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  • Abteilung 5
    15.02.2019
    Regierungspräsidium Stuttgart lässt Gehölzpflegearbeiten an der Brenz in Herbrechtingen durchführen
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Montag, 18. Februar 2019

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart lässt an der Brenz in Herbrechtingen im Bereich Herrenweg umfangreiche Gehölzpflegemaßnahmen durchführen. Diese sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit des Fußweges zu gewährleisten. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, beginnen die Arbeiten am kommenden Montag, 18. Februar 2019.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt (vorwiegend Eschen), bei denen die Standsicherheit aufgrund von Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt und dauern voraussichtlich etwa eine Woche.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie der angrenzende Flussweg in dieser Zeit nicht betreten werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet hierfür um Verständnis.


    Hintergrundinformation:

    Der Brenz gehört ab der Bahnbrücke in Königsbronn zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landebetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    14.02.2019
    A 81 Engelbergbasistunnel / Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen ab Montag, 18. Februar 2019
    Sperrung einzelner Fahrstreifen nur nachts erforderlich

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 18. Februar 2019, mit der Erneuerung der Löschwasserversorgungsanlagen des Engelbergbasistunnels. Die Arbeiten dauern rund 6 Monate und sollen Ende Juli 2019 abgeschlossen sein.

    Als Vorbereitung auf die ab September 2019 geplante Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergbasistunnels, muss die Löschwasserleitung aus dem Verkehrsraum der Tunnelröhren in die Medienkanäle unterhalb der Fahrbahn verlegt werden. Durch diese Verlegung wird die Tunnelsicherheit maßgeblich erhöht. Durch die Baumaßnahme kann unter anderem zuverlässig verhindert werden, dass die Löschwasserleitung durch Unfälle im Tunnelbereich beschädigt wird.

    Für die Herstellung der Löschwasserentnahmestellen im Tunnel und zur Demontage der bestehenden Leitungen sind vereinzelt Verkehrseingriffe erforderlich. Aus Sicherheitsgründen müssen jeweils ein oder zwei Fahrstreifen je Röhre in der Nacht zwischen 22 Uhr bis 5 Uhr gesperrt werden. Betroffen von der Sperrung ist jeweils die West- oder die Oströhre.

    Für die Anbindung der neuen Löschwassereinrichtungen an das Wasserversorgungsnetz der Stadtwerke Leonberg werden Tiefbauarbeiten im Bereich des südlichen Tunnelportals erforderlich sein. Zur Umsetzung der Arbeiten muss der Fußweg zwischen Schmigalla Straße und Gerlinger Straße gesperrt werden. Für die Fußgänger wird eine provisorische Fußgängerführung eingerichtet. Alle bestehenden Verkehrsbeziehungen werden aufrechterhalten.

    Die Kosten von rund 5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträgerin übernommen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 3
    13.02.2019
    66. Württembergische Weinbautagung / erstmals Übertragung per Livestream - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Württembergische Weinbautagung ist wichtiger Multiplikator und Impulsgeber für die Branche“
    Ministerialdirektorin Grit Puchan: „Die Landesregierung ist stolz auf die Weine aus der Region und auf die Leistung unserer Winzerinnen und Winzer“

    ​Bereits zum 66. Mal fand heute die vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) Weinsberg gemeinsam veranstaltete Württembergische Weinbautagung in Weinsberg (Landkreis Heilbronn) statt. Mit über 11.000 Hektar in Württemberg ist der Weinbau ein bedeutender Wirtschaftsfaktor innerhalb der Landwirtschaft.

    „Das vergangene Weinjahr war in Württemberg dank einem hohen Ernteergebnis erfolgreich. Doch die Zukunft stellt die Winzerinnen und Winzer vor große Aufgaben – beispielsweise durch den Klimawandel und neue Schaderreger. Daher ist die Württembergische Weinbautagung mit ihren Vorträgen, die interessante Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis liefern, von großer Bedeutung“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der 66. Württembergischen Weinbautagung.

    „Der Weinbau prägt eine einzigartige Kulturlandschaft und ist ein großer Wirtschaftsfaktor. Die Förderpolitik der Landesregierung bildet eine verlässliche Basis für den Weinbau in Baden-Württemberg. So erhalten Winzerinnen und Winzer beispielsweise Direktzahlungen für ihre Rebflächen sowie eine Förderung für Verarbeitung und Vermarktung von Wein“, sagte Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) in ihrem Grußwort.

    Themen und Vorträge auf der 66. Württembergischen Weinbautagung

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, begrüßte das Fachpublikum und gab einen Überblick über das vergangene Weinjahr in Württemberg. Mit einer vom Statistischen Landesamt für 2018 veröffentlichten Erntemenge von 1,1 Millionen Hektoliter, dies entspricht durchschnittlich 102 Hektoliter/Hektar, wurde in Württemberg im vergangenen Jahr 10 Prozent über dem langjährigen Mittel geerntet. Der große Herbst brachte außergewöhnlich hohe Öchslegehalte hervor, die bei ausreichender Säureentwicklung verglichen mit dem Herbst 2017 einen hervorragenden Jahrgang erwarten lassen.

    Nach den Grußworten von Ministerialdirektorin Grit Puchan und dem Weinsberger Bürgermeister Stefan Thoma sprach Weinbaupräsident Klaus Schneider vom Deutschen Weinbauverband über die aktuelle Situation im Weinbau. Anschließend beschäftigten sich Referenten aus Österreich, Moldawien und Frankreich mit dem Thema „Weinbau in Europa – Was bewegt unsere Nachbarn“. Sie stellen unter anderem die strukturellen Besonderheiten ihrer Heimatländer und die hiermit verbundenen Anbaufragestellungen dar und diskutierten diese mit LVWO-Direktor Dr. Dieter Blankenhorn.

    Dr. Christoph Hoffmann, Wissenschaftlicher Direktor des Julius Kühn Instituts am Geilweilerhof, stelle das Thema Virus-Epidemiologie im Hinblick auf die Rebveredlung und den Rebschutz vor. Dr. Michael Breuer vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg informierte in seinem Vortrag über die Reblaus und die entsprechende Forschung am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg (WBI). Tabea Ramsch und Manuel Becker, beide von der LVWO, arbeiten gemeinsam an einer Optimierung und Weiterentwicklung der Spritzdrohnen für den Steillagenweinbau. Abschließend sprach Karl Bleyer von der LVWO über den Pflanzenschutz im Weinbau und gab Praxisempfehlungen für die kommende Saison.

    Das Programm kann dem anhängenden Flyer entnommen werden. Die Württembergische Weinbautagung kann dieses Jahr erstmals als Livestream verfolgt werden.

    Anlage: Flyer (PDF, 545 KB)

    Hintergrundinformationen


    Die Württembergische Weinbautagung findet bereits zum 66. Mal statt. Die Organisation und Durchführung liegt in den Händen des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO). Die LVWO ist eine Landesanstalt des MLR.

  • Abteilung 8
    12.02.2019
    Mittelalterliche Siedlungsspuren gesucht / 3.000 Jahre altes Grab gefunden
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Funde im Stadtkern von Bad Saulgau sind von erheblichem wissenschaftlichem und historischem Wert“
     Grabungsareal mit mittelalterlichem Keller und Brunnen des 18. Jahrhunderts (Foto: ArchaeoConnect Tübingen)

    ​Bevor das Gebäude Schützenstraße 9 im Stadtkern von Bad Saulgau unmittelbar neben der Pfarrkirche St. Johannes abgebrochen wurde, fand im Jahr 2017 eine bauarchäologische Untersuchung des Kellers statt. Das Gebäude stand zwischen zwei spätmittelalterlichen Häusern. Deshalb war zu erwarten, dass sich in seinem Keller noch Reste eines mittelalterlichen Vorgängerbaus erhalten haben könnten. Trotz jüngerer Umbauten hat sich dieser Verdacht bestätigt – und es kam auch Überraschendes zu Tage.

    „Die Funde sind wissenschaftlich und historisch sehr bedeutend für Bad Saulgau. Es handelt sich um den ältesten Siedlungsnachweis aus dem Bereich der Altstadt“, erläutert Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Da sich der geplante Neubau mit seiner Tiefgarage über die bisherigen Keller hinaus in zuletzt unbebautes Gelände erstrecken wird, waren laut Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart vor Baubeginn archäologische Grabungen erforderlich. Diese wurden vom 3. Dezember 2018 bis 21. Januar 2019 von einer Grabungsfirma durchgeführt. Die Baubefunde sind nun dokumentiert und die Funde geborgen, weiterer archäologischer Untersuchungsbedarf besteht nicht mehr.

    Im Zentrum der Untersuchung stand dabei zunächst der spätmittelalterliche Keller, der erst nach dem Abbruch genau dokumentiert werden konnte. Ein Vorgängerbau war wohl einem Brand zum Opfer gefallen, wie große Mengen an Brandschutt nahelegen. Am Keller wurden mit der Zeit mehrfach Umbauten und Erweiterungen vorgenommen. Ein außerhalb des Gebäudes gelegener, aus Backsteinen gemauerter Brunnenschacht war auch vom Keller aus zugänglich. Mittels eines Münzfundes kann er in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert werden, also in die Zeit, in der Saulgau noch zu Vorderösterreich gehörte.

    Während diese Ergebnisse durchaus den Erwartungen entsprachen, kamen kurz vor Grabungsende noch weitere, völlig unerwartete Befunde zutage: Inmitten von vermutlich zeitgleichen Siedlungsspuren wurde eine Brandbestattung der sogenannten „Urnenfelderkultur“ entdeckt. Das rund dreitausend Jahre alte Grab stammt aus einer Zeit, in der es üblich war, die Toten mit ihrem Schmuck und anderen Beigaben zu verbrennen und die Überreste in Keramikgefäßen zu bestatten.

    Zwar war die Urne durch einen Leitungsgraben schon teilweise zerstört worden, doch enthielt sie neben dem Leichenbrand noch Reste weiterer kleiner Gefäße sowie Bronzeschmuck und geringe Spuren von Gold. Genauere Aussagen dazu werden sich nach sorgfältigen Untersuchungen in der Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege treffen lassen.


    Brandgrab der Urnenfelderzeit, Urne mit kleinem Beigefäß.
    Bildnachweis: ArchaeoConnect Tübingen

    Hintergrundinformationen


    Bereits im Jahr 1921 waren in knapp 500 Meter Entfernung schon einmal zwei Gräber und Siedlungsspuren aus dieser Zeit entdeckt worden. Bei dem Neufund handelt es sich aber um den ältesten Siedlungsnachweis aus dem Bereich der Bad Saulgauer Altstadt, dem damit ein erheblicher wissenschaftlicher Wert zukommt.

  • Abteilung 3
    12.02.2019
    49. Weinsberger Obstbautag / Erstmals Übertragung per Livestream / Das Obstjahr 2018 war geprägt durch Hitze und Trockenheit
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Weinsberger Obstbautag ermöglicht fachlichen Austausch und ist wichtiger Impulsgeber für Zukunftsthemen“

    ​Bereits zum 49. Mal fand heute der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) Weinsberg gemeinsam veranstaltete Weinsberger Obstbautag in Weinsberg (Landkreis Heilbronn) statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bereich Obstbau sowie Interessierte informierten sich unter anderem über die aktuelle Situation am Obstmarkt sowie über den Strukturwandel im Obstbau und dessen Auswirkung auf die Aus- und Weiterbildung.

    „Der Anbau von Obst spielt in Baden-Württemberg eine große Rolle. Vor dem Hintergrund zunehmender Wetterextreme und Herausforderungen am Markt ist der Austausch zwischen Fachleuten und Obstbäuerinnen und -bauern sowie der Blick über den Tellerrand immer wichtiger. Der Weinsberger Obstbautag ist hierbei wichtiger Impulsgeber“, sagte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich des 49. Weinsberger Obstbautages. Reimer betonte, dass der Weinsberger Obstbautag 2019 erstmals per Livestream verfolgt werden konnte.

    Themen und Vorträge auf dem 49. Weinsberger Obstbautag

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, begrüßte das Fachpublikum und gab einen Überblick über das vergangene Obstjahr. Das Obstjahr 2018 war durch Trockenheit und Hitze gekennzeichnet. Die erfreulichen Ernteprognosen im Frühjahr 2018 mussten aufgrund der Witterung vor allem bei der Apfelernte nach unten korrigiert werden. Mit einer Apfelernte in Baden- Württemberg von 371.000 Tonnen im vergangenen Jahr könne man zwar doch noch zufrieden sein. Nicht zufrieden sei man mit den niedrigen Vermarktungspreisen und der trockenheitsbedingten schlechten Lagerfähigkeit, so Mezger.

    Obstanbau in Baden- Württemberg – Ergebnisse der Baumobstanbauerhebung 2017
    Dr. Annette Hartmann vom Statistischen Landesamt Baden- Württemberg gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand der Ergebnisse der Baumobstanbauerhebung 2017 einen Überblick über die Art und Struktur Anbauflächen sowie der Betriebe in Baden- Württemberg.

    Zukunft des Obstmarktes – Einkaufsstrategie aus Sicht eines Großabnehmers
    Julian Beer, Geschäftsführer Einkauf bei Lidl Deutschland, ging in seinem Vortrag auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Produktionsbetrieb und Lebensmitteleinzelhandel ein. Der Kunde verlange Obst und Gemüse mit höchster Qualität zum besten Preis. „Wir sehen unsere Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Langjährige Partnerschaften sind Grundlage im Einkauf von Obst- und Gemüse“, sagte Beer. Mehrjährige Anbauplanungen seien keine Seltenheit und böten beiden Seiten Sicherheit.

    Zukunft des Obstmarktes aus Sicht der genossenschaftlichen Vermarktung in Baden-Württemberg
    Dietmar Bahler, Geschäftsführer der Obstregion Bodensee e. V., analysierte die Entwicklungen des Obstmarktes aus Sicht der genossenschaftlichen Vermarktung und zeigte die Stärken des gemeinschaftlichen Handelns auf. Die Obstregion Bodensee e. V. ist ein hauptsächlich berufsständisch ausgerichteter Dachverband der Obstbäuerinnen und -bauern am Bodensee. Seine Mitglieder sind die beiden Obsterzeugerorganisationen am Bodensee, das heißt die Württembergische Obstgenossenschaft und die Marktgemeinschaft Bodenseeobst sowie fünf Obstbauringe aus Landkreisen der Region.

    Strukturwandel – Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung
    In seinem Vortrag „Strukturwandel – Auswirkungen auf die Aus- und Weiterbildung“ berichtete Rolf Hauser, Schulleiter der LVWO, über die Veränderungen bei den Obstbaubetrieben. Die Größe der Obstbaubetriebe werde weiter zunehmen, die Anzahl der Betriebe dagegen abnehmen. „Die Betriebe entwickeln sich immer mehr von reinen Familienbetrieben zu Lohnarbeitsbetrieben“, beschrieb Hauser die künftige Entwicklung. Dabei werde sich die Anzahl der Auszubildenden im Obstbau, aber auch in den anderen landwirtschaftlichen Sparten, weiter reduzieren.

    Praxisbericht zum großflächigen Johannisbeeren-Anbau
    Michael Bullinger von Obstbau Bullinger in Untertürkheim baut in seinen Betrieb auf 120 Hektar Johannisbeeren an. Er schilderte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seine praktischen Erfahrungen im großflächigen Anbau. Regelmäßig gewähren Praktiker wie Michael Bullinger Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in ihre Betriebe und jeweilige Produktionsweise.

    Traditionelle und neue Verwertungsmöglichkeiten
    Über traditionelle und neue Verwertungsmöglichkeiten von Johannisbeeren berichtete Heiko Danner von der Cassismanufaktur Danner in Stockheim. Es gäbe zahlreiche kreative Produkte wie Fruchtaufstriche, Säfte, Likör, Essig, Senf und vieles mehr. Neben der Manufaktur betreibt Danner auf über 48 Hektar Anbaufläche in seinem Familienbetrieb den Anbau von schwarzen Johannisbeeren. Gemeinsam mit weiteren Produkten ausgewählten regionalen Partnern stellt Danner in seiner Cassismanufaktur Verschiedenes aus Cassis her.

    Erfahrungen und Perspektiven zu Anbaustrategien und Sorten von Schwarzen Johannisbeeren
    „Der Mechanische Schnitt ist die wirtschaftlich beste Variante.“ Zu diesem Fazit kam
    Stefan Volgenandt von der LVWO. Er untersucht bereits seit 2008 die Unterschiede zwischen Handschnitt und mechanischen Schnittmethoden bei schwarzen Johannisbeeren. Weiter stellte er einen Versuch vor – verbunden mit der Frage: „Wie effektiv kann Unkrautregulierung in Zukunft aussehen“. Abschließend gab Stefan Volgenandt einen Überblick über die Sichtung neuer Sorten.

    Pflanzenschutz
    Dr. Thomas Diehl vom Regierungspräsidium Stuttgart gab neben einem Rückblick über 2018 auch einen Ausblick auf das Jahr 2019. Nach über 30 Jahren Tätigkeit im Pflanzenschutz blickte er auf die Veränderungen zurück. Mit einer kritischen Betrachtung und Bewertung der aktuellen Pflanzenschutz-Situation schloss er seinen Rückblick.

    Hintergrundinformationen


    Der Weinsberger Obstbautag wird bereits seit dem Jahr 1971 für Praktikerinnen und Praktiker aus dem Erwerbsobstbau durchgeführt und findet dieses Jahr zum 49. Mal statt. Die Organisation und Durchführung liegt in den Händen des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO). Die LVWO ist eine Landesanstalt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR).
    Das Programm kann dem anhängenden Flyer entnommen werden. Der Weinsberger Obstbautag kann dieses Jahr erstmals als Livestream verfolgt werden.


    Anlage:
    Flyer (PDF, 652 KB)
  • Abteilung 1
    08.02.2019
    Regierungspräsidium Stuttgart stellt Stiftungsstatistik 2018 vor - 35 neue Stiftungen im Stuttgarter Regierungsbezirk
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Stiftungen sind für das Gemeinwohl unverzichtbar“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute die Stiftungsstatistik für 2018 veröffentlicht. Die Zahl der Stiftungen hat sich von 197 Stiftungen im Jahr 1980 bis heute mehr als versechsfacht. Im Jahr 2018 hat die Stiftungsbehörde 35 neue Stiftungen anerkannt. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 führt die Stiftungsbehörde 1.319 Stiftungen – davon 1.301 Stiftungen des bürgerlichen Rechts und 18 Stiftungen des öffentlichen Rechts. Die meisten von ihnen dienen gemeinnützigen Zwecken.

    „Der Wunsch, etwas Bleibendes zu schaffen und der Gesellschaft damit etwas zurückzugeben, ist im Regierungsbezirk Stuttgart stark verankert. Ich freue mich sehr über die stetig wachsende Zahl der Stiftungen. Die Stifterinnen und Stifter leisten einen wertvollen Dienst für die Allgemeinheit – hierfür gilt ihnen mein besonderer Dank“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Zielsetzungen der Stiftungen sind vielfältig – von der Förderung von Kunst und Kultur bis zur Förderung von Projekten in Wissenschaft und Forschung. Dieses private Engagement für das Gemeinwohl wird vom Staat auch steuerlich gefördert. „Die im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen verfolgen häufig mehr als nur einen Stiftungszweck“, sagte Reimer. Die meisten Stiftungen – insgesamt 467 – fördern soziale Aufgaben. Weitere Stiftungszwecke der Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart sind Aus- und Fortbildung (434), Kulturförderung (381), Kunstförderung (314), Förderung von Wissenschaft und Forschung (261) sowie Umwelt- und Naturschutz (206).

    Die Stifterinnen und Stifter statten die Stiftung mit dem notwendigen Vermögen aus und legen die Stiftungszwecke fest. Die Stiftungszwecke sollen durch die erwirtschafteten Erträge der Stiftung finanziert werden. Die im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen bündeln ein Stiftungsvermögen von insgesamt über 5,4 Milliarden Euro.

    Die Verteilung der Stiftungen im Regierungsbezirk Stuttgart sowie der im Jahr 2018 neu anerkannten Stiftungen in den einzelnen Landkreisen können der Stiftungsstatistik in der Anlage entnommen werden.

    Anlage:
    Stiftungsstatistik 2018 (pdf, 243 KB)

    Hintergrundinformationen


    Interessierte potenzielle Stifterinnen und Stifter können sich auf der Internetseite der Regierungspräsidien in Baden Württemberg im Themenportal Stiftungen über die Möglichkeiten zur Gründung einer Stiftung informieren. Dort können auch Muster – beispielsweise zur Stiftungssatzung – heruntergeladen werden. Außerdem finden Interessierte dort eine umfangreiche Fragen- und Antworten-Liste (FAQ-Liste).

    Einen Überblick über die bei der Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart geführten Stiftungen und deren Arbeit bietet das Online Stiftungsverzeichnis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftungsbehörde stehen potenziellen Stifterinnen und Stifter gerne für Fragen rund um das Stiftungsrecht als Ansprechpartner zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    08.02.2019
    Ausbau der B 29 zwischen Essingen und Aalen (Ostalbkreis) / Rodungsarbeiten zwischen Mögglingen und Aalen auf Höhe Essingen
    Halbseitige Sperrung der Fahrbahn mit Ampelregelung von Montag, 11. Februar, bis Samstag, 16. Februar 2019

    ​Ab kommenden Montag, 11. Februar 2019, beginnen die ersten vorbereitenden Maßnahmen für den vierspurigen Ausbau des Streckenabschnittes der B 29 zwischen Essingen und Aalen.

    Aufgrund notwendiger Rodungsarbeiten muss im Zeitraum von Montag, 11. Februar 2019, bis voraussichtlich einschließlich Samstag, 16. Februar 2019, mit Verkehrseinschränkungen auf Höhe der Ortschaft Essingen gerechnet werden. Die Maßnahmen erfolgen ausschließlich bei Tageslicht und außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 8:30 Uhr und 15:30 Uhr.

    Die Umsetzung der Rodungsarbeiten muss aus naturschutzrechtlichen Gründen bereits jetzt erfolgen, um den geplanten Baubeginn des Streckenausbaus in diesem Jahr halten zu können. Da ein Großteil der gesamten geplanten Fällarbeiten nicht von der Straße aus erfolgen muss, sind die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer*Innen zeitlich auf die eine Woche begrenzt. In diesem Zeitraum finden die Rodungsarbeiten von der Bundesstraße aus statt, sodass der Eingriff in die Verkehrsführung mittels halbseitiger Sperrung mit Ampelanlage notwendig ist. Grundsätzlich bleiben die Wegverbindungen in alle Richtungen während der Rodungsarbeiten offen.
    Das Projekt B 29 Essingen-Aalen beinhaltet den Ausbau der bestehenden B 29 von einem 2-streifigen auf einen 4-streifigen Querschnitt auf einer Länge von rund 3,6 Kilometern zwischen Essingen und Aalen. Noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau des ersten Bauabschnitts vom Bauende der Ortsumfahrung Mögglingen bis zum Bahnhof Essingen begonnen werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    07.02.2019
    Land investiert 200.000 Euro in Fahrbahnerneuerung, Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit
    März 2019: L 1110 Fahrbahnerneuerung Ortsdurchfahrt Richen, Ittlinger Straße (Landkreis Heilbronn)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Arbeiten zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Richen vergeben. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 18. März 2019. 

    Das Land investiert rund 200.000 Euro in die Fahrbahnerneuerung sowie in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssicherheit. Für die Sanierung des rund 500 Meter langen Teilabschnitts der Ortdurchfahrt Richen werden etwa drei bis vier Wochen benötigt. Ziel ist es, die Bauarbeiten vor Ostern und den im Mai stattfinden Veranstaltungen wie dem Fischerfest anlässlich der 1250-Jahrfeier abzuschließen. 

    Der zu sanierende Abschnitt liegt zwischen dem Bahnübergang und der Einmündung Berwanger Straße. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in zwei Bauphasen ausgeführt. Der Verkehr zwischen Eppingen und Sinsheim wird regional über die L 592, Gemmingen und die B 293 umgeleitet. Weitere Informationen zu den Bauphasen und den Umleitungstrecken werden vor Baubeginn bekannt gegeben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    07.02.2019
    Sperrung der Autobahn A 81 bei Korntal-Münchingen wegen Kampfmittelräumung am Sonntag, 10. Februar 2019, von 9 bis 10 Uhr
    Umleitung ab AS Zuffenhausen und AS Feuerbach

    Am kommenden Sonntag, 10. Februar 2019, wird die A 81 zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen für eine Bombenentschärfung zwischen etwa 09:00 und 10:00 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
    In einer Entfernung von knapp 150 Metern zur Autobahn wurde in einem Acker auf der Gemarkung Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg) ein Sprengkörper aufgefunden. Dieser wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg (KMBD BW) als eine britische 500 Pfund (lb) Fliegerbombe identifiziert, für deren Entschärfung ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 400 Metern festgelegt wurde. Wohn- oder Geschäftsbereiche sind davon nicht betroffen. Der Sicherheitsbereich wird am Sonntagmorgen von der Polizei abgesperrt. 

    Auf Anordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart wird die Polizei den Verkehr für die Dauer der Sperrung an den Anschlussstellen ausleiten.
    Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt von der Anschlussstelle Feuerbach über die U 3 (B 295, Flachter Kreuzung/Stuttgart-Weilimdorf - L 1143 (Flachter Straße) über Korntal und die B 10 zur Anschlussstelle Zuffenhausen) sowie ab der Anschlussstelle Zuffenhausen über die U 16 (B 10, die L 1141 (Westumfahrung Münchingen) und die B 295 zur Anschlussstelle Feuerbach). Betroffene Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer können die Umleitungsstrecke uneingeschränkt befahren (auch in der Umweltzone Stuttgart). 

    Für die notwendigen Maßnahmen wurde ein möglichst verkehrsarmer Zeitraum gewählt. Dennoch müssen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer mit Behinderungen rechnen. Hierfür bitten wir um Verständnis. 

    Nach Freigabe des Sicherheitsbereichs stehen die Mitarbeiter für Fragen vor Ort zur Verfügung. 

    Hintergrundinformationen: 

    Nach Auswertung der vorliegenden Kriegsluftbilder (Luftbildauswertung) wurde ein Verdachtspunkt gefunden, der sich schließlich als Bombe herausstellte. Die Bombe ist vermutlich bei einem Luftangriff am 28./29. Januar 1945 abgeworfen worden. Bei diesem Angriff kam es zum Einsatz von chemischen Langzeitzündern. Der KMBD BW ist wegen der erhöhten Gefahr, die von diesen Bomben ausgeht, an einer schnellen Beseitigung interessiert. Am Sonntag werden vier Personen hierzu vor Ort im Einsatz sein.

  • Abteilung 3
    06.02.2019
    Zwei neue Bio-Musterregionen im Regierungsbezirk Stuttgart - Insgesamt drei Biomusterregionen mit fünf Landkreisen und einem Stadtkreis im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Regierungsbezirk Stuttgart ist wirtschaftlich stark – auch im ökologischen Landbau“

    ​Vier Bio-Musterregionen gab es in Baden-Württemberg bereits. Der Regierungsbezirk Stuttgart war seit 2018 zunächst mit der Region „Heidenheim plus“ vertreten. Nun sind in ganz Baden-Württemberg fünf weitere Bio-Musterregionen hinzugekommen. Im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies Konzeptionen in den Landkreisen Hohenlohe/Schwäbisch Hall sowie des Landkreises Ludwigsburg, der zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart neue Bio-Musterregion wird.

    „Unser Regierungsbezirk ist nicht nur wirtschaftlich stark. Er steht auch für einen starken ökologischen Landbau. Da die Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln das regionale Angebot deutlich übersteigt, freue ich mich über die Auswahl der neuen Bio-Musterregionen in den Landkreisen Hohenlohe/Schwäbisch Hall und Ludwigsburg/Stuttgart“, begrüßt Regierungspräsident Wolfgang Reimer die Auswahl der neuen Bio-Musterregionen durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

    Der Stuttgarter Regierungsbezirk stehe für vielfältige landwirtschaftliche Produkte und hervorragende ökologisch wirtschaftende Betriebe, so Reimer. „Der Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher, ökologisch erzeugte Produkte aus der Region kaufen zu können, ist eine große Marktchance für die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe“, sagt Regierungspräsident Reimer.

    Hintergrundinformationen


    Der Landkreis Heidenheim wurde zusammen mit fünf angrenzenden Städten und Gemeinden im Ostalbkreis (Bartholomä, Essingen, Heubach, Neresheim und Oberkochen) bereits Anfang 2018 vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg als Bio-Musterregion anerkannt.

    Anfang 2019 wurden nun weitere Bio-Musterregionen vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgewählt. Informationen dazu gibt es in der Pressemitteilung „Landesregierung fördert fünf neue Bio-Musterregionen“.

    Weitere Informationen zu den Bio-Musterregionen sind beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg abrufbar.

  • Abteilung 3
    06.02.2019
    66. Württembergische Weinbautagung am 13. Februar 2019
    Fortbildungsveranstaltung für alle Weinbauern und Interessenten

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    bereits zum 66. Mal findet am

    Mittwoch, 13. Februar 2019, ab 09:00 Uhr
    in der Hildthalle,
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg (Landkreis Heilbronn)

    die vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) gemeinsam veranstaltete

    Württembergische Weinbautagung

    statt.

    Die Veranstaltung wird erstmals per Livestream ins Netz übertragen. Der Link kann auf der Internetseite und auf dem Facebook-Auftritt des Regierungspräsidiums direkt aufgerufen werden.

    Bei dieser Veranstaltung werden in Fachvorträgen aktuelle Themen rund um den Weinbau behandelt. Am Vormittag stehen beispielsweise Vorträge zum Weinbau in Deutschland und Europa auf dem Programm.

    Nach der Eröffnung durch Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, sprechen Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie Stefan Thoma, Bürgermeister der Stadt Weinsberg, Grußworte.

    Für die Vortragsveranstaltung konnten viele Expertinnen und Experten gewonnen werden. Das Programm ist im beigefügten Flyer ersichtlich.

    Die Tagung endet gegen 16:30 Uhr.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinweisen könnten. Auch sind die Vertreter der Presse herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefanie Paprotka
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Einladung (pdf, 552 KB)

  • Abteilung 5
    05.02.2019
    Machbarkeitsstudie zur ökologischen Aufwertung der Lauter (Landkreis Esslingen)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“
     Einförmig ausgebaute Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße (rechts) Quelle: RPS/Christmann

    ​Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart untersucht ein Ingenieurbüro Möglichkeiten, die Lauter in Wendlingen im Bereich der Ludwigstraße ökologisch aufzuwerten. Derzeit fließt das Gewässer dort in einem einförmigen und stark befestigten Trapezquerschnitt. Der kanalartige Ausbau (naturfernes Gerinne) ist ein Grund dafür, dass sich der Flussabschnitt in einem unbefriedigenden ökologischen Zustand befindet.

    „Eine Verbesserung der Lebensräume im Gewässer soll insbesondere der Fischfauna zugutekommen und dazu beitragen, die Zielvorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Unser Auftrag ist die naturnahe Entwicklung der Gewässer und ihre nachhaltige Bewirtschaftung zum Nutzen des Menschen und zum Schutz der Umwelt“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Überlegungen der Stadt Wendlingen, die innerhalb des Gewässerrandstreifens verlaufende Ludwigstraße neu zu gestalten, wurden nun vom Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart zum Anlass genommen, eine sogenannte Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die Fachplaner haben zu klären, ob trotz der sehr beengten räumlichen Verhältnisse innerorts eine naturnähere Gewässerstruktur erzielbar ist – und dies mit der Maßgabe, dass der Hochwasserabfluss wie bisher unschädlich erfolgen muss. Weitere Vorgaben sind die Gewährleistung der Böschungsstabilität. Außerdem darf eine mögliche Umbaumaßnahme nicht zu einer schadhaften Erhöhung des Grundwasserspiegels im angrenzenden bebauten Gebiet führen. Als erster Schritt dazu wird im Februar mit einer Zustandserhebung vor Ort begonnen. Derzeit prüfen die Fachleute außerdem, ob auch eine Drohne über dem Gewässer zum Einsatz kommen kann, um den Bereich genauer zu erfassen und so gezielte Planungen erarbeiten zu können. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

  • Abteilung 3
    05.02.2019
    49. Weinsberger Obstbautag: Fortbildungsveranstaltung für alle Obsterzeugerinnen und -erzeuger sowie Interessenten
    Schwerpunkte 2019: Obstmarkt, Strukturwandel im Obstbau und Johannisanbau für die maschinelle Ernte

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    bereits zum 49. Mal findet am
     
    Dienstag, 12. Februar 2019, ab 09:00 Uhr
    in der Hildthalle,
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg (Landkreis Heilbronn)
     
    der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (LVWO) gemeinsam veranstaltete und sowohl beim Fachpublikum als auch bei Interessierten bekannte
     
    Weinsberger Obstbautag
    statt.
     
    Bei dieser Veranstaltung werden in Fachvorträgen aktuelle Themen rund um den Obstbau behandelt. Am Vormittag wird neben dem Obstmarkt auch der Strukturwandel im Obstbau ein Thema sein. Schwerpunkt am Nachmittag ist der Johannisbeeren-Anbau für die maschinelle Ernte.
     
    Nach der Eröffnung durch Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident der Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen im Regierungspräsidium Stuttgart, sprechen der Bürgermeister der Stadt Weinsberg, Stefan Thoma; sowie der Präsident des Landesverbandes Erwerbsobstbau, Franz Josef Müller, Grußworte.
     
    Für die Vortragsveranstaltung konnten viele Expertinnen und Experten gewonnen werden. Das Programm ist im beigefügten Flyer ersichtlich.
    Die Tagung endet gegen 16:30 Uhr.
     
    Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren Medien bereits vorab auf die Veranstaltung hinweisen könnten. Außerdem sind Sie als Vertreterin beziehungsweise Vertreter der Presse herzlich zur Veranstaltung eingeladen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Stefanie Paprotka
     
    Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Telefonnummer 0711/904-10020
     
    Anlage:

  • Abteilung 4
    31.01.2019
    Mögliches Absetzgelände der Bundeswehr: Scopingtermin in Nagold
    Regierungspräsidium Stuttgart diskutiert mögliche Umweltbelange mit beteiligten Behörden und Verbänden - Bürgerinitiative, Flugsportverein und Begleitgruppen zusätzlich eingeladen

    ​Am 27. Februar 2019 lädt die Landesluftfahrtbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) beteiligte Behörden und Dritte zu einem sogenannten Scopingtermin nach Nagold ein. Dabei sollen die Umweltbelange diskutiert werden, die sich aus einer möglichen Realisierung des Bundeswehr-Absetzgeländes in Haiterbach (Landkreis Calw) ergeben.

    Das RPS wird hierbei neben den Trägern öffentlicher Belange (kurz TÖBs – beispielsweise die Gemeinden Haiterbach und Nagold, der Landkreis Calw oder die Umweltverbände) auch die in Haiterbach und Nagold aktiven Bürgerbegleitgruppen, den Flugsportverein Nagold e. V. sowie die Bürgerinitiative „Haiterbach gegen Fluglärm“ mit jeweils zwei Vertretern einladen. Davon erwartet sich das RPS, dass Umweltbelange, die diesen Gruppen bekannt sind, in das Scopingverfahren eingebracht werden können.

    Der Scoping-Termin findet am 27. Februar 2019 um 10 Uhr in der Stadthalle Nagold statt. Der Termin ist öffentlich. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Das RPS weist darauf hin, dass Wortbeiträge aus dem Publikum nicht vorgesehen sind, da es sich um ein Fachgespräch handelt, bei dem einzig die eingeladenen Teilnehmer zu Wort kommen. Für das Umweltverfahren wichtige Informationen aus der Bevölkerung werden dabei von den Umweltverbänden und den eingeladenen Bürgergruppen in das Verfahren eingebracht.

    Ergänzende Informationen für die Presse:

    Über die Rolle des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Das RPS ist als Landesluftfahrtbehörde für zivile Flugplätze in Baden-Württemberg zentral zuständig. Auch das Segelfluggelände von Haiterbach wird vom RPS betreut.

    Die Bundeswehr plant, auf dem Segelfluggelände in Haiterbach ein neues Absetzgelände für das Kommando Spezialkräfte zu errichten und den Segelflugplatz umzugestalten. Hierfür ist ein luftrechtliches Genehmigungsverfahren notwendig. Dieses Genehmigungsverfahren wird von einer militärischen Behörde, dem Luftfahrtamt der Bundeswehr durchgeführt. Es gilt das Luftverkehrsgesetz des Bundes, das für militärische Flugplätze Sonderregelungen vorsieht.

    Für den Scoping-Termin hat das Luftfahrtamt der Bundeswehr das Regierungspräsidium Stuttgart als ortsnahe Behörde darum gebeten, in Amtshilfe den Termin vor Ort durchzuführen. Über das luftrechtlichen Genehmigungsverfahren entscheiden wird aber letztlich das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Das RPS sammelt im Termin die Umwelt-Informationen der verschiedenen Behörden, Verbände und Gruppen und gibt diese an das Luftfahrtamt der Bundeswehr weiter. Dieses entscheidet dann über den weiteren Verfahrensfortgang und die Frage, ob das Absetzgelände in Haiterbach entstehen wird.

    Worum geht es im Scoping-Termin?
    Einem luftrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Dabei muss der Vorhabenträger prüfen, welche Auswirkungen sein geplantes Vorhaben auf die Umwelt am Standort haben wird.
    Hierzu wird in einem ersten Schritt das sogenannte Scoping durchgeführt. Dabei beraten die Behörden und Umweltverbände den Vorhabenträger, welche Untersuchungen dieser durchführen muss, um die Umweltverträglichkeitsprüfung richtig zu machen.

    Warum werden die Bürgergruppen eingeladen?
    Über das Fachwissen der Behörden und Verbände hinaus sollen auch die Informationen der Bürgergruppen über die Umwelt am Segelflugplatz Haiterbach für die Umweltverträglichkeitsprüfung nutzbar gemacht werden. Insbesondere sollen so Hinweise aus der Bevölkerung die Umwelt betreffend Eingang in das Verfahren finden. Daher wird den Bürgergruppen so die Möglichkeit gegeben, sich im Scoping-Termin aktiv einzubringen.

    Das RPS betont, dass es im Scoping-Termin nur um die möglichen Umweltauswirkungen des Vorhabens geht. Um die Grundsatzentscheidung für das Vorhaben als solches geht es im Scoping-Termin ebenso wenig wie um die richtige Standortauswahl.

  • Abteilung 8
    31.01.2019
    Neuerscheinung der archäologischen Publikation „Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit.“
    Buchübergabe im Archäologischen Landesmuseum Konstanz durch Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
     Cover der Publikation "Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit"

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Prof. Dr. Claus Wolf stellt den in der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ neu erschienenen Band „Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit. Auswertung archäologischer Grabungsbefunde zur mittelalterlichen Landgewinnung, zum Hafenbau, zur Bebauung und zur neuzeitlichen Marktplatznutzung“ vor. 

    Wir laden Sie herzlich zu dieser Buchpräsentation ein: 

    7. Februar 2019 um 18:00 Uhr
    im Archäologischen Landesmuseum
    am Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz 

     

    Nach der Begrüßung durch Dr. Barbara Theune-Großkopf, kommissarische Direktorin des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg, und einem Grußwort von Roland Wallisch, Stadtrat der Stadt Konstanz, übergibt Prof. Dr. Claus Wolf das Buch an die Stadt Konstanz.

    Marianne Dumitrache M.A. und Dr. Dorothee Ade, die beiden Hauptautorinnen des neu erschienenen Bandes geben in ihrem Vortrag „Die Konstanzer Marktstätte – 900 Jahre Geschichte. Befunde und Funde einer Grabung aus der vordigitalen Zeit“ einen Einblick in die Erforschung der archäologischen Befunde und Funde von der Marktstätte. Bei der Buchpräsentation findet auch ein Buchverkauf statt. 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungsflyer (pdf, 825 KB)

    Zum Buch

    Konstanz am Bodensee zählt zu denjenigen Städten Baden-Württembergs, die den Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt überstanden haben. Die umfangreichen und besonders unter den Aufschüttungen am ehemaligen Seeufer hervorragend erhaltenen archäologischen Überreste führten dazu, dass die Konstanzer Altstadt sich seit den 1980er-Jahren zu einem der Schwerpunkte der archäologischen Denkmalpflege und der Mittelalterarchäologie des Landes entwickelte. 1989 bis 1992 fanden im Bereich der Marktstätte groß angelegte Grabungen statt, die sich durch eine außergewöhnliche Befunddichte und große Mengen an Fundmaterial auszeichneten.

    Im neu erschienenen Band 5 der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ wird eine umfassende Auswertung der Befunde und Funde der Ausgrabungen an der Marktstätte vorgelegt, die neue Einblicke in die Stadtgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit erlaubt. Detailliert wird die topographische Entwicklung des Quartiers an der Marktstätte mit seinen Holz- und Steinbauten nachgezeichnet. Daneben stehen insbesondere die mittelalterliche Landgewinnung, der Hafenbau und die neuzeitliche Marktplatznutzung im Mittelpunkt. Die Untersuchung der Baubefunde wird ergänzt durch die Bearbeitung der archäologischen Funde sowie der botanischen Reste aus den Ausgrabungen.

    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2018 

    455 Seiten, 338 Abbildungen, 40 Tabellen, 6 Diagramme, 28 Tafeln und 21 Beilagen ISBN 978-3-95490-293-4 

    VK 69,00 Euro

  • Abteilung 9
    31.01.2019
    Leitfaden „Mutterschutz im Krankenhaus“ aktualisiert LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Unser Leitfaden gibt verlässlichen Rat bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern“
    LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Unser Leitfaden gibt verlässlichen Rat bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern“

    Der Gesetzgeber hat schwangere und stillende Frauen sowie ihre Kinder unter einen besonderen Schutz gestellt. So soll unter anderem das Mutterschutzgesetz bei arbeitsbedingten Gefahren Schutz gewährleisten. 

    „Die Arbeitswelt und die Erwerbstätigkeit der Frauen haben sich rasant verändert und werden sich auch in der Zukunft weiter wandeln. Bestand hat heute und in Zukunft, dass der Mutterschutz von herausragender Bedeutung im Arbeitsschutz ist. Die Gesundheit und Unversehrtheit der Schwangeren und ihres ungeborenen Kindes haben oberste Priorität“, sagt Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Bei den verschiedenen Tätigkeiten von schwangeren und stillenden Frauen sind berufliche Gefährdungen möglich – beispielsweise bei einer Tätigkeit im Krankenhaus. Unser aktualisierter Leitfaden ‚Mutterschutz im Krankenhaus‘ ist für Krankenhausleitungen und für die beschäftigten Frauen eine gute Hilfestellung“, sagt Dr. Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamts. 

    Das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart hat gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die vierte, überarbeitete Auflage des Leitfadens „Mutterschutz im Krankenhaus“ veröffentlicht. Die Überarbeitung wurde von Expertinnen und Experten aus dem Bereich Arbeitsmedizin, Staatlicher Gewerbearzt am Regierungspräsidium geleitet und bestand aus Beraterinnen und Beratern der Bereiche Universitätsklinik, Labor und Krankenhaus sowie Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums. 

    Der Leitfaden wird regelmäßig überarbeitet. Nun wurden Neuerungen wie die Ausweitung auf alle Frauen in Ausbildung und Studium aufgrund des aktualisierten Mutterschutzgesetzes von 2017 integriert. In dieser Auflage wurden außerdem die zentralen Ambulanzen in der Inneren Medizin und der Kinderheilkunde neu mit aufgenommen. 

    Der aktualisierte Leitfaden soll Arbeitgebern und allen am Arbeitsschutzsystem Beteiligten wissenschaftlich fundierte Hinweise für die Analyse und die Beurteilung der spezifischen Risiken bei der Beschäftigung schwangerer und stillender Frauen in Krankenhäusern sowie für die Wahl der geeigneten Schutzmaßnahmen geben. „Wir wollen mit dem Leitfaden dazu beitragen, dass die schwangere Frau zu keiner Zeit gesundheitlichen Gefahren bei der Arbeit im Krankenhaus ausgesetzt wird“, sagt Dr. Stark. 

    Hintergrundinformationen: Der Leitfaden kann unter www.rp-stuttgart.de > Abteilungen > Abteilung 9 > Referat 96 > Mutterschutz im Krankenhaus (rechts bei weitere Informationen) abgerufen werden. 

    Mutterschutz im Krankenhaus - ein Leitfaden (pdf, 2 MB)

  • Abteilung 8
    31.01.2019
    „Zimmer mit Aussicht“ wird zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung
    Stadthaus in Ulm wird zum 25-jährigen Jubiläum in Denkmalbuch des Landes eingetragen
     Stadthaus Ulm (Quelle: LAD, Geiger-Messner)

    Heute kamen der Abteilungspräsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf, und der Tübinger Regierungspräsident, Klaus Tappeser, ins Stadthaus nach Ulm, um feierlich die Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch an Oberbürgermeister Gunter Czisch zu übergeben. Damit ist das Stadthaus wie sein Nachbar, das Ulmer Münster, nun ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und somit ein wichtiger Teil des Kulturguts in Baden-Württemberg.

    Von den zahlreichen Kulturdenkmalen der Stadt Ulm sind derzeit 140 Bauwerke als Kulturdenkmale von besonderer Bedeutung geschützt. „Das Stadthaus Ulm hat als jüngstes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung von Baden-Württemberg diesen besonderen Schutzstatus erhalten“, sagte Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser und betonte, dass „mit Eintrag in das Denkmalbuch die herausragende Stellung des Stadthauses in der jüngeren Architektur- und Stadtbaugeschichte bereits 25 Jahre nach dessen Erbauung ihren angemessenen Ausdruck findet“.

    „Das Stadthaus ist nicht nur einer der bedeutendsten Bauten im Werk des Architekten Richard Meier, sondern auch ein Schlüsselbauwerk: Es hat zu einer gelungenen Neucodierung eines der berühmtesten Plätze Süddeutschlands geführt. Die selbstbewusste Architektur in Korrespondenz zum Ulmer Münster macht das Stadthaus zu einem herausragenden Zeugnis für die Geschichte der Stadtbaukunst im 20. Jahrhundert“, fasste Prof. Dr. Claus Wolf zusammen. 

    Oberbürgermeister Czisch erinnerte an das über 100-jährige Ringen um die Gestaltung des Münsterplatzes nach dem Abbruch des mittelalterlichen Barfüßerklosters: „Nach etlichen Wettbewerben und Jahrzehnten der Diskussion hat Richard Meier einen Plan vorgelegt, der von einer großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Münsterkirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von Architekturkritikern und auch von einem großen Teil der Bürgerschaft unterstützt wurde. Und doch brach angesichts der Modernität der Architektur ein Sturm der Entrüstung los, der den ersten Bürgerentscheid der jüngeren Ulmer Geschichte auslöste, bei dem jedoch das Quorum nicht erreicht wurde. Zum Glück, denn das Stadthaus ist heute aus dem Ulmer Stadtbild und dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Es ist Bürgerhaus, Ausstellungsort und Veranstaltungsforum.“ 

    Karla Nieraad, die Leiterin des Stadthauses, sagte: „Es ist ein großes Privileg, in diesem Haus arbeiten zu dürfen. Die Architektur ist tägliche Inspiration für die Beschäftigten und hoffentlich auch für die jährlich rund 200.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.“

    „Das Stadthaus ist eines meiner herausragendsten Bauwerke. Zusammen mit dem Münsterplatz hat es einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem gestalterischen Oeuvre“, beschrieb es der weltberühmte Architekt Richard Meier, der sich für das markante weiße Bauwerk auf dem Ulmer Münsterplatz verantwortlich zeichnet. Der bekannte deutsche Kunstkritiker Gottfried Knapp hat das Stadthaus charmant als „Zimmer mit Aussicht“ tituliert: „Zu feiern ist der Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei Bauten von Weltrang. Denn was ist das Stadthaus anderes als ein phantastisch schönes ‚Zimmer mit Aussicht‘“.

    „Die Schaffung und Positionierung des Stadthauses in Ulm ist eine große stadtbaukünstlerische Leistung und zugleich der krönende Abschluss eines über hundertjährigen Bemühens um die Neugestaltung des Münsterplatzes. Es ist nicht nur ein Bauwerk von hoher künstlerischer Qualität, sondern es bekräftigt und erhöht durch seine Formensprache und seine architektonischen Bezüge die Bedeutung des mächtigen, altehrwürdigen Münsters. Das Stadthaus ist daher aus wissenschaftlichen, künstlerischen und heimatgeschichtlichen Gründen ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung nach Paragraf 12 des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes“, so schreibt das Landesamt für Denkmalpflege zusammenfassend in seiner Begründung des Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung.

