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  • Abteilung 5
    22.05.2019
    Naturschutzgebiet Eichenhain (Stuttgart): Die Schafe sind zurück
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Es ist unsere ureigene Aufgabe Schätze der biologischen Vielfalt wie den Eichenhain für zukünftige Generationen zu erhalten“
     Schafbeweidung im Eichenhain, Quelle: Dr. Ulrike Schuckert

    ​Seit Kurzem ist zwischen Vogelgesang und Zirpen der Grillen wieder das Blöken von Schafen zu hören. Die Herde des neuen Schäfers Tibor Wodetzky ist vom Stall in Nellingen nach Riedenberg gewandert und weidet nun zunächst in der Südspitze des Eichenhains. Der Weg zum Eichenhain wurde in zwei Etappen zurückgelegt, da viele junge Lämmer dabei sind, die weite Wegstrecken noch nicht an einem Stück zurücklegen können.

    Alle paar Tage wechselt die Herde nun der Standort ihres Pferchs, bis die gesamten Heideflächen im Eichenhain abgeweidet sind. Ein zweiter Weidegang ist für den Hochsommer geplant. Dies entspricht ganz den Planungen des für Naturschutzgebiete zuständigen Regierungspräsidiums. „Wir müssen auf vielfältigen Wegen versuchen, die biologische Vielfalt zu stärken und einzigartige Naturschutzgebiete wie den Eichenhain zu schützen – für uns und für künftige Generationen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Bedeutung des Eichenhains für Natur und Artenvielfalt ist für den Stuttgarter Raum enorm. Dies zeigt schon ein Blick auf seine Historie: In Stuttgart sind 1947 die Trümmerbeseitigungen nach dem zweiten Weltkrieg noch Alltag, da wird der Eichenhain bereits durch die Stadt Stuttgart als Naturschutzgebiet einstweilig sichergestellt. Angelegt als Waldweide für den herrschaftlichen Sitz auf Schloss Hohenheim, entwickelte sich das Gebiet über die vergangenen 300 bis 400 Jahre zu einem einzigartigen Mosaik aus imposanten Eichen und artenreichem Magerrasen, dessen Erhalt für künftige Generationen selbst unter den Ausnahmebedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit von der Stadtverwaltung Priorität eingeräumt wurde.

    Zwar nahmen in den vergangenen Jahren Beeinträchtigungen – insbesondere durch die zunehmende Freizeitnutzung der Heideflächen – zu. Jedoch konnte nach großflächigen Pflegearbeiten im Winter 2017/2018 bereits im ersten Sommer eine deutliche Verbesserung für die seltene Tier- und Pflanzenwelt, des Eichenhains, beispielsweise für den Kleinen Heidegrashüpfer, verzeichnet werden. Dem Regierungspräsidium obliegt hierbei die Aufgabe über die Schutzziele des Gebietes zu wachen, sei es in konzeptioneller Hinsicht durch Ausarbeitung von Pflege- und Entwicklungsplänen, durch Besucherlenkung, durch die Zuweisung von Fördergeldern für Pflegemaßnahmen oder durch die Inventarisierung des vorkommenden Artbestandes.

    Die Planung und Umsetzung der aktuellen Pflegemaßnahmen im Eichenhain führt das Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart aus. Es wird wiederum von der Ludwigsburger Landschaftsplanerin Dr. Ulrike Schuckert unterstützt. Bei den aktuellen Pflegemaßnahmen gilt es vorrangig eine Bewirtschaftung zu etablieren, die der Nutzung eines sogenannten Hutewalds, wie Waldweiden historisch bezeichnet werden, möglichst nahekommt. Mit der Vergabe der Schafbeweidung an Schäfer Tibor Wodetzky scheint dies gelungen. Ergänzend zum Schäfer mit seinen Schafen konnte zudem der auf Landschaftspflege in schwierigen Lagen spezialisierte Landwirt Erich Renz aus Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb gewonnen werden. Er soll dafür sorgen, dass Brombeeren, Gehölzschösslinge oder invasive Arten wie die Goldrute aus den Flächen verschwinden und auch in Zukunft keine Chance mehr bekommen, die schützenswerten Arten der Magerrasen zu bedrängen.

    Nachdem die aufwendigen Gehölzmaßnahmen weitgehend abgeschlossen sind, gilt es nun auf den hieraus entstandenen vegetationsfreien Stellen rasch Magerrasen zu entwickeln sowie die durch zunehmende Freizeitnutzung entstanden Schäden an den verbliebenen Magerrasen zu beheben. Hierzu erfolgt im Sommer die Übertragung von Pflanzensamen aus den artenreichsten Beständen des Eichenhains über das Mahdgut. Die Mahdgut-Übertragung ist ein bewährtes Verfahren zur Schaffung von artenreichen Wiesen und Magerrasen. Mangels ausreichendem Mahdgut aus dem Eichenhain kann dies immer nur in Teilabschnitten erfolgen. In Zukunft soll die Übertragung dann auch wieder – wie in früheren Zeiten – durch Weidetiere erfolgen, in deren Fell und Klauen eine Vielzahl von Samen und Kleintieren als blinde Passagiere mitwandern. 

    Naturschutzgebiet Eichenhain, Quelle: Dr. Ulrike Schuckert


  • Abteilung 10
    22.05.2019
    Sicherer Arzneimittel- und Betäubungsmittelverkehr / Regierungspräsident Reimer: „Unsere Arbeit dient der Arzneimittelsicherheit und dem Verbraucherschutz“
    Regierungspräsidium Stuttgart überwacht die pharmazeutischen Angelegenheiten im Bezirk

    ​Wer überprüft Betriebe, Krankenhäuser und Apotheken, in denen Arzneimittel hergestellt, geprüft, gelagert oder in den Verkehr gebracht werden? Was bedeutet die Überwachung des Arzneimittel- und Betäubungsmittelverkehrs? Wie viele Apotheken und Betriebe werden regelmäßig überprüft?

    Antworten auf diese Fragen kennt das Landesversorgungsamt des Regierungspräsidiums Stuttgart. Es ist die zuständige Behörde für die Überwachung des Arzneimittel- und Betäubungsmittelverkehrs im Stuttgarter Regierungsbezirk.

    „Um unsere Überwachungsaufgabe zu erfüllen, kontrollieren die zuständigen Kolleginnen und Kollegen bei Verdacht sowie regelmäßig und ohne Anlass sämtliche Betriebe und Krankenhäuser, in denen Arzneimittel hergestellt, geprüft, gelagert und in den Verkehr gebracht werden. Dabei werden sowohl die eigentlichen Herstellungsräume, Lagerräume und Prüflabore begangen als auch die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentationen und Protokolle gesichtet und bewertet. Unsere Arbeit dient der Arzneimittelsicherheit und dem Verbraucherschutz“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzt: „Die Arzneimittelüberwachung in Baden-Württemberg leistet einen sehr wichtigen Beitrag für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit sicheren Arzneimitteln. Das muss auch in Zukunft so bleiben. Das Land hat die Arzneimittelüberwachung in diesem und dem letzten Jahr um insgesamt 22 neue Stellen an den Regierungspräsidien aufgestockt. So schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit die Arzneimittelüberwachung in Baden-Württemberg auch in Zukunft trotz deutlich gestiegener Anforderungen ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.“

    In die Zuständigkeit der für diesen Bereich verantwortlichen elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stuttgarter Regierungspräsidiums fallen dabei etwa 850 öffentliche Apotheken und Krankenhaus-Apotheken, in denen auch Sterilarzneimittel wie Zytostatika-Lösungen hergestellt werden, sowie 66 Arzneimittel-Großhändler.

    Hierbei übersieht das Regierungspräsidium nicht, dass die Apotheken vor Ort, die eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln rund um die Uhr sicherstellen, wirtschaftlich oftmals nicht mehr die Rahmenbedingungen wie noch vor Jahren vorfinden und gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen – insbesondere hinsichtlich der allgemeinen Hygiene bei der Herstellung von Arzneimitteln und den Dokumentationspflichten bei Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln – weiter gestiegen sind. Bei der Überwachung und der Kontrolle der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sieht es auch die Notwendigkeit der Betriebe, wirtschaftlich auskömmlich arbeiten zu können.

    „Es ist mir ein Anliegen, dass die Bevölkerung mit sicheren Arzneimitteln versorgt wird und das bestehende flächendeckende Netz an Apotheken, gerade im ländlichen Raum, erhalten bleibt“, betont Reimer.

    Auch der Betäubungsmittelverkehr wird bei allen im Regierungsbezirk ansässigen Ärztinnen und Ärzten, Zahnärztinnen und -ärzten, Tierärztinnen und -ärzten, Tierkliniken und Krankenhäusern überwacht. Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf der Kontrolle der Methadon-Substitutionsbehandlungen opiatabhängiger Patientinnen und Patienten.

    Überdies kontrolliert das Regierungspräsidium Stuttgart auch die klinische Prüfung von Arzneimitteln bei rund 400 Prüfärztinnen und Prüfärzten. Hier geht es insbesondere darum, dass die klinischen Prüfungen unter Einhaltung aller vorgegebenen medizinischen, pharmazeutischen und ethischen Standards durchgeführt werden und keine Patientin und kein Patient unbegründet oder gar ohne seine Einwilligung mit noch nicht zugelassenen Arzneimitteln behandelt wird.

    Werden den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Missstände im Arzneimittel- und Betäubungsmittelbereich durch Patientinnen und Patienten, Verbraucherinnen und Verbraucher, Apothekerinnen und Apotheker, Ärztinnen und Ärzte oder durch die Mitteilung anderer Behörden bekannt, wird diesen konsequent nachgegangen. In der Regel werden umgehend anlassbezogene Kontrollen durchgeführt, wobei immer durch geeignete verwaltungsrechtliche Maßnahmen alles Notwendige unternommen wird, um die Missstände zu beseitigen. Bei wiederholten und schwerwiegenden Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen führt das Regierungspräsidium Stuttgart Bußgeldverfahren gegen die verantwortlichen Personen durch.

    Darüber hinaus werden von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig Arzneimittelproben gezogen und der amtlichen Untersuchung sowie Begutachtung zugeführt. Der Probenzug erfolgt dabei immer bei Verbraucherbeschwerden oder im Verdachtsfall, aber auch routinemäßig ohne konkreten Verdacht sowie an unterschiedlichen Abgabestellen. Durch das für die amtliche Arzneimitteluntersuchung zuständige Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhefestgestellten Qualitätsmängeln geht das Regierungspräsidium Stuttgart umgehend nach.

    „Das Regierungspräsidium Stuttgart dient somit auf vielfältige Weise konkret und unmittelbar der Arzneimittelsicherheit, dem Patientenwohl und dem Verbraucherschutz“, erklärt Regierungspräsident Reimer abschließend.

  • Abteilung 1
    22.05.2019
    Förderung des kommunalen Sportstättenbaus 2019: Förderbescheid des Landes für den Neubau Karl-Euerle-Sporthalle in Backnang übergeben (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Kommunale Sportstättenbauförderungsprogramm schafft optimale Bedingungen für den Schul- und Vereinssport“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute einen Förderbescheid in Höhe von 600.000 Euro für den Neubau der Karl-Euerle-Sporthalle an den Oberbürgerbürgermeister (OB) der Großen Kreisstadt Backnang, Dr. Frank Nopper.

    „Mit den Zuschüssen aus der Sportstättenbauförderung fördern wir nachhaltig den Schul- und Vereinssport. Ich freue mich sehr diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und damit die zukunftsfähige Entwicklung der Stadt zu unterstützen“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper freut sich, dass die Hartnäckigkeit der Stadt in Sachen der Landesförderung der Karl-Euerle-Halle belohnt wurde: „Wir sind dankbar für die Unterstützung und können die Gelder für Abbruch und Neubau der Karl-Euerle-Halle gut gebrauchen – auch wenn der Löwenanteil der auf rund 13 Millionen Euro geschätzten Baumaßnahme von der Stadt aus eigener Finanzkraft getragen werden muss.“ Gemeinderat und OB Nopper wollen – obwohl die Stadt beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ nicht zum Zug gekommen ist – dennoch schnellstmöglich bauen. Die neue Karl-Euerle-Halle wird von den Backnanger Schulen und Vereinen aufgrund der Unzulänglichkeiten der in die Jahre gekommenen bestehenden Halle heiß und innig herbeigesehnt.

    In diesem Jahr fördert das Land insgesamt 111 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von rund 18,4 Millionen Euro, auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen auf insgesamt 38 Projekte rund 7,1 Millionen Euro. Mit den Geldern werden Neubauten und die Sanierung von Sporthallen, Sportplätzen und Leichtathletikanlagen gefördert. Die Zuschüsse werden für Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen und damit vielseitig nutzbar sind.

    Hintergrundinformationen:
    Das Förderprogramm wurde am 13. Mai 2019 durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg bekannt gegeben und über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 4
    21.05.2019
    A 81 Engelbergtunnel: Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen und Ertüchtigung der Baustellenzufahrt ab Montag, 27. Mai 2019, 09:00 Uhr
    Halbseitige Sperrung der K 1657 (Leonberger Straße) mit Betrieb einer Lichtsignalanlage

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart muss ab Montag, 27. Mai 2019, 09:00 Uhr, Eingriffe in den Verkehr auf der K 1657 (Leonberger Straße) für die bereits laufende Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen des Engelbergtunnels vornehmen. Zeitgleich wird die Baustellenzufahrt zur Baustelleneinrichtungsfläche am Betriebsgebäude Nord ertüchtigt.

    Für die Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen muss im Bereich der Baustellenzufahrt zur Baustelleneinrichtungsfläche am Betriebsgebäude Nord eine Löschwasserleitung verlegt werden. Zeitgleich wird die Baustellenzufahrt ertüchtigt. Hierfür muss die K 1657 (Leonberger Straße) zwischen Gerlingen und Leonberg/Ditzingen im Bereich der Brücke über die A 81 auf einer Länge von rund 130 Metern halbseitig gesperrt und die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert werden. Die Verkehrsregelung im Bereich der halbseitigen Sperrung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage, sodass die K 1657 (Leonberger Straße) weiterhin in beiden Richtungen befahren werden kann. Eine Umleitung ist nicht erforderlich.

    Diese Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen dauern voraussichtlich vier Wochen. Insgesamt sind die Arbeiten zur Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen, die im Februar begonnen wurden, auf voraussichtlich rund sechs Monate angesetzt. Sie sollen Ende Juli 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Als Vorbereitung auf die ab September 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergtunnels muss die Löschwasserleitung aus dem Verkehrsraum der Tunnelröhren in die Medienkanäle unterhalb der Fahrbahn verlegt werden. Durch diese Verlegung wird die Tunnelsicherheit maßgeblich erhöht. Durch diese Baumaßnahme kann unter anderem zuverlässig verhindert werden, dass die Löschwasserleitung durch Unfälle im Tunnelbereich beschädigt wird. Außerdem werden Feuerwehrhydranten außerhalb des Tunnels neu errichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.05.2019
    L 1025: Sanierung der historischen Jagstbrücke in Heimhausen (Hohenlohekreis)
    Beginn der Arbeiten am Montag, 27. Mai 2019 / Dauer voraussichtlich sechs Wochen

    ​Am Montag, 27. Mai 2019, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Sanierung der Flügelwände der historischen und denkmalgeschützten Jagstbrücke in Heimhausen. Die Arbeiten sind für die Standsicherheit erforderlich und werden voraussichtlich sechs Wochen andauern.

    Zur Durchführung der Arbeiten wird der Jagstmühlenweg vom Einmündungsbereich bis zur Hausnummer 1 gesperrt. Die Zufahrt zu den Gebäuden des Jagstmühlenweges wird während der Bauzeit über den parallel laufenden Feldweg erfolgen. Der Verkehr auf der L 1025/Berndshöfer Straße wird hierdurch nur geringfügig beeinträchtigt.

    Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund 60.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.05.2019
    A 8 Anschlussstelle Aichelberg: Behebung kurzfristiger Fahrbahnschäden an der Betonfahrbahn (LK Göppingen)
    Nachtbaustelle von Montag, 27. Mai, auf Dienstag, 28. Mai, sowie von Dienstag, 28. Mai, auf Mittwoch, 29. Mai 2019

    ​Vergangene Woche hatte das Regierungspräsidium Stuttgart zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit begonnen, auf der Fahrbahn der A 8 in Richtung Stuttgart Schäden auf der Betonfahrbahn zu beheben. Aufgrund der nächtlichen Temperaturen konnte die Maßnahme nicht abgeschlossen werden, sodass von Montag, 27. Mai, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch, 29. Mai 2019, 06:00 Uhr, jeweils nachts die Arbeiten fortgesetzt werden. Grund für die Arbeiten ist, dass die Betonplatten gerissen sind und daher kurzfristig erneuert werden müssen. Hierfür muss auch die Auffahrtsrampe an der K 1427 (Aichelberg – Holzmaden) zur A 8 von während des Maßnahmenzeitraums von 20:00 Uhr bis etwa 02:00 Uhr gesperrt werden (Nachtbaustelle).

    Tagsüber stehen alle Fahrstreifen zur Verfügung, die Arbeiten werden nur nachts durchgeführt.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die von Aichelberg nach Stuttgart fahren wollen, müssen über Holzmaden-Jesingen zur Anschlussstelle Kirchheim Ost fahren und dort wieder auf die Autobahn auffahren. Hierbei handelt es sich um die offizielle ausgeschilderte Umleitung (U 10).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.  

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    20.05.2019
    B 297: Ersatzneubau Bahnbrücke in Göppingen Faurndau (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung Stuttgarter Straße und Lehlestraße/Salamanderstraße von Montag, 27. Mai 2019, bis Oktober 2020

    Das Regierungspräsidium Stuttgart muss ab Montag, 27. Mai 2019, morgens, aufgrund des anstehenden Ersatzneubaus der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau die B 297 im Bereich Stuttgarter Straße und Lehlestraße/Salamanderstraße bis voraussichtlich Oktober 2020 voll sperren.

    Mit dieser Maßnahme setzt das Regierungspräsidium Stuttgart den Umbau der B 297 in der Ortsdurchfahrt Göppingen-Faurndau um. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes der bestehenden Brücke über die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm muss diese abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Straßenbrücke über das ehemalige Gleis nach Schwäbisch Gmünd wird ersatzlos abgebrochen.

    Der Straßenverkehr und die Buslinien müssen über die gesamte Bauzeit umgeleitet werden. Die Umleitung führt in Göppingen über die Christian-Grüninger-Straße auf die B 10 (Anschlussstelle GP-Zentrum/West) und in Faurndau und Uhingen über die Stuttgarter Straße/Ulmer Straße ebenfalls auf die B 10 (Anschlussstelle Uhingen). Diese Umleitungen werden ausgeschildert.

    Informationen zur Umleitung der Buslinien werden durch das Landratsamt Göppingen veröffentlicht. Informationen finden Sie unter www.filsland.de.

    Auf der B 10 im Bereich der Anschlussstelle GP-Zentrum/West in Fahrtrichtung Ulm finden ab Mittwoch, 22. Mai 2019, vorbereitende Arbeiten statt, sodass voraussichtlich bis Freitag, 24. Mai 2019, jeweils in der verkehrsärmeren Zeit zwischen 09:00 und 15:00 Uhr die zwei zur Verfügungen stehenden Fahrstreifen auf einen reduziert werden müssen.

    Mit der Baumaßnahme wird die B 297 neu trassiert und das Brückenbauwerk an die aktuellen Standards angepasst. Außerdem wird – als Teil der Baumaßnahme – die bestehende Kreuzung mit der Lehlestraße neu gestaltet, sodass sie sich künftig mit der K 1410 kreuzen wird. Dies geschieht, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Hierzu wird zusätzlich die Lehlestraße ab Januar 2020 bis voraussichtlich Oktober 2020 voll gesperrt.

    Die neue Brücke an der B 297 über die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm wird südlich der bestehenden Brücke erstellt.

    Die Kosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf rund 14,7 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    20.05.2019
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Udo Glatthaar in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht OB Glatthaar zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit/Reimer übergibt zwei Kindergarten-Förderbescheide

    Heute Abend (20. Mai) wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Bad Mergentheim, Udo Glatthaar, feierlich in sein Amt wieder eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm einen gelungenen Start in eine erfolgreiche zweite Amtszeit.
     
    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:
     
    Zunächst darf ich Ihnen, Herrn Udo Glatthaar, die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung übermitteln, denen ich mich persönlich und im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RP Stuttgart anschließe. Ich glaube, auch mit Blick auf Ihr sehr gutes Wahlergebnis, Sie haben sich das verdient, lieber Herr Glatthaar.
     
    Die Zusammenarbeit zwischen uns und unseren Kolleginnen und Kollegen war in Ihrer ersten Amtsperiode sehr gut – das kann ich für alle meine Referate im Regierungspräsidium sagen.
     
    Sie haben in Ihrer vergangenen Amtsperiode einiges investiert, beispielsweise in Stadtentwicklung und Infrastruktur – unterstützt durch Fördermittel aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 1,3 Millionen. Sie haben somit für das zukünftige Bad Mergentheim viel getan. Viel Arbeit hatten Sie auch in die Bewerbung Bad Mergentheims als Veranstaltungsort für die Landesgartenschau 2026 investiert. Sie wollten die Landesgartenschau erstmals überhaupt in den Main-Tauber-Kreis holen. Im Sommer 2019 wird es nun eine weitere Bewerbungsrunde für die Gartenschauen nach 2030 geben. Ich wünsche Ihnen für die erneute Bewerbung viel Erfolg.
     
    Das Land – und insbesondere das Regierungspräsidium – hat den ländlichen Raum im Blick. Die Strukturförderung ist ein wichtiges Instrument, um Projekte im ländlichen Raum zu unterstützen. Rund 1,4 Millionen Euro an ELR-Fördermitteln, also aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, sind in den vergangenen vier Jahren überwiesen worden. Insgesamt konnten so 21 Projekte in der Stadt und in neun Stadtteilen gefördert werden. Mit dieser finanziellen Unterstützung durch das Land sind in acht Unternehmen außerdem mehr als 20 neue Arbeitsplätze entstanden.
     
    Nun möchte ich den Fokus noch auf einen Bereich legen, den ich als sehr wichtig für unsere Gesellschaft erachte. Wenn wir die Gesellschaft zukunftsfähig aufstellen wollen, müssen wir bei den Kindern ansetzen – zum Beispiel in den Kindergärten. Die Stadt Bad Mergentheim reagiert mit dem Ausbau von Plätzen für die Kinderbetreuung ab der Geburt bis zum Schuleintritt auf die steigenden Kinderzahlen in der Kommune und schafft damit die Grundlage für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie leisten damit auch einen Beitrag zur Teilhabe von Kindern aus unterschiedlichen sozialen Umfeldern.
     
    Daher komme ich heute nicht mit leeren Händen zu Ihrer Wiederverpflichtung. Ich habe zwei Bewilligungsbescheide in Höhe von 123.500 Euro für den Kindergarten Sankt Theresia in Markelsheim und 182.450 Euro für den Kindergarten in Edelfingen dabei.
     
    Kinder sind ein großes Thema in Bad Mergentheim. Sie sorgen sich sehr um Ihre Schulen und investieren in den Schulhausausbau und in die Schulsanierung. In 2018 konnte die Grundschule Ottmar-Schönhuth mit 218.000 Euro und in 2019 die Grundschule in Edelfingen mit 317.000 Euro Fördermitteln berücksichtigt werden. Gleichzeitig sind Sie auch mit den Planungen für einen Grundschulneubau in der Innenstadt beschäftigt. Dafür spreche ich Ihnen meine Anerkennung aus, denn das sind entscheidende und zukunftsorientierte Investitionen. 
     
    Lieber Herr Glatthaar, ich wünsche Ihnen für Ihre zweite Amtszeit alles erdenklich Gute. Ich kann Ihnen zusichern, dass das Regierungspräsidium weiterhin gut und vertrauensvoll mit Ihnen zusammen arbeiten wird und wir für Ihre Anliegen ein offenes Ohr haben.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Udo Glatthaar wurde im ersten Wahlgang am 24. Februar 2019 bei einer Wahlbeteiligung von 30,6 Prozent mit 93,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erneut zum Oberbürgermeister von Bad Mergentheim gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.
     
    Informationen zu den verschiedenen Förderbereichen finden Sie im Themenportal Förderprogramme.
  • Abteilung 4
    17.05.2019
    B 19: Verbesserung im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen (Ostalbkreis) / Durchführung von Restarbeiten an Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen von Mittwoch, 22. Mai, bis Freitag, 24. Mai 2019
    Halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Februar diesen Jahres die Hauptarbeiten beim Neubau der Einfädelungsspuren an der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen abgeschlossen. Ziel war es, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu erhöhen.

    Ab Mittwoch, 22. Mai 2019, werden ab etwa 7:00 Uhr die noch ausstehenden Restarbeiten im Bereich der Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen durchgeführt. Dabei werden die Absturzsicherung neu montiert und die Straßenmarkierung verbessert. Die Auffahrmöglichkeit auf die B 19 in Fahrtrichtung Aalen ist trotz Sperrung der Einfädelspur während der Bauarbeiten zu jeder Zeit möglich. Aufgrund der halbseitigen Verkehrsführung kann es zu Beeinträchtigungen und Staus kommen.

    Die Bauarbeiten sollen bis Freitag, 24. Mai 2019, nachmittags abgeschlossen sein.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.05.2019
    L 1037: Sanierung der Jagstbrücke bei Elpershofen zwischen Gerabronn und der Anschlussstelle A 6 Wolpertshausen (LK Schwäbisch Hall) / Instandsetzung des Überbaues mit Abdichtung und Fahrbahnbelägen
    Beginn des 2. Bauabschnittes am Mittwoch, 22. Mai 2019

    Seit Anfang Oktober 2018 saniert das Regierungspräsidium Stuttgart die Jagstbrücke an der L 1037 (Landkreis Schwäbisch Hall) vom Jagstbogen bis über den Mühlkanal. Hierbei wird der Fahrbahnbereich komplett neu aufgebaut. Für die einzelnen Bauphasen sind halbseitige Sperrungen der Fahrbahn notwendig.

    Aufgrund der Witterungsverhältnisse musste der zweite Bauabschnitt in das Jahr 2019 verschoben werden, um die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren und um eine halbseitige Sperrung über die Wintermonate auszuschließen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Mittwoch, 22. Mai 2019, mit den Arbeiten im Bereich des zweiten Bauabschnitts beginnen. Abhängig von der Witterung sollen die Arbeiten bis voraussichtlich Freitag, 19. Juli 2019, abgeschlossen sein. Auch die zweite Bauphase wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt. Eine Restfahrbahnbreite von drei Metern steht während der Bauzeit den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zur Verfügung.

    Der Bund als Baulastträger investiert für die Brückeninstandsetzung insgesamt rund 500.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Eine Besonderheit der Natursteinbrücke, die aus dem Jahr 1866 stammt und im Jahr 1957 wiederaufgebaut wurde, ist, dass sie aus drei Stahlbetonbögen und zwei Natursteinbögen besteht – jedoch als zusammenhängendes Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 101 Meter wahrgenommen wird.

  • Abteilung 5
    16.05.2019
    Einweihung einer Bodenstele und eines geologischen Pfads in Remshalden am 21. Mai 2019 (Rems-Murr-Kreis)
    Pressetermin mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Bürgermeister Reinhard Molt

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der neu gestaltete geologische Pfad in der Gemeinde Remshalden ist um eine besondere Attraktion reicher: Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Bürgermeister Reinhard Molt und der Heimatverein Buoch e. V. werden bei einer kleinen Veranstaltung die neu installierte Bodenstele einweihen und der Öffentlichkeit vorstellen.
     
    Wir laden Sie als Pressevertreterin beziehungsweise als Pressevertreter herzlich zu diesem Pressetermin ein:
     
    Dienstag, 21. Mai 2019, um 16:30 Uhr,
    Bodenstele in den Weinbergen oberhalb von Remshalden
    (Anfahrtsskizze inklusive Markierung der Bodenstele liegt bei)
     
    Die Bodenstele, integriert in den Geologischen Pfad des Heimatvereins Buoch e. V., gibt Aufschluss über zwei völlig unterschiedliche Böden auf der Gemarkung Remshalden. Eines der Bodenprofile stammt aus dem Weinberg westlich von Grunbach, das andere aus einer Wiese nahe dem Remsufer.
     
    Die Bodenstele ist ein Beitrag des Regierungspräsidiums Stuttgart, um auf den Wert und die Vielfalt unserer Böden aufmerksam zu machen. Sie ergänzt somit den vom Heimatverein Buoch e. V. angelegten Geologischen Pfad, der in ehrenamtlicher Leistung zur Remstal-Gartenschau rundum erneuert wurde.
     
    Hinweis: Die Gemeinde Remshalden bietet vor dem offiziellen Pressetermin die Möglichkeit, bei einer geführten Wanderung entlang des Geologischen Pfades zur Bodenstele zu wandern (etwa 3 Kilometer). Treffpunkt für diese Wanderung ist um 14:30 Uhr im Bürgerpark Remshalden.
     
    Im Anschluss an die Einweihung der Bodenstele kann die geologische Wanderung bis nach Remshalden-Buoch fortgesetzt werden (rund 2 Kilometer). Dort hat der Heimatverein Buoch e. V. im Museum im Hirsch mit der Sonderausstellung „Darauf stehen wir! Böden, Gesteine und Fossilien“ einen Ausklang vorbereitet.
     
    Fragen zur Wanderung beantwortet gerne Brigitte Becker, Bürgermeisteramt der Gemeinde Remshalden, unter 07151/9731-1001.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für Rückfragen steht Ihnen die RPS-Pressestelle unter 0711/904-10002 gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium Stuttgart
     
    Anlage:

  • Abteilung 5
    16.05.2019
    Luftreinhaltung: 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Ludwigsburg / Öffentliche Auslegung des Entwurfs vom Montag, 20. Mai, bis Mittwoch, 19. Juni 2019
    Schriftliche Stellungnahmen bis Mittwoch, 3. Juli 2019, möglich

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart schreibt derzeit den Luftreinhalteplan für die Stadt Ludwigsburg aufgrund der gemessenen Überschreitungen des Immissionsgrenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) zur Verbesserung der Luftqualität fort.

    Der Planentwurf wird zur allgemeinen Einsichtnahme von Montag, 20. Mai, bis Mittwoch, 19. Juni 2019, bei der Stadt Ludwigsburg und beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt. Schriftliche Stellungnahmen zum Entwurf der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Ludwigsburg sind gegenüber dem Regierungspräsidium bis Mittwoch, 3. Juli 2019, möglich. Während dieses Zeitraums eingegangene Stellungnahmen fließen in die Entscheidung über den Plan mit ein.

    Der Planentwurf enthält folgende Maßnahmen:

    M 1    Einführung einer adaptiven Netzsteuerung
    M 2    Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Friedrichstraße
    M 3    Einsatz von Filtersäulen (Filter Cubes)

    Nähere Informationen können dem Entwurf des Luftreinhalteplans entnommen werden. Dieser liegt im genannten Zeitraum bei der Stadt Ludwigsburg, Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstr. 5, 71638 Ludwigsburg zu folgenden Öffnungszeiten aus:
    Montag bis Mittwoch     8:00 bis 16:00 Uhr
    Donnerstag                 8:00 bis 17:30 Uhr
    Freitag                        8:00 bis 12:00 Uhr

    Ebenfalls einzusehen ist der Planentwurf während der Dienstzeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073, sowie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de.

    Anlage:
    Bekanntmachungstext (PDF, 19 KB)

  • Abteilung 2
    15.05.2019
    Planfeststellungsverfahren für den Umbau und die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Wunnenstein-West
    Erörterungstermin am Mittwoch, 5. Juni 2019, in der Tiefenbachhalle in Auenstein

    Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den Umbau und die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Wunnenstein-West einen Erörterungstermin durchführen. Dieser findet statt am

    Mittwoch, 5. Juni 2019, ab 09:30 Uhr, in der Tiefenbachhalle Auenstein Ochsenweg 1, 74360 Ilsfeld-Auenstein (Landkreis Heilbronn).

    Der Einlass zum Erörterungstermin ist ab 9:00 Uhr.

    Der Erörterungstermin ist grundsätzlich nicht öffentlich. Sofern die Beteiligten jedoch nicht widersprechen, wird das RPS die Öffentlichkeit zulassen.

    Der Erörterungstermin einschließlich der vorgesehenen Tagesordnung wird vorher ortsüblich und öffentlich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich auf der Internetseite des RPS unter Bekanntmachungen Aktuelle Erörterungstermine abrufbar.

    Die Pläne lagen von 6. Juni 2016 bis 5. Juli 2016 beim Bürgermeisteramt Ilsfeld zur Einsichtnahme aus. Die Einwendungsfrist endete am 19. Juli 2016. Gegen das genannte Vorhaben sind beim RPS von privater Seite unter anderem Unterschriftenlisten mit knapp 800 gesammelten Unterschriften eingegangen. Von Behörden und Vereinigungen wurden 23 Stellungnahmen abgegeben. Im März 2019 wurde ein Änderungsverfahren durchgeführt, dass den Austausch einer Maßnahmenfläche im landschaftspflegerischen Begleitplan umfasste.

    Der weitere Verlauf des Planfeststellungsverfahrens sieht vor, dass das RPS im Anschluss an den Erörterungstermin den gesamten Verhandlungsstoff auswerten und nochmals alle für und gegen das Vorhaben sprechenden Gesichtspunkte gegenüberstellen wird, um so auf einer gesicherten Grundlage eine Abwägungsentscheidung treffen zu können. 

    Bekanntmachungstext (pdf, 93 KB)

  • Abteilung 7
    15.05.2019
    Nicole Stockmann ist neue Leiterin des Gymnasiums I im Ellental in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg)
     Bestellung Nicole Stockmann – Aufnahme bei der gestrigen Bestellung mit Thomas Heckert (Quelle: RP Stuttgart)

    ​Das Gymnasium I im Ellental Bietigheim-Bissingen hat seit gestern (14. Mai 2019) eine neue Schulleiterin. Studiendirektorin Nicole Stockmann trat die Nachfolge von Gerda Grawunder an, die am Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand gegangen ist.

    Die neue Schulleiterin erhielt gestern in Bietigheim-Bissingen vom zuständigen Referenten im Regierungspräsidium Stuttgart, Thomas Heckert, ihr Bestellungsschreiben und wurde dem Lehrerkollegium vorgestellt.

    Stockmann, 1975 im Siegerland (Rheinland-Pfalz) geboren, studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die Fächer Englisch und Biologie. Nach dem Zweiten Staatsexamen wurde sie 2008 in den Schuldienst des Landes eingestellt und dem Friedrich-List-Gymnasium Asperg zugewiesen. Dort war sie in den vergangenen sechs Jahren außerdem als Abteilungsleiterin in der erweiterten Schulleitung tätig.

  • Abteilung 7
    15.05.2019
    Schubart-Gymnasium Aalen (Ostalbkreis): neuer naturwissenschaftlicher Fachklassentrakt eingeweiht
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Intelligente Technik, nachhaltige Materialien und Architektur, die zum Lernen einladen“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute den neuen naturwissenschaftlichen Fachklassentrakt am Schubart-Gymnasium Aalen eingeweiht. Nach knapp zweijähriger Bauzeit kann der Schulbetrieb in den neuen Räumen aufgenommen werden. Der 5,4 Millionen Euro teure Bau wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Schulbauförderprogramms mit 893.000 Euro gefördert. Den größeren Teil der Kosten übernimmt die Stadt Aalen als Schulträger.

    In die Planungen für den Neubau waren die Schulleiterin Christiane Dittmann sowie die Lehrkräfte der naturwissenschaftlichen Fächer von Anfang an einbezogen. Unter der Federführung des Architekten Bernd Liebel entstand ein Erweiterungsbau, der durch seine Konzeption auf das Stammgebäude des Schubart-Gymnasiums – den denkmalgeschützten Bonatzbau aus dem Jahr 1912 – abgestimmt ist.

    „Das neue Null-Energie-Gebäude gibt ein richtungsweisendes Beispiel für umweltbewusstes und nachhaltiges Bauen. Diese Ausrichtung passt zum Schubart-Gymnasium Aalen mit seinen vielfältigen Aktivitäten im Bereich Umwelt, das am 20. November 2018 erneut mit dem Umweltzertifikat, dem sogenannten ‚Grünen Aal‘, der Stadt Aalen ausgezeichnet wurde und seit 6. Februar 2019 UNESCO Geoparkschule ist“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Der Erweiterungsbau sei so konzipiert, dass er nur so viel Energie benötige wie er selbst verbrauche. Dazu würden beispielsweise die effiziente und kompakte Bauweise sowie die Stromgewinnung durch Photovoltaik beitragen. Zudem nutzt ein integrales Klimakonzept die natürlichen Quellen wie Licht und Erdwärme, so Reimer weiter.

    Der Stuttgarter Regierungspräsident betonte in seinem Grußwort am Schubart-Gymnasium in Aalen, dass der neue Fachklassentrakt ein optimales Lernklima biete: ein energetisches Lüftungskonzept sorge mit einer zusätzlichen Frischluftversorgung während des Unterrichts für eine hervorragende Luftqualität und entsprechend ausgestattete Räume würden eine Atmosphäre bieten, die zum Lernen und zur Bildungsvermittlung einladen. „Es ist nicht nur die intelligente Technik, sondern auch die Innengestaltung der Räume mit ökologisch nachhaltigen Materialien, die die Schülerinnen und Schüler zum Lernen motivieren“, sagte der Regierungspräsident.

    „Der neue Fachklassentrakt ist nicht nur für das Schubart-Gymnasium eine große Bereicherung, sondern bedeutet für den Schulstandort Aalen eine weitere Stärkung. Mit der Fertigstellung sind wir bei unserem Schulbauprogramm einen großen Schritt weiter gekommen. Insgesamt investiert die Stadt Aalen rund 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Sanierung ihrer Schulinfrastruktur. Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes sind diese Investitionen nicht zu stemmen und wir sind deshalb sehr dankbar für den Landeszuschuss. Angesichts der vielfältigen Anforderungen gerade im Bildungs- und Betreuungsbereich von Ganztagesbetrieb über Inklusion bis zu Medienoffensive und Bauunterhaltung sind die Kommunen als Schulträger auf eine Unterstützung des Landes angewiesen“, betonte Thilo Rentschler, Oberbürgermeister der Stadt Aalen.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zur „Grünen Aal“-Auszeichnungen sind auf der Internetseite des Schubart-Gymnasiums abrufbar.
    Informationen zur „Geopark-Schulen“-Auszeichnung gibt es auf der Interseite des Landratsamts Ostalbkreis.

  • Abteilung 5
    14.05.2019
    1,2 Millionen Euro Landesmittel für die Abwasserbeseitigung im Sulmtal (Landkreis Heilbronn)
    Regierungspräsident Reimer: „Die Landesförderung ermöglicht eine effizientere Abwasserreinigung und führt außerdem zu einem nachhaltigen Gewässerschutz“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute grünes Licht für Landesmittel in Höhe von 1.202.300 Euro zur Ertüchtigung von zwölf Anlagen zur Behandlung von Regenwasser im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Gruppenkläranlage Sulmtal (Landkreis Heilbronn) gegeben. Bei dieser Ertüchtigung werden die Regenwasserbehandlungsanlagen mit den neuesten Mess-, Steuer- und Regeltechniken sowie die Leitwarte der zentralen Verbandskläranlage in Ellhofen nachgerüstet. Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro, sodass durch die Förderung durch das Land Baden-Württemberg die Mitgliedsgemeinden Ellhofen, Lehrensteinsfeld, Löwenstein und Obersulm rund 1,8 Millionen Euro leisten. Die Baumaßnahmen sollen voraussichtlich im August 2020 abgeschlossenen sein.

    „Die Nachrüstung und Anpassung der Regenwasserbehandlungsanlagen ist eine Investition in den Umweltschutz. Durch die Ertüchtigung der Anlagen wird es besser als bislang möglich sein, gering belastetes Regenwasser nach der Reinigung in das Gewässersystem der Sulm einzuleiten, während stärker belastetes Regenwasser der zentralen Kläranlage in Ellhofen zugeführt wird“, erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der heutigen Förderzusage des Landes: „Mess-, Steuer- und Regeltechnik auf dem neuesten digitalen Stand schafft beste Voraussetzungen für einen optimalen Betrieb der Regenwasserbehandlung. Die Messungen sind auch Grundlage, um das gesamte Abwassersystem im Einzugsgebiet des Gruppenklärwerks Sulmtal optimal abzustimmen und die Gewässerbelastung weiter zu reduzieren.“

    Der Zweckverband Gruppenklärwerk Sulmtal reinigt auf der zentralen Kläranlage in Ellhofen mit einer Ausbaugröße von 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern das Abwasser der fünf Mitgliedsgemeinden Ellhofen, Lehrensteinsfeld, Löwenstein, Obersulm und Weinsberg. Dazu betreibt der Verband insgesamt 75 Regenwasserbehandlungsanlagen.

  • Abteilung 4
    14.05.2019
    L 1001: Neue Stützmauern entlang der Landesstraße zwischen Niederstetten, Ortsteil Vorbachzimmern, und Laudenbach (Main-Tauber-Kreis)
    Baufortschritt an den Natursteinwänden / Land investiert rund 130.000 Euro
     Sanierung beziehungsweise Neubau von zwei Natursteinwänden zwischen Niederstetten, Ortsteil Vorbachzimmern, und Laudenbach (Quelle: RPS)

    ​Am Ortsausgang von Vorbachzimmern in Richtung Laudenbach saniert das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) seit 23. April 2019 zwei Stützmauern aus Natursteinen. Der Zustand der Mauern war schlecht; es bestand die Möglichkeit, dass sie einfallen. Die Mauern werden daher komplett abgetragen und mit mehr Abstand zum Straßenrand neu gemauert. Inzwischen wurden die ersten 40 Meter neu errichtet. Insgesamt werden zwei Stützmauern mit einer Länge von knapp 100 Meter saniert. Die Stützmauern dienen zur Absicherung der Böschung und sind zugleich Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

    Die neu errichteten Mauern werden aus den Steinen der zuvor abgebrochenen Mauern und aus Steinen, die aus früheren Abbrüchen stammen, gemauert. Das verwendete Verfahren entspricht dem der Feldmaurer aus der Vergangenheit, das heißt, die Steine werden in reiner Handarbeit verarbeitet. Die Mauern werden nicht mit Mörtel gebaut, sondern mit einer sogenannten Hintermauerung versehen. Die Stabilität erhalten sie, indem die Mauersteine im Hintergrund untereinander verspannt werden. Hierdurch entstehen Hohlräume, die einen Lebensraum für viele verschiedene Lebewesen bieten.

    Das RPS hatte die Arbeiten im vergangenen Jahr für rund 130.000 Euro vergeben.

    Für die Instandsetzungsarbeiten ist die Verbindungsstraße zwischen Vorbachzimmern und Laudenbach seit Dienstag, 23. April 2019, bis voraussichtlich Freitag, 21. Juni 2019, voll gesperrt. Eine Umleitung über die K 2862 Ortsteil Ebertsbronn und die K 2864 Ortsteil Wermutshausen ist ausgeschildert. Die Zufahrt nach Haagen aus Richtung Laudenbach bleibt erhalten.

    Das Regierungspräsidium bittet weiterhin die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner an den Umleitungsstrecken um Verständnis für die unvermeidliche Vollsperrung und die damit verbundenen Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    14.05.2019
    Fachtagung zur Mittelalterarchäologie in Ulm (Alb-Donau-Kreis)
    Einladung zum öffentlichen Abendvortrag Stadthaus Ulm am 16. Mai 2019 um 18:00

    ​Vom 15. Mai bis 17. Mai 2019 tagt die Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelal-ters und der Neuzeit, die Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Archäologie des Mittelalters im Ulmer Stadthaus.

    Das Thema der internationalen archäologischen Fachtagung lautet „Die konstruierte Landschaft: Befunde und Funde zu anthropogenen Geländeveränderungen in Mittelalter und früher Neuzeit“, an der sich das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungs-präsidium Stuttgart als Kooperationspartner beteiligt.

    Inhaltlich beschäftigt sich die Tagung mit den naturräumlichen Veränderungen, die der Mensch insbesondere seit dem Mittelalter vorgenommen hat, um die Landschaft seinen Bedürfnissen anzupassen. In der Regel nutzte der Mensch das bestehende Gelände und nahm bei der Planung und Realisierung von Arealen, Infrastrukturmaßnahmen und Bau-werken Rücksicht auf das Gelände. Oft ließen sich die naturräumlichen Vorgaben aber nicht mit den gewünschten Vorhaben in Einklang bringen. Dies führte schon sehr früh zu teils massiven Umgestaltungen des Geländes, die sich immer wieder archäologisch erfas-sen lassen.

    Als Teil der Tagung findet am 16. Mai 2019, 18:00 Uhr, im Stadthaus Ulm (Münsterplatz 50, 89073 Ulm) ein öffentlicher Abendvortrag statt.

    Informationen zur Tagung sind auf der LAD-Internetseite abrufbar.
     
    Informationen zum Abendvortrag „Die Kulturlandschaft der Ulmer Alb: ein Produkt von Natur, Gesellschaft und Politik“:

    Der Vortragende Prof. Dr. Rainer Schreg stammt gebürtig aus Göppingen und lehrt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit.

    Inhaltlich konzentriert sich der Vortrag auf das ehemalige Territorium der Reichsstadt Ulm, das sich quer über die Schwäbische Alb erstreckte. Dies war größtenteils altes Siedlungs-land, das durch Dörfer geprägt wurde, aber auch einige Landstädte wie Geislingen an der Steige mit einschloss. Stadtentwicklung und Kulturlandschaftsgeschichte greifen hier viel-fältig ineinander. Der Vortrag zeigt einige Facetten dieser Mensch- Umweltbeziehungen von der Völkerwanderungszeit bis in die Neuzeit auf.

    Zu dem spannenden Vortrag ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

  • Abteilung 4
    14.05.2019
    A 8 Anschlussstelle Aichelberg: Behebung kurzfristiger Fahrbahnschäden an der Betonfahrbahn (LK Göppingen)
    Nachtbaustelle von Mittwoch, 15. Mai, bis Samstag 18. Mai 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart muss zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit von Mittwoch, 15. Mai, 20:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 18. Mai 2019, 06:00 Uhr (Nachtbaustelle) kurzfristig auf der Fahrbahn der A 8 in Richtung Stuttgart Schäden auf der Betonfahrbahn beheben lassen. Die Betonplatten sind gerissen und müssen daher kurzfristig erneuert werden. Hierfür muss auch die Auffahrtsrampe an der K 1427 (Aichelberg – Holzmaden) zur A 8 während des Maßnahmenzeitraums von 20:00 Uhr bis etwa 02:00 Uhr gesperrt werden (Nachtbaustelle).

    Tagsüber stehen alle Fahrstreifen zur Verfügung, die Arbeiten werden nur nachts durchgeführt.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die von Aichelberg nach Stuttgart fahren wollen, müssen über Holzmaden-Jesingen zur Anschlussstelle Kirchheim Ost fahren und dort wieder auf die Autobahn auffahren. Hierbei handelt es sich um die offizielle ausgeschilderte Umleitung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    10.05.2019
    A 81 Engelbergtunnel: Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen und Ertüchtigung Standstreifen ab Montag, 13. Mai 2019, 08:00 Uhr
    Geschwindigkeitsbeschränkung und Sperrung Standstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart muss ab Montag, 13. Mai 2019, 08:00 Uhr, Eingriffe in den Verkehr für die bereits laufende Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen des Engelbergtunnels vornehmen. Zeitgleich wird der Standstreifen im Bereich der Betriebsumfahrt Nord ertüchtigt. Mit diesen Arbeiten wurde bereits im Februar 2019 begonnen, ohne in den Verkehr eingreifen zu müssen.

    Für die Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen muss im Bereich der Betriebsumfahrt Nord in Fahrtrichtung Heilbronn eine Löschwasserleitung verlegt werden. Hierfür muss der Standstreifen gesperrt und die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Heilbronn am Tunnelausgang während der Arbeiten aus Sicherheitsgründen auf 60 Stundenkilometer reduziert werden. Die Sperrung des Standstreifens erfolgt mit einer transportablen Schutzeinrichtung. Parallel dazu wird der Standstreifen in diesem Bereich ertüchtigt. Diese Arbeiten mit Verkehrseinschränkungen dauern voraussichtlich acht Wochen. Insgesamt sind die Arbeiten zur Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen, die im Februar begonnen wurden, auf voraussichtlich rund sechs Monate angesetzt. Sie sollen Ende Juli 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Als Vorbereitung auf die ab September 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergtunnels muss die Löschwasserleitung aus dem Verkehrsraum der Tunnelröhren in die Medienkanäle unterhalb der Fahrbahn verlegt werden. Durch diese Verlegung wird die Tunnelsicherheit maßgeblich erhöht. Durch diese Baumaßnahme kann unter anderem zuverlässig verhindert werden, dass die Löschwasserleitung durch Unfälle im Tunnelbereich beschädigt wird. Außerdem werden Feuerwehrhydranten außerhalb des Tunnels neu errichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    09.05.2019
    Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern / Regierungspräsidium führt Planänderungsverfahren durch
    Auslegung der Planunterlagen von 20. Mai bis einschließlich 19. Juni 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern ein Planänderungsverfahren durch. Vorhabenträgerin ist die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB AG).

    Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens, das im März 2017 eingeleitet wurde, ist die Verlängerung der S-Bahnstrecke von Filderstadt-Bernhausen nach Neuhausen auf den Fildern. Derzeit endet die S-Bahn der Linie S2 am Bahnhof Filderstadt in Filderstadt-Bernhausen. Die Neubaustrecke der S-Bahn soll in Filderstadt-Bernhausen in einem neuen Tunnel und anschließend auf der ehemaligen Filderbahntrasse teilweise in einer Troglage (abgesenkt) verlaufen. Sie soll über einen Haltepunkt in Sielmingen im Bereich der Bahnhofstraße sowie einen Bahnhof in Neuhausen westlich der Wilhelmstraße zwischen Bahnhofstraße und Robert-Bosch-Straße verfügen.

    Von Bernhausen bis zur Gemarkungsgrenze zwischen Sielmingen und Neuhausen soll die S-Bahnstrecke zweigleisig, wenige Meter nach der Grenze auf Gemarkung Neuhausen dann eingleisig verlaufen. In Neuhausen wird die eingleisige Strecke etwa 380 Meter auf drei Gleise erweitert, bevor sie an Prellböcken westlich der Wilhelmstraße endet. Es ist vorgesehen, die heute in Filderstadt-Bernhausen endenden Züge künftig bis nach Neuhausen zu führen. Um Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch das Vorhaben soweit wie möglich zu vermeiden beziehungsweise zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen wie die Vergrämung von bodenbrütenden Vogelarten, die Vergrämung und Umsiedlung von Zauneidechsen, die Aufwertung von Habitatflächen für Zauneidechsen, die Pflanzung von Bäumen sowie Maßnahmen zur Gewässerrenaturierung am Bombach vorgesehen.

    Die SSB AG hat im Zuge des Verfahrens ihre Planung überarbeitet und mehrere Planänderungen vorgesehen. Unter anderem soll es tagsüber voraussichtlich bis Neuhausen zu einer Verdichtung des S-Bahn-Angebotes auf einen 15-Minuten-Takt kommen. Die Neubaustrecke soll dabei als Hauptbahn eingestuft werden. In Bernhausen soll ein Feldweg direkt an die Nürtinger Straße angebunden werden. Aufstellflächen für Rettungsfahrzeuge im Bereich der Heubergstraße und der provisorische Radweg sollen verschoben werden. Zwischen Bernhausen und Sielmingen soll eine neue Leerrohrquerung für die Bewässerung der Felder entstehen. Im Bereich der Bahnhofstraße 82 in Sielmingen soll ein neuer Kanal gebaut werden und im nördlichen Teil der Mercedesstraße sollen Stellplätze wegfallen. In Neuhausen unterhalb der Bernhäuser Straße soll das Regenrückhaltebecken auf landwirtschaftlichen Flächenentfallen, stattdessen soll ein Entwässerungskanal zum weiter südlich gelegenen kommunalen Regenrückhaltebecken gebaut werden.

    Des Weiteren soll das Betriebsgebäude am Bahnhof Neuhausen verschoben werden. Am Bahnhof Neuhausen ist eine neue Bahnsteigüberdachung vorgesehen. Zudem soll die Lage der Rigolenboxen und der Entwässerungskanal zur Regenrückhaltung angepasst werden. Darüber hinaus wurden Fachgutachten, wie Brandschutzkonzept, Verkehrslärmgutachten, Baulärm- und Bauerschütterungsgutachten, Umweltverträglichkeitsstudie, spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, landschaftspflegerischer Begleitplan überarbeitet. Außerdem wurde das Grunderwerbsverzeichnis korrigiert und geändert.

    Die überarbeiteten Planunterlagen können von 20. Mai bis einschließlich 19. Juni 2019 bei der Stadtverwaltung Filderstadt und der Gemeindeverwaltung Neuhausen auf den Fildern eingesehen werden. Bis einschließlich 3. Juli 2019 haben die von der Planänderung erstmals oder stärker als bisher betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen gegen den (geänderten) Plan zu erheben. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die überarbeiteten Planunterlagen ab Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist der Inhalt der ausgelegten Unterlagen. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar. 

    Bekanntmachungstexte (zip, 207 KB)

  • Abteilung 8
    08.05.2019
    Eröffnung der Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold – Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar“
    Eröffnung am Donnerstag, 9. Mai, 18:30 Uhr / Ausstellung von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Heuneburgmuseum
    Archäologinnen und Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.
     
    Die Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar.“ zeigt die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck – ergänzt um wichtige Vergleichsfunde aus zwei reich ausgestatteten frühkeltischen Frauengräbern der Region.
     
    Das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (etwa Mitte 6. Jahrhundert vor Christus) darf als kleine Sensation bezeichnet werden. Neben dieser, mit großem Aufwand geborgenen, Grabausstattung werden zwei weitere mit exotischen Materialien ausgestattete Frauengräber von anderen Fundstellen gezeigt.
     
    Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 9. Mai 2019, um 18:30 Uhr, statt. Die Ausstellung wird von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Heuneburgmuseum in Herbertingen-Hundersingen gezeigt
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Ausstellung wird von 10. Mai bis 31. Oktober 2019 im Keltenmuseum Heuneburg (Heuneburgmuseum), Binzwanger Str. 14, 88518 Herbertingen-Hundersingen (Landkreis Sigmaringen) gezeigt.
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10:00 bis 16:00 Uhr.
     
    Bei der Ausstellung handelt es sich um ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und des Keltenmuseums Heuneburg in Herbertingen-Hundersingen.
     
    Begleitend zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78. Diese ist an der Museumskasse erhältlich.
     
    Die Ausstellung und das Buch werden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Oberste Denkmalschutzbehörde.
     
  • Abteilung 2
    08.05.2019
    Planfeststellungsverfahren für die Netzverstärkung Ostalbkreis
    Erörterungstermin am Dienstag, 28. Mai 2019, in der Stadthalle Ellwangen (Ostalbkreis)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die geplante Netzverstärkung Ostalbkreis einen Erörterungstermin durchführen. Dieser findet statt am

    Dienstag, 28. Mai 2019, ab 10:00 Uhr,
    in der Stadthalle Ellwangen,
    Haller Straße 7, 73479 Ellwangen.

    Der Einlass zum Erörterungstermin ist ab 9:30 Uhr.

    Der Erörterungstermin ist grundsätzlich nicht öffentlich. Sofern die Beteiligten jedoch nicht widersprechen, wird das RPS die Öffentlichkeit zulassen.

    Der Erörterungstermin einschließlich der vorgesehenen Tagesordnung wird im Vorfeld des Erörterungstermin ortsüblich und öffentlich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich auf der Internetseite des RPS abrufbar.

    Die Pläne lagen von 7. Mai bis 6. Juni 2018 bei den Städten Ellwangen, Laupheim und Bopfingen sowie den Gemeinden Neuler, Hüttlingen, Westhausen, Kirchheim am Ries und Riesbürg zur Einsichtnahme aus. Die Einwendungsfrist endete am 20. Juni 2018. Gegen das genannte Vorhaben sind beim RPS von privater Seite unter anderem Unterschriftenlisten mit über 1.000 gesammelten Unterschriften eingegangen. Von Behörden und Vereinigungen wurden etwa 40 Stellungnahmen abgegeben.

    Der weitere Verlauf des Planfeststellungsverfahrens sieht vor, dass das RPS im Anschluss an den Erörterungstermin den gesamten Verhandlungsstoff auswerten und nochmals alle für und gegen das Vorhaben sprechenden Gesichtspunkte gegenüberstellen wird, um so auf einer gesicherten Grundlage eine Abwägungsentscheidung treffen zu können.

    Bekanntmachungstext (pdf, 88 KB)

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung (FR) Heilbronn
    Sperrung der Rampe der B 10 von Stuttgart auf die A 81 (FR Heilbronn) ab Donnerstag, 9. Mai / zweite Bauphase startet

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zurzeit eine Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen der A 81 in Fahrtrichtung (FR) Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der Anschlussstelle durch.

     
    Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht sowie die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. In den vergangenen Wochen wurden bereits umfangreiche Arbeiten durchgeführt – und zwar im Bereich der östlichen Parallelfahrbahn sowie der Rampen von der A 81 auf die B 10 mit Fahrtziel Vaihingen/Enz und von der B10 aus Vaihingen/Enz kommend auf die A81. Hierbei wurden die Asphaltdeck- sowie Binderschicht erneuert und die bestehenden Entwässerungseinrichtungen im Trennstreifen angepasst. Die Rampe von der A 81 auf die B10 (Fahrtziel Vaihingen/Enz) wurde geringfügig umgestaltet, sodass dem Verkehr eine größere, sogenannte Verflechtungsstrecke auf der B 10 zur Verfügung steht und somit der Verkehrsfluss verbessert wird.
     
    Die Baudurchführung erfolgt in mehreren Bauphasen. Die zweite Bauphase, deren Beginn voraussichtlich am 14. Mai 2019 geplant war, kann nun bereits diesen Donnerstag, 9. Mai 2019, starten. In dieser Bauphase wird die Zufahrtsrampe von der B 10 aus FR Stuttgart kommend auf die A 81 in FR Heilbronn saniert sowie lagemäßig optimiert, um den Zufluss des Verkehrs auf die A 81 in nördlicher Richtung zu verbessern. Die Zufahrtsrampe (FR Heilbronn) muss hierfür gesperrt werden.
     
    Der Umleitungsverkehr wird innerhalb des Autobahnkreuzes (AK) Stuttgart-Zuffenhausen geführt und hat so die Möglichkeit auf die A 81 in Fahrtrichtung Norden aufzufahren. Die Arbeiten sollen zu Beginn der Pfingstferien abgeschlossen sein.
     
    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 beziehungsweise temporär auch auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.
     
    Im Anschluss an diese zweite Bauphase wird die Hauptfahrbahn der A 81 in Richtung Heilbronn im Bereich der AS Zuffenhausen während der Pfingstferien saniert. Hierzu erfolgt eine weitere Information rechtzeitig vor Umstellung der Bauphase.
     
    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
     

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     
    Ausführliche Informationen zur Maßnahme und den einzelnen Bauphasen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 2. April 2019, in unserer Pressemitteilung vom 10. April 2019 sowie in unserer Pressemitteilung vom 24. April 2019.
  • Abteilung 9
    03.05.2019
    Online-Pause für Eltern und Kinder: Land startet Plakataktion
     Plakat "Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?" - Quelle: LGA BW/PINAX Werbemedien

    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Wir wollen Eltern für einen reflektierten Umgang mit dem Smartphone in Gegenwart ihrer Kinder sensibilisieren“

    Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts: „Beschäftigung mit Babys und Kleinkindern ist für den Beziehungsaufbau unerlässlich“

    Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart haben in Kooperation mit der Landesstelle für Suchtfragen und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales am Freitag (3. Mai) eine Plakataktion gestartet, die Eltern anregen soll, über ihr eigenes Verhalten mit dem Handy beziehungsweise Smartphone in Gegenwart ihrer Kinder nachzudenken.

    Zwei Motive sind auf den Plakaten zu sehen: Ein Motiv zeigt beide Eltern konzentriert auf ihr Smartphone blickend, während das Kind alleine essen soll. Entsprechend lautet die Frage: „Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?“ Das zweite Motiv stellt eine Situation auf dem Spielplatz dar. Der Vater ist mit seinem Smartphone beschäftigt und merkt nicht, dass sein auf der Schaukel sitzendes Kind gerne seine Aufmerksamkeit möchte. Dieses Plakat ist mit der Frage „Heute schon mit Ihrem Kind gespielt?“ verbunden.

    „Eltern, die gebannt auf ihr Smartphone starren, während ihr Kind vergeblich versucht, Kontakt mit ihnen aufzunehmen, lassen sich im Alltag leider immer wieder beobachten. Mit der neuen Plakatkampagne wollen wir Eltern für einen reflektierten Umgang mit dem Smartphone in Gegenwart ihrer Kinder sensibilisieren“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Dabei solle die Nutzung von digitalen Geräten nicht verteufelt, sondern eine Sensibilität für den richtigen Umgang geschaffen werden. „Im Zeitalter der Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer mehr. So beantworten beispielsweise viele Eltern auch außerhalb ihrer Arbeitszeit berufliche E-Mails. Nimmt das überhand, fühlen sich Kinder zu Recht vernachlässigt“, so Lucha weiter.

    „Für die gesunde Entwicklung von Kindern und das Entstehen von Bindung ist es von großer Bedeutung, dass sich die Eltern mit ihnen beschäftigen. Gesprächsbedürfnisse von Kindern sowie deren Wünsche nach gemeinsamem Spiel dürfen nicht ohne Resonanz bleiben“, erklärte die Präsidentin des Landesgesundheitsamtes, Dr. Karlin Stark. Aus der Bindungsforschung sei bekannt, dass Kinder in den ersten beiden Lebensjahren – besonders in den ersten zwölf Monaten – eine erwachsene Bezugsperson brauchen, die ihnen intensiv Aufmerksamkeit widmet. „Zu Beginn des Lebens läuft Kommunikation häufig über Blickkontakte. Wichtig ist, dass die Eltern mitbekommen, was ihr Kind gerade beobachtet oder tut, damit sie sein Verhalten sprachlich begleiten können“, sagte Dr. Stark. Darüber hinaus hätten Eltern eine Vorbildfunktion im Umgang mit elektronischen Medien.

    Hintergrundinformationen: Unter www.online-pause.de können pädagogische Fachkräfte aus Baden-Württemberg die beiden Plakate bestellen. 


    Plakat "Heute schon mit Ihrem Kind gespielt"? - Quelle: LGA BW/PINAX Werbemedien

  • 03.05.2019
    A 7: Virngrundtunnel / Sanierung und Nachrüstung der Betriebstechnik (Landkreis Ostalbkreis)
    Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau und der Anschlussstelle Ellwangen von Freitag, 10. Mai, 22:00 Uhr, bis Sonntag, 12. Mai 2019, 08:00 Uhr

    Anschließende Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Würzburg bis Ende 2019

     
    Das Regierungspräsidiums Stuttgart wird ab Freitag, 10. Mai 2019, Arbeiten am Virngrundtunnel durchführen. Das Tunnelsanierungskonzept des Regierungspräsidiums sieht die Instandsetzung der gesamten Betoninnenschale sowie die betriebliche Nachrüstung des Virngrundtunnels auf den aktuellen Stand der Technik vor. Neben den Betonsanierungsarbeiten wird im Zuge der Sanierung eine Löschwasserleitung neu installiert, das vorhandene Entwässerungssystem ertüchtigt, ein Havariebecken neu hergestellt und die betriebstechnische Ausstattung vollständig erneuert.
     
    Die Sanierungsarbeiten können nur unter Vollsperrung einer Tunnelröhre erfolgen, sodass die Verkehrsabwicklung in der jeweils anderen Tunnelröhre einbahnig im sogenannten Begegnungsverkehr erfolgen muss. Um die Verkehrsführung für die Vollsperrung der Tunnelröhre einrichten zu können, muss die A 7 zwischen der Anschlussstelle (AS) Dinkelsbühl/Fichtenau und der AS Ellwangen im Zeitraum von Freitag, 10. Mai 2019, 22:00 Uhr, bis Sonntag, 12. Mai 2019, 8:00 Uhr, voll gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg wird an der AS Ellwangen ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U 13 zur AS Dinkelsbühl/Fichtenau geführt. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Dinkelsbühl/Fichtenau ausgeleitet und verläuft über die Bedarfsumleitung U 8 zur AS Ellwangen.
     
    Anschließend wird mit den Arbeiten in der Oströhre in Fahrtrichtung Würzburg begonnen. Die Vollsperrung in der Oströhre bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2019 eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten in der Oströhre wird die Weströhre für die anstehenden Sanierungs- und Nachrüstungsarbeiten bis voraussichtlich Sommer 2020 gesperrt.
     
    Während der Sperrung der jeweiligen Tunnelröhre beträgt die zulässige Geschwindigkeit 80 Stundenkilometer. Die Breite der zwei für den Verkehr freigegebenen Fahrstreifen beträgt jeweils 3,75 Meter.
     
    Der Bund investiert in diese Maßnahme rund 12,3 Millionen Euro.
     

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    03.05.2019
    Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer freut sich auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen Oberbürgermeister von Wertheim (Main-Tauber-Kreis)

    Heute Abend (3. Mai) wurde der neue Wertheimer Oberbürgermeister, Markus Herrera Torrez, feierlich in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seinem Wahlsieg und wünschte Markus Herrera Torrez einen gelungenen Start in eine erfolgreiche erste Amtszeit.

    Gerne stellen wir Pressevertreterinnen und Pressevertretern Auszüge aus der Rede des Regierungspräsidenten zur Verfügung – es gilt das gesprochene Wort:

    Es ist ein ganz besonderes Ereignis für die Große Kreisstadt Wertheim und ihre Bürgerinnen und Bürger, den Gemeinderat, die Rathausmannschaft – und für Sie, Herr Herrera Torrez ganz persönlich, das wir heute mit der Amtseinsetzung feierlich begehen.

    Zunächst darf ich Ihnen, Herrn Herrera Torrez, die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung übermitteln, denen ich mich ganz persönlich sowie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RP Stuttgart gerne anschließe.

    Ich bin sehr optimistisch und glaube, Sie haben mit Ihrem Wahlkampf und dem großartigen Wahlergebnis gezeigt, dass Sie, Herr Herrera Torrez, und Ihr Team voller Elan die neue Aufgabe anpacken werden.

    Lieber Herr Herrera Torrez, Sie waren schon im Regierungspräsidium, wir haben uns ausgetauscht und Sie haben auch bereits mit einigen Referaten gesprochen. Das gehört natürlich dazu und ich bin sehr optimistisch, dass es eine gute Zusammenarbeit werden wird. In vielen Bereichen gibt es eine fachliche Zusammenarbeit, auf die wir uns freuen. Wir als Regierungspräsidium stehen an Ihrer Seite.

    In Ihrem Wahlprogramm haben Sie die Stadt- und Ortschaftsentwicklung herausgehoben. Die Stadt Wertheim ist ein attraktiver Ort zum Wohnen und für viele Touristinnen und Touristen. Die historische Altstadt mit seinem mittelalterlichen Gebäudeensemble mit der Nähe zum Main ist ein Anziehungspunkt für viele Menschen. Gleichzeitig tragen die Ortsteile Mondfeld, Reicholzheim, Altstadt, Eichel/Hofgarten das Prädikat Erholungswert. Der Freizeitwert ist enorm hoch und zeigt auch weitere Entwicklungschancen im Bereich des Tourismus.

    In den zurückliegenden 35 Jahren wurden vom Land unter anderem rund 24 Millionen Fördermittel aus den städtebaulichen Förderprogrammen an die Stadt überwiesen. Noch weitere 2,2 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Gleichzeitig ist Wertheim eine Stadt, die Strukturförderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhalten hat – bisher mehr als 6 Millionen Euro. Gerade in den 17 Teilorten wurden viele Projekte gefördert.

    Verkehrsstrategisch finden um Wertheim derzeit wichtige Maßnahmen statt. Als großes grenzüberschreitendes Projekt der Ersatzneubau der Alten Mainbrücke zwischen Wertheim und dem benachbarten bayerischen Kreuzwertheim. Die Straßenbauverwaltungen aus Bayern und Baden-Württemberg sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes arbeiten hier Hand in Hand um diese wichtige Verbindung über den Main dauerhaft zu erhalten. Wenn auch die Abstimmungen zwischen den Beteiligten nicht immer ganz einfach waren, so sind wir mittlerweile auf dem besten Weg, dieses Projekt in den nächsten Jahren umzusetzen. Mein Dank gilt hier besonders den bayerischen Kollegen, die das Projekt federführend vorantreiben.
    Mit dem Entwurf einer Stabbogenbrücke wurde auch eine Lösung gefunden, die sich gut in das Landschaftsbild mit den Auen des Maintals und den bewaldeten oder mit Reben bepflanzten Hängen und letztlich auch der Burg Wertheim einfügt.

    Zum Amtsantritt möchte ich Ihnen, Herrn Herrera Torrez, den positiven Bescheid des denkmalschutzrechtlichen Antrags für die Parkettsanierung des Barocksaals im Rathaus überreichen. Bei der ehemaligen fürstlich Rosenberschen Hofhaltung handelt es sich um eine spätmittelalterliche Baugruppe mit barockem Prunkportal aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

    Ich kann die Bürgerinnen und Bürger Wertheims nur beglückwünschen zu ihrer Wahl. Die Geschicke der Stadt liegen bei Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez künftig sicher in guten Händen. Ich wünsche Ihnen, Herrn Herrera Torrez, das Beste und den Bürgerinnen und Bürgern der Großen Kreisstadt Wertheim eine glückliche und friedvolle Zukunft. An dieser Stelle möchte ich auch dem früheren Oberbürgermeister Stefan Mikulicz meinen Dank für seine Verdienste um die Stadt Wertheim ausrichten und ihm alles Gute wünschen.  

    Hintergrundinformationen: 

    Mit Markus Herrera Torrez tritt der jüngste Oberbürgermeister in Deutschland sein Amt an. Der 30-Jährige war am 3. Februar 2019 nach einem unter dem Motto „Zuhören, Verbinden, Gestalten“ geführten Wahlkampf im ersten Wahlgang mit 63,6 Prozent gewählt worden. Markus Herrera Torrez stammt aus Lauffen am Neckar und war zuvor Referent des Ersten Vorsitzenden der IG Metall (Quelle: wertheim.de).

    Bei der Amtseinführung am 3. Mai 2019 in Wertheim überreichte Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem neuen Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez die denkmalschutzrechtliche Genehmigung für die Parkettsanierung des Barocksaals im Rathaus. Die ehemalige fürstlich Rosenbersche Hofhaltung, heute als Rathaus genutzt, ist eine mehrfach umgebaute, spätmittelalterliche Baugruppe mit barockem Prunkportal aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Es handelt sich um ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung nach § 28 Denkmalschutzgesetz. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung konnte nach Ausübung pflichtgemäßen Ermessens erteilt werden.

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    A 6/A81 Autobahnkreuz Weinsberg: Auf der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim kurzfristige und dringende Behebung von Fahrbahnschäden erforderlich
    Am Freitag, den 3. Mai 2019, von 08.00 bis ca. 18.00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart muss zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit am morgigen Freitag, 03.05.2019 ab 8:00 Uhr auf der Fahrbahn der A 6 in Richtung Mannheim festgestellte Fahrbahnschäden auf einer Länge von rund 350m kurzfristig beheben lassen.

    Hierzu muss die Rampe von Würzburg kommend nach Mannheim von 8:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr und der erste von zwei Fahrstreifen der durchgehenden Fahrbahn von Nürnberg nach Mannheim von 8:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer, die von Würzburg nach Mannheim fahren wollen, müssen auf der A 81 bis zur südlich des Weinsberger Kreuzes gelegenen Anschlussstelle Weinsberg-Ellhofen fahren, dort abfahren und in der Gegenrichtung wieder auf die A 81 auffahren und sich Richtung Mannheim halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    30.04.2019
    L 1225: Uhingen-Holzhausen bis K 1451 Belagserneuerung (Landkreis Göppingen)
    Fahrbahndeckenerneuerung unter Vollsperrung von Montag, 6. Mai, bis Freitag, 24. Mai 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 6. Mai, bis Freitag, 24. Mai 2019, eine Erneuerung des Asphaltbelages auf der Landesstraße L 1225 zwischen Uhingen-Holzhausen und der Kreisstraße K 1451 durch. Die Asphaltdeckschicht wird zwischen dem Ortsausgang und der Kreisstraße K 1451 auf einer Länge von rund 2,1 Kilometern erneuert.

    Grund hierfür ist der sanierungsbedürfte Zustand dieses Abschnitts durch Schadstellen wie erhebliche Verdrückungen und Risse an der Asphaltdeckschicht. Diese Schadstellen wurden bereits notdürftig saniert, nun muss der Streckenabschnitt jedoch komplett saniert werden. In diesem Zuge werden auch die sogenannten Straßeneinbauten wie Schachtabdeckungen erneuert, die sich im Baufeld befinden.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden so gering wie möglich zu halten, wird die Maßnahme unter Vollsperrung durchgeführt. Eine weiträumige Umleitungsstrecke wird ausgewiesen. Die Umleitung wird über die Wangener Str. in Holzhausen nach Wangen und in Wangen über die Schorndorfer Str. nach Oberberken und Schorndorf erfolgen.

    Der Bund investiert in den Erhalt der Infrastruktur rund eine halbe Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.04.2019
    L 1095 Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Neuenstadt a. K. (Landkreis Heilbronn) / Vollsperrung der Kreuzung Neckarsulmer Str., Schafgasse ab 6. Mai, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich 10. Mai 2019, 20:00 Uhr
    Land investiert 110.000 Euro in Fahrbahnsanierung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit

    Das Land investiert rund 110.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung der L 1095 und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit. Für die Sanierung des insgesamt rund 150 Meter langen Abschnittes der L 1095 im Zuge der Ortdurchfahrt Neuenstadt a. K. werde voraussichtlich fünf Tage benötigt.

    Zwischen der Neckarsulmer Str. Nr. 47 (Innocenter Förch) und dem Kreuzungsbereich Schafgasse werden von Montag, 6. Mai, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 10. Mai 2019, 20:00 Uhr, die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt. Die Gehwege können weiterhin genutzt werden.

    Die überörtliche Umleitung erfolgt aus Richtung Neckarsulm über die Kreisstraße 2001 nach Oedheim auf die Landesstraße 1088 nach Neuenstadt a. K. In Gegenrichtung erfolgt die Umleitung ebenfalls über die L 1088 und K 2001.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 2
    30.04.2019
    Stuttgart 21: Abstellbahnhof Untertürkheim
    Regierungspräsidium Stuttgart leitet Anhörungsverfahren zum Planfeststellungsabschnitt 1.6b „Abstellbahnhof Untertürkheim“ ein

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen auf Veranlassung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) das Planfeststellungsverfahren für den Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.6b „Abstellbahnhof Untertürkheim“ eingeleitet.

    Der jetzt zur Anhörung anstehende PFA 1.6b umfasst den Umbau des derzeitigen Güterbahnhofs Untertürkheim in einen Abstellbahnhof mit Abstellgleisen, einer Außenreinigungsanlage und einer Innenreinigungsanlage sowie einem Technikgebäude. Die Hauptaufgaben des rund 1,7 Kilometer langen Abstellbahnhofs sind die Abstellung und Reinigung von Nah- und Fernverkehrszügen. Nach der Planung sollen die Bahn- und Gleisanlagen entsprechend umgebaut und vorhandene Hochbauten im Bereich des Güterbahnhof Untertürkheim rückgebaut werden.

    Die Planung sieht darüber hinaus unmittelbare Folge- und Begleitmaßnahmen vor wie unter anderem die Schaffung von Lärmschutzmaßnahmen, den bauzeitlichen Eingriff in die SSB-Gleisanlage in der Augsburger Straße im Bereich der Zu- und Abfahrt zum Abstellbahnhof, die bauzeitliche Sicherung der SSB-Haltestelle „Blick“, den Umbau der vorhandenen Zufahrt über die Augsburger Straße sowie die Verlegung und Sicherung einzelner betroffener Leitungen.

    Die Planung beinhaltet ferner landschaftspflegerische Begleit- und Artenschutzmaßnahmen wie die Anlage von magerrasenartigen Offenlandhabitaten in Rand- und Gleiszwischenflächen des Abstellbahnhofs Untertürkheim, die Optimierung beziehungsweise die Anlage von Ersatzhabitaten für Mauereidechsen auf bahneigenen Flächen in den Stadtteilen Stuttgart Zazenhausen/Freiberg/Münster/Bad Cannstatt und Untertürkheim sowie eine Ökokontomaßnahme im Naturraum Neckar-Tauber-Gäuplatten. Weitere Einzelheiten sind den Planunterlagen zu entnehmen.

    Die Planunterlagen werden in der Zeit von 13. Mai bis 12. Juni 2019 in Stuttgart öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 12. August 2019 haben betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu der Planung zu äußern. Nähere Einzelheiten hierzu können der offiziellen Bekanntmachung im Stuttgarter Amtsblatt entnommen werden. Zusätzlich sind die Pläne ab 13. Mai 2019 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de sowie im zentralen Internetportal unter www.uvp-portal.de abrufbar.

  • Abteilung 8
    29.04.2019
    Projekt THEFBO: Homepage ist online / Verbundprojekt zur kulturhistorischen Bedeutung des Textilhandwerks in den prähistorischen Feuchtbodensiedlungen am Bodensee und Oberschwaben
    Projekt gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
     Korbfragment aus Spiralwulstechnik, Hornstaad-Hörnle 1A, ca. 3900 v. Chr.

    Ein Verbundprojekt unter der Federführung des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart untersucht erstmals systematisch die kulturhistorische Bedeutung des prähistorischen Textilhandwerks in Baden-Württemberg. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben über drei Jahre mit insgesamt knapp 1 Millionen Euro.

    Ab sofort können unter www.thefbo.de umfassende Informationen zum Projekt abgerufen werden. 

    Bei archäologischen Ausgrabungen prähistorischer Pfahlbausiedlungen an den Ufern des Bodensees und den Seen und Mooren Oberschwabens werden regelmäßig Reste von Textilien geborgen. Diese haben sich im feuchten Milieu hervorragend erhalten. Zum Repertoire der Textilfunde gehören Reste von Seilen, Netzen, Behältern, Schuhen und Kleidung.

    Im Rahmen des neuen textilarchäologischen Projekts werden die vorgeschichtlichen Textilien umfassend katalogisiert, zeitlich eingeordnet und hinsichtlich ihrer Funktion und Herstellungstechnik untersucht. Ziel ist es, Veränderungen in der Nutzung und Technik von Textilien über lange Zeiträume hinweg zu rekonstruieren und besser zu verstehen. Darüber hinaus untersuchen die Forscherinnen und Forscher erstmals systematisch, welche Techniken bereits zu Zeiten der Sammler und Jäger bekannt waren und sich auch in den darauf folgenden Zeiten der frühen sesshaften Bauern erhalten haben. 

    Das Projekt widmet sich außerdem der Untersuchung der Entstehung von Rinden- und Basttextilien ab den ersten Funden zur Zeit der Jäger und Sammler und ihres Wandels bis hinein in die Bronzezeit. Die Gehölzbaste stehen ganz am Anfang der frühen europäischen Textilentwicklung. Ab dem 4. Jahrtausend vor Christus werden diese Gehölzbaste zunehmend von gewebten Textilien abgelöst. 

    Wichtige Ergebnisse sollen abschließend der Forschung in Datenbanken, Katalogen und Publikationen ebenso wie der Öffentlichkeit bei einer Ausstellung präsentiert werden. 

    Verbundpartner des BMBF-Projekts „Die kulturhistorische Bedeutung des Textilhandwerks in den prähistorischen Feuchtbodensiedlungen am Bodensee und Oberschwaben – im Kontext von Anforderungen an textile Objekte und ihre Wahrnehmung“ (THEFBO) sind:

    • Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg und Federseemuseum Bad Buchau
    • Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie (Reiss-Engelhorn Museen): Forschungsstelle Textil
    • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Institut für Ur- und Frühgeschichte
    • Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD): Textilarchäologie
    • Universität Würzburg: Professur für Museologie
    Die Projektleitung im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart liegt bei Dr. Johanna Banck-Burgess – Textilarchäologie (Verbundkoordination).

    Schnurbündel, Hornstaad-Hörnle 1A, ca. 3900 v. Chr.

    Fischernetz aus Faserlein, Hornstaad-Hörnle 1A, ca. 3900 v. Chr.

    Bildquelle: LAD/RPS, Y. Mühleis

  • Abteilung 4
    29.04.2019
    L 504 Tauberbischofsheim: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Abzweig zur K 2816/Dienstadt und dem Kreisverkehr Külsheimer Straße/Hauptstraße (Main-Tauber-Kreis)
    Land investiert rund 400.000 Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt momentan eine Fahrbahndeckenerneuerung im Main-Tauber-Kreis auf der L 504 zwischen dem Knotenpunkt L 504/K 2816 (südlich Dienstadt) und dem Kreisverkehrsplatz in Tauberbischofsheim durch.

    Die Arbeiten hatten termingerecht am 15. April 2019 begonnen. Die Baufirma baute am Wochenende die Asphaltdeckschicht ein, sodass der Berufs- und Schulbusverkehr seit heute um 6:00 Uhr wieder auf dem sanierten Streckenabschnitt fahren kann. Die noch ausstehenden Restarbeiten werden in den darauffolgenden Tagen unter Verkehr durchgeführt und bis Freitag, 3. Mai 2019, abgeschlossen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger bereits jetzt um Verständnis für mögliche Behinderungen.

    Mit den vorgesehenen Maßnahmen investiert das Land Baden-Württemberg zum Erhalt der Infrastruktur insgesamt rund 400.000 Euro.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.04.2019
    A 6: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bretzfeld und Neuenstein (Hohenlohekreis)
    Sperrung der Anschlussstelle (AS) Öhringen in der Fahrtrichtung Nürnberg / Verlängerung der Vollsperrung AS Öhringen voraussichtlich bis Mittwoch, 1. Mai, 06:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert im Zuge der aktuell laufenden Sanierungsmaßnahme auf der A 6 zwischen Bretzfeld und Neuenstein auch die Fahrbahndecke (Deck- und Binderschicht) der Anschlussstelle (AS) Öhringen.

    Hierfür musste die AS Öhringen in Fahrtrichtung Nürnberg von Mittwoch, 24. April, 20:00 Uhr, an voll gesperrt werden. Durch Regenfälle über das Wochenende konnte die Anschlussstelle Öhringen nicht planmäßig heute Morgen geöffnet werden. Für die Herstellung der Asphaltdeckschicht darf kein geschlossener Wasserfilm auf der Straße vorhanden sein. Markierungsarbeiten können nur bei trockener Witterung durchgeführt werden. Die Öffnung der AS Öhringen ist nun für Mittwoch, 1. Mai 2019, 06:00 Uhr, vorgesehen.

    Weitere Informationen zur Sanierungsmaßnahme entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung vom 18. März 2019 sowie unserer Pressemitteilung vom 16. April 2019.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    27.04.2019
    B 29: Ortsumfahrung Mögglingen nach vierjähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben

    Minister Hermann: Mögglingen wird von Lärm, Schmutz und Abgasen entlastet; eine neue Aufenthaltsqualität wird geschaffen

    Staatssekretär Bilger: Freigabe bedeutet für Mögglingen mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität und zugleich neue Perspektiven für die städtebauliche Entwicklung

    Regierungspräsident Reimer: Für Mögglingen eine bedeutende und lange herbeigesehnte Entlastung der Ortsdurchfahrt - für die Region eine weitere Etappe auf dem Weg zur ausgebauten B 29

    Mögglingen im Ostalbkreis bekommt die lang ersehnte Ortsumfahrung: Am Samstag, 27. April gaben der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB, der Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann MdL, gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer die neu gebaute Umfahrung rechtzeitig vor Beginn der Remstalgartenschau feierlich frei. Damit wird - fast zwanzig Jahre nach Erlass des Planfeststellungsbeschlusses - ein weiterer großer Meilenstein im Zuge des Ausbaus der B 29 von Schwäbisch Gmünd bis zur Landesgrenze erreicht.

    Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Wir sorgen dafür, dass die Baden-Württemberger Zeit und Nerven im Straßenverkehr sparen. Auf der Bundesstraße 29 heißt es ab heute wieder: freie Fahrt. Für Mögglingen bedeutet dies mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität und zugleich neue Perspektiven für die städtebauliche Entwicklung.“

    Winfried Hermann, Landesminister für Verkehr sagte: „Mit der Fertigstellung der Ortsumfahrung werden die Bürger von Mögglingen deutlich spürbar von Lärm, Schmutz und Abgasen entlastet und es wird eine neue Aufenthaltsqualität im Ort geschaffen. Als Ausgleich und Ersatz für die leider unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft wurden beim Bau der Ortsumfahrung Mögglingen unter anderem neue Lebensräume für Zauneidechsen und Überflughilfen für Fledermäuse angelegt; Teile der alten Trasse der B 29 werden noch rekultiviert und so an die Natur zurückgegeben.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Gemeinde Mögglingen erfährt heute eine dringende und lange herbeigesehnte Entlastung ihrer Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr. Außerdem gewinnt Mögglingen mit der Fertigstellung neue Möglichkeiten für die Umgestaltung der Ortsmitte hinzu. Zusätzlich erreichen wir eine wichtige Etappe auf dem Weg zur neuen B 29.“

    Auf die OU Mögglingen folgen werde als nächstes der Abschnitt Essingen-Aalen, erläuterte Reimer weiter. „Wir wollen noch 2019 mit dem Bau des Abschnitts Essingen-Aalen beginnen und 2023 fertigstellen.“ Ebenfalls mit Nachdruck seitens der Straßenbauverwaltung des Regierungspräsidiums Stuttgart betrieben werde die Planung des Abschnitts vom Tunnel Schwäbisch Gmünd bis nach Mögglingen.

    Mit der heutigen Freigabe wird die Verkehrssituation in Mögglingen deutlich entschärft. Diese war durch ein hohes Verkehrsaufkommen sowie Kreuzungen und Einmündungen gekennzeichnet. Die Verkehrsentlastung der Gemeinde Mögglingen durch die Ortsumfahrung liegt zwischen 73 und 80 Prozent. Laut einem Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2005 sollen sich die bis 2020 prognostizierten rund 24.000 bis 31.000 Fahrzeuge (Schwerverkehrsanteil 20 Prozent) voraussichtlich auf rund 5.000 bis 9.000 Fahrzeuge (Schwerverkehrsanteil 7 Prozent) reduzieren. Daraus ergibt sich ein voraussichtliches Aufkommen für die neue Ortsumfahrung von rund 22.000 bis 24.000 Fahrzeugen pro Tag und ein Schwerverkehrsanteil von 20 bis 22 Prozent.

    Die Gemeinde Mögglingen nimmt die Verkehrsfreigabe zum Anlass, am Sonntag, 28. April auf Teilen der neuen Bundesstraße 29 weitere Festlichkeiten abzuhalten. Daher kann der Verkehr auf der neuen Ortsumgehung voraussichtlich erst ab der Nacht von Sonntag auf Montag, 29. April 2019, tatsächlich fließen.

    Beschreibung der Maßnahme und Folgeabschnitte

    Die Bundesstraße 29 führt im Remstal in West-Ost-Richtung von Waiblingen (Bundesstraße 14) über Schwäbisch Gmünd nach Aalen und weiter nach Nördlingen (Bundesstraße 25). Der Neubau der Bundesstraße 29 beginnt im Westen östlich von Böbingen und endet im Osten vor der Einmündung der Landesstraße 1080 im Bereich Essingen. Die Strecke geht hier direkt in den Planungsabschnitt Essingen-Aalen über. Die Kosten für die Ortsumgehung Mögglingen liegen bei knapp 119 Millionen Euro. Die Kosten werden vom Straßenbaulastträger Bund getragen.

    Der Folgeabschnitt Essingen-Aalen ist ebenso als zweibahnige Bundesstraße in Fortführung der Ortsumgehung Mögglingen vorgesehen und gliedert sich in zwei Bauabschnitte. Die Ausbauplanung der Bundesstraße 29 von Mögglingen in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd befindet sich derzeit noch im Planungsstadium, wie die Führung der Bundesstraße im Bereich der Gemeinde Böbingen.

    Chronologie der OU Mögglingen

    Erste planerische Überlegungen ​Ende 1960
    ​Planfeststellungsbeschluss ​27. September 1999
    ​bestandskräftig am ​20. Februar 2001
    ​Verlängerung des Planfeststellungsbeschlusses um 5 Jahre am ​23. Oktober 2006
    ​vorgezogener Bau der Wirtschaftswegeüberführung (BW 2) ​Dezember 2010
    ​Plangenehmigungsverfahren von SQ 24 auf SQ 26 ​10. Dezember 2012
    ​Feierlicher Baubeginn (östliche Remsbrücke BW 10 sowie RKB 5)
    ​27. Juli 2015
    ​Baubeginn Lautertalbrücke - BW 7
    ​Dezember 2016
    ​Baubeginn Bauabschnitt 1 ​Juni 2017
    ​Baubeginn Bauabschnitte 2+3 ​Oktober 2017
    ​Baubeginn Regenrückhaltebecken 2
    ​Oktober 2018
    ​Verkerhsfreigabe Gesamtmaßnahme ​27. April 2019

    Übersicht Bauwerke 

    11 Brücken
    1 Stützwand
    4 Regenklärbecken
    5 Regenrückhaltebecken
    1 Wellstahldurchlass
    10 Böschungssicherungen

    Besonderheiten

    Die B 29 OU Mögglingen führt durch bewegtes Gelände/Topographie. Die zahlreich vorhandenen Einschnittsböschungen wurden zum größten Teil mit dem System Krismer abgesichert: Hier werden dreidimensionale mit Schotter befüllte Stahlgittermatten mittels GEWI-Anker in den Böschungen eingebaut sowie im Anschluss daran begrünt.

    Mit Ausnahme dreier Bauwerke wurden sämtliche Bauwerke auf Bohrpfählen gegründet. Die Länge der eingesetzten Bohrpfähle variiert zwischen 8,5 und 25,0 Meter.

    Die östliche Remsbrücke (Bauwerk 10) quert die Flugroute einer örtlichen Fledermauspopulation und wurde zum Schutz der Tiere mit einer 4 Meter hohen Überflughilfe ausgestattet. Hierfür wurde eine Membran an Pfosten befestigt. Die aufgespannte Membran erinnert passenderweise entfernt an Fledermausflügel.

    Im ersten Bauabschnitt (zwischen Mögglingen und Essingen) musste die neue Bundesstraße auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern unter Verkehr gebaut werden. Hierzu wurde eine ausgeklügelte Bauablaufplanung ausgearbeitet und in der Praxis umgesetzt.

  • Abteilung 4
    26.04.2019
    L 1080: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Frickenhofen und Eschach (Ostalbkreis)
    Vollsperrung ab Montag, 6. Mai 2019 / Sanierung unter Vollsperrung bis Ende Juli 2019 - Land investiert rund 900.000 Euro in den Erhalt von Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 6. Mai 2019, mit den Arbeiten zur Fahrbahnsanierung der L 1080 zwischen Frickenhofen und Eschach (Ostalbkreis). Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli 2019 abgeschlossen sein.
     
    Der rund 5,7 Kilometer lange Streckenabschnitt weist teilweise starke Verdrückungen und Risse auf, die mit der anstehenden Maßnahme beseitigt werden. Hierzu wird die Fahrbahn über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und die Bankette an die neue Fahrbahn angeglichen. Außerdem werden Entwässerungseinrichtungen erneuert und angepasst.
     
