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  • Abteilung 2
    30.01.2017
    INVESTITIONSPAKT "Soziale Integration im Quartier": Antragsfrist ist der 10. Februar 2017

    Neues Städtebauförderungsprogramm:

    Bund und Land haben gemeinsam den Investitionspakt Soziale Integration im Quartier aufgelegt. Das Programm wird auf Grund der zusätzlich hierfür bereitgestellten Bundesfinanzhilfen im Rahmen der Städtebauförderungsprogramme 2017 durchgeführt. Die Programmausschreibung erfolgte am 15. Dezember 2016; Antragsfrist ist bereits der 10. Februar 2017. Programmausschreibung und Antragsunterlagen können unter http://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Bauen/Staedtebaufoerderung/SIQ_Ausschreibung_StBauF_2017.pdf heruntergeladen werden.

    Der Investitionspakt Soziale Integration im Quartier hat das Ziel, kommunale Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen der unmittelbaren oder mittelbaren öffentlichen sozialen Infrastruktur im Rahmen der Städtebauförderung umfassend so zu qualifizieren, dass sie zu Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier werden. Wesentliche Ziele sind dabei u. a. die Sanierung und der Ausbau von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, die Schaffung von Orten der Integration im Quartier und die Erhaltung, der Ausbau und die Weiterqualifizierung von Grün- und Freiflächen. Die zu fördernde Maßnahme soll in einem Gebiet der städtebaulichen Erneuerung liegen und das Vorhaben dem integrierten Entwicklungskonzept für das Quartier entsprechen. Die Maßnahme darf noch nicht begonnen sein, soll jedoch für eine aussichtsreiche Antragsposition insbesondere eine gewisse Planungs- und Baureife erreicht haben, so dass mit einem baldigen Baubeginn zu rechnen ist.
     
    Das Bewilligungsvolumen des Investitionspakts beträgt landesweit rd. 29,8 Mio. Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen, für den Regierungsbezirk Tübingen ist mit einer Größenordnung von rund 4 Mio. Euro zu rechnen. Es handelt sich um ein ergänzendes Programm zur Städtebauförderung. Die Förderung richtet sich deshalb grundsätzlich nach den Städtebauförderungsrichtlinien vom 23.09.2013 (GABl. S. 470); Ausnahmen sind im Programmerlass a.a.O. geregelt.