    Hintergrundinformationen:
    Zu Kulturdenkmalen von besonderer Bedeutung zählen beispielsweise Denkmale von überörtlicher Bedeutung, wenn sie zum Kulturbereich des Landes besondere Beziehungen aufweisen oder national wertvolles Kulturgut sind. Informationen sind hier abrufbar: www.denkmalpflege-bw.de

  • Abteilung 8
    29.01.2019
    Historisches Warenarchiv der Firma WMF Group steht nun unter Denkmalschutz
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreicht CEO Dr. Volker Lixfeld Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg

    Sie sind bekannt: Kochtöpfe, Pfannen, Kochmesser, Bestecke und andere praktische Gegenstände der Geislinger Firma WMF Group. WMF hat im Laufe ihrer mehr als 160-jährigen Geschichte noch viele andere Dinge hergestellt. Hierzu gehören beispielsweise Vasen, Leuchter, Schmuck oder Zierfiguren, die in Handarbeit angefertigt wurden. Von diesen und weiteren Gegenständen zeugt das historische Warenarchiv der WMF, in dem sich mehr als 11.000 Stücke aus der industriellen und kunsthandwerklichen Produktion von der Firmengründung im Jahr 1853 bis heute befinden. Darunter sind zahlreiche Unikate in Form von Versuchsstücken, Modellen und Prototypen. „Das historische Warenarchiv der WMF ist ein einzigartiges Dokument der Firmengeschichte einer der traditionsreichsten Firmen des Landes“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer in Geislingen. 

    Reimer überreichte heute in Geislingen Dr. Volker Lixfeld, CEO der WMF Group, feierlich eine Urkunde zur Eintragung des historischen Warenarchivs der WMF als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg. Der Schutz des historischen Warenarchivs wurde möglich durch eine jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und der WMF Group bei der Erfassung der Objekte in einer Datenbank. 

    Wie Regierungspräsident Wolfgang Reimer in seinem Grußwort betonte, ist „das Projekt der Inventarisierung des historischen Warenarchivs der WMF geradezu mustergültig für ein Public Private Partnership, also eine Kooperation von öffentlicher und der privater Hand“. 

    Auch Prof. Dr. Claus Wolf, Leiter der baden-württembergischen Denkmalpflege, zeigte sich zufrieden, dass es gelungen ist, das historische Warenarchiv der WMF unter Schutz zu stellen: „Die Denkmalpflege bemüht sich seit langem neben Schlössern, Kirchen oder Bürgerhäusern auch die Zeugnisse der Industriegeschichte unseres Landes zu erhalten. Sich dabei jedoch nur auf die Firmengebäude zu beschränken, wäre viel zu kurz gegriffen. Schließlich gibt nichts so viel Aufschluss über ein Unternehmen wie ihre Produkte“.

    „Wir sind sehr stolz auf die traditionsreiche Geschichte unseres Unternehmens, die den Grundstein für unseren heutigen Erfolg legt. Es ist mir daher ein ganz besonderes Anliegen, unsere Schätze aus der Vergangenheit zu bewahren und zugänglich zu machen. Dafür danke ich auch der Denkmalpflege und dem Regierungspräsidium für die gute Zusammenarbeit zum Schutz des Vermächtnisses der WMF“, bedankte sich Dr. Volker Lixfeld bei den Anwesenden. 

    Hintergrundinformationen:

    Zu Kulturdenkmalen von besonderer Bedeutung zählen beispielsweise Denkmale von überörtlicher Bedeutung, wenn sie zum Kulturbereich des Landes besondere Beziehungen aufweisen oder national wertvolles Kulturgut sind. Weitere Informationen finden Sie unter: www.denkmalpflege-bw.de sowie unter https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/viewFile/46096/39558

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen
    urchführung der Restarbeiten an der Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 28. Januar 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat ab Mai 2018 auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen lassen. Dadurch wird die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs erhöht.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist die Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen derzeit noch gesperrt. Ab Montag, 28. Januar 2019, gegen 9:30 Uhr werden die noch ausstehenden Restarbeiten durchgeführt. Dabei werden die Schutzplanken montiert und, sofern es die Witterung zulässt, die Straßenmarkierung aufgebracht.

    Für die Restarbeiten muss die Fahrbahn im Baustellenbereich auf einen Fahrstreifen verengt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Aufgrund der halbseitigen Verkehrsführung kann es zu kurzen Beeinträchtigungen und Staus kommen.

    Vorbehaltlich der Witterung sollen die Arbeiten bis Freitag, 01. Februar 2019 abgeschlossen sein.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    Bauarbeiten B 464 Böblingen Hulb (Landkreis Böblingen) / Sanierung der K 1077 Überführung
    Vollsperrung für wenige Stunden notwendig

    Am kommenden Montag, 28 Januar 2019, beginnen die abschließenden Arbeiten am Fahrzeugrückhaltesystem (Schutzplanke) der Kreisstraße K 1077. An beiden Brückenköpfen werden rechts und links der Fahrbahn Schutzplanken aufgestellt. Die Arbeiten werden in drei Abschnitten unter Beibehaltung eines Fahrstreifens je Fahrtrichtung durchgeführt. Lediglich beim Errichten der Schutzplanken in Fahrtrichtung Böblingen vor der Brücke wird es bei den Arbeiten im Bereich der Dreiecksinsel zu einer kurzzeitigen, etwa zwei- bis dreistündigen Vollsperrung der Ausfahrt von der B 464 von Renningen in Richtung Böblingen kommen. Die Vollsperrung ist vom Verlauf der Arbeiten abhängig. Sie wird jedoch keinesfalls am Montag stattfinden. 

    Die Fahrtrichtungen Ehningen und Dagersheim (Schickardstraße) bleiben erhalten. In Fahrtrichtung Böblingen wird über die Anschlussstelle Dagersheim und die Schickardstraße eine Umleitung eingerichtet. Im westlichen Bereich von Böblingen finden parallel weitere Maßnahmen statt. Die Straßenbauverwaltung des Landes steht in engem Kontakt mit dem Landratsamt Böblingen und der Stadt Böblingen, um die ufrechterhaltung des Verkehrs weitestgehend zu gewährleisten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land sind beim Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abrufbar.

  • Abteilung 4
    24.01.2019
    Bauarbeiten B 39 Schemmelsbergtunnel zwischen Heilbronn und Weinsberg (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Sonntag, 3. Februar bis voraussichtlich Sonntag, 3. März 2019

    ​Nachdem wesentliche Vorbereitungs- und Wartungsarbeiten am Schemmelsbergtunnel umgesetzt wurden und der Erweiterungsbau des Tunnelbetriebsgebäudes gut vorangekommen ist, kann mit der Erneuerung von sicherheitsrelevanten Komponenten der Tunneltechnik begonnen werden. Hierfür sind Arbeiten innerhalb des Betriebsgebäudes (Technikräume oberhalb des Ostportals) sowie Arbeiten innerhalb der bestehenden Tunnelröhre notwendig. Außerdem sind Arbeiten in den sogenannten Tunnelvorfeldern im Bereich vor dem Ost- und dem Westportal notwendig. Die nun anstehenden Arbeiten können nur unter Vollsperrung der B 39 zwischen Heilbronn und Weinsberg ausgeführt werden.

    Ab Sonntag, 3. Februar 2019, 18 Uhr, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit den technischen, sicherheitsrelevanten Arbeiten. Voraussichtlich können die Arbeiten bis zum 3. März 2019, 24 Uhr, abgeschlossen werden.

    Nach Abschluss dieser voraussichtlich vierwöchigen Vollsperrung müssen die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit weiteren leichten Verkehrsbehinderungen rechnen. Für den Rückbau des Schutzgerüstes über der B 39 ist eine eintägige Vollsperrung an einem Wochenende notwendig. Alle diesen Arbeiten werden noch vor der Bundesgartenschau Heilbronn am 17. April 2019 beendet.

    Für den Zeitraum der geplanten Vollsperrung von 3. Februar bis 3. März 2019 steht den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eine bereits erprobe Umleitungsstrecke zur Verfügung.

    Dabei werden die Verkehrsteilnehmer der B 39 von Heilbronn kommend kurz vor dem Tunnel an der Anschlussstelle auf die L 1101 in Richtung Erlenbach ausgeleitet und an der ersten Kreuzung in Erlenbach auf die K 2126 und dann über die L 1036 zurück auf die B 39 geführt. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Öhringen unterwegs ist, werden kurz vor der Kreuzung mit der L 1036 über die K 2005 durch Gellmersbach und Eberstadt geführt. Ein Linksabbiegen von der K 2126 auf die L 1036 wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Hintergrund ist, dass während der Tunnelvollsperrung unter anderem die Ampelsteuerung angepasst wird, um den Verkehrsabfluss effizienter zu gestalten.

    Die Verkehrsteilnehmer, die von Ellhofen kommend in Richtung Heilbronn unterwegs sind, werden kurz vor dem Tunnel auf die L 1036 ausgeleitet, über die K 2126 auf die L 1101 und schließlich zurück auf die B 39 in Richtung Heilbronn geführt.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die vom Bund als Straßenbaulastträger getragen werden, belaufen sich auf etwa 4,5 Millionen Euro. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch das Land Baden Württemberg.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    24.01.2019
    Stadthaus Ulm wird zum 25 jährigen Jubiläum in das Denkmalbuch des Landes eingetragen
    Feierliche Übergabe der Urkunde zum Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Am Donnerstag, 31. Januar 2019, kommen der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf und der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser ins Stadthaus nach Ulm, um die Urkunde zur Eintragung in das Denkmalbuch an Oberbürgermeister Gunter Czisch zu übergeben. Damit ist das Stadthaus wie sein Nachbar, das Ulmer Münster, nun ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und somit ein wichtiger Teil des Kulturguts in Baden-Württemberg.

    Zur feierlichen Urkundenübergabe sind Sie herzlich eingeladen. Kommen Sie am

    Donnerstag, 31. Januar 2019, um 15:00 Uhr
    in das Stadthaus Ulm
    Ausstellungsbereich, Ebene 3
    Münsterplatz 50, 89073 Ulm

    Um Anmeldung bis 30. Januar 2019 wird gebeten an: stadthaus@ulm.de

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sonja Hettich
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 1
    24.01.2019
    Kleiderannahme in der LEA Ellwangen zieht Bilanz
    Überwältigende Spendenbereitschaft aus Ellwangen und Umgebung

    ​Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen – genauso wie das Engagement der Ehrenamtlichen. Seit nunmehr zwei Jahren können Bürgerinnen und Bürger ihre Kleiderspenden direkt in der LEA Ellwangen abgeben. Der Verkauf des ehemaligen WOHA-Kaufhauses in der Ellwanger Innenstadt hatte diesen Umzug notwendig gemacht.

    Die Zahlen, die von Gabriele Gauermann und Pascal Haug von der Ehrenamtskoordination der Caritas beim heutigen Pressetermin präsentiert wurden, waren erstaunlich. 580 Arbeitsstunden haben die insgesamt fünf Personen im Jahr 2018 an insgesamt 52 Einsatztagen in der Kleiderannahme der Halle 72 erbracht. Dies entspricht nahezu 30 Prozent einer Vollzeitstelle. Gabriele Gauermann hat dieses Angebot in der LEA von Anfang an mit aufgebaut. „Natürlich war es beileibe kein Selbstläufer, den sehr gut etablierten Standort WOHA gegen eine Halle in der LEA einzutauschen“, so Gauermann. Aber der Erfolg gebe den Organisatoren Recht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist erfreut und dankbar über dieses besondere Engagement des Ehrenamtes. Das Land muss neben Unterbringung und Verpflegung auch für die Bekleidung der Asylsuchenden sorgen. „Durch die Kleiderspenden spart das Land Baden-Württemberg nicht nur viel Geld. Die Vielfalt an Kleidung, die mit den vielen Spenden eingeht, könnten wir als Land niemals sicherstellen“, erläuterte LEA-Leiter Berthold Weiß. Darüber hinaus sei es sehr beeindruckend, über welch langen Zeitraum nicht nur das Ehrenamt, sondern auch die hohe Spendenbereitschaft der Ellwanger Bevölkerung anhalte.

    Jeden Donnerstag besteht die Möglichkeit, Kleiderspenden direkt in der LEA abzugeben. An manchen Tagen, so die Ehrenamtlichen, sei es fast schon eine Karawane, die den Weg vom Südtor zur Halle 72 findet. „Dann bleibt fast keine Zeit mehr, die Kleiderspenden zu sortieren“, so Gauermann. Zumindest die Grobsortierung in Frauen-, Männer- und Kinderkleider wird ebenfalls von den Ehrenamtlichen vorgenommen, bevor die Kleider dann in der Kleiderkammer zur Abgabe an die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA vorbereitet werden.

    Die Kleiderannahme der LEA arbeitet auch eng mit Tonis Ladencafé, einer Einrichtung in Trägerschaft der Konrad-Biesalski-Schule zusammen. So werden Spenden, die in der LEA nicht gebraucht werden, gegen Waren eingetauscht, für die das Ladencafé keine Verwendung habe.

    Die Kleiderannahme in der LEA Ellwangen ist jeden Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Entgegengenommen werden saubere und gebrauchsfertige Kleidungsstücke und Schuhe für Männer, Frauen und Kinder in allen Größen. Besondere Nachfrage besteht immer nach Schuhen und Koffern. Bestehen besondere Bedarfe nach Spielzeug oder anderen Gegenständen, weist die LEA über die lokalen Medien darauf hin.

  • Abteilung 4
    23.01.2019
    A 6 – Ausbau zwischen Weinsberg und Bretzfeld - Öffentliche Informationsveranstaltung vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

    Im Vorfeld zum Planfeststellungsverfahren stellt das Regierungspräsidium Stuttgart allen betroffenen Anliegern, Landwirten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Pressevertretern die aktuellen Pläne für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn A 6 im Planungsabschnitt „Weinsberg - Bretzfeld“ (A 6-1) vor. 

    Zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung lädt das Regierungspräsidium Stuttgart ein 

    am Dienstag, 5. Februar 2019, um 18:30 Uhr
    in der Hildthalle
    Grasiger Hag 1, 74189 Weinsberg 

    Wie bereits bei den Abschnitten A 6-2, A 6-3 und A 6-4 stellt das A6-Team die Planung, sowie den weiteren Verfahrensablaufs der Öffentlichkeit nochmals vor. Im Anschluss wird das A6-Team für Fragen zur Verfügung stehen.

    Im Rahmen des folgenden Planfeststellungsverfahrens werden die gesamten Planunterlagen dann öffentlich ausgelegt und es besteht die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen bzw. Einwendungen vorzubringen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über die Veröffentlichung der Veranstaltung in Ihrem Medium.

  • Abteilung 8
    22.01.2019
    Historisches Warenarchiv der Firma WMF wird in das Denkmalbuch des Landes eingetragen
    eierliche Übergabe der Urkunde zum Kulturdenkmal

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    am 29. Januar 2019 kommen der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf nach Geislingen, um der Firmenleitung der WMF feierlich eine Urkunde zur Eintragung des Historischen Warenarchivs der WMF als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg zu überreichen. 

    Wir laden Sie herzlich zu dieser Übergabe ein. Kommen Sie am

    29. Januar, um 09:00 Uhr
    zum Tor 1 der Firma WMF Group GmbH
    Eberhardstr. 35, 73312 Geislingen

    Um Anmeldung bis 28. Januar 2019 wird gebeten an: EMailpressestelle@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 8
    22.01.2019
    Archäologische Denkmalpflege - Rettungsgrabungen im Baugebiet beim Neubau eines Pflegeheims in Bad Buchau (Landkreis Biberach)
    Baumaßnahmen und Rettungsgrabung kommen gleichermaßen gut voran
     Bekannte prähistorische Fundstellen im Umfeld der Bauvorhaben, Plan: LAD, A. Kalkowski

    Ende November 2018 begann das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im Bereich des geplanten Pflegeheims „Haus Irmengardis“ in Bad Buchau eine Rettungsgrabung. Im Rahmen einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag, 22. Januar 2019, stellten Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege sowie die Geschäftsführung des Gesundheitszentrums Federsee den Pressevertretern die Planungen zu den Bauprojekten „Haus Irmengardis“ und „Lina-Hähnle-Haus“ sowie die damit verbundenen archäologischen Arbeiten vor:

    „Die Region um den heutigen Ort Bad Buchau ist eine Gegend, in der Menschen schon seit vielen Jahrtausenden gerne gelebt haben. Im Bereich der Federseeklinik sind mehrere Siedlungen und Bohlenwege bekannt, die bis zu 6000 Jahre alt sind (Abb. 1). Das Landesamt für Denkmalpflege hat die Aufgabe, prähistorische Siedlungsreste zu schützen und, wo dies nicht möglich ist, auszugraben und zu dokumentieren. Unsere Rettungsgrabung ist in die laufende Baustelle eingebunden und wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Bauherr und den Baufirmen. Wir freuen uns über die gute und konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung durch den Bauherrn und die Baufirma und bedanken uns für den offenen Austausch vor Ort“, sagte Dr. Renate Ebersbach, Leiterin des Fachgebietes Feuchtbodenarchäologie am LAD, am heutigen Dienstag bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Bad Buchau.

    Walter Hummler, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums, schilderte den Bauverlauf der drei Neubauprojekte: „Wir kommen bei allen drei Projekten sehr gut voran. Für den Gesundheitsstandort Bad Buchau bedeuten die Planungen wegweisende Meilensteine. Wir wollen ein mehr an Lebensqualität und die Weiterentwicklung des Angebots im Gesundheitssektor schaffen. Für die Region sind diese Bauprojekte enorm wichtig. Aus diesem Grund freut es mich, dass die Archäologie die Dringlichkeit versteht und eine zügige Abwicklung anstrebt. Wir sind glücklich darüber, dass wir dazu beitragen können, die prähistorische Bedeutung Bad Buchaus überregional bekannt zu machen. Es ist eine faszinierende Vorstellung dass schon vor 6000 Jahren Menschen am gleichen Ort lebten, an dem heute unsere Reha-Patienten und Hotelgäste von ihren Liegen auf den Park blicken.“ 

    Zur Bedeutung der archäologischen Funde erläuterte Ebersbach: „Im September wurden bei Vorarbeiten zur Baugrube (Kanalumlegung) Reste des bekannten bronzezeitlichen Bohlenweges angetroffen und baubegleitend dokumentiert und geborgen (Abb. 2). In der Baugrube konnten bereits bronzezeitliche Funde und massive Bauelemente, z.B. Pfähle freigelegt und geborgen werden. Diese zeigen Ähnlichkeit mit den Befestigungen der bronzezeitlichen „Siedlung Forschner“ (15./16. Jhd. v. Chr.) im Ried südöstlich von Bad Buchau (Abb. 3). Bisher ist noch unklar, aus welcher Zeit die Hölzer in der Baugrube stammen. Möglicherweise kann hier beobachtet werden, wie ein prähistorischer Bohlenweg über das Moor an die zu erwartende Siedlung auf der Insel angebunden wurde. Die Archäologen arbeiten daran, diese Fragen durch die Rettungsgrabung zu klären.“ 

    Zum aktuellen Zeitpunkt laufen verschiedenste Maßnahmen rund um die eigentlichen Bauprojekte parallel. Walter Hummler erläuterte: „Als Bauherr ist das Gesundheitszentrum Federsee nicht nur für die neuen Gebäude verantwortlich. Erkennbare Summen aus den Millioneninvestitionen gehen auch an den Naturschutz und die Archäologie. Die dazugehörigen Maßnahmen, wie z.B. Renaturierung des Bachlaufs im Kurpark und die Rettungsgrabungen finden neben den Tiefbauarbeiten für die Gebäude gleichzeitig statt. Dass die Projekte während dem laufenden Betrieb von Rehaklinik und Therme umgesetzt werden, ist eine besondere Leistung, die wir gemeinsam mit unseren Kunden meistern“.

    Hintergrund

    In den Mooren Oberschwabens gehören fünf prähistorische Siedlungen zum UNESCO Weltkulturerbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, darunter auch die „Siedlung Forschner“. Die ehemalige Insel Bad Buchau war seit der Jungsteinzeit ein beliebter Siedlungsplatz. Das Baugebiet liegt in einem Bereich mit feucht erhaltenen prähistorischen Siedlungsresten. In der näheren Umgebung sind bereits sechs jungsteinzeitliche Siedlungen aus dem 4. Und 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt und teilweise ausgegraben. Mehrere prähistorische Bohlenwege ziehen sich vom Festland zur ehemaligen Insel Bad Buchau, die von der Steinzeit bis in die Eisenzeit datieren. Von Beginn der Planungen an bestand der Verdacht, dass im Bereich des geplanten Neubaus „Haus Irmengardis“ weitere bedeutende prähistorische Reste zutage treten könnten. Deshalb wurden im Vorfeld der Baumaßnahmen archäologische Rettungsgrabungen geplant.
    Bei Vorerkundungen im April 2018 wurden im südlichen Teilbereich der geplanten Baugrube prähistorische Funde und massive, bearbeitete Hölzer gefunden. Im nördlichen Bereich kamen keine archäologischen Funde zutage, dieser Teil konnte deshalb direkt für den weiteren Bau freigegeben werden, während im südlichen Teil eine Rettungsgrabung notwendig wurde. Die bisherigen Geländearbeiten wurden in enger Zusammenarbeit mit der Moorbadklinik, der Stadt Bad Buchau und den beteiligten Baufirmen durchgeführt. Um die Baumaßnahmen innerhalb des Zeitplans voranzubringen, wird die Rettungsgrabung möglichst in den laufenden Baubetrieb integriert. Alle Beteiligten sind bemüht, dieses Bauprojekt möglichst rasch zu verwirklichen und gemeinsam vor Ort optimale Lösungen zu finden.


    Bohlenwegreste im Abwasserkanal, Datierung 1514-1388 v. Chr., Foto: LAD, W. Hohl


    Blick in die Baugrube mit Pfählungen für das Gebäude und prähistorischen Holzresten. Zu erkennen sind rechtwinklig liegende Hölzer und ein massiver, angespitzter Pfahl (Pfeil). Foto: LAD, W. Hohl

  • Abteilung
    21.01.2019
    In eigener Sache - Stefanie Paprotka verstärkt Team der Pressestelle im Regierungspräsidium

    Stefanie Paprotka verstärkt seit Mitte des Monats das Team der Pressestelle des Regierungspräsidiums. Die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin ist als Pressesprecherin Nachfolgerin von Katja Lumpp, die in die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau wechselt. Zum Presseteam gehören außerdem die Pressereferentinnen Désirée Bodesheim und Sonja Hettich sowie Melin Güler, Assistentin in der Pressestelle.

    Pressekontakte hatte Stefanie Paprotka bereits in vorherigen Funktionen als Pressereferentin beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie bei der IHK Region Stuttgart. Stefanie Paprotka hat Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und war nach ihrem Studium in verschiedenen Presseabteilungen in der freien Wirtschaft tätig.

  • Abteilung 5
    18.01.2019
    Revitalisierung eines Nebenarms des Kochers bei Gaildorf durch den Landesbetrieb Gewässer

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt den verlandeten Kochernebenarm auf Höhe des Wertstoffzentrums der Stadt Gaildorf im Rahmen der Gewässerunterhaltung auszubaggern. Der rund 100 m lange Nebenarm liegt in Fließrichtung gesehen rechts des Kochers. Er soll wieder an den Kocher angebunden und mit Flusswasser durchströmt werden. So kann er als Laichplatz und Kinderstube für viele Fischarten dienen und zur Artenvielfalt sowie zur Wiederbelebung der Fauna im gesamten Gewässersystem Kocher beitragen.

    Das Grundstück befindet sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Der Landesbetrieb wird angelandeten Boden und Sand in Eigenregie mit einem Bagger abtragen. Die Böschungen werden wechselseitig mal flach mal steil hergestellt. Die neue Gewässersohle wird variabel gestaltet (von eng zu breit und umgekehrt) mit Flach- und Tiefwasserbereichen (Gumpen). Die Ufer des wieder hergestellten Seitengewässers werden in unterschiedlichen Höhen modelliert, um eine hohe Standortvielfalt zu erreichen. 

    Das Vorhaben wurde vom Landesbetrieb Gewässer bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung mit dem örtlichen Fischereiverein Gaildorf als Strukturmaßnahme vorgeschlagen und erläutert. Der Fischereiverein begrüßt die Maßnahme. Auch das Landratsamt Schwäbisch Hall sieht die Maßnahme naturschutzfachlich als sinnvoll an und stimmte dem Vorhaben zu. 

    Der Baubeginn ist ab Dienstag, 22. Januar 2019, vorgesehen und wird drei bis vier Wochen dauern.

  • Abteilung 1
    17.01.2019
    Kleiderannahme in der LEA Ellwangen zieht Jahresbilanz
    Presseeinladung für Donnerstag, 24. Januar 2019, 15:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit nunmehr fast zwei Jahren können Bürgerinnen und Bürger ihre Kleiderspenden direkt in der LEA Ellwangen abgeben. Der Verkauf des ehemaligen WOHA-Kaufhauses in der Ellwanger Innenstadt hatte diesen Umzug notwendig gemacht. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen – genauso wie das Engagement der Ehrenamtlichen.

    Wie sich dies ganz konkret darstellt, wollen wir Ihnen anhand der Jahresbilanz 2018 im Rahmen eines Pressegesprächs präsentieren. Die Veranstaltung findet direkt in der Kleiderannahme in Halle 72 statt. Neben Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart nehmen auch Ehrenamtliche und die Ehrenamtskoordination der Caritas Ostwürttemberg daran teil.

    Wir laden Sie herzlich ein am

    Donnerstag, 24. Januar 2019 um 15:00 Uhr zur
    LEA Ellwangen, Georg-Elser-Straße 2, 73479 Ellwangen

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sonja Hettich
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 2
    16.01.2019
    Stuttgart 21: Regierungspräsidium Stuttgart führt Anhörung zu Planänderungen im Planfeststellungsabschnitt 1.3b „Gäubahnführung“ durch

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen auf Veranlassung des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) die ergänzende Anhörung zu den Planänderungen im Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.3b „Gäubahnführung“ eingeleitet.

    Der PFA 1.3b umfasst die Anbindung der Gäubahntrasse über die Rohrer Kurve und den Flughafen Stuttgart an die bereits genehmigte Neubaustrecke auf den Fildern (PFA 1.3a). Die Bahn hat im laufenden Anhörungsverfahren unter Berücksichtigung der eingegangenen Äußerungen und Stellungnahmen ihre Antragsunterlagen für den Abschnitt 1.3b überarbeitet und mehrere Planänderungen vorgesehen. Diese Änderungen zielen insbesondere auf die Verschiebung des sogenannten Bodenlagers Oberaichen um rund 100 Meter in südliche Richtung sowie auf den Bereich der Einschleifung (Anbindung) zur sogenannten „Station 3. Gleis“, einer neuen Station für Regional- und Fernverkehr am Flughafen. Dort soll nach den geänderten Plänen der Rück- und Neubau der Tunnelblöcke unter Vollsperrung des S-Bahn-Tunnels beim Flughafen und der Station Terminal erfolgen. Entsprechende verkehrliche Ersatzkonzepte sind von der Deutschen Bahn vorgesehen.

    Darüber hinaus wurde die Bauweise im Bereich der geplanten Flughafenkurve geändert. Die A 8 und die Neubaustrecke sollen nach den überarbeiteten Plänen bergmännisch unterfahren werden. Zudem wurden die Schall- und Erschütterungsgutachten auf der Basis geänderter Zugzahlen überarbeitet und die entsprechenden Schutzmaßnahmen angepasst.

    Die geänderten Planunterlagen werden  von 28. Januar bis 27. Februar 2019 in den Kommunen Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern, Sindelfingen und Schechingen öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 27. März 2019 haben betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den geänderten Plänen zu äußern. Nähere Einzelheiten hierzu werden noch rechtzeitig vor Planauslage vorab in den amtlichen Mitteilungsblättern der betroffenen Kommunen öffentlich bekannt gemacht.

    Hinweis: Die überarbeiteten Planunterlagen können ab Beginn der Auslegung bis zum Ende der Äußerungsfrist auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter www.rp-stuttgart.de (Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren) eingesehen werden.

  • Abteilung 7
    16.01.2019
    Fachtag Prävention „stark und positiv erziehen und bilden“ am 16. Januar 2019 im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd
    Regierungspräsident Reimer: „Schule hat in Kooperation mit dem Elternhaus die zentrale Aufgabe, in Kindern und Jugendlichen Stärken zu entdecken und sie bestmöglich in der Entfaltung ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltete heute (16. Januar 2019) den Fach- und Informationstag „stark und positiv erziehen und bilden“ im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd. Der Fachtag mit dem besonderen Fokus auf die positive Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus zielte darauf ab, die Themen Prävention und Gesundheitsförderung in den Schulen nachhaltig zu verankern, einen Austausch anzuregen und konkrete Beratungs- und Fortbildungsangebote der Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart vorzustellen.
    Regierungspräsident Reimer unterstützt das Konzept und betont: „Schule hat in Kooperation mit dem Elternhaus die zentrale Aufgabe, in Kindern und Jugendlichen Stärken zu entdecken und sie bestmöglich in der Entfaltung ihrer Entwicklung zu unterstützen.“ 

    Das Angebot richtete sich an Lehrkräfte für Prävention und Lehrkräfte, die sich im Themenfeld Prävention und Gesundheitsförderung an ihrer Schule engagieren. Knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Fachtag teil.

    „Die von den Schulen ernannten Lehrkräfte für Prävention haben eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Vorbeugungsmaßnahmen an der Schule zu koordinieren und deren Wirksamkeit zu verbessern“, betonte Abteilungspräsidentin Claudia Rugart.

    Die Lehrkräfte für Prävention sammeln Informationsmaterialien zu Prävention und Gesundheitsförderung und geben sie innerhalb ihrer Schule weiter, bei Bedarf vermitteln sie Kontaktadressen beratender Einrichtungen und arbeiten mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums in regionalen Arbeitskreisen zusammen.

    Nach der Begrüßung durch Jens-Peter Schuller, Schulleiter an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, BSZ Schwäbisch Gmünd, lenkte Susanne Kugler, Referatsleiterin am Regierungspräsidium Stuttgart den Blick auf die Ziele der Erziehungsgemeinschaft von Eltern und Lehrkräften.

    Im Anschluss, umrahmt von der Schülerband des Schulzentrums, stimmten die Moderatoren auf das Thema Gelingensbedingungen einer guten Beziehung zwischen Elternhaus und Schule ein. Nach einem fachlichen Austausch zu schulnahen und überregionalen Beratungs- und Fortbildungsangeboten konnten sich die Teilnehmenden in der Mittagspause an Informationsständen von inner- und außerschulischen Kooperationspartner über deren Angebote für Schulen informieren und Kontakte knüpfen. Am Nachmittag erhielten die Lehrkräfte Gelegenheit, einen von sieben zur Auswahl stehenden Workshops zu besuchen, um sich beispielhaft ein konkretes Bild zu machen, wie Elternarbeit an Schulen verstärkt und durch Präventions- und Gesundheitsförderung vorangetrieben werden kann. 

    Dr. Philip Streit, klinischer Gesundheitspsychologe in Graz war Hauptreferent dieses Fachtags. Er betonte, dass Eltern, Lehrkräfte sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auch bei problematischen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen souverän und wertschätzend sein sollten. Grundlage hierbei ist die Haltung, Stärken zu entdecken und deeskalierend zu kommunizieren. Mit der Zusammenführung der beiden Konzepte „Neue Autorität“ und „Positive Psychologie“, welche Dr. Philip Streit in seinem Vortrag darlegte, gelingt es auch in spannungsreichen Erziehungssituationen tragfähige Beziehungen aufzubauen und ruhig und beharrlich zu bleiben, statt sich in Machtkämpfe hineinziehen zu lassen.

  • Abteilung 4
    15.01.2019
    Jahresbilanz Straßenbau 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich besonders, dass wir im vergangenen Jahr unsere Anstrengungen in Richtung nachhaltige Mobilität verstärken konnten.“
    Investitionen in den Erhalt, Unterhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur von rund 560 Millionen Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im vergangenen Jahr 2018 rund 560 Millionen Euro für den Unterhalt, Erhalt und den Ausbau der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie für den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und für Lärmschutzmaßnahmen an Straßen im Regierungsbezirk umgesetzt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Ich freue mich besonders, dass wir im vergangenen Jahr unsere Anstrengungen in Richtung nachhaltige Mobilität verstärken konnten. Außerdem ist es der Straßenbauverwaltung bei gleichbleibend hoher Qualität der Aufgabenerfüllung gelungen, erneut Rekordumsätze im Bereich der Investitionen im Bundesfern- und Landesstraßenbau zu erzielen.“

    Im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundesstraßen, einschließlich des ÖPP Projektes im Zuge der A6, Wiesloch/Rauenberg - AK Weinsberg) investierte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart im vergangenen Jahr rund 500 Millionen Euro. Der hohe Zuwachs gegenüber 2017 geht größtenteils auf eine einmalige Anschubfinanzierung im Rahmen des ÖPP Projektes an der A6 zurück und stellt damit einen Sondereffekt in der Bilanz des Jahres 2018 dar. Allerdings sind die Ausgaben im Bundesfernstraßenbau auch ohne diesen Sondereffekt um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und damit außerordentlich hoch. Mit diesem Geld wurden unter anderem rund 65 Autobahnkilometer sowie 12 Brücken und Tunnel im Zuge von Autobahnen und Bundesstraßen saniert, sowie 11 Brücken neu gebaut. Die Neubaumaßnahme B 10 Süßen – Gingen-Ost konnte für den Verkehr freigegeben werden.

    63 Millionen Euro hat die Landesregierung für den Bau und die Erhaltung von Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart bereitgestellt. Davon konnten neben zahlreichen Fahrbahndeckenerneuerung auch einige Ortsumgehungen finanziert werden. Hervorzuheben ist hier der Tunnel Darmsheim im Zuge der L 1182, der 2018 für den Verkehr freigegeben wurde. Mit Baukosten in Höhe von 45,6 Mio Euro stellt er im Bereich der Landesstraßen ein besonderes Großprojekt dar.

    Trotz der Rekordumsätze in den Straßenerhalt und –ausbau ist auch das Ziel der Stärkung von nachhaltiger Mobilität im Jahr 2018 noch mehr in den Fokus gerückt. Eine Verstärkung der Personalkapazitäten ermöglichte Fortschritte in der Umsetzung der Maßnahmen des RadNETZ BW. Weitere Radwege aus dem Bundes- und Landesbauprogramm wurden gebaut und die Vorplanung für den Radschnellweg Heilbronn – Bad Wimpfen konnte aufgenommen werden. Die Realisierung dieses Radschnellweges, ein Pilotprojekt des Landes, erfolgt im Rahmen des Mobilitätspaktes Heilbronn, der einen verkehrsträgerübergreifenden Ansatz zur Sicherstellung der Mobilität in dem wirtschaftsstarken Raum darstellt.
    Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass im vergangenen Jahr für Machbarkeitsstudien von Radschnellwegen bereits knapp 110.000 Euro Fördermittel an die Stadt- und Landkreise ausbezahlt werden konnten.

    Eine weitere wichtige Aufgabe des Regierungspräsidiums Stuttgart ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur. Neben der Förderung des kommunalen Straßenbaus, des Rad- und Fußverkehrs und des ÖPNV, hat sich das Regierungspräsidium im Jahr 2018 besonders mit dem neu geschaffenen kommunalen Sanierungsfonds Brücken beschäftigt. Dieser wurde von der Landesregierung zunächst mit einer Laufzeit bis 2019 aufgelegt und unterstützt die Stadt- und Landkreise sowie die Gemeinden dabei, ihre in die Jahre gekommenen Brücken zu sanieren. Zunehmende Belastungen und die Alterungsprozesse haben auch bei den Bauwerken der Landkreise, Städte und Gemeinden sichtbare Spuren hinterlassen. Im Regierungspräsidium Stuttgart gingen zu diesem neu aufgelegten Programm im vergangenen Jahr rund 70 Anträge ein, die auf ihre Fördermöglichkeit hin geprüft werden mussten. 14 Anträge von Landkreisen und 37 Anträge von Gemeinden konnten im Regierungsbezirk Stuttgart im Jahr 2018 zur Bewilligung in den Sanierungsfonds aufgenommen werden.
    Der Rückgang in der Förderung des kommunalen Straßenbaus begründet sich darin, dass nicht in gleichem Maße wie bisher förderfähige Straßenbauprojekte durch die Kommunen umgesetzt werden. 

    Ausgaben 2018 und Ausblick 2019

    Hintergrundinformationen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    14.01.2019
    Archäologische Grabungen anlässlich der aktuellen Bautätigkeiten des Gesundheitszentrums Federsee in Bad Buchau

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Das Gesundheitszentrum Federsee realisiert aktuell drei Bauprojekte für die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes in Bad Buchau. Es handelt sich um einen neuen Thermeneingang, ein Pflegeheim und eine Seniorenwohnanlage. Die Baumaßnahmen finden in einem in vorgeschichtlicher Zeit (4.000 – 400 v. Chr.) besiedelten Bereich statt. Deshalb führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hier eine baubegleitende Rettungsgrabung durch.
     
    Über die laufenden Projekte und die ersten Ergebnisse der Ausgrabung informieren sie das Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Federsee anlässlich eines Pressetermins.
     
    Kommen Sie am
     
    Dienstag, 22. Januar, um 11 Uhr
    ins Gesundheitszentrum Federsee,
    Am Kurpark 1
    Schöttle Stube im Café-Restaurant „Badstube“
    88422 Bad Buchau
     
    Sie erhalten Daten und Fakten zu den Gesamtprojekten, Informationen zum Bauverlauf sowie interessante Einblicke von Seiten der Archäologie. Im Anschluss an das Gespräch ist der Besuch der laufenden Ausgrabungen möglich.
     
    Für Informationen stehen Ihnen beim Pressegespräch gerne zur Verfügung:
     
    • Herr Walter Hummler, Geschäftsführer Gesundheitszentrum Federsee
    • Herr Guido Klaiber, Leiter Energie- und Gebäudemanagement
    • Frau Dr. Renate Ebersbach, Leiterin Fachgebiet Feuchtbodenarchäologie, LAD
    • Frau Dr. Julia Goldhammer, Fachreferentin für Feuchtbodenarchäologie, LAD
    • Herr Wolfgang Hohl, Grabungstechniker, örtlicher Grabungsleiter, LAD
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Bitte geben Sie bis 18.01.2019 eine Rückmeldung an das Gesundheitszentrum Federsee per E-Mail unter s.schreiber@gzf.de
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    14.01.2019
    Baumfällarbeiten im Zuge der L 1025 zwischen Berlichingen und Jagsthausen ab Dienstag, 15. Januar 2019
    Vollsperrung der Landesstraße ab Dienstag, 15. Januar, 8 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 18. Januar 2019, 18 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig und kann witterungsbedingt nun kurzfristig umgesetzt werden.

    Ab Dienstag, 15. Januar 2019, 08:00 Uhr wird die Vollsperrung aktiviert. Aus Sicherheitsgründen ist der benannte Streckenabschnitt dann für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Dazu zählt auch der Geh- und Radweg entlang der Jagst.

    Die Umleitungsstrecke verläuft in beiden Fahrtrichtungen zwischen Berlichingen und Jagsthausen über  die K 2321, K 2018, K 2328 und L 1050 und wir vor Ort ausgeschildet sein.

    Bei geeigneter Witterung wird die Strecke voraussichtlich ab Freitag, 18. Januar 2019, 18:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    14.01.2019
    Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt Gehölzpflegearbeiten am Kocher bei Abtsgmünd-Christhäuser durch
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Montag, 21. Januar 2019

    ​Gehölzpflegemaßnahmen am Kocher auf Höhe Abtsgmünd-Christgären (Ostalbkreis)  durch. Die Gehölzpflegemaßnahmen sind erforderlich, um die Verkehrssicherheit am Kocher-Jagst-Radweg zu gewährleisten.

    Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, wird am Montag, 21. Januar 2019, mit den Arbeiten begonnen.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt und dauern etwa eine Woche.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie der angrenzende Radweg in dieser Zeit nicht betreten werden. Das Regierungspräsidium bittet hierfür um Verständnis.

    Hintergrundinformation

    Der Kocher gehört ab Einmündung des Schlierbaches in Hüttlingen zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes. Sie obliegt den Landebetrieben Gewässer, angesiedelt in den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    10.01.2019
    Gehölzentfernungsarbeiten im Verlauf der B 297 in Göppingen-Faurndau
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am Dienstag, 15. Januar 2019 - Einengung der Fahrbahn mit Ampelregelung im Zeitraum von Montag, 21. Januar bis Donnerstag, 28. Februar 2019

    ​Das Regierungspräsidium teilt  mit, dass ab Dienstag, 15. Januar 2019, im Bereich der Bahnbrücke im Verlauf der B 297 in Göppingen-Faurndau, Gehölzrodungsarbeiten stattfinden.  Hierbei handelt es sich um vorbereitende Arbeiten für den Neubau der Brücke über die Bahn im Zuge der B 297 in Faurndau.

    Das bestehende Bauwerk muss aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und dem daraus resultierenden schlechten Zustand neu gebaut werden. Die eigentlichen Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Bahnbrücke  beginnen voraussichtlich mit Kanalbauarbeiten in der Filsstraße im April 2019.

    Zwischen Montag,  21. Januar 2019, und  Donnerstag, 28. Februar 2019, kommt es tageweise zu Verkehrseinschränkungen. Aufgrund der Arbeiten ist es notwendig die Fahrbahnen der Stuttgarter Straße, der Lehlestraße / Salamanderstraße, der Filsstraße und „Im Teich“ vereinzelt einzuengen. Zeitweise muss der Verkehr durch eine Ampelanlage geregelt werden.

    Die Arbeiten müssen in Abhängigkeit der Witterung durchgeführt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    09.01.2019
    Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung 2019 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Aufwind bei den Kommunalfinanzen hält an. Die Kommunen schreiben derzeit fast durchgängig „schwarze Zahlen“. Etat-Überschüsse sollten zur Schuldenbegrenzung und Aufstockung der Finanzpolster genutzt werden.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat - wie bereits in den Vorjahren - die Eckdaten der Haushaltsplanung 2019 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart erhoben und ausgewertet.

    „Der Aufwind bei den Kommunalfinanzen hält an. Die Finanzlage der Kommunen hat sich fast durchgängig weiter spürbar gefestigt und präsentiert sich aktuell so solide und stabil, wie dies seit der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht der Fall war. Selbst Kommunen, die bislang eher finanzschwach waren, schreiben derzeit „schwarze Zahlen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Die kommunale Etatplanung für 2019 zeige eine beachtliche Verstetigung und Verbesserung der Ertragskraft. Trotz deutlicher Ausgabensteigerungen könnte infolge der Rekordsteuereinnahmen aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums ein Gesamtergebnis dargestellt werden, das den Vorjahresbetrag weit übertreffe und den Kommunen zusätzliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume verschaffe. Kassenkredite zur Liquiditätssicherung würden – anders als in manch anderen Bundesländern – hierzulande weiterhin nicht benötigt.

    „Die insgesamt gute Haushaltslage der Kommunen ist sehr erfreulich, da gesunde Finanzen ein unverzichtbarer Eckpfeiler für ein geordnetes Gemeinwesen und ein ungemein wichtiger Standortfaktor sind“, hob der Stuttgarter Regierungspräsident nach der Auswertung der Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung des Jahres 2019 hervor.

    „Um die Kommunalfinanzen nachhaltig auf einem tragfähigen Niveau zu etablieren, ist es gerade in den aktuell guten Zeiten immens wichtig, dass die Kommunen ihre Etats robust und zukunftsfähig machen, indem sie ihre verantwortungsbewusste und stabilitätsorientierte Finanzpolitik konsequent weiterführen“, betonte Reimer. Am besten gelinge dies „durch eine fortlaufende strukturelle Etatkonsolidierung mit kontinuierlicher Aufgaben- und Ausgabenüberprüfung, einer strikten Schuldenbegrenzung bzw. -reduzierung und einer bestmöglichen weiteren Aufstockung der liquiden Mittel“, so der Regierungspräsident.

    Weitere Informationen
    Die kommunale Haushaltsplanung 2019 steht unter einem guten Stern. Die Städte und Gemeinden profitieren nach wie vor von der ungewöhnlich langen konjunkturellen Wachstumsphase. Obwohl die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren Herbstgutachten prognostizieren, dass der Aufschwung an Fahrt verlieren wird, ist die Stimmung bei den Kommunen dank der merklichen Steuerzuwächse weiterhin gut. Einmal mehr zeigt sich, dass die Finanzkraft der Kommunen ganz wesentlich auf der Wirtschaftskraft der Unternehmen gründet. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sprudeln und erreichen momentan einen neuen Höchststand. Obwohl die Ausgaben für das Jahr 2019 wiederum überdurchschnittliche Zuwächse aufweisen, gelingt es fast allen Kommunen, ihre Haushalte im Jahr 2019 nicht nur auf dem bereits bislang respektablen Niveau zu halten, sondern nochmals merklich zu verbessern. Somit können auch 2019 – nahezu flächendeckend - aus dem laufenden Geschäftsbetrieb beachtliche Überschüsse erwirtschaftet werden. Als dynamischer Wachstumsträger erweist sich einmal mehr vor allem das Gewerbesteueraufkommen, aber auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer haben zuletzt nochmals zugelegt. Gestützt wird die gute Ertragslage der Kommunalhaushalte - neben dem hohen Steueraufkommen - flankierend jedoch auch durch die erneut angestiegenen Leistungen aus dem kommunalen Finanzausgleich und verschiedenen Zuweisungen und Kostenbeteiligungen des Bundes und des Landes, etwa bei der Kindergartenförderung und der Kleinkindbetreuung, dem Pakt für Integration, der Digitalisierung an Schulen oder dem Breitbandausbau. Die aktuelle Haushaltssituation der Kommunen basiert damit auf robusten Eckpfeilern. Die nachhaltige Etaterholung in den letzten Jahren ist freilich in dieser Ausprägung nur möglich geworden, weil die Kommunen - neben den kräftigen Zuwächsen bei den Steuereinnahmen – während und nach der Finanzkrise in den Jahren ab 2008 einen effektiven Konsolidierungsprozess eingeleitet und in den Folgejahren nachhaltig fortgesetzt haben. Die allermeisten Kommunen konnten so nicht nur eine ausgewogene Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen, sondern sogar Überschüsse im konsumtiven Bereich zur Investitionsfinanzierung generieren. Dies ist bemerkenswert, angesichts der spürbaren Ausgabensteigerungen, vor allem beim Personalaufwand, insbesondere für die Kita-Betreuung, ebenso bei den Sozialleistungen, den Umlagen sowie den Energiekosten. Dagegen wird die Ausgabenseite durch das anhaltend historisch niedrige Zinsniveau sowie den leicht verminderten Gewerbesteuerumlagesatz etwas entlastet.

    Ein Vergleich der Ertragskraft des laufenden Geschäftsbetriebs auf der Basis der Eckdaten 2019 mit denen der Vorjahre zeigt eine progressive Wachstumskurve. Insgesamt erwirtschaften die Kommunen im Jahr 2019 ein dickes Plus. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb kann 2019 ein positiver Finanzierungssaldo als Netto-Investitionsrate („Freie Spitze“) von insgesamt 516,8 Mio. € generiert werden; in den Jahren 2018 und 2017 lag der Vergleichswert bei 406,3 Mio. € bzw. 222,2 Mio. €. Dies führt zu einem respektablen Zuwachs gegenüber 2018 um +27,2 %. Vom konsumtiven Gesamtüberschuss 2019 entfallen 186,5 Mio. € (2018: 96,7 Mio. €) auf die 38 Großen Kreisstädte, 221,0 Mio. € (2018: 239,6 Mio. €) auf die beiden Stadtkreise und 109,3 Mio. € (2018: 70,0 Mio. €) auf die 11 Landkreise. Allerdings reichen die prognostizierten Überschüsse im konsumtiven Bereich nicht aus, um den bei vielen Kommunen vorhandenen Investitionsstau zu beseitigen und den Investitionsbedarf allein mit Eigenmitteln zu stemmen. Größere Projekte sind momentan – trotz der rekordverdächtigen Einnahmesituation - vielfach nur zulasten einer Ausweitung der Verschuldung finanzierbar. Einen realen Schuldenabbau kann 2019 nur die Minorität der Kommunen realisieren.

    Durchschnittliche Haushalts-Eckdaten 2019
    Die Eckdaten 2019 stellen sich durchschnittlich wie folgt dar (in Klammern stehen die Vergleichszahlen 2018):

    Große Kreisstädte

    Zuführung zum VmH: +153  €/Ew. (+102 €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +122  €/Ew. (+  64 €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 459  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019: 418  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 515  €/Ew.

