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RP Stuttgart Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Abteilung 5
    22.01.2020
    21.01.2020 | LUFTREINHALTUNG: Feinstaubalarm in Stuttgart hält an - Ende weiterhin offen

    ​Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Sonntag, 19. Januar, zum achten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst.

    Beginn:
    ab Dienstag, 21. Januar, 0 Uhr für den Autoverkehr
    ab Montag, 20. Januar, 18 Uhr für Komfort-Kamine

    Ende:
    Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

    Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Luftschadstoffen wie Feinstaub zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis Mittwoch ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte. Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
    Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2020.

    Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.

    Pressemeldung der Landeshauptstadt Stuttgart vom 22.01.2020

  • Abteilung 2
    16.01.2020
    16.01.2020 | DESIGN-CENTER: Wir haben ein paar Buchtipps für Sie zusammengestellt, damit Sie sich zurücklehnen können.

    WALTER KNOLL
    2019
    Autor: Texte von Bernd Polster
    teNeues Media GmbH & Co. KG 

    Anhand der prägenden Persönlichkeiten Wilhelm, Hans und Walter Knoll sowie, seit über 25 Jahren bis heute, Markus Benz zeichnet das Buch die Entwicklung des Unternehmens Walter Knoll als Firmenbiographie nach. Über anderthalb Jahrhunderte wird die Entstehung dieser Möbeldynastie geschildert und eine umfassende Designgeschichte der Marke in Beziehung zu wichtigen kulturhistorischen Entwicklungen dargestellt. 

    Als jüngst das Thomas Mann House in Los Angeles von der Bundesrepublik gekauft und zu einer repräsentativen „transatlantischen Begegnungsstätte“ umgestaltet wurde, griff man bei der Einrichtung auf Polstermöbel der Marke Walter Knoll zurück, um deutsche Kreativität und wirtschaftskulturelle Leistungsfähigkeit zu illustrieren. Denn bei Walter Knoll handelt es sich um eine der erfolgreichsten Möbelfirmen der letzten 150 Jahre. Das Unternehmen aus Herrenberg bei Stuttgart zählt heute zu den führenden Herstellern im internationalen Highend-Segment des Einrichtens – und das mit einer beeindruckend langen Tradition. 

    Hier können Sie weiterlesen… (teneues-buecher.de)

    THE NEW LUXURY (engl.)
    2019
    Autor: gestalten & Highsnobiety
    Die Gestalten Verlag GmbH & Co. KG 

    The New Luxury provides the foundational knowledge for brands, consumers, and curious minds to learn about the changing face of the luxury market. This is the story of how culture and commodity intertwined to redefine consumer values in the 21st century. Featuring new interviews with industry leaders including Kim Jones, Hiroshi Fujiwara, and Yoon, case studies of the most important brands of the new luxury era, and a preface by Alexandre Arnault of RIMOWA and LVMH scion.

    Hier können Sie weiterlesen…(gestalten.com)

  • Abteilung 2
    16.01.2020
    16.01.2020 | AUSSCHREIBUNG: Designer in Residence Ulm
    Ausschreibung bis 2. Februar 2020

    Denken im System

    In diesem Jahr schreibt das HfG-Archiv/Museum Ulm zum zweiten Mal ein Stipendium im Rahmen seines Programms Designer in Residence aus: Für drei Monate im Zeitraum zwischen April und September 2020 lebt und arbeitet der Stipendiat/die Stipendiatin auf dem Gelände der ehemaligen Hochschule für Gestaltung. Ihm oder ihr bietet sich die Möglichkeit, in Theorie und Praxis die historische Arbeit der HfG mit ganz aktuellen Herausforderungen zu verbinden.

    In dieser Runde geht es um das "Denken in Systemen". Das war ein Gebiet, das der Architekt und Designer Hans Gugelot, einer der wichtigsten Dozenten der HfG, maßgeblich prägte. Ihm wird das Museum Ulm / HfG-Archiv im Jahr 2020 eine Ausstellung widmen, in deren Verlauf auch die Ergebnisse des Stipendiums präsentiert werden.

    Weitere Informationen und die genaue Ausschreibung finden Sie hier

  • Abteilung 9
    16.01.2020
    16.01.2020 | Pneumonien durch ein neuartiges Coronavirus in Wuhan, China

    ​Seit 31.12.2019 wird eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan, China beobachtet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnten die chinesischen Behörden am 7.1.2020 ein neuartiges Coronavirus als Krankheitsursache identifizieren. Das Virus konnte bislang bei 41 Patienten nachgewiesen werden, ein Patient mit ernsten Grunderkrankungen ist gestorben. Seit dem 3.1.2020 wurden keine neuen Fälle bekannt. Bislang gibt es den chinesischen Behörden zufolge keine Hinweise darauf, dass das Virus leicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal wurden nicht berichtet.

    Die Mehrzahl der Fälle könnte der WHO zufolge in Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. der Tätigkeit auf einem Fischmarkt in Wuhan stehen. Der Markt wurde am 1.1.2020 geschlossen und desinfiziert. Nach Medienberichten sind inzwischen Umweltproben vom Markt positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

    Da es bisher keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt, hat das ECDC das Risiko für Reisende als gering eingestuft. Das ECDC schätzt das Risiko einer weiteren Ausbreitung innerhalb der EU, sollte ein Fall festgestellt werden, als gering bis sehr gering ein. Entsprechend schätzt das Robert Koch-Institut das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland zurzeit als sehr gering ein.

    Weitere Informationen unter:

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/respiratorisch/Pneumonien-China.html

  • Abteilung 9
    16.01.2020
    16.01.2020 | Die Grippewelle hat begonnen

    ​Die Anzahl übermittelter Influenza-Fälle steigt deutlich an. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 884 Influenza-Erkrankungen aus Baden-Württemberg registriert, davon bereits 316 Fälle für die laufende Meldewoche 3.