    Die vorhandene Fahrbahnbreite erlaubt aufgrund der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr. Daher muss für den gesamten Sanierungszeitraum eine Vollsperrung mit entsprechender Umleitung eingerichtet werden. Damit die einzelnen Ortschaften zu jeder Zeit erreichbar sind, ist eine abschnittsweise Instandsetzung der Gesamtmaßnahme in vier Teilbereiche vorgesehen. Die Abschnitte werden hierbei wie folgt unterteilt: Frickenhofen-Mittelbronn-Seifertshofen-Kemnaten-Eschach. Die Arbeiten im ersten Abschnitt (BA 1) Frickenhofen-Mittelbronn sind von 6. bis voraussichtlich 17. Mai 2019 geplant.
     
    Während der gesamten Bauzeit wird eine großräumige Umfahrung ausgeschildert. Hierzu wird der Verkehr von Rotenhar aus über die K 2662 und B 19 über Sulzbach-Laufen nach Untergröningen und anschließend ab Untergröningen über die L 1158 wieder nach Eschach umgeleitet.
     
    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Infrastrukturmaßnahme rund 900.000 Euro.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die die unvermeidbaren Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müssen, um Verständnis.
     

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    25.04.2019
    Ausstellungseröffnung: Siechenkapelle Geislingen a. d. Steige

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am kommenden Sonntag, 28.April 2019 um 14:00 Uhr, wird die historische Siechenkapelle in Geislingen a. d. Steige nach mehrjähriger Restaurierung der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Zur feierlichen Wiedereröffnung sind Sie als Vertreter/innen der Presse ebenso wie alle Interessierte herzlich eingeladen.
     
    Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen, ebenso wie über einen kurzen Hinweis auf Ihrer Veranstaltungsseite. Details können Sie unseren beiden angefügten Flyern entnehmen.
     
    Adresse:
    Siechenkapelle, Stuttgarter Straße 352; 73312 Geislingen an der Steige
     
    Öffnungszeiten im Sommer 2019:
    Die Kapelle wird künftig von Mai bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet sein.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium Stuttgart
     
  • Abteilung 4
    25.04.2019
    A 8: Albaufstieg in Fahrtrichtung München, Neubau einer Lärmschutzwand im Bereich Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen)
    Bauarbeiten von Montag, 29. April 2019, bis voraussichtlich Ende Oktober 2019
    Zwischen der Unterführung der B 466 und dem talseitigen Stützbauwerk der A 8 am Albaufstieg wird eine 735 Meter lange Lärmschutzwand errichtet. Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 29. April 2019, mit den Bauarbeiten für den Neubau der Lärmschutzwand im Bereich Mühlhausen im Täle auf der A 8 am Albaufstieg in Fahrtrichtung München.
     
    Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Der Neubau der A 8 ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Deutschland und der Region. Lärmschutzmassnahmen sind integraler Bestandteil der Maßnahme. Die neue Lärmschutzwand, die jetzt gebaut wird, wird die Geräuschbelastung der Anwohner erheblich reduzieren und steigert damit die Lebensqualität – insbesondere in der Region rund um Mühlhausen im Täle.“
     
    „Wir werden die Arbeiten für die Lärmschutzwand auf der A 8 mit so wenigen Beeinträchtigungen der Fahrbahn wie möglich durchführen. Die neue Lärmschutzwand wird zur Verbesserung der Lärmsituation in Mühlhausen im Täle beitragen“, betonte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.
     
    Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sechs Monate. Zunächst wird eine Wasserleitung aus dem Baufeld verlegt. Danach wird eine bauzeitliche provisorische Dammverbreiterung im Bereich der Lärmschutzwand entlang der A 8 hergestellt. Nach der Herstellung der Lärmschutzwand wird dieses Provisorium wieder rückgebaut.
     
    Um Verkehrseinschränkungen auf der A 8 zu vermeiden, werden die Bauarbeiten für die Lärmschutzwand ohne größere Beeinträchtigung der Fahrbahn durchgeführt. Durch verengte Fahrstreifen können weiterhin größtenteils beide Fahrspuren genutzt werden. Vereinzelt finden Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. An Wochenenden und an Feiertagen finden keine nächtlichen halbseitigen Sperrungen statt.
     
    Für den Neubau der Lärmschutzwand investiert der Bund rund 2,2 Millionen Euro.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
     

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.04.2019
    L 1200 zwischen Weilheim a. d. Teck und Neidlingen (Landkreis Esslingen)
    Belagssanierung von Montag, 25. März, bis Freitag, 26. April 2019 - Baustellenende und Aufhebung der Vollsperrung

    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der L 1200 zwischen der Einmündung Neidlinger Straße/Häringer Straße in Weilheim und der Kreuzung Weilheimer Straße/Schönbuchstraße in Neidlingen führte das Regierungspräsidium Stuttgart in diesem Streckenabschnitt eine umfangreiche Belagssanierung durch.
     
    Im Zuge der Bauarbeiten wurden Fahrbahnbelag, Zufahrten, Bankett, Schächte und Entwässerung erfolgreich und plangemäß saniert.
     
    Die am Montag, 25. März 2019, begonnene Sanierung der Landesstraße wird pünktlich am Freitag, 26. April 2019, abgeschlossen sein. Auch die in diesem Zuge eingerichtete Vollsperrung, die seit Montag, 1. April 2019, aktiv ist, wird am Freitagnachmittag wieder aufgehoben.
     
    Restarbeiten an der Fahrbahnentwässerung werden unter laufendem Verkehr in der kommenden Woche durchgeführt. Sie sollen voraussichtlich am Dienstag, 30. April 2019, abgeschlossen sein.
     
    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 650.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.04.2019
    Sanierung der L 515 in der Ortsdurchfahrt Unterginsbach (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung von Montag, 29. April, bis voraussichtlich 30. November 2019; Land und Stadt investieren gemeinsam rund 1,4 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Stadt Krautheim verbessern die Verkehrsverhältnisse der Ortsdurchfahrt Unterginsbach (Hohenlohekreis) mit einer grundhaften Sanierung der Fahrbahn (kompletter Straßenaufbau), dem Neubau von Stützwänden sowie dem Neubau von Gehwegen. Zusätzlich erneuert die Stadt in Teilbereichen die Wasserversorgung.
     
    Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 29. April 2019, unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt und dauern voraussichtlich bis 30. November 2019.
     
    Die Umleitungen und Verkehrsführungen sind ausgeschildert. Von Krautheim nach Künzelsau führt die Umleitung über die L 1025 bis Dörzbach und anschließend über die B 19 bis Künzelsau. Richtung Oberginsbach und Stachenhausen wird der örtliche Verkehr von Altkrautheim über die K 2316 bis Eberstal, die K 3281 bis Stachenhausen und die L 515 bis Oberginsbach umgeleitet.
     
    Das Land investiert rund 1,1 Millionen Euro in die Maßnahme, die Stadt Krautheim rund 300.000 Euro.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Stadt Krautheim bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.
  • Abteilung 4
    24.04.2019
    A 8: Messetunnel am Montag, 29. April 2019, 8:00 bis 17:00 Uhr gesperrt
    Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Messetunnel, Fahrt-richtung Karlsruhe, Autobahnausfahrt Flughafen/Messe

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am Montag, 29. April 2019, zwischen 8:00 und 17:00 Uhr routinemäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Messetunnel durch. Dabei werden alle technischen und sicherheitstechnischen Anlagenkomponenten wie die Beleuchtungs-, Funk-, Einsprache- und Brandmeldeanlagen überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt. Diese Arbeiten sind erforderlich, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Für die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ist eine Vollsperrung des Tunnels im Bereich der Anschlussstelle Flughafen/Messe 53a erforderlich.
     
    Die Anfahrt zum Flughafen- und Messegelände ist während der Sperrung über die Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Stuttgart-Plieningen ausgeschildert. Durch den Umleitungsverkehr ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.
     
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

     

  • Abteilung 4
    24.04.2019
    A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
    Beginn der Arbeiten des 2. Abschnitts voraussichtlich ab Dienstag, 14. Mai 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt zurzeit eine Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen der A 81 in Fahrtrichtung (FR) Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der Anschlussstelle durch.
     
    Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. Dies geschieht sowohl im Bereich der Parallelfahrbahn als auch auf den Zu- und Abfahrtsrampen. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen im Trennstreifen werden zum Teil erneuert und angepasst.
     
    Die Baudurchführung erfolgt in mehreren Bauphasen. In der zweiten Bauphase, die voraussichtlich am 14. Mai 2019 beginnen kann, wird die Zufahrtsrampe von der B 10 aus FR Stuttgart kommend auf die A 81 in FR Heilbronn saniert sowie lagemäßig optimiert, um den Zufluss des Verkehrs auf die A 81 in nördlicher Richtung zu verbessern. Die Arbeiten sollen zu Beginn der Pfingstferien abgeschlossen sein. Die zurzeit gesperrten Rampen gehen ab diesem Zeitpunkt wieder in Betrieb. Der Umleitungsverkehr wird innerhalb des Autobahnkreuzes (AK) Stuttgart-Zuffenhausen geführt und hat so die Möglichkeit auf die A 81 in Fahrtrichtung Norden aufzufahren.
     
    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 beziehungsweise temporär auch auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.
    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.
     
    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
     
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
     
    Ausführliche Informationen zur Maßnahme und den einzelnen Bauphasen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 2. April 2019 sowie in unserer Pressemitteilung vom 10. April 2019.
  • Abteilung 3
    24.04.2019
    46. Weissacher Imkertag
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imkerinnen und Imker sowie Bienenfreundinnen und Bienenfreunde
     Dr. rer. nat. Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim (links) und Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im RPS

    „Wir freuen uns sehr, dass wir die Tradition des Weissacher Imkertags fortsetzen. Der Weissacher Imkertag ist die zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imkerinnen und Imker sowie Bienenfreundinnen und Bienenfreunde“, erklärte Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, bei der Eröffnung des 46. Weissacher Imkertag. Dieser war mit rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörern wie in den Vorjahren gut besucht.

    „Geimkert wird längst nicht mehr nur um Honig zu erhalten, sondern viele Imkerinnen und Imker wollen einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt von Kultur- und Wildpflanzen leisten“, erklärt Mezger das gestiegene Interesse an der Imkerei. Viele Imkerinnen und Imker stehen vor Herausforderungen durch Klimawandel, Bienenkrankheiten und Parasiten. Daher unterstütze das Land diese gezielt, beispielsweise durch Fördermaßnahmen über FAKT (Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl des Landes Baden-Württemberg), über das im Jahr 2018 rund 18.000 Hektar Blühfläche gefördert wurde, sowie über das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt. Alleine über das federführende Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) stehen rund 13,5 Millionen Euro für Projekte für die Jahre 2018 und 2019 zur Verfügung. „Auch die Bienengesundheit steht bei der Imkereiförderung im Fokus und wurde vom Land mit rund 140.000 Euro gefördert“, so Dr. Mezger weiter.

    Im Anschluss begrüßte der Weissacher Bürgermeister Daniel Töpfer alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Töpfer erläuterte, dass auch die Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Bienen, dem nach Rindern und Schweinen drittwichtigsten Nutztier, leisten. Blumenwiesen, alternativer Pflanzenschutz und grüne Inseln können vermehrt in den Gemeinden wahrgenommen werden.

    Manfred Kraft, Obmann für Bienenweiden des Landesverbandes badische Imker e. V. und Leiter des vom Land geförderten Projekts „Blühende Naturparke“, eröffnete die anschließenden Fachbeiträge. Kraft stellte in seinem Vortrag seine Arbeit des Projektes „blühende Naturparke“ vor und gab Anreize, wie mehr Artenvielfalt geschaffen werden kann. Er betonte außerdem wie wichtig es sei, für die Artenvielfalt bei allen Generationen zu werben. Weiter appellierte Kraft, dass man nicht nur an die Honigbiene, sondern an alle Bestäuber denken müsse.

    In seinem Bericht „Aktuelles aus der Landesanstalt für Bienenkunde“ ging Dr. rer. nat. Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim, auf die Ergebnisse aus einigen laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten ein. Dazu gehören Analysen aus dem Langzeitprojekt „Deutsches Bienenmonitoring“, in dem seit fast 15 Jahren der Einfluss von Bienenkrankheiten, Pflanzenschutzmittelrückstände und imkerliches Management auf die jährlichen Winterverluste von Bienenvölkern untersucht werden. In einem weiteren Projekt wurden untersucht, ob sich die Bienengefährlichkeit eines als bienenfreundlich eingestuften Insektizides erhöht, wenn es zusammen mit einem Fungizid in blühenden Kulturen appliziert wird. Dr. Rosenkranz appellierte diese Mischungen neu zu bewerten um eine Bienengefährlichkeit festzustellen oder auszuschließen. Weiter berichtete Rosenkranz über Projekte aus dem Bereich der Varroaforschung – beispielsweise über das neue Projekt zur Selektion von Bienenvölkern mit „Varroa Sensitiver Hygiene“ (VSH). VSH beschreibt eine Verhaltensweise der Honigbiene, bei der die Arbeiterinnen die mit Varroamilben befallene Brut ausräumen. Außerdem berichtete Rosenkranz über ein neues Projekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Insekten im urbanen Raum (Projekt „Blühinsel“).

    Leon Wurtz, Fachberater Biodiversität am Regierungspräsidium Stuttgart, stelle seine Arbeit am Regierungspräsidium Stuttgart im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ vor. Er zeigte von Best Practice-Beispielen Wege auf, wie Biodiversität in der Landwirtschaft sowie auf kommunalen und privaten Flächen verbessert werden kann. Unter anderem nannte er die Beispiele Blühbrachen und Blühstreifen, artenreiche Wiesen und Weiden und Biodiversität durch Diversifizierung.

    Thomas Kustermann, Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Stuttgart, stellte nach der Mittagspause in seinem Vortrag „Neue Präparate zur Varroabekämpfung“ Anwendungshinweise und gesetzliche Regelunge“ vor. Kustermann informierte, dass zur Bekämpfung der Varroamilbe auch in der Imkerei der Einsatz von Tierarzneimitteln erforderlich sei. Für die Verwendung von Tierarzneimitteln bei lebensmittelliefernden Tieren gelten besonders strenge Anwendungsvorschriften, die nicht immer leicht verständlich sind und sich durch Neubewertungen ändern können. Im seinem Vortrag thematisierte er auch neu zugelassene Präparate und deren Einsatzgebiete. Ebenso ging Kustermann auf den Wegfall der Apothekenpflicht für einige Oxalsäurepräparate und die daraus resultierenden rechtlichen Änderungen ein.

    Seit Herbst 2016 begleitet NEsD (Netzwerk Einkommen schaffende Dienstleistungen) die Fachberaterinnen für Bienenprodukte und konnte im Juni 2017 das Netzwerk Fachberaterinnen für Bienenprodukte initiieren. Ziel ist die landesweite Vernetzung und Interessentenvertretung der Frauen. Silvia Heider ist eine dieser Fachberaterin für Bienenprodukte und stellte in ihrem Vortrag ihre Arbeit vor. Frauen mit imkerlichen Hintergrund, die Interesse an der Natur haben, lassen sich gezielt zur Fachberaterin ausbilden. Die Fachberaterinnen für Bienenprodukte möchten Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung der heimischen Honigbiene und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ihrer Produkte informieren.

    Am Nachmittag sprach außerdem Friedemann Sigrist, Tierwirt Imker und langjähriger Hobbyimker, über ein „Rückenschonendes Betriebssystem“. Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen. Die Gründe sind vielfältig – oft liegt es an einer einseitigen, sitzenden Bürotätigkeit mit zu wenig Bewegung. Häufig werden Rückenprobleme auch durch zu viel oder falsche Belastung, zum Beispiel durch schweres Heben, verursacht. Sigrist warb daher in seinem Vortrag für ein rückenschonendes, imkerliches Arbeiten.

    Hintergrundinformationen:

    Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt

    Der Ministerrat des Landes hat am 21. November 2017 das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt beschlossen. Angesichts des Rückgangs von Arten und Lebensräumen hat sich das Land mit dem Sonderprogramm zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt in Schutzgebieten, aber vor allem in der vom Menschen genutzten Kulturlandschaft zu stärken.

    Das Sonderprogramm wurde unter Mitwirkung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und des Ministeriums für Verkehr sowie in enger Abstimmung und unter Beteiligung des Staatsministeriums und der Regierungsfraktionen entwickelt. Die Federführung bei der Umsetzung des Sonderprogramms obliegt dem MLR.

    dem MLR stehen mit dem Sonderprogramm im Doppelhaushalt 2018/2019 zusätzliche Mittel in Höhe von 13,5 Millionen Euro für Projekte und eine Million Euro für Monitoringaufgaben zur Verfügung.

    Informationen zum Projekt „Deutsches Bienenmonitoring“ sind auf der Internetseite der Universität Hohenheim abrufbar. 

    Programmflyer (pdf, 615 KB)


    Der Weissacher Bürgermeister Daniel Töpfer auf dem 46. Imkertag in Weissach

  • Abteilung 4
    23.04.2019
    L 1060: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen L 1066, Kreis-verkehr – Bühlertann (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung von Montag, 29. April 2019, bis Ende Juni 2019; ​Land investiert rund 1,3 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur
    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Montag, 29. April 2019, die L 1060 zwischen dem Kreisverkehr bei Obersontheim und Bühlertann. Hierfür muss dieser Abschnitt während der Bauarbeiten von Montag, 29. April 2019, bis voraussichtlich Ende Juni 2019, voll gesperrt werden.
     
    Der rund 1,7 Kilometer lange Streckenabschnitt weist im Fahrbahnbereich neben starken Verdrückungen und Flickstellen auch sogenannte Setzungen auf. Diese Fahrbahnschäden sind im Wesentlichen auf die mangelnde Tragfähigkeit des Untergrundes zurückzuführen. Daher wird die bestehende Straße bis in eine Tiefe von rund einem Meter abgetragen und wieder neu aufgebaut. In diesem Zusammenhang wird eine einheitliche Fahrbahnbreite von sieben Metern hergestellt.
     
    Die Gemeinde Bühlertann wird am westlichen Ortseingang das Gewerbegebiet „Hag“ erschließen. Hierzu wird das Regierungspräsidium Stuttgart im Auftrag der Gemeinde die für die Anbindung des Gewerbegebietes an die Landesstraße erforderliche Linksabbiegespur herstellen. Um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, werden die Arbeiten bereits im Rahmen der anstehenden Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt.
     
    Für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke sieht vor, dass der Verkehr in beide Fahrtrichtungen über die Ortschaft Obersontheim geführt wird. Die Zufahrt zum Betrieb der Wanner Eis GbR wird gewährleistet und ausgeschildert.
     
    Der Gehweg entlang der Gaildorfer Straße in Obersontheim wird zwischen dem Gasthaus Ochsen und der Gaildorfer Straße 22 für die Dauer der Baumaßnahme gesperrt. Eine örtliche Fußgängerumleitung wird ausgeschildert. Bedingt durch die Sperrung des Gehweges, müssen die dort vorhandenen Bushaltestellen auf Höhe der Querungshilfe an der Gaildorfer Straße verlegt werden.
     
    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Infrastrukturmaßnahme 1,3 Millionen Euro.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
     

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 9
    23.04.2019
    14. Europäische Impfwoche von 24. bis 30. April 2019 Gesundheitsminister Manne Lucha: „Impfungen zählen nach wie vor zu den wichtigsten und wirksamsten Präventions-maßnahmen der Medizin“
    Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts: „Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollten den Impfpass kontrollieren und den Impfschutz aktualisieren lassen“

    ​Unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ steht die jährliche Europäische Impfwoche der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die seit 2005 in der Europäischen Region veranstaltete Impfwoche soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung von Impfmaßnahmen stärken. Die diesjährige 14. Europäische Impfwoche ist als Teil der Weltimpfwoche unter dem Motto „Protected Together, Vaccines Work – Gemeinsam geschützt. Impfungen wirken“ eingebettet.

     
    Gesundheitsminister Manne Lucha appellierte anlässlich der Impfwoche am Mittwoch (24. April) in Stuttgart daran, den eigenen Impfstatus zu überprüfen: „Impfungen zählen nach wie vor zu den wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen der Medizin.“ In Baden-Württemberg liege die Impfquote vor allem bei Masern weit unter den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen 95 Prozent für die zweite Masernimpfung. „Die Zahlen sind alarmierend. Wir dürfen keine wertvolle Zeit mehr verlieren, sondern müssen nun intensiv mit allen Akteuren prüfen, wie wir die Impfquote zum Schutz der Bevölkerung wieder erhöhen können. Beim Thema Gesundheitsschutz darf es keine Denkverbote geben“, sagte Minister Lucha hinsichtlich der aktuellen Diskussion um die Einführung einer Impflicht für Masern.
     
    „Erkrankungen wie Masern sind extrem ansteckend. Leider werden Masern in der Bevölkerung häufig unterschätzt, dabei kann die Krankheit schwerwiegende Folgen haben. So sind beispielsweise in Baden-Württemberg im Jahr 2019 bereits 60 Personen an Masern erkrankt“, erklärt die Präsidentin des Landesgesundheitsamtes, Dr. Karlin Stark.
     
    Um zukünftige Ausbrüche und die Weiterverbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern, müssen Impfungen im empfohlenen Alter durchgeführt und zum Teil in regelmäßigen Zeitabständen aufgefrischt werden. Durch Impfungen vermeidbare Infektionskrankheiten können in allen Altersgruppen auftreten – so sind aktuell fast 50 Prozent der Masernerkrankten in Baden-Württemberg über 18 Jahre alt.
     
    Bei Impfungen auf dem neuesten Stand zu bleiben schützt nicht nur die eigene Person, sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld. „Jeder sollte regelmäßig den persönlichen Impfstatus überprüfen. Impfungen beugen außerdem nicht nur den sogenannten Kinderkrankheiten vor, sondern sollten auch im Erwachsenenalter nachgeholt und aufgefrischt werden“, so Dr. Stark.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    In jedem Jahr begeht die Europäische Region der WHO die Europäische Impfwoche (EIW), um für Impfmaßnahmen als entscheidende Voraussetzungen für Krankheitsprävention und den Schutz von Menschenleben zu werben. Die Zielsetzung der diesjährigen Kampagne, die von 24. bis 30. April 2019 läuft, besteht darin, das Bewusstsein für den Nutzen von Impfungen zu schärfen. Informationen sind auf der WHO-Seite abrufbar.
     
    Zur letztjährigen Europäischen Impfwoche wurde durch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha das Vorhaben der Gründung einer Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAG) in Baden-Württemberg bekanntgegeben. Ende März 2019 tagte die LAG mit zahlreichen Vertretern aus Organisationen und Institutionen, die direkt oder indirekt eine wichtige Rolle bei der Impfaufklärung innehaben. In dieser Auftaktveranstaltung wurden Hindernisse bei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), Humane Papillomviren (HPV) sowie Impfungen bei medizinischem Personal zum Schutz der Patienten thematisiert. Das Ziel der LAG ist es, die Impfhindernisse in Baden-Württemberg zu identifizieren und Lösungsansätze zu erarbeiten.
  • Abteilung 4
    18.04.2019
    L 1040 Sanierung mit Kuppenabsenkung bei Hilgartshausen (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung zwischen Abzweig K 2519 bis Ortseingang Hilgartshausen von Montag, 29. April, bis Freitag, 30. August / Land investiert rund 1,2 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen die Landesstraße 1040 im Streckenabschnitt zwischen der Abzweigung der K 2519 und Hilgartshausen sanieren. Grund der Sanierung sind Straßenschäden durch Verdrückungen und Asphaltausbrüche. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit (bessere Sicht) wird die in dieser Teilstrecke befindliche Kuppe um etwa 2,50 Meter abgesenkt.

    Zur Bauausführung muss der Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt werden. Die Arbeiten sind von Montag, 29. April, bis voraussichtlich Freitag, 30. August 2019, unter Vollsperrung vorgesehen. Um weitere Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden werden zeitgleich an den Brücken über die Brettach und den Wiesenbach Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

    Die Kosten für die Sanierung des rund 1,3 Kilometer Teilstücks belaufen sich auf rund 1.200.000 Euro. Die Kosten trägt das Land.

    Die Umleitung der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf der L 1040 erfolgt ab Brettheim über Wiesenbach und Brettenfeld.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    18.04.2019
    A 7: Fahrbahnerneuerung zwischen Brenztalbrücke und Hungerbrunnentalbrücke (Landkreis Heidenheim)
    Ab Freitag, 26. April 2019, Anschlussstelle Niederstotzingen vollgesperrt

    ​Aktuell erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart beide Fahrtrichtungen des rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitts der A 7 zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke in sechs Phasen. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und von elf auf zwölf Meter verbreitert.

    Zurzeit werden vorbereitende Maßnahmen für die zur Baudurchführung erforderliche Umlegung des Verkehrs auf eine sogenannte 4s+0 Verkehrsführung hergestellt. Das heißt, der Verkehr wird mit vier Fahrsteifen (zwei je Fahrtrichtung) auf der Richtungsfahrbahn nach Würzburg geführt, während die andere Rich-tungsfahrbahn vollständig für den Verkehr gesperrt ist.

    Während der Bauarbeiten muss die Anschlussstelle Niederstotzingen in Fahrtrichtung Ulm ab Freitag, 26. April 2019, für den auf- und abfahrenden Verkehr zunächst voll gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg kann weiterhin abfahren. Eine Umleitungstrecke ist beschildert.

    Nach Abschluss der ersten zwei vorbereitenden Bauphasen wird mit den Sanie-rungsarbeiten zwischen den Anschlussstellen (AS 117) Giengen und (AS 119) Langenau Richtungsfahrbahn Ulm nach Ostern begonnen. Diese Sanierungsarbeiten sollen bis Mai 2020 abgeschlossen werden. Daran anschließend beginnen die Arbeiten an der Fahrbahn in Richtung Würzburg.

    Die Geschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen situationsbedingt auf 60 Kilometer pro Stunde (km/h) beziehungsweise auf 80 (km/h) begrenzt.

    Die gesamte Maßnahme soll voraussichtlich im Sommer 2021 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten betragen rund 36 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmen um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninfor-mationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 9
    17.04.2019
    „Bewegungs-Treffs im Freien“ in der Stadt Esslingen erhalten Good Practice-Auszeichnung
    LGA-Leiterin Dr. Karlin Stark: „Esslingen ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel der offenen Bewegungsangebote im Freien für Ältere“
     Bewegungstreff Esslingen, Foto: Landesgesundheitsamt/RPS

    ​Heute erhielt die Stadt Esslingen am Neckar bei einer feierlichen Übergabe durch Petra Ihm vom Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart (LGA) die Urkunde für ihr „Best Practice“ Modell Bewegungs-Treffs im Freien. Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Baden-Württemberg im LGA hat die Stadt Esslingen auf dem Weg zur Good Practice-Auszeichnung begleitet. Ende des Jahres 2018 wurde das Projekt vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit als Good Practice-Beispiel in den Kriterien Niedrigschwellige Arbeitsweise, Multiplikatorenkonzept und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

    Die Gesundheit älteren Bürgerinnen und Bürger durch Spaß an Bewegung in der Gruppe stärken – dafür stehen die Bewegungs-Treffs im Freien in der Stadt Esslingen. „Die Vision ist, dass sich jeder ältere Mensch, unabhängig seiner sozialen Lage, spontan, kostenlos und ganzjährig in der Nähe seines Wohnortes bewegen kann“, erläutert Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg.

    Durch ein engagiertes Mitglied des Stadtseniorenrats Esslingen am Neckar wurden die Bewegungs-Treffs im Freien in Esslingen initiiert und befinden sich mittlerweile im zehnten Jahr. Inzwischen beläuft sich der Erfolg des Angebotes in der Ausbreitung auf 18 Bewegungs-Treffs im Freien in der Stadt Esslingen (Stand: Herbst 2018).

    Da die Treffen ganzjährig im öffentlichen Raum im Quartier, beispielsweise auf Spielplätzen oder in Parks, stattfinden ist eine Teilnahme stets spontan möglich und kostenfrei. Die Übungseinheit richtet sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Sie umfasst einfache Bewegungsübungen, die auf dem wissenschaftlich fundierten Programm Fünf Esslinger basieren. Durch geschulte ehrenamtliche Übungsbegleiterinnen und Begleiter werden die Bewegungs-Treffs angeleitet.

    „Ich freue mich, dass die in Esslingen initiierten Bewegungs-Treffs im Freien in den letzten Jahren stetig gewachsen sind und eine große Nachfrage haben. Die Auszeichnung als Good Practice-Beispiel unterstreicht, dass es sich um ein niedrigschwelliges und nachhaltiges Angebot handelt. Erfreulich ist zudem, dass sich weitere Kommunen in Baden-Württemberg auf den Weg gemacht und zusammen mit dem Gesundheitsamt, örtlichen Sportvereinen und weiteren Netzwerkpartnern Bewegungstreffs für ältere Menschen etabliert haben“, sagt Dr. Stark anlässlich der Auszeichnung.

    Hintergrundinformationen:

    Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit entwickelt Kriterien für gute Praxis. Sie geben einen fachlichen Orientierungsrahmen für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Auch bereits bestehende Ansätze und Aktivitäten können damit kritisch reflektiert und angepasst werden. Zudem kann durch ein externes Auszeichnungsverfahren ein Angebot mittels der Qualitätskriterien geprüft und mit dem Siegel „Good Practice“ ausgezeichnet werden.

    Ein Bewegungs-Treff im Freien ist ein wöchentlich stattfindendes Angebot, bei dem sich ältere Menschen an einem zentralen Ort in ihrem Quartier unter Anleitung zu gemeinsamen Bewegungsübungen treffen. Es ist ein Angebot für alle, besonders auch für diejenigen die noch keine sportlichen Erfahrungen mitbringen. Im Mittelpunkt der regelmäßig stattfindenden Bewegungs-Treffs im Freien stehen die Freude an der Bewegung, die Geselligkeit und der Kontakt zu anderen.

    Weitere Informationen:


    Foto von links nach rechts:
    Wilhem Scheuter (Initiator der Bewegungstreffs im Freien), Petra Ihm (Landesgesundheitsamt), Marius Osswald (Amtsleiter, Amt für Soziales, Integration und Sport, Stadt Esslingen), Katrin Gros (Amt für Soziales, Integration und Sport, Kommunale Gesundheitsförderung, Stadt Esslingen), Renate Fischer (Abteilungsleitung, Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Stadt Esslingen)

  • Abteilung 8
    17.04.2019
    Eröffnung der Ausstellung „Zeitreise Neckar“ auf der Bundesgartenschau Heilbronn 2019
    Startschuss zur neuen Dauerausstellung des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg auf der Bundesgartenschau
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart, eröffneten heute auf der Bundesgartenschau in Heilbronn die neue LADDauerausstellung „Zeitreise Neckar“.
     
    „Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg hat vielfältige und spannende Aufgaben – von der archäologischen Denkmalpflege über die Inventarisation bishin zu Rettungsgrabungen. Ich freue mich, dass wir diese einem großen Publikum auf der Bundesgartenschau in Heilbronn vermitteln können“, erklärt Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der Eröffnung der LAD-Daueraufstellung in Heilbronn. „Auf die Besucherinnen und Besucher warten original Exponate, Erklärtafeln sowie Mitmachstationen und spannende Installationen“, so Reimer weiter.
     
    Die Ausstellung auf der Bundesgartenschau widmet sich aus denkmalpflegerischer Perspektive dem Fluss Neckar und seiner Entwicklung und Nutzung im Verlauf der Geschichte rund um die Heilbronner Region. „Der Neckar war bereits unter den Römern als wichtige Wasserstraße beziehungsweise als Handelsweg genutzt worden und erlebte seine Hochphase während der Industrialisierung. Aus dieser Blütezeit zeugen heute noch unter anderem die Bonatzstaustufen, die ein Industriedenkmal darstellen. Diese erfahren in der Ausstellung ‚Zeitreise Neckar“ eine besondere Würdigung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Bauhaus“, erläutert Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des LAD.
     
    „Bei unseren Ausstellungen auf Gartenschauen liegt unser Fokus darauf, denkmalbezogene Themen der jeweiligen Region in das Programm der Ausstellung zu integrieren und für die denkmalfachliche Vermittlung zu nutzen“, so Prof. Dr. Wolf.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Ausstellung „Zeitreise Neckar“ ist täglich von 9 bis 19 Uhr in der Fabrik J. Rettenmaier & Söhne zu sehen. Auf dem Geländeplan der Bundesgartenschau ist sie unter der Nr. 41 verzeichnet. Kuratorin der Ausstellung ist Beata Hertlein, Leiterin des Referats „Denkmalfachliche Vermittlung“ im LAD.
  • Abteilung 4
    17.04.2019
    L 1016: Fahrbahndeckenerneuerung Mittlere Filderstraße 2019: Land investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur
    Vollsperrung der Mittleren Filderstraße zwischen Abzweig Aulendorfer und Abzweig Birkacher Straße von Freitag, 19. 04., bis Dienstag, 23.04.2019 / Vollsperrung zwischen Aulendorfer Straße und Ruhbank von Dienstag, 23.04., bis Montag, 29.04.2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Ende März mit den Sanierungsarbeiten der L 1016 (Mittlere Filderstraße) zwischen Stuttgart-Plieningen und der Ruhbank begonnen: Der erste Bauabschnitt vom Ortstausgang Stuttgart Plieningen bis zur Einmündung der Birkacher Straße wurde bereits saniert.

    Von Freitag, 19. April, bis Dienstagmorgen, 23. April 2019, wird im zweiten Bauabschnitt zwischen der Birkacher Straße und der Aulendorfer Straße die Fahrbahndecke unter Vollsperrung erneuert. Die Durchfahrt zwischen den beiden Einmündungen ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

    Eine entsprechende Umleitung für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Plieningen und stadteinwärts mit Fahrtziel Ruhbank wurde bereits über Birkach eingerichtet. Stadteinwärts und -auswärts ist die Weiterfahrt von der Aulendorfer Straße zur Ruhbank mittels einer Engstellenampel möglich. Die Riedenberger Straße im Stadtteil Birkach wird zum Osterwochenende für den Verkehr wieder freigegeben. Der Stadtteil Riedenberg ist von Plieningen aus über die mittlere Filderstraße erreichbar und umgekehrt.

    Der letzte Bauabschnitt von der Einmündung der Aulendorfer Straße bis zum Bauende am Eichenhain wird ebenfalls unter Vollsperrung ab Dienstagmorgen, 23. April, bis Montagmorgen, 29. April 2019, saniert.

    Für den Schwerverkehr wird folgende Umleitungsstrecke eingerichtet:

    Stadteinwärts wird der Verkehr über die U 2 auf die Aulendorfer Straße in Rich-tung Birkach geleitet. Diese Umleitung führt über die Ohnholdstraße über Asemwald weiter zur Epplestraße in Degerloch und von dort aus über die B 27 zur Stadtmitte. In der Gegenrichtung wird für den Schwerverkehr ab der Ruhbank die Umleitungsstrecke U 4 auf der Kirchheimer Straße durch Sillenbuch und die Scharnhauser Straße in Ruit zur Autobahnanschlussstelle „Neuhausen“ eingerichtet.

    Zusätzlich werden folgende kleinräumige Umleitungen für den PKW beziehungsweise den Anliegerverkehr eingerichtet:

    Stadteinwärts können die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den gesperrten Abschnitt der mittleren Filderstraße auf der Umleitungsstrecke U 1 umfahren. Die U 1 beginnt an der Birkacher Straße und führt durch den Stadtteil Riedenberg über die Florentiner Straße nach Sillenbuch und von dort aus über die Kirchheimer Straße weiter zur Ruhbank. In der Gegenrichtung kann auf der gleichen Strecke die Umleitungsstrecke U genutzt werden. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die über die Mittlere Filderstraße von der Ruhbank zur A 8 wollen, werden ab der Ruhbank über die U 3 nach Degerloch und von dort weiter über die B 27 zum Echterdinger Ei geführt.

    Die Bushaltestellen „Königssträßle“, „Ruhbank“ und „Schönberg“ werden verlegt und an Ersatzhaltestellen angefahren. Wir bitten den Aushang der SSB zu beachten. Die beiden Haltestellen an der Rotwiesenstraße werden aufgrund der Nähe zum Baufeld am Osterwochenende nicht angefahren. Weiterhin bleiben die beiden Bushaltestellen „Grünlingweg“ bis Ende der Osterferien gesperrt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, die das Land als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Plan Bauabschnitte (pdf, 354 KB)
    Plan Umleitungsstrecken (pdf, 6 MB)

  • Abteilung 4
    16.04.2019
    A 6: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bretzfeld und Neuenstein (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung A 6, von Dienstag, 23. April, 21:00 Uhr, bis Mittwoch, 24. April 2019, 06:00 Uhr / Vollsperrung AS Öhringen von Mittwoch, 24. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 29. April 2019, 06:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert im Zuge der aktuell laufenden Sanierungsmaßnahme auf der A 6 zwischen Bretzfeld und Neuenstein auch die Fahrbahndecke (Deck- und Binderschicht) der Anschlussstelle (AS) Öhringen. Hierfür muss die AS Öhringen in Fahrtrichtung Nürnberg von Mittwoch, 24. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 29. April 2019, 06:00 Uhr, voll gesperrt werden. Die Fahrtrichtung Heilbronn ist von der Sperrung der AS Öhringen nicht betroffen. Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Nürnberg mit Fahrziel Öhringen werden bereits an der AS Bretzfeld über die U 75 ausgeleitet. Verkehrsteilnehmer aus dem nachgeordneten Netz werden gebeten, die vorhandene Bedarfsumleitung U 77 Richtung Neuenstein zu nutzen. Die Bedarfsumleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

    Zusätzlich ist zur Sanierung von kurzfristig aufgetretenen Schäden im Asphalt im Bereich der Maßolderbachbrücke in Fahrtrichtung Heilbronn bereits in der Nacht zuvor eine Vollsperrung der A 6 zwischen der AS Neuenstein und der AS Öhringen erforderlich. Zwischen Dienstag, 23. April 2019, 21:00 Uhr, und Dienstag, 24. April 2019, 06:00 Uhr, wird der Verkehr an der AS Neuenstein ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U 50 zur AS Öhringen geführt.

    Weitere Informationen zur Sanierungsmaßnahme entnehmen Sie unserer Pressemitteilung vom 18. März 2019.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    16.04.2019
    Archäologische Denkmalpflege: Größter spätmittelalterlicher Münzschatz Baden-Württembergs entdeckt
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert Ellwanger Schatzfund
     Gesamtansicht des Münzschatzes. In der Mitte zwischen den (noch) nicht restaurierten Münzen steht das Münzgefäß, ein einfacher Keramiktopf. Rechts daneben ist die Becherkachel mit erhaltenen Textilien. Vorne rechts liegt der kleine Bronzering

    Vergangenes Jahr wurde die Presse über den Fund einer der größten Silbermünzschätze aus dem Spätmittelalter informiert, der bislang in Baden-Württemberg bekannt geworden ist. Zwei Militaria-Sammler aus dem Ostalbkreis hatten diesen während eines Sondenganges zufällig in einem Waldstück auf der Gemarkung der Großen Kreisstadt Ellwangen entdeckt und zunächst unter sich aufgeteilt.

    Heute stellte das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart der Öffentlichkeit zum ersten Mal den Ellwanger Münzschatz vor. Der Münzschatz soll noch in diesem Sommer in einer kleinen Sonderausstellung im Alamannenmuseum Ellwangen der Öffentlichkeit gezeigt werden.

    Fund des Schatzes
    Im Januar 2018 meldete ein Sondengänger dem LAD telefonisch den Fund eines größeren Münzschatzes mit über 1.000 Silbermünzen, den er bei der Suche nach Militaria-Utensilien und Munition zusammen mit einem Bekannten in Ellwangen zufällig entdeckt hatte. Bereits bei diesem Telefonat wurde deutlich, dass es sich um einen außergewöhnlichen Fund handelte und so fand bereits am Folgetag ein Treffen mit Archäologen des LAD statt.

    „In der Tat handelt es sich um einen beeindruckenden Fund, der mit mehreren tausend Münzen wesentlich umfangreicher ist, als erwartet. Ein einzelner Ring, Keramikscherben von mindestens zwei Gefäßen sowie verschiedene Textilien gehörten ebenfalls noch dazu“, erklärt Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Der sehr kooperative Sondengänger führte die Experten des LAD an die Stelle, wo der Münzschatz entdeckt worden war. Hier waren noch die Spuren des Aushubs und einzelnen Keramikscherben vorhanden. Die archäologische Nachuntersuchung des LAD in der folgenden Woche erbrachte weitere Scherben sowie den Gefäßabdruck des Münzdepots, sodass zweifelsfrei feststand, dass dies der ursprüngliche Fundplatz war.

    Ermittlungen: Strafbefehle erlassen
    Es stellte sich heraus, dass die Sondengänger den Schatzfund bereits im Sommer 2017 gemacht hatten - sich jedoch einer der Sondengänger erst etliche Monate nach der Bergung beim LAD meldete. Unklar war, ob weitere Funde von der zweiten beteiligten Person zurückgehalten wurden. Deshalb informierte das LAD das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA). Im Rahmen der daraufhin erfolgten Ermittlungen konnte die Identität des zweiten Beteiligten festgestellt werden. An dessen Wohnanschrift stellten die Ermittler des LKA im Mai 2018 weitere aus dem Schatz stammende Münzen sicher. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung gegen die beiden Finder des Schatzes beim Amtsgericht Ellwangen ein.

    Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat gegen die beiden Finder des Schatzes beim Amtsgericht Ellwangen jeweils den Erlass eines Strafbefehls wegen gemeinschaftlicher Unterschlagung nach §§ 246, 25 Absatz 2 StGB beantragt. Das Amtsgericht hat die Strafbefehle antragsgemäß erlassen. Die Strafbefehle wurden von den Angeschuldigten akzeptiert und sind seit Februar 2019 rechtskräftig. Beide wurden jeweils zu einer schuldangemessenen Geldstrafe verurteilt.

    Münzschatz: Inhalt und Umfang
    Der Münzschatz besteht, wie sich aus seinem Gewicht erschließen lässt, aus über 9.200 Silbermünzen, die aneinander haften. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde er in den Jahrzehnten um 1300 vergraben.

    Für die Archäologische Restaurierungswerkstatt des LAD stellt es eine große Herausforderung dar, die Münzen freizulegen. Bislang wurden rund 100 Münzen restauriert, um einen fundierten Einblick in das Münzspektrum des Schatzes zu erhalten.
    Es handelt sich um 14 Brakteaten - Münzen aus einem dünnen Metallblech, die einseitig geprägt wurden - der Bistümer Augsburg und Konstanz, einem Denar aus Würzburg, drei französischen Turnospfennigen sowie geschätzt etwa 9.200 Hellern aus Schwäbisch Hall. Anhand der mitgefundenen Keramikscherben lassen sich zwei Gefäße rekonstruieren: ein Topf, in dem die Münzen ursprünglich vergraben waren, und eine sogenannte Becherkachel, deren Funktion wegen der Zerstörung der Befunde durch die unsachgemäße Grabung nicht mehr rekonstruiert werden kann. Möglicherweise befand sich hierin ein Teil der Münzen, die bewusst von den anderen getrennt worden waren. Auch kann nicht mehr rekonstruiert werden, wozu die drei unterschiedlichen Stoffreste dienten, die nachweisbar sind. Einige Münzen sind jedoch noch in Form von Stapeln aneinander festkorrodiert, sodass vermutlich unterschiedliche Münzwerte in die Gewebe eingeschlagen waren. Das bislang gesichtete Münzspektrum lässt die Einschätzung zu, dass die Vergrabung in den Jahrzehnten um 1300 stattfand.

    Münzschatz: Bedeutung
    Der Ellwanger Münzschatz stellt allein durch seine Größe und den Wert eine Besonderheit in Süddeutschland dar. Mit über 9.200 Prägungen stellt diese Entdeckung den größten Münzschatzfund der Zeitepoche von 1260 bis 1330 in Baden-Württemberg dar. Bislang sind nur wenige vergleichbare größere Münzschätze aus diesem Zeitraum bekannt, von denen die meisten jedoch weder erhalten sind noch wissenschaftlich untersucht werden konnten. Der überwiegende Teil dieser anderen Münzschatzfunde enthielt weniger als 1.000 Münzen - auch dies zeigt die große Bedeutung des Fundes aus Ellwangen.

    Münzschatz: Früherer Wert
    Der damalige Wert ist schwer zu ermitteln; er dürfte zum Zeitpunkt der Vergrabung dem Wert eines kompletten Bauernhofes in mittelertragreichem Gebiet entsprochen haben. Dies ist damit ein Wert, der unter normalen Umständen von der einfachen Bevölkerung im späten Mittelalter kaum hätte angespart werden können. 

    Münzschatz: Früherer Eigentümer
    Die sehr einheitliche Zusammensetzung spricht tendenziell eher gegen einen im Fernhandel tätigen Händler. Vorstellbar ist, dass hier Einnahmen - beispielsweise aus Steuern oder Verkäufen - versteckt worden sein könnten. Der Ring fällt hingegen aus dem Rahmen. Er könnte einen persönlichen Gegenstand widerspiegeln, der in einer gefährlichen Situation verborgen worden ist, um nicht zusammen mit den Münzen entwendet zu werden.

    Bedeutung des Schatzfundes von Ellwangen für Wissenschaft und Forschung
    Münzschätze dieser Größenordnung werden im Allgemeinen nur äußerst selten entdeckt - und es ist zu vermuten, dass die Öffentlichkeit davon häufig überhaupt keine Kenntnis erhält. „Auch wenn durch die illegale unsystematische Bergung leider wichtige Informationen verloren gegangen sind, stellt es für die moderne Numismatik (Münzkunde/- forschung) einen Glücksfall dar, dass wenigstens die Münzen wahrscheinlich noch vollständig vorhanden sind und daher vielfältige Möglichkeiten einer detaillierten Auswertung der Zusammensetzung des Münzumlaufs im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert in Baden-Württemberg beziehungsweise Süddeutschland bieten“, betont Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse. Viele der älteren Schatzfunde sind nur noch aus der Literatur bekannt oder in Einzelstücken greifbar und erlauben daher nur noch sehr beschränkte Aussagen.

    Hintergrundinformationen:

    Auf der Internetseite des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg können Sie Informationen über Raubgräber und Sondengänger sowie über das Projekt des LAD, die Sondengänger in die archäologische Denkmalpflege zu integrieren, abrufen. 


    Gesamtansicht des Münzschatzes. Auf dem Münzhaufen liegen im Kontrast zu den korrodierten, nicht restaurierten Münzen, die silberglänzenden restaurierten Münzen. In der Mitte zwischen den Münzen steht das Münzgefäß ein einfacher Keramiktopf. Rechts daneben die Becherkachel mit erhaltenen Textilien. Vorne rechts liegt der kleine Bronzering.


    Restaurierte Münzen des Schatzfundes.


    Restaurierte Münzen des Schatzfundes mit dem Fingerring. Deutlich zu erkennen ist die grüne Glaseinlage am Ring.


    Die kupferhaltigen Silbermünzen sind durch die Korrosion zum Teil fest miteinander „verbacken“. Durch die Korrosion haben sich aber auch die Textilien erhalten, die sich auf den Münzen abzeichnen. Auffällig sind kleinere Münzstapel, die vermuten lassen, dass unterschiedliche Münzwerte in Stoff eingeschlagen gewesen sind.


    Der unspektakuläre Ausgrabungsbefund der Nachgrabung. In der Mitte zeichnet sich ein dunkler Fleck ab. In dieser kleinen Vertiefung stand ursprünglich der Münzschatz.

    Bildquelle: LAD-RPS, Y. Mühleis

  • Abteilung 4
    16.04.2019
    L 1129: Neckarbrücke Freiberg am Neckar (Landkreis Ludwigsburg)
    Halbseitige Sperrung wegen Gewährleistungsarbeiten am Donnerstag, 25. April 2019 von 7 bis 21 Uhr

    Im Frühjahr 2018 wurden der Belag und die Abdichtungen der Neckarbrücke im Zuge der L 1129 in Freiberg am Neckar erneuert. In diesem Bereich sind nun Schadstellen aufgetreten, die im Rahmen von Gewährleistungsarbeiten beseitigt werden.

    Dafür muss die Neckarbrücke am Donnerstag, 25. April 2019, von 7 bis 21 Uhr, halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt und somit in beide Fahrtrichtungen aufrechterhalten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die möglichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Um diese jedoch so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Ferien durchgeführt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Die Pressemitteilung zur Maßnahme im vergangenen Jahr finden Sie auf unserer Homepage.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    L 1076: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis)
    Restarbeiten auf der L1076 / Vollsperrung wird vorzeitig am Donnerstag, 18. April 2019, aufgehoben

    Dank der günstigen Witterung und dem großen Einsatz der ausführenden Baufirma kann die Vollsperrung der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis) nach rund fünf Monaten Bauzeit am Donnerstag 18. April 2019, und somit früher als bisher vorgesehen, aufgehoben werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart sanierte seit Mitte November 2018 die Fahrbahn der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Geplantes Bauzeitende war ursprünglich Ende Mai 2019.

    Um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu beschränken, wurde die L 1076 während der Winterpause vom 19. Dezember 2018 bis 27. Februar 2019 für den Verkehr geöffnet. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden auf dem insgesamt 3,9 Kilometer langen Abschnitt der L 1076 zunächst in Teilbereichen tiefergehende Schadstellen ausgebessert und entlang des gesamten Streckenabschnittes die Entwässerungseinrichtung erneuert beziehungsweise angepasst. Außerdem wurde die Asphaltdeckschicht komplett neu aufgebracht. Aktuell laufen noch Restarbeiten: So werden zum Beispiel die Nebenflächen und die sogenannten Bankette angeglichen sowie Leiteinrichtungen erneuert und Markierung neu aufgebracht.

    „Das Land Baden-Württemberg investierte in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme inklusive der Sanierung der Ortsdurchfahrt Riepach, die in die Maßnahme integriert wurde, rund 930.000 Euro“, sagt Baudirektor Heiko Engelhard, Leiter des Baureferats Ost des Stuttgarter Regierungspräsidiums. Engelhard dankt allen Beteiligten, die den vorzeitigen Bauabschluss möglich machen, für die gute Zusammenarbeit.

    „Für uns ist es eine sehr gute Nachricht, dass die Baumaßnahme abgeschlossen ist – und dies noch schneller als geplant. Die Tannhäuser Bürgerinnen und Bürger werden hiervon profitieren – vor allem die vielen Auspendlerinnen und -pendler“, erklärt Tannhausens Bürgermeister Manfred Haase.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    11.04.2019
    Archäologische Grabungen beim Anbau des Amtsgerichts: Älteste Freiburger Festung entdeckt
     Barbakane (Quelle: LAD/RPS)

    ​Unter Resten mehrerer Vorgängerbauten des Amtsgerichts und ehemaliger Gefängnisse aus dem 19. Jahrhundert wurden vor wenigen Tagen bei einer Rettungsgrabung unerwartet Reste von älteren Wehranlagen freigelegt. Vor dem spätmittelalterlichen Tor zur Schneckenvorstadt wurde wohl um 1600 eine Vorbefestigung angelegt.
     
    Diese so genannte Barbakane besaß Schießscharten für Kanonen. Schon 1632 wurde diese Wehranlage durch eine in der Grundform dreieckige Bastion überbaut. Mit deren Bau wurde der Festungsbaumeister Elias Gumpp beauftragt.
     
    Von beiden Festungswerken sind noch für kurze Zeit markante Reste sichtbar.
     
    Wir laden Sie als Vertreterin und Vertreter der Presse zu einer Besichtigung.
    Kommen Sie am
     
    Montag, 15. April, um 13:00 Uhr,
    zur Baustelle am Holzmarkt.
     
    Der Zugang zur Baustelle ist nur Pressevertreterinnen und Pressevertretern möglich. Der Zugang ist von der Luisenstraße aus.
     
    Als Presse-Ansprechpartner stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung:

    • Karl-Heinz Bühler, Amtsleiter Vermögen- und Bau, Amt Freiburg
    • Dr. Michael Borrmann, Abteilungsleiter Bezirksbau, Vermögen und Bau, Amt Freiburg
    • Horst Esslinger und Thomas Banholzer, Grabungsfirma E&B excav GbR
    • Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart

     
    Hintergrundinformationen:

    Das Freiburger Amtsgericht soll durch einen Anbau erweitert werden. Begleitend zu den Erd- und Verbauarbeiten wird das Baugelände, das im Bereich einer zwischen 1679-1788 unter Vauban errichteten Bastion liegt, archäologisch untersucht. Mit der archäologischen Rettungsgrabung wurde eine Grabungsfirma beauftragt. Die Bauherrschaft liegt beim Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau, Amt Freiburg, das die Kosten für die Grabung trägt.
     
    Die überraschende archäologische Funddichte bedeutet natürlich eine deutlich zeitintensivere Grabung und Dokumentation und Verschiebungen im Projektablauf. Nach ersten Sondagen im vergangenen Herbst läuft die Grabung intensiv seit diesem Frühjahr.
     
    Für Rückfragen stehen Ihnen Stefanie Paprotka, Pressesprecherin Regierungspräsidium Stuttgart, unter 0711/904-10002 sowie Karl-Heinz Bühler, Pressesprecher von Vermögen und Bau Amt Freiburg, unter 0761/5928-3000 gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    11.04.2019
    L 1048: Fahrbahndeckenerneuerungen bei Forchtenberg (Hohenlohekreis) / Vollsperrung ab Montag, 15. April 2019, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 31. Mai 2019
    Land investiert rund 800.000 Euro in Fahrbahndeckenerneuerung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit

    ​Mit Beginn der Osterferien am Montag, 15. April 2019, führt das Regierungspräsidium Stuttgart zwei Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis durch. Im Raum Forchtenberg wird die Strecke L 1048 zwischen der Kocherbrücke und der L 1045, sowie die L 1048 zwischen dem Kreisverkehrsplatz Gewerbegebiet „Rauhbusch“ und Forchtenberg saniert.

    Kocherbrücke – L 1045 (Bauabschnitt 1)
    Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. April 2019, gegen 6:00 Uhr, mit der Verkehrseinrichtung und Sanierung der Fahrbahn der L 1048 zwischen der Kocherbrücke und der L 1045. Die Maßnahme wird unter Vollsperrung durchgeführt. Nach Abschluss der Maßnahme, voraussichtlich ab Samstag, 27. April 2019, wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Umleitungsstrecke erfolgt in beide Richtungen über Sindringen (L 1045, L 1050 und L 1048). Der Teilort Neu-Wülfingen ist aus Richtung Schleierhof (K 2320) anfahrbar. Verkehrsteilnehmer von Schöntal und Westernhausen kommend, werden über Weißbach (K 2320 und L 1046) umgeleitet. Das nordöstlich von Forchtenberg liegende Gewerbegebiet ist von der L 1045 über einen Behelfsweg und die Allmand Straße erreichbar.

    Orendelsall – Forchtenberg (Bauabschnitt 2)
    Eine weitere Fahrbahndeckensanierung wird auf der L 1048 zwischen dem Kreisverkehrsplatz Gewerbegebiet „Rauhbusch“ und Forchtenberg auf einer Länge von etwa 2 Kilometern durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung ab Montag, 29. April 2019, bis voraussichtlich Freitag, 31. Mai 2019, erforderlich.

    In der 18. Kalenderwoche werden zunächst durch die Straßenmeisterei Öhringen, dem staatlichen Forstamt und Privatwaldbesitzer dringend notwendige und verkehrssicherungstechnische Baumfällarbeiten entlang der Baustrecke durchgeführt. Im Anschluss daran wird die Fahrbahn saniert. Neben der Erneuerung der Asphaltschichten sind in Teilbereichen Verbreiterungsmaßnahmen an der Fahrbahn vorgesehen, um die Sicherheit bei Begegnungsverkehr in den Kurven zu erhöhen. Des Weiteren sind umfangreichere Maßnahmen an den Fahrbahnbanketten sowie das Herstellen neuer Schutzplanken vorgesehen.

    Die Umleitung für den zweiten Bauabschnitt zwischen Forchtenberg und Orendelsall führt über die L 1045 (Sindringen), L 1050 und die L 1048 in beide Richtungen.

    Insgesamt werden für die beiden Strecken rund 15.000 Quadratmeter Asphaltdeck- beziehungsweise Asphalttragschicht erneuert. Mit den vorgesehenen Maßnahmen investiert das Land Baden-Württemberg zum Erhalt der Infrastruktur insgesamt rund 800.000 Euro.

    Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.04.2019
    L 1016: Fahrbahndeckenerneuerung Mittlere Filderstraße 2019 / Vollsperrung der Mittleren Filderstraße zwischen Plieningen und dem Abzweig Birkacher Straße von 12. April bis 19. April 2019
    Vollsperrung der Riedenberger Straße von 12. April bis voraussichtlich 23. April 2019 / Land investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat Ende März mit den Sanierungsarbeiten der L 1016 (Mittlere Filderstraße) zwischen Stuttgart-Plieningen und der Ruhbank begonnen und in den vergangenen beiden Wochen die Asphalttragschichten saniert.

    Der Einbau der Asphaltdeckschicht findet im Bereich zwischen Plieningen und der Einmündung der Birkacher Straße unter Vollsperrung der Mittleren Filderstraße zwischen Freitag, 12. April 2019, ab 18:00 Uhr, und Karfreitag, 19. April 2019, statt. Eine entsprechende Umleitung für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wurde in Fahrtrichtung Plieningen bereits seit dem Beginn der Arbeiten eingerichtet. Die Umleitung erfolgt nun auch in der Fahrtrichtung stadteinwärts durch Plieningen und Birkach.

    Weiterhin muss die Riedenberger Straße ab Freitag, 12. April, 18:00 Uhr, bis voraussichtlich Dienstag, 23. April 2019, morgens, im Bereich der Kreuzung Mittlere Filderstraße/Riedenberger Straße für den Verkehr voll gesperrt werden. Bis Karfreitag kann weiterhin von Birkach nach Riedenberg gefahren werden.

    Ab Samstag, 13. April 2019, werden die beiden Bushaltestellen „Grünlingweg“ nicht mehr von der SSB-Linie 70 angefahren, da diese im Zuge der Sanierung der Straße ebenfalls bis zum Ende der Osterferien erneuert werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 1,5 Millionen Euro, die das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    11.04.2019
    Städtebauförderung 2019: Förderbescheid des Landes für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Backnang übergeben
    Regierungspräsident Reimer: „Wichtige Investition in die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro an den Oberbürgerbürgermeister der Großen Kreisstadt Backnang, Dr. Frank Nopper. Es handelt sich um Finanzhilfen des Landessanierungsprogramms für das Sanierungsgebiet Innenstadt III. Mit den Programmen der Städtebauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln.

    „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur. Durch die Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds dient sie gleichzeitig auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts. Damit erreicht die Stadt Backnang eine Revitalisierung der Innenstadt und die Stärkung der kommunalen Individualität. Ich freue mich diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und die nachhaltige Entwicklung der Stadt zu fördern“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper zeigte sich über die großzügige Unterstützung höchst erfreut: „Wir sind sehr dankbar für diese Förderung und werden die Mittel für eine weitere Vitalisierung und Aufwertung unserer Innenstadt baldmöglichst einsetzen – vor allem für das Projekt ‚Kronenhöfe‘, für die ‚Stadtbrücke‘ am Bahnhof, für die Beseitigung des städtebaulichen Missstands an der Eugen-Adolff-Straße.“  

    In diesem Jahr stehen landesweit im Bereich der Städtebauförderung rund 257,4 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung – im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies rund 91 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

    Hintergrundinformationen:
    Bund und Land gewähren Zuwendungen für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in kommunalen Sanierungsgebieten im Rahmen der im Staatshaushaltsplan des Landes verfügbaren Mittel beziehungsweise der in der Verwaltungsvereinbarung über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder nach Artikel 104 b des Grundgesetzes zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen (VV-Städtebauförderung) bestimmten Bundesmittel. Informationen können Sie auch auf der Internetseite der Regierungspräsidien abrufen: https://rp.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    L 504 Tauberbischofsheim: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Abzweig zur K 2816/Dienstadt und dem Kreisverkehr Külsheimer Straße/Hauptstraße (Main-Tauber-Kreis)
    Vollsperrung von Montag, 15. April, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 27. April 2019

    ​Mit Beginn der Osterferien am 15. April 2019 führt das Regierungspräsidium Stuttgart eine Fahrbahndeckenerneuerung der L 504 zwischen dem Knotenpunkt L 504/K 2816 (Abzweig Dienstadt) und dem Kreisverkehr Külsheimer Straße/Hauptstraße durch.

    Die Arbeiten zur Sanierung des gesamten Fahrbahnabschnitts beginnen am Montag, 15. April 2019, um 6:00 Uhr mit der Einrichtung der Verkehrssicherung. Insgesamt werden auf dieser Strecke rund 10.000 m² Asphaltdeck- und  Asphaltbinderschicht erneuert. Es ist erforderlich die Maßnahme unter Vollsperrung durchzuführen.

    Die Umleitungsstrecke erfolgt in Fahrtrichtung Külsheim über die B 27 (Königheim, Weikerstetten und Schweinberg), den Gemeindeverbindungsweg und die L 508 (Steinfurt) sowie die L 509 nach Külsheim. Aus Külsheim kommend in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim über die L 504, die Leintalstraße („Panzerstraße“) und die K 2815 (Pestalozziallee). Voraussichtlich ab Samstag, 27. April 2019 kann die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Umleitungsstrecken werden örtlich ausgeschildert und wir bitten diese zu beachten.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner Verständnis für die Beeinträchtigungen.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in den Erhalt der Infrastruktur insgesamt rund 400.000 Euro.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
    Sperrung der Rampen bereits ab Freitag, 12. April 2019, 22 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen eine Fahrbahndeckensanierungen im Bereich der A 81 Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der AS durchführen.

    Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden zum Teil erneuert und angepasst. Im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen werden zudem drei Ein- sowie Ausfahrtsrampen saniert. Aufgrund von Änderungen im Bauablauf erfolgt die Sperrung bereits ab Freitag, 12. April 2019, 22 Uhr.

    Ausführliche Informationen zur Maßnahme entnehmen Sie unserer Pressemitteilung vom 2. April 2019,

  • Abteilung 1
    09.04.2019
    Jahresbilanz des Kampfmittelbeseitigungsdienstes 2018 / Regierungspräsident Reimer dankt beteiligten Behörden und Organisationen für die reibungslose Zusammenarbeit
    2018: knapp 30.000 Kilogramm Kampfmittel aufgefunden und beseitigt, darunter 14 Bomben / mehr als 41.000 Kilogramm Munition vernichtet
     Kollegen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Arbeit, Foto: KMBD/RPS

    ​Im Zweiten Weltkrieg fielen rund 1,35 Millionen Tonnen Abwurfmunition auf das Gebiet des damaligen Deutschen Reiches. Alleine auf das Land Baden-Württemberg entfielen etwa 100.000 Tonnen Abwurfmunition. Hiervon detonierten etwa 10 bis 15 Prozent nicht, sodass noch etliche Bombenblindgänger in Baden-Württembergs Böden zu vermuten sind.

    Bombenblindgänger und auch andere Kampfmittel in Böden und Gewässern können lebensgefährlich sein. Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges sind diese Folgen noch nicht beseitigt – im Gegenteil: Durch die voranschreitende Materialermüdung der Kampfmittel nimmt das Gefahrenpotenzial und das Risiko der Selbstdetonationen zu. Darüber hinaus befinden sich unzählige Kampfmittel aus Bodenkampfhandlungen, der unsachgemäßen Entledigung, dem Übungsbetrieb und letztendlich aus der Produktion sowie der Vernichtung in den Nachkriegsjahren in Böden und Gewässern. Um diese gegenwärtigen Gefahren zu beseitigen, sind mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung die Frauen und Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) im Regierungspräsidium Stuttgart zur Stelle. Sie sind täglich im ganzen Hoheitsgebiet des Landes Baden-Württemberg unterwegs und bergen, oft in Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, die aufgefundenen Kampfmittel.

    „Ob bei der Entschärfung, Beförderung und Vernichtung von Kampfmitteln, der Luftbildauswertung, bei Verdacht oder Fund von Kampfmitteln auf Grundstücken oder bei der Beschaffung und Auswertung der im Zweiten Weltkrieg von der amerikanischen und britischen Luftwaffe gefertigten Luftbildaufnahmen – der Kampfmittelbeseitigungsdienst leistet täglich eine wichtige Aufgabe im Land, die höchster Sorgfalt und einer umfassenden Fachkenntnis bedarf“, lobt Regierungspräsident Wolfgang Reimer die Arbeit des KMBD.

    Im Jahr 2018 wurden dem KMBD von der Polizei und anderen Dienststellen 1.062 Munitionsfunde (2017: 860) gemeldet. Die geborgene Munition hatte ein Gesamtgewicht von 29.332 Kilogramm (2017: 50.595 Kilogramm). Der Rückgang des Gesamtgewichts bei den Munitionsfunden ist auf ein deutlich geringeres Fundaufkommen auf von privaten Kampfmittelräumdiensten betreuten Räumstellen zurückzuführen. Unter den Funden befanden sich 2018 außerdem 14 Bomben (2017: 19) mit einem Mindestgewicht von 50 Kilogramm.

    Neben der Bombenbergung darf auch die Gefahr, die von Kleinmunition ausgeht, nicht unterschätzt werden. Gerade solche Munition, die vielfach in Kampfhandlungen verwendet wurde, kann ein unvorhersehbares Risiko bergen und sorgt für die meisten Unfälle bei der Bergung. Munition mit vorgespannten Zündsystemen, die oftmals vor Ort als nicht transportfähig eingestuft wird, wird mit den Jahren immer gefährlicher und handhabungsunsicherer. In diesen Fällen ist es erforderlich, das Kampfmittel vor Ort zu sprengen. Dann sind umfangreiche Absperrungen und Evakuierungen notwendig, um die Sprengung ohne Gefährdung Dritter durchzuführen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich danke den beteiligten Ortspolizei- und Sicherheitsbehörden sowie der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen für die stets unkomplizierte Zusammenarbeit. Ohne ihr tatkräftiges Mitwirken bei Evakuierungen könnten die Entschärfungen nicht so zügig erfolgen, wie es in der jahrelangen Praxis der Fall ist.“

    Im Rahmen der Luftbildauswertung gingen im Jahr 2018 insgesamt 1.628 Anträge von Bauherren, Baufirmen, Ingenieurbüros und Kommunen beim Kampfmittelbeseitigungsdienst ein (2017: 1.771). Hierfür stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 110.000 Luftaufnahmen der alliierten Streitkräfte zur Verfügung.

    Im Zuge der Überprüfung von mit Kampfmitteln belasteten Flächen wurde im Jahr 2018 eine Fläche von 94.791 m² (2017: 412.527 m²) abgesucht, um eine Bebauung zu ermöglich. Dies entspricht einer Größe von rund 13 Fußballfeldern. Der starke Rückgang bei der Flächensuche steht im Zusammenhang mit dem Anstieg der Fundmunitionsmeldungen, die aus Gründen der Gefahrenabwehr vorrangig abzuarbeiten sind.

    Im Jahr 2018 wurden zudem 41.450 Kilogramm Munition (2017: 58.379 kg) und 47.650 Kilogramm Waffen (2017: 27.196 Kilogramm) vernichtet. Dies entspricht in etwa einer Anzahl von 28.600 Waffen oder Gegenständen nach dem Waffengesetz (2017: 16.400). Zu den Waffen zugehörige Munition mit einem Gewicht von 12.177,77 Kilogramm (2017: 11.519 Kilogramm) wurde ebenfalls vernichtet. Seit dem Amoklauf von Winnenden am 11. März 2009 wurden zwischenzeitlich über 300.000 Waffen beim KMBD abgegeben und vernichtet.

    Hintergrundinformationen:

    Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg wie Granaten, Patronen, Minen oder Bomben, die über den Industriezentren Baden-Württembergs wie Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heilbronn, Friedrichshafen und Ulm abgeworfen wurden, aber nicht detoniert sind, stellten – und stellen bis heute – eine erhebliche Gefährdung für die Bevölkerung dar. Wann immer Blindgänger gemeldet werden oder Bauvorhaben auf Geländen anstehen, die über die Luftbildauswertung als besonders gefährdet für diese Altlast gelten, kommt der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) Baden-Württemberg zum Einsatz.

    1946 wurden erstmals Sprengkommandos eingesetzt, die mit Fachleuten besetzt waren und so eine fachgerechte Beseitigung der Munition gewährleistete. Hieraus entstand der KMBD. Zum 1. Mai 1971 wurde die Zuständigkeit auf das Regierungspräsidium Stuttgart übertragen. Das dortige Referat 16 ist zuständig für alle vier Regierungsbezirke in Baden-Württemberg.

    Der Einsatzbereich reicht von der Entschärfung von Kampfmitteln über die Beförderung geborgener Kampfmittel bis hin zur Vernichtung und der anschließenden Verwertung des angefallenen Materials. Die Vernichtung findet im Sindelfinger Wald statt. Dort hat der KMBD auf einer Fläche von rund 6 Hektar seinen Sitz.

    Nicht alle Bomben lassen sich entschärfen. Dies kann vor allem bei Bombenlangzeitzündern der Fall sein. In letzter Konsequenz werden derartige Bomben kontrolliert zur Detonation gebracht.

    Neben der Entschärfung von Bomben und der Vernichtung der Kriegsmunition kümmert sich der KMBD auch um die Vernichtung von abgegebenen Waffen, deren Munition und verbotener Gegenstände nach dem Waffengesetz. Ein Großteil der zu vernichtenden Waffen ergibt sich aus jenen, die freiwillig von Bürgerinnen und Bürgern bei der Polizei- oder Waffenbehörden abgegeben werden. Die gesammelten Waffen werden vom KMBD in eigenen Vernichtungsöfen ausgebrannt und anschließend zur Einschmelzung verbracht.

    Zurzeit sind 33 Mitarbeiter beim KMBD beschäftigt – darunter neun Feuerwerker, vier Munitionsvorarbeiter, zehn Munitionsfacharbeiter und sechs Luftbildauswerter.
    Bis zu neun Teams werden jeden Tag losgeschickt, um Blindgänger und Munition des Zweiten Weltkrieges zu bergen. Ein Bereitschaftsdienst stellt die Einsatzfähigkeit nach Dienstschluss und an Wochenenden und Feiertagen sicher. Die Leitung des KMBD hat Ralf Vendel inne.

  • Abteilung 2
    09.04.2019
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und stellvertretender Arbeitskreisvorsitzender Gunter Dlabal haben Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege verliehen
    Regierungspräsident Reimer: „Ehrenamtliches Engagement für die Heimat ist in unserer globalisierten Welt unverzichtbar“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer verlieh die Ehrennadeln des Arbeitskreises Heimatpflege, Foto: RPS

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Gunter Dlabal, einer der beiden stellvertretender Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege, haben gestern Abend bei einem Festakt im Stuttgarter Regierungspräsidium gemeinsam die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V. verliehen. Geehrt wurden Personen, die sich in besonderer Weise um die Heimatpflege verdient gemacht haben.

    „Unsere Heimat steht nicht nur für eine starke Industrie und einzigartige, schützenswerte Landschaften – sie steht für viele engagierte Menschen, sie sich vor Ort engagieren und sich mit ihrer Heimat identifizieren. Ich freue mich sehr, mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege die Leistung von fünf Menschen würdigen zu können, die sich in besonderer Weise durch ihr Engagement auszeichnen“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    In diesem Jahr zeichnet der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V. bereits zum 18. Mal Personen aus, die sich auf lokaler oder regionaler Ebene auf vielfältige Weise in der Heimatpflege besonders engagiert haben.

    „Mein Dank gilt den Ausgezeichneten für Ihr Engagement – ebenso wie allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die sich im Regierungsbezirk engagieren. Auch die Bürgerinnen und Bürger, die wir heute nicht ausgezeichnet haben, bitte ich, ihr gutes Werk fortzusetzen“, so Reimer.

    Die in diesem Jahr verliehene Ehrennadel erhielten Waltraud Herold (Boxberg), Ulrich Dallmann (Igersheim), Diethard Fohr (Winnenden), Fritz Offenhäuser (Öhringen) und Wilfried Uhlmann (Pfedelbach-Oberohrn).

    Hintergrundinformationen:

    Seit der Gründung des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V. im Jahr 1986 unterstützt der Arbeitskreis Vereine und Verbände, die sich mit Heimat und Heimatpflege beschäftigen. Heimatpflege bedeutet für den Arbeitskreis vorwiegend mit ehrenamtlichem Engagement die große Bedeutung von Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen sowie Heimatliebe und Weltoffenheit in einer globalisierten Welt zu leben. Informationen zum Arbeitskreis Heimatpflege können Sie unter www.heimatpflege-stuttgart.bib-bw.de abrufen.

    Informationen zu der Preisträgerin und den Preisträgern:

    Waltraud Herold (Boxberg)

    Waltraud Herold hat sich mit ihrem Engagement für die Pflege der Musik, insbesondere des Chorgesangs, in vorbildlicher Weise verdient gemacht. Bereits im Alter von 13 Jahren hat sie den Organistendienst in Dainbach ausgeübt. Daraus wurden im Dekanat und der Stadt Boxberg insgesamt 34 Jahre Dirigententätigkeit.

    1977 absolvierte sie den Abschluss als Chorleiterin. Ein Jahr später übernahm sie als Chorleiterin den Liederkranz Schweigern. Seit 1987 ist sie Frauenreferentin und Gruppenvorsitzende des Sängerbundes Badisch-Franken. Von 1993 bis 2010 war sie Vizepräsidentin des Sängerbundes, bis sie 2010 dessen Präsidentin wurde.

    Der Sängerbund Badisch Franken ist der nördlichste Teil des Badischen Chorverbandes. Sein Einzugsbereich erstreckt sich vom Bauland über das Taubertal bis zum Main und umfasst eine Fläche von 850 Quadratkilometer. Die angeschlossenen Vereine sind über vier Landkreise verteilt (Neckar-Odenwald-Kreis, Landkreis Heilbronn, Hohenlohekreis und Main-Tauber-Kreis). Frau Herold gelingt es über die Verwaltungs- und Landschaftsgrenzen hinweg die Vereine unter dem Dach des Sängerbundes Badisch-Franken zu vereinen.

    Für ihr langjähriges großes ehrenamtliches Engagement wurde Waltraud Herold die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart e. V. verliehen.

    Ulrich Dallmann (Igersheim)

    Ulrich Dallmann hat sich durch seine ehrenamtliche Tätigkeit als Heimathistoriker in seiner Heimatgemeinde Igersheim verdient gemacht und ist ein hoch geschätzter Botschafter der Gemeinde Igersheim. Durch Buch- und Presseveröffentlichungen, historische Führungen und Mitmachprojekte hat er Heimatverbundenheit und Wissen als kollektives Gut in seiner Heimatgemeinde verfügbar und attraktiv gemacht.

    Vor jedem seiner Projekte steht stets eine fundierte Recherche. Dabei legt Ulrich Dallmann immer großen Wert auf Authentizität und eine unverfälschte und unverkrampfte Vermittlung der Vergangenheit. Sonderausstellungen und Bildungsprojekte sind für ihn wertvolle Maßnahmen zur Geschichtsvermittlung. Insbesondere Projekte für Familien mit Kindern und Jugendlichen liegen ihm sehr am Herzen. Die Selbstverständlichkeit, mit der Ulrich Dallmann in historische Gewänder schlüpft, um die Geschichte vor Ort authentisch erlebbar zu machen und seine lebendige Vermittlung der Ergebnisse seiner Archivarbeit, sind wertvoll und wirken weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus.

    Dank seines Engagements und das seiner Mitstreiter im Heimatverein Messklingenschlapp sowie im Verein „Sport, Pferde und Kultur auf Burg Neuhaus“ ist Heimatverbundenheit kein verstaubter Begriff, sondern wird gelebt – mit Humor und einem starken Selbstverständnis.

    Für sein seit Jahrzehnten sehr erfolgreiches Engagement als Heimathistoriker und seine ganzheitliche und verschiedene Aspekte umfassende lebendige Stärkung der Heimatverbundenheit, wurde Ulrich Dallmann mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart e. V. ausgezeichnet.

    Diethard Fohr (Winnenden)

    Diethard Fohr ist schon seit jungen Jahren ehrenamtlich engagiert. In den vergangenen Jahren lag sein Fokus darauf, Kriegsereignisse sowie das Kriegsende in Berglen und Umgebung zu erforschen. Er betreibt Recherchen und wertet dabei vielfältige Quellen aus, spricht mit Zeitzeugen oder stöbert in Archiven, bis sich ein klares Bild ergibt. Dabei sucht er die Zeitzeugen nicht nur in Winnenden oder Berglen, sondern macht auch Menschen ausfindig, die beispielsweise als Evakuierte nur kurz dort gelebt haben und heute in einer ganz anderen Region oder einem anderen Bundesland leben. Nicht selten trifft er dabei auf ältere Leute, die Jahrzehnte geschwiegen haben.

    In Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Kameramännern Kurt Zauser und Fritz Wirth entstehen hieraus interessante Dokumentarfilme – beispielsweise

    • „Kriegsende in Berglen“ (2015)
    • „70 Jahre Vertreibung“ (2016)
    • „Evakuierte in Berglen“ (2017)
    • „Hebamme Fräulein Raith“ (2018)


    Diethard Fohr organisiert außerdem Veranstaltungen und Ausstellungen zur Kriegs- und Nachkriegsgeschichte. So führte er beispielsweise 2015 die Führung mit Sonderausstellung „Auf den Spuren der Erinnerung“ in Berglen durch. Ein weiteres Beispiel ist eine szenische Stadtführung mit dem Titel „Stunde Null – Winnenden 1945“ anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes. Ihm ist wichtig, in der heutigen Zeit aktiv an die furchtbaren Geschehnisse der Vergangenheit zu erinnern mit dem Ziel, dass sich solche Ereignisse auf keinen Fall wiederholen. Seit Herbst 2018 ist er zudem Sprecher der Initiative Stadtmuseum Winnenden.

    Für seinen herausragenden Einsatz insbesondere im Rahmen der ehrenamtlichen Aufarbeitung des Kriegsendes beziehungsweise der Nachkriegsgeschichte seiner Heimat wurde Diethard Fohr mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart e. V. ausgezeichnet.

    Fritz Offenhäuser (Öhringen)

    Fritz Offenhäuser ist schon viele Jahre ehrenamtlich aktiv. Seit 1992 engagiert er sich im Heimatverein der Stadt Öhringen und betreut seit 1993 das Turmmuseum, das mit viel Engagement und Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Öhringen 1991 eingerichtet wurde. Dort ist er als Türmer und Turmbläser fast jede Woche im Einsatz.

    In der alten Tracht eines Türmers aus dem 16. Jahrhundert führt er Touristen und Einheimische gleichermaßen durch die sieben verschiedenen Stockwerke und Räume des Blasturms, dem im Westen gelegenen Turm der Stiftskirche Öhringen. Er übernimmt nicht nur Führungen durch den Blasturm sondern auch durch die Stiftskirche, wo er Einblicke in die Vergangenheit ermöglicht und die Teilnehmer erleben lässt, was Tradition bedeutet.

    Aufgrund seiner humorvollen und engagierten Art ist Fritz Offenhäuser seit 2014 auch Nachtwächter von Öhringen. Mit dem historischen Beruf des Nachtwächters lässt er eine alte Tradition aufleben. Der Gang mit dem Nachtwächter durch die Stadt ist ein unterhaltsamer Rundgang mit Gesang und eröffnet Einblicke in die Stadtgeschichte. Oftmals begleitet ihn sein Horn bei den Stadtrundgängen, da er als leidenschaftlicher Turmbläser auch auf diese Tradition aufmerksam machen möchte.

    Seit rund Jahren ist er Stadtführer mit Leidenschaft. Als Stadtrat vertritt er zudem seit 2009 die Interessen der Bürger. Sein großes Engagement bringt Menschen die Stadtgeschichte und die Geschichte der Turmbläser eindrucksvoll näher. Daher wurde Fritz Offenhäuser mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart e. V. ausgezeichnet.

    Wilfried Uhlmann (Pfedelbach-Oberohrn)

    Wilfried Uhlmann betrieb eine umfangreiche Recherchearbeit um die Geschichte Pfedelbachs und Hohenlohes zu erforschen. Er führt Gäste durch Pfedelbach und zeigt ihnen die Sehenswürdigkeiten des Ortes wie das Schloss, das Gasthaus Sonne mit dem früheren fürstlichen Witwensitz und vor allem das Weinbaumuseum – auf Wunsch auch mit einer Weinverkostung. Die Gäste schätzen seine aufgeschlossene liebevolle und humorvolle Art.

    Das Weinbaumuseum beeindruckt Besucherinnen und Besucher vor allem mit dem 1752 gefertigten, reich verzierten Fürstenfass mit seinen 64.664 Litern Fassungsvermögen. Es gilt als das drittgrößte jemals befüllte Holzfass in Deutschland. Wilfried Uhlmann ist mit dem Weinbaumuseum herzlich verbunden. Er ist dort fast jedes Wochenende und unter der Woche anzutreffen. Es ist für ihn eine Berufung, die Pfedelbacher Geschichte und den Hohenloher Wein näher zu bringen.

    Wilfried Uhlmann ist in Pfedelbach stets ehrenamtlich zur Stelle – sei es bei der Erstellung der Destillatwege oder bei der Ausarbeitung des Weinlehrpfades sowie bei Veranstaltungen wie dem Seniorennachmittag in der Gemeinde. Viele Arbeitsstunden und -Wochen stecken in den Beschreibungen der Wissenspfade rund um Pfedelbach.

    Als Anerkennung für sein großes ehrenamtliches Engagement erhält Wilfried Uhlmann die Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungspräsidium Stuttgart e. V.

    Foto:
    oben (von links): Jürgen Haas, Dezernatsleiter Stadt Winnenden, BM Igersheim Frank Menikheim; RP Wolfgang Reimer; Amtsleiter Dr. Heiko Schnell (Main-Tauber-Kreis), OB Stadt Öhringen Thilo Michler, BM Pfedelbach Torsten Kunkel, Dezernatsleiter Patrick Hauser (Hohenlohekreis)
    unten (von links): Gunter Dlabal, stv. Vorsitzender Arbeitskreis Heimatpflege; Diethard Fohr, Winnenden; Ulrich Dallmann, Igersheim; Waltraud Herold, Boxberg, Wilfried Uhlmann, Pfedelbach; Fritz Offenhäuser, Öhringen

  • Abteilung 4
    09.04.2019
    L 1036: Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Hölzern (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Montag, 15. April 2019, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 3. Mai 2019, 19:00 Uhr / Land investiert 130.000 Euro in Fahrbahndeckenerneuerung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert die L 1036 im Bereich der Ortsdurchfahrt Hölzern (Landkreis Heilbronn). Für die Sanierung der insgesamt rund 400 Meter langen Teilabschnitte der Ortsdurchfahrt Hölzern gilt in der gesamten Ortsdurchfahrt ab Samstag, 13. April 2019, ein Halteverbot. Anschließend wird ab Montag, 15. April 2019, 6:00 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 3. Mai 2019, 19:00 Uhr, die Ortsdurchfahrt Hölzern voll gesperrt.

    In der Ortsdurchfahrt Hölzern werden zwei längere Abschnitte der Fahrbahn saniert. Auch die geschädigten Schachtabdeckungen und Straßenabläufe innerhalb der Ortsdurchfahrt werden reguliert oder durch neue ersetzt. Das Land investiert rund 130.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

    Diese im Straßenraum stattfindenden Arbeiten bringen für die Anwohnerinnen und Anwohner der Ortsdurchfahrt Hölzern sowie der einmündenden Seitenstraßen Einschränkungen mit sich. Soweit es die Baumaßnahme zulässt, wird den Anwohnerinnen und Anwohnern die Zufahrt zu ihren Grundstücken ermöglicht.

    Zeitgleich zu den Sanierungsarbeiten in Hölzern wird auch die nahegelegene Kurve am Steinernen Tisch, Abzweig K 2339 nach Dimbach (Hohenlohekreis), saniert.

    Der überörtliche Verkehr wird von Schwabbach kommend über Langenbeutigen – Neuenstadt am Kocher – Cleversulzbach zurück zur L 1036 und umgekehrt geführt. Im Detail verläuft die ausgewiesene Umleitung von der L 1036 bei Schwabbach über die K 2337, K2009 nach Langenbeutigen. Von dort aus über die K 2011, L 1088 nach Neuenstadt am Kocher und über die K 2007 nach Cleversulzbach. Anschließend führt die Umleitung von Cleversulzbach über die K 2007 auf die L 1036 bei Hölzern.

    Für den Busverkehr aus Richtung Eberstadt nach Hölzern wurde eine Wendemöglichkeit am Ortseingang Hölzern, gegenüber des Friedhofs eingerichtet. Hier wird der Busbetrieb nach Hölzern enden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

  • Abteilung 4
    09.04.2019
    Jahresbilanz Erhaltungsmaßnahmen Straßenbau 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Fahrbahndeckenerneuerungen und Brückensanierungen bilden auch künftig den Schwerpunkt bei der Erhaltung des Straßennetzes“ / Stärkung der Mobilität und Wirtschaftskraft im Stuttgarter Regierungsbezirk

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangenen Jahr 2018 rund 200 Millionen Euro in die Erhaltung der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk investiert. Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Schwerpunkte waren Fahrbahndeckenerneuerungen sowie Instandsetzungen von Brückenbauwerken. Ich freue mich besonders darüber, dass unsere Anstrengungen sowohl zu einer Substanzverbesserung hoch frequentierter Abschnitte wie dem Echterdinger Ei oder der B 10 als auch zur Sanierung vieler Landesstraßenabschnitte im ländlichen Raum geführt haben.“

    Im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen) investierte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart im vergangenen Jahr rund 154,6 Millionen Euro in die Erhaltung der Fahrbahnen und Bauwerke sowie in die betriebstechnische Ertüchtigung. Betragsmäßig ist dies ein leichter Rückgang gegenüber 2017 (175,2 Millionen Euro). Dafür aber sind die Ausgaben im Bundesfernstraßenbau insgesamt  um rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und damit außerordentlich hoch. Zudem dienen die Ausbaumaßnahmen im Bestand wie der 6-streifige Ausbau der A 6 auch dem Bestandserhalt.  

    Mit dem für Erhaltung vorgesehenen Geld wurden unter anderem rund 65 Autobahnkilometer saniert. Bedeutende Maßnahmen waren die Sanierung beim sogenannten Echterdinger Ei (A 8) zwischen der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Möhringen und der AS Flughafen/Messe sowie die Fahrbahndeckenerneuerungen auf der B 10 zwischen der AS Göppingen-Zentrum und der AS Salach sowie auf der B 14 am Kappelbergtunnel.

    43 Millionen Euro hat die Landesregierung im Jahr 2018 für den Bau und die Erhaltung von Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart bereitgestellt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von rund 40 Prozent. Davon konnten neben zahlreichen Fahrbahndeckenerneuerungen auch eine Reihe von Bauwerksinstandsetzungen finanziert werden. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Erneuerung einiger Landesstraßen im innerörtlichen Bereich, aber auch längerer Landesstraßenabschnitte wie der L 1110 im Landkreis Ludwigsburg oder der L 1076 im Ostalbkreis.

    Projekte 2018
    Im vergangenen Jahr hat das Regierungspräsidium Stuttgart mit rund 700 Einzelprojekten Planung, Bau und Erhaltung von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazu gehörenden Radwegenetzes vorangebracht.

    Nachfolgend dazu die wichtigsten Projekte aus dem Jahr 2018 aus dem Bereich Erhaltung: 

    Jahresbilanz 2018 

    Ausblick 2019
    Auch im Jahr 2019 stehen wieder zahlreiche Aufgaben für die Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart an. Laufende Erhaltungsmaßnahmen sowie Aus- und Neubauprojekte werden fortgesetzt oder abgeschlossen. Hierbei hat das Regierungspräsidium nicht nur die Ballungszentrum, sondern auch die Landesstraßen im Blick, um den ländlichen Raum zu stärken.

    Es stehen unter anderem die Sanierung und Nachrüstung des Virngrundtunnels im Zuge der A 7 sowie die Fertigstellung des Umbaus der A 81 AS Zuffenhausen mit Inbetriebnahme des Brückenneubaus an. Auch zahlreiche Fahrbahndeckenerneuerungen sind auf dem Programm, zum Beispiel an der A 81 AS Zuffenhausen – AS Ludwigsburg Süd, an der B 313 OD Nürtingen und an der L 1016 Mittlere Filderlinie.

    Die von der Landesregierung beschlossene personelle Verstärkung der Straßenbauverwaltung hat sich als äußerst sinnvoll erwiesen und ermöglicht nun die Umsetzung der Maßnahmen. Vom allgemeinen Fachkräftemangel ist das Regierungspräsidium jedoch dennoch betroffen – nicht alle neu geschaffenen Stellen konnten bislang besetzt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer wirbt für das Regierungspräsidium Stuttgart als Arbeitgeber auch für Ingenieurinnen und Ingenieure werben. „Die Straßenbauabteilung bietet spannende und vor allem abwechslungsreiche Aufgaben für junge Ingenieurinnen und Ingenieure ebenso wie für erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure, auf die große Projekte warten. Neben der Vielfalt an Aufgaben in Planung, Bau und Betrieb, die man bei uns während eines Berufslebens durchlaufen kann, sind wir auch ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber. Die Geschlechter sind bei Gehalt und Aufstiegschancen gleichgestellt. Auch 2019 werden wir wieder spannende Stellen besetzen und freuen uns auf neue Kolleginnen und Kollegen“, so Regierungsprä-sident Reimer.

    Reimer bedankt sich abschließend bei der zuständigen Abteilung des Hauses, die mit ihrer Arbeit die Planung und den Bau der Verkehrsinfrastruktur vorangetrieben sowie für einen reibungslosen Betrieb gesorgt hat sowie bei den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern: „Einen ganz herzlichen Dank möchte ich aber auch den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld aussprechen, wenn es im Bereich von Baustellen das ein oder andere Mal zu Verkehrsbehinderungen oder Staus kommt. Erhaltung sowie Bau von Straßen sind ohne Baustellen leider nicht möglich“, so der Regierungspräsident.

    Hintergrundinformationen:

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.04.2019
    Rückbau der alten B 10 zwischen Süßen und Gingen an der Fils / Umbau der Einmündung Brückenstraße zu Kreisverkehr (Landkreis Göppingen)
    Geänderte Verkehrsführungen von Montag, 15. April 2019, bis voraussichtlich Ende Oktober 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab Montag, 15. April 2019, mit den Bauarbeiten zum Rückbau der alten B 10 zwischen Süßen und Gingen an der Fils (Landkreis Göppingen) sowie mit dem Umbau der Einmündung Brückenstraße zu einem Kreisverkehr beginnen.

    Für die Bauarbeiten, die in drei Abschnitten durchgeführt werden, müssen geänderte Verkehrsführungen zwischen den beiden Gemeinden eingerichtet werden:

    Bauabschnitt 1:
    In der ersten Bauphase von Montag, 15. April 2019, bis Ende August 2019, werden Straßenbau-, Gasleitungs- und Gewässerbauarbeiten durchgeführt. Der bisherige Einmündungsbereich Brückenstraße wird zum Kreisverkehr umgebaut.

