyklus eines Bienenvolkes optimierte Spättrachtvölker bringen, die zudem durch die Varroareduzierung den Kontrollvölkern im Vorteil sind, so die Aussage von Schwarz.

    Anlagen: Bilder vom Weissacher Imkertag, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart (PDF, 263 KB)

  • Abteilung 4
    04.04.2018
    A 7 Anschlussstelle Heidenheim – Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 466a im Bereich der Anschlussstelle
    Sperrung der B 466a / Anschlussstelle Heidenheim von Donnerstag, 05. April, 9:00 Uhr, bis Montag, 09. April 2018, 08:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Ost beginnt am 5. April 2018  auf der Autobahn 7 im Bereich der AS Heidenheim mit einer Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 466a zwischen den beiden Rampen der  AS Heidenheim. Zur Durchführung der Arbeiten, die in engem Zusammenhang mit dem Anschluss eines neuen Autohofes an die B 466a stehen, ist es erforderlich die AS Heidenheim voll zu sperren.

    Die Sperrung beginnt am Donnerstag, 05. April, 9:00 Uhr und wird am Montag, 9. April, 8:00 Uhr wieder aufgehoben. Entsprechende Hinweistafeln sind aufgestellt und die  Umleitungstrecken weiträumig ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    03.04.2018
    Thomas Schenk wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart
    RP Wolfgang Reimer: „Das Schulamt Stuttgart bekommt einen Leiter, der die Stuttgarter Verhältnisse kennt und der in der Stadt vernetzt ist. Auf dieser Grundlage wird er sich den großen Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten stellen."
     Thomas Schenk, neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart

    ​Thomas Schenk wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart. „Er tritt sein Amt am 9. April 2018 an“, teilte jetzt Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit. „Das Schulamt Stuttgart bekommt einen Leiter, der die Stuttgarter Verhältnisse kennt und der in der Stadt vernetzt ist. Auf dieser Grundlage wird er sich den großen Herausforderungen gemeinsam mit allen Beteiligten stellen“, so Reimer weiter.

    Schenk tritt die Nachfolge von Ulrike Brittinger an, die im Februar in den Ruhestand  gegangen ist. In der Interimszeit wurde das Staatliche Schulamt Stuttgart von Matthias Kaiser kommissarisch geleitet.

    Der 58-jährige Diplom-Pädagoge Schenk war nach seiner Ausbildung zum Grund- und Hauptschullehrer mehrere Jahre als Lehrer, Konrektor und Rektor an verschiedenen Schulen im Landkreis Ludwigsburg und in der regionalen und überregionalen Lehrerfortbildung tätig. Im Jahr 1999 wechselte er als Schulrat an das Staatliche Schulamt  Ludwigsburg. Seit 2004 ist er am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg als Referent für den Themenbereich Berufliche Orientierung an allgemein bildenden Schulen, SCHULEWIRTSCHAFT, MINT-Förderung und Förderung der ökonomischen Bildung für alle allgemein bildenden Schularten zuständig.

    Er ist ehrenamtlicher pädagogischer Vorsitzender des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg und Vorsitzender des Beirats des Kompetenzzentrums für Ökonomische Bildung. Als  Autor von Grundlagenwerken zum Themenfeld Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Organisationsentwicklung sowie Berufs- und Studienorientierung an allgemein bildendenden weiterführenden Schulen hat er sich einen Namen gemacht.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Abteilungspräsidentin Claudia Rugart wünschen dem neuen Leiter des Staatlichen Schulamts Stuttgart einen guten Einstieg und viel Sinnerfüllung bei der verantwortungsvollen Tätigkeit.

    Hintergrundinformationen


    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist die vorgesetzte Behörde für die acht Staatlichen Schulämter in Nordwürttemberg.
    Die Staatlichen Schulämter Backnang, Böblingen, Göppingen, Heilbronn, Künzelsau, Ludwigsburg, Nürtingen und Stuttgart sind zuständig für die fachliche Beratung und Unterstützung aller Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen und  Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in ihren Amtsbereichen. Aufsichtliche Funktionen üben die Staatlichen Schulämter bei den öffentlichen Schulen dieser Schularten aus.

  • Abteilung 4
    03.04.2018
    Neubau B 14, Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1, 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Die Verkehrsumlegung auf die neue westliche Fahrbahn der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems erfolgt am 09. April 2018

    ​Die B 14 wird zwischen Nellmersbach und Waldrems neu gebaut. Um den Verkehr der B 14 während der Baumaßnahme ohne Einschränkung aufrecht zu erhalten, wurde die gesamte Baustrecke von Nellmersbach bis Waldrems in zwei Lose unterteilt.

    Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B14 errichtet. Diese Umfahrung dient nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt. Die Verkehrsumlegung auf die provisorische Umfahrung fand am 17.02.2017 statt und ist seither in Betrieb.

    Zudem sind bereits die 2 Fahrspuren der neuen B 14 in Richtung Stuttgart errichtet worden. Im Hauptlos erfolgt die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14, wobei nun noch die 2 Fahrspuren in Richtung Backnang gebaut werden müssen.

    Da die östliche Fahrbahn in ihrer Lage teilweise auf dem derzeitigen Provisorium liegt, muss für deren Herstellung der Verkehr verlegt werden. Der Verkehr wird auf die bereits hergestellten 2 Fahrbahnen der neuen B 14 umgeleitet. Diese Verkehrsverlegung findet am 09. April 2018 unter der Voraussetzung von Trockenheit statt, da die Gelbmarkierung nur bei Trockenheit geklebt werden kann. Sollte die Fahrbahn nass sein, wird sich die Maßnahme um wenige Tage verschieben.

    Danach kann mit dem teilweisen Rückbau der provisorischem Umfahrung und der Herstellung der östlichen Fahrbahn begonnen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.03.2018
    L 1214 - Fahrbandeckenerneuerung zwischen Bad Boll und Aichelberg (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung von der Kreuzung K 1421/ Zell u. Aichelberg bis zum Kreisverkehr in Aichelberg vom 09. April bis zum 21. April 2018

    ​Nachdem der Winter nun doch länger und härter war als erhofft, können die Bauarbeiten für den letzten Bauabschnitt nun fortgeführt werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab dem 09. April 2018 bis zum 21. April 2018 den letzten Bauabschnitt für die Belagssanierung an der L 1214 zwischen Bad Boll und Aichelberg durchführen. Der Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung K 1421/ Zell u. Aichelberg bis zum Kreisverkehr in Aichelberg.

    Die Baulänge beträgt noch rd. 1,1 km.

    Aus Verkehrssicherungsgründen und um die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung für den Bauabschnitt III wird in beide Fahrtrichtungen, über die K 1421 Hattenhofen zur K 1265 über Ohmden, Jesingen und der L 1200 nach Weilheim/Teck wieder zur L 1214 geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    29.03.2018
    Grundhafte Sanierung der L 2310 zwischen L 617 und Almosenberg (Main-Tauber-Kreis)

    ​Am 09. April 2018 beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraße L 2310 zwischen der Zufahrt der L 617 am Autohof Wertheim und der Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg. Die Sanierung des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst unter anderem die Erneuerung von rund 14.000 m² Fahrbahndeck- und Binderschicht, sowie circa 5.000 m² Asphalttragschicht.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, sind Vollsperrungen der L 2310, der L 617 und der A 3 Autobahnanschlussstelle Wertheim/Lengfurt in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Die Sperrung der Autobahnanschlussstelle wird in Abhängigkeit der Witterung und der angetroffenen Baugrundverhältnisse etwa 3 Wochen andauern. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt in mehreren Bauphasen, die unterschiedliche Verkehrsführungen erforderlich machen.

    In dieser Zeit  wird der überörtliche Verkehr über die Autobahnanschlussstelle Marktheidenfeld geleitet. Der lokale Verkehr kann die Sperrung über das Gewerbegebiet Almosenberg umfahren und das Gewerbegebiet sowohl aus östlicher als auch westlicher Richtung über die L 2310/ L 617 erreichen. Um den Knotenpunkt L 2310/ L 617 sanieren zu können, muss der lokale Verkehr durch Bettingen geführt werden.

    Im Nachgang erfolgen die Sanierung des Knotenpunktes L 2310/ Almosenberg sowie Schadstellensanierungen zwischen dem Gewerbegebiet Almosenberg und Dertingen. Diese Arbeiten können teilweise unter halbseitiger Sperrung sowie im Zuge von lokalen Umleitungen durchgeführt werden. Auf die örtliche Umleitungsbeschilderung wird hingewiesen. Sämtliche Umleitungsstrecken wurden im Vorfeld der Maßnahme mit den beteiligten Verkehrsbehörden sowie den betroffenen Unternehmen abgestimmt. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Die Sanierungsmaßnahme der L 2310 umfasst auch Restmaßnahmen aus dem A3-Ausbau des Bundes. Unter anderem wird die noch nicht erneuerte Zufahrt (Fahrtrichtung Nürnberg) im Vollausbau saniert. Darüber hinaus werden die Bereiche um das Überführungsbauwerk (A 3/ L 2310) geräumt bzw. neu hergestellt (Herstellen von Schutzplanken, Rückbau Baustelleneinrichtungsfläche etc.). Aus Synergiegründen werden die Arbeiten in Abstimmung mit der Autobahndirektion Nordbayern im Zuge dieser Maßnahme vom Regierungspräsidium Stuttgart mit ausgeführt.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai 2018 andauern. Insgesamt investieren das Land und der Bund als Gemeinschaftsmaßnahme zum Erhalt der Infrastruktur rund 900.000 €. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unterwww.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    28.03.2018
    Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und Wolfgang Reimer besuchen Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Gemeinsame Presseeinladung des Regierungspräsidiums Tübingen und des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse, 

    am 9. Juli 2017 erkannte die UNESCO die sechs Höhlen Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle, Hohle Fels sowie Vogelherdhöhle, Stadel-Höhle im Hohlenstein und die Bocksteinhöhle zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ an.
    Die Welterbestätte im Ach- und Lonetal ist eine weltweit einzigartige archäologische Fundlandschaft. Das Besondere sind nicht allein die in den Höhlen gefundenen ältesten Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit, sondern auch die außergewöhnliche Konzentration von Fundstellen innerhalb einer Region.
     
    Um sich ein Bild von der Bedeutung der Höhlen, der Funde und der Landschaft als die drei tragenden Säulen des Welterbeantrags zu machen, besuchen der Vorsitzende des Kuratoriums „Weltkultursprung“ Regierungspräsident Klaus Tappeser und der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Archäopark Vogelherd.
     
    Wir laden Sie sehr herzlich zu diesem Vor-Ort-Termin
     
    am Mittwoch, 4. April 2018, 11:00 Uhr,
    Archäopark Vogelherd,
    Am Vogelherd 1
    89168 Niederstotzingen
     
    ein.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    • Begrüßung
    • Führung durch das Gebäude
    • Führung über das Außengelände
    • Fragen und anschließender Imbiss
     
    Die Herren Landräte Thomas Reinhardt und Heiner Scheffold, Herr Bürgermeister Marcus Bremer sowie Herr Prof. Dr. Claus Wolf (Landesamt für Denkmalpflege) haben ihre Teilnahme am Termin angekündigt.
     
    Parkmöglichkeiten bestehen ausschließlich auf dem ausgewiesenen Besucherparkplatz. Dieser befindet sich 400 m Fußweg vom Eingang des Besucherzentrums Archäopark entfernt.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
  • Abteilung 4
    28.03.2018
    Weiteres Teilstück des Neckartalradwegs zwischen Heinsheim und Gundelsheim ist fertiggestellt
    Sichere Fahrt für Radler – Fahrbahnverengung der L 528

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute den neu gebauten Radweg zwischen Heinsheim und Gundelsheim (Landkreise Heilbronn, Neckar-Odenwald) entlang der L 528 für den Radverkehr freigegeben.