    Der Beginn der Grippewelle auf Bevölkerungsebene orientiert sich an der Influenza-Positivenrate der virologischen Sentinelsurveillance am Robert Koch-Institut. Sobald der Wert für die untere Grenze des Konfidenzintervalls zwei Wochen in Folge über 10 % liegt, beginnt die Grippewelle mit der ersten dieser beiden Wochen. Nach Auskunft der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut betrug die Influenza-Positivenrate in der 2. KW 2020 28 %. Unter der Voraussetzung, dass die Influenza-Aktivität und damit die Influenza-Positivenrate auch in der 3. KW 2020 erhöht ist oder weiter ansteigt, hat die Grippewelle in Deutschland nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza mit der 2. KW 2020 begonnen. Weitere Informationen unter: https://influenza.rki.de/

  • Abteilung 5
    10.01.2020
    10.01.2020 | UMWELT: Bewerbung zum Umweltpreis 2020
    Umweltminister Franz Untersteller: „Mit dem Umweltpreis möchten wir möglichst viele Unternehmen ermutigen, Umwelt- und Klimaschutz in ihren Betrieb zu integrieren.“

    Der Countdown läuft: Noch bis einschließlich 30. Januar können sich Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung für den baden-württembergischen Umweltpreis bewerben. Mit dem Preis zeichnet die Landesregierung außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens aus. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.

    „In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile viele Unternehmen und Selbstständige, für die Umwelt- und Klimaschutz zum festen Bestandteil ihres betrieblichen Handelns und Denkens geworden ist. Um ihre Zahl noch zu erhöhen, gibt es den Umweltpreis. Als Anreiz und Beispiel für andere“, sagte Franz Untersteller. Bei der Auswahl der Preisträger werden ganzheitliche Lösungsansätze, die zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen, besonders berücksichtigt.

    Der Preis wird in den Kategorien „Handel und Dienstleistung“, „Handwerk“, „Industrie-Unternehmen bis 250 Mitarbeitende“ sowie „Industrie-Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitende“ vergeben. Zusätzlich wird der Jurypreis „Kreislaufwirtschaft“ ausgelobt. Dabei wird ein Unternehmen gesucht, das in vorbildlicher Weise den Weg von der Abfallwirtschaft zu einer Kreislauf- und Sekundärrohstoffwirtschaft beschritten hat.

    Darüber hinaus vergibt das Land einen Sonderpreis für Organisationen aus dem Non-Profit-Bereich, die unternehmensähnliche Strukturen aufweisen. „Unser Ziel ist es, auch unternehmensähnliche Non-Profit-Organisationen zu motivieren, sich im betrieblichen Umweltschutz zu engagieren“, erklärte Untersteller.

    Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, welches sie für Maßnahmen im Umweltschutz einsetzen müssen. "Mit der Zweckbindung wollen wir erreichen, dass die Unternehmen ihre bestehenden Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz weiter verstärken und neue Konzepte erarbeiten“, erläuterte der Minister.

    Die feierliche Preisverleihung findet am 9. Dezember 2020 in Stuttgart statt.

    Ergänzende Informationen:
    Für den Umweltpreis bewerben können sich Unternehmen und Selbstständige mit einem Unternehmensstandort in Baden-Württemberg. Die Bewerbungen sind auf einen Standort in Baden-Württemberg zu beziehen.

    Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Internetseite des Umweltministeriums unter www.umweltpreis.baden-wuerttemberg.de zum Download zur Verfügung.

    Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, die aus Vertreterinnen und Vertretern von wissenschaftlichen Instituten, von Wirtschaftsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Gewerkschaft, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft besteht. Sie trifft ihre Auswahl anhand Kriterien wie umweltorientierte Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen und Einsatz umweltschonender Technologien.

  • Abteilung 1
    10.01.2020
    20.01.2020 | SICHERHEIT: Jahresbilanz des Sonderstabs Gefährliche Ausländer im Innenministerium
    Innenminister Thomas Strobl: „Wer dem deutschen Staat auf der Nase herumtanzen oder seine vermeintliche Gut-mütigkeit ausnutzen will, der muss Konsequenzen spüren – hier setzt der Sonderstab erfolgreich an“

    „Der Sonderstab ist ein Erfolgsmodell. Das können wir heute sagen, nach zwei Jahren seiner Arbeit. Was er tut, ist kein Massengeschäft, aber er kümmert sich intensiv, ganz gezielt und höchst erfolgreich um eine spezielle, besonders problematische Gruppe von Ausländern. Um die muss man sich besonders kümmern, und bei denen muss man sich besonders anstrengen, sie außer Landes zu bekommen. Jeder Einzelne, den wir dadurch außer Landes bringen, ist ein absoluter Sicherheitsgewinn. Deshalb schmeißen wir jeden Gefährder raus – soweit das rechtlich und tatsächlich nur irgend möglich ist“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am heutigen Freitag, 10. Januar 2020, in Stuttgart. Der Sonderstab Gefährliche Ausländer hat bis Ende 2019 insgesamt 100 Fälle abgeschlossen, worunter sich auch eine niedrige zweistellige Anzahl von Ausländern befand, die die Sicherheit des Landes gefährden. 76 Fälle konnten mit einer Abschiebung abgeschlossen werden. In den übrigen 24 Fällen wurden Maßnahmen getroffen, um eine erneute Wiedereinreise zu verhindern.