    Hierfür wird die Brückenstraße ins Industriegebiet voll gesperrt werden. Der Kfz-Verkehr auf der alten B 10 wird auf einer Länge von 300 Metern über eine provisorische Umfahrung mit Baustellenampel direkt an der Baustelle vorbei geführt. Der Busverkehr der Linie 7680 wird in dieser Zeit die Haltestellen Brückenstraße, Brunnenstraße und evangelischer Kindergarten nicht bedienen können. Alle Fahrgäste müssen auf die Haltestelle Rathaus ausweichen. Busse in Richtung Süßen halten zusätzlich an der Haltestelle Rathaus. Der Radverkehr wird über die Nordroute umgeleitet. Für den landwirtschaftlichen Verkehr wird eine Umleitung über einen südseitigen Wirtschaftsweg eingerichtet.

    Bauabschnitt 2:
    In der zweiten Bauphase von Anfang September bis Mitte Oktober 2019 werden Straßenbauarbeiten sowie Arbeiten am Gewässerlauf des Barbarabaches und der sogenannten Bachdurchlassbauwerke zwischen Gingen und dem neuen Kreisverkehr durchgeführt werden.

    Dazu wird die alte B 10 zwischen Gingen und Kreisverkehr Brückenstraße voll gesperrt. Die Ortsverbindung zwischen Süßen und Gingen wird für den Kfz-Verkehr in dieser Zeit über den neuen Kreisverkehr in die Brückenstraße und durch das Industriegebiet aufrechterhalten.

    Bauabschnitt 3:
    In der dritten Bauphase von Mitte bis Ende Oktober 2019 erfolgen die Straßenbauarbeiten am Asphaltoberbau und die Installation der Verkehrsausstattungen im Bereich zwischen der Anschlussstelle (AS) Süßen der neuen B 10 und dem neuen Kreisverkehr Brückenstraße.
    In dieser Zeit ist eine Vollsperrung der alten B 10 zwischen der AS Süßen und dem Kreisverkehr Brückenstraße unumgänglich. Der PKW-Verkehr wird über ein Provisorium umgeleitet, der übrige Umleitungsverkehr sowie die Busse der Linie 7680 werden über die neue B 10 geführt.

    Während der gesamten Bauzeit ab Montag, 15. April 2019, bis Ende Oktober, gelten für den Linien- und Schulbusverkehr der Linie 7680 geänderte Fahrpläne.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.04.2019
    B 313: Ortsdurchfahrt Nürtingen (Landkreis Esslingen)
    Fahrbahndeckenerneuerung von Montag, 15. April, bis Samstag, 5. Oktober 2019 / Rund 2,2 Kilometer werden in elf Bauabschnitten saniert

    ​Die Bundesstraße 313 (B 313) verbindet in Süd-Nord Richtung Metzingen und die Autobahnausfahrt Stuttgart Autobahn 8 (A 8). In Nürtingen verläuft sie als Ortsdurchfahrt (OD) zweibahnig durch die Stadt. Die Fahrbahn der OD ist in einem schlechten Zustand. Das Regierungspräsidium Stuttgart führt daher zwischen der Wörthbrücke und der Kreisstraße 1220 (Oberensinger Straße) eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Hierbei wird der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdeckschicht und Asphaltbinderschicht ersetzt.

    Die Bauarbeiten an dem etwa 2,2 Kilometer langen Streckenabschnitt beginnen am Montag, 15. April 2019 und dauern voraussichtlich bis Samstag, 5. Oktober 2019. Die Arbeiten werden in elf Bauphasen durchgeführt. Für jede Bauphase werden Umleitungsstrecken ausgeschildert und die Lichtsignalanlagen (Ampeln) auf diesen Umleitungsstrecken sowie an den Kreuzungsbereichen der B 313 so weit möglich angepasst.

    Bei der Baumaßnahme wird die Wörthbrücke instandgesetzt und die Stadtwerke Nürtingen sanieren im Kreuzungsbereich der Galgenbergstraße/Stuttgarter Straße/Neckarstraße die vorhandenen Gasleitungen sowie eine Stromleitung, die in Höhe Bodelschwinghweg die B 313 quert. Das Tiefbauamt Nürtingen baut in Zusammengang mit der Fahrbahndeckenerneuerung die beiden Bushaltestellen Neckarbrücke in Fahrtrichtung Metzingen barrierefrei um und erstellt beziehungsweise saniert Kanäle für die Wasserversorgung.

    In den ersten drei Wochen der Baustelle wird die Wörthbrücke in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr der B 313 wird über die Alleenstraße/Galgenbergstraße (Neckarbrücke) umgeleitet. In beide Fahrtrichtungen ist die Durchfahrt der B 297 Neckartailfingen/Neckarhausen auf die B 313 Richtung Stuttgart A 8 weiterhin gegeben. In den danach folgenden Wochen ist die Fahrbahn der Wörthbrücke in Süd-Nord-Richtung bis Mitte Mai gesperrt. Der Verkehr von der B 297 Neckartailfingen/Neckarhausen oder B 313 Metzingen kommend mit Fahrziel B 313 Fahrtrichtung Autobahnausfahrt Stuttgart A 8 wird über die Wörthbrücke/Metzinger Straße/Alleenstraße/Galgenbergstraße (Neckarbrücke) umgeleitet. Diese Umleitung nutzen auch die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer die von der B 313 Stuttgart A 8 kommend Richtung B 313 Metzingen fahren möchten. Die Durchfahrt auf die B 297 Neckartailfingen/Neckarhausen ist von der B 313 von der Autobahnausfahrt Stuttgart A 8 kommend weiterhin möglich.

    Mitte Mai bis Anfang Juni wandert das Baufeld Richtung Galgenbergstraße (Neckarbrücke). Es erstreckt sich von der Wörthbrücke bis kurz vor den Alten Friedhof. Zuerst wird die Fahrbahn auf der Seite des Neckars/Fahrtrichtung (FR) A 8 saniert und die zwei Wasserkanalanschlüsse werden neu hergestellt. Der Verkehr auf der B 313 wird auf der gegenüberliegenden Fahrbahn auf jeweils einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechterhalten und kann ungehindert fahren. Zu diesem Zeitpunkt ist die Neckarbrücke voll gesperrt. Die Umleitung für die Neckarbrücke verläuft über die Wörthbrücke.

    Anfang Juni werden die gegenüberliegende Fahrbahn (FR Metzingen) und die Gasleitungen der Stadtwerke im Kreuzungsbereich saniert. Die südliche Fahrbahn der Neckarbrücke ist in diesem Bauabschnitt wieder befahrbar, der nördliche Teil (FR Ost-West) bleibt aufgrund der Arbeiten an der Gasleitung weiterhin gesperrt. Der Verkehr der B 313 mit dem Fahrziel Nürtinger Innenstadt wird über die Wörthbrücke umgeleitet. Der Durchgangsverkehr auf der B 313 wird wie bei allen weiteren Baufeldern der Baumaßnahme auf der gegenüberliegenden, in diesem Fall östlichen Fahrbahn, auf jeweils einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechterhalten und kann ungehindert fahren. Die Zufahrt zum Galgenbergviertel wird über eine neu erstellte Behelfsausfahrt über den Hallenbadparkplatz ermöglicht, da die Galgenbergstraße im Kreuzungsbereich der Stuttgarter Straße/Neckarstraße gesperrt ist. Die Abfahrt aus dem Galgenbergviert verläuft über die Galgenbergstraße Richtung Schillerlinde und über Feldwege im Einbahnstraßenverkehr bis in die Kapfstraße (Neckarhausen).

    Der sechste Bauabschnitt dauert von Anfang Juli bis Mitte Juli. Die Baustelle befindet sich dann auf der Seite von Oberensingen und damit auf der Fahrbahn in FR Metzingen. Der Durchgangsverkehr der B 313 wird auf der östlichen Fahrbahn auf jeweils einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechterhalten und kann ungehindert fahren. Das Abfahren von der B 313 in die Kornbeckstraße und Stuttgarter Straße (L 1205) ist dann nicht möglich. Dieser Verkehr wird über die Wendlinger Straße umgeleitet.

    Mitte Juli wandert die Baustelle auf derselben Straßenseite Richtung Autobahnausfahrt Stuttgart A 8. Das Baufeld erstreckt sich von der Stuttgarter Straße bis kurz vor die Bunsenstraße. Der Verkehr auf der B 313 wird wieder auf die Gegenfahrbahn verschwenkt. Der Verkehr von und nach Oberensingen verläuft über die Stuttgarter Straße. Das Abbiegen von der B 313 in das Industriegebiet Bachhalde sowie und das Einbiegen von der Bachhalde in die B 313 sind nicht möglich. Die Zu- und Abfahrt in und aus dem Industriegebiet Bachhalde erfolgt in dieser Bauphase geradeaus über die Kreuzung in die Oberensinger Straße. Die Umleitung für die Bachhalde verläuft über die Hochwiesenstraße/Oberbohinger Straße/Inselstraß /Oberensinger Straße.

    Anfang August wird das Baufeld auf die östliche Fahrbahnseite zwischen dem Alten Friedhof und der Einfahrt zum Festplatz verlegt. Umgeleitet wird nur der Verkehr der von der B 313 Stuttgarter Straße in die Stuttgarter Straße (L 1205) möchte. Die Stuttgarter Straße (L 1205) wird über die Wendlinger Straße bzw. den Denkendorfer Weg angefahren. Die Fertigstellung des Bauabschnittes mit einem neuen Fahrbahndeckenbelag und der Sanierung der Stromleitung ist für Mitte August geplant.

    Das Baufeld der anschließenden Bauphase neun erstreckt sich von der Stuttgarter Straße (L1205) bis zur Oberensinger Straße auf der östlichen Fahrbahn und ist für Mitte August bis Anfang September geplant. Der Verkehr wird von der östlichen Fahrbahn auf die westliche Gegenfahrbahn umgeleitet. Das Abbiegen von der B 313 in die Oberensinger Straße nach Zizishausen ist in dieser Bauphase nicht möglich. Die Zufahrt in die Hochwiesenstraße und den Festplatz über die B 313 sind ebenfalls nicht möglich. Die Umleitung diese Ziele erfolgt über die Wörthbrücke/ Metzinger Straße/Oberbohinger Straße und nach Zizishausen weiter über die Inselstraße. Die Oberensinger Straße ist jedoch von Zizishausen aus weiterhin in Richtung B 313 befahrbar.

    Baufeld zehn wird ab Anfang September zwischen der Hochwiesenstraße/Wendlinger Straße und der Oberensinger Straße auf der Fahrbahn FR Stuttgart A 8 eingerichtet. Der Kreuzungsabschnitt der Oberensinger Straße zur B 313 ist in diesem Bauabschnitt gesperrt. Der Verkehr von Zizishausen wird über die Inselstraße und die Oberbohinger Straße umgeleitet. Die Gegenrichtung über die Wörthbrücke/Metzinger Straße/Steingrabenstraße in die Oberboihinger Straße. Die Zu- und Abfahrt in das Industriegebiet Bachhalde erfolgt über die Wendlinger Straße.

    Selbige Umleitungsstrecken sind auch für den elften und letzten Bauabschnitt von Mitte September bis Anfang Oktober vorgesehen. Hier erstreck sich das Baufeld auf der westlichen Seite der B 313 von der Hochwiesenstraße/Wendlinger Straße bis zur Bunsenstraße auf der Fahrbahn FR Metzingen.

    Die auf der B 313 verkehrenden Buslinien werden während der Baumaßnahme umgeleitet. Die Fahrplanänderungen werden kurz vor dem jeweiligen Umleitungsbeginn durch die Verkehrsbetriebe (VVS und SSB) zur Verfügung gestellt.

    Die Baukosten des Gesamtprojektes belaufen sich auf insgesamt rund 3,8 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner Verständnis für die Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

    Auf unserer Internetseite ist zudem die Präsentation der Informationsveranstaltung einsehbar, in der die einzelnen Bauabschnitte mit Plänen dargestellt sind.

  • Abteilung 4
    08.04.2019
    L 1001: Instandsetzung von Stützmauern zwischen Niederstetten (Ortsteil Vorbachzimmern) und Laudenbach (Main-Tauber Kreis)
    Vollsperrung ab Dienstag, 23. April, bis voraussichtlich Freitag, 21. Juni 2019 / Beginn der Baumaßnahme am Dienstag, 23. April 2019

    Das Regierungspräsidiums Stuttgart wird ab Dienstag, 23. April 2019, mit der Instandsetzung von Stützmauern entlang der Landesstraße L 1001 am Ortsausgang von Vorbachzimmern beginnen.

    Für die Instandsetzungsarbeiten wird die Verbindungsstraße zwischen Vorbachzimmern und Laudenbach ab Dienstag, 23. April 2019, bis voraussichtlich Freitag, 21. Juni 2019, voll gesperrt. Eine Umleitung über die K 2862 Ortsteil Ebertsbronn und die K 2864 Ortsteil Wermutshausen wird ausgeschildert. Die Zufahrt nach Haagen aus Richtung Laudenbach bleibt erhalten.

    Es werden zwei Stützmauern mit einer Länge von 24 Metern und 70 Metern saniert. Die Stützmauern dienen zur Absicherung der Böschung und sind zugleich Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 130.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner an den Umleitungsstrecken um Verständnis für die unvermeidliche Vollsperrung und die damit verbundenen Behinderungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

    Verkehrsführungsplan (pdf, 7 MB)

  • Abteilung 4
    05.04.2019
    B 293: Baugrunderkundungsarbeiten für drei Lärmschutzwände bei Leingarten, Ortsteil Schluchtern (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Verkehrsführung mit Ampelanlage ab Montag, 8. April 2019, bis Mittwoch, 10. April 2019, und ab Montag, 15. April 2019, bis voraussichtlich Dienstag, 16. April 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart plant den Neubau von drei Lärmschutzwänden entlang der B 293 im Zuge der Ortsumfahrung Leingarten, Ortsteil Schluchtern. Für Baugrunderkundungsarbeiten wird ab Montag, 8. April 2019, bis einschließlich Mittwoch, 10. April 2019, und ab Montag, 15. April 2019, bis voraussichtlich Dienstag, 16. April 2019, jeweils in den verkehrsärmeren Zeiten von 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr, die Bundesstraße B 293 abschnittsweise halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen mithilfe einer Ampelregelung im Wechsel an den gesperrten Abschnitten vorbeigeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

    Die Baugrunderkundung ist im Vorfeld des geplanten Neubaus der drei Lärmschutzwände erforderlich. Die Errichtung der Lärmschutzwände ist, vorbehaltlich der Kostenzusage des Bundes, nach aktuellem Planungsstand für nächstes Jahr geplant.

    Anlage (Quelle: LUBW/RPS):
    Lageplan (PDF, 113 KB)

  • Abteilung 9
    05.04.2019
    ​Frühjahrsputz, Brennholzschichten und dann Fieber? Landesgesundheitsamt meldet Zunahme der Hantavirus-Erkrankungen
    Sozial- und Integrationsminister Lucha: „Schutz vor Staub überall dort, wo Nager nisten, ist die wichtigste Maßnahme zur Verhütung einer Hantavirus-Infektion“

    Dr. Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts: „Anzeichen für Hantavirus-Infektion unbedingt beim Hausarzt abklären“

    Seit Jahresbeginn 2019 verzeichnet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart bereits 82 Hantavirus-Erkrankungen aus 20 Stadt- und Landkreisen, davon 34 allein im Monat März. Im 1. Quartal 2018 waren es mit acht Fällen deutlich weniger. Die höchsten Fallzahlen werden aktuell in Stuttgart (19) und den Landkreisen Tübingen (11) und Esslingen (8) registriert. Zwei von drei Erkrankten (62 Prozent) mussten ins Krankenhaus, am häufigsten wegen einer Nierenfunktionsstörung (75 Prozent).

    In Baden-Württemberg sind Hantaviren weit verbreitet, insbesondere in Regionen mit hohem Anteil an Buchenwäldern. Hier finden Rötelmäuse, die Hantaviren über ihre Ausscheidungen übertragen, besonders gute Lebensbedingungen. Sie ernähren sich bevorzugt von Bucheckern. Gute Nahrungsbedingungen im Herbst 2018 haben das Überwintern von Rötelmäusen begünstigt. Deshalb steigt jetzt das Hantavirus-Infektionsrisiko. 

    „Schutzmaßnahmen vor dem Kontakt mit trockenen Ausscheidungen von Nagern können das Infektionsrisiko mit Hantaviren reduzieren“, erklärt Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko seien insbesondere die jetzt im Frühjahr anstehenden Reinigungsarbeiten von Garagen, Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen sowie Holzarbeiten in Wald und Garten, so der Minister weiter. Vor Reinigungsarbeiten sollten Flächen befeuchtet werden, um Staub zu binden. Erkannte Ausscheidungen von Nagern sollten vor der Reinigung desinfiziert werden. Eine Staubmaske aus dem Baumarkt (FFP3) halte nicht nur die Atemwege sauber, sondern schütze auch gegen aufgewirbelte Viren im Flugstaub, so der Minister. Auch die Bekämpfung von Nagetieren im häuslichen Umfeld sei wichtig.

    „Eine Hantavirus-Erkrankung beginnt meist ähnlich wie eine Grippe mit plötzlich einsetzendem hohen Fieber“, erläutert Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart. Hinzu kämen Kopf- und Gliederschmerzen sowie Bauch- und Rückenschmerzen. In schweren Fällen könne es zu Blut im Urin und gar zu Nierenfunktionsstörungen kommen. Dann könne auch eine Blutwäsche (Dialyse) erforderlich werden. „Das gemeinsame Auftreten von hohem Fieber, Rücken- und Bauchschmerzen sowie Problemen beim Wasserlassen kann auf eine mögliche Hantavirus-Infektion hinweisen und sollte beim Hausarzt abgeklärt werden“, sagt Karlin Stark.

    Hintergrundinformationen:
    Der Name Hanta geht auf den Fluss Hantan in Südkorea zurück, an dem in den 1950er-Jahren mehr als 3.000 amerikanische Soldaten während des Koreakrieges an einem ungewöhnlich starken Fieber mit anschließend häufigen Nierenversagen erkrankten.

    Rötelmäuse sind in Süddeutschland die Hauptüberträger des Hantavirus. Sie scheiden den Erreger mit ihrem Kot und Urin aus. Der Mensch infiziert sich über das Einatmen der Krankheitserreger, die an die eingetrockneten Ausscheidungen der Nager gebunden sind. Ein Infektionsrisiko besteht überall dort, wo Rötelmäuse vorkommen und Tätigkeiten ausgeübt werden, bei denen Staub aufgewirbelt wird.

    Die wichtigste Nahrungsquelle von Rötelmäusen sind Bucheckern. Nach dem trockenen Sommer 2018 waren die Buchen besonders stark mit Bucheckern behangen. Diese sogenannte Buchenmast begünstigt die Vermehrung von Rötelmäusen. Hantavirus-Ausbrüchen in früheren Jahren ist regelmäßig eine Buchenmast im Vorjahr vorausgegangen.

    In Baden-Württemberg treten Hantavirus-Infektionen regelmäßig auf. Immer wieder kommt es zu sogenannten Ausbruchsjahren - zuletzt im Jahr 2017 mit 841 Fällen. Die bislang stärkste Hantavirus-Epidemie wurde mit 1.778 Fällen im Jahr 2012 beobachtet.

    Aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) sowie Grafiken finden Sie hier: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx
    Weitere Informationen können Sie unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Themen/Gesundheitsdaten/Infektionssurveillance/Seiten/default.aspx abrufen.

    Anlagen
       Hantavirus_LK_BW_20190504.pdfHantavirus:Hantavirus-Fallzahlen und Erkrankungen Baden-Württemberg .pdf
       Hantavirus_2019_2018_2017.pdfHantavirus_2019_2018_2017.pdf

  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Erstellung eines Luftreinhalteplans für die Stadt Backnang (Rems-Murr-Kreis)
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 8. April, bis Dienstag. 7. Mai 2019

    Schriftliche Stellungnahmen bis Dienstag, 21. Mai 2019 möglich

    Das Regierungspräsidium erstellt derzeit für die Stadt Backnang aufgrund der gemessenen Überschreitungen des Immissionsgrenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) einen Luftreinhalteplan zur Verbesserung der Luftqualität. Der Planentwurf wird zur allgemeinen Einsichtnahme von Montag, 8. April, bis Dienstag, 7. Mai 2019 bei der Stadt Backnang und beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt. Schriftliche Stellungnahmen zum Luftreinhalteplan gegenüber dem Regierungspräsidium sind bis Dienstag, 21. Mai 2019, möglich. Während dieses Zeitraums eingegangene Stellungnahmen fließen in die Entscheidung über den Plan mit ein.

    Der Planentwurf enthält folgende Maßnahmen:
    M 1 
       Verkehrslenkung am Knotenpunkt Maubacher Höhe (B14)


    M 2a  Aufbau eines gesamtstädtischen digitalen Verkehrslenkungssystems
    M 2b  Digitales Parkleitsystem
    M 3    ​Bauliche Maßnahme – Abriss von Betriebsgebäuden an der Eugen-Adolff-Straße    
    M 4    Ausbau von Fahrradabstellanlagen
    M 5    Radschutzstreifen an der Eugen-Adolff-Straße/ Annonay-Straße
    M 6    Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

    Nähere Informationen können dem Entwurf des Luftreinhalteplans entnommen werden. Der Planentwurf liegt im genannten Zeitraum bei der  Stadt Backnang, Stadtinformation,  Am Rathaus 2, 71522 Backnang während folgender Öffnungszeiten aus: Montag, Dienstag, Donnerstag, 8.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr; Mittwoch, 8.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr sowie Freitag, 8.00 bis 13.00 Uhr. Ebenfalls einzusehen ist der Planentwurf während der Dienstzeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073, sowie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Anlage Bekanntmachungstext Backnang Auslegung Entwurf LHP.pdfAnlage Bekanntmachungstext Backnang Auslegung Entwurf LHP.pdf

  • Abteilung 4
    04.04.2019
    A 8: Tunnel Gruibingen (Landkreis Göppingen) - Fahrtrichtung München
    Nächtliche Sperrungen am Wochenende vom 5. bis 7. April 2019 wegen routinemäßiger Wartungsarbeiten im Tunnel

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am kommenden Wochenende routinemäßige Wartungsarbeiten am Tunnel Gruibingen durch. Diese finden statt von Freitag,
    5. April, 22:00 Uhr, bis Samstag, 6. April, 05:00 Uhr sowie von Samstag, 6. April, 20:00 Uhr bis Sonntag, 7. April, 05:00 Uhr. Dafür ist eine Vollsperrung des Tunnels in Fahrtrichtung München erforderlich.

    Parallel finden die bereits angekündigten Arbeiten zum Aufbau des Schützgerüsts für den Bau der Filstalbrücke statt. Die A 8 ist dafür zwischen den Anschlussstellen (AS) Mühlhausen im Täle und Hohenstadt von Freitag, 5. April 2019, 22 Uhr, bis Montag, 8. April 2019, 6 Uhr, in Fahrtrichtung München voll gesperrt. Der Verkehr wird über eine Umleitung geführt.

    Während der Wartungsarbeiten im Tunnel erfolgt die Ausleitung des Umleitungsverkehrs bereits an der T+R Gruibingen über eine Behelfsausfahrt. Sobald die Wartungsarbeiten abgeschlossen sind, wird der Verkehr wieder durch die AS Mühlhausen geleitet.
    Zweimal jährlich können bestimmte Arbeiten nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Wartungsarbeiten sind erforderlich, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohnerinnen und Anwohner Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    03.04.2019
    A 81: Fahrbahndeckenerneuerung Anschlussstelle Untergruppenbach
    Vollsperrung an der AS Untergruppenbach in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitag, 5. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 8. April, 05:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert die Anschlussstelle (AS) Untergruppen-bach im Zuge der aktuell laufenden Sanierungsmaßnahme auf der A 81. Die AS Untergruppenbach wird in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitag, 5. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 8. April 2019, 05:00 Uhr, voll gesperrt.

    Die Umleitung in Fahrtrichtung Stuttgart erfolgt an diesem Wochenende über die Bedarfsumleitung U 4 (über Abstatt, Auenstein) zur AS Ilsfeld. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf der A 81 mit Fahrziel Unter-gruppenbach nutzen bitte für den Zeitraum der Sperrung die AS Ilsfeld. Die Sperrung sowie die Umleitung (U 4) sind entsprechend ausgeschildert.

    Aktuell wird die beschädigte Fahrbahn der Richtungsfahrbahn Stuttgart auf rund vier Kilometern im Bereich von Untergruppenbach saniert und mit einer lärmarmen Asphaltdeckschicht ausgestattet. Auch die Rampen der Anschlussstelle weisen Schäden auf, die eine Sanierung erforderlich machen. Es wird jeweils eine neue Deck- und Binderschicht eingebaut.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 3.000.000 Euro, die der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.04.2019
    Neubau B 14: Sachstand Nellmersbach - Backnang-West
    Ausblick Bauabschnitte Murrtalviadukt, Waldrems - Alte Schule Maubach, OU Maubach

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte mit der Inbetriebnahme der Illerstraße in Backnang-Waldrems und der geänderten Markierung am Knoten Waldrems Ende Februar einen weiteren Bauabschnitt beim Neubau der B 14 Nellmersbach - Backnang-West fertiggestellt. 

    Die Gesamtmaßnahme zwischen Nellmersbach und Backnang-West gliedert sich in verschiedene Teilabschnitte, die sukzessive bis 2026 realisiert werden sollen. 

    Aktuell werden die Ausschreibungen für das zweite Murrtalviadukt sowie den daran anschließenden Abschnitt bis zur Anschlussstelle Backnang-West vorbereitet. Es ist geplant, 2020 mit dem Bau des Murrtalviaduktes zu beginnen und beide Abschnitte bis 2023 fertigzustellen und für den Verkehr freizugeben.

    Der überarbeitete Bauwerksentwurfs am Tunnel Waldrems, der aufgrund geologischer und hydrogeologischer Gegebenheiten angepasste wurde, wurde dem Bund zwischenzeitlich zur Genehmigung vorgelegt. Nach Erteilung des sogenannten Gesehenvermerk – der Genehmigung – durch den Bund wird das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Ausführungsplanung und Ausschreibung des Abschnittes Waldrems – Alte Schule (Tunnel Waldrems) beginnen. Mit dem Bau dieses Abschnitts soll 2021 begonnen werden. Die Bauzeit ist mit rund drei Jahren angesetzt. Mit der Fertigstellung 2024 kann der stark überlastete Verkehrsknoten in Waldrems erheblich entlastetet werden.

    Im Anschluss an den Abschnitt Waldrems - Alte Schule Maubach (Tunnel Waldrems) folgt der Streckenabschnitt mit der Ortsumfahrung (OU) Maubach über die Anschlussstelle Backnang-Süd bis zur Anschlussstelle Backnang-Mitte. Diese Abschnitte sollen im Zeitraum 2022 bis 2026 realisiert werden. Für die in diesem Abschnitt liegenden Bahnbrücken hat das Regierungspräsidium Stuttgart bereits mit der Planung begonnen. Für diese Brücken müssen die Planungen - wie bei Kreuzungsmaßnahmen mit der Bahn üblich - noch mit der Bahn abgestimmt und verschiedene Vereinbarungen abgeschlossen werden. Diese Brücken sollen im Zeitraum 2024 bis 2026 realisiert werden. 

    Da die Maßnahmen über weite Strecken in den Bestand der jetzigen B 14 eingreifen sind Verkehrsbeeinträchtigungen unvermeidbar. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet deshalb die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    03.04.2019
    ZWÖLF - Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg
    Vorankündigung: Wanderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege wirbt ab Juli 2019 für junge Kulturdenkmale
     Bilderbogen, Quelle: LAD BW/Claudia Merk

    Etwa 1.000 Kirchenbauten wurden zwischen 1960 und 1980 in Baden-Württemberg gebaut. Rund 150 Kirchen der sogenannten Nachkriegsmoderne sind zwischenzeitlich denkmalgeschützt. Zwölf exemplarische Bauten für diese theologische wie architekturgeschichtliche Umbruchzeit wird die gleichnamige Ausstellung ZWÖLF zeigen. Sie wurde im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit Projektpartnern der evangelischen und katholischen Landeskirchen, unterstützt von der Wüstenrot-Stiftung, konzipiert. Von Juli 2019 bis Juni 2020 wird sie quer durchs Land touren.

    „Die Bauten dieser Epoche werden oft noch missverstanden – wenig schmeichelhafte Spitznamen wie ‚Gebetsabschussrampe‘ oder ‚Vater-Unser-Garage‘ zeugen davon. Das soll die Ausstellung ZWÖLF ändern“, sagt Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter der baden-württembergischen Denkmalpflege.

    Die Denkmalpflege will den verbreiteten Vorbehalten begegnen und für Bauwerke von erstaunlicher Qualität und Vielfalt werben: „Die Besucherinnen und Besucher erwarten keine Mauerblümchen, sondern ein opulentes Bouquet aus ZWÖLF beispielhaften Blüten einer reichen architektonischen Flora. Nirgends können die Überlegungen der Erbauer und die realisierten Lösungen besser erfahren werden als vor Ort. Daher dienen ZWÖLF ausgewählte Sakralbauten nicht nur als Objekte, sondern auch als Orte der Wanderausstellung“, erklärt Projektleiter Dr. Martin Hahn die Idee der Wanderausstellung.

    Je eine Kirche stellt sich einen Monat lang mit all ihren Facetten und einem reichen Rahmenprogramm vor: Führungen, Vorträge, Konzerte, Kinderprogramm – für jede Altersgruppe und jede Interessenslage ist etwas geboten. Eine Kirche ist so jeweils im Original zu bestaunen, die anderen elf zeigen sich in einer mobilen Ausstellung. Die Besucherinnen und Besucher werden dort in die Entstehungszeit der Bauten versetzt. Die interessanten, innovativen und individuellen Architekturen entwickelten sich in Zusammenarbeit mit den Bauherren, die auf der Suche nach neuen Formen des Gottesdienstes waren.

    „Alle Interessierten sind eingeladen, ZWÖLF Zeugnisse von liturgischer Neuordnung, ästhetischem Wandel und ingenieurtechnischen Leistungen zu entdecken, virtuose Raumschöpfungen aus raffinierten Formen und geschickt eingesetzten Materialien“, wirbt Dr. Tamara Engert, die Ausstellungskoordinatorin.

    Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Weitere Informationen finden Sie unter www.zwoelf-kirchen.de sowie www.denkmalpflege-bw.de

    Plakat zur Ausstellung inklusive Orten und Daten der Wanderausstellung (pdf, 745 KB)
    Postkarte (pdf, 1.1 MB)


    Kachel-Teaser, Quelle: LAD BW/Claudia Merk

  • Abteilung 4
    02.04.2019
    A 81: Fahrbahndeckensanierung im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
    Beginn der Hauptarbeiten ab Montag, 15. April 2019 / Vorarbeiten bereits ab Mittwoch, 10. April 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen eine Fahrbahndeckensanierungen im Bereich der A 81 Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn sowie auf den Rampen auf der östlichen Seite der AS durchführen.

    Bei dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden zum Teil er-neuert und angepasst. Im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen werden zudem drei Ein- sowie Ausfahrtsrampen saniert.
    Bereits ab Mittwoch, 10. April 2019, werden im Bereich der „Neuwirtshauskreu-zung“ Vorarbeiten stattfinden. In dieser Zeit wird der Linksabbiegestreifen von der B 10 kommend in Richtung Gewerbegebiet Kallenberg S-Stammheim gesperrt. Der Verkehr wird über eine zweite Wendemöglichkeit kurz nach der Neuwirtshauskreu-zung umgeleitet.

    Die Hauptmaßnahme gliedert sich in drei Bauphasen und beginnt am Montag, 15. April 2019. Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung werden in der ersten Bau-phase die Einfahrtsrampe der B 10, von Vaihingen (Enz) kommend, auf die A 81 und die Ausfahrtsrampe von der A 81 auf die B 10 in Fahrtrichtung Vaihingen (Enz) saniert. Durch eine Anpassung der Lage der Rampe kann außerdem der Verflechtungsbereich verlängert werden. Dadurch können die Verflechtungsvorgänge von der B 10 auf die A 81 optimiert werden. In der zweiten Bauphase wird die Rampe der B 10, von Stuttgart kommend auf die A 81, in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Im Bereich der bestehenden Parallelfahrbahn finden außerdem Arbeiten statt, die eine frühere Einfädelung des Verkehrs auf die A 81 ermöglichen, sodass der Verkehrsfluss von der B 10-Rampe auf die A 81 künftig bevorrechtigt erfolgen kann.

    In der darauf folgenden Bauphase 3 wird die Hauptfahrbahn auf der A 81 im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen auf einer Länge von circa 1,4 Kilometer saniert. In dieser Zeit ist lediglich die Rampe von Vaihingen (Enz) kommend in Fahrtrichtung Heilbronn A 81gesperrt. Alle übrigen Fahrbeziehungen sind wieder uneingeschränkt nutzbar.

    Um diesen Umbau zu realisieren werden die betroffenen Rampen in der jeweiligen Bauphase komplett gesperrt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die örtlich eingerichteten Umleitungen zu beachten. Während den Bauphasen 1 und 3 wird der Verkehr, aus Vaihingen (Enz) kommend, auf der B 10 weitergeführt. In Stuttgart-Neuwirtshaus besteht die Möglichkeit an der sogenannten „Neuwirtshauskreuzung“ zu drehen und an der AS Stuttgart-Zuffenhausen regulär auf die A 81 aufzufahren. Der Verkehr von der A 81 kommend, mit Fahrziel Vaihingen (Enz), wird ebenfalls über diese Umleitungsstrecke geleitet. Während der Bauphase 2 wird der Verkehr innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen im Kleeblatt geführt und gelangt so auf die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 beziehungsweise temporär auch auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt.

    Die Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt knapp neun Wochen und wird daher voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    01.04.2019
    B 297: Ersatzneubau der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau / Sperrung der Filsstraße in Göppingen von Montag, 8. April bis Samstag, 25. Mai 2019
    Aufbau zweier provisorischer Ampeln an den Kreuzungen Christian-Grüninger Str. / Wehrstraße und Salamander Str. / Schorndorfer Str.

    Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „B297 Ersatzneubau der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau“ sind Kanalarbeiten in der Filsstraße in Göppingen vor den Gebäuden 4 bis 8 erforderlich. Das bestehende Bauwerk muss aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und dem daraus resultierenden schlechten Zustand neu gebaut werden. Zu Beginn des Jahres wurden bereits notwendige Gehölzarbeiten durchgeführt. Ab Montag, 08. April bis Samstag, 25. Mai 2019 wird die Filsstraße daher für die notwendigen Kanalarbeiten voll gesperrt.

    Für die zukünftige Umleitungsstrecke der Vollsperrung zur Baumaßnahme „B297 Ersatzneubau der Bahnbrücke in Göppingen-Faurndau“ werden aufgrund der geänderten Verkehrsströme zwei provisorische Ampeln an folgenden Kreuzungen benötigt: Christian-Grüninger Str. / Wehrstraße und Salamander Str. / Schorndorfer Str.
    Für den Bau der Ampeln kommt es voraussichtlich ab Montag, 08. April bis Samstag, 25. Mai 2019 zu geringen Einschränkungen in den genannten Kreuzungsbereichen. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    01.04.2019
    Stolpersteinverlegung der „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ für Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow
    Neue Stolpersteine vorm Regierungspräsidium Stuttgart / Regierungsvizepräsidentin von Strauch: „Initiative Stolperstein leistet einen unverzichtbaren Beitrag gegen das Vergessen“
     Neu verlegte Stolpersteine vor dem Stuttgarter Regierungspräsidium, Quelle: RPS

    ​Die „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ hat heute gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig zwei neue Stolpersteine vor dem Stuttgarter Regierungspräsidium verlegt. Seit 1992 wurden über 70.000 Steine in fast 2.000 Kommunen in Europa als dezentrale Mahnmale verlegt. Die neuen Stolpersteine vor dem Regierungspräsidium in Stuttgart-Vaihingen wurden in Gedenken an die Kinder Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow verlegt. Sie kamen im Zwangsarbeiterlager „Heßbrühl“ in den Jahren 1944/1945 zur Welt und verstarben kurz darauf in Folge der widrigen Verhältnisse im Lager. Zusätzlich wurde ein Kopfstein für die im Lager „Hessbrühl“ internierten sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter verlegt.

    Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch dankte den Initiatoren der „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ Dr. Karl-Horst Marquart, Elisabeth Marquart und Harald Habich sowie dem Künstler und Ideengeber Gunter Demnig. „Die heutige Stolpersteinverlegung macht uns bewusst, wie wichtig Demokratie, Rechts- und Sozialstaat sowie die Wahrung von Menschenrechten sind – und dass wir nicht aufhören dürfen, unsere demokratischen Grundwerte und unsere Menschlichkeit zu schützen und zu verteidigen“, betonte von Strauch.

    „Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Engagement einen Beitrag gegen das Vergessen leisten“, so die Regierungsvizepräsidentin.

    Bei der heutigen Stolpersteinverlegung erinnerten außerdem Alexander Stankevich, Senior Konsul des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Frankfurt am Main, die Schauspielerin Hede Beck sowie Stuttgarter Schüler und Schülerinnen, die die Patenschaft für die neuen Stolpersteine übernehmen, an die beiden Kinder und die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in „Heßbrühl“. Schauspielerin Hede Beck las außerdem aus dem Buch „Sie kam aus Mariupol“ von Natscha Wodin.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen unter www.stolpersteine-stuttgart.de sowie auf der Internetseite von Gunter Demnig unter www.stolpersteine.eu

    Künstler Gunter Demnig bei der Verlegung der Stolpersteine vor dem Regierungspräsidium Stuttgart, Quelle: RPS

    Bei der Stolpersteinverlegung mit Regierungsvizepräsidentin von Strauch, Dr. Karl-Horst Marquart, Alexander Stankevich (von links), Quelle: RPS
     Bei der Stolpersteinverlegung mit Regierungsvizepräsidentin von Strauch, Hede Beck, Elisabeth Marquart (von links), Quelle: RPS



  • Abteilung 1
    31.03.2019
    A 81: Große Einsatz- und Katastrophenschutzübung im Engelbergtunnel / Übungen helfen, für den Ernstfall gewappnet zu sein
    Hohes Sicherheitsniveau durch großes ehrenamtliches Engagement
     Begrüßung im Tunnel: v.l.n.r. Wolfgang Zimmermann (Kommandant Feuerwehr Leonberg), Anne Pamir (Tunnelmanagerin RPS), Enrico Hinz (Projektleiter Sanierung EBT RPS), Frieder Lieb (Bezirksbrandmeister RPS), Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute (31. März) eine große Einsatz- und Katastrophenschutzübung im Engelbergtunnel mit rund 400 – zum großen Teil ehrenamtlichen – Einsatzkräften der zuständigen Feuerwehren, Rettungs- und Sanitätsdienste, des THW sowie der Autobahnmeisterei und Polizei durchgeführt. Schwerpunkte der diesjährigen Großübung war die ab September 2019 beginnende Hauptbaumaßnahme. 

    An der Großübung nahmen neben Regierungspräsident Wolfgang Reimer auch Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie für das Land der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Wilfried Klenk MdL, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, teil. Alle informierten sich unter anderem über die Sicherheitseinrichtungen im Tunnel, die Einsatztaktiken der Feuerwehren und Rettungs- und Sanitätsdienste sowie über die anstehende Hauptbaumaßnahme. 

    „Sicherheit hat für uns seit der Brandkatastrophe im Mont-Blanc-Tunnel 1999 oberste Priorität! Insbesondere hier im Engelbergbasistunnel: Er ist ein zentraler Bestandteil des Autobahndreiecks Leonberg. Die A 81 verbindet die Stadt Würzburg in Bayern und die Städte Tauberbischofsheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Stuttgart, Sindelfingen/Böblingen, Gärtringen, Rottweil, Villingen-Schwenningen und Singen in Baden-Württemberg. Damit ist sie eine wichtige überregionale Verknüpfung für den Nord-Süd-Verkehr. Am Autobahndreieck Leonberg wird die A 81 mit der A 8 und damit mit den Großräumen Karlsruhe, Stuttgart, Ulm und München verknüpft. Die A 8 führt von Luxemburg über Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, München nach Salzburg. Als europäische Verkehrsader verbindet sie die Beneluxländer und Frankreich mit Deutschland, Österreich und den östlichen Ländern. Sie gehört damit zu einer der wichtigsten Ost-West-Verbindung in Europa. Der Engelbergbasistunnel hat daher in mehrfacher Hinsicht eine verbindende Funktion – und durch seine zentrale Lage im Verknüpfungsbereich der A 81 und der A 8 nicht nur eine lokale, sondern auch eine überregionale Bedeutung. Daher ist umso wichtiger, dass hier Sicherheit an erster Stelle steht!“, erläutert Steffen Bilger MdB. 

    Der für den Bevölkerungsschutz zuständige Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, Wilfried Klenk MdL, bedankte sich bei den vielen an der Übung mitwirkenden Einsatzkräften. „Der Bevölkerungsschutz ist in Baden-Württemberg hervorragend aufgestellt. Das verdanken wir vor allem den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich in Ihrer Freizeit im Bevölkerungsschutz einbringen. Dafür gilt Ihnen ein ganz großer Dank! Übungen wie die heutige sind sehr aufwändig, aber auch sehr wichtig, um die bestehenden Planungen zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Denn im Ernstfall ist klar: Es geht um Menschenleben und die Sicherheit hat bei uns oberste Priorität.“ 

    Der Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann, hat bei der Sicherheitsübung im Engelbergtunnel die Bedeutung des Projektes für das Land hervorgehoben:
    „Wir investieren in eine kostenaufwändige, aber unbedingt notwendige Maßnahme. Der Engelbergtunnel ist eine Schlüsselstelle in der Verkehrsinfrastruktur des Landes, das rechtfertigt die gemachten Anstrengungen“, betonte der Minister. Bei der Sanierung des Tunnels kommen eigens dafür von Experten erarbeitete, technisch aufwändige Verfahren zum Einsatz, um die Tunnelröhre für den Druck des Anhydrits standfest zu machen. „Wir handeln vorausschauend, um die Nutzbarkeit Bauwerk für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen. Der geplante Bauablauf stellt sicher, dass auch während der Baumaßnahme eine hohe Verfügbarkeit des Tunnels und die Sicherheit für die Nutzer gegeben ist“, so Minister Hermann.

    Technik ist auf dem neuesten Stand

    Bereits während der Bauphase werden Verkehrssteuerungsmaßnahmen umgesetzt, um die Verkehrsteilnehmenden zu informieren und bei Verkehrsproblemen großräumig zu leiten. Staus werden durch die Technik erkannt, der Verkehr über dynamische Tafeln umgeleitet. „Jeder Stau kostet Nerven und bedeutet einen großen volkswirtschaftlichen Schaden“, betonte Verkehrsminister Hermann. „Wir gehen aktiv dagegen an“. Mit Baubeginn der Hauptbaumaßnahme wird der Engelbergtunnel auch über eine neue Verkehrssteuerung verfügen, die mit den Streckenbeeinflussungsanlagen an der A 8 und A 81 gekoppelt ist.

    Allem voran ist dem Verkehrsministerium die Sicherheit für die Nutzer des Tunnels ein großes Anliegen. „Nach 20 Jahren Nutzung wird nun die gesamte Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht. Eine neue Broschüre mit dem Titel ‚Richtiges Verhalten in Straßentunneln‘ vermittelt den Autofahrern zudem die Regeln im Umgang mit Gefahrensituationen. Im Notfall gilt im Übrigen stets: „Rette Dich und nicht Dein Auto“, betonte der Verkehrsminister anlässlich der Übung.

    Der für die anstehende Sanierung des Engelbergtunnels verantwortliche Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Die bauliche und betriebstechnische Ertüchtigung des Engelbergtunnels soll ab September 2019 beginnen. Die ersten Verkehrseingriffe sind voraussichtlich ab April 2020 vorgesehen. Aufgrund der Bedeutung des Engelbergtunnels für den wirtschaftsstarken Großraum Stuttgart war es uns bei der Planung besonders wichtig, während der gesamten Baumaßnahme am Tag immer alle sechs vorhandenen Fahrstreifen aufrechtzuerhalten.“ Die Sperrung von Fahrstreifen ist demnach ausschließlich in der Nacht als verkehrsarme Zeit geplant. Im Hinblick auf die Komplexität der Maßnahme und der dafür notwendigen Verkehrseingriffe betont der Regierungspräsident: „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und Arbeiter hat für uns immer höchste Priorität.“

    Übungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall

    Die regelmäßige Durchführung von Großübungen ist für den Betrieb, insbesondere in Tunneln des transeuropäischen Straßennetzes, entsprechend den gültigen Richtlinien zwingend vorgeschrieben. Bei den Großübungen sollen Abläufe, die im Ernstfall zum Tragen kämen, von allen Einsatzkräften intensiv und möglichst realitätsnah geprobt werden. Einer der Schwerpunkte der diesjährigen Großübung war die ab September 2019 beginnende Hauptbaumaßnahme. So wurden ein Fahrzeugbrand mit starker Rauchentwicklung und ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen im Baustellenbereich simuliert. Außerdem wurde die Rettung eines verletzten Arbeiters aus dem verrauchten Abluftkanal unter der Fahrbahn geprobt.

    An der Großübung in und außerhalb des Tunnels nahmen Einsatzkräfte der Feuerwehren, Rettungs- und Sanitätsdienste sowie des THW aus den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg sowie dem Enzkreis teil. Weiterhin waren die Autobahnmeisterei Ludwigsburg und die Polizei im Einsatz. Regierungspräsident Wolfgang Reimer bedankte sich abschließend besonders bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften: „Ich bin beeindruckt vom Engagement und Zusammenspiel aller Helferinnen und Helfer und danke insbesondere den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Sie ermöglichen das hohe Sicherheitsniveaus hier am Engelbergtunnel.“ 

    Flyer "Richtiges Verhalten in Straßentunneln" (pdf, 605 KB)
    Übersicht: Zahlen, Daten, Fakten (pdf, 63 KB)


    Gruppenbild Pressekonferenz: v. l. n. r. Wolfgang Reimer (Regierungspräsident RPS), Steffen Bilger MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Winfried Hermann MdL (Minister Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg), Wilfried Klenk MdL (Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg)


    LUF 60: Löschunterstützungsfahrzeug kommt zum Einsatz

     


    Einsatzkräfte während des Löschens und Bergens

  • Abteilung 4
    29.03.2019
    L 1140 - Sanierung Max-Eyth-Straße, Ortsdurchfahrt Winnenden: Markierungsarbeiten
    Einbahnregelung zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße am Dienstag, 02. April 2019

    ​Von August bis Dezember 2018 wurde die Max-Eyth-Straße (L 1140 - Ortsdurchfahrt von Winnenden) zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße saniert.  Aufgrund von Schäden der Straße und den starken Verdrückungen musste der gesamte Straßenaufbau des rund 600 Meter langen Abschnitts neu hergestellt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Gehwege auf beiden Seiten sowie die Hauptwasserleitung in der Straße einschließlich der Einmündungen und der Hausanschlüsse erneuert.

    Am Dienstag, 2. April 2019 werden, sofern die Witterung es zulässt, die restlichen Fahrbahnmarkierungen im Kreuzungsbereich Max-Eyth-Str. / Brückenstraße ausgeführt. Diese konnten witterungsbedingt bei der Fertigstellung der Maßnahme kurz vor Weihnachten nicht mehr erfolgen.
    Für diese Arbeiten wird der Kreuzungsbereich zur Brückenstraße halbseitig gesperrt. In der Max-Eyth-Straße wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Der Verkehr in Richtung Bahnhof bzw. Brückenstraße wird aufrechterhalten. Der Verkehr in Richtung Friedrich-List-Straße wird gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Waiblinger Straße (Alte B14).

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Winnenden investierten rund 800.000 Euro in die Sanierung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    28.03.2019
    A 6: ÖPP-Projekt Ausbau / Neubau zwischen AS Wiesloch/Rauenberg und AK Weinsberg geht voran
    Feierliche Teileröffnung des neuen Neckartalübergangs

    Das bislang größte ÖPP-Straßenbauprojekt in Baden-Württemberg erreicht heute einen wichtigen Meilenstein: Die Schlüsselstelle des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 - der Neckartalübergang - ist fertiggestellt und wird voraussichtlich in der Nacht von Montag, 1. April, auf Dienstag, 2. April für den Verkehr freigegeben. An der heutigen (28. März) feierlichen Teileröffnung nahm für den Bund der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Steffen Bilger teil. Baden-Württemberg repräsentierten Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Andreas Hollatz, Ministerialdirigent im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.

    „Ein weiterer, bedeutender Schritt beim Ausbau unserer Bundesfernstraßen und ein wichtiger Meilenstein für dieses Projekt werden heute gefeiert“, betonte Steffen Bilger MdB. „Die A 6 hat eine entscheidende Bedeutung für einen leistungsfähigen Verkehr in der Region Heilbronn und ist eine wichtige Ost-West-Verbindung über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus. Die Freigabe, rechtzeitig vor Beginn der Bundesgartenschau in Heilbronn, ist daher besonders erfreulich“, sagte Bilger weiter.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Von Anfang an war es unser Ziel, die erste Hälfte des neuen Neckartalübergangs zum Start der Bundesgartenschau in Heilbronn freizugeben. Dies ist uns eindrucksvoll gelungen.“ Der Regierungspräsident lobte auch die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten und ergänzte: „Rund 26 Kilometer Ausbaustrecke und 36 neu zu bauende Brücken stellen höchste Anforderungen an die Kunst der Straßen- und Brückenbauer.“ Das Regierungspräsidium Stuttgart wird den Ausbau der A 6 westlich des AK Weinsberg bis zur geplanten Fertigstellung Mitte 2022 weiterhin intensiv begleiten und zu einem guten Abschluss führen.

    Ministerialdirigent Andreas Hollatz führte in seiner Rede aus: „Das Land führt derzeit als Pilotprojekt den Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm durch mit dem Ziel, die Vielzahl von verkehrlichen Problemen in dieser Region zu lösen. Der sechsstreifige Ausbau der A 6 ist hierzu eine ganz zentrale Maßnahme. Mit der Freigabe des Neckartalübergangs mit nun sechs durchgängigen Baustellen-Fahrstreifen kann - trotz noch bestehender Baustelle - bereits heute ein Großteil des verdrängten Verkehrs aus dem nachgeordneten Netz wieder zurück auf die Autobahn geholt werden.“

    Alexander Hofmann, Geschäftsführer HOCHTIEF PPP Solutions Transport Westeuropa GmbH, erklärte als Vertreter der Gesellschafter der ViA6West, die für das Projekt verantwortlich ist: „Vor weniger als zwei Jahren standen wir an nahezu gleicher Stelle und haben im Rahmen des ÖPP-Projektes A 6 den Bau der nördlichen neuen sechsstreifigen Autobahnbrücke angekündigt, die bis zum Start der Bundesgartenschau den Bürgerinnen und Bürgern die Anfahrt erleichtern soll. Heute stehen wir hier zu Recht mit Stolz und geben diese Brücke fristgerecht frei.“ 

    Der Neckartalübergang aus dem Jahr 1967 besteht bislang aus vier aufeinanderfolgenden einzelnen Brücken mit einer Gesamtfläche von rund 40.000 m². Im Jahr 1996 wurden die Brücken durch Ummarkierung provisorisch auf sechs Fahrstreifen erweitert. Im Oktober 2013 mussten die Fahrstreifen wieder auf vier reduziert werden, da im Bereich der Brücken erhebliche bauart- und altersbedingte Schäden festgestellt worden sind. Da eine Ertüchtigung auf das heute vorgeschriebene Niveau weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll war, wurde eine Erneuerung des gesamten Brückenzuges notwendig. Aus vier, werden jetzt zwei Einzelbrücken je Fahrtrichtung - die „Vorlandbrücke“ in Spannbetonbauweise über dem Neckartal und die „Neckarbrücke“ als Stahlverbundkonstruktion über den Neckar. Sie werden eine Länge von knapp 1,3 Kilometern und eine Gesamtbrückenfläche von 56.000 m² haben. Die Kosten für diesen Brückenzug betragen rund 170 Millionen Euro. 

    Wie geht es weiter? 

    Nach der Verkehrsumlegung auf den nördlichen Überbau beginnen die Rückbauarbeiten am alten Neckartalübergang. Nach aktuellem Stand sollen diese bis September 2019 abgeschlossen sein und der Neubau des südlichen Überbaus in Endlage kann beginnen. Dies dauert bis Oktober 2021. Der Verkehr in provisorischer sechsstreifiger Verkehrsführung vom nördlichen Überbau wird auf den südlichen Überbau umgelegt werden. Anschließend kann der Querverschub des nördlichen Überbaus von der provisorischen Lage um 18,50 Meter in die endgültige Lage der Fahrtrichtung Mannheim starten. Hierbei wird der 1,3 km lange nördliche Überbau mittels Pressen und Verschubbahnen auf den Pfeilerscheiben in die endgültige Lage an den südlichen Überbau herangeschoben. Damit ist der neue Neckartalübergang bis Juni 2022 endgültig fertig gestellt und der Verkehr kann in beiden Fahrtrichtungen frei fließen.

    Hintergrund 

    Die A 6, als eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen zwischen Frankreich und Mittel- bzw. Osteuropa, wird als leistungsfähige Verkehrsverbindung ausgebaut. Der mit mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag und einem Anteil von rund 30 Prozent Schwerlastverkehr hoch belastete Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg wird seit 2017 sechsstreifig ausgebaut. Der Abschnitt grenzt im Osten an den noch auszubauenden Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze zu Bayern. Westlich des Abschnitts ist die A 6 bereits sechsstreifig ausgebaut. Mit dem durchgängigen Ausbau von vier auf sechs Fahrstreifen innerhalb Baden-Württembergs wird die A 6 an die verkehrliche Entwicklung angepasst. 

    Der im Dezember 2016 geschlossene ÖPP-Vertrag umfasst ein Volumen von circa 1,3 Milliarden Euro. Er sieht den sechsstreifigen Ausbau der A 6 auf einer Gesamtlänge von 25,5 Kilometern vor. Zudem sind darin Betrieb und Erhaltung des gesamten Autobahnabschnitts auf einer Länge von 47,2 Kilometern für die Dauer von 30 Jahren geregelt. Neben dem Bau von rund 13 Kilometern Lärmschutzwänden und 17 Regenwasserbehandlungsanlagen werden auch zahlreiche Brückenbauwerke erneuert. 

    Unabhängig von den Bedenken des Landes hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten hat Baden-Württemberg den Ausbau der A 6 stets mit einem großen Personalaufwand sowie einem großen Aufwand an Haushaltsmitteln für die Planungs- und Verfahrenskosten unterstützt. Das Land hat ein großes Interesse daran, dass dieser Streckenabschnitt möglichst schnell leistungsfähig ausgebaut wird. Vor diesem Hintergrund wird auch die Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 vom Autobahnkreuz Weinsberg zur Landesgrenze von Bayern vom Land mit Hochdruck vorangetrieben. Mit der kürzlich erfolgten Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Streckenabschnitt zwischen Kupferzell und Ilshofen/Wolpertshausen ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht worden.

  • Abteilung 2
    27.03.2019
    Planfeststellungsverfahren für die K 3335 / Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain
    Erörterungstermin am Mittwoch, 10. April 2019, im Gemeindehaus St. Georg in Aalen-Hofen (Ostalbkreis)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die geplante Beseitigung der Bahnübergänge Goldshöfe und Wagenrain einen Erörterungstermin durchführen. Dieser findet statt am

    Mittwoch, 10. April 2019, ab 9:30 Uhr,
    im Gemeindesaal des Gemeindehauses St. Georg,
    Pfarrgasse 4, 73433 Aalen-Hofen

    Der Einlass zum Erörterungstermin ist ab 9:00 Uhr.

    Der Erörterungstermin ist grundsätzlich nicht öffentlich. Sofern die Beteiligten jedoch keine begründeten Einwände vorbringen, wird das RPS die Öffentlichkeit zulassen.

    Der Erörterungstermin einschließlich der vorgesehenen Tagesordnung wird vorher ortsüblich bekannt gemacht. Der Bekanntmachungstext ist zusätzlich auf der Internetseite des RPS unter Bekanntmachungen > Aktuelle Erörterungstermine abrufbar.

    Die Pläne lagen vom 25. Juni 2018 bis zum 24. Juli 2018 bei den Städten Aalen und Ellwangen sowie den Gemeinden Hüttlingen und Rainau zur Einsichtnahme aus. Die Einwendungsfrist endete am 7. August 2018. Gegen das genannte Vorhaben sind beim RPS etwa 60 Einwendungen von privater Seite eingegangen. Diese beziehen sich unter anderem auf den Flächenverbrauch sowie auf Änderungen bei der Verkehrsführung. Von Behörden und Vereinigungen wurden etwa 30 Stellungnahmen abgegeben. Auf Grundlage dieser Stellungnahmen wurde die Planung vor allem hinsichtlich des Waldausgleichs optimiert, sodass das Vorhaben nun erörtert werden kann.

    Der weitere Verlauf des Planfeststellungsverfahrens sieht vor, dass das RPS im Anschluss an den Erörterungstermin den gesamten Verhandlungsstoff auswerten und nochmals alle für und gegen das Vorhaben sprechenden Gesichtspunkte gegenüberstellen wird, um so auf einer gesicherten Grundlage eine Abwägungsentscheidung treffen zu können.

    Bekanntmachungstext (pdf, 90 KB)

  • Abteilung 4
    27.03.2019
    Ausbau von FESTO-Knoten und Knoten Nellinger-Linde erfolgreich beendet
    Feierliche Verkehrsfreigabe durch Verkehrsminister Hermann

    ​Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, hat heute gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Landrat Dr. Heinz Eininger sowie Vertreterinnen und Vertretern der Städte Esslingen und Ostfildern mit einem Banddurchschnitt den erfolgreichen Umbau dicht nebeneinanderliegender Verkehrsknoten gefeiert.

    „Die Verbesserung der Verkehrsbeziehung zwischen der A 8 auf den Fildern und der B 10 im Neckartal ist dem Land ein wichtiges Anliegen. Da ein vierspuriger Ausbau nicht möglich war, haben wir die eigentlichen Engpässe, die Knoten, so ausgebaut, dass sie deutlich leistungsfähiger sind. Jetzt können die 32.000 Fahrzeuge, die den Autobahnzubringer täglich nutzen, deutlich schneller und sicherer den seitherigen Flaschenhals passieren. Der Verkehrsfluss wird dadurch spürbar verstetigt“, sagt Verkehrsminister Hermann.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer ergänzte: „Der Umbau der beiden eng beieinanderliegenden Verkehrsknoten ist ein Gemeinschaftswerk des Landes mit dem Landkreis Esslingen, von dessen Umsetzung insbesondere die Pendlerinnen und Pendler zwischen Esslingen und Ostfildern profitieren werden.“ 

    Die über die L 1192 geführte Anbindung der B 10 in Esslingen an die A 8 war dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten wurde als einer von sieben neuralgischen Punkten der sogenannte FESTO-Knoten in Esslingen-Berkheim ausgemacht. Die hohe Belastung des Verkehrs auf der L 1192 sowie die Ein- und Abbiegeverkehre führen regelmäßig zu Staus. Gemeinsam mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden und verkehrlich abhängigen Knoten Nellinger-Linde, der Einmündung der Esslinger Straße von Nellingen kommend in die K 1268, wurden seit dem Spatenstich am 10. April 2017 in insgesamt 15 Bauphasen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabläufe vorgenommen. 

    Neben einer grundhaften Sanierung der gesamten Straßenabschnitte wurden insgesamt neun neue Fahr- und Abbiegestreifen hergestellt, um den Streckenabschnitt langfristig zu ertüchtigen.

    Die Zuständigkeit für die Umbaumaßnahmen an beiden Knoten lag beim Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Esslingen, der Stadt Esslingen und der Stadt Ostfildern. In einer gemeinsamen Vereinbarung wurden vorab die Eckpunkte für das gemeinsame Projekt festgelegt. Die Gesamtbaukosten betragen rund 6,5 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg trägt einen eigenen Anteil für die L 1192 von knapp 1,8 Millionen Euro. Zusätzlich hat das Land dem Landratsamt Esslingen und der Stadt Ostfildern Zuschüsse nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für diese Maßnahme von über 1,8 Millionen Euro gewährt.

    Weitere Information:
    Als leistungshemmend für die Verbindung von der A 8-Anschlussstelle Esslingen zur B 10 im Neckartal wurden bereits vor längerem insgesamt sieben Knotenpunkte ausgemacht. Hiervon wurden bereits zwei Knotenpunkte mit einem Bauvolumen von rund 2 Millionen Euro seitens des Landes realisiert. Im Zusammenhang mit der Verbesserung stehen auch der Umbau der A 8–Anschlussstelle Esslingen und der Bau der Nordumfahrung von Neuhausen, die beide in Zusammenhang mit der DB-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm gebaut werden, sowie die Verbesserung des B 10-Anschlusses an die L 1192.

  • Abteilung 1
    26.03.2019
    Presseeinladung: Zwei neue „Stolpersteine“ vor dem Regierungspräsidium Stuttgart
    Stolpersteinverlegung der „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ für Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow mit Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die „Stolpersteine“ - Gedenksteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig - sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Pressevertreterinnen und Pressevertreter  sind herzlich eingeladen zur Verlegung zwei neuer Stolpersteine mit Herrn Demnig und Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch am
     
    Montag, 1. April 2019,
    um 9.00 Uhr,
    in der Schockenriedstraße 9-11 in Stuttgart-Vaihingen,
    vor dem Regierungspräsidium
     
    Mit den beiden neuen „Stolpersteinen“ wird an das Schicksal der Kinder Nina Radionowa und Witscheslau Maschkanow erinnert. Sie kamen im Zwangsarbeiterlager „Heßbrühl“ in den Jahren 1944/1945 zur Welt und verstarben kurz darauf in Folge der widrigen Verhältnisse im Lager.
     
    Im Zwangsarbeiterlager „Heßbrühl“ nahe der Heßbrühlstraße in Stuttgart-Vaihingen waren während des zweiten Weltkrieges deportierte Menschen aus der Sowjetunion untergebracht. Diese „Ostarbeiterinnen“ und „Ostarbeiter“ - wie diese offiziell bezeichnet wurden - mussten unter menschenunwürdigen Bedingungen in Vaihinger Rüstungsbetrieben arbeiten. Auch Kinder erhielten in den Zwangsarbeiterlagern nicht die notwendige Versorgung, was in vielen Fällen deren Tod bedeutete.
     
    In den letzten Jahren hatte die „Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen“ bereits drei Stolpersteine auf dem Gehweg vor dem Regierungspräsidium verlegt. Diese Steine erinnern an den NS-Gegner Eugen Banz und an die russischen Zwangsarbeiter Katharina Karanowa und Nikolaus Tschermuk.
     
    Weitere Informationen finden Sie auf dem beigefügten Flyer und auf der Website der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen ( www.stolpersteine-stuttgart.de).
     
    Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Termin teilnehmen und bitten um Anmeldung bis spätestens 29. März 2019 unter pressestelle@rps.bwl.de.
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Julia Roßkopf
    Pressereferentin  Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlage:
  • Abteilung 4
    25.03.2019
    A 8 – Umbauarbeiten zur Parkplatzerweiterung „Vor dem Aichelberg“ in Fahrtrichtung München sind abgeschlossen (Landkreis Göppingen)
    Parkplatzfreigabe am Freitag, 29. März 2019

    Die Nachfrage nach Parkplätzen an Autobahnen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Um den zwischenzeitlich bestehenden Parkplatzmangel zu mindern, hat das Regierungspräsidium Stuttgart die Stellplatzflächen auf dem Park-platz „Vor dem Aichelberg“ zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg im Landkreis Göppingen erneuert und erweitert. 

    Die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Parkplatzstellflächen auf dem Parkplatz sind nun nach rund neun monatiger Bauzeit einschließlich zwei Monaten Winterpause abgeschlossen. Durch den Umbau des Parkplatzes werden 27 Lkw-Stellplätze, 35 Pkw-Stellplätze und eine neue WC-Anlage dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellt. 

    Der Parkplatz steht ab Freitag, 29. März 2019, für den öffentlichen Verkehr zur Ver-fügung. 

    Die Kosten für den Parkplatzumbau mit rund 3 Millionen Euro trägt der Bund. Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.03.2019
    L 1096 - Fahrbahndeckensanierung und Instandsetzung Stützwand im Bereich der Ortsdurchfahrt Neudenau (Landkreis Heilbronn)
    Beginn der Baumaßnahme am 25. März 2019 / Vollsperrung von Montag, 8. April, bis Freitag, 20. Dezember 2019

    Am heutigen Montag, 25. März 2019, startet die Baumaßnahme der Stadt Neudenau und des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Neudenau.

    Die Baumaßnahme umfasst drei Bauabschnitte. Für die Sanierung der Stützwand entlang der Jagst, die Erneuerung des Kanals und der Wasserleitung sowie die Fahrbahndeckensanierung wird die L 1096 entlang der Jagst von der Kreuzung in Neudenau bei der Mühle in Richtung Siglingen bis nach Siglingen beidseitig ab Montag, 8. April 2019, bis voraussichtlich Freitag, 20. Dezember 2019, voll gesperrt. Die Arbeiten können wegen des engen Zeitplanes und aus Gründen des Arbeitsschutzes nur unter einer Vollsperrung durchgeführt werden. 

    Eine Umleitung wird für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer eingerichtet. Diese führt über Stein am Kocher und endet in Siglingen. 

    Für die Bewohner der Stadt Neudenau wird eine innerörtliche Umleitung eingerichtet. Dadurch sind auch weiterhin die Tankstelle, der Discounter, die Kindertagesstätte und das Freibad zu erreichen. Von Siglingen aus kann die L 1096 bis nach Neudenau zur Einmündung Deitingen befahren werden. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner an den Umleitungsstrecken um Verständnis für die unvermeidliche Vollsperrung und die damit verbundenen Einschränkungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

    Verkehrsführungsplan (pdf, 139 KB)

  • Abteilung 4
    25.03.2019
    Mobilitätspakt für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm
    Öffentliche Informationsveranstaltung in Neckarsulm zum aktuellen Stand des Mobilitätspaktes
     Foto:  Matt Stark, www.mattstark.de
    Ein neues Verständnis von vernetzter Mobilität nimmt Fahrt auf: Im Audi Forum Neckarsulm haben heute (25. März) die Partner des Mobilitätspaktes für die Region Heilbronn-Neckarsulm über den Stand ihrer Aktivitäten informiert.

    Im Beisein von Verkehrsminister Winfried Hermann präsentierten Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart, des Landkreises Heilbronn, der Städte Heilbronn und Neckarsulm, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) sowie der Unternehmen AUDI AG und Schwarz Gruppe, was das „Zukunftsorientierte Mobilitätskonzept für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm“ konkret bedeutet. Für die Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Kommunen und die Beschäftigten der beteiligten Firmen war die Beteiligungsveranstaltung eine Möglichkeit, sich zu informieren, ihre Fragen zu stellen und Wünsche zu äußern.

    Mobilität gemeinsam verantwortlich denken
    Verkehrsminister Winfried Hermann: „Unsere Idee ist es, Mobilität gemeinsam verantwortlich zu denken. Nicht Speziallösungen bringen echte Verbesserungen, sondern die Koordination aller Beteiligter und die Vernetzung aller Verkehrsmittel – zugunsten von Umwelt und Klima.“

    Knapp zwei Jahre sind seit dem Start des Mobilitätspaktes Heilbronn-Neckarsulm vergangen. Neben den bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich des ÖPNV sowie verschiedenen Sofortmaßnahmen im Bereich der Straßeninfrastruktur sind wichtige Planungsfortschritte zu verzeichnen. „Seit der Unterzeichnung im Sommer 2017 haben wir gemeinsam viel bewegt. Von den 36 Maßnahmen des Mobilitätspaktes sind acht Maßnahmen umgesetzt und sechs weitere sind schon in Umsetzung. Durch den Mobilitätspakt und die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die sehr zeitaufwändigen Planungsprozesse verkürzt werden“, sagte Stefan Heß, Leiter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart sowie Leiter der Projektgruppe „Verkehr Heilbronn-Neckarsulm“, der den Stuttgarter Regierungs-präsidenten Wolfgang Reimer vertrat.

    Stefan Heß erläuterte in seinem Fachvortrag Sofortmaßnahmen im ÖPNV und an Knotenpunkten von hochbelasteten Landesstraßen, beispielsweise den Umbau des Knotens Neckartalstraße / Brückenstraße und des Knotens L 1101/ K 2000 sowie des Knotens L 1100 / Wimpfener Straße. Heß lobte die Synergien, die sich aus der zielgerichteten Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe ergeben: „Wir nutzen die Chance, gemeinsam mit allen beteiligten Behörden, Unternehmen und Kommunen verkehrsträgerübergreifende Lösungen zu entwickeln. Dies ist beispielhaft für andere Wirtschaftsräume im Land.“

    Zukunftsweisende Radschnellverbindung
    In Neckarsulm wurde außerdem der Planungsstand der ersten Radschnellverbindung in Baden-Württemberg Bad Wimpfen – Neckarsulm – Heilbronn vorgestellt. Auch dieses Projekt fördert klimafreundliche, vernetzte Mobilität in beispielhafter Weise. 2020 soll es hierfür an die Planfeststellung gehen, der Baubeginn für die Radschnellverbindung ist für Ende 2021 geplant. Die beteiligten Unternehmen planen, für Fahrradpendler alle nötigen Voraussetzungen zu schaffen: von überdachten Abstellplätzen bis hin zur Möglichkeit, die Kleidung problemlos von der Radler-Montur in das Bu-siness-Outfit zu wechseln.

    Minister Winfried Hermann: „Den wesentlichen Beitrag für eine wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Verkehrsentwicklung müssen zukünftig ganzheitliche, intermodale und vernetzte Lösungsansätze leisten. Daran arbeiten wir hier in der wirtschafts-starken Region Heilbronn-Neckarsulm gemeinsam. Mein Dank gilt den Mitunterzeichnern des Mobilitätspakts, die engagiert an der Umsetzung der Einzelmaßnahmen mitwirken.“

    Hintergrundinformationen:

    Partner des Mobilitätspaktes sind:
    - Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
    - Regierungspräsidium Stuttgart
    - Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG)
    - AUDI AG
    - Landkreis Heilbronn
    - Stadt Heilbronn
    - Stadt Neckarsulm
    - Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW)
    - Schwarz Gruppe

    Das „Zukunftsorientierte Mobilitätskonzept für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm“ benennt Ziele und Eckpunkte für die weitere Entwicklung des Verkehrs in der Region. Es listet eine Reihe von Themenfeldern unter Berücksichtigung der Verkehrsträger ÖPNV, Schiene und Straße auf und umfasst neben wichtigen Akzenten im betrieblichen Mobilitätsmanagement auch die Verbesserung des Radverkehrs in der Region. Das gemeinsame Anliegen der Partner des Mobilitätspaktes ist die Lösung von Verkehrsproblemen in einem verkehrlich stark belasteten Wirtschaftsraum.

    Die Pressemitteilung zur Unterzeichnung des Mobilitätspaketes im Juli 2017 können Sie auf der Seite des Ministeriums für Verkehr abrufen. Dort finden Sie auch die gemeinsame Erklärung der Bündnispartner.

    Anlagen:
    Übersichtsplan zum Mobilitätspakt (PDF, 189 KB)
    Statements der Unterzeichner des „Zukunftsorientierten Mobilitätskonzeptes für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm“ (PDF, 245 KGB)
  • Abteilung 5
    22.03.2019
    Luftreinhaltung – Erstellung eines Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart / Ergänzung
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 25. März, bis Dienstag, 24. April 2019 / Schriftliche Stellungnahmen bis Freitag, 10. Mai 2019, möglich

    ​Am 30. November 2018 wurde die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Regierungsbezirk Stuttgart – Teilplan Landeshauptstadt Stuttgart bekannt gemacht. Das Regierungspräsidium Stuttgart ergänzt nun die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Stuttgart um zwei weitere Maßnahmen (s. Anlage).

    Der Entwurf des Ergänzungsplans wird zur allgemeinen Einsichtnahme von Montag, 25. März bis Dienstag, 24. April 2019 bei der Landeshauptstadt Stuttgart und beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt.

    Schriftliche Stellungnahmen zum Entwurf der Ergänzung der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans gegenüber dem Regierungspräsidium sind bis Freitag, 10. Mai 2019, möglich. Während dieses Zeitraums eingegangene Stellungnahmen fließen in die Entscheidung über den Ergänzungsplan mit ein. Die Veröffentlichung des Ergänzungsplans soll im Juni 2019 erfolgen.

    Nähere Informationen können dem Entwurf des Ergänzungsplans entnommen werden. Dieser liegt im genannten Zeitraum während der Öffnungszeiten bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Infothek im Rathaus, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart, aus.

    Ebenfalls einzusehen ist der Entwurf des Ergänzungsplans ab Montag, 25. März 2019, während der Dienstzeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073, sowie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Anlagen:
    Maßnahmen des Ergänzungsentwurfs (pdf, 7 KB)
    Bekanntmachungstext März 2019 (pdf, 12 KB)

  • Abteilung 9
    22.03.2019
    Welttuberkulose-Tag 2019 am 24. März 2019
    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Tuberkuloseerkrankungen müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden“

    ​Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts: „Öffentlicher Gesundheitsdienst nimmt zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Tuberkulose ein“

    Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben pro Tag weltweit etwa 4.500 Menschen an Tuberkulose. In Baden-Württemberg verbleibt die Zahl der Tuberkulosefälle auf einem erhöhten Niveau. Anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März 2019 machen das Ministerium für Soziales und Integration und das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart auf diese bedeutsame Erkrankung aufmerksam.

    Sozialminister Manne Lucha weist auf einen entscheidenden Punkt bei der Bekämpfung der Tuberkulose hin: „Tuberkuloseerkrankungen müssen frühzeitig erkannt werden, denn die Krankheit ist in der Regel gut behandelbar und heilbar.“ Die Präsidentin des Landesgesundheitsamtes, Dr. Karlin Stark, betont die zentrale Bedeutung des öffentlichen Gesundheitsdienstes in der Tuberkulosekontrolle: „Die Gesundheitsämter ermitteln im Umfeld von Tuberkulosepatientinnen und -patienten, um die Infektionsquelle zu finden und eventuell infizierte Personen zu identifizieren. Nur auf diese Weise kann die Weiterverbreitung der Tuberkulose verhindert werden.“

    Im Jahr 2018 wurden insgesamt 655 Tuberkulose-Erkrankungen an das Landesgesundheitsamt übermittelt – nur geringfügig weniger als im Vorjahr 2017 (681 Fälle). 525 (80 Prozent) Tuberkulose-Fälle betreffen Personen aus Herkunftsländern, in denen die Erkrankung meist aufgrund einer unzureichenden Gesundheitsversorgung deutlich häufiger auftritt als in Deutschland. Dazu zählen neben bestimmten Regionen Afrikas auch osteuropäische Länder wie Rumänien und Nachfolgestaaten der Sowjetunion. 70 Prozent der in Deutschland geborenen Patienten (130 Fälle) betreffen Personen im Alter zwischen 56 und 94 Jahren. In 2019 (Stand: 22. März 2019) wurden dem Landesgesundheitsamt bisher 99 Fälle von den Gesundheitsämtern übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bereits 143 Tuberkulosen.

    Gesundheitsämter und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte arbeiten bei der Versorgung von Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten Hand in Hand. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte veranlassen bei Auftreten von Krankheitszeichen sowie bei Personen mit hohem Erkrankungsrisiko – zum Beispiel Obdachlosen oder Personen aus Regionen mit hoher Tuberkuloserate – eine entsprechende Untersuchung. Darüber hinaus ermittelt das Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen von Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten und veranlasst bei Notwendigkeit eine weitergehende Untersuchung oder präventive Therapie.

    „Außerdem gewinnen bei der Aufklärung von Übertragungswegen – somit zur Verhinderung weiterer Erkrankungen – neue molekularbiologische Methoden zur Früherkennung von Infektionsketten und resistenten Erregern zunehmend an Bedeutung“, so Dr. Stark.

    Hintergrundinformationen:

    Der Welttuberkulosetag wird jedes Jahr am 24. März begangen. Robert Koch hielt am 24. März 1882 seinen berühmten Vortrag über Tuberkulose. In seiner Rede legte er dar, dass die Tuberkulose durch Bakterien verursacht wird. 1905 erhielt er für diese Entdeckung den Nobelpreis. Mit dem Welttuberkulosetag soll auf die weltweite Situation und die Bedeutung dieser auch heute noch existierenden Infektionskrankheit aufmerksam gemacht werden. Tuberkulose gehört mit fast 1,7 Millionen Todesfällen (WHO, 2017) pro Jahr immer noch zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit.

    Die Tuberkulose zählt zu den großen globalen Herausforderungen bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation hat zum Ziel, die Tuberkulose bis zum Jahr 2050 zu eliminieren. Hierzu wäre weltweit ein jährlicher Rückgang um zehn Prozent der Erkrankungen erforderlich.

    Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Pressemitteilungen des Robert Koch Instituts sowie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

  • Abteilung 4
    21.03.2019
    A 81: Einsatz- und Katastrophenschutzübung am 31. März 2019 im Engelbergtunnel
    Vollsperrung von 6:00 bis 12:00 Uhr / Teilsperrung am 30. März von 22:00 Uhr und am 31. März bis 14:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am Sonntag, 31. März 2019, eine Einsatz- und Katastrophenschutzübung im Engelbergtunnel durch. Teilnehmen werden rund 400, zum großen Teil ehrenamtliche, Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwehren, Rettungs- und Sanitätsdienste sowie Einsatzkräfte der Polizei, des THW und der Autobahnmeisterei. Die Übung dient dazu, die Notfallmaßnahmen für einen Ernstfall zu üben. Die Durchführung einer solchen Übung ist für den Betrieb des Tunnels zwingend vorgeschrieben.

    Aufgrund der Übung muss der Engelbergtunnel am 31. März 2019 von 6:00 bis 12:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Übung beginnt um 8:00 und endet voraussichtlich um 11:00 Uhr. Als Übungsszenario werden ein Fahrzeugbrand sowie ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten und verletzten Personen simuliert. Während der Übung wird es zu einer starken Rauchentwicklung aus den beiden Tunnelportalen im Norden und Süden sowie den beiden Abluftkaminen am Nordportal kommen.

    Zum Auf- und Abbau sowie zur sicheren Durchführung der Übung ist es erforderlich, die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe bereits von Samstag, 22:00 bis Sonntag 14:00 Uhr und die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn von Sonntag 6:00 bis 12:00 Uhr zu sperren. Dementsprechend ist der Tunnel von 6:00 bis 12:00 Uhr voll gesperrt. Außerdem muss die K 1010 von Gerlingen nach Leonberg als Bereitstellungsraum für die Einsatz- und Rettungskräfte von Sonntag, 6:00 bis 14:00 Uhr, gesperrt werden.

    Während der Sperrung der Weströhre wird der Verkehr an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke U18 über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet. Für die Sperrung der Oströhre ist es notwendig, den Verkehr über die Anschlussstellen Leonberg-West und Leonberg-Ost auf den offiziellen Umleitungsstrecken U1 und U11b über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach zu führen. Außerdem wird zur Entflechtung der Verkehrsströme ab Sonntag, 6:00 Uhr, zusätzlich die Auffahrt an der Anschlussstelle Leonberg-West in Fahrtrichtung München gesperrt.

    Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrziel München/Stuttgart fahren auf der B 295 weiter zur Anschlussstelle Warmbronn und dann zurück zur Anschlussstelle Leonberg-West auf die A 8. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit Fahrziel Singen/Böblingen bleiben auf der B 295 bis Renningen und fahren von der B 295 auf die B 464 zur Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Die Umleitungen sind vor Ort entsprechend beschildert. Für die Einsatz- und Katastrophenschutzübung wurde bewusst ein Sonntag als verkehrsschwächster Zeitraum gewählt. Dennoch kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Hintergrundinformationen:
    Der Engelbergtunnel im Zuge der A 81 ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrs-infrastruktur im Großraum Stuttgart. Die Tunnelsicherheit ist Gegenstand regelmäßiger Übungen, mit denen die Abläufe, die im Ernstfall zum Tragen kämen, intensiv und realitätsnah geprobt werden. Während der Übung sind für den Bund Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie für das Land der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Wilfried Klenk MdL, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer vor Ort. Minister Winfried Hermann MdL wird zudem einen Flyer zum Thema Verhalten und Sicherheit in Tunneln vorstellen.

    Anlage:
    Umleitungsplan (PDF, 2,4 KB)

  • Abteilung 4
    21.03.2019
    L 1016 – Fahrbahndeckenerneuerung Mittlere Filderstraße 2019 zwischen Stuttgart-Plieningen und der Ruhbank in beiden Fahrtrichtungen
    Vierwöchige Sanierungsarbeiten unter halbseitiger Sperrung von Samstag, 30. März, bis Freitag, 12. April 2019, und Vollsperrung ab Freitag, 12. April, bis Ende April 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert in den kommenden Wochen die L 1016 (Mittlere Filderstraße) zwischen Stuttgart-Plieningen und der Ruhbank in beiden Fahrtrichtungen. Die mittlere Filderstraße soll einen komplett neuen Asphaltaufbau erhalten. Zudem werden Schadstellen in den bestehenden Frostschutzschichten ausgebessert und die Randbereiche (Bankette) neu hergerichtet. Die bestehende Unterführung an der Einmündung der Kirchenallee wird nicht mehr benötigt und entfernt.

    Bei dieser Baumaßnahme werden während der Osterferien die beiden Bushaltestellen am „Grünlingweg“ erneuert und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Der Wartebereich wird gleichzeitig vergrößert.

    Um die Belastung der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern während der Bauzeit soweit als möglich zu reduzieren, wird die Hauptbauzeit der Maßnahme in die verkehrsärmeren Osterferien gelegt.

    Die Maßnahme ist in folgende drei Bauabschnitte eingeteilt.

    Bauabschnitt 1:
    In der Bauphase 1 wird der Abschnitt zwischen dem Ortsausgang von Stuttgart-Plieningen (Bauanfang)  bis zur Einmündung der Birkacher Straße saniert. Die Verkehrsführung der ersten Bauphase wird am Samstag, 30. März 2019, eingerichtet. Die Fahrbahn wird dazu halbseitig gesperrt. Der Deckeneinbau findet im Bereich von Plieningen bis zur Birkacher Straße unter Vollsperrung zwischen Freitag, 12. April und Freitag, 19. April 2019, statt. Ab Montag, 25. März 2019, finden bereits Vorarbeiten mittels Tagesbaustellen statt.

    Entsprechende Umleitungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden eingerichtet:

    In der Bauphase 1 wird während der halbseitigen Sperrung in Fahrtrichtung Stuttgart die Mittlere Filderstraße weiter genutzt, die Umleitung in Fahrtrichtung Plieningen erfolgt über die Aulendorfer Straße weiter durch Birkach. Während dem Deckeneinbau erfolgt die Umleitung in beiden Richtungen über Birkach und Plieningen beziehungsweise umgekehrt. (siehe Umleitungspläne).

    Die Sanierung der späteren Bauabschnitte 2 und 3 ist wie folgt vorgesehen:

    Bauabschnitt 2:
    Sanierung zwischen der Birkacher Straße und der Aulendorfer Straße unter Vollsperrung während dem Osterwochenende von Freitag, 19. April, bis Dienstag, 23. April 2019.

    Bauabschnitt 3:
    Von der Einmündung der Aulendorfer Straße bis zum Bauende (in Höhe der Birkheckenstraße). Die Arbeiten finden ebenfalls unter Vollsperrung von Dienstag, 23. April 2019, bis voraussichtlich zum Ende der Osterferien statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, die das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlagen:
    Verkehrsführungspläne Bauphase 1 (pdf, 1,1 MB)

  • Abteilung 4
    20.03.2019
    Feierliche Verkehrsfreigabe von FESTO-Knoten und Nellinger Linde nach den Umbauarbeiten
    Gemeinsame Baumaßnahme von Land und Kommunen erfolgreich abgeschlossen

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen, 

    Verkehrsminister Winfried Hermann, Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Vertreter des Landratsamts und der Stadt Esslingen sowie der Stadt Ostfildern werden vor Ort bei einer symbolischen Verkehrsfreigabe den gemeinsamen Umbau von FESTO-Knoten und der Einmündung Nellinger Linde feiern. Mit insgesamt 15 Bauphasen wurde seit dem Spatenstich am 10. April 2017 die Erweiterung der beiden eng beieinanderliegenden Knotenpunkte realisiert, um die Leistungsfähigkeit der L 1192 als Verbindung zwischen A 8 und B 10 zu steigern und den Verkehrsfluss zu verstetigen. Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein: 

    ​Datum: Mittwoch, 27. März 2019
    Uhrzeit: ab 11:30 Uhr
    Ort: Esslingen-Berkheim (siehe Anfahrtsbeschreibung)

    Die symbolische Verkehrsfreigabe (Banddurchschnitt) erfolgt voraussichtlich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes. Vorgesehen ist, zu diesem Zweck eine Rechts-abbiegespur für wenige Minuten zu sperren, damit Pressefotos möglich werden. 

    Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Termin teilnehmen und bitten um Anmeldung bis spätestens 26. März 2019 unter EMail pressestelle@rps.bwl.de.   

    Mit freundlichen Grüßen

    ​Edgar Neumann
    Leiter der Presse- und
    Öffentlichkeitsarbeit
    Ministerium für Verkehr
    ​Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium
    Stuttgart

    Anfahrtsberschreibung (pdf, 139 KB)

  • Abteilung 4
    20.03.2019
    L 1204 Brücke über die B10 zwischen Altbach und Deizisau (Landkreis Esslingen) / Instandsetzungsarbeiten ab Montag, 1. April 2019, bis Anfang Juni 2019 / Sperrung auf der L1204 von Deizisau in Richtung Altbach
    Land investiert rund 600.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Montag, 1. April 2019, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die B 10 zwischen Deizisau und Altbach im Landkreis Esslingen durchführen. Es finden sowohl Bauarbeiten auf dem Bauwerk als auch unterhalb des Bauwerks an den Mittelpfeilern statt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Juni 2019 andauern.

    Für die Sanierungsarbeiten an den Brückenpfeilern wird der Verkehr auf der B 10 in beiden Fahrtrichtungen unter Nutzung der Standspur an der Baustelle vorbeigeführt, wobei in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrspuren aufrechterhalten werden können. Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke werden unter halbseitiger Fahrbahnsperrung durchgeführt. Hierfür wird der Verkehr von Deizisau nach Altbach über die B 10 Anschlussstelle Deizisau Ost sowie der Verkehr von Deizisau nach Stuttgart zur B 10 Anschlussstelle Sirnau umgeleitet. Die Umleitungen werden ab Deizisau entsprechend ausgeschildert. Die Schaltzeiten der Ampeln (Lichtsignalanlagen) an den B 10 Anschlussstellen Deizisau Süd und Sirnau werden bestmöglich angepasst. Die Fahrbeziehungen von Altbach in Richtung Deizisau können während der Baumaßnahme aufrechterhalten werden, das heißt auf dieser Strecke wird es keine Umleitungen geben. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 600.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen: 

    Das rund 35 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1967 weist Betonschäden an den Mittelpfeilern auf. Für die Sanierung der Pfeiler wird der Beton mit Höchstdruckwasserstrahl abgetragen und anschließend ringsherum mit Stahlbeton verstärkt. Zeitgleich werden auf dem Bauwerk die Brückenabdichtung und die Asphalt Beläge erneuert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Juni 2019 andauern.

  • Abteilung 4
    20.03.2019
    A 81 sechsstreifiger Ausbau zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb (Landkreis Böblingen)
    Planfeststellungsbeschluss ist bestandskräftig

    ​Der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Stuttgart für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen (AS) Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb ist bestandskräftig.

    Die A 81 ist eine der bedeutendsten Achsen für den regionalen und überregionalen Verkehr im süddeutschen Raum. Die vier Fahrstreifen im Streckenabschnitt Sindelfingen – Böblingen genügen schon lange nicht mehr der starken Verkehrsbelastung. Die Planung sieht zudem umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Verkehrslärm vor. So ist auf einer Länge von 850 m eine komplette Überdeckelung der Autobahn geplant. Zusätzlich sind nach innen gekrümmte Lärmschutzwände im Bereich von Wohnbebauung vorgesehen. An der Ausfahrt Sindelfingen-Ost aus Richtung Stuttgart wird ein Lärmschutzwall mit einer Höhe von bis zu 12 m entstehen. Um die mit dem Ausbauvorhaben verbundenen Umwelteingriffe auszugleichen, wurde ein umfangreiches landschaftspflegerisches Konzept entwickelt.

    Das Vorhaben beziehungsweise die naturschutzrechtlichen Maßnahmen werden sich auf den Gemarkungen von Böblingen, Sindelfingen, Ehningen, Schwäbisch Gmünd, Horb am Neckar und Haigerloch befinden.
    Mit dem Bau des Projekts soll Ende des Jahres 2020 begonnen werden. Dann soll in einem ersten Schritt das sanierungsbedürftige Überführungsbauwerk der Calwer Straße abgebrochen und neu errichtet werden. Die im Jahr 2012 genehmigten Gesamtkosten, einschließlich des geplanten Lärmschutztunnels, belaufen sich auf rund 226 Millionen Euro.

    Aktuell wird die Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 81 vom Regierungspräsidium Stuttgart an die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) übergeben. Die DEGES übernimmt damit alle Aufgaben, die mit der weiteren Durchführung der Baumaßnahme verbunden sind (vergleiche hierzu auch Pressemitteilung des Verkehrsministeriums vom 30.01.2019). Der Übergang des Projekts Ausbau/Überdeckelung der A 81 bei Böblingen zur DEGES greift dabei einem möglichen Projektstau im Zuge der Aufgabenübertragung an den Bund Anfang 2021 vor. Durch die frühzeitige Projektübergabe werden die bestmöglichen Voraussetzungen für einen zügigen und kontinuierlichen Projektfortschritt geschaffen.

    Hintergrundinformationen
    Das Planfeststellungsverfahren wurde im Juni 2016 eingeleitet und der Planfeststellungsbeschluss am 3. September 2018 erlassen. Gegen den Planfeststellungsbeschluss war beim erstinstanzlich zuständigen Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Klage eingegangen. Die Klage wurde mittlerweile übereinstimmend für erledigt erklärt, da eine Einigung zwischen den Parteien erfolgt ist. Damit konnte das Verfahren mit Gerichtsbeschluss eingestellt werden und der Planfeststellungsbeschluss wurde bestandskräftig.

    Die planfestgestellten Unterlagen und der Planfeststellungsbeschluss können unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt2/Ref24/Seiten/Planfeststellung.aspx> eingesehen werden (aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse).

    Informationen zur DEGES
    Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) ist eine Projektmanagementgesellschaft und nimmt für ihre Mitglieder (beigetretene Länder) die Funktion als Bauherrin, aber keine hoheitlichen Aufgaben wahr. Letztere verbleiben beim Land. Die DEGES koordiniert im Auftrag des Landes die externen Dienstleistungen von Büros in den Bereichen Planung, Grunderwerb und Bauüberwachung sowie die Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen einschließlich Bauüberwachung auf Basis eines Inhouse-Modells. Gründungsgesellschafter sind der Bund und die fünf neuen Bundesländer. In den vergangenen Jahren sind als weitere Gesellschafter die Freie und Hansestadt Hamburg (2007), das Land Schleswig-Holstein (2008), die Freie Hansestadt Bremen (2009), das Land Hessen (2010) sowie das Land Nordrhein-Westfalen (2014) der DEGES beigetreten. Baden-Württemberg ist im Jahr 2014 der DEGES als Gesellschafter beigetreten.