    „Die Fertigstellung dieses weiteren Teilstücks ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Radverkehrsinfrastruktur im Land. Er erhöht den Freizeitwert der Region Heilbronn-Franken und die Verkehrssicherheit der Radfahrer“, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL mit. 

    Die Suche nach der optimalen  Radwegtrasse in der Enge zwischen Neckar, der L 528 und dem steil aufsteigenden Gelände hatte sich dabei als schwierig erwiesen. Letztlich wurde als angemessenste Variante eine Einengung der vorhandenen L 528-Fahrbahn gewählt. Bislang war die Fahrbahnbreite mit teilweise 4,20 m im Gegenverkehr nur unter gegenseitiger Rücksichtnahme und entsprechenden Ausweichvorgängen auf die  befestigte Bankette möglich.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte hierzu: „Durch die unterdurchschnittliche Verkehrsbelastung der Landesstraße und die ohnehin zu geringe Fahrbahnbreite für den Betrieb im Gegenverkehr bleibt der teilweise Rückbau auf eine Fahrbahnbreite von 3,50 m an zwei Stellen ohne große Auswirkung für den Kfz-Verkehr.“ 

    Der nun mit einer Breite von 2,50 m ausgebaute Radwegabschnitt entlang der L 528 ist Bestandteil des Neckartaltalradwegs. Aufgrund der hohen Bedeutung für den Radverkehr wurde das rund 1,5 km lange Projekt im RadNETZ-Programm des Landes, welches ein flächendeckendes, durchgängiges Radnetz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren zum Ziel hat, aufgenommen und behördenintern mit hoher Priorität vorangetrieben.

    Im Vorgriff auf den Radwegneubau wurde die Landesstraße 528 saniert. Die Sanierungsarbeiten wurden am 18.11.2017 abgeschlossen. Der Verkehr fließt mit der Engstellenführung ohne nennenswerte Probleme.

    Die Gesamtkosten für die Fahrbahnsanierung und den Radwegneubau betragen 2,7 Mio. Euro, hiervon entfallen rund 1,2 Mio. Euro auf den neuen Geh- und Radweg. Als Straßenbaulastträger übernimmt das Land die Bau- und Sanierungskosten in voller Höhe.

  • Abteilung 4
    28.03.2018
    Stadt Schwäbisch Hall erhält Förderung zum Bau einer Zubringerstraße vom Gewerbepark West zur B14
    Land unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) in Höhe von 2,4 Millionen Euro

    Regierungspräsident Reimer: „Mit der Landesförderung unterstützen wir den Bau der verkehrswichtigen Zubringerstraße zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort der Region.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (28. März 2018) einen Förderbescheid aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) in Höhe von 2,4 Millionen Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall, Hermann-Josef Pelgrim. Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der Landesförderung unterstützen wir den Bau der verkehrswichtigen Zubringerstraße zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort der Region.“

    „Die Straße dient als wichtiger Zubringer zum überörtlichen Verkehrsnetz und schließt im Nordwesten direkt an die B 14 sowie im Südosten über die Dr.-Max-Bühler-Str. an die B 19 an. Durch das interkommunale Gewerbegebiet der Gemeinden Rosengarten, Michelfeld und Schwäbisch Hall wird auch der Flächenverbrauch reduziert, da nicht bei allen Orten weitere Ansiedlungen entstehen. Die Gemeinden setzen ebenfalls erhebliche finanzielle Mittel ein. Die Gesamtkosten betragen zirka 6,3 Millionen Euro“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich der Übergabe des Förderbescheids.

    Im Schnittpunkt der B14 (Stuttgarter Straße) und der B19 (Gaildorfer Straße) liegt der interkommunale Gewerbepark West mit dem Gewerbegebiet „Stadtheide“ auf der Gemarkung Schwäbisch Hall und dem Gewerbegebiet „In der Kerz“ auf der Gemarkung Michelfeld.

    Über die Dr.-Max-Bühler-Straße (Planstraße 1) ist das Gewerbegebiet im Norden an die Westumfahrung Schwäbisch Hall (K 2576) und in der Fortsetzung an die A6 angeschlossen, im Süden schließt die Planstraße 1 direkt an die B19 an.

    Um die Leistungsfähigkeit in Ost-West-Richtung zu optimieren und die bestehenden Anschlüsse an die B14 zu entlasten, soll das Gewerbegebiet mit dem Bau einer verkehrswichtigen Zubringerstraße (Planstraße 2) an die Haller Straße (bei Michelfeld) sowie über die Planstraße 1 an die Gaildorfer Str. (B19) angeschlossen werden.

    Gleichzeitig wird entlang der Planstraße 2 eine durchgängige Geh- und Radwegverbindung geschaffen.

    Die Stadt Schwäbisch Hall geht von Gesamtkosten in Höhe von 6,329 Mio. € aus. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dieses wichtige Vorhaben mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) und stellt dafür 2,4 Millionen zur Verfügung. Mit dem Bau der Zubringerstraße kann somit unverzüglich begonnen werden.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    B 19 zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der OD Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung wegen Sanierung der Fahrbahnschäden, Belagserneuerung, Bushaltestellenumbau und Versorgungsleitungen ab dem 03. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch. Auf einer Länge von rund 3,6 km zwischen den Knotenpunkten B 19 / L 1025 bei Hohebach und der Ortsdurchfahrt Dörzbach in Richtung Rengershausen werden Versorgungsleitungen verlegt und die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiten für die Wasserversorgung, die Hausanschlüsse, den Ausbau der Breitbandversorgung und die Sanierung der Fahrbahnschäden, die Deckenerneuerung und der Umbau von acht Bushaltestellen zu barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten beginnen am Dienstag, 03. April 2018 und dauern voraussichtlich bis Freitag, 21. Dezember 2018 an.

    Dabei wird die Baumaßnahme in mehreren Abschnitten unter Vollsperrung ausgeführt. Der erste Bauabschnitt zwischen dem Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und dem Knotenpunkt B 19 / L 1025 in der OD Dörzbach in Richtung Krautheim wird in der Zeit von Dienstag, 03. April 2018, bis Freitag, 31. August 2018, durchgeführt.

    Der zweite Bauabschnitt vom Knotenpunkt B 19 / L 1025 in der OD Dörzbach in Richtung Krautheim bis zum Ortsende an der Tankstelle in Richtung Rengershausen erfolgt im Anschluss von Samstag, 01. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 21. Dezember 2018.
    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Künzelsau kommend nach Bad Mergentheim / Würzburg werden über die L 1025 Ailringen, Mulfingen, die K 2388 nach Hollenbach, über die L 1020 zur B 290, Herbsthausen und B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung Bad Mergentheim in Richtung Künzelsau / Schwäbisch Hall, werden über die B 19, B 290, Herbsthausen, L 1020 nach Hollenbach, Ailringen, L 1025 nach Hohebach auf die B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Laibach, Klepsau, Assamstadt und Neunstetten kommend nach Künzelsau / Schwäbisch Hall und Mulfingen, werden über die L 1025, L 513 bzw. L 515 über Krautheim und der L 515 weiter nach Altkrautheim, Unterginsbach, Oberginsbach und Stachenhausen auf die B 19 umgeleitet.

    Die Verkehrsteilnehmer aus der Fahrtrichtung von Schöntal und Krautheim kommend nach Bad Mergentheim, werden über die L 1025, L 513 Horrenbach, Assamstadt, L 514, K 2877 auf die B 19 umgeleitet. 

    Der Bund und die Gemeinde Dörzbach investieren rund 2.400.000 Euro in diese Erhaltungs- und Versorgungsmaßnahmen zum Erhalt der Infrastruktur und Verbesserung der Mobilität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.03.2018
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Endspurt startet nach Ostern: Vollsperrung zum Einbau der Deckschicht vom 3. April bis voraussichtlich 13. April 2018

    ​Seit dem 1. August 2017 laufen die Bauarbeiten zur Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden. Unterbrochen wurden sie durch eine Winterpause, die Anfang März endete. Die bisher in diesem Jahr gelaufenen Arbeiten konnten unter Verkehr mit teilweise halbseitiger Sperrung  erfolgen.

    Jetzt steht noch der Einbau der Asphaltdeckschichten auf der Fahrbahn und dem Parallelweg an, der aufgrund der Witterung im letzten Jahr nicht mehr vorgenommen werden konnte. Nach den Deckschichtarbeiten werden noch die Bankette neben der Fahrbahn hergestellt und die Markierung auf die Fahrbahn aufgebracht.

    Für diese Arbeiten muss die Landesstraße nach Ostern ab dem 3. April bis voraus-sichtlich 13. April 2018 nochmals für den Verkehr voll gesperrt werden.
    Die Umleitung erfolgt wieder, wie im vergangenen Jahr,  in beiden Fahrtrichtungen über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler.

    In den vergangen Monaten wurde auf dem 1,4 Kilometer langen, stark geschädigten  Abschnitt die Fahrbahn auf einheitlich  6 Meter Breite hergestellt. Dies erfolgte im Wesentlichen auf der der alten Fahrbahn. Lediglich für Bereiche einer Kuppenabflachung und Kurvenverbesserung vor Adelmannsfelden und einer Kurvenverbesserung bei Pommertsweiler wurde jeweils ein Vollausbau erforderlich. Auch die Entwässerungseinrichtungen wurden entsprechend angepasst bzw. erneuert. In Pommertsweiler wurden zwischenzeitlich auch die Bushaltestellen im Bereich der Maßnahme instand gesetzt.

    Parallel zu der Straße verläuft nun auch ein Geh- und Radweg ab Pommertsweiler bis zur K 3241 und von dort bis Adelmannsfelden ein Wirtschaftsweg, der ebenfalls dem Fußgänger- und Radverkehr dient. So wurde eine durchgehende Geh- und Radweg-verbindung zwischen den beiden Orten hergestellt. Im Frühjahr werden nun noch Bepflanzungs- und Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.

    Das Land investiert in diese wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme rund 1,3 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    26.03.2018
    A 8 / L 1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Ersatzneubau L 1189 – Asphaltarbeiten auf der L 1189
    Vollsperrung der L 1189 vom 03. bis zum 08. April - Umleitungen sind ausgeschildert

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg. 

    Die Arbeiten am Brückenbauwerk neigen sich dem Ende zu. Abschließend wird nun der Straßenbelag der L 1189 im Bereich der Brücke, der Ampelkreuzung und dem Kontenpunkt Magstadt / Sindelfingen erneuert. Außerdem werden Pflasterarbeiten für den Gehweg unter der Brücke ausgeführt, sowie abschließende Böschungsarbeiten. Für diese Arbeiten ist eine erneute Vollsperrung der L 1189 unter der Brücke von Dienstag, 03. April, ab 05:00 Uhr, bis Sonntag, 08. April, 24:00 Uhr erforderlich.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1, U2 und U3 zu nutzen. Es ist zu beachten, dass die Umleitungsstrecke teilweise geändert wurde. Die U1 führt nicht mehr über Warmbronn, sondern bereits ab Ortsausgang Büsnau über die Mahdentalstraße, der L 1187, zur B 295 Richtung Leonberg. Im Bereich des Kontenpunkt Magstadt / Sindelfingen (L 1189 / 1188) wir die Fahrbahn nur eingeengt befahrbar sein, hier wird der Verkehr mittels Ampelschaltung gesteuert. Ansonsten verläuft die Umleitungsstrecke wie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen: 

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L 1189 am Ortsausgang Büsnau via der L 1187 in Richtung Leonberg, über die B 295 in Richtung Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L 1189) folgend bis zur K 1065. 
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L 1189 über die K 1065 und die K 1005 zur Südumgehung Magstadt (L 1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B 464 zur B 295, dann via L 1189 bis zum Glemseck zur L 1188 Richtung Stuttgart.
    • U3 Leonberg – Warmbronn: von der L 1187 am Glemseck über die L 1188 auf die K 1008 nach Warmbronn. 