    Innenminister Thomas Strobl hatte den Sonderstab zum Beginn des Jahres 2018 eingerichtet. Der Sonderstab Gefährliche Ausländer im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg kümmert sich um die Durchsetzung ausländerrechtlicher Sanktionen insbesondere bei Ausländern, die die Sicherheit des Landes gefährden, und bei Mehrfach- und Intensivtätern. Dies tut er, indem er ein ausländerrechtliches Fallmanagement betreibt. Das Ziel ist, Abschiebungshindernisse zu beseitigen und eine nachhaltige Beschleunigung der komplexen ausländerrechtlichen Verfahren zu erreichen. Vorrangiges Ziel ist, die Kri-minalitätsbelastung nachhaltig zu verringern, insbesondere bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.

    Durch ein gezieltes Vorgehen gegen diese Personengruppen mit konsequenten Maßnahmen soll eine möglichst dauerhafte Gefahrenbeseitigung erreicht werden. Damit verbunden ist, dass dadurch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert wird. „Die Arbeit des Sonderstabs hat Signalwirkung – und zwar in doppelter Hinsicht. Es verdeutlicht problematischen Ausländern, dass es in Deutschland Grenzen gibt und dass es knallharte Folgen hat, diese Grenzen zu überschreiten. Und es zeigt zweitens den Menschen in unserem Land, dass unser Rechtsstaat funktioniert. Das ist immens wichtig, um auf Dauer die Akzeptanz unseres Asylsystems in der Bevölkerung zu bewahren. Und das dient auch dem Schutz der rechts-treuen Flüchtlinge, die sich anständig benehmen, und die durch diese Gruppen unberechtigt in Misskredit gebracht werden“, erklärte Minister Thomas Strobl.

    „Dieses bundesweit einmalige Erfolgsmodell bringen wir nun in die Fläche. Wir erweitern es um Regionale Sonderstäbe bei den Regierungspräsidien. Das ist wichtig, um eine noch zügigere ausländerrechtliche Bearbeitung von ausländischen Straftätern sicherzustellen. Ende 2018 habe ich deshalb als Pilotprojekt im Regierungspräsidium Freiburg den Regionalen Sonderstab Gefährliche Ausländer eingerichtet. Der Regionale Sonderstab hat sich seitdem bestens bewährt. Deshalb werden nun auch bei den anderen Regierungspräsidien in Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen regionale Sonderstäbe eingerichtet. Ziel ist es, landesweit eine noch zügigere ausländerrechtliche Bearbeitung einer noch größeren Zahl von aus-ländischen Straftätern zu gewährleisten. Dem Haushaltsgesetzgeber bin ich sehr dankbar, dass wir im Doppelhaushalt 2020/2021 zusätzliche Stellen zur Einrichtung neuer Regionaler Sonderstäbe bekommen haben. Damit bringen wir das Erfolgsmodell ‚Sonderstab Gefährliche Ausländer‘ in die Fläche und werden Abschiebungen von problematischen Ausländern weiter bundesweit einmalig optimieren“, so Minister Thomas Strobl.

    Der Sonderstab wird jetzt flächendeckend im ganzen Land um die Ebene der Regierungspräsidien erweitert. Der Erweiterung des Konzepts „Sonderstab Gefährliche Ausländer“ um Regionale Sonderstäbe ist bereits seit Ende 2018 ein ebenso erfolgreiches Pilotprojekt beim Regierungspräsidium Freiburg vorausgegangen. Der Regionale Sonderstab Freiburg hat seit seinem Bestehen Ende 2018 bereits 25 Mehrfach- und Intensivtäter ausgewiesen und in elf Fällen die wahre Identität der Straftäter geklärt. Nunmehr werden auch bei den Regierungspräsidien Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen Regionale Sonderstäbe Gefährliche Ausländer angesiedelt.

    Quelle: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration

  • Abteilung 3
    10.01.2020
    10.01.2020 | STADTENTWICKLUNG: Minister Peter Hauk MdL: „Ungebrochen hohes Interesse an Ausrichtung einer Landesgartenschau bzw. Gartenschau“
    17 Städte und Kommunen bewerben sich um Landesgartenschau beziehungsweise Gartenschau

    „Das Interesse an der Ausrichtung einer Landesgartenschau bzw. Gartenschau ist in Baden-Württemberg ungebrochen hoch. Insgesamt 17 Städte und Gemeinden haben ihren Hut in den Ring geworfen und bis zum 19. Dezember 2019 eine Machbarkeitsstudie beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz für die Gartenschautranche 2031 bis 2036 abgegeben. Im Sommer 2020 wird der Ministerrat nach erfolgter Bereisung der Bewerberstädte durch eine Fachkommission über den Zuschlag für die jeweils drei zu vergebenden Gartenschauen und Landesgartenschauen entscheiden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (10. Januar) in Stuttgart. 

    Eine Gartenschau sei ein wichtiger Entwicklungsimpuls, der in viele Bereiche ausstrahle und Antworten auf Herausforderungen gäbe, denen sich unsere Städte und Kommunen heute stellen müssten. „Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt, städtebauliche Erneuerung – das sind nur einige Themen, für die im Rahmen einer Gartenschau die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunftsentwicklung gestellt werden können. Die sehr gute Resonanz auf die aktuelle Ausschreibung zeigt, dass unsere Städte und Gemeinden die umfassend positiven und langfristigen ökologischen, städtebaulichen, touristischen und wirtschaftlichen Auswirkungen unserer Gartenschauen für die jeweilige Kommune und ihr Umland zu schätzen wissen“, so der Minister.