  • Abteilung 8
    20.03.2019
    „Das Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg“ erstmals außerhalb Baden-Württembergs präsentiert
    Sonderausstellung vom 22. März bis 13. Oktober 2019 in Glauburg (Hessen)

    Die Keltenwelt am Glauberg präsentiert vom 22. März bis 13. Oktober 2019 erstmals außerhalb von Baden-Württemberg die erfolgreiche Sonderausstellung zum Prunkgrab einer Keltenfürstin.

    Die Heuneburg an der Donau (Baden-Württemberg) zählt zu den bedeutendsten keltischen Siedlungen in Europa. Archäologen stießen 2010 unweit dieses Fürstensitzes auf die mit wertvollen Beigaben versehene Grabkammer einer frühkeltischen Frau. Die 583 v. Chr. angelegte Begräbnisstätte wurde als 80 Tonnen schwerer Block geborgen und in der Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart aufwändig freigelegt. Die wertvollen Grabbeigaben aus Gold, Bernstein und Bronze belegen, dass die 30 bis 40 Jahre alte Frau einst zur privilegierten Elite der keltischen Gesellschaft gehörte.

    Die Ausstellung greift die Fragen der Wissenschaft auf und präsentiert originalgetreue Nachbildungen der Fundstücke. Sie gelten als herausragende Beispiele frühkeltischen Kunsthandwerks. Die Herstellung des filigran verzierten Goldschmucks stellt selbst nach über 2500 Jahren noch eine echte Herausforderung dar. Erstklassige Goldschmiedetechniken der Kelten und erfolgreiche Rekonstruktion des Goldschmucks sind deshalb auch ein spannendes Thema der Sonderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. 

    Im Rahmen der Sonderausstellung finden außerdem Abendvorträge im Keltenwelt-Forum statt. Im Fokus stehen die spannende Entdeckung der Keltenfürstin und die aktuellen Forschungen im Umfeld der Heuneburg.
    An den Familien-Sonntagen können zudem die Methoden der Archäotechnik erkundet werden. Beim jährlichen Museumsfest am 27./28. Juli gibt es darüber hinaus zahlreiche Stationen mit den Themen der Archäologie und Archäotechnik zu entdecken.

    Informationen zur Ausstellung: 

    Eine Sonderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Kooperation mit der Keltenwelt am Glauberg.
    Weitere Informationen unter www.keltenwelt-glauberg.de

    Öffnungszeiten: 

    März bis Oktober
    Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr
    November bis Februar
    Dienstag bis Sonntag 10–17 Uhr 

    Eintritt zur Sonderausstellung:

    Erwachsene 3,– Euro.
    Bis 18 Jahre freier Eintritt.
    Besucher der Dauerausstellung haben freien Eintritt in die Sonderausstellung. 

    Kontakt: 

    Keltenwelt am Glauberg
    Am Glauberg 1
    63695 Glauburg
    Telefonl 06041 / 823300
    EMail anfragen@keltenwelt-glauberg.de 

    Interessierte Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind zur Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, 21. März ab 19 Uhr herzlich eingeladen. 

    Ausstellungsflyer (pdf, 6 MB)
    Plakat (pdf, 1 MB)

  • Abteilung 4
    20.03.2019
    Presseeinladung: Feierliche Teileröffnung des neuen Neckartalübergangs mit Steffen Bilger (BMVI), Wolfgang Reimer (RP Stuttgart) und Andreas Hollatz (Verkehrsministerium BW) am 28. März 2019
    A 6 – ÖPP-Projekt Ausbau / Neubau zwischen AS Wiesloch / Rauenberg und AK Weinsberg

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit laden wir interessierte Pressevertreterinnen und -vertreter herzlich zur feierlichen Teileröffnung des neuen Neckartalübergangs im Rahmen des ÖPP-Projekts Ausbau / Neubau zwischen AS Wiesloch / Rauenberg und AK Weinsberg mit Steffen Bilger MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Wolfgang Reimer (Regierungspräsident für den Regierungsbezirk Stuttgart) und Andreas Hollatz (Abteilungsleiter für Straßenverkehr im Verkehrsministerium Baden-Württemberg), am

    Donnerstag, 28. März 2019 um 17 Uhr
    nach Neckarsulm, Odenwaldstr. 1, ein.

    Wir freuen uns, über die Teilnahme der Vertreterinnen und Vertreter der Medien an diesem Termin und bitten um Anmeldung bis spätestens 26. März 2019 unter pressestelle@rps.bwl.de. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    19.03.2019
    L 1200 zwischen Weilheim a.d. Teck und Neidlingen (Landkreis Esslingen) / Belagssanierung von Montag, 25. März bis Freitag, 27. April 2019
    Vollsperrungen im Zeitraum von Montag, 1. April bis Freitag, 27. April 2019

    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der L 1200 zwischen der Einmündung Neidlinger Straße/Häringer Straße in Weilheim und der Kreuzung Weilheimer Straße/Schönbuchstraße in Neidlingen führt das Regierungspräsidium Stuttgart in diesem Streckenabschnitt eine umfangreiche Belagssanierung durch. Die Länge der Baumaßnahme beträgt rund 3,6 Kilometer. 

    Die Arbeiten beginnen am Montag, 25. März und sollen bis Freitag, 27. April abgeschlossen sein. Zunächst erfolgen bis Freitag, 29. März Arbeiten am Bankett. In dieser Zeit kann der Verkehr beidseitig aufrechterhalten werden.
    Die anschließende Sanierung des Fahrbahnbelags erfolgt unter Vollsperrung von Montag, 1. April bis Freitag, 27. April

    Die ausgewiesene Umleitung führt über Weilheim-Bissingen (K 1252), Ochsenwang (K 1250) und Schopfloch (K 1430). 

    Die Busverbindung zwischen Weilheim, Neidlingen und Hepsisau wird über einen Ersatzfahrplan während der Vollsperrung aufrechterhalten.
    Der Anliegerverkehr im Bereich der Vollsperrung am Ortsanfang Weilheim ist über die Ludwigstraße möglich. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 650.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.03.2019
    Ein Meilenstein der 1980er Jahre: HYSOLAR-Institut in Stuttgart steht unter Denkmalschutz
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „HYSOLAR hat als junges Kulturdenkmal einen hohen Symbolgehalt“
     HYSOLAR-Institut (LAD, Martin Hahn)

    ​Das HYSOLAR-Institut der Universität Stuttgart (heute Visualisierungsinstitut der Hochschule) ging 1987 bundesweit durch die Fachpresse und fehlt in keinem Überblick zur Architektur der 1980er Jahre. Jetzt wurde der wegweisende Bau vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in die Denkmalliste aufgenommen. „Als innovatives Schlüsselwerk der modernen Architektur ist das HYSOLAR programmatisch für zukunftweisende Forschung in Baden-Württemberg und es besitzt als junges Kulturdenkmal einen hohen Symbolgehalt“, betont Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Das 1986/1987 vom renommierten Architekturbüro Behnisch aus Stuttgart errichtete Forschungsgebäude für die Nutzung von Sonnenenergie ist aufgrund seiner spektakulären Ästhetik ein Schlüsselwerk der Architekturgeschichte. Die Architekten schufen eine neuartige Form – ganz auf die Aufgaben der Wissenschaftler zugeschnitten. Abseits der vorherrschenden Postmoderne in den 1980er Jahren entstand hier ein Meisterwerk des Dekonstruktivismus.

    „Das HYSOLAR zeigt ein lockeres Spiel mit Bauelementen, macht den künstlerischen Akt erlebbar und bietet Forschern einen optimistischen Rahmen“, erklärt Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter des Landesamts für Denkmalpflege, mit großer Begeisterung für den Bau.

    Dieter Grötzinger vom Universitätsbauamt Stuttgart und damit baulich zuständig für das HYSOLAR freut sich über die Auszeichnung als Kulturdenkmal: „Wir sind stolz darauf, in unserem Baubestand am Campus Vaihingen eine solche Architekturikone zu besitzen.“

    Die Stuttgarter Universität ist mit dem HYSOLAR um ein weiteres Kulturdenkmal reicher. „Baden-Württemberg hat einen repräsentativen historischen Bestand an Hochschulgebäuden aus allen Zeitepochen, jetzt auch aus den kreativen und innovativen 1980er Jahren“, so Prof. Dr. Claus Wolf.

    Hintergrundinformationen:

    1985 begann das HYSOLAR-Projekt, das mit Forschern Saudi-Arabiens und Deutschlands die Speicherungsmöglichkeit von Sonnenenergie in Wasserstoff erforschen und entwickeln sollte (HY = Hydrogen (Wasserstoff), SOLAR = hier Sonnenenergie). Der Bauantrag für ein eigenes Gebäude wurde 1986 durch das Universitätsbauamt Stuttgart mit Plänen des Architekturbüros Behnisch und Partner eingereicht. Im Juni 1987 konnte das Bauwerk nach sechsmonatiger Bauzeit bezogen werden. Neben dem Gebäude installierten die Wissenschaftler im Verlauf des Projektes eine Solaranlage für Forschungs- und Versuchszwecke. Im Gebäude arbeiteten etwa 60 internationale Wissenschaftler und Techniker aus den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnologie, Chemie, Materialwissenschaft, Elektronik, Thermodynamik sowie der Verfahrenstechnik. Das zehn Jahre dauernde Projekt wurde mit 83,5 Millionen DM finanziert. Neben Partnern aus Saudi-Arabien waren auch deutsche Institute maßgeblich beteiligt.

    Das international renommierte Architekturbüro Behnisch und Partner äußerte sich in der Baubeschreibung von 1986 zu seinem Baukonzept: „Assoziative Elemente bestimmen den Entwurf. So denken wir bei Solarhaus oder Solararchitektur an das Spiel von Licht und Schatten, von Hell und Dunkel. Der Raum verändert sich, bewegt sich mit dem Lauf der Sonne. Wir haben die Vorstellung eines Hauses, das kein Haus mehr ist, sondern ein frei begehbares, offenes Volumen, verbunden durch Treppen, Rampen, Stege und Galerien.“ (zitiert nach Campusführer Stuttgart Vaihingen http://www.uni-stuttgart.de/hi/gnt/campus/Stationen/vaihingen/west/info_station_l1.html> 

    Kulturdenkmale im Sinne des Denkmalschutzgesetzes Baden-Württemberg sind Sachen, Sachgesamtheiten und Teile von Sachen, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht. Kulturdenkmal kann alles sein, was über das menschliche Leben in der Vergangenheit Zeugnis ablegt – von der Eiszeitkunst und die Höhlen, aus der sie stammt, bis hin zur Staatsgalerie in Stuttgart.
    Auf dem Bilderbogen unter https://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/bilderbogen/ lässt sich die Vielfalt besonders gut erkennen. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.denkmalpflege-bw.de>

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Fahrbahndeckenerneuerungen auf der A 81 zwischen Weinsberg/Ellhofen und Ilsfeld (Landkreis Heilbronn)
    Sanierung der Anschlussstelle Untergruppenbach in Fahrtrichtung Stuttgart unter Sperrung von Freitag, 5. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 8. April, 05:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der A 81 in Richtung Stuttgart zwischen den AS Weinsberg/Ellhofen und Ilsfeld. Seit heute, 18. März 2019, laufen die vorbereitenden Verkehrssicherungsarbeiten für die Sanierung des 3,5 Kilometer langen Abschnitts der A 81. Diese Arbeiten finden nur in verkehrsarmen Zeiten statt.

    Die Sanierungsarbeiten beginnen am kommenden Montag, 25. März 2019, und werden in zwei Bauphasen ausgeführt. Dabei wird zuerst der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen saniert, im zweiten Abschnitt dann der mittlere und linke Fahrstreifen. Während der kompletten Bauzeit werden in beiden Fahrtrichtungen jeweils alle 3 Fahrstreifen – allerdings verengt – zur Verfügung stehen. Ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart wird dabei auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.

    Voraussichtlich von Freitag, 5. April, 20:00 Uhr, bis Montag, 8. April 2019 05:00 Uhr wird die AS Untergruppenbach in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt und saniert. Die Umleitung in Fahrtrichtung Stuttgart erfolgt an diesem Wochenende über die Bedarfsumleitung U4 (über Abstatt, Auenstein) zur AS Ilsfeld. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Weinsberg können an der AS Ilsfeld abfahren und über die U 15 zur AS Weinsberg/Ellhofen gelangen.

    Ab Montag, 6. Mai 2019, sind die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen und die Strecke kann für den Verkehr vollständig ohne Einschränkungen freigegeben werden.

    Der Bund investiert rund 3.000.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Fahrbahndeckenerneuerungen auf der A 6 zwischen Neuenstein und Bretzfeld (Hohenlohekreis)
    Beginn der Sanierungsmaßnahme am Montag, 25. März 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert die Fahrbahn der A 6 in Richtung Nürnberg zwischen den AS Neuenstein und Bretzfeld. Seit heute, 18. März 2019, laufen die vorbereitenden Verkehrssicherungsarbeiten für die Sanierung des 7,0 Kilometer langen Abschnitts der A 6. Diese Arbeiten finden nur in verkehrsarmen Zeiten statt.

    Die Sanierungsarbeiten beginnen am kommenden Montag, 25 März 2019. Zunächst werden für die Verkehrsführung zwei neue Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Über diese wird der Verkehr dann auf die gegenüberliegende Fahrbahn geführt. In den weiteren Bauphasen wird erst die linke, dann die rechte Fahrbahnhälfte saniert. Voraussichtlich ab Montag, 13. Mai 2019, können die Arbeiten auf der A 6 abgeschlossen und die Strecke für den Verkehr freigegeben werden.

    Der Bund investiert rund 2.700.000 Euro in die Fahrbahndeckenerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1106 zwischen Freudental und Bönnigheim (Landkreis Ludwigsburg)
    Vollsperrung ab Montag, 25. März 2019 bis voraussichtlich Mitte Mai

    ​Das Land Baden-Württemberg investiert rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur der L 1106 zwischen Freudental und Bönnigheim (Landkreis Ludwigsburg). Die Sanierung dieses 3,5 Kilometer langen Streckenabschnittes erfolgt ab Montag, 25. März 2019 unter Vollsperrung und einer weiträumigen überörtlichen Umleitung des Verkehrs.

    Der erst Streckenabschnitt ab dem Ende der Ortsdurchfahrt Freudental (Heilbronner Straße) bis zum Abzweig der K 1632 zum Freizeitpark Tripsdrill soll bereits bis zum 6. April fertiggestellt werden. Hier werden neben der bestehenden Asphaltdeckschicht auch die darunterliegende Asphalttragschicht erneuert sowie die Ränder verstärkt. Parallel dazu lässt die Gemeinde Freudental auf eigene Kosten unter halbseitiger Sperrung der Besigheimer Straße zehn neue Parkmöglichkeiten erstellen. Der Verkehr wird hier mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
    Die Sanierung der Fahrbahndecke der Besigheimer Straße zwischen den beiden Abzweigen zur Weinstraße erfolgt dann gegen Ende der ersten Bauphase unter Vollsperrung und wird rund drei Tage andauern.

    Die Sanierung des zweiten Abschnitts ab dem Abzweig zum Freizeitpark Tripsdrill (K 1632) und der Einmündung der Burgstraße in Bönnigheim wird voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen. Hier wird auf einer Länge von rund 2,6 Kilometern die obere Asphaltschicht erneuert und es werden Schadstellen ausgebessert.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 900.000 Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Die weiträumige Umleitung des Verkehrs erfolgt in beide Fahrtrichtungen während der gesamten Bauzeit über die K 1633 (Königstraße) nach Löchgau und weiter über Erligheim in Richtung Bönnigheim.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 9
    18.03.2019
    Erstmals Tag des Gesundheitsamtes am 19. März
    Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts: „Landesgesundheitsämter leisten einen unverzichtbaren Gesundheitsdienst für die Gesellschaft“

    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wir wollen den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Land stärken und zukunftsfest aufstellen“

    Die 38 Gesundheitsämter im Land leisten einen wichtigen Dienst für die Bürgerinnen und Bürger. Sie kümmern sich beispielsweise um die infektionshygienische Überwachung von Kliniken, untersuchen Kinder vor ihrer Einschulung, überwachen und beproben Trinkwasseranlagen oder entscheiden bei ansteckenden Erkrankungen wie Masern über die zu ergreifenden Maßnahmen. Das Robert Koch Institut (RKI) hat 2019 erstmals den Tag des Gesundheitsamtes am 19. März ausgerufen, um die Leistungsfähigkeit und die Arbeit der Gesundheitsbehörden in den Fokus zu rücken.

    „Der 19. März ist gut gewählt. Es ist der Geburtstag von Johann Peter Frank, der als Begründer der öffentlichen Hygiene und der Sozialmedizin gilt. Seiner Tradition folgend hat der öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland die wichtige Aufgabe, die Gesundheit der Bevölkerung zu beobachten, zu bewerten und zu fördern“, betonte Dr. Karlin Stark, die Leiterin des Landesgesundheitsamtes im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Die Landesregierung misst – neben der wichtigen Rolle der Gesundheitsämter beim Schutz der Bevölkerung vor Ort – der Prävention und der Gesunderhaltung eine hohe Bedeutung zu. So wurden beispielsweise kommunale Gesundheitskonferenzen in allen Landkreise eingeführt. Diese dienen dem Austausch und der Vernetzung und thematisieren, welche Maßnahmen in den einzelnen Landkreisen umgesetzt werden. Die Schwerpunkte in den Konferenzen werden in den Landkreisen unterschiedlich gewählt und orientieren sich an den Situationen der jeweiligen Regionen.

    Gesundheitsminister Manne Lucha unterstrich die Bedeutung eines attraktiven ÖGD für Baden-Württemberg: „Wir müssen dafür noch zusätzliche Anstrengungen unternehmen. Deshalb arbeiten wir derzeit intensiv daran, den Öffentlichen Gesundheitsdienst in seinen wichtigen Gesundheitsaufgaben für die Menschen im Land nachhaltig zu stärken.“ Dafür sei eine Lenkungsgruppe eingesetzt worden, die in Kürze zahlreiche Vorschläge vorlegen werde. „Es geht uns darum, den Öffentlichen Gesundheitsdienst zukunftsfest aufzustellen“, bekräftigte der Minister. Das umfasse das Landesgesundheitsamt und alle Gesundheitsämter im Land. „Wir müssen uns im Infektionsschutz auf neue Erreger vorbereiten, die aus dem Klimawandel resultierenden Veränderungen auffangen und für bioterroristische Anschläge gewappnet sein“, erläuterte der Minister. „Wir brauchen den ÖGD aber nicht nur im Bevölkerungsschutz. Vielmehr müssen bevölkerungs- und sozialmedizinische Ansätze in alle Politikfelder Eingang finden“, forderte der Minister. Denn Gesundheit spiele überall eine zentrale Rolle, so zum Beispiel beim öffentlichen und privaten Bauen, in Ernährungsfragen oder bei der Bildungspolitik. „Hier muss der ÖGD zukünftig noch mehr seine Expertise einbringen können“, sagte Minister Lucha.

    Dazu diene auch eine Vernetzung und ein fachlicher Austausch mit dem Landesgesundheitsamt (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart (RPS). Das LGA ist in Baden-Württemberg die fachliche Leitstelle für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in den Bereichen Public Health (gesundheitsbezogene Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichte) sowie Gesundheitsschutz (Hygiene, Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz) ist. „Wir als Landesgesundheitsamt sind als fachliche Drehscheibe zwischen den lokalen Gesundheitsbehörden, der Politik und der Wissenschaft überwiegend konzeptionell und fachlich beratend tätig“, erklärte Dr. Stark.

    Hintergrundinformationen:

    Das Robert Koch Institut (RKI) hat 2019 erstmals den Tag des Gesundheitsamtes am 19. März ausgerufen. Der 19. März ist der Geburtstag von Johann Peter Frank. Der 1745 im pfälzischen Rodalben geborene Arzt gilt als Begründer des Öffentlichen Gesundheitswesens, der Sozialhygiene und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Sein Ziel war es, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, unter anderem durch eine staatliche Gesundheitsverwaltung und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen.

    Die örtlichen Ansprechpartner für gesundheitliche Belange in den Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs sind die Gesundheitsämter. Unabhängig von Einzelinteressen und bedarfsorientiert entwickeln diese auf der Grundlage von Gesundheitsberichten abgestimmte Gesundheitsziele und treffen geeignete Maßnahmen zur Qualitätssicherung der eigenen Arbeit. Sie steuern und stärken in Zusammenarbeit mit anderen Stellen die Vernetzung von Gesundheitsförderung und Prävention sowie der ambulanten und stationären medizinischen und pflegerischen Versorgungsstrukturen.

    Außerdem kümmern sich die Gesundheitsämter vor Ort um die

    • Gesundheitsplanung und -berichterstattung einschließlich der Geschäftsführung der kommunalen Gesundheitskonferenzen
    • Gesundheitsförderung und Prävention
    • Kinder- und Jugendgesundheit, Zahngesundheit
    • Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
    • Impfungen
    • Hygienische Überwachung von Einrichtungen
    • Aufgaben im Rahmen der Überwachung von Wasser für den menschlichen Gebrauch, Schwimm- und Badebeckenwasser
    • Schutz vor gesundheitsschädigenden Umwelteinflüssen
    • Amtsärztliche Bescheinigungen, Zeugnisse, Gutachten


    Als untere Gesundheitsbehörden sind die 35 Gesundheitsämter in die Landratsämter der Landkreise und weitere 3 als städtische Gesundheitsämter in die Bürgermeisterämter der Stadtkreise Stuttgart, Heilbronn und Mannheim eingegliedert.

    Informationen sind unter www.gesundheitsamt-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 1
    18.03.2019
    Neuer klimaneutraler Dienstwagen mit Brennstoffzellen- und Batterieantrieb für Regierungspräsident Reimer
    Null lokale Emissionen / Hohe Reichweite / Schnelles Tanken
     Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, übergibt den neuen Dienstwagen an Regierungspräsident Wolfgang Reimer in Wendlingen, Quelle: Daimler AG

    ​Die Landesinitiative Elektromobilität ist ein Baustein im Maßnahmenpaket des Landes zur Luftreinhaltung und für eine zukunftsfähige Mobilität. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind zunehmend von Bedeutung – auch in der Landesverwaltung. „Das Auto ist zentraler Bestandteil unserer Mobilität. Es braucht jedoch eine nachhaltige und klimaschonende Technik. Die Landesbehörden wollen mit der Nutzung emissionsarmer Fahrzeuge zeigen: Wir reden nicht nur über schadstoffarme Mobilität, wir leisten einen Beitrag dazu“, sagt der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der seit heute einen Mercedes-Benz GLC F-CELL als Dienstfahrzeug nutzt.

    Die Landesverwaltung habe eine wichtige Vorbildfunktion, betont der Regierungspräsident. „Das Ministerium für Verkehr unterstützt die Landesbehörden im Rahmen der Landesinitiative Elektromobilität beispielsweise bei der Beschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen, Elektrorollern, Lasten-Pedelecs und E-Bikes“, so Reimer. So habe auch das Stuttgarter Regierungspräsidium bereits alternative Fahrzeuge wie Erdgashybrid, Elektro-Nutzfahrzeuge und -PKW und Elektrohybrid anschaffen können und plant die Anschaffung weiterer.

    „Baden-Württemberg als Heimat des Automobils steht für Innovationsfähigkeit und Ingenieurskunst. Die Zukunft der Mobilität ist emissionsfrei, digitalisiert und vernetzt. Der Klimaschutz, alternative Antriebe, innovative Nutzungskonzepte sowie eine vernetzte ressourcenschonende Mobilität sind wichtige Zukunftsfelder. Und natürlich geht es nicht ohne eine entsprechende Infrastruktur – dies ist der Grund, warum wir uns heute an einer Wasserstoff-Tankstelle treffen“, betont Andreas Schwarz MdL, Fraktionsvorsitzender der Grünen Landtagsfraktion.

    „Ich freue mich sehr, dass ich Regierungspräsident Wolfgang Reimer den GLC F-CELL mit Brennstoffzelle ‚made im Neckartal’ übergeben konnte“, sagt Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, der das Fahrzeug übergab. „Die Mobilität der Zukunft wird vielfältig sein. Wir sehen ein großes Potenzial in der Brennstoffzellen-Technologie, besonders im Langstrecken- oder Nutzfahrzeugbereich. Mit dem Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität wandeln sich auch unsere Produktionsstätten. Das Traditionswerk Untertürkheim, das auch die Brennstoffzelle produziert, wird zum Hightech-Standort für Komponenten der E-Mobilität weiterentwickelt. Mit seinem GLC F-CELL schickt Herr Reimer ein positives Signal in Richtung einer nachhaltigen Mobilität.“

    „Mithilfe von Wasserstoff, gerade wenn er mit erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich senken. Damit Wasserstoff für Autofahrerinnen und Autofahrer attraktiv wird, ist ein entsprechendes Tankstellennetz nötig. In Deutschland gibt es derzeit mehr als 60 Wasserstoff-Tankstellen, davon zwölf in Baden-Württemberg – Tendenz steigend“, erläutert Thomas Bystry, Vorsitzender der Clean Energy Partnership und Projektleiter der Shell-Wasserstoffprojekte.

    „Wichtig ist, dass eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wird und die Technologie erschwinglich ist. Mit der Nutzung meines neuen Dienstfahrzeuges darf ich Vorreiter und Testperson zugleich sein“, so Reimer abschließend.

    Hintergrundinformationen:

    Landesinitiative Elektromobilität
    Die Landesinitiative Elektromobilität ist ein Baustein im Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung und für eine zukunftsfähige Mobilität. Informationen zur Landesinitiative sind beim Ministerium für Verkehr abrufbar.

    Mercedes-Benz GLC F-CELL
    Der Mercedes-Benz GLC F-CELL(Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kWh/100 km, Angaben vorläufig) ist ein besonderer Plug-in-Hybrid, denn er „tankt“ außer Strom auch reinen Wasserstoff. Er verfügt über ein Brennstoffzellensystem, das so kompakt ist, dass es erstmals vollständig im Motorraum untergebracht ist. Zwei karbonfaserummantelte Tanks fassen 4,4 kg Wasserstoff. Der GLC F-CELL schafft rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer nach dem neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 Kilometer bei vollgeladener Batterie dazu. Ein Fahrzeug mit einem Wasserstoffverbrennungsmotor lässt sich genauso schnell tanken wie ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor.

    Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland
    Wasserstoff (H2) macht es möglich, das Kraftstoffangebot klimafreundlich zu erweitern. Der Betrieb eines H2-betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs verursacht weder lokale Schadstoffe noch Kohlendioxid (CO2)-Emissionen. Die Reichweite solcher Fahrzeuge liegt bei 500 bis 800 Kilometern pro Tankfüllung.
    In Deutschland gibt es derzeit mehr als 60 Wasserstoff-Tankstellen, im Stuttgarter Regierungsbezirk beispielsweise in Stuttgart, Wendlingen, Fellbach und Sindelfingen.

    Bis Ende 2019 sollen es bundesweit 100 H2-Tankstellen sein. Verantwortlich für Aufbau und Betrieb dieser Tankstellen ist das Joint Venture H2 Mobility Deutschland. Informationen können unter https://h2.live/ abgerufen werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Andreas Schwarz MdL (Fraktionsvorsitzenden der Grünen Landtagsfraktion), Steffen Weigel (Bürgermeister Wendlingen), Thomas Bystry (Vorsitzender der Clean Energy Partnership und Projektleiter der Shell-Wasserstoffprojekte) sowie Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, bei der Übergabe des neuen Dienstfahrzeugs in Wendlingen (von links), Quelle: Daimler AG

    Frank Deiß, Wolfgang Reimer und Thomas Bystry (von links), Quelle: Daimler AG


  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Mobilitätspakt für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm
    Vorstellung des aktuellen Standes / öffentliche Fachveranstaltung

    Die Region Heilbronn-Neckarsulm macht mit vielen Partnern mobil: Im Juli 2017 haben im Beisein von Verkehrsminister Winfried Hermann Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart, des Landkreises Heilbronn, der Städte Heilbronn und Neckarsulm, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) sowie der Unternehmen AUDI AG und Schwarz Gruppe ein „Zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept für den Wirtschaftsraum Heilbronn-Neckarsulm“ unterzeichnet.

    Dieser Mobilitätspakt benennt Ziele und Eckpunkte für die Entwicklung des Verkehrs in der Region. Konkret umfasst er verschiedene Einzelmaßnahmen in den Bereichen ÖPNV, Straßenverkehr, betriebliches Mobilitätsmanagement und Radverkehr.

     Auf einer Pressekonferenz mit einer anschließenden öffentlichen Fachveranstaltung werden die Bündnispartner den Stand verschiedener Maßnahmen des Paktes vorstellen und über deren Umsetzung berichten. 

    Die Pressekonferenz mit Statements von Minister Hermann MdL, Helmut Stettner (Werksleiter des Standorts Neckarsulm der AUDI AG), Josef Klug (Geschäftsführer Schwarz Gruppe), Steffen Hertwig (Oberbürgermeister Stadt Neckarsulm) sowie Wilfried Hajek (Bürgermeister Stadt Heilbronn) findet statt am

    Montag, 25. März 2019, 16:30 bis 17:30 Uhr,
    im Audi Forum Neckarsulm, NSU-Str. 1, 74172 Neckarsulm (LK Heilbronn).

    Auf der Pressekonferenz werden die Partner des Mobilitätspaktes für Fragen, O-Töne und ein gemeinsames Foto zum PK-Abschluss gegen 17:15 Uhr zur Verfügung stehen.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz findet ab 17:30 Uhr eine öffentliche Fachveranstaltung statt, auf der die Radschnellverbindung Bad Wimpfen - Neckarsulm - Heilbronn zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Minister Hermann MdL wird die Fachvorträge mit einer Rede zum Mobilitätspakt Heilbronn-Neckarsulm eröffnen. Anschließend wird Stefan Heß (Leiter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart) über die Umsetzung des Mobilitätspakts aus Sicht der Projektgruppe Verkehr Heilbronn-Neckarsulm berichten. Im zweiten Fachvortrag stellt Uwe Rübl (Sachgebietsleiter im Referat für Straßenplanung beim Regierungspräsidium Stuttgart) den aktuellen Stand der Radschnellverbindung Bad Wimpfen - Neckarsulm - Heilbronn der Öffentlichkeit vor. 

    Danach besteht ab 18:30 Uhr für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in die Diskussion einzusteigen und den anwesenden Bündnispartnern - Minister Winfried Hermann MdL, Stefan Heß (Regierungspräsidium Stuttgart), Helmut Stettner (AUDI AG), Josef Klug (Schwarz Gruppe), Detlef Piepenburg (Landrat LK Heilbronn), Steffen Hertwig (OB Stadt Neckarsulm), Wilfried Hajek (BM Stadt Heilbronn), Ascan Egerer (technischer Geschäftsführer der AVG) und Dietmar Maier (NVBW-Bereichsleiter Planung und Förderprogramme) - Fragen zu stellen.

    Bitte melden Sie sich für die Pressekonferenz bis 21. März unter EMail pressestelle@rps.bwl.de an. Gerne können Sie auch an der folgenden öffentlichen Fachveranstaltung teilnehmen.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrem Medium über die öffentliche Fachveranstaltung informieren, da Bürgerinnen und Bürger zu dieser herzlich eingeladen sind. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    ​Oliver Hillinger
    Pressesprecher
    Ministerium für Verkehr
    ​Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium Stuttgart
     

  • Abteilungen 1 und 4
    18.03.2019
    A 81: Einsatz- und Katastrophenschutzübung im Engelbergtunnel am 31. März 2019
    Vollsperrung von 6:00 bis 12:00 Uhr / Teilsperrung am 30. März von 22:00 Uhr und am 31. März bis 14:00 Uhr

    Der Engelbergtunnel im Zuge der A 81 ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur im Großraum Stuttgart. Die Tunnelsicherheit ist Gegenstand regelmäßiger Übungen, mit denen die Abläufe, die im Ernstfall zum Tragen kämen, intensiv und realitätsnah geprobt werden. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt Pressevertreterinnen und Pressevertreter ein zur Teilnahme an einer Einsatz- und Katastrophenschutzübung im Engelbergtunnel am 

    Sonntag, 31. März 2019,
    ab 8:00 Uhr
    (Abfahrt der Busse 7:30 Uhr). 

    Während der Übung sind für den Bund Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staats-sekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie für das Land der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann MdL, Wilfried Klenk MdL, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, und der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer vor Ort. Beim Pressetermin wird Minister Winfried Hermann MdL zudem einen Flyer zum Thema Verhalten und Sicherheit in Tunneln vorstellen.

    Als Übungsszenario werden ein Fahrzeugbrand und ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten und verletzten Personen simuliert. Teilnehmen werden rund 400, zum großen Teil ehrenamtliche, Einsatzkräfte der zuständigen Feuerwehren, Rettungs- und Sanitätsdienste sowie Einsatzkräfte der Polizei, des THW und der Autobahnmeisterei. Für diese Übung wird der Engelbergtunnel am 31. März 2019 von 6:00 bis 12:00 Uhr voll gesperrt werden. 

    Für Rückfragen steht Ihnen die RPS-Pressestelle unter Telefonl 0711/904-10002 oder EMail pressestelle@rps.bwl.de gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    B 27 – Bad Friedrichshall (Landkreis Heilbronn) / Instandsetzungsarbeiten an der Kocherbrücke verlängert
    Begrenzung auf einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtungen bis Montag, 1. April 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt derzeit Instandsetzungsarbeiten an der B 27 Kocherbrücke bei Bad Friedrichshall durch. Die Arbeiten zum Austausch der altersbedingt geschädigten Fahrbahnübergangskonstruktion erwiesen sich als komplexer und zeitintensiver als geplant. Der ursprünglich für den 22. März 2019 vorgesehene Fertigstellungstermin verschiebt sich voraussichtlich auf Montag, 1. April 2019. Die Übergangskonstruktion ist ein Bauelement einer Brücke und gleicht die Verformungen und Bewegungen des Brückenüberbaus gegenüber den Brückenenden aus. 

    Um die Sicherheit im Baustellenbereich für die nun anstehenden Arbeiten zu gewährleisten, muss die Verkehrssicherung ausgeweitet werden. Daher steht bis voraussichtlich Montag, 1. April 2019, nur ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    15.03.2019
    Neue Start- und Landebahn am Flugplatz Freiburg
    Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt Neugestaltung des Segelflugverkehrs am Verkehrslandeplatz Freiburg

    Anfang März hat das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) als Landesluftfahrtbehörde den Plan der Flugplatz Freiburg GmbH (FFG) zur Neuanlegung einer Start- und Landebahn (Grasbahn) auf dem Verkehrslandeplatz Freiburg genehmigt. 

    Damit wird die Situation für den Segelflugbetrieb auf dem Verkehrslandeplatz Frei-burg deutlich verbessert. Die zuvor bestehenden zwei Segelflugbahnen waren mit Plangenehmigung des RPS vom 26. September 2017 entwidmet worden, was bedeutet, dass die bisherige Genehmigung für den Segelflugbetrieb entzogen wurde. Sie lagen auf dem Areal, das zum Bau des zukünftigen Fußballstadions in Freiburg genutzt werden soll. Der Segelflugbetrieb war daher bis zur jetzigen Plangenehmigung nur noch auf der Asphaltbahn und auf der Grundlage von Ausnahmeerlaubnissen auf der Grasfläche zwischen der Asphalt Start- und Landebahn und der Rollbahn möglich. Ein Parallelbetrieb der beiden Bahnen ist aus luftrechtlichen Gründen nicht möglich. Daher führt die Neuanlegung der Gras- Start- und Landebahn nicht zu mehr Flugverkehr. 

    Die Genehmigung mit den entsprechenden Plänen wird von 18. März bis 1. April 2019 im Beratungszentrum Bauen und Energie im EG des Rathauses im Stühlinger, Gebäude C (Altbau), Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg im Breisgau ausgelegt. Die öffentliche Auslegung erfolgt während der Öffnungszeiten von montags bis mittwochs und freitags von 7:30 bis 12:00 Uhr sowie dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr und donnerstags durchgehend bis 16:00 Uhr. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort über den Plan informieren. 

    Die Plangenehmigung ist auch auf der Internetseite des RPS unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref462/Seiten/VLP_FR_Neuanlegung_Grasbahn.aspx einsehbar. 

    Das RPS freut sich, dass mit der neuen Start- und Landebahn die Interessen des Flugplatzes, der Segelflugvereine und der Stadt Freiburg in Einklang gebracht werden konnten.

  • Abteilung 4
    15.03.2019
    A 7 – Sanierung von Fahrbahnschäden zwischen den Anschlussstellen (AS) Langenau und Niederstotzingen in Fahrtrichtung Würzburg (Landkreis Heidenheim)
    Einspurige Verkehrsführung von Montag, 18. März bis Mittwoch, 20. März 2019 in Fahrtrichtung Würzburg

    Aktuell erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart beide Fahrtrichtungen des rund 10 Kilometer langen Streckenabschnitts der A 7 zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke in sechs Abschnitten. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und auf zwölf Meter ausgebaut.

    Heute Morgen wurden im Abschnitt zwischen den AS Langenau und Niederstotzingen in Fahrtrichtung Würzburg Ausbrüche von Asphaltstücken entdeckt. Diese witterungsbedingt entstandenen Fahrbahnschäden im Übergangsbereich der Standspur zum ersten Fahrstreifen wurden zunächst sofort notdürftig von der Autobahnmeisterei behoben. 

    Die notwendigen Sanierungsarbeiten beginnen am kommenden Montag, 18. März 2019. Während dieser Arbeiten wird der Verkehr halbseitig auf einem Fahrstreifen am Baufeld vorbeigeleitet. Die Verkehrssicherungsarbeiten werden bereits am Samstag, 16. März, und Sonntag, 17. März 2019, im derzeit abgesperrten Bereich der A 7 durchgeführt. Bei den darauf folgenden Sanierungsarbeiten wird der Standstreifen im Übergangsbereich zum rechten Fahrstreifen abgefräst und neu hergestellt. Diese Arbeiten dauern bis Mittwoch, 20. März 2019, an. 

    Nach Abschluss der Arbeiten und Rückbau der dafür erforderlichen Verkehrsführung stehen dem Verkehr wieder zwei eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung. Die AS Niederstotzingen muss während dieser Bauarbeiten zum Teil gesperrt werden. Lediglich der Verkehr in Fahrtrichtung Ulm kann weiterhin auf- und abfahren. 

    Die Geschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen mit Hilfe von Wechselverkehrszeichen situationsbedingt auf 60 beziehungsweise auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt.

    Aufgrund der baubedingt erforderlichen Spurreduktion muss mit erheblichen Behinderungen in dieseFahrtrichtung gerechnet werden. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    13.03.2019
    Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher (Ostalbkreis): Regierungspräsidium bietet nun interaktive Smartphone-Touren an / neues Faltblatt veröffentlicht
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit oder ohne Smartphone: Unsere neuen Touren informieren anschaulich über die Schlossweiher“
     Der oberste der vier Ellwanger Schlossweiher (Quelle: Ulrike Kreh)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat sein Informationsangebot im Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher (Ostalbkreis) erweitert. „Besucherinnen und Besucher können ab sofort mit der Smartphone-App ‚Unterwegs im Naturschutzgebiet‘ zwei interaktive Touren unternehmen: eine Audioguidetour und eine Familientour mit Quiz und Schatzsuche“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Wer kein Smartphone besitze oder es nicht benutzen wolle, werde nicht ausgeschlossen. „Alternativ zur Tour können Besucherinnen und Besucher sich auf den Schautafeln vor Ort informieren und die Quiztour und die Schatzsuche mit unserem neuen Faltblatt durchführen“, so Reimer weiter.

    Wer bewirtschaftet die Weiher? Warum sieht man an den Stämmen mancher Obstbäumen knollenartige Verdickungen und wer hämmert überhaupt im Naturschutzgebiet? Dutzende Fragen rund um den Schlossberg, seine Natur und Geschichte beantwortet nun die rund fünf Kilometer lange Tour mit dem Audioguide auf dem Smartphone. Sie startet am Stadtrand von Ellwangen und führt zu allen interessanten Punkten des Naturschutzgebiets: Weiher und Streuobstwiesen, Steinbruch und Gedenkstätte des Hessentaler Todesmarschs. Die Tour lenkt die Besucherinnen und Besucher GPS-gestützt zu 18 Stationen und bietet Texte, Bilder und Audiodateien. Zu hören sind vielfältige Informationen zu Flora und Fauna, Geologie und Geschichte. Auch örtliche Schäfer, Fischer und Zeitzeugen des grauenhaften Hessentaler Todesmarschs kommen zu Wort.

    Wer es noch lebhafter möchte, sollte die Quiztour testen. „Die neue Quiztour unter dem Motto ‚spielerisch mehr erfahren und erleben‘ spricht nicht nur Kinder an. Auch Eltern und Lehrkräfte können so den abwechslungsreichen, gut drei Kilometer langen Pfaden erleben“, erklärt Reimer. Nur wer am Smartphone an den 18 Stationen die gestellten Fragen richtig beantwortet, kann am Ende der Tour eine Schatzkiste entdecken. Die Quizfragen stehen außerdem im neuen Faltblatt, das Interessierte unter anderem beim Regierungspräsidium Stuttgart bestellen können. Die Smartphone-App steht in den App-Stores für Android und iOS zur Verfügung und wird über QR-Codes auf dem Faltblatt sowie auf den Informationstafeln vor Ort verlinkt, sobald dies die Witterung zulässt. Karte und Touren können bereits zuhause offline gespeichert werden, um von der Mobilfunkanbindung im Gelände unabhängig zu sein.

    „Es gibt im Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher so viel zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können die unterschiedlichen Lebensräume mit allen Sinnen erfahren und gleichzeitig viel über die Nutzungsgeschichte des Schlossbergs lernen“, betont der Regierungspräsident. Die Stadt Ellwangen sei von Anfang an eng in das Projekt eingebunden gewesen und freue sich über die Unterstützung bei der Besucherlenkung im beliebten Naherholungsgebiet, so Reimer weiter. Von dem neuen Angebot erhoffen sich Regierungspräsidium und Stadt nicht nur spannende Touren und neue Einblicke für die Besucherinnen und Besucher. Getreu dem Motto „Was man kennt, ist man bereit zu schützen“ erhoffen sich Regierungspräsidium und Stadt auch, dass alle Besucherinnen und Besucher des Schlossbergs weiterhin rücksichtsvoll mit dessen Natur- und Landschaft umgehen. Nur so kann ein solches Kleinod gemeinsam mit den Bewirtschaftern auf Dauer erhalten werden.


    Hintergrundinformationen:

    Besucherlenkungskonzept
    Die interaktiven Touren sind neuer Bestandteil des Besucherlenkungskonzepts des Regierungspräsidiums Stuttgart. Der hohe Besucherdruck in einigen Naturschutzgebieten forderte schon immer Lenkungsmaßnahmen. Waren es zunächst Informationstafeln und Faltblätter, sah sich das Regierungspräsidium durch die zunehmende Bedeutung von Smartphone, Internet & Co. veranlasst, ein neues Konzept zu entwickeln. Ziele sind, ein breites Spektrum der Bevölkerung anzusprechen sowie audiovisuelle und interaktive Medien zur Informationsvermittlung und Besucherlenkung anzubieten. In Ellwangen wird dieses Konzept nach dem Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg (Landkreis Göppingen) nun zum zweiten Mal umgesetzt. Die Informationstafeln wurden bereits 2017 eingeweiht. Weitere Touren werden derzeit im Rahmen der Remstal-Gartenschau erstellt.

    Besucherhinweise
    Besucherinnen und Besucher können das Schutzgebiet von Ellwangen oder vom oberhalb gelegenen Schloss Ellwangen in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Die Audioguidetour ist fünf, die Quiztour drei Kilometer lang. Beide Touren starten im Stelzenbachtal am östlichen Ortsrand von Ellwangen. Alle Besucherinnen und Besucher müssen im Naturschutzgebiet auf den Wegen bleiben. Hunde müssen an die Leine genommen werden. Besucherinnen und Besucher dürfen weder baden noch angeln.

    Faltblatt „Naturschutzgebiet Ellwanger Schlossweiher / Interaktive Touren für Familien, Wanderer und Naturliebhaber“
    Das neue Faltblatt ist beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW, beim Landratsamt Ostalbkreis und im Rathaus der Stadt Ellwangen kostenlos erhältlich. Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart ist außerdem die digitale Version des Faltblatts abrufbar. 

     

    Smartphone-App „Unterwegs im Naturschutzgebiet“ (Quelle: VIVA IDEA)

  • Abteilung 9
    12.03.2019
    Neuer Praxisleitfaden „Offene Bewegungsangebote im Freien für Ältere“ veröffentlicht
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Bewegungstreffs im Freien in Baden-Württemberg sind ein Erfolg“

    ​Die Verbreitung von Bewegungstreffs hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile in 15 Stadt- und Landkreisen über 100 Bewegungstreffs im Freien. „Bewegung ist in jedem Alter, besonders aber für Senioren, wichtig. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag, um Alltagstüchtigkeit, Wohlbefinden und Zufriedenheit zu erhalten und zu fördern“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Viele Kommunen im Land haben in den vergangenen Jahren zusammen mit dem Gesundheitsamt, örtlichen Sportvereinen und weiteren Netzwerkpartnern offene Bewegungsangebote im Freien für ältere Menschen etabliert. „Durch kostenlose Bewegungstreffs vor Ort gelingt es uns, viele Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg zu erreichen. Meistens bewegen sie sich wöchentlich gemeinsam. Sport in der Gruppe macht Freude, motiviert und stärkt dabei gleichzeitig ein soziales Miteinander im Wohnumfeld“, betont der Regierungspräsident.

    Das Landesgesundheitsamt (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart hat als fachliche Leitstelle für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg unter anderem die Aufgabe, die Kommunen im Bereich Gesundheitsförderung zu unterstützen, zu beraten und zu vernetzen. Das LGA organisiert jährlich Netzwerktreffen und Fachtagungen und veröffentlicht Handlungshilfen zur kommunalen Bewegungsförderung. So wurde Anfang 2019 die neue Broschüre „Offene Bewegungsangebote im Freien für Ältere“ herausgegeben, die eine Übersicht verschiedener Bewegungsangebote im Freien für Ältere bietet und gleichzeitig deren Transfer in weitere Kommunen erleichtern soll.

    „Ich freue mich besonders, dass wir einige Stimmen erfahrener Koordinatoren aus Baden-Württemberg einfangen konnten, um beispielhaft ihre Erfahrungen und Tipps in dieser Broschüre weiterzugeben. Ich hoffe, dass weitere Kommunen aufmerksam und motiviert werden, diese Form der Bewegungsförderung älterer Menschen in ihrem Umkreis aufbauen“, betont Dr. Karlin Stark, Abteilungspräsidentin des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart.


    Hintergrundinformationen:
    Unter dem Motto „Politik macht Gesundheit“ findet am 14. und 15. März der diesjährige Public Health-Kongress „Armut und Gesundheit“ an der Technischen Universität in Berlin statt. Hier präsentiert das LGA im Rahmen der Posterpräsentation zum Themenfeld Ältere Menschen die Bewegungstreffs im Freien.

    Offene Bewegungsangebote im Freien ergänzen die klassischen Angebote des organisierten Sports, der Volkshochschulen oder der Fitnessstudios in einer Kommune. Sie bieten einen leichten Zugang zu aktiver Bewegung im Alltag und die Möglichkeit, gerade ältere Menschen zu erreichen. Die Treffen finden in der wohnortnahen Umgebung statt – im Park oder auf Spielplätzen. Außerdem zeichnet sich das Angebot dadurch aus, dass es kostenlos und unverbindlich ist. Im Fokus des regelmäßig stattfindenden Treffens stehen der Spaß an der Bewegung, die Geselligkeit und der Kontakt zu anderen.

    Die Angebote gibt es bereits in folgenden Kreisen: Landkreis Biberach, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Landkreis Emmendingen, Landkreis Esslingen, Stadtkreis Freiburg, Landkreis Göppingen, Stadtkreis Heidelberg, Landkreis Heilbronn, Landkreis Lörrach, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Landkreis Rottweil, Landkreis Schwäbisch Hall, Stadtkreis Ulm. Darüber hinaus verfügt die Stadt Esslingen über Angebote unterschiedlicher Träger. (Stand Januar 2019)

    Weitere Informationen zur kommunalen Bewegungsförderung finden Sie unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Kompetenzzentren_Netzwerke/Bewegungsfoerderung/Seiten/default.aspx

    Der Leitfaden kann hier runtergeladen werden.

  • Abteilung 8
    12.03.2019
    Ausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar.“ vom 15. März bis 28. April 2019 auf Schloss Hohentübingen
    Eröffnung am Donnerstag, 14. März 2019, um 19 Uhr

    ​Am „Hegelesberg“ südwestlich der Stadt Kirchheim unter Teck (Landkreis Esslingen) wurden zwischen Sommer 2014 und Frühherbst 2015 auf einer Fläche von 2,5 Hektar die Reste eines jungsteinzeitlichen Dorfes aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus ausgegraben. Die Ausgrabung erfolgte anlässlich der Erschließung eines Gewerbegebiets und wurde unter Einsatz modernster Methoden der archäologischen Feldforschung durchgeführt. Eine Überraschung ergab sich kurz vor Abschluss der Geländearbeiten im Spätsommer 2015, als das Grab einer reich mit Goldschmuck ausgestatteten keltischen Frau (ca. Mitte 6. Jahrhundert vor Christus) aufgedeckt werden konnte. Der Fund stellte eine kleine Sensation dar.

    Seit 2018 werden die Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen am „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck in der Wanderausstellung „Steinzeitdorf und Keltengold. Archäologische Entdeckungen zwischen Alb und Neckar.“ der Öffentlichkeit präsentiert. Ergänzt werden diese um wichtige Vergleichsfunde aus zwei weiteren, mit exotischen Materialien ausgestatteten Frauengräbern, von anderen Fundstellen aus der Region Mittlerer Neckar. Nach einem erfolgreichen Auftakt in Kirchheim unter Teck im vergangenen Jahr, ist die Ausstellung ab Mitte März in Tübingen zu sehen. Sie ist ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und des Museums der Universität Tübingen (MUT). Die Eröffnung findet am Donnerstag, 14. März 2019, um 19 Uhr, auf Schloss Hohentübingen statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

    In der Tübinger Ausstellung werden weiterhin erstmals die Ergebnisse aktueller archäologischer Forschungen zur frühen Jungsteinzeit im Ammertal bei Tübingen präsentiert. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen und des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart werden seit 2017 mit neuen Geländeforschungen unter der Leitung von Raiko Krauß und Jörg Bofinger in der Altsiedellandschaft des Oberen Gäus zwischen Tübingen und Herrenberg durchgeführt.

    Hintergrundinformationen:
    Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart untersuchten in der Flur „Hegelesberg“ in Kirchheim unter Teck (Landkreis Esslingen) eine Siedlung der Linearbandkeramik, der ältesten jungsteinzeitlichen Kulturgruppe in Südwestdeutschland. Neben den Siedlungsspuren aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. in Form von über 20 Langhäusern konnten am Fundplatz auch unerwartet jüngere Befunde nachgewiesen werden.

    Die Ausstellung wird vom 15. März bis 28. April 2019 im MUT „Alte Kulturen“ auf Schloss Hohentübingen gezeigt.
    Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10-17 Uhr sowie Donnerstag 10-19 Uhr

    Begleitend zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation von elf Autorinnen und Autoren in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Band 78, erschienen und an der Museumskasse erhältlich.

    Die Ausstellung und das Buch wurden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg als Oberste Denkmalschutzbehörde.

    Ab Mai werden die Funde im Keltenmuseum der Heuneburg in Herbertingen gezeigt.

    Anlage:
    Ausstellungsflyer (pdf, 3 MB)
    Einladung zur Eröffnung (pdf, 1,1 MB)

  • Abteilung 1
    11.03.2019
    Oberbürgermeisterwahl in Bad Mergentheim / Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl von Udo Glatthaar ist gültig“

    Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) ist gültig. Dies bestätigt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 24. Februar 2019 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Herrn Udo Glatthaar nichts mehr im Wege, so Regierungspräsident Reimer weiter.

    Udo Glatthaar wurde im ersten Wahlgang am 24. Februar 2019 bei einer Wahlbeteiligung von 30,6 Prozent mit 93,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erneut zum Oberbürgermeister von Bad Mergentheim gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    11.03.2019
    L 1207 – Belagssanierung zwischen Wernau und Freitagshof (Landkreis Esslingen) / Baumaßnahme kann vorzeitig beendet werden
    Aufhebung der Vollsperrung bereits am Mittwoch, 13. März 2019

    Aufgrund des sanierungsbedürftigen Zustandes der L 1207 zwischen Wernau und Freitagshof führte das Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Belagsarbeiten durch. Die Baumaßnahme erstreckte sich über eine Länge von rund 1,6 Kilometer. 

    Die Sanierungsarbeiten des ersten Abschnittes zwischen Freitagshof und Ortsein-gang Wernau einschließlich des ersten Kreisverkehrs erfolgten zwischen Montag, 4. März und Samstag, 9. März 2019. Dieser Abschnitt ist seit Sonntag, 10. März 2019 wieder für den Verkehr freigegeben. 

    Die Sanierung des zweiten Abschnitts zwischen den beiden Kreisverkehren am Ortseingang Wernau war bis einschließlich Samstag, 16. März 2019 eingeplant. Die Bauarbeiten konnten jedoch so getaktet werden, dass die Sanierungsmaßnahme vorzeitig beendet und damit auch die Vollsperrung vorzeitig aufgehoben werden kann. Die vorhandene Vollsperrung wird am Mittwoch, 13. März 2019, aufgehoben und der Abschnitt wieder für den beidseitigen Verkehr freigegeben. 

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden-Württemberg beläuft sich auf rund 365.000 Euro für diese Maßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.03.2019
    L 1110 Fahrbahnerneuerung Ortsdurchfahrt Richen, Ittlinger Straße (Landkreis Heilbronn) / Vollsperrung der Ittlinger Straße ab 18. März bis voraussichtlich Ende April 2019
    Land investiert 200.000 Euro in Fahrbahnerneuerung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit

    Das Land investiert rund 200.000 Euro in die Fahrbahnerneuerung und damit in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit. Für die Sanierung des rund 500 Meter langen Teilabschnitts der Ortdurchfahrt Richen werden etwa sechs Wochen benötigt. Ziel ist es, die Bauarbeiten bis Ende April 2019 abzuschließen.

    Der zu sanierende Abschnitt liegt zwischen dem Bahnübergang und der Einmündung Berwanger Straße. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in zwei Bauphasen ausgeführt. 

    Die Ittlinger Straße wird für die Dauer von rund sechs Wochen durchgängig für den Verkehr gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird ab der B 293, Anschlussstelle Eppingen-Mitte über Gemmingen umgeleitet. Die Umleitung erfolgt dabei ab Anschlussstelle Gemmingen über die L 592, K 2052 auf die L 1110, Berwanger Straße nach Richen. Aus Richtung Ittlingen kommend erfolgt die Umleitung ab dem Kontenpunkt Ittlinger Straße/Berwanger Straße (evangelische Kirche) entsprechend in Gegenrichtung. 

    Für die Anwohnerinnen und Anwohner der Ittlinger Straße sowie der einmündenden Seitenstraßen bringen die Straßenbauarbeiten gewisse Einschränkungen mit sich: In der ersten Bauphase beginnt die Sperrung unmittelbar nach der Einmündung der Hans-Wiessner-Straße und endet an der Einmündung Gemminger Straße. Der Bahnhof kann somit während der gesamten Maßnahme nur aus Richtung Eppingen beziehungsweise Adelshofen angefahren werden. Zu Fuß ist der Bahnhof weiterhin von der Ortsmitte her erreichbar. Die Gehwege sind innerhalb der Baustelle während der Maßnahme begehbar. In der zweiten Bauphase, etwa ab Mitte April, wird zusätzlich die Ittlinger Straße im Abschnitt zwischen der Einmündung Gemminger Straße und der Berwanger Straße saniert und die Sperrung daher entsprechend erweitert. 

    Soweit es die Baumaßnahmen zulassen, wird den Anwohnerinnen und Anwohnern die Zufahrt zu ihren Grundstücken ermöglicht. Grundsätzlich kann die Ein- und Ausfahrt aus dem Sanierungsbereich nur über die Hintere Gasse und den Zwinger erfolgen. Dies gilt auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Endgasse, Hofgärten sowie Am Schanzgraben. Daher gilt entlang der Hinteren Gasse und in Teilabschnitten des Zwinger für die gesamte Bauzeit Halteverbot. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 1
    11.03.2019
    Neuer Dienstwagen mit Brennstoffzellen- und Batterieantrieb für Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Die Landesinitiative Elektromobilität ist ein Baustein im Maßnahmenpaket zur Luftreinhaltung und für eine zukunftsfähige Mobilität. Die Landesbehörden wollen mit der Nutzung emissionsarmer Fahrzeuge zeigen: Wir reden nicht nur über schadstoffarme Mobilität, wir leisten einen Beitrag dazu. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer wird daher künftig als neues Dienstfahrzeug einen Mercedes-Benz GLC F-CELL nutzen. 

    Wir laden Sie ein zum Presse- und Fototermin mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer und dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen Landtagsfraktion, Andreas Schwarz MdL. 

    Der Termin findet statt am: 

    Montag, 18. März 2019, 11:00 bis 12:00 Uhr,
    Shell-Tankstelle, Heinrich-Otto-Str. 2, 73240 Wendlingen am Neckar
    (Landkreis Esslingen) 

    Beim Pressetermin stehen Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, für Fragen der Presse zum GLC F-CELL sowie Thomas Bystry, Vorsitzender der Clean Energy Partnership und Projektleiter der Shell-Wasserstoffprojekte, bei Fragen der Presse zu Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland zur Verfügung. 

    Der Mercedes-Benz GLC F-CELL ist ein besonderer Plug-in-Hybrid, denn er „tankt“ außer Strom auch reinen Wasserstoff. Bei einem Wasserstoffverbrauch von rund 1 Kilogramm/100 Kilometer schafft der GLC F-CELL rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer nach dem neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 Kilometer bei vollgeladener Batterie dazu.

    Bitte melden Sie sich für den Presse- und Fototermin unter EMail pressestelle@rps.bwl.de an. Für Rückfragen steht Ihnen die RPS-Pressestelle unter Telefonl 0711/904-10002 gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    08.03.2019
    Gemeinsame Pressemitteilung DB-PSU und RPS / Bau der Filstalbrücke / Schutzgerüst über der Autobahn A 8 wird errichtet
  • Abteilung 9
    08.03.2019
    Zahl der Masernfälle in Baden-Württemberg steigt / Sozial- und Integrationsminister Lucha: „Prüfen Sie Ihren Masern-Impfstatus und holen Sie versäumte Impfungen nach“
    Regierungspräsident Reimer: „Masern sind extrem ansteckend und sollten nicht unterschätzt werden“

    Das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart weist auf eine hohe Zahl gemeldeter Maserninfektionen hin. Für das Jahr 2019 wurden bereits 30 Masern-Erkrankungen aus Baden-Württemberg ans LGA übermittelt, davon 13 Fälle seit Anfang März (Stand: 8. März 2019). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es insgesamt zehn Fälle. Masern-Erkrankungen werden aktuell (in den vergangenen zwei Wochen) aus den Landkreisen Zollernalbkreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Rastatt, Konstanz und dem Ortenaukreis übermittelt. Betroffen sind Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter bis 43 Jahre. In der Hälfte der Fälle (15) handelt es sich um Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sieben und 18 Jahren.

    Die aktuelle Masern-Situation spricht für die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung auch in andere Land- und Stadtkreise. „Weitere Erkrankungen können nur vermieden werden, wenn ein ausreichend hoher Impfschutz erreicht wird“, appelliert Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha an die Bürgerinnen und Bürger. „Prüfen Sie Ihren Masern-Impfstatus und holen Sie versäumte Impfungen nach.“ Wer bisher nicht beziehungsweise nur einmal gegen Masern geimpft wurde, sollte die fehlende Impfung dringend nachholen. Wer zweimal geimpft wurde oder einmal Masern hatte, ist in der Regel geschützt, so Lucha weiter.

    „Masern sind extrem ansteckend. Leider werden Masern in der Bevölkerung häufig unterschätzt, dabei kann die Krankheit schwerwiegende Folgen haben“, betont der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Die Inkubationszeit von Masern beträgt etwa 14 Tage. Bereits drei bis vier Tage vor Ausbruch der Krankheit beginnen die Betroffenen den Erreger über die Schleimhäute und die Atmung auszuscheiden. Aufgrund dessen werden Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder ohne Impfschutz nach Kontakt mit einem Masernerkrankten in der Regel für 14 Tage vom Kindergarten- beziehungsweise Schulbesuch ausgeschlossen. Dies sei eine wichtige frühe Maßnahme, um zu verhindern, dass sich die hoch ansteckenden Masern weiter ausbreiten, so Reimer weiter.

    Das Virus wird durch das Einatmen von Tröpfchen - etwa beim Sprechen, Husten oder Niesen - übertragen. Fast alle Menschen, die mit Masern-Infizierten Kontakt haben und nicht immun sind, stecken sich an. Masern-Erkrankungen verlaufen in der Regel mit hohem Fieber, Schnupfen, Bindehautentzündung und Husten. Nach wenigen Tagen kommt es zu einem rötlich-braunen Hautausschlag. Masern-Viren haben die Eigenschaft das Immunsystem zu schwächen. Dadurch kann es zu Folgeinfektionen kommen - beispielweise Mittelohrentzündung, Hirnhautentzündung oder Lungenentzündung. Besonders schwer können Masern bei Säuglingen und Menschen mit Grunderkrankungen verlaufen.

    Aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) sowie Grafiken finden Sie hier: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx

    Tabelle Masernzahlen (Vergleich 2015-2019, Vergleich KW 1-10 2015-2019 (pdf, 114 KB)
    Grafik (pdf, 51 KB)

  • Abteilung 5
    07.03.2019
    Recyclingpark Neckartal in Stuttgart-Bad Cannstatt: Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt Errichtung und Betrieb
    Einsichtnahme von 11. März bis 25. März 2019 möglich
    Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) hat der Stuttgarter Recyclingpark Neckartal GmbH die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlage für den Umschlag und die Lagerung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen sowie die Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen erteilt.

    Der Genehmigungsbescheid kann von 11. März bis 25. März 2019 beim Regierungspräsidium in Stuttgart-Vaihingen, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart, Zimmer Z.078, oder bei der Stadtverwaltung Stuttgart, Bezirksamt Bad Cannstatt, Marktplatz 2, 70372 Stuttgart eingesehen werden. Die öffentliche Bekanntmachung im Staatsanzeiger erfolgt am Freitag, 8. März 2019. Die vom RPS erteilte Genehmigung ist noch nicht rechtskräftig.

    Das Betriebsgrundstück im ehemaligen Lauster-Steinbruch befindet sich in einem Industriegebiet im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Dort haben sich zwei Firmen zur Firma Recyclingpark Neckartal GmbH zusammengeschlossen und den Standort in Bad Cannstatt übernommen.

    Das Vorhaben der Recyclingpark Neckartal GmbH umfasst den Weiterbetrieb und die teilweise Wiedereinrichtung des seit 1991 bestehenden Recyclingplatzes.

    Künftige Haupttätigkeitsbereiche sind:
    • Umschlag sowie zeitweilige Lagerung und Behandlung von mineralischen Abfällen, Bauschutt, Erden
    • Umschlag und zeitweilige Lagerung von Papier- und Kunststoffabfällen sowie Behandlung von Papierabfällen
    • Wertstoffhofbetrieb für Gewerbeabfälle und die Entsorgung von Handwerker- und Privatabfällen
    • Umschlag und zeitweilige Lagerung und Sortierung von Sperrmüll

    Das Genehmigungsverfahren wurde unter Beteiligung der zuständigen Behörden, den anerkannten Naturschutzverbänden und der Öffentlichkeit durchgeführt. Der Antrag und die Antragsunterlagen haben beim Bezirksamt Stuttgart-Bad Cannstatt sowie beim RPS einen Monat zur öffentlichen Einsichtnahme ausgelegen. Innerhalb der Einwendungsfrist sind insgesamt 865 gültige Einwendungen beim RPS eingegangen. Diese wurden am 16. April 2018 im Sitzungssaal des Bezirksamts Stuttgart-Bad Cannstatt in einer öffentlichen Sitzung erörtert.

    Zahlreiche Einwender hatten Bedenken im Hinblick auf die Lage des Betriebsgeländes. Manche befürchteten die Zerstörung der archäologischen Fundstelle, die der dort vorkommende Travertin (Kalkstein) beherbergt. Andere hatten Bedenken, dass die geplanten Tätigkeiten auf dem Betriebsgelände sich negativ auf die Heilquellen in Bad Cannstatt auswirken. Nach intensiver Prüfung hält das RPS die Sorgen der Einwender für unbegründet. Bereits die Antragsunterlagen sehen eine Anlagentechnik der Recyclinganlage mit umfangreichen Vorkehrungen zum Schutz der Umwelt und der Nachbarschaft vor, die dem Stand der Technik entsprechen. Darüber hinaus hat das RPS eine ganze Reihe von Nebenbestimmungen in den Genehmigungsbescheid aufgenommen, die schädliche Umwelteinwirkungen auf die Schutzgüter des Bundesimmissionsschutzgesetzes vermeiden und weiter vermindern sollen, wie die Einhausung des Förderbands und die Bedüsung staubender Abfälle.

    Hintergrundinformationen:
    Das Betriebsgrundstück im ehemaligen Lauster-Steinbruch befindet sich in einem Industriegebiet im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt und wurde zuletzt als Recyclingstandort genutzt. Die Firmen, die sich nun zur Firma Recyclingpark Neckartal GmbH  zusammengeschlossen haben, mussten ihre bisherigen Standorte in Stuttgart aufgeben.
  • Abteilung 4
    05.03.2019
    B 313: Ortsdurchfahrt Nürtingen (Landkreis Esslingen)
    Öffentliche Informationsveranstaltung zur Fahrbahndeckenerneuerung der B 313

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der Ortsdurchfahrt Nürtingen (B 313) zwischen der Wörthbrücke und der Kreisstraße 1220 (Oberensinger Straße) eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Im Vorfeld möchten wir allen betroffenen Anliegern, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Presse die geplante Verkehrsführung währen der Baumaßnahme vorstellen. Zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung laden wir Sie ein:
     
    Mittwoch, 13. März 2019, ab 18:00 Uhr
    Glashalle/Foyer im Rathaus Nürtingen
    Marktstraße 7, 72622 Nürtingen

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über die vorherige Bekanntmachung der Veranstaltung in Ihrem Medium.
     
    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
     
    Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10002
     
    Hintergrundinformationen: 
    Das Regierungspräsidium Stuttgart -Baureferat Süd- führt im Zuge der Bundesstraße 313 zwischen der Wörthbrücke und der Kreisstraße 1220 (Oberensinger Straße) eine Fahrbahnsanierung durch. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 15. April und enden am Samstag, 5. Oktober 2019 Die Baumaßnahme ist aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn erforderlich. Hierbei wird der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdeck- und Asphaltbinderschicht ersetzt.
    Die Arbeiten werden in insgesamt 11 Bauphasen durchgeführt. Der Verkehr wird mit jeweils einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufrechterhalten.

  • Abteilung 7
    01.03.2019
    Schule und Bildung / Landesweite Anmeldung für die Eingangsklassen 5 an den weiterführenden Schulen am 13. und 14. März 2019

    ​Die Anmeldung für die neuen Klassen 5 an sämtlichen weiterführenden Schulen findet landesweit am Mittwoch, 13. März 2019 sowie am Donnerstag, 14. März 2019 statt.

    Die Erziehungsberechtigten sollten beachten, dass die Anmeldung an einer Werkrealschule, Realschule, einem Gymnasium beziehungsweise an einer Gemeinschaftsschule nicht gleichbedeutend mit der Aufnahme ist. Die eigentliche Aufnahme erfolgt erst mit der endgültigen Aufnahmebestätigung, die den Familien von den Gymnasien bis zu den Osterferien und von den Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen bis spätestens 31. Mai 2019 schriftlich zugeht.

    Zuständig für die Aufnahme an der Schule sind die jeweiligen Schulleiterinnen und Schulleiter. Die Anzahl der neuen Klassen 5 wird in Absprache zwischen Schulleitung und Regierungspräsidium Stuttgart beziehungsweise dem Staatlichem Schulamt festgelegt, gegebenenfalls unter Einbeziehung des Schulträgers.

    Eine Aussage über die Einrichtung der Eingangsklassen kann das Regierungspräsidium Stuttgart erst nach Abschluss des Verfahrens treffen. In der Zwischenzeit bittet das Regierungspräsidium Stuttgart von diesbezüglichen Anfragen auch bei den Staatlichen Schulämtern abzusehen.

  • Abteilung 4
    01.03.2019
    L 1076: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis) / Erweiterung der laufenden Fahrbahnerhaltungsmaßnahmen auf die Ortsdurchfahrt Riepach / Bauzeit bis Ende Mai weiterhin im Plan
    Änderung der bestehenden Verkehrsumleitung / Vollsperrung besteht weiterhin

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mittwoch, 27. Februar 2019, die Fahrbahn des rund 3,9 Kilometer langen Abschnittes der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach im Ostalbkreis. In diesem Abschnitt sind Anpassungen und Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen sowie Arbeiten in den Fahrbahnrandbereichen vorgesehen.

    Im Vorfeld der Bauvorbereitung wurde auch die Ortsdurchfahrt Riepach für eine mögliche Sanierung untersucht. Nach Rücksprache mit der Gemeinde Tannhausen wurde nun beschlossen, die Sanierung der Ortsdurchfahrt in die laufende Maßnahme zu integrieren. Hierfür ist eine Modifikation der bestehenden Verkehrsführung notwendig, die ab 5. März 2019 eingerichtet werden soll.

    Die für die Vollsperrung eingerichtete Umleitung führt nun beiden Richtungen ab Röhlingen über die L 2223 nach Unterschneidheim und von dort über die L 2221 nach Tannhausen und Stödtlen. Die Umleitung ist vor Ort entsprechend ausgeschildert. Die zusätzlichen Arbeiten verlängern die ursprünglich geplante Bauzeit bis voraussichtlich Ende Mai 2019 nicht.

    Das Land Baden-Württemberg investiert nun, aufgrund der Erweiterung der laufenden Maßnahme, rund 930.000 Euro in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Diese können trotz aller getroffenen Vorsorgemaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    01.03.2019
    Dr. Georg Müller wird zum 1. August 2019 neuer Leiter des An-dreae-Gymnasiums in Herrenberg (Landkreis Böblingen)

    Das Andreae-Gymnasium Herrenberg bekommt zum 1. August 2019 einen neuen Schulleiter. Dr. Georg Müller tritt die Nachfolge von Dr. Gudrun Schickler an, die in die Schulverwaltung wechselt.

    Dr. Müller, 1960 in Schwäbisch Gmünd geboren, studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die Fächer Biologie, Geschichte und Sport. Im Jahr 2000 wurde er im Fach Geschichte von der Universität Stuttgart zum Dr. phil. promoviert. Nach seinem Ersten Staatsexamen war Dr. Müller einige Jahre bei der Stadt Stuttgart im Presse- und Hauptamt beschäftigt. Außerdem besuchte er die Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg, bevor er sein Referendariat an Gymnasien in Weil der Stadt und Renningen absolvierte. Nach dem Zweiten Staatsexamen unterrichtete er zunächst in Hechingen und danach mehrere Jahre in Schulen im Land Hessen. 

    Der Wechsel nach Baden-Württemberg ist zum Ende des Schuljahres möglich, sodass Dr. Müller zum 1. August 2019 seinen Dienst in Herrenberg antreten wird.

  • Abteilung 4
    28.02.2019
    A 6: Ausbau im Streckenabschnitt zwischen Kupferzell und Ilshofen/Wolpertshausen / Regierungspräsidium hat Planfeststellungsverfahren eingeleitet
    Auslegung der Planunterlagen vom 11. März bis einschließlich 10. April 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat vor wenigen Tagen ein Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn (BAB) 6 im Streckenabschnitt zwischen Kupferzell und Ilshofen/Wolpertshausen eingeleitet. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart. 

    Der Abschnitt ist Teil der Gesamtplanung für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg und Bayern, die in insgesamt vier Verfahrensabschnitte aufgeteilt ist. 

    Die Baustrecke beginnt etwa 800 Meter östlich der Anschlussstelle Kupferzell bei BAB-Kilometer 673+500 und endet etwa zwei Kilometer westlich der Anschlussstelle Ilshofen/Wolpertshausen bei BAB-Kilometer 684+200. Der vorliegende Abschnitt ist 10,7 Kilometer lang, wobei die rund ein Kilometer lange Kochertalbrücke im Bestand unverändert bleibt. Die Kochertalbrücke wurde vor wenigen Jahren saniert und für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 an den Anschlussbereichen vorbereitet. Die Baumaßnahme beinhaltet auch den Neubau der kompletten Entwässerungseinrichtungen einschließlich der Straßenoberflächenbehandlungsanlagen (Regenklärbecken und Regenrückhaltebecken), den Neubau sämtlicher Brücken mit Ausnahme der Kochertalbrücke, die Umgestaltung der Anschlussstelle Schwäbisch Hall und die Erweiterung der Parkplätze mit WC-Anlagen (PWC-Anlagen) „Kochertal Nord“ und „Kochertal Süd“. Außerdem ist die Errichtung von Lärmschutzanlagen (Wälle und Wände) entlang der Strecke vorgesehen. Die kreuzenden Straßen und Wege werden weitestgehend nicht verlegt und an die Ausbauplanung der A 6 angepasst. Stand heute ist eine Bauzeit von etwa zweieinhalb Jahren vorgesehen. 

    Um Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden beziehungsweise zu kompensieren sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu sollen beispielsweise Hecken, Bäume und Feldgehölze gepflanzt, eine Streuobstwiese erweitert sowie ein Gewässerrandstreifen entlang der Kupfer entwickelt werden. Weitere Maßnahmen sind die Ersatzaufforstung von Wald, die Entwicklung von Extensivgrünland und die Anlage von Buntbrachestreifen für die Feldlerche.

    Die Bau- und Grunderwerbskosten werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen und belaufen sich auf insgesamt etwa 100 Millionen Euro. 

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 11. März bis einschließlich 10. April 2019 bei den Gemeindeverwaltungen Kupferzell, Braunsbach, Untermünkheim und Wolpertshausen eingesehen werden. Bis einschließlich 24. Mai 2019 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht. 

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren und im zentralen Internetportal unter www.uvp-verbund.de eingesehen werden. Maßgeblich ist der Inhalt der ausgelegten Unterlagen. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ und im zentralen Internetportal unter www.uvp-verbund.de abrufbar.

    Informationen zum sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg und Bayern sowie zum Abschnitt 4 zwischen Kupferzell und Ilshofen/Wolpertshausen sind unter Abteilungen > Abteilung 4 > Referat 44 > A 6 Weinsberg – Landesgrenze abrufbar. 

    Planskizze (pdf, 8 MB)

  • Abteilung 5
    28.02.2019
    Naturschutzgebiet „Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg“ / Größtes Naturschutzgebiet des Ostalbkreises feiert 25-jähriges Jubiläum
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das ‚Kalte Feld‘ ist eine einmalige Landschaft und so faszinierend wie die gesamte Schwäbische Alb“
     Ein Einblick aus der Vogelperspektive zeigt den Reichtum und die Vielfalt dieser Landschaft - Wälder, Wacholderheiden und Äcker des Naturschutzgebietes Kaltes Feld (Fotograf: Benjamin Waldmann, RPS)

    „Das Naturschutzgebiet ‚Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg‘ ist eine einmalige Landschaft - so faszinierend wie die gesamte Schwäbische Alb“, sagte Regierungspräsident Reimer anlässlich des diesjährigen Jubiläums.

    Seit nun schon 25 Jahren lädt das Naturschutzgebiet „Kaltes Feld“ südlich von Schwäbisch Gmünd die Besucherinnen und Besucher ein, die einzigartigen Natur-schönheiten der Alblandschaft zu entdecken. Es ist Teil des Biotopverbundes für wärme- und trockenheitsliebende Tier- und Pflanzenarten und gehört aufgrund seiner europaweit bedeutsamen Vielfalt an Lebensräumen und Artenvorkommen zum Schutzgebietsnetz NATURA 2000. Hier findet sich noch das für die traditionelle Kulturlandschaft der Mittleren Kuppenalb typische Mosaik eng verzahnter Lebensräume, die sich in naturnahen Laubwäldern, großflächigen Wacholderheiden, Kalkmagerrasen sowie in kleinräumigen Borstgrasrasen, artenreichen Wiesen und Äckern widerspiegeln. Hinter jeder Biegung ist etwas Neues zu entdecken. 

    „Im späten Frühjahr blühen wunderschöne Orchideenarten wie das Helmknabenkraut, im Sommer flattern Schwalbenschwanz oder Scheckenfalter umher und zu verschiedenen Jahreszeiten treffen Spaziergänger auf Schäfer mit ihren Herden“, sagte der Regierungspräsident. „Es handelt sich um eine einzigartige Kulturlandschaft, die auf eine behutsame Nutzung angewiesen ist, um die Vielfalt der Arten und ihrer Lebensräume zu erhalten und Besucher langfristig zu erfreuen“, so Reimer. 

    Mit einer stattlichen Ausdehnung von rund 635 Hektar könnten etwa 890 Fußballfel-der in der Gebietskulisse des Kalten Felds aufgenommen werden. Damit ist es das größte Naturschutzgebiet des Ostalbkreises. Doch auch ein anderer Kreis hat Anteile: Das kreisübergreifende Schutzgebiet ragt teilweise in den Landkreis Göppingen. Das „Kalte Feld“ hat außerdem eine lange Tradition als Naherholungsgebiet: Die weite Hochfläche hilft den Alltag hinter sich zu lassen und lockt Wanderer mit malerischen Ausblicken auf die Schwäbischen Alb, beispielsweise von den Aussichtspunkten Tannhaldenstein und Christentalfelsen. Ein gutes Wegenetz lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen ein. An Rastplätzen und in den bewirtschafteten Hütten wie dem „Franz-Keller-Haus“ können sich müde Wanderinnen und Wanderer stärken.

    Weitere Informationen 

    Wie der Name vermuten lässt, setzt sich das Naturschutzgebiet „Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg“ aus mehreren Teilbereichen zusammen. Da ist zum einen die Hochfläche „Kaltes Feld“ mit dem nördlich gelegenen Hornberg und dem südlichen Galgenberg. Östlich des „Kalten Feldes“ liegt, getrennt durch die Lau-ter, der Eierberg. Das Kalte Feld ist mit 780 Meter über NN höchster Punkt des Na-turschutzgebiets und gleichzeitig die höchste Erhebung des Ostalbkreises.

    Besonderheiten – oder wer im Kalten Feld Zuhause ist
    Zwischen den Hochflächen und tief eingeschnittenen Flusstälern ziert eine Vielzahl an Wacholderheiden und Kalk-Magerrasen die Südhänge. Unterbrochen wird das Band der offenen Talhänge von naturnahen Waldflächen, die ihrerseits wertvolle und seltene Lebensräume darstellen. Ein Beispiel dafür sind die Hang- und Schluchtwälder, in denen die sonst so dominante Buche von anderen Bäumen wie dem Spitz-Ahorn oder der Winterlinde abgelöst wird.

    Durch dieses direkte Nebeneinander vielfältiger Landschaftselemente hat eine Fülle von heute selten gewordenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Chance zu überleben. Dabei sind vor allem die stark gefährdeten Arten hervorzuheben: die Borstige Glockenblume, die Hohlzunge sowie der Kreuz- und Frühlings-Enzian. Aber nicht nur seltene Pflanzenarten beheimaten das Kalte Feld. Der Deutsche Sandlaufkäfer und der Kreuzenzian-Ameisenbläuling finden hier eine ihrer letzten Rückzugsstätten in Baden-Württemberg. 

    Kulturlandschaft - oder warum Landschaftspflege wichtig ist
    Die Wacholderheiden waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts weit verbreitet und gehörten zum typischen Landschaftsbild der Schwäbischen Alb. Mit ihren mediterran anmutenden, bunt über die Hänge verstreuten schlanken oder auch ausgebreiteten, immergrünen Wacholderbüschen sind Wacholderheiden eine besonders beeindruckende Ausbildung der Heiden. Entstanden sind sie durch intensive Schafbeweidung. Die Tiere meiden zumeist dorniges oder bitteres Futter und halten sich von den stupfigen Nadelgehölzen fern.
    Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind die Wacholderheiden und die Kalkmagerrasen durch den Rückgang der Schafbeweidung in ihrem Bestand gefährdet. Gerade im letzten Jahrzehnt ging die Schafhaltung laut des Landesschafzuchtverbandes Baden-Württemberg in Südwestdeutschland um 30 Prozent zurück. Das offene Bild der historischen Wacholderheiden kann deshalb nicht mehr allein durch die Beweidung erhalten werden. Wo der Schäfer früher nebenbei Unerwünschtes gejätet oder ausgestochen hat, ist heute oft eine zusätzliche Pflege notwendig. Diese gelingt nur durch viele helfende Hände, die sich tatkräftig für den Erhalt der Kulturlandschaft einsetzen. Die Landschaftspfleger schneiden etwa Schlehe und Hartriegel zurück und transportieren das Schnittgut ab. Das ist wichtig, da diese Pflanzen schnell wachsen und sich sonst stark ausbreiten würden. So erhalten die niedrigwüchsigen Kräuter am Boden ausreichend Licht.
    Der Pflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart führt viele Pflegeeinsätze im Naturschutzgebiet durch. Das Team leitet zudem die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Rotary Clubs Schwäbisch Gmünd an, die am jährlichen Pflegeaktionstag einen Teil der Heiden vom Schnittmaterial befreien. Im Umfeld um ihre Hütten kümmern sich ergänzend die ansässigen Vereine wie der Schwäbische Albverein, der Skiclub Degenfeld und die Bergwacht um die Offenhaltung der Heideflächen. Die regelmäßige Nutzung und ergänzende Pflege ist für das charakteristische Land-schaftsbild unabdingbar. Erst durch den Einsatz der vielen Akteure aus den Berei-chen Schäferei, Land- und Forstwirtschaft sowie Landschaftspflege und der engagierten Ehrenamtlichen bleibt unsere alte Kulturlandschaft erhalten. Mit dem Verschwinden dieses abwechslungsreichen Mosaiks unterschiedlicher Lebensräume ginge auch die Artenvielfalt zurück. 


    Dieses Bild der Heide im Gewann Buittingen gibt einen Eindruck von der Steilheit und Ausdehnung der Heiden (Fotograf: Erich Klotz)


    Die Borstige Glockenblume und der Frühlingsenzian sind zwei der Raritäten des Kalten Feldes (Fotograf: Ingo Depner)


  • Abteilung 4
    28.02.2019
    B 39 Schemelsbergtunnel zwischen Heilbronn und Weinsberg (Landkreis Heilbronn) / Wartungsarbeiten im Anschluss an die Erneuerung der Betriebs- und Tunneltechnik
    Aufhebung der Vollsperrung am Dienstag, 5. März 2019, 18 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in den vergangenen vier Wochen die Be-triebs- und Sicherheitstechnik im Schemelsbergtunnel erneuert. Die Arbeiten verlaufen planmäßig und werden in den kommenden Tagen abgeschlossen. Die Technik musste erneuert werden, damit sie den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht. 

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die vom Bund als Straßenbaulastträger ge-tragen werden, belaufen sich auf etwa 4,5 Millionen Euro. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch das Land Baden Württemberg. 

    Die regelmäßigen Inspektions- und Wartungsarbeiten am Tunnel wurden nun kurzfristig vorgezogen. Diese finden direkt im Anschluss an die aktuellen Arbeiten statt. Die Sperrung des Tunnels muss daher bis Dienstag, 5. März 2019, 18 Uhr, aufrechterhalten werden. Überschneidungen der baulichen Abläufe mit den Inspektions- und Reinigungsarbeiten waren nicht möglich.

    Bis dahin steht den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern weiterhin die bekannte Umleitungsstrecke zur Verfügung:
    Dabei werden die Verkehrsteilnehmer der B 39 von Heilbronn kommend kurz vor dem Tunnel an der Anschlussstelle auf die L 1101 in Richtung Erlenbach ausgeleitet und an der ersten Kreuzung in Erlenbach auf die K 2126 und dann über die L 1036 zurück auf die B 39 geführt. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Öhringen unterwegs ist, werden kurz vor der Kreuzung mit der L 1036 über die K 2005 durch Gellmersbach und Eberstadt geführt. Ein Linksabbiegen von der K 2126 auf die L 1036 wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Hintergrund ist, dass während der Tunnelvollsperrung unter anderem die Ampelsteuerung angepasst wird, um den Verkehrsabfluss effizienter zu gestalten. 

    Die Verkehrsteilnehmer, die von Ellhofen kommend in Richtung Heilbronn unterwegs sind, werden kurz vor dem Tunnel auf die L 1036 ausgeleitet, über die K 2126 auf die L 1101 und schließlich zurück auf die B 39 in Richtung Heilbronn geführt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzfristige Verlängerung der Sperrung. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.02.2019
    L 1250 – Verlegung bei Wendlingen (Landkreis Esslingen) / Verlängerung der Vollsperrung der Landesstraße 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen von Samstag, 24. August bis Freitag, 20. Dezember 2019
    Baumaßnahme weiterhin im Zeitplan

    ​Seit Oktober 2018 laufen die Bauarbeiten der Hauptbauphase 2 der Baumaßnahme L 1250 Verlegung bei Wendlingen. In dieser Bauphase werden die Ingenieurbauwerke (Stützwände sowie Brücke über das Gleis) östlich der Bahntrasse Nürtingen-Wendlingen hergestellt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wurde zwischen Wendlingen und Oberboihingen für den Neubau dieser Bauwerke eine Vollsperrung von Montag, 14. Januar  bis Samstag, 24. August 2019 für 32 Wochen geplant.

    Nach derzeitigem Stand muss die Vollsperrung um 17 Wochen voraussichtlich bis zum 20. Dezember 2019 verlängert werden. Hierfür sind mehrere Faktoren ausschlaggebend.
    Bei der Baufeldfreimachung  mussten zahlreiche Kabel, die sich im Baufeld befinden und zur Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs notwendig sind, umverlegt werden. Die dafür vorgesehene Trasse tangierte jedoch den gleisnahen Verbau dieser Ingenieurbauwerke, sodass als einzige Möglichkeit verblieb, die Kabel direkt auf die Bahnschwellen zu verlegen.

    Um sicherzustellen, dass bei den Rodungsarbeiten zwischen der Bestandsbahntrasse und der bestehenden L 1250 die auf den Schienen verlegten Kabel durch ein mögliches Abrutschen von Stein- und Erdmaterial nicht beschädigt werden, musste hierfür ein Holzfangzaun an der Böschung auf einer Länge von etwa 200 Metern errichtet werden. Die für Mitte Dezember 2018 vorgesehene Böschungsrodung konnte nur teilweise vollzogen werden. Zwar konnten der Bewuchs und die Bäume planmäßig entfernt werden, nicht jedoch die zahlreichen tiefen Wurzelstöcke im Böschungsbereich. Diese Wurzelstöcke konnten deshalb nicht entfernt werden, da die Gefahr bestand, dass die steile Böschung aufgrund der Witterung durchweicht und dadurch instabil und abrutschgefährdet war. Um die erforderliche bahnbetriebliche Sicherheit zu gewährleisten, konnten daher die vollständigen Rodungsarbeiten erst mit Beginn der Vollsperrung am 14. Januar 2019 durchgeführt werden.

    Darüber hinaus wurde festgestellt, dass der gleisnahe Verbau (Stützwände sowie Brücke über das Gleis) nicht wie ursprünglich geplant hergestellt werden kann. Grund dafür ist der sehr geringe Abstand zu den vorbeifahrenden Zügen, der an der engsten Stelle lediglich 0,58 Meter beträgt. Aus bahnbetrieblichen Gründen musste auf eine Gurtung (Eisenträger zur Abstützung des Verbaus) verzichtet werden, was zur Folge hatte, dass der Verbau zusätzlich gestützt werden muss.

    Aufgrund dieser Situation, wird es zu einer Verzögerung und Bauzeitverlängerung von rund 17 Wochen führen. Durch Anpassungen des Bauablaufs ist es jedoch gelungen, den Gesamtfertigstellungstermin der Verlegung der L 1250 bei Wendlingen Ende Dezember 2019 weiterhin zu gewährleisten. Dazu wird der Ausbau der Heinrich-Otto Straße zur zukünftigen Landesstraße (Hauptbauphase 3) vorgezogen und bereits im 2./3. Quartal 2019 realisiert. Dabei kann sowohl die Anfahrt zum Otto-Areal, als auch die Andienung der Baustellen des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm (DB PSU) aufrechterhalten werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verzögerungen und den unvermeidlichen Beein-trächtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.02.2019
    Mögliches Absetzgelände der Bundeswehr: Scopingtermin in Nagold / Regierungspräsidium Stuttgart diskutiert mögliche Umweltbelange mit beteiligten Behörden und Verbänden
    Bürgerinitiative, Flugsportverein und Begleitgruppen zusätzlich eingeladen

    Am 27. Februar 2019 hat das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) in Amtshilfe für das Luftfahrtamt der Bundeswehr den Scopingtermin in Nagold zum geplanten Absetzgelände der Kommando Spezialkräfte (KSK) in Haiterbach durchgeführt. 

    Der Scopingtermin verlief in einer sehr konstruktiven und zielgerichteten Atmosphäre. Insbesondere beim sogenannten Schutzgut Lärm wurde unter den eingeladenen Gruppen zum Teil kontrovers diskutiert. „Das Regierungspräsidium dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Beiträge zur Diskussion. Mancher Beitrag war emotional, jedoch stets konstruktiv. Es wurde deutlich, wie sehr das geplante Vorhaben die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegt. Dennoch wurde das Ziel des Termins, die betroffenen Umweltbelange in den Fokus zu rücken und so später die Umweltauswirkungen möglichst gering zu halten, nie aus den Augen verloren“, äußerte sich die Verhandlungsführung des RPS am Ende der Veranstaltung. Die Verhandlungsleitung konnte am Ende der Sitzung etliche Punkte aufnehmen, die für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wichtig sein werden.

    Beim Scopingtermin wurde unter Leitung des RPS als Landesluftfahrtbehörde die Umweltbelange diskutiert, die bei einer weiteren Planung dieses Vorhabens zu berücksichtigen sind. Neben den Antragstellern und dem Luftfahrtamt der Bundeswehr als Genehmigungsbehörde nahmen an diesem Termin auch zahlreiche Träger öffentlicher Belange teil. Diese brachten ihre Kenntnisse und Erkenntnisse der Umweltbelange und Auswirkungen dieser Maßnahme ein. Das RPS hatte sich dazu entschieden, neben den Trägern öffentliche Belange auch Dritte zu laden. Diese Dritten waren der Flugsportverein Nagold als derzeitiger Nutzer des Geländes, die Bürgerinitiative „Haiterbach gegen Fluglärm“ sowie die Bürgerbegleitgruppen in Haiterbach und Nagold. Der Termin war öffentlich.

    Neben den temporären Beeinträchtigungen durch das Begradigen der Grasfläche während der Baumaßnahme, die auf die lokale Flora und Fauna ausstrahlen, wurde erwartungsgemäß der Fluglärm durch den späteren Flugbetrieb als Hauptbeeinträchtigung diskutiert. Hierzu wird der Antragsteller die erforderlichen Lärmgutachten erstellen lassen.