    Auf der BAB 8 kommt es im Bereich der Brücke am Donnerstag, den 05. April 2018, von 09:00 bis 17:00 Uhr und Freitag, den 06. April 2018, von 09:00 bis 14:00 Uhr, zu wechselweisen Sperrungen der Standspur und der ersten und vierten Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen. Grund dafür sind Restarbeiten, wie z.B. Herstellung eines Schilderfundamentes, Ansaat der neu hergestellten Böschungen sowie Schachtarbeiten und Endbeschichtung der Brückenkappen.

    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    23.03.2018
    L 1036 / K 2006 Umbau Knotenpunkt Eberstadt (Landkreis Heilbronn) vom 03.04. bis zum 01.07.2018
    L 1036 - Verkehr wird aufrechterhalten - K 2006 – Vollsperrung während der Bauzeit

    ​Vom 03.04.2018 bis voraussichtlich 01.07.2018 wird der Knotenpunkt der L 1036 und der K 2006 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Der Kreisverkehr wird am Knotenpunkt der L 1036/K 2006 die Leistungsfähigkeit erhöhen und das Gefahrenpotential beim Linksabbiegen reduzieren. Der Kreisverkehrsplatz wird mit einem Durchmesser von 40 m realisiert.

    Die Baumaßnahme wurde an die Firma Strabag GmbH für ca. 890.000 € vergeben. Von den Gesamtkosten übernehmen sowohl das Land, der Kreis als auch die Gemeinde Eberstadt selbst jeweils einen Kostenanteil.

    Während der dreimonatigen Bauzeit läuft der Verkehr der L 1036 in der ersten Bauphase normal im Zweirichtungsverkehr über die alte Trasse der L 1036. In der zweiten Bauphase, ca. 9 Wochen nach Baubeginn, wird der Verkehr über ein zweispuriges Provisorium geleitet. Für einige wenige Tage ist für die Anschlüsse des Kreisverkehrs an den Bestand eine einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage vorgesehen.

    Die Ortsstraße K 2006 wird über die gesamte Bauzeit gesperrt. Anlieger und Anwohner von und nach Eberstadt können dann entweder überörtlich über Gellmersbach oder über den Klingenhof sowie das Industriegebiet in den Erlenwiesen nach Eberstadt gelangen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die durch die Bauarbeiten resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 9
    23.03.2018
    Welttuberkulose-Tag 2018
    Trotz eines leichten Rückgangs bleibt die Zahl der registrierten Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg auf erhöhtem Niveau

    ​Am 24. März ist Welt-Tuberkulosetag. Tuberkulose gehört mit fast 1,7 Millionen Todesfällen pro Jahr immer noch zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Geschätzt 10,4 Millionen Menschen erkrankten 2016, darunter fast eine halbe Million an multiresistenter Tuberkulose, bei der die beiden wichtigsten Tuberkulose-Medikamente nicht mehr wirken.

    Die Anzahl der in Deutschland neu gemeldeten Tuberkulosefälle ist im Jahr 2017 erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gesunken. So wurden dem Robert Koch-Institut nach vorläufigen Daten für 2017 insgesamt 5.486 Tuberkulose-Fälle übermittelt, nach 5.949 im Jahr 2016 und 5.834 in 2015 (Datenstand 1.3.2018).

    Auch in Baden-Württemberg hat die Anzahl der an das Landesgesundheitsamt nach Infektionsschutzgesetz übermittelten Tuberkulose-Fälle im Jahr 2017 erstmals seit 2014 leicht abgenommen. Während im Jahr 2016 noch 804 Tuberkulosemeldungen verzeichnet wurden, sank die Anzahl der Tuberkulosemeldungen um 3% auf 778 Fälle für das Jahr 2017. Die zwischenzeitliche Zunahme der Fallmeldungen ist auch Ergebnis der Gesundheitsvorsorge. Ausländer, die in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen haben, werden nach § 62 Asylgesetz in Verbindung mit § 36 Absatz 5 Infektionsschutzgesetz (IfSG) von den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern auf akute übertragbare Erkrankungen, insbesondere Tuberkulose, untersucht. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Zahl der registrierten Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg auf erhöhtem Niveau. Etwa 80% der Tuberkulosen betreffen Personen aus Herkunftsländern, in denen Tuberkulose meist aufgrund einer unzureichenden allgemeinen Gesundheitsversorgung deutlich häufiger auftritt als in Deutschland. 

    Ziel ist es, Tuberkulose-Erkrankung frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und Folgeinfektionen zu verhindern. In Deutschland stehen hierfür moderne und effektive Maßnahmen sowie Wissen und Ressourcen zu Verfügung. Voraussetzung ist jedoch, dass Ärzte/-innen bei Symptomen wie länger bestehenden Husten, Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme immer auch an Tuberkulose denken und die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Schritte veranlassen.
    Eine wichtige Grundlage für die optimale Patientenversorgung bilden die im letzten Jahr erschienenen AWMF-Leitlinien (AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) für die Erwachsenen und die Kindertuberkulose. Gerade für Niedriginzidenzländer in der Präeliminationsphase gewinnt der Einsatz molekularer Methoden zur Früherkennung von Infektionsketten und resistenten Erregern zunehmend an Bedeutung.

    Weitere Informationen finden Sie auch unter folgendem Link:

    https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2018/02_2018.html
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/11-12_18.pdf?__blob=publicationFile
  • Abteilung 3
    23.03.2018
    45. Weissacher Imkertag am Mittwoch, 4. April 2018
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imker und Bienenfreunde

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet am 

    Mittwoch, 4. April 2018, 9:30 Uhr
    in der Strudelbachhalle in Weissach (Landkreis Böblingen) 

    bereits zum 45. Mal den traditionellen Weissacher Imkertag. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.

    Während der Mittagspause, gegen 12.15 Uhr, haben Sie die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Referenten (Ansprechpartner des Regierungspräsidiums vor Ort: Herr Dr. Kurt Mezger, Leiter der Abteilung 3 „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär-und Lebensmittelwesen“ im Regierungspräsidium Stuttgart und Herr Thomas Kustermann, Bienenfachberater im Regierungspräsidium Stuttgart). Auch über eine Vorabberichterstattung bzw. eine Aufnahme in Ihren Veranstaltungskalender freuen wir uns. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.

    Bei dieser zentralen Fortbildungsveranstaltung für alle Imker und Bienenfreunde im Regierungsbezirk Stuttgart stehen wieder interessante und aktuelle Themen zur Bienenhaltung und Imkerei auf dem Veranstaltungsprogramm. Zur Veranstaltung begrüßen wird Dr. Kurt Mezger, Leiter der Abteilung 3, Landwirtschaft, Ländlicher Raum und Veterinär- und Lebensmittelwesen, des Regierungspräsidiums Stuttgart. Nach einem Grußwort von Daniel Töpfer, Bürgermeister der Gemeinde Weissach, beschäftigt sich der Vormittag mit Biodiversität, weltweitem Bienensterben und neunen Erkenntnissen zur Varroabekämpfung aus der Wissenschaft. 

    Dr. Gerhard Schaber-Schoor, Leiter der Koordinierungsstelle „Biodiversität und Landnutzung“ am Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz eröffnet die Fachbeiträge. Er stellt in seinem Vortrag die „Ziele und Maßnahmen des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ vor. Der Ministerrat des Landes hat am 21. November 2017 das "Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt" beschlossen. Aus dem Sonderprogramm stehen dem MLR, dem UM und VM für die Jahre 2018 und 2019 insgesamt 30 Mio. Euro für Maßnahmen und weitere 6 Mio. Euro für Monitoringaufgaben zusätzlich zur Verfügung. Anknüpfend an bestehende Maßnahmen und Programme des Landes zum Schutz und zur Stärkung der biologischen Vielfalt will die Landesregierung mit dem Sonderprogramm weitere Maßnahmen auf den Weg bringen, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und sie für künftige Generationen zu bewahren. 

    Mit dem Vortrag „Varroabekämpfung - aktuelle Situation und Beurteilung neu zugelassener Mittel“ schließt Dr. rer. nat. Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim an. Eine sichere und einfach anzuwendende Varroabekämpfung ist nach wie vor die größte Herausforderung für die praktische Imkerei im Land. Erfreulicherweise sind in den letzten Jahren neue Präparate zugelassen worden - darunter Polyvar yellow, Oxuvar 5,7% und VarroMed - wodurch sich die Flexibilität in der Varroabekämpfung erhöht hat. Die Neuzulassungen werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihrer Eignung in Bezug auf das Varroabekämpfungskonzept Baden-Württemberg vorgestellt. Abschließend wird kurz auf neue Entwicklungen in der Varroabekämpfung eingegangen.

    Anschließen wird M. Sc. Agr. Lea Kretschmer, ehemalige Mitarbeiterin von Dr. Rosenkranz, mit dem Vortrag „Insektensterben – Begriffserklärung, Hintergrundwissen und Fakten“. Seit der Veröffentlichung der Krefelder Studie ist das Insektensterben in aller Munde. Die beschriebenen 75% Verlust der Insektenbiomasse werfen viele Fragen auf. Warum ist der Verlust so hoch? Welche Faktoren spielen eine Rolle und welche Insekten sind eigentlich betroffen? Die Krefelder Studie und das Versuchsdesign werden erklärt, weiter noch werden ähnliche Studien und aktuelle Untersuchungen vorgestellt. Die Unterscheidung zwischen den Begriffen wie Bienensterben und Insektensterben werden erläutert. 

    Wie gewohnt verschafft Thomas Kustermann, Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Stuttgart, in seinem Vortrag nach der Mittagspause einen Überblick über das vorangegangene Bienenjahr. Durch die starken Spätfröste und die Frostschäden im letzten Jahr ist die Frühjahrstracht in weiten Teilen Baden –Württembergs ausgefallen. Kustermann gibt in bewährter Weise wertvolle Handlungsempfehlungen zur Bewirtschaftung der Völker im Jahresverlauf. 

    Obstbauberater und selbst Imker Alexander Weissbarth stellt in seinem Vortrag „Spannungsfeld: Pflanzenschutz und Imkerei“ dar, dass Pflanzenschutz und Imkerei kein Widerspruch ist. Er erläutert die Rolle des Pflanzenschutzes für den Honigertrag und die Bienen als Bestäuber. „Bei fachgerechtem Einsatz können sowohl die Landwirte als auch die Bienen arbeiten“, so Weissbarth. 

    Der verbleibende Nachmittag verschreibt sich der „Schwarmvorbeuge durch Volksteilung nach der Frühtracht“, so der Vortragstitel von Markus Schwarz, Imkermeister und Betreiber der Honig Manufaktur Spatzenhof.
    „Die Volksteilung nach der Frühtracht soll den Arbeitsaufwand durch Schwarmstimmung reduzieren und zeitgleich in Bezug auf den jahreszeitlichen Entwicklungszyklus eines Bienenvolkes optimierte Spättrachtvölker bringen, die zudem durch die Varroareduzierung den Kontrollvölkern im Vorteil sind“, so die Aussage von Schwarz. 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (EMail matthias.kreuzinger@rps.bwl.de oder Telefonl 0711/904-10002).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressereferentin beim Regierungspräsidium Stuttgart 

    Einladungsflyer(pdf, 2 MB)

  • Abteilung 2
    21.03.2018
    Neubau einer Eisenbahnüberführung und einer Radwegunterführung in Eislingen/Fils
    Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 09.04.2018 bis einschließlich 08.05.2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den Neubau einer Eisenbahnüberführung und einer Radwegunterführung in Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen) eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Stadt Eislingen/Fils.