    Hintergrundinformationen:
    Landesgartenschauen und Gartenschauen finden in Baden-Württemberg im Wechsel statt und sind derzeit bis 2030 vergeben. Über das Landesprogramm ‚Natur in Stadt und Land‘ wird den ausrichtenden Städten und Kommunen ein Zuschuss in Höhe von maximal fünf Millionen Euro für eine Landesgartenschau und für eine Gartenschau in Höhe von maximal zwei Millionen Euro gewährt. 

    Folgende Städte haben eine Bewerbung für die Ausrichtung einer Gartenschau oder Landesgartenschau für den Zeitraum 2031 bis 2036 abgegeben:

    • Altensteig (Gartenschau) 
    • Bad Bellingen (Gartenschau)
    • Bad Mergentheim (Landesgartenschau)
    • Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Mühlhausen im Täle, Wiesensteig (Gartenschau interkommunal)
    • Benningen, Marbach am Neckar (Gartenschau interkommunal)
    • Bretten (Gartenschau)
    • Crailsheim (Landesgartenschau)
    • Gaildorf (Gartenschau)
    • Leimen, Nußloch (Gartenschau interkommunal)
    • Ludwigsburg (Landesgartenschau)
    • Nürtingen (Landesgartenschau)
    • Offenburg (Landesgartenschau)
    • Rastatt (Landesgartenschau)
    • Riedlingen (Gartenschau)
    • Schwaigern (Gartenschau)
    • Schwaikheim, Winnenden (Landesgartenschau interkommunal)
    •  Tübingen (Landesgartenschau)

    Weiterführende Informationen sind unter http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/landesgartenschauen/ abrufbar.

    Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
  • Abteilung 5
    08.01.2020
    08.01.2020 | LUFTREINHALTUNG: Hohe Landesförderung für NOx-Minderung
    Land stellt 2020 Mittel für schadstoffarme Betriebsfahrzeuge bereit

    Der Klimaschutz und ein Rückgang der Belastung mit Luftschadstoffen sind erklärtes Ziel der Landesregierung. Deshalb fördert Baden-Württemberg ab sofort auch die Nachrüstung von Dieselbussen und schweren kommunalen Fahrzeugen mit so genannten NOx-Minderungssystemen. Dies hat heute (8. Januar 2020) Verkehrsminister Winfried Hermann MdL verkündet.

    Vorgesehen ist eine Förderung in zwei Stufen mit dem Ziel, die Luftqualität in den Kommunen zu verbessern, erklärte Minister Hermann: „Kommunale Müllfahrzeuge oder Fahrzeuge der Straßenreinigung, aber auch Fahrzeuge von Handwerksbetrieben und Lieferdiensten, legen in unseren Städten täglich viele Kilometer zurück. Hier sehen wir ein erhebliches Potenzial, schädliche Stickoxide einzusparen. Deshalb fördert das Land ab sofort die Umrüstung dieser Fahrzeuge mit NOx-Minderungssystemen, mit dem Ziel, den Anteil emissionsarmer und vor allem emissionsfreier Fahrzeuge in den Kommunen deutlich zu erhöhen.“

    Das neue Förderprogramm erweitert das bisherige Maßnahmenangebot des Landes zur Verbesserung der Luftqualität: von Filtersäulen und Busspuren, über Angebote zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel, die Tarifzonenreform und die Einführung des BW-Tarifs, die finanziellen und infrastrukturellen Förderungen zur Stärkung des Umweltverbunds aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr bis hin zu finanziellen Anreizen zum Wechsel auf Lastenräder und E-Fahrzeuge.

    Des Weiteren können Kommunen und Unternehmen von einer kostenlosen Förderberatung für die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen und/oder den Umstieg auf E-Fahrzeuge profitieren. Hierfür wurde eigens die Kompetenzstelle für umweltfreundliche und klimaneutrale Fahrzeugantriebe Baden-Württemberg gegründet.

    Land fördert in zwei Stufen
    In der ersten Stufe der neuen Förderung stellt das Land zusätzlich zur Bundesförderung Mittel bereit, um leichte und schwere Handwerker- und Lieferfahrzeuge sowie Dieselbusse und schwere Kommunalfahrzeuge mit NOx-Minderungssystemen nachzurüsten. Die Förderquote beträgt 15 Prozent, die zusätzlich zu den 80 Prozent des Bundes bereitgestellt werden. In der Summe tragen somit Land und Bund 95 Prozent der Kosten für die Umrüstung. Die Laufzeit der Landesförderung ist auf ein Jahr begrenzt und endet am 31. Dezember 2020.

    In der zweiten Stufe wird die Förderung für elektrisch betriebene Handwerker- und Lieferfahrzeuge ausgeweitet. Das Fördervorhaben wird derzeit erarbeitet und ist für das Frühjahr 2020 geplant.

    Mit Blick auf diese zusätzlichen Förderungen sagte Minister Hermann: „Wir setzen damit ein deutliches Zeichen, um die Luft in den Kommunen sauberer zu bekommen und zonale Fahrverbote zu vermeiden. Ich appelliere daher gerade an die Handwerker- und Lieferbetriebe mit gutem Beispiel voranzugehen und auf emissionsarme Antriebe umzustellen.“ Mit Blick auf diese zusätzlichen Förderungen sagte Minister Hermann: „Wir setzen damit ein deutliches Zeichen, um die Luft in den Kommunen sauberer zu bekommen und zonale Fahrverbote zu vermeiden. Ich appelliere daher gerade an die Handwerker- und Lieferbetriebe mit gutem Beispiel voranzugehen und auf emissionsarme Antriebe umzustellen.“

    Voraussetzungen um Landesförderung zu erhalten
    Anträge zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit NOx-Minderungssystemen (Stufe eins) können ab dem 1. März 2020 bei der L-Bank gestellt werden. Um die zusätzlichen 15 Prozent Förderung durch das Land zu erhalten, muss zuvor ein Antrag beim Bund erfolgreich gestellt sein. Die Landesförderung gilt rückwirkend auch für Anträge, die ab dem 7. Januar 2020 erfolgreich beim Bund gestellt wurden. So soll gewährleistet sein, dass Verkehrsbetriebe, Kommunen und Handwerker- und Lieferbetriebe frühzeitig ihre Bestellungen tätigen und ihre Fahrzeuge umrüsten können. Für den zusätzlichen Förderanteil des Landes muss demnach ein gesonderter Antrag gestellt werden.