    Die jetzt festgestellten Erkenntnisse nimmt das Luftfahrtamt der Bundeswehr als Genehmigungsbehörde mit und wird aufgrund dieser Erkenntnisse den Vorhabenträgern aufgeben, welche Punkte für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) des geplanten Absetzgeländes und den anschließenden UVP-Bericht zu beachten sind. So kann sichergestellt werden, dass sämtliche relevante Umweltfragen behandelt werden und die Umweltauswirkungen bei Realisierung des Projekts so klein wie möglich gehalten werden können. 

    Neben den obigen am Termin beteiligten Gruppen und eingeladenen Träger öffentlicher Belange fand diese Veranstaltung einen großen Anklang. Es nahmen rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger teil. Dies zeige einmal mehr, wie wichtig es für die Bürgerinnen und Bürger sei hier vor Ort informiert zu werden, so die Verhandlungsführung des RPS. 

    Im heutigen Termin ging es nicht um die Entscheidung für oder gegen ein Absetzgelände der Bundeswehr in Haiterbach, sondern lediglich darum, welche Umweltauswirkungen des möglichen Vorhabens vorab zu untersuchen sind. Andere Fragen werden im späteren Genehmigungsverfahren thematisiert werden. Das Genehmigungsverfahren wird vom Luftfahrtamt der Bundeswehr erst eingeleitet werden, wenn von Vorhabenträgerseite ein entsprechender Antrag gestellt worden ist. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Zunächst werden jetzt die Umweltauswirkungen untersucht. 

    Hintergrundinformationen: 

    Am 27. Februar 2019 hat die Landesluftfahrtbehörde im RPS beteiligte Behörden und Dritte zu einem sogenannten Scopingtermin nach Nagold eingeladen. Bei einem Scopingtermin sollen die Umweltbelange diskutiert werden, die sich aus einer möglichen Realisierung des Bundeswehr Absetzgeländes in Haiterbach (Landkreis Calw) ergeben. 

    Das RPS hat hierbei neben den Trägern öffentlicher Belange (kurz TÖBs - beispielsweise die Gemeinden Haiterbach und Nagold, der Landkreis Calw oder die Umweltverbände) auch die in Haiterbach und Nagold aktiven Bürgerbegleitgruppen, den Flugsportverein Nagold e. V. sowie die Bürgerinitiative „Haiterbach gegen Fluglärm“ mit jeweils zwei Vertretern eingeladen. Davon versprach sich das RPS, dass Umweltbelange, die diesen Gruppen bekannt sind, in das Scopingverfahren eingebracht werden können. Dies ist auch so eingetroffen. Das Regierungspräsidium sieht in der Beteiligung der Bürgergruppen eine Bereicherung des Verfahrens.

    Über die Rolle des Regierungspräsidiums Stuttgart:
    Das RPS ist als Landesluftfahrtbehörde für zivile Flugplätze in Baden-Württemberg zentral zuständig. Auch das Segelfluggelände von Haiterbach wird vom RPS betreut. 

    Die Bundeswehr plant, auf dem Segelfluggelände in Haiterbach ein neues Absetzgelände für das Kommando Spezialkräfte zu errichten und den Segelflugplatz umzugestalten. Hierfür ist ein luftrechtliches Genehmigungsverfahren notwendig. Dieses Genehmigungsverfahren wird von einer militärischen Behörde, dem Luftfahrtamt der Bundeswehr durchgeführt. 

    Für den Scopingtermin hat das Luftfahrtamt der Bundeswehr das RPS als ortsnahe Behörde darum gebeten, in Amtshilfe den Termin vor Ort durchzuführen. Über die luftrechtliche Genehmigung entscheiden wird aber letztlich das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Das RPS sammelt im Scopingtermin die Umweltinformationen der ver-schiedenen Behörden, Verbände und Gruppen und gibt diese an das Luftfahrtamt der Bundeswehr weiter. Dieses entscheidet dann über den weiteren Verfahrensfortgang und die Frage, ob das Absetzgelände in Haiterbach entstehen wird.

  • Abteilung 4
    27.02.2019
    Neubau B 14 Nellmersbach - Backnang West / Bauabschnitt 1.1: 4-spuriger Ausbau bis Waldrems (Rems-Murr-Kreis)
    Freigabe der Anbindung Illerstraße für das Gewerbegebiet Waldrems und Umbau des Knoten Waldrems

    Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die Lichtsignalanlage Illerstraße (Rems-Murr-Kreis) heute in Betrieb genommen wurde. Somit ist die Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße für den nun Verkehr freigegeben.

    Am Knotenpunkt (Kreuzung) Waldrems werden noch kleinere bauliche Arbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten umfassen unter anderem das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie die Koordinierung der beiden Lichtsignalanlagen an den Knotenpunkten Waldrems und Illerstraße.

    Am Knotenpunkt Waldrems ist die Zufahrtsmöglichkeit über die Donaustraße aus Stuttgart kommend (B 14) durch die Illerstraße ersetzt. Die Ausfahrt aus dem Gewer-begebiet Waldrems erfolgt für den Individualverkehr nur noch über die Illerstraße. Die übrigen Fahrbeziehungen Neckarstraße in Donaustraße und B14 aus Backnang kommend in die Donaustraße bleiben erhalten. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreicht. 

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ohne größere Einschränkungen in zwei Losen hergestellt. Zuvor wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1 (Nellmersbach - Waldrems) als Wirtschaftsweg genutzt.

    Im Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Plan B 14 (pdf, 6 MB)

  • Abteilung 4
    26.02.2019
    B 27 – Bad Friedrichshall (Landkreis Heilbronn) / Instandsetzungsarbeiten an Kocherbrücke von Montag, 4. März, bis Freitag, 22. März 2019
    Begrenzung auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Mosbach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Montag, 4. März 2019, bis Freitag, 22. März 2019, an der B 27 Kocherbrücke erneut Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion durch.

    Während im vergangenen Herbst die vorhandene Fahrbahnübergangskonstruktion übergangsweise über die Wintermonate gesichert wurde, erfolgt mit der nun aktuell anstehenden Baumaßnahme der notwendige Austausch der altersbedingt geschädigten Fahrbahnübergangskonstruktion. Eine solche Übergangskonstruktion ist ein Bauelement einer Brücke und gleicht die Verformungen und Bewegungen des Brückenüberbaus gegenüber den Brückenenden aus.

    Von den Arbeiten ist nur der Verkehr mit der Fahrrichtung Mosbach betroffen. Dem Verkehr steht im Bereich der Baumaßnahme vor der Abfahrt auf die L 1096 nach Bad Friedrichshall-Kochendorf nur ein Fahrstreifen von insgesamt drei zur Verfügung. Die Fahrtrichtung Heilbronn ist von der Baumaßnahme nicht betroffen. Der Aufbau der Verkehrssicherung beginnt am Montag, 4. März 2019, ab etwa 9:00 Uhr.
       
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Diese können trotz aller getroffenen Vorsorgemaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von

  • Abteilung 8
    26.02.2019
    Archäologische Denkmalpflege / Eröffnung der Sonderausstellung „Kelten-Reiter-Wagenfahrer – Der Unlinger Reiter“
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Sensationsfund Unlinger Reiter ist Mittelpunkt der Sonderausstellung in Eberdingen“
     Poster "Unlinger Reiter", Foto: LAD

    ​Im Keltenmuseum Hochdorf/Enz (Landkreis Ludwigsburg) werden der beeindruckende Originalfund des Unlinger Reiters und weitere Objekte aus dem Gräberfeld bei Unlingen in einer Sonderausstellung vom 27. Februar bis 28. Juli 2019 gezeigt. Die Bedeutung des Reitens und Fahrens bei den frühen Kelten des 8. bis 5. Jahrhunderts vor Christus steht ebenfalls im Fokus dieser Ausstellung.

    Die Entdeckung und Ausgrabung gut erhaltener frühkeltischer Gräber mit teils außergewöhnlichen Funden im Sommer 2016 bei Unlingen (Landkreis Biberach) sorgten für großes Aufsehen. Besonders hervorzuheben ist der sogenannte „Unlinger Reiter“, eine Bronzeplastik aus dem 8./7. Jahrhundert vor Christus, die aus einer Grabkammer mit einem vierrädrigen Wagen stammt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Er gilt als eine der ältesten figürlichen Reiterdarstellungen Deutschlands: Der Sensationsfund des Unlinger Reiters steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung in Eberdingen.“ Die Statuette weise außerdem deutliche Bezüge in den Mittelmeerraum auf, so Reimer weiter.
    Das Gräberfeld von Unlingen am Fuße des Berges Bussen liegt im unmittelbaren Umfeld der Heuneburg, einem der bedeutendsten archäologischen Fundplätze Mitteleuropas, der wahrscheinlich mit der bei Herodot erwähnten Stadt Pyrene identifiziert werden kann.
     
    Im Umfeld der Heuneburg sind in den vergangenen Jahren weitere herausragende Funde und Entdeckungen gemacht worden, die den großen Stellenwert von Pferd und Wagen bei den Kelten unterstreichen: So fand sich beispielsweise in einer unberaubten Grabkammer einer Fürstin, die in Sichtweite der Heuneburg in der Bettelbühl-Nekropole bestattet wurde, Pferdeschmuck und ein bislang vollkommen einzigartiger Pferdestirnpanzer aus Bronze. Aus dem Umfeld der Heuneburg liegen zudem aus weiteren reichen Gräbern mehrere vierrädrige Wagen und Pferdegeschirr vor. Aufgrund dieser Funde war es naheliegend, ausgehend von der Unlinger Reiterfigur das Thema „Kelten-Reiter-Wagenfahrer“ in den Mittelpunkt der vom 27. Februar bis 28. Juli 2019 gezeigten Sonderausstellung zu stellen.

    Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Sonderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Kooperation mit dem Keltenmuseum Hochdorf und mit Unterstützung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern.
     
    Weitere Informationen zur Ausstellung und das Begleitprogramm können Sie unter www.keltenmuseum.de abrufen.

    Anlage
    Ausstellungsflyer (PDF, 1 MB)
    Bilder (PDF, 800 KB)


  • Abteilung 4
    25.02.2019
    L 1207 – Belagssanierung zwischen Wernau und Freitagshof (Landkreis Esslingen) / Vollsperrungen im Zeitraum zwischen Montag, 4. März bis Samstag, 16. März 2019
    Umleitung über Wendlingen-Kirchheim beziehungsweise über Plochingen Hochdorf

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt aufgrund des sanierungsbedürftigen Zustandes der L 1207 zwischen Wernau und Freitagshof umfangreiche Belagsarbeiten durch. Die Baumaßnahme erstreckt sich über eine Länge von rund 1,6 Kilometer. 

    Die Sanierungsarbeiten werden plangemäß in zwei Abschnitten jeweils unter Vollsperrung durchgeführt. Die Ausführung des ersten Abschnitts erfolgt zwischen Montag, 4. März, 05:00 Uhr und Samstag, 9. März 2019, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die L 1207 zwischen Freitagshof und Ortseingang Wernau einschließlich des ersten Kreisverkehrs nicht befahrbar. Der Verkehr in Richtung Kirchheim wird in den genannten Zeiten über Wendlingen (B 313) und der Verkehr in Richtung Notzingen über Plochingen (B 313 - B 10) und Hochdorf (L 1201) führen.

    Der zweite Sanierungsabschnitt erfolgt zwischen Montag, 11. März, 05:00 Uhr und Samstag, 16. März 2019, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die L 1207 zwi-schen den beiden Kreisverkehren am Ortseingang Wernau nicht befahrbar. Der Umleitungsverkehr wird über die nördlich der Sperrung verlaufende Daimlerstraße führen. 

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden-Württemberg beläuft sich auf rund 365.000 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    22.02.2019
    Antisemitismus und Alltagsdiskriminierung: Herausforderung für unsere Schulen

    Thema steht im Mittelpunkt der Veranstaltung des Regierungspräsidiums Stuttgart für Schulleitungen aller Schularten im Landkreis Ludwigsburg in Kooperation mit dem Kultusministerium, dem Staatlichen Schulamt Ludwigsburg und dem Landratsamt Ludwigsburg

    Abteilungspräsidentin Claudia Rugart, Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart: Wir müssen uns zuständig fühlen bei antisemitischen und anderen diskriminierenden Äußerungen und Haltungen und pflegen eine Kultur des Hinschauens. Heute wollen wir unsere Schulleitungen im Umgang damit stärken.“

    Bei der heutigen Veranstaltung für Schulleitungen aller Schularten aus dem Landkreis Ludwigsburg begrüßte Landrat Dr. Rainer Haas als Hausherr alle Gäste aufs Herzlichste – insbesondere eine israelische Delegation aus dem Oberen Galiläa sowie Landrat Giora Salz und Gadi Lahav von der Schulverwaltung der Golanhöhen.

    „Ich freue mich darüber, dass wir gemeinsam darüber nachdenken und diskutieren, wie wir den neuen Herausforderungen des Antisemitismus und der Alltagsdiskriminierung an unseren Schulen am wirkungsvollsten begegnen können“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas.

    Abteilungspräsidentin Claudia Rugart, Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart, betonte, welchen Stellenwert diese Veranstaltung für alle Beteiligte hat: „Ein wichtiges Anliegen, das uns alle verbindet und gleichermaßen beschäftigt: Wie gehen wir an unseren Schulen mit antisemitischen oder anderen rassistischen Äußerungen und Verhaltensweisen um? Wir müssen uns zuständig fühlen und eine Kultur des Hinschauens pflegen. Heute wollen wir unsere Schulleitungen im Umgang damit stärken.“
    Demokratiebildung ist die wesentliche Primärprävention gegen sämtliche Formen von Extremismus und Aufgabe aller Unterrichtsfächer sowie der außerunterrichtlichen Gestaltung des Schullebens. Der Unterricht soll dies in altersangemessener und wirksamer Weise fördern und zu Diskussionen und kritischen Analysen aktueller Themen und Entwicklungen führen.

    Mit seinem Einführungsvortag „Pluralitätsfähigkeit fördern – angesichts religiöser Diskriminierung und Antisemitismus“, machte Dr. Matthias Gronover von der Universität Tübingen deutlich, dass es in unserer Gesellschaft antisemitische Vorfälle gibt und dass es darauf ankommt, wie wir damit umgehen, also welche Reaktionen und Sprache wir als Antwort finden. Die Pluralitätsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern soll über eine interreligiöse Sensibilisierung entwickelt und die Perspektivenübernahme soll gefördert werden.

    Anschließend moderierte Prof. Dr. Michael Hermann, zuständiger Stabstellenleiter für Religionsangelegenheiten im Kultusministerium, eine Podiumsdiskussion mit dem Landesbeauftragten gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, Landrat Dr. Rainer Haas und der Vorstandsvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Prof. Barbara Traub. Es zeigte sich, dass nicht nur antisemitische, sondern gruppendiskriminierende Äußerungen häufig von Menschen getätigt werden, die auch Anhänger globaler Verschwörungstheorien sind. Diese Personen bemühen sich eher selten um differenziertere Betrachtungen, sondern verurteilen meist pauschal und ohne Hintergrundwissen bestimmte Gruppen.

    Wie wichtig es ist zu diskutieren, Einstellungen zu hinterfragen, Meinungen zu enttabuisieren, aufzuklären und Stereotypisierungen zu überwinden, zeigten die Erlebnisberichte junger jüdischer Erwachsener. Auf bewegende Weise schilderten sie ihr Engagement für „Likrat“ (hebräisch: aufeinander zugehen), einem Projekt des Zentralrats der Juden in Deutschland, das es ermöglicht, junge jüdische Menschen in den schulischen Unterricht einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die Thematik zu vertiefen und Beispiele für die Umsetzung an den Schulen kennenzulernen. Schulen stellten ihr langjähriges erprobtes Austauschprogramm mit Israel vor. Das PKC (Pädagogisch-Kulturelles Centrum) Freudental und die Gedenkstätte Vaihingen informierten über ihr breites Angebot. Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen zu Religion und Religiosität im schulischen Raum sowie Anleitungen zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen rundeten das Programm ab.

    In der Abschlussrunde mit Abteilungspräsidentin Claudia Rugart vom Regierungspräsidium Stuttgart, dem Leitenden Schulamtsdirektor Hubert Haaga vom Staatlichen Schulamt Ludwigsburg und den Partnern aus Israel, moderiert von Prof. Dr. Michael Hermann, wurde nochmals die Bedeutung solcher Veranstaltungen mit ihren konkreten Impulsen für die weitere schulische Arbeit betont. Prozesse müssen angestoßen werden, die Zeit, Interesse, Wissen und geeignete Vermittlungsformen brauchen – Pluralitätsfähigkeit muss sich entwickeln.

  • Abteilung 4
    22.02.2019
    L 1076 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen- Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis)
    Wiederaufnahme der Arbeiten unter Vollsperrung ab Mittwoch, 27. Februar 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mitte November 2018 die Fahrbahn des rund 3,9 Kilometer langen Abschnittes der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Begonnen wurde die Sanierung mit der Anpassung und Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen sowie den Arbeiten in den Fahrbahnrandbereichen. Um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer während der Winterpause auf ein Minimum zu beschränken, wurde die L 1076 ab dem 19. Dezember 2018, wieder für den Verkehr geöffnet.

    Nachdem es die örtlichen Witterungsverhältnisse zulassen, sollen die Arbeiten nun planmäßig ab kommenden Mittwoch, 27. Februar 2019, wieder aufgenommen und die noch ausstehenden Asphaltarbeiten ausgeführt werden. Hierfür muss die Landesstraße wieder bis voraussichtlich Ende Mai 2019 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Maßnahme kann somit innerhalb des vorgesehenen Zeitplans beendet werden. Die vorhandene Fahrbahnbreite lässt aus Verkehrssicherheitsgründen und Belangen des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr zu. Die für die Vollsperrung eingerichtete Umleitung führt in beiden Richtungen ab Röhlingen über die L 1060 nach Zöbingen und von dort über die L 1070 nach Walxheim und Riepach.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 780.000 Euro in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Diese können trotz aller getroffenen Vorsorgemaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.02.2019
    A 81 Schönbuchtunnel: Kabelschaden im Vorfeld des Tunnels
    Geschwindigkeitsbeschränkung voraussichtlich bis Mitte kommender Woche

    Der Schönbuchtunnel war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für rund eine halbe Stunde zwischen 0:30 und 1:00 Uhr gesperrt. Ursache hierfür war ein Kabelschaden im Tunnelvorfeld. Dieser wurde durch eingedrungenes Wasser in einen undichten Kabelkanal ausgelöst. 

    Die automatischen Sicherheitseinrichtungen im Tunnel haben auf diesen Schaden planmäßig reagiert und zunächst eine Vollsperrung ausgelöst. Die Polizei, die Autobahnmeisterei und die zuständige Wartungsfirma wurden umgehend alarmiert und konnten den Tunnel noch in der Nacht wieder für den Verkehr freigegeben. 

    Aufgrund des entstandenen Kabelschadens sind derzeit einige elektronische Anzeigetafeln im Tunnelvorfeld in Fahrtrichtung Singen außer Betrieb. Die Betriebseinrichtungen im Tunnel selbst sind nicht betroffen. Um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten wurde daher in Fahrtrichtung Singen im Tunnelvorfeld und im Tunnel eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Kilometer pro Stunde veranlasst. 

    Die Arbeiten zur provisorischen Wiederinbetriebnahme der ausgefallenen Anzeigetafeln wurden umgehend aufgenommen. Das Regierungspräsidium Stuttgart geht davon aus, dass diese bis Mitte nächster Woche abgeschlossen sind und die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben werden kann.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    21.02.2019
    Archäologische Denkmalpflege / Eröffnung der Ausstellung „Kelten-Reiter-Wagenfahrer – Der Unlinger Reiter“ in Eberdingen-Hochdorf
     Poster "Unlinger Reiter", Foto: LAD

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Keltenmuseum Hochdorf werden die Originalfunde aus mehreren frühkeltischen Gräbern, die vom Landesamt für Denkmalpflege bei einer Rettungsgrabung bei Unlingen (Lkr. Biberach) entdeckt und geborgen wurden, präsentiert.
     
    Im Namen des Keltenmuseums Hochdorf/Enz und des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart laden wir Sie als Pressevertreterin beziehungsweise als Pressevertreter herzlich zur Eröffnung der Sonderausstellung „Kelten-Reiter-Wagenfahrer – Der Unlinger Reiter“ ein:
     
    26. Februar 2019, um 17:30 Uhr,
    in das Keltenmuseum Hochdorf/Enz
    Keltenstraße 2
    71735 Eberdingen-Hochdorf
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
     
    Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10002
     
     
     
    Zur Ausstellung
     
    Eine Sonderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Kooperation mit dem Keltenmuseum Hochdorf und mit Unterstützung der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern.
     
    Im Mittelpunkt steht dabei der „Unlinger Reiter“, eine außergewöhnliche figürliche Bronzeplastik aus dem 8./7. Jahrhunderts vor Christus, die deutliche Bezüge in den Mittelmeerraum aufweist. Die Bedeutung des Reitens und Fahrens bei den frühen Kelten des 8. bis 5. Jahrhunderts vor Christus wird ebenfalls thematisiert.
     
    Laufzeit: vom 27. Februar bis zum 28. Juli 2019

  • Abteilung 4
    20.02.2019
    A 7 Fahrbahnerneuerung zwischen Brenztalbrücke Hungerbrunnentalbrücke (Landkreis Heidenheim) / Fortführung der Arbeiten ab Montag, 25. Februar 2019
    Anschlussstelle Niederstotzingen teilweise gesperrt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert beiden Fahrtrichtungen des rund 10 Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen der Brenztalbrücke und der Hun-gerbrunnentalbrücke in sechs Abschnitten. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und auf zwölf Meter ausgebaut.

    Ab Montag, 25. Februar 2019 werden die vorbereitenden Bauarbeiten in Fahrtrichtung Würzburg mit der Einrichtung der hierfür erforderlichen Verkehrsführung mit zwei eingeschränkten Fahrstreifen fortgeführt. Die Arbeiten mussten witterungsbedingt unterbrochen werden.

    Aufgrund der örtlichen Randbedingungen wird in diese Verkehrsführung auch der bestehende Standstreifen einbezogen. Die notwendigen Einrichtungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt werden bis voraussichtlich Freitag, 1. März 2019 abgeschlossen sein. Im Anschluss erfolgen dann mit der Verbreiterung der Fahrbahn in Richtung Mittelstreifen und einer provisorische Verstärkung der geschädigten Bestandsfahrbahn die eigentlichen Vorarbeiten für die Baumaßnahme. Im Rahmen dieser Arbeiten werden die Lkw-spur und die Standspur teilweise abgefräst und durch eine hochstandfeste Asphaltschicht ergänzt. Hierdurch soll während der Bauzeit eine möglichst ebene Fahrbahnoberfläche erreicht werden. Nach Beendigung dieser Arbeiten wird die endgültige Verkehrseinrichtung als 4S+0 Verkehrsführung hergestellt, das heißt der Verkehr wird mit insgesamt vier Fahrsteifen (zwei je Fahrtrichtung) auf einer Richtungsfahrbahn geführt, während die andere Richtungsfahrbahn vollständig für den Verkehr gesperrt wird.
    Um die Beeinträchtigung während dieser Arbeiten zu minimieren, werden diese im 24 Stunden Betrieb durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit kann über die An-schlussstelle Niederstotzingen nur noch der abfahrende Verkehr in Richtung Würz-burg abgewickelt werden. Für die verbleibenden Verkehrsbeziehungen muss die An-schlussstelle während der Baumaßnahem gesperrt werden.

    Sofern Spurreduktionen erforderlich sind, werden diese in verkehrsarmen Zeiten – möglichst in die Nachtstunden – gelegt. Unabhängig davon ist sichergestellt, dass während des Osterreiseverkehrs immer mindestens zwei eingeschränkte Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Aufgrund der Jahreszeit kann es jedoch auch zu witterungsbedingten Verzögerungen kommen.

    Es ist vorgesehen nach Ostern mit den Hauptbauarbeiten, also mit der Sanierung der Richtungsfahrbahn Ulm zu beginnen. Diese Arbeiten sollen bis Mai 2020 abgeschlossen werden. Daran anschließend beginnen die Arbeiten an der Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg. Hierüber werden wir noch gesondert informieren.

    Aus Verkehrssicherheitsgründen wird die Geschwindigkeit während der gesamten Bauzeit mit Hilfe von Wechselverkehrszeichen abschnittsweise auf 60 Stundenkilometer (km/h) beziehungsweise auf 80 km/h begrenzt werden. Mit Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen muss daher gerechnet werden.

    Die gesamte Maßnahme soll voraussichtlich im Sommer 2021 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten betragen rund 36 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Diese können trotz aller getroffenen Vorsorgemaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    20.02.2019
    Archäologische Denkmalpflege / Archäologische Rettungsgrabung im römischen Badenweiler

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    durch die geplante Erweiterung der Park-Therme in der Ernst-Eisenlohr-Straße 6 in Badenweiler (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) werden seit 28. Januar 2019 Rettungsgrabungen durchgeführt. Hierfür wurde eine Grabungsfirma beauftragt. Die Arbeiten werden vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart beaufsichtigt. Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Firmenarchäologen vor Ort informieren Sie über die geplanten Maßnahmen und die Bedeutung der Grabungsarbeiten:
     
    Wir laden Sie als Pressevertreterin beziehungsweise als Pressevertreter
    herzlich ein:
     
    25. Februar 2019, um 13:00 Uhr,
    Ernst-Eisenlohr-Straße 6
    79410 Badenweiler
     
    Als Ansprechpartner vor Ort stehen Ihnen zur Verfügung:

    • Marcel El-Kassem, Gebietsreferent für das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    • Francisco Gomez, Archäotask GmbH, wissenschaftlicher Ausgrabungsleiter

     
    Die Ausgrabung findet im Freien auf einem nicht überdachten Areal statt. Wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk sind daher notwendig.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
     
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10002
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Durch Ausgrabungen der Thermenanlage im 18. Jahrhundert rückte die römische Siedlung von Badenweiler mit ihrem überregional bedeutsamen Quell- und Tempelbezirk (1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) erstmals in den Blick der Öffentlichkeit. Auf dem Areal des heutigen Grabungsschutzgebietes gemäß § 22 Gesetz zum Schutz der Kulturdenkmale Baden-Württemberg (Denkmalschutzgesetz – DSchG) in der Ernst-Eisenlohr-Straße wurden bereits 1988 erstmals die Überreste eines römischen Wohngebäudes durch das Landesamt für Denkmalpflege dokumentiert.
    Durch die aktuellen Grabungen konnten unter anderem die Fundamente des großen Terrassenhauses mit einem vermutlich zentralen Innenhof weiter ausgegraben werden. Stellenweise war innerhalb des Gebäudes noch die einstige Bodenoberfläche erhalten.
     
    Anreise mit dem Auto

    • A5 Karlsruhe-Basel / Ausfahrt Müllheim-Neuenburg-Badenweiler
    • Landesstraße nach Müllheim
    • rechts ab nach Badenweiler-West oder geradeaus nach Badenweiler-Ost (über Oberweiler)

    Hinweis: Parkflächen sind nicht direkt an der Grabungsstelle vorhanden:  https://www.parkinglist.de/parkplatz/Badenweiler/Parkgarage-Schlosspark-Badenweiler-3720 

  • Abteilung 1
    20.02.2019
    Oberbürgermeisterwahl in Wertheim
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl von Markus Herrera Torrez ist gültig“

    ​Die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Wertheim ist gültig. Dies bestätigt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor: Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 3. Februar 2019 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Herrn Markus Herrera Torrez nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident weiter.

    Markus Herrera Torrez wurde im ersten Wahlgang am 3. Februar 2019 bei einer Wahlbeteiligung von 57,1 Prozent mit 63,6 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Wertheim gewählt. Er hatte zwei Gegenkandidaten.

  • Abteilung 7
    19.02.2019
    Schule und Bildung: 33 neue Beratungslehrkräfte im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Beratungslehrkräfte sind eine wichtige Säule der Bildungsberatung“

    ​Heute hat das Stuttgarter Regierungspräsidium 33 neu ausgebildete Beratungslehrkräfte für die Regionen Stuttgart, Göppingen, Nürtingen, Heilbronn und Rems-Murr bestellt.

    „Beratungslehrkräfte sind für die Bildungsberatung in Baden-Württemberg unverzichtbar“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Die Urkunden überreichte Abteilungspräsidentin Claudia Rugart, die die Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart leitet. „Mit den 33 neu ausgebildeten Beratungslehrkräften wird das Unterstützungsangebot an den Schulen kompetent gestärkt“, freute sich Claudia Rugart.

    Mittlerweile gibt es im Regierungsbezirk Stuttgart für alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt 752 Beratungslehrkräfte, inklusive derer in Ausbildung oder Einarbeitung. Sie sind hauptsächlich mit Unterrichtsaufgaben betraut und üben ihre Tätigkeit als Beratungslehrkraft zusätzlich aus.

    Sie beraten Schülerinnen, Schüler und deren Eltern zu den unterschiedlichsten Fragestellungen. Die Beratungslehrkräfte arbeiten eng mit den jeweiligen regionalen Schulpsychologischen Beratungsstellen zusammen. Sie unterstützen außerdem die Schülerinnen und Schüler bei Schulschwierigkeiten – zum Beispiel bei Lernschwierigkeiten, Motivations- und Konzentrationsprobleme – und helfen unter anderem bei der Bewältigung schwieriger Situationen im Schulalltag. Darüber hinaus unterstützen Beratungslehrkräfte bei der Schullaufbahnberatung beispielsweise bei Übergängen innerhalb einer Schulart oder zwischen den Schularten. Außerdem helfen sie bei Fragen zu möglichen Bildungsabschlüssen. Darüber hinaus sind sie ebenfalls Mitglied im Krisenteam ihrer Schule.

    Hintergrundinformationen:
    Die Ausbildung zur Beratungslehrkraft dauert 1,5 Jahre. Durchgeführt wird die Ausbildung von der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium. Die Beratungslehrkräfte lernen hierbei Techniken der Gesprächsführung und Methoden guter Beratung kennen. Sie erwerben sowohl inhaltliches wie systembezogenes Wissen, beispielsweise zu Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Mobbing oder auch Lern- und Arbeitsverhalten.

  • Abteilung 8
    19.02.2019
    Neuerscheinung der Publikation „gemalt und ins glas geschmolzen“ zu den Reformatorenfenstern in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg
    Übergabe durch Prof. Dr. Claus Wolf am 22. Februar 2019
     Buchcover Publikation „gemalt und ins glas geschmolzen“ zu den Reformatorenfenstern in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, stellt in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg das Arbeitsheft „gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg / Bericht zur Erforschung der Glasmalerei von Ludwig Mittermaier“ vor.
     
    Wir laden Sie herzlich zu dieser Buchpräsentation ein:

    22. Februar 2019, um 18:00 Uhr,
    in die Evangelische Stadtkirche Ravensburg
    Marienplatz 5, 88212 Ravensburg
     
    Nach einer Begrüßung durch Dr. Friedrich Langsam, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Ravensburg, und einem Grußwort von August Schuler MdL, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Ravensburg-Tettnang, übergibt
    Prof. Dr. Claus Wolf das Buch.
     
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben.
     
    In ihrem Vortrag „mit….dem Versprechen gewiß etwas tüchtiges zu liefern – Ludwig Mittermaier und die Fenster der Ravensburger Stadtkirche“ gibt Dunja Kielmann vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart eine Einführung zur Entstehung der Reformatorenfenster. Im Rahmen der Buchpräsentation findet außerdem ein Buchverkauf statt.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
     
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10002
     
     
     
    Hintergrundinformationen:

    Zum Buch:
    Dunja Kielmann, Susann Seyfert, Otto Wölbert
    »gemalt und ins glas geschmolzen«
    Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg – Bericht zur Erforschung der Glasmalerei von Ludwig Mittermaier
     
    Arbeitsheft 37
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Jan Thorbecke Verlag
    Ostfildern 2018
     
    288 Seiten mit zahlreichen überwiegend farbigen Abbildungen
    ISBN 978-3-7995-1394-4
    30 Euro – Buchverkauf auf der Veranstaltung
     
    Zum Inhalt:
    Die Reformatorenfenster in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, die in einzigartiger Weise die wichtigsten Personen der Reformation zeigen, sind ein faszinierendes Dokument des 19. Jahrhunderts. Geschaffen wurden sie 1862 von dem Glasmaler Ludwig Mittermaier aus Lauingen. In einem zweijährigen Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Kultur und Medien und dem Land Baden-Württemberg, wurden die Glasmalereien untersucht, erforscht und musterhaft einer Konservierung und Restaurierung unterzogen. Restauratoren, Historiker, Kunsthistoriker, Theologen und Naturwissenschaftler waren an dem interdisziplinären
    Projekt beteiligt und stellen in diesem Arbeitsheft ihre Ergebnisse vor.

  • Abteilung 5
    18.02.2019
    In guter Nachbarschaft: Neues Faltblatt des Regierungspräsidiums Stuttgart zeigt Wege für ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Biber
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Biber ist eine Chance für die Entwicklung naturnaher Gewässer“
     Fressender Biber (Foto: Benjamin Waldmann, RPS)

    ​Ein neues Faltblatt des Regierungspräsidiums Stuttgart widmet sich einem Tier, das nicht nur auf Gegenliebe stößt. Ist der Biber an gleicher Stelle wie der Mensch tätig, kann es zum Konflikt kommen. „Der Biber ist ein aktiver Landschaftsgestalter, der Kommunen sowie Landnutzerinnen und Landnutzer regelmäßig vor Herausforderungen stellt. Er bietet jedoch auch großes Potenzial für den Umweltschutz – beispielsweise durch die Entwicklung naturnaher Gewässer. Dort, wo seine Aktivitäten die landwirtschaftliche Nutzung einschränken, hilft unser landesweites Bibermanagement“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Das kürzlich veröffentlichte Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ informiert reich illustriert über die Lebensweise des streng geschützten Baumeisters und zeigt, wie Mensch und Tier als Nachbarn am Lebensraum Gewässer gut leben können.

    Vor rund 20 Jahren sind die Biber nach langer Abwesenheit selbstständig in den Regierungsbezirk Stuttgart zurückgekehrt. Mittlerweise besiedeln sie wieder fast jeden Landkreis. Dämme und Gewässeraufstauungen, angenagte und gefällte Bäume: ein Biberrevier bleibt nicht unbemerkt. Für Aufregung kann der Biber sorgen, wenn er denselben schmalen Uferstreifen nutzt wie der Mensch. Seine Dämme können zur Überschwemmung angrenzender landwirtschaftlicher Flächen führen. Er gräbt unterirdische Hohlräume an Ufern, die Mensch und Maschine zum Einsturz bringen können. Wenn die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung dicht ans Gewässer grenzt, bleiben dem Biber keine Bäume, Sträucher und Kräuter als Nahrung. Dann weicht er auf Feldfrüchte wie Mais und Rüben aus.

    „Wir tun dem Biber Unrecht, wenn wir ihn ausschließlich als Störenfried sehen“, betont Reimer. Da, wo man den Biber ungestört sein Werk tun lassen könne, kehre ein Stück Natur an die Gewässer zurück. Mit der Umgestaltung seiner Umgebung bringt er Flüsse und Bäche wieder in einen naturnahen, strukturreichen Zustand. Damit schafft er nicht nur sich selbst, sondern auch für viele weitere Arten Lebensraum – ein klarer Gewinn für die Menschen. „Deshalb ist es der Naturschutzverwaltung ein wichtiges Anliegen, die Akzeptanz für diese Tierart und ihre Besonderheiten zu steigern und Menschen zu unterstützen, die von Biberschäden betroffen sind. Hier wird unser Bibermanagement aktiv“ erklärt Reimer.

    Das landesweite Bibermanagement zielt auf die frühzeitige Beratung und Vermeidung von Konflikten und Schäden ab. Kosten für Präventivmaßnahmen wie Drahthosen zum Schutz von Einzelbäumen oder Material zur Sicherung von Ufern und Dämmen können übernommen werden. Auch die Nutzungsextensivierung von Flächen in Ge-wässernähe kann über die Landschaftspflegerichtlinie gefördert werden. Im Gegensatz zu Wildschäden werden jedoch keine Entschädigungen beispielsweise für Fraßschäden an Feldfrüchten gezahlt.

    Zur Beratung steht ein landesweites Netzwerk von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bereit. Neben den unteren Naturschutzbehörden stehen zwei Bibermanager des Regierungspräsidiums Stuttgart mit Rat und Tat zur Stelle. Zusätzlich unterstützen mehr als 80 ehrenamtliche Biberberaterinnen und -berater in den Landkreisen vor Ort bei der Konfliktberatung der Kontakt wird über die Landratsämter ver-mittelt. Sie sind vielfältig im Einsatz – von der Hilfestellung beim Anbringen von Baumschutzdraht bis hin zur Exkursion ins Biberrevier. So findet sich für alle Konflikte eine passende Lösung. Das wirksamste und effektivste Mittel im Bibermanagement ist meist ein ausreichend breiter, nicht oder nur sehr extensiv genutzter Gewässerrandstreifen, der neben dem Biber auch dem Gewässer, dem Grundwasser und damit uns Menschen selbst zu Gute kommt.

    Hintergrundinformationen:
    Das Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ ist beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Landratsämtern kostenlos erhältlich. Spannende Informationen über den Biber bietet die Wanderausstellung „Der Biber kehrt zurück“ des Regierungspräsidiums Stuttgart. Diese ist beispielsweise alt Teil der Ausstellung „Nachhaltiges Baden-Württemberg“ vom 19. bis zum 30. Juni auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Heilbronn zu sehen. Die Ausstellung aus acht Rollups und drei Vitrinen kann kostenlos ausgeliehen werden. Ansprechpartnerin für Buchungsanfragen ist Victoria Bohle (0711/904-15629, victoria.bohle@rps.bwl.de). Die Ausstellung wird dieses Jahr unter anderem auf der Bundesgartenschau Heilbronn und der Remstalgartenschau zu sehen sein.

    Anlagen: Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ (PDF, 1,1 MB)

  • Abteilung 5
    15.02.2019
    Regierungspräsidium Stuttgart lässt Gehölzpflegearbeiten an der Brenz in Herbrechtingen durchführen
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Montag, 18. Februar 2019

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart lässt an der Brenz in Herbrechtingen im Bereich Herrenweg umfangreiche Gehölzpflegemaßnahmen durchführen. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit des Fußweges zu gewährleisten. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, beginnen die Arbeiten am kommenden Montag, 18. Februar 2019.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt (vorwiegend Eschen), bei denen die Standsicherheit aufgrund von Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt und dauern voraussichtlich etwa eine Woche.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie der angrenzende Flussweg in dieser Zeit nicht betreten werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.


    Hintergrundinformation:

    Der Brenz gehört ab der Bahnbrücke in Königsbronn zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landebetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    14.02.2019
    A 81 Engelbergbasistunnel / Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen ab Montag, 18. Februar 2019
    Sperrung einzelner Fahrstreifen nur nachts erforderlich

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 18. Februar 2019, mit der Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen des Engelbergbasistunnels. Die Arbeiten dauern rund 6 Monate und sollen Ende Juli 2019 abgeschlossen sein.

    Als Vorbereitung auf die ab September 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergbasistunnels, muss die Löschwasserleitung aus dem Verkehrsraum der Tunnelröhren in die Medienkanäle unterhalb der Fahrbahn verlegt werden. Durch diese Verlegung wird die Tunnelsicherheit maßgeblich erhöht. Durch die Baumaßnahme kann unter anderem zuverlässig verhindert werden, dass die Löschwasserleitung durch Unfälle im Tunnelbereich beschädigt wird.

    Für die Herstellung der Löschwasserentnahmestellen im Tunnel und zur Demontage der bestehenden Leitungen sind vereinzelt Verkehrseingriffe erforderlich. Aus Sicherheitsgründen müssen jeweils ein oder zwei Fahrstreifen je Röhre in der Nacht zwischen 22 Uhr bis 5 Uhr gesperrt werden. Betroffen von der Sperrung ist jeweils die West- oder die Oströhre.

    Für die Anbindung der neuen Löschwassereinrichtungen an das Wasserversorgungsnetz der Stadtwerke Leonberg werden Tiefbauarbeiten im Bereich des südlichen Tunnelportals erforderlich sein. Zur Umsetzung der Arbeiten muss der Fußweg zwischen Schmigalla Straße und Gerlinger Straße gesperrt werden. Für die Fußgänger wird eine provisorische Fußgängerführung eingerichtet. Alle bestehenden Verkehrsbeziehungen werden aufrechterhalten.

    Die Kosten von rund 5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 3
    13.02.2019
    66. Württembergische Weinbautagung / erstmals Übertragung per Livestream - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Württembergische Weinbautagung ist wichtiger Multiplikator und Impulsgeber für die Branche“
    Ministerialdirektorin Grit Puchan: „Die Landesregierung ist stolz auf die Weine aus der Region und auf die Leistung unserer Winzerinnen und Winzer“

    ​Bereits zum 66. Mal fand heute die vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) Weinsberg gemeinsam veranstaltete Württembergische Weinbautagung in Weinsberg (Landkreis Heilbronn) statt. Mit über 11.000 Hektar in Württemberg ist der Weinbau ein bedeutender Wirtschaftsfaktor innerhalb der Landwirtschaft.

    „Das vergangene Weinjahr war in Württemberg dank einem hohen Ernteergebnis erfolgreich. Doch die Zukunft stellt die Winzerinnen und Winzer vor große Aufgaben – beispielsweise durch den Klimawandel und neue Schaderreger. Daher ist die Württembergische Weinbautagung mit ihren Vorträgen, die interessante Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis liefern, von großer Bedeutung“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der 66. Württembergischen Weinbautagung.

    „Der Weinbau prägt eine einzigartige Kulturlandschaft und ist ein großer Wirtschaftsfaktor. Die Förderpolitik der Landesregierung bildet eine verlässliche Basis für den Weinbau in Baden-Württemberg. So erhalten Winzerinnen und Winzer beispielsweise Direktzahlungen für ihre Rebflächen sowie eine Förderung für Verarbeitung und Vermarktung von Wein“, sagte Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) in ihrem Grußwort.

    Themen und Vorträge auf der 66. Württembergischen Weinbautagung

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, begrüßte das Fachpublikum und gab einen Überblick über das vergangene Weinjahr in Württemberg. Mit einer vom Statistischen Landesamt für 2018 veröffentlichten Erntemenge von 1,1 Millionen Hektoliter, dies entspricht durchschnittlich 102 Hektoliter/Hektar, wurde in Württemberg im vergangenen Jahr 10 Prozent über dem langjährigen Mittel geerntet. Der große Herbst brachte außergewöhnlich hohe Öchslegehalte hervor, die bei ausreichender Säureentwicklung verglichen mit dem Herbst 2017 einen hervorragenden Jahrgang erwarten lassen.

    Nach den Grußworten von Ministerialdirektorin Grit Puchan und dem Weinsberger Bürgermeister Stefan Thoma sprach Weinbaupräsident Klaus Schneider vom Deutschen Weinbauverband über die aktuelle Situation im Weinbau. Anschließend beschäftigten sich Referenten aus Österreich, Moldawien und Frankreich mit dem Thema „Weinbau in Europa – Was bewegt unsere Nachbarn“. Sie stellen unter anderem die strukturellen Besonderheiten ihrer Heimatländer und die hiermit verbundenen Anbaufragestellungen dar und diskutierten diese mit LVWO-Direktor Dr. Dieter Blankenhorn.

    Dr. Christoph Hoffmann, Wissenschaftlicher Direktor des Julius Kühn Instituts am Geilweilerhof, stelle das Thema Virus-Epidemiologie im Hinblick auf die Rebveredlung und den Rebschutz vor. Dr. Michael Breuer vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg informierte in seinem Vortrag über die Reblaus und die entsprechende Forschung am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg (WBI). Tabea Ramsch und Manuel Becker, beide von der LVWO, arbeiten gemeinsam an einer Optimierung und Weiterentwicklung der Spritzdrohnen für den Steillagenweinbau. Abschließend sprach Karl Bleyer von der LVWO über den Pflanzenschutz im Weinbau und gab Praxisempfehlungen für die kommende Saison.

    Das Programm kann dem anhängenden Flyer entnommen werden. Die Württembergische Weinbautagung kann dieses Jahr erstmals als Livestream verfolgt werden.

    Anlage: Flyer (PDF, 545 KB)

    Hintergrundinformationen


    Die Württembergische Weinbautagung findet bereits zum 66. Mal statt. Die Organisation und Durchführung liegt in den Händen des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO). Die LVWO ist eine Landesanstalt des MLR.

  • Abteilung 8
    12.02.2019
    Mittelalterliche Siedlungsspuren gesucht / 3.000 Jahre altes Grab gefunden
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Funde im Stadtkern von Bad Saulgau sind von erheblichem wissenschaftlichem und historischem Wert“
     Grabungsareal mit mittelalterlichem Keller und Brunnen des 18. Jahrhunderts (Foto: ArchaeoConnect Tübingen)

    ​Bevor das Gebäude Schützenstraße 9 im Stadtkern von Bad Saulgau unmittelbar neben der Pfarrkirche St. Johannes abgebrochen wurde, fand im Jahr 2017 eine bauarchäologische Untersuchung des Kellers statt. Das Gebäude stand zwischen zwei spätmittelalterlichen Häusern. Deshalb war zu erwarten, dass sich in seinem Keller noch Reste eines mittelalterlichen Vorgängerbaus erhalten haben könnten. Trotz jüngerer Umbauten hat sich dieser Verdacht bestätigt – und es kam auch Überraschendes zu Tage.

    „Die Funde sind wissenschaftlich und historisch sehr bedeutend für Bad Saulgau. Es handelt sich um den ältesten Siedlungsnachweis aus dem Bereich der Altstadt“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Da sich der geplante Neubau mit seiner Tiefgarage über die bisherigen Keller hinaus in zuletzt unbebautes Gelände erstrecken wird, waren laut Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart vor Baubeginn archäologische Grabungen erforderlich. Diese wurden vom 3. Dezember 2018 bis 21. Januar 2019 von einer Grabungsfirma durchgeführt. Die Baubefunde sind nun dokumentiert und die Funde geborgen, weiterer archäologischer Untersuchungsbedarf besteht nicht mehr.

    Im Zentrum der Untersuchung stand dabei zunächst der spätmittelalterliche Keller, der erst nach dem Abbruch genau dokumentiert werden konnte. Ein Vorgängerbau war wohl einem Brand zum Opfer gefallen, wie große Mengen an Brandschutt nahelegen. Am Keller wurden mit der Zeit mehrfach Umbauten und Erweiterungen vorgenommen. Ein außerhalb des Gebäudes gelegener, aus Backsteinen gemauerter Brunnenschacht war auch vom Keller aus zugänglich. Mittels eines Münzfundes kann er in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert werden, also in die Zeit, in der Saulgau noch zu Vorderösterreich gehörte.

    Während diese Ergebnisse durchaus den Erwartungen entsprachen, kamen kurz vor Grabungsende noch weitere, völlig unerwartete Befunde zutage: Inmitten von vermutlich zeitgleichen Siedlungsspuren wurde eine Brandbestattung der sogenannten „Urnenfelderkultur“ entdeckt. Das rund dreitausend Jahre alte Grab stammt aus einer Zeit, in der es üblich war, die Toten mit ihrem Schmuck und anderen Beigaben zu verbrennen und die Überreste in Keramikgefäßen zu bestatten.

    Zwar war die Urne durch einen Leitungsgraben schon teilweise zerstört worden, doch enthielt sie neben dem Leichenbrand noch Reste weiterer kleiner Gefäße sowie Bronzeschmuck und geringe Spuren von Gold. Genauere Aussagen dazu werden sich nach sorgfältigen Untersuchungen in der Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege treffen lassen.


    Brandgrab der Urnenfelderzeit, Urne mit kleinem Beigefäß.
    Bildnachweis: ArchaeoConnect Tübingen

    Hintergrundinformationen


    Bereits im Jahr 1921 waren in knapp 500 Meter Entfernung schon einmal zwei Gräber und Siedlungsspuren aus dieser Zeit entdeckt worden. Bei dem Neufund handelt es sich aber um den ältesten Siedlungsnachweis aus dem Bereich der Bad Saulgauer Altstadt, dem damit ein erheblicher wissenschaftlicher Wert zukommt.

  • Abteilung 3
    12.02.2019
    49. Weinsberger Obstbautag / Erstmals Übertragung per Livestream / Das Obstjahr 2018 war geprägt durch Hitze und Trockenheit
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Weinsberger Obstbautag ermöglicht fachlichen Austausch und ist wichtiger Impulsgeber für Zukunftsthemen“

    ​Bereits zum 49. Mal fand heute der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) Weinsberg gemeinsam veranstaltete Weinsberger Obstbautag in Weinsberg (Landkreis Heilbronn) statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich Obstbau sowie Interessierte informierten sich unter anderem über die aktuelle Situation am Obstmarkt sowie über den Strukturwandel im Obstbau und dessen Auswirkung auf die Aus- und Weiterbildung.

    „Der Anbau von Obst spielt in Baden-Württemberg eine große Rolle. Vor dem Hintergrund zunehmender Wetterextreme und Herausforderungen am Markt ist der Austausch zwischen Fachleuten und Obstbäuerinnen und -bauern sowie der Blick über den Tellerrand immer wichtiger. Der Weinsberger Obstbautag ist hierbei wichtiger Impulsgeber“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich des 49. Weinsberger Obstbautages. Reimer betonte, dass der Weinsberger Obstbautag 2019 erstmals per Livestream verfolgt werden konnte.

    Themen und Vorträge auf dem 49. Weinsberger Obstbautag

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, begrüßte das Fachpublikum und gab einen Überblick über das vergangene Obstjahr. Das Obstjahr 2018 war durch Trockenheit und Hitze gekennzeichnet. Die erfreulichen Ernteprognosen im Frühjahr 2018 mussten aufgrund der Witterung vor allem bei der Apfelernte nach unten korrigiert werden. Mit einer Apfelernte in Baden- Württemberg von 371.000 Tonnen im vergangenen Jahr könne man zwar doch noch zufrieden sein. Nicht zufrieden sei man mit den niedrigen Vermarktungspreisen und der trockenheitsbedingten schlechten Lagerfähigkeit, so Mezger.

    Obstanbau in Baden- Württemberg – Ergebnisse der Baumobstanbauerhebung 2017
    Dr. Annette Hartmann vom Statistischen Landesamt Baden- Württemberg gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand der Ergebnisse der Baumobstanbauerhebung 2017 einen Überblick über die Art und Struktur Anbauflächen sowie der Betriebe in Baden- Württemberg.

    Zukunft des Obstmarktes – Einkaufsstrategie aus Sicht eines Großabnehmers
    Julian Beer, Geschäftsführer Einkauf bei Lidl Deutschland, ging in seinem Vortrag auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Produktionsbetrieb und Lebensmitteleinzelhandel ein. Der Kunde verlange Obst und Gemüse mit höchster Qualität zum besten Preis. „Wir sehen unsere Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Langjährige Partnerschaften sind Grundlage im Einkauf von Obst- und Gemüse“, sagte Beer. Mehrjährige Anbauplanungen seien keine Seltenheit und böten beiden Seiten Sicherheit.

    Zukunft des Obstmarktes aus Sicht der genossenschaftlichen Vermarktung in Baden-Württemberg
    Dietmar Bahler, Geschäftsführer der Obstregion Bodensee e. V., analysierte die Entwicklungen des Obstmarktes aus Sicht der genossenschaftlichen Vermarktung und zeigte die Stärken des gemeinschaftlichen Handelns auf. Die Obstregion Bodensee e. V. ist ein hauptsächlich berufsständisch ausgerichteter Dachverband der Obstbäuerinnen und -bauern am Bodensee. Seine Mitglieder sind die beiden Obsterzeugerorganisationen am Bodensee, das heißt die Württembergische Obstgenossenschaft und die Marktgemeinschaft Bodenseeobst sowie fünf Obstbauringe aus Landkreisen der Region.

    Strukturwandel – Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung
    In seinem Vortrag „Strukturwandel – Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung“ berichtete Rolf Hauser, Schulleiter der LVWO, über die Veränderungen bei den Obstbaubetrieben. Die Größe der Obstbaubetriebe werde weiter zunehmen, die Anzahl der Betriebe dagegen abnehmen. „Die Betriebe entwickeln sich immer mehr von reinen Familienbetrieben zu Lohnarbeitsbetrieben“, beschrieb Hauser die künftige Entwicklung. Dabei werde sich die Anzahl der Auszubildenden im Obstbau, aber auch in den anderen landwirtschaftlichen Sparten, weiter reduzieren.

    Praxisbericht zum großflächigen Johannisbeeren-Anbau
    Michael Bullinger von Obstbau Bullinger in Untertürkheim baut in seinen Betrieb auf 120 Hektar Johannisbeeren an. Er schilderte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine praktischen Erfahrungen im großflächigen Anbau. Regelmäßig gewähren Praktiker wie Michael Bullinger Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in ihre Betriebe und jeweilige Produktionsweise.

    Traditionelle und neue Verwertungsmöglichkeiten
    Über traditionelle und neue Verwertungsmöglichkeiten von Johannisbeeren berichtete Heiko Danner von der Cassismanufaktur Danner in Stockheim. Es gäbe zahlreiche kreative Produkte wie Fruchtaufstriche, Säfte, Likör, Essig, Senf und vieles mehr. Neben der Manufaktur betreibt Danner auf über 48 Hektar Anbaufläche in seinem Familienbetrieb den Anbau von schwarzen Johannisbeeren. Gemeinsam mit weiteren Produkten ausgewählten regionalen Partnern stellt Danner in seiner Cassismanufaktur Verschiedenes aus Cassis her.

    Erfahrungen und Perspektiven zu Anbaustrategien und Sorten von Schwarzen Johannisbeeren
    „Der Mechanische Schnitt ist die wirtschaftlich beste Variante.“ Zu diesem Fazit kam
    Stefan Volgenandt von der LVWO. Er untersucht bereits seit 2008 die Unterschiede zwischen Handschnitt und mechanischen Schnittmethoden bei schwarzen Johannisbeeren. Weiter stellte er einen Versuch vor – verbunden mit der Frage: „Wie effektiv kann Unkrautregulierung in Zukunft aussehen“. Abschließend gab Stefan Volgenandt einen Überblick über die Sichtung neuer Sorten.

    Pflanzenschutz
    Dr. Thomas Diehl vom Regierungspräsidium Stuttgart gab neben einem Rückblick über 2018 auch einen Ausblick auf das Jahr 2019. Nach über 30 Jahren Tätigkeit im Pflanzenschutz blickte er auf die Veränderungen zurück. Mit einer kritischen Betrachtung und Bewertung der aktuellen Pflanzenschutz-Situation schloss er seinen Rückblick.

    Hintergrundinformationen


    Der Weinsberger Obstbautag wird bereits seit dem Jahr 1971 für Praktikerinnen und Praktiker aus dem Erwerbsobstbau durchgeführt und findet dieses Jahr zum 49. Mal statt. Die Organisation und Durchführung liegt in den Händen des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO). Die LVWO ist eine Landesanstalt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR).
    Das Programm kann dem anhängenden Flyer entnommen werden. Der Weinsberger Obstbautag kann dieses Jahr erstmals als Livestream verfolgt werden.


    Anlage:
    Flyer (PDF, 652 KB)
  • Abteilung 1
    08.02.2019
    Regierungspräsidium Stuttgart stellt Stiftungsstatistik 2018 vor - 35 neue Stiftungen im Stuttgarter Regierungsbezirk
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Stiftungen sind für das Gemeinwohl unverzichtbar“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute die Stiftungsstatistik für 2018 veröffentlicht. Die Zahl der Stiftungen hat sich von 197 Stiftungen im Jahr 1980 bis heute mehr als versechsfacht. Im Jahr 2018 hat die Stiftungsbehörde 35 neue Stiftungen anerkannt. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 führt die Stiftungsbehörde 1.319 Stiftungen – davon 1.301 Stiftungen des bürgerlichen Rechts und 18 Stiftungen des öffentlichen Rechts. Die meisten von ihnen dienen gemeinnützigen Zwecken.

    „Der Wunsch, etwas Bleibendes zu schaffen und der Gesellschaft damit etwas zurückzugeben, ist im Regierungsbezirk Stuttgart stark verankert. Ich freue mich sehr über die stetig wachsende Zahl der Stiftungen. Die Stifterinnen und Stifter leisten einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit – hierfür gilt ihnen mein besonderer Dank“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Zielsetzungen der Stiftungen sind vielfältig – von der Förderung von Kunst und Kultur bis zur Förderung von Projekten in Wissenschaft und Forschung. Dieses private Engagement für das Gemeinwohl wird vom Staat auch steuerlich gefördert. „Die im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen verfolgen häufig mehr als nur einen Stiftungszweck“, sagte Reimer. Die meisten Stiftungen – insgesamt 467 – fördern soziale Aufgaben. Weitere Stiftungszwecke der Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart sind Aus- und Fortbildung (434), Kulturförderung (381), Kunstförderung (314), Förderung von Wissenschaft und Forschung (261) sowie Umwelt- und Naturschutz (206).

    Die Stifterinnen und Stifter statten die Stiftung mit dem notwendigen Vermögen aus und legen die Stiftungszwecke fest. Die Stiftungszwecke sollen durch die erwirtschafteten Erträge der Stiftung finanziert werden. Die im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen bündeln ein Stiftungsvermögen von insgesamt über 5,4 Milliarden Euro.

    Die Verteilung der Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart sowie der im Jahr 2018 neu anerkannten Stiftungen in den einzelnen Landkreisen können der Stiftungsstatistik in der Anlage entnommen werden.

    Anlage:
    Stiftungsstatistik 2018 (pdf, 256 KB)

    Hintergrundinformationen


    Interessierte potenzielle Stifterinnen und Stifter können sich auf der Internetseite der Regierungspräsidien in Baden Württemberg im Themenportal Stiftungen über die Möglichkeiten zur Gründung einer Stiftung informieren. Dort können auch Muster – beispielsweise zur Stiftungssatzung – heruntergeladen werden. Außerdem finden Interessierte dort eine umfangreiche Fragen- und Antworten-Liste (FAQ-Liste).

    Einen Überblick über die bei der Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen und deren Arbeit bietet das Online Stiftungsverzeichnis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftungsbehörde stehen potenziellen Stifterinnen und Stifter gerne für Fragen rund um das Stiftungsrecht als Ansprechpartner zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    08.02.2019
    Ausbau der B 29 zwischen Essingen und Aalen (Ostalbkreis) / Rodungsarbeiten zwischen Mögglingen und Aalen auf Höhe Essingen
    Halbseitige Sperrung der Fahrbahn mit Ampelregelung von Montag, 11. Februar, bis Samstag, 16. Februar 2019

    ​Ab kommenden Montag, 11. Februar 2019, beginnen die ersten vorbereitenden Maßnahmen für den vierspurigen Ausbau des Streckenabschnittes der B 29 zwischen Essingen und Aalen.

    Aufgrund notwendiger Rodungsarbeiten muss im Zeitraum von Montag, 11. Februar 2019, bis voraussichtlich einschließlich Samstag, 16. Februar 2019, mit Verkehrseinschränkungen auf Höhe der Ortschaft Essingen gerechnet werden. Die Maßnahmen erfolgen ausschließlich bei Tageslicht und außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 8:30 Uhr und 15:30 Uhr.

    Die Umsetzung der Rodungsarbeiten muss aus naturschutzrechtlichen Gründen bereits jetzt erfolgen, um den geplanten Baubeginn des Streckenausbaus in diesem Jahr halten zu können. Da ein Großteil der gesamten geplanten Fällarbeiten nicht von der Straße aus erfolgen muss, sind die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer*Innen zeitlich auf die eine Woche begrenzt. In diesem Zeitraum finden die Rodungsarbeiten von der Bundesstraße aus statt, sodass der Eingriff in die Verkehrsführung mittels halbseitiger Sperrung mit Ampelanlage notwendig ist. Grundsätzlich bleiben die Wegverbindungen in alle Richtungen während der Rodungsarbeiten offen.
    Das Projekt B 29 Essingen-Aalen beinhaltet den Ausbau der bestehenden B 29 von einem 2-streifigen auf einen 4-streifigen Querschnitt auf einer Länge von rund 3,6 Kilometern zwischen Essingen und Aalen. Noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau des ersten Bauabschnitts vom Bauende der Ortsumfahrung Mögglingen bis zum Bahnhof Essingen begonnen werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    07.02.2019
    Land investiert 200.000 Euro in Fahrbahnerneuerung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit
    März 2019: L 1110 Fahrbahnerneuerung Ortsdurchfahrt Richen, Ittlinger Straße (Landkreis Heilbronn)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Arbeiten zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Richen vergeben. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 18. März 2019. 

    Das Land investiert rund 200.000 Euro in die Fahrbahnerneuerung sowie in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit. Für die Sanierung des rund 500 Meter langen Teilabschnitts der Ortdurchfahrt Richen werden etwa drei bis vier Wochen benötigt. Ziel ist es, die Bauarbeiten vor Ostern und den im Mai stattfinden Veranstaltungen wie dem Fischerfest anlässlich der 1250-Jahrfeier abzuschließen. 

    Der zu sanierende Abschnitt liegt zwischen dem Bahnübergang und der Einmündung Berwanger Straße. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in zwei Bauphasen ausgeführt. Der Verkehr zwischen Eppingen und Sinsheim wird regional über die L 592, Gemmingen und die B 293 umgeleitet. Weitere Informationen zu den Bauphasen und den Umleitungstrecken werden vor Baubeginn bekannt gegeben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    07.02.2019
    Sperrung der Autobahn A 81 bei Korntal-Münchingen wegen Kampfmittelräumung am Sonntag, 10. Februar 2019, von 9 bis 10 Uhr
    Umleitung ab AS Zuffenhausen und AS Feuerbach

    Am kommenden Sonntag, 10. Februar 2019, wird die A 81 zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen für eine Bombenentschärfung zwischen etwa 09:00 und 10:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
    In einer Entfernung von knapp 150 Metern zur Autobahn wurde in einem Acker auf der Gemarkung Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg) ein Sprengkörper aufgefunden. Dieser wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg (KMBD BW) als eine britische 500 Pfund (lb) Fliegerbombe identifiziert, für deren Entschärfung ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 400 Metern festgelegt wurde. Wohn- oder Geschäftsbereiche sind davon nicht betroffen. Der Sicherheitsbereich wird am Sonntagmorgen von der Polizei abgesperrt. 

    Auf Anordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart wird die Polizei den Verkehr für die Dauer der Sperrung an den Anschlussstellen ausleiten.
    Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt von der Anschlussstelle Feuerbach über die U 3 (B 295, Flachter Kreuzung/Stuttgart-Weilimdorf - L 1143 (Flachter Straße) über Korntal und die B 10 zur Anschlussstelle Zuffenhausen) sowie ab der Anschlussstelle Zuffenhausen über die U 16 (B 10, die L 1141 (Westumfahrung Münchingen) und die B 295 zur Anschlussstelle Feuerbach). Betroffene Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer können die Umleitungsstrecke uneingeschränkt befahren (auch in der Umweltzone Stuttgart). 

    Für die notwendigen Maßnahmen wurde ein möglichst verkehrsarmer Zeitraum gewählt. Dennoch müssen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Behinderungen rechnen. Hierfür bitten wir um Verständnis. 

    Nach Freigabe des Sicherheitsbereichs stehen die Mitarbeiter für Fragen vor Ort zur Verfügung. 

    Hintergrundinformationen: 

    Nach Auswertung der vorliegenden Kriegsluftbilder (Luftbildauswertung) wurde ein Verdachtspunkt gefunden, der sich schließlich als Bombe herausstellte. Die Bombe ist vermutlich bei einem Luftangriff am 28./29. Januar 1945 abgeworfen worden. Bei diesem Angriff kam es zum Einsatz von chemischen Langzeitzündern. Der KMBD BW ist wegen der erhöhten Gefahr, die von diesen Bomben ausgeht, an einer schnellen Beseitigung interessiert. Am Sonntag werden vier Personen hierzu vor Ort im Einsatz sein.

  • Abteilung 3
    06.02.2019
    Zwei neue Bio-Musterregionen im Regierungsbezirk Stuttgart - Insgesamt drei Biomusterregionen mit fünf Landkreisen und einem Stadtkreis im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Regierungsbezirk Stuttgart ist wirtschaftlich stark – auch im ökologischen Landbau“

    ​Vier Bio-Musterregionen gab es in Baden-Württemberg bereits. Der Regierungsbezirk Stuttgart war seit 2018 zunächst mit der Region „Heidenheim plus“ vertreten. Nun sind in ganz Baden-Württemberg fünf weitere Bio-Musterregionen hinzugekommen. Im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies Konzeptionen in den Landkreisen Hohenlohe/Schwäbisch Hall sowie des Landkreises Ludwigsburg, der zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart neue Bio-Musterregion wird.

    „Unser Regierungsbezirk ist nicht nur wirtschaftlich stark. Er steht auch für einen starken ökologischen Landbau. Da die Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln das regionale Angebot deutlich übersteigt, freue ich mich über die Auswahl der neuen Bio-Musterregionen in den Landkreisen Hohenlohe/Schwäbisch Hall und Ludwigsburg/Stuttgart“, begrüßt Regierungspräsident Wolfgang Reimer die Auswahl der neuen Bio-Musterregionen durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

    Der Stuttgarter Regierungsbezirk stehe für vielfältige landwirtschaftliche Produkte und hervorragende ökologisch wirtschaftende Betriebe, so Reimer. „Der Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher, ökologisch erzeugte Produkte aus der Region kaufen zu können, ist eine große Marktchance für die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe“, sagt Regierungspräsident Reimer.

    Hintergrundinformationen


    Der Landkreis Heidenheim wurde zusammen mit fünf angrenzenden Städten und Gemeinden im Ostalbkreis (Bartholomä, Essingen, Heubach, Neresheim und Oberkochen) bereits Anfang 2018 vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg als Bio-Musterregion anerkannt.

    Anfang 2019 wurden nun weitere Bio-Musterregionen vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgewählt. Informationen dazu gibt es in der Pressemitteilung „Landesregierung fördert fünf neue Bio-Musterregionen“.

    Weitere Informationen zu den Bio-Musterregionen sind beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg abrufbar.

  • Abteilung 3
    06.02.2019
    66. Württembergische Weinbautagung am 13. Februar 2019
    Fortbildungsveranstaltung für alle Weinbauern und Interessenten

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    bereits zum 66. Mal findet am

    Mittwoch, 13. Februar 2019, ab 09:00 Uhr
    in der Hildthalle,
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg (Landkreis Heilbronn)

    die vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) gemeinsam veranstaltete

    Württembergische Weinbautagung

    statt.

    Die Veranstaltung wird erstmals per Livestream ins Netz übertragen. Der Link kann auf der Internetseite und auf dem Facebook-Auftritt des Regierungspräsidiums direkt aufgerufen werden.

    Bei dieser Veranstaltung werden in Fachvorträgen aktuelle Themen rund um den Weinbau behandelt. Am Vormittag stehen beispielsweise Vorträge zum Weinbau in Deutschland und Europa auf dem Programm.

    Nach der Eröffnung durch Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, sprechen Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie Stefan Thoma, Bürgermeister der Stadt Weinsberg, Grußworte.

    Für die Vortragsveranstaltung konnten viele Expertinnen und Experten gewonnen werden. Das Programm ist im beigefügten Flyer ersichtlich.

    Die Tagung endet gegen 16:30 Uhr.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinweisen könnten. Auch sind die Vertreter der Presse herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Einladung (pdf, 552 KB)

  • Abteilung 5
    05.02.2019
    Machbarkeitsstudie zur ökologischen Aufwertung der Lauter (Landkreis Esslingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“
     Einförmig ausgebaute Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße (rechts) Quelle: RPS/Christmann

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart untersucht ein Ingenieurbüro Möglichkeiten, die Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße ökologisch aufzuwerten. Derzeit fließt das Gewässer dort in einem einförmigen und stark befestigten Trapezquerschnitt. Der kanalartige Ausbau (naturfernes Gerinne) ist ein Grund dafür, dass sich der Flussabschnitt in einem unbefriedigenden ökologischen Zustand befindet.

    „Eine Verbesserung der Lebensräume im Gewässer soll insbesondere der Fischfauna zugutekommen und dazu beitragen, die Zielvorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Überlegungen der Stadt Wendlingen, die innerhalb des Gewässerrandstreifens verlaufende Ludwigstraße neu zu gestalten, wurden nun vom Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart zum Anlass genommen, eine sogenannte Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die Fachplaner haben zu klären, ob trotz der sehr beengten räumlichen Verhältnisse innerorts eine naturnähere Gewässerstruktur erzielbar ist – und dies mit der Maßgabe, dass der Hochwasserabfluss wie bisher unschädlich erfolgen muss. Weitere Vorgaben sind die Gewährleistung der Böschungsstabilität. Außerdem darf eine mögliche Umbaumaßnahme nicht zu einer schadhaften Erhöhung des Grundwasserspiegels im angrenzenden bebauten Gebiet führen. Als erster Schritt dazu wird im Februar mit einer Zustandserhebung vor Ort begonnen. Derzeit prüfen die Fachleute außerdem, ob auch eine Drohne über dem Gewässer zum Einsatz kommen kann, um den Bereich genauer zu erfassen und so gezielte Planungen erarbeiten zu können. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

  • Abteilung 3
    05.02.2019
    49. Weinsberger Obstbautag: Fortbildungsveranstaltung für alle Obsterzeugerinnen und -erzeuger sowie Interessenten
    Schwerpunkte 2019: Obstmarkt, Strukturwandel im Obstbau und Johannisanbau für die maschinelle Ernte

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    bereits zum 49. Mal findet am
     
    Dienstag, 12. Februar 2019, ab 09:00 Uhr
    in der Hildthalle,
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg (Landkreis Heilbronn)
     
    der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) gemeinsam veranstaltete und sowohl beim Fachpublikum als auch bei Interessierten bekannte
     
    Weinsberger Obstbautag
    statt.
     
    Bei dieser Veranstaltung werden in Fachvorträgen aktuelle Themen rund um den Obstbau behandelt. Am Vormittag wird neben dem Obstmarkt auch der Strukturwandel im Obstbau ein Thema sein. Schwerpunkt am Nachmittag ist der Johannisbeeren-Anbau für die maschinelle Ernte.
     
    Nach der Eröffnung durch Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, sprechen der Bürgermeister der Stadt Weinsberg, Stefan Thoma; sowie der Präsident des Landesverbandes Erwerbsobstbau, Franz Josef Müller, Grußworte.
     
    Für die Vortragsveranstaltung konnten viele Expertinnen und Experten gewonnen werden. Das Programm ist im beigefügten Flyer ersichtlich.
    Die Tagung endet gegen 16:30 Uhr.
     
    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinweisen könnten. Außerdem sind Sie als Vertreterin beziehungsweise Vertreter der Presse herzlich zur Veranstaltung eingeladen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
     
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10020
     
    Anlage:

  • Abteilung 4
    31.01.2019
    Mögliches Absetzgelände der Bundeswehr: Scopingtermin in Nagold
    Regierungspräsidium Stuttgart diskutiert mögliche Umweltbelange mit beteiligten Behörden und Verbänden - Bürgerinitiative, Flugsportverein und Begleitgruppen zusätzlich eingeladen

    ​Am 27. Februar 2019 lädt die Landesluftfahrtbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) beteiligte Behörden und Dritte zu einem sogenannten Scopingtermin nach Nagold ein. Dabei sollen die Umweltbelange diskutiert werden, die sich aus einer möglichen Realisierung des Bundeswehr-Absetzgeländes in Haiterbach (Landkreis Calw) ergeben.

    Das RPS wird hierbei neben den Trägern öffentlicher Belange (kurz TÖBs – beispielsweise die Gemeinden Haiterbach und Nagold, der Landkreis Calw oder die Umweltverbände) auch die in Haiterbach und Nagold aktiven Bürgerbegleitgruppen, den Flugsportverein Nagold e. V. sowie die Bürgerinitiative „Haiterbach gegen Fluglärm“ mit jeweils zwei Vertretern einladen. Davon erwartet sich das RPS, dass Umweltbelange, die diesen Gruppen bekannt sind, in das Scopingverfahren eingebracht werden können.

    Der Scoping-Termin findet am 27. Februar 2019 um 10 Uhr in der Stadthalle Nagold statt. Der Termin ist öffentlich. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Das RPS weist darauf hin, dass Wortbeiträge aus dem Publikum nicht vorgesehen sind, da es sich um ein Fachgespräch handelt, bei dem einzig die eingeladenen Teilnehmer zu Wort kommen. Für das Umweltverfahren wichtige Informationen aus der Bevölkerung werden dabei von den Umweltverbänden und den eingeladenen Bürgergruppen in das Verfahren eingebracht.

    Ergänzende Informationen für die Presse:

    Über die Rolle des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Das RPS ist als Landesluftfahrtbehörde für zivile Flugplätze in Baden-Württemberg zentral zuständig. Auch das Segelfluggelände von Haiterbach wird vom RPS betreut.

    Die Bundeswehr plant, auf dem Segelfluggelände in Haiterbach ein neues Absetzgelände für das Kommando Spezialkräfte zu errichten und den Segelflugplatz umzugestalten. Hierfür ist ein luftrechtliches Genehmigungsverfahren notwendig. Dieses Genehmigungsverfahren wird von einer militärischen Behörde, dem Luftfahrtamt der Bundeswehr durchgeführt. Es gilt das Luftverkehrsgesetz des Bundes, das für militärische Flugplätze Sonderregelungen vorsieht.

    Für den Scoping-Termin hat das Luftfahrtamt der Bundeswehr das Regierungspräsidium Stuttgart als ortsnahe Behörde darum gebeten, in Amtshilfe den Termin vor Ort durchzuführen. Über das luftrechtlichen Genehmigungsverfahren entscheiden wird aber letztlich das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Das RPS sammelt im Termin die Umwelt-Informationen der verschiedenen Behörden, Verbände und Gruppen und gibt diese an das Luftfahrtamt der Bundeswehr weiter. Dieses entscheidet dann über den weiteren Verfahrensfortgang und die Frage, ob das Absetzgelände in Haiterbach entstehen wird.

    Worum geht es im Scoping-Termin?
    Einem luftrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Dabei muss der Vorhabenträger prüfen, welche Auswirkungen sein geplantes Vorhaben auf die Umwelt am Standort haben wird.
    Hierzu wird in einem ersten Schritt das sogenannte Scoping durchgeführt. Dabei beraten die Behörden und Umweltverbände den Vorhabenträger, welche Untersuchungen dieser durchführen muss, um die Umweltverträglichkeitsprüfung richtig zu machen.

    Warum werden die Bürgergruppen eingeladen?
    Über das Fachwissen der Behörden und Verbände hinaus sollen auch die Informationen der Bürgergruppen über die Umwelt am Segelflugplatz Haiterbach für die Umweltverträglichkeitsprüfung nutzbar gemacht werden. Insbesondere sollen so Hinweise aus der Bevölkerung die Umwelt betreffend Eingang in das Verfahren finden. Daher wird den Bürgergruppen so die Möglichkeit gegeben, sich im Scoping-Termin aktiv einzubringen.

    Das RPS betont, dass es im Scoping-Termin nur um die möglichen Umweltauswirkungen des Vorhabens geht. Um die Grundsatzentscheidung für das Vorhaben als solches geht es im Scoping-Termin ebenso wenig wie um die richtige Standortauswahl.

  • Abteilung 8
    31.01.2019
    Neuerscheinung der archäologischen Publikation „Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit.“
    Buchübergabe im Archäologischen Landesmuseum Konstanz durch Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
     Cover der Publikation "Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit"

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Prof. Dr. Claus Wolf stellt den in der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ neu erschienenen Band „Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit. Auswertung archäologischer Grabungsbefunde zur mittelalterlichen Landgewinnung, zum Hafenbau, zur Bebauung und zur neuzeitlichen Marktplatznutzung“ vor. 

    Wir laden Sie herzlich zu dieser Buchpräsentation ein: 

    7. Februar 2019 um 18:00 Uhr
    im Archäologischen Landesmuseum
    am Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz 

     

    Nach der Begrüßung durch Dr. Barbara Theune-Großkopf, kommissarische Direktorin des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg, und einem Grußwort von Roland Wallisch, Stadtrat der Stadt Konstanz, übergibt Prof. Dr. Claus Wolf das Buch an die Stadt Konstanz.

    Marianne Dumitrache M.A. und Dr. Dorothee Ade, die beiden Hauptautorinnen des neu erschienenen Bandes geben in ihrem Vortrag „Die Konstanzer Marktstätte – 900 Jahre Geschichte. Befunde und Funde einer Grabung aus der vordigitalen Zeit“ einen Einblick in die Erforschung der archäologischen Befunde und Funde von der Marktstätte. Bei der Buchpräsentation findet auch ein Buchverkauf statt. 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungsflyer (pdf, 825 KB)

    Zum Buch

    Konstanz am Bodensee zählt zu denjenigen Städten Baden-Württembergs, die den Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt überstanden haben. Die umfangreichen und besonders unter den Aufschüttungen am ehemaligen Seeufer hervorragend erhaltenen archäologischen Überreste führten dazu, dass die Konstanzer Altstadt sich seit den 1980er-Jahren zu einem der Schwerpunkte der archäologischen Denkmalpflege und der Mittelalterarchäologie des Landes entwickelte. 1989 bis 1992 fanden im Bereich der Marktstätte groß angelegte Grabungen statt, die sich durch eine außergewöhnliche Befunddichte und große Mengen an Fundmaterial auszeichneten.

    Im neu erschienenen Band 5 der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ wird eine umfassende Auswertung der Befunde und Funde der Ausgrabungen an der Marktstätte vorgelegt, die neue Einblicke in die Stadtgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit erlaubt. Detailliert wird die topographische Entwicklung des Quartiers an der Marktstätte mit seinen Holz- und Steinbauten nachgezeichnet. Daneben stehen insbesondere die mittelalterliche Landgewinnung, der Hafenbau und die neuzeitliche Marktplatznutzung im Mittelpunkt. Die Untersuchung der Baubefunde wird ergänzt durch die Bearbeitung der archäologischen Funde sowie der botanischen Reste aus den Ausgrabungen.

    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2018 

    455 Seiten, 338 Abbildungen, 40 Tabellen, 6 Diagramme, 28 Tafeln und 21 Beilagen ISBN 978-3-95490-293-4 

    VK 69,00 Euro

  • Abteilung 9
    31.01.2019
    Leitfaden „Mutterschutz im Krankenhaus“ aktualisiert LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Unser Leitfaden gibt verlässlichen Rat bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern“
    LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Unser Leitfaden gibt verlässlichen Rat bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern“

    Der Gesetzgeber hat schwangere und stillende Frauen sowie ihre Kinder unter einen besonderen Schutz gestellt. So soll unter anderem das Mutterschutzgesetz bei arbeitsbedingten Gefahren Schutz gewährleisten. 

    „Die Arbeitswelt und die Erwerbstätigkeit der Frauen haben sich rasant verändert und werden sich auch in der Zukunft weiter wandeln. Bestand hat heute und in Zukunft, dass der Mutterschutz von herausragender Bedeutung im Arbeitsschutz ist. Die Gesundheit und Unversehrtheit der Schwangeren und ihres ungeborenen Kindes haben oberste Priorität“, sagt Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Bei den verschiedenen Tätigkeiten von schwangeren und stillenden Frauen sind berufliche Gefährdungen möglich – beispielsweise bei einer Tätigkeit im Krankenhaus. Unser aktualisierter Leitfaden ‚Mutterschutz im Krankenhaus‘ ist für Krankenhausleitungen und für die beschäftigten Frauen eine gute Hilfestellung“, sagt Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts. 

    Das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart hat gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die vierte, überarbeitete Auflage des Leitfadens „Mutterschutz im Krankenhaus“ veröffentlicht. Die Überarbeitung wurde von Expertinnen und Experten aus dem Bereich Arbeitsmedizin, Staatlicher Gewerbearzt am Regierungspräsidium geleitet und bestand aus Beraterinnen und Beratern der Bereiche Universitätsklinik, Labor und Krankenhaus sowie Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums. 

    Der Leitfaden wird regelmäßig überarbeitet. Nun wurden Neuerungen wie die Ausweitung auf alle Frauen in Ausbildung und Studium aufgrund des aktualisierten Mutterschutzgesetzes von 2017 integriert. In dieser Auflage wurden außerdem die zentralen Ambulanzen in der Inneren Medizin und der Kinderheilkunde neu mit aufgenommen. 

    Der aktualisierte Leitfaden soll Arbeitgebern und allen am Arbeitsschutzsystem Beteiligten wissenschaftlich fundierte Hinweise für die Analyse und die Beurteilung der spezifischen Risiken bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern sowie für die Wahl der geeigneten Schutzmaßnahmen geben. „Wir wollen mit dem Leitfaden dazu beitragen, dass die schwangere Frau zu keiner Zeit gesundheitlichen Gefahren bei der Arbeit im Krankenhaus ausgesetzt wird“, sagt Dr. Stark. 

    Hintergrundinformationen: Der Leitfaden kann unter www.rp-stuttgart.de > Abteilungen > Abteilung 9 > Referat 96 > Mutterschutz im Krankenhaus (rechts bei weitere Informationen) abgerufen werden. 

    Mutterschutz im Krankenhaus - ein Leitfaden (pdf, 2 MB)

  • Abteilung 8
    31.01.2019
    „Zimmer mit Aussicht“ wird zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung
    Stadthaus in Ulm wird zum 25-jährigen Jubiläum in Denkmalbuch des Landes eingetragen
     Stadthaus Ulm (Quelle: LAD, Geiger-Messner)

    Heute kamen der Abteilungspräsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf, und der Tübinger Regierungspräsident, Klaus Tappeser, ins Stadthaus nach Ulm, um feierlich die Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch an Oberbürgermeister Gunter Czisch zu übergeben. Damit ist das Stadthaus wie sein Nachbar, das Ulmer Münster, nun ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und somit ein wichtiger Teil des Kulturguts in Baden-Württemberg.

    Von den zahlreichen Kulturdenkmalen der Stadt Ulm sind derzeit 140 Bauwerke als Kulturdenkmale von besonderer Bedeutung geschützt. „Das Stadthaus Ulm hat als jüngstes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung von Baden-Württemberg diesen besonderen Schutzstatus erhalten“, sagte Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser und betonte, dass „mit Eintrag in das Denkmalbuch die herausragende Stellung des Stadthauses in der jüngeren Architektur- und Stadtbaugeschichte bereits 25 Jahre nach dessen Erbauung ihren angemessenen Ausdruck findet“.

    „Das Stadthaus ist nicht nur einer der bedeutendsten Bauten im Werk des Architekten Richard Meier, sondern auch ein Schlüsselbauwerk: Es hat zu einer gelungenen Neucodierung eines der berühmtesten Plätze Süddeutschlands geführt. Die selbstbewusste Architektur in Korrespondenz zum Ulmer Münster macht das Stadthaus zu einem herausragenden Zeugnis für die Geschichte der Stadtbaukunst im 20. Jahrhundert“, fasste Prof. Dr. Claus Wolf zusammen. 

    Oberbürgermeister Czisch erinnerte an das über 100-jährige Ringen um die Gestaltung des Münsterplatzes nach dem Abbruch des mittelalterlichen Barfüßerklosters: „Nach etlichen Wettbewerben und Jahrzehnten der Diskussion hat Richard Meier einen Plan vorgelegt, der von einer großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Münsterkirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von Architekturkritikern und auch von einem großen Teil der Bürgerschaft unterstützt wurde. Und doch brach angesichts der Modernität der Architektur ein Sturm der Entrüstung los, der den ersten Bürgerentscheid der jüngeren Ulmer Geschichte auslöste, bei dem jedoch das Quorum nicht erreicht wurde. Zum Glück, denn das Stadthaus ist heute aus dem Ulmer Stadtbild und dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Es ist Bürgerhaus, Ausstellungsort und Veranstaltungsforum.“ 

    Karla Nieraad, die Leiterin des Stadthauses, sagte: „Es ist ein großes Privileg, in diesem Haus arbeiten zu dürfen. Die Architektur ist tägliche Inspiration für die Beschäftigten und hoffentlich auch für die jährlich rund 200.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.“

    „Das Stadthaus ist eines meiner herausragendsten Bauwerke. Zusammen mit dem Münsterplatz hat es einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem gestalterischen Oeuvre“, beschrieb es der weltberühmte Architekt Richard Meier, der sich für das markante weiße Bauwerk auf dem Ulmer Münsterplatz verantwortlich zeichnet. Der bekannte deutsche Kunstkritiker Gottfried Knapp hat das Stadthaus charmant als „Zimmer mit Aussicht“ tituliert: „Zu feiern ist der Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei Bauten von Weltrang. Denn was ist das Stadthaus anderes als ein phantastisch schönes ‚Zimmer mit Aussicht‘“.

    „Die Schaffung und Positionierung des Stadthauses in Ulm ist eine große stadtbaukünstlerische Leistung und zugleich der krönende Abschluss eines über hundertjährigen Bemühens um die Neugestaltung des Münsterplatzes. Es ist nicht nur ein Bauwerk von hoher künstlerischer Qualität, sondern es bekräftigt und erhöht durch seine Formensprache und seine architektonischen Bezüge die Bedeutung des mächtigen, altehrwürdigen Münsters. Das Stadthaus ist daher aus wissenschaftlichen, künstlerischen und heimatgeschichtlichen Gründen ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung nach Paragraf 12 des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes“, so schreibt das Landesamt für Denkmalpflege zusammenfassend in seiner Begründung des Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung.

    Hintergrundinformationen:
    Zu Kulturdenkmalen von besonderer Bedeutung zählen beispielsweise Denkmale von überörtlicher Bedeutung, wenn sie zum Kulturbereich des Landes besondere Beziehungen aufweisen oder national wertvolles Kulturgut sind. Informationen sind hier abrufbar: www.denkmalpflege-bw.de

  • Abteilung 8
    29.01.2019
    Historisches Warenarchiv der Firma WMF Group steht nun unter Denkmalschutz
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreicht CEO Dr. Volker Lixfeld Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg

    Sie sind bekannt: Kochtöpfe, Pfannen, Kochmesser, Bestecke und andere praktische Gegenstände der Geislinger Firma WMF Group. WMF hat im Laufe ihrer mehr als 160-jährigen Geschichte noch viele andere Dinge hergestellt. Hierzu gehören beispielsweise Vasen, Leuchter, Schmuck oder Zierfiguren, die in Handarbeit angefertigt wurden. Von diesen und weiteren Gegenständen zeugt das historische Warenarchiv der WMF, in dem sich mehr als 11.000 Stücke aus der industriellen und kunsthandwerklichen Produktion von der Firmengründung im Jahr 1853 bis heute befinden. Darunter sind zahlreiche Unikate in Form von Versuchsstücken, Modellen und Prototypen. „Das historische Warenarchiv der WMF ist ein einzigartiges Dokument der Firmengeschichte einer der traditionsreichsten Firmen des Landes“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer in Geislingen. 

    Reimer überreichte heute in Geislingen Dr. Volker Lixfeld, CEO der WMF Group, feierlich eine Urkunde zur Eintragung des historischen Warenarchivs der WMF als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg. Der Schutz des historischen Warenarchivs wurde möglich durch eine jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und der WMF Group bei der Erfassung der Objekte in einer Datenbank. 

    Wie Regierungspräsident Wolfgang Reimer in seinem Grußwort betonte, ist „das Projekt der Inventarisierung des historischen Warenarchivs der WMF geradezu mustergültig für ein Public Private Partnership, also eine Kooperation von öffentlicher und der privater Hand“. 

    Auch Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter der baden-württembergischen Denkmalpflege, zeigte sich zufrieden, dass es gelungen ist, das historische Warenarchiv der WMF unter Schutz zu stellen: „Die Denkmalpflege bemüht sich seit langem neben Schlössern, Kirchen oder Bürgerhäusern auch die Zeugnisse der Industriegeschichte unseres Landes zu erhalten. Sich dabei jedoch nur auf die Firmengebäude zu beschränken, wäre viel zu kurz gegriffen. Schließlich gibt nichts so viel Aufschluss über ein Unternehmen wie ihre Produkte“.

    „Wir sind sehr stolz auf die traditionsreiche Geschichte unseres Unternehmens, die den Grundstein für unseren heutigen Erfolg legt. Es ist mir daher ein ganz besonderes Anliegen, unsere Schätze aus der Vergangenheit zu bewahren und zugänglich zu machen. Dafür danke ich auch der Denkmalpflege und dem Regierungspräsidium für die gute Zusammenarbeit zum Schutz des Vermächtnisses der WMF“, bedankte sich Dr. Volker Lixfeld bei den Anwesenden. 

    Hintergrundinformationen:

    Zu Kulturdenkmalen von besonderer Bedeutung zählen beispielsweise Denkmale von überörtlicher Bedeutung, wenn sie zum Kulturbereich des Landes besondere Beziehungen aufweisen oder national wertvolles Kulturgut sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.denkmalpflege-bw.de sowie unter https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/viewFile/46096/39558

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen
    urchführung der Restarbeiten an der Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 28. Januar 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat ab Mai 2018 auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen lassen. Dadurch wird die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs erhöht.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist die Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen derzeit noch gesperrt. Ab Montag, 28. Januar 2019, gegen 9:30 Uhr werden die noch ausstehenden Restarbeiten durchgeführt. Dabei werden die Schutzplanken montiert und, sofern es die Witterung zulässt, die Straßenmarkierung aufgebracht.

    Für die Restarbeiten muss die Fahrbahn im Baustellenbereich auf einen Fahrstreifen verengt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Aufgrund der halbseitigen Verkehrsführung kann es zu kurzen Beeinträchtigungen und Staus kommen.

    Vorbehaltlich der Witterung sollen die Arbeiten bis Freitag, 01. Februar 2019 abgeschlossen sein.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    Bauarbeiten B 464 Böblingen Hulb (Landkreis Böblingen) / Sanierung der K 1077 Überführung
    Vollsperrung für wenige Stunden notwendig

    Am kommenden Montag, 28 Januar 2019, beginnen die abschließenden Arbeiten am Fahrzeugrückhaltesystem (Schutzplanke) der Kreisstraße K 1077. An beiden Brückenköpfen werden rechts und links der Fahrbahn Schutzplanken aufgestellt. Die Arbeiten werden in drei Abschnitten unter Beibehaltung eines Fahrstreifens je Fahrtrichtung durchgeführt. Lediglich beim Errichten der Schutzplanken in Fahrtrichtung Böblingen vor der Brücke wird es bei den Arbeiten im Bereich der Dreiecksinsel zu einer kurzzeitigen, etwa zwei- bis dreistündigen Vollsperrung der Ausfahrt von der B 464 von Renningen in Richtung Böblingen kommen. Die Vollsperrung ist vom Verlauf der Arbeiten abhängig. Sie wird jedoch keinesfalls am Montag stattfinden. 

    Die Fahrtrichtungen Ehningen und Dagersheim (Schickardstraße) bleiben erhalten. In Fahrtrichtung Böblingen wird über die Anschlussstelle Dagersheim und die Schickardstraße eine Umleitung eingerichtet. Im westlichen Bereich von Böblingen finden parallel weitere Maßnahmen statt. Die Straßenbauverwaltung des Landes steht in engem Kontakt mit dem Landratsamt Böblingen und der Stadt Böblingen, um die ufrechterhaltung des Verkehrs weitestgehend zu gewährleisten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    24.01.2019
    Bauarbeiten B 39 Schemmelsbergtunnel zwischen Heilbronn und Weinsberg (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Sonntag, 3. Februar bis voraussichtlich Sonntag, 3. März 2019

    ​Nachdem wesentliche Vorbereitungs- und Wartungsarbeiten am Schemmelsbergtunnel umgesetzt wurden und der Erweiterungsbau des Tunnelbetriebsgebäudes gut vorangekommen ist, kann mit der Erneuerung von sicherheitsrelevanten Komponenten der Tunneltechnik begonnen werden. Hierfür sind Arbeiten innerhalb des Betriebsgebäudes (Technikräume oberhalb des Ostportals) sowie Arbeiten innerhalb der bestehenden Tunnelröhre notwendig. Außerdem sind Arbeiten in den sogenannten Tunnelvorfeldern im Bereich vor dem Ost- und dem Westportal notwendig. Die nun anstehenden Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 39 zwischen Heilbronn und Weinsberg ausgeführt werden.