    Stadtkreise

    Zuführungsrate zum VmH: +293  €/Ew. (+327  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +291  €/Ew. (+320  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 55  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019:  7  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 38  €/Ew.

    Landkreise

    Zuführungsrate zum VmH: +47  €/Ew.  (+36  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate: +32  €/Ew. (+21  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2018: 167  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2019: 152  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2019: 167  €/Ew.

    Bei den Großen Kreisstädten zeigen sich flächendeckend spürbare Stabilisierungstendenzen. Die Leistungskraft des Verwaltungshaushalts bzw. des laufenden Geschäftsbetriebs ist 2019 deutlich ausgeprägter und robuster als bislang. Das ordentliche Vorjahresniveau wird 2019 - trotz des deutlichen Ausgabenanstiegs - bei weitem übertroffen. Die damit erlangten finanzwirtschaftlichen Handlungsspielräume setzen zwar zusätzliche Investitionsimpulse frei, welche indes nicht ausreichen, um den dringenden Investitionsbedarf schultern zu können, insbesondere für den (weiteren) Ausbau der Kleinkindbetreuung und den Ganztagesschulbetrieb, die Schulsanierung, den Wohnungsbau sowie die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Deshalb soll der Schuldenstand im Jahr 2019 durchschnittlich um +23,2 % (2018: +18,7 %) ausgeweitet werden. Immerhin sind neun Städte in der Lage, im Jahr 2019 Schulden abzubauen. Die Zielmarke des Vorjahres wird insgesamt sogar leicht (-5,5 %) unterschritten.

    Die Stadtkreise Stuttgart und Heilbronn verfügen aktuell über ein stabiles und tragfähiges Budgetfundament. Dank sprudelnder Steuereinnahmen und FAG-Leistungen ist die Ertragskraft des konsumtiven Bereichs recht hoch und die Liquiditätssituation gut. Die spürbaren Ausgabenzuwächse einschließlich der Abschreibungen können durch Mehreinnahmen voll abgedeckt werden. Darüber hinaus erwirtschaften beide Stadtkreise im konsumtiven Bereich beträchtliche Finanzierungsüberschüsse, die für die Investitionsfinanzierung zur Verfügung stehen. Keine Duplizität besteht indes hinsichtlich der Entwicklung der Verschuldung. Während Stuttgart im Kernhaushalt seit dem Jahresende 2018 komplett schuldenfrei ist, und auch 2019 keine neuen Kredite aufnehmen wird, plant Heilbronn nach dem jahrelangen Schuldenabbau im Jahr 2019 nun wieder eine Neuverschuldung, um zahlreiche, vordringliche Investitionsprojekte finanzieren zu können.

    Solide Verhältnisse auf auskömmlichem Niveau weisen momentan die Landkreise aus. Zwar steigt die Ausgabenseite erneut signifikant an; vor allem die Kosten für die soziale Sicherung und der Personalaufwand weisen merkliche Steigerungsraten aus. Getragen und finanziert werden die Etats durch (weitere) Zuwächse beim Kreisumlageaufkommen, den FAG-Leistungen, der Grunderwerbsteuer sowie durch die Flüchtlingskostenerstattung des Landes und diverser Kostenübernahmen durch den Bund im Sozialbereich. Obwohl Kreishaushalte in ihrer Struktur deutlich weniger elastisch sind, weil sie überwiegend von kaum disponiblen Faktoren (ÖPNV-, Sozial-, Jugendhilfe- und Personalaufwand) geprägt sind, gelingt es den Landkreisen im Jahr 2019, die Einnahmen und Ausgaben in der Balance zu halten und darüber hinaus auch noch mehr als nur eine „schwarze Null“ zu erwirtschaften. Infolge der anhaltend günstigen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaftswachstum, Steuerkraftzuwächse) hat sich der positive Saldo 2019 gegenüber dem Vorjahreswert nahezu verdoppelt. Positiv wirkt sich die angestiegene Steuerkraft der Gemeinden und Städte aus. Sechs Landkreise haben deshalb den Kreisumlagehebesatz für 2019 reduziert; vier Landkreise haben den Vorjahres-Hebesatz unverändert belassen. Lediglich der Landkreis Heidenheim hat infolge der notwendigen Klinikfinanzierung eine leichte Erhöhung beschlossen. Der durchschnittliche Kreisumlagehebesatz weist eine weiter fallende Tendenz auf und beträgt 2019 nur noch 31,53 v.H. Demgegenüber lag er 2018 noch bei 32,02 v.H.; 2017 bei 32,89 v.H.; 2016 bei 33,74 v.H. und 2015 bei 34,2 %. Allen 11 Landkreisen gelingt es im Jahr 2019, aus dem laufenden Geschäftsbetrieb einen positiven Finanzierungssaldo auszuweisen. Nach Abzug der Tilgungsausgaben können die 11 Landkreise auch eine positive Netto-Investitionsrate darstellen. Leicht nach oben bewegen wird sich der durchschnittliche Schuldenstand, weil sechs Landkreise infolge des hohen Investitionsbedarfs eine Ausweitung der Verschuldung planen.

    Eine positive Netto-Investitionsrate weisen im Regierungsbezirk Stuttgart im Jahr 2019  34 Große Kreisstädte, die 11 Landkreise und beide Stadtkreise aus. 2018 konnten 31 Große Kreisstädte im konsumtiven Bereich einen Eigenbeitrag für die Investitionsfinanzierung erwirtschaften, ebenso wie neun Landkreise und die beiden Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart. Demgegenüber erwarten 2019 vier Große Kreisstädte (Fellbach, Giengen an der Brenz, Kornwestheim, Sindelfingen) eine negative Netto-Investitionsrate. Der Haushaltsausgleich kann von diesen vier Städten gleichwohl durch den Rückgriff auf hohe Rücklagenpolster und liquide Mittel ordnungsgemäß bewerkstelligt werden. Die Ertragskraft der laufenden Verwaltungstätigkeit ist derzeit gut und hat mit dem Rekordergebnis 2019 den historischen Höchststand erreicht.

    Infolge der sukzessiven Etaterholung in den letzten Jahren konnten die Kommunen dem Investitionsstau entgegenwirken und die Investitionstätigkeit forcieren. 2019 wird der investive Expansionskurs nun energisch weitergeführt. Schwerpunkte sind Investitionen für den weiteren Kita-Ausbau, für Schulsanierungsmaßnahmen und für den sozialen Wohnungsbau. Die Binnenkonjunktur wird dadurch kräftig angekurbelt. Nach dem kontinuierlichen Schuldenabbau in den vergangenen Jahren ist jetzt im Jahr 2019 bei den Großen Kreisstädten eine Ausweitung der Verschuldung um durchschnittlich +23,2 % (2018: +18,7 %) vorgesehen. Entgegen der generellen Entwicklung haben jedoch neun Städte 2019 einen Schuldenabbau geplant (Eislingen/Fils, Esslingen, Fellbach, Giengen an der Brenz, Kirchheim u.T., Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd, Vaihingen/Enz, Weinstadt). Über einen schuldenfreien Kernhaushalt verfügen zum Jahresbeginn 2019 die sieben Großen Kreisstädte Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Filderstadt, Kornwestheim, Neckarsulm, Sindelfingen und Winnenden. Eine blütenweiße Schuldenweste, komplett ohne Kredite im Kernhaushalt, weist aktuell auch der Stadtkreis Stuttgart auf. Bei den 11 Landkreisen ergibt sich – insgesamt betrachtet – ein Anstieg der Verschuldung um +9,8 %. Während der Schuldenstand im Jahr 2019 bei sechs Landkreisen ansteigen wird, werden vier Landkreise (Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Schwäbisch Hall) die Verschuldung abbauen. 

  • Abteilung 4
    09.01.2019
    Baumfällarbeiten entlang der L 1025 zwischen Berlichingen und Jagsthausen (Hohenlohekreis) sind abgesagt
    Neuer Termin voraussichtlich ab Dienstag, 15. Januar 2019

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig. Witterungsbedingt können die Arbeiten nicht wie geplant beginnen. Die Vollsperrung tritt somit heute nicht in Kraft und wird voraussichtlich erst ab Dienstag, 15. Januar 2019 eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter wwww.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    09.01.2019
    Vollsperrung der L 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen von Montag, 14. Januar bis Samstag, 24. August 2019

    ​Die Bauarbeiten zur Verlegung der Landesstraße 1250 schreiten planmäßig voran. Mit Beginn des Kalenderjahres 2019 hat die Hauptbauphase 2 der Baumaßnahme „L 1250 Verlegung bei Wendlingen“ begonnen. In dieser Bauphase werden die Ingenieurbauwerke östlich der Bahntrasse Nürtingen-Wendlingen hergestellt. Dazu gehören der Neubau von bis zu 11 Meter hohen und 200 Meter langen Stützwänden, sowie die Fertigstellung der Brücke über das Gleis. Hierzu werden in den kommenden Monaten rund 15.000 m³ Erd- und Felsmaterial ausgehoben und abtransportiert sowie ca. 400 Tonnen Betonstahl und 3.500 m³ Beton für die Herstellung der neuen Bauwerke benötigt.

    Aufgrund der beengten Platzverhältnisse muss die bestehende Landesstraße 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen für den Neubau dieser Bauwerke von Montag, 14. Januar  bis Samstag, 24. August 2019 für 32 Wochen voll gesperrt werden. Für den Zeitraum der Vollsperrung ist eine regionale Umleitungsstrecke eingerichtet. Diese verläuft von Oberboihingen nach Nürtingen-Zizishausen und im weiteren Verlauf über die K 1219 zurück nach Wendlingen. Der überregionale Verkehr wird bereits frühzeitig angehalten die B 313 zu benutzen.

    Für die durch die Vollsperrung der Landesstraße 1250 betroffenen Buslinien 184 und 196 gibt es angepasste Fahrpläne.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Umleitungsübersicht (pdf, 737 KB)

  • Abteilung 4
    08.01.2019
    L 1025 Baumfällarbeiten entlang des Steilhanges zwischen Berlichingen und Jagsthausen (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung der Landesstraße ab Mittwoch, 9. Januar bis voraussichtlich Dienstag, 15. Januar 2019

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zuge der L 1025 zwischen der Ortsdurchfahrt Berlichingen und der Kreisgrenze Heilbronn in Fahrtrichtung Jagsthausen Baumfällarbeiten durch. Die Entnahme der Bäume ist zur Stabilisierung der Böschung im Bereich der ehemaligen Hangrutschung notwendig und kann witterungsbedingt nun kurzfristig umgesetzt werden.
    Ab Mittwoch, 9. Januar 2019, 18:00 Uhr wird die Vollsperrung aktiviert. Aus Sicherheitsgründen ist der benannte Streckenabschnitt dann für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Dazu zählt auch der Geh- und Radweg entlang der Jagst. Die Umleitungsstrecke verläuft in beiden Fahrtrichtungen zwischen Berlichingen und Jagsthausen über die K 2321, K 2018, K 2328 und L 1050 und wir vor Ort ausgeschildet sein. 

    Voraussichtlich ab Dienstagabend, 15. Januar 2019 wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    07.01.2019
    Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart plant durch lokale Maßnahmen Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Jagst zwischen Ellwangen und Schönau
    Beginn voraussichtlich Mitte Januar 2019

    ​In dem rund drei Kilometer langen Flussabschnitt zwischen Ellwangen -Kettenschmiede und Schönau plant der Landesbetrieb Gewässer, die Gewässerstruktur der Jagst durch verschiedene lokale Maßnahmen zu verbessern. Hierzu zählen das Einbringen von Störsteinen, der Einbau von Kiesinseln und Kiesbänken, der Einbau von Niedrigwasserbuhnen und von Raubäumen.

    Alle Maßnahmen zielen darauf ab, das Flussbett wieder lebhafter zu gestalten. Durch die unterschiedlichen Strukturen werden flache und tiefe Bereiche, Bereiche mit großer und mit fast keiner Strömung und eine kiesige Gewässersohle entstehen. Dies sind wichtige Standortbedingungen für Fische und andere Flussbewohner. Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart hat im Rahmen des „Aktionsprogramms Jagst“ zur Wiederbelebung und Wiederherstellung der Artenvielfalt bereits schon viele ähnliche Strukturen in der Jagst erfolgreich hergestellt.

    Bei einer gemeinsamen Jagstbegehung zusammen mit dem Landratsamt Ostalbkreis, der Fischerei, dem Naturschutz und dem Artenschutz wurden diese Strukturmaßnahmen vorgeschlagen und erörtert. Das Ergebnis der Begehung fand bei allen Interessensvertretern große Zustimmung.

    Die Bauausführung ist von Mitte Januar 2019 bis Ende Februar 2019 vorgesehen, sofern die Wasserstände der Jagst es zulassen.

  • Abteilung 1
    04.01.2019
    Sternsinger besuchten zum zweiten Mal die LEA Ellwangen
     Sternsinger besuchten am 3. Januar 2019 zum zweiten Mal die LEA Ellwangen (Quelle: RPS)

    Gestern (3. Januar 2019) war es wieder soweit: Kinder mit ihren Eltern, Jugendliche und Beschäftigte der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen warteten gespannt auf die Sternsinger. Bis zum Dreikönigstag ziehen die Heiligen drei Könige begleitet von Sternträgern durch die Kommunen, um Spenden für Bildungsprojekte in aller Welt zu sammeln. „Wir wiederholen damit einen Besuch der Ellwanger Sternsinger aus dem Vorjahr und hoffen, dass dies eine Tradition wird“, erklärte der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß. 

    Acht junge Erwachsene betretend an diesem kalten Donnerstagnachmittag singend den gut gefüllten Raum. Das Weihrauchfass ist ebenso dabei wie der goldene Stern, welcher den 3 Königen aus der Bibel den Weg zur Krippe gewiesen hatte. „Freue Dich, Welt“, „Jubilate“ oder auch der Klassiker „Mögen Deine Wege“ erklingen 4-stimmig vor den staunenden Gesichtern. Ist es doch guter Brauch, dass soziale Einrichtungen in der Stadt regelmäßig von den Sternsingern besucht werden. Auch für Amelie Matzik, die bei der Caritas Ostwürttemberg beschäftigte Leiterin der Kinderbetreuung, ist dieser Besuch eine ganz wichtige Ergänzung der pädagogischen Arbeit. „Unsere Kinder bekommen nicht nur diese wunderbaren Lieder vorgetragen, sondern erfahren die Solidarität der deutschen Bürger ganz praktisch“, so Matzik. Sie hatte mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Besuch vorbereitet und den Sängerinnen und Sängern Gebäck und warme Getränke serviert. 

    Der Auftritt in der LEA Ellwangen stand am Anfang einer kleinen Tournee, welche an diesem Tag noch in zahlreiche Häuser führen und sicher bis weit nach 21 Uhr andauern würde, wie die Sternsinger gut gelaunt mitteilten. Einige von ihnen sind bereits seit der Aussendung am Neujahrstag unterwegs und haben extra für diesen Dienst Urlaub genommen. 



  • Abteilung 9
    04.01.2019
    Fortbildungen für den Rettungsdienst und Krankentransport beim Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart
    Regierungspräsident Reimer: „Der Infektionsschutz ist für diese Berufsgruppe elementar und unterliegt spezifischen Anforderungen. Ich freue mich, dass diese Kurse 2018 in das umfangreiche Fortbildungsangebot aufgenommen wurden.“
     Teilnehmer*innen der Fortbildung im September 2018 (Quelle: RPS)

    Zusätzlich zu seinem regelmäßigen Fortbildungsangebot hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart erstmals im Jahr 2018 zweitägige Fortbildungen zum „Infektionsschutz im Rettungsdienst und Krankentransport“ angeboten. „Der Infektionsschutz ist für diese Berufsgruppe elementar und unterliegt spezifischen Anforderungen. Ich freue mich, dass diese Kurse 2018 in das umfangreiche Fortbildungsangebot aufgenommen wurden“, betonte Regierungspräsident Reimer.

    Den Schutz vor Infektionen im Rettungsdienst thematisiert das Landesgesundheitsamt seit jeher in seiner dreiwöchigen Desinfektoren-Ausbildung, welche mit einer staatlichen Abschlussprüfung endet. An dieser nehmen verschiedene Berufsgruppen teil, z. B. aus Gesundheitsämtern, aus der Gebäudereinigung und aus dem Rettungsdienst. Dieser Kurs vermittelt umfassende Hygienemaßnahmen, welche bei der Reinigung und Desinfektion beispielsweise von Flächen und Textilien zu berücksichtigen sind - so auch beim Reinigen und Desinfizieren einer Liege und eines Rettungswagens. Die jeweils 40 Plätze pro Kurs waren sehr gefragt. Die lange Warteliste bestätigte den Bedarf, so dass dieses Angebot auch künftig fortgeführt wird. Der neue Kurs ergänzt das bisherige Angebot und hilft, das wichtige Thema zu vertiefen. 

    Die Basis für den Infektionsschutz ist der richtige Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Daher steht das korrekte Anziehen und Ausziehen der Schutzhandschuhe, Schutzanzüge und Schutzbrille im Focus des neuen Angebots. Die Umkleideübungen wurden im vergangenen Kurs begeistert angenommen. Auch der anschauliche Unterricht am Rettungswagen fand großen Anklang. Das Deutsche Rote Kreuz stellte dafür jeweils einen Einsatzwagen zur Verfügung. 

    Abgerundet wird die praxisnahe Fortbildung mit umfangreichem Wissen zur Gefährdungsbeurteilung, zum Hygieneplan, zur hygienischen medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie mit der Frage: „Wie gebe ich das Wissen meinen Kolleginnen und Kollegen weiter?“ 

    Nähere Informationen zu den Kursen „Infektionsschutz im Rettungsdienst und Krankentransport“ erhalten Sie unter https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/veranstaltungen/Hygiene/Seiten/Hygiene_Rettungsdienst.aspx 



  • Abteilung 1
    03.01.2019
    Katastrophenschutzübungen im Land sind der Realität stets einen Schritt voraus
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Im Ernstfall können wir uns auf die Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten vor Ort sowie auf die administrativen Stäbe der Behörden im Hintergrund verlassen.“
     "Heißer Süden" (14. Oktober 2017) Hubschrauber entnimmt zum Löschen Wasser aus einem See (Quelle: RPS)

    Die Katastrophenschutzübungen unter der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart sind der Realität stets einen Schritt voraus. Die Übungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die vorgehaltenen Einsatzpläne im Regierungspräsidium den ständig wachsenden Herausforderungen der Gefahrenabwehr standhalten.

    „In Krisenlagen, egal ob real oder zu Übungszwecken, funktioniert das Zusammenspiel der vielen Akteure innerhalb der besonderen Organisationsstruktur unseres Verwaltungsstabes stets zügig, zielgerichtet und auf hohem Niveau. Im Ernstfall können wir uns auf die Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten vor Ort sowie auf die administrativen Stäbe der Behörden im Hintergrund verlassen“, betont Regierungspräsident Reimer. Naturkatastrophen und außergewöhnliche Schadensereignisse können das Leben oder die Gesundheit zahlreicher Menschen oder Tiere, die Umwelt, erhebliche Sachwerte oder die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung in ungewöhnlichem Maße gefährden oder schädigen. Das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Katastrophenschutzbehörde überwacht daher kontinuierlich, welche Katastrophengefahren in ihrem Bezirk drohen, stellt die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren und der Katastrophenschutzdienste sicher und überwacht Schadensereignisse, um die unverzügliche Unterstützung und Intervention durch die Katastrophenschutzbehörden zu gewährleisten. 

    Herbst 2017 - Eine langanhaltende Hitzeperiode mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius fordert die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen. Gesundheitliche Probleme von Menschen und Tieren, Wasserknappheit, Stromausfälle, Vegetationsbrände und Unfälle mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind die Folge. Rund 2.500 Einsatzkräfte aus dem ganzen Land bekämpfen die Schadenslage. Zum Glück handelt es sich bei dem hier beschriebenen Szenario nur um den „Heißen Süden 2017“, die bisher größte Katastrophenschutzübung des Landes. Großflächige Waldbrände bringen die Einsatzkräfte aufgrund der extremen Witterungen schnell an die eigenen Leistungsgrenzen und machen eher ungewöhnliche Hilfe erforderlich. In solchen Ausnahmesituationen können die Katastrophenschutzbehörden im Rahmen der Amtshilfe und zivil-militärischen Zusammenarbeit auch auf Ressourcen der Polizei sowie der Bundeswehr zurückreifen und Unterstützung bei der Brandbekämpfung aus der Luft anfordern. In Baden-Württemberg wurde diese Form der Waldbrandbekämpfung erstmals wieder beim „Heißen Süden“ angewandt. Und das ohne zu ahnen, was der Sommer im Folgejahr bringen sollte. 

    Sommer 2018 - Plötzlich sind die Feuerwehren bundesweit tatsächlich gefordert. Der Sommer ist außergewöhnlich warm, trocken und sonnig. Die gemessenen Rekordtemperaturen sind vielerorts mitursächlich für zahlreiche Waldbrände in ganz Deutschland. Wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen, wird unbürokratisch auf Unterstützung zurückgegriffen. Am Boden erhalten die Feuerwehren Unterstützung durch Wasserwerfer der Polizei und Räumpanzer der Bundeswehr, auch Hubschrauber der Luftwaffe sind an vielen Schadenstellen eine wichtige Maßnahme zur Brandbekämpfung. Die Bundeswehr verfügt hierzu über Löschwasserbehälter, welche an Militär- oder Polizeihubschrauber angehängt werden können und mit welchen auch aus kleineren Gewässern bis zu 5000 Liter Wasser entnommen werden kann, um Brände aus der Luft zu bekämpfen und die Ausbreitung von schwer kontrollierbaren Waldbränden einzudämmen. Allein bis August ist die Bundeswehr nach eigenen Angaben bundesweit bei 11 Waldbrandlagen mit über 150 geflogenen Löscheinsätzen beteiligt und hat dabei eine Löschwassermenge von etwa 800.000 Litern abgelassen. 

    Herbst 2018 - Der Verwaltungsstab am Regierungspräsidium in Stuttgart plant und übt im Rahmen der bundesweiten Katastrophenschutz- und Krisenmanagementübung LÜKEX18 die notwendigen Schritte bei einer über die Verwaltungsgrenzen hinausreichenden Brennstoffmangellage in Süddeutschland. Aufgrund der fiktiven, langanhaltend extremen Wetterbedingungen mit Temperaturen bis zu -25 °C sinken die Füllstände der Gasspeicher. Industriekunden sind von der Reduzierung und Abschaltung der Gaszufuhr betroffen, vereinzelt auch Kraftwerke, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Lebensmittelindustrie. Infolgedessen ist in der Übungslage auch die Bevölkerung an vielen Schnittstellen betroffen. Der Verwaltungsstab führt eine Lageübersicht für den Bezirk, versorgt die Bevölkerung mit wichtigen Informationen, stellt die Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicher und koordiniert den bezirksweiten Einsatz der Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes an zahlreichen durch die Mangellage verursachten Brennpunkten im Bezirk. 

    Regierungspräsident Wolfang Reimer betont die Wichtigkeit eines zuständigkeitsübergreifende Vorgehens: „Katastrophen machen keinen Halt an Grenzen und Zuständigkeiten. Sie kommen schnell, überraschend und oft mit verheerenden Ausmaßen. Das kooperative Agieren der Katastrophenschutzdienste und -behörden in solchen Schadenslagen trägt einem sicheren und lebenswerten Leben hier in unserem Lande bei.“ 

    Ebenfalls Herbst 2018 - Im Oktober und November dann der Ernstfall: Die langanhaltende Trockenheit verursacht auch in Teilen Baden-Württembergs sinkende Grundwasserspiegel, Wasserknappheit im Schwarzwald sind die Folge. Durch den niedrigen Pegel auf dem Rhein - die Wasserstandsmarken am Rhein fallen im Oktober unter die Tiefpunkte der letzten 35 Jahre - kommt es zeitweise auch zu Lieferengpässen bei Mineralölprodukten und Kohle, denn die Schifffahrt kann nur noch einen kleinen Teil der vorhandenen Ladekapazität bedienen. Alternative Lieferwege sind kostenintensiv, das macht sich auch am Kraftstoffpreis bemerkbar. Kurzzeitige Lieferausfälle beim ÖPNV im Regierungsbezirk Stuttgart rufen die zuständigen Katastrophenschutzbehörden auf den Plan. Zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit des Bevölkerungsschutzes beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem Lagezentrum am Innenministerium die Entwicklungen verstärkt zu beobachten. Da Ende Oktober mit einer Entspannung nicht zu rechnen ist geben die Behörden u.a. 70.000 Tonnen Benzin und 150.000 Tonnen Diesel aus der Reserve des Bundes frei und stellen diese dem Markt zur Verfügung, um eine Grundstabilität der Kraftstoffversorgung sicherzustellen. Eine Entspannung der Gesamtlage zeichnet sich erst mit einsetzenden Regenfällen im Dezember ab. Auch die Behördenleitung des Regierungspräsidiums Stuttgart ist sich sicher: „Die bei unseren Übungen stets aktualisierten und optimierten Arbeitsabläufe decken sich mit der Realität im Regierungsbezirk und halten dieser stets stand. Die Lage im Herbst hat uns erneut gezeigt, dass das Zusammenspiel der operativen Kräfte vor Ort sowie der administrativen Landes- und Bundesbehörden entscheidend ist.“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Die Gefährdungslage befindet sich auch in Baden-Württemberg im Wandel. Die Einheiten des Katastrophenschutzes sehen sich zunehmend anderen Gefahrenlagen gegenüber als noch vor einigen Jahren. Klimawandel und gesellschaftliche Umbrüche fordern ein Umdenken. Daher werden auch 2019 wieder Katastrophenschutzübungen stattfinden, welche die Einsatzfähigkeit und Planungen der Katastrophenschutzdienste und -behörden auf den Prüfstand stellen. Denn nur durch regelmäßige Überprüfung, Erprobung und fortlaufende Anpassung bleibt der etablierte Standard auch zukunftsfähig.


    Mitarbeiter*innen des RPS während der LÜKEX 2018 (Quelle: RPS)

  • Abteilung 3
    02.01.2019
    „Grüne Berufe“ voll im Trend: Bildungswege in der Agrarwirtschaft
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Große Vielfalt und gute berufliche Perspektiven in den interessanten, aber auch anspruchsvollen Grünen Berufen“

    ​Was sind eigentlich „Grüne Berufe“ und was hat das Regierungspräsidium damit zu tun?  Immerhin 1300 der insgesamt 4000 Menschen in Baden Württemberg, die derzeit einen dieser Berufe erlernen, werden vom Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Stelle betreut.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in insgesamt 14 Berufen junge Menschen auf ihrem Weg in einen interessanten, aber auch anspruchsvollen Beruf  begleiten dürfen“, freut sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Zu den 14 „Grünen Berufen“ zählen: Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Milchtechnologe/-technologin, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Pflanzentechnologe/ -technologin, Revierjäger/in, Tierwirt/in, Winzer/in. „Allein diese Aufzählung zeigt schon, dass die Vielfalt bei den Grünen Berufen sehr groß ist und dass interessierte Jugendliche hier den für sie passenden Ausbildungsberuf finden können“, ist sich Reimer sicher.

    Was macht diese Berufe so interessant? Es ist eine Mischung aus Wissen über Pflanzen, Tieren und Technik, Naturverbundenheit sowie praktischer Tätigkeit. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Berufe verantwortungsvolle und zuverlässige Menschen brauchen, um die Herausforderungen zu meistern“, betont der Regierungspräsident. „Das durchgängige Bildungssystem der „Grünen Berufe“ – von der Basisausbildung bis zum Studium an der Hochschule oder Universität – bieten eine vielseitige berufliche Perspektive “ so Regierungspräsident Reimer abschließend.

    Weitere Informationen

    Die Ausbildung in den „Grünen Berufen“ beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Praktische Inhalte, die nicht durch den Ausbildungsbetrieb vermittelt werden können, werden in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt.

    Zahlenmäßige Schwerpunkte in der beruflichen Bildung, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart verantwortlich ist, sind die Ausbildungsberufe „Gärtner/in und „Landwirt/in“. Nahezu 2000 junge Menschen werden momentan in den baden-württembergischen Gartenbaubetrieben und rund 900 in landwirtschaftlichen Betrieben ausgebildet. Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen aus Familien ohne einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb für eine Ausbildung zum Landwirt. Spätere Tätigkeitsfelder für die jungen Menschen sind z.B. landtechnische Unternehmen, Betriebshelfer, Betriebe der Pflanzen- oder Tierzucht.

    Der Weg über eine duale Ausbildung in den Agrarbereich ist gerade auch bei ausländischen Auszubildenden beliebt - vor allem beim Ausbildungsberuf Gärtner/in. Laut einer Mitteilung des statistischen Landesamts Baden-Württemberg vom 21. August 2017 hat sich die Zahl der ausländischen Auszubildenden an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2016 insgesamt in allen Ausbildungsberufen um 8,8 % erhöht.

    Neu in der Reihe der „Grünen Berufe“ ist die Ausbildung zum Pflanzentechnologen - ein attraktiver Ausbildungsberuf, den es erst seit August 2013 gibt. In diesem Beruf arbeiten die Menschen zielgerichtet auf Versuchsfeldern und im Gewächshaus. Im Labor werden Pflanzen auf chemische Inhaltsstoffe oder bestimmte Erbanlagen untersucht. Die Ausbildung erfolgt in staatlich anerkannten Ausbildungsstätten, wie z.B. staatliche Institute und Ämter, aber auch in privaten Firmen. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die Auszubildenden den Blockunterricht in der Berufsfachklasse für Pflanzentechnologen in Einbeck, Niedersachsen. Tätigkeitsfelder nach der Ausbildung können Pflanzenzuchtunternehmen, Labore oder Versuchs- und Forschungsanstalten sein. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann ab 2018 eine Fort- und Weiterbildung zum Pflanzentechnologiemeister/in, Labormeister/in oder zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität erfolgen.

    Der Agrarbereich bietet auch für Menschen mit Handicap eine gute Chance, Fuß im Arbeitsleben zu fassen und ermöglicht dazu berufliche Perspektiven durch die Ausbildung zum/zur Fachwerker/innen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Im Regierungsbezirk Stuttgart werden derzeit über 125 Fachwerker im Gartenbau und in der Landwirtschaft ausgebildet. Junge Schulabgänger/innen aus Förderschulen können entsprechend ihrer Fähigkeiten eine stark praktisch geprägte Berufsausbildung in besonders geeigneten Bildungseinrichtungen durchlaufen. Ausbildung und Beschäftigung dieser Menschen ist für beide Seiten – Unternehmen und Auszubildenden – eine „win-win“-Situation. Einerseits verfügen Menschen mit Handicap über spezielle Fähigkeiten, welche für das Unternehmen einen Mehrwert darstellen können. Andererseits ist für diese Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben sowohl eine wichtige Voraussetzung für ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft als auch ein Beleg für Vollwertigkeit und Leistungsfähigkeit.

    Nach einer qualifizierten Berufsausbildung in einem Agrarberuf bieten sich vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten durch Fachschulen, Meisterfortbildung oder ein Studium. Rund ein Drittel der Auszubildenden nimmt nach der Abschlussprüfung diese Gelegenheit wahr. Wie die Berufsausbildung liegt auch die Fort- und Weiterbildung der „Grünen Berufe“ im Zuständigkeitsbereich der Regierungspräsidien.

    Die Fachschule ist eine wesentliche Säule der beruflichen Fortbildung. Die 1-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Obstbau und Obstveredlung, Weinbau und Oenologie, Garten- und Landschaftsbau bilden die künftigen Unternehmerinnen und Unternehmer entsprechend neuester Erkenntnisse  aus. Sie vermitteln vertiefte berufliche Fachqualifikationen, fördern auch die persönliche Entwicklung der Studierenden und bereiten auf eine verantwortliche Berufstätigkeit und die Meisterprüfung vor.

    2018 haben im Regierungsbezirk Stuttgart 19 Landwirtschaftsmeister/innen, 27 Obstbaumeister/innen und 66 Gärtnermeister/innen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen können.

    Die 2-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Gartenbau, Weinbau und Oenologie, auch Technikerschule genannt, führen zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker/in in der entsprechenden Fachrichtung. Die 2-jährige Fachschule im Fachbereich Hauswirtschaft führt zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in“. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Fachschulen werden zugleich die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt.

    Berufe im Agrarbereich (pdf, 73 KB)
    Qualifizierung in den Berufen der Landwirtschaft (pdf, 29 KB)

  • Abteilung 5
    28.12.2018
    Naturschutzgebiet Heldenberg (Landkreis Göppingen) feiert 25-jähriges Jubiläum - Auch ein Besuch im Winter lohnt sich, denn mit Landschaftspflege werden wertvolle Lebensräume wie Hutewälder und Wacholderheiden wiederhergestellt!
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Hervorragendes Beispiel, wie mit der Unterschutzstellung die Landschaftspflege angekurbelt werden kann“
     Wiederhergestellter Hutewald im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Georg Krause/Stadt Donzdorf)

    ​Vor 25 Jahren hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Heldenberg bei Donzdorf (Landkreis Göppingen) zum Naturschutzgebiet erklärt. Damals waren die meisten Wacholderheiden stark verbuscht, weil über Jahrzehnte kein Schaf mehr dort weidete. Seitdem hat sich viel getan.

    „Heute ist der Heldenberg ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mit der Unterschutzstellung die Landschaftspflege angekurbelt werden kann. Gemeinsam mit dem Forst und der Stadt Donzdorf konnten wir Maßnahmen zur Wiederherstellung lichter Wälder und von Wacholderheiden auf den Weg bringen“, freut sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Das landschaftlich reizvolle Gebiet beherberge viele seltene Pflanzen und Tiere. „Ihre Lebensräume würden ohne regelmäßiges Mähen, Beweiden und Zurückdrängen von Gehölzen unwiederbringlich verlorengehen. Neben den Wacholderheiden seien insbesondere die sogenannten Hutewälder bemerkenswert“, so Reimer.

    Hutewälder und Wacholderheiden sind wertvolle und für die Schwäbische Alb typische Lebensräume mit einer erstaunlichen biologischen Vielfalt. Sie entstanden durch jahrhundertelanges Wirken und Wirtschaften der Menschen. Der Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung gegen Ende des 19. Jahrhunderts und die zunehmende Stallhaltung hatten zur Folge, dass Wacholderheiden und Hutewälder verbuschten oder in reine Wirtschaftswälder mit dem vorrangigen Ziel der Holzerzeugung überführt wurden. Immer seltener findet sich eine Schäferei, die bereit ist, die meist steilen und mageren Lagen zu beweiden. Nur mit entsprechender Unterstützung und Förderung durch Naturschutzverwaltung und Kommune ist so eine Bewirtschaftung auskömmlich. Wo das Schafmaul ausfällt, muss die Landschaftspflege, müssen Motorsäge und Motorsense einspringen.

    Wie das erfolgreich funktionieren kann, zeigt sich im Naturschutzgebiet Heldenberg.
    In den letzten Jahren nahm die Naturschutzverwaltung die stark zugewachsenen Flächen im Norden des Naturschutzgebiets rund um den Bloßenberg und das Tanzbödele ins Visier. Gefördert mit Landesmitteln entstand ab 2010 am Hang der Großen Lehr südlich des Tanzbödeles ein Hutewald. Die mit Kiefern zugewachsene Fläche wurde aufgelichtet und wird seit 2011 durch einen örtlichen Schäfereibetrieb beweidet. Ergänzend führt die Stadt Donzdorf eine Weidenachpflege durch, bei der aufkommende Sträucher zurückgedrängt werden. Danke der Beweidung wird es licht am Waldboden. Der eng verzahnte Wechsel besonnter und beschatteter Bereiche bietet Lebensraum für eine Vielzahl häufig auch stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Offenland und Wald durchdringen sich hier. Sie sind deshalb auch zentrale Bestandteile eines funktionierenden Biotopverbunds. Das macht die Hutewälder so wertvoll. Gerade auch im Winter kann man die Strukturvielfalt eines Hutewalds gut studieren. Überhaupt lohnt sich dank der Wanderwege und des imposanten Ausblicks ein winterlicher Besuch im Naturschutzgebiet alle mal.

    Der Heldenberg ist auch Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets (FFH-Gebiet) „Albtrauf Donzdorf-Heubach“. Für dieses Gebiet hat das Regierungspräsidium einen Mangementplan erstellen lassen und auch schon erste Maßnahmen, die dort festgelegt oder empfohlen werden, umgesetzt. Wie beispielsweise am Bloßenberg,  wo Forstarbeiter letzten Winter erste Hiebmaßnahmen für einen weiteren Hutewald durchführten. Dank fachlicher Begleitung durch das Regierungspräsidium, die Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbandes Göppingen, der Forstverwaltung und der Stadt Donzdorf werden auch hier hoffentlich bald wieder Schafe und Ziegen weiden. Aber der Aufwand lohnt sicht.

    Häufig stoßen die für diese Entwicklung notwendigen Baumfällungen in einem Naturschutzgebiet bei der Bevölkerung auf Unverständnis. Das Regierungspräsidium erläutert, dass Heiden und Hutewälder durch menschliche Nutzung entstanden sind. Viele Pflanzen- und Tierarten, die auf Licht und Wärme angewiesen sind, haben hier ihren Lebensraum. Sie würden ohne diese Auslichtungsmaßnahmen verdrängt und schlimmstenfalls aussterben. Aus dem Schutzzweck der Naturschutzgebiete, die Vielfalt an Lebensräumen zu erhalten, und aus dem Managementplan für das FFH-Gebiet ergebe sich die Pflicht zur Landschaftspflege. Dazu gehöre es auch Gehölze auszulichten und zu roden.

    Das kommt auch einer seltenen Käferart zugute, die hier am Heldenberg an verschiedenen Stellen vorkommt: dem Deutschen Sandlaufkäfer. In den Roten Listen gilt er bundes- und landesweit als „vom Aussterben bedroht“. Die Sandlaufkäfer leben auf Heiden entlang naturbelassener, häufig begangener Wege. Sie benötigen sonnige Böden mit vegetationsarmen Stellen, um ihre Eier in kleine Erdlöcher abzulegen, in denen sich die Larven entwickeln. Bei der Landschaftspflege wird deswegen darauf geachtet, dass die vom Sandlaufkäfer besiedelten Wege und Wegränder offen und besonnt bleiben. Der Gehölzaufwuchs wird alle paar Jahre zurückgenommen oder auch einmal gründlich reduziert. Auch eine Beweidung mit Schafen und Ziegen ist für den Sandlaufkäfer nützlich, da durch die Hufe die Wegböschung oft „angerissen“ wird und neue offene Bodenstellen entstehen.

    Das Regierungspräsidium möchte mit den Landschaftspflegemaßnahmen das Naturschutzgebiet Heldenberg aufwerten und so die beeindruckend große Artenvielfalt fördern: 329 verschiedene Pflanzenarten konnten bereits nachgewiesen werden, darunter 63 Arten der Roten Liste. Über ein Dutzend Orchideenarten sind hier heimisch, darunter Pyramiden-Hundswurz, Blasses Knabenkraut und Spinnen-Ragwurz. Der Bestand von mehreren hundert Exemplaren der Echten Sumpfwurz dürfte einer der größten der Schwäbischen Alb sein. Bemerkenswert ist auch der Kreuzenzian. Er dient der Raupe des in Baden-Württemberg stark gefährdeten Kreuzenzian-Ameisen-Bläulings als Futterpflanze. Die Raupen verbringen zehn Monate im Nest einer Ameisenart, wo sie von den Ameisen-Arbeiterinnen wie die eigene Brut gepflegt und gefüttert werden. Weitere seltene Schmetterlinge am Heldenberg sind Argus-Bläuling und Esparsetten-Widderchen. Auch landesweit seltene Heuschreckenarten sind im Naturschutzgebiet heimisch: 18 Arten wurden festgestellt, darunter Warzenbeißer und Feldgrille, die beide auf kurzrasige, sonnige Heideflächen und extensiv genutzte Mähwiesen angewiesen sind.


    Abb. 2: Wiederhergestellter Hutewald im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Georg Krause/Stadt Donzdorf)


    Abb. 3: Aufgelichtete Wacholderheide entlang eines Weges im Naturschutzgebiet Heldenberg (Quelle: Ingo Depner/RP Stuttgart)

    Hintergrundwissen Hutewald und FFH-Gebiet


    Hutewald, auch Hutwald, Weidewald oder Waldweide genannt, leitet sich ab von „Hut“ = Bewachung, Obhut, Behütung. Hutewald bedeutet, dass hier früher Vieh im Wald weidete und gehütet wurde. In der Regel sind Hutewälder alter Gemeinbesitz. Heute werden Hutewälder im Zuge von Landschaftspflegemaßnahmen – vor allem in Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten – wiederhergestellt, indem Wälder aufgelichtet und beweidet werden.
    Natura 2000 ist ein europäisches Schutzgebietsnetz, mit dem europaweit bedeutsame natürliche Lebensräume sowie wild lebende Tiere und Pflanzen geschützt werden. Es besteht aus FFH-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat) und Vogelschutzgebieten. Grundlage für Natura 2000 sind die EG-Vogelschutzrichtlinie aus dem Jahr 1979 und die FFH-Richtlinie aus dem Jahr 1992. Die Erhaltung und Sicherung der Natura 2000-Gebiete erfolgt mithilfe von Managementplänen, die an den Regierungspräsidien erarbeitet werden. Der Managementplan für das FFH-Gebiet „Albtrauf Donzdorf-Heubach“ liegt seit 2014 vor.


    Hinweise für Besucher
    Der Heldenberg kann von Winzingen oder Nenningen aus erwandert werden (Parkplätze am Wasserbehälter in Winzingen und unterhalb des Gasthofs Heldenberg in Nenningen). Von Süßen (Bahnstation) fahren Regionalbusse in die genannten Orte. Eine dreistündige Rundtour führt von Winzingen auf dem Sträßchen am Wasserbehälter vorbei ins Naturschutzgebiet. Nach dem Anstieg durch den Wald wird die Kuppe des Heldenbergs sichtbar. Am Waldrand (Aussicht) folgt man dem Feldweg geradeaus nach Norden und kommt so zu den Hutewäldern am Bloßenberg. Am „Tanzbödele“, einer Heide, rechts ins Christental abbiegen (geradeaus geht es zur Reiterleskapelle und auf das „Kalte Feld“). Am Hangquellmoor vorbei kommt man zum Gasthof Heldenberg und schließt die Runde über einen Sattel, der zur Sommerhaldenheide führt. Auf aussichtsreichem Pfad gelangt man zurück zum Aufstiegsweg. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es zum Schutz der Pflanzen- und Tierwelt verboten ist, Wege und Pfade zu verlassen, Hunde frei laufen zu lassen und Feuer zu machen.

    In einem Faltblatt zum Naturschutzgebiet finden sich weitere interessante Informationen und eine Karte. Das Faltblatt ist kostenlos über den Bestellshop der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zu beziehen und als Download verfügbar (www.lubw.baden-wuerttemberg.de>)
  • Abteilung 1
    27.12.2018
    Neufassung des Geldwäschegesetzes in 2017
    Regierungspräsidium Stuttgart zieht Bilanz seiner Aufsichtstätigkeit
    Seit Juni 2017 gilt eine Neufassung des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz). Zu den Pflichten nach dem neu gefassten Geldwäschegesetz gehört unter anderem die Installation eines umfassenden Risikomanagements, welches z.B. die Erstellung einer unternehmensspezifischen Risikoanalyse beinhaltet. Zudem wurde für Güterhändler die Höhe von Barzahlungen, bei denen sie allgemeine Kundensorgfaltspflichten einzuhalten haben, von 15.000 € auf 10.000 € herabgesetzt. Neu ist auch, dass die Kundensorgfaltspflichten bei Güterhändler nun erstmals auch bei Barauszahlungen von 10.000 € oder mehr ausgelöst werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Jahr 2018 rund 80 Prüfungen im Rahmen der Geldwäscheaufsicht im Regierungsbezirk Stuttgart durchgeführt. Die Prüfungen erfolgten sowohl schriftlich als auch Vorort bei den Verpflichteten. Der Fokus der Prüfungen lag in diesem Jahr im Bereich des KfZ- Handels sowie im Juwelier- und Edelmetallhandel. Das Regierungspräsidium sieht insbesondere bei anonymen Bargeschäften im Edelmetallhandel ein hohes Gefährdungspotential, da bei diesen Verkäufen leicht inkriminierte Gelder miteingeschleust werden können. Dazu gehören sogenannte Tafelgeschäfte mit Waren wie Schmuck, Uhren oder Münzen. Daneben prüfte das Regierungspräsidium u.a. Immobilienmakler und Händler von hochwertigen Musikinstrumenten.

    Festgestellt werden musste, dass vielen Verpflichteten die Pflicht zur Etablierung eines Risikomanagements nicht bewusst war. Insbesondere wurde oftmals gar keine Risikoanalyse erstellt. Das Regierungspräsidium weist jedoch darauf hin, dass die Risikoanalyse ein zentraler Baustein ist, der Unternehmen hilft, Geldwäschegefahren in ihren Unternehmen zu identifizieren. Ebenso war nicht allen Händlern bewusst, dass Sie auch bei von Ihnen getätigten Barauszahlungen von 10.000 € oder mehr, wie z.B. bei Ankäufen von Schmuck oder Kraftfahrzeugen, die allgemeinen Kundensorgfaltspflichten beachten und somit eine Identifizierung des jeweiligen Kunden vornehmen müssen.

    Im Bereich der Immobilienmakler müssen unabhängig von der Art der vorgesehenen Bezahlung der Immobilie Verkäufer und Käufer identifiziert werden. Die Identifizierung des Auftraggebers (in der Regel des Verkäufers) muss vor Abschluss des Maklervertrages erfolgen. Spätestens wenn der Kaufinteressent ein verbindliches Interesse an der Durchführung des Immobilienkaufes äußert, muss dieser vom Makler identifiziert werden. Leider waren nicht alle geprüften Immobilienmakler umfassend über Ihre Pflichten ausreichend informiert.

    Experten schätzen, dass jährlich ungefähr 100 Milliarden Euro in Deutschland aus dem kriminellen Milieu in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Umso wichtiger ist es, dass die davon betroffenen Unternehmen das Geldwäschegesetz kennen und sich zu schützen wissen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Unkenntnis nicht vor Strafe schützt! Wer gegen seine Pflichten nach dem neuen Geldwäschegesetz verstößt, kann mit Geldbußen von bis zu fünf Millionen Euro zur Rechenschaft gezogen werden. Durch die neue Rechtslage wurde der Bußgeldrahmen von bisher maximal 100.000 Euro pro Verstoß auf nun fünf Millionen Euro erhöht. Alternativ kann das Bußgeld auch 10 Prozent des Gesamtumsatzes betragen, den das betroffene Unternehmen im vorausgegangenen Geschäftsjahr erzielt hat. Die Aufsichtsbehörden sind gesetzlich verpflichtet, unanfechtbare Bußgelder und sonstige bestandskräftige Maßnahmen auf deren Internetseite zu veröffentlichen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat bestandskräftige Maßnahmen in den Branchen Kfz-Handel sowie Schmuck- und Uhrenhandel anonymisiert auf seiner Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Bekanntmachung/Seiten/default.aspx veröffentlicht. Es geht dabei auch um festgesetzte Zwangsgelder gegen Unternehmen, welche sich weigern, bestimmte Unterlagen und Informationen vorzulegen.

    Weitere Informationen zum Geldwäschegesetz erhalten die betroffenen Unternehmen auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg ( https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Geldwaesche.aspx).
  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Mit Landschaftspflege Biotop- und Artenvielfalt erhalten - 40 Jahre Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Werbacher Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg sind nicht nur zur Sommerzeit eindrucksvolle Ausflugsziele“
     Blick auf die Kuppe des Apfelbergs mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet (Quelle: Luftbild Sach & Schnelzer / RP Stuttgart)

    ​Gleich zwei Naturschutzgebiete auf dem Gebiet der Gemeinde Werbach (Main-Tauber-Kreis) feierten 2018 ihren 40. Geburtstag: die Naturschutzgebiete Apfelberg und Lindenberg. Beide zeichnen sich durch extrem seltene und wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten aus.

    „Hierher pilgern Botaniker aus ganz Europa. Das wundert mich nicht. Auch mich beeindruckt die Artenvielfalt beider Gebiete immer wieder. Apfelberg und Lingenberg sind etwas ganz besonderes im Regierungsbezirk Stuttgart. Und sie sind nicht nur zur Sommerzeit eindrucksvolle Ausflugsziele“, schwärmt Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Das merkt man sogar im Winter, wenn sich am Lindenberg die vertrockneten Reste des Echten Federgrases wie der Steppe im Wind wiegen oder sich in den besonnten windgeschützten Buchten des Apfelberger Waldrands noch der spätsommerliche Duft des angrenzenden Trockenrasens erahnen lässt.