    Hilfreiche Links
    Detaillierte Informationen zur Antragstellung für die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen können Sie unter www.vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme abrufen.
    Informationen zur Bundesförderung und zu den Bundesförderrichtlinien können auf der Homepage der BAV abgerufen werden:

    Für leichte und schwere Handwerker- und Lieferfahrzeuge:
    https://www.bav.bund.de/DE/4_Foerderprogramme/91_2_Nachruestung_Handwerker_und_Lieferfahrzeuge/Nachruestung_Handwerker_Lieferfahrzeuge_node.html

    Für Dieselbusse:
    https://www.bav.bund.de/DE/4_Foerderprogramme/8_Nachruestung_Dieselbusse/Nachruestung_Diesel-Busse_node.html

    Für schwere Kommunalfahrzeuge:
    https://www.bav.bund.de/DE/4_Foerderprogramme/9_2_Nachruestung_Kommunalfahrzeuge/Nachruestung_Kommunalfahrzeuge_node.html;jsessionid=C8D9C45275039F0C48588AB71ECDD88A.live21303

    Informationen zur Kompetenzstelle für umweltfreundliche und klimaneutrale Fahrzeugantriebe Baden-Württemberg:
    https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mensch-umwelt/luftreinhaltung/kostenfreie-beratung-zur-nachruestung/

  • Abteilung 4
    02.01.2020
    03.01.2020 | UMWELT: Mit blühenden Straßenrändern Insekten einen Lebensraum bieten
    Verkehrsminister Winfried Hermann: „Ich freue mich, dass sich viele Landkreise bereits aktiv für den Artenschutz engagieren“

    Straßenränder sind Lebensräume. Auf Grünstreifen und in Büschen finden Pflanzen ökologische Nischen und Insekten Nahrung und Lebensraum. Daher fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg die ökologische Aufwertung. Das „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ wird auf Beschluss der Landesregierung nun zwei weitere Jahre dem Verlust von Tier- und Pflanzenarten entgegenwirken. Im Rahmen dieses Sonderprogrammes hat das Verkehrsministerium in den Jahren 2018 und 2019 eine Vielzahl von Verbesserungen umgesetzt, bei denen Verkehrswege nachhaltiger gestaltet wurden.

    Von besonderer Bedeutung für die heimischen Tiere und Pflanzen ist im Rahmen des Programms die so genannte Aushagerung straßenbegleitender Grünflächen. Hierbei werden die Flächen zweimal im Jahr gemäht und das Mähgut entfernt, um das Ent-stehen von ökologisch wertvollen Magerstandorten zu fördern. Magerstandorte bieten gerade seltenen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum.

    Regierungspräsidien, Landkreise, Städte und Gemeinden machen sich bereits durch Aushagerungsmaßnahmen um das grüne Netzwerk des Landes und die Stärkung der biologischen Vielfalt verdient. Im Rahmen des Sonderprogramms sind hier die Regierungspräsidien Stuttgart, Freiburg und Tübingen, die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen, Tübingen, Waldshut, der Hohenlohekreis, der Neckar-Odenwald-Kreis, der Rhein-Neckar-Kreis sowie die Städte Freiburg, Heidelberg und Ulm zu nennen. Ganz besonders hervorgetan haben sich der Rems-Murr-Kreis und der Ostalbkreis, die sowohl 2018 als auch 2019 Blühflächen zur Verfügung stellten. Das ganzheitliche Konzept des Rems-Murr-Kreises umfasst die Anlage von Wildblumenwiesen und speziellen Wildbienen- und Schmetterlingssäumen, die Insekten das ganze Jahr über Nahrung und Lebensraum bieten. Im Ostalbkreis wurde die Auswahl der Flächen und die Umsetzung der Maßnahmen durch den Landschaftserhaltungsverband des Landkreises fachlich begleitet. Zusammengenommen wurden in den beiden Landkreisen fast 14 Hektar aufgewertet. Insgesamt wurden im Land bisher rund 70 Hektar ausgehagert. Verkehrsminister Winfried Hermann betont: „Wir werben nun dafür, dass sich noch weitere Landkreise und noch mehr Kommunen am Programm beteiligen. Neben den Grünflächen an den Straßen fördern wir die Vernetzung von durch Straßen ge-trennten Lebensräumen. Auch der Amphibienschutz ist uns ein großes Anliegen.“

    Zu Gunsten der Artenvielfalt werden auch Flächen bei Neubauvorhaben an Landes- und Bundesfernstraßen ökologisch aufgewertet. Dafür werden neu angelegte Straßenböschungen mit gebietsheimischen, insektenfreundlichen Blühmischungen angesät, die ideal an den Standort und die Umgebung angepasst sind. Die daraus entste-henden Blühflächen integrieren sich in die Vegetation der Umgebung und tragen somit zur Stärkung des Biotopverbunds bei.