    Ab Sonntag, 3. Februar 2019, 18 Uhr, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit den technischen, sicherheitsrelevanten Arbeiten. Voraussichtlich können die Arbeiten bis zum 3. März 2019, 24 Uhr, abgeschlossen werden.

    Nach Abschluss dieser voraussichtlich vierwöchigen Vollsperrung müssen die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit weiteren leichten Verkehrsbehinderungen rechnen. Für den Rückbau des Schutzgerüstes über der B 39 ist eine eintägige Vollsperrung an einem Wochenende notwendig. Alle diesen Arbeiten werden noch vor der Bundesgartenschau Heilbronn am 17. April 2019 beendet.

    Für den Zeitraum der geplanten Vollsperrung von 3. Februar bis 3. März 2019 steht den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eine bereits erprobe Umleitungsstrecke zur Verfügung.

    Dabei werden die Verkehrsteilnehmer der B 39 von Heilbronn kommend kurz vor dem Tunnel an der Anschlussstelle auf die L 1101 in Richtung Erlenbach ausgeleitet und an der ersten Kreuzung in Erlenbach auf die K 2126 und dann über die L 1036 zurück auf die B 39 geführt. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Öhringen unterwegs ist, werden kurz vor der Kreuzung mit der L 1036 über die K 2005 durch Gellmersbach und Eberstadt geführt. Ein Linksabbiegen von der K 2126 auf die L 1036 wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Hintergrund ist, dass während der Tunnelvollsperrung unter anderem die Ampelsteuerung angepasst wird, um den Verkehrsabfluss effizienter zu gestalten.

    Die Verkehrsteilnehmer, die von Ellhofen kommend in Richtung Heilbronn unterwegs sind, werden kurz vor dem Tunnel auf die L 1036 ausgeleitet, über die K 2126 auf die L 1101 und schließlich zurück auf die B 39 in Richtung Heilbronn geführt.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die vom Bund als Straßenbaulastträger getragen werden, belaufen sich auf etwa 4,5 Millionen Euro. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch das Land Baden Württemberg.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    24.01.2019
    Stadthaus Ulm wird zum 25 jährigen Jubiläum in das Denkmalbuch des Landes eingetragen
    Feierliche Übergabe der Urkunde zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Am Donnerstag, 31. Januar 2019, kommen der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf und der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser ins Stadthaus nach Ulm, um die Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch an Oberbürgermeister Gunter Czisch zu übergeben. Damit ist das Stadthaus wie sein Nachbar, das Ulmer Münster, nun ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und somit ein wichtiger Teil des Kulturguts in Baden-Württemberg.

    Zur feierlichen Urkundenübergabe sind Sie herzlich eingeladen. Kommen Sie am

    Donnerstag, 31. Januar 2019, um 15:00 Uhr
    in das Stadthaus Ulm
    Ausstellungsbereich, Ebene 3
    Münsterplatz 50, 89073 Ulm

    Um Anmeldung bis 30. Januar 2019 wird gebeten an: stadthaus@ulm.de

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sonja Hettich
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 1
    24.01.2019
    Kleiderannahme in der LEA Ellwangen zieht Bilanz
    Überwältigende Spendenbereitschaft aus Ellwangen und Umgebung

    ​Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen – genauso wie das Engagement der Ehrenamtlichen. Seit nunmehr zwei Jahren können Bürgerinnen und Bürger ihre Kleiderspenden direkt in der LEA Ellwangen abgeben. Der Verkauf des ehemaligen WOHA-Kaufhauses in der Ellwanger Innenstadt hatte diesen Umzug notwendig gemacht.

    Die Zahlen, die von Gabriele Gauermann und Pascal Haug von der Ehrenamtskoordination der Caritas beim heutigen Pressetermin präsentiert wurden, waren erstaunlich. 580 Arbeitsstunden haben die insgesamt fünf Personen im Jahr 2018 an insgesamt 52 Einsatztagen in der Kleiderannahme der Halle 72 erbracht. Dies entspricht nahezu 30 Prozent einer Vollzeitstelle. Gabriele Gauermann hat dieses Angebot in der LEA von Anfang an mit aufgebaut. „Natürlich war es beileibe kein Selbstläufer, den sehr gut etablierten Standort WOHA gegen eine Halle in der LEA einzutauschen“, so Gauermann. Aber der Erfolg gebe den Organisatoren Recht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist erfreut und dankbar über dieses besondere Engagement des Ehrenamtes. Das Land muss neben Unterbringung und Verpflegung auch für die Bekleidung der Asylsuchenden sorgen. „Durch die Kleiderspenden spart das Land Baden-Württemberg nicht nur viel Geld. Die Vielfalt an Kleidung, die mit den vielen Spenden eingeht, könnten wir als Land niemals sicherstellen“, erläuterte LEA-Leiter Berthold Weiß. Darüber hinaus sei es sehr beeindruckend, über welch langen Zeitraum nicht nur das Ehrenamt, sondern auch die hohe Spendenbereitschaft der Ellwanger Bevölkerung anhalte.

    Jeden Donnerstag besteht die Möglichkeit, Kleiderspenden direkt in der LEA abzugeben. An manchen Tagen, so die Ehrenamtlichen, sei es fast schon eine Karawane, die den Weg vom Südtor zur Halle 72 findet. „Dann bleibt fast keine Zeit mehr, die Kleiderspenden zu sortieren“, so Gauermann. Zumindest die Grobsortierung in Frauen-, Männer- und Kinderkleider wird ebenfalls von den Ehrenamtlichen vorgenommen, bevor die Kleider dann in der Kleiderkammer zur Abgabe an die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA vorbereitet werden.

    Die Kleiderannahme der LEA arbeitet auch eng mit Tonis Ladencafé, einer Einrichtung in Trägerschaft der Konrad-Biesalski-Schule zusammen. So werden Spenden, die in der LEA nicht gebraucht werden, gegen Waren eingetauscht, für die das Ladencafé keine Verwendung habe.

    Die Kleiderannahme in der LEA Ellwangen ist jeden Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Entgegengenommen werden saubere und gebrauchsfertige Kleidungsstücke und Schuhe für Männer, Frauen und Kinder in allen Größen. Besondere Nachfrage besteht immer nach Schuhen und Koffern. Bestehen besondere Bedarfe nach Spielzeug oder anderen Gegenständen, weist die LEA über die lokalen Medien darauf hin.

  • Abteilung 4
    23.01.2019
    A 6 – Ausbau zwischen Weinsberg und Bretzfeld - Öffentliche Informationsveranstaltung vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

    Im Vorfeld zum Planfeststellungsverfahren stellt das Regierungspräsidium Stuttgart allen betroffenen Anliegern, Landwirten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Pressevertretern die aktuellen Pläne für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn A 6 im Planungsabschnitt „Weinsberg - Bretzfeld“ (A 6-1) vor. 

    Zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung lädt das Regierungspräsidium Stuttgart ein 

    am Dienstag, 5. Februar 2019, um 18:30 Uhr
    in der Hildthalle
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg 

    Wie bereits bei den Abschnitten A 6-2, A 6-3 und A 6-4 stellt das A6-Team die Planung, sowie den weiteren Verfahrensablaufs der Öffentlichkeit nochmals vor. Im Anschluss wird das A6-Team für Fragen zur Verfügung stehen.

    Im Rahmen des folgenden Planfeststellungsverfahrens werden die gesamten Planunterlagen dann öffentlich ausgelegt und es besteht die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen bzw. Einwendungen vorzubringen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über die Veröffentlichung der Veranstaltung in Ihrem Medium.

  • Abteilung 8
    22.01.2019
    Historisches Warenarchiv der Firma WMF wird in das Denkmalbuch des Landes eingetragen
    eierliche Übergabe der Urkunde zum Kulturdenkmal

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    am 29. Januar 2019 kommen der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf nach Geislingen, um der Firmenleitung der WMF feierlich eine Urkunde zur Eintragung des Historischen Warenarchivs der WMF als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg zu überreichen. 

    Wir laden Sie herzlich zu dieser Übergabe ein. Kommen Sie am

    29. Januar, um 09:00 Uhr
    zum Tor 1 der Firma WMF Group GmbH
    Eberhardstr. 35, 73312 Geislingen

    Um Anmeldung bis 28. Januar 2019 wird gebeten an: EMailpressestelle@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 8
    22.01.2019
    Archäologische Denkmalpflege - Rettungsgrabungen im Baugebiet beim Neubau eines Pflegeheims in Bad Buchau (Landkreis Biberach)
    Baumaßnahmen und Rettungsgrabung kommen gleichermaßen gut voran
     Bekannte prähistorische Fundstellen im Umfeld der Bauvorhaben, Plan: LAD, A. Kalkowski

    Ende November 2018 begann das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im Bereich des geplanten Pflegeheims „Haus Irmengardis“ in Bad Buchau eine Rettungsgrabung. Im Rahmen einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag, 22. Januar 2019, stellten Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege sowie die Geschäftsführung des Gesundheitszentrums Federsee den Pressevertretern die Planungen zu den Bauprojekten „Haus Irmengardis“ und „Lina-Hähnle-Haus“ sowie die damit verbundenen archäologischen Arbeiten vor:

    „Die Region um den heutigen Ort Bad Buchau ist eine Gegend, in der Menschen schon seit vielen Jahrtausenden gerne gelebt haben. Im Bereich der Federseeklinik sind mehrere Siedlungen und Bohlenwege bekannt, die bis zu 6000 Jahre alt sind (Abb. 1). Das Landesamt für Denkmalpflege hat die Aufgabe, prähistorische Siedlungsreste zu schützen und, wo dies nicht möglich ist, auszugraben und zu dokumentieren. Unsere Rettungsgrabung ist in die laufende Baustelle eingebunden und wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Bauherr und den Baufirmen. Wir freuen uns über die gute und konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung durch den Bauherrn und die Baufirma und bedanken uns für den offenen Austausch vor Ort“, sagte Dr. Renate Ebersbach, Leiterin des Fachgebietes Feuchtbodenarchäologie am LAD, am heutigen Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Bad Buchau.

    Walter Hummler, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums, schilderte den Bauverlauf der drei Neubauprojekte: „Wir kommen bei allen drei Projekten sehr gut voran. Für den Gesundheitsstandort Bad Buchau bedeuten die Planungen wegweisende Meilensteine. Wir wollen ein mehr an Lebensqualität und die Weiterentwicklung des Angebots im Gesundheitssektor schaffen. Für die Region sind diese Bauprojekte enorm wichtig. Aus diesem Grund freut es mich, dass die Archäologie die Dringlichkeit versteht und eine zügige Abwicklung anstrebt. Wir sind glücklich darüber, dass wir dazu beitragen können, die prähistorische Bedeutung Bad Buchaus überregional bekannt zu machen. Es ist eine faszinierende Vorstellung dass schon vor 6000 Jahren Menschen am gleichen Ort lebten, an dem heute unsere Reha-Patienten und Hotelgäste von ihren Liegen auf den Park blicken.“ 

    Zur Bedeutung der archäologischen Funde erläuterte Ebersbach: „Im September wurden bei Vorarbeiten zur Baugrube (Kanalumlegung) Reste des bekannten bronzezeitlichen Bohlenweges angetroffen und baubegleitend dokumentiert und geborgen (Abb. 2). In der Baugrube konnten bereits bronzezeitliche Funde und massive Bauelemente, z.B. Pfähle freigelegt und geborgen werden. Diese zeigen Ähnlichkeit mit den Befestigungen der bronzezeitlichen „Siedlung Forschner“ (15./16. Jhd. v. Chr.) im Ried südöstlich von Bad Buchau (Abb. 3). Bisher ist noch unklar, aus welcher Zeit die Hölzer in der Baugrube stammen. Möglicherweise kann hier beobachtet werden, wie ein prähistorischer Bohlenweg über das Moor an die zu erwartende Siedlung auf der Insel angebunden wurde. Die Archäologen arbeiten daran, diese Fragen durch die Rettungsgrabung zu klären.“ 

    Zum aktuellen Zeitpunkt laufen verschiedenste Maßnahmen rund um die eigentlichen Bauprojekte parallel. Walter Hummler erläuterte: „Als Bauherr ist das Gesundheitszentrum Federsee nicht nur für die neuen Gebäude verantwortlich. Erkennbare Summen aus den Millioneninvestitionen gehen auch an den Naturschutz und die Archäologie. Die dazugehörigen Maßnahmen, wie z.B. Renaturierung des Bachlaufs im Kurpark und die Rettungsgrabungen finden neben den Tiefbauarbeiten für die Gebäude gleichzeitig statt. Dass die Projekte während dem laufenden Betrieb von Rehaklinik und Therme umgesetzt werden, ist eine besondere Leistung, die wir gemeinsam mit unseren Kunden meistern“.

    Hintergrund

    In den Mooren Oberschwabens gehören fünf prähistorische Siedlungen zum UNESCO Weltkulturerbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, darunter auch die „Siedlung Forschner“. Die ehemalige Insel Bad Buchau war seit der Jungsteinzeit ein beliebter Siedlungsplatz. Das Baugebiet liegt in einem Bereich mit feucht erhaltenen prähistorischen Siedlungsresten. In der näheren Umgebung sind bereits sechs jungsteinzeitliche Siedlungen aus dem 4. Und 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt und teilweise ausgegraben. Mehrere prähistorische Bohlenwege ziehen sich vom Festland zur ehemaligen Insel Bad Buchau, die von der Steinzeit bis in die Eisenzeit datieren. Von Beginn der Planungen an bestand der Verdacht, dass im Bereich des geplanten Neubaus „Haus Irmengardis“ weitere bedeutende prähistorische Reste zutage treten könnten. Deshalb wurden im Vorfeld der Baumaßnahmen archäologische Rettungsgrabungen geplant.
    Bei Vorerkundungen im April 2018 wurden im südlichen Teilbereich der geplanten Baugrube prähistorische Funde und massive, bearbeitete Hölzer gefunden. Im nördlichen Bereich kamen keine archäologischen Funde zutage, dieser Teil konnte deshalb direkt für den weiteren Bau freigegeben werden, während im südlichen Teil eine Rettungsgrabung notwendig wurde. Die bisherigen Geländearbeiten wurden in enger Zusammenarbeit mit der Moorbadklinik, der Stadt Bad Buchau und den beteiligten Baufirmen durchgeführt. Um die Baumaßnahmen innerhalb des Zeitplans voranzubringen, wird die Rettungsgrabung möglichst in den laufenden Baubetrieb integriert. Alle Beteiligten sind bemüht, dieses Bauprojekt möglichst rasch zu verwirklichen und gemeinsam vor Ort optimale Lösungen zu finden.


    Bohlenwegreste im Abwasserkanal, Datierung 1514-1388 v. Chr., Foto: LAD, W. Hohl


    Blick in die Baugrube mit Pfählungen für das Gebäude und prähistorischen Holzresten. Zu erkennen sind rechtwinklig liegende Hölzer und ein massiver, angespitzter Pfahl (Pfeil). Foto: LAD, W. Hohl

  • Abteilung
    21.01.2019
    In eigener Sache - Stefanie Paprotka verstärkt Team der Pressestelle im Regierungspräsidium

    Stefanie Paprotka verstärkt seit Mitte des Monats das Team der Pressestelle des Regierungspräsidiums. Die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin ist als Pressesprecherin Nachfolgerin von Katja Lumpp, die in die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau wechselt. Zum Presseteam gehören außerdem die Pressereferentinnen Désirée Bodesheim und Sonja Hettich sowie Melin Güler, Assistentin in der Pressestelle.

    Pressekontakte hatte Stefanie Paprotka bereits in vorherigen Funktionen als Pressereferentin beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie bei der IHK Region Stuttgart. Stefanie Paprotka hat Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und war nach ihrem Studium in verschiedenen Presseabteilungen in der freien Wirtschaft tätig.

  • Abteilung 5
    18.01.2019
    Revitalisierung eines Nebenarms des Kochers bei Gaildorf durch den Landesbetrieb Gewässer

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt den verlandeten Kochernebenarm auf Höhe des Wertstoffzentrums der Stadt Gaildorf im Rahmen der Gewässerunterhaltung auszubaggern. Der rund 100 m lange Nebenarm liegt in Fließrichtung gesehen rechts des Kochers. Er soll wieder an den Kocher angebunden und mit Flusswasser durchströmt werden. So kann er als Laichplatz und Kinderstube für viele Fischarten dienen und zur Artenvielfalt sowie zur Wiederbelebung der Fauna im gesamten Gewässersystem Kocher beitragen.

    Das Grundstück befindet sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Der Landesbetrieb wird angelandeten Boden und Sand in Eigenregie mit einem Bagger abtragen. Die Böschungen werden wechselseitig mal flach mal steil hergestellt. Die neue Gewässersohle wird variabel gestaltet (von eng zu breit und umgekehrt) mit Flach- und Tiefwasserbereichen (Gumpen). Die Ufer des wieder hergestellten Seitengewässers werden in unterschiedlichen Höhen modelliert, um eine hohe Standortvielfalt zu erreichen. 

    Das Vorhaben wurde vom Landesbetrieb Gewässer bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung mit dem örtlichen Fischereiverein Gaildorf als Strukturmaßnahme vorgeschlagen und erläutert. Der Fischereiverein begrüßt die Maßnahme. Auch das Landratsamt Schwäbisch Hall sieht die Maßnahme naturschutzfachlich als sinnvoll an und stimmte dem Vorhaben zu. 

    Der Baubeginn ist ab Dienstag, 22. Januar 2019, vorgesehen und wird drei bis vier Wochen dauern.

  • Abteilung 1
    17.01.2019
    Kleiderannahme in der LEA Ellwangen zieht Jahresbilanz
    Presseeinladung für Donnerstag, 24. Januar 2019, 15:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit nunmehr fast zwei Jahren können Bürgerinnen und Bürger ihre Kleiderspenden direkt in der LEA Ellwangen abgeben. Der Verkauf des ehemaligen WOHA-Kaufhauses in der Ellwanger Innenstadt hatte diesen Umzug notwendig gemacht. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen – genauso wie das Engagement der Ehrenamtlichen.

    Wie sich dies ganz konkret darstellt, wollen wir Ihnen anhand der Jahresbilanz 2018 im Rahmen eines Pressegesprächs präsentieren. Die Veranstaltung findet direkt in der Kleiderannahme in Halle 72 statt. Neben Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart nehmen auch Ehrenamtliche und die Ehrenamtskoordination der Caritas Ostwürttemberg daran teil.

    Wir laden Sie herzlich ein am

    Donnerstag, 24. Januar 2019 um 15:00 Uhr zur
    LEA Ellwangen, Georg-Elser-Straße 2, 73479 Ellwangen

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sonja Hettich
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 2
    16.01.2019
    Stuttgart 21: Regierungspräsidium Stuttgart führt Anhörung zu Planänderungen im Planfeststellungsabschnitt 1.3b „Gäubahnführung“ durch

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen auf Veranlassung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) die ergänzende Anhörung zu den Planänderungen im Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.3b „Gäubahnführung“ eingeleitet.

    Der PFA 1.3b umfasst die Anbindung der Gäubahntrasse über die Rohrer Kurve und den Flughafen Stuttgart an die bereits genehmigte Neubaustrecke auf den Fildern (PFA 1.3a). Die Bahn hat im laufenden Anhörungsverfahren unter Berücksichtigung der eingegangenen Äußerungen und Stellungnahmen ihre Antragsunterlagen für den Abschnitt 1.3b überarbeitet und mehrere Planänderungen vorgesehen. Diese Änderungen zielen insbesondere auf die Verschiebung des sogenannten Bodenlagers Oberaichen um rund 100 Meter in südliche Richtung sowie auf den Bereich der Einschleifung (Anbindung) zur sogenannten „Station 3. Gleis“, einer neuen Station für Regional- und Fernverkehr am Flughafen. Dort soll nach den geänderten Plänen der Rück- und Neubau der Tunnelblöcke unter Vollsperrung des S-Bahn-Tunnels beim Flughafen und der Station Terminal erfolgen. Entsprechende verkehrliche Ersatzkonzepte sind von der Deutschen Bahn vorgesehen.

    Darüber hinaus wurde die Bauweise im Bereich der geplanten Flughafenkurve geändert. Die A 8 und die Neubaustrecke sollen nach den überarbeiteten Plänen bergmännisch unterfahren werden. Zudem wurden die Schall- und Erschütterungsgutachten auf der Basis geänderter Zugzahlen überarbeitet und die entsprechenden Schutzmaßnahmen angepasst.

    Die geänderten Planunterlagen werden  von 28. Januar bis 27. Februar 2019 in den Kommunen Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern, Sindelfingen und Schechingen öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 27. März 2019 haben betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den geänderten Plänen zu äußern. Nähere Einzelheiten hierzu werden noch rechtzeitig vor Planauslage vorab in den amtlichen Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen öffentlich bekannt gemacht.

    Hinweis: Die überarbeiteten Planunterlagen können ab Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter www.rp-stuttgart.de (Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren) eingesehen werden.

  • Abteilung 7
    16.01.2019
    Fachtag Prävention „stark und positiv erziehen und bilden“ am 16. Januar 2019 im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd
    Regierungspräsident Reimer: „Schule hat in Kooperation mit dem Elternhaus die zentrale Aufgabe, in Kindern und Jugendlichen Stärken zu entdecken und sie bestmöglich in der Entfaltung ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltete heute (16. Januar 2019) den Fach- und Informationstag „stark und positiv erziehen und bilden“ im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd. Der Fachtag mit dem besonderen Fokus auf die positive Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus zielte darauf ab, die Themen Prävention und Gesundheitsförderung in den Schulen nachhaltig zu verankern, einen Austausch anzuregen und konkrete Beratungs- und Fortbildungsangebote der Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart vorzustellen.
    Regierungspräsident Reimer unterstützt das Konzept und betont: „Schule hat in Kooperation mit dem Elternhaus die zentrale Aufgabe, in Kindern und Jugendlichen Stärken zu entdecken und sie bestmöglich in der Entfaltung ihrer Entwicklung zu unterstützen.“ 

    Das Angebot richtete sich an Lehrkräfte für Prävention und Lehrkräfte, die sich im Themenfeld Prävention und Gesundheitsförderung an ihrer Schule engagieren. Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Fachtag teil.

    „Die von den Schulen ernannten Lehrkräfte für Prävention haben eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Vorbeugungsmaßnahmen an der Schule zu koordinieren und deren Wirksamkeit zu verbessern“, betonte Abteilungspräsidentin Claudia Rugart.

    Die Lehrkräfte für Prävention sammeln Informationsmaterialien zu Prävention und Gesundheitsförderung und geben sie innerhalb ihrer Schule weiter, bei Bedarf vermitteln sie Kontaktadressen beratender Einrichtungen und arbeiten mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums in regionalen Arbeitskreisen zusammen.

    Nach der Begrüßung durch Jens-Peter Schuller, Schulleiter an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, BSZ Schwäbisch Gmünd, lenkte Susanne Kugler, Referatsleiterin am Regierungspräsidium Stuttgart den Blick auf die Ziele der Erziehungsgemeinschaft von Eltern und Lehrkräften.

    Im Anschluss, umrahmt von der Schülerband des Schulzentrums, stimmten die Moderatoren auf das Thema Gelingensbedingungen einer guten Beziehung zwischen Elternhaus und Schule ein. Nach einem fachlichen Austausch zu schulnahen und überregionalen Beratungs- und Fortbildungsangeboten konnten sich die Teilnehmenden in der Mittagspause an Informationsständen von inner- und außerschulischen Kooperationspartner über deren Angebote für Schulen informieren und Kontakte knüpfen. Am Nachmittag erhielten die Lehrkräfte Gelegenheit, einen von sieben zur Auswahl stehenden Workshops zu besuchen, um sich beispielhaft ein konkretes Bild zu machen, wie Elternarbeit an Schulen verstärkt und durch Präventions- und Gesundheitsförderung vorangetrieben werden kann. 

    Dr. Philip Streit, klinischer Gesundheitspsychologe in Graz war Hauptreferent dieses Fachtags. Er betonte, dass Eltern, Lehrkräfte sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auch bei problematischen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen souverän und wertschätzend sein sollten. Grundlage hierbei ist die Haltung, Stärken zu entdecken und deeskalierend zu kommunizieren. Mit der Zusammenführung der beiden Konzepte „Neue Autorität“ und „Positive Psychologie“, welche Dr. Philip Streit in seinem Vortrag darlegte, gelingt es auch in spannungsreichen Erziehungssituationen tragfähige Beziehungen aufzubauen und ruhig und beharrlich zu bleiben, statt sich in Machtkämpfe hineinziehen zu lassen.

  • Abteilung 4
    15.01.2019
    Jahresbilanz Straßenbau 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich besonders, dass wir im vergangenen Jahr unsere Anstrengungen in Richtung nachhaltige Mobilität verstärken konnten.“
    Investitionen in den Erhalt, Unterhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur von rund 560 Millionen Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangenen Jahr 2018 rund 560 Millionen Euro für den Unterhalt, Erhalt und den Ausbau der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und für Lärmschutzmaßnahmen an Straßen im Regierungsbezirk umgesetzt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Ich freue mich besonders, dass wir im vergangenen Jahr unsere Anstrengungen in Richtung nachhaltige Mobilität verstärken konnten. Außerdem ist es der Straßenbauverwaltung bei gleichbleibend hoher Qualität der Aufgabenerfüllung gelungen, erneut Rekordumsätze im Bereich der Investitionen im Bundesfern- und Landesstraßenbau zu erzielen.“

    Im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen, einschließlich des ÖPP Projektes im Zuge der A6, Wiesloch/Rauenberg - AK Weinsberg) investierte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart im vergangenen Jahr rund 500 Millionen Euro. Der hohe Zuwachs gegenüber 2017 geht größtenteils auf eine einmalige Anschubfinanzierung im Rahmen des ÖPP Projektes an der A6 zurück und stellt damit einen Sondereffekt in der Bilanz des Jahres 2018 dar. Allerdings sind die Ausgaben im Bundesfernstraßenbau auch ohne diesen Sondereffekt um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und damit außerordentlich hoch. Mit diesem Geld wurden unter anderem rund 65 Autobahnkilometer sowie 12 Brücken und Tunnel im Zuge von Autobahnen und Bundesstraßen saniert, sowie 11 Brücken neu gebaut. Die Neubaumaßnahme B 10 Süßen – Gingen-Ost konnte für den Verkehr freigegeben werden.

    63 Millionen Euro hat die Landesregierung für den Bau und die Erhaltung von Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart bereitgestellt. Davon konnten neben zahlreichen Fahrbahndeckenerneuerung auch einige Ortsumgehungen finanziert werden. Hervorzuheben ist hier der Tunnel Darmsheim im Zuge der L 1182, der 2018 für den Verkehr freigegeben wurde. Mit Baukosten in Höhe von 45,6 Mio Euro stellt er im Bereich der Landesstraßen ein besonderes Großprojekt dar.

    Trotz der Rekordumsätze in den Straßenerhalt und –ausbau ist auch das Ziel der Stärkung von nachhaltiger Mobilität im Jahr 2018 noch mehr in den Fokus gerückt. Eine Verstärkung der Personalkapazitäten ermöglichte Fortschritte in der Umsetzung der Maßnahmen des RadNETZ BW. Weitere Radwege aus dem Bundes- und Landesbauprogramm wurden gebaut und die Vorplanung für den Radschnellweg Heilbronn – Bad Wimpfen konnte aufgenommen werden. Die Realisierung dieses Radschnellweges, ein Pilotprojekt des Landes, erfolgt im Rahmen des Mobilitätspaktes Heilbronn, der einen verkehrsträgerübergreifenden Ansatz zur Sicherstellung der Mobilität in dem wirtschaftsstarken Raum darstellt.
    Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass im vergangenen Jahr für Machbarkeitsstudien von Radschnellwegen bereits knapp 110.000 Euro Fördermittel an die Stadt- und Landkreise ausbezahlt werden konnten.

    Eine weitere wichtige Aufgabe des Regierungspräsidiums Stuttgart ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur. Neben der Förderung des kommunalen Straßenbaus, des Rad- und Fußverkehrs und des ÖPNV, hat sich das Regierungspräsidium im Jahr 2018 besonders mit dem neu geschaffenen kommunalen Sanierungsfonds Brücken beschäftigt. Dieser wurde von der Landesregierung zunächst mit einer Laufzeit bis 2019 aufgelegt und unterstützt die Stadt- und Landkreise sowie die Gemeinden dabei, ihre in die Jahre gekommenen Brücken zu sanieren. Zunehmende Belastungen und die Alterungsprozesse haben auch bei den Bauwerken der Landkreise, Städte und Gemeinden sichtbare Spuren hinterlassen. Im Regierungspräsidium Stuttgart gingen zu diesem neu aufgelegten Programm im vergangenen Jahr rund 70 Anträge ein, die auf ihre Fördermöglichkeit hin geprüft werden mussten. 14 Anträge von Landkreisen und 37 Anträge von Gemeinden konnten im Regierungsbezirk Stuttgart im Jahr 2018 zur Bewilligung in den Sanierungsfonds aufgenommen werden.
    Der Rückgang in der Förderung des kommunalen Straßenbaus begründet sich darin, dass nicht in gleichem Maße wie bisher förderfähige Straßenbauprojekte durch die Kommunen umgesetzt werden. 

    Ausgaben 2018 und Ausblick 2019

    Hintergrundinformationen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    14.01.2019
    Archäologische Grabungen anlässlich der aktuellen Bautätigkeiten des Gesundheitszentrums Federsee in Bad Buchau

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Das Gesundheitszentrum Federsee realisiert aktuell drei Bauprojekte für die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes in Bad Buchau. Es handelt sich um einen neuen Thermeneingang, ein Pflegeheim und eine Seniorenwohnanlage. Die Baumaßnahmen finden in einem in vorgeschichtlicher Zeit (4.000 – 400 v. Chr.) besiedelten Bereich statt. Deshalb führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hier eine baubegleitende Rettungsgrabung durch.
     
    Über die laufenden Projekte und die ersten Ergebnisse der Ausgrabung informieren sie das Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Federsee anlässlich eines Pressetermins.
     
    Kommen Sie am
     
    Dienstag, 22. Januar, um 11 Uhr
    ins Gesundheitszentrum Federsee,
    Am Kurpark 1
    Schöttle Stube im Café-Restaurant „Badstube“
    88422 Bad Buchau
     
    Sie erhalten Daten und Fakten zu den Gesamtprojekten, Informationen zum Bauverlauf sowie interessante Einblicke von Seiten der Archäologie. Im Anschluss an das Gespräch ist der Besuch der laufenden Ausgrabungen möglich.
     
    Für Informationen stehen Ihnen beim Pressegespräch gerne zur Verfügung:
     
    • Herr Walter Hummler, Geschäftsführer Gesundheitszentrum Federsee
    • Herr Guido Klaiber, Leiter Energie- und Gebäudemanagement
    • Frau Dr. Renate Ebersbach, Leiterin Fachgebiet Feuchtbodenarchäologie, LAD
    • Frau Dr. Julia Goldhammer, Fachreferentin für Feuchtbodenarchäologie, LAD
    • Herr Wolfgang Hohl, Grabungstechniker, örtlicher Grabungsleiter, LAD
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Bitte geben Sie bis 18.01.2019 eine Rückmeldung an das Gesundheitszentrum Federsee per E-Mail unter s.schreiber@gzf.de
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    14.01.2019
    Baumfällarbeiten im Zuge der L 1025 zwischen Berlichingen und Jagsthausen ab Dienstag, 15. Januar 2019
    Vollsperrung der Landesstraße ab Dienstag, 15. Januar, 8 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 18. Januar 2019, 18 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig und kann witterungsbedingt nun kurzfristig umgesetzt werden.

    Ab Dienstag, 15. Januar 2019, 08:00 Uhr wird die Vollsperrung aktiviert. Aus Sicherheitsgründen ist der benannte Streckenabschnitt dann für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Dazu zählt auch der Geh- und Radweg entlang der Jagst.

    Die Umleitungsstrecke verläuft in beiden Fahrtrichtungen zwischen Berlichingen und Jagsthausen über  die K 2321, K 2018, K 2328 und L 1050 und wir vor Ort ausgeschildet sein.

    Bei geeigneter Witterung wird die Strecke voraussichtlich ab Freitag, 18. Januar 2019, 18:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    14.01.2019
    Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt Gehölzpflegearbeiten am Kocher bei Abtsgmünd-Christhäuser durch
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Montag, 21. Januar 2019

    ​Gehölzpflegemaßnahmen am Kocher auf Höhe Abtsgmünd-Christgären (Ostalbkreis)  durch. Die Gehölzpflegemaßnahmen sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit am Kocher-Jagst-Radweg zu gewährleisten.

    Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, wird am Montag, 21. Januar 2019, mit den Arbeiten begonnen.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt und dauern etwa eine Woche.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie der angrenzende Radweg in dieser Zeit nicht betreten werden. Das Regierungspräsidium bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation

    Der Kocher gehört ab Einmündung des Schlierbaches in Hüttlingen zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landebetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    10.01.2019
    Gehölzentfernungsarbeiten im Verlauf der B 297 in Göppingen-Faurndau
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Dienstag, 15. Januar 2019 - Einengung der Fahrbahn mit Ampelregelung im Zeitraum von Montag, 21. Januar bis Donnerstag, 28. Februar 2019

    ​Das Regierungspräsidium teilt  mit, dass ab Dienstag, 15. Januar 2019, im Bereich der Bahnbrücke im Verlauf der B 297 in Göppingen-Faurndau, Gehölzrodungsarbeiten stattfinden.  Hierbei handelt es sich um vorbereitende Arbeiten für den Neubau der Brücke über die Bahn im Zuge der B 297 in Faurndau.

    Das bestehende Bauwerk muss aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und dem daraus resultierenden schlechten Zustand neu gebaut werden. Die eigentlichen Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Bahnbrücke  beginnen voraussichtlich mit Kanalbauarbeiten in der Filsstraße im April 2019.

    Zwischen Montag,  21. Januar 2019, und  Donnerstag, 28. Februar 2019, kommt es tageweise zu Verkehrseinschränkungen. Aufgrund der Arbeiten ist es notwendig die Fahrbahnen der Stuttgarter Straße, der Lehlestraße / Salamanderstraße, der Filsstraße und „Im Teich“ vereinzelt einzuengen. Zeitweise muss der Verkehr durch eine Ampelanlage geregelt werden.

    Die Arbeiten müssen in Abhängigkeit der Witterung durchgeführt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    09.01.2019
    Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung 2019 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Aufwind bei den Kommunalfinanzen hält an. Die Kommunen schreiben derzeit fast durchgängig „schwarze Zahlen“. Etat-Überschüsse sollten zur Schuldenbegrenzung und Aufstockung der Finanzpolster genutzt werden.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat - wie bereits in den Vorjahren - die Eckdaten der Haushaltsplanung 2019 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart erhoben und ausgewertet.

    „Der Aufwind bei den Kommunalfinanzen hält an. Die Finanzlage der Kommunen hat sich fast durchgängig weiter spürbar gefestigt und präsentiert sich aktuell so solide und stabil, wie dies seit der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht der Fall war. Selbst Kommunen, die bislang eher finanzschwach waren, schreiben derzeit „schwarze Zahlen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Die kommunale Etatplanung für 2019 zeige eine beachtliche Verstetigung und Verbesserung der Ertragskraft. Trotz deutlicher Ausgabensteigerungen könnte infolge der Rekordsteuereinnahmen aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums ein Gesamtergebnis dargestellt werden, das den Vorjahresbetrag weit übertreffe und den Kommunen zusätzliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume verschaffe. Kassenkredite zur Liquiditätssicherung würden – anders als in manch anderen Bundesländern – hierzulande weiterhin nicht benötigt.

    „Die insgesamt gute Haushaltslage der Kommunen ist sehr erfreulich, da gesunde Finanzen ein unverzichtbarer Eckpfeiler für ein geordnetes Gemeinwesen und ein ungemein wichtiger Standortfaktor sind“, hob der Stuttgarter Regierungspräsident nach der Auswertung der Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung des Jahres 2019 hervor.

    „Um die Kommunalfinanzen nachhaltig auf einem tragfähigen Niveau zu etablieren, ist es gerade in den aktuell guten Zeiten immens wichtig, dass die Kommunen ihre Etats robust und zukunftsfähig machen, indem sie ihre verantwortungsbewusste und stabilitätsorientierte Finanzpolitik konsequent weiterführen“, betonte Reimer. Am besten gelinge dies „durch eine fortlaufende strukturelle Etatkonsolidierung mit kontinuierlicher Aufgaben- und Ausgabenüberprüfung, einer strikten Schuldenbegrenzung bzw. -reduzierung und einer bestmöglichen weiteren Aufstockung der liquiden Mittel“, so der Regierungspräsident.

    Weitere Informationen
    Die kommunale Haushaltsplanung 2019 steht unter einem guten Stern. Die Städte und Gemeinden profitieren nach wie vor von der ungewöhnlich langen konjunkturellen Wachstumsphase. Obwohl die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren Herbstgutachten prognostizieren, dass der Aufschwung an Fahrt verlieren wird, ist die Stimmung bei den Kommunen dank der merklichen Steuerzuwächse weiterhin gut. Einmal mehr zeigt sich, dass die Finanzkraft der Kommunen ganz wesentlich auf der Wirtschaftskraft der Unternehmen gründet. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sprudeln und erreichen momentan einen neuen Höchststand. Obwohl die Ausgaben für das Jahr 2019 wiederum überdurchschnittliche Zuwächse aufweisen, gelingt es fast allen Kommunen, ihre Haushalte im Jahr 2019 nicht nur auf dem bereits bislang respektablen Niveau zu halten, sondern nochmals merklich zu verbessern. Somit können auch 2019 – nahezu flächendeckend - aus dem laufenden Geschäftsbetrieb beachtliche Überschüsse erwirtschaftet werden. Als dynamischer Wachstumsträger erweist sich einmal mehr vor allem das Gewerbesteueraufkommen, aber auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer haben zuletzt nochmals zugelegt. Gestützt wird die gute Ertragslage der Kommunalhaushalte - neben dem hohen Steueraufkommen - flankierend jedoch auch durch die erneut angestiegenen Leistungen aus dem kommunalen Finanzausgleich und verschiedenen Zuweisungen und Kostenbeteiligungen des Bundes und des Landes, etwa bei der Kindergartenförderung und der Kleinkindbetreuung, dem Pakt für Integration, der Digitalisierung an Schulen oder dem Breitbandausbau. Die aktuelle Haushaltssituation der Kommunen basiert damit auf robusten Eckpfeilern. Die nachhaltige Etaterholung in den letzten Jahren ist freilich in dieser Ausprägung nur möglich geworden, weil die Kommunen - neben den kräftigen Zuwächsen bei den Steuereinnahmen – während und nach der Finanzkrise in den Jahren ab 2008 einen effektiven Konsolidierungsprozess eingeleitet und in den Folgejahren nachhaltig fortgesetzt haben. Die allermeisten Kommunen konnten so nicht nur eine ausgewogene Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen, sondern sogar Überschüsse im konsumtiven Bereich zur Investitionsfinanzierung generieren. Dies ist bemerkenswert, angesichts der spürbaren Ausgabensteigerungen, vor allem beim Personalaufwand, insbesondere für die Kita-Betreuung, ebenso bei den Sozialleistungen, den Umlagen sowie den Energiekosten. Dagegen wird die Ausgabenseite durch das anhaltend historisch niedrige Zinsniveau sowie den leicht verminderten Gewerbesteuerumlagesatz etwas entlastet.

    Ein Vergleich der Ertragskraft des laufenden Geschäftsbetriebs auf der Basis der Eckdaten 2019 mit denen der Vorjahre zeigt eine progressive Wachstumskurve. Insgesamt erwirtschaften die Kommunen im Jahr 2019 ein dickes Plus. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb kann 2019 ein positiver Finanzierungssaldo als Netto-Investitionsrate („Freie Spitze“) von insgesamt 516,8 Mio. € generiert werden; in den Jahren 2018 und 2017 lag der Vergleichswert bei 406,3 Mio. € bzw. 222,2 Mio. €. Dies führt zu einem respektablen Zuwachs gegenüber 2018 um +27,2 %. Vom konsumtiven Gesamtüberschuss 2019 entfallen 186,5 Mio. € (2018: 96,7 Mio. €) auf die 38 Großen Kreisstädte, 221,0 Mio. € (2018: 239,6 Mio. €) auf die beiden Stadtkreise und 109,3 Mio. € (2018: 70,0 Mio. €) auf die 11 Landkreise. Allerdings reichen die prognostizierten Überschüsse im konsumtiven Bereich nicht aus, um den bei vielen Kommunen vorhandenen Investitionsstau zu beseitigen und den Investitionsbedarf allein mit Eigenmitteln zu stemmen. Größere Projekte sind momentan – trotz der rekordverdächtigen Einnahmesituation - vielfach nur zulasten einer Ausweitung der Verschuldung finanzierbar. Einen realen Schuldenabbau kann 2019 nur die Minorität der Kommunen realisieren.

    Durchschnittliche Haushalts-Eckdaten 2019
    Die Eckdaten 2019 stellen sich durchschnittlich wie folgt dar (in Klammern stehen die Vergleichszahlen 2018):

    Große Kreisstädte

    Zuführung zum VmH: +153  €/Ew. (+102 €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +122  €/Ew. (+  64 €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 459  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019: 418  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 515  €/Ew.

    Stadtkreise

    Zuführungsrate zum VmH: +293  €/Ew. (+327  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +291  €/Ew. (+320  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 55  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019:  7  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 38  €/Ew.

    Landkreise

    Zuführungsrate zum VmH: +47  €/Ew.  (+36  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +32  €/Ew. (+21  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 167  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019: 152  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 167  €/Ew.

    Bei den Großen Kreisstädten zeigen sich flächendeckend spürbare Stabilisierungstendenzen. Die Leistungskraft des Verwaltungshaushalts bzw. des laufenden Geschäftsbetriebs ist 2019 deutlich ausgeprägter und robuster als bislang. Das ordentliche Vorjahresniveau wird 2019 - trotz des deutlichen Ausgabenanstiegs - bei weitem übertroffen. Die damit erlangten finanzwirtschaftlichen Handlungsspielräume setzen zwar zusätzliche Investitionsimpulse frei, welche indes nicht ausreichen, um den dringenden Investitionsbedarf schultern zu können, insbesondere für den (weiteren) Ausbau der Kleinkindbetreuung und den Ganztagesschulbetrieb, die Schulsanierung, den Wohnungsbau sowie die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Deshalb soll der Schuldenstand im Jahr 2019 durchschnittlich um +23,2 % (2018: +18,7 %) ausgeweitet werden. Immerhin sind neun Städte in der Lage, im Jahr 2019 Schulden abzubauen. Die Zielmarke des Vorjahres wird insgesamt sogar leicht (-5,5 %) unterschritten.

    Die Stadtkreise Stuttgart und Heilbronn verfügen aktuell über ein stabiles und tragfähiges Budgetfundament. Dank sprudelnder Steuereinnahmen und FAG-Leistungen ist die Ertragskraft des konsumtiven Bereichs recht hoch und die Liquiditätssituation gut. Die spürbaren Ausgabenzuwächse einschließlich der Abschreibungen können durch Mehreinnahmen voll abgedeckt werden. Darüber hinaus erwirtschaften beide Stadtkreise im konsumtiven Bereich beträchtliche Finanzierungsüberschüsse, die für die Investitionsfinanzierung zur Verfügung stehen. Keine Duplizität besteht indes hinsichtlich der Entwicklung der Verschuldung. Während Stuttgart im Kernhaushalt seit dem Jahresende 2018 komplett schuldenfrei ist, und auch 2019 keine neuen Kredite aufnehmen wird, plant Heilbronn nach dem jahrelangen Schuldenabbau im Jahr 2019 nun wieder eine Neuverschuldung, um zahlreiche, vordringliche Investitionsprojekte finanzieren zu können.

    Solide Verhältnisse auf auskömmlichem Niveau weisen momentan die Landkreise aus. Zwar steigt die Ausgabenseite erneut signifikant an; vor allem die Kosten für die soziale Sicherung und der Personalaufwand weisen merkliche Steigerungsraten aus. Getragen und finanziert werden die Etats durch (weitere) Zuwächse beim Kreisumlageaufkommen, den FAG-Leistungen, der Grunderwerbsteuer sowie durch die Flüchtlingskostenerstattung des Landes und diverser Kostenübernahmen durch den Bund im Sozialbereich. Obwohl Kreishaushalte in ihrer Struktur deutlich weniger elastisch sind, weil sie überwiegend von kaum disponiblen Faktoren (ÖPNV-, Sozial-, Jugendhilfe- und Personalaufwand) geprägt sind, gelingt es den Landkreisen im Jahr 2019, die Einnahmen und Ausgaben in der Balance zu halten und darüber hinaus auch noch mehr als nur eine „schwarze Null“ zu erwirtschaften. Infolge der anhaltend günstigen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaftswachstum, Steuerkraftzuwächse) hat sich der positive Saldo 2019 gegenüber dem Vorjahreswert nahezu verdoppelt. Positiv wirkt sich die angestiegene Steuerkraft der Gemeinden und Städte aus. Sechs Landkreise haben deshalb den Kreisumlagehebesatz für 2019 reduziert; vier Landkreise haben den Vorjahres-Hebesatz unverändert belassen. Lediglich der Landkreis Heidenheim hat infolge der notwendigen Klinikfinanzierung eine leichte Erhöhung beschlossen. Der durchschnittliche Kreisumlagehebesatz weist eine weiter fallende Tendenz auf und beträgt 2019 nur noch 31,53 v.H. Demgegenüber lag er 2018 noch bei 32,02 v.H.; 2017 bei 32,89 v.H.; 2016 bei 33,74 v.H. und 2015 bei 34,2 %. Allen 11 Landkreisen gelingt es im Jahr 2019, aus dem laufenden Geschäftsbetrieb einen positiven Finanzierungssaldo auszuweisen. Nach Abzug der Tilgungsausgaben können die 11 Landkreise auch eine positive Netto-Investitionsrate darstellen. Leicht nach oben bewegen wird sich der durchschnittliche Schuldenstand, weil sechs Landkreise infolge des hohen Investitionsbedarfs eine Ausweitung der Verschuldung planen.

    Eine positive Netto-Investitionsrate weisen im Regierungsbezirk Stuttgart im Jahr 2019  34 Große Kreisstädte, die 11 Landkreise und beide Stadtkreise aus. 2018 konnten 31 Große Kreisstädte im konsumtiven Bereich einen Eigenbeitrag für die Investitionsfinanzierung erwirtschaften, ebenso wie neun Landkreise und die beiden Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart. Demgegenüber erwarten 2019 vier Große Kreisstädte (Fellbach, Giengen an der Brenz, Kornwestheim, Sindelfingen) eine negative Netto-Investitionsrate. Der Haushaltsausgleich kann von diesen vier Städten gleichwohl durch den Rückgriff auf hohe Rücklagenpolster und liquide Mittel ordnungsgemäß bewerkstelligt werden. Die Ertragskraft der laufenden Verwaltungstätigkeit ist derzeit gut und hat mit dem Rekordergebnis 2019 den historischen Höchststand erreicht.

    Infolge der sukzessiven Etaterholung in den letzten Jahren konnten die Kommunen dem Investitionsstau entgegenwirken und die Investitionstätigkeit forcieren. 2019 wird der investive Expansionskurs nun energisch weitergeführt. Schwerpunkte sind Investitionen für den weiteren Kita-Ausbau, für Schulsanierungsmaßnahmen und für den sozialen Wohnungsbau. Die Binnenkonjunktur wird dadurch kräftig angekurbelt. Nach dem kontinuierlichen Schuldenabbau in den vergangenen Jahren ist jetzt im Jahr 2019 bei den Großen Kreisstädten eine Ausweitung der Verschuldung um durchschnittlich +23,2 % (2018: +18,7 %) vorgesehen. Entgegen der generellen Entwicklung haben jedoch neun Städte 2019 einen Schuldenabbau geplant (Eislingen/Fils, Esslingen, Fellbach, Giengen an der Brenz, Kirchheim u.T., Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd, Vaihingen/Enz, Weinstadt). Über einen schuldenfreien Kernhaushalt verfügen zum Jahresbeginn 2019 die sieben Großen Kreisstädte Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Filderstadt, Kornwestheim, Neckarsulm, Sindelfingen und Winnenden. Eine blütenweiße Schuldenweste, komplett ohne Kredite im Kernhaushalt, weist aktuell auch der Stadtkreis Stuttgart auf. Bei den 11 Landkreisen ergibt sich – insgesamt betrachtet – ein Anstieg der Verschuldung um +9,8 %. Während der Schuldenstand im Jahr 2019 bei sechs Landkreisen ansteigen wird, werden vier Landkreise (Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall) die Verschuldung abbauen. 

  • Abteilung 4
    09.01.2019
    Baumfällarbeiten entlang der L 1025 zwischen Berlichingen und Jagsthausen (Hohenlohekreis) sind abgesagt
    Neuer Termin voraussichtlich ab Dienstag, 15. Januar 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig. Witterungsbedingt können die Arbeiten nicht wie geplant beginnen. Die Vollsperrung tritt somit heute nicht in Kraft und wird voraussichtlich erst ab Dienstag, 15. Januar 2019 eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter wwww.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    09.01.2019
    Vollsperrung der L 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen von Montag, 14. Januar bis Samstag, 24. August 2019

    ​Die Bauarbeiten zur Verlegung der Landesstraße 1250 schreiten planmäßig voran. Mit Beginn des Kalenderjahres 2019 hat die Hauptbauphase 2 der Baumaßnahme „L 1250 Verlegung bei Wendlingen“ begonnen. In dieser Bauphase werden die Ingenieurbauwerke östlich der Bahntrasse Nürtingen-Wendlingen hergestellt. Dazu gehören der Neubau von bis zu 11 Meter hohen und 200 Meter langen Stützwänden, sowie die Fertigstellung der Brücke über das Gleis. Hierzu werden in den kommenden Monaten rund 15.000 m³ Erd- und Felsmaterial ausgehoben und abtransportiert sowie ca. 400 Tonnen Betonstahl und 3.500 m³ Beton für die Herstellung der neuen Bauwerke benötigt.

    Aufgrund der beengten Platzverhältnisse muss die bestehende Landesstraße 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen für den Neubau dieser Bauwerke von Montag, 14. Januar  bis Samstag, 24. August 2019 für 32 Wochen voll gesperrt werden. Für den Zeitraum der Vollsperrung ist eine regionale Umleitungsstrecke eingerichtet. Diese verläuft von Oberboihingen nach Nürtingen-Zizishausen und im weiteren Verlauf über die K 1219 zurück nach Wendlingen. Der überregionale Verkehr wird bereits frühzeitig angehalten die B 313 zu benutzen.

    Für die durch die Vollsperrung der Landesstraße 1250 betroffenen Buslinien 184 und 196 gibt es angepasste Fahrpläne.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Umleitungsübersicht (pdf, 737 KB)

  • Abteilung 4
    08.01.2019
    L 1025 Baumfällarbeiten entlang des Steilhanges zwischen Berlichingen und Jagsthausen (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung der Landesstraße ab Mittwoch, 9. Januar bis voraussichtlich Dienstag, 15. Januar 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig und kann witterungsbedingt nun kurzfristig umgesetzt werden.
    Ab Mittwoch, 9. Januar 2019, 18:00 Uhr wird die Vollsperrung aktiviert. Aus Sicherheitsgründen ist der benannte Streckenabschnitt dann für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Dazu zählt auch der Geh- und Radweg entlang der Jagst. Die Umleitungsstrecke verläuft in beiden Fahrtrichtungen zwischen Berlichingen und Jagsthausen über die K 2321, K 2018, K 2328 und L 1050 und wir vor Ort ausgeschildet sein. 

    Voraussichtlich ab Dienstagabend, 15. Januar 2019 wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    07.01.2019
    Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart plant durch lokale Maßnahmen Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Jagst zwischen Ellwangen und Schönau
    Beginn voraussichtlich Mitte Januar 2019

    ​In dem rund drei Kilometer langen Flussabschnitt zwischen Ellwangen -Kettenschmiede und Schönau plant der Landesbetrieb Gewässer, die Gewässerstruktur der Jagst durch verschiedene lokale Maßnahmen zu verbessern. Hierzu zählen das Einbringen von Störsteinen, der Einbau von Kiesinseln und Kiesbänken, der Einbau von Niedrigwasserbuhnen und von Raubäumen.

    Alle Maßnahmen zielen darauf ab, das Flussbett wieder lebhafter zu gestalten. Durch die unterschiedlichen Strukturen werden flache und tiefe Bereiche, Bereiche mit großer und mit fast keiner Strömung und eine kiesige Gewässersohle entstehen. Dies sind wichtige Standortbedingungen für Fische und andere Flussbewohner. Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart hat im Rahmen des „Aktionsprogramms Jagst“ zur Wiederbelebung und Wiederherstellung der Artenvielfalt bereits schon viele ähnliche Strukturen in der Jagst erfolgreich hergestellt.

    Bei einer gemeinsamen Jagstbegehung zusammen mit dem Landratsamt Ostalbkreis, der Fischerei, dem Naturschutz und dem Artenschutz wurden diese Strukturmaßnahmen vorgeschlagen und erörtert. Das Ergebnis der Begehung fand bei allen Interessensvertretern große Zustimmung.

    Die Bauausführung ist von Mitte Januar 2019 bis Ende Februar 2019 vorgesehen, sofern die Wasserstände der Jagst es zulassen.

  • Abteilung 1
    04.01.2019
    Sternsinger besuchten zum zweiten Mal die LEA Ellwangen
     Sternsinger besuchten am 3. Januar 2019 zum zweiten Mal die LEA Ellwangen (Quelle: RPS)

    Gestern (3. Januar 2019) war es wieder soweit: Kinder mit ihren Eltern, Jugendliche und Beschäftigte der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen warteten gespannt auf die Sternsinger. Bis zum Dreikönigstag ziehen die Heiligen drei Könige begleitet von Sternträgern durch die Kommunen, um Spenden für Bildungsprojekte in aller Welt zu sammeln. „Wir wiederholen damit einen Besuch der Ellwanger Sternsinger aus dem Vorjahr und hoffen, dass dies eine Tradition wird“, erklärte der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß. 

    Acht junge Erwachsene betretend an diesem kalten Donnerstagnachmittag singend den gut gefüllten Raum. Das Weihrauchfass ist ebenso dabei wie der goldene Stern, welcher den 3 Königen aus der Bibel den Weg zur Krippe gewiesen hatte. „Freue Dich, Welt“, „Jubilate“ oder auch der Klassiker „Mögen Deine Wege“ erklingen 4-stimmig vor den staunenden Gesichtern. Ist es doch guter Brauch, dass soziale Einrichtungen in der Stadt regelmäßig von den Sternsingern besucht werden. Auch für Amelie Matzik, die bei der Caritas Ostwürttemberg beschäftigte Leiterin der Kinderbetreuung, ist dieser Besuch eine ganz wichtige Ergänzung der pädagogischen Arbeit. „Unsere Kinder bekommen nicht nur diese wunderbaren Lieder vorgetragen, sondern erfahren die Solidarität der deutschen Bürger ganz praktisch“, so Matzik. Sie hatte mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Besuch vorbereitet und den Sängerinnen und Sängern Gebäck und warme Getränke serviert. 

    Der Auftritt in der LEA Ellwangen stand am Anfang einer kleinen Tournee, welche an diesem Tag noch in zahlreiche Häuser führen und sicher bis weit nach 21 Uhr andauern würde, wie die Sternsinger gut gelaunt mitteilten. Einige von ihnen sind bereits seit der Aussendung am Neujahrstag unterwegs und haben extra für diesen Dienst Urlaub genommen. 



  • Abteilung 9
    04.01.2019
    Fortbildungen für den Rettungsdienst und Krankentransport beim Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart
    Regierungspräsident Reimer: „Der Infektionsschutz ist für diese Berufsgruppe elementar und unterliegt spezifischen Anforderungen. Ich freue mich, dass diese Kurse 2018 in das umfangreiche Fortbildungsangebot aufgenommen wurden.“
     Teilnehmer*innen der Fortbildung im September 2018 (Quelle: RPS)

    Zusätzlich zu seinem regelmäßigen Fortbildungsangebot hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart erstmals im Jahr 2018 zweitägige Fortbildungen zum „Infektionsschutz im Rettungsdienst und Krankentransport“ angeboten. „Der Infektionsschutz ist für diese Berufsgruppe elementar und unterliegt spezifischen Anforderungen. Ich freue mich, dass diese Kurse 2018 in das umfangreiche Fortbildungsangebot aufgenommen wurden“, betonte Regierungspräsident Reimer.

    Den Schutz vor Infektionen im Rettungsdienst thematisiert das Landesgesundheitsamt seit jeher in seiner dreiwöchigen Desinfektoren-Ausbildung, welche mit einer staatlichen Abschlussprüfung endet. An dieser nehmen verschiedene Berufsgruppen teil, z. B. aus Gesundheitsämtern, aus der Gebäudereinigung und aus dem Rettungsdienst. Dieser Kurs vermittelt umfassende Hygienemaßnahmen, welche bei der Reinigung und Desinfektion beispielsweise von Flächen und Textilien zu berücksichtigen sind - so auch beim Reinigen und Desinfizieren einer Liege und eines Rettungswagens. Die jeweils 40 Plätze pro Kurs waren sehr gefragt. Die lange Warteliste bestätigte den Bedarf, so dass dieses Angebot auch künftig fortgeführt wird. Der neue Kurs ergänzt das bisherige Angebot und hilft, das wichtige Thema zu vertiefen. 

    Die Basis für den Infektionsschutz ist der richtige Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Daher steht das korrekte Anziehen und Ausziehen der Schutzhandschuhe, Schutzanzüge und Schutzbrille im Focus des neuen Angebots. Die Umkleideübungen wurden im vergangenen Kurs begeistert angenommen. Auch der anschauliche Unterricht am Rettungswagen fand großen Anklang. Das Deutsche Rote Kreuz stellte dafür jeweils einen Einsatzwagen zur Verfügung. 

    Abgerundet wird die praxisnahe Fortbildung mit umfangreichem Wissen zur Gefährdungsbeurteilung, zum Hygieneplan, zur hygienischen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie mit der Frage: „Wie gebe ich das Wissen meinen Kolleginnen und Kollegen weiter?“ 

    Nähere Informationen zu den Kursen „Infektionsschutz im Rettungsdienst und Krankentransport“ erhalten Sie unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/veranstaltungen/Hygiene/Seiten/Hygiene_Rettungsdienst.aspx 



  • Abteilung 1
    03.01.2019
    Katastrophenschutzübungen im Land sind der Realität stets einen Schritt voraus
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Im Ernstfall können wir uns auf die Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten vor Ort sowie auf die administrativen Stäbe der Behörden im Hintergrund verlassen.“
     "Heißer Süden" (14. Oktober 2017) Hubschrauber entnimmt zum Löschen Wasser aus einem See (Quelle: RPS)

    Die Katastrophenschutzübungen unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart sind der Realität stets einen Schritt voraus. Die Übungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die vorgehaltenen Einsatzpläne im Regierungspräsidium den ständig wachsenden Herausforderungen der Gefahrenabwehr standhalten.

    „In Krisenlagen, egal ob real oder zu Übungszwecken, funktioniert das Zusammenspiel der vielen Akteure innerhalb der besonderen Organisationsstruktur unseres Verwaltungsstabes stets zügig, zielgerichtet und auf hohem Niveau. Im Ernstfall können wir uns auf die Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten vor Ort sowie auf die administrativen Stäbe der Behörden im Hintergrund verlassen“, betont Regierungspräsident Reimer. Naturkatastrophen und außergewöhnliche Schadensereignisse können das Leben oder die Gesundheit zahlreicher Menschen oder Tiere, die Umwelt, erhebliche Sachwerte oder die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung in ungewöhnlichem Maße gefährden oder schädigen. Das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Katastrophenschutzbehörde überwacht daher kontinuierlich, welche Katastrophengefahren in ihrem Bezirk drohen, stellt die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren und der Katastrophenschutzdienste sicher und überwacht Schadensereignisse, um die unverzügliche Unterstützung und Intervention durch die Katastrophenschutzbehörden zu gewährleisten. 

    Herbst 2017 - Eine langanhaltende Hitzeperiode mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius fordert die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen. Gesundheitliche Probleme von Menschen und Tieren, Wasserknappheit, Stromausfälle, Vegetationsbrände und Unfälle mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind die Folge. Rund 2.500 Einsatzkräfte aus dem ganzen Land bekämpfen die Schadenslage. Zum Glück handelt es sich bei dem hier beschriebenen Szenario nur um den „Heißen Süden 2017“, die bisher größte Katastrophenschutzübung des Landes. Großflächige Waldbrände bringen die Einsatzkräfte aufgrund der extremen Witterungen schnell an die eigenen Leistungsgrenzen und machen eher ungewöhnliche Hilfe erforderlich. In solchen Ausnahmesituationen können die Katastrophenschutzbehörden im Rahmen der Amtshilfe und zivil-militärischen Zusammenarbeit auch auf Ressourcen der Polizei sowie der Bundeswehr zurückreifen und Unterstützung bei der Brandbekämpfung aus der Luft anfordern. In Baden-Württemberg wurde diese Form der Waldbrandbekämpfung erstmals wieder beim „Heißen Süden“ angewandt. Und das ohne zu ahnen, was der Sommer im Folgejahr bringen sollte. 

    Sommer 2018 - Plötzlich sind die Feuerwehren bundesweit tatsächlich gefordert. Der Sommer ist außergewöhnlich warm, trocken und sonnig. Die gemessenen Rekordtemperaturen sind vielerorts mitursächlich für zahlreiche Waldbrände in ganz Deutschland. Wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen, wird unbürokratisch auf Unterstützung zurückgegriffen. Am Boden erhalten die Feuerwehren Unterstützung durch Wasserwerfer der Polizei und Räumpanzer der Bundeswehr, auch Hubschrauber der Luftwaffe sind an vielen Schadenstellen eine wichtige Maßnahme zur Brandbekämpfung. Die Bundeswehr verfügt hierzu über Löschwasserbehälter, welche an Militär- oder Polizeihubschrauber angehängt werden können und mit welchen auch aus kleineren Gewässern bis zu 5000 Liter Wasser entnommen werden kann, um Brände aus der Luft zu bekämpfen und die Ausbreitung von schwer kontrollierbaren Waldbränden einzudämmen. Allein bis August ist die Bundeswehr nach eigenen Angaben bundesweit bei 11 Waldbrandlagen mit über 150 geflogenen Löscheinsätzen beteiligt und hat dabei eine Löschwassermenge von etwa 800.000 Litern abgelassen. 

    Herbst 2018 - Der Verwaltungsstab am Regierungspräsidium in Stuttgart plant und übt im Rahmen der bundesweiten Katastrophenschutz- und Krisenmanagementübung LÜKEX18 die notwendigen Schritte bei einer über die Verwaltungsgrenzen hinausreichenden Brennstoffmangellage in Süddeutschland. Aufgrund der fiktiven, langanhaltend extremen Wetterbedingungen mit Temperaturen bis zu -25 °C sinken die Füllstände der Gasspeicher. Industriekunden sind von der Reduzierung und Abschaltung der Gaszufuhr betroffen, vereinzelt auch Kraftwerke, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Lebensmittelindustrie. Infolgedessen ist in der Übungslage auch die Bevölkerung an vielen Schnittstellen betroffen. Der Verwaltungsstab führt eine Lageübersicht für den Bezirk, versorgt die Bevölkerung mit wichtigen Informationen, stellt die Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicher und koordiniert den bezirksweiten Einsatz der Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes an zahlreichen durch die Mangellage verursachten Brennpunkten im Bezirk. 

    Regierungspräsident Wolfang Reimer betont die Wichtigkeit eines zuständigkeitsübergreifende Vorgehens: „Katastrophen machen keinen Halt an Grenzen und Zuständigkeiten. Sie kommen schnell, überraschend und oft mit verheerenden Ausmaßen. Das kooperative Agieren der Katastrophenschutzdienste und -behörden in solchen Schadenslagen trägt einem sicheren und lebenswerten Leben hier in unserem Lande bei.“ 

    Ebenfalls Herbst 2018 - Im Oktober und November dann der Ernstfall: Die langanhaltende Trockenheit verursacht auch in Teilen Baden-Württembergs sinkende Grundwasserspiegel, Wasserknappheit im Schwarzwald sind die Folge. Durch den niedrigen Pegel auf dem Rhein - die Wasserstandsmarken am Rhein fallen im Oktober unter die Tiefpunkte der letzten 35 Jahre - kommt es zeitweise auch zu Lieferengpässen bei Mineralölprodukten und Kohle, denn die Schifffahrt kann nur noch einen kleinen Teil der vorhandenen Ladekapazität bedienen. Alternative Lieferwege sind kostenintensiv, das macht sich auch am Kraftstoffpreis bemerkbar. Kurzzeitige Lieferausfälle beim ÖPNV im Regierungsbezirk Stuttgart rufen die zuständigen Katastrophenschutzbehörden auf den Plan. Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit des Bevölkerungsschutzes beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Lagezentrum am Innenministerium die Entwicklungen verstärkt zu beobachten. Da Ende Oktober mit einer Entspannung nicht zu rechnen ist geben die Behörden u.a. 70.000 Tonnen Benzin und 150.000 Tonnen Diesel aus der Reserve des Bundes frei und stellen diese dem Markt zur Verfügung, um eine Grundstabilität der Kraftstoffversorgung sicherzustellen. Eine Entspannung der Gesamtlage zeichnet sich erst mit einsetzenden Regenfällen im Dezember ab. Auch die Behördenleitung des Regierungspräsidiums Stuttgart ist sich sicher: „Die bei unseren Übungen stets aktualisierten und optimierten Arbeitsabläufe decken sich mit der Realität im Regierungsbezirk und halten dieser stets stand. Die Lage im Herbst hat uns erneut gezeigt, dass das Zusammenspiel der operativen Kräfte vor Ort sowie der administrativen Landes- und Bundesbehörden entscheidend ist.“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Gefährdungslage befindet sich auch in Baden-Württemberg im Wandel. Die Einheiten des Katastrophenschutzes sehen sich zunehmend anderen Gefahrenlagen gegenüber als noch vor einigen Jahren. Klimawandel und gesellschaftliche Umbrüche fordern ein Umdenken. Daher werden auch 2019 wieder Katastrophenschutzübungen stattfinden, welche die Einsatzfähigkeit und Planungen der Katastrophenschutzdienste und -behörden auf den Prüfstand stellen. Denn nur durch regelmäßige Überprüfung, Erprobung und fortlaufende Anpassung bleibt der etablierte Standard auch zukunftsfähig.


    Mitarbeiter*innen des RPS während der LÜKEX 2018 (Quelle: RPS)

  • Abteilung 3
    02.01.2019
    „Grüne Berufe“ voll im Trend: Bildungswege in der Agrarwirtschaft
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Große Vielfalt und gute berufliche Perspektiven in den interessanten, aber auch anspruchsvollen Grünen Berufen“

    ​Was sind eigentlich „Grüne Berufe“ und was hat das Regierungspräsidium damit zu tun?  Immerhin 1300 der insgesamt 4000 Menschen in Baden Württemberg, die derzeit einen dieser Berufe erlernen, werden vom Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Stelle betreut.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in insgesamt 14 Berufen junge Menschen auf ihrem Weg in einen interessanten, aber auch anspruchsvollen Beruf  begleiten dürfen“, freut sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Zu den 14 „Grünen Berufen“ zählen: Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Milchtechnologe/-technologin, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Pflanzentechnologe/ -technologin, Revierjäger/in, Tierwirt/in, Winzer/in. „Allein diese Aufzählung zeigt schon, dass die Vielfalt bei den Grünen Berufen sehr groß ist und dass interessierte Jugendliche hier den für sie passenden Ausbildungsberuf finden können“, ist sich Reimer sicher.

    Was macht diese Berufe so interessant? Es ist eine Mischung aus Wissen über Pflanzen, Tieren und Technik, Naturverbundenheit sowie praktischer Tätigkeit. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Berufe verantwortungsvolle und zuverlässige Menschen brauchen, um die Herausforderungen zu meistern“, betont der Regierungspräsident. „Das durchgängige Bildungssystem der „Grünen Berufe“ – von der Basisausbildung bis zum Studium an der Hochschule oder Universität – bieten eine vielseitige berufliche Perspektive “ so Regierungspräsident Reimer abschließend.

    Weitere Informationen

    Die Ausbildung in den „Grünen Berufen“ beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Praktische Inhalte, die nicht durch den Ausbildungsbetrieb vermittelt werden können, werden in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt.

    Zahlenmäßige Schwerpunkte in der beruflichen Bildung, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart verantwortlich ist, sind die Ausbildungsberufe „Gärtner/in und „Landwirt/in“. Nahezu 2000 junge Menschen werden momentan in den baden-württembergischen Gartenbaubetrieben und rund 900 in landwirtschaftlichen Betrieben ausgebildet. Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen aus Familien ohne einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb für eine Ausbildung zum Landwirt. Spätere Tätigkeitsfelder für die jungen Menschen sind z.B. landtechnische Unternehmen, Betriebshelfer, Betriebe der Pflanzen- oder Tierzucht.

    Der Weg über eine duale Ausbildung in den Agrarbereich ist gerade auch bei ausländischen Auszubildenden beliebt - vor allem beim Ausbildungsberuf Gärtner/in. Laut einer Mitteilung des statistischen Landesamts Baden-Württemberg vom 21. August 2017 hat sich die Zahl der ausländischen Auszubildenden an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2016 insgesamt in allen Ausbildungsberufen um 8,8 % erhöht.

    Neu in der Reihe der „Grünen Berufe“ ist die Ausbildung zum Pflanzentechnologen - ein attraktiver Ausbildungsberuf, den es erst seit August 2013 gibt. In diesem Beruf arbeiten die Menschen zielgerichtet auf Versuchsfeldern und im Gewächshaus. Im Labor werden Pflanzen auf chemische Inhaltsstoffe oder bestimmte Erbanlagen untersucht. Die Ausbildung erfolgt in staatlich anerkannten Ausbildungsstätten, wie z.B. staatliche Institute und Ämter, aber auch in privaten Firmen. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die Auszubildenden den Blockunterricht in der Berufsfachklasse für Pflanzentechnologen in Einbeck, Niedersachsen. Tätigkeitsfelder nach der Ausbildung können Pflanzenzuchtunternehmen, Labore oder Versuchs- und Forschungsanstalten sein. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann ab 2018 eine Fort- und Weiterbildung zum Pflanzentechnologiemeister/in, Labormeister/in oder zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität erfolgen.

    Der Agrarbereich bietet auch für Menschen mit Handicap eine gute Chance, Fuß im Arbeitsleben zu fassen und ermöglicht dazu berufliche Perspektiven durch die Ausbildung zum/zur Fachwerker/innen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Im Regierungsbezirk Stuttgart werden derzeit über 125 Fachwerker im Gartenbau und in der Landwirtschaft ausgebildet. Junge Schulabgänger/innen aus Förderschulen können entsprechend ihrer Fähigkeiten eine stark praktisch geprägte Berufsausbildung in besonders geeigneten Bildungseinrichtungen durchlaufen. Ausbildung und Beschäftigung dieser Menschen ist für beide Seiten – Unternehmen und Auszubildenden – eine „win-win“-Situation. Einerseits verfügen Menschen mit Handicap über spezielle Fähigkeiten, welche für das Unternehmen einen Mehrwert darstellen können. Andererseits ist für diese Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben sowohl eine wichtige Voraussetzung für ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft als auch ein Beleg für Vollwertigkeit und Leistungsfähigkeit.

    Nach einer qualifizierten Berufsausbildung in einem Agrarberuf bieten sich vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten durch Fachschulen, Meisterfortbildung oder ein Studium. Rund ein Drittel der Auszubildenden nimmt nach der Abschlussprüfung diese Gelegenheit wahr. Wie die Berufsausbildung liegt auch die Fort- und Weiterbildung der „Grünen Berufe“ im Zuständigkeitsbereich der Regierungspräsidien.

    Die Fachschule ist eine wesentliche Säule der beruflichen Fortbildung. Die 1-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Obstbau und Obstveredlung, Weinbau und Oenologie, Garten- und Landschaftsbau bilden die künftigen Unternehmerinnen und Unternehmer entsprechend neuester Erkenntnisse  aus. Sie vermitteln vertiefte berufliche Fachqualifikationen, fördern auch die persönliche Entwicklung der Studierenden und bereiten auf eine verantwortliche Berufstätigkeit und die Meisterprüfung vor.

    2018 haben im Regierungsbezirk Stuttgart 19 Landwirtschaftsmeister/innen, 27 Obstbaumeister/innen und 66 Gärtnermeister/innen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen können.

    Die 2-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Gartenbau, Weinbau und Oenologie, auch Technikerschule genannt, führen zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker/in in der entsprechenden Fachrichtung. Die 2-jährige Fachschule im Fachbereich Hauswirtschaft führt zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in“. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Fachschulen werden zugleich die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt.

    Berufe im Agrarbereich (pdf, 73 KB)
    Qualifizierung in den Berufen der Landwirtschaft (pdf, 29 KB)

  • Abteilung 5
    28.12.2018
    Naturschutzgebiet Heldenberg (Landkreis Göppingen) feiert 25-jähriges Jubiläum - Auch ein Besuch im Winter lohnt sich, denn mit Landschaftspflege werden wertvolle Lebensräume wie Hutewälder und Wacholderheiden wiederhergestellt!
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Hervorragendes Beispiel, wie mit der Unterschutzstellung die Landschaftspflege angekurbelt werden kann“
     Wiederhergestellter Hutewald im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Georg Krause/Stadt Donzdorf)

    ​Vor 25 Jahren hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Heldenberg bei Donzdorf (Landkreis Göppingen) zum Naturschutzgebiet erklärt. Damals waren die meisten Wacholderheiden stark verbuscht, weil über Jahrzehnte kein Schaf mehr dort weidete. Seitdem hat sich viel getan.

    „Heute ist der Heldenberg ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mit der Unterschutzstellung die Landschaftspflege angekurbelt werden kann. Gemeinsam mit dem Forst und der Stadt Donzdorf konnten wir Maßnahmen zur Wiederherstellung lichter Wälder und von Wacholderheiden auf den Weg bringen“, freut sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Das landschaftlich reizvolle Gebiet beherberge viele seltene Pflanzen und Tiere. „Ihre Lebensräume würden ohne regelmäßiges Mähen, Beweiden und Zurückdrängen von Gehölzen unwiederbringlich verlorengehen. Neben den Wacholderheiden seien insbesondere die sogenannten Hutewälder bemerkenswert“, so Reimer.

    Hutewälder und Wacholderheiden sind wertvolle und für die Schwäbische Alb typische Lebensräume mit einer erstaunlichen biologischen Vielfalt. Sie entstanden durch jahrhundertelanges Wirken und Wirtschaften der Menschen. Der Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung gegen Ende des 19. Jahrhunderts und die zunehmende Stallhaltung hatten zur Folge, dass Wacholderheiden und Hutewälder verbuschten oder in reine Wirtschaftswälder mit dem vorrangigen Ziel der Holzerzeugung überführt wurden. Immer seltener findet sich eine Schäferei, die bereit ist, die meist steilen und mageren Lagen zu beweiden. Nur mit entsprechender Unterstützung und Förderung durch Naturschutzverwaltung und Kommune ist so eine Bewirtschaftung auskömmlich. Wo das Schafmaul ausfällt, muss die Landschaftspflege, müssen Motorsäge und Motorsense einspringen.

    Wie das erfolgreich funktionieren kann, zeigt sich im Naturschutzgebiet Heldenberg.
    In den letzten Jahren nahm die Naturschutzverwaltung die stark zugewachsenen Flächen im Norden des Naturschutzgebiets rund um den Bloßenberg und das Tanzbödele ins Visier. Gefördert mit Landesmitteln entstand ab 2010 am Hang der Großen Lehr südlich des Tanzbödeles ein Hutewald. Die mit Kiefern zugewachsene Fläche wurde aufgelichtet und wird seit 2011 durch einen örtlichen Schäfereibetrieb beweidet. Ergänzend führt die Stadt Donzdorf eine Weidenachpflege durch, bei der aufkommende Sträucher zurückgedrängt werden. Danke der Beweidung wird es licht am Waldboden. Der eng verzahnte Wechsel besonnter und beschatteter Bereiche bietet Lebensraum für eine Vielzahl häufig auch stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Offenland und Wald durchdringen sich hier. Sie sind deshalb auch zentrale Bestandteile eines funktionierenden Biotopverbunds. Das macht die Hutewälder so wertvoll. Gerade auch im Winter kann man die Strukturvielfalt eines Hutewalds gut studieren. Überhaupt lohnt sich dank der Wanderwege und des imposanten Ausblicks ein winterlicher Besuch im Naturschutzgebiet alle mal.

    Der Heldenberg ist auch Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets (FFH-Gebiet) „Albtrauf Donzdorf-Heubach“. Für dieses Gebiet hat das Regierungspräsidium einen Mangementplan erstellen lassen und auch schon erste Maßnahmen, die dort festgelegt oder empfohlen werden, umgesetzt. Wie beispielsweise am Bloßenberg,  wo Forstarbeiter letzten Winter erste Hiebmaßnahmen für einen weiteren Hutewald durchführten. Dank fachlicher Begleitung durch das Regierungspräsidium, die Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbandes Göppingen, der Forstverwaltung und der Stadt Donzdorf werden auch hier hoffentlich bald wieder Schafe und Ziegen weiden. Aber der Aufwand lohnt sicht.

    Häufig stoßen die für diese Entwicklung notwendigen Baumfällungen in einem Naturschutzgebiet bei der Bevölkerung auf Unverständnis. Das Regierungspräsidium erläutert, dass Heiden und Hutewälder durch menschliche Nutzung entstanden sind. Viele Pflanzen- und Tierarten, die auf Licht und Wärme angewiesen sind, haben hier ihren Lebensraum. Sie würden ohne diese Auslichtungsmaßnahmen verdrängt und schlimmstenfalls aussterben. Aus dem Schutzzweck der Naturschutzgebiete, die Vielfalt an Lebensräumen zu erhalten, und aus dem Managementplan für das FFH-Gebiet ergebe sich die Pflicht zur Landschaftspflege. Dazu gehöre es auch Gehölze auszulichten und zu roden.

    Das kommt auch einer seltenen Käferart zugute, die hier am Heldenberg an verschiedenen Stellen vorkommt: dem Deutschen Sandlaufkäfer. In den Roten Listen gilt er bundes- und landesweit als „vom Aussterben bedroht“. Die Sandlaufkäfer leben auf Heiden entlang naturbelassener, häufig begangener Wege. Sie benötigen sonnige Böden mit vegetationsarmen Stellen, um ihre Eier in kleine Erdlöcher abzulegen, in denen sich die Larven entwickeln. Bei der Landschaftspflege wird deswegen darauf geachtet, dass die vom Sandlaufkäfer besiedelten Wege und Wegränder offen und besonnt bleiben. Der Gehölzaufwuchs wird alle paar Jahre zurückgenommen oder auch einmal gründlich reduziert. Auch eine Beweidung mit Schafen und Ziegen ist für den Sandlaufkäfer nützlich, da durch die Hufe die Wegböschung oft „angerissen“ wird und neue offene Bodenstellen entstehen.

    Das Regierungspräsidium möchte mit den Landschaftspflegemaßnahmen das Naturschutzgebiet Heldenberg aufwerten und so die beeindruckend große Artenvielfalt fördern: 329 verschiedene Pflanzenarten konnten bereits nachgewiesen werden, darunter 63 Arten der Roten Liste. Über ein Dutzend Orchideenarten sind hier heimisch, darunter Pyramiden-Hundswurz, Blasses Knabenkraut und Spinnen-Ragwurz. Der Bestand von mehreren hundert Exemplaren der Echten Sumpfwurz dürfte einer der größten der Schwäbischen Alb sein. Bemerkenswert ist auch der Kreuzenzian. Er dient der Raupe des in Baden-Württemberg stark gefährdeten Kreuzenzian-Ameisen-Bläulings als Futterpflanze. Die Raupen verbringen zehn Monate im Nest einer Ameisenart, wo sie von den Ameisen-Arbeiterinnen wie die eigene Brut gepflegt und gefüttert werden. Weitere seltene Schmetterlinge am Heldenberg sind Argus-Bläuling und Esparsetten-Widderchen. Auch landesweit seltene Heuschreckenarten sind im Naturschutzgebiet heimisch: 18 Arten wurden festgestellt, darunter Warzenbeißer und Feldgrille, die beide auf kurzrasige, sonnige Heideflächen und extensiv genutzte Mähwiesen angewiesen sind.


    Abb. 2: Wiederhergestellter Hutewald im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Georg Krause/Stadt Donzdorf)


    Abb. 3: Aufgelichtete Wacholderheide entlang eines Weges im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Ingo Depner/RP Stuttgart)

    Hintergrundwissen Hutewald und FFH-Gebiet


    Hutewald, auch Hutwald, Weidewald oder Waldweide genannt, leitet sich ab von „Hut“ = Bewachung, Obhut, Behütung. Hutewald bedeutet, dass hier früher Vieh im Wald weidete und gehütet wurde. In der Regel sind Hutewälder alter Gemeinbesitz. Heute werden Hutewälder im Zuge von Landschaftspflegemaßnahmen – vor allem in Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten – wiederhergestellt, indem Wälder aufgelichtet und beweidet werden.
    Natura 2000 ist ein europäisches Schutzgebietsnetz, mit dem europaweit bedeutsame natürliche Lebensräume sowie wild lebende Tiere und Pflanzen geschützt werden. Es besteht aus FFH-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat) und Vogelschutzgebieten. Grundlage für Natura 2000 sind die EG-Vogelschutzrichtlinie aus dem Jahr 1979 und die FFH-Richtlinie aus dem Jahr 1992. Die Erhaltung und Sicherung der Natura 2000-Gebiete erfolgt mithilfe von Managementplänen, die an den Regierungspräsidien erarbeitet werden. Der Managementplan für das FFH-Gebiet „Albtrauf Donzdorf-Heubach“ liegt seit 2014 vor.


    Hinweise für Besucher
    Der Heldenberg kann von Winzingen oder Nenningen aus erwandert werden (Parkplätze am Wasserbehälter in Winzingen und unterhalb des Gasthofs Heldenberg in Nenningen). Von Süßen (Bahnstation) fahren Regionalbusse in die genannten Orte. Eine dreistündige Rundtour führt von Winzingen auf dem Sträßchen am Wasserbehälter vorbei ins Naturschutzgebiet. Nach dem Anstieg durch den Wald wird die Kuppe des Heldenbergs sichtbar. Am Waldrand (Aussicht) folgt man dem Feldweg geradeaus nach Norden und kommt so zu den Hutewäldern am Bloßenberg. Am „Tanzbödele“, einer Heide, rechts ins Christental abbiegen (geradeaus geht es zur Reiterleskapelle und auf das „Kalte Feld“). Am Hangquellmoor vorbei kommt man zum Gasthof Heldenberg und schließt die Runde über einen Sattel, der zur Sommerhaldenheide führt. Auf aussichtsreichem Pfad gelangt man zurück zum Aufstiegsweg. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es zum Schutz der Pflanzen- und Tierwelt verboten ist, Wege und Pfade zu verlassen, Hunde frei laufen zu lassen und Feuer zu machen.

    In einem Faltblatt zum Naturschutzgebiet finden sich weitere interessante Informationen und eine Karte. Das Faltblatt ist kostenlos über den Bestellshop der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zu beziehen und als Download verfügbar (www.lubw.baden-wuerttemberg.de>)
  • Abteilung 1
    27.12.2018
    Neufassung des Geldwäschegesetzes in 2017
    Regierungspräsidium Stuttgart zieht Bilanz seiner Aufsichtstätigkeit
    Seit Juni 2017 gilt eine Neufassung des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz). Zu den Pflichten nach dem neu gefassten Geldwäschegesetz gehört unter anderem die Installation eines umfassenden Risikomanagements, welches z.B. die Erstellung einer unternehmensspezifischen Risikoanalyse beinhaltet. Zudem wurde für Güterhändler die Höhe von Barzahlungen, bei denen sie allgemeine Kundensorgfaltspflichten einzuhalten haben, von 15.000 € auf 10.000 € herabgesetzt. Neu ist auch, dass die Kundensorgfaltspflichten bei Güterhändler nun erstmals auch bei Barauszahlungen von 10.000 € oder mehr ausgelöst werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Jahr 2018 rund 80 Prüfungen im Rahmen der Geldwäscheaufsicht im Regierungsbezirk Stuttgart durchgeführt. Die Prüfungen erfolgten sowohl schriftlich als auch Vorort bei den Verpflichteten. Der Fokus der Prüfungen lag in diesem Jahr im Bereich des KfZ- Handels sowie im Juwelier- und Edelmetallhandel. Das Regierungspräsidium sieht insbesondere bei anonymen Bargeschäften im Edelmetallhandel ein hohes Gefährdungspotential, da bei diesen Verkäufen leicht inkriminierte Gelder miteingeschleust werden können. Dazu gehören sogenannte Tafelgeschäfte mit Waren wie Schmuck, Uhren oder Münzen. Daneben prüfte das Regierungspräsidium u.a. Immobilienmakler und Händler von hochwertigen Musikinstrumenten.

    Festgestellt werden musste, dass vielen Verpflichteten die Pflicht zur Etablierung eines Risikomanagements nicht bewusst war. Insbesondere wurde oftmals gar keine Risikoanalyse erstellt. Das Regierungspräsidium weist jedoch darauf hin, dass die Risikoanalyse ein zentraler Baustein ist, der Unternehmen hilft, Geldwäschegefahren in ihren Unternehmen zu identifizieren. Ebenso war nicht allen Händlern bewusst, dass Sie auch bei von Ihnen getätigten Barauszahlungen von 10.000 € oder mehr, wie z.B. bei Ankäufen von Schmuck oder Kraftfahrzeugen, die allgemeinen Kundensorgfaltspflichten beachten und somit eine Identifizierung des jeweiligen Kunden vornehmen müssen.

    Im Bereich der Immobilienmakler müssen unabhängig von der Art der vorgesehenen Bezahlung der Immobilie Verkäufer und Käufer identifiziert werden. Die Identifizierung des Auftraggebers (in der Regel des Verkäufers) muss vor Abschluss des Maklervertrages erfolgen. Spätestens wenn der Kaufinteressent ein verbindliches Interesse an der Durchführung des Immobilienkaufes äußert, muss dieser vom Makler identifiziert werden. Leider waren nicht alle geprüften Immobilienmakler umfassend über Ihre Pflichten ausreichend informiert.

    Experten schätzen, dass jährlich ungefähr 100 Milliarden Euro in Deutschland aus dem kriminellen Milieu in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Umso wichtiger ist es, dass die davon betroffenen Unternehmen das Geldwäschegesetz kennen und sich zu schützen wissen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Unkenntnis nicht vor Strafe schützt! Wer gegen seine Pflichten nach dem neuen Geldwäschegesetz verstößt, kann mit Geldbußen von bis zu fünf Millionen Euro zur Rechenschaft gezogen werden. Durch die neue Rechtslage wurde der Bußgeldrahmen von bisher maximal 100.000 Euro pro Verstoß auf nun fünf Millionen Euro erhöht. Alternativ kann das Bußgeld auch 10 Prozent des Gesamtumsatzes betragen, den das betroffene Unternehmen im vorausgegangenen Geschäftsjahr erzielt hat. Die Aufsichtsbehörden sind gesetzlich verpflichtet, unanfechtbare Bußgelder und sonstige bestandskräftige Maßnahmen auf deren Internetseite zu veröffentlichen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat bestandskräftige Maßnahmen in den Branchen Kfz-Handel sowie Schmuck- und Uhrenhandel anonymisiert auf seiner Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Bekanntmachung/Seiten/default.aspx veröffentlicht. Es geht dabei auch um festgesetzte Zwangsgelder gegen Unternehmen, welche sich weigern, bestimmte Unterlagen und Informationen vorzulegen.

    Weitere Informationen zum Geldwäschegesetz erhalten die betroffenen Unternehmen auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg ( https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Geldwaesche.aspx).
  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Mit Landschaftspflege Biotop- und Artenvielfalt erhalten - 40 Jahre Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Werbacher Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg sind nicht nur zur Sommerzeit eindrucksvolle Ausflugsziele“
     Blick auf die Kuppe des Apfelbergs mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet (Quelle: Luftbild Sach & Schnelzer / RP Stuttgart)

    ​Gleich zwei Naturschutzgebiete auf dem Gebiet der Gemeinde Werbach (Main-Tauber-Kreis) feierten 2018 ihren 40. Geburtstag: die Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg. Beide zeichnen sich durch extrem seltene und wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten aus.

    „Hierher pilgern Botaniker aus ganz Europa. Das wundert mich nicht. Auch mich beeindruckt die Artenvielfalt beider Gebiete immer wieder. Apfelberg und Lingenberg sind etwas ganz besonderes im Regierungsbezirk Stuttgart. Und sie sind nicht nur zur Sommerzeit eindrucksvolle Ausflugsziele“, schwärmt Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Das merkt man sogar im Winter, wenn sich am Lindenberg die vertrockneten Reste des Echten Federgrases wie der Steppe im Wind wiegen oder sich in den besonnten windgeschützten Buchten des Apfelberger Waldrands noch der spätsommerliche Duft des angrenzenden Trockenrasens erahnen lässt.

    Talflanken und Berge der Gemeinde Werbacher stellen die westlichen Ausläufer des mainfränkischen Trockengebiets dar. Dieses zeichnet sich schon immer durch überdurchschnittlich warmes und trockenes Klima aus. Landwirtschaftliche Nutzung ist auf den steilen, mageren Muschelkalkhängen kaum attraktiv. So konnte sich hier in den letzten Jahrzehnten eine eindrucksvolle Fauna und Flora entwickeln und erhalten.

    „Aber selbst unter diesen extremen Bedingungen würde sich bei Nutzungsaufgabe Wald durchsetzen, lichtliebende Arten würden verschwinden. Deshalb beauftragt das Regierungspräsidium, bestens unterstützt vom Kommunalen Landschaftspflegeverband Main-Tauber e.V., die Durchführung von umsichtiger Nutzung und Landschaftspflegemaßnahmen“, so der Regierungspräsident weiter. Die Flächen am Apfelberg werden erfolgreich mit Zeburindern, die am Lindenberg mit Schafen und Ziegen beweidet.

    Nur umsichtige Nutzung und Landschaftspflege sorgen in beiden Naturschutzgebieten dafür, dass die offenen Lebensräume der Magerrasen und Wacholderheiden nicht zuwachsen. Am Apfelberg sind seit 2011 die weidenden kleinwüchsigen, asiatischen Buckelrinder oder Zwergzebus zu sehen. Sie mögen im ersten Moment nichts ins Gebiet passen. Aber sie sind optimal für dessen Erhalt geeignet, denn sie begnügen sich auch mit weniger saftigem Gras und sind sehr robust. „Sie zu züchten lohnt nicht nur wegen der Landschaftspflege. Zebu-Fleisch schmeckt hervorragend und ist sehr beliebt“, erklärt Zebu-Züchterin Gabriele Asprion-Flad aus dem benachbarten Gamburg  Auch am Lindenberg geht Beweidung und Naturschutz Hand in Hand. Hier weiden zeitweise Schafe und Ziegen. Organisiert werden die vom Regierungspräsidium geförderten und beauftragten Maßnahmen vom Kommunalen Landschaftspflegeverband Main-Tauber e. V.