    Talflanken und Berge der Gemeinde Werbacher stellen die westlichen Ausläufer des mainfränkischen Trockengebiets dar. Dieses zeichnet sich schon immer durch überdurchschnittlich warmes und trockenes Klima aus. Landwirtschaftliche Nutzung ist auf den steilen, mageren Muschelkalkhängen kaum attraktiv. So konnte sich hier in den letzten Jahrzehnten eine eindrucksvolle Fauna und Flora entwickeln und erhalten.

    „Aber selbst unter diesen extremen Bedingungen würde sich bei Nutzungsaufgabe Wald durchsetzen, lichtliebende Arten würden verschwinden. Deshalb beauftragt das Regierungspräsidium, bestens unterstützt vom Kommunalen Landschaftspflegeverband Main-Tauber e.V., die Durchführung von umsichtiger Nutzung und Landschaftspflegemaßnahmen“, so der Regierungspräsident weiter. Die Flächen am Apfelberg werden erfolgreich mit Zeburindern, die am Lindenberg mit Schafen und Ziegen beweidet.

    Nur umsichtige Nutzung und Landschaftspflege sorgen in beiden Naturschutzgebieten dafür, dass die offenen Lebensräume der Magerrasen und Wacholderheiden nicht zuwachsen. Am Apfelberg sind seit 2011 die weidenden kleinwüchsigen, asiatischen Buckelrinder oder Zwergzebus zu sehen. Sie mögen im ersten Moment nichts ins Gebiet passen. Aber sie sind optimal für dessen Erhalt geeignet, denn sie begnügen sich auch mit weniger saftigem Gras und sind sehr robust. „Sie zu züchten lohnt nicht nur wegen der Landschaftspflege. Zebu-Fleisch schmeckt hervorragend und ist sehr beliebt“, erklärt Zebu-Züchterin Gabriele Asprion-Flad aus dem benachbarten Gamburg  Auch am Lindenberg geht Beweidung und Naturschutz Hand in Hand. Hier weiden zeitweise Schafe und Ziegen. Organisiert werden die vom Regierungspräsidium geförderten und beauftragten Maßnahmen vom Kommunalen Landschaftspflegeverband Main-Tauber e. V.


    Abb. 2: Eine Herde Zwergzebu-Rinder beweidet die Magerrasen im Naturschutzgebiet Apfelberg. (Quelle: Hans-Peter Döler)


    Abb. 3:
    Blick auf den steilen Trockenhang des Naturschutzgebiets Lindenberg (Quelle: RP Stuttgart)

  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Flora-Fauna-Habitat-Gebiete werden durch das Regierungspräsidium Stuttgart rechtlich gesichert - Verkündung der Verordnung im Gesetzblatt heute erfolgt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Volle Transparenz und umfassende Information waren im Verfahren oberstes Gebot. Die Konkretisierung der Grenzen und Erhaltungsziele erhöht zukünftig die Rechtssicherheit.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat zur Festlegung der 49 Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) eine Rechtsverordnung (FFH-Verordnung) erlassen. Die Verordnung wurde heute (27. Dezember 2018) im Gesetzblatt verkündet.

    Grundlage der FFH-Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Es ist das weltweit größte Projekt zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und hat zum Ziel, die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen in Europa und damit auch unsere einzigartige Naturheimat zu bewahren.

    Die FFH-Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 (bisher 1:25.000). Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen. Ohne den Erlass der Rechtsverordnung bestünde auch die Gefahr, dass die Europäische Union vorgesehene Fördermittel streicht oder zumindest aussetzt.

    Im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsverfahrens hatten die Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürgerinnen und Bürger während zwei Monaten die Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und Stellung zu nehmen. Alle beim Regierungspräsidium Stuttgart eingegangenen Stellungnahmen wurden vollständig in rechtlicher und fachlicher Hinsicht geprüft und beantwortet.

    Im Regierungspräsidium Stuttgart gingen insgesamt 233 Stellungnahmen mit Zustimmungen und über 800 Anregungen und Bedenken ein. Schwerpunktmäßig wurden Grenzanpassungswünsche vorgetragen. Des Weiteren wurden Fragen zur Instandhaltung von Infrastruktureinrichtungen, zur Bewirtschaftung oder auch zur allgemeinen Rechtslage gestellt. Daneben gab es auch Vorschläge zu den Erhaltungszielen oder zur Ausweisung neuer Gebiete.

    Dabei bezog sich der Gestaltungsspielraum des Regierungspräsidiums Stuttgart lediglich auf die Konkretisierung der bereits in der Vergangenheit an die EU gemeldeten Grenzen. Der Tausch von Flächen oder gar die Ausweisung ganz neuer Flächen war in diesem Verfahren nicht möglich. „Dennoch sind wir auf alle Belange ausführlich eingegangen, um eine möglichst hohe Akzeptanz für die Rechtsverordnung zu erzielen“, erläutert  Regierungspräsident Reimer.

    Die FFH-Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart führt zu keiner Verschärfung der bereits seit Jahren bestehenden Regelungen des Bundes- bzw. Landesnaturschutzgesetzes, und damit auch zu keinen zusätzlichen Verpflichtungen für Bürgerinnen und Bürger, Planungs- und Vorhabenträger sowie Kommunen. Das durch die FFH-Richtlinie vorgegebene und im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Verbot der erheblichen Beeinträchtigung der FFH-Gebiete (Verschlechterungsverbot) ist schon lange geltendes Recht. Weitergehende Gebote und Verbote wurden nicht in die Verordnung aufgenommen.

    „Mit dem Erlass der FFH-VO leisten wir einen gewichtigen Beitrag zum Aufbau des europäischen Netzes Natura 2000“, so Reimer, „insbesondere weiß nun jeder Grundstückseigentümer und Nutzer genau, wo die Grenzen der FFH-Gebiete verlaufen. Rechtsunsicherheiten wie zuvor aufgrund des groben Maßstabs gibt es jetzt keine mehr“.

  • Abteilung 5
    21.12.2018
    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart setzt Renaturierungsmaßnahme an der Rems bei Plüderhausen um
    Auf zu neuen Ufern
     Rems in Plüderhausen bei der Zinßermühle vor der Maßnahme, Foto: RPS

    Seit je her gestalten Flüsse unsere Landschaften und Lebensbedingungen. Und seit alten Zeiten gestalten wir Menschen die Gewässer, um unsere Lebensbedingungen zu verbessern. Früher galt die einfache Regel: Ohne Wasser kein Leben, ohne Gewässer keine Kultur. Gewässergestaltung ist aber nicht nur historisch Quelle und Ausdruck menschlicher Kultur. Im Zuge der Technisierung sind im vergangenen Jahrhundert weiträumige und tiefgreifende Überformungen der Landschaft und der Gewässer nötig geworden. Die Gewässer wurden begradigt, eingeengt, verbaut, eingetieft. Wichtige Zusammenhänge des Wasser- und Naturhaushalts waren damals nachrangig oder wurden nicht erkannt. 

    Auch die Rems wurde aufgrund von Gewässerkorrekturen stark verändert. Naturferne Strukturen besonders im Bereich von Gewässersohle und -ufer beeinflussten Fauna und Flora so erheblich, dass viele Arten ihren natürlichen Lebensraum verloren. Eine geringere Artenvielfalt war die Folge. Da es sich bei der Rems um ein bedeutendes Gewässer der sogenannten 1. Ordnung handelt, ist das Land Baden-Württemberg, hier vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, für die Unterhaltung des Flussbettes und der Ufer sowie für die ökologische Entwicklung zuständig. Nachdem bereits die Rems in Winterbach auf einer Länge von 1,1 km renaturiert wurde, ist ein weiterer Abschnitt in Plüderhausen fertiggestellt. Start der Baumaßnahme war am 10. September. Auf etwa 400 m Länge wurde die Rems umgestaltet und ihr zu neuen Ufern verholfen. Zuvor floss das Gewässer bisher in einem starren Korsett mit steilen Ufern.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme mit einer Bauzeit von vier Wochen betragen etwa 400.000 €.

    Eine Gewässerentwicklung tangiert immer verschiedene Bereiche. So ist im umgestalteten Abschnitt die rechte Seite als Biotop ausgewiesen. Daher blieben sowohl Böschung als auch Uferbewuchs rechtseitig der Rems erhalten. Durch Bermvorschüttungen im Bereich der steilen Böschungen wurde dennoch für einen gegliederten Abflussquerschnitt gesorgt. 

    Doch anders auf der linken Seite: hier war mehr Platz, um die steilen Ufer abzuflachen und der Rems wieder mehr Raum zu geben. Immerhin wurden etwa 4000 m3 Kies ausgebaggert und zwischengelagert, der der Rems aber wieder zugeführt werden soll. Geschiebe ist wertvoll für den Fluss und soll daher im Fluss verbleiben oder wieder eingebracht werden. Gerade Kiesflächen bieten optimale Habitatbedingungen für Kleinlebewesen und Fische. Doch Kiesbänke gibt es mittlerweile selten. Oftmals verschlammen die Gewässer aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeiten (bedingt z.B. durch Querbauwerke zur Wasserkraftnutzung) und setzen das für die Kleinlebewesen so wichtige Lückensystem im Kieskörper zu. Weitere Ursachen sind Mangel an Geschiebenachschub, fehlende Umlagerungen und eine geringe Gewässerbettdynamik. Doch das soll zumindest im umgestalteten Abschnitt anders werden: hier hat man der Rems wieder mehr Platz gegeben, um den Kies umzulagern und auch mal wieder über die Ufer zu treten. Die vorhandene Gewässerbefestigung aus Draht und Steinen wurde ausgebaut, Ufer abgeflacht und verschiedene Strukturelemente wie Inseln und Buhnen eingebaut. 

    Der Erfolg lässt sich schon nach kurzer Zeit sehen, wenn man die beiden Fotos während der Baumaßnahme und danach vergleicht. Aus einem langweilig dahinfließenden Fluss ist bereits jetzt schon wertvoller neuer Lebensraum entstanden. Nun kann die Rems selbst entscheiden, was sie daraus macht, Platz genug hat sie jetzt. 


    Bermvorschüttungen rechtsseitig, Foto: RPS


    Während der Baumaßnahme, Foto: RPS


    Kurze Zeit nach der Fertigstellung, Foto: RPS


    Rems, Foto: RPS


  • Abteilung 9
    21.12.2018
    Einsatz für gesundheitliche Chancengleichheit und Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung im Land
    Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Baden-Württemberg unterstützt gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung

    Seit Beginn des Jahres 2018 ist die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Baden-Württemberg (KGC BW) neu besetzt worden. Der seit 2007 bestehende Themenschwerpunkt „Gesund älter werden“ konnte um die zwei neuen Schwerpunkte „Gesund aufwachsen“ und „Gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung“ ergänzt werden. Die Finanzierung erfolgt anteilig aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie aus Landesmittel (siehe Infokasten).


    Der Fokus der Arbeit der KGC BW lag 2018 auf den übergreifenden Themengebieten Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention sowie gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung, um den Boden für eine weitere Vertiefung der gesundheitlichen Chancengleichheit in den einzelnen Themenschwerpunkten zu bereiten. Hierfür richtete die KGC BW bedarfsorientierte Fachveranstaltungen für die Fachkräfte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Geschäftsstellen der Kommunalen Gesundheitskonferenzen wie den „Fachtag Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention" oder den „Workshop zu den Kriterien guter Praxis in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung“ aus.

    Im Themenbereich gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung erfolgte eine Schulung zur Prozessberatung und -begleitung zur gesundheitsförderlichen Stadt- und Gemeindeentwicklung. Zudem werden fünf Stadt- und Landkreise und ihre zugehörigen Pilotstädte/-gemeinden seit 2018 durch die KGC BW im Themenbereich gesundheitsförderliche Stadt- und Gemeindeentwicklung beraten und begleitet.
    Unterstützt wird ferner auch die seit Jahren etablierte Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“.


    Zum Themenbereich Bewegungsförderung für ältere Menschen im Quartier wurde eine Broschüre zum Aufbau offener Bewegungsangebote im Freien für Ältere erarbeitet. Diese Broschüre unterstützt die Arbeit der Koordinator*innen vorwiegend aus Landratsämtern, Stadt-/Gemeindeverwaltungen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Institutionen, die niedrigschwellige Bewegungsangebote im Quartier koordinieren oder initiieren möchten.


    Darüber hinaus wurde eine Stadt in der Qualitätsprüfung ihrer Bewegungstreffs im Freien durch die KGC BW in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit begleitet.  

    Zur Information:

    Die KGC BW (früher Regionaler Knoten Baden-Württemberg) ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit und fungiert als Kompetenz- und Vernetzungsstelle auf Bundeslandebene für alle Akteur*innen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention. Die KGC BW hat das Ziel, dazu beizutragen, die Gesundheit von Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen und von vulnerablen Zielgruppen zu fördern. 

    Die Stellen mit den Themenschwerpunkten „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“ der KGC BW werden von der BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a Abs. 3 SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten gefördert. Die Stelle mit dem Themenschwerpunkt „Gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung“ der KGC BW wird vom Land Baden-Württemberg finanziert. Weitere Informationen zur KGC BW sind verfügbar unter: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Kompetenzzentren_Netzwerke/Chancengleichheit/Seiten/default.aspx 

    Informationen zum Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit sind verfügbar unter: https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/

  • Abteilung 5
    20.12.2018
    Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn (Kreis Böblingen) wird 30 Jahre alt
    Schutz und Pflege haben sich bewährt, um bedrohten Tierarten eine Heimat zu bieten
     Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn aus der Luft gesehen. Gut zu erkennen sind die Mäander der Würm, die eine eng verzahnte, strukturreicher Wiesen- und Riedlandschaft vernetzen, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Vor 30 Jahren hat das Regierungspräsidium Stuttgart das Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet in der Würmaue zwischen Aidlingen und Grafenau ist ein wahres Juwel im Landkreis Böblingen. Dazu Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „In der abwechslungsreichen Wiesenlandschaft mit ungenutzten oder schonend bewirtschafteten Flächen finden zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Dank der Förderung der Landschaftspflege gelang es uns gemeinsam mit den Bewirtschaftern, die hochwertigen Biotope dieses Kleinods zu erhalten und in seiner Bedeutung für die biologische Vielfalt weiter zu verbessern“, so Reimer. Für den Erfolg dieser Maßnahmen spricht die Entdeckung neuer bedrohter Tierarten im Gebiet.

    Der dicht besiedelte Landkreis Böblingen hat nur noch wenige Bereiche mit intakter Kulturlandschaft. Das Würmtal zwischen dem Würmtalhof und der Burschelberger Mühle gehört zu diesen wertvollen Flächen. Dort fließt die Würm in einer weitläufigen Talaue in Mäandern und wird von einem Gehölzsaum, Schilfgürtel, Hochstauden, Seggensümpfen sowie feuchten und nassen Wiesen begleitet. Die Vielfalt der naturnahen Biotope bringt einen großen Artenreichtum hervor.

    Ein besonderer Vertreter der Pflanzenwelt ist die seltene Rasen-Segge, die große Flächen bedeckt. Im Seggenried hat die Knoten-Binse einen ihrer größten Bestände im Landkreis Böblingen. In der Mitte der großen Riedfläche gedeiht die seltene Kriech-Weide. Und in einer Feuchtwiese leuchten im Frühsommer sogar an einigen Stellen die satten gelben Knöpfe der Trollblumen. Rekordverdächtig ist auch die größte und längste Hecke des ganzen Würmtals, die sich entlang eines früheren Wässerwiesen-Grabens im Gebiet erstreckt. Mittendrin zieht die Würm gemächlich und unbeirrt vom rundum regen tierischen Treiben ihre Mäanderschleifen.

    Das ganze Jahr über gibt es etwas zu entdecken, summt, brummt und zwitschert es. Für die Vogelwelt ist das geschützte Gebiet ein Paradies: Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze, Zwergtaucher und Uferläufer können beobachtet werden. Hier brüten Rohrammer, Teichrohrsänger, Stockente und Teichhuhn. Im Winter sind die seltenen Zwergschnepfen und Bekassinen zu Gast. Im Sommer schillert die Blauflügel-Prachtlibelle. Vielzählige Käferarten tummeln sich im Uferbereich, unter anderem auch seltene Laufkäferarten wie der Uferläufer. Und dann sind da noch die alten Ufergehölze mit ihrem hohen Totholzanteil, Höhlen und Spalten. Sie sind ein Eldorado für Insekten. Hier lebt der Moschusbock, dessen zwei- bis dreijährige Larvenentwicklung im Holz älterer Weiden stattfindet. Gleich darunter graben Wildbienen in die besonnten Steiluferabschnitte Brutröhren. Die blütenreichen Feuchtwiesen und angrenzende Biotope sind der Lebensraum zahlreicher, teils seltener Schmetterlingsarten wie Wegerich-Scheckenfalter, Randring-Perlmutterfalter und Brauner Feuerfalter und auch Heuschrecken wie Maulwurfsgrille, Wiesengrashüpfer und Sumpfgrashüpfer halten hier ein Stelldichein.

    Auch in einem Naturschutzgebiet gibt es Überraschungen. In diesem Fall zwei “Neulinge“: der Große Feuerfalter und die Schmale Windelschnecke. Der europaweit in seinem Bestand gefährdete Schmetterling Großer Feuerfalter benötigt ein Lebensraummosaik, in dem sowohl ausreichend Nektarpflanzen für die Falter, als auch die Futterpflanze seiner Raupen, nämlich Ampferarten, gedeihen. Im Naturschutzgebiet ist dies vor allem der Wasser-Ampfer am Würmufer und im angrenzenden Ried. Auf ihnen legt der Große Feuerfalter seine Eier und die Larven können sich in Ruhe sattfressen. Denn Ufer und Ried werden nicht oder erst spät im Jahr gemäht.

    Das Vorkommen der seltenen Schmalen Windelschnecke wurde bei Untersuchungen für den Managementplan für das FFH- Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“ entdeckt. Eventuell ist sie kein Neuling, sondern wurde auf Grund ihrer Winzigkeit nicht früher entdeckt. Sie misst gerade mal 2 mm und lebt knapp oberhalb des Bodens versteckt im Pflanzenmulm. Sie benötigt niedrige Pflanzenbestände, die ganzjährig feucht bleiben und in mehrjährigen Abständen gemäht werden. Die Schneckenwinzlinge ernähren sich von abgestorbenen, aber nicht verholzten Pflanzenteilen und darauf lebenden Mikroorganismen.

    Landwirte sind im Gebiet wichtige Partner des Naturschutzes: Die Feuchtwiesen im Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn müssen extensiv bewirtschaftet werden, da sie sonst langfristig zuwachsen und die Artenvielfalt schwinden würde. Aus diesem Grund hat die Naturschutzverwaltung mit Landwirten Verträge abgeschlossen – meist Mahd mit Abräumen des Mähguts, kleinflächig auch Beweidung –, die zu einer schonenden Bewirtschaftung verpflichten. Über Landesmittel erhalten die Landwirte für ihren Ertragsverlust einen finanziellen Ausgleich.

    Hintergrundwissen FFH-Gebiet und Managementplan

    Das Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn zählt zum Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“. FFH-Gebiete gehören zum europaweiten Naturschutznetz Natura 2000. Ziel ist es, bedeutsame Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren. Im Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn sind dies die Lebensräume „Magere Flachland-Mähwiesen“ und „Auenwälder mit Erle, Esche und Weide“. An Arten der FFH-Richtlinie kommen Großer Feuerfalter und Schmale Windelschnecke vor.

    Seit zwei Jahren ist für das FFH-Gebiet ein sogenannter Managementplan gültig. Dieser empfiehlt Maßnahmen für die Erhaltung der Lebensräume und der beiden Arten. Beispielsweise sollte sich die Schilffläche nicht vergrößern (was sie von Natur aus täte), weil dadurch der Lebensraum der Windelschnecke eingeengt wird und die Nahrungspflanze der Feuerfalterraupe, der Wasser-Ampfer, verdrängt wird. Die im Schilf brütenden Vogelarten sollen nicht gestört werden, daher wird in der Regel nur außerhalb der Brutzeit gemäht.

    Hinweise für Besucher

    Durch das Naturschutzgebiet führen keine durchgehenden Wege. Ein Grasweg von Norden endet nach wenigen hundert Metern. Einen ausgezeichneten Blick ins Naturschutzgebiet haben Besucher aber von dem im Osten oberhalb der Würmaue entlang führenden Wanderweg („Würmhaldenweg“). Er ist Teil des Hauptwanderwegs 5 des Schwäbischen Albvereins („Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg“). Südlich von Burschelberg bei Grafenau-Döffingen befindet sich am Waldrand ein kleiner Parkplatz direkt an diesem Weg. Besucher müssen im Naturschutzgebiet auf dem Weg bleiben und Hunde an die Leine nehmen. Wir wünschen viel Vergnügen und spannende Entdeckungen.

    Naturschutzgebiet Kasparsbrunnen-Ried-Binn mit strukturreicher Wiesen- und Riedlandschaft, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

    Großer Feuerfalter (Lycaena dispar), Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart


  • Abteilung 2
    20.12.2018
    Raumordnungsverfahren für die neue Gashochdruckleitung zwischen Wiernsheim (Enzkreis) und Löchgau / Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ein wichtiger Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Land und eine Gewährleistung der Versorgungssicherheit“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat heute (20. Dezember 2018) das Raumordnungsverfahren für die Neckarenztalleitung (NET) abgeschlossen. Es kommt dabei zu dem Ergebnis, dass das Projekt grundsätzlich raumverträglich und mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen abgestimmt ist. Die Prüfung hat ergeben, dass von den untersuchten Varianten die Variante mit ca. 30 km Länge und einem Verlauf beginnend nördlich von Wiernsheim, östlich von Enzweihingen und westlich von Oberriexingen raumordnerisch am günstigsten ist.

    Gegenstand des Raumordnungsverfahrens ist die Leitungsverbindung (Gashochdruckleitung) zwischen den vorhandenen Erdgashochdruckleitungen Schwabenleitung und Nordschwarzwaldleitung bei Wiernsheim und der vorhandenen Kraichgauleitung bei Löchgau/Metterzimmern. Für die geplante Neckarenztalleitung sind sowohl ein Raumordnungs- als auch ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

    Für den Anschluss an die bestehenden Leitungen hatte die terranets bw mehrere, jeweils ca. 600 m breite Korridorvarianten entwickelt, die im Raumordnungsverfahren untersucht worden sind. Beginnend bei Wiernsheim, verlaufen zunächst zwei Korridoralternativen (A1 und A2, s. Bild)  in nordöstlicher Richtung, bevor sie nördlich von Iptingen in ein gemeinsames Korridorsegment münden, welches nördlich an Nussdorf vorbeiführt. Im weiteren Verlauf sind drei Varianten untersucht worden, die östlich von Vaihingen an der Enz (C2, C5), westlich von Oberriexingen (C1, C3, C5) und westlich von Markgröningen (C1, C4) verlaufen. Daran anschließend beginnt südlich von Sachsenheim erneut ein gemeinsamer Korridorabschnitt, der in nordöstlicher Richtung bis Löchgau verläuft. Die Prüfung hat im Variantenvergleich ergeben, dass die Variante, die nördlich von Wiernsheim beginnt und anschließend östlich von Enzweihingen und westlich von Oberriexingen verläuft, raumordnerisch am günstigsten ist (Korridorabschnitte A1 – B – C1 – C3 – C5 - D).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte sowohl alle Korridorvarianten wie auch die einzelnen Korridorabschnitte unter raumordnerischen Gesichtspunkten zu prüfen und die raumordnerisch günstigste Lösung aufzuzeigen. Im Dezember 2017 wurde das Raumordnungsverfahren eingeleitet und die betroffenen Gemeinden und Träger öffentlicher Belange beteiligt. Zudem wurden die Planungsunterlagen in den Gemeinden für die Öffentlichkeit ausgelegt.

    „Insgesamt gab es wenige kritische Stimmen aus der Bevölkerung“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Umstritten ist der Verlauf der Leitung bei den verschiedenen Gemeinden, da sie Einschränkungen bei einer künftigen Siedlungsentwicklung befürchten. Der Regierungspräsident zeigte sich erfreut, dass das Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen werden konnte und hofft, dass terranets bw nun die weiteren Schritte zügig aufgreifen kann: „Durch den Anschluss an das bestehende Fernleitungsnetz wird die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt und speziell in den Regionen Heilbronn / Franken und Stuttgart auch zukünftig gewährleistet. Der Ausbau des Gastransportnetzes und die Energiewende sind eng miteinander verknüpft. Auch mit  der Umstellung auf erneuerbare Energien wird das Land noch viele Jahre auf Erdgas für eine sichere Wärmeversorgung angewiesen sein. Die im Netzentwicklungsplan Gas enthaltene NET ist ein wichtiger Beitrag für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Land. Da Erdgas deutlich weniger klimaschädlich ist als Kohle und Öl, kommt ihm auch  künftig als „Brückenenergie“ eine wichtige Rolle beim notwendigen Umbau des Energiesystems zu.“

    Die terranets bw wird im weiteren Planungsverfahren den genauen Trassenverlauf unter Berücksichtigung der raumordnerischen Ergebnisse zu definieren haben. Hierfür ist die nun vorliegende raumordnerische Beurteilung ein notwendiger Verfahrensschritt. Der konkrete Trassenverlauf wird Gegenstand eines Planfeststellungsverfahrens sein, das bei positivem Abschluss die Berechtigung zur Errichtung der Leitung gibt. Die raumordnerische Beurteilung wird nun in den beteiligten Gemeinden einen Monat für die Öffentlichkeit ausgelegt. Sie ist zudem auch auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt2/Ref21/RVO-ZAV/Seiten/default.aspx abrufbar.

    Anlage: Übersichtskarte (jpg, 268 KB)

  • Abteilung 4
    20.12.2018
    Neubau B 14, Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 (4-spuriger Ausbau bis Waldrems)
    Probebetrieb der Anbindung Illerstraße für das Gewerbegebiet Waldrems erfolgt - endgültige Inbetriebnahme erst im neuen Jahr möglich

    ​Nach der Freigabe aller vier Fahrstreifen auf der B 14 Mitte November 2018 erfolgte nun am vergangenen Montag (17.12.2018) der Probebetrieb für die Ampelanlage Illerstraße. Dabei wurde festgestellt, dass vor der endgültigen Inbetriebnahme der Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße an die B 14 noch ergänzende Beschilderungen erforderlich sein, die dann auch noch in den bestehenden Verkehrszeichenplan eingearbeitet  werden müssen. Da diese Ergänzungen erneut mit der Verkehrsbehörde abgestimmt werden müssen, kann die endgültige Inbetriebnahme der Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße nicht mehr wie geplant in diesem Jahr erfolgen.

    Die angekündigten kleineren bauliche Umbauarbeiten am Knoten Waldrems, wie das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie das Anbringen von Leiteinrichtungen, konnten aufgrund der schlechten Witterung diese Woche ebenfalls nicht mehr durchgeführt werden und verschieben sich auch auf nächstes Jahr, sobald die witterungstechnischen Voraussetzungen (Trockenheit und Temperaturen über dem Gefrierpunkt) dafür vorliegen.

    Nach Abschluss der Restarbeiten am Knotenpunkt Waldrems wird die Zufahrtsmöglichkeit über die Donaustraße aus Stuttgart kommend (B 14) durch die Illerstraße ersetzt. Die Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Waldrems erfolgt für den Individualverkehr nur noch über die Illerstraße. Die übrigen Fahrbeziehungen Neckarstraße in Donaustraße und B14 aus Backnang kommend in die Donaustraße bleiben erhalten. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreicht.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ohne größere in zwei Teilen Einschränkungen hergestellt: Zunächst – im sogenannten Vorlos - wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.
    Im sogenannten Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    19.12.2018
    Drei Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis abgeschlossen
    Verkehrsfreigabe der L 1050 Zweiflingen am 21. Dezember - Verkehrsfreigabe der L 1025 Krautheim bereits vergangene Woche

    ​Die Arbeiten mehrerer Fahrbahndeckensanierungen im Hohenlohekreis sind abgeschlossen.

    Nachdem die L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim schon seit geraumer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben wurde, ist seit letzter Woche auch die L 1025 zwischen Krautheim und der L 513 wieder für den Verkehr passierbar. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am 14. Dezember 2018. Die Fahrbahnmarkierungen der beiden Strecken werden bei entsprechender Witterung unter laufendem Verkehr durchgeführt. Im Frühjahr 2019 wird es auf dem innerörtlichen Streckenabschnitt der L 515 nochmals eine längere Vollsperrungsphase geben. Um den Anwohnerverkehr in Krautheim weitestgehend aufrecht zu erhalten, werden die Arbeiten in mehreren Abschnitten durchgeführt. Entsprechende Pressemitteilungen werden folgen.

    Rechtzeitig vor Weihnachten wird auch die Verkehrsfreigabe der L 1050 zwischen Sindringen und Friedrichsruhe erfolgen, voraussichtlich am kommenden Freitag, 21. Dezember 2018, gegen 12:00 Uhr. Bis zur Verkehrsfreigabe des ca. 5,5 km langen Streckenabschnittes werden im Laufe dieser Woche noch Schutzplanken und Leitpfosten installiert.

    Insgesamt wurden vom Land Baden- Württemberg in den Erhalt der Infrastruktur für die drei Streckenabschnitte rund 2,7 Millionen Euro investiert.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    19.12.2018
    Die Rems fließt wieder
    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart setzt Renaturierungsmaßnahme an der Rems bei Winterbach um
     Drohnenbefliegung am 02.07.2018 nach Beendigung der groben Profilierung, Quelle: Wolff und Müller

    ​Wo sich die Rems zwischen Winterbach und Remshalden noch vor einem Jahr eintönig, kaum merkbar, in der Landschaft versteckte, kann man sie heute wieder fließen sehen, befreit aus ihrem starren Korsett.

    Ziele der Gewässerentwicklung: Die Rems ist rund 80 Kilometer lang und ein Seitengewässer des Neckar. Durch die Gewässerkorrekturen der vergangenen Jahrzehnte, insbesondere in den 30er und 50er Jahren und durch die hohen Anteile an Verkehrs- und Siedlungsflächen wurde die Rems gegenüber dem natürlichen Zustand stark verändert.

    Das trapezförmig ausgebaute Gewässer verläuft in weiten Teilen geradlinig und strukturarm. Es gibt keine Vielfalt der Lebensräume und somit keine Vielfalt der Lebewesen. Diversität ist jedoch Ausschlaggebend für die gute Qualität eines Gewässers. Kiesbänke dienen den Fischen als Laich-Zone und für noch schwache Jungfische bieten stille, wärmere Bereiche die perfekte „Kinderstube“. Kolke sind Rückzugsorte für größere Exemplare und beschattete Unterstände kühlen das Gewässer im Sommer und bieten Schutz vor Fressfeinden (z.B. Kormoran). Strömung und Verwirbelung im Gewässer sorgen für Sauerstoffeintrag und folglich für eine chemische Aufwertung der Gewässerqualität. Das Rauschen hören Fische über weite Strecken und wandern – sofern möglich – an diese Stelle. Kleinere Organismen wie Makrozoobenthos sind ebenso auf eine gute Gewässerqualität angewiesen. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU hat zum Ziel, den guten ökologischen und chemischen Zustand der Oberflächengewässer herzustellen. Der „gute Zustand“ zeigt sich durch ein weitgehend natürliches Vorkommen von Pflanzen und Fischen in den Gewässern, die Durchgängigkeit für alle Lebewesen, naturnahe und naturbelassene Uferzonen sowie Schadstoffkonzentrationen innerhalb der festgesetzten Grenzwerte. Zur Zielerreichung sollen in „Programmstrecken“ entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden. Konkret sollen dabei ökologische Funktionsräume für die Gewässerfauna in geeigneten Abschnitten der Rems nach dem Trittsteinprinzip geschaffen werden. Dies bedeutet, dass von einem ökologisch aufgewerteten Gewässerstück auch weiter flussab- und flussaufwärts positive Effekte für Kleinstlebewesen und Fische ausgehen.

    Das Projekt: Es ist das größte ökologische Projekt in diesem Jahr an einem Fließgewässer im Regierungsbezirk Stuttgart. Fast ein Jahr hat die Baustelle zwischen Winterbach und Remshalden gedauert. Nun sind die Bauarbeiten bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat für das Land Baden-Württemberg die Maßnahme umgesetzt, die der Wasserverband Rems und die Gemeinde Winterbach über Jahre hinweg geplant haben.

    Wer sich nicht mehr erinnert, wie die Rems vorher aussah: ein Blick stromabwärts von der Hebsacker Brücke zeigt ein Gewässer in einem monotonen Trapezprofil und steilen Böschungen. Wasserbewegungen sind kaum zu sehen, das Wasser scheint zu stehen. Ganz anders sieht es im umgestalteten Bereich aus: Es gibt Inseln, Seitenarme, flache Böschungen und wechselnde Gewässersohlbreiten. Außerdem wurden Flachwasserzonen im Gleithangbereich angelegt. Punktuell beeinflussen Strukturbildner wie Störsteine, Steinschüttungen und Totholz den Strom. Dazu wurden weitestgehend vorhandene Baustoffe verwendet.

    Die einmündenden Seitengewässer wurden mit rauen Rampen barrierefreie an die Rems angebunden. Um auch im Niedrigwasserfall einen durchgehenden Gewässerlauf mit ausreichender Wassertiefe sicherzustellen, wurde eine Niedrigwasserrinne mit einer Breite von maximal 4 m und einer Wassertiefe von mindestens 40 cm modelliert. An einigen Stellen wurde der Fluss eingeengt, um die Strömung zu erhöhen und ein Rauschen zu erzielen. Vorhandene Steilwände für den Eisvogel blieben erhalten und eine neue entstand. Im Zuge der Umsetzung wurde das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung rückgebaut. Der gerade Verlauf mit einer Längsneigung der Sohle von nur 0,02 % wurde gewunden und durch strukturelle Einbauten zum Strömen gebracht. Böschungssicherungen waren aufgrund der geringen Sohlspannungen demnach nicht notwendig.
    Erdwälle wurden rückverlegt und somit zusätzlicher Retentionsraum bei Hochwasser geschaffen. Der angetroffene, ausgehobene Flusskies wurde vollständig wiedereingebaut.

    Die alten Gehölzbestände zeigen, wo früher die Rems verlief. Ende 2017 wurden die Rodungen im Vorfeld der Baumaßnahme durchgeführt, 50% der Gehölze konnten erhalten bleiben.

    Spatenstich für die eigentliche Maßnahme war dann am 15. Februar 2018 mit Umweltminister Untersteller und Regierungspräsident Reimer. Seitdem wurden große Erdmassen bewegt. Rund 8000 m3 Oberboden sind auf landwirtschaftliche Flächen mit minderer Bodenqualität in Manolzweiler zur Bodenverbesserung aufgetragen worden und etwa 34.000 m3 Erde sind als Auffüllmaterial im Gewerbegebiet Heusee II in Plüderhausen eingebaut worden. Besonderheit bei diesem Projekt war die Verfügbarkeit von großen Flächen, die alle im Besitz der Gemeinde Winterbach waren. Hierdurch konnte auf einer Strecke von ca. 1,1 km und einer Breite von bis zu 100 m der Rems wieder Raum gegeben werden.

    Dem Flusslauf wird durch die Maßnahme weitgehend eine selbsttätige morphologische Entwicklung zugestanden, indem ausreichend Raum zur Verfügung gestellt wird. Gewässerdynamische Prozesse wie Seitenerosion, Uferunterhöhlungen und –abbrüche sowie Geschiebetrieb werden zugelassen, sind sogar erwünscht. Der Hauptbewuchs soll sich durch natürliche Sukzession einstellen. Bereits jetzt schon sprießen die ersten Weiden aus dem Boden, so dass sich bis zur Remstalgartenschau 2019 eine natürliche Begrünung einstellen wird. Zusätzlich wurden Gehölze und Sträucher angepflanzt.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 3,5 Mio €. Davon soll nicht nur die Natur sondern auch der Mensch profitieren. Durch die Erlebbarkeit und Zugänglichkeit rückt die Rems wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen. Bänke und Sitzsteine laden zum Verweilen ein und durch die flachen Uferbereiche können Kinder am Wasser spielen. Allerdings sollen sich die Erholungsbereiche auf zwei zugängliche Stellen konzentrieren, dazwischen soll die Natur in Ruhe gelassen werden.

    Ausgebaute Rems nach Rodung, vor Bau der Maßnahme, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart
    Juni 2018, während der Baumaßnahme, Quelle: Wolff und Müller

    Drohnenbefliegung am 02.07.2018 nach Beendigung der groben  Profilierung, Quelle: Wolff und Müller



  • Abteilung 8
    19.12.2018
    Die Schelztorhalle in Esslingen ist ein Kulturdenkmal
    Seltene und geglückte Kombination aus Sportstätten- und Ingenieursbau und überregional bedeutendes Architekturzeugnis der 1950er Jahre
     Schelztorhalle bei Nacht, Quelle: Andreas Dubslaff, Landesamt für Denkmalpflege im RPS

    ​Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat in dieser Woche die Schelztorhalle in Esslingen in die Liste der Kulturdenkmale aufge-nommen. Die Sporthalle mit dem markanten Sheddach am Rande der Altstadt wurde 1957/58 von der Stadt Esslingen erbaut, entworfen von Oberbaurat Hermann Kauß und Stadtbaumeister Richard Baumann.

    „Bei der Schelztorhalle, einer seltenen und geglückten Kombination aus Sportstätten- und Ingenieursbau und einem auch überregional bedeutenden Architekturzeugnis der 1950er Jahre, handelt es sich aus wissenschaftlichen, künstlerischen und heimatgeschichtlichen Gründen um ein Kulturdenkmal gemäß § 2 Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg“, so Martin Hahn, Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege und zuständig für die Erfassung von Kulturdenkmalen. Seine Kollegin Andrea Steudle, die umfangreiche Recherchen zum Sporthallenbau dieser Zeit und zur Schelztorsporthalle im Stadtarchiv durchgeführt hat, ergänzt: „Wie aus einem zeitgenössischen Zeitungsartikel über das Bauvorhaben hervorgeht, stellte eine solche Halle in den 1950er Jahren ein Novum dar, für das es bundesweit keine Vorbilder gab. Im Gegenteil kamen zahlreiche Kommunen damals Jahren nach Esslingen, um sich die Schelztorhalle als Beispiel für modernen Sportstättenbau anzusehen.“

    Vor allem das vierteilige Schalendach verleiht dem Hallenbau eine skulpturale Qualität und unterstreicht mit seinem nach oben strebenden, dynamischen Charakter die Funktion des Gebäudes als Sportstätte. Zu einem besonderen Blickfang wird die Halle bei abendlichem Sportbetrieb, wenn die hintereinander gestaffelten Fensterbänder der Sheds von innen beleuchtet weithin sichtbar werden.

    Mit dem Bau der Schelztorhalle betraten die Verantwortlichen in zweifacher Hinsicht Neuland: Sowohl als reiner Sporthallenbau, aber auch mit ihrem konstruktiv innovativen, höchst individuellen Entwurf war sie ohne Vorbild in der Architektur der 1950er Jahre. Es entstand ein Bauwerk, bei dem Form und Funktion eine gelungene Verbindung eingehen und dessen architektonischen und ästhetischen Qualitäten sich gerade aus seiner hochgradigen Funktionalität entwickeln. Mit ihrem gewölbten Sheddach, das zu den frühen und zudem außerhalb des Industriebaus realisierten Beispielen des Typs Silberkuhl-Klönne zählt, dokumentiert die Schelztorhalle die Entwicklungen im Ingenieursbau der Nachkriegszeit.

    Auch aus der Sportgeschichte Esslingens ist die Schelztorhalle nicht wegzudenken – als Austragungsort regionaler und überregionaler Wettkämpfe bis hin zu deutschen Meisterschaften etwa im Handball, Judo oder Kunstturnen. Seit 1959 fanden in ihr die jährlichen Hallensportfeste mit Sportlerehrungen des Stadtverbands für Leibesübungen statt. Durch die zahllosen Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder der Sportvereine, die die Halle für Sportunterricht und Trainingszwecke nutzten, ist sie zudem im Bewusstsein der Esslinger Bevölkerung fest verankert.

    Spielfeld mit gewölbtem Sheddach, Quelle: Peter Huber, Landesamt für Denkmalpflege im RPS


  • Abteilung 4
    19.12.2018
    L 1140: Sanierung Max-Eyth-Straße, Ortsdurchfahrt Winnenden (Rems-Murr-Kreis) abgeschlossen
    Einbahnregelung zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße ab Freitag, 21.12.2018 aufgehoben

    ​Seit August  2018 laufen die Sanierungsarbeiten der Max-Eyth-Straße (L 1140 - Ortsdurchfahrt von Winnenden) zwischen Friedrich-List-Straße und Brückenstraße. Aufgrund der Schäden der Straße und den starken Verdrückungen musste der gesamte Straßenaufbau auf diesem Abschnitt neu hergestellt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Gehwege auf beiden Seiten sowie die Hauptwasserleitung in der Straße einschließlich der Einmündungen und der Hausanschlüsse erneuert.

    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Teilsperrung am 21. Dezember 2018 aufgehoben und die Strecke wieder für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben. Es sind jedoch noch Restarbeiten wie z.B. Fahrbahnmarkierungen und Arbeiten an den Gehwegen  auszuführen. Diese Arbeiten können witterungsbedingt erst im Frühjahr 2019 erfolgen. Größere Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmer sind nicht mehr zu erwarten.

    Das Land Baden-Württemberg hat in den Ausbau ca. 800.000 Euro investiert.

    Das Regierungspräsidium dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern,  insbesondere den Fußgänger und Radfahrer für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.12.2018
    L 1050 Ausbau Wielandsweiler – Hütten (Landkreis Schwäbisch Hall): Ausbau auf 630 Metern abgeschlossen
    Vollsperrung wird am 21. Dezember 2018 aufgehoben

    ​Seit Anfang Oktober 2018 laufen die Ausbauarbeiten eines Streckenabschnittes im Zuge der L1050 zwischen Wielandsweiler und Hütten (Landkreis Schwäbisch Hall). Aufgrund der unzureichenden Fahrbahnbreite, starken Verdrückungen und Flickstellen musste der Straßenaufbau auf einer Länge von 630 Metern verbreitert und neu hergestellt werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

    Nach Abschluss der Arbeiten wird die Vollsperrung am 21. Dezember 2018 aufgehoben und die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Es sind jedoch noch Restarbeiten wie z.B. Fahrbahnmarkierungen auszuführen. Diese Arbeiten können witterungsbedingt erst im Frühjahr 2019 erfolgen. Größere Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmer sind nicht mehr zu erwarten.

    Das Land Baden-Württemberg hat in die weiterführende Infrastruktur ca. eine Millionen Euro investiert.

    Das Regierungspräsidium dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    L 1076: Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis)
    Öffnung der Straße für den Verkehr während der Winterpause ab dem 19. Dezember

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mitte November 2018 die Fahrbahn im Zuge der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Die vorhandene Fahrbahn weist teilweise starke Verdrückungen und Risse auf, die mit der anstehenden Maßnahme beseitigt werden sollen. Hierzu wird die gesamte Deckschicht erneuert. Abschnittsweise müssen die Asphalttragschicht erneuert und teilweise auch tieferliegende Schadstellen ausgebessert werden. 

    Wie bereits angekündigt, wird die Straße ab kommenden Mittwoch, 19. Dezember 2018, während der Winterpause für den Verkehr geöffnet, um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu beschränken.

    Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, werden die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Frühjahr 2019 wieder aufgenommen. Die Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig vor Baubeginn nach der Winterpause über die Einrichtung der Baustelle informiert. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    A 8 Lärmschutzwand am Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle - Bund investiert rund 2,4 Millionen Euro
    Regierungspräsident Reimer freut sich über die Aufnahme in den Haushaltsplan

    ​Mitte November 2018 hatte die Straßenbauverwaltung des Landes die Zustimmung des Bundesverkehrsministeriums zu den gestiegenen Kosten für das Projekt Herstellung einer Lärmschutzwand an der A 8 Albaufstiegsstrecke erhalten. Damit können Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten der Maßnahme nun erfolgen. Eine frühere Ausschreibung musste aufgehoben werden, weil die eingereichten Angebotssummen die Kostenschätzung überstiegen. Regierungspräsident Reimer zeigt sich sehr erfreut und fand lobende Worte für seine Fachabteilung: „Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen haben schnell gehandelt und die erforderlichen Unterlagen zur Erlangung der Zustimmung sehr kurzfristig erarbeitet. Und auch vom Bund haben wir erfreulicherweise zügig eine Rückmeldung erhalten.“ Die Unterlagen waren im September über das Verkehrsministerium des Landes dem Bund vorgelegt worden.

    In den nächsten Wochen werden die bereits vorliegenden Ausschreibungsunterlagen aktualisiert und an die Vorgaben des Bundes angepasst. Danach erfolgt eine erneute öffentliche Ausschreibung der Leistungen. Bis April 2019 soll ein Bauvertrag geschlossen werden, so dass direkt nach den Osterferien mit dem Bau begonnen werden kann. Mit der Lärmschutzwand, in das der Bund rund 2,4 Mio. € investiert, wird eine deutliche Reduzierung der Lärmeinwirkungen zum Wohle der Anwohner erreicht.

    Die Arbeiten werden mit der Einrichtung einer bauzeitlichen Verkehrsführung beginnen. Ein Großteil der Arbeiten wird zwar von der Seite aus durchgeführt, dennoch muss ein Sicherheitsraum zwischen Baustelle und Verkehrsraum zum gegenseitigen Schutz der Baufirma und der Verkehrsteilnehmer hergestellt werden. Im Anschluss werden Bohrpfähle als Fundament für die Stützen der Lärmschutzwand hergestellt. Im Zuge dieser Arbeiten muss eine Trinkwasserleitung aus dem Baufeld entfernt, also verlegt werden. Sobald die Stützen stehen, wird es dann sichtbar schnell mit dem Einschieben der Lärmschutzwandelemente weitergehen und man wird Abschnitt für Abschnitt erste hörbare Lärmreduzierungen wahrnehmen können. Die volle Wirkung wird sich dann mit dem Einheben des letzten Segmentes entfalten.

    Voraussichtlich im November 2019 wird die 735 Meter lange Schutzwand, die die Einwohner von Mühlhausen im Täle vor dem Lärm der A8 schützen wird, fertiggestellt sein.

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    Fahrbahnerneuerung auf der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Verkehrsfreigabe am Samstag, 15. Dezember 2018, ca. 10:00 Uhr

    ​Die Bauarbeiten der Sanierung an der B 39 in Ellhofen sind vorerst abgeschlossen. Die Strecke wird, wie ursprünglich geplant, am Samstag, 15. Dezember 2018, ab ca. 10:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

    Es wurden bisher rund 22.000 m² Straße saniert, die Verbreiterung für die Querungshilfe vor dem Netto-Markt gebaut, sowie der Ampelmast samt Fundament an der Kreuzung B39/Hauptstraße erneuert.

    Aufgrund des unerwartet schlechten Straßenaufbaues kam es während der Maßnahme zu Umplanungen. Die notwendigen zusätzlichen Leistungen, wie Herstellung eines neuen Schotterplanums, Anpassen aller Schächte und das deutlich stärkere Asphaltpaket führten zu Verzögerungen.
    Die Zusammenlegung der letzten beiden Bauabschnitte, um die ganze Ortsdurchfahrt noch vor Weihnachten fertigzustellen, ließ sich leider nicht durchsetzen.

    Voraussichtlich im Spätherbst 2019, nach der Bundesgartenschau Heilbronn, soll das letzte Teilstück vom Netto-Markt bis zur Kreuzung mit der Grantschener Straße, Hauptstraße saniert werden. Ein genauer Zeitraum steht derzeit noch nicht fest. Wir werden rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme erneut informieren.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    13.12.2018
    A 81 - Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten im Schönbuchtunnel (Landkreis Böblingen)

    ​Nächtliche Sperrung zwischen den Anschlussstellen (AS) Gärtringen und Herrenberg in beide Fahrtrichtungen von Montag, 17.12. auf Dienstag, 18.12.2018 und von Mittwoch, 19.12. auf Donnerstag, 20.12.2018 - Nächtliche Sperrung in Fahrtrichtung Stuttgart von Dienstag, 18.12. auf Mittwoch, 19.12.2018

    Im Schönbuchtunnel müssen routinemäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Diese Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, um etwaige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.