    Gegenstand der Planfeststellung ist der Neubau einer Eisenbahnüberführung inklusive anschließender Grundwasserwanne (Mühlbachtrasse) sowie einer Radwegunterführung inklusive Rampenbereichen (Schlosspassage) als Teil der Gesamtmaßnahme „Neugestaltung Stadtmitte Eislingen“. Die Mühlbachtrasse schließt im Norden an die Hindenburgstraße an, im Süden an die Filsstraße. Sie dient der Ersatzerschließung für die bestehende Straßenbrücke „Hauptstraße“, welche außerhalb dieses Planfeststellungsverfahrens zurückgebaut werden soll.

    Die Radwegunterführung soll den neuen Rathausvorplatz mit der südlich der Bahnstrecke gelegenen Filsstraße verbinden.

    Für die jeweils angrenzenden Flächen auf der Nord- und Südseite liegen bereits genehmigte Bebauungspläne vor.

    Ziel der Maßnahme ist ein Zusammenwachsen der beiden Stadtteile durch die Schaffung neuer Querungsmöglichkeiten. Gerade im Hinblick auf die neue Radwegunterführung sollen außerdem die Sicherheit und Barrierefreiheit erhöht bzw. gewährleistet werden. Eingebettet in das Gesamtkonzept soll die Maßnahme zu einer intakten und belebten Innenstadt mit qualitätsvollem Umfeld beitragen und die Schaffung einer neuen Stadtmitte unterstützen.

    Nach derzeitigem Stand soll mit dem Bau im Jahr 2020 begonnen werden.

    Um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen, wie u.a. die Optimierung von Lebensräumen für Reptilien, das Anbringen von Fledermauskästen und die Erweiterung einer öffentlichen Grünfläche, vorgesehen.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 09.04.2018 bis einschließlich 08.05.2018 bei der Stadtverwaltung Eislingen/Fils eingesehen werden. Bis einschließlich 22.05.2018 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF, 682 KB)

  • Abteilungen 2 und 4
    21.03.2018
    B 29 - Ausbau zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen - Planfeststellungsverfahren wird eingeleitet - Auslegung der Planunterlagen vom 9. April bis einschließlich 8. Mai 2018

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Damit kommen wir der Beseitigung des Engpasses auf der B 29 über die Röttinger Höhe ein gutes Stück näher. Dies ist eine enorm wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme sowohl für den Ostalbkreis als auch für die gesamten Region.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße B 29 zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigte sich angesichts dieses wichtigen Schrittes erfreut: „Damit kommen wir der Beseitigung des Engpasses auf der B 29 über die Röttinger Höhe ein gutes Stück näher. Dies ist eine enorm wichtige Verkehrsinfrastrukturmaßnahme sowohl für den Ostalbkreis als auch für die gesamten Region.“ 

    Gegenstand der Planfeststellung ist der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße B 29 zwischen Lauchheim und Bopfingen-Aufhausen auf einer Länge von ca. 2,8 km. Die Baustrecke beginnt ca. 500 m östlich der Anschlussstelle Lauchheim-Ost (Bauende der Ortsumgehung Lauchheim) und endet vor dem Ortseingang von Bopfingen-Aufhausen.

    Auf halber Strecke befindet sich der Knotenpunkt „Röttinger Höhe“, über den die Kreisstraße K 3200 und ein öffentlicher Weg zum Holzsubmissionsplatz angeschlossen sind. Dieser Knotenpunkt soll als Ampelkreuzung mit abgeflachter Kuppe ausgebaut werden. In den Steigungsabschnitten aus Richtung Lauchheim und Bopfingen sind Zusatzfahrstreifen geplant. Im Bereich der Röttinger Höhe werden die Zusatzfahrstreifen aus beiden Richtungen über den Knotenpunkt geführt und erst in den Gefällestrecken eingezogen. Bestandteil der Planung ist außerdem die Anlage eines Radweges zwischen den Knotenpunkten „Lauchheim-Ost“ und „Röttinger Höhe“. 

    Es ist mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren zu rechnen. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt aufgrund der bestandsnahen Trassenführung abschnittsweise mit Vollsperrung der jeweiligen Abschnitte. 

    Zudem sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen, um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen auszugleichen. Hierzu gehören z.B. die Anlage von Feldhecken und Baumreihen, die Anlage und Entwicklung von Gehölzstrukturen mit extensiven Wiesenflächen, das Anbringen von Nisthilfen für Vögel und Kästen für Fledermäuse, die Renaturierung eines verdolten Grabenabschnitts sowie die Waldumwandlung und Wiesenextensivierung nordöstlich des Stausees Stockmühle. 

    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 8,7 Mio. € und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. 

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 9. April bis einschließlich 8. Mai 2018 bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Lauchheim, Bopfingen und Westhausen eingesehen werden. Bis einschließlich 22. Mai 2018 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen. Zeit und Ort der Auslegung werden vorab ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar. 

    Planskizze(pdf, 688 KB)

  • Abteilung 5
    21.03.2018
    Hochwasserschutz für Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Land Baden-Württemberg plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes im Bereich südlich der Würzburger Straße am rechten Ufer der Tauber. Ziel ist es, die Stadt Tauberbischofsheim vor einem Hochwasserereignis der statistischen Eintritts-wahrscheinlichkeit von einem Mal in hundert Jahren zu schützen.
     
    Nach fertiggestellter Planung können nun die Bauarbeiten beginnen.
     
    Den Beginn der Maßnahme möchten wir feierlich mit einem offiziellen Spatenstich begehen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und zwar am
     
    Dienstag, den 03. April 2018, um 10:00 Uhr
    In Tauberbischofsheim
    zwischen der Waschstr. Schmitt und der Mergentheimer Str.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     

    1. Grußwort von Herrn RP Wolfgang Reimer
    2. Ansprache des Umweltministers Franz Untersteller
    3. Grußwort durch BM Wolfgang Vockel, Stadt Tauberbischofsheim
    4. Vorstellung der Maßnahme durch Herrn Markus Moser Referatsleiter

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

    Anlage:
    Wegbeschreibung (PDF, 625 KB)

  • Abteilung 4
    21.03.2018
    B 29 - Ortsumgehung Mögglingen: Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282
    Vollsperrung zur Herstellung des Traggerüstes vom 26. März bis spätestens zum 7. April 2018

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Im Rahmen dieser Baumaßnahme ist es erforderlich, die Kreisstraße für die Herstellung des Trag- und Leergerüstes für den Verkehr voll zu sperren.

    Die Vollsperrung wird im Zeitraum vom 26. März bis längstens zum 7. April 2018 stattfinden. Am Osterwochenende wird die Kreisstraße allerdings geöffnet sein.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 auch für den Fußgänger- u. Radfahrerverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt sein muss.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    Weiterführung der Arbeiten für den Kreisverkehrsplatz „Streichhoffeld“ im Zuge des 4-spurigen Ausbaus der B 29 zwischen Essingen und Aalen nach der Winterpause
    Vollsperrung der L 1080 ab nördlich der Zufahrten zum Streichhoffeld und Sauerbach bis zum Ortseingang von Forst vom 26. März bis Anfang Juli 2018

    Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde mit vorbereitenden Arbeiten (Leitungs-arbeiten und der Herstellung einer provisorischen Umfahrung) zur Herstellung des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ im Zuge der L 1080 begonnen. Nun sollen die Arbeiten weitergeführt werden. Diese beginnen voraussichtlich am 26.03.2018 und, sofern es die Witterung erlaubt, sollen bis Anfang Juli 2018 abgeschlossen sein.

    Hierzu muss die L 1080 ca. 50 m nördlich der Zufahrten zum Streichhoffeld und Sauerbach bis zum Ortseingang von Forst, bzw. der Zufahrten zum Schnaitberg, für den Verkehr voll gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Ab Mögglingen über Heuchlingen und Reichenbach. Aus Richtung Essingen / Aalen über AA-Unterrombach, AA-Neßlau und AA-Dewangen. 

    Abgesehen vom Asphalteinbau sind die Gewerbegebiete Streichhoffeld und Sauer-bachstraße von der B 29 aus immer erreichbar. 

    Der Linienverkehr wird die Baustelle umfahren. 

    Die voraussichtlichen Kosten betragen ca. 860.000,- Euro. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    Sperrung der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf ab dem 26. März 2018
    Einengung der Fahrbahn der B 295 kurz vor und kurz nach der Brücke ab dem 26. März 2018

    ​Ab kommenden Montag, 26. März 2018 muss die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf gesperrt werden, da die Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Brücke beginnen. Die Umleitung erfolgt über die nahe gelegene neu errichtete Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlenswegs und ist ausgeschildert.

    Da auch in den Randbereichen der B 295 (ca. 50 m vor und 50 m nach der Wirtschaftswegbrücke) gearbeitet wird, ist eine Einengung der Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen erforderlich. Es verbleibt jeweils eine Durchfahrtsbreite von 3,50m. Aus Sicherheitsgründen muss die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert werden.

    Die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Hechelmannswegs ist die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 im Zuge der Umfahrung Stuttgart - Weilimdorf, die durch eine neue Stahlbrücke ersetzt wird.

    Für den Aushub der alten Brücke, der für Ende April 2018 geplant ist und den Einhub der neuen Brücke ist jeweils eine Vollsperrung der B 295 an einem Wochenende zwischen den Anschlussstellen Solitudestraße und Föhrichstraße erforderlich. Hierzu erfolgt im Vorfeld jeweils eine weitere Pressemitteilung.

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    L 1125 Fahrbahndeckenerneuerung und Ausbau Kreisverkehr in Kleinglattbach - Auftrag für die Bauarbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Abschnitt ab dem Kreisverkehr am Gewerbegeb. „Perfekter Standort“ und dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/E vergeben
    Einrichtung der baustellenbedingten Verkehrsführung ab dem 10. April - Vollsperrung der L 1125 ab dem 18. April

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt, in den kommenden Monaten die Fahrbahndecke auf der Landesstraße L 1125 im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ und dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz zu erneuern. Der Kreisverkehr am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ wird zudem grundhaft saniert. Hierfür wurden Anfang März 2018 die Straßenbauarbeiten vergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde als vorbereitende Maßnahme die Brücke über den Brünnlesbach am Ortseingang von Kleinglattbach erneuert.

    Vorgesehen ist, auf der Fahrbahn der L 1125 alle bestehenden Asphaltschichten auf einer Länge von rund 500 m komplett zu erneuern und die Stärke des Asphaltaufbaus von derzeit 15 cm auf 22 cm zu verstärken. Die Gesamtlänge des Sanierungsabschnittes beträgt ca. 1000 m. In dem Abschnitt der L 1125 unterhalb der Schnellbahntrasse Stuttgart-Mannheim, der nicht so stark geschädigt ist, wird nur die Asphaltdeckschicht erneuert.

    Im Zuge der Maßnahme wird auch der Kreisverkehr der L 1126/ L 1106 / K 1697 am Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ grundhaft ausgebaut. Anstelle des bestehenden Asphaltaufbaus wird im Kreisverkehr eine 28 cm starke Betondecke eingebaut und die Stärke des gesamten Fahrbahnaufbaus von derzeit 70 cm auf 85 cm erhöht. Dies trägt dem erhöhten Schwerverkehrsanteil durch das Gewerbegebiet Rechnung.

    Die Bauarbeiten sollen ab dem 10.04.2018 mit dem Ausbau eines bestehenden Wirtschaftsweges am Kreisverkehr, über den während der Bauzeit der Verkehr von der L 1106 zur K 1697 geführt wird, beginnen.

    Die Sanierungsarbeiten erfolgen unter Vollsperrung der L 1125, die ab dem 18.04.2018 vorgesehen ist.

