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RP Stuttgart, Schule und Bildung

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  • Abteilung 7
    29.11.2019
    Schulbauförderung 2019 / Land fördert Schulbaumaßnahme an der Gemeinschaftsschule Waldstetten (LK Ostalbkreis) mit über zwei Millionen Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass die Schule jetzt die Räume erhält, die für die Pädagogik einer Gemeinschaftsschule so wichtig sind“
     Foto (von links nach rechts): Bürgermeister Michael Rembold, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Kämmerer der Gemeinde Waldstetten, Gerhard Seiler, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg, Andreas Elser; Quelle: Gemeinde Waldstetten

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (29. November) an Michael Rembold, Bürgermeister der Gemeinde Waldstetten, den zweiten und abschließenden Förderbescheid von 1,012 Millionen Euro für den Ausbau der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg. Insgesamt gibt das Regierungspräsidium Stuttgart über einen Zeitraum von zwei Jahren 2,006 Millionen Euro zu der rund 7,6 Millionen Euro teuren Um- und Neubaumaßnahme. „Ich freue mich, dass die Schule jetzt die Räume erhält, die für die Pädagogik einer Gemeinschaftsschule so wichtig sind. Die Förderung des Schulbaus ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige Bildung. Deshalb freue ich mich heute den Förderbescheid persönlich übergeben zu dürfen und damit die Gemeinde Waldstetten zu unterstützen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Gemeinschaftsschule Waldstetten hat eine dreizügige Grundschule und darauf aufbauend eine zweizügige Sekundarstufe. Mit den bereitgestellten Mitteln wird der erforderliche Ausbau an Klassen- und Gemeinschaftsräumen vorgenommen.

    Bürgermeister Michael Rembold zeigte sich erfreut über die Förderung: „Passend zu unserem Tag der offenen Tür, den wir im Oktober anlässlich der Fertigstellung des Anbaus veranstalteten, erhält die Kommune zu dem in 2018 geförderten Betrag von 994.000 Euro den Abschlussbetrag von 1,012 Millionen Euro.“ Rembold zeigt sich zufrieden mit der positiven Entwicklung der Schule. Jetzt gilt es das erreichte auszubauen und sich für die Digitalisierung im Unterricht vorzubereiten.

    Gemeinschaftsschulen (GMS) bieten ideale Möglichkeiten, um auf das individuelle Lerntempo der einzelnen Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Ein Kernelement sei dabei Gruppenarbeit und individuelles Erarbeiten der Lerninhalte, die in sogenannten Differenzierungsräumen und -flächen stattfindet, so Reimer. Dort könnten die Kinder neben den Unterrichtseinheiten im gesamten Klassenverband allein oder in Kleingruppen das Thema weiter bearbeiten. „Das Schulbauprogramm des Landes hilft den Kommunen diese zusätzlichen Schulräume zu schaffen“, betonte der Regierungspräsident.

    Hintergrundinformationen:
    Im Jahr 2019 fördert das Land im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 31 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 39,5 Millionen Euro. Die Schulbauförderprogramme des Landes (herkömmlicher Schulhausbau, Ganztagsbauförderung, Privatschulen und Schulsanierungen) werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.