    Auch durch den Wettbewerb „Blühende Verkehrsinseln“ des Ministeriums für Verkehr, der Kommunen für pollen- und nektarreich umgestaltete Flächen an kommunalen Kreisverkehren oder Rastplätzen prämiert, wurde viel für die Artenvielfalt erreicht. Zehn Kommunen wurden von Verkehrsminister Winfried Hermann als Wegbereiter für die Artenvielfalt mit der „Goldenen Wildbiene“ ausgezeichnet. Sie schaffen auf ihren Flächen dringend benötigten Lebensraum für gefährdete Insekten.

    Neueinsteiger in das Programm sind willkommen. Bewerbungen für die zweite Runde des Wettbewerbs können noch bis zum 31.05.2020 eingereicht werden. Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden sich unter www.bluehende-verkehrsinseln.de

    Übersicht Sonderprogramm biologische Vielfalt (pdf, 322 KB)

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 5
    02.01.2020
    02.01.2020 | UMWELT: Landesregierung verdreifacht Ausgaben für den Naturschutz auf über 90 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land.“

    ​Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hält die Landesregierung für die Herausforderungen im Naturschutz 2020 für gut und effizient aufgestellt. „Wir haben unsere Ausgaben für den Naturschutz seit dem Regierungswechsel 2011 auf mehr als 90 Millionen Euro verdreifacht“, sagte Untersteller heute (02.01.) in Stuttgart. Das sei eine erfreuliche Entwicklung für die Artenvielfalt und die Menschen im Land. „Wir müssen aber noch besser werden, damit wir dem Verlust der Artenvielfalt so adäquat begegnen können, wie es angesichts der schon jetzt dramatischen Folgen notwendig ist.“

    Der Naturschutzminister hob vor allem die Fortsetzung des Sonderprogramms für die Stärkung der biologischen Vielfalt hervor. Das Land gibt jährlich 36 Millionen Euro dafür aus, um die Biodiversität in Baden-Württemberg zu erhalten und zu verbessern. „Ohne Artenvielfalt ist kein Leben vorstellbar, deshalb gehen wir diese Menschenaufgabe mutig und tatkräftig an“, fügte Untersteller hervor. Sechs Millionen fließen dabei in begleitenden Monitoringmaßnahmen für Insekten sowie weitere Arten.

    Mit 12 Millionen Euro fördert das Umweltministerium den Biotopverbund

    Im Doppelhaushalt 2020/21 sind außerdem Ausgaben von 19 Millionen Euro für die gesetzliche Umsetzung des Volkbegehrens „Rettet die Bienen“ vorgesehen. Mit 12 Millionen fördert das Umweltministerium hier den Ausbau des Biotopverbunds. „Um die biologische Vielfalt zu erhalten, ist ein landesweiter Biotopverbund unverlässlich. Wir benötigen Flora und Fauna im Kampf gegen den Klimawandel“, betonte Minister Untersteller. Deshalb sei es auch ein großer gesellschaftlicher Erfolg, dass das Land das Volksbegehren mit den Initiatoren und beteiligten Verbänden weiterentwickelt hat. „Wir müssen jetzt unbedingt dafür sorgen, dass der Biotopverbund mit den Kommunen vor Ort auch landesweit umgesetzt wird.“

    Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

  • Abteilung 5
    02.01.2020
    02.01.2020 | LUFTREINHALTUNG: Landesweite Grenzwerteinhaltung greifbar nah
    Weitere zehn Städte halten Grenzwert für Stickstoffdioxid ein; Grenzwertüberschreitungen lediglich in vier Städten

    Die Luftqualität in Baden-Württemberg konnte im Jahr 2019 deutlich verbessert werden. Dies geht aus den vorläufigen Ergebnissen der Luftqualitätsmessungen 2019 der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) zu den Jahresmittelwerten für Stickstoffdioxid (NO2) hervor. „Der zulässige Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid wird nur noch in vier Städten überschritten. 2018 waren es noch 14 Städte. Unsere Maßnahmen greifen, die enge Kooperation mit den Städten macht sich bezahlt!“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. 

    Der zulässige Grenzwert für die Belastung mit Stickstoffdioxid liegt bei 40 µg/m³ im Jahresmittel. Im Vergleich der Messergebnisse der Jahre 2018 zu 2019 konnte die Belastung mit Stickstoffdioxid an den verkehrsnahen Messstellen im Jahresmittel durchschnittlich um etwa 13 Prozent beziehungsweise etwa 5,9 µg/m³ reduziert werden. Besonders starke Rückgänge wurden an den Stationen Stuttgart Am Neckartor (minus 18 µg/m³, 25 %), Stuttgart Hohenheimer Straße (minus 15 µg/m³, 23 %), Freiburg Schwarzwaldstraße (minus 14 µg/m³, 28 %), Backnang Eugen-Adolff-Straße (minus 11 µg/m³, 22 %) und Leonberg Grabenstraße (minus 9 µg/m³, 20 %) erzielt. An keiner Straße wurden Anstiege der Belastung registriert.

    Von den 14 Städten und Gemeinden, die den Grenzwert für Stickstoffdioxid im Jahresmittel im Jahr 2018 überschritten hatten, lagen in zehn Städten und Gemeinden keine Überschreitungen vor: Backnang, Esslingen, Freiburg, Herrenberg, Leonberg, Ludwigsburg, Öhringen, Sindelfingen, Tübingen und Ulm. In Ludwigsburg zeigen Untersuchungen der LUBW im Umfeld der Messstelle Friedrichstraße, dass die dortige Überschreitung nicht länger die Vorgabe einer repräsentativen Überschreitung von mindestens 100 Metern Länge erfüllt. Die LUBW hat jedoch in Abstimmung mit dem für die Luftreinhalteplanung zuständigen Regierungspräsidium Stuttgart ergänzende Messpunkte an anderen Stellen der Stadt installiert, um sichergehen zu können, dass im Ludwigsburger Stadtgebiet keine weiteren Belastungssituationen oberhalb der zulässigen Grenzwerte bestehen.