    Für die Fahrtrichtung L 1125 Ensingen nach K 1697 Illingen und umgekehrt wird ein Provisorium eingerichtet, sodass die Arbeiten an den Anschlussästen ohne Verkehrsbehinderungen erfolgen können. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine Lichtsignalanlage im Gegenverkehr. Die Umleitungsstrecke von Ensingen kommend in südlicher Richtung erfolgt über die L 1125 weiter über das Provisorium mit Lichtsignalanlage zur K 1697 und K 1698 bis zum Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz.

    Die Umleitungsstrecke von Ensingen Richtung Kleinglattbach führt über die L 1106, die L 1131 und die K 1682.

    Die Umleitungsstrecke von der B 10 und von Illingen kommend wird ab dem Kreisverkehr am Bahnhof Vaihingen/Enz über die K 1698 weiter über die Bahnhofstraße und die K 1696 Richtung Kleinglattbach ausgeschildert. Der Verkehr zum und vom Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ wird über die K 1698 und die K 1697 umgeleitet.

    Der Anliegerverkehr bleibt stets gewährleistet.

    Der Abschluss der Baumaßnahme ist Mitte Juni vorgesehen.
    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,4 Mio. Euro, von denen rund 0,95 Mio. € für den Umbau des Kreisverkehrs und rund 0,45 Mio. € für die Erneuerung der L 1125 ausgegeben werden. Die Kosten werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.


    Anlage: Umleitungsplan (PDF, 4,28 MB)

  • Abteilung 4
    20.03.2018
    B 466 – Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 in der OD Donzdorf im Bereich der Baustelle vom 26. März bis Juli 2018
    Die Umleitung für den überörtlich- u. innerörtlichen Verkehr wird ausgeschildert

    Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen. 

    Der erste Bauabschnitt wurde im Herbst begonnen und Ende 2017 fertiggestellt. Die Arbeiten des zweiten Abschnitts werden wie angekündigt in 2018 fortgesetzt. Die B 466 wird dafür im Bereich der Brücke voll gesperrt. 

    Am Montag, 26. März 2018, werden die Bauarbeiten für die Erneuerung der Simonsbachbrücke wieder aufgenommen und ca. 4 Monate andauern, der Verkehr wird umgeleitet. 

    Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf). In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr über die Wagnerstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt, die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei. 

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

    Plan mit Umleitungsstrecke (pdf, 2 MB)

  • Abteilung 1
    20.03.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 20. März 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Winnenden, Hartmuth Holzwarth, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche Amtszeit.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Ihre bisherige Zusammenarbeit mit der Kommunalaufsicht verlief sehr gut. Das sage ich natürlich aus Sicht der Kommunalaufsicht und hoffe doch, dass Sie das ebenso empfunden haben. Einerseits vertreten wir als Mittel- und Bündelungsbehörde die Landesregierung in ihren verschiedenen Ministerien und damit auch die Fachaufsicht über die untere Verwaltungsebene. Andererseits verstehen wir Regierungspräsidien uns als Bindeglied, ja auch als Sprachrohr und Mittler zur Regierung hin zu sein. Auch in Ihrer neuen Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an!

    Winnenden steckt viel Engagement, nachdem die „Ehemalige B14“ nun endlich aus der Stadt verlegt wurde, in städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen. Die Trennwirkung einer Bundesstraße ist Geschichte, aber es liegen noch einige Maßnahmen vor der Umsetzung vor Ihnen. Sie haben dies klar zur Chefsache erklärt. Daher steht der Umbau der ehemaligen B14-Trasse in den nächsten zwei Jahren besonders im Fokus und ist ein zentrales Thema für Ihre Stadt. Seit 2011 hat das Land viele Millionen Euro für das Sanierungsgebiet „Ehemalige B14“ aus dem Landessanierungsprogramm investiert. Zurzeit betragen die Finanzhilfen knapp 2,5 Millionen Euro. Sie können noch 1,5 Millionen Euro abrufen (Bewilligungszeitraum endet am 31.12.19). Insgesamt hat das Land in den letzten 40 Jahren mehr als 16 Mio. Euro an Städtebauförderung der Stadt Winnenden überwiesen!

    Die Stadt Winnenden, ist auch ein attraktiver Ort zum Wohnen mit seiner Nähe zur Landeshauptstadt und am Fuße des Schwäbischen Waldes. Er ist auch ein attraktiver Gewerbestandort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landeshauptstadt. Das zeigt sich auch mit dem ansässigen Weltmarktführer für Reinigungstechnik (Firma Kärcher). Gleichzeitig haben Sie auch mit der Einrichtung der Jugend- und Behindertenhilfe Paulinenpflege eine sehr große sozialtherapeutische Einrichtung mit über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadt Winnenden (Betreuung und Förderung behinderter und sozial benachteiligter Menschen im Rahmen von mehr als 3000 Maßnahmenplätzen). Die Stadt hat sich entwickelt in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten und sie wird sich noch weiter entwickeln. Ich kann Ihnen bescheinigen, Sie erfüllen Ihre Hausaufgaben gut. Das zeigen zum einen die Projekte, die auf Ebene Flächennutzungsplan in Angriff genommen wurden und werden. Positiv hervorgehoben werden kann, dass das Unterzentrum Winnenden ein Einzelhandelskonzept hat, das Sie 2016 auch fortgeschrieben haben. Sie planen bedarfsgerecht im Sinne einer angemessenen Daseinsvorsorge! Meine Behörde bescheinigt mir, dass aus raumordnerischer Sicht in den letzten Jahren – nach kursorischer Prüfung – keine besonders kritischen Stellungnahmen erfolgt sind. Da kann ich nur sagen weiter so. Eine erfolgreiche, eine moderne, eine gut aufgestellte Stadt.

    Ich danke Ihnen für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer gesamten ersten Amtsperiode zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen weiterhin in guten Händen! Ich wünsche Ihnen ein weiterhin gutes, vertrauensvolles und harmonisches Miteinander mit dem Rathausteam und Stadtrat, das nötige Quäntchen Glück und alles Gute!

  • Abteilung 4
    19.03.2018
    B 19-Verlegung in Schwäbisch Hall - Weilertunnel Vorlos Heimbachverdolung Abschnitt A und B
    Sperrung des unteren Bereiches des Hofpfades und des Fußgängerstegs

    ​Die seit dem 07. Februar 2017 im Zuge der B 19 laufenden Vorabmaßnahmen für den Weilertunnel – Heimbachverdolung zur Erstellung des Fledermaustroges und Umschluss des Heimbachstollens mussten, bedingt durch den Naturschutz, eine Winterpause einlegen. Nun können die weiteren Arbeiten wieder aufgenommen werden.

    Ab Montag, den 19. März 2018, wird der im letzten Jahr provisorisch hergestellte Hofpfad umgebaut, sodass der ursprüngliche Hofpfad im Bereich der Baustelle wiederhergestellt und erneut freigegeben werden kann.

    Diese Umbauarbeiten im Bereich des Hofpfades sollen bis voraussichtlich 29.03.2018 abgeschlossen werden, sodass der Hofpfad ab dem 30.03.2018 wieder vollständig freigegeben werden kann.

    Das Regierungspräsidium bittet die Nutzer des Weges um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2 und 7
    16.03.2018
    HUGO BOSS FASHION AWARD 2018
    Absolventen der Staatlichen Modeschule Stuttgart entwerfen Kollektionen, HUGO BOSS juriert und vergibt Auszeichnungen
     Preisträgerinnen des Hugo-Boss Fashion-Award 2018

    ​as Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die Schirmherrschaft der Veranstaltung - Die prämierten Kollektionen des Hugo Boss Fashion Awards 2018 sind in der Ausstellungsreihe *Ein( )sichten* im Design Center Baden-Württemberg, im Haus der Wirtschaft von 16. März bis 5. April 2018, jeweils von Montag bis Freitag, 11 bis 18 Uhr zu sehen.

    Die Preisverleihung
    HUGO BOSS zeichnet im Rahmen des Hugo Boss Fashion Awards die besten Kollektionen von Absolventinnen der Staatlichen Modeschule Stuttgart am 15. März 2018 um 19 Uhr im Design Center Baden-Württemberg mit Preisen aus.

    Den 3. Preis mit 500 € Preisgeld der HUGO BOSS AG erhält
    Anna Laura Pfister aus Passau für ihre „Bauhaus“–Kollektion :
    Mies van der Rohe - „LESS IS MORE“.
    Der 2. Preis und 1.000 € gehen an Alexandra Beck aus Böblingen für ihre Looks zum „Bauhaus“-Thema:  „rethought thoughts“.
    Den 1. Preis, dotiert mit 1.500 € bekommt Kerstin Issig aus Heilbronn für ihre
    „Bauhaus“-Arbeit: „ emBOSSed work“.

    Nähere Informationen zu den Arbeiten der drei Gewinnerinnen liegen als Anlage bei.

    „Ich gratuliere den drei Preisträgerinnen ganz herzlich“, so Christiane Nicolaus, Direktorin des Design Center Baden-Württemberg, „die fachliche Zusammenarbeit zwischen der Staatlichen Modeschule Stuttgart und HUGO BOSS bietet den Absolventinnen und Absolventen interessante Einblicke und Perspektiven in ein bekanntes und  internationales Modeunternehmen und eröffnet wertwolle Möglichkeiten für den weiteren Lebensweg. Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten.“

    Der Fashion Award 2018
    Mit einem Besuch bei HUGO BOSS fängt alles an: Bereiche wie die Modellabteilung, das Technical Center oder der Showroom öffnen sich und geben aktuelle Einflüsse und Tendenzen wieder. Absolventen und Kreative treffen zusammen und tauschen sich aus. Die Themenstellung BOSS MEETS BAUHAUS  wird vorgestellt und diskutiert.
    Zurück in der Schule beginnt für die Klasse des zweiten Ausbildungsjahres die Recherchearbeit und Konzeptionsphase, die Ideenfindung und Entwicklung von eigenen Looks und Kollektionen für Menswear. Zielgruppe ist der BOSS Menswear Kunde.

    Jede Absolventin entwickelt in mehrwöchiger, intensiver und konstanter Phase ihre individuelle Arbeit. Die Präsentation der Kollektionen erfolgt digital, mit geeigneter Musik untermalt.
    Den Prozess begleitend und beratend steht der Design-Dozent zur Seite und gibt wertvolle Tipps zum Feinschliff und letzten Details für Designs.
    Kreative von HUGO BOSS jurieren und prämieren abschließend die eingereichten Arbeiten.

    Die Ausstellung
    Grundideen des Themas und zentrale Aussagen der Gewinner-Kollektionen werden in den Ausstellungsraum transportiert und verbindende ästhetische Elemente wie Materialität und Farbigkeit in die Dreidimensionalität übertragen.

    Die Arbeiten sind in einer Ausstellung im Design Center Baden-Württemberg unter der Veranstaltungsreihe *Ein( )sichten* von 16. März bis 5. April 2018 von Montag bis Freitag von 11 - 18 Uhr zu sehen.

    Die Staatliche Modeschule Stuttgart
    Sie ist eine besondere Institution für Mode und Teil des Regierungspräsidiums Stuttgart, das unterstützend und begleitend zur Seite steht. Das Konzept der Staatlichen Modeschule Stuttgart ist praxisorientiert und umfassend. Es besteht aus vier Säulen: Die mitgebrachte Ausbildung, gestalterische Qualität, handwerkliche Werte und betriebswirtschaftliches Denken. Diese werden Stück für Stück individuell gefördert und weiterentwickelt und von einem erfahrenen Team begleitet. Ziel ist eine einzigartige Qualifikation und fachliche Kompetenz, die den jungen Kreativen im Anschluss in der Industrie die Türen öffnet.

    Weitere Inspirationen und Fakten gibt es unter www.modeschule-stuttgart.de.