    Abb. 2: Eine Herde Zwergzebu-Rinder beweidet die Magerrasen im Naturschutzgebiet Apfelberg. (Quelle: Hans-Peter Döler)


    Abb. 3:
    Blick auf den steilen Trockenhang des Naturschutzgebiets Lindenberg (Quelle: RP Stuttgart)

  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Flora-Fauna-Habitat-Gebiete werden durch das Regierungspräsidium Stuttgart rechtlich gesichert - Verkündung der Verordnung im Gesetzblatt heute erfolgt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Volle Transparenz und umfassende Information waren im Verfahren oberstes Gebot. Die Konkretisierung der Grenzen und Erhaltungsziele erhöht zukünftig die Rechtssicherheit.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat zur Festlegung der 49 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Rechtsverordnung (FFH-Verordnung) erlassen. Die Verordnung wurde heute (27. Dezember 2018) im Gesetzblatt verkündet.

    Grundlage der FFH-Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Es ist das weltweit größte Projekt zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und hat zum Ziel, die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen in Europa und damit auch unsere einzigartige Naturheimat zu bewahren.

    Die FFH-Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 (bisher 1:25.000). Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen. Ohne den Erlass der Rechtsverordnung bestünde auch die Gefahr, dass die Europäische Union vorgesehene Fördermittel streicht oder zumindest aussetzt.

    Im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsverfahrens hatten die Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürgerinnen und Bürger während zwei Monaten die Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und Stellung zu nehmen. Alle beim Regierungspräsidium Stuttgart eingegangenen Stellungnahmen wurden vollständig in rechtlicher und fachlicher Hinsicht geprüft und beantwortet.

    Im Regierungspräsidium Stuttgart gingen insgesamt 233 Stellungnahmen mit Zustimmungen und über 800 Anregungen und Bedenken ein. Schwerpunktmäßig wurden Grenzanpassungswünsche vorgetragen. Des Weiteren wurden Fragen zur Instandhaltung von Infrastruktureinrichtungen, zur Bewirtschaftung oder auch zur allgemeinen Rechtslage gestellt. Daneben gab es auch Vorschläge zu den Erhaltungszielen oder zur Ausweisung neuer Gebiete.

    Dabei bezog sich der Gestaltungsspielraum des Regierungspräsidiums Stuttgart lediglich auf die Konkretisierung der bereits in der Vergangenheit an die EU gemeldeten Grenzen. Der Tausch von Flächen oder gar die Ausweisung ganz neuer Flächen war in diesem Verfahren nicht möglich. „Dennoch sind wir auf alle Belange ausführlich eingegangen, um eine möglichst hohe Akzeptanz für die Rechtsverordnung zu erzielen“, erläutert  Regierungspräsident Reimer.

    Die FFH-Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart führt zu keiner Verschärfung der bereits seit Jahren bestehenden Regelungen des Bundes- bzw. Landesnaturschutzgesetzes, und damit auch zu keinen zusätzlichen Verpflichtungen für Bürgerinnen und Bürger, Planungs- und Vorhabenträger sowie Kommunen. Das durch die FFH-Richtlinie vorgegebene und im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Verbot der erheblichen Beeinträchtigung der FFH-Gebiete (Verschlechterungsverbot) ist schon lange geltendes Recht. Weitergehende Gebote und Verbote wurden nicht in die Verordnung aufgenommen.

    „Mit dem Erlass der FFH-VO leisten wir einen gewichtigen Beitrag zum Aufbau des europäischen Netzes Natura 2000“, so Reimer, „insbesondere weiß nun jeder Grundstückseigentümer und Nutzer genau, wo die Grenzen der FFH-Gebiete verlaufen. Rechtsunsicherheiten wie zuvor aufgrund des groben Maßstabs gibt es jetzt keine mehr“.

  • Abteilung 5
    21.12.2018
    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart setzt Renaturierungsmaßnahme an der Rems bei Plüderhausen um
    Auf zu neuen Ufern
     Rems in Plüderhausen bei der Zinßermühle vor der Maßnahme, Foto: RPS

    Seit je her gestalten Flüsse unsere Landschaften und Lebensbedingungen. Und seit alten Zeiten gestalten wir Menschen die Gewässer, um unsere Lebensbedingungen zu verbessern. Früher galt die einfache Regel: Ohne Wasser kein Leben, ohne Gewässer keine Kultur. Gewässergestaltung ist aber nicht nur historisch Quelle und Ausdruck menschlicher Kultur. Im Zuge der Technisierung sind im vergangenen Jahrhundert weiträumige und tiefgreifende Überformungen der Landschaft und der Gewässer nötig geworden. Die Gewässer wurden begradigt, eingeengt, verbaut, eingetieft. Wichtige Zusammenhänge des Wasser- und Naturhaushalts waren damals nachrangig oder wurden nicht erkannt. 

    Auch die Rems wurde aufgrund von Gewässerkorrekturen stark verändert. Naturferne Strukturen besonders im Bereich von Gewässersohle und -ufer beeinflussten Fauna und Flora so erheblich, dass viele Arten ihren natürlichen Lebensraum verloren. Eine geringere Artenvielfalt war die Folge. Da es sich bei der Rems um ein bedeutendes Gewässer der sogenannten 1. Ordnung handelt, ist das Land Baden-Württemberg, hier vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, für die Unterhaltung des Flussbettes und der Ufer sowie für die ökologische Entwicklung zuständig. Nachdem bereits die Rems in Winterbach auf einer Länge von 1,1 km renaturiert wurde, ist ein weiterer Abschnitt in Plüderhausen fertiggestellt. Start der Baumaßnahme war am 10. September. Auf etwa 400 m Länge wurde die Rems umgestaltet und ihr zu neuen Ufern verholfen. Zuvor floss das Gewässer bisher in einem starren Korsett mit steilen Ufern.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme mit einer Bauzeit von vier Wochen betragen etwa 400.000 €.

    Eine Gewässerentwicklung tangiert immer verschiedene Bereiche. So ist im umgestalteten Abschnitt die rechte Seite als Biotop ausgewiesen. Daher blieben sowohl Böschung als auch Uferbewuchs rechtseitig der Rems erhalten. Durch Bermvorschüttungen im Bereich der steilen Böschungen wurde dennoch für einen gegliederten Abflussquerschnitt gesorgt. 

    Doch anders auf der linken Seite: hier war mehr Platz, um die steilen Ufer abzuflachen und der Rems wieder mehr Raum zu geben. Immerhin wurden etwa 4000 m3 Kies ausgebaggert und zwischengelagert, der der Rems aber wieder zugeführt werden soll. Geschiebe ist wertvoll für den Fluss und soll daher im Fluss verbleiben oder wieder eingebracht werden. Gerade Kiesflächen bieten optimale Habitatbedingungen für Kleinlebewesen und Fische. Doch Kiesbänke gibt es mittlerweile selten. Oftmals verschlammen die Gewässer aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeiten (bedingt z.B. durch Querbauwerke zur Wasserkraftnutzung) und setzen das für die Kleinlebewesen so wichtige Lückensystem im Kieskörper zu. Weitere Ursachen sind Mangel an Geschiebenachschub, fehlende Umlagerungen und eine geringe Gewässerbettdynamik. Doch das soll zumindest im umgestalteten Abschnitt anders werden: hier hat man der Rems wieder mehr Platz gegeben, um den Kies umzulagern und auch mal wieder über die Ufer zu treten. Die vorhandene Gewässerbefestigung aus Draht und Steinen wurde ausgebaut, Ufer abgeflacht und verschiedene Strukturelemente wie Inseln und Buhnen eingebaut. 

    Der Erfolg lässt sich schon nach kurzer Zeit sehen, wenn man die beiden Fotos während der Baumaßnahme und danach vergleicht. Aus einem langweilig dahinfließenden Fluss ist bereits jetzt schon wertvoller neuer Lebensraum entstanden. Nun kann die Rems selbst entscheiden, was sie daraus macht, Platz genug hat sie jetzt. 


    Bermvorschüttungen rechtsseitig, Foto: RPS


    Während der Baumaßnahme, Foto: RPS


    Kurze Zeit nach der Fertigstellung, Foto: RPS


    Rems, Foto: RPS


  • Abteilung 9
    21.12.2018
    Einsatz für gesundheitliche Chancengleichheit und Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung im Land
    Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Baden-Württemberg unterstützt gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung

    Seit Beginn des Jahres 2018 ist die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Baden-Württemberg (KGC BW) neu besetzt worden. Der seit 2007 bestehende Themenschwerpunkt „Gesund älter werden“ konnte um die zwei neuen Schwerpunkte „Gesund aufwachsen“ und „Gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung“ ergänzt werden. Die Finanzierung erfolgt anteilig aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie aus Landesmittel (siehe Infokasten).


    Der Fokus der Arbeit der KGC BW lag 2018 auf den übergreifenden Themengebieten Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention sowie gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung, um den Boden für eine weitere Vertiefung der gesundheitlichen Chancengleichheit in den einzelnen Themenschwerpunkten zu bereiten. Hierfür richtete die KGC BW bedarfsorientierte Fachveranstaltungen für die Fachkräfte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Geschäftsstellen der Kommunalen Gesundheitskonferenzen wie den „Fachtag Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention" oder den „Workshop zu den Kriterien guter Praxis in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ aus.

    Im Themenbereich gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung erfolgte eine Schulung zur Prozessberatung und -begleitung zur gesundheitsförderlichen Stadt- und Gemeindeentwicklung. Zudem werden fünf Stadt- und Landkreise und ihre zugehörigen Pilotstädte/-gemeinden seit 2018 durch die KGC BW im Themenbereich gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung beraten und begleitet.
    Unterstützt wird ferner auch die seit Jahren etablierte Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“.


    Zum Themenbereich Bewegungsförderung für ältere Menschen im Quartier wurde eine Broschüre zum Aufbau offener Bewegungsangebote im Freien für Ältere erarbeitet. Diese Broschüre unterstützt die Arbeit der Koordinator*innen vorwiegend aus Landratsämtern, Stadt-/Gemeindeverwaltungen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Institutionen, die niedrigschwellige Bewegungsangebote im Quartier koordinieren oder initiieren möchten.


    Darüber hinaus wurde eine Stadt in der Qualitätsprüfung ihrer Bewegungstreffs im Freien durch die KGC BW in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit begleitet.  

    Zur Information:

    Die KGC BW (früher Regionaler Knoten Baden-Württemberg) ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit und fungiert als Kompetenz- und Vernetzungsstelle auf Bundeslandebene für alle Akteur*innen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention. Die KGC BW hat das Ziel, dazu beizutragen, die Gesundheit von Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen und von vulnerablen Zielgruppen zu fördern. 

    Die Stellen mit den Themenschwerpunkten „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“ der KGC BW werden von der BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a Abs. 3 SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten gefördert. Die Stelle mit dem Themenschwerpunkt „Gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung“ der KGC BW wird vom Land Baden-Württemberg finanziert. Weitere Informationen zur KGC BW sind verfügbar unter: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Kompetenzzentren_Netzwerke/Chancengleichheit/Seiten/default.aspx 

    Informationen zum Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit sind verfügbar unter: https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/

  • Abteilung 5
    20.12.2018
    Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn (Kreis Böblingen) wird 30 Jahre alt
    Schutz und Pflege haben sich bewährt, um bedrohten Tierarten eine Heimat zu bieten
     Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn aus der Luft gesehen. Gut zu erkennen sind die Mäander der Würm, die eine eng verzahnte, strukturreicher Wiesen- und Riedlandschaft vernetzen, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Vor 30 Jahren hat das Regierungspräsidium Stuttgart das Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet in der Würmaue zwischen Aidlingen und Grafenau ist ein wahres Juwel im Landkreis Böblingen. Dazu Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „In der abwechslungsreichen Wiesenlandschaft mit ungenutzten oder schonend bewirtschafteten Flächen finden zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Dank der Förderung der Landschaftspflege gelang es uns gemeinsam mit den Bewirtschaftern, die hochwertigen Biotope dieses Kleinods zu erhalten und in seiner Bedeutung für die biologische Vielfalt weiter zu verbessern“, so Reimer. Für den Erfolg dieser Maßnahmen spricht die Entdeckung neuer bedrohter Tierarten im Gebiet.

    Der dicht besiedelte Landkreis Böblingen hat nur noch wenige Bereiche mit intakter Kulturlandschaft. Das Würmtal zwischen dem Würmtalhof und der Burschelberger Mühle gehört zu diesen wertvollen Flächen. Dort fließt die Würm in einer weitläufigen Talaue in Mäandern und wird von einem Gehölzsaum, Schilfgürtel, Hochstauden, Seggensümpfen sowie feuchten und nassen Wiesen begleitet. Die Vielfalt der naturnahen Biotope bringt einen großen Artenreichtum hervor.

    Ein besonderer Vertreter der Pflanzenwelt ist die seltene Rasen-Segge, die große Flächen bedeckt. Im Seggenried hat die Knoten-Binse einen ihrer größten Bestände im Landkreis Böblingen. In der Mitte der großen Riedfläche gedeiht die seltene Kriech-Weide. Und in einer Feuchtwiese leuchten im Frühsommer sogar an einigen Stellen die satten gelben Knöpfe der Trollblumen. Rekordverdächtig ist auch die größte und längste Hecke des ganzen Würmtals, die sich entlang eines früheren Wässerwiesen-Grabens im Gebiet erstreckt. Mittendrin zieht die Würm gemächlich und unbeirrt vom rundum regen tierischen Treiben ihre Mäanderschleifen.

    Das ganze Jahr über gibt es etwas zu entdecken, summt, brummt und zwitschert es. Für die Vogelwelt ist das geschützte Gebiet ein Paradies: Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Zwergtaucher und Uferläufer können beobachtet werden. Hier brüten Rohrammer, Teichrohrsänger, Stockente und Teichhuhn. Im Winter sind die seltenen Zwergschnepfen und Bekassinen zu Gast. Im Sommer schillert die Blauflügel-Prachtlibelle. Vielzählige Käferarten tummeln sich im Uferbereich, unter anderem auch seltene Laufkäferarten wie der Uferläufer. Und dann sind da noch die alten Ufergehölze mit ihrem hohen Totholzanteil, Höhlen und Spalten. Sie sind ein Eldorado für Insekten. Hier lebt der Moschusbock, dessen zwei- bis dreijährige Larvenentwicklung im Holz älterer Weiden stattfindet. Gleich darunter graben Wildbienen in die besonnten Steiluferabschnitte Brutröhren. Die blütenreichen Feuchtwiesen und angrenzende Biotope sind der Lebensraum zahlreicher, teils seltener Schmetterlingsarten wie Wegerich-Scheckenfalter, Randring-Perlmutterfalter und Brauner Feuerfalter und auch Heuschrecken wie Maulwurfsgrille, Wiesengrashüpfer und Sumpfgrashüpfer halten hier ein Stelldichein.

    Auch in einem Naturschutzgebiet gibt es Überraschungen. In diesem Fall zwei “Neulinge“: der Große Feuerfalter und die Schmale Windelschnecke. Der europaweit in seinem Bestand gefährdete Schmetterling Großer Feuerfalter benötigt ein Lebensraummosaik, in dem sowohl ausreichend Nektarpflanzen für die Falter, als auch die Futterpflanze seiner Raupen, nämlich Ampferarten, gedeihen. Im Naturschutzgebiet ist dies vor allem der Wasser-Ampfer am Würmufer und im angrenzenden Ried. Auf ihnen legt der Große Feuerfalter seine Eier und die Larven können sich in Ruhe sattfressen. Denn Ufer und Ried werden nicht oder erst spät im Jahr gemäht.

    Das Vorkommen der seltenen Schmalen Windelschnecke wurde bei Untersuchungen für den Managementplan für das FFH- Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“ entdeckt. Eventuell ist sie kein Neuling, sondern wurde auf Grund ihrer Winzigkeit nicht früher entdeckt. Sie misst gerade mal 2 mm und lebt knapp oberhalb des Bodens versteckt im Pflanzenmulm. Sie benötigt niedrige Pflanzenbestände, die ganzjährig feucht bleiben und in mehrjährigen Abständen gemäht werden. Die Schneckenwinzlinge ernähren sich von abgestorbenen, aber nicht verholzten Pflanzenteilen und darauf lebenden Mikroorganismen.

    Landwirte sind im Gebiet wichtige Partner des Naturschutzes: Die Feuchtwiesen im Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn müssen extensiv bewirtschaftet werden, da sie sonst langfristig zuwachsen und die Artenvielfalt schwinden würde. Aus diesem Grund hat die Naturschutzverwaltung mit Landwirten Verträge abgeschlossen – meist Mahd mit Abräumen des Mähguts, kleinflächig auch Beweidung –, die zu einer schonenden Bewirtschaftung verpflichten. Über Landesmittel erhalten die Landwirte für ihren Ertragsverlust einen finanziellen Ausgleich.

    Hintergrundwissen FFH-Gebiet und Managementplan

    Das Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn zählt zum Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“. FFH-Gebiete gehören zum europaweiten Naturschutznetz Natura 2000. Ziel ist es, bedeutsame Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren. Im Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn sind dies die Lebensräume „Magere Flachland-Mähwiesen“ und „Auenwälder mit Erle, Esche und Weide“. An Arten der FFH-Richtlinie kommen Großer Feuerfalter und Schmale Windelschnecke vor.

    Seit zwei Jahren ist für das FFH-Gebiet ein sogenannter Managementplan gültig. Dieser empfiehlt Maßnahmen für die Erhaltung der Lebensräume und der beiden Arten. Beispielsweise sollte sich die Schilffläche nicht vergrößern (was sie von Natur aus täte), weil dadurch der Lebensraum der Windelschnecke eingeengt wird und die Nahrungspflanze der Feuerfalterraupe, der Wasser-Ampfer, verdrängt wird. Die im Schilf brütenden Vogelarten sollen nicht gestört werden, daher wird in der Regel nur außerhalb der Brutzeit gemäht.

    Hinweise für Besucher

    Durch das Naturschutzgebiet führen keine durchgehenden Wege. Ein Grasweg von Norden endet nach wenigen hundert Metern. Einen ausgezeichneten Blick ins Naturschutzgebiet haben Besucher aber von dem im Osten oberhalb der Würmaue entlang führenden Wanderweg („Würmhaldenweg“). Er ist Teil des Hauptwanderwegs 5 des Schwäbischen Albvereins („Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg“). Südlich von Burschelberg bei Grafenau-Döffingen befindet sich am Waldrand ein kleiner Parkplatz direkt an diesem Weg. Besucher müssen im Naturschutzgebiet auf dem Weg bleiben und Hunde an die Leine nehmen. Wir wünschen viel Vergnügen und spannende Entdeckungen.

    Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn mit strukturreicher Wiesen- und Riedlandschaft, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

    Großer Feuerfalter (Lycaena dispar), Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart


  • Abteilung 2
    20.12.2018
    Raumordnungsverfahren für die neue Gashochdruckleitung zwischen Wiernsheim (Enzkreis) und Löchgau / Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ein wichtiger Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Land und eine Gewährleistung der Versorgungssicherheit“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute (20. Dezember 2018) das Raumordnungsverfahren für die Neckarenztalleitung (NET) abgeschlossen. Es kommt dabei zu dem Ergebnis, dass das Projekt grundsätzlich raumverträglich und mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen abgestimmt ist. Die Prüfung hat ergeben, dass von den untersuchten Varianten die Variante mit ca. 30 km Länge und einem Verlauf beginnend nördlich von Wiernsheim, östlich von Enzweihingen und westlich von Oberriexingen raumordnerisch am günstigsten ist.

    Gegenstand des Raumordnungsverfahrens ist die Leitungsverbindung (Gashochdruckleitung) zwischen den vorhandenen Erdgashochdruckleitungen Schwabenleitung und Nordschwarzwaldleitung bei Wiernsheim und der vorhandenen Kraichgauleitung bei Löchgau/Metterzimmern. Für die geplante Neckarenztalleitung sind sowohl ein Raumordnungs- als auch ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

    Für den Anschluss an die bestehenden Leitungen hatte die terranets bw mehrere, jeweils ca. 600 m breite Korridorvarianten entwickelt, die im Raumordnungsverfahren untersucht worden sind. Beginnend bei Wiernsheim, verlaufen zunächst zwei Korridoralternativen (A1 und A2, s. Bild)  in nordöstlicher Richtung, bevor sie nördlich von Iptingen in ein gemeinsames Korridorsegment münden, welches nördlich an Nussdorf vorbeiführt. Im weiteren Verlauf sind drei Varianten untersucht worden, die östlich von Vaihingen an der Enz (C2, C5), westlich von Oberriexingen (C1, C3, C5) und westlich von Markgröningen (C1, C4) verlaufen. Daran anschließend beginnt südlich von Sachsenheim erneut ein gemeinsamer Korridorabschnitt, der in nordöstlicher Richtung bis Löchgau verläuft. Die Prüfung hat im Variantenvergleich ergeben, dass die Variante, die nördlich von Wiernsheim beginnt und anschließend östlich von Enzweihingen und westlich von Oberriexingen verläuft, raumordnerisch am günstigsten ist (Korridorabschnitte A1 – B – C1 – C3 – C5 - D).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte sowohl alle Korridorvarianten wie auch die einzelnen Korridorabschnitte unter raumordnerischen Gesichtspunkten zu prüfen und die raumordnerisch günstigste Lösung aufzuzeigen. Im Dezember 2017 wurde das Raumordnungsverfahren eingeleitet und die betroffenen Gemeinden und Träger öffentlicher Belange beteiligt. Zudem wurden die Planungsunterlagen in den Gemeinden für die Öffentlichkeit ausgelegt.

    „Insgesamt gab es wenige kritische Stimmen aus der Bevölkerung“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Umstritten ist der Verlauf der Leitung bei den verschiedenen Gemeinden, da sie Einschränkungen bei einer künftigen Siedlungsentwicklung befürchten. Der Regierungspräsident zeigte sich erfreut, dass das Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen werden konnte und hofft, dass terranets bw nun die weiteren Schritte zügig aufgreifen kann: „Durch den Anschluss an das bestehende Fernleitungsnetz wird die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt und speziell in den Regionen Heilbronn / Franken und Stuttgart auch zukünftig gewährleistet. Der Ausbau des Gastransportnetzes und die Energiewende sind eng miteinander verknüpft. Auch mit  der Umstellung auf erneuerbare Energien wird das Land noch viele Jahre auf Erdgas für eine sichere Wärmeversorgung angewiesen sein. Die im Netzentwicklungsplan Gas enthaltene NET ist ein wichtiger Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Land. Da Erdgas deutlich weniger klimaschädlich ist als Kohle und Öl, kommt ihm auch  künftig als „Brückenenergie“ eine wichtige Rolle beim notwendigen Umbau des Energiesystems zu.“

    Die terranets bw wird im weiteren Planungsverfahren den genauen Trassenverlauf unter Berücksichtigung der raumordnerischen Ergebnisse zu definieren haben. Hierfür ist die nun vorliegende raumordnerische Beurteilung ein notwendiger Verfahrensschritt. Der konkrete Trassenverlauf wird Gegenstand eines Planfeststellungsverfahrens sein, das bei positivem Abschluss die Berechtigung zur Errichtung der Leitung gibt. Die raumordnerische Beurteilung wird nun in den beteiligten Gemeinden einen Monat für die Öffentlichkeit ausgelegt. Sie ist zudem auch auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt2/Ref21/RVO-ZAV/Seiten/default.aspx abrufbar.

    Anlage: Übersichtskarte (jpg, 268 KB)

  • Abteilung 4
    20.12.2018
    Neubau B 14, Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 (4-spuriger Ausbau bis Waldrems)
    Probebetrieb der Anbindung Illerstraße für das Gewerbegebiet Waldrems erfolgt - endgültige Inbetriebnahme erst im neuen Jahr möglich

    ​Nach der Freigabe aller vier Fahrstreifen auf der B 14 Mitte November 2018 erfolgte nun am vergangenen Montag (17.12.2018) der Probebetrieb für die Ampelanlage Illerstraße. Dabei wurde festgestellt, dass vor der endgültigen Inbetriebnahme der Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße an die B 14 noch ergänzende Beschilderungen erforderlich sein, die dann auch noch in den bestehenden Verkehrszeichenplan eingearbeitet  werden müssen. Da diese Ergänzungen erneut mit der Verkehrsbehörde abgestimmt werden müssen, kann die endgültige Inbetriebnahme der Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße nicht mehr wie geplant in diesem Jahr erfolgen.

    Die angekündigten kleineren bauliche Umbauarbeiten am Knoten Waldrems, wie das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie das Anbringen von Leiteinrichtungen, konnten aufgrund der schlechten Witterung diese Woche ebenfalls nicht mehr durchgeführt werden und verschieben sich auch auf nächstes Jahr, sobald die witterungstechnischen Voraussetzungen (Trockenheit und Temperaturen über dem Gefrierpunkt) dafür vorliegen.

    Nach Abschluss der Restarbeiten am Knotenpunkt Waldrems wird die Zufahrtsmöglichkeit über die Donaustraße aus Stuttgart kommend (B 14) durch die Illerstraße ersetzt. Die Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Waldrems erfolgt für den Individualverkehr nur noch über die Illerstraße. Die übrigen Fahrbeziehungen Neckarstraße in Donaustraße und B14 aus Backnang kommend in die Donaustraße bleiben erhalten. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreicht.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ohne größere in zwei Teilen Einschränkungen hergestellt: Zunächst – im sogenannten Vorlos - wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.
    Im sogenannten Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    19.12.2018
    Drei Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis abgeschlossen
    Verkehrsfreigabe der L 1050 Zweiflingen am 21. Dezember - Verkehrsfreigabe der L 1025 Krautheim bereits vergangene Woche

    ​Die Arbeiten mehrerer Fahrbahndeckensanierungen im Hohenlohekreis sind abgeschlossen.

    Nachdem die L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim schon seit geraumer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben wurde, ist seit letzter Woche auch die L 1025 zwischen Krautheim und der L 513 wieder für den Verkehr passierbar. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am 14. Dezember 2018. Die Fahrbahnmarkierungen der beiden Strecken werden bei entsprechender Witterung unter laufendem Verkehr durchgeführt. Im Frühjahr 2019 wird es auf dem innerörtlichen Streckenabschnitt der L 515 nochmals eine längere Vollsperrungsphase geben. Um den Anwohnerverkehr in Krautheim weitestgehend aufrecht zu erhalten, werden die Arbeiten in mehreren Abschnitten durchgeführt. Entsprechende Pressemitteilungen werden folgen.

    Rechtzeitig vor Weihnachten wird auch die Verkehrsfreigabe der L 1050 zwischen Sindringen und Friedrichsruhe erfolgen, voraussichtlich am kommenden Freitag, 21. Dezember 2018, gegen 12:00 Uhr. Bis zur Verkehrsfreigabe des ca. 5,5 km langen Streckenabschnittes werden im Laufe dieser Woche noch Schutzplanken und Leitpfosten installiert.

    Insgesamt wurden vom Land Baden- Württemberg in den Erhalt der Infrastruktur für die drei Streckenabschnitte rund 2,7 Millionen Euro investiert.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    19.12.2018
    Die Rems fließt wieder
    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart setzt Renaturierungsmaßnahme an der Rems bei Winterbach um
     Drohnenbefliegung am 02.07.2018 nach Beendigung der groben Profilierung, Quelle: Wolff und Müller

    ​Wo sich die Rems zwischen Winterbach und Remshalden noch vor einem Jahr eintönig, kaum merkbar, in der Landschaft versteckte, kann man sie heute wieder fließen sehen, befreit aus ihrem starren Korsett.

    Ziele der Gewässerentwicklung: Die Rems ist rund 80 Kilometer lang und ein Seitengewässer des Neckar. Durch die Gewässerkorrekturen der vergangenen Jahrzehnte, insbesondere in den 30er und 50er Jahren und durch die hohen Anteile an Verkehrs- und Siedlungsflächen wurde die Rems gegenüber dem natürlichen Zustand stark verändert.

    Das trapezförmig ausgebaute Gewässer verläuft in weiten Teilen geradlinig und strukturarm. Es gibt keine Vielfalt der Lebensräume und somit keine Vielfalt der Lebewesen. Diversität ist jedoch Ausschlaggebend für die gute Qualität eines Gewässers. Kiesbänke dienen den Fischen als Laich-Zone und für noch schwache Jungfische bieten stille, wärmere Bereiche die perfekte „Kinderstube“. Kolke sind Rückzugsorte für größere Exemplare und beschattete Unterstände kühlen das Gewässer im Sommer und bieten Schutz vor Fressfeinden (z.B. Kormoran). Strömung und Verwirbelung im Gewässer sorgen für Sauerstoffeintrag und folglich für eine chemische Aufwertung der Gewässerqualität. Das Rauschen hören Fische über weite Strecken und wandern – sofern möglich – an diese Stelle. Kleinere Organismen wie Makrozoobenthos sind ebenso auf eine gute Gewässerqualität angewiesen. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU hat zum Ziel, den guten ökologischen und chemischen Zustand der Oberflächengewässer herzustellen. Der „gute Zustand“ zeigt sich durch ein weitgehend natürliches Vorkommen von Pflanzen und Fischen in den Gewässern, die Durchgängigkeit für alle Lebewesen, naturnahe und naturbelassene Uferzonen sowie Schadstoffkonzentrationen innerhalb der festgesetzten Grenzwerte. Zur Zielerreichung sollen in „Programmstrecken“ entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden. Konkret sollen dabei ökologische Funktionsräume für die Gewässerfauna in geeigneten Abschnitten der Rems nach dem Trittsteinprinzip geschaffen werden. Dies bedeutet, dass von einem ökologisch aufgewerteten Gewässerstück auch weiter flussab- und flussaufwärts positive Effekte für Kleinstlebewesen und Fische ausgehen.

    Das Projekt: Es ist das größte ökologische Projekt in diesem Jahr an einem Fließgewässer im Regierungsbezirk Stuttgart. Fast ein Jahr hat die Baustelle zwischen Winterbach und Remshalden gedauert. Nun sind die Bauarbeiten bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat für das Land Baden-Württemberg die Maßnahme umgesetzt, die der Wasserverband Rems und die Gemeinde Winterbach über Jahre hinweg geplant haben.

    Wer sich nicht mehr erinnert, wie die Rems vorher aussah: ein Blick stromabwärts von der Hebsacker Brücke zeigt ein Gewässer in einem monotonen Trapezprofil und steilen Böschungen. Wasserbewegungen sind kaum zu sehen, das Wasser scheint zu stehen. Ganz anders sieht es im umgestalteten Bereich aus: Es gibt Inseln, Seitenarme, flache Böschungen und wechselnde Gewässersohlbreiten. Außerdem wurden Flachwasserzonen im Gleithangbereich angelegt. Punktuell beeinflussen Strukturbildner wie Störsteine, Steinschüttungen und Totholz den Strom. Dazu wurden weitestgehend vorhandene Baustoffe verwendet.

    Die einmündenden Seitengewässer wurden mit rauen Rampen barrierefreie an die Rems angebunden. Um auch im Niedrigwasserfall einen durchgehenden Gewässerlauf mit ausreichender Wassertiefe sicherzustellen, wurde eine Niedrigwasserrinne mit einer Breite von maximal 4 m und einer Wassertiefe von mindestens 40 cm modelliert. An einigen Stellen wurde der Fluss eingeengt, um die Strömung zu erhöhen und ein Rauschen zu erzielen. Vorhandene Steilwände für den Eisvogel blieben erhalten und eine neue entstand. Im Zuge der Umsetzung wurde das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung rückgebaut. Der gerade Verlauf mit einer Längsneigung der Sohle von nur 0,02 % wurde gewunden und durch strukturelle Einbauten zum Strömen gebracht. Böschungssicherungen waren aufgrund der geringen Sohlspannungen demnach nicht notwendig.
    Erdwälle wurden rückverlegt und somit zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen. Der angetroffene, ausgehobene Flusskies wurde vollständig wiedereingebaut.

    Die alten Gehölzbestände zeigen, wo früher die Rems verlief. Ende 2017 wurden die Rodungen im Vorfeld der Baumaßnahme durchgeführt, 50% der Gehölze konnten erhalten bleiben.

    Spatenstich für die eigentliche Maßnahme war dann am 15. Februar 2018 mit Umweltminister Untersteller und Regierungspräsident Reimer. Seitdem wurden große Erdmassen bewegt. Rund 8000 m3 Oberboden sind auf landwirtschaftliche Flächen mit minderer Bodenqualität in Manolzweiler zur Bodenverbesserung aufgetragen worden und etwa 34.000 m3 Erde sind als Auffüllmaterial im Gewerbegebiet Heusee II in Plüderhausen eingebaut worden. Besonderheit bei diesem Projekt war die Verfügbarkeit von großen Flächen, die alle im Besitz der Gemeinde Winterbach waren. Hierdurch konnte auf einer Strecke von ca. 1,1 km und einer Breite von bis zu 100 m der Rems wieder Raum gegeben werden.

    Dem Flusslauf wird durch die Maßnahme weitgehend eine selbsttätige morphologische Entwicklung zugestanden, indem ausreichend Raum zur Verfügung gestellt wird. Gewässerdynamische Prozesse wie Seitenerosion, Uferunterhöhlungen und –abbrüche sowie Geschiebetrieb werden zugelassen, sind sogar erwünscht. Der Hauptbewuchs soll sich durch natürliche Sukzession einstellen. Bereits jetzt schon sprießen die ersten Weiden aus dem Boden, so dass sich bis zur Remstalgartenschau 2019 eine natürliche Begrünung einstellen wird. Zusätzlich wurden Gehölze und Sträucher angepflanzt.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 3,5 Mio €. Davon soll nicht nur die Natur sondern auch der Mensch profitieren. Durch die Erlebbarkeit und Zugänglichkeit rückt die Rems wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen. Bänke und Sitzsteine laden zum Verweilen ein und durch die flachen Uferbereiche können Kinder am Wasser spielen. Allerdings sollen sich die Erholungsbereiche auf zwei zugängliche Stellen konzentrieren, dazwischen soll die Natur in Ruhe gelassen werden.

    Ausgebaute Rems nach Rodung, vor Bau der Maßnahme, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart
    Juni 2018, während der Baumaßnahme, Quelle: Wolff und Müller

    Drohnenbefliegung am 02.07.2018 nach Beendigung der groben  Profilierung, Quelle: Wolff und Müller



  • Abteilung 8
    19.12.2018
    Die Schelztorhalle in Esslingen ist ein Kulturdenkmal
    Seltene und geglückte Kombination aus Sportstätten- und Ingenieursbau und überregional bedeutendes Architekturzeugnis der 1950er Jahre
     Schelztorhalle bei Nacht, Quelle: Andreas Dubslaff, Landesamt für Denkmalpflege im RPS

    ​Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat in dieser Woche die Schelztorhalle in Esslingen in die Liste der Kulturdenkmale aufge-nommen. Die Sporthalle mit dem markanten Sheddach am Rande der Altstadt wurde 1957/58 von der Stadt Esslingen erbaut, entworfen von Oberbaurat Hermann Kauß und Stadtbaumeister Richard Baumann.

    „Bei der Schelztorhalle, einer seltenen und geglückten Kombination aus Sportstätten- und Ingenieursbau und einem auch überregional bedeutenden Architekturzeugnis der 1950er Jahre, handelt es sich aus wissenschaftlichen, künstlerischen und heimatgeschichtlichen Gründen um ein Kulturdenkmal gemäß § 2 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg“, so Martin Hahn, Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege und zuständig für die Erfassung von Kulturdenkmalen. Seine Kollegin Andrea Steudle, die umfangreiche Recherchen zum Sporthallenbau dieser Zeit und zur Schelztorsporthalle im Stadtarchiv durchgeführt hat, ergänzt: „Wie aus einem zeitgenössischen Zeitungsartikel über das Bauvorhaben hervorgeht, stellte eine solche Halle in den 1950er Jahren ein Novum dar, für das es bundesweit keine Vorbilder gab. Im Gegenteil kamen zahlreiche Kommunen damals Jahren nach Esslingen, um sich die Schelztorhalle als Beispiel für modernen Sportstättenbau anzusehen.“

    Vor allem das vierteilige Schalendach verleiht dem Hallenbau eine skulpturale Qualität und unterstreicht mit seinem nach oben strebenden, dynamischen Charakter die Funktion des Gebäudes als Sportstätte. Zu einem besonderen Blickfang wird die Halle bei abendlichem Sportbetrieb, wenn die hintereinander gestaffelten Fensterbänder der Sheds von innen beleuchtet weithin sichtbar werden.

    Mit dem Bau der Schelztorhalle betraten die Verantwortlichen in zweifacher Hinsicht Neuland: Sowohl als reiner Sporthallenbau, aber auch mit ihrem konstruktiv innovativen, höchst individuellen Entwurf war sie ohne Vorbild in der Architektur der 1950er Jahre. Es entstand ein Bauwerk, bei dem Form und Funktion eine gelungene Verbindung eingehen und dessen architektonischen und ästhetischen Qualitäten sich gerade aus seiner hochgradigen Funktionalität entwickeln. Mit ihrem gewölbten Sheddach, das zu den frühen und zudem außerhalb des Industriebaus realisierten Beispielen des Typs Silberkuhl-Klönne zählt, dokumentiert die Schelztorhalle die Entwicklungen im Ingenieursbau der Nachkriegszeit.

    Auch aus der Sportgeschichte Esslingens ist die Schelztorhalle nicht wegzudenken – als Austragungsort regionaler und überregionaler Wettkämpfe bis hin zu deutschen Meisterschaften etwa im Handball, Judo oder Kunstturnen. Seit 1959 fanden in ihr die jährlichen Hallensportfeste mit Sportlerehrungen des Stadtverbands für Leibesübungen statt. Durch die zahllosen Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder der Sportvereine, die die Halle für Sportunterricht und Trainingszwecke nutzten, ist sie zudem im Bewusstsein der Esslinger Bevölkerung fest verankert.

    Spielfeld mit gewölbtem Sheddach, Quelle: Peter Huber, Landesamt für Denkmalpflege im RPS


  • Abteilung 4
    19.12.2018
    L 1140: Sanierung Max-Eyth-Straße, Ortsdurchfahrt Winnenden (Rems-Murr-Kreis) abgeschlossen
    Einbahnregelung zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße ab Freitag, 21.12.2018 aufgehoben

    ​Seit August  2018 laufen die Sanierungsarbeiten der Max-Eyth-Straße (L 1140 - Ortsdurchfahrt von Winnenden) zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße. Aufgrund der Schäden der Straße und den starken Verdrückungen musste der gesamte Straßenaufbau auf diesem Abschnitt neu hergestellt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Gehwege auf beiden Seiten sowie die Hauptwasserleitung in der Straße einschließlich der Einmündungen und der Hausanschlüsse erneuert.

    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Teilsperrung am 21. Dezember 2018 aufgehoben und die Strecke wieder für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben. Es sind jedoch noch Restarbeiten wie z.B. Fahrbahnmarkierungen und Arbeiten an den Gehwegen  auszuführen. Diese Arbeiten können witterungsbedingt erst im Frühjahr 2019 erfolgen. Größere Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmer sind nicht mehr zu erwarten.

    Das Land Baden-Württemberg hat in den Ausbau ca. 800.000 Euro investiert.

    Das Regierungspräsidium dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern,  insbesondere den Fußgänger und Radfahrer für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.12.2018
    L 1050 Ausbau Wielandsweiler – Hütten (Landkreis Schwäbisch Hall): Ausbau auf 630 Metern abgeschlossen
    Vollsperrung wird am 21. Dezember 2018 aufgehoben

    ​Seit Anfang Oktober 2018 laufen die Ausbauarbeiten eines Streckenabschnittes im Zuge der L1050 zwischen Wielandsweiler und Hütten (Landkreis Schwäbisch Hall). Aufgrund der unzureichenden Fahrbahnbreite, starken Verdrückungen und Flickstellen musste der Straßenaufbau auf einer Länge von 630 Metern verbreitert und neu hergestellt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Vollsperrung am 21. Dezember 2018 aufgehoben und die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Es sind jedoch noch Restarbeiten wie z.B. Fahrbahnmarkierungen auszuführen. Diese Arbeiten können witterungsbedingt erst im Frühjahr 2019 erfolgen. Größere Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmer sind nicht mehr zu erwarten.

    Das Land Baden-Württemberg hat in die weiterführende Infrastruktur ca. eine Millionen Euro investiert.

    Das Regierungspräsidium dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    L 1076: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis)
    Öffnung der Straße für den Verkehr während der Winterpause ab dem 19. Dezember

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mitte November 2018 die Fahrbahn im Zuge der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Die vorhandene Fahrbahn weist teilweise starke Verdrückungen und Risse auf, die mit der anstehenden Maßnahme beseitigt werden sollen. Hierzu wird die gesamte Deckschicht erneuert. Abschnittsweise müssen die Asphalttragschicht erneuert und teilweise auch tieferliegende Schadstellen ausgebessert werden. 

    Wie bereits angekündigt, wird die Straße ab kommenden Mittwoch, 19. Dezember 2018, während der Winterpause für den Verkehr geöffnet, um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu beschränken.

    Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, werden die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Frühjahr 2019 wieder aufgenommen. Die Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig vor Baubeginn nach der Winterpause über die Einrichtung der Baustelle informiert. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    A 8 Lärmschutzwand am Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle - Bund investiert rund 2,4 Millionen Euro
    Regierungspräsident Reimer freut sich über die Aufnahme in den Haushaltsplan

    ​Mitte November 2018 hatte die Straßenbauverwaltung des Landes die Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zu den gestiegenen Kosten für das Projekt Herstellung einer Lärmschutzwand an der A 8 Albaufstiegsstrecke erhalten. Damit können Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten der Maßnahme nun erfolgen. Eine frühere Ausschreibung musste aufgehoben werden, weil die eingereichten Angebotssummen die Kostenschätzung überstiegen. Regierungspräsident Reimer zeigt sich sehr erfreut und fand lobende Worte für seine Fachabteilung: „Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen haben schnell gehandelt und die erforderlichen Unterlagen zur Erlangung der Zustimmung sehr kurzfristig erarbeitet. Und auch vom Bund haben wir erfreulicherweise zügig eine Rückmeldung erhalten.“ Die Unterlagen waren im September über das Verkehrsministerium des Landes dem Bund vorgelegt worden.

    In den nächsten Wochen werden die bereits vorliegenden Ausschreibungsunterlagen aktualisiert und an die Vorgaben des Bundes angepasst. Danach erfolgt eine erneute öffentliche Ausschreibung der Leistungen. Bis April 2019 soll ein Bauvertrag geschlossen werden, so dass direkt nach den Osterferien mit dem Bau begonnen werden kann. Mit der Lärmschutzwand, in das der Bund rund 2,4 Mio. € investiert, wird eine deutliche Reduzierung der Lärmeinwirkungen zum Wohle der Anwohner erreicht.

    Die Arbeiten werden mit der Einrichtung einer bauzeitlichen Verkehrsführung beginnen. Ein Großteil der Arbeiten wird zwar von der Seite aus durchgeführt, dennoch muss ein Sicherheitsraum zwischen Baustelle und Verkehrsraum zum gegenseitigen Schutz der Baufirma und der Verkehrsteilnehmer hergestellt werden. Im Anschluss werden Bohrpfähle als Fundament für die Stützen der Lärmschutzwand hergestellt. Im Zuge dieser Arbeiten muss eine Trinkwasserleitung aus dem Baufeld entfernt, also verlegt werden. Sobald die Stützen stehen, wird es dann sichtbar schnell mit dem Einschieben der Lärmschutzwandelemente weitergehen und man wird Abschnitt für Abschnitt erste hörbare Lärmreduzierungen wahrnehmen können. Die volle Wirkung wird sich dann mit dem Einheben des letzten Segmentes entfalten.

    Voraussichtlich im November 2019 wird die 735 Meter lange Schutzwand, die die Einwohner von Mühlhausen im Täle vor dem Lärm der A8 schützen wird, fertiggestellt sein.

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    Fahrbahnerneuerung auf der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Verkehrsfreigabe am Samstag, 15. Dezember 2018, ca. 10:00 Uhr

    ​Die Bauarbeiten der Sanierung an der B 39 in Ellhofen sind vorerst abgeschlossen. Die Strecke wird, wie ursprünglich geplant, am Samstag, 15. Dezember 2018, ab ca. 10:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Es wurden bisher rund 22.000 m² Straße saniert, die Verbreiterung für die Querungshilfe vor dem Netto-Markt gebaut, sowie der Ampelmast samt Fundament an der Kreuzung B39/Hauptstraße erneuert.

    Aufgrund des unerwartet schlechten Straßenaufbaues kam es während der Maßnahme zu Umplanungen. Die notwendigen zusätzlichen Leistungen, wie Herstellung eines neuen Schotterplanums, Anpassen aller Schächte und das deutlich stärkere Asphaltpaket führten zu Verzögerungen.
    Die Zusammenlegung der letzten beiden Bauabschnitte, um die ganze Ortsdurchfahrt noch vor Weihnachten fertigzustellen, ließ sich leider nicht durchsetzen.

    Voraussichtlich im Spätherbst 2019, nach der Bundesgartenschau Heilbronn, soll das letzte Teilstück vom Netto-Markt bis zur Kreuzung mit der Grantschener Straße, Hauptstraße saniert werden. Ein genauer Zeitraum steht derzeit noch nicht fest. Wir werden rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme erneut informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    13.12.2018
    A 81 - Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten im Schönbuchtunnel (Landkreis Böblingen)

    ​Nächtliche Sperrung zwischen den Anschlussstellen (AS) Gärtringen und Herrenberg in beide Fahrtrichtungen von Montag, 17.12. auf Dienstag, 18.12.2018 und von Mittwoch, 19.12. auf Donnerstag, 20.12.2018 - Nächtliche Sperrung in Fahrtrichtung Stuttgart von Dienstag, 18.12. auf Mittwoch, 19.12.2018

    Im Schönbuchtunnel müssen routinemäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Diese Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, um etwaige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.


    In den Nächten von Montag, 17. Dezember 2018, 19:00 Uhr auf Dienstag, 18. Dezember 2018, 05:00 Uhr und  Mittwoch, 19. Dezember 2018, 19:00 Uhr auf Donnerstag 20. Dezember 2018, 05:00 Uhr, wird die A 81 in beiden Fahrtrichtungen (Stuttgart und Singen) ab der AS Gärtringen bis zur AS Herrenberg gesperrt. Die Weiterfahrt von der Tank- und Rastanlage Schönbuch West auf die A 81 in Richtung Singen ist zu den genannten Zeiten ebenfalls nicht möglich.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 36 bis zur AS Herrenberg ausgeschildert.

    In Fahrtrichtung Stuttgart wird die A 81 zudem noch in der Nacht von Dienstag, 18. Dezember 2018, 19:00 Uhr, auf Mittwoch, 19. Dezember 2018, 05:00 Uhr gesperrt, sodass die A 81 in diese Fahrtrichtung insgesamt in drei Nächten von der AS Herrenberg bis zur AS Gärtringen nicht befahrbar ist.
    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 45 bis zur AS Gärtringen ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Es wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    12.12.2018
    Der Korken ist jetzt auch Kulturdenkmal!
    Das Landesamt für Denkmalpflege stellt weitere Bauten an der Kulturmeile in Stuttgart unter Schutz
     Der "Korken" ist jetzt Kulturdenkmal Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Im Europäischen Kulturerbejahr ECHY 2018 hat das Landesamt für Denkmalpflege ein Schlüsselprojekt der europäischen Stadtbaugeschichte unter Denkmalschutz gestellt. Der markante Turm („cork“ = Korken) der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart ist das sprichwörtliche Gegenüber zur Rotunde der Neuen Staatsgalerie („bottle“).

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, zu dessen Haus das Landesamt für Denkmalpflege gehört, freute sich darüber, dass Stuttgart nun um ein beeindruckendes Kulturdenkmal reicher ist: „Stuttgart hat mit Stirlings Kulturbauten ein einzigartiges Dokument der Bau- und Stadtbaugeschichte innerhalb Baden-Württembergs und im internationalen Maßstab, das nun auch als junges Kulturdenkmal geschützt ist.“ James Stirling stellte Ende der 1980er Jahre seine virtuose städtebauliche Gesamtplanung für die Kulturmeile unter das griffige Motto „bottle and cork“.

    Auch Hauptkonservator Martin Hahn vom Landesamt für Denkmalpflege fand lobende Worte und unterstrich dies denkmalschutzfachlich so: „Die Stuttgarter Kulturmeile mit Neuer Staatsgalerie, Kammertheater, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg ist ein seltenes Gesamtkunstwerk der postmodernen Architektur und Stadtplanung, ein Exempel mit internationalem Rang. Zeittypische Ideen von zeichenhaften und figürlichen Architekturlandschaften, wie sie für das Schaffen des Architekten James Stirling kennzeichnend sind, kommen hier anschaulich zum Ausdruck.“

    Die gestalterische Einheit zwischen dem ersten Teil der Kulturmeile mit der Neuen Staatsgalerie und der späteren Erweiterung ist insbesondere in den Materialien Naturstein, also dem Cannstatter Travertin und dem Weiler Sandstein, und vielen bunten Stahlelementen zu sehen. Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wurde 1992-96 noch unter der Regie von Stirling geplant und besticht durch die intensive architektonische Durchdringung von der Großform bis ins Detail. Der Flügel an der Konrad-Adenauer-Straße – ursprünglich als Theaterakademie gedacht und 1999 dann zum Haus der Geschichte Baden-Württemberg verwendet – vollendet 2001 das städtebauliche Ensemble im Eigentum des Landes nach Plänen von Michael Wilford und Manuel Schupp.

    Die Kulturmeile hat damit eine fast 25-jährige Planungs- und Baugeschichte. „Gerade dieses Festhalten an einer künstlerisch herausragenden städtebaulichen und gestalterischen Grundidee im Rahmen der Stadtplanung in Stuttgart ist es wert, bewahrt zu werden“, so Annette Ipach-Öhmann, Direktorin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg und damit baulich zuständig für das Ensemble. Auch die Nutzer, also das Haus der Geschichte und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HDMK), freuen sich über die Anerkennung: „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und haben das Gebäude in den vergangenen Jahrzehnten immer sorgfältig gepflegt und neuen Nutzungen angepasst“, kommentiert Christof Wörle-Himmel, Kanzler der HMDK Stuttgart. Für Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg ändert sich durch den Denkmalschutz nicht viel: „Wir können unsere Ausstellung im Inneren der postmodernen Hülle weiter frei nach unseren Vorstellungen gestalten. Das ist auch wichtig für ein lebendiges Museum.“

    Detailansicht Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Gesamtansicht Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Neubau B 14 Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 - 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Freigabe der Anbindung Illerstraße für das Gewerbegebiet Waldrems am Montag, 17. Dezember 2018

    ​Am 14. November 2018 erfolgte die Freigabe des 4-streifigen Ausbaus der B 14 von Nellmersbach bis Backnang-Waldrems. Ab Montag, 17. Dezember 2018 kann nun auch der Probebetrieb der Ampel Illerstraße starten. Damit wird die neue Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße an die B 14 für den Verkehr freigegeben.

    Am Knoten Waldrems müssen noch kleinere bauliche Arbeiten durchgeführt werden. Diese Arbeiten umfassen unter anderem das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie die Koordinierung der beiden Ampeln an den Knotenpunkten Waldrems und Illerstraße. Geplant ist, diese Arbeiten ebenfalls in der kommen Woche (KW 51) durchzuführen.
    Voraussetzung für die Markierungsarbeiten ist jedoch, dass über eine Dauer von drei Tagen eine geeignete Wetterlage vorliegt (Trocken und Temperaturen im Plusbereich). Sollte die Durchführung witterungsbeding nicht möglich sein, können sich die Arbeiten bis zum Frühjahr 2019 verschieben.

    Nach Abschluss aller Restarbeiten am Knotenpunkt Waldrems wird die Zufahrtsmöglichkeit über die Donaustraße aus Stuttgart kommend (B 14) durch die Illerstraße ersetzt. Die Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Waldrems erfolgt für den Individualverkehr dann nur noch über die Illerstraße. Die übrigen Fahrbeziehungen Neckarstraße in Donaustraße und B 14 aus Backnang kommend in die Donaustraße bleiben erhalten. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreicht.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde ohne größere Einschränkungen und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in zwei Losen hergestellt. Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.  Im Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems, einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.


    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    L 1192 Oberesslingen - Hangsanierung auf der Plochinger Straße (Landkreis Esslingen) - Maßnahme konnte vorzeitig beendet werden
    Aufhebung der Sperrung bereits seit Montag, 10. Dezember 2018

    ​Aufgrund von Starkregenereignissen im Juni entstand eine Böschungsrutschung an der L 1192 (Plochinger Straße) zwischen Oberesslingen und Esslingen Zell, weshalb das Regierungspräsidium Stuttgart auf der L 1192 (Plochinger Straße) eine Hangsanierung durchführen musste.

    Die Sanierungsarbeiten begannen am Mittwoch, 21. November 2018. Das planmäßige Bauende war für Freitag, 14. Dezember 2018, vorgesehen.

    Die Bauarbeiten konnten jedoch so getaktet werden, dass die Sanierungsmaßnahme und die damit verbundene Vollsperrung vorzeitig beendet werden konnte.

    Die Vollsperrung wurde am Montag, 10. Dezember 2018, um 12:00 Uhr wieder für den beidseitigen Verkehr freigegeben.

    Das Land investierte rund 145.000 Euro für die Hangsanierung auf der Plochinger Straße.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner für deren Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    L 1202 – Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird geschlossen
    Feierliche Verkehrsfreigabe des Radwegs auf der Körschtalbrücke mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Eine ärgerliche Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird endlich geschlossen. Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer gaben heute den neu gebauten Radweg auf der Körschtalbrücke an der L 1202 für den Radverkehr frei. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen“, so Verkehrsminister Hermann. „Darauf haben viele Alltagsradlerinnen und –radler lange gewartet.“

    Die L 1202 zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert im Streckenverlauf das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 Meter hoch ist. Radfahrer durften die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie mussten bislang das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren. Dieser Umweg wird künftig entfallen.

    Regierungspräsident Reimer dankte vor allem der Bevölkerung Nellingens, die den erheblichen Umleitungsverkehr über vier Monate hinweg hinnehmen musste: „Wir wissen um die Beeinträchtigungen, die der Bau dieses Radwegs mit sich gebracht hat. Vor allem für die Berufspendler bedeutet dieser Radweg aber jetzt eine große Erleichterung ihres täglichen Arbeitswegs.“ 

    Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, wurde die Fahrbahn eingeengt und gleichzeitig der vorhandene Notgehweg auf der westlichen Seite um rund 2 Meter breiter gemacht. Dem Kraftfahrzeugverkehr steht jetzt jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung, die auch für den Lkw-Verkehr ausreichend ist. Der Radweg auf der Brücke ist 2,75 Meter breit und kann im Gegenverkehr befahren werden. Er ist nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen.

    Die Hauptbauarbeiten des Bauabschnitts begannen am 25. Juli 2018 und dauerten bis Anfang Dezember 2018 an. Nach Abfräsen des Fahrbahnbelags und dem Aufnehmen der Abdichtung zeigten sich größere Schäden im Überbaubeton, die aufwendig saniert werden mussten. Dies führte dazu, dass die Bauzeit bis Anfang Dezember verlängert wurde. Die südliche Anschlussrampe muss im kommenden Jahr noch asphaltiert werden, ist aber schon jetzt benutzbar. 

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wurde auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme über 2 Millionen Euro in das Radwegenetz und die Verbesserung der Infrastruktur. Die Stadt Ostfildern beteiligt sich ebenfalls am Ausbau der vorhandenen Wege, die später von Radfahrern genutzt werden.

  • Abteilung 8
    04.12.2018
    Von Pomeranzen und Wassersprudlern - Leonberg schreibt Gartenkunstgeschichte
    Stadtpark steht unter Denkmalschutz
     Foto Stadtpark, Quelle: Andreas Dubslaff, LAD

    So jung und schon ein Denkmal. Der Leonberger Stadtpark, welcher in den 70er-Jahren angelegt wurde, steht unter Denkmalschutz. Das städtische „Grün“ ist damit bereits das zweite vom Landesamt für Denkmalpflege bestätigte Gartenkunstwerk an der Glems. Der Stadtpark ergänzt den Pomeranzengarten, welcher als einziger Terrassengarten bundesweit aus der Zeit der Spätrenaissance erhalten ist.

    „So wie der Pomeranzengarten für die Gartenkunst des 17. Jahrhunderts steht, so dokumentiert der Stadtpark die Ideen des Garten- und Landschaftsbaus des späten 20. Jahrhunderts“, erklärt Referatsleiter Dr. Martin Hahn, der im Landesamt für Denkmalpflege für die Erfassung von Kulturdenkmalen zuständig ist. Sein Kollege Andreas Dubslaff ergänzt: „Die Umgestaltung des ehemaligen Gipswerks Eppinger und Schüle zu einem Park ist eine ungewöhnliche Gewerbekonversion, wie man sie sonst eher aus dem Ruhrgebiet kennt. Leonbergs Stadtpark ist dafür ein frühes und prima überliefertes Beispiel.“

    Die Gesamtplanung lag in den Händen des renommierten Stuttgarter Büros Luz und Partner. Der Sprudlerberg mit seinem markanten Wasserlauf ist ein Projekt des Landschaftsarchitekten und Bildhauers Ernst Günter Herrmann. 

    Mit dem Stadtpark bekam die neue Mitte Leonbergs um das Leo-Center zwischen der Altstadt und Eltingen auch ein grünes Element. Noch heute wird der Landschaftspark mit See und Felswand von der „Skyline“ der Hochhäuser stilgerecht gerahmt.

    „Der Stadtpark ist für uns eine nicht mehr wegzudenkende Erholungsfläche. Umso stolzer sind wir, in Leonberg den landesweit ersten unter Denkmalschutz stehenden modernen Stadtpark der 70er Jahre zu haben. Die Stadt- und Landschaftsplanung der 1970er Jahre ist hier eindrucksvoll erlebbar“, so Oberbürgermeister Martin Kaufmann. Man werde sich, so Kaufmann weiter, in Zukunft mit dem Bestand auseinandersetzen, mit den Wegeanlagen, den zeittypischen Kugelleuchten und Sitzbänken.

    „Für 2019 ist geplant, den Stadtpark am Tag des offenen Denkmals mit Führungen oder einer kleinen Ausstellung allen Interessierten näherzubringen“, kündigt das Stadtoberhaupt an und fährt fort: „Was man besser kennt, das schätzt man auch. Wir wollen die Leonberger für dieses junge Denkmal sensibilisieren und sie mitnehmen auf dem Weg in die Zukunft des Parks.“ 

    Einen der ältesten und einen der jüngsten Gärten im Land, das kann nicht jede Stadt vorweisen: In Leonberg kann man sie nachvollziehen, die Geschichte von Pomeranzen und Wassersprudlern.

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    L 1202 - Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Verkehrsfreigabe des Radwegs auf der Körschtalbrücke mit Verkehrsminister Hermann und Regierungspräsident Reimer

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Hauptbauarbeiten für den Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen über die Körschtalbrücke abgeschlossen. Damit ist die Körschtalbrücke zwischen Esslingen und den Fildern fahrradtauglich. 

    Sie sind herzlich eingeladen, wenn Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer 

     

    am Dienstag, 11. Dezember 2018, um 12:00 Uhr 

    die feierliche Verkehrsfreigabe des Radwegs vornehmen. Den genauen Treffpunkt entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersichtskarte. 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Einladungskarte (pdf, 64 KB)

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    L 2310 - Sanierungsarbeiten zwischen Almosenberg und Dertingen (Main-Tauber-Kreis)
    Vollsperrung von Dienstag, 11. Dezember, 08:00 Uhr bis Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18:00 Uhr

    ​Die Fahrbahn der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt der Landesstraße und dem Almosenberg bis nach Dertingen ist durch die hohe Verkehrsbelastung und den zurückliegenden Ausbau der A 3 stark geschädigt. Noch vor dem kommenden Winter, der die Fahrbahn weiter schädigen würde, wird der Streckenabschnitt bis Dertingen saniert. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 11. Dezember 2018, 8:00 Uhr und werden voraussichtlich am Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18:00 Uhr abgeschlossen.

    Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt L 2310/Almosenberg und Dertingen erforderlich. Die Vollsperrung wird am Dienstag, 11. Dezember 2018, ab 08:00 Uhr aktiviert.

    Die Umleitung zwischen Dertingen und Bettingen erfolgt in beiden Richtungen über die K 2825 (Kembach) und K 2878 (Urphar). Die Strecken werden vor Ort weiträumig ausgeschildert.

    Alle Zu- und Abfahrten der A 3-Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleiben während der Vollsperrung der L 2310 geöffnet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg ist ebenfalls offen.

    Das Land Baden Württemberg investiert in die Erhaltung der L 2310 rund 200.000 €.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    B 297 - Erneuerung der Beleuchtung und Lüftung im Tunnel Neckartailfingen (Landkreis Esslingen) - Durchführung der Arbeiten des 1. Bauabschnitts im Zeitraum von Montag, 10. Dezember, bis Mittwoch, 19. Dezember 2018
    Verkehr im Tunnel wird unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung geführt

    ​Die vorhandene Beleuchtung im B 297-Tunnel bei Neckartailfingen entspricht nicht mehr dem neuesten Stand der Technik, weshalb das Regierungspräsidium Stuttgart ab kommenden Montag mit der Erneuerung der Tunnelbeleuchtung und Tunnellüftung beginnt. Die neue LED-Tunnelbeleuchtung wird am äußeren Rand der Tunneldecke über den Notgehwegen befestigt und ragt somit nicht mehr in die Fahrbahn, was bei der knappen Tunnelhöhe von Vorteil ist.

    Im Zeitraum von Montag, 10. Dezember, bis Mittwoch, 19. Dezember 2018 wird in Nachtarbeit von 19:00 Uhr bis 5:00 Uhr die Kabeltrasse für die Beleuchtung hergestellt. Die Kabeltrasse wird an der Tunneldecke über den Notgehwegen befestigt. Hier werden die Kabel der Steuerung und Stromzufuhr geführt.
    Der Verkehr im Tunnel wird unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung geführt.  

    Im Februar 2019 werden die LED Leuchten montiert und für März 2019 ist geplant, die drei vorhandenen Strahlventilatoren für die Belüftung zu erneuern. Auch diese Arbeiten werden unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung durchgeführt. Hierzu wird unmittelbar vor der Maßnahme eine gesonderte Pressemitteilung veröffentlicht.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.12.2018
    B 29 OU Mögglingen (Ostalbkreis) - Sanierungsarbeiten des Wirtschaftsweges zwischen Christenhof und Hochwang 2 bei Mögglingen
    Sperrung am Donnerstag, 6 Dezember 2018 zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr

    Im Zuge der Baumaßnahme B 29 OU Mögglingen erfolgt derzeit die Erschließung des Wertstoffhofes Ellert und Hermannsfeld aus Richtung Mögglingen über einen Gemeindeweg nördlich der B 29. Dies wurde erforderlich, da im Bereich der künftigen Ortsverbindungsstraße aus Gründen der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit ein Linksabbiegen von der Bundesstraße aus Fahrtrichtung Mögglingen nicht zugelassen werden kann. Dies liegt insbesondere an den nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Aufstellflächen für den linksabbiegenden Verkehr in Fahrtrichtung Wertstoffhof Ellert und Hermannsfeld.

    Aufgrund der zwischen Christenhof und Hochwang 2 bei Mögglingen durch die Nutzung als Umleitung inzwischen aufgetretenen größeren Schäden soll, vorbehaltlich entsprechender Witterung, dieser Wegabschnitt am Donnerstag, 6. Dezember 2018 zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr saniert werden. Aufgrund der örtlichen Randbedingungen muss der Weg während dieser Zeit voll gesperrt werden. Aufgrund der erforderlichen Vollsperrung kann das Wertstoffzentrum und Hermannsfeld im vorgenannten Zeitraum nur aus Richtung Essingen angefahren werden. Am Abend wird die Vollsperrung wieder aufgehoben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.12.2018
    B 14 - Daimlerbrücke Stuttgart-Untertürkheim - Start der 1. Bauphase der Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke an der B 14
    Nächtliche Arbeiten von Dienstag, 4. Dezember, bis Freitag, 21. Dezember 2018 unter halbseitiger Sperrung von jeweils 20:30 Uhr bis 06:00 Uhr

    ​Im April 2012 mussten mehrere Fahrbahnübergangskonstruktionen an der Brücke B 14 notsaniert werden. Diese werden nun in zwei Bauphasen grundhaft und nachhaltig instandgesetzt.

    In der ersten Bauphase von Dienstag, 4. Dezember, bis Freitag, 21. Dezember 2018, werden zunächst Instandsetzungsmaßnahmen der Übergangskonstruktion in Fahrtrichtung Stuttgart ausgeführt. In der zweiten Bauphase, ab Mittwoch, 2. Januar bis voraussichtlich Freitag, 14. Januar 2019, erfolgen dann weitere Arbeiten an der Übergangskonstruktion in Richtung Stuttgart und Waiblingen.

    Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten ausschließlich nachts ohne aufwendige Verkehrsführung (Verschwenkung, Einengung der Fahrstreifen) unter Zuhilfenahme einer speziellen, eigens für diese Baumaßnahme hergestellten, Überfahrtsrampe im jeweiligen Bauabschnitt durchgeführt.

    Diese Überfahrtsrampe wird für die Arbeiten nachts (zwischen 20:30 Uhr und 6:00) geöffnet. In dieser Zeit steht den Verkehrsteilnehmern dann nur noch ein Fahrstreifen im Bauabschnitt zur Verfügung. Der quer zur Fahrbahn verlaufende Sanierungsbereich wird in den frühen Morgenstunden mit der Rampe wieder geschlossen, sodass tagsüber wieder alle Fahrstreifen genutzt werden können.

    Die Konstruktion der Überfahrtsrampe bedingt aus Sicherheitsgründen eine zwingend erforderliche Geschwindigkeitsreduktion auf 60 km/h.

    In Summe können die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer durch Wahl dieser Lösung, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, reduziert werden, da jeweils nur eine Fahrtrichtung betroffen ist.

    Der Bund investiert für beide Bauphasen ca. 240.000,00 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    30.11.2018
    Bekanntmachung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 3. Dezember, bis Montag, 17. Dezember 2018

    Das Regierungspräsidium hat die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für die Landeshauptstadt Stuttgart inzwischen fertiggestellt. Die Planfortschreibung wurde heute (30.11.2018) amtlich bekanntgemacht. 

    Ab kommenden Montag, 03.12.2018, wird der Plan für zwei Wochen, also bis einschließlich Montag, 17.12.2018, zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. 

    Nähere Informationen können ab kommenden Montag dem Luftreinhalteplan entnommen werden. Der Plan liegt im genannten Zeitraum während der Öffnungszeiten bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Infothek im Rathaus, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart sowie beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073 aus. Zudem ist der Plan ab kommenden Montag auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de einzusehen. 

    Bekanntmachungstext (pdf, 18 KB)

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe
    Sanierung von zwei Fahrstreifen an der Ausfahrt zur B 27 Flughafen/Messe in Fahrtrichtung München unter halbseitiger Sperrung von Freitag, 30.11.18 22:00 Uhr, bis Sonntag, 02.12.2018, 20:00 Uhr - Restarbeiten an den Brücken werden bis 14.12.18 andauern

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mitte Juni 2018 eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen durch.
    Wie bereits in der letzten Pressemitteilung mitgeteilt, wurden die Hauptbauarbeiten auf der A 8 am 17. November 2018 abgeschlossen. Danach erfolgte der Abbau der aufwändigen Verkehrssicherung. Seit dem 23. November 2018 kann der Verkehr auf der A 8 in Fahrtrichtung München und Karlsruhe wieder ungehindert fahren.
    Ab heute Abend, 30. November, 22:00 Uhr, bis Sonntag, 02. Dezember 2018 ca. 20:00 Uhr, müssen noch zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung München an der Ausfahrt zur B 27 Echterdingen/Messe/Flughafen auf einer Länge von rund 200 Metern asphaltiert werden. Hierzu müssen zwei von fünf Fahrstreifen gesperrt werden. Die Ausfahrt zur B 27 Stuttgart-Degerloch/Möhringen und Richtung Leinfelden/Echterdingen ist jedoch möglich.
    Diese Maßnahme konnte aufgrund der komplexen Verkehrssicherung der Hauptmaßnahme nicht zeitgleich erfolgen und wird nun nachgeholt.
    Seit dem 23. November 2018 laufen auf der A 8 sowie auf der B 27 im Bereich der Brücken die Restarbeiten. Zu den Restarbeiten gehören unter anderem, die Fertigstellung der Schutzplankeneinrichtungen mit den zum Teil dazugehörigen Streifenfundamenten sowie das Schließen der Mittelstreifenüberfahrten auf der A 8.
    Im Bereich der Brückenbauwerke wird der Lagertausch samt betonieren der Betonauflagersockel am Bauwerk B 27/A 8 nächste Woche abgeschlossen werden. 
    Zeitgleich erfolgen an den letzten zwei von drei Bauwerken noch die Betoninstandsetzung an den Widerlagern und Flügeln sowie das Anbringen eines Vogeleinflugschutzes und der Schneefangnetzte an den Geländern aller drei Bauwerke. Diese Restarbeiten sollten bis zum 14. Dezember 2018 abgeschlossen sein.
    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie die Brückenbauten langfristig vor Schäden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    L 1211 - Grabenstetter Steige (Landkreis Esslingen) - Rutschungssanierungsarbeiten an der Grabenstetter Steige können vorzeitig abgeschlossen werden
    Aufhebung der Sperrung bereits ab Samstag, 01. Dezember 2018

    An der steilen talseitigen Böschungsschulter bei Lenningen-Schlattstall kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Rutschungsereignissen und zur Erosion der Böschung. Diese waren zum Teil mit Absenkungen an der Fahrbahn verbunden, die oft mehrmals durch eine Instandsetzung ausgeglichen werden mussten. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führte daher an dieser Steige Rutschungssanierungsarbeiten durch. 

    Die Durchführung der Arbeiten war von Montag, 12. November 2018, 06:00 Uhr, bis Freitag, 07.Dezember 2018, gegen 20:00 Uhr unter Vollsperrung geplant. 

    Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse konnten die Arbeiten nun früher als gedacht beendet werden. Damit einhergehend wird nun auch die eingerichtete Vollsperrung ab Samstagvormittag, 01. Dezember 2018, wieder aufgehoben. Die Verkehrssicherheit ist wieder gegeben. 

    Das Land investierte ca. 150.000 Euro für die Sanierung einer Rutschung an der Grabenstetter Steige.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner für deren Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 3
    30.11.2018
    Meisterbriefe im Beruf Landwirt*in 2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreicht die Meisterbriefe im Rahmen einer Feierstunde an der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis)

    „Mit der erfolgreich bestandenen Meisterprüfung haben Sie bewiesen, dass Sie qualifiziert sind für neue Aufgaben und dass Sie Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Berufsausbildung junger Menschen übernehmen wollen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Freitag (30. November 2018) bei der Übergabe der Meisterbriefe in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis). Der Regierungspräsident gratulierte den jungen Fachleuten zum Meisterbrief und hob hervor, dass sie mit Recht stolz auf das Erreichte sein können.

    Insgesamt erhielten 2 Landwirtschaftsmeisterinnen und 17 Landwirtschaftsmeister, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand des Regierungspräsidenten.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    „Die Menschen und damit Ihre Kunden, die Verbraucher, schätzen den Meistertitel. Sie verbinden mit ihm Fachwissen und Qualität – sie vertrauen Meistern. Diese Wertschätzung ist wichtig und gleichzeitig Herausforderung in Zeiten, in denen die Landwirtschaft viel Kritik einstecken muss“, sagte Reimer zu den Meisterinnen und Meistern. In seiner Rede ging Reimer auf den Klimawandel ein und skizzierte die Erwartungen, die von Seiten der Gesellschaft heute an die Landwirtschaft herangetragen werden.

    „Die Landwirtschaft muss die gesellschaftliche Beteiligung bei landwirtschaftlichen Themen akzeptieren, sie muss sich öffnen, muss erklären, diskutieren und auch akzeptieren, dass manche gängige Praxis nicht mehr den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht“ betonte der Regierungspräsident. Entscheidend sei, dass die Diskussionen dabei, sachlich, respektvoll und fair geführt werden.

    Des Weiteren legte er den jungen Meistern ein lebensbegleitendes Lernen, eine gelebte Bauernsolidarität, die Bildung und Pflege von Netzwerken und bürgerschaftliches Engagement ans Herz: „Bauernsolidarität hat in Form von Nachbarschaftshilfe, dörflichem Zusammenhalt in extremen Wetter- und Lebenslagen Tradition. Politisch ist die Bauernsolidarität seit dem Bauernkrieg berühmt und geachtet.“ 

    Er bedankte sich bei all denjenigen, die die Meisterinnen und Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell und den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. 

    Liste der Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeister 2018 (pdf, 12 KB)
    Veranstaltungsflyer (pdf, 46 KB)

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    L 1202 Radweglückenschuss zwischen Nellingen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Arbeiten auf der Körschtalbrücke mit halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen dauern an

    Seit Ende Juli 2018 laufen die Hauptbauarbeiten für den Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen über die Körschtalbrücke. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der L 1202 durchgeführt. 

    Derzeit laufen die letzten Arbeiten an den Schutzplanken und der südlichen Rampe. Die Lieferung und die Montage der Schutzplanken haben viel Zeit beansprucht, die wegen Kapazitätsengpässen bei den ausführenden Firmen auch nicht beschleunigt werden konnten. Erst nach der Montage der Schutzplanken können die Fahrbahn gereinigt und die Markierung aufgetragen werden. Dann wird der Verkehr auf die Westseite umgelegt und die Ostseite erhält die notwendige Markierung. Abschließend folgt der Rückbau der Verkehrssicherung.

    Dies führt dazu, dass sich die Bauzeit auf der Körschtalbrücke um eine weitere Woche bis zum 7. Dezember 2018 verlängert. Die bisherige Umleitung bleibt daher bis zu diesem Zeitpunkt bestehen.

    Die Ertüchtigungen der Wirtschaftswege und der Bau der Rampen können voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2018 abgeschlossen werden. Die wird jedoch ohne Eingriff in den fließenden Verkehr auf der Landesstraße erfolgen.

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    L 1150 bei Aichwald-Aichschieß (Landkreis Esslingen) - Schluss der Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L1201
    Aufhebung der halbseitigen Sperrungen am Freitag, 30.11.

    ​Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L 1201 auf Höhe der Deponie „Weißer Stein“, die seit Mitte Juni 2018 vom Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt werden, können wie geplant noch im November abgeschlossen werden. Die halbseitigen Fahrbahnsperrungen, sowohl auf der über die Brücke verlaufenden Landesstraße 1150 als auch auf der unter dem Bauwerk zwischen Plochingen und Aichwald verlaufenden L 1201, können am kommenden Freitag, 30. November, wieder aufgehoben werden.

    Das rund 35 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1971 wies erhebliche Schäden auf der Fahrbahn und den Gehwegen und auch unter dem Bauwerk an der Überbauuntersicht und an den Pfeilern und Widerlagern auf. Für die Sanierung der Pfeiler wurden Traggerüste aufgebaut, die das Bauwerk während der Sanierungsarbeiten abstützten. Maroder Beton wurde mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und nach dem Einbau von Betonstahlbewehrungen mit neuem Beton verstärkt. Auf dem Bauwerk wurden die  Bauwerksabdichtung und die Asphaltbeläge erneuert sowie neue Gehwegkappen mit Schutzplanken und Geländern hergestellt. In der folgenden Woche werden lediglich noch Rest- und Aufräumarbeiten durchgeführt.

    Das Land investierte mit dieser Maßnahme rund 1 Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.11.2018
    A 81 - Fahrbahndeckensanierung zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg, Abbau der Baustelle
    Sperrung der Parallelfahrbahn in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 30. November auf den 01. Dezember 2018 - Vollsperrung der Rampen B 10/A 81 in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 30. November auf den 01. Dezember 2018

    ​Die Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ist baulich abgeschlossen. Zuletzt werden noch Restarbeiten an den Schutzplanken am Außenrand durchgeführt. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die verbliebenen temporären Betonschutzwände auf dem Standstreifen abgebaut und alle sonstigen baustellenbedingten Beschränkungen im Laufe der kommenden Woche aufgehoben.

    Damit die Arbeiten an den Schutzplanken im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen abgeschlossen werden können, sind im Bereich der Parallelfahrbahn in der AS Stuttgart-Zuffenhausen noch Schutzplankenarbeiten notwendig, die nur unter Sperrung des entsprechenden Abschnittes der Parallelfahrbahn möglich sind.
    Diese Arbeiten werden nachts zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr von Freitag, 30. November 2018 auf Samstag, 01. Dezember 2018 durchgeführt. Für die Arbeiten ist es erforderlich in dieser Nacht die Parallelfahrbahn nach Leonberg ab der Ausfahrtsrampe von der A 81 auf die B 10 in Richtung Stuttgart für den Verkehr komplett zu sperren.
    Aufgrund der Lage des Baufeldes ist auch die Nutzung der beiden Rampen von der B 10 aus Richtung Vaihingen/Enz sowie aus Richtung Stuttgart kommend auf die A 81 nicht möglich.
    Verkehrsteilnehmer, die auf die A 81 in Richtung Leonberg auffahren wollen, müssen in Fahrtrichtung Heilbronn auffahren und in der AS Ludwigsburg-Süd wenden. Die Ausfahrt von der A 81 auf die B 10 in Richtung Stuttgart und Vaihingen/Enz bleibt möglich.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen.

    Die Gesamtfertigstellung des Umbaus der Verkehrsführung innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen mit Anbindung des fertiggestellten Brückenbauwerks erfolgt in 2019 unter Ausnutzung von (verkehrsarmen) Ferienzeiten. Hierüber wird in gesonderten Pressemitteilungen zu gegebener Zeit informiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung im zweiten Bauabschnitt bereits ab Freitag, 30. November 2018, 6:00 Uhr notwendig - Einladung zum Informationsgespräch am Dienstag, 27. November 2018 um 16:00 Uhr - Fertigstellungstermin 15. Dezember 2018 kann gehalten werden

    ​Die Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Querungshilfe auf Höhe des Supermarktes im Zuge der B 39 OD Ellhofen schreiten wie geplant voran. Bei den aktuell halbseitig stattfindenden Asphaltaufbrüchen zur Anpassung der Gehwege hat sich herausgestellt, dass der Schichtenaufbau der Fahrbahn nicht wie angenommen vorliegt. Anstelle eines für eine Bundesstraße üblichen 3-schichtigen Aufbaus aus Asphalttrag-, binder- und Deckschicht mit Stärke von 20 bis 30 cm, sind stellenweise nur Aufbauten mit 13 cm Stärke vorhanden.

    Anhand der durchgeführten Voruntersuchungen, bei denen u.A. 24 Bohrkerne über den gesamten Streckenzug entnommen wurden, ist im Vorfeld festgelegt worden, dass die oberen beiden Asphaltschichten erneuert werden. An den nun freigelegten Asphaltschichten hat sich gezeigt, dass dieses Vorgehen nicht umsetzbar ist. Auf Grund des dann wieder zu geringen Aufbaus, würden nach kurzer Zeit erneut Verdrückungen und Spurrinnen entstehen.
    Auch nach Einschätzung eines hinzugezogenen Fachinstitutes muss der Asphaltoberbau komplett erneuert und nach dem aktuellen Regelwerk dimensioniert werden. Das bedeutet, dass das Asphaltpaket auf nunmehr 24 cm Stärke neu hergestellt werden soll. Dafür muss die unter dem Asphalt befindliche Schottertragschicht ebenfalls in neuer Stärke aufgebaut werden.

    Das hat leider zur Folge, dass die Anwohner nicht wie geplant über die Asphaltfräsfläche zu ihren Grundstücken fahren können. Sobald der Asphalt komplett entfern wird und die Arbeiten an der Schottertragschicht beginnen ist eine Überfahrt mit dem PKW nicht mehr möglich.

    Auf Grund dieser zusätzlichen Arbeiten ist es notwendig, bereits am kommenden Freitag, 30. November 2018, 6:00 Uhr, den Abschnitt zwischen Grantschener Straße und Nettomarkt voll zu sperren.  Bis einschließlich Donnerstag, 13. Dezember 2018, 14:00 Uhr ist dann der ganze Abschnitt zwischen Grantschener Straße und K 2111 /Hauptstraße Sülzbach voll gesperrt. In dieser Zeit laufen die Arbeiten an der Schottertragschicht, die notwendigen Arbeiten an den Schächten und Straßenabläufen sowie die ganzen Asphalt- und Markierungsarbeiten.

    Der geänderte Bauablauf ist mit der Gemeinde Ellhofen besprochen und den Anwohnern werden für die Zeit der Vollsperrung Parkmöglichkeiten in der Ortslage (Parkplatz Hintere Straße und Hauptstraße 18 sowie Parkplatz Gemeindehalle) zur Verfügung gestellt.

    Die Anwohner der Ortsdurchfahrt Gemeinde Ellhofen haben hierzu ein gesondertes Informationsschreiben erhalten. Am Dienstag, 27. November 2018, 16:00 Uhr lädt das Regierungspräsidium Stuttgart zu einem Informationsgespräch zum neuen Sachstand ein. Treffpunkt dafür ist der Parkplatz des Nettomarktes. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Umleitungsstrecke bleibt weiterhin überörtlich über B 39 – L 1036 – Erlenbach – Weißenhof – Weinsberger Str. L 1036 – Eberstadt – Heilbronner Straße L 1036 – Hölzerner Straße K 2339 – Dimbach –  Willsbacher Straße K 2128 – B 39, sowie
    über B 39 – B 39a – Querspange Ri. Lehrensteinsfeld – Lehrensteinsfeld Hauptstraße – Ellhofener Str. – Neuwiesen – K 2127 – Willsbach – B 39

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und um Beachtung der ausgewiesenen Umleitungen.

    Durch die nach vorne gezogene Sperrung kann der Fertigstellungstermin 15. Dezember 2018 gehalten werden.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung
    26.11.2018
    Internationaler Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“
    Regierungspräsidium Stuttgart würdigt den Gedenktag mit einer gemeinsamen Fahnenaktion mit Terre des Femmes am 26. November 2018
     Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RPS zeigen gemeinsam Flagge (Quelle: RPS)

    ​Schwerpunkt 2018 lautet:  „Mädchenkampagne“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beging heute (Montag, 26. November 2018) zum zehnten Mal in Zusammenarbeit mit der Organisation „Terre des Femmes“ den internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Regierungspräsident Wolfgang Reimer sprach anlässlich des gestrigen Gedenktages zusammen mit Isabel Bergner und Barbara Matten von Terre des Femmes (TdF) Grußworte um auf den Gedenktag aufmerksam zu machen. Im Beisein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Stuttgart wurde anschließend die Gedenkfahne im Innenhof des Regierungspräsidiums in Stuttgart-Vaihingen gehisst, um damit ein starkes und sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Der Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist das Thema „Mädchenkampagne“.

    Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der heutigen Fahnenaktion setzen wir ein wichtiges Zeichen. Es reicht jedoch nicht aus, einmal im Jahr einen Gedenk- oder Aktionstag abzuhalten um der Gesellschaft die abscheulichen Missstände vor Augen zu führen. Diesen Frauen und Mädchen muss geholfen werden – und zwar an jedem Tag im Jahr. Daher unterstütze ich diese Aktion und die Arbeit von Terre des Femmes und plädiere für eine respektvolle und wahre Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen.“

    Isabel Bergner erläuterten die diesjährige Mädchenkampagne „Jetzt Mädchen stärken - #es ist nicht alles rosarot“: „Es sind besonders Mädchen, die von Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Daher fordern wir insbesondere Mädchenschutz und Gewaltprävention, die gesetzliche Verpflichtung aller sog. „U-Vorsorgeuntersuchungen“, damit Misshandlung frühzeitig erkennbar wird und vor allem in Bildungseinrichtungen ein Verbot der Mädchenverschleierung bis zur Volljährigkeit.“

    Derzeit thematisiert TdF die Frühverschleierung von Mädchen über eine unterschriftsgestützte Petition „Kopf frei“, die der Bundesregierung übergeben wird.

    TdF geht es dabei um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft. Denn wir müssen uns bewusst sein, dass die Frühverschleierung Mädchen in einem Ausmaß konditioniert, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Heranwachsende stehen nicht selten bis zur Volljährigkeit in finanzieller und rechtlicher Abhängigkeit vom Elternhaus. Zudem unterliegen „Teenager“ einem starken Einfluss durch ihr soziales Umfeld und ihre Altersgruppe.“, ergänzte Barbara Matten. Abschließend dankten Sie dem Regierungspräsident sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Unterstützung.

    Anlässlich der Fahnenaktion erinnerte Regierungspräsident Reimer auch an die erschreckenden Zahlen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Partnerschaftsgewalt, welche vergangene Woche vorgestellt wurden: „Die neueste Statistik bestätigt, was wir eigentlich schon lange wissen: die Gewalt erfolgt häufig durch Personen aus dem engsten Umfeld der betroffenen. Die neue Kampagne zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ soll den Betroffenen wieder Mut machen, aber auch das Bewusstsein von Menschen im Umfeld der Opfer stärken.“

  • Abteilung 3
    23.11.2018
    Meisterprüfung in den Berufen Landwirt/in
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt am Freitag, 30. November, die Meisterbriefe in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis)

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Meisterinnen und Meistern des Jahres 2018 im Beruf Landwirt/in

    am Freitag, 30. November 2018, um 14.00 Uhr
    in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft
    Schlossstr. 1, 74635 Kupferzell 

    die Meisterbriefe überreicht. 

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger wird Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten und die Meisterbriefe überreichen.

    Prüfer, Lehrer, Verbandsvertreter und Meister werden zudem im Laufe der Veranstaltung in einer lockeren Talkrunde über die Meisterausbildung im Beruf Landwirt/in sprechen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei kleinen Snacks und Getränken im Foyer die Gelegenheit zu Gesprächen mit Behörden- sowie Verbandsvertretern, Meisterinnen und Meistern. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungsflyer (pdf, 46 KB)

  • Abteilung 4
    23.11.2018
    L 1088 zwischen Neuenstadt a.K. und Öhringen (Landkreise Heilbronn und Hohenlohe) - Fahrbahndeckenerneuerung
    Vollsperrung von Montag, 26. November, bis Mittwoch, 5. Dezember 2018

    Auf der L 1088 zwischen Neuenstadt am Kocher, Abzweig K 2129 bei Brettach und Öhringen, Abzweig K 2333 bei Baumerlenbach, beginnt am kommenden Montag eine kurzfristig angesetzte Fahrbahndeckenerneuerung. 

    Grund ist der schlechte Fahrbahnzustand, dessen Sanierung keinen Aufschub über den Winter hinweg zulässt. Durch die jetzige Sanierung können schlimmere Schäden durch den Winter vermieden werden. Auch wird es nun nicht mehr erforderlich, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Grund der Fahrbahnschäden auf diesem Abschnitt anzuordnen. 

    Die Vollsperrung wird von den Straßenmeistereien Neuenstadt a.K. und Öhringen am kommenden Montag, 26. November 2018, 07:30 Uhr, aktiviert. Voraussichtlich am 5. Dezember 2018, gegen 16:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Umleitung aus Richtung Neuenstadt a.K. verläuft über den Kreisverkehr bei Brettach > K 2129 Brettach > Langenbeutingen > OD Langenbeutingen > K 2010 Richtung Baumerlenbach zurück auf die L 1088.

    Aus Richtung Öhringen verläuft die Umleitung an der Kreuzung K 2010 / K 2333 Richtung Baumerlenbach > Kochersteinsfeld > L 1045 am Kreisverkehr bei Brettach zurück auf die L 1088. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert für diese Maßnahme ca. 300.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2018
    Mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis - Sanierungen der L 515 Krautheim und L 1050 Zweiflingen schreiten planmäßig voran
    Vollsperrung der L 1025 zwischen Krautheim und Abzweig Assamstadt (L 513) ab Montag, 26. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 5. November 2018 mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis durch. Im Raum Krautheim wird die Strecke L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim, sowie die L 1025 zwischen Krautheim und dem Abzweig zur L 513 (Assamstadt) saniert. Im Raum Zweiflingen wird die L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und  dem Kreisverkehr Friedrichsruhe erneuert. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran.

    Raum Krautheim L 515 und L 1025
    Die Sanierung der Außenstrecke zwischen Neunstetten und Krautheim ist mittlerweile abgeschlossen. Die Verkehrsfreigabe erfolgt im Laufe des 23. Novembers. Die Sanierung des innerstädtischen Teils der L 515 in Krautheim wird in mehreren Abschnitten ab Anfang 2019 umgesetzt.
    Im Zuge der Verkehrsfreigabe der L 515 werden unmittelbar die Vorbereitungen für die Sperrung der L 1025 zwischen Knotenpunkt L 515 (in Krautheim) und Knotenpunkt L 513 (Richtung Assamstadt) getroffen. Die Sperrung des knapp 2 Kilometer langen Streckenabschnittes wird ab Montag, 26. November 2018, gegen 7:30 Uhr aktiv sein. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis Samstag, 15. Dezember 2018 andauern. Die betroffenen Anlieger werden mit Wurfzetteln über entsprechende Zufahrtsmöglichkeiten und Einschränkungen informiert. Die Umleitungsstrecke verläuft über die neu fertiggestellte L 515 sowie über die K 2378/ L 513 (Neunstetten/ Assamstadt) und wird örtlich ausgeschildert.

    Raum Zweiflingen L 1050
    Ebenfalls im Zeitplan liegen die Arbeiten im Zuge der L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und dem Kreisverkehr Friedrichsruhe. Die Asphaltarbeiten des ersten Bauabschnitts (bis Abzweig L 1048 Orendelsall) werden voraussichtlich Mitte kommende Woche fertiggestellt sein. Bereits ab Montag, 26. November 2018  beginnen die Sanierungsarbeiten des zweiten Bauabschnitts bis zum Kreisverkehr Friedrichsruhe. Mit Beginn des kommenden Bauabschnittes wird die Umleitungsstrecke erweitert. Die Umleitung erfolgt dann ab Forchtenberg über die L 1046 nach Wohlmuthausen und weiter über die Kreisstraßen K 2348 und K 2349 nach Friedrichsruhe. Der erste Bauabschnitt bleibt bis zum Ende der Gesamtbaumaßnahme ebenfalls gesperrt um zeitgleich Arbeiten an Banketten, Markierung und Schutzplanken durchzuführen. Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Die Sperrung bleibt voraussichtlich bis Samstag, 22. November 2018 bestehen. Vor der Verkehrsfreigabe erfolgt eine weitere Pressemitteilung.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit und um Nutzung der offiziellen Umleitungsstrecken.

    Das Land Baden-Württemberg investiert insgesamt rund 3,5 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    A 81 - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Singen zwischen den Anschlussstellen (AS) Herrenberg und Rottenburg - Abschluss der Bauarbeiten in Fahrtrichtung Singen am Sonntag, 25.11.2018 und in Fahrtrichtung Stuttgart am Mittwoch, 05.12.2018
    A 81 in Fahrtrichtung Singen - Sperrung des rechten Fahrstreifens am 22. / 23. November 2018 und am 23. / 24. November 2018 zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den AS Herrenberg und Rottenburg in Fahrtrichtung Singen auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern. 

