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RP Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege
  • Abteilung 8
    08.05.2019
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold – Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Eröffnung am Donnerstag, 9. Mai, 18:30 Uhr / Ausstellung von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Heuneburgmuseum
    Archäologinnen und Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.
     
    Die Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar.“ zeigt die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck – ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.
     
    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (etwa Mitte 6. Jahrhundert vor Christus) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt.
     
    Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 9. Mai 2019, um 18:30 Uhr, statt. Die Ausstellung wird von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Heuneburgmuseum in Herbertingen-Hundersingen gezeigt
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Ausstellung wird von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Keltenmuseum Heuneburg (Heuneburgmuseum), Binzwanger Str. 14, 88518 Herbertingen-Hundersingen (Landkreis Sigmaringen) gezeigt.
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10:00 bis 16:00 Uhr.
     
    Bei der Ausstellung handelt es sich um ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen.
     
    Begleitend zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78. Diese ist an der Museumskasse erhältlich.
     
    Die Ausstellung und das Buch werden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Oberste Denkmalschutzbehörde.