    Hinweis für die Pressevertreter:
    Für Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartnerin Katja Lumpp, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart, unter der Tel. 0711/904-10002 sowie
    Sabine Dirlewanger Tel. 0711/489095-0, Email: sabine.dirlewanger@modeschule.kv.bwl.de zur Verfügung.

    Anlage:
    Ausgezeichnete Arbeiten der Absolventen, Bilder der Preisträgerinnen (Fotograf: Thomas Simianer) (pdf, 1,3 MB)

    Hintergrundinformationen

    HUGO BOSS und die Staatliche Modeschule Stuttgart:
    Die Zusammenarbeit ist vielfältig und inspirierend und besteht nun seit über 30 Jahren. HUGO BOSS gibt Einblicke in die Unternehmenskultur und transferiert Knowhow für Absolventen und Lehrende.
    Junge Designer liefern neue Ideen, Produktentwürfe und moderne Kollektions-gedanken mit heutigem Zeitgefühl. HUGO BOSS selektiert vor und holt sich den kreativen Nachwuchs direkt ins Unternehmen. Konstant steigen jährlich Absolventen der Schule in die Bereiche Creative Management/Design und Modellabteilung bei HUGO BOSS ein und etablieren sich dort langfristig.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    Tunnelanschlag der Rettungsstollen für den Lämmerbuckeltunnel
    Minister Hermann: Wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit
  • Abteilung 7
    16.03.2018
    Schule und Bildung - Initiative „Fit für Führung“ zur Qualifizierung und Gewinnung von Führungskräften
    Zentrale Informationsveranstaltung am 16.03.2018 im RPS - Regierungspräsident Reimer: „Die Vielfalt an Aufgaben an unseren Schulen ist immens. Daher legen wir großen Wert auf eine gute Vorbereitung unserer zukünftigen Führungskräfte auf deren Aufgaben.“

    ​Schulen gut zu leiten bedeutet heute, vielfältigen Anforderungen im Schul-management gewachsen zu sein. Um interessierte Lehrkräfte für Schulleitungsstellen und andere Funktionsstellen zu gewinnen und auf ihrem Entscheidungsweg zu unterstützen, bietet das Regierungspräsidium Stuttgart seit Herbst 2015 für den Regierungsbezirk  Stuttgart das Vorqualifizierungsprogramm „Fit für Führung“ für Lehrkräfte an, die an Führungspositionen interessiert sind.

    „Die Vielfalt an Aufgaben an unseren Schulen ist immens. Daher legen wir großen Wert auf eine gute Vorbereitung unserer zukünftigen Führungskräfte auf deren Aufgaben“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Schulpräsidentin Claudia Rugart bekräftigte: „Führungsaufgaben im System Schule zeichnen sich unter anderem durch eine große Bandbreite an Handlungsfeldern aus: es geht um gute Personal- und Organisationsentwicklung,  um Verwaltungstätigkeiten und um pädagogische Schwerpunktsetzungen. Zukünftige Führungskräfte für diese zugleich reizvolle wie herausfordernde Aufgabe zu motivieren und gut vorzubereiten, ist uns ein wichtiges Anliegen und Ziel des Programms „Fit für Führung“.“

    Die Lehrkräfte erwartet ein vielfältiges Vorqualifizierungsangebot bestehend aus Informationsveranstaltungen und Orientierungsmodulen, um einen ersten Überblick über Stellenanforderungen sowie das eigene Potential zu bekommen. Ergänzt wird das Programm um spezifische Fortbildungsmodule und Vorqualifizierungsreihen für diejenigen, die schon eine deutliche Vorstellung zur persönlichen beruflichen Weiterentwicklung haben.

    Um Interessentinnen und Interessenten einen guten Einstieg in die vielfältigen Angebote des Vorqualifizierungsangebots „Fit für Führung“ zu ermöglichen, findet am 16. März 2018 im Regierungspräsidium Stuttgart eine zentrale Informationsveranstaltung statt. Bei dieser Veranstaltung bekommen Lehrkräfte einen Überblick über die Vorqualifizierungsangebote und können direkt vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule und Schulverwaltung in Kontakt kommen. Darüber hinaus stellen verschiedene Führungskräfte aus Schule und Schulverwaltung ihre vielfältigen Aufgaben vor und bieten Gespräche an.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    B 27 Lauffen (Landkreis Heilbronn) - „Neckarbrücke an der Schleuse Lauffen“ – halbseitige Sperrung der B 27 wegen Erkundungsbohrungen vom 24. März bis 8. April 2018
    Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt

    Auf der B 27 in Lauffen werden vom 24. März 2018 bis zum 08. April 2018 (Osterferien) Erkundungsbohrungen auf der Neckarbrücke durchgeführt. In diesem Zeitraum wird die Brücke halbseitig gesperrt. Die halbseitige Sperrung wird in Richtung Heilbronn eingerichtet und ist jeweils für den Bereich der Bohrung vorgesehen. Dabei umfasst der gesperrte Bereich ca. 40 m und wird für jede neue Bohrung versetzt. 

    Der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Das Regierungspräsidium ist bemüht, die Beeinträchtigung möglichst kurz zu halten. Die Sperrung wird sofort nach Beendigung der Arbeiten aufgehoben. 

    Für die Beurteilung der Tragfähigkeit der Stützpfeiler werden 4 Kernbohrungen von der Fahrbahndecke durch die kompletten Pfeiler bis auf den Baugrund hergestellt. Die Ergebnisse der Bohrungen sind für die weitere Planung des Brückenneubaus notwendig. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.03.2018
    A 8 Stuttgart – München: Herstellung der Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel (Landkreis Göppingen) - Beginn der bergmännischen Vortriebsarbeiten
    Probesprengung am 16. März

    Bereits einen Tag nach dem feierlichen Tunnelanschlag haben die bergmännischen Vortriebsarbeiten für den Bau zweier Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 Stuttgart-München zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt begonnen. 

    Der bergmännische Teil der zwei Rettungsstollen wird im Sprengvortrieb hergestellt. Bis Mitte Mai 2018 wird der Stollen auf der Ostseite hergestellt, dann wird auf die Westseite umgesetzt. Der Anschluss an den Bestandstunnel auf der Westseite erfolgt Ende Juli 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich 19 Monate. Das Bauende ist für April 2019 vorgesehen. 

    Im Rahmen einer Probesprengung heute gegen 11:00 Uhr, für die der Verkehr vor dem Tunnel für ca. 15 Minuten angehalten werden musste, haben Vertreter der Tunnelbehörde, der Autobahnmeisterei Dornstadt/Ulm, der Autobahnpolizei sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart mögliche Einwirkungen der Sprengung auf den Lämmerbuckeltunnel und auf den durchfahrenden Verkehr aufgenommen und bewertet. Auf dieser Grundlage wurde nun entschieden, ob ein Befahren des Tunnels während der kommenden Sprengungen gefahrlos möglich ist. 

    Danach ist vorgesehen den Verkehr während der Sprengung mit reduzierter Geschwindigkeit durch den Lämmerbuckeltunnel weiterfahren zu lassen, nachdem sich gezeigt hat, dass die Sprengungen die Verkehrsteilnehmer nicht negativ beeinflussen. Diese Entscheidung wird in regelmäßigen Abständen überprüft, je weiter der Vortrieb sich zum Tunnel hin bewegt. 

    Geplant sind 4 Sprengungen am Tag, ausschließlich an Werktagen. Die Sprengungen finden voraussichtlich gegen 06:00, 10:00, 14:00 und 19:00 Uhr statt. 

    LED-Hinweisschilder in exponierter Lage werden auf das jeweilige Ereignis hinweisen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. 

    Einschließlich der betriebstechnischen Ausstattung investiert der Bund in die Herstellung der Rettungsstollen rund 7 Millionen Euro. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    15.03.2018
    Instandsetzung der Siemensbrücke und der Jagstbrücke in Ellwangen (Im Zuge der L 1060 - Ostalbkreis)
    Halbseitige Sperrung der Brücken ab dem 21.03. für 7 Monate

    ​Aufgrund des sehr schlechten Zustands der Siemens- und der Jagstbrück ist es drin-gend erforderlich, diese in Stand zu setzen. Hierzu werden die Kappen erneuert, die Dichtungen in der Fahrbahn neu aufgebracht und wo erforderlich, der Beton in Stand gesetzt. Auch müssen die Fahrbahnübergänge ausgewechselt werden.

    Für die Arbeiten wird mit einer Bauzeit von ca. 7 Monaten gerechnet. In dieser Zeit werden beide Brücken gleichzeitig instand gesetzt.

    Abgesehen vom Einbau der Fahrbahndecke werden die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Richtungsverkehr erfolgen.

    So verbleibt der Verkehr aus der Innenstadt und der Nordspange auf der Brücke. Der Gegenverkehr wird über die Westtangente (B290) und den Südring umgeleitet. Bis zur Firma Finkbeiner kann aus Richtung B 290 gefahren werden. Des Weiteren kann in die Straße „An der Jagst“ aus Richtung Siemensbrücke nur abgebogen werden. Ein Einbiegen aus Richtung REWE/Dänisches Bettenlager oder Richtung Rindelbach in die Siemensstraße wird während der Bauzeit nicht möglich sein.

    Die Arbeiten beginnen ab dem 21.03.18 im Bereich des östlichen Widerlagers.

    Das Land investiert in diese Maßnahme ca. 1,8 Mio. €.

    Für die entstehenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Baustelle so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    15.03.2018
    Schule und Bildung - Anmeldung für die Eingangsklassen 5 an den weiterführenden Schulen am 21. und 22. März 2018

    ​Die Anmeldung für die neuen Klassen 5 an sämtlichen weiterführenden Schulen findet am Mittwoch, 21. März 2018, und Donnerstag, 22. März 2018, statt.

    Die Anmeldung an einer Werkrealschule, Realschule, einem Gymnasium oder einer Gemeinschaftsschule ist nicht gleichbedeutend mit einer Aufnahme. Die eigentliche Aufnahme erfolgt erst mit der endgültigen Aufnahmebestätigung, die den Familien von den Gymnasien ab dem 7. Mai 2018 und von den Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen bis spätestens Ende Mai schriftlich zugeht.

    Zuständig für die Aufnahme an der Schule sind die jeweiligen Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Anzahl der neuen Klassen 5 wird unter Einbeziehung des Schulträgers in Absprache zwischen Schulleitung und Regierungspräsidium bzw. Staatlichem Schulamt festgelegt.

    Eine Aussage über die Einrichtung der neuen Eingangsklassen kann erst nach Abschluss des Verfahrens erfolgen. In der Zwischenzeit bittet das Regierungspräsidium Stuttgart von diesbezüglichen Anfragen auch bei den Staatlichen Schulämtern abzusehen.

  • Abteilung 2
    15.03.2018
    Auch auf Facebook unterwegs in Sache öffentliche Bibliotheken: Die Fachstelle für das Bibliothekswesen im RP Stuttgart
    Kirsten Wieczorek: „Noch bessere Vernetzung und gute zusätzliche Möglichkeit, uns zu präsentieren!“

    ​Seit heute (15. März 2018) ist die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen auch auf Facebook vertreten. Diese Social Media Plattform hat sich gerade im Bibliotheksbereich zu einem leicht zugänglichen Forum für den fachlichen Austausch auf der eher informellen Ebene entwickelt.

    „Wir erhoffen uns von dieser Präsenz eine noch bessere Vernetzung im bibliothekarischen Umfeld und eine gute zusätzliche Möglichkeit, uns zu präsentieren und andere über unsere Tätigkeit zu informieren“, so Kirsten Wieczorek, Leiterin der Fachstelle. Nicht zuletzt sieht sich die Fachstelle auch in einer Vorbildfunktion: wenn sie bei Beratungsterminen von Bibliotheken fordert, im Bereich Social Media aktiv zu sein, dann möchte sie mit gutem Beispiel voran gehen.