    Die Arbeiten am Mittelstreifen und der Asphalteinbau auf der linken Fahrspur sind nun abgeschlossen. Ab kommenden Donnerstagabend beginnt der Rückbau der Verkehrssicherung, sodass ab Sonntag, 25. November 2018, der Verkehr auf der A 81 bereits über die neue Fahrbahn, zu Beginn allerdings noch mit einer Beschränkung der Geschwindigkeit, rollen kann. 

    Während der Arbeiten zum Rückbau der Betonschutzwände wird die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Singen muss in zwei Nächten die übergeleitete Fahrspur verwenden. Die Sperrung erfolgt zwischen Donnerstag, 22. November 2018, und Freitag, 23. November 2018, jeweils zwischen 22:00 Uhr und 5.00 Uhr. Außerhalb der Abbauzeiten und nach dem Abbau der Verkehrsführung stehen wieder zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Am Samstag, 24. November 2018, werden in Fahrtrichtung Singen noch die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen. 

    Anschließend werden in Fahrtrichtung Stuttgart die derzeit noch vorhandenen Schutzplanken im Schatten der dort noch stehenden Verkehrssicherung umgerüstet und verstärkt. Es ist vorgesehen die Schutzplankenumrüstung und den Rückbau der Betonschutzwände bis zum 05. Dezember 2018 abzuschließen, sodass ab diesem Zeitpunkt auch in Fahrtrichtung Stuttgart der Verkehr wieder wie gewohnt rollen kann. 

    Die derzeit für den Verkehr gesperrte PWC-Anlage Ziegler wird voraussichtlich zum 30. November 2018 für den Verkehr wieder freigegeben. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,0 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    L 1037 - Sanierung der Jagstbrücke bei Elpershofen (Landkreis Schwäbisch Hall) zwischen Gerabronn und der Anschlusstelle (AS) A 6 Wolpertshausen
    Instandsetzung des Überbaues mit Abdichtung und Fahrbahnbelägen - Verschiebung des 2. Bauabschnitts auf das Frühjahr 2019

    ​Die Jagstbrücke an der L 1037 (Landkreis Schwäbisch Hall) wird derzeit in zwei Bauabschnitten vom Jagstbogen bis über den Mühlkanal instand gesetzt. Der Fahrbahnbereich wird komplett neu aufgebaut. Für die einzelnen Bauphasen sind halbseitige Sperrungen der Fahrbahn notwendig.

    Die Arbeiten in der ersten Bauphase sind inzwischen abgeschlossen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der aktuellen Prognosen ist ein Einbau der Abdichtung in diesem Jahr allerdings nicht mehr möglich. Um die Einschränkung für die Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren und um eine halbseitige Sperrung über die Wintermonate auszuschließen, wird die Einrichtung des zweiten Bauabschnitts auf das Frühjahr 2019 verschoben. Somit steht für die Verkehrsteilnehmer spätestens ab Montag, 26. November 2018, wieder die komplette Fahrbahnbreite zur Verfügung.

    Über die Wiederaufnahme der Bauarbeiten wird die Öffentlichkeit rechtzeitig vor Beginn informiert.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Brückeninstandsetzung  insgesamt rund 500.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Kreuzungsbereich L 1110 und L 1140 -Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwieberdingen und Möglingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Baustellenverkehrsführung auf der L 1140 mit Ampelregelung bei Möglingen am kommenden Wochenende

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Zuge der Sanierung der L 1110 zwischen Möglingen und Stuttgart-Stammheim im Sommer dieses Jahres auch die Asphaltschichten im Kreuzungsbereich der L 1110 an die L 1140 halbseitig mit saniert. Besonders die Linksabbiegespur zum Containerbahnhof bei Kornwestheim weist weiterhin aufgrund des starken Schwerlastverkehrs große Verdrückungen auf. Das Regierungspräsidium Stuttgart sieht daher nach dem Abschluss der Fahrbahndeckenarbeiten auf der Autobahn A 81 die Sanierung der anderen Hälfte der Kreuzung vor.

    Aus diesem Grund unterliegt der Verkehr im Kreuzungsbereich von Freitag, 23. November, ca. 19:00 Uhr, bis Montag, 26. November 2018, 5:00 Uhr Einschränkungen. Es steht an diesem Wochenende in beiden Richtungen nur eine Fahrspur mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung. Der Verkehr wird im Kreuzungsbereich mit einer Ampelanlage geregelt. Aufgrund der Witterung erfolgt zunächst nur eine provisorische Markierung in Gelb.

    Ein Abbiegen von der L 1140 in die L 1110 hinein ist möglich. Für den Verkehr von der L 1110 kommend ist das Einbiegen auf die L 1140 nicht möglich. Die Umleitungsstrecke verläuft über die Stammheimer Straße nach Möglingen. Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Autobahn werden ab dem Kreisverkehr in Möglingen über die Ludwigsburger Straße weiter zur L 1140 geführt. Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Schwieberdingen können ab dem Kreisverkehr die L 1140 über die Schwieberdinger Straße wieder erreichen.
    Für Schwerverkehr über 3,5 Tonnen vom Containerbahnhof verläuft die Umleitungsstrecke weiträumig über die B 27a, die B 10 und die A 81.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst an einem Wochenende, um die Einschränkungen für den Berufsverkehr sowie den LKW-Verkehr so gering wie möglich zu halten.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind und bittet um Verständnis. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    19.11.2018
    Regierungspräsidium bewilligt rund 1,7 Millionen Euro für Rettungsdienst im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wichtiger finanzieller Beitrag, um eine qualitative Notfallrettung zum Wohle der Bevölkerung dauerhaft gewährleisten zu können“

    ​Der Rettungsdienst im Regierungsbezirk Stuttgart wird dieses Jahr mit Mitteln aus dem Staatshaushalt in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro gefördert.

    Regierungspräsident Reimer dankte den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern der Rettungsdienstorganisationen für ihren Einsatz: „Meine Anerkennung gilt allen Herlferinnen und Helfern der Rettungsdienstorganisationen. Es ist beachtlich, wie viele Männer und Frauen sich um das Wohl der Bevölkerung bemühen und sich dabei oft ohne Rücksicht auf das eigene Risko für andere einsetzen. Ohne diesen Dienst am Nächsten wäre unsere Gesellschaft um einiges ärmer“, betonte Reimer. „Daher ist es mir eine große Freude, die Rettungsdienstorganisationen mit einer Summe von rund 1,7 Millionen Euro im Regierungsbezirk Stuttgart unterstützen zu können. Dies ist ein wichtiger finanzieller Beitrag für den Rettungsdienst, um eine qualitative Notfallrettung zum Wohle der Bevölkerung dauerhaft gewährleisten zu können“, so der Regierungspräsident weiter.

    Durch die Förderung werden Neubauten, Erweiterung und Umbauten von Rettungswachen gefördert. Dieses Jahr wird der Neubau von zwei Rettungswachen gefördert und die Erstausstattung einer Rettungswache unterstützt. Ebenso wird mit den Mitteln die Beschaffung von notwendigen Rettungsmitteln bei der Berg- und Wasserrettung, die Ausbildung der Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und anderem im Rettungsdienst tätigem Personal sowie die laufende Verwaltungstätigkeit der Organisationen gefördert und umfangreich unterstützt.

    Übersicht über die größten Fördermaßnahmen im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 16 KB)

  • Abteilung 7
    16.11.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Reimer: „Lesen liegt allem Lernen zugrunde. Vorlesen macht Kinder glücklich und schlau - wenn das keine Argumente sind, sofort damit zu beginnen!“

    Anlässlich des 15. Bundesweiten Vorlesetags besuchte Regierungspräsident Reimer heute (16. November 2018) die Grundschule Michelfeld im Landkreis Schwäbisch Hall, um Kinder für‘s Lesen zu begeistern.

    „Lesen liegt allem Lernen zugrunde. Vorlesen macht Kinder glücklich und schlau - wenn das keine Argumente sind, sofort damit zu beginnen“, so der Regierungspräsident. „Bei meinem heutigen Schulbesuch wird für mich sichtbar, welch wichtigen Beitrag unsere Grundschulen für die Bildung und Entwicklung der Kinder leisten.“ 

    Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

    Regierungspräsident Reimer nimmt jedes Jahr am Vorlesetag teil und wählte dieses Jahr die Grundschule Michelfeld für einen Besuch aus. An der Grundschule Michelfeld wird viel für die Förderung der Lesekompetenz getan. Die Klassen- und Schulbibliothek unterstützt die festen Vorlesezeiten und das Lesefitnesstraining. 

    Der Vorlesetag ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für den Regierungspräsidenten ein großes Vergnügen: „Es macht unheimlich Spaß, wenn man merkt, wie sich die Kinder interessieren und für eine Geschichte begeistern können.“

    Ergänzende Informationen zur Grundschule Michelfeld:
    Die Grundschule Michelfeld hat 166 Schülerinnen und Schüler in acht Klassen und einer Sprachförderklasse. 17 Lehrkräfte sind beschäftigt. 

    Die Schule ist Modellschule für "Medienbildung in der Grundschule". In Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg erprobte die Schule im Schuljahr 2015/2016 und 2016/2017 den Einsatz von neuen Medien im Unterricht und stellte die Ergebnisse anderen Grundschulen vor. 

    Die Schule hat eine hervorragende Medienausstattung. In allen Klassenzimmern befinden sich ein Beamer und ein iPad. Außerdem befinden sich in den Klassen 3 und 4 jeweils 3 PC's. In den Klassen 1 und 2 ist jeweils ein PC-Arbeitsplatz eingerichtet. In einem Gruppenraum sind weitere 4 PC's vorhanden. Der Computerraum hat weitere 18 Arbeitsplätze.

    Die Schule betreibt zudem einige wichtige und innovative Projekte, z.B. ein Projekt zur gesunden Ernährung „So fit sind wir in Michelfeld!“ sowie das Pilotprojekt "Koordinierungsstelle Ganztagsschule BW".

    Ergänzende Informationen zum 15. bundesweiten Vorlesetag:
    Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Dieser Aktionstag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Am 16. November 2018 findet der Bundesweite Vorlesetag also bereits zum 15. Mal statt.

    In diesem Jahr stellen die Initiatoren den Aktionstag unter das Jahresmotto "Natur und Umwelt". Damit wollen wir für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer inhaltliche und kreative Anreize für aufregende und schöne Vorleseaktionen schaffen, die nicht nur Kinder begeistern. Wie lässt sich das Erkunden unserer Umwelt und das Vorlesen von Geschichten spannend miteinander verknüpfen? Welche Impulse können Kinder erhalten, die ihre natürliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit aufgreift und gleichzeitig die Freude am Lesen fördert? 

    Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

    Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, schnappt sich eine Geschichte und lässt andere in den Genuss des Zuhörens kommen. Bei der Frage, wie die eigene Vorleseaktion gestaltet wird, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – solange die Freude am gemeinsamen Erleben im Vordergrund steht. Auch der Vorleseort ist frei wählbar. Viele Aktionen finden in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen statt. Aber auch ungewöhnliche Vorleseorte sind beliebt: Von der Gefängniszelle, dem Tierpark, Museen, Planetarien, bis hin zu Guerilla-Lesungen in der Fußgängerzone ist alles mit dabei. 

    Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vorlesetag.de/vorlesetag/.

  • Abteilung 4
    16.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Zweiter Bauabschnitt: Änderung der Verkehrsführung ab Montag, 19. November 2018

    ​Am Freitag, 9. November 2018 haben die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach begonnen. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. Die Arbeiten liegen bisher im Zeitplan.

    Am kommenden Montag, 19. November 2018 beginnen die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts.  In diesem wird die neue Querungshilfe gebaut, sowie ein bestehendes Ampelmastfundament erneuert (beides unter halbseitiger Sperrung). Die Fahrtrichtung von Obersulm kommend in Richtung Heilbronn kann daher aufrechterhalten und im Laufe des Montagvormittags für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Fräsarbeiten/Asphaltarbeiten werden voraussichtlich von Montag, 03. Dezember bis Samstag, 15. Dezember 2018 erneut unter Vollsperrung fortgesetzt (Bauabschnitt 3). In diesem Zuge wird die komplette restliche Fahrbahn erneuert. Die Zufahrt zum Netto/Araltankstelle wird – außer an den Tagen an denen Asphalt gebaut wird – aus jeweils einer Richtung gewährleistet. Die Arbeiten der Baumaßnahme liegen bisher im Zeitplan und werden durch die halbseitige Freigabe nicht verlängert.

    Die Fahrtrichtung von Heilbronn kommend in Richtung Obersulm wird ab Montag wie folgt umgeleitet:

    Überörtlich über B 39 – L 1036 – Erlenbach – Weißenhof – Weinsberger Str. L 1036 – Eberstadt – Heilbronner Straße L 1036 – Hölzerner Straße K 2339 – Dimbach –  Willsbacher Straße K 2128 – B 39, sowie

    über B 39 – B 39a – Querspange Ri. Lehrensteinsfeld – Lehrensteinsfeld Hauptstraße – Ellhofener Str. – Neuwiesen – K 2127 – Willsbach – B 39

    Der Anliegerverkehr innerhalb der Sperrstrecke wird soweit wie möglich aufrechterhalten. Den Anwohnern wird die Zufahrt zu Ihren Gebäuden ermöglicht.

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und um Beachtung der ausgewiesenen Umleitungen.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    13.11.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vorleseaktion anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages am 16. November 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht anlässlich des bundesweiten Vorlesetags die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall). 

    Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn der Regierungspräsident gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Binnig den dritten Klassen einige Geschichten vorlesen wird 

    am Freitag, 16. November 2018, um 9:00 Uhr
    in der Grundschule Michelfeld
    Schulstr. 7, 74545 Michelfeld

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    12.11.2018
    L 1192 Oberesslingen: Hangsanierung auf der Plochinger Straße (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrungen im Zeitraum zwischen Montag, 19. November bis Freitag, 14. Dezember 2018

    Umleitung über Alte Heusteige bzw. Esslingen Zell - Gewerbegebiet Neckarwiesen - Oberesslingen

    Aufgrund von Böschungsrutschungen im Zuge von Starkregenereignissen im Juni diesen Jahres befindet sich der Hang zwischen der L 1192 und den Bahngleisen der Deutschen Bahn in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Das Regierungspräsidium Stuttgart führt daher auf der L 1192 (Plochinger Straße) zwischen Oberesslingen und Esslingen Zell eine Hangsanierung durch. Die Länge des Sperrbereichs beträgt rund 100 Meter.

    Die Sanierungsarbeiten werden plangemäß unter Vollsperrung durchgeführt.
    Die Ausführung erfolgt zwischen Montag, 19. November 2018, 05:00 Uhr und Freitag, 14. Dezember  2018, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum wird die L 1192 nur in Richtung Esslingen Zell befahrbar sein.

    Der Verkehr in Richtung Esslingen Zell wird in den genannten Zeiten über die Alte Heusteige nördlich der Baustelle führen. Die Alte Heusteige wird in Einrichtungsverkehr bis 7,5 t freigegeben. Der Schwerverkehr wird über die B 10 geleitet. Der Verkehr in Richtung Oberesslingen wird über das Gewerbegebiet Neckarwiesen führen.

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden Württemberg beläuft sich auf rund 145.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 81 sechsspuriger Ausbau Anschlussstellen Sindelfingen-Ost – Böblingen-Hulb (Landkreis Böblingen)
    Baugrunduntersuchungen im Zeitraum von Mitte November 2018 bis voraussichtlich Januar 2019 zur detaillierten Planung der Strecke

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im September 2018 den Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb erlassen und damit die Grundlagen für die Baumaßnahme geschaffen. Der Ausbau des rund sieben Kilometer langen Streckenabschnitts beinhaltet umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen sowie eine komplette Überdeckelung der Autobahn auf einer Länge von 850 Meter.

    Die Baugrunderkundungen sind für die detaillierten Planungen der Strecke und insbesondere der Bauwerke erforderlich. Neben dem Lärmschutztunnel sind weitere Bauwerke als Straßenüber- und -unterführungen auszuführen.

    Mit der Erkundungsmaßnahme werden 45 Kernbohrungen mit insgesamt 458 Bohrmetern niedergebracht, wovon 6 zu Grundwassermessstellen ausgebaut werden. Zur Prüfung des Bodenwiderstandes werden darüber hinaus 108 schwere Rammsondierungen mit ca. 1278 Sondiermetern niedergebracht.

    Die Bohr- und Erkundungsarbeiten beginnen ab Mitte November 2018 (KW 47) und erstrecken sich voraussichtlich über einen Zeitraum von zwei Monaten.

    Für die Aufschlüsse direkt auf der A 81 ist jeweils im Arbeitsbereich eine kurzzeitige Sperrung des rechten Fahrstreifens notwendig. Die Arbeiten werden vorwiegend in den Nachtstunden durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

    Es kann vereinzelt zu Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer kommen. Ergänzende Informationen werden gesondert im Voraus bekannt gegeben. Das Regierungspräsidium bittet die Betroffenen um ihr Verständnis. Alle Beteiligten sind bestrebt, die Maßnahme so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zollt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeistereien Respekt vor der anstrengenden und anspruchsvollen Arbeit im Winterdienst

    ​Auch wenn derzeit die Temperaturen zum Teil zweistellig sind und in den nächsten Tagen noch ein weiterer Temperaturanstieg prognostiziert wird, ist eines für den Betriebsdienst auf unseren Autobahnen klar: Die kalendarische Winterdienstperiode hat begonnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hochmotiviert und einsatzbereit, um die Autobahnstrecken unter allen Bedingungen betriebsbereit und verkehrssicher zu halten.

    Die sechs Autobahnmeistereien beim Regierungspräsidium Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet. Die Vorkehrungen für den Winterdiensteinsatz sind in den vergangenen Wochen und Monaten getroffen worden. Sämtliche Winterdienstgeräte werden dabei auf ihren Einsatz vorbereitet und die Salzlager gefüllt. Erste Räumeinsätze hat es in diesem Jahr vereinzelt bereits im Oktober gegeben.

    Im Regierungspräsidium Stuttgart mit seinen sechs Autobahnmeistereien in Heidenheim, Herrenberg, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg, Öhringen und Tauberbischofsheim sorgen rund 180 Beschäftigte in den nächsten Monaten rund um die Uhr dafür, dass die 420 km Autobahnen zuzüglich über 200 km Rampen und Verflechtungsspuren im Regierungsbezirk geräumt und gestreut werden und somit sicher befahrbar bleiben. Für Einsatzleitung und Fahrer ist das eine anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe, die im Schichtbetrieb erfolgt. Bei Glätte wird die Fahrbahn mit angefeuchtetem Steinsalz abgestreut. Kommt Schneefall hinzu, wird die Fahrbahn zusätzlich mit breiten Pflügen vorne und seitlich an den schweren meist 3 -achsigen Lkws von Schnee und Schneematsch befreit.

    Jeder Verkehrsteilnehmer kann durch sein eigenes Verhalten den Winterdienst unterstützen. Das beginnt bereits damit, rechtzeitig vor dem ersten Schneefall auf  Winterreifen umzurüsten, um bei Eis und Schnee nicht selbst zum Verkehrshindernis zu werden. Mit angepasster Geschwindigkeit fahren, auf die langsameren und überbreiten Winterdienstfahrzeuge Rücksicht nehmen und bei Stau eine Räumgasse freihalten sind weitere Punkte, die zu einem möglichst schnellen und reibungsloseren Ablauf des Winterdiensts beitragen.

    Für den Einsatz lagern rund 16.000 Tonnen Steinsalz in 12 Hallen und 10 Silos. Salz und Sole werden ständig nachgeordert, sodass auch strenge Winter gemeistert werden.
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    Im vergangenen Winter wurden auf den Autobahnen im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart rund 14.000 Tonnen Salz verbraucht, was einem durchschnittlichen Winter entspricht.

    Fällt ein Winter durchschnittlich oder gar mild aus, gibt es für die Frauen und Männer  in den Autobahnmeistereien dennoch viel zu tun. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

    Weitere Informationen


    Das Personal wird jedes Jahr rechtzeitig geschult, um am 1. November offiziell in die Winterdienstperiode starten zu können. Zu diesem Zeitpunkt müssen auch die Schichteinsatzpläne bereits bekannt gegeben sein und die Fahrzeuge sowie die Anbau- und Aufsatzgeräte gewartet und geschmiert für den Einsatz bereit stehen. Rund 40 Großfahrzeuge stehen zur Aufgabenerfüllung  bereit, die überwiegende Anzahl davon sind schwere dreiachsige Lkws, deren Aufsatzstreugeräte eine Ladekapazität von 8 Kubikmeter Streusalz und 3.000 Liter Sole aufweisen. Die Räumbreite eines mit Front- und Seitenpflug ausgestatteten Lkw beträgt bis zu 6,30 Meter. Modernste Technik in den Fahrzeugen und Geräten unterstützt die Fahrer dabei, nur die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Feucht- bzw. Flüssigsalzmenge auf die Straße zu bringen.

    Spannend bleibt die Frage, wie streng der Winter werden wird. Prognosen gibt es viele, eine konkrete Antwort darauf wird sich aber erst im nächsten Frühjahr in Zahlen fassen lassen, sobald die tatsächlichen Salzverbräuche feststehen. Doch auch wenn weniger Winterdiensteinsätze gefahren werden müssen, die Arbeit geht in einer Autobahnmeisterei nie aus. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe - Endphase der Fahrbahndeckenerneuerung
    Sperrung eines Fahrstreifens am 10. November und nächtliche Sperrungen zwischen 12. und 29. November

    Was ist bereits passiert?

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mitte Juni 2018 eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und  Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen durch.

    Bereits Mitte September erfolgreich abgeschlossen sind die Sanierung der Fahrbahn sowie der Bauwerke in Fahrtrichtung München. Seit Mitte September wird mit Hochdruck in Fahrtrichtung Karlsruhe gearbeitet.

    Was steht an?

    Bereits unmittelbar wird mit den Restarbeiten an der Strecke und den Bauwerken sowie mit dem Abbau der Gerüste an den Bauwerken begonnen.

    Ab Montag, 12. November, beginnt der Abbau der Gerüste, die im Juni dieses Jahres an den Bauwerken angebracht worden waren. Dabei werden die B 27 und die Rampen nachts vollgesperrt werden. Im gleichen Zuge werden am Bauwerk über die B 27 die Bauwerkslager ausgetauscht und die Restarbeiten an allen drei Bauwerken ausgeführt und abgeschlossen werden.

    Ab Samstag, 18. November, kann mit dem Abbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Karlsruhe begonnen werden. Diese Arbeiten werden überwiegend nachts ausgeführt und dauern rund eine Woche an. Dabei werden die transportablen Schutzwände, die Gelbmarkierung sowie die gesamte Baustellenbeschilderung im Bereich der Baustelle auf der A8 in beiden Fahrtrichtungen abgebaut und entfernt.

    Welche einzelnen Sperrungen (überwiegend nächtlich) sind erforderlich?

    Bereits morgen, am kommenden Samstag, 10. November, zwischen 6 Uhr und 15 Uhr wird einer von drei Fahrstreifen (der Fahrstreifen entlang des Baufeldes) auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe gesperrt. Der Verkehr wird dann auf den in diesem Zeitraum noch vorhandenen zwei Fahrstreifen über die übergeleiteten Streifen auf der Gegenfahrbahn und über die Nebenfahrbahn zur Ausfahrt Möhringen geleitet. Hier werden Streifenfundamente für die benötigten Schutzplankensysteme am Mittelstreifen betoniert.

    In den Nächten zwischen Montag, 12. November, und Donnerstag, 15. November, wird zwischen 22 Uhr und 6 Uhr die Auffahrt von der B 27 aus Stuttgart kommend zur A 8 in Fahrtrichtung München ab dem Teiler zur A8 Karlsruhe/Möhringen, voll gesperrt. Der Verkehr, der von Stuttgart / B 27 aus kommt und nach München will, wird über die Parallelstraße zur A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zur Ausfahrt Möhringen geleitet.

    In den Nächten zwischen Donnerstag, 15. November, und Dienstag, den 20. November wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen im Bereich des „Echterdinger Eis“ voll gesperrt. Der Verkehr, der aus Stuttgart / B 27 oder von der A 8 München aus kommt und in Richtung Tübingen / B 27 möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zur Ausfahrt Stuttgart Möhringen geführt. Von dort aus wird der Verkehr parallel zur A 8 München, in Richtung Leinfelden-Echterdingen zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen geleitet.

    In den Nächten zwischen Dienstag, 20.November, und Freitag, 23. November, wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich des „Echterdinger Eis“ voll gesperrt. Der Verkehr, der aus Tübingen / B 27 oder Leinfelden-Echterdingen nach Stuttgart / B 27 möchte, wird über die ausgeschilderte Parallelstrecke der A 8 in Fahrtrichtung München über Stuttgart-Messe zurück zur A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geleitet und kann dann über die Ausfahrt am „Echterdinger Ei“ auf die B 27 nach Stuttgart fahren. 

    In den Nächten zwischen Freitag, 23. November, und Donnerstag, 29. November, wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die Auffahrt von der B 27 aus Tübingen kommend zur A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe ab dem Teiler zur A 8 Richtung  Karlsruhe/München voll gesperrt. Der Verkehr, der von Tübingen / B 27 aus kommt und nach Karlsruhe möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geführt.

    Abschluss der Arbeiten und Kosten

    Somit werden Anfang Dezember 2018 wie geplant nach knapp sechsmonatiger Bauzeit alle Arbeiten abgeschlossen sein. 

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie die Brückenbauten langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der  A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    L 1076 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis) - Vollsperrung ab Donnerstag, 15. November 2018
    Arbeiten dauern bis Mai 2019 und werden durch eine Winterpause unterbrochen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Donnerstag, 15. November 2018 mit den Arbeiten zur Fahrbahnsanierung der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Diese werden voraussichtlich bis Mitte Mai 2019 andauern und durch eine witterungsbedingte Winterpause unterbrochen.

    Die vorhandene Fahrbahn weist teilweise starke Verdrückungen und Risse auf, die mit der anstehenden Maßnahme beseitigt werden sollen. Hierzu wird die gesamte Deckschicht erneuert. Abschnittsweise müssen die Asphalttragschicht erneuert und teilweise auch tieferliegende Schadstellen ausgebessert werden. Die Bankette werden jeweils an die neue Fahrbahnhöhe angeglichen. Ebenso werden Entwässerungseinrichtungen erneuert und angepasst.

    Die vorhandene Fahrbahnbreite erlaubt aus Verkehrssicherheitsgründen und Belangen des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr. Deshalb muss eine Vollsperrung mit entsprechender Umleitung eingerichtet werden. Hierzu wird der Verkehr in beiden Richtungen ab Röhlingen über die L1060 nach Zöbingen und von dort über die L1070 nach Walxheim und Riepach umgeleitet. Während der Winterpause wird die Strecke vorübergehend für den Verkehr freigegeben. Über den genauen Zeitraum werden wir in einer gesonderten Mitteilung informieren.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 780.000 Euro in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    08.11.2018
    Naturschutzgebiet Vorbecken Buch (Ostalbkreis)
    Neu eingeweihtes Seeschwalbenfloß eröffnet neuen Brutplatz für Fluss-Seeschwalben
     Das neue Seeschwalbenfloß im Naturschutzgebiet „Vorbecken Buch“, Foto: Ursula Maier, Ellwangen

    ​Am 8. November 2018 wurde das Seeschwalbenfloß ins Wasser gelassen und seiner Bestimmung übergeben. Regierungspräsident Wolfgang Reimer ist begeistert: „Seit Jahren schon hat der NABU Ellwangen im Frühjahr Fluss-Seeschwalben beobachtet. Leider scheiterte eine Ansiedlung der auffälligen Wasservögel an geeigneten Brutstätten. Daher hat das Regierungspräsidium Stuttgart jetzt eine künstliche Nistmöglichkeit geschaffen, ein sogenanntes Seeschwalbenfloß.“

    Die Idee der schwimmenden Nistmöglichkeiten stammte vom NABU. Bei der Umsetzung wirkten das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen sowie der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis (LEV) zusammen. Ein örtlicher Schreinereibetrieb hat die etwa 10 Quadratmeter große Plattform angefertigt. Sie besteht aus Schwimmkörpern, eingefasst von Eichenholzbalken. Eine niedere Umzäunung mit Maschendraht soll verhindern, dass schwimmende Räuber wie Füchse eindringen oder Enten und Gänse die Plattform besetzen. Der Boden der Plattform trägt eine Schicht Kies. Zwei Betonanker sorgen dafür, dass das Floß nicht davonschwimmt und sich den Wasserständen des Vorbeckens anpassen kann. Die Kosten in Höhe von rund 6.000 Euro wurden aus Ersatzzahlungen der Stiftung Naturschutzfonds finanziert.

    Die Fluss-Seeschwalbe brütet im Binnenland normalerweise auf Kiesinseln und an Kiesstränden von Flüssen oder an geschützten Ufern von Seen und Weihern. Da beides im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch nicht ausreichend vorhanden ist, die sonstigen Umweltbedingungen aber günstig sind, wird nun das Seeschwalbenfloß erprobt. „Wir sind hoffnungsvoll, dass es der Fluss-Seeschwalbe mit dem Floß ermöglicht wird, erfolgreich zu brüten“, so Wolfgang Reimer. Die künstliche Nistplattform habe auch gegenüber natürlichen Nistplätzen den Vorteil, dass sie Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser besser standhielt. Im LEV habe man einen zuverlässigen Partner für die künftige Pflege und Betreuung der Plattform gefunden.

    Das Vorbecken Buch, ein künstliches Wasserrückhaltebecken an der oberen Jagst auf dem Gebiet der Gemeinden Rainau und Westhausen, wurde 1990 vom Regierungspräsidium Stuttgart zum Naturschutzgebiet erklärt. Zu Recht, wie sich herausstellte, denn die Wiederansiedlung von Vögeln übertraf alle Erwartungen. Das Speicher- und Rückhaltebecken war 1981 gebaut worden. Zusammen mit dem Hauptbecken, dem für seine Freizeiteinrichtungen bekannten Stausee Rainau-Buch nahe der Ortschaft Buch, errichtete man ein fünf Hektar großes Vorbecken. Es hat die Aufgabe, die Fließgeschwindigkeit der Jagst zu verringern, damit sich die Schlamm- und Geröllfracht vor dem Hauptbecken absetzt. Durch die Unterschutzstellung und gezielte Entwicklungsmaßnahmen – beispielsweise die Erweiterung des Feuchtgebiets durch Umwandlung von Ackerflächen in Wiesen und durch Freilegen von Quellen – ist daraus ein Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna entstanden. Das Schutzgebiet ist insbesondere ein Brut-, Rast- und Nahrungsraum vieler Vogelarten.

    Das elf Hektar große Naturschutzgebiet mit Flachwasserbereichen, Inseln, flachen und steilen Ufern sowie den umgebenden Wiesen ist ein Ausgleich für die Eingriffe in den Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten in der Jagstaue. Durch den Gewässerausbau waren ihre Lebensstätten stark beeinträchtigt oder zerstört worden. Zu den am Vorbecken brütenden Vögeln gehören heute wieder seltene, teils bedrohte Arten wie Zwergtaucher, Hauben- und Schwarzhalstaucher sowie Flussregenpfeifer. Für durchziehende und rastende Vögel wie Bekassine, Eisvogel, Fischadler, Rohrweihe und Wasserralle ist das Gewässer ein bedeutender Trittstein. Auch der Biber hat diesen Lebensraum für sich entdeckt. Im Jahr 2000 tauchte er am Vorbecken auf und hat dort seither sein Revier.

    Hintergrundwissen Seeschwalbe

    Die Fluss-Seeschwalbe ist ein Zugvogel. Sie überwintert in Afrika. Im Mai und Juni brütet sie bei uns. Das Männchen wirbt mit einem Fisch im Schnabel um ein paarungswilliges Weibchen. Dieses legt bis zu vier Eier in ein Nest am Boden. Beide Eltern wärmen die Eier etwa drei Wochen lang, bis die Küken schlüpfen. Die Jungen werden durch Sturzflüge vor Feinden geschützt. Nach drei bis vier Wochen werden die Jungvögel flügge. Die Fluss-Seeschwalbe ist ein gewandter Stoßtaucher. Sie erbeutet hauptsächlich kleine Fische, fängt aber auch Weichtiere und Insekten. Feinde sind Mensch, Fuchs, Waschbär, Ratten, Wiesel, Marder, Greifvögel und Rabenvögel.

    Hinweise für Besucher: Besucher können das Schutzgebiet bequem vom Wanderparkplatz an der Straße nördlich Frankenreute in wenigen Minuten auf einem asphaltierten Feldweg erreichen. Dieser Weg ist auch als Jagsttal-Radweg ausgeschildert. Das Vorbecken lässt sich auf drei Seiten umrunden und dabei das Seeschwalbenfloß beobachten. Eine Beobachtungsplattform mit Panoramatafel zeigt, was es an Tier- und Pflanzenarten sonst noch zu sehen gibt. Ausdrücklich untersagt sind im Naturschutzgebiet Wassersport jeglicher Art, Eislaufen, Feuermachen, Entnehmen von Pflanzen und Tieren, das Zelten und Lagern sowie das freie Herumlaufenlassen von Hunden.



    Fluss-Seeschwalbe, Foto: Werner Schubert/Archiv RPS


    Naturschutzgebiet Vorbecken Buch, Foto: Ingo Depner/RPS

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    Neubau B 14 Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 - 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Freigabe aller vier Fahrspuren der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems am 14. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt mit der Errichtung der noch fehlenden Mittelschutzplanken dieser Tage die letzten Arbeiten am 4-spurigen Ausbau der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems ab. Der 4-spurige Ausbau ist Teil des Bauabschnitt 1.1 zum Neubau der B 14 Nellmersbach – Backnang-West.

    Am Montag, 12. November und Dienstag, 13. November 2018 werden sowohl die Leitbaken auf der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems als auch die Einengung von zwei Spuren auf eine Spur, bzw. die Aufweitung von einer Spur auf zwei Spuren im Bereich der Anschlussstelle Nellmersbach, zurückgebaut. Ab Mittwoch, 14. November 2018 kann die B 14 auf den neu hergestellten Fahrspuren von und bis Waldrems 4-spurig befahren werden.

    Bevor die Zufahrt zum Gewerbegebiet über die Illerstraße erfolgen kann, müssen noch kleinere bauliche Arbeiten am Knotenpunkt Waldrems durchgeführt werden. Diese Arbeiten umfassen unter anderem das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie die Koordinierung der beiden Lichtsignalanlagen an den Knotenpunkten Waldrems und Illerstraße. Vorbehaltlich der geeigneten Witterung beginnen diese Restarbeiten noch im November. Der Bauabschnitt 1.1 soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde ohne größere Einschränkungen und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in zwei Losen hergestellt. Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.  Im Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems, einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1037 bei Gerabronn-Dünsbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Termingerechte Fertigstellung - Aufhebung der Vollsperrung am Freitag, 9. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am 11.Oktober 2018 mit den Arbeiten zur Sanierung der L 1037 zwischen dem Abzweig zur L 1042 bis zum Ortseingang Gerabronn-Dünsbach begonnen. Die Arbeiten stehen nun vor der Fertigstellung. Die Vollsperrung wird am Nachmittag des 9. November 2018 aufgehoben.

    Die vorhandenen Asphaltschichten genügten den heutigen Anforderungen des Verkehrs nicht mehr. Auf dem 2,1 Kilometer langen Abschnitt wurden deshalb in den vergangenen vier Wochen zusätzlich 8 cm Asphalttragschicht eingebaut. Darauf wurde eine neue Deckschicht mit 4 cm hergestellt. Nachdem vor dem Einbau der neuen Asphaltschichten rund 3 cm der bituminösen Befestigung abgefräst wurden, ergibt sich somit eine Verstärkung um rund 9 cm. Entsprechend mussten auch die Bankette angepasst werden. Nachdem die vorhandene Fahrbahnbreite eine halbseitige Sperrung aus Verkehrssicherheits- und arbeitsschutzrechtlichen -Gründen nicht zuließ, musste in diesem Bereich eine Vollsperrung eingerichtet werden.

    Derzeit werden noch Markierungs- und Restarbeiten durchgeführt. Die vorgesehene Bauzeit konnte exakt eingehalten werden.

    Das Land Baden-Württemberg investiert mit der abgeschlossenen Baumaßnahme in den wichtigen Erhalt der Infrastruktur rund 430.000 Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    07.11.2018
    Archäologische Publikation "Lauchheim II.1" neu erschienen
    Übergabe an die Stadt Lauchheim durch Prof. Dr. Dirk Krausse am 14. November 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe Baden-Württemberg, übergibt gemeinsam mit Prof. Dr. Sebastian Brather von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den in der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ neu erschienenen Katalogband Lauchheim II.1 Katalog der Gräber 1-300 an die Bürgermeisterin der Stadt Lauchheim, Andrea Schnele. Wir laden Sie herzlich zu dieser Übergabe ein. Kommen Sie am

    Mittwoch, 14. November 2018, 18:30 Uhr
    in den Bürger- und Sitzungssaal im Rathaus
    Hauptstraße 28, 73466 Lauchheim

    Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Andrea Schnele und einem Grußwort von Bürgermeister i.R. Werner Kowarsch, übergeben Prof. Dr. Dirk Krausse und Prof. Dr. Sebastian Brather das Buch an die Bürgermeisterin.

    Dr. Benjamin Höke (Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/ Universität Freiburg) gibt anschließend in seinem Vortrag „Am Anfang war das Goldblattkreuz - Von der Ausgrabung zur Auswertung des frühmittelalterlichen Gräberfeldes Lauchheim „Wasserfurche“ Einblicke in den Inhalt des Buches.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben.

    Im Rahmen der Buchpräsentation findet auch ein Buchverkauf statt.

    Um Anmeldung wird gebeten unter:
    thaler@lauchheim.de oder Telefon  07363 85-11
    oder irene.klein@rps.bwl.de

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (pdf, 1 MB)

    Zum Buch

    Autoren: B. Höke, F. Gauß, C. Peek,J. Stelzner
    Lauchheim II.1. Katalog der Gräber 1–300. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg 9
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2018
    2 Teilbände, 372 u. 350 Seiten mit 517 Abbildungen, 346 Tafeln und 1 Beilage
    99,00 €
    ISBN 978-3-95490-360-3

    Inhalt

    Das Gräberfeld von Lauchheim ‚Wasserfurche‘ (Ostalbkreis) ist mit rund 1300 Gräbern aus dem Zeitraum vom späten 5. bis zum späten 6. Jahrhundert bis heute der größte bekannte Bestattungsplatz aus der Merowingerzeit in Süddeutschland. In den Jahren 1986 bis 1996 wurde das Gräberfeld annähernd vollständig ausgegraben. Die Zahl der Grabbeigaben geht in die Zehntausende. Seit 2009 widmete sich ein Forschungsprojekt der Auswertung der Gräber und Funde, bei dem Archäologen und Spezialisten verschiedener anderer Disziplinen eng zusammen arbeiteten und in großem Maßstab innovative Analyse- und Dokumentationsmethoden zum Einsatz kamen. Als Ergebnis dieses Projekts werden die Befunde und Funde aus Lauchheim in einem detaillierten Katalog mit umfangreichem Tafelteil vorgelegt und damit eine einzigartige Quelle der Frühmittelalterforschung der weiteren wissenschaftlichen Auswertung zugänglich gemacht. Aufgrund des großen Umfangs des Lauchheimer Gräberfelds wird der Katalog insgesamt vier Doppelbände füllen – der nun erschienene erste Band umfasst die Gräber 1–300.

  • Abteilung 5
    06.11.2018
    Veranstaltung „Aktionsprogramm Jagst – Bilanz und Ausblick“ mit Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 13. November 2018 in Kirchberg an der Jagst

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Stuttgart ziehen
     
    am Dienstag, 13. November 2018, um 18:30 Uhr
    in der Festhalle Kirchberg,
    Crailsheimerstr. 34 in 74592 Kirchberg an der Jagst
     
    eine Bilanz zum Aktionsprogramm Jagst und geben einen Ausblick auf weitere Aktivitäten an der Jagst. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Vereine und Verbände sollen in diesem Rahmen die Gelegenheit erhalten, sich über die Ergebnisse des Aktionsprogramms und die aktuelle Situation an der Jagst zu informieren.
     
    Bereits am Nachmittag des 13. November laden wir Sie herzlich ans Ufer der Jagst ein: Die offizielle Einweihung des neuen Lehrpfades mit Fototermin wird durch Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Herrn Bürgermeister Stefan Ohr
     
    am Dienstag, 13. November 2018, um 15:30 Uhr
    am Ufer der Jagst im Bereich des „Ockenauer Stegs“
    in 74592 Kirchberg an der Jagst
     
    vorgenommen.
     
    Dieser Lehrpfad mit zehn Infotafeln illustriert vielschichtige Projekte des Aktionsprogrammes Jagst und soll einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für gewässerökologische Themen leisten.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 4
    06.11.2018
    B 290 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rot am See und Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Aufhebung der Vollsperrung ab Freitagnachmittag, 9. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Freitag, 12. Oktober 2018, mit den Arbeiten zur Sanierung der B 290 zwischen Rot am See/Brettenfeld von der Abzweigung Amlishagen und dem Ortseingang Blaufelden begonnen.

    Auf ca. 5,1 Kilometer wurden zwischenzeitlich die Asphaltschichten erneuert. Dazu wurden 10 cm mehrschichtige alte Deckschichten bis zur Asphalttragschicht abgefräst und mit einer 6 cm starken Asphaltbinder- und 4 cm Asphaltdeckschicht wieder auf die ursprüngliche Höhe gebracht. Diese mehrschichtigen Decken und der Bindemittelverlust durch Abwitterung in der obersten Deckschicht hatten zu Schäden in der Fahrbahn geführt, die nun behoben wurden. Neben diesen Arbeiten wurde bei Brettenfeld für die Gemeinde Rot am See noch eine Wasserleitung hergestellt. Derzeit laufen noch Markierungs- und Restarbeiten. Die Bauzeit konnte exakt eingehalten werden.

    Um den Eingriff in den fließenden Verkehr so kurz wie möglich zu halten, erfolgte die Durchführung der gesamten Maßnahme ohne Unterteilung unter Vollsperrung. Die Vollsperrung war auch wegen der vorhandenen Fahrbahnbreiten zur Einhaltung der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes erforderlich.

    Ab kommenden Freitagnachmittag, 9. November 2018, kann dann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

    Mit 2,1 Millionen Euro investiert der Bund hier in die Infrastruktur des Straßennetzes  wichtige Mittel.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    05.11.2018
    Rutschungssanierungsarbeiten an der Grabenstetter Steige (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung von Montag, 12. November, bis Freitag, 07. Dezember 2018

    ​An der steilen talseitigen Böschungsschulter bei Lenningen-Schlattstall  kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Rutschungsereignissen und zur Erosion der Böschung. Diese waren zum Teil mit Absenkungen an der Fahrbahn verbunden, die oft mehrmals durch eine Instandsetzung ausgeglichen werden mussten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an dieser Steige Rutschungssanierungsarbeiten durch.

    Die Durchführung der Arbeiten wird im Zeitraum von Montag, 12. November 2018, 06:00 Uhr, bis Freitag, 07.Dezember 2018, gegen 20:00 Uhr unter Vollsperrung stattfinden. Eine überörtliche Umleitung über die K 1262 - Erkenbrechtsweiler/Owen und B 28 - Römerstein ist eingerichtet und ausgeschildert.

    Die Sanierung erfolgt mit einer Schwergewichtsmauer aus Drahtschotterkörben (oft auch als Gabionenwand bezeichnet) im Böschungsbereich. Anschließend wird der Straßenaufbau bis zum Erreichen eines tragfähigen Gründungshorizonts abgegraben und wiederaufgebaut. An einer weiteren Stelle muss eine Erosion in der Böschung mittels Blocksatz saniert werden.
    Das Land investiert ca. 150.000 Euro für die Sanierung einer Rutschung an der Grabenstetter Steige.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    05.11.2018
    Markus Wenz wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn
     Markus Wenz, neuer Leiter des Staatslichen Schulamts Heilbronn

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit Herrn Wenz bekommt das Schulamt Heilbronn einen Leiter, der Schule und Schulverwaltung bestens kennt. Damit wird er sich den großen Herausforderungen stellen und gemeinsam mit allen Beteiligten gute Lösungen für die Schülerinnen und Schüler finden.“

    Markus Wenz wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn. „Er tritt sein Amt am 5. November 2018 an“, teilte jetzt Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit. „Herr Wenz bringt hervorragende persönliche und fachliche Voraussetzungen für dieses Amt mit. Mit ihm bekommt das Schulamt Heilbronn einen Leiter, der Schule und Schulverwaltung bestens kennt. Damit wird er sich den großen Herausforderungen stellen und gemeinsam mit allen Beteiligten gute Lösungen für die Schülerinnen und Schüler finden“, so Reimer weiter. 

    Wenz tritt die Nachfolge von Wolfgang Seibold an, der im September in den Ruhestand gegangen ist. In der Interimszeit wurde das Staatliche Schulamt Heilbronn von Werner Herzog kommissarisch geleitet.

    Der 54-jährige Markus Wenz war nach seiner Ausbildung zum Hauptschullehrer mehrere Jahre als Lehrer und Rektor an verschiedenen Schulen in den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn, als Lehrbeauftragter am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung GHS sowie in der regionalen und überregionalen Lehrerfortbildung tätig. Im Jahr 2012 wechselte er an das Regierungspräsidium Stuttgart, wo er seither als Referent für Bedarfsplanung und Lehrereinstellung im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen arbeitete.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Abteilungspräsidentin Claudia Rugart wünschen dem neuen Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn einen guten Einstieg und viel Sinnerfüllung bei der verantwortungsvollen Tätigkeit. 

    Hintergrundinformation:

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist die vorgesetzte Behörde für die acht Staatlichen Schulämter in Nordwürttemberg.
    Die Staatlichen Schulämter Backnang, Böblingen, Göppingen, Heilbronn, Künzelsau, Ludwigsburg, Nürtingen und Stuttgart sind zuständig für die fachliche Beratung und Unterstützung aller Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in ihren Amtsbereichen. Aufsichtliche Funktionen üben die Staatlichen Schulämter bei den öffentlichen Schulen dieser Schularten aus.

  • Abteilung 7
    05.11.2018
    Frau Susanne Schwahn ist seit 5. November 2018 neue Leiterin des Solitude-Gymnasiums in Stuttgart-Weilimdorf
     Bild zeigt Portrait von Susanne Schwahn, Quelle: privat

    ​Das Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf hat seit heute  (Montag, 5. November 2018) eine neue Schulleiterin. Frau Susanne Schwahn tritt die Nachfolge von Herrn Bruno Stegmüller an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

    Frau Schwahn, 1965 geboren, hat in Tübingen Chemie und Biologie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde sie 1996 in den Schuldienst eingestellt und dem Trifels-Gymnasium in Annweiler (Pfalz) zugewiesen. Mit der Ernennung zur Lehrerin am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz erfolgte 1997 die Einstellung in den Schuldienst von Baden-Württemberg, 2001 dann die Versetzung in den Regierungsbezirk Stuttgart, wo Frau Schwahn bis 2014 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg unterrichtete. Seit 2014 war Frau Schwahn als Abteilungsleiterin am Gymnasium Rutesheim tätig.

    Am heutigen 5. November 2018 überreichte Herr Dr. Brück, der zuständige Schulreferent am Regierungspräsidium Stuttgart, der neuen Schulleiterin die Bestellungsurkunde.

  • Abteilung 4
    02.11.2018
    Mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis - Sanierungen der L 515 Krautheim und L 1050 Zweiflingen beginnen ab Montag, 5. November 2018
    Erneuerung der L 1025 voraussichtlich ab Ende November

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 5. November 2018 mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis durch. Im Raum Krautheim wird die Strecke L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim, sowie die L 1025 zwischen Krautheim und dem Abzweig zur L 513 (Assamstadt) saniert. Im Raum Zweiflingen wird die L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und  dem Kreisverkehr Friedrichsruhe erneuert.

    Raum Krautheim L 515 und L 1025
    Ab Montag, 05. November 2018 beginnen  die Arbeiten zur Sanierung der Außenstrecke der L 515 zwischen Ortsausgang Neunstetten und dem Ortseingang Krautheim auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern. Die Maßnahme kann nur unter Vollsperrung erfolgen. Die Umleitungsstrecke führt in beide Richtungen über Assamstadt (K 2378 und L 513). Die Wohnbesiedelung an der Bergstraße ist aus dem Ortskern Krautheims jederzeit erreichbar.

    Nach Abschluss der Maßnahme voraussichtlich Ende November 2018 wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Direkt im Anschluss erfolgt die Sanierung der L 1025 zwischen Ortsmitte Krautheim (Knotenpunkt L 515/ L 1025) und dem Abzweig Richtung Assamstadt (Knotenpunkt L 1025/L 513) auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern. Der Knotenpunkt innerhalb der Ortsmitte bleibt während der Baumaßnahme für den Verkehr passierbar. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die dann fertiggestellte L 515 (Neunstetten) sowie die K 2378 und L 513 (Assamstadt). Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende Dezember 2018 abgeschlossen sein. Insgesamt werden für beide Abschnitte knapp 40.000 m² Asphaltdeck- bzw. Asphalttragschicht erneuert.

    Raum Zweiflingen L 1050
    Ebenfalls ab Montag, 5. November beginnen die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung der L 1050 zwischen der Kochertalstraße (Knotenpunkt L 1050/ L 1045) und dem Kreisverkehr Friedrichsruhe auf einer Länge von rund 5,5 Kilometern. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitte unterteilt und können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung für den ersten Bauabschnitt zwischen L 1045 und dem Abzweig zur L 1048 führt über die L 1048 (Orendelsall, Forchtenberg).
    Der zweite Bauabschnitt ab dem Abzweig L 1048 bis zum Kreisverkehr Friedrichsruhe beginnt wenige Wochen später. Ab diesem Zeitpunkt sind beide Bauabschnitte voll gesperrt und die bestehende Umleitungsstrecke für den ersten Bauabschnitt wird um die des zweiten Bauabschnittes erweitert. Die Umleitung erfolgt dann ab Forchtenberg über die L 1046 nach Wohlmuthausen und weiter über die Kreisstraßen K 2348 und K 2349 nach Friedrichsruhe.
    Neben der Erneuerung der Asphaltschichten (ca. 35.000 m²) sind in Teilbereichen Verbreiterungsmaßnahmen an der Fahrbahn vorgesehen, um die Sicherheit bei Begegnungsverkehr in den Kurven zu erhöhen. Des Weiteren sind umfangreichere Maßnahmen an den Fahrbahnbanketten sowie das Herstellen neuer Schutzplanken vorgesehen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die Arbeiten ebenfalls bis Ende Dezember 2018 andauern werden.

    Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit und um Beachtung der offiziellen Umleitungsstrecken.

    Mit den vorgesehenen Maßnahmen investiert das Land Baden-Württemberg zum Erhalt der Infrastruktur insgesamt rund 3,5 Millionen Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn) - Änderung
    Vollsperrung von Mittwoch, 7. November bis Montag, 17. Dezember 2018

    Kommende Woche beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. 

    Es ist erforderlich, alle Arbeiten unter Vollsperrung der B 39 durchzuführen. Die Sperrung wird im Laufe des Mittwoch, 7. November 2018 aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten voraussichtlich innerhalb sechs Wochen ausgeführt werden. Ab Montag, 17. Dezember 2018, 5:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten erfolgen, für die jeweils rund zwei Wochen eingeplant sind:
    Der erste Bauabschnitt beginnt auf Höhe Kaufland in Weinsberg und verläuft bis kurz nach der Kreuzung Bahnhofsstraße in Ellhofen.
    Der zweite Bauabschnitt umfasst den Streckenabschnitt zwischen der Bahnhofsstraße und der Tankstelle. In diesem wird auch eine neue Querungshilfe auf Höhe des Netto-Marktes hergestellt. Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist währenddessen nur aus Richtung Obersulm möglich.
    Der dritte Bauabschnitt verläuft im Anschluss bis zur Kreuzung K 2111 Richtung Obersulm-Sülzbach (Höhe Dringenberg). Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist dann nur aus Richtung Heilbronn möglich. 

    Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig umgeleitet. Von Löwenstein kommend wird der Verkehr über die L 1111 nach Untergruppenbach und weiter Richtung Heilbronn geleitet. Von Heilbronn kommend führt die Umleitung über die L1036 nach Eberstadt und die K 2379 über Dimbach zurück nach Willsbach auf die B 39. 

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    31.10.2018
    Landesbetrieb Gewässer im RP Stuttgart führt Gehölzpflegearbeiten an der Rems in Schwäbisch Gmünd durch
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am 12. November 2018

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Rems in Schwäbisch Gmünd Ost und West durch. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, wird am 12. November 2018 mit den Maßnahmen begonnen. Die Arbeiten gegenüber dem Kaufland, zwischen Schindelackerweg und Pfennigmühle, gegenüber der Sammelkläranlage und im Bereich des Hölltalweges, dienen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der Stadtverwaltung, den zuständigen Naturschutzbehörden und -verbänden sowie dem Bezirksfischereiverein Schwäbisch Gmünd abgestimmt.

    Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An zwei Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Rad- und Feldwege notwendig.

    Hintergrundinformationen


    Die Rems gehört zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes, sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt bei den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 19 zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der OD Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Ende der Sperrung im ersten Bauabschnitt in Sicht: Freigabe der „Jagsttalroute“ am 10. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen seit dem
    3. April 2018 an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch, um sowohl die Wasserleitung und den Abwasserkanal als auch die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt zu erneuern. Außerdem werden acht Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und die Breitbandversorgung vorgenommen.

    Seit Baubeginn ist die B 19 von Hohebach kommend bis zum Knotenpunkt
    B 19 / L 1025 in Dörzbach gesperrt. Durch unvorhergesehene zusätzliche Arbeiten am Kanalsystem und der Wasserversorgung musste dieser Streckenabschnitt länger als vorgesehen für den überörtlichen Verkehr gesperrt bleiben.

    Nun ist das Ende der Arbeiten des ersten Bauabschnittes aber in Sicht. In der laufenden und der kommenden Woche sind der Einbau der verschiedenen Asphaltschichten und die Restarbeiten vorgesehen. Am 10. November gegen 6:00 Uhr soll die sogenannte „Jagsttalroute“ der B 19 dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Jagsttal ist dann wieder frei befahrbar.

    Inzwischen wurde auch der zweite Bauabschnitt in Richtung Bad Mergentheim-Rengershausen begonnen. Die bisherige Umleitung für diesen Bauabschnitt bleibt
    bestehen. Voraussichtlich im März 2019 werden die Arbeiten fertiggestellt. Da auch im zweiten Bauabschnitt der Kanal und die Wasserleitungen erneuert werden, sind Verzögerungen infolge winterlicher Witterung nicht auszuschließen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die
    Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 297 - Brücke über die Steinach in Nürtingen (Landkreis Esslingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach seit Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 9. November 2018
    Dreiwöchige Vollsperrung der B 297 endet planmäßig am Freitag, 2. November 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Montag, 17. September 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach im Zuge der B 297 / Kreuzung Alleenstraße durchführen. Die Instandsetzungsarbeiten fanden zunächst nur unterhalb des Bauwerks und außerhalb des Verkehrs statt. Die Arbeiten verlaufen planmäßig. 

    Das rund 50 Jahre alte Brückenbauwerk befindet sich im Verlauf einer Schwerlaststrecke. Mit an der Brückenunterseite aufgeklebten Kohlefaserlamellen wird das Bauwerk verstärkt. Dies entspricht den aktuell geltenden statischen Anforderungen für Brücken im Zuge von Schwerlaststrecken. Parallel dazu werden an den Brückenwiderlagern Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. 

    Die Bauarbeiten können weitestgehend außerhalb des Verkehres unter dem Bauwerk vorbereitet und durchgeführt werden. Lediglich das Verkleben der Lamellen musste erschütterungsfrei und daher unter Vollsperrung der B 297 durchgeführt werden. Die dafür notwendige Vollsperrung der B297 kann planmäßig am Freitag, 2. November 2018 aufgehoben werden. Die erforderlichen Restarbeiten werden voraussichtlich bis zum 09. November 2018 abgeschlossen sein. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 500.000,- Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    31.10.2018
    Das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen und der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis eröffnen im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch einen neuen Brutplatz für Fluss-Seeschwalben

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen und der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis weihen gemeinsam ein Seeschwalbenfloß im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch ein. Wir laden die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, dabei zu sein, wenn das Floß ins Wasser gelassen wird 

    am Donnerstag, 8. November 2018,
    ab 10 Uhr am Vorbecken des Stausees Buch in der Gemeinde Rainau,
    Treffpunkt auf dem Damm. 

    Die Fluss-Seeschwalbe ist ein Zugvogel, der schon seit Jahren im Frühjahr im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch beobachtet wird. Das Naturschutzgebiet bietet mit seinen Flachwasserbereichen, Inseln, flachen und steilen Ufern sowie den umgebenden Wiesen zwar günstige Bedingungen für die hübschen Wasservögel, jedoch keine geeigneten Brutstätten. Mit der künstlichen, schwimmenden Nistplattform soll es den Fluss-Seeschwalben ermöglicht werden, erfolgreich zu brüten. 

    Hinweis zur Anfahrt: Die Zufahrt zum Treffpunkt auf dem Damm am Vorbecken Buch erfolgt über einen Wanderparkplatz an der L 1029 (siehe Ausschnitt Karte, gelbe Markierung). Von dort führt ein Feldweg zum Damm (orangene Markierung). 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Kartenausschnitte zur Anfahrt (pdf, 192 KB)

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    Luftverkehr und Luftsicherheit - Neue Allgemeinverfügung für unbemannte Fluggeräte tritt am 1. November 2018 in Kraft - Betreiber erhalten künftig eine Registriernummer
    Gleichzeitiger Widerruf der Allgemeinverfügung vom 15. August 2016

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlichte heute die neue Allgemeinverfügung für den Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Baden-Württemberg. Die Allgemeinverfügung ersetzt in vielen Fällen die Antragstellung und erleichtert den Betreibern von unbemannten Fluggeräten das Verfahren. 

    Die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen nach § 21a Abs. 3 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) und der Zulassung von Ausnahmen von Verboten nach § 21b Abs. 3 LuftVO“ tritt am 1. November 2018 in Kraft und ersetzt die bisherige Allgemeinverfügung vollständig. 

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) hat im April 2017 die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ erlassen. Daher ist die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Erteilung der Erlaubnis zum Aufstieg von unbemannten Luftfahrtsystemen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) für das Land Baden-Württemberg“ vom 15. August 2016 ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand und wird widerrufen. Sie verliert damit ihre Gültigkeit. Der Betrieb von unbemannten Fluggeräten im Rahmen der Verfügung ist daher nicht mehr möglich. 

    Die Verordnung des BMVi dient einerseits dazu, die zukunftsfähigen Entwicklungsmöglichkeiten für den gewerblichen Einsatz der neuen Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme zu fördern. Auf der anderen Seite soll im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung die Nutzung von unbemannten Fluggeräten zu Zwecken der Freizeitgestaltung (Flugmodell) reguliert werden, ohne die Attraktivität des von vielen ausgeübten Hobbys unangemessen einzuschränken. 

    Die neue Allgemeinverfügung erlaubt wie bisher den Betrieb von Fluggeräten mit bis zu 10 Kilogramm Startgewicht unter Einhaltung der Nebenbestimmungen in Baden-Württemberg. Von den Ausnahmen von bestimmten Betriebsverboten kann nur Gebrauch gemacht werden, wenn das unbemannte Fluggerät nicht Sport- und Freizeitzwecken dient, sondern zum Beispiel gewerblich genutzt wird. 

    Wer seinen Betrieb auf die Erlaubnisse und / oder Ausnahmen der Allgemeinverfügung stützen möchte, hat die Erklärung zur Allgemeinverfügung auszufüllen und dem Regierungspräsidium Stuttgart zuzusenden. Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt im Anschluss eine Registriernummer zu. Für diese Zuteilung wird eine Gebühr in Höhe von 50 Euro erhoben. Bei behördlichen Kontrollen ist die Bescheinigung mit der Registriernummer vorzuweisen.

    Durch die Zuteilung der Registriernummer ist der Adressat berechtigt zum Betrieb von unbemannten Fluggeräten innerhalb von Baden-Württemberg im Umfang der Allgemeinverfügung, ohne dass es einer weiteren Antragstellung bei dem Regierungspräsidium Stuttgart bedarf. Er kann daher erst nach Erhalt der Registriernummer von der neuen Allgemeinverfügung Gebrauch machen. Sonstige bereits erteilte Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit und können durch Abgabe der genannten Erklärung um die Berechtigungen der Allgemeinverfügung erweitert werden. 

    Für den Betrieb, der über den Anwendungsbereich der Allgemeinverfügung hinausgeht, bleiben die Verfahren wie bisher bestehen. Wer zum Beispiel ein unbemanntes Fluggerät mit einer Startmasse von über 10 Kilogramm betreiben möchte, stellt wie gewohnt einen Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart. 

    Die Allgemeinverfügung einschließlich der Erklärung finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Seiten/SonstFormulare.aspx


  • Abteilung 4
    30.10.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von 5. November bis 17. Dezember 2018

    Am 06.11.2018 beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. 

    Es ist erforderlich, alle Arbeiten unter Vollsperrung der B 39 durchzuführen. Die Sperrung wird am Montag, 5. November 2018, gegen 12:00 Uhr aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten voraussichtlich innerhalb sechs Wochen ausgeführt werden. Ab Montag, 17. Dezember 2018, 5:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten erfolgen, für die jeweils rund zwei Wochen eingeplant sind:
    Der erste Bauabschnitt beginnt auf Höhe Kaufland in Weinsberg und verläuft bis kurz nach der Kreuzung Bahnhofsstraße in Ellhofen.
    Der zweite Bauabschnitt umfasst den Streckenabschnitt zwischen der Bahnhofsstraße und der Tankstelle. In diesem wird auch eine neue Querungshilfe auf Höhe des Netto-Marktes hergestellt. Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist währenddessen nur aus Richtung Obersulm möglich.
    Der dritte Bauabschnitt verläuft im Anschluss bis zur Kreuzung K 2111 Richtung Obersulm-Sülzbach (Höhe Dringenberg). Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist dann nur aus Richtung Heilbronn möglich. 

    Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig umgeleitet. Von Löwenstein kommend wird der Verkehr über die L 1111 nach Untergruppenbach und weiter Richtung Heilbronn geleitet. Von Heilbronn kommend führt die Umleitung über die L1036 nach Eberstadt und die K 2379 über Dimbach zurück nach Willsbach auf die B 39. 

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. 

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik - Einbau einer 55 Meter langen Verkehrszeichenbrücke am Südportal
    Vollsperrung der A 81 in der Nacht vom 10. zum 11. November 2018 in beide Fahrtrichtungen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten von rund 9,0 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen. 

    Im Zuge dieser Erneuerung werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Nun soll die Zweite lange Brücke am Südportal des Engelbergtunnels eingebaut werden. 

    Zu diesem Zweck müssen Schwertransporter die insgesamt 55 Meter lange Verkehrszeichenbrücke am Samstag, 10. November 2018 aus dem Werk in Österreich bis zum Engelbergtunnel transportieren. Die Endmontage der Brückensegmente erfolgt dann vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt rund 40 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken. Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücke wird ein 400 Tonnen Mobilkran eingesetzt.

    Da der Brückeneinhub nur unter Vollsperrung der BAB A 81 realisierbar ist, muss der gesamte Verkehr auf der A81 über die Bedarfsumleitungen der Autobahn in beide Fahrtrichtungen durch Leonberg und Ditzingen umgeleitet werden. Um die zusätzliche Verkehrs- und Lärmbelastung der Anrainer durch umgeleiteten Schwerverkehr zu minimieren, erfolgen die Arbeiten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, während des Sonntagsfahrverbotes für Lastkraftwagen.

    Für den Einbau der Verkehrszeichenbrücke wird es in der Nacht vom 10. November zum 11. November 2018 notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München / Karlsruhe von 22 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke U18 über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet. Außerdem wird es notwendig, die Richtungsfahrbahn nach Stuttgart / Heilbronn von 23 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke U1 bzw. U11b über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet. 

    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten den offiziellen Umleitungsstrecken zu folgen.

    Zusätzlich werden in den Nächten vom 13. zum 14. und vom 14. zum 15. November insgesamt 3 Weitere Verkehrszeichenbrücken eingebaut. Dieser Einbau konnte soweit optimiert werden, dass dabei keine nennenswerten Verkehrsbeschränkungen notwendig sind.

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2018 wurden bereits alle 9 Verkehrszeichenbrücken im Tunnel sowie ein Großteil der Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Zu den Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels zählen 2 Verkehrszeichenbrücken, welche die gesamte A 81 über beide Richtungsfahrbahnen unmittelbar vor den beiden Tunnelportalen in einem Zug überspannen. Die Brücke im Bereich des Nordportals wurde am 01. August 2018 bereits eingebaut. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    B 29 OU Mögglingen - Umlegung der Verkehrsführung am Bauanfang zwischen Böbingen und Mögglingen ab 5. November

    Seit Oktober 2017 laufen die Arbeiten an den Bauabschnitten 2 und 3 der B 29 Ortsumfahrung Mögglingen. Bisher konnte der Verkehr am Bauanfang zwischen Böbingen und Mögglingen auf der bisherigen Trasse der B 29 mit verkehrsrechtlichen Maßnahmen am Baufeld vorbeigeführt werden. 

    Im Endzustand wird in diesem Bereich der bestehende einbahnige Straßenquerschnitt auf den künftigen zweibahnigen Straßenquerschnitt aufgeweitet. Um in diesem Zuge mehrere Verkehrsphasen und damit verbundene Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden, wird der Bereich der künftigen Aufweitung bzw. Einbindung der neuen Umfahrung vorgezogen hergestellt. Aus diesem Grund ist es notwendig, den Verkehr dort leicht zu verschwenken und auf einer Länge von rund 350 m parallel zur bestehenden B 29 zu führen. Im Anschluss daran wird der Verkehr wieder auf die bestehende B 29 zurückgeführt. 

    Ab Montag, 5. November, 2018, wird der Verkehr für etwa fünf Wochen über die provisorische Umfahrung geleitet. Nach Beendigung der Arbeiten für die neue B 29 wird ab voraussichtlich Anfang Dezember 2018 der Verkehr bis zur Freigabe der Gesamtmaßnahme wieder auf der bestehenden B 29 geführt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Planskizze (PDF, 114 KB)

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    A 8 - Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle in Fahrtrichtung München (Landkreis Göppingen) - Erneuerung der Bordsteine seit Montag, 15. Oktober bis Donnerstag, 08. November 2018 unter nächtlicher, halbseitiger Sperrung
    Erneuerung der Fahrbahndecke von Freitag, 9. November, 21 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr unter Vollsperrung

    Die vorhandene Fahrbahndecke und die Bordsteine am Fahrbahnrand der A 8 weißen von der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle bis zum Lämmerbuckeltunnel starke Schäden auf und müssen auf einer Länge von rund 5 Kilometer erneuert werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt daher seit Montag, 15. Oktober 2018, die notwendigen Bauarbeiten zur Erneuerung der Bordsteine am Albaufstieg in Fahrtrichtung München durch. Während der gesamten Bauzeit finden die Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerhalb der Bauarbeiten und am Wochenende können weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden. Die Arbeiten werden bis Donnerstag, 08. November 2018 abgeschlossen sein. 

    Die Erneuerung der Fahrbahndecke in diesem Abschnitt erfolgt von Freitag, 9. November 2018, 21 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr. Dafür ist im genannten Zeitraum eine Vollsperrung der A 8 ab der Anschlussstelle Mühlhausen i.T. in Fahrtrichtung München erforderlich. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle ausgeleitet und über die Umleitungsstrecke U 29 über die B 466 nach Geislingen und weiterführend über die L 1230 nach Türkheim und Nellingen zur Anschlussstelle Merklingen geführt. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu folgen. 

    Bei zu erwartender schlechter Witterung wird die die Erneuerung der Fahrbahndecke auf das darauffolgende Wochenende verschoben. 

    Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert der Bund rund 1,6 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Während der Vollsperrung der A 8 ist mit starken überregionalen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle AA-Unterkochen im Zuge der B 19
    Freigabe der Rampe ab Mittwoch, 31. Oktober 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Mai 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen. 

    Aufgrund der beengten Platzverhältnisse vor Ort konnten die Arbeiten an der Rampe nur unter Vollsperrung erfolgen. Nachdem inzwischen beide Rampen in der Anschlussstelle AA-Unterkochen im Zuge der B 19 weitestgehend hergestellt sind, kann die Sperrung ab Mittwoch, 31. Oktober 2018 aufgehoben werden. 

    Mit der Aufhebung der Vollsperrung entfällt die innerstädtische Umleitung.

    Aufgrund von Lieferengpässen bei den Schutzplanken und den Absturzsicherungen verzögern sich jedoch die noch zu erledigenden Restarbeiten auf unbestimmte Zeit. Bis zum Abschluss der Restarbeiten müssen die Einfädelspuren weiterhin gesperrt bleiben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 466 bei Bad Überkingen-Hausen (Landkreis Göppingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Fils am Mittwoch, 31. Oktober, planmäßig abgeschlossen
    Restarbeiten ohne Verkehrsbeeinträchtigungen

    Die Instandsetzung der Filsbrücke bei Bad Überkingen-Hausen ist weitestgehend abgeschlossen. Die halbseitige Sperrung der Fahrbahn im Bauwerksbereich kann planmäßig am Mittwoch, 31. Oktober 2018, wieder vollständig aufgehoben werden. Seit dem 1. Oktober wurden an dem Brückenbauwerk aus dem Jahre 1935 neue Betonoberflächen auf den Gehwegkappen hergestellt und einzelne Schadstellen an der Brückenuntersicht saniert. In den kommenden Tagen wird das neue Geländer montiert und es finden Restarbeiten statt, die ohne Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer erfolgen können. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 100.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    Instandsetzung der Siemensbrücke und der Jagstbrücke in Ellwangen Im Zuge der L 1060 (Ostalbkreis)
    Verkehrsfreigabe verschiebt sich aufgrund von Witterungseinflüssen auf Samstag, 27. Oktober 2018

    ​Aufgrund des schlechten Zustands der Siemens- und der Jagstbrücke war es dringend erforderlich, Instandsetzungsarbeiten am Brückenbauwerk durchzuführen. Hierzu wurden die Kappen erneuert, die Dichtungen in der Fahrbahn neu aufgebracht und wo erforderlich der Beton instandgesetzt.

    Die Betonsanierungsarbeiten am Überbau der Siemens- und Jagstbrücke sind inzwischen abgeschlossen. Seit Montag, 15. Oktober 2018, fanden auf beiden Bauwerken die notwendigen Belagsarbeiten statt. Von Donnerstag, 18.Oktober, bis Samstag, 20. Oktober 2018 waren die Brücken für das Aufbringen der Deckschicht voll gesperrt. Nach Aufhebung der Vollsperrung ist der Baustellenbereich wieder im Einbahnverkehr in Richtung B 290 befahrbar.

    Aufgrund der Witterungsverhältnisse verschiebt sich die uneingeschränkte Verkehrsfreigabe auf Samstag, 27. Oktober 2018. Bis zum Wochenende werden noch die abschließenden Asphalt- und Markierungsarbeiten durchgeführt. 

    Anschließend finden noch restarbeiten statt, welche allerdings ohne Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer abgewickelt werden können.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in diese Maßnahme ca. 1,8 Mio. €.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 290 - Bahnbrücke bei Crailsheim zwischen Crailsheim und Anschlussstelle A 6 - Satteldorf (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Untersuchungsarbeiten zur Erfassung des Brückenzustandes im Zeitraum von Samstag, 27. Oktober, bis Mittwoch, 07. November 2018 - Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung

    Die Bahnbrücke im Zuge der B 290 (Landkreis Schwäbisch Hall) überführt nördlich von Crailsheim die Bundesstraße über die zweigleisig elektrifizierte Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Nürnberg. 

    Aufgrund des Zustands der Bahnbrücke bei Crailsheim ist es erforderlich, das Bauwerk zu untersuchen, um sich ein genaues Bild im Bereich der Widerlager machen zu können. Die Untersuchungen sind Grundlage für die Erstellung eines geplanten Instandsetzungs- bzw. Sanierungskonzeptes. Hierzu wird die Betonwand des westlichen Hauptträgers am Widerlager Süd freigelegt und für Materialuntersuchungen zugänglich gemacht werden.

    Die Maßnahme findet in der Zeit von Samstag, 27.Oktober, bis Mittwoch, 7.November 2018, statt. Da die Arbeiten zum Teil von der Fahrbahn aus durchgeführt werden müssen, wird während der Untersuchung eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet. Während der gesamten Bauzeit steht eine Restfahrbahnbreite von 3,00 m zur Verfügung. 

    Der Bund investiert für die Untersuchung insgesamt rund 40.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen (Ostalbkreis)
    Optimierung der Verkehrsführung im Bauabschnitt 1 ab sofort

    Seit Montag, 15.10.2018, läuft der Verkehr in Teilen - zwischen der neuen Remsbrü-cke (Bauwerk 10) und dem Bauende bei der Gärtnerei Welzel - auf der zukünftigen B 29.

    Um die Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmer der B 29 auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wurde bisher der Verkehr provisorisch über einen Parallelweg nörd-lich der zukünftigen B 29 geführt. So konnten die beiden neuen Richtungsfahrbahnen der künftigen B 29 zügig hergestellt und die bestehende Anschlussstelle „Hermannsfeld“ und die Deponie „Ellert“ an die neue Situation angepasst werden.

    Nachdem die Bauarbeiten für die Richtungsfahrbahnen inzwischen weitestgehend fertiggestellt sind, wurde der Verkehr im Bauabschnitt 1 vom Provisorium auf die neue Trasse der B 29 umgelegt. Dabei wird seit Montag, 15.10.2018, der Verkehr mit je einem Fahrstreifen pro Richtung bis zur Brücke bei Hermannsfeld auf der südli-chen Richtungsfahrbahn und danach auf der nördlichen Richtungsfahrbahn der neuen B 29 geführt. Im weiteren Verlauf wird der Verkehr derzeit wieder auf die bestehende B 29 in Richtung Mögglingen geleitet.

    Diese neue Verkehrsführung wird voraussichtlich bis zur Fertigstellung der Gesamt-maßnahme bis April 2019 aufrechterhalten bleiben. 

    Auf Grund der Verkehrssituation und der Hinweise von Verkehrsteilnehmern sowie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird das Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Polizei und Verkehrsbehörde die Verschwenkungsbereiche entsprechend optimieren und anpassen. Diesbezüglich wird der Verkehr im Bereich der Überleitung entflechtet und die Fahrtrichtung Aalen bereits schon an der künf-tigen Anschlussstelle Mögglingen-Ost auf die B 29 (neu) geführt. Dabei werden die bestehende Überleitung aus Fahrtrichtung Mögglingen kommend auf die künftige B 29 zum einen je Fahrtrichtung getrennt. Zum anderen werden für diesen Bereich zwei einzelne Verschwenkungen eingerichtet. Die Arbeiten zur veränderten Verkehrsführung laufen bereits und werden zeitnah abgeschlossen sein. 

    Die Umsetzung der genannten Maßnahmen wurde veranlasst.

    Die Zufahrt zur Deponie Ellert erfolgt weiterhin aus Fahrtrichtung Mögglingen über das Mögglinger Gewerbegebiet „Im Wert“ und aus Fahrtrichtung Aalen über die neue Gemeindeverbindungsstraße angefahren werden. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    B 27 Bad Friedrichshall (Landkreis Heilbronn) - Instandsetzungsarbeiten an Kocherbrücke von Donnerstag, 25. Oktober, bis Freitag, 26. Oktober 2018
    Begrenzung auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Mosbach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Donnerstag, 25. Oktober 2018 bis Freitag, 26. Oktober 2018 an der Kocherbrücke im Zuge der B 27 erforderliche Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion.

    Von den Arbeiten ist nur der Verkehr mit der Fahrrichtung Mosbach betroffen. Dem Verkehr steht im Bereich der Baumaßnahme, vor der Abfahrt auf die L 1096 nach Bad Friedrichshall- Kochendorf, nur ein Fahrstreifen von insgesamt drei zur Verfügung. Die Fahrtrichtung Heilbronn ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unterwww.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

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    22.10.2018
    B 297 - Sanierung von Schadstellen in der Ortsdurchfahrt Wäschenbeuren (Landkreis Göppingen)
    Umsetzung in zwei Bauabschnitten von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 04. November 2018 unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 04. November 2018, eine Sanierung von zwei Schadstellen auf der B 297 in der Ortsdurchfahrt Wäschenbeuren durch. Der komplette Asphalt wird an den beiden Schadstellen der Gemeinde Wäschenbeuren auf einer Länge von je 30 m erneuert, sowie eine Verfestigung des Unterbaues geschaffen. 

    Um die damit verbundenen Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer auf ein verträgliches Maß zu halten, wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitten unterteilt und jeweils unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt. 

    Der erste Bauabschnitt im Zeitraum von Montag, 29. Oktober, bis Mittwoch, 31. Oktober 2018, befindet sich bei der Göppinger Straße 11. 

    Der zweite Bauabschnitt befindet sich bei der Einmündung B 297/ Ecke Hockengasse. Dieser findet in der Zeit von Freitag, 02.November, bis Sonntag, 04. November 2018 statt. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    L1185 - Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Böblingen, Schönaicher Straße
    Nächtliche Vollsperrung zwischen Murkenbachweg und Rauhem Kapf vom 24.10.2018 bis 26.10.2018, jeweils von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr sowie vom 26.10.2018, 15:00 Uhr bis 29.10.2018, 6:00 Uhr und vom 02.11.2018, 7:00 Uhr bis 05.11.2018, 6:00 Uhr

    Die Bauarbeiten an der L 1185 im Streckenabschnitt der Schönaicher Str. zwischen dem Ende der Ortsdurchfahrt Böblingen (Höhe Nürtinger Straße) und dem Ende der Bushaltestelle „Böblingen Abzweigung Rauher Kapf“ gehen dem Ende entgegen.

    Die Umbaumaßnahmen an den Bushaltestellen „Schönaicher First“ und „Böblingen Abzweigung Rauher Kapf“ sind bis auf die noch fehlende Asphaltdeckschicht abgeschlossen. Ab Mitte kommender Woche beginnt die Erneuerung der oberen beiden Asphaltschichten auf der durchgehenden Fahrbahn zwischen der Einmündung am Rauhen Kapf und dem Murkenbachweg. Zunächst wird hierfür in der Nacht von Mittwoch, 24. Oktober, auf Donnerstag, 25. Oktober 2018, ab 20:00 Uhr unter Vollsperrung bis 6:00 Uhr, die Asphaltdeckschicht abgefräst. In der darauffolgenden Nacht erfolgt das Abfräsen der darunter liegenden Asphaltbinderschicht. Der Verkehr kann am Donnerstag und am Freitag tagsüber mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf „30 km/h“ über die gefräste Fläche fahren. 

    Ab Freitag, 26. Oktober 2018, 15:00 Uhr, erfolgt der Einbau der neuen Asphaltschichten unter Vollsperrung bis zum darauffolgenden Montag um 06:00 Uhr morgens. 

    Unter der Woche ist die Strecke auch während der Herbstferien in beiden Richtungen mit Tempo „30“ befahrbar. 

    Am zweiten Wochenende am Ende der Herbstferien erfolgt das Fräsen und der Einbau des Asphaltes auf einer Länge von ca. 300 m im Bereich des Rauhen Kapfes und in einigen Nebenflächen. An diesem zweiten Sperrwochenende beginnt die Vollsperrung am Freitag, 02. November 2018, 7:00 Uhr. 

    Die Zufahrt zur Taunusstraße bzw. zu IBM am Rauen Kapf ist auch an den Wochenenden, an denen die Vollsperrung eingerichtet ist, möglich. 

    Die Umleitungstrecke verläuft am ersten Sperrwochenende vom Rauhen Kapf über die L 1185 nach Schönaich zur Bahnhofstraße und von dort weiter zur K 1057 (Panzerstraße). Innerhalb Böblingens kann die L 1185 über den Herdweg und die Reußensteinstraße wieder erreicht werden. Am zweiten Wochenende erfolgt die Umleitung des Verkehrs genau umgekehrt. Alle geplanten Termine, insbesondere der des zweiten Sperrwochenendes, gelten vorbehaltlich geeigneter Witterung. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000. Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Ausführungsplan (pdf, 522 KB)

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Singen zwischen den Anschlussstellen (AS) Herrenberg und Rottenburg - Abschluss der ersten Bauphase und Umstellung der Verkehrsführung
    AS Rottenburg am 25. / 26. Oktober 2018 und am 26. / 27. Oktober 2018 zwischen 20:00 und 6:00 Uhr gesperrt

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg in Fahrtrichtung Singen auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern. 

    Die erste Bauphase ist nun abgeschlossen. Diese umfasste Arbeiten an den neuen Entwässerungseinrichtungen am rechten Fahrbahnrand und den Asphalteinbau auf der Standspur und einem Teil der rechten Fahrspur. 

    Ab kommenden Donnerstag, 25. Oktober 2018, werden die Betonschutzwände zur Absicherung des Baufeldes auf den neuen Asphalt umgesetzt, sodass ab Samstag, 27. Oktober 2018, der Verkehr auf der rechten Fahrspur der A 81 bereits über die neue Fahrbahn rollen kann. Während dieser Arbeiten an den Betonschutzwänden muss die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt werden. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Singen muss in zwei Nächten die übergeleitete Fahrspur verwenden. Die Sperrung erfolgt zwischen Donnerstag, 25. Oktober 2018, und Samstag, 27. Oktober 2018, jeweils zwischen 20:00 Uhr und 6.00 Uhr. Außerhalb dieser Umbauzeiten und nach dem Umbau der Verkehrsführung stehen wieder zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. 

    Währen des Umbaus der Verkehrsführung ist zum Schutz der Arbeitskräfte außerdem auch die Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Singen nicht anfahrbar. Tagsüber ist die Ausfahrtsrampe in Fahrtrichtung Singen vollständig befahrbar. 

    Der Verkehr, der in Rottenburg ausfahren möchte, wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 38 in Richtung Rottenburg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab der AS Herrenberg über Gültstein, die L1184, Nebringen, Öschelbronn und Bondorf auf die B28a und von dort zur AS Rottenburg. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,1 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    22.10.2018
    Frau Regina Göldner ist seit 19. Oktober 2018 neue Leiterin des Helene-Lange-Gymnasiums Markgröningen

    ​Das Helene-Lange-Gymnasium Markgröningen hat eine neue Schulleiterin. Frau Regina Göldner tritt die Nachfolge von Herrn Bernhard Kniep an, der zum Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand trat.

    Die neue Schulleiterin erhielt am vergangenen Freitag, 19. Oktober 2018, von Herrn Thomas Heckert, dem zuständigen Referenten im Regierungspräsidium Stuttgart, ihre Bestellungsurkunde.

    Frau Göldner, Jahrgang 1968, stammt aus dem Nordschwarzwald, studierte an der Universität Tübingen die Fächer Deutsch und Französisch und unterrichtet seit 2008 am Helene-Lange-Gymnasium. Als Beratungslehrerin und Präventionsbeauftragte hat die versierte Pädagogin an der Weiterentwicklung des sozialen Profils der Schule mitgewirkt. Seit 2016 war sie als stellvertretende Schulleiterin tätig.

  • Abteilung 8
    19.10.2018
    Abschluss archäologischer Grabungen in Dornhan (Kreis Rottweil)
    Spätmittelalterliche Stadtmauer entdeckt
     Rettungsgrabung in Dornhan, Foto: fodilus GmbH

    Im Bereich der im Mittelalter gegründeten Stadt Dornhan fanden erstmals archäologische Ausgrabungen statt. Die Stadt Dornhan beabsichtigt einen Um- und Anbau an das Rathaus auszuführen und auf einem ca. 220 m² großen Grundstück einen Anbau zu errichten. Aufgrund der historischen Überlieferung und der Topographie ist mit berechtigter Erwartung davon auszugehen, dass am Rande der alten Stadt archäologische Relikte erhalten sind. Im Stadtbild ist hingegen obertägig nur wenig aus dieser Zeit erhalten. Zum Bauantrag formulierte das Landesamt für Denkmalpflege eine Auflage, dass vor Baubeginn eine archäologische Rettungsgrabung durchzuführen ist. Ziel der Untersuchungen war es, Relikte vor einer drohenden Zerstörung fachgerecht zu dokumentieren, Funde zu bergen und so beides der Nachwelt zu überliefern. Seit Ende September wurden im Auftrag der Stadt archäologische Ausgrabungen von der fodilus GmbH durchgeführt.

    Unmittelbar neben dem Rathaus wurde zwei Meter unter dem aktuellen Straßenni-veau der Stadtgraben aufgefunden. Dieser wurde, neben Bauschutt aus der Zeit des 30-jährigen Krieges, auch mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs aus dem 17. Jahrhunderts verfüllt. Darunter befinden sich unter anderem Töpfe, Glas, Kochgeschirr und Pfeifenköpfe. Das umfangreiche Fundgut gibt Zeugnis vom bürgerlichen Alltag zur Zeit des 30-jährigen Krieges. 

    Den Graben begrenzt zum Rathaus hin eine mächtige Stützmauer. Die eigentliche Stadtmauer verlief vermutlich parallel dazu im Bereich der Westwand des Rathauses. Zwischen diesen beiden Mauern verlief ein schmaler Zwischenraum, eine sogenannte Berme. Das Befestigungssystem der Stadt Dornhan war demzufolge sehr differenziert ausgestaltet. 

    In dem etwa 15 m langen Teilstück der Stützmauer wurde zufällig ein Bereich erfasst, der offenbar im frühen 17. Jahrhundert eingestürzt war. Ob dies auf kriegerische Ereignisse, einen der urkundlich überlieferten Stadtbrände oder ein Erdbeben zurückzuführen ist, kann momentan noch nicht geklärt werden. Deutlich sichtbar ist hingegen, dass die Mauerbresche rasch und nur notdürftig geflickt worden ist. 

    Unter den Funden sind auch ältere, die ins späte Mittelalter weisen. Diesen Funden lassen sich zurzeit noch keine Strukturen zuweisen. Die Arbeiten sind noch in vollem Gange, so dass hier noch mit Überraschungen zu rechnen ist. Die Ausgrabungen und Funde zeigen schon heute deutlich, dass in Dornhan - auch an anderer Stelle - noch Zeugnisse der mittelalterlichen Stadt im Boden ruhen. Künftige Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Landesamt für Denkmalpflege, Dienst-sitz Freiburg, Günterstalstraße 67, 79100 Freiburg, Telefonl 0761-208-3587, EMail bertram.jenisch@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns über Ihr Interesse und eine redaktionelle Berichterstattung. 


    Reliefkachel 17. Jh. aus dem Stadtgraben, Foto: fodilus GmbH


    Freigelegter Stadtgraben und Stützmauer, Foto: fodilus GmbH


  • Abteilung 4
    18.10.2018
    Wechsel in der Abteilung Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Stuttgart
    Andreas Hollatz wechselt ins Ministerium für Verkehr und übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Stefan Heß
     Abteilungsleiterwechsel Abteilung 4 (Foto: RPS)

    ​Am heutigen Donnerstag, 18. Oktober, wurde im Beisein der beiden Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer (Stuttgart) und Klaus Tappeser (Tübingen) der neue Leiter der Abteilung 4 „Straßenwesen und Verkehr“ im Regierungspräsidium Stuttgart in sein Amt eingesetzt. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer würdigte dabei zunächst den bisherigen Abteilungsleiter Andreas Hollatz und betonte: „Herr Hollatz hat mit langem Atem viele Projekte im Regierungsbezirk Stuttgart vorangetrieben. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit konnte er die anvisierten Ziele letztlich auch alle erreichen. Fachliche Kompetenz sowie seine pragmatische Art und zuverlässiger Führungsstil trugen ihm bei seinen Mitarbeitern und Gesprächspartnern Respekt und Ansehen ein. Die Dynamik des Langstreckenläufers übertrug sich dabei spürbar auf die Motivation der ganzen Abteilung. Ich bedaure sein Ausscheiden, freue mich aber gleichwohl, dass Verkehrsminister Hermann ihn als neuen Leiter der Abteilung „Straßenwesen“ für sein Ministerium für Verkehr gewinnen konnte.“

    „Besonders in Erinnerung bleibt uns sein persönlicher Einsatz für den Fortgang des Neubaus der B 10 von Göppingen bis Geislingen sowie für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens für den Bau des Albaufstiegs im Zuge der A 8 und nicht zuletzt für den Aufbau des Referats 46.2 (Luftverkehr- und Luftsicherheit), um nur drei Beispiele zu nennen. Wir wünschen ihm für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe viel Glück und alles Gute und dass er auch an der neuen Wirkungsstätte sein hohes Engagement fortführen kann.“, so Reimer.

    Abteilungspräsident Andreas Hollatz war seit September 2014 Leiter der Abteilung „Straßenwesen und Verkehr“ im Regierungspräsidium Stuttgart. Zum 01.Oktober 2018 wechselte er als neuer Leiter der Abteilung  „Straßenwesen“ ins Ministerium für Verkehr.

    In den Jahren als Abteilungspräsident und davor als Leiter des Planungsreferats beschäftigten ihn besonders die Ausbaupläne bezüglich der großen Verkehrsachsen  A 6,  A 8 und B 10. Das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der B 10 von Göppingen nach Geislingen hat er selbst betrieben. Die Ausführung des Ausbaus der B 10 bis Gingen konnte er mit den Freigaben aller vier Bauabschnitte persönlich zu Ende führen. Für den Weiterbau bis Geislingen konnte er den RE-Vorentwurf im Sommer 2018 noch dem Bund zur Genehmigung übermitteln.

    Unter seiner Führung wurden der Ausbau der A 6 westlich von Heilbronn in Gang gesetzt, der A6-Ausbau östlich von Heilbronn bis zur Landesgrenze unter Einbeziehung einer als vorbildlich geltenden Öffentlichkeitsbeteiligung planerisch vorangetrieben sowie das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der A 8 nach langen Jahren der Funkstille wieder aufgenommen.

    „Ich bin froh, dass wir die Leitung der Abteilung 4 übergangslos neu besetzen konnten“, sagte Reimer und fügte hinzu: „Mit Herrn Stefan Heß übernimmt ein wohlbekanntes Gesicht die Leitung der Abteilung. Herr Heß ist mit reichlich Erfahrung als Leiter zweier Referate im Regierungspräsidium Stuttgart sowie als Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Tübingen ausgestattet. Damit hat er ideale Voraussetzungen für sein neues Amt. Ich wünsche ihm einen guten Start.“

    Als Nachfolger wurde Abteilungspräsident Stefan Heß zum neuen Leiter der Abteilung 4 im Regierungspräsidium Stuttgart ernannt. Heß führt seit zwei Jahren die Landesstelle für Straßentechnik (LST), die als Abteilung 9 zum Regierungspräsidium Tübingen gehört. Zuvor war er bereits als Referatsleiter im Regierungspräsidium  Stuttgart tätig, dort im Referat „Steuerung und Baufinanzen“, der zentralen Bündelungs- und Koordinierungseinheit der Straßenbauabteilung, sowie im Baureferat West, zuständig für sämtliche Autobahn-, Bundes- und Landesstraßenprojekte in den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Stuttgart. Stefan Heß ist 48 Jahre alt, Diplom-Bauingenieur und lebt mit seiner Familie in Calw-Stammheim.