    „Die Messergebnisse sind besser als der Bundestrend und damit ein super Zeugnis für die Luftreinhaltepolitik der Landesregierung. Wir haben geschafft, was ich vergangenes Jahr noch angemahnt habe: nicht nachlassen, Bemühungen verstärken, positiven Trend beschleunigen! Leider sind wir in Stuttgart, Mannheim, Heilbronn und Reutlingen noch nicht im Ziel, dort gilt dieses Credo weiterhin“, so Hermann weiter. Er gehe davon aus, dass das Ziel erreicht werde, die Grenzwerte im Jahr 2020 an allen Messstationen im Land einzuhalten. Die Städte und das Land arbeiteten intensiv daran, dass dies ohne weitergehende Verkehrsverbote möglich sei. Im Zweifelsfall sei jedoch der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger ein höheres Gut als die Freiheit, ein dreckiges Fahrzeug auf den Straßen bewegen zu dürfen. 

    Die vorläufigen Ergebnisse der Luftqualitätsmessungen 2019 sind auf der Homepage der LUBW veröffentlicht (Rubrik „Vorläufige Messzeitraum-Mittelwerte“). Die Ergebnisse unterliegen in den kommenden Wochen ausführlichen Arbeiten zur Qualitätssicherung. Eingeschlossen sind Betrachtungen zur Repräsentativität der Messungen für mindestens 100 Meter. Endgültige, qualitätsgesicherte Messwerte sind Anfang Februar 2020 zu erwarten. Sie werden auf der Homepage der LUBW veröffentlicht.

    Hintergrund
    Belastungen mit Luftschadstoffen sind abhängig von vielen Faktoren. Neben lokalen Effekten durch die Umsetzung wirksamer Maßnahmen (z. B. intelligente Verkehrssteuerung, Geschwindigkeitsreduzierung, Filtersäulen, Busspuren) und regionalen Effekten (z. B. Flottenerneuerung, Hardware-Nachrüstung) kann auch das Wettergeschehen die Messwerte beeinflussen. Insbesondere sonnenscheinreiche Sommer mit hohen Ozonwerten und erhöhten Stickstoffdioxid-Konzentrationen können sich in den Messwerten niederschlagen. Gleiches gilt bzgl. der Belastung mit Feinstaub PM10 hinsichtlich kalter, niederschlagsarmer Wetterlagen mit eingeschränktem Luftaustauschvermögen der Atmosphäre. Detaillierte Auswertungen sind folglich komplex.

    Die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub PM10 und Stickstoffdioxid sowie die Verpflichtung zu deren Einhaltung ergeben sich aus der Luftqualitätsrichtlinie der Europäischen Union (Richtlinie 2008/50/EG) und deren Umsetzung in nationales Recht im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Der Grenzwert für Feinstaub PM10 im Jahresmittel in Höhe von 40 µg/m³ wird in Baden-Württemberg seit dem Jahr 2011 eingehalten. Gleiches gilt für den Grenzwert für Feinstaub PM10 in Höhe von 50 µg/m³ im Tagesmittel bei 35 zulässigen Überschreitungen, welcher seit dem Jahr 2018 eingehalten wird. Für Stickstoffdioxid gilt eine Belastung von 200 µg/m³ im Stundenmittel bei 18 zulässigen Überschreitungen. Dieser Wert wird seit dem Jahr 2017 landesweit eingehalten. Im Jahresmittel gilt für Stickstoffdioxid ein Grenzwert von 40 µg/m³, welcher derzeit noch in vier Städten in Baden-Württemberg überschritten wird. 

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 5
    23.12.2019
    23.12.2019 | UMWELT: UNESCO bewertet Biosphärengebiet Schwäbische Alb in seiner Evaluierung sehr positiv
    Umweltminister Franz Untersteller: „Das Großschutzgebiet ist ein echtes Juwel, auf das wir stolz sein können.“

    ​„Die Idee des UNESCO-Programms ‚Der Mensch und die Biosphäre‘ wird ganz offensichtlich von der auf der Schwäbischen Alb wohnhaften Bevölkerung gelebt: das Biosphärengebiet wird sehr gut angenommen.“ Zu dieser positiven Bewertung kommt die von der UNESCO eingesetzte Evaluierungskommission.

    Das erste Biosphärengebiet in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb rückt alle zehn Jahre ins Blickfeld der UNESCO. Die Organisation der Vereinten Nationen überprüft dann, wie gut es den Biosphärenreservaten weltweit gelingt, unterschiedliche Interessen aus Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft miteinander in Einklang zu bringen, um eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung zu schaffen.

    „Die positive Stellungnahme hat mich sehr gefreut und bestätigt, dass wir mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf einem sehr guten Weg sind. Es ist ein echtes Juwel, auf das wir stolz sein können“, sagte Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller heute (23.12.). Es lohne sich, diese Natur- und Kulturlandschaft mit ihrem Reichtum an Pflanzen und Tieren zu schützen und weiterzuentwickeln, führte der Minister weiter aus. „Die intensiven Gespräche, Bevölkerungsumfragen und Exkursionen im Rahmen der Evaluation haben dazu beigetragen, die Leitideen des Biosphärenreservats vor Ort nochmals verstärkt präsent zu machen.“ Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage habe zudem ergeben, dass sich 70 Prozent der Bevölkerung für den Fortbestand des Biosphärenreservats aussprechen.