    Hier der Link zum Facebook-Auftritt der Fachstelle:  https://www.facebook.com/FachstelleStuttgart/

    Hintergrundinformationen


    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Stuttgart ist eine Planungs-, Förder- und Beratungseinrichtung. Sie setzt die bibliothekspolitischen Ziele des Landes im Regierungsbezirk Stuttgart um, berät oberste Landesbehörden und staatliche Stellen. Sie ist Ansprechpartnerin für Bibliotheksträger, öffentliche Bibliotheken und Interessierte in Fachfragen und in Fragen der Literaturvermittlung und Leseförderung. Ihr gesetzlich definierter Auftrag ist der Auf- und Ausbau eines Systems fachgerecht ausgestatteter und miteinander kooperierender öffentlicher Bibliotheken.

  • Abteilung 8
    15.03.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Altstadt Leutkirch“, Landkreis Ravensburg
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 22.03.2018 um 10:30 Uhr im Historischen Rathaus von Leutkirch

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Leutkirch ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege am 22.03.2018 um 10:30 Uhr offiziell Herrn Oberbürgermeister Henle im Historischen Rathaus in Leutkirch übergeben. 

    Bitte kommen Sie 

    am Donnerstag, den 22. März 2018,
    um 10:30 Uhr in das Rathaus Leutkirch,
    Historischer Sitzungssaal (Ebene 4, Zimmer 27),
    Marktstraße 26, 88299 Leutkirch im Allgäu 

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an EMail Thomas.Stupka@leutkirch.de oder unter Telefonl 07561/87-146.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Flyer (pdf, 2 MB)

    Hintergrundinformationen:

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Leutkirch präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    In Leutkirch steht seit 1982 die „Altstadt“ als Gesamtheit unter besonderem Schutz. Als Keimzelle der Stadt gilt die wohl im 6./7. Jahrhundert entstandene Siedlung Uf-hofen, die in unmittelbarem Umfeld der Martinskirche teilweise auf dem Gebiet der heutigen Kernstadt bzw. im Bereich der südlich von ihr gelegenen Oberen Vorstadt zu lokalisieren ist. Die im Verlauf des 13. Jahrhunderts entstandene Stadt, die sich zunächst zu beiden Seiten der von Isny nach Memmingen führenden Straße (Markt-straße) entwickelt hatte, war 1337 reichsunmittelbar geworden. In Leutkirch sind die historische Stadtgestalt und Sozialtopographie sowohl im Stadtgrundriss als auch im Aufriss bis heute klar ablesbar und anschaulich überliefert. An den Hauptachsen prägen stattliche Bürgerhäuser und die Gebäude des öffentlichen Lebens das Stadtbild, während sich an der Peripherie und im ehemaligen Handwerkerviertel zahlreiche Handwerkerhäuser - darunter die markanten Gerberhäuser mit ihren typischen hölzernen Altanen - erhalten haben. Leutkirch besitzt damit eine homogene, für die kleineren Reichsstädte des Südwestens kennzeichnende Gesamtstruktur, wie sie in ihrer Geschlossenheit nur selten zu finden ist. Aufgrund dieser Bedeutung ist Leutkirch eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht. 

    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in der Altstadt beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 3
    14.03.2018
    Schulgartenwettbewerb der Remstalgartenschau
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Teilnahmezertifikat an die St. Joseph–Schule für Hörgeschädigte - Mittwoch, 21. März, 9:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt als Schirmherr gemeinsam mit OB Richard Arnold und dem Geschäftsführer der Remstalgartenschau Thorsten Englert der St. Josef-Schule für Hörgeschädigte in Schwäbisch Gmünd beispielhaft das Teilnahmezertifikat für den Schulgartenwettbewerb der Remstalgartenschau. Zudem gibt es von der Stadt ein Startergeld in Höhe von 500 Euro für die Schule.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, bei diesem Übergabetermin dabei zu sein
     
    am Mittwoch, 21. März 2018 um 09:00 Uhr
    in der St. Josef-Schule für Hörgeschädigte, Mittelbau
    Katharinenstraße 16 in 73525 Schwäbisch Gmünd
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
     

    Hintergrundinformationen

    38 Schulen, das ist fast  jede Dritte der 120 Schulen in den 16 Remstalkommunen, haben sich zur Teilnahme am Schulgartenwettbewerb angemeldet, welcher eigens zur Remstalgartenschau konzipiert wurde. Die Schulen erhalten nun ihre Teilnahme-Zertifikate und können in zwei Jahren zeigen, welche immense Möglichkeiten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulgelände stecken.
     
    In maximal drei von sechs verschiedenen Kategorien konnten sich die Schulen anmelden und dürfen nun ihre Ideen im „Naturlabor“ vor der Schultüre ausprobieren. Die Schulen werden mit Informationsveranstaltungen, Workshops und von Paten begleitet.
     
    Im Sommer 2019 werden jeweils drei Schulen für die Endauswahl nominiert. Eine Fachjury wählt aus den nominierten den jeweiligen Sieger. Diese werden bei der Abschlussveranstaltung am 19.07.2019 in Kernen bekanntgegeben. 

  • Abteilung 4
    14.03.2018
    L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen (Hohenlohekreis) – Sanierung der Hangrutschung
    Aufhebung der Vollsperrung am Montag, 19.03., ab ca. 10:00 Uhr

    ​Am 26. Februar 2018 begann das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Sanierung der Hangrutschung an der L 1048 zwischen Orendelsall und Zweiflingen. Dafür musste die L 1048 in diesem Abschnitt für den Verkehr voll gesperrt werden.

    Ab Montag, 19. März 2018 ca. 10:00 Uhr, sind die Arbeiten abgeschlossen und die Vollsperrung wird wieder aufgehoben.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformations-system (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    13.03.2018
    Denkmalpflegerischer Werteplan zu der Gesamtanlage „Tübingen-Bebenhausen“, Landkreis Tübingen
    Offizielle Übergabe durch das Landesamt für Denkmalpflege am 20. März 2018 um 11:00 Uhr im Rathaus Bebenhausen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der denkmalpflegerische Werteplan für die Gesamtanlage Bebenhausen ist fertig gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart wird dieses neue Planungsinstrument der städtebaulichen Denkmalpflege an Herrn Baubürgermeister Cord Soehlke übergeben.
     
    Bitte kommen Sie am
     
    Dienstag, den 20. März 2018,
    um 11:00 Uhr in das Rathaus Bebenhausen,
    Schönbuchstraße 2 in 72074 Tübingen
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Frau Schmincke sabine.schmincke@tuebingen.de oder 07071/204-1500.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
     

    Hintergrundinformationen

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat inzwischen über 50 Denkmalpflegerische Wertepläne für die historischen, denkmalgeschützten Stadt- und Ortskerne des Landes erstellt. Auf zusammen fast 10.000 Seiten wird in diesen Fachplänen die Vielzahl, Vielfalt, Individualität und Qualität der Siedlungslandschaft in Baden-Württemberg gewürdigt. Mit dem neuen Planwerk werden nun auch die denkmalpflegerischen Werte in der Gesamtanlage Bebenhausen präzise erfasst, aktualisiert und anschaulich dargestellt.
    In Bebenhausen steht seit 1975 das „Straßen-, Platz- und Ortsbild“ als Gesamtheit unter besonderem Schutz. Anstelle eines aufgelassenen Dorfes hatte Pfalzgraf Rudolf von Tübingen 1183 ein Kloster gegründet, in das 1189/90 Zisterzienser des Klosters Schönau einzogen. Das ursprünglich reichsfreie und später württembergische Kloster wurde 1535 aufgelöst und 1556/60 in eine evangelische Klosterschule umgewandelt. Nach der endgültigen Säkularisation 1807/08 diente die Klosteranlage bis 1918 als königliches Jagdschloss der Württemberger. Bebenhausen stellt ein exzellent überliefertes Beispiel eines vom mittelalterlichen Kloster zum Dorf gewandelten Ortes dar. Aufgrund dieser Bedeutung ist Bebenhausen eine Gesamtanlage gemäß § 19 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg, an deren Erhaltung ein besonderes öffentliches Interesse besteht.
    Die Intention des denkmalpflegerischen Werteplans ist eine ganzheitliche Darstellung des kulturellen Erbes: Hier werden nicht nur die Kulturdenkmale, sondern auch deren wesentlicher Kontext mit erhaltenswerten Gebäuden, Straßenzügen, Plätzen und Grünflächen dokumentiert. In Texten, Karten und Fotos werden alle Elemente, die den historischen, schützenswerten Stadtkern prägen, beschrieben und bewertet. Als städtebaulich-historischer Fachbeitrag des Landesamts für Denkmalpflege ermöglicht er für die tägliche Praxis einen unkomplizierten und schnellen Datenzugriff und steht damit allen am Planen und Bauen in Bebenhausen beteiligten Behörden und Personen tagesaktuell zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    B 29 Anschlussstelle Urbach (Rems-Murr-Kreis) - Brückensanierung und Fahrbahndeckenerneuerung von Montag, 19. März, bis Anfang August 2018
    Bund investiert rund 2,3 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die nahenden Oster- und Pfingstferien, um von Montag, 19. März, bis voraussichtlich Anfang August 2018 die Brücke über die Bahnlinie Stuttgart-Aalen und die Remsbrücke im Bereich der B 29 Anschlussstelle Urbach zu sanieren. 

    Für die vorbereitenden Arbeiten (Öffnung der Mittelstreifenüberfahrt) wird der Verkehr ab 19. März für rund zwei Wochen, sowohl in Fahrtrichtung Stuttgart als auch in Fahrtrichtung Aalen, auf einer Länge von 1,8 km auf eine Fahrspur reduziert. Für die anschließenden Sanierungsarbeiten wird der Verkehr auf der B 29 im Bereich der Anschlussstelle Urbach auf die Fahrtrichtung Aalen verlegt und erfolgt jeweils einspurig im Gegenverkehr. Die Anschlussstelle Urbach bleibt geöffnet. Die Geschwindigkeit wird in beiden Fahrtrichtungen aus Sicherheitsgründen auf 60 km/h reduziert. 

    Die Daimlerstraße in Urbach ist ebenfalls durch eine mehrtägige halbseitige Sperrung betroffen. Der Zeitpunkt hierfür ist noch nicht bekannt. Darüber hinaus werden auf dem Remsweg und dem Seebrunnenweg vereinzelt kurzzeitige Sperrungen vorgenommen. 

    An den Brückenbauwerken werden die Brückenkappen über die gesamte Richtungsfahrbahn sowie die Fahrbahndecke erneuert und saniert. Unter den Brücken werden notwendige Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. Auch die Brückenentwässerung wird im Zuge dessen erneuert. Zusätzlich werden die Schutzeinrichtungen auf dem Bauwerk sowie davor und dahinter auf den neuesten Stand gebracht. 

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 2,3 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    Nächtliche Fahrbahndeckensanierung auf der B 28a auf Höhe A81-Anschlussstelle Rottenburg
    Baustelleneinrichtung ab Dienstag, 13. März, 20:00 Uhr - Voraussichtlicher Abschluss am Freitag, 16. März, 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Dienstag, 13. März 2018, 20:00 Uhr, die Fahrbahndecke der B 28a auf Höhe der A 81-Anschlussstelle Rottenburg zwischen den Rampen in Fahrtrichtung Stuttgart und in Fahrtrichtung Singen sanieren. In beiden Fahrtrichtungen finden jeweils Arbeiten auf dem äußeren Fahrstreifen der dreistreifig ausgebauten B 28a statt. Die Sanierung findet immer nachts zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr statt, um die Belastung für den Verkehr möglichst gering zu halten.

    Durch das hohe Schwerverkehrsaufkommen zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Industriegebiet Ergenzingen haben sich in den letzten Jahren besonders auf der LKW-Spur tiefe Spurrillen gebildet. Die Arbeiten dienen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt, da bis zur Fertigstellung des geplanten Umbaus der Anschlussstelle Rottenburg auf dieser Strecke keine größeren Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt werden können.

    Bereits im  Dezember vergangenen Jahres wurde die Sanierung der beiden äußeren Fahrstreifen zwischen der Anschlussstelle Ergenzingen und der Rampe der A81 in Fahrtrichtung Singen durchgeführt. Wegen den tiefen Temperaturen kurz vor Weihnachten konnte die Baustelle damals nicht vollständig abgeschlossen werden.

    Die Dauer der Maßnahme beträgt rund drei Nächte und wird daher voraussichtlich bis Freitag, 16. März 2018, abgeschlossen sein. In den ersten zwei Nächten wird die Fahrspur in Fahrtrichtung Rottenburg saniert, in der dritten Nacht, von Donnerstag auf Freitag, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Rottenburg. Die mittlere Fahrbahn, welche als Abbiegespur auf die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart dient,  wird für die Verkehrsführung herangezogen und zur Aufrechterhaltung von je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung genutzt. 

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 km/h beschränkt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    12.03.2018
    Vollsperrung der Neckarbrücke im Zuge der L 1129 in Freiberg am Neckar wegen dringend erforderlichen Belagsarbeiten vom 23. März bis zum 07. April 2018

    Um die Verkehrssicherheit der Neckarbrücke im Zuge der L 1129 in Freiberg am Neckar weiterhin aufrechterhalten zu können, sind dringende Sanierungsarbeiten erforderlich. Es ist vorgesehen, die Abdichtung und den Belag auf der Neckarbrücke komplett zu erneuern, da es in der Vergangenheit immer wieder zu unkontrollierten Belagsausbrüchen und damit zu kurzfristigen Vollsperrungen kam. 

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Osterferien durchgeführt. Auf Grund der beengten Verhältnisse ist eine Vollsperrung von Freitag, 23. März ab 20 Uhr, bis Samstag, 07. April bis 20 Uhr, erforderlich. Die Umleitung erfolgt über Pleidelsheim, Ingersheim und dem Kreisverkehr beim Monrepos. 

    Wegen der Vollsperrung sind Fahrplanänderungen im ÖPNV erforderlich, über die im Internet und an den Haltestellen informiert wird. Auf Grund von parallel eingerichteten Umleitungen kann es zu Verspätungen im ÖPNV kommen. Während der Vollsperrung im Bereich der Neckarbrücke wird das LKW Durchfahrtsverbot für Freiberg, Pleidelsheim und Ingersheim aufgehoben. 

    Die separate Geh- und Radwegbrücke neben der Straßenbrücke ist nicht betroffen.

    Das Land Baden – Württemberg investiert für die Belagssanierung der Neckarbrücke in Freiberg rund 170 000 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer – insbesondere auch die Fahrgäste des ÖPNV - um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahme. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.03.2018
    Bau zweier Rettungsstollen am Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 in Fahrtrichtung München
    Einladung Tunnelanschlag am 15. März 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    der 622 Meter lange Lämmerbuckeltunnel im Zuge der A 8 auf Gemarkung der Stadt Wiesensteig (Landkreis Göppingen) wird derzeit sicherheitstechnisch nachgerüstet. Mittelpunkt der Nachrüstung sind die beiden 150 Meter und 170 Meter langen, begehbaren, Rettungsstollen. Durch ihren Bau verkürzen sich die Fluchtwege aus dem Lämmerbuckeltunnel auf maximal 300 Meter.

    Eine symbolische erste Sprengung (Tunnelanschlag) im Rahmen einer Feierstunde wird den Beginn der Bauarbeiten markieren.

    Zu diesem Termin laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich ein

    am Donnerstag, 15. März 2018 um 14:00 Uhr
    Treffpunkt Parkplatz Heidental, unmittelbar hinter dem Ostportal des Lämmerbuckeltunnels (Fahrtrichtung München)

    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme am Termin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Programm (pdf, 15 KB)

    Hinweise zum Fortgang der Bauarbeiten und möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen

    Am 16. März 2018 soll eine Probesprengung Aufschluss darüber geben, in welcher Weise bergmännische Vortriebsarbeiten vollzogen werden. Erst danach kann verbindlich festgelegt werden, in welcher Frequenz die Sprengungen stattfinden werden.
    Für die Probesprengung wird der Verkehr kurzzeitig (ca. 15 Minuten) durch eine Ampelschaltung angehalten werden müssen.

    Von der Probesprengung wird auch abhängen, ob der Verkehr während der Sprengung mit reduzierter Geschwindigkeit durch den Lämmerbuckeltunnel fließen kann oder ob es zu jeweils kurzzeitigen Sperrungen kommen muss.

    Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer steht bei der Beurteilung dessen selbstverständlich im Vordergrund. 

    Die vorbereitenden Bauarbeiten zur Herstellung der beiden Rettungsstollen begannen im Oktober 2017. Nun stehen ab Mitte März die bergmännischen Vortriebsarbeiten im Sprengvortrieb an. Bis Mitte Mai 2018 wird der Stollen auf der Ostseite hergestellt, dann wird auf die Westseite umgesetzt. Der Anschluss an den Bestandstunnel auf der Westseite erfolgt Ende Juli 2018. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich 19 Monate. Das Bauende ist für April 2019 vorgesehen. Einschließlich der betriebstechnischen Ausstattung investiert der Bund in die Herstellung der Rettungsstollen rund 7,3 Millionen Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.03.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung und Sanierung der Anschlussstellen zwischen dem Teiler B 14/B 29 und dem Kappelbergtunnel
    Sperrung jeweils in einer Fahrtrichtung an zwei Wochenenden sowie nächtliche Sperrungen von Aus- und Einfahrten

    Bund investiert 1,95 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Freitag, 16. März 2018 mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29 und dem Kappelbergtunnel in beiden Fahrtrichtungen. Die gesamte Maßnahme findet an nur zwei Wochenenden statt. Sie wird voraussichtlich am Freitag, 16. März 2018, um 12:00 Uhr beginnen und am Montag, 26. März 2018, um 05:00 Uhr abgeschlossen sein. Begonnen wird mit der Fahrtrichtung Stuttgart auf 2,2 km Länge.

    Vorab werden in Nachtaktionen ab Montag, 12. März 2018, 20:30 Uhr die Aus- bzw. Einfahrten zur B 14 in diesem Streckenabschnitt, saniert.

    Sanierung der Aus- bzw. Einfahrten zur B 14

    In der Nacht von Montag, 12., auf Dienstag, 13. März 2018, wird in Fahrtrichtung Stuttgart  die Ausfahrt der Anschlussstelle Fellbach Süd ab 20:30 Uhr sowie die Auffahrt zur B 14 ab 21:30 Uhr vollgesperrt.

    In derselben Nacht, ebenfalls in Fahrtrichtung Stuttgart, wird die Auffahrt von der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr halbseitig gesperrt, die linke Spur wird saniert.

    In der Nacht von Dienstag, 13., auf Mittwoch, 14. März 2018, wird in Fahrtrichtung Waiblingen die Ausfahrt der Anschlussstelle Fellbach Süd, direkt nach dem Kappelbergtunnel ab 20:00 Uhr sowie die Auffahrt zur B 14 ab 20:30 Uhr vollgesperrt und saniert.

    In der Nacht von Mittwoch, 14., auf Donnerstag, 15. März 2018, wird in Fahrtrichtung Waiblingen die Ausfahrt der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr vollgesperrt und saniert.

    In derselben Nacht wird in Fahrtrichtung Stuttgart die rechte Spur der Auffahrt der Anschlussstelle Waiblingen Süd ab 20:00 Uhr halbseitig gesperrt und saniert.

    Die jeweils gesperrten Anschlussstellen sind morgens ab 05:00 Uhr wieder für den Verkehr befahrbar. Auf die Sperrungen sowie Umleitungen wird mit Hinweistafeln vor Ort hingewiesen.

    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 14 zwischen dem Teiler B 14/ B 29

    Wochenende von 16. bis 19. März

    Am Freitag, 16. März 2018, wird ab 12:00 Uhr die B 14 in Fahrtrichtung Stuttgart ab dem Bereich des Teilers B14/B29 vollgesperrt. Der Verkehr wird über die L 1193 (alte B 14) durch Fellbach (Stuttgarter Straße) über Bad Cannstatt (Nürnberger Straße/Waiblinger Straße) nach Stuttgart auf die B 14 geführt. 

    Ab ca. 12:30 Uhr wird in Fahrtrichtung Stuttgart ab dem Teiler B 14/B29 bis zum Kappelbergtunnel die Fahrbahn auf gesamter Breite herausgefräst. Am Samstag, 17. März 2018 wird der Asphaltbelag in diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise (Einbau von Deck- und Binderschicht gleichzeitig über die gesamte Breite der Fahrbahn) wieder eingebaut. Am Sonntag, 18. März 2018, erfolgen dann Markierungsarbeiten, Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 

    Am Montag, 19. März 2018 ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Waiblingen ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Wochenende von 23. bis 26. März

    Am Freitag, 23. März 2018, ab 19:00 Uhr wird die B 14 in Fahrtrichtung Waiblingen  im Bereich ab der Ausfahrt Bad –Cannstatt/Untertürkheim zur Benzstraße vollgesperrt.

    Der Verkehr von der B 14 Stuttgart kommend wird über Bad Cannstatt - Nürnberger Straße, oder Benzstraße zur Nürnberger-/Waiblinger Straße nach Fellbach (Stuttgarter Straße) über die L1193 (alte B 14) zur B 14 Fahrtrichtung Waiblingen oder B 29 Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd geführt.

    Ab ca. 19:30 Uhr wird in Fahrtrichtung Waiblingen ab dem Kappelbergtunnel der Belag auf gesamter Fahrbahnbreite herausgefräst. Am Samstag, 24. März 2018, wird der Belag auf diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise wieder eingebaut. Am Sonntag, 25. März 2018, erfolgen Markierungsarbeiten, Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 

    Am Montag, 26. März 2018, ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Waiblingen wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Stuttgart  ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Auf die Sperrung und die Umleitungstrecke wird an beiden Wochenenden mit LED Tafeln darauf hingewiesen. Bereits jetzt wurden auf der B 14 große Baustelleninfotafeln mit genauer Zeitangabe der Vollsperrung aufgestellt.

    Der Bund investiert 1,95 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden.

    Es ist in dieser Zeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Die Medien, insbesondere Rundfunkmedien werden gebeten, die Verkehrsteilnehmer jeweils kurz vor den Sperrtagen laufend zu informieren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.03.2018
    A 7 - Sanierung des Agnesburgtunnels (Ostalbkreis)
    Vollsperrung des Tunnels wegen Funktionstests in beide Fahrtrichtungen in der Nacht vom 13.03. auf den 14.03. und in der Nacht vom 14.03. auf den 15.03.

    Am Agnesburgtunnel wurden letzte Aktualisierungen an der Betriebssoftware der Verkehrsbeeinflussungsanlage am Tunnel integriert. Um den fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten, muss das gesamte Tunnelbetriebsprogramm in abschließenden Tests erprobt werden.

    Diese Tests müssen aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss des Verkehrs durch-geführt werden. Daher muss die A 7 in der Zeit von Dienstag, 13.03.2018 ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 14.03.2018, 5:00 Uhr und Mittwoch, 14.03.2018 ab 20:30 Uhr, bis Donnerstag, 15.03.2018, 5:00 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Aalen / Westhausen und Aalen / Oberkochen in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Aalen / Oberkochen über die Bedarfsumleitung U 9 (L 1076 – B 29) zur AS Aalen / Westhausen geleitet. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Aalen / Westhausen über die Bedarfsumleitung U 12 (B 29 – B 19