    In den Nächten von Montag, 17. Dezember 2018, 19:00 Uhr auf Dienstag, 18. Dezember 2018, 05:00 Uhr und  Mittwoch, 19. Dezember 2018, 19:00 Uhr auf Donnerstag 20. Dezember 2018, 05:00 Uhr, wird die A 81 in beiden Fahrtrichtungen (Stuttgart und Singen) ab der AS Gärtringen bis zur AS Herrenberg gesperrt. Die Weiterfahrt von der Tank- und Rastanlage Schönbuch West auf die A 81 in Richtung Singen ist zu den genannten Zeiten ebenfalls nicht möglich.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 36 bis zur AS Herrenberg ausgeschildert.

    In Fahrtrichtung Stuttgart wird die A 81 zudem noch in der Nacht von Dienstag, 18. Dezember 2018, 19:00 Uhr, auf Mittwoch, 19. Dezember 2018, 05:00 Uhr gesperrt, sodass die A 81 in diese Fahrtrichtung insgesamt in drei Nächten von der AS Herrenberg bis zur AS Gärtringen nicht befahrbar ist.
    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 45 bis zur AS Gärtringen ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Es wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    12.12.2018
    Der Korken ist jetzt auch Kulturdenkmal!
    Das Landesamt für Denkmalpflege stellt weitere Bauten an der Kulturmeile in Stuttgart unter Schutz
     Der "Korken" ist jetzt Kulturdenkmal Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Im Europäischen Kulturerbejahr ECHY 2018 hat das Landesamt für Denkmalpflege ein Schlüsselprojekt der europäischen Stadtbaugeschichte unter Denkmalschutz gestellt. Der markante Turm („cork“ = Korken) der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart ist das sprichwörtliche Gegenüber zur Rotunde der Neuen Staatsgalerie („bottle“).

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, zu dessen Haus das Landesamt für Denkmalpflege gehört, freute sich darüber, dass Stuttgart nun um ein beeindruckendes Kulturdenkmal reicher ist: „Stuttgart hat mit Stirlings Kulturbauten ein einzigartiges Dokument der Bau- und Stadtbaugeschichte innerhalb Baden-Württembergs und im internationalen Maßstab, das nun auch als junges Kulturdenkmal geschützt ist.“ James Stirling stellte Ende der 1980er Jahre seine virtuose städtebauliche Gesamtplanung für die Kulturmeile unter das griffige Motto „bottle and cork“.

    Auch Hauptkonservator Martin Hahn vom Landesamt für Denkmalpflege fand lobende Worte und unterstrich dies denkmalschutzfachlich so: „Die Stuttgarter Kulturmeile mit Neuer Staatsgalerie, Kammertheater, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg ist ein seltenes Gesamtkunstwerk der postmodernen Architektur und Stadtplanung, ein Exempel mit internationalem Rang. Zeittypische Ideen von zeichenhaften und figürlichen Architekturlandschaften, wie sie für das Schaffen des Architekten James Stirling kennzeichnend sind, kommen hier anschaulich zum Ausdruck.“

    Die gestalterische Einheit zwischen dem ersten Teil der Kulturmeile mit der Neuen Staatsgalerie und der späteren Erweiterung ist insbesondere in den Materialien Naturstein, also dem Cannstatter Travertin und dem Weiler Sandstein, und vielen bunten Stahlelementen zu sehen. Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wurde 1992-96 noch unter der Regie von Stirling geplant und besticht durch die intensive architektonische Durchdringung von der Großform bis ins Detail. Der Flügel an der Konrad-Adenauer-Straße – ursprünglich als Theaterakademie gedacht und 1999 dann zum Haus der Geschichte Baden-Württemberg verwendet – vollendet 2001 das städtebauliche Ensemble im Eigentum des Landes nach Plänen von Michael Wilford und Manuel Schupp.

    Die Kulturmeile hat damit eine fast 25-jährige Planungs- und Baugeschichte. „Gerade dieses Festhalten an einer künstlerisch herausragenden städtebaulichen und gestalterischen Grundidee im Rahmen der Stadtplanung in Stuttgart ist es wert, bewahrt zu werden“, so Annette Ipach-Öhmann, Direktorin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg und damit baulich zuständig für das Ensemble. Auch die Nutzer, also das Haus der Geschichte und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HDMK), freuen sich über die Anerkennung: „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und haben das Gebäude in den vergangenen Jahrzehnten immer sorgfältig gepflegt und neuen Nutzungen angepasst“, kommentiert Christof Wörle-Himmel, Kanzler der HMDK Stuttgart. Für Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg ändert sich durch den Denkmalschutz nicht viel: „Wir können unsere Ausstellung im Inneren der postmodernen Hülle weiter frei nach unseren Vorstellungen gestalten. Das ist auch wichtig für ein lebendiges Museum.“

    Detailansicht Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Gesamtansicht Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Neubau B 14 Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 - 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Freigabe der Anbindung Illerstraße für das Gewerbegebiet Waldrems am Montag, 17. Dezember 2018

    ​Am 14. November 2018 erfolgte die Freigabe des 4-streifigen Ausbaus der B 14 von Nellmersbach bis Backnang-Waldrems. Ab Montag, 17. Dezember 2018 kann nun auch der Probebetrieb der Ampel Illerstraße starten. Damit wird die neue Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße an die B 14 für den Verkehr freigegeben.

    Am Knoten Waldrems müssen noch kleinere bauliche Arbeiten durchgeführt werden. Diese Arbeiten umfassen unter anderem das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie die Koordinierung der beiden Ampeln an den Knotenpunkten Waldrems und Illerstraße. Geplant ist, diese Arbeiten ebenfalls in der kommen Woche (KW 51) durchzuführen.
    Voraussetzung für die Markierungsarbeiten ist jedoch, dass über eine Dauer von drei Tagen eine geeignete Wetterlage vorliegt (Trocken und Temperaturen im Plusbereich). Sollte die Durchführung witterungsbeding nicht möglich sein, können sich die Arbeiten bis zum Frühjahr 2019 verschieben.

    Nach Abschluss aller Restarbeiten am Knotenpunkt Waldrems wird die Zufahrtsmöglichkeit über die Donaustraße aus Stuttgart kommend (B 14) durch die Illerstraße ersetzt. Die Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet Waldrems erfolgt für den Individualverkehr dann nur noch über die Illerstraße. Die übrigen Fahrbeziehungen Neckarstraße in Donaustraße und B 14 aus Backnang kommend in die Donaustraße bleiben erhalten. Damit wird eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreicht.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde ohne größere Einschränkungen und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in zwei Losen hergestellt. Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.  Im Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems, einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.


    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    L 1192 Oberesslingen - Hangsanierung auf der Plochinger Straße (Landkreis Esslingen) - Maßnahme konnte vorzeitig beendet werden
    Aufhebung der Sperrung bereits seit Montag, 10. Dezember 2018

    ​Aufgrund von Starkregenereignissen im Juni entstand eine Böschungsrutschung an der L 1192 (Plochinger Straße) zwischen Oberesslingen und Esslingen Zell, weshalb das Regierungspräsidium Stuttgart auf der L 1192 (Plochinger Straße) eine Hangsanierung durchführen musste.

    Die Sanierungsarbeiten begannen am Mittwoch, 21. November 2018. Das planmäßige Bauende war für Freitag, 14. Dezember 2018, vorgesehen.

    Die Bauarbeiten konnten jedoch so getaktet werden, dass die Sanierungsmaßnahme und die damit verbundene Vollsperrung vorzeitig beendet werden konnte.

    Die Vollsperrung wurde am Montag, 10. Dezember 2018, um 12:00 Uhr wieder für den beidseitigen Verkehr freigegeben.

    Das Land investierte rund 145.000 Euro für die Hangsanierung auf der Plochinger Straße.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner für deren Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    L 1202 – Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird geschlossen
    Feierliche Verkehrsfreigabe des Radwegs auf der Körschtalbrücke mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Eine ärgerliche Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird endlich geschlossen. Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer gaben heute den neu gebauten Radweg auf der Körschtalbrücke an der L 1202 für den Radverkehr frei. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen“, so Verkehrsminister Hermann. „Darauf haben viele Alltagsradlerinnen und –radler lange gewartet.“

    Die L 1202 zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert im Streckenverlauf das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 Meter hoch ist. Radfahrer durften die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie mussten bislang das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren. Dieser Umweg wird künftig entfallen.

    Regierungspräsident Reimer dankte vor allem der Bevölkerung Nellingens, die den erheblichen Umleitungsverkehr über vier Monate hinweg hinnehmen musste: „Wir wissen um die Beeinträchtigungen, die der Bau dieses Radwegs mit sich gebracht hat. Vor allem für die Berufspendler bedeutet dieser Radweg aber jetzt eine große Erleichterung ihres täglichen Arbeitswegs.“ 

    Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, wurde die Fahrbahn eingeengt und gleichzeitig der vorhandene Notgehweg auf der westlichen Seite um rund 2 Meter breiter gemacht. Dem Kraftfahrzeugverkehr steht jetzt jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung, die auch für den Lkw-Verkehr ausreichend ist. Der Radweg auf der Brücke ist 2,75 Meter breit und kann im Gegenverkehr befahren werden. Er ist nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen.

    Die Hauptbauarbeiten des Bauabschnitts begannen am 25. Juli 2018 und dauerten bis Anfang Dezember 2018 an. Nach Abfräsen des Fahrbahnbelags und dem Aufnehmen der Abdichtung zeigten sich größere Schäden im Überbaubeton, die aufwendig saniert werden mussten. Dies führte dazu, dass die Bauzeit bis Anfang Dezember verlängert wurde. Die südliche Anschlussrampe muss im kommenden Jahr noch asphaltiert werden, ist aber schon jetzt benutzbar. 

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wurde auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme über 2 Millionen Euro in das Radwegenetz und die Verbesserung der Infrastruktur. Die Stadt Ostfildern beteiligt sich ebenfalls am Ausbau der vorhandenen Wege, die später von Radfahrern genutzt werden.

  • Abteilung 8
    04.12.2018
    Von Pomeranzen und Wassersprudlern - Leonberg schreibt Gartenkunstgeschichte
    Stadtpark steht unter Denkmalschutz
     Foto Stadtpark, Quelle: Andreas Dubslaff, LAD

    So jung und schon ein Denkmal. Der Leonberger Stadtpark, welcher in den 70er-Jahren angelegt wurde, steht unter Denkmalschutz. Das städtische „Grün“ ist damit bereits das zweite vom Landesamt für Denkmalpflege bestätigte Gartenkunstwerk an der Glems. Der Stadtpark ergänzt den Pomeranzengarten, welcher als einziger Terrassengarten bundesweit aus der Zeit der Spätrenaissance erhalten ist.

    „So wie der Pomeranzengarten für die Gartenkunst des 17. Jahrhunderts steht, so dokumentiert der Stadtpark die Ideen des Garten- und Landschaftsbaus des späten 20. Jahrhunderts“, erklärt Referatsleiter Dr. Martin Hahn, der im Landesamt für Denkmalpflege für die Erfassung von Kulturdenkmalen zuständig ist. Sein Kollege Andreas Dubslaff ergänzt: „Die Umgestaltung des ehemaligen Gipswerks Eppinger und Schüle zu einem Park ist eine ungewöhnliche Gewerbekonversion, wie man sie sonst eher aus dem Ruhrgebiet kennt. Leonbergs Stadtpark ist dafür ein frühes und prima überliefertes Beispiel.“

    Die Gesamtplanung lag in den Händen des renommierten Stuttgarter Büros Luz und Partner. Der Sprudlerberg mit seinem markanten Wasserlauf ist ein Projekt des Landschaftsarchitekten und Bildhauers Ernst Günter Herrmann. 

    Mit dem Stadtpark bekam die neue Mitte Leonbergs um das Leo-Center zwischen der Altstadt und Eltingen auch ein grünes Element. Noch heute wird der Landschaftspark mit See und Felswand von der „Skyline“ der Hochhäuser stilgerecht gerahmt.

    „Der Stadtpark ist für uns eine nicht mehr wegzudenkende Erholungsfläche. Umso stolzer sind wir, in Leonberg den landesweit ersten unter Denkmalschutz stehenden modernen Stadtpark der 70er Jahre zu haben. Die Stadt- und Landschaftsplanung der 1970er Jahre ist hier eindrucksvoll erlebbar“, so Oberbürgermeister Martin Kaufmann. Man werde sich, so Kaufmann weiter, in Zukunft mit dem Bestand auseinandersetzen, mit den Wegeanlagen, den zeittypischen Kugelleuchten und Sitzbänken.

    „Für 2019 ist geplant, den Stadtpark am Tag des offenen Denkmals mit Führungen oder einer kleinen Ausstellung allen Interessierten näherzubringen“, kündigt das Stadtoberhaupt an und fährt fort: „Was man besser kennt, das schätzt man auch. Wir wollen die Leonberger für dieses junge Denkmal sensibilisieren und sie mitnehmen auf dem Weg in die Zukunft des Parks.“ 

    Einen der ältesten und einen der jüngsten Gärten im Land, das kann nicht jede Stadt vorweisen: In Leonberg kann man sie nachvollziehen, die Geschichte von Pomeranzen und Wassersprudlern.

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    L 1202 - Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Verkehrsfreigabe des Radwegs auf der Körschtalbrücke mit Verkehrsminister Hermann und Regierungspräsident Reimer

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Hauptbauarbeiten für den Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen über die Körschtalbrücke abgeschlossen. Damit ist die Körschtalbrücke zwischen Esslingen und den Fildern fahrradtauglich. 

    Sie sind herzlich eingeladen, wenn Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer 

     

    am Dienstag, 11. Dezember 2018, um 12:00 Uhr 

    die feierliche Verkehrsfreigabe des Radwegs vornehmen. Den genauen Treffpunkt entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersichtskarte. 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Einladungskarte (pdf, 64 KB)

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    L 2310 - Sanierungsarbeiten zwischen Almosenberg und Dertingen (Main-Tauber-Kreis)
    Vollsperrung von Dienstag, 11. Dezember, 08:00 Uhr bis Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18:00 Uhr

    ​Die Fahrbahn der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt der Landesstraße und dem Almosenberg bis nach Dertingen ist durch die hohe Verkehrsbelastung und den zurückliegenden Ausbau der A 3 stark geschädigt. Noch vor dem kommenden Winter, der die Fahrbahn weiter schädigen würde, wird der Streckenabschnitt bis Dertingen saniert. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 11. Dezember 2018, 8:00 Uhr und werden voraussichtlich am Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18:00 Uhr abgeschlossen.

    Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 2310 zwischen dem Knotenpunkt L 2310/Almosenberg und Dertingen erforderlich. Die Vollsperrung wird am Dienstag, 11. Dezember 2018, ab 08:00 Uhr aktiviert.

    Die Umleitung zwischen Dertingen und Bettingen erfolgt in beiden Richtungen über die K 2825 (Kembach) und K 2878 (Urphar). Die Strecken werden vor Ort weiträumig ausgeschildert.

    Alle Zu- und Abfahrten der A 3-Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt bleiben während der Vollsperrung der L 2310 geöffnet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Almosenberg ist ebenfalls offen.

    Das Land Baden Württemberg investiert in die Erhaltung der L 2310 rund 200.000 €.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    04.12.2018
    B 297 - Erneuerung der Beleuchtung und Lüftung im Tunnel Neckartailfingen (Landkreis Esslingen) - Durchführung der Arbeiten des 1. Bauabschnitts im Zeitraum von Montag, 10. Dezember, bis Mittwoch, 19. Dezember 2018
    Verkehr im Tunnel wird unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung geführt

    ​Die vorhandene Beleuchtung im B 297-Tunnel bei Neckartailfingen entspricht nicht mehr dem neuesten Stand der Technik, weshalb das Regierungspräsidium Stuttgart ab kommenden Montag mit der Erneuerung der Tunnelbeleuchtung und Tunnellüftung beginnt. Die neue LED-Tunnelbeleuchtung wird am äußeren Rand der Tunneldecke über den Notgehwegen befestigt und ragt somit nicht mehr in die Fahrbahn, was bei der knappen Tunnelhöhe von Vorteil ist.

    Im Zeitraum von Montag, 10. Dezember, bis Mittwoch, 19. Dezember 2018 wird in Nachtarbeit von 19:00 Uhr bis 5:00 Uhr die Kabeltrasse für die Beleuchtung hergestellt. Die Kabeltrasse wird an der Tunneldecke über den Notgehwegen befestigt. Hier werden die Kabel der Steuerung und Stromzufuhr geführt.
    Der Verkehr im Tunnel wird unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung geführt.  

    Im Februar 2019 werden die LED Leuchten montiert und für März 2019 ist geplant, die drei vorhandenen Strahlventilatoren für die Belüftung zu erneuern. Auch diese Arbeiten werden unter halbseitiger Fahrbahnsperrung im Wechselverkehr mit Ampelsteuerung durchgeführt. Hierzu wird unmittelbar vor der Maßnahme eine gesonderte Pressemitteilung veröffentlicht.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.12.2018
    B 29 OU Mögglingen (Ostalbkreis) - Sanierungsarbeiten des Wirtschaftsweges zwischen Christenhof und Hochwang 2 bei Mögglingen
    Sperrung am Donnerstag, 6 Dezember 2018 zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr

    Im Zuge der Baumaßnahme B 29 OU Mögglingen erfolgt derzeit die Erschließung des Wertstoffhofes Ellert und Hermannsfeld aus Richtung Mögglingen über einen Gemeindeweg nördlich der B 29. Dies wurde erforderlich, da im Bereich der künftigen Ortsverbindungsstraße aus Gründen der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit ein Linksabbiegen von der Bundesstraße aus Fahrtrichtung Mögglingen nicht zugelassen werden kann. Dies liegt insbesondere an den nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Aufstellflächen für den linksabbiegenden Verkehr in Fahrtrichtung Wertstoffhof Ellert und Hermannsfeld.

    Aufgrund der zwischen Christenhof und Hochwang 2 bei Mögglingen durch die Nutzung als Umleitung inzwischen aufgetretenen größeren Schäden soll, vorbehaltlich entsprechender Witterung, dieser Wegabschnitt am Donnerstag, 6. Dezember 2018 zwischen 13:00 Uhr und 16:30 Uhr saniert werden. Aufgrund der örtlichen Randbedingungen muss der Weg während dieser Zeit voll gesperrt werden. Aufgrund der erforderlichen Vollsperrung kann das Wertstoffzentrum und Hermannsfeld im vorgenannten Zeitraum nur aus Richtung Essingen angefahren werden. Am Abend wird die Vollsperrung wieder aufgehoben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.12.2018
    B 14 - Daimlerbrücke Stuttgart-Untertürkheim - Start der 1. Bauphase der Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke an der B 14
    Nächtliche Arbeiten von Dienstag, 4. Dezember, bis Freitag, 21. Dezember 2018 unter halbseitiger Sperrung von jeweils 20:30 Uhr bis 06:00 Uhr

    ​Im April 2012 mussten mehrere Fahrbahnübergangskonstruktionen an der Brücke B 14 notsaniert werden. Diese werden nun in zwei Bauphasen grundhaft und nachhaltig instandgesetzt.

    In der ersten Bauphase von Dienstag, 4. Dezember, bis Freitag, 21. Dezember 2018, werden zunächst Instandsetzungsmaßnahmen der Übergangskonstruktion in Fahrtrichtung Stuttgart ausgeführt. In der zweiten Bauphase, ab Mittwoch, 2. Januar bis voraussichtlich Freitag, 14. Januar 2019, erfolgen dann weitere Arbeiten an der Übergangskonstruktion in Richtung Stuttgart und Waiblingen.

    Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten ausschließlich nachts ohne aufwendige Verkehrsführung (Verschwenkung, Einengung der Fahrstreifen) unter Zuhilfenahme einer speziellen, eigens für diese Baumaßnahme hergestellten, Überfahrtsrampe im jeweiligen Bauabschnitt durchgeführt.

    Diese Überfahrtsrampe wird für die Arbeiten nachts (zwischen 20:30 Uhr und 6:00) geöffnet. In dieser Zeit steht den Verkehrsteilnehmern dann nur noch ein Fahrstreifen im Bauabschnitt zur Verfügung. Der quer zur Fahrbahn verlaufende Sanierungsbereich wird in den frühen Morgenstunden mit der Rampe wieder geschlossen, sodass tagsüber wieder alle Fahrstreifen genutzt werden können.

    Die Konstruktion der Überfahrtsrampe bedingt aus Sicherheitsgründen eine zwingend erforderliche Geschwindigkeitsreduktion auf 60 km/h.

    In Summe können die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer durch Wahl dieser Lösung, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, reduziert werden, da jeweils nur eine Fahrtrichtung betroffen ist.

    Der Bund investiert für beide Bauphasen ca. 240.000,00 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    30.11.2018
    Bekanntmachung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 3. Dezember, bis Montag, 17. Dezember 2018

    Das Regierungspräsidium hat die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für die Landeshauptstadt Stuttgart inzwischen fertiggestellt. Die Planfortschreibung wurde heute (30.11.2018) amtlich bekanntgemacht. 

    Ab kommenden Montag, 03.12.2018, wird der Plan für zwei Wochen, also bis einschließlich Montag, 17.12.2018, zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. 

    Nähere Informationen können ab kommenden Montag dem Luftreinhalteplan entnommen werden. Der Plan liegt im genannten Zeitraum während der Öffnungszeiten bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Infothek im Rathaus, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart sowie beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073 aus. Zudem ist der Plan ab kommenden Montag auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de einzusehen. 

    Bekanntmachungstext (pdf, 18 KB)

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe
    Sanierung von zwei Fahrstreifen an der Ausfahrt zur B 27 Flughafen/Messe in Fahrtrichtung München unter halbseitiger Sperrung von Freitag, 30.11.18 22:00 Uhr, bis Sonntag, 02.12.2018, 20:00 Uhr - Restarbeiten an den Brücken werden bis 14.12.18 andauern

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mitte Juni 2018 eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen durch.
    Wie bereits in der letzten Pressemitteilung mitgeteilt, wurden die Hauptbauarbeiten auf der A 8 am 17. November 2018 abgeschlossen. Danach erfolgte der Abbau der aufwändigen Verkehrssicherung. Seit dem 23. November 2018 kann der Verkehr auf der A 8 in Fahrtrichtung München und Karlsruhe wieder ungehindert fahren.
    Ab heute Abend, 30. November, 22:00 Uhr, bis Sonntag, 02. Dezember 2018 ca. 20:00 Uhr, müssen noch zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung München an der Ausfahrt zur B 27 Echterdingen/Messe/Flughafen auf einer Länge von rund 200 Metern asphaltiert werden. Hierzu müssen zwei von fünf Fahrstreifen gesperrt werden. Die Ausfahrt zur B 27 Stuttgart-Degerloch/Möhringen und Richtung Leinfelden/Echterdingen ist jedoch möglich.
    Diese Maßnahme konnte aufgrund der komplexen Verkehrssicherung der Hauptmaßnahme nicht zeitgleich erfolgen und wird nun nachgeholt.
    Seit dem 23. November 2018 laufen auf der A 8 sowie auf der B 27 im Bereich der Brücken die Restarbeiten. Zu den Restarbeiten gehören unter anderem, die Fertigstellung der Schutzplankeneinrichtungen mit den zum Teil dazugehörigen Streifenfundamenten sowie das Schließen der Mittelstreifenüberfahrten auf der A 8.
    Im Bereich der Brückenbauwerke wird der Lagertausch samt betonieren der Betonauflagersockel am Bauwerk B 27/A 8 nächste Woche abgeschlossen werden. 
    Zeitgleich erfolgen an den letzten zwei von drei Bauwerken noch die Betoninstandsetzung an den Widerlagern und Flügeln sowie das Anbringen eines Vogeleinflugschutzes und der Schneefangnetzte an den Geländern aller drei Bauwerke. Diese Restarbeiten sollten bis zum 14. Dezember 2018 abgeschlossen sein.
    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie die Brückenbauten langfristig vor Schäden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    L 1211 - Grabenstetter Steige (Landkreis Esslingen) - Rutschungssanierungsarbeiten an der Grabenstetter Steige können vorzeitig abgeschlossen werden
    Aufhebung der Sperrung bereits ab Samstag, 01. Dezember 2018

    An der steilen talseitigen Böschungsschulter bei Lenningen-Schlattstall kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Rutschungsereignissen und zur Erosion der Böschung. Diese waren zum Teil mit Absenkungen an der Fahrbahn verbunden, die oft mehrmals durch eine Instandsetzung ausgeglichen werden mussten. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führte daher an dieser Steige Rutschungssanierungsarbeiten durch. 

    Die Durchführung der Arbeiten war von Montag, 12. November 2018, 06:00 Uhr, bis Freitag, 07.Dezember 2018, gegen 20:00 Uhr unter Vollsperrung geplant. 

    Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse konnten die Arbeiten nun früher als gedacht beendet werden. Damit einhergehend wird nun auch die eingerichtete Vollsperrung ab Samstagvormittag, 01. Dezember 2018, wieder aufgehoben. Die Verkehrssicherheit ist wieder gegeben. 

    Das Land investierte ca. 150.000 Euro für die Sanierung einer Rutschung an der Grabenstetter Steige.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmern sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner für deren Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 3
    30.11.2018
    Meisterbriefe im Beruf Landwirt*in 2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreicht die Meisterbriefe im Rahmen einer Feierstunde an der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis)

    „Mit der erfolgreich bestandenen Meisterprüfung haben Sie bewiesen, dass Sie qualifiziert sind für neue Aufgaben und dass Sie Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Berufsausbildung junger Menschen übernehmen wollen“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Freitag (30. November 2018) bei der Übergabe der Meisterbriefe in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis). Der Regierungspräsident gratulierte den jungen Fachleuten zum Meisterbrief und hob hervor, dass sie mit Recht stolz auf das Erreichte sein können.

    Insgesamt erhielten 2 Landwirtschaftsmeisterinnen und 17 Landwirtschaftsmeister, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand des Regierungspräsidenten.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    „Die Menschen und damit Ihre Kunden, die Verbraucher, schätzen den Meistertitel. Sie verbinden mit ihm Fachwissen und Qualität – sie vertrauen Meistern. Diese Wertschätzung ist wichtig und gleichzeitig Herausforderung in Zeiten, in denen die Landwirtschaft viel Kritik einstecken muss“, sagte Reimer zu den Meisterinnen und Meistern. In seiner Rede ging Reimer auf den Klimawandel ein und skizzierte die Erwartungen, die von Seiten der Gesellschaft heute an die Landwirtschaft herangetragen werden.

    „Die Landwirtschaft muss die gesellschaftliche Beteiligung bei landwirtschaftlichen Themen akzeptieren, sie muss sich öffnen, muss erklären, diskutieren und auch akzeptieren, dass manche gängige Praxis nicht mehr den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht“ betonte der Regierungspräsident. Entscheidend sei, dass die Diskussionen dabei, sachlich, respektvoll und fair geführt werden.

    Des Weiteren legte er den jungen Meistern ein lebensbegleitendes Lernen, eine gelebte Bauernsolidarität, die Bildung und Pflege von Netzwerken und bürgerschaftliches Engagement ans Herz: „Bauernsolidarität hat in Form von Nachbarschaftshilfe, dörflichem Zusammenhalt in extremen Wetter- und Lebenslagen Tradition. Politisch ist die Bauernsolidarität seit dem Bauernkrieg berühmt und geachtet.“ 

    Er bedankte sich bei all denjenigen, die die Meisterinnen und Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell und den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. 

    Liste der Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeister 2018 (pdf, 12 KB)
    Veranstaltungsflyer (pdf, 46 KB)

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    L 1202 Radweglückenschuss zwischen Nellingen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Arbeiten auf der Körschtalbrücke mit halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen dauern an

    Seit Ende Juli 2018 laufen die Hauptbauarbeiten für den Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen über die Körschtalbrücke. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der L 1202 durchgeführt. 

    Derzeit laufen die letzten Arbeiten an den Schutzplanken und der südlichen Rampe. Die Lieferung und die Montage der Schutzplanken haben viel Zeit beansprucht, die wegen Kapazitätsengpässen bei den ausführenden Firmen auch nicht beschleunigt werden konnten. Erst nach der Montage der Schutzplanken können die Fahrbahn gereinigt und die Markierung aufgetragen werden. Dann wird der Verkehr auf die Westseite umgelegt und die Ostseite erhält die notwendige Markierung. Abschließend folgt der Rückbau der Verkehrssicherung.

    Dies führt dazu, dass sich die Bauzeit auf der Körschtalbrücke um eine weitere Woche bis zum 7. Dezember 2018 verlängert. Die bisherige Umleitung bleibt daher bis zu diesem Zeitpunkt bestehen.

    Die Ertüchtigungen der Wirtschaftswege und der Bau der Rampen können voraussichtlich bis zum 11. Dezember 2018 abgeschlossen werden. Die wird jedoch ohne Eingriff in den fließenden Verkehr auf der Landesstraße erfolgen.

    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    L 1150 bei Aichwald-Aichschieß (Landkreis Esslingen) - Schluss der Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L1201
    Aufhebung der halbseitigen Sperrungen am Freitag, 30.11.

    ​Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die L 1201 auf Höhe der Deponie „Weißer Stein“, die seit Mitte Juni 2018 vom Regierungspräsidium Stuttgart durchgeführt werden, können wie geplant noch im November abgeschlossen werden. Die halbseitigen Fahrbahnsperrungen, sowohl auf der über die Brücke verlaufenden Landesstraße 1150 als auch auf der unter dem Bauwerk zwischen Plochingen und Aichwald verlaufenden L 1201, können am kommenden Freitag, 30. November, wieder aufgehoben werden.

    Das rund 35 Meter lange Brückenbauwerk aus dem Jahre 1971 wies erhebliche Schäden auf der Fahrbahn und den Gehwegen und auch unter dem Bauwerk an der Überbauuntersicht und an den Pfeilern und Widerlagern auf. Für die Sanierung der Pfeiler wurden Traggerüste aufgebaut, die das Bauwerk während der Sanierungsarbeiten abstützten. Maroder Beton wurde mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und nach dem Einbau von Betonstahlbewehrungen mit neuem Beton verstärkt. Auf dem Bauwerk wurden die  Bauwerksabdichtung und die Asphaltbeläge erneuert sowie neue Gehwegkappen mit Schutzplanken und Geländern hergestellt. In der folgenden Woche werden lediglich noch Rest- und Aufräumarbeiten durchgeführt.

    Das Land investierte mit dieser Maßnahme rund 1 Million Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.11.2018
    A 81 - Fahrbahndeckensanierung zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg, Abbau der Baustelle
    Sperrung der Parallelfahrbahn in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 30. November auf den 01. Dezember 2018 - Vollsperrung der Rampen B 10/A 81 in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht vom 30. November auf den 01. Dezember 2018

    ​Die Sanierung der Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen (AS) Stuttgart-Zuffenhausen und Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg ist baulich abgeschlossen. Zuletzt werden noch Restarbeiten an den Schutzplanken am Außenrand durchgeführt. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die verbliebenen temporären Betonschutzwände auf dem Standstreifen abgebaut und alle sonstigen baustellenbedingten Beschränkungen im Laufe der kommenden Woche aufgehoben.

    Damit die Arbeiten an den Schutzplanken im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen abgeschlossen werden können, sind im Bereich der Parallelfahrbahn in der AS Stuttgart-Zuffenhausen noch Schutzplankenarbeiten notwendig, die nur unter Sperrung des entsprechenden Abschnittes der Parallelfahrbahn möglich sind.
    Diese Arbeiten werden nachts zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr von Freitag, 30. November 2018 auf Samstag, 01. Dezember 2018 durchgeführt. Für die Arbeiten ist es erforderlich in dieser Nacht die Parallelfahrbahn nach Leonberg ab der Ausfahrtsrampe von der A 81 auf die B 10 in Richtung Stuttgart für den Verkehr komplett zu sperren.
    Aufgrund der Lage des Baufeldes ist auch die Nutzung der beiden Rampen von der B 10 aus Richtung Vaihingen/Enz sowie aus Richtung Stuttgart kommend auf die A 81 nicht möglich.
    Verkehrsteilnehmer, die auf die A 81 in Richtung Leonberg auffahren wollen, müssen in Fahrtrichtung Heilbronn auffahren und in der AS Ludwigsburg-Süd wenden. Die Ausfahrt von der A 81 auf die B 10 in Richtung Stuttgart und Vaihingen/Enz bleibt möglich.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen.

    Die Gesamtfertigstellung des Umbaus der Verkehrsführung innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen mit Anbindung des fertiggestellten Brückenbauwerks erfolgt in 2019 unter Ausnutzung von (verkehrsarmen) Ferienzeiten. Hierüber wird in gesonderten Pressemitteilungen zu gegebener Zeit informiert.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    27.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung im zweiten Bauabschnitt bereits ab Freitag, 30. November 2018, 6:00 Uhr notwendig - Einladung zum Informationsgespräch am Dienstag, 27. November 2018 um 16:00 Uhr - Fertigstellungstermin 15. Dezember 2018 kann gehalten werden

    ​Die Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Querungshilfe auf Höhe des Supermarktes im Zuge der B 39 OD Ellhofen schreiten wie geplant voran. Bei den aktuell halbseitig stattfindenden Asphaltaufbrüchen zur Anpassung der Gehwege hat sich herausgestellt, dass der Schichtenaufbau der Fahrbahn nicht wie angenommen vorliegt. Anstelle eines für eine Bundesstraße üblichen 3-schichtigen Aufbaus aus Asphalttrag-, binder- und Deckschicht mit Stärke von 20 bis 30 cm, sind stellenweise nur Aufbauten mit 13 cm Stärke vorhanden.

    Anhand der durchgeführten Voruntersuchungen, bei denen u.A. 24 Bohrkerne über den gesamten Streckenzug entnommen wurden, ist im Vorfeld festgelegt worden, dass die oberen beiden Asphaltschichten erneuert werden. An den nun freigelegten Asphaltschichten hat sich gezeigt, dass dieses Vorgehen nicht umsetzbar ist. Auf Grund des dann wieder zu geringen Aufbaus, würden nach kurzer Zeit erneut Verdrückungen und Spurrinnen entstehen.
    Auch nach Einschätzung eines hinzugezogenen Fachinstitutes muss der Asphaltoberbau komplett erneuert und nach dem aktuellen Regelwerk dimensioniert werden. Das bedeutet, dass das Asphaltpaket auf nunmehr 24 cm Stärke neu hergestellt werden soll. Dafür muss die unter dem Asphalt befindliche Schottertragschicht ebenfalls in neuer Stärke aufgebaut werden.

    Das hat leider zur Folge, dass die Anwohner nicht wie geplant über die Asphaltfräsfläche zu ihren Grundstücken fahren können. Sobald der Asphalt komplett entfern wird und die Arbeiten an der Schottertragschicht beginnen ist eine Überfahrt mit dem PKW nicht mehr möglich.

    Auf Grund dieser zusätzlichen Arbeiten ist es notwendig, bereits am kommenden Freitag, 30. November 2018, 6:00 Uhr, den Abschnitt zwischen Grantschener Straße und Nettomarkt voll zu sperren.  Bis einschließlich Donnerstag, 13. Dezember 2018, 14:00 Uhr ist dann der ganze Abschnitt zwischen Grantschener Straße und K 2111 /Hauptstraße Sülzbach voll gesperrt. In dieser Zeit laufen die Arbeiten an der Schottertragschicht, die notwendigen Arbeiten an den Schächten und Straßenabläufen sowie die ganzen Asphalt- und Markierungsarbeiten.

    Der geänderte Bauablauf ist mit der Gemeinde Ellhofen besprochen und den Anwohnern werden für die Zeit der Vollsperrung Parkmöglichkeiten in der Ortslage (Parkplatz Hintere Straße und Hauptstraße 18 sowie Parkplatz Gemeindehalle) zur Verfügung gestellt.

    Die Anwohner der Ortsdurchfahrt Gemeinde Ellhofen haben hierzu ein gesondertes Informationsschreiben erhalten. Am Dienstag, 27. November 2018, 16:00 Uhr lädt das Regierungspräsidium Stuttgart zu einem Informationsgespräch zum neuen Sachstand ein. Treffpunkt dafür ist der Parkplatz des Nettomarktes. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Umleitungsstrecke bleibt weiterhin überörtlich über B 39 – L 1036 – Erlenbach – Weißenhof – Weinsberger Str. L 1036 – Eberstadt – Heilbronner Straße L 1036 – Hölzerner Straße K 2339 – Dimbach –  Willsbacher Straße K 2128 – B 39, sowie
    über B 39 – B 39a – Querspange Ri. Lehrensteinsfeld – Lehrensteinsfeld Hauptstraße – Ellhofener Str. – Neuwiesen – K 2127 – Willsbach – B 39

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und um Beachtung der ausgewiesenen Umleitungen.

    Durch die nach vorne gezogene Sperrung kann der Fertigstellungstermin 15. Dezember 2018 gehalten werden.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung
    26.11.2018
    Internationaler Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“
    Regierungspräsidium Stuttgart würdigt den Gedenktag mit einer gemeinsamen Fahnenaktion mit Terre des Femmes am 26. November 2018
     Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RPS zeigen gemeinsam Flagge (Quelle: RPS)

    ​Schwerpunkt 2018 lautet:  „Mädchenkampagne“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beging heute (Montag, 26. November 2018) zum zehnten Mal in Zusammenarbeit mit der Organisation „Terre des Femmes“ den internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Regierungspräsident Wolfgang Reimer sprach anlässlich des gestrigen Gedenktages zusammen mit Isabel Bergner und Barbara Matten von Terre des Femmes (TdF) Grußworte um auf den Gedenktag aufmerksam zu machen. Im Beisein von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Stuttgart wurde anschließend die Gedenkfahne im Innenhof des Regierungspräsidiums in Stuttgart-Vaihingen gehisst, um damit ein starkes und sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Der Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist das Thema „Mädchenkampagne“.

    Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der heutigen Fahnenaktion setzen wir ein wichtiges Zeichen. Es reicht jedoch nicht aus, einmal im Jahr einen Gedenk- oder Aktionstag abzuhalten um der Gesellschaft die abscheulichen Missstände vor Augen zu führen. Diesen Frauen und Mädchen muss geholfen werden – und zwar an jedem Tag im Jahr. Daher unterstütze ich diese Aktion und die Arbeit von Terre des Femmes und plädiere für eine respektvolle und wahre Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen.“

    Isabel Bergner erläuterten die diesjährige Mädchenkampagne „Jetzt Mädchen stärken - #es ist nicht alles rosarot“: „Es sind besonders Mädchen, die von Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Daher fordern wir insbesondere Mädchenschutz und Gewaltprävention, die gesetzliche Verpflichtung aller sog. „U-Vorsorgeuntersuchungen“, damit Misshandlung frühzeitig erkennbar wird und vor allem in Bildungseinrichtungen ein Verbot der Mädchenverschleierung bis zur Volljährigkeit.“

    Derzeit thematisiert TdF die Frühverschleierung von Mädchen über eine unterschriftsgestützte Petition „Kopf frei“, die der Bundesregierung übergeben wird.

    TdF geht es dabei um den Schutz der Rechte der Mädchen und ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung in der Gesamtgesellschaft. Denn wir müssen uns bewusst sein, dass die Frühverschleierung Mädchen in einem Ausmaß konditioniert, dass sie das Kopftuch später nicht mehr ablegen können. Heranwachsende stehen nicht selten bis zur Volljährigkeit in finanzieller und rechtlicher Abhängigkeit vom Elternhaus. Zudem unterliegen „Teenager“ einem starken Einfluss durch ihr soziales Umfeld und ihre Altersgruppe.“, ergänzte Barbara Matten. Abschließend dankten Sie dem Regierungspräsident sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Unterstützung.

    Anlässlich der Fahnenaktion erinnerte Regierungspräsident Reimer auch an die erschreckenden Zahlen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Partnerschaftsgewalt, welche vergangene Woche vorgestellt wurden: „Die neueste Statistik bestätigt, was wir eigentlich schon lange wissen: die Gewalt erfolgt häufig durch Personen aus dem engsten Umfeld der betroffenen. Die neue Kampagne zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ soll den Betroffenen wieder Mut machen, aber auch das Bewusstsein von Menschen im Umfeld der Opfer stärken.“

  • Abteilung 3
    23.11.2018
    Meisterprüfung in den Berufen Landwirt/in
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt am Freitag, 30. November, die Meisterbriefe in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis)

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Meisterinnen und Meistern des Jahres 2018 im Beruf Landwirt/in

    am Freitag, 30. November 2018, um 14.00 Uhr
    in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft
    Schlossstr. 1, 74635 Kupferzell 

    die Meisterbriefe überreicht. 

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger wird Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten und die Meisterbriefe überreichen.

    Prüfer, Lehrer, Verbandsvertreter und Meister werden zudem im Laufe der Veranstaltung in einer lockeren Talkrunde über die Meisterausbildung im Beruf Landwirt/in sprechen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei kleinen Snacks und Getränken im Foyer die Gelegenheit zu Gesprächen mit Behörden- sowie Verbandsvertretern, Meisterinnen und Meistern. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungsflyer (pdf, 46 KB)

  • Abteilung 4
    23.11.2018
    L 1088 zwischen Neuenstadt a.K. und Öhringen (Landkreise Heilbronn und Hohenlohe) - Fahrbahndeckenerneuerung
    Vollsperrung von Montag, 26. November, bis Mittwoch, 5. Dezember 2018

    Auf der L 1088 zwischen Neuenstadt am Kocher, Abzweig K 2129 bei Brettach und Öhringen, Abzweig K 2333 bei Baumerlenbach, beginnt am kommenden Montag eine kurzfristig angesetzte Fahrbahndeckenerneuerung. 

    Grund ist der schlechte Fahrbahnzustand, dessen Sanierung keinen Aufschub über den Winter hinweg zulässt. Durch die jetzige Sanierung können schlimmere Schäden durch den Winter vermieden werden. Auch wird es nun nicht mehr erforderlich, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Grund der Fahrbahnschäden auf diesem Abschnitt anzuordnen. 

    Die Vollsperrung wird von den Straßenmeistereien Neuenstadt a.K. und Öhringen am kommenden Montag, 26. November 2018, 07:30 Uhr, aktiviert. Voraussichtlich am 5. Dezember 2018, gegen 16:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Umleitung aus Richtung Neuenstadt a.K. verläuft über den Kreisverkehr bei Brettach > K 2129 Brettach > Langenbeutingen > OD Langenbeutingen > K 2010 Richtung Baumerlenbach zurück auf die L 1088.

    Aus Richtung Öhringen verläuft die Umleitung an der Kreuzung K 2010 / K 2333 Richtung Baumerlenbach > Kochersteinsfeld > L 1045 am Kreisverkehr bei Brettach zurück auf die L 1088. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert für diese Maßnahme ca. 300.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2018
    Mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis - Sanierungen der L 515 Krautheim und L 1050 Zweiflingen schreiten planmäßig voran
    Vollsperrung der L 1025 zwischen Krautheim und Abzweig Assamstadt (L 513) ab Montag, 26. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Montag, 5. November 2018 mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis durch. Im Raum Krautheim wird die Strecke L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim, sowie die L 1025 zwischen Krautheim und dem Abzweig zur L 513 (Assamstadt) saniert. Im Raum Zweiflingen wird die L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und  dem Kreisverkehr Friedrichsruhe erneuert. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran.

    Raum Krautheim L 515 und L 1025
    Die Sanierung der Außenstrecke zwischen Neunstetten und Krautheim ist mittlerweile abgeschlossen. Die Verkehrsfreigabe erfolgt im Laufe des 23. Novembers. Die Sanierung des innerstädtischen Teils der L 515 in Krautheim wird in mehreren Abschnitten ab Anfang 2019 umgesetzt.
    Im Zuge der Verkehrsfreigabe der L 515 werden unmittelbar die Vorbereitungen für die Sperrung der L 1025 zwischen Knotenpunkt L 515 (in Krautheim) und Knotenpunkt L 513 (Richtung Assamstadt) getroffen. Die Sperrung des knapp 2 Kilometer langen Streckenabschnittes wird ab Montag, 26. November 2018, gegen 7:30 Uhr aktiv sein. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis Samstag, 15. Dezember 2018 andauern. Die betroffenen Anlieger werden mit Wurfzetteln über entsprechende Zufahrtsmöglichkeiten und Einschränkungen informiert. Die Umleitungsstrecke verläuft über die neu fertiggestellte L 515 sowie über die K 2378/ L 513 (Neunstetten/ Assamstadt) und wird örtlich ausgeschildert.

    Raum Zweiflingen L 1050
    Ebenfalls im Zeitplan liegen die Arbeiten im Zuge der L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und dem Kreisverkehr Friedrichsruhe. Die Asphaltarbeiten des ersten Bauabschnitts (bis Abzweig L 1048 Orendelsall) werden voraussichtlich Mitte kommende Woche fertiggestellt sein. Bereits ab Montag, 26. November 2018  beginnen die Sanierungsarbeiten des zweiten Bauabschnitts bis zum Kreisverkehr Friedrichsruhe. Mit Beginn des kommenden Bauabschnittes wird die Umleitungsstrecke erweitert. Die Umleitung erfolgt dann ab Forchtenberg über die L 1046 nach Wohlmuthausen und weiter über die Kreisstraßen K 2348 und K 2349 nach Friedrichsruhe. Der erste Bauabschnitt bleibt bis zum Ende der Gesamtbaumaßnahme ebenfalls gesperrt um zeitgleich Arbeiten an Banketten, Markierung und Schutzplanken durchzuführen. Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Die Sperrung bleibt voraussichtlich bis Samstag, 22. November 2018 bestehen. Vor der Verkehrsfreigabe erfolgt eine weitere Pressemitteilung.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit und um Nutzung der offiziellen Umleitungsstrecken.

    Das Land Baden-Württemberg investiert insgesamt rund 3,5 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    A 81 - Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Singen zwischen den Anschlussstellen (AS) Herrenberg und Rottenburg - Abschluss der Bauarbeiten in Fahrtrichtung Singen am Sonntag, 25.11.2018 und in Fahrtrichtung Stuttgart am Mittwoch, 05.12.2018
    A 81 in Fahrtrichtung Singen - Sperrung des rechten Fahrstreifens am 22. / 23. November 2018 und am 23. / 24. November 2018 zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den AS Herrenberg und Rottenburg in Fahrtrichtung Singen auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern. 

    Die Arbeiten am Mittelstreifen und der Asphalteinbau auf der linken Fahrspur sind nun abgeschlossen. Ab kommenden Donnerstagabend beginnt der Rückbau der Verkehrssicherung, sodass ab Sonntag, 25. November 2018, der Verkehr auf der A 81 bereits über die neue Fahrbahn, zu Beginn allerdings noch mit einer Beschränkung der Geschwindigkeit, rollen kann. 

    Während der Arbeiten zum Rückbau der Betonschutzwände wird die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Singen muss in zwei Nächten die übergeleitete Fahrspur verwenden. Die Sperrung erfolgt zwischen Donnerstag, 22. November 2018, und Freitag, 23. November 2018, jeweils zwischen 22:00 Uhr und 5.00 Uhr. Außerhalb der Abbauzeiten und nach dem Abbau der Verkehrsführung stehen wieder zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Am Samstag, 24. November 2018, werden in Fahrtrichtung Singen noch die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen. 

    Anschließend werden in Fahrtrichtung Stuttgart die derzeit noch vorhandenen Schutzplanken im Schatten der dort noch stehenden Verkehrssicherung umgerüstet und verstärkt. Es ist vorgesehen die Schutzplankenumrüstung und den Rückbau der Betonschutzwände bis zum 05. Dezember 2018 abzuschließen, sodass ab diesem Zeitpunkt auch in Fahrtrichtung Stuttgart der Verkehr wieder wie gewohnt rollen kann. 

    Die derzeit für den Verkehr gesperrte PWC-Anlage Ziegler wird voraussichtlich zum 30. November 2018 für den Verkehr wieder freigegeben. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,0 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    L 1037 - Sanierung der Jagstbrücke bei Elpershofen (Landkreis Schwäbisch Hall) zwischen Gerabronn und der Anschlusstelle (AS) A 6 Wolpertshausen
    Instandsetzung des Überbaues mit Abdichtung und Fahrbahnbelägen - Verschiebung des 2. Bauabschnitts auf das Frühjahr 2019

    ​Die Jagstbrücke an der L 1037 (Landkreis Schwäbisch Hall) wird derzeit in zwei Bauabschnitten vom Jagstbogen bis über den Mühlkanal instand gesetzt. Der Fahrbahnbereich wird komplett neu aufgebaut. Für die einzelnen Bauphasen sind halbseitige Sperrungen der Fahrbahn notwendig.

    Die Arbeiten in der ersten Bauphase sind inzwischen abgeschlossen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der aktuellen Prognosen ist ein Einbau der Abdichtung in diesem Jahr allerdings nicht mehr möglich. Um die Einschränkung für die Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren und um eine halbseitige Sperrung über die Wintermonate auszuschließen, wird die Einrichtung des zweiten Bauabschnitts auf das Frühjahr 2019 verschoben. Somit steht für die Verkehrsteilnehmer spätestens ab Montag, 26. November 2018, wieder die komplette Fahrbahnbreite zur Verfügung.

    Über die Wiederaufnahme der Bauarbeiten wird die Öffentlichkeit rechtzeitig vor Beginn informiert.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Brückeninstandsetzung  insgesamt rund 500.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Kreuzungsbereich L 1110 und L 1140 -Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwieberdingen und Möglingen (Landkreis Ludwigsburg)
    Baustellenverkehrsführung auf der L 1140 mit Ampelregelung bei Möglingen am kommenden Wochenende

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Zuge der Sanierung der L 1110 zwischen Möglingen und Stuttgart-Stammheim im Sommer dieses Jahres auch die Asphaltschichten im Kreuzungsbereich der L 1110 an die L 1140 halbseitig mit saniert. Besonders die Linksabbiegespur zum Containerbahnhof bei Kornwestheim weist weiterhin aufgrund des starken Schwerlastverkehrs große Verdrückungen auf. Das Regierungspräsidium Stuttgart sieht daher nach dem Abschluss der Fahrbahndeckenarbeiten auf der Autobahn A 81 die Sanierung der anderen Hälfte der Kreuzung vor.

    Aus diesem Grund unterliegt der Verkehr im Kreuzungsbereich von Freitag, 23. November, ca. 19:00 Uhr, bis Montag, 26. November 2018, 5:00 Uhr Einschränkungen. Es steht an diesem Wochenende in beiden Richtungen nur eine Fahrspur mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung. Der Verkehr wird im Kreuzungsbereich mit einer Ampelanlage geregelt. Aufgrund der Witterung erfolgt zunächst nur eine provisorische Markierung in Gelb.

    Ein Abbiegen von der L 1140 in die L 1110 hinein ist möglich. Für den Verkehr von der L 1110 kommend ist das Einbiegen auf die L 1140 nicht möglich. Die Umleitungsstrecke verläuft über die Stammheimer Straße nach Möglingen. Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Autobahn werden ab dem Kreisverkehr in Möglingen über die Ludwigsburger Straße weiter zur L 1140 geführt. Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Schwieberdingen können ab dem Kreisverkehr die L 1140 über die Schwieberdinger Straße wieder erreichen.
    Für Schwerverkehr über 3,5 Tonnen vom Containerbahnhof verläuft die Umleitungsstrecke weiträumig über die B 27a, die B 10 und die A 81.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst an einem Wochenende, um die Einschränkungen für den Berufsverkehr sowie den LKW-Verkehr so gering wie möglich zu halten.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind und bittet um Verständnis. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    19.11.2018
    Regierungspräsidium bewilligt rund 1,7 Millionen Euro für Rettungsdienst im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wichtiger finanzieller Beitrag, um eine qualitative Notfallrettung zum Wohle der Bevölkerung dauerhaft gewährleisten zu können“

    ​Der Rettungsdienst im Regierungsbezirk Stuttgart wird dieses Jahr mit Mitteln aus dem Staatshaushalt in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro gefördert.

    Regierungspräsident Reimer dankte den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern der Rettungsdienstorganisationen für ihren Einsatz: „Meine Anerkennung gilt allen Herlferinnen und Helfern der Rettungsdienstorganisationen. Es ist beachtlich, wie viele Männer und Frauen sich um das Wohl der Bevölkerung bemühen und sich dabei oft ohne Rücksicht auf das eigene Risko für andere einsetzen. Ohne diesen Dienst am Nächsten wäre unsere Gesellschaft um einiges ärmer“, betonte Reimer. „Daher ist es mir eine große Freude, die Rettungsdienstorganisationen mit einer Summe von rund 1,7 Millionen Euro im Regierungsbezirk Stuttgart unterstützen zu können. Dies ist ein wichtiger finanzieller Beitrag für den Rettungsdienst, um eine qualitative Notfallrettung zum Wohle der Bevölkerung dauerhaft gewährleisten zu können“, so der Regierungspräsident weiter.

    Durch die Förderung werden Neubauten, Erweiterung und Umbauten von Rettungswachen gefördert. Dieses Jahr wird der Neubau von zwei Rettungswachen gefördert und die Erstausstattung einer Rettungswache unterstützt. Ebenso wird mit den Mitteln die Beschaffung von notwendigen Rettungsmitteln bei der Berg- und Wasserrettung, die Ausbildung der Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und anderem im Rettungsdienst tätigem Personal sowie die laufende Verwaltungstätigkeit der Organisationen gefördert und umfangreich unterstützt.

    Übersicht über die größten Fördermaßnahmen im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 16 KB)

  • Abteilung 7
    16.11.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Reimer: „Lesen liegt allem Lernen zugrunde. Vorlesen macht Kinder glücklich und schlau - wenn das keine Argumente sind, sofort damit zu beginnen!“

    Anlässlich des 15. Bundesweiten Vorlesetags besuchte Regierungspräsident Reimer heute (16. November 2018) die Grundschule Michelfeld im Landkreis Schwäbisch Hall, um Kinder für‘s Lesen zu begeistern.

    „Lesen liegt allem Lernen zugrunde. Vorlesen macht Kinder glücklich und schlau - wenn das keine Argumente sind, sofort damit zu beginnen“, so der Regierungspräsident. „Bei meinem heutigen Schulbesuch wird für mich sichtbar, welch wichtigen Beitrag unsere Grundschulen für die Bildung und Entwicklung der Kinder leisten.“ 

    Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

    Regierungspräsident Reimer nimmt jedes Jahr am Vorlesetag teil und wählte dieses Jahr die Grundschule Michelfeld für einen Besuch aus. An der Grundschule Michelfeld wird viel für die Förderung der Lesekompetenz getan. Die Klassen- und Schulbibliothek unterstützt die festen Vorlesezeiten und das Lesefitnesstraining. 

    Der Vorlesetag ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für den Regierungspräsidenten ein großes Vergnügen: „Es macht unheimlich Spaß, wenn man merkt, wie sich die Kinder interessieren und für eine Geschichte begeistern können.“

    Ergänzende Informationen zur Grundschule Michelfeld:
    Die Grundschule Michelfeld hat 166 Schülerinnen und Schüler in acht Klassen und einer Sprachförderklasse. 17 Lehrkräfte sind beschäftigt. 

    Die Schule ist Modellschule für "Medienbildung in der Grundschule". In Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg erprobte die Schule im Schuljahr 2015/2016 und 2016/2017 den Einsatz von neuen Medien im Unterricht und stellte die Ergebnisse anderen Grundschulen vor. 

    Die Schule hat eine hervorragende Medienausstattung. In allen Klassenzimmern befinden sich ein Beamer und ein iPad. Außerdem befinden sich in den Klassen 3 und 4 jeweils 3 PC's. In den Klassen 1 und 2 ist jeweils ein PC-Arbeitsplatz eingerichtet. In einem Gruppenraum sind weitere 4 PC's vorhanden. Der Computerraum hat weitere 18 Arbeitsplätze.

    Die Schule betreibt zudem einige wichtige und innovative Projekte, z.B. ein Projekt zur gesunden Ernährung „So fit sind wir in Michelfeld!“ sowie das Pilotprojekt "Koordinierungsstelle Ganztagsschule BW".

    Ergänzende Informationen zum 15. bundesweiten Vorlesetag:
    Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Dieser Aktionstag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Am 16. November 2018 findet der Bundesweite Vorlesetag also bereits zum 15. Mal statt.

    In diesem Jahr stellen die Initiatoren den Aktionstag unter das Jahresmotto "Natur und Umwelt". Damit wollen wir für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer inhaltliche und kreative Anreize für aufregende und schöne Vorleseaktionen schaffen, die nicht nur Kinder begeistern. Wie lässt sich das Erkunden unserer Umwelt und das Vorlesen von Geschichten spannend miteinander verknüpfen? Welche Impulse können Kinder erhalten, die ihre natürliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit aufgreift und gleichzeitig die Freude am Lesen fördert? 

    Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

    Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, schnappt sich eine Geschichte und lässt andere in den Genuss des Zuhörens kommen. Bei der Frage, wie die eigene Vorleseaktion gestaltet wird, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – solange die Freude am gemeinsamen Erleben im Vordergrund steht. Auch der Vorleseort ist frei wählbar. Viele Aktionen finden in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen statt. Aber auch ungewöhnliche Vorleseorte sind beliebt: Von der Gefängniszelle, dem Tierpark, Museen, Planetarien, bis hin zu Guerilla-Lesungen in der Fußgängerzone ist alles mit dabei. 

    Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vorlesetag.de/vorlesetag/.

  • Abteilung 4
    16.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Zweiter Bauabschnitt: Änderung der Verkehrsführung ab Montag, 19. November 2018

    ​Am Freitag, 9. November 2018 haben die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach begonnen. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. Die Arbeiten liegen bisher im Zeitplan.

    Am kommenden Montag, 19. November 2018 beginnen die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts.  In diesem wird die neue Querungshilfe gebaut, sowie ein bestehendes Ampelmastfundament erneuert (beides unter halbseitiger Sperrung). Die Fahrtrichtung von Obersulm kommend in Richtung Heilbronn kann daher aufrechterhalten und im Laufe des Montagvormittags für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Fräsarbeiten/Asphaltarbeiten werden voraussichtlich von Montag, 03. Dezember bis Samstag, 15. Dezember 2018 erneut unter Vollsperrung fortgesetzt (Bauabschnitt 3). In diesem Zuge wird die komplette restliche Fahrbahn erneuert. Die Zufahrt zum Netto/Araltankstelle wird – außer an den Tagen an denen Asphalt gebaut wird – aus jeweils einer Richtung gewährleistet. Die Arbeiten der Baumaßnahme liegen bisher im Zeitplan und werden durch die halbseitige Freigabe nicht verlängert.

    Die Fahrtrichtung von Heilbronn kommend in Richtung Obersulm wird ab Montag wie folgt umgeleitet:

    Überörtlich über B 39 – L 1036 – Erlenbach – Weißenhof – Weinsberger Str. L 1036 – Eberstadt – Heilbronner Straße L 1036 – Hölzerner Straße K 2339 – Dimbach –  Willsbacher Straße K 2128 – B 39, sowie

    über B 39 – B 39a – Querspange Ri. Lehrensteinsfeld – Lehrensteinsfeld Hauptstraße – Ellhofener Str. – Neuwiesen – K 2127 – Willsbach – B 39

    Der Anliegerverkehr innerhalb der Sperrstrecke wird soweit wie möglich aufrechterhalten. Den Anwohnern wird die Zufahrt zu Ihren Gebäuden ermöglicht.

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen und um Beachtung der ausgewiesenen Umleitungen.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    13.11.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vorleseaktion anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages am 16. November 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besucht anlässlich des bundesweiten Vorlesetags die Grundschule Michelfeld (Landkreis Schwäbisch Hall). 

    Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn der Regierungspräsident gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Binnig den dritten Klassen einige Geschichten vorlesen wird 

    am Freitag, 16. November 2018, um 9:00 Uhr
    in der Grundschule Michelfeld
    Schulstr. 7, 74545 Michelfeld

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    12.11.2018
    L 1192 Oberesslingen: Hangsanierung auf der Plochinger Straße (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrungen im Zeitraum zwischen Montag, 19. November bis Freitag, 14. Dezember 2018

    Umleitung über Alte Heusteige bzw. Esslingen Zell - Gewerbegebiet Neckarwiesen - Oberesslingen

    Aufgrund von Böschungsrutschungen im Zuge von Starkregenereignissen im Juni diesen Jahres befindet sich der Hang zwischen der L 1192 und den Bahngleisen der Deutschen Bahn in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Das Regierungspräsidium Stuttgart führt daher auf der L 1192 (Plochinger Straße) zwischen Oberesslingen und Esslingen Zell eine Hangsanierung durch. Die Länge des Sperrbereichs beträgt rund 100 Meter.

    Die Sanierungsarbeiten werden plangemäß unter Vollsperrung durchgeführt.
    Die Ausführung erfolgt zwischen Montag, 19. November 2018, 05:00 Uhr und Freitag, 14. Dezember  2018, 22:00 Uhr. In diesem Zeitraum wird die L 1192 nur in Richtung Esslingen Zell befahrbar sein.

    Der Verkehr in Richtung Esslingen Zell wird in den genannten Zeiten über die Alte Heusteige nördlich der Baustelle führen. Die Alte Heusteige wird in Einrichtungsverkehr bis 7,5 t freigegeben. Der Schwerverkehr wird über die B 10 geleitet. Der Verkehr in Richtung Oberesslingen wird über das Gewerbegebiet Neckarwiesen führen.

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden Württemberg beläuft sich auf rund 145.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 81 sechsspuriger Ausbau Anschlussstellen Sindelfingen-Ost – Böblingen-Hulb (Landkreis Böblingen)
    Baugrunduntersuchungen im Zeitraum von Mitte November 2018 bis voraussichtlich Januar 2019 zur detaillierten Planung der Strecke

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im September 2018 den Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb erlassen und damit die Grundlagen für die Baumaßnahme geschaffen. Der Ausbau des rund sieben Kilometer langen Streckenabschnitts beinhaltet umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen sowie eine komplette Überdeckelung der Autobahn auf einer Länge von 850 Meter.

    Die Baugrunderkundungen sind für die detaillierten Planungen der Strecke und insbesondere der Bauwerke erforderlich. Neben dem Lärmschutztunnel sind weitere Bauwerke als Straßenüber- und -unterführungen auszuführen.

    Mit der Erkundungsmaßnahme werden 45 Kernbohrungen mit insgesamt 458 Bohrmetern niedergebracht, wovon 6 zu Grundwassermessstellen ausgebaut werden. Zur Prüfung des Bodenwiderstandes werden darüber hinaus 108 schwere Rammsondierungen mit ca. 1278 Sondiermetern niedergebracht.

    Die Bohr- und Erkundungsarbeiten beginnen ab Mitte November 2018 (KW 47) und erstrecken sich voraussichtlich über einen Zeitraum von zwei Monaten.

    Für die Aufschlüsse direkt auf der A 81 ist jeweils im Arbeitsbereich eine kurzzeitige Sperrung des rechten Fahrstreifens notwendig. Die Arbeiten werden vorwiegend in den Nachtstunden durchgeführt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

    Es kann vereinzelt zu Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer kommen. Ergänzende Informationen werden gesondert im Voraus bekannt gegeben. Das Regierungspräsidium bittet die Betroffenen um ihr Verständnis. Alle Beteiligten sind bestrebt, die Maßnahme so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zollt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeistereien Respekt vor der anstrengenden und anspruchsvollen Arbeit im Winterdienst

    ​Auch wenn derzeit die Temperaturen zum Teil zweistellig sind und in den nächsten Tagen noch ein weiterer Temperaturanstieg prognostiziert wird, ist eines für den Betriebsdienst auf unseren Autobahnen klar: Die kalendarische Winterdienstperiode hat begonnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hochmotiviert und einsatzbereit, um die Autobahnstrecken unter allen Bedingungen betriebsbereit und verkehrssicher zu halten.

    Die sechs Autobahnmeistereien beim Regierungspräsidium Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet. Die Vorkehrungen für den Winterdiensteinsatz sind in den vergangenen Wochen und Monaten getroffen worden. Sämtliche Winterdienstgeräte werden dabei auf ihren Einsatz vorbereitet und die Salzlager gefüllt. Erste Räumeinsätze hat es in diesem Jahr vereinzelt bereits im Oktober gegeben.

    Im Regierungspräsidium Stuttgart mit seinen sechs Autobahnmeistereien in Heidenheim, Herrenberg, Kirchheim/Teck, Ludwigsburg, Öhringen und Tauberbischofsheim sorgen rund 180 Beschäftigte in den nächsten Monaten rund um die Uhr dafür, dass die 420 km Autobahnen zuzüglich über 200 km Rampen und Verflechtungsspuren im Regierungsbezirk geräumt und gestreut werden und somit sicher befahrbar bleiben. Für Einsatzleitung und Fahrer ist das eine anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe, die im Schichtbetrieb erfolgt. Bei Glätte wird die Fahrbahn mit angefeuchtetem Steinsalz abgestreut. Kommt Schneefall hinzu, wird die Fahrbahn zusätzlich mit breiten Pflügen vorne und seitlich an den schweren meist 3 -achsigen Lkws von Schnee und Schneematsch befreit.

    Jeder Verkehrsteilnehmer kann durch sein eigenes Verhalten den Winterdienst unterstützen. Das beginnt bereits damit, rechtzeitig vor dem ersten Schneefall auf  Winterreifen umzurüsten, um bei Eis und Schnee nicht selbst zum Verkehrshindernis zu werden. Mit angepasster Geschwindigkeit fahren, auf die langsameren und überbreiten Winterdienstfahrzeuge Rücksicht nehmen und bei Stau eine Räumgasse freihalten sind weitere Punkte, die zu einem möglichst schnellen und reibungsloseren Ablauf des Winterdiensts beitragen.

    Für den Einsatz lagern rund 16.000 Tonnen Steinsalz in 12 Hallen und 10 Silos. Salz und Sole werden ständig nachgeordert, sodass auch strenge Winter gemeistert werden.
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    Im vergangenen Winter wurden auf den Autobahnen im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart rund 14.000 Tonnen Salz verbraucht, was einem durchschnittlichen Winter entspricht.

    Fällt ein Winter durchschnittlich oder gar mild aus, gibt es für die Frauen und Männer  in den Autobahnmeistereien dennoch viel zu tun. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

    Weitere Informationen


    Das Personal wird jedes Jahr rechtzeitig geschult, um am 1. November offiziell in die Winterdienstperiode starten zu können. Zu diesem Zeitpunkt müssen auch die Schichteinsatzpläne bereits bekannt gegeben sein und die Fahrzeuge sowie die Anbau- und Aufsatzgeräte gewartet und geschmiert für den Einsatz bereit stehen. Rund 40 Großfahrzeuge stehen zur Aufgabenerfüllung  bereit, die überwiegende Anzahl davon sind schwere dreiachsige Lkws, deren Aufsatzstreugeräte eine Ladekapazität von 8 Kubikmeter Streusalz und 3.000 Liter Sole aufweisen. Die Räumbreite eines mit Front- und Seitenpflug ausgestatteten Lkw beträgt bis zu 6,30 Meter. Modernste Technik in den Fahrzeugen und Geräten unterstützt die Fahrer dabei, nur die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Feucht- bzw. Flüssigsalzmenge auf die Straße zu bringen.

    Spannend bleibt die Frage, wie streng der Winter werden wird. Prognosen gibt es viele, eine konkrete Antwort darauf wird sich aber erst im nächsten Frühjahr in Zahlen fassen lassen, sobald die tatsächlichen Salzverbräuche feststehen. Doch auch wenn weniger Winterdiensteinsätze gefahren werden müssen, die Arbeit geht in einer Autobahnmeisterei nie aus. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe - Endphase der Fahrbahndeckenerneuerung
    Sperrung eines Fahrstreifens am 10. November und nächtliche Sperrungen zwischen 12. und 29. November

    Was ist bereits passiert?

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit Mitte Juni 2018 eine umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und  Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen durch.

    Bereits Mitte September erfolgreich abgeschlossen sind die Sanierung der Fahrbahn sowie der Bauwerke in Fahrtrichtung München. Seit Mitte September wird mit Hochdruck in Fahrtrichtung Karlsruhe gearbeitet.

    Was steht an?

    Bereits unmittelbar wird mit den Restarbeiten an der Strecke und den Bauwerken sowie mit dem Abbau der Gerüste an den Bauwerken begonnen.

    Ab Montag, 12. November, beginnt der Abbau der Gerüste, die im Juni dieses Jahres an den Bauwerken angebracht worden waren. Dabei werden die B 27 und die Rampen nachts vollgesperrt werden. Im gleichen Zuge werden am Bauwerk über die B 27 die Bauwerkslager ausgetauscht und die Restarbeiten an allen drei Bauwerken ausgeführt und abgeschlossen werden.

    Ab Samstag, 18. November, kann mit dem Abbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Karlsruhe begonnen werden. Diese Arbeiten werden überwiegend nachts ausgeführt und dauern rund eine Woche an. Dabei werden die transportablen Schutzwände, die Gelbmarkierung sowie die gesamte Baustellenbeschilderung im Bereich der Baustelle auf der A8 in beiden Fahrtrichtungen abgebaut und entfernt.

    Welche einzelnen Sperrungen (überwiegend nächtlich) sind erforderlich?

    Bereits morgen, am kommenden Samstag, 10. November, zwischen 6 Uhr und 15 Uhr wird einer von drei Fahrstreifen (der Fahrstreifen entlang des Baufeldes) auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe gesperrt. Der Verkehr wird dann auf den in diesem Zeitraum noch vorhandenen zwei Fahrstreifen über die übergeleiteten Streifen auf der Gegenfahrbahn und über die Nebenfahrbahn zur Ausfahrt Möhringen geleitet. Hier werden Streifenfundamente für die benötigten Schutzplankensysteme am Mittelstreifen betoniert.

    In den Nächten zwischen Montag, 12. November, und Donnerstag, 15. November, wird zwischen 22 Uhr und 6 Uhr die Auffahrt von der B 27 aus Stuttgart kommend zur A 8 in Fahrtrichtung München ab dem Teiler zur A8 Karlsruhe/Möhringen, voll gesperrt. Der Verkehr, der von Stuttgart / B 27 aus kommt und nach München will, wird über die Parallelstraße zur A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zur Ausfahrt Möhringen geleitet.

    In den Nächten zwischen Donnerstag, 15. November, und Dienstag, den 20. November wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Tübingen im Bereich des „Echterdinger Eis“ voll gesperrt. Der Verkehr, der aus Stuttgart / B 27 oder von der A 8 München aus kommt und in Richtung Tübingen / B 27 möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zur Ausfahrt Stuttgart Möhringen geführt. Von dort aus wird der Verkehr parallel zur A 8 München, in Richtung Leinfelden-Echterdingen zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen geleitet.

    In den Nächten zwischen Dienstag, 20.November, und Freitag, 23. November, wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich des „Echterdinger Eis“ voll gesperrt. Der Verkehr, der aus Tübingen / B 27 oder Leinfelden-Echterdingen nach Stuttgart / B 27 möchte, wird über die ausgeschilderte Parallelstrecke der A 8 in Fahrtrichtung München über Stuttgart-Messe zurück zur A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geleitet und kann dann über die Ausfahrt am „Echterdinger Ei“ auf die B 27 nach Stuttgart fahren. 

    In den Nächten zwischen Freitag, 23. November, und Donnerstag, 29. November, wird jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr die Auffahrt von der B 27 aus Tübingen kommend zur A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe ab dem Teiler zur A 8 Richtung  Karlsruhe/München voll gesperrt. Der Verkehr, der von Tübingen / B 27 aus kommt und nach Karlsruhe möchte, wird über die B 27 in Fahrtrichtung Stuttgart zur Ausfahrt Stuttgart-Fasanenhof geleitet und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zurück zur B 27 in Fahrtrichtung Tübingen auf die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe geführt.

    Abschluss der Arbeiten und Kosten

    Somit werden Anfang Dezember 2018 wie geplant nach knapp sechsmonatiger Bauzeit alle Arbeiten abgeschlossen sein. 

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie die Brückenbauten langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der  A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    L 1076 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach (Ostalbkreis) - Vollsperrung ab Donnerstag, 15. November 2018
    Arbeiten dauern bis Mai 2019 und werden durch eine Winterpause unterbrochen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Donnerstag, 15. November 2018 mit den Arbeiten zur Fahrbahnsanierung der L 1076 zwischen Ellwangen-Pfahlheim und Tannhausen-Riepach. Diese werden voraussichtlich bis Mitte Mai 2019 andauern und durch eine witterungsbedingte Winterpause unterbrochen.

    Die vorhandene Fahrbahn weist teilweise starke Verdrückungen und Risse auf, die mit der anstehenden Maßnahme beseitigt werden sollen. Hierzu wird die gesamte Deckschicht erneuert. Abschnittsweise müssen die Asphalttragschicht erneuert und teilweise auch tieferliegende Schadstellen ausgebessert werden. Die Bankette werden jeweils an die neue Fahrbahnhöhe angeglichen. Ebenso werden Entwässerungseinrichtungen erneuert und angepasst.

    Die vorhandene Fahrbahnbreite erlaubt aus Verkehrssicherheitsgründen und Belangen des Arbeitsschutzes keinen Bau unter Verkehr. Deshalb muss eine Vollsperrung mit entsprechender Umleitung eingerichtet werden. Hierzu wird der Verkehr in beiden Richtungen ab Röhlingen über die L1060 nach Zöbingen und von dort über die L1070 nach Walxheim und Riepach umgeleitet. Während der Winterpause wird die Strecke vorübergehend für den Verkehr freigegeben. Über den genauen Zeitraum werden wir in einer gesonderten Mitteilung informieren.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 780.000 Euro in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    08.11.2018
    Naturschutzgebiet Vorbecken Buch (Ostalbkreis)
    Neu eingeweihtes Seeschwalbenfloß eröffnet neuen Brutplatz für Fluss-Seeschwalben
     Das neue Seeschwalbenfloß im Naturschutzgebiet „Vorbecken Buch“, Foto: Ursula Maier, Ellwangen

    ​Am 8. November 2018 wurde das Seeschwalbenfloß ins Wasser gelassen und seiner Bestimmung übergeben. Regierungspräsident Wolfgang Reimer ist begeistert: „Seit Jahren schon hat der NABU Ellwangen im Frühjahr Fluss-Seeschwalben beobachtet. Leider scheiterte eine Ansiedlung der auffälligen Wasservögel an geeigneten Brutstätten. Daher hat das Regierungspräsidium Stuttgart jetzt eine künstliche Nistmöglichkeit geschaffen, ein sogenanntes Seeschwalbenfloß.“

    Die Idee der schwimmenden Nistmöglichkeiten stammte vom NABU. Bei der Umsetzung wirkten das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen sowie der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis (LEV) zusammen. Ein örtlicher Schreinereibetrieb hat die etwa 10 Quadratmeter große Plattform angefertigt. Sie besteht aus Schwimmkörpern, eingefasst von Eichenholzbalken. Eine niedere Umzäunung mit Maschendraht soll verhindern, dass schwimmende Räuber wie Füchse eindringen oder Enten und Gänse die Plattform besetzen. Der Boden der Plattform trägt eine Schicht Kies. Zwei Betonanker sorgen dafür, dass das Floß nicht davonschwimmt und sich den Wasserständen des Vorbeckens anpassen kann. Die Kosten in Höhe von rund 6.000 Euro wurden aus Ersatzzahlungen der Stiftung Naturschutzfonds finanziert.

    Die Fluss-Seeschwalbe brütet im Binnenland normalerweise auf Kiesinseln und an Kiesstränden von Flüssen oder an geschützten Ufern von Seen und Weihern. Da beides im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch nicht ausreichend vorhanden ist, die sonstigen Umweltbedingungen aber günstig sind, wird nun das Seeschwalbenfloß erprobt. „Wir sind hoffnungsvoll, dass es der Fluss-Seeschwalbe mit dem Floß ermöglicht wird, erfolgreich zu brüten“, so Wolfgang Reimer. Die künstliche Nistplattform habe auch gegenüber natürlichen Nistplätzen den Vorteil, dass sie Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser besser standhielt. Im LEV habe man einen zuverlässigen Partner für die künftige Pflege und Betreuung der Plattform gefunden.

    Das Vorbecken Buch, ein künstliches Wasserrückhaltebecken an der oberen Jagst auf dem Gebiet der Gemeinden Rainau und Westhausen, wurde 1990 vom Regierungspräsidium Stuttgart zum Naturschutzgebiet erklärt. Zu Recht, wie sich herausstellte, denn die Wiederansiedlung von Vögeln übertraf alle Erwartungen. Das Speicher- und Rückhaltebecken war 1981 gebaut worden. Zusammen mit dem Hauptbecken, dem für seine Freizeiteinrichtungen bekannten Stausee Rainau-Buch nahe der Ortschaft Buch, errichtete man ein fünf Hektar großes Vorbecken. Es hat die Aufgabe, die Fließgeschwindigkeit der Jagst zu verringern, damit sich die Schlamm- und Geröllfracht vor dem Hauptbecken absetzt. Durch die Unterschutzstellung und gezielte Entwicklungsmaßnahmen – beispielsweise die Erweiterung des Feuchtgebiets durch Umwandlung von Ackerflächen in Wiesen und durch Freilegen von Quellen – ist daraus ein Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna entstanden. Das Schutzgebiet ist insbesondere ein Brut-, Rast- und Nahrungsraum vieler Vogelarten.

    Das elf Hektar große Naturschutzgebiet mit Flachwasserbereichen, Inseln, flachen und steilen Ufern sowie den umgebenden Wiesen ist ein Ausgleich für die Eingriffe in den Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten in der Jagstaue. Durch den Gewässerausbau waren ihre Lebensstätten stark beeinträchtigt oder zerstört worden. Zu den am Vorbecken brütenden Vögeln gehören heute wieder seltene, teils bedrohte Arten wie Zwergtaucher, Hauben- und Schwarzhalstaucher sowie Flussregenpfeifer. Für durchziehende und rastende Vögel wie Bekassine, Eisvogel, Fischadler, Rohrweihe und Wasserralle ist das Gewässer ein bedeutender Trittstein. Auch der Biber hat diesen Lebensraum für sich entdeckt. Im Jahr 2000 tauchte er am Vorbecken auf und hat dort seither sein Revier.

    Hintergrundwissen Seeschwalbe

    Die Fluss-Seeschwalbe ist ein Zugvogel. Sie überwintert in Afrika. Im Mai und Juni brütet sie bei uns. Das Männchen wirbt mit einem Fisch im Schnabel um ein paarungswilliges Weibchen. Dieses legt bis zu vier Eier in ein Nest am Boden. Beide Eltern wärmen die Eier etwa drei Wochen lang, bis die Küken schlüpfen. Die Jungen werden durch Sturzflüge vor Feinden geschützt. Nach drei bis vier Wochen werden die Jungvögel flügge. Die Fluss-Seeschwalbe ist ein gewandter Stoßtaucher. Sie erbeutet hauptsächlich kleine Fische, fängt aber auch Weichtiere und Insekten. Feinde sind Mensch, Fuchs, Waschbär, Ratten, Wiesel, Marder, Greifvögel und Rabenvögel.

    Hinweise für Besucher: Besucher können das Schutzgebiet bequem vom Wanderparkplatz an der Straße nördlich Frankenreute in wenigen Minuten auf einem asphaltierten Feldweg erreichen. Dieser Weg ist auch als Jagsttal-Radweg ausgeschildert. Das Vorbecken lässt sich auf drei Seiten umrunden und dabei das Seeschwalbenfloß beobachten. Eine Beobachtungsplattform mit Panoramatafel zeigt, was es an Tier- und Pflanzenarten sonst noch zu sehen gibt. Ausdrücklich untersagt sind im Naturschutzgebiet Wassersport jeglicher Art, Eislaufen, Feuermachen, Entnehmen von Pflanzen und Tieren, das Zelten und Lagern sowie das freie Herumlaufenlassen von Hunden.



    Fluss-Seeschwalbe, Foto: Werner Schubert/Archiv RPS


    Naturschutzgebiet Vorbecken Buch, Foto: Ingo Depner/RPS

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    Neubau B 14 Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1 - 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Freigabe aller vier Fahrspuren der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems am 14. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt mit der Errichtung der noch fehlenden Mittelschutzplanken dieser Tage die letzten Arbeiten am 4-spurigen Ausbau der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems ab. Der 4-spurige Ausbau ist Teil des Bauabschnitt 1.1 zum Neubau der B 14 Nellmersbach – Backnang-West.

    Am Montag, 12. November und Dienstag, 13. November 2018 werden sowohl die Leitbaken auf der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems als auch die Einengung von zwei Spuren auf eine Spur, bzw. die Aufweitung von einer Spur auf zwei Spuren im Bereich der Anschlussstelle Nellmersbach, zurückgebaut. Ab Mittwoch, 14. November 2018 kann die B 14 auf den neu hergestellten Fahrspuren von und bis Waldrems 4-spurig befahren werden.

    Bevor die Zufahrt zum Gewerbegebiet über die Illerstraße erfolgen kann, müssen noch kleinere bauliche Arbeiten am Knotenpunkt Waldrems durchgeführt werden. Diese Arbeiten umfassen unter anderem das Entfernen von bestehenden Markierungen, das Aufbringen neuer Fahrbahnmarkierungen sowie die Koordinierung der beiden Lichtsignalanlagen an den Knotenpunkten Waldrems und Illerstraße. Vorbehaltlich der geeigneten Witterung beginnen diese Restarbeiten noch im November. Der Bauabschnitt 1.1 soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

    Die gesamte Baumaßnahme zwischen Nellmersbach und Waldrems wurde ohne größere Einschränkungen und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in zwei Losen hergestellt. Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung diente nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des BA 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt.  Im Hauptlos erfolgte die Herstellung der neuen, 4-spurigen B 14 von Nellmersbach bis unmittelbar vor den geplanten Tunnel Waldrems, einschließlich Feldwegbrücke sowie der provisorischen Anbindung an das Gewerbegebiet Waldrems über die Illerstraße.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1037 bei Gerabronn-Dünsbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Termingerechte Fertigstellung - Aufhebung der Vollsperrung am Freitag, 9. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am 11.Oktober 2018 mit den Arbeiten zur Sanierung der L 1037 zwischen dem Abzweig zur L 1042 bis zum Ortseingang Gerabronn-Dünsbach begonnen. Die Arbeiten stehen nun vor der Fertigstellung. Die Vollsperrung wird am Nachmittag des 9. November 2018 aufgehoben.

    Die vorhandenen Asphaltschichten genügten den heutigen Anforderungen des Verkehrs nicht mehr. Auf dem 2,1 Kilometer langen Abschnitt wurden deshalb in den vergangenen vier Wochen zusätzlich 8 cm Asphalttragschicht eingebaut. Darauf wurde eine neue Deckschicht mit 4 cm hergestellt. Nachdem vor dem Einbau der neuen Asphaltschichten rund 3 cm der bituminösen Befestigung abgefräst wurden, ergibt sich somit eine Verstärkung um rund 9 cm. Entsprechend mussten auch die Bankette angepasst werden. Nachdem die vorhandene Fahrbahnbreite eine halbseitige Sperrung aus Verkehrssicherheits- und arbeitsschutzrechtlichen -Gründen nicht zuließ, musste in diesem Bereich eine Vollsperrung eingerichtet werden.

    Derzeit werden noch Markierungs- und Restarbeiten durchgeführt. Die vorgesehene Bauzeit konnte exakt eingehalten werden.

    Das Land Baden-Württemberg investiert mit der abgeschlossenen Baumaßnahme in den wichtigen Erhalt der Infrastruktur rund 430.000 Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    07.11.2018
    Archäologische Publikation "Lauchheim II.1" neu erschienen
    Übergabe an die Stadt Lauchheim durch Prof. Dr. Dirk Krausse am 14. November 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe Baden-Württemberg, übergibt gemeinsam mit Prof. Dr. Sebastian Brather von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den in der Reihe „Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg“ neu erschienenen Katalogband Lauchheim II.1 Katalog der Gräber 1-300 an die Bürgermeisterin der Stadt Lauchheim, Andrea Schnele. Wir laden Sie herzlich zu dieser Übergabe ein. Kommen Sie am

    Mittwoch, 14. November 2018, 18:30 Uhr
    in den Bürger- und Sitzungssaal im Rathaus
    Hauptstraße 28, 73466 Lauchheim

    Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Andrea Schnele und einem Grußwort von Bürgermeister i.R. Werner Kowarsch, übergeben Prof. Dr. Dirk Krausse und Prof. Dr. Sebastian Brather das Buch an die Bürgermeisterin.

    Dr. Benjamin Höke (Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/ Universität Freiburg) gibt anschließend in seinem Vortrag „Am Anfang war das Goldblattkreuz - Von der Ausgrabung zur Auswertung des frühmittelalterlichen Gräberfeldes Lauchheim „Wasserfurche“ Einblicke in den Inhalt des Buches.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben.

    Im Rahmen der Buchpräsentation findet auch ein Buchverkauf statt.

    Um Anmeldung wird gebeten unter:
    thaler@lauchheim.de oder Telefon  07363 85-11
    oder irene.klein@rps.bwl.de

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (pdf, 1 MB)

    Zum Buch

    Autoren: B. Höke, F. Gauß, C. Peek,J. Stelzner
    Lauchheim II.1. Katalog der Gräber 1–300. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg 9
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2018
    2 Teilbände, 372 u. 350 Seiten mit 517 Abbildungen, 346 Tafeln und 1 Beilage
    99,00 €
    ISBN 978-3-95490-360-3

    Inhalt

    Das Gräberfeld von Lauchheim ‚Wasserfurche‘ (Ostalbkreis) ist mit rund 1300 Gräbern aus dem Zeitraum vom späten 5. bis zum späten 6. Jahrhundert bis heute der größte bekannte Bestattungsplatz aus der Merowingerzeit in Süddeutschland. In den Jahren 1986 bis 1996 wurde das Gräberfeld annähernd vollständig ausgegraben. Die Zahl der Grabbeigaben geht in die Zehntausende. Seit 2009 widmete sich ein Forschungsprojekt der Auswertung der Gräber und Funde, bei dem Archäologen und Spezialisten verschiedener anderer Disziplinen eng zusammen arbeiteten und in großem Maßstab innovative Analyse- und Dokumentationsmethoden zum Einsatz kamen. Als Ergebnis dieses Projekts werden die Befunde und Funde aus Lauchheim in einem detaillierten Katalog mit umfangreichem Tafelteil vorgelegt und damit eine einzigartige Quelle der Frühmittelalterforschung der weiteren wissenschaftlichen Auswertung zugänglich gemacht. Aufgrund des großen Umfangs des Lauchheimer Gräberfelds wird der Katalog insgesamt vier Doppelbände füllen – der nun erschienene erste Band umfasst die Gräber 1–300.

  • Abteilung 5
    06.11.2018
    Veranstaltung „Aktionsprogramm Jagst – Bilanz und Ausblick“ mit Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 13. November 2018 in Kirchberg an der Jagst

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Stuttgart ziehen
     
    am Dienstag, 13. November 2018, um 18:30 Uhr
    in der Festhalle Kirchberg,
    Crailsheimerstr. 34 in 74592 Kirchberg an der Jagst
     
    eine Bilanz zum Aktionsprogramm Jagst und geben einen Ausblick auf weitere Aktivitäten an der Jagst. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Vereine und Verbände sollen in diesem Rahmen die Gelegenheit erhalten, sich über die Ergebnisse des Aktionsprogramms und die aktuelle Situation an der Jagst zu informieren.
     
    Bereits am Nachmittag des 13. November laden wir Sie herzlich ans Ufer der Jagst ein: Die offizielle Einweihung des neuen Lehrpfades mit Fototermin wird durch Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Herrn Bürgermeister Stefan Ohr
     
    am Dienstag, 13. November 2018, um 15:30 Uhr
    am Ufer der Jagst im Bereich des „Ockenauer Stegs“
    in 74592 Kirchberg an der Jagst
     
    vorgenommen.
     
    Dieser Lehrpfad mit zehn Infotafeln illustriert vielschichtige Projekte des Aktionsprogrammes Jagst und soll einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für gewässerökologische Themen leisten.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 4
    06.11.2018
    B 290 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rot am See und Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Aufhebung der Vollsperrung ab Freitagnachmittag, 9. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Freitag, 12. Oktober 2018, mit den Arbeiten zur Sanierung der B 290 zwischen Rot am See/Brettenfeld von der Abzweigung Amlishagen und dem Ortseingang Blaufelden begonnen.

    Auf ca. 5,1 Kilometer wurden zwischenzeitlich die Asphaltschichten erneuert. Dazu wurden 10 cm mehrschichtige alte Deckschichten bis zur Asphalttragschicht abgefräst und mit einer 6 cm starken Asphaltbinder- und 4 cm Asphaltdeckschicht wieder auf die ursprüngliche Höhe gebracht. Diese mehrschichtigen Decken und der Bindemittelverlust durch Abwitterung in der obersten Deckschicht hatten zu Schäden in der Fahrbahn geführt, die nun behoben wurden. Neben diesen Arbeiten wurde bei Brettenfeld für die Gemeinde Rot am See noch eine Wasserleitung hergestellt. Derzeit laufen noch Markierungs- und Restarbeiten. Die Bauzeit konnte exakt eingehalten werden.

    Um den Eingriff in den fließenden Verkehr so kurz wie möglich zu halten, erfolgte die Durchführung der gesamten Maßnahme ohne Unterteilung unter Vollsperrung. Die Vollsperrung war auch wegen der vorhandenen Fahrbahnbreiten zur Einhaltung der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes erforderlich.

    Ab kommenden Freitagnachmittag, 9. November 2018, kann dann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

    Mit 2,1 Millionen Euro investiert der Bund hier in die Infrastruktur des Straßennetzes  wichtige Mittel.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    05.11.2018
    Rutschungssanierungsarbeiten an der Grabenstetter Steige (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung von Montag, 12. November, bis Freitag, 07. Dezember 2018

    ​An der steilen talseitigen Böschungsschulter bei Lenningen-Schlattstall  kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Rutschungsereignissen und zur Erosion der Böschung. Diese waren zum Teil mit Absenkungen an der Fahrbahn verbunden, die oft mehrmals durch eine Instandsetzung ausgeglichen werden mussten.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an dieser Steige Rutschungssanierungsarbeiten durch.

    Die Durchführung der Arbeiten wird im Zeitraum von Montag, 12. November 2018, 06:00 Uhr, bis Freitag, 07.Dezember 2018, gegen 20:00 Uhr unter Vollsperrung stattfinden. Eine überörtliche Umleitung über die K 1262 - Erkenbrechtsweiler/Owen und B 28 - Römerstein ist eingerichtet und ausgeschildert.

    Die Sanierung erfolgt mit einer Schwergewichtsmauer aus Drahtschotterkörben (oft auch als Gabionenwand bezeichnet) im Böschungsbereich. Anschließend wird der Straßenaufbau bis zum Erreichen eines tragfähigen Gründungshorizonts abgegraben und wiederaufgebaut. An einer weiteren Stelle muss eine Erosion in der Böschung mittels Blocksatz saniert werden.
    Das Land investiert ca. 150.000 Euro für die Sanierung einer Rutschung an der Grabenstetter Steige.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    05.11.2018
    Markus Wenz wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn
     Markus Wenz, neuer Leiter des Staatslichen Schulamts Heilbronn

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit Herrn Wenz bekommt das Schulamt Heilbronn einen Leiter, der Schule und Schulverwaltung bestens kennt. Damit wird er sich den großen Herausforderungen stellen und gemeinsam mit allen Beteiligten gute Lösungen für die Schülerinnen und Schüler finden.“

    Markus Wenz wird neuer Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn. „Er tritt sein Amt am 5. November 2018 an“, teilte jetzt Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit. „Herr Wenz bringt hervorragende persönliche und fachliche Voraussetzungen für dieses Amt mit. Mit ihm bekommt das Schulamt Heilbronn einen Leiter, der Schule und Schulverwaltung bestens kennt. Damit wird er sich den großen Herausforderungen stellen und gemeinsam mit allen Beteiligten gute Lösungen für die Schülerinnen und Schüler finden“, so Reimer weiter. 

    Wenz tritt die Nachfolge von Wolfgang Seibold an, der im September in den Ruhestand gegangen ist. In der Interimszeit wurde das Staatliche Schulamt Heilbronn von Werner Herzog kommissarisch geleitet.

    Der 54-jährige Markus Wenz war nach seiner Ausbildung zum Hauptschullehrer mehrere Jahre als Lehrer und Rektor an verschiedenen Schulen in den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn, als Lehrbeauftragter am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung GHS sowie in der regionalen und überregionalen Lehrerfortbildung tätig. Im Jahr 2012 wechselte er an das Regierungspräsidium Stuttgart, wo er seither als Referent für Bedarfsplanung und Lehrereinstellung im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen arbeitete.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Abteilungspräsidentin Claudia Rugart wünschen dem neuen Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn einen guten Einstieg und viel Sinnerfüllung bei der verantwortungsvollen Tätigkeit. 

    Hintergrundinformation:

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist die vorgesetzte Behörde für die acht Staatlichen Schulämter in Nordwürttemberg.
    Die Staatlichen Schulämter Backnang, Böblingen, Göppingen, Heilbronn, Künzelsau, Ludwigsburg, Nürtingen und Stuttgart sind zuständig für die fachliche Beratung und Unterstützung aller Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Gemeinschaftsschulen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in ihren Amtsbereichen. Aufsichtliche Funktionen üben die Staatlichen Schulämter bei den öffentlichen Schulen dieser Schularten aus.

  • Abteilung 7
    05.11.2018
    Frau Susanne Schwahn ist seit 5. November 2018 neue Leiterin des Solitude-Gymnasiums in Stuttgart-Weilimdorf
     Bild zeigt Portrait von Susanne Schwahn, Quelle: privat

    ​Das Solitude-Gymnasium in Stuttgart-Weilimdorf hat seit heute  (Montag, 5. November 2018) eine neue Schulleiterin. Frau Susanne Schwahn tritt die Nachfolge von Herrn Bruno Stegmüller an, der im Juli 2018 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

    Frau Schwahn, 1965 geboren, hat in Tübingen Chemie und Biologie auf Gymnasiallehramt studiert. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde sie 1996 in den Schuldienst eingestellt und dem Trifels-Gymnasium in Annweiler (Pfalz) zugewiesen. Mit der Ernennung zur Lehrerin am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Konstanz erfolgte 1997 die Einstellung in den Schuldienst von Baden-Württemberg, 2001 dann die Versetzung in den Regierungsbezirk Stuttgart, wo Frau Schwahn bis 2014 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg unterrichtete. Seit 2014 war Frau Schwahn als Abteilungsleiterin am Gymnasium Rutesheim tätig.

    Am heutigen 5. November 2018 überreichte Herr Dr. Brück, der zuständige Schulreferent am Regierungspräsidium Stuttgart, der neuen Schulleiterin die Bestellungsurkunde.

  • Abteilung 4
    02.11.2018
    Mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis - Sanierungen der L 515 Krautheim und L 1050 Zweiflingen beginnen ab Montag, 5. November 2018
    Erneuerung der L 1025 voraussichtlich ab Ende November

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 5. November 2018 mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen im Hohenlohekreis durch. Im Raum Krautheim wird die Strecke L 515 zwischen Neunstetten und Krautheim, sowie die L 1025 zwischen Krautheim und dem Abzweig zur L 513 (Assamstadt) saniert. Im Raum Zweiflingen wird die L 1050 zwischen der Kochertalstraße (L 1045) und  dem Kreisverkehr Friedrichsruhe erneuert.

    Raum Krautheim L 515 und L 1025
    Ab Montag, 05. November 2018 beginnen  die Arbeiten zur Sanierung der Außenstrecke der L 515 zwischen Ortsausgang Neunstetten und dem Ortseingang Krautheim auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern. Die Maßnahme kann nur unter Vollsperrung erfolgen. Die Umleitungsstrecke führt in beide Richtungen über Assamstadt (K 2378 und L 513). Die Wohnbesiedelung an der Bergstraße ist aus dem Ortskern Krautheims jederzeit erreichbar.

    Nach Abschluss der Maßnahme voraussichtlich Ende November 2018 wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Direkt im Anschluss erfolgt die Sanierung der L 1025 zwischen Ortsmitte Krautheim (Knotenpunkt L 515/ L 1025) und dem Abzweig Richtung Assamstadt (Knotenpunkt L 1025/L 513) auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern. Der Knotenpunkt innerhalb der Ortsmitte bleibt während der Baumaßnahme für den Verkehr passierbar. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über die dann fertiggestellte L 515 (Neunstetten) sowie die K 2378 und L 513 (Assamstadt). Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende Dezember 2018 abgeschlossen sein. Insgesamt werden für beide Abschnitte knapp 40.000 m² Asphaltdeck- bzw. Asphalttragschicht erneuert.

    Raum Zweiflingen L 1050
    Ebenfalls ab Montag, 5. November beginnen die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung der L 1050 zwischen der Kochertalstraße (Knotenpunkt L 1050/ L 1045) und dem Kreisverkehr Friedrichsruhe auf einer Länge von rund 5,5 Kilometern. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitte unterteilt und können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung für den ersten Bauabschnitt zwischen L 1045 und dem Abzweig zur L 1048 führt über die L 1048 (Orendelsall, Forchtenberg).
    Der zweite Bauabschnitt ab dem Abzweig L 1048 bis zum Kreisverkehr Friedrichsruhe beginnt wenige Wochen später. Ab diesem Zeitpunkt sind beide Bauabschnitte voll gesperrt und die bestehende Umleitungsstrecke für den ersten Bauabschnitt wird um die des zweiten Bauabschnittes erweitert. Die Umleitung erfolgt dann ab Forchtenberg über die L 1046 nach Wohlmuthausen und weiter über die Kreisstraßen K 2348 und K 2349 nach Friedrichsruhe.
    Neben der Erneuerung der Asphaltschichten (ca. 35.000 m²) sind in Teilbereichen Verbreiterungsmaßnahmen an der Fahrbahn vorgesehen, um die Sicherheit bei Begegnungsverkehr in den Kurven zu erhöhen. Des Weiteren sind umfangreichere Maßnahmen an den Fahrbahnbanketten sowie das Herstellen neuer Schutzplanken vorgesehen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die Arbeiten ebenfalls bis Ende Dezember 2018 andauern werden.

    Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit und um Beachtung der offiziellen Umleitungsstrecken.

    Mit den vorgesehenen Maßnahmen investiert das Land Baden-Württemberg zum Erhalt der Infrastruktur insgesamt rund 3,5 Millionen Euro.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn) - Änderung
    Vollsperrung von Mittwoch, 7. November bis Montag, 17. Dezember 2018

    Kommende Woche beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. 

    Es ist erforderlich, alle Arbeiten unter Vollsperrung der B 39 durchzuführen. Die Sperrung wird im Laufe des Mittwoch, 7. November 2018 aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten voraussichtlich innerhalb sechs Wochen ausgeführt werden. Ab Montag, 17. Dezember 2018, 5:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten erfolgen, für die jeweils rund zwei Wochen eingeplant sind:
    Der erste Bauabschnitt beginnt auf Höhe Kaufland in Weinsberg und verläuft bis kurz nach der Kreuzung Bahnhofsstraße in Ellhofen.
    Der zweite Bauabschnitt umfasst den Streckenabschnitt zwischen der Bahnhofsstraße und der Tankstelle. In diesem wird auch eine neue Querungshilfe auf Höhe des Netto-Marktes hergestellt. Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist währenddessen nur aus Richtung Obersulm möglich.
    Der dritte Bauabschnitt verläuft im Anschluss bis zur Kreuzung K 2111 Richtung Obersulm-Sülzbach (Höhe Dringenberg). Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist dann nur aus Richtung Heilbronn möglich. 

    Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig umgeleitet. Von Löwenstein kommend wird der Verkehr über die L 1111 nach Untergruppenbach und weiter Richtung Heilbronn geleitet. Von Heilbronn kommend führt die Umleitung über die L1036 nach Eberstadt und die K 2379 über Dimbach zurück nach Willsbach auf die B 39. 

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    31.10.2018
    Landesbetrieb Gewässer im RP Stuttgart führt Gehölzpflegearbeiten an der Rems in Schwäbisch Gmünd durch
    Beginn der Arbeiten voraussichtlich am 12. November 2018

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart führt in den kommenden Wochen Gehölzpflegemaßnahmen an der Rems in Schwäbisch Gmünd Ost und West durch. Wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, wird am 12. November 2018 mit den Maßnahmen begonnen. Die Arbeiten gegenüber dem Kaufland, zwischen Schindelackerweg und Pfennigmühle, gegenüber der Sammelkläranlage und im Bereich des Hölltalweges, dienen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.

    Dabei werden Gehölze gefällt oder auf Stock gesetzt, bei welchen die Standsicherheit aufgrund Krankheit oder Alter beeinträchtig ist und dadurch eine Gefahr ausgeht. Gesunde Gehölze sind nur in Ausnahmefällen von der Pflegemaßnahme betroffen. Die Maßnahmen sind mit der Stadtverwaltung, den zuständigen Naturschutzbehörden und -verbänden sowie dem Bezirksfischereiverein Schwäbisch Gmünd abgestimmt.

    Die Maßnahmen können nur bei geeigneter Witterung durchgeführt werden. Ist dies nicht der Fall, werden die Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt.

    Im Bereich der Arbeiten dürfen die Flussufer sowie angrenzende Fußwege in dieser Zeit nicht betreten werden. An zwei Abschnitten ist eine vollständige Sperrung der gewässerbegleitenden Rad- und Feldwege notwendig.

    Hintergrundinformationen


    Die Rems gehört zu den sogenannten Gewässern erster Ordnung. Deren Unterhaltung ist in Baden-Württemberg Aufgabe des Landes, sie obliegt den Landesbetrieben Gewässer, angesiedelt bei den Regierungspräsidien.

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 19 zwischen Knotenpunkt B 19 / L 1025 bei Hohebach und der OD Dörzbach (Hohenlohekreis)
    Ende der Sperrung im ersten Bauabschnitt in Sicht: Freigabe der „Jagsttalroute“ am 10. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach führen seit dem
    3. April 2018 an der B 19 eine gemeinsame Baumaßnahme durch, um sowohl die Wasserleitung und den Abwasserkanal als auch die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt zu erneuern. Außerdem werden acht Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und die Breitbandversorgung vorgenommen.

    Seit Baubeginn ist die B 19 von Hohebach kommend bis zum Knotenpunkt
    B 19 / L 1025 in Dörzbach gesperrt. Durch unvorhergesehene zusätzliche Arbeiten am Kanalsystem und der Wasserversorgung musste dieser Streckenabschnitt länger als vorgesehen für den überörtlichen Verkehr gesperrt bleiben.

    Nun ist das Ende der Arbeiten des ersten Bauabschnittes aber in Sicht. In der laufenden und der kommenden Woche sind der Einbau der verschiedenen Asphaltschichten und die Restarbeiten vorgesehen. Am 10. November gegen 6:00 Uhr soll die sogenannte „Jagsttalroute“ der B 19 dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Jagsttal ist dann wieder frei befahrbar.

    Inzwischen wurde auch der zweite Bauabschnitt in Richtung Bad Mergentheim-Rengershausen begonnen. Die bisherige Umleitung für diesen Bauabschnitt bleibt
    bestehen. Voraussichtlich im März 2019 werden die Arbeiten fertiggestellt. Da auch im zweiten Bauabschnitt der Kanal und die Wasserleitungen erneuert werden, sind Verzögerungen infolge winterlicher Witterung nicht auszuschließen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Dörzbach bitten die
    Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 297 - Brücke über die Steinach in Nürtingen (Landkreis Esslingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach seit Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 9. November 2018
    Dreiwöchige Vollsperrung der B 297 endet planmäßig am Freitag, 2. November 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Montag, 17. September 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach im Zuge der B 297 / Kreuzung Alleenstraße durchführen. Die Instandsetzungsarbeiten fanden zunächst nur unterhalb des Bauwerks und außerhalb des Verkehrs statt. Die Arbeiten verlaufen planmäßig. 

    Das rund 50 Jahre alte Brückenbauwerk befindet sich im Verlauf einer Schwerlaststrecke. Mit an der Brückenunterseite aufgeklebten Kohlefaserlamellen wird das Bauwerk verstärkt. Dies entspricht den aktuell geltenden statischen Anforderungen für Brücken im Zuge von Schwerlaststrecken. Parallel dazu werden an den Brückenwiderlagern Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. 

    Die Bauarbeiten können weitestgehend außerhalb des Verkehres unter dem Bauwerk vorbereitet und durchgeführt werden. Lediglich das Verkleben der Lamellen musste erschütterungsfrei und daher unter Vollsperrung der B 297 durchgeführt werden. Die dafür notwendige Vollsperrung der B297 kann planmäßig am Freitag, 2. November 2018 aufgehoben werden. Die erforderlichen Restarbeiten werden voraussichtlich bis zum 09. November 2018 abgeschlossen sein. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 500.000,- Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    31.10.2018
    Das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen und der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis eröffnen im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch einen neuen Brutplatz für Fluss-Seeschwalben

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    das Regierungspräsidium Stuttgart, der NABU Ellwangen und der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis weihen gemeinsam ein Seeschwalbenfloß im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch ein. Wir laden die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, dabei zu sein, wenn das Floß ins Wasser gelassen wird 

    am Donnerstag, 8. November 2018,
    ab 10 Uhr am Vorbecken des Stausees Buch in der Gemeinde Rainau,
    Treffpunkt auf dem Damm. 

    Die Fluss-Seeschwalbe ist ein Zugvogel, der schon seit Jahren im Frühjahr im Naturschutzgebiet Vorbecken Buch beobachtet wird. Das Naturschutzgebiet bietet mit seinen Flachwasserbereichen, Inseln, flachen und steilen Ufern sowie den umgebenden Wiesen zwar günstige Bedingungen für die hübschen Wasservögel, jedoch keine geeigneten Brutstätten. Mit der künstlichen, schwimmenden Nistplattform soll es den Fluss-Seeschwalben ermöglicht werden, erfolgreich zu brüten. 

    Hinweis zur Anfahrt: Die Zufahrt zum Treffpunkt auf dem Damm am Vorbecken Buch erfolgt über einen Wanderparkplatz an der L 1029 (siehe Ausschnitt Karte, gelbe Markierung). Von dort führt ein Feldweg zum Damm (orangene Markierung). 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Sonja Hettich
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Kartenausschnitte zur Anfahrt (pdf, 192 KB)

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    Luftverkehr und Luftsicherheit - Neue Allgemeinverfügung für unbemannte Fluggeräte tritt am 1. November 2018 in Kraft - Betreiber erhalten künftig eine Registriernummer
    Gleichzeitiger Widerruf der Allgemeinverfügung vom 15. August 2016

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlichte heute die neue Allgemeinverfügung für den Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Baden-Württemberg. Die Allgemeinverfügung ersetzt in vielen Fällen die Antragstellung und erleichtert den Betreibern von unbemannten Fluggeräten das Verfahren. 

    Die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen nach § 21a Abs. 3 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) und der Zulassung von Ausnahmen von Verboten nach § 21b Abs. 3 LuftVO“ tritt am 1. November 2018 in Kraft und ersetzt die bisherige Allgemeinverfügung vollständig. 

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) hat im April 2017 die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ erlassen. Daher ist die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Erteilung der Erlaubnis zum Aufstieg von unbemannten Luftfahrtsystemen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) für das Land Baden-Württemberg“ vom 15. August 2016 ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand und wird widerrufen. Sie verliert damit ihre Gültigkeit. Der Betrieb von unbemannten Fluggeräten im Rahmen der Verfügung ist daher nicht mehr möglich. 

    Die Verordnung des BMVi dient einerseits dazu, die zukunftsfähigen Entwicklungsmöglichkeiten für den gewerblichen Einsatz der neuen Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme zu fördern. Auf der anderen Seite soll im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung die Nutzung von unbemannten Fluggeräten zu Zwecken der Freizeitgestaltung (Flugmodell) reguliert werden, ohne die Attraktivität des von vielen ausgeübten Hobbys unangemessen einzuschränken. 

    Die neue Allgemeinverfügung erlaubt wie bisher den Betrieb von Fluggeräten mit bis zu 10 Kilogramm Startgewicht unter Einhaltung der Nebenbestimmungen in Baden-Württemberg. Von den Ausnahmen von bestimmten Betriebsverboten kann nur Gebrauch gemacht werden, wenn das unbemannte Fluggerät nicht Sport- und Freizeitzwecken dient, sondern zum Beispiel gewerblich genutzt wird. 

    Wer seinen Betrieb auf die Erlaubnisse und / oder Ausnahmen der Allgemeinverfügung stützen möchte, hat die Erklärung zur Allgemeinverfügung auszufüllen und dem Regierungspräsidium Stuttgart zuzusenden. Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt im Anschluss eine Registriernummer zu. Für diese Zuteilung wird eine Gebühr in Höhe von 50 Euro erhoben. Bei behördlichen Kontrollen ist die Bescheinigung mit der Registriernummer vorzuweisen.

    Durch die Zuteilung der Registriernummer ist der Adressat berechtigt zum Betrieb von unbemannten Fluggeräten innerhalb von Baden-Württemberg im Umfang der Allgemeinverfügung, ohne dass es einer weiteren Antragstellung bei dem Regierungspräsidium Stuttgart bedarf. Er kann daher erst nach Erhalt der Registriernummer von der neuen Allgemeinverfügung Gebrauch machen. Sonstige bereits erteilte Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit und können durch Abgabe der genannten Erklärung um die Berechtigungen der Allgemeinverfügung erweitert werden. 

    Für den Betrieb, der über den Anwendungsbereich der Allgemeinverfügung hinausgeht, bleiben die Verfahren wie bisher bestehen. Wer zum Beispiel ein unbemanntes Fluggerät mit einer Startmasse von über 10 Kilogramm betreiben möchte, stellt wie gewohnt einen Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart. 

    Die Allgemeinverfügung einschließlich der Erklärung finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Seiten/SonstFormulare.aspx


  • Abteilung 4
    30.10.2018
    B 39 Erneuerung der Fahrbahn zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von 5. November bis 17. Dezember 2018

    Am 06.11.2018 beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39 zwischen Weinsberg und Obersulm-Sülzbach. Die Maßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart umfasst die Erneuerung von ca. 24.000 m² Asphaltdeck- und -binderschicht, die Herstellung einer Querungshilfe sowie die Erneuerung einer Ampelanlage. Die Ortsdurchfahrt Ellhofen wird dabei mit einem lärmarmen Asphaltbelag hergestellt. 

    Es ist erforderlich, alle Arbeiten unter Vollsperrung der B 39 durchzuführen. Die Sperrung wird am Montag, 5. November 2018, gegen 12:00 Uhr aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten voraussichtlich innerhalb sechs Wochen ausgeführt werden. Ab Montag, 17. Dezember 2018, 5:00 Uhr, soll die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitten erfolgen, für die jeweils rund zwei Wochen eingeplant sind:
    Der erste Bauabschnitt beginnt auf Höhe Kaufland in Weinsberg und verläuft bis kurz nach der Kreuzung Bahnhofsstraße in Ellhofen.
    Der zweite Bauabschnitt umfasst den Streckenabschnitt zwischen der Bahnhofsstraße und der Tankstelle. In diesem wird auch eine neue Querungshilfe auf Höhe des Netto-Marktes hergestellt. Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist währenddessen nur aus Richtung Obersulm möglich.
    Der dritte Bauabschnitt verläuft im Anschluss bis zur Kreuzung K 2111 Richtung Obersulm-Sülzbach (Höhe Dringenberg). Die Zufahrt zu Netto und der Tankstelle ist dann nur aus Richtung Heilbronn möglich. 

    Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig umgeleitet. Von Löwenstein kommend wird der Verkehr über die L 1111 nach Untergruppenbach und weiter Richtung Heilbronn geleitet. Von Heilbronn kommend führt die Umleitung über die L1036 nach Eberstadt und die K 2379 über Dimbach zurück nach Willsbach auf die B 39. 

    Die Umleitungsstrecken werden vor Ort entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. 

    Der Bund investiert für diese Maßnahme ca. 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik - Einbau einer 55 Meter langen Verkehrszeichenbrücke am Südportal
    Vollsperrung der A 81 in der Nacht vom 10. zum 11. November 2018 in beide Fahrtrichtungen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten von rund 9,0 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen. 

    Im Zuge dieser Erneuerung werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren. Nun soll die Zweite lange Brücke am Südportal des Engelbergtunnels eingebaut werden. 

    Zu diesem Zweck müssen Schwertransporter die insgesamt 55 Meter lange Verkehrszeichenbrücke am Samstag, 10. November 2018 aus dem Werk in Österreich bis zum Engelbergtunnel transportieren. Die Endmontage der Brückensegmente erfolgt dann vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt rund 40 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken. Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücke wird ein 400 Tonnen Mobilkran eingesetzt.

    Da der Brückeneinhub nur unter Vollsperrung der BAB A 81 realisierbar ist, muss der gesamte Verkehr auf der A81 über die Bedarfsumleitungen der Autobahn in beide Fahrtrichtungen durch Leonberg und Ditzingen umgeleitet werden. Um die zusätzliche Verkehrs- und Lärmbelastung der Anrainer durch umgeleiteten Schwerverkehr zu minimieren, erfolgen die Arbeiten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, während des Sonntagsfahrverbotes für Lastkraftwagen.

    Für den Einbau der Verkehrszeichenbrücke wird es in der Nacht vom 10. November zum 11. November 2018 notwendig, die Weströhre in Fahrtrichtung München / Karlsruhe von 22 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke U18 über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet. Außerdem wird es notwendig, die Richtungsfahrbahn nach Stuttgart / Heilbronn von 23 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke U1 bzw. U11b über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet. 

    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten den offiziellen Umleitungsstrecken zu folgen.

    Zusätzlich werden in den Nächten vom 13. zum 14. und vom 14. zum 15. November insgesamt 3 Weitere Verkehrszeichenbrücken eingebaut. Dieser Einbau konnte soweit optimiert werden, dass dabei keine nennenswerten Verkehrsbeschränkungen notwendig sind.

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2018 wurden bereits alle 9 Verkehrszeichenbrücken im Tunnel sowie ein Großteil der Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Zu den Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels zählen 2 Verkehrszeichenbrücken, welche die gesamte A 81 über beide Richtungsfahrbahnen unmittelbar vor den beiden Tunnelportalen in einem Zug überspannen. Die Brücke im Bereich des Nordportals wurde am 01. August 2018 bereits eingebaut. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    B 29 OU Mögglingen - Umlegung der Verkehrsführung am Bauanfang zwischen Böbingen und Mögglingen ab 5. November

    Seit Oktober 2017 laufen die Arbeiten an den Bauabschnitten 2 und 3 der B 29 Ortsumfahrung Mögglingen. Bisher konnte der Verkehr am Bauanfang zwischen Böbingen und Mögglingen auf der bisherigen Trasse der B 29 mit verkehrsrechtlichen Maßnahmen am Baufeld vorbeigeführt werden. 

    Im Endzustand wird in diesem Bereich der bestehende einbahnige Straßenquerschnitt auf den künftigen zweibahnigen Straßenquerschnitt aufgeweitet. Um in diesem Zuge mehrere Verkehrsphasen und damit verbundene Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden, wird der Bereich der künftigen Aufweitung bzw. Einbindung der neuen Umfahrung vorgezogen hergestellt. Aus diesem Grund ist es notwendig, den Verkehr dort leicht zu verschwenken und auf einer Länge von rund 350 m parallel zur bestehenden B 29 zu führen. Im Anschluss daran wird der Verkehr wieder auf die bestehende B 29 zurückgeführt. 

    Ab Montag, 5. November, 2018, wird der Verkehr für etwa fünf Wochen über die provisorische Umfahrung geleitet. Nach Beendigung der Arbeiten für die neue B 29 wird ab voraussichtlich Anfang Dezember 2018 der Verkehr bis zur Freigabe der Gesamtmaßnahme wieder auf der bestehenden B 29 geführt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Planskizze (PDF, 114 KB)

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    A 8 - Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle in Fahrtrichtung München (Landkreis Göppingen) - Erneuerung der Bordsteine seit Montag, 15. Oktober bis Donnerstag, 08. November 2018 unter nächtlicher, halbseitiger Sperrung
    Erneuerung der Fahrbahndecke von Freitag, 9. November, 21 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr unter Vollsperrung

    Die vorhandene Fahrbahndecke und die Bordsteine am Fahrbahnrand der A 8 weißen von der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle bis zum Lämmerbuckeltunnel starke Schäden auf und müssen auf einer Länge von rund 5 Kilometer erneuert werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt daher seit Montag, 15. Oktober 2018, die notwendigen Bauarbeiten zur Erneuerung der Bordsteine am Albaufstieg in Fahrtrichtung München durch. Während der gesamten Bauzeit finden die Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerhalb der Bauarbeiten und am Wochenende können weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden. Die Arbeiten werden bis Donnerstag, 08. November 2018 abgeschlossen sein. 

    Die Erneuerung der Fahrbahndecke in diesem Abschnitt erfolgt von Freitag, 9. November 2018, 21 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr. Dafür ist im genannten Zeitraum eine Vollsperrung der A 8 ab der Anschlussstelle Mühlhausen i.T. in Fahrtrichtung München erforderlich. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle ausgeleitet und über die Umleitungsstrecke U 29 über die B 466 nach Geislingen und weiterführend über die L 1230 nach Türkheim und Nellingen zur Anschlussstelle Merklingen geführt. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu folgen. 

    Bei zu erwartender schlechter Witterung wird die die Erneuerung der Fahrbahndecke auf das darauffolgende Wochenende verschoben. 

    Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert der Bund rund 1,6 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Während der Vollsperrung der A 8 ist mit starken überregionalen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 19 - Verbesserung der Anschlussstelle AA-Unterkochen im Zuge der B 19
    Freigabe der Rampe ab Mittwoch, 31. Oktober 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Mai 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der B 19 im Bereich der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen Einfädelungsspuren anbauen. 

    Aufgrund der beengten Platzverhältnisse vor Ort konnten die Arbeiten an der Rampe nur unter Vollsperrung erfolgen. Nachdem inzwischen beide Rampen in der Anschlussstelle AA-Unterkochen im Zuge der B 19 weitestgehend hergestellt sind, kann die Sperrung ab Mittwoch, 31. Oktober 2018 aufgehoben werden. 

    Mit der Aufhebung der Vollsperrung entfällt die innerstädtische Umleitung.

    Aufgrund von Lieferengpässen bei den Schutzplanken und den Absturzsicherungen verzögern sich jedoch die noch zu erledigenden Restarbeiten auf unbestimmte Zeit. Bis zum Abschluss der Restarbeiten müssen die Einfädelspuren weiterhin gesperrt bleiben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 466 bei Bad Überkingen-Hausen (Landkreis Göppingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Fils am Mittwoch, 31. Oktober, planmäßig abgeschlossen
    Restarbeiten ohne Verkehrsbeeinträchtigungen

    Die Instandsetzung der Filsbrücke bei Bad Überkingen-Hausen ist weitestgehend abgeschlossen. Die halbseitige Sperrung der Fahrbahn im Bauwerksbereich kann planmäßig am Mittwoch, 31. Oktober 2018, wieder vollständig aufgehoben werden. Seit dem 1. Oktober wurden an dem Brückenbauwerk aus dem Jahre 1935 neue Betonoberflächen auf den Gehwegkappen hergestellt und einzelne Schadstellen an der Brückenuntersicht saniert. In den kommenden Tagen wird das neue Geländer montiert und es finden Restarbeiten statt, die ohne Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer erfolgen können. 

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 100.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    Instandsetzung der Siemensbrücke und der Jagstbrücke in Ellwangen Im Zuge der L 1060 (Ostalbkreis)
    Verkehrsfreigabe verschiebt sich aufgrund von Witterungseinflüssen auf Samstag, 27. Oktober 2018

    ​Aufgrund des schlechten Zustands der Siemens- und der Jagstbrücke war es dringend erforderlich, Instandsetzungsarbeiten am Brückenbauwerk durchzuführen. Hierzu wurden die Kappen erneuert, die Dichtungen in der Fahrbahn neu aufgebracht und wo erforderlich der Beton instandgesetzt.

    Die Betonsanierungsarbeiten am Überbau der Siemens- und Jagstbrücke sind inzwischen abgeschlossen. Seit Montag, 15. Oktober 2018, fanden auf beiden Bauwerken die notwendigen Belagsarbeiten statt. Von Donnerstag, 18.Oktober, bis Samstag, 20. Oktober 2018 waren die Brücken für das Aufbringen der Deckschicht voll gesperrt. Nach Aufhebung der Vollsperrung ist der Baustellenbereich wieder im Einbahnverkehr in Richtung B 290 befahrbar.

    Aufgrund der Witterungsverhältnisse verschiebt sich die uneingeschränkte Verkehrsfreigabe auf Samstag, 27. Oktober 2018. Bis zum Wochenende werden noch die abschließenden Asphalt- und Markierungsarbeiten durchgeführt. 

    Anschließend finden noch restarbeiten statt, welche allerdings ohne Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer abgewickelt werden können.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in diese Maßnahme ca. 1,8 Mio. €.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 290 - Bahnbrücke bei Crailsheim zwischen Crailsheim und Anschlussstelle A 6 - Satteldorf (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Untersuchungsarbeiten zur Erfassung des Brückenzustandes im Zeitraum von Samstag, 27. Oktober, bis Mittwoch, 07. November 2018 - Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung

    Die Bahnbrücke im Zuge der B 290 (Landkreis Schwäbisch Hall) überführt nördlich von Crailsheim die Bundesstraße über die zweigleisig elektrifizierte Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Nürnberg. 

    Aufgrund des Zustands der Bahnbrücke bei Crailsheim ist es erforderlich, das Bauwerk zu untersuchen, um sich ein genaues Bild im Bereich der Widerlager machen zu können. Die Untersuchungen sind Grundlage für die Erstellung eines geplanten Instandsetzungs- bzw. Sanierungskonzeptes. Hierzu wird die Betonwand des westlichen Hauptträgers am Widerlager Süd freigelegt und für Materialuntersuchungen zugänglich gemacht werden.

    Die Maßnahme findet in der Zeit von Samstag, 27.Oktober, bis Mittwoch, 7.November 2018, statt. Da die Arbeiten zum Teil von der Fahrbahn aus durchgeführt werden müssen, wird während der Untersuchung eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet. Während der gesamten Bauzeit steht eine Restfahrbahnbreite von 3,00 m zur Verfügung. 

    Der Bund investiert für die Untersuchung insgesamt rund 40.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen (Ostalbkreis)
    Optimierung der Verkehrsführung im Bauabschnitt 1 ab sofort

    Seit Montag, 15.10.2018, läuft der Verkehr in Teilen - zwischen der neuen Remsbrü-cke (Bauwerk 10) und dem Bauende bei der Gärtnerei Welzel - auf der zukünftigen B 29.

    Um die Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmer der B 29 auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wurde bisher der Verkehr provisorisch über einen Parallelweg nörd-lich der zukünftigen B 29 geführt. So konnten die beiden neuen Richtungsfahrbahnen der künftigen B 29 zügig hergestellt und die bestehende Anschlussstelle „Hermannsfeld“ und die Deponie „Ellert“ an die neue Situation angepasst werden.

    Nachdem die Bauarbeiten für die Richtungsfahrbahnen inzwischen weitestgehend fertiggestellt sind, wurde der Verkehr im Bauabschnitt 1 vom Provisorium auf die neue Trasse der B 29 umgelegt. Dabei wird seit Montag, 15.10.2018, der Verkehr mit je einem Fahrstreifen pro Richtung bis zur Brücke bei Hermannsfeld auf der südli-chen Richtungsfahrbahn und danach auf der nördlichen Richtungsfahrbahn der neuen B 29 geführt. Im weiteren Verlauf wird der Verkehr derzeit wieder auf die bestehende B 29 in Richtung Mögglingen geleitet.

    Diese neue Verkehrsführung wird voraussichtlich bis zur Fertigstellung der Gesamt-maßnahme bis April 2019 aufrechterhalten bleiben. 

    Auf Grund der Verkehrssituation und der Hinweise von Verkehrsteilnehmern sowie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird das Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Polizei und Verkehrsbehörde die Verschwenkungsbereiche entsprechend optimieren und anpassen. Diesbezüglich wird der Verkehr im Bereich der Überleitung entflechtet und die Fahrtrichtung Aalen bereits schon an der künf-tigen Anschlussstelle Mögglingen-Ost auf die B 29 (neu) geführt. Dabei werden die bestehende Überleitung aus Fahrtrichtung Mögglingen kommend auf die künftige B 29 zum einen je Fahrtrichtung getrennt. Zum anderen werden für diesen Bereich zwei einzelne Verschwenkungen eingerichtet. Die Arbeiten zur veränderten Verkehrsführung laufen bereits und werden zeitnah abgeschlossen sein. 

    Die Umsetzung der genannten Maßnahmen wurde veranlasst.

    Die Zufahrt zur Deponie Ellert erfolgt weiterhin aus Fahrtrichtung Mögglingen über das Mögglinger Gewerbegebiet „Im Wert“ und aus Fahrtrichtung Aalen über die neue Gemeindeverbindungsstraße angefahren werden. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    B 27 Bad Friedrichshall (Landkreis Heilbronn) - Instandsetzungsarbeiten an Kocherbrücke von Donnerstag, 25. Oktober, bis Freitag, 26. Oktober 2018
    Begrenzung auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Mosbach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Donnerstag, 25. Oktober 2018 bis Freitag, 26. Oktober 2018 an der Kocherbrücke im Zuge der B 27 erforderliche Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion.

    Von den Arbeiten ist nur der Verkehr mit der Fahrrichtung Mosbach betroffen. Dem Verkehr steht im Bereich der Baumaßnahme, vor der Abfahrt auf die L 1096 nach Bad Friedrichshall- Kochendorf, nur ein Fahrstreifen von insgesamt drei zur Verfügung. Die Fahrtrichtung Heilbronn ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unterwww.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    B 297 - Sanierung von Schadstellen in der Ortsdurchfahrt Wäschenbeuren (Landkreis Göppingen)
    Umsetzung in zwei Bauabschnitten von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 04. November 2018 unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt von Montag, 29. Oktober, bis Sonntag, 04. November 2018, eine Sanierung von zwei Schadstellen auf der B 297 in der Ortsdurchfahrt Wäschenbeuren durch. Der komplette Asphalt wird an den beiden Schadstellen der Gemeinde Wäschenbeuren auf einer Länge von je 30 m erneuert, sowie eine Verfestigung des Unterbaues geschaffen. 

    Um die damit verbundenen Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer auf ein verträgliches Maß zu halten, wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitten unterteilt und jeweils unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt. 

    Der erste Bauabschnitt im Zeitraum von Montag, 29. Oktober, bis Mittwoch, 31. Oktober 2018, befindet sich bei der Göppinger Straße 11. 

    Der zweite Bauabschnitt befindet sich bei der Einmündung B 297/ Ecke Hockengasse. Dieser findet in der Zeit von Freitag, 02.November, bis Sonntag, 04. November 2018 statt. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    L1185 - Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Böblingen, Schönaicher Straße
    Nächtliche Vollsperrung zwischen Murkenbachweg und Rauhem Kapf vom 24.10.2018 bis 26.10.2018, jeweils von 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr sowie vom 26.10.2018, 15:00 Uhr bis 29.10.2018, 6:00 Uhr und vom 02.11.2018, 7:00 Uhr bis 05.11.2018, 6:00 Uhr

    Die Bauarbeiten an der L 1185 im Streckenabschnitt der Schönaicher Str. zwischen dem Ende der Ortsdurchfahrt Böblingen (Höhe Nürtinger Straße) und dem Ende der Bushaltestelle „Böblingen Abzweigung Rauher Kapf“ gehen dem Ende entgegen.

    Die Umbaumaßnahmen an den Bushaltestellen „Schönaicher First“ und „Böblingen Abzweigung Rauher Kapf“ sind bis auf die noch fehlende Asphaltdeckschicht abgeschlossen. Ab Mitte kommender Woche beginnt die Erneuerung der oberen beiden Asphaltschichten auf der durchgehenden Fahrbahn zwischen der Einmündung am Rauhen Kapf und dem Murkenbachweg. Zunächst wird hierfür in der Nacht von Mittwoch, 24. Oktober, auf Donnerstag, 25. Oktober 2018, ab 20:00 Uhr unter Vollsperrung bis 6:00 Uhr, die Asphaltdeckschicht abgefräst. In der darauffolgenden Nacht erfolgt das Abfräsen der darunter liegenden Asphaltbinderschicht. Der Verkehr kann am Donnerstag und am Freitag tagsüber mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf „30 km/h“ über die gefräste Fläche fahren. 

    Ab Freitag, 26. Oktober 2018, 15:00 Uhr, erfolgt der Einbau der neuen Asphaltschichten unter Vollsperrung bis zum darauffolgenden Montag um 06:00 Uhr morgens. 

    Unter der Woche ist die Strecke auch während der Herbstferien in beiden Richtungen mit Tempo „30“ befahrbar. 

    Am zweiten Wochenende am Ende der Herbstferien erfolgt das Fräsen und der Einbau des Asphaltes auf einer Länge von ca. 300 m im Bereich des Rauhen Kapfes und in einigen Nebenflächen. An diesem zweiten Sperrwochenende beginnt die Vollsperrung am Freitag, 02. November 2018, 7:00 Uhr. 

    Die Zufahrt zur Taunusstraße bzw. zu IBM am Rauen Kapf ist auch an den Wochenenden, an denen die Vollsperrung eingerichtet ist, möglich. 

    Die Umleitungstrecke verläuft am ersten Sperrwochenende vom Rauhen Kapf über die L 1185 nach Schönaich zur Bahnhofstraße und von dort weiter zur K 1057 (Panzerstraße). Innerhalb Böblingens kann die L 1185 über den Herdweg und die Reußensteinstraße wieder erreicht werden. Am zweiten Wochenende erfolgt die Umleitung des Verkehrs genau umgekehrt. Alle geplanten Termine, insbesondere der des zweiten Sperrwochenendes, gelten vorbehaltlich geeigneter Witterung. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000. Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Ausführungsplan (pdf, 522 KB)

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Singen zwischen den Anschlussstellen (AS) Herrenberg und Rottenburg - Abschluss der ersten Bauphase und Umstellung der Verkehrsführung
    AS Rottenburg am 25. / 26. Oktober 2018 und am 26. / 27. Oktober 2018 zwischen 20:00 und 6:00 Uhr gesperrt

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg in Fahrtrichtung Singen auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern. 

    Die erste Bauphase ist nun abgeschlossen. Diese umfasste Arbeiten an den neuen Entwässerungseinrichtungen am rechten Fahrbahnrand und den Asphalteinbau auf der Standspur und einem Teil der rechten Fahrspur. 

    Ab kommenden Donnerstag, 25. Oktober 2018, werden die Betonschutzwände zur Absicherung des Baufeldes auf den neuen Asphalt umgesetzt, sodass ab Samstag, 27. Oktober 2018, der Verkehr auf der rechten Fahrspur der A 81 bereits über die neue Fahrbahn rollen kann. Während dieser Arbeiten an den Betonschutzwänden muss die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt werden. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Singen muss in zwei Nächten die übergeleitete Fahrspur verwenden. Die Sperrung erfolgt zwischen Donnerstag, 25. Oktober 2018, und Samstag, 27. Oktober 2018, jeweils zwischen 20:00 Uhr und 6.00 Uhr. Außerhalb dieser Umbauzeiten und nach dem Umbau der Verkehrsführung stehen wieder zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. 

    Währen des Umbaus der Verkehrsführung ist zum Schutz der Arbeitskräfte außerdem auch die Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Singen nicht anfahrbar. Tagsüber ist die Ausfahrtsrampe in Fahrtrichtung Singen vollständig befahrbar. 

    Der Verkehr, der in Rottenburg ausfahren möchte, wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 38 in Richtung Rottenburg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab der AS Herrenberg über Gültstein, die L1184, Nebringen, Öschelbronn und Bondorf auf die B28a und von dort zur AS Rottenburg. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,1 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    22.10.2018
    Frau Regina Göldner ist seit 19. Oktober 2018 neue Leiterin des Helene-Lange-Gymnasiums Markgröningen

    ​Das Helene-Lange-Gymnasium Markgröningen hat eine neue Schulleiterin. Frau Regina Göldner tritt die Nachfolge von Herrn Bernhard Kniep an, der zum Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand trat.

    Die neue Schulleiterin erhielt am vergangenen Freitag, 19. Oktober 2018, von Herrn Thomas Heckert, dem zuständigen Referenten im Regierungspräsidium Stuttgart, ihre Bestellungsurkunde.

    Frau Göldner, Jahrgang 1968, stammt aus dem Nordschwarzwald, studierte an der Universität Tübingen die Fächer Deutsch und Französisch und unterrichtet seit 2008 am Helene-Lange-Gymnasium. Als Beratungslehrerin und Präventionsbeauftragte hat die versierte Pädagogin an der Weiterentwicklung des sozialen Profils der Schule mitgewirkt. Seit 2016 war sie als stellvertretende Schulleiterin tätig.

  • Abteilung 8
    19.10.2018
    Abschluss archäologischer Grabungen in Dornhan (Kreis Rottweil)
    Spätmittelalterliche Stadtmauer entdeckt
     Rettungsgrabung in Dornhan, Foto: fodilus GmbH

    Im Bereich der im Mittelalter gegründeten Stadt Dornhan fanden erstmals archäologische Ausgrabungen statt. Die Stadt Dornhan beabsichtigt einen Um- und Anbau an das Rathaus auszuführen und auf einem ca. 220 m² großen Grundstück einen Anbau zu errichten. Aufgrund der historischen Überlieferung und der Topographie ist mit berechtigter Erwartung davon auszugehen, dass am Rande der alten Stadt archäologische Relikte erhalten sind. Im Stadtbild ist hingegen obertägig nur wenig aus dieser Zeit erhalten. Zum Bauantrag formulierte das Landesamt für Denkmalpflege eine Auflage, dass vor Baubeginn eine archäologische Rettungsgrabung durchzuführen ist. Ziel der Untersuchungen war es, Relikte vor einer drohenden Zerstörung fachgerecht zu dokumentieren, Funde zu bergen und so beides der Nachwelt zu überliefern. Seit Ende September wurden im Auftrag der Stadt archäologische Ausgrabungen von der fodilus GmbH durchgeführt.

    Unmittelbar neben dem Rathaus wurde zwei Meter unter dem aktuellen Straßenni-veau der Stadtgraben aufgefunden. Dieser wurde, neben Bauschutt aus der Zeit des 30-jährigen Krieges, auch mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs aus dem 17. Jahrhunderts verfüllt. Darunter befinden sich unter anderem Töpfe, Glas, Kochgeschirr und Pfeifenköpfe. Das umfangreiche Fundgut gibt Zeugnis vom bürgerlichen Alltag zur Zeit des 30-jährigen Krieges. 

    Den Graben begrenzt zum Rathaus hin eine mächtige Stützmauer. Die eigentliche Stadtmauer verlief vermutlich parallel dazu im Bereich der Westwand des Rathauses. Zwischen diesen beiden Mauern verlief ein schmaler Zwischenraum, eine sogenannte Berme. Das Befestigungssystem der Stadt Dornhan war demzufolge sehr differenziert ausgestaltet. 

    In dem etwa 15 m langen Teilstück der Stützmauer wurde zufällig ein Bereich erfasst, der offenbar im frühen 17. Jahrhundert eingestürzt war. Ob dies auf kriegerische Ereignisse, einen der urkundlich überlieferten Stadtbrände oder ein Erdbeben zurückzuführen ist, kann momentan noch nicht geklärt werden. Deutlich sichtbar ist hingegen, dass die Mauerbresche rasch und nur notdürftig geflickt worden ist. 

    Unter den Funden sind auch ältere, die ins späte Mittelalter weisen. Diesen Funden lassen sich zurzeit noch keine Strukturen zuweisen. Die Arbeiten sind noch in vollem Gange, so dass hier noch mit Überraschungen zu rechnen ist. Die Ausgrabungen und Funde zeigen schon heute deutlich, dass in Dornhan - auch an anderer Stelle - noch Zeugnisse der mittelalterlichen Stadt im Boden ruhen. Künftige Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Landesamt für Denkmalpflege, Dienst-sitz Freiburg, Günterstalstraße 67, 79100 Freiburg, Telefonl 0761-208-3587, EMail bertram.jenisch@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns über Ihr Interesse und eine redaktionelle Berichterstattung. 


    Reliefkachel 17. Jh. aus dem Stadtgraben, Foto: fodilus GmbH


    Freigelegter Stadtgraben und Stützmauer, Foto: fodilus GmbH


  • Abteilung 4
    18.10.2018
    Wechsel in der Abteilung Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Stuttgart
    Andreas Hollatz wechselt ins Ministerium für Verkehr und übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Stefan Heß
     Abteilungsleiterwechsel Abteilung 4 (Foto: RPS)

    ​Am heutigen Donnerstag, 18. Oktober, wurde im Beisein der beiden Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer (Stuttgart) und Klaus Tappeser (Tübingen) der neue Leiter der Abteilung 4 „Straßenwesen und Verkehr“ im Regierungspräsidium Stuttgart in sein Amt eingesetzt. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer würdigte dabei zunächst den bisherigen Abteilungsleiter Andreas Hollatz und betonte: „Herr Hollatz hat mit langem Atem viele Projekte im Regierungsbezirk Stuttgart vorangetrieben. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit konnte er die anvisierten Ziele letztlich auch alle erreichen. Fachliche Kompetenz sowie seine pragmatische Art und zuverlässiger Führungsstil trugen ihm bei seinen Mitarbeitern und Gesprächspartnern Respekt und Ansehen ein. Die Dynamik des Langstreckenläufers übertrug sich dabei spürbar auf die Motivation der ganzen Abteilung. Ich bedaure sein Ausscheiden, freue mich aber gleichwohl, dass Verkehrsminister Hermann ihn als neuen Leiter der Abteilung „Straßenwesen“ für sein Ministerium für Verkehr gewinnen konnte.“

    „Besonders in Erinnerung bleibt uns sein persönlicher Einsatz für den Fortgang des Neubaus der B 10 von Göppingen bis Geislingen sowie für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens für den Bau des Albaufstiegs im Zuge der A 8 und nicht zuletzt für den Aufbau des Referats 46.2 (Luftverkehr- und Luftsicherheit), um nur drei Beispiele zu nennen. Wir wünschen ihm für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe viel Glück und alles Gute und dass er auch an der neuen Wirkungsstätte sein hohes Engagement fortführen kann.“, so Reimer.

    Abteilungspräsident Andreas Hollatz war seit September 2014 Leiter der Abteilung „Straßenwesen und Verkehr“ im Regierungspräsidium Stuttgart. Zum 01.Oktober 2018 wechselte er als neuer Leiter der Abteilung  „Straßenwesen“ ins Ministerium für Verkehr.

    In den Jahren als Abteilungspräsident und davor als Leiter des Planungsreferats beschäftigten ihn besonders die Ausbaupläne bezüglich der großen Verkehrsachsen  A 6,  A 8 und B 10. Das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der B 10 von Göppingen nach Geislingen hat er selbst betrieben. Die Ausführung des Ausbaus der B 10 bis Gingen konnte er mit den Freigaben aller vier Bauabschnitte persönlich zu Ende führen. Für den Weiterbau bis Geislingen konnte er den RE-Vorentwurf im Sommer 2018 noch dem Bund zur Genehmigung übermitteln.

    Unter seiner Führung wurden der Ausbau der A 6 westlich von Heilbronn in Gang gesetzt, der A6-Ausbau östlich von Heilbronn bis zur Landesgrenze unter Einbeziehung einer als vorbildlich geltenden Öffentlichkeitsbeteiligung planerisch vorangetrieben sowie das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der A 8 nach langen Jahren der Funkstille wieder aufgenommen.

    „Ich bin froh, dass wir die Leitung der Abteilung 4 übergangslos neu besetzen konnten“, sagte Reimer und fügte hinzu: „Mit Herrn Stefan Heß übernimmt ein wohlbekanntes Gesicht die Leitung der Abteilung. Herr Heß ist mit reichlich Erfahrung als Leiter zweier Referate im Regierungspräsidium Stuttgart sowie als Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Tübingen ausgestattet. Damit hat er ideale Voraussetzungen für sein neues Amt. Ich wünsche ihm einen guten Start.“

    Als Nachfolger wurde Abteilungspräsident Stefan Heß zum neuen Leiter der Abteilung 4 im Regierungspräsidium Stuttgart ernannt. Heß führt seit zwei Jahren die Landesstelle für Straßentechnik (LST), die als Abteilung 9 zum Regierungspräsidium Tübingen gehört. Zuvor war er bereits als Referatsleiter im Regierungspräsidium  Stuttgart tätig, dort im Referat „Steuerung und Baufinanzen“, der zentralen Bündelungs- und Koordinierungseinheit der Straßenbauabteilung, sowie im Baureferat West, zuständig für sämtliche Autobahn-, Bundes- und Landesstraßenprojekte in den Landkreisen Böblingen, Ludwigsburg und Stuttgart. Stefan Heß ist 48 Jahre alt, Diplom-Bauingenieur und lebt mit seiner Familie in Calw-Stammheim. Er verfügt bereits über 18 Jahre Erfahrung in der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg.

  • Abteilung 4
    18.10.2018
    A 7 - Durchführung von Gehölzpflegearbeiten zwischen den Anschlussstellen Aalen/Westhausen und Niederstotzingen ab Mittwoch, 24. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Mittwoch, 24. Oktober 2018, auf der A 7, zwischen den Anschlussstellen (AS) Aalen/Westhausen und Niederstotzingen wieder mit den turnusmäßigen Gehölzpflegearbeiten. Diese regelmäßige Pflege von Bäumen und Sträuchern erhöht die Verkehrssicherheit und erhält die Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Gehölze werden durch das sogenannte „Auf den Stock setzen“ zurückgeschnitten, um eine Verdrängung von Sträuchern und Gräsern im Inneren des Bestandes durch die Beschattung der Bäume zu vermeiden, da hierdurch der Tierwelt weniger Lebensraum zur Verfügung stünde.

    Zur Schonung der Tier- und Pflanzenwelt, werden die Gehölzpflegearbeiten abschnittweise und räumlich versetzt durchgeführt. Dadurch stehen den Tieren, auch nach der Pflege noch ausreichend Rückzugs- und Lebensräume zur Verfügung. Zum Schutz der Vogelwelt beschränken sich die Arbeiten auf die Monate Oktober bis einschließlich Februar.

    Wenn auch der Eingriff in den Gehölzbestand auf den ersten Blick rigoros erscheinen mag, ist der zurückgeschnittene Pflegeabschnitt bereits nach kurzer Zeit wieder nachgewachsen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    17.10.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Besichtigung und Information zu den Ausgrabungen im Bereich zwischen der Hofstatt- und Katharinenstraße im Zentrum der historischen Altstadt von Reutlingen
     Kellerhals eines spätmittelalterlichen Kellers (Foto: ArchaeoConnect)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Vorfeld der Errichtung des Wohn- und Geschäftsquartiers „Katharinenhof“ durch die Firma Exklusiv Wohnwert GmbH findet auf dem Baufeld seit Ende März 2018 eine archäologische Ausgrabung statt, über die bereits berichtet wurde. Seit dem Beginn der Grabung wurden nun mittlerweile etwa 1400 qm Fläche geöffnet und untersucht. Die erfassten Bereiche bieten spannende Einblicke in die Bau- und Siedlungstätigkeit, die sich bis in das frühe Mittelalter zurückverfolgen lässt.
     
    Nachdem zu Beginn der Grabung der Fokus auf den jüngeren Epochen lag, stehen nun bei einem Rundgang die mittelalterlichen Befunde im Vordergrund.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart – Landesamt für Denkmalpflege – lädt herzlich zu einem Besichtigungstermin ein. Dieser findet statt am
     
    Freitag, 19. Oktober 2018
    um 10:00 Uhr
    in der
    Ecke Hofstattstraße/Glaserstraße am Eingang zur Grabungsfläche,
    72760 Reutlingen

    Für Fragen vor Ort stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

    • Dr. Jonathan Scheschkewitz, Landesamt für Denkmalpflege,
    • Sybil Harding M.A., ArchaeoConnect
    • Maik Baumann, Exklusiv Wohnwert GmbH
     
    Es wird um eine kurze Anmeldung per Mail (pressestelle@rps.bwl.de) oder telefonisch (0711/904-10002) gebeten. Besten Dank!
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Sonja Hettich
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     


    Blick in den Brunnen zwischen Katharinenstraße 8 und 10 (Foto: ArchaeoConnect)
     

    Hintergrundinformationen

    Hintergrundinformationen:
    Es fanden sich interessante Details zur Baugeschichte des 2017 abgerissenen Gebäudes Katharinenstraße 8 und dessen Vorgängerbauten. Ganz in der Südwestecke des Areals, im direkten Anschluss an eine wohl aus dem 17. Jahrhundert stammende Hofzufahrt zwischen Katharinenstraße 8 und 10, fand sich überraschend ein noch intakter Grundwasserbrunnen.
     
    Beim Abgraben der Fläche fanden sich im anstehenden Kies in allen bisher untersuchten Bereichen Siedlungsspuren, die in das frühe und hohe Mittelalter zurückreichen. Anhand der aufgefundenen Keramik lassen sich diese teilweise bis in das 7.- bis 8. Jahrhundert datieren. Hierzu gehören eine große Anzahl von Pfostengruben von den einstigen Gebäuden, aber auch diverse Grubenhäuser und frühe Erdkeller. In den Verfüllungen dieser Befunde fanden sich immer wieder Keramikfragmente, aber auch Metallobjekte wie beispielsweise eine größere Messerklinge oder organische Reste in Form von Getreidekörnern.
     
    Aus dem Mittelalter stammt vermutlich auch die Bestattung eines Säuglings, die im Bereich der späteren Parzelle Katharinenstraße 8 gefunden wurde.

  • Abteilung 4
    15.10.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 514 zwischen Althausen und Bad Mergentheim-Neunkirchen mit Ortsdurchfahrt Neunkirchen (Main-Tauber-Kreis)
    Vollsperrungen von 19. Oktober bis 2. November sowie von 5. November bis 23. November 2018 - Land investiert rund 450.000 € in den Erhalt der Infrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der L 514 zwischen Althausen und Bad Mergentheim-Neunkirchen sowie in der Ortsdurchfahrt Neunkirchen auf einer Länge von rund 1,5 km eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Die Baumaßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten und jeweils unter Vollsperrung.

    Die Bauarbeiten für die Deckenerneuerung des ersten Abschnittes von Althausen bis Mitte Neunkirchen beginnen am Freitag, 19. Oktober, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 2. November 2018, an. Der zweite Bauabschnitt von Mitte Neunkirchen bis zur B 290 Westumgehung erfolgt von Montag, 5. November, bis Freitag 23. November 2018.

    Die ausgeschilderten Umleitungen führen den örtlichen Verkehr von und nach Althausen und Lustbronn jeweils über die K 2877, Autobahnzubringer. Neunkirchen selbst ist u.a. über den Gemeindeverbindungsweg an der B 19, Esso-Tankstelle erreichbar.

    Das Land investiert rund 450.000 € in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    13.10.2018
    Große Feuerwehr- und Rettungsdienstübung am Kraftwerksstandort Neckarwestheim (GKN) mit über 200 Einsatzkräften erfolgreich verlaufen
    Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch: „Mein Dank gilt allen Einsatzkräften, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben. Die Region ist gut aufgestellt für den hoffentlich nie eintretenden Fall eines Großschadensereignisses.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gemeinsam mit den Landratsämtern Heilbronn und Ludwigsburg heute (Samstag, 13. Oktober) eine Feuerwehr- und Rettungsdienstübung am Kraftwerksstandort in Neckarwestheim durchgeführt. Mit über 200 Einsatzkräften waren neben der Werkfeuerwehr des Kraftwerks auch die Feuerwehren aus Neckarwestheim, Gemmrigheim, Lauffen und Heilbronn, sowie die Rettungsdienste DRK und ASB und das Polizeirevier Lauffen im Einsatz.

    „Allen diesen engagierten und hoch motivierten Einsatzkräften der beteiligten Feuerwehren, der Rettungs- und Sanitätsdienste, der Polizei sowie allen weiteren, die zum Gelingen der Großübung beigetragen haben, gilt mein herzlichster Dank“, sagte die Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch im Anschluss an die Übung. Von Strauch war selbst vor Ort und machte sich ein Bild davon, wie alle Einsatzkräfte ihr Können zeigten. Sie zog im Anschluss ein positives Fazit: „Die heutige landkreisübergreifende Zusammenarbeit aller an der Schadensabwehr beteiligten Einsatzkräfte ist hervorragend gelungen. Ich sehe die Region gut aufgestellt für den hoffentlich nie eintretenden Fall eines Großschadensereignisses.“

    „Regelmäßige Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Sicherheitsphilosophie“, erläutert Christoph Heil, Geschäftsführer am Kraftwerksstandort Neckarwestheim. „Dabei ist es wichtig, dass wir – so wie heute – auch konventionelle Szenarien üben, die an jedem Industriestandort vorkommen können. Unsere Werkfeuerwehr und unser interner Rettungsdienst haben sehr gut mit den zahlreichen externen Kräften zusammengewirkt. Dafür ein großes Lob und meinen ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Den Austausch und die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Stellen werden wir auch in Zukunft fortsetzen.“

    Das Übungsszenario sah folgendes vor:

    Im Rahmen von drei Schadenslagen ging es um die Bergung, Rettung und Versorgung von verletzten Menschen, die Brandbekämpfung, die Verhinderung der Brandausbreitung und die Löschwasserrückhaltung. Alle Teile der Übung verliefen erfolgreich und reibungslos.

    Die Übung begann mit einer angenommenen Gefahrstofflage: Beim Abladen von Gefahrgutgebinden von einem LKW-Anhänger wurden zwei Gefahrstoffbehälter durch einen Gabelstapler so schwer beschädigt, dass eine unbekannte Flüssigkeit austrat. Diese bildete Nebeldämpfe, welche über die Ventilatoren des Kühlturms angesaugt und zusammen mit dem Wasserdampf aus dem Kühlturm abgegeben wurden. Dabei wurden mehrere Mitarbeiter des Kraftwerks verletzt.

    Zudem kam es infolge von Unaufmerksamkeiten bei Dachsanierungsarbeiten zur Explosion zweier Gasflaschen. Sechs Arbeiter wurden dabei verletzt. Eine der explodierten Gasflaschen schlug in eine Gruppe von Arbeitern vor dem Nebenkühlwassergebäude ein. Dabei wurden weitere Arbeiter verletzt.

    Zum Schluss wurde noch ein Feuer im Rohbau des Reststoffbearbeitungszentrums simuliert, welches die Suche nach mehreren vermissten Personen bedingte.

    Allgemeine Hintergrundinformationen:

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:

    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.


    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Katastrophenschutz

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Internetseite des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unter www.im.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    B 297 - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach in Nürtingen (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung der B 297 ab Montag, 15. Oktober, bis vorrausichtlich Freitag, 02. November 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Montag, 17. September 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach in Nürtingen im Zuge der B 297 / Kreuzung Alleenstraße durchführen. Die Instandsetzungsarbeiten fanden zunächst nur unterhalb des Bauwerks und außerhalb des Verkehrs statt. Die Arbeiten liegen bisher im Zeitplan.

    Das Verkleben der Lamellen muss erschütterungsfrei und daher unter Vollsperrung erfolgen. Gleichzeitig finden Arbeiten zur Belagserneuerung im Bereich der Brücke statt. Die B 297 Metzinger Straße wird daher im Bereich zwischen Zufahrt Parkplatz Kroatenhof und Alleenstraße ab Montag, 15. Oktober 2018 für rund drei Wochen voll gesperrt. Vorbehaltlich der geeigneten Witterung werden die Arbeiten am Freitag, 02. November 2018 abgeschlossen sein.

    Für die Instandsetzungsarbeiten müssen auch die beiden Gehwege abwechselnd gesperrt werden. Die Fußgänger können weiterhin den jeweils freien gegenüberliegenden Gehweg benutzen.

    Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert und verläuft in beide Fahrtrichtungen über die Wörthbrücke, B313 (Neckarstraße), Stadtbrücke, Alleenstraße. Die Bushaltestellen in der Metzinger Straße entfallen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 500.000,- Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    12.10.2018
    Internationaler Designpreis Baden-Württemberg Focus Open und Mia Seeger Preis 2018 verliehen

    Ministerialdirektor Michael Kleiner: „‘Design matters’ – der Focus Open ist ein wichtiges Qualitätslabel und Ausweis für funktionales Design und erfolgreiche, weil ästhetische Produkte."

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Designleistung hält inzwischen auch Einzug in technische Branchen. Die diesjährigen Preisträger untermauern diese Entwicklung sehr deutlich.“

    Das Design Center Baden-Württemberg hat am Freitagabend (12. Oktober) zum 28. Mal in Ludwigsburg den Design-Staatspreis des Landes verliehen. Die Preisverleihung mit anschließender Ausstellungseröffnung wurde durch den Amtschef des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Ministerialdirektor Michael Kleiner, sowie den Stuttgarter Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, in dessen Haus das Design Center angesiedelt ist, vorgenommen. Mehrere hundert Besucher aus Industrie, Designwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur waren anwesend.

    „‘Design matters’ – der Focus Open ist als Auszeichnung und Qualitätslabel deshalb für diverse Zielgruppen gleichermaßen relevant: für jene, die im Design- und Produktentwicklungsprozess arbeiten genauso wie für Konsumenten, die funktionales Design, ästhetische Produkte und gute Qualität wertschätzen“, sagte Ministerialdirektor Michael Kleiner. Produkte aus Baden-Württemberg seien im internationalen Vergleich nicht ohne Grund stark nachgefragt: „Die industrielle Tradition unseres wirtschaftsstarken Standorts und die einzigartigen Netzwerke zwischen Herstellern, Designagenturen, Forschungseinrichtungen und Ausbildungsstätten bieten einen fruchtbaren Nährboden auch für erfolgreiches Design“, betonte Kleiner.

    „Design entfaltet seine Wirkung überall, das belegen auch in diesem Jahr wieder die Preisträger des Focus Open, die in den unterschiedlichsten Branchen zu Hause sind“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Während Designleistungen im Konsumgüterbereich schon lange eine grundlegende Rolle spielen, hält Design auch mehr und mehr Einzug in die Investitionsgüterbranche, die ihren Fokus lange Zeit auf rein technische Innovationen richtete“, so Reimer weiter. Die diesjährigen Preisträger untermauern diese Entwicklung sehr deutlich.“

    Der Internationale Designpreis Baden-Württemberg ist fester Bestandteil der Wettbewerbslandschaft sowohl national als auch international und genießt unter dem Label „Focus Open“ hohes Ansehen. Unternehmen und Designagenturen aus aller Welt haben sich auch in diesem Jahr mit ihren innovativen Produkten und Gestaltungsleistungen wieder um die begehrten Auszeichnungen Focus Gold, Focus Silver und Focus Special Mention beworben.

    Neben Innovationsgrad und Gestaltung bewertete die internationale sechsköpfige Jury auch Kriterien wie Ergonomie, Funktionalität, Gestaltungsqualität sowie Nachhaltigkeit. Aus allen Einsendungen ermittelten die Juroren insgesamt 59 Preisträger. Die Premiumauszeichnung „Focus Gold“ für herausragende Gestaltung erhielten 18 Produkte. 15 Produkte wurden mit dem „Focus Silver“ für überdurchschnittliche Designleistungen ausgezeichnet, der „Focus Special Mention“ wurde an 26 Produkte für innovative Gestaltungsleistungen verliehen.

    Produkte aus Baden-Württemberg schnitten im internationalen Vergleich sehr gut ab. Die prämierten Produkte kommen aus allen Bereichen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Wohnen, Küchenkultur, Transport und Verkehr, Medizin, Wellness und Freizeit.

    Mia Seeger Preis für den Design-Nachwuchs
    Der Mia Seeger Preis war mit insgesamt 10.000 Euro ausgelobt. Die Preise und Anerkennungen sind für Junior-Designer eine wichtige Bereicherung des Portfolios, erleichtern nicht selten deren Einstieg in das Berufsleben und beeinflussen den einen oder anderen Werdegang erheblich. Die Jury lobte insgesamt vier Preise aus und vergab zusätzlich zwei Anerkennungen.

    Ausstellung
    In der Ausstellung in den Räumen des MIK Museum, Information, Kunst in Lud-wigsburg erwarten die Besucher alle prämierten Produkte, die das breite Spekt-rum der erfolgreichen Preisträger zeigen. Die Präsentation, die bis zum 25. No-vember zu sehen ist, bietet einen Querschnitt zum aktuellen Stand professionellen Designs und zeigt branchenspezifische Strömungen auf.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung an der L 1185 Ortsdurchfahrt Böblingen, Schönaicher Straße: Umstellung der Verkehrsführung ab Samstag, 13. Oktober 2018
    Vollsperrung der Einmündung „Im Zimmerschlag“ ab Mittwoch, 17. Oktober bis Sonntag, 28. Oktober 2018

    ​Seit Montag, 01. Oktober 2018 laufen die Bauarbeiten an der L 1185 im Streckenabschnitt Schönaicher Str. zwischen dem Ende der Ortsdurchfahrt Böblingen (Höhe Nürtinger Straße) und dem „Rauhen Kapf“.

    Bisher wurden die Bushaltestellen „Schönaicher First“ in Fahrtrichtung Böblingen und  „Rauher Kapf“ in Fahrtrichtung Schönaich erneuert und modernisiert. In der kommenden Woche beginnen mit der zweiten Bauphase die Arbeiten an den beiden Bushaltestellen in der jeweiligen Gegenrichtung.

    Die dafür nötige Anpassung der Verkehrsführung erfolgt ab Samstag, 13. Oktober 2018. Der Verkehr wird auf die bereits erneuerten Fahrbahnteile verlegt. Dadurch können die fertiggestellten Bushaltestellen wieder angefahren werden.

    Ab Montag, 15. Okotber 2018 sind die Bushaltestellen „Schönaicher First“ (Fahrtrichtung Schönaich) und „Rauher Kapf“ (Fahrtrichtung Böblingen)  nicht mehr benutzbar. Als Ersatzhaltestellen stehen die beiden fertiggestellten Bushaltestellen zur Verfügung.

    Für den Umbau der Bushaltestellen müssen auch die eingerichteten provisorischen Fußgängerampeln in ihrer Lage verlegt werden. Am „Rauhen Kapf“ kann die Landesstraße wieder wie bisher direkt an der Kreuzung Taunusstraße gequert werden.

    Im Bereich der Haltestelle „Schönaicher First“ wird die Fußgängerampel vor das Gasthaus „Schönaicher Fürst“ umgesetzt.

    Für den Rückbau der Industriegleise in der Kreuzung „Schönaicher First“ muss die Zufahrt aus der Straße „Am Zimmerschlag“ auf die L 1185 ab Mittwoch, 17. Oktober bis Sonntag, 28. Okotber 2018 voll gesperrt werden. Die Anlieger sowie die Besucher der Tennisplätze können in diesem Zeitraum die Zufahrt über die „Tiergartenstraße“ und die „Heusteigstraße“ benutzen.

    Die Geschwindigkeit im Baufeld bleibt zum Schutz der Fußgänger und der Arbeiter weiterhin auf 30 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000. Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Fahrbahnerneuerung auf der A 7 zwischen der Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz und der Hungerbrunnentalbrücke (Landkreis Heidenheim)
    Ab Mittwoch, 10. Oktober 2018, vorbereitende Arbeiten für die am 19. November 2018 beginnende erste Bauphase - Sanierungsarbeiten des 10 Kilometer langen Streckenabschnittes laufen bis voraussichtlich Dezember 2020

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert den rund 10 Kilometer langen Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke in sechs Abschnitten. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und auf 12 Meter ausgebaut.

    Der Bereich um die Anschlussstelle „AS-Giengen“ zwischen der Brenztalbrücke und der Hürbetalbrücke wird in Asphalt ausgeführt. In dem Abschnitt zwischen der Hürbetalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke wird die Betonfahrbahn instand gesetzt. Um die anfallenden Überschusserdmassen wirtschaftlich weiter verwenden zu können und um den Lärmschutz in dem Streckenabschnitt zu verbessern, wird der bestehende städtische Lärmschutzwall entlang der Richtungsfahrbahn Würzburg im Auftrag mit der Stadt Giengen a. d. Brenz erhöht.

    In der Bauphase 1 werden die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Ulm voraussichtlich ab Montag, 19. November 2018, auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Um diese Verkehrsführung einrichten zu können, wird bereits seit Mittwoch, 10. Oktober 2018, eine provisorische Verbreiterung gebaut. Damit die Tank und Rastanlage Lonetal weiterhin in Betrieb bleiben kann, werden darüber hinaus im Zuge dieser Arbeiten im Mittelstreifen zwei Überfahrten hergestellt.

    Für die aktuellen Arbeiten muss ab Dienstag, 16.Oktober 2018, die Auffahrt an der Anschlussstelle Niederstotzingen in Fahrtrichtung Ulm gesperrt werden. Als Umleitungsstrecke dient die Bedarfsumleitungsstrecke U 3. Der Richtungsverkehr von Ulm nach Würzburg kann weiterhin über die Anschlussstelle Niederstotzingen abgewickelt werden.

    Die Fahrgeschwindigkeit wird während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen in dem Überleitungsbereich der Anschlussstelle Niederstotzingen tagsüber während den Arbeiten auf 60 km/h und abends auf 80 km/h begrenzt.

    Zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung im Kontenpunkt an der Anschlussstelle Giengen und der B 492 wird ab Mitte Oktober 2018 eine provisorische Ampelanlage aufgestellt. Diese soll ab Mitte 2019 durch eine stationäre Ampelanlage ersetz werden.

    Die Gesamtkosten betragen für den Bund rund 36 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die durch die Bauarbeiten unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.10.2018
    L 1168 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Stetten o.L. und Oberstotzingen (Landkreis Heidenheim)
    Fertigstellung und Aufhebung der Vollsperrung ab Freitag, 12. Oktober 2018eim)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mitte September 2018 den Streckenabschnitt der Landesstraße 1168 zwischen Stetten o.L. und Oberstotzingen. Aufgrund der unzureichenden Fahrbahnbreite mussten die Erhaltungsarbeiten unter Vollsperrung erfolgen. 

    Wie ursprünglich vorgesehen, konnten die gesamten Arbeiten in nur vier Wochen umgesetzt werden. Hierzu wurde die Asphaltschicht des ca. 1.500 m langen Streckenabschnittes komplett erneuert. Starke Fahrbahnschäden wie Spurrinnen, Ausbrüche und Verdrückungen wurden beseitigt und die Randbereiche angeglichen. 

    Die Arbeiten werden voraussichtlich ab Freitag, 12. Oktober 2018, gegen nachmittags abgeschlossen sein, sodass im Anschluss die Vollsperrung aufgehoben und die Strecke dem Verkehr wieder freigegeben werden kann.

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 400.000 Euro für diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    11.10.2018
    Instandsetzung der Siemensbrücke und der Jagstbrücke in Ellwangen (Im Zuge der L 1060 - Ostalbkreis)
    Änderung der Verkehrsführung und Vollsperrung ab Mon-tag, 15. Oktober 2018, für voraussichtlich zwei Wochen

    Aufgrund des schlechten Zustands der Siemens- und der Jagstbrücke war es drin-gend erforderlich, diese in Stand zu setzen. Hierzu wurden die Kappen erneuert, die Dichtungen in der Fahrbahn neu aufgebracht und wo erforderlich, der Beton in Stand gesetzt. 

    Die Betonsanierungsarbeiten am Überbau der Siemens- und Jagstbrücke werden nun, wie ursprünglich vorgesehen, diese Woche fertiggestellt. In den kommenden zwei Wochen finden die abschließenden Arbeiten im Bereich der Bauwerke statt. 

    Die Arbeiten beginnen ab Montag, 15. Oktober 2018, mit Fräsarbeiten in den Ein-mündungsbereichen zur EnBW und zum REWE-Markt hin. Hierzu müssen die Ein-mündungsbereiche bis zur Fertigstellung der gesamten Asphalt- und Markierungsar-beiten für zwei Wochen voll gesperrt werden. Die Siemensstraße bleibt in dieser Zeit weiter wie bisher in Richtung der B 290 befahrbar.

    Danach werden die Asphaltarbeiten auf dem eigentlichen Brückenbauwerk durchgeführt. Hierfür wird eine Vollsperrung der Siemensstraße ab Donnerstag, 18. Oktober 2018 bis voraussichtlich Samstag, 20. Oktober 2018, gegen 8:00 Uhr eingerichtet. Der Verkehr wird während dieser Vollsperrung über die Südtangente und die B 290 umgeleitet. 

    Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird der gesamte Streckenabschnitt ab Donnerstag, 25.Oktober 2018, wieder uneingeschränkt dem Verkehr freigegeben. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert in diese Maßnahme ca. 1,8 Mio. €. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    11.10.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart gibt Fördermittel in Höhe von über 2,6 Millionen Euro für die Umsetzung der Wasserversor-gungskonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis frei
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Eine Investition in die Zukunft der Wasserversorgung der Region“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute für die Umsetzung der Was-serversorgungskonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis der Bürgermeisterin von Burgstetten und den Bürgermeistern von Aspach, Allmersbach im Tal, Leutenbach und Oppenweiler sowie den Stadtwerken Backnang Förderbescheide in Höhe von über 2,6 Millionen Euro übergeben. In enger Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg und den beteiligten Gemeinden realisiert der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) diese zukunftsweisende Versorgungskonzeption. Mit dem Geld soll insbesondere der Bau der Zuleitungen zum neu erstellten Wasserwerk Murrtal gefördert werden. Der Bau ist Teil einer umfassenden Modernisierung der bisherigen Versorgungsstrukturen der fünf Gemeinden und den Stadtwerken Backnang im Rems-Murr-Kreis. Ziel ist es, die Wasserversorgung ihrer Bevölkerung langfristig zu sichern und zu verbessern. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der die Förderbescheide heute über-brachte, würdigte das Gesamtprojekt als ambitioniert und vorausschauend. Es sei eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben, sich um die Trinkwasserversorgung der Menschen zu kümmern: „In eine moderne Wasserversorgung zu investieren, heißt, unser wichtigstes Lebensmittel und die Zukunft zu sichern.“

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der Förderzusage des Landes: „Der demographische Wandel, der Klimawandel, ei-ne hohe Wasserqualität sowie ein wirtschaftlicher Betrieb – das alles sind Her-ausforderungen für die Wasserversorgung der Zukunft. Interkommunale Zu-sammenarbeit, wie hier im nördlichen Rems-Murr-Kreis, ist ein gelungenes In-strument, diese zu bewältigen.“

    Es ist vorgesehen, das insgesamt über 28 Millionen Euro teure Projekt, welches sich aus mehreren Bauabschnitten zusammensetzt, in den kommenden Jahren zügig weiter umzusetzen.

    Im Wasserwerk Murrtal, in dem die einzelnen Wasseraufkommen der fünf Pro-jektgemeinden und den Stadtwerken Backnang zusammengeführt und künftig aufbereitet werden, soll sich die Qualität des bisherigen Trinkwassers der Regi-on deutlich verbessern. Zum einen soll das Wasser weicher werden, zum anderen wird die hygienische Qualität gesteigert. Ziel der Konzeption ist zudem die stärkere Nutzung des örtlichen Rohwasserdargebots und die Erhöhung der Versorgungssicherheit durch die Schaffung eines zweiten Standbeins für alle Beteiligten.

  • Abteilung 1
    11.10.2018
    Gemeinsame Einsatzübung des Regierungspräsidiums Stuttgart und des Landkreises Göppingen - Großeinsatz für Rettungskräfte an der NATO-Pipeline Tübingen-Aalen im Landkreis Göppingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Sicherheit der Bevölkerung steht im Vordergrund und muss stets gewährleistet sein. Regelmäßige, auch unangekündigte Übungen sind daher unerlässlich.“

    Eine der Pipelines des europäischen Pipelinesystems, die sogenannte NATO-Pipeline, verläuft auch durch den Landkreis Göppingen. Um die Sicherheit des Betriebs der Pipeline zu gewährleisten, werden neben den baulichen und betrieblichen Maßnahmen des Betreibers auch in regelmäßigen Abständen Einsatzübungen der Feuerwehren und Rettungsdienste an der Pipeline durchgeführt.

    Am heutigen Abend (11. Oktober 2018) gegen 18.00 Uhr war es erneut soweit: Kreisbrandmeister Prof. Dr.-Ing. Michael Reick löste über die Integrierte Leitstelle Göppingen im Rahmen einer unangekündigten Übung Alarm für die Feuerwehren und Rettungsdienste aus. Die Übung wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart gemeinsam mit dem Landratsamt Göppingen geplant und durchgeführt. Die Einsatzkräfte wurden vorab nicht informiert.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte anlässlich der heutigen Übung: „Die Sicherheit der Bevölkerung steht im Vordergrund und muss stets gewährleistet sein. Regelmäßige, auch unangekündigte Übungen sind daher unerlässlich. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis Göppingen das heutige Szenario planen und erfolgreich durchführen konnten.“

    Ausgegangen wurde von einer Beschädigung der Treibstofffernleitung unterhalb von Börtlingen und dem damit verbundenen Austritt einer größeren Menge von Flugzeugtreibstoff (Kerosin). Diese Beschädigung wurde entsprechend der Übungsplanung durch ungenehmigte Baggerarbeiten verursacht, wodurch der Bagger in Brand gesetzt wurde. Für dieses Übungsszenario waren zunächst die Wehren aus Ebersbach, Uhingen, Wangen, Rechberghausen, Börtlingen, Birenbach sowie die Werkfeuerwehr ZG/Südöl zuständig. 

    Außerdem ereignete sich entsprechend der Übungsannahme auf der Landesstraße von Rechberghausen nach Adelberg ein schwerer Verkehrsunfall mit einem entgegenkommenden PKW, bei welchem 4 Personen schwer verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurden. Zu diesem Szenario wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Göppingen und Adelberg hinzugezogen. 

    Neben der Abwehr der drohenden Umwelt- und Gewässergefährdung entsprechend dem für solche Szenarien vorbereiteten Alarmplan, mussten die örtlichen Feuerwehren daher parallel technische Hilfe bei dem Verkehrsunfall leisten. Weitere überörtliche Unterstützung wurde bei der Übung durch die Feuerwehren aus Eislingen, Salach und Donzdorf geleitstet. Auch der Gefahrstoffzug des Landkreises Göppingen bestehend aus Einsatzkräften der Feuerwehr Salach und der Werkfeuerwehr Zeller&Gmelin/Südöl mit den Fachberatern für Gefahrstoffe kamen zum Einsatz. 

    Entsprechend der Übungsannahme drohte sich das Kerosin im weiteren Verlauf über den Herrenbach und den Marbach bis in die Fils bei Faurndau auszubreiten. Vorsorglich wurden daher durch die Feuerwehren Ebersbach, Wangen und Rechberghausen insgesamt fünf Ölsperren in den Marbach und in die Fils eingebaut.

    „Eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Einsatzkräfte bei solchen Einsatzlagen bildet die Grundlage für eine effektive Gefahrenabwehr. Ich danke allen Beteiligten für ihren stetigen Einsatz und das große Engagement. Wir sind froh, dass wir so leistungsfähige und einsatzbereite Kräfte im Landkreis zur Verfügung haben“, ergänzte Landrat Edgar Wolff.

    Parallel zu den vorgenannten Szenarien wurde im Verlauf der Übung zusätzlich eine Menschenrettung aus Gewässern eingespielt. Um den Brandschutz trotz des Übungsbetriebs aufrecht zu erhalten, war die Freiwillige Feuerwehr Uhingen mit mehreren Fahrzeugen während der gesamten Übungsdauer einsatzbereit im Feuerwehrhaus abrufbar. Durch Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes wurde im Übungsraum ein Sanitäts- und Verpflegungspunkt betrieben. Das Technische Hilfswerk unterstützte bei der Übung ebenfalls. 

    Der Bezirksbrandmeister des Regierungspräsidiums Stuttgart, Frieder Lieb, überzeugte sich mit Vertretern der Fernleitungs-Betriebsgesellschaft (FBG) vor Ort von der Einsatzbereitschaft und der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren. Weiterhin wurde die Übung durch das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr begleitet.

    Insgesamt übten 11 Wehren mit 251 Einsatzkräften und 23 Fahrzeugen rund 2 Stunden. Die Einsatzleitung hatte der Führungsstab der Feuerwehren des Landkreises, welcher sich hierzu im Lehrsaal der Feuerwache Göppingen eingefunden hat. Gegen 20:30 Uhr wurde die Übung durch den Kreisbrandmeister Prof. Dr.-Ing. Reick beendet. 

    Im Anschluss zogen alle Beteiligten ein erstes positives Fazit. „Die Übung trägt dazu bei, die Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Hilfsorganisationen zu verbessern“, so Regierungspräsident Reimer. Die detaillierte Auswertung der Einsatzübung erfolgt in den nächsten Wochen.

    Informationen zur NATO-Pipeline: Die auch durch den Landkreis Göppingen führende NATO-Pipeline Kehl-Tübingen-Aalen wird von der Fernleitungs-Betriebsgesellschaft (FBG) betrieben. In der Pipeline wird Flugzeugtreibstoff (Kerosin) transportiert. Neben militärischen Einrichtungen werden zwischenzeitlich auch viele zivile Flughäfen durch die Pipelines der FBG versorgt.

    Allgemeine Hintergrundinformationen

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten. 

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen. 

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:

    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium. 

    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken. 

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken. 

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen. 

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren - hohe Priorität. 

    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Katastrophenschutz.aspx 

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Internetseite des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unter www.im.baden-wuerttemberg.de

  • Abteilung 2
    09.10.2018
    Focus Open 2018 Internationaler Designpreis Baden-Württemberg
    Presserundgang und feierliche Preisverleihung / Vernissage mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Ministerialdirektor Michael Kleiner am Freitag, 12. Oktober 2018, in Ludwigsburg
  • Abteilung 4
    08.10.2018
    B 290 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Rot am See und Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung von Freitag, 12. Oktober bis Samstag, 10. November 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am kommenden Freitag, 12. Oktober 2018, mit den Arbeiten zur Sanierung der B 290 zwischen Rot am See-Brettenfeld, Abzweigung Amlishagen und dem Ortseingang Blaufelden. Auf dem ca. 5,1 Kilometer langen Streckenabschnitt wird die Asphaltdeckschicht neu hergestellt und die Randbereiche angeglichen.

    Um den Eingriff in den fließenden Verkehr so kurz wie möglich zu halten, erfolgt die Durchführung der Maßnahme unter Vollsperrung. Die Vollsperrung ist für den Zeitraum von Freitag, 12. Oktober 2018, bis voraussichtlich 10. November 2018 vorgesehen. Für die Verkehrsteilnehmer werden entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke der Fahrtrichtung von Crailsheim nach Bad Mergentheim erfolgt ab Rot am See über Brettheim - Gammesfeld - Leuzendorf - Blaufelden.
    Die Umleitung der Fahrtrichtung von Bad Mergentheim zur A 6 und nach Crailsheim erfolgt ab Blaufelden über Gerabronn - Beimbach - Rot am See. Die Ortschaften Wiesenbach, Emmertsbühl, Engelhardshausen und Schuckhof sind über das vorhandene Kreisstraßennetz zu erreichen. 

    Der Bund investiert in die weiterführende Infrastrukturmaßnahme 2.100.000 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    A 8 - Albaufstieg bei Mühlhausen im Täle in Fahrtrichtung München (Landkreis Göppingen) - Erneuerung der Bordsteine von Montag, 15. Oktober bis Donnerstag, 08. November 2018 unter nächtlicher, halbseitiger Sperrung
    Erneuerung der Fahrbahndecke von Freitag, 9. November, 22 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr unter Vollsperrung

    Die vorhandene Fahrbahndecke und die Bordsteine am Fahrbahnrand der A 8 weißen von der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle bis zum Lämmerbuckeltunnel starke Schäden auf und müssen auf einer Länge von rund 5 Kilometer erneuert werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 15. Oktober 2018, zunächst mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Bordsteine am Albaufstieg in Fahrtrichtung München. Während der gesamten Bauzeit finden die Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerhalb der Bauarbeiten und am Wochenende können weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden. Die Arbeiten werden bis Donnerstag, 08. November 2018 abgeschlossen sein.

    Im Anschluss erfolgt von Freitag, 9. November 2018, 22 Uhr, bis Montag, 12. November 2018, 6 Uhr, die Erneuerung der Fahrbahndecke dieses Abschnitts. Dafür ist im genannten Zeitraum eine Vollsperrung der A 8 ab der Anschlussstelle Mühlhausen i.T. in Fahrtrichtung München erforderlich. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle ausgeleitet und über die Umleitungsstrecke U 29 über die B 466 nach Geislingen und weiterführend über die L 1230 nach Türkheim und Nellingen zur Anschlussstelle Merklingen geführt. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu folgen. 

    Bei zu erwartender schlechter Witterung wird die die Erneuerung der Fahrbahndecke auf das darauffolgende Wochenende verschoben. 

    Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert der Bund rund 1,6 Millionen Euro. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Während der Vollsperrung der A 8 ist mit starken überregionalen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen (Ostalbkreis)
    Verlegung des Verkehrs im Bauabschnitt 1 auf die neue Fahrbahn der B 29 ab Montag, 15. Oktober 2018

    ​Seit Juni 2017 laufen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt der B 29 Ortsumfahrung Mögglingen zwischen der neuen Remsbrücke (Bauwerk 10) und dem Bauende bei der Gärtnerei Welzel.

    Um die Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmer der B 29 auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wurde bisher der Verkehr provisorisch über einen Parallelweg nörd-lich der zukünftigen B 29 geführt. So konnten die beiden neuen Richtungsfahrbahnen der künftigen B 29 zügig hergestellt und die bestehende Anschlussstelle „Hermannsfeld“ und die Deponie „Ellert“ an die neue Situation angepasst werden.

    Nachdem die Bauarbeiten für die Richtungsfahrbahnen inzwischen weitestgehend fertiggestellt sind, kann nun der Verkehr im Bauabschnitt 1 vom Provisorium auf die neue Trasse der B 29 umgelegt werden. Ab Montag, 15. Oktober 2018, wird der Ver-kehr mit je einem Fahrstreifen pro Richtung bis zur Brücke bei Hermannsfeld auf der südlichen Richtungsfahrbahn und danach auf der nördlichen Richtungsfahrbahn der neuen B 29 geführt. Im weiteren Verlauf wird der Verkehr wieder auf die bestehende B 29 in Richtung Mögglingen geleitet.

    Die Deponie „Ellert“ kann ab Montag, 15. Oktober 2018, bis zum voraussichtlichen Bauende im April 2019 Richtung Mögglingen über das Mögglinger Gewerbegebiet „Im Wert“ und aus Richtung Aalen über die neue Gemeindeverbindungsstraße angefahren werden.

    Diese neue Verkehrsführung wird voraussichtlich bis zur Fertigstellung der Gesamt-maßnahme bis April 2019 aufrechterhalten bleiben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    A 8 – routinemäßige Wartungsarbeiten im Tunnel Gruibingen in Fahrtrichtung München (Landkreis Göppingen) - Nächtliche Sperrungen von Samstag, 13.10. auf Sonntag, 14.10.2018 zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen
    Verkehrsausleitung über die U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen

    Am kommenden Wochenende wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen von Samstag, 13. Oktober, 20:00 Uhr, bis Sonntag, 14. Oktober, 05:00 Uhr voll gesperrt.

    Im Tunnel Gruibingen müssen routinemäßige Wartungsarbeiten durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Die Arbeiten werden zwei Mal jährlich durchgeführt und können nur unter Sperrung des Tunnels erfolgen. Die Sperrungen beschränken sich auf die verkehrsärmeren Nachtstunden. 

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer der ausgewiesenen Umleitungsstrecke zu folgen. 

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    L 1202 Radweglückenschuss zwischen Nellingen und Neuhausen (Landkreis Esslingen)
    Durchführung der Arbeiten auf der Körschtalbrücke mit halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen dauern noch bis Ende November 2018

    Seit Mittwoch, 25. Juli 2018, laufen die Hauptbauarbeiten für den Radweglückenschluss zwischen Nellingen und Neuhausen über die Körschtalbrücke. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der L 1202 durchgeführt. 

    Nach Abfräsen des Fahrbahnbelags und dem Aufnehmen der Abdichtung zeigten sich größere Schäden im Überbaubeton, die aufwendig saniert werden mussten. Darüber hinaus gestaltete sich die Entfernung der vorhandenen Kappenbeschichtung als erheblich schwieriger als angenommen.

    Diese Arbeiten führen dazu, dass sich die Bauzeit bis Ende November 2018 verlängert. Die bisherige Umleitung bleibt daher bis zu diesem Zeitpunkt bestehen. Die Ertüchtigungen der Wirtschaftswege und der Bau der Rampen werden voraussichtlich noch länger dauern, jedoch ohne Eingriff in den fließenden Verkehr auf der Landesstraße. 

    Der Radweglückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 9
    05.10.2018
    Erste Ergebnisse der PFC-Blutuntersuchungen im Landkreis Rastatt liegen vor - Weitere Kontroll-Untersuchungen geplant
    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wer Obst und Gemüse aus verunreinigten Gebieten verzehrte, ist weniger belastet. Erhöhte Werte hingegen nach Trinkwasserkontakt“
  • Abteilung 4
    05.10.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg - Abbau der Verkehrssicherung auf der A 81 ab Dienstag, 09. Oktober 2018, ab 20:00 Uhr
    Vollsperrung der Rampe B 10 / A 81 in Fahrtrichtung Leonberg noch bis Ende Oktober

    Im Baustellenbereich der A 81 in der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen sind die Asphaltarbeiten zwischenzeitlich abgeschlossen. Derzeit finden noch Markierungsarbeiten und der Aufbau von Betonschutzwänden statt. Die Arbeiten zum Abbau der Verkehrssicherung beginnen in der Nacht von Dienstag, 09. Oktober 2018, 20:00 Uhr. Der Abbau wird mit mehreren aufeinanderfolgenden Nachtbaustellen durchgeführt und dauert voraussichtlich bis Dienstag, 16. Oktober 2018. Zunächst wird mit dem Abbau der transportablen Schutzwand in Fahrtrichtung Leonberg begonnen. Sobald dieser abgeschlossen ist, wird die Betonschutzwand im Mittelstreifen wieder geschlossen, sodass der Verkehr wieder wie gewohnt auf allen drei Fahrstreifen Richtung Süden laufen kann. Die Geschwindigkeit wird aus Gründen der Verkehrssicherheit zunächst im Bereich der AS Stuttgart-Zuffenhausen auf 100 km/h beschränkt. Voraussichtlich in der Nacht von Freitag, 12. Oktober 2018, auf Samstag, 13. Oktober 2018, wird die transportable Schutzwand in Fahrtrichtung Heilbronn abgebaut. Hierfür ist es notwendig, den linken Fahrstreifen in Richtung Heilbronn nachts zu sperren, da die Arbeiten ausschließlich nachts durchgeführt werden. 

    In der AS Stuttgart-Zuffenhausen ist noch bis Ende Oktober mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen, da dort noch Restarbeiten am Bankett sowie an den Schutzeinrichtungen durchzuführen sind. Das bedeutet, dass die seither gesperrte Rampe von der B 10 von Vaihingen/Enz in Fahrtrichtung A 81 Leonberg bis Ende Oktober gesperrt bleibt. Der Verkehr wird wie bisher innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen umgeleitet. 

    Die Arbeiten an dem neuen Brückenbauwerk neben der Rampe von der B 10 von Stuttgart kommend auf die A 81 nach Leonberg werden bis Ende Oktober ebenfalls abgeschlossen. In diesem Bereich bleibt die Verkehrsführung unverändert. Bis Mitte November finden nur noch Arbeiten an drei neu zu errichtende Nothaltebuchten vom Seitenstreifen aus statt. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Mio. Euro für die Sanierung und rund 2,3 Mio. Euro für die Anpassungen innerhalb der AS Stuttgart-Zuffenhausen. Für das neue Brückenbauwerk an der AS Stuttgart-Zuffenhausen fallen Kosten in Höhe von 1,8 Mio. Euro an. Der Bund ist Kostenträger aller Baumaßnahmen. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    05.10.2018
    L 1037 – Fahrbahndeckenerneuerung bei Gerabronn-Dünsbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Vollsperrung zwischen dem Abzweig L 1042 bis zum Ortseingang Dünsbach von Donnerstag, 11. Oktober bis Freitag, 9. November 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Donnerstag, 11.Oktober 2018 mit den Arbeiten zur Sanierung der L 1037 zwischen dem Abzweig zur L 1042 bis zum Ortseingang Gerabronn-Dünsbach. 

    Auf dem rund 2,1 km langen Streckenabschnitt werden aufgrund des vorhandenen Verkehrsaufkommens die Asphaltschichten verstärkt und die Asphaltdeckschicht neu hergestellt. 

    Wegen der bestehenden Fahrbahnbreite können die Arbeiten aus Verkehrssicherungsgründen nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Vollsperrung beginnt am Donnerstag, 11. Oktober 2018 und dauert bis voraussichtlich Freitag, 09. November 2018. 

    Für die Verkehrsteilnehmer werden entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke in Richtung Gerabronn erfolgt auf der Landesstraße L 1042 ab der Abzweigung der L 1037 über Obersteinach und die Kreisstraße 2664 nach Dünsbach. Die Umleitung in Richtung Ilshofen erfolgt ebenfalls auf vorgenannter Strecke.

    Für den öffentlichen Nahverkehr wird eine Ersatzhaltestelle am Gemeindeverbindungsweg von Obersteinnach nach Sandelsbronn eingerichtet. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 430.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    04.10.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheide über insgesamt 2,6 Millionen Euro zur weiteren Umsetzung der Wasserversorgungskonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe der Förder-bescheide an die Bürgermeister von Aspach, Allmersbach im Tal, Burgstetten, Leutenbach, Oppenweiler und den Vertreter der Stadtwerke Backnang ein. Die Fördermittel in Höhe von über 2,6 Millionen Euro werden mit dem Ziel bewilligt, die weitere umfassende Modernisierung der bisherigen Versorgungsstrukturen der 5 Gemeinden und den Stadtwerken Backnang im Rahmen der Umsetzung der Trinkwasserkonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis voranzubringen. Damit soll die Wasserversorgung der Bevölkerung in der Region langfristig gesichert und verbessert werden.

    Die Übergabe findet statt 

    am Donnerstag, 11. Oktober 2018, um 16:00 Uhr
    im
    Güterschuppen, Burgstall, Bahnhof 3, 71576 Burgstetten
    (Parkmöglichkeiten am P & R Parkplatz Bahnhof Burgstetten)

    nutzen) Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Anfahrtsskizze (pdf, 159 KB)

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    L 1050 Ausbau Wielandsweiler – Hütten (Landkreis Schwäbisch Hall) - Baubeginn am Montag, 08.10.2018
    Vollsperrung von 09. Oktober 2018 bis 20. Dezember 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am kommenden Montag, 08. Oktober 2018 mit den Arbeiten zum Ausbau der L 1050 zwischen Wielandsweiler und Hütten. 

    Der Streckenabschnitt weist neben der unzureichenden Fahrbahnbreite auf einer Länge von 630 Metern starke Verdrückungen und Flickstellen auf. Um insbesondere auch dem vorhandenem Verkehrsaufkommen mit Schwerlastverkehr gerecht zu werden, wird die Fahrbahn auf eine Regelbreite von sechs Metern erweitert und im Zuge dessen gleichzeitig die Entwässerungseinrichtungen erneuert. 

    Zur Durchführung der Baumaßnahme ist eine Vollsperrung des Streckenabschnitts erforderlich, um die Sicherheit sowohl für das Personal auf der Baustelle, als auch für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Vollsperrung ist für den Zeitraum ab Dienstag, 09. Oktober 2018, 09:00 Uhr, bis voraussichtlich 20. Dezember 2018 eingerichtet. Für die Verkehrsteilnehmer werden entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke sieht vor, dass der Verkehr in beiden Fahrtrichtung über die Ortschaften Bibersfeld, Michelfeld und anschließend über die B 14 nach Riegenhof und Hütten geführt wird. 

    Der öffentliche Nahverkehr ist von der gesperrten Strecke nicht betroffen, sodass hierfür keine Umleitungen notwendig sind. 

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die weiterführende Infrastrukturmaßnahme 980.000,00 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    02.10.2018
    Die „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ sind ein viel besuchtes Naturschutzgebiet
    Vor 25 Jahren wurden Nasswiesen und Bäche wegen ihrer seltenen Flora und Fauna unter Naturschutz gestellt
     Idyllisches Wiesental im Naturschutzgebiet "Wiesentäler bei der Menzlesmühle". Die Feuchtwiesen müssen einmal jährlich gemäht werden, um langfristig erhalten zu bleiben (Foto: RP Stuttgart)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart legte vor 25 Jahren zwei kleinere, insgesamt rund sechs Hektar umfassende Naturschutzgebiete zu einem größeren zusammen. Seither heißt das Gebiet zwischen Kaisersbach (Rems-Murr-Kreis) und Gschwend (Ostalbkreis) „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ und ist 63 Hektar groß. Regierungspräsident Wolfgang Reimer nennt die Gründe: „Im Schwäbisch-Fränkischen Wald sind Wiesentäler mit frei mäandrierenden Bachläufen und Nasswiesen weiter zurückgegangen. Um diese schöne Kulturlandschaft zu sichern, war der großflächige Schutz der Wiesentäler um die Menzlesmühle erforderlich.“ Für viele Arten sei das Schutzgebiet das einzige Refugium weit und breit, wo sich ihr Bestand erhalten und ausbreiten könne. Fast alle Naturschutzgebiete stünden aber auch den Menschen zur Erholung offen. 

    Damit Besucher trockenen Fußes durch die meist ganzjährig nassen Wiesen wandern können, legte die Naturschutzverwaltung schon vor Jahrzehnten einen Holzbohlenweg an. Weil dieser etwas holperig und stellenweise verrottet war, musste er erneuert werden. Der Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart fertigte einen neuen Weg, der weniger rutschig und überdies rollstuhlgeeignet ist. Viele Besucher kommen im Frühsommer zur Blütezeit von Trollblumen und Orchideen. Aber auch zu fortgeschrittener Jahreszeit kann die beeindruckende Landschaft genossen und seltene, geschützte Pflanzen wie Wollgras, Teufelsabbiss und Sumpf-Herzblatt bewundert werden. An den Talhängen ist die im Keuperbergland heutzutage seltene Pflanzengesellschaft des Borstgrasrasens zu finden. Neben den Charakterarten Borstgras, Heidekraut und Flügel-Ginster gedeiht hier die seltene Heide-Nelke. 

    Das Naturschutzgebiet verdankt sein reizvolles Landschaftsbild den Nasswiesen, die früher oft als Streuwiesen genutzt wurden. Der Name Streu weist auf die Nutzung hin. Die Gräser sind so hart, dass kaum ein Vieh sie frisst. Als Einstreu in den Stall wurden sie aber früher gern verwendet und daher die Wiese einmal jährlich im Herbst gemäht. Heute werden viele Streuwiesen nicht mehr bewirtschaftet mit der Folge, dass sich nach und nach Hochstauden und Gebüsche ansiedeln. Lichtbedürftige Pflanzen wie Trollblumen und Orchideen werden dadurch verdrängt. Offene Wiesentäler und Feuchtwiesen lassen sich langfristig nur erhalten, wenn sie auch bewirtschaftet werden. Innerhalb weniger Jahre würden sich sonst Gebüsch und Auenwald ausbreiten. Wichtig ist eine extensive Nutzung, das heißt einmal, maximal zweimal pro Jahr mähen und wenig oder gar nicht düngen. Da dies für einen Landwirt nicht lukrativ ist, hat das Land Baden-Württemberg im Naturschutzgebiet große Flächen aufgekauft, um über Pflegeverträge mit Landwirten eine entsprechende Bewirtschaftung zu sichern. Einige besonders nasse Grundstücke werden seit vielen Jahren vom Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums Stuttgart mit speziellen Geräten gemäht. „In den Wiesentälern bei der Menzlesmühle ist es gelungen, großflächige Streuwiesen mit seltenen Pflanzen- und Tierarten, beispielsweise Trollblume, Breitblättriges Knabenkraut und Sumpfschrecke zu erhalten“, verdeutlicht Regierungspräsident Reimer den Sinn und Zweck des Naturschutzgebiets. „In einem Naturschutzgebiet sind die Chancen gut, Lebensräume und Arten nachhaltig zu schützen.“ 

    Besonders für die seltene Schmetterlingsart Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling sind die extensiv genutzten Wiesen im Naturschutzgebiet ein wertvoller Lebensraum. Der Bläuling kann nur auf Wiesen leben, auf denen der Große Wiesenknopf, gedeiht. Diese Pflanze ist Nektar- und Eiablagepflanze des Falters und Futterpflanze seiner Raupe. Unter den zahlreichen Heuschrecken- und Libellenarten im Naturschutzgebiet sind zwei weitere Repräsentanten besonders hervorzuheben: Die im nördlichen Württemberg sehr seltene Sumpfschrecke, die nur in Feuchtgebieten vorkommt, die mindestens einmal im Jahr überschwemmt werden. Und die Blauflügel-Prachtlibelle, die an kühlen, sauerstoffreichen, kleinen Wald- und Wiesenbächen mit lichtem Ufergehölz lebt. Die naturnahen Bachläufe und das saubere Wasser schätzen auch Fische wie die Groppe und das zu den Rundmäulern gehörende Bachneunauge (s. Kasten Hintergrundinformation).

    Die Täler bei der Menzlesmühle sind auch kulturhistorisch von Bedeutung. Die komplett erhaltene Menzlesmühle und die nicht weit entfernte Heinlesmühle schmücken heute als Museumsmühlen das Tal. Die Menzlesmühle, in