    Unter anderem hebt das UNESCO-Gremium in seinem Bericht lobend hervor:

    Das Biotopverbundprojekt Kalkmagerrasen und weitere Projekte zur Erhaltung von Landschaften, Arten und Ökosystemen
    Die eingeführte Marke „Albgemacht“, die regionale Landwirtschaftsprodukte vertreibt
    Forschung und Monitoring von Tier- und Pflanzenarten

    Im Verlauf des kommenden Jahres wird die UNESCO ihre abschließende Bewertung an das Umweltministerium versenden. „Natürlich gibt es auch noch Dinge, die wir optimieren und besser machen müssen“, hebt Untersteller hervor.

    Biosphärenreservat feiert 10-jährige Anerkennung durch UNESCO

    Die Evaluierungskommission bemängelte beispielsweise, dass der zunehmende Flächenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr eine weitere Zunahme des Biosphärengebiets verhindere. Außerdem regten sie an, den öffentlichen Nachverkehr weiter auszubauen und langfristige Partnerschaften im Ausland aufzubauen.

    Umweltminister Franz Untersteller betonte: „Wir wollen die Erfolgsgeschichte des Großschutzgebiets weiterschreiben und das Biosphärenreservat auf der Schwäbischen Alb zu einem bundesweit vorbildlichen Modellgebiet entwickeln.“ Das Reservat, das weite Teile der Mittleren Schwäbischen Alb in um Münsingen herum, den Albtrauf und das Vorland umfasst, feiert in diesem Jahr die zehnjährige Anerkennung durch die UNESCO. 

    Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

    Weitere Informationen

  • Abteilung 9
    23.12.2019
    23.12.2019 | Influenza-Aktivität steigt an

    ​Seit Beginn der Grippesaison im Oktober 2019 wurden an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bereits 318 Erkrankungsfälle übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs waren es 225 Influenza-Fälle. Betroffen sind alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sowie alle Altersgruppen. Etwas mehr als ein Drittel der Patienten (109) wurden stationär behandelt, zwei Personen sind an der Influenza-Infektion verstorben. Da die Influenzawelle noch nicht in vollem Gange ist, empfiehlt das Landesgesundheitsamt eine Impfung gegen die saisonale Influenza nachzuholen. Nach der Impfung benötigt der Körper 10 bis 14 Tage, bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Pressemitteilung vom 19.12.2019
    Weitere Informationen beim Robert-Koch-Institut
  • Abteilung 5
    20.12.2019
    20.12.2019 | UMWELT: Wirtschaftsministerium fördert Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme mit drei Millionen Euro
    Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Die Steuerung komplexer Batterie-systeme ist ein zentrales Thema für den Standort Baden-Württemberg. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette Batterie im Land“

    ​Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ein Entwicklungs- und Prüfzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme in Freiburg mit drei Millionen Euro. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (20. Dezember) bekannt. Ziel des Projekts „Haidpower“ des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und des Ernst-Mach-Instituts (EMI) ist es, Batteriesysteme gezielt mit der Nutzung erneuerbarer Energien zu verknüpfen, um damit Stromverteilernetze zu entlasten. „Die Steuerung komplexer Batteriesysteme ist ein zentrales Zukunftsthema für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Mit dem Projekt gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung unseres Ziels, die gesamte Wertschöpfungskette bei Batterien in Baden-Württemberg abzubilden“, sagte die Ministerin.

    „Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos müssen wir unsere Ladeinfrastruktur massiv ausbauen. Denn der kurzfristig hohe Strombedarf, der beim Laden der E-Fahrzeuge entsteht, stellt unsere Netze vor große Herausforderungen. Dezentrale Batteriesysteme in Verbindung mit Strom aus erneuerbaren Energien können diesen Effekt abmildern und die Netze entlasten. Damit sinken einerseits die Kosten für den Netzausbau – andererseits können wir nachhaltig produzierten Strom aus erneuerbaren Energien effizienter nutzen. Wir stärken also nicht nur unseren Standort, sondern betreiben damit auch aktiv Klimaschutz“, so Hoffmeister-Kraut.

    Im Rahmen des Projekts soll geprüft werden, wie Batteriespeicher zur punktuellen Entlastung des Stromnetzes in Fällen großer Leistungsanforderungen beitragen können. Dies erfolgt an einem konkreten Praxisbeispiel – dem sogenannten „Haidhaus“ in Freiburg, einem Industriekomplex mit unzureichender Netzanbindung. Der in einer Photovoltaik-Anlage gewonnene Strom soll dabei in einer Batterie gespeichert und dann beispielsweise für das Laden von E-Autos verwendet werden. Das Projekt beschäftigt sich auch mit Fragen zur Wirtschaftlichkeit des Ansatzes sowie zu Anforderungen zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

    Strategiedialog Automobilwirtschaft BW
    Der Strategiedialog Automobilwirtschaft (SDA) der Landesregierung erfolgt auf Arbeitsebene in sieben strategischen Themenfeldern: Forschung und Entwick-ung, Produktion, Zulieferer (I), Vertrieb, After-Sales (II), Energie (III), Digitalisierung (IV), Verkehrslösungen (V), Forschungs- und Innovationsumfeld (VI), Querschnittsfeld Gesellschaft und Mobilität (VII). Jedem Themenfeld steht ein Mitglied der Landesregierung sowie ein Co-Lead aus Unternehmen, Wissenschaft oder Nicht-Regierungsorganisationen vor. Jährlich treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Unternehmensleitungen, der Wissenschaft, der Arbeitnehmervertretungen und der Zivilgesellschaft, um die bisherigen Fortschritte und das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Themenfelder I und II werden in Verantwortung des „Transformationsrates Automobilwirtschaft Baden-Württemberg“ unter der Leitung von Wirtschafts- und Arbeitsministerin Hoffmeister-Kraut bearbeitet.

    Quelle: Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau Baden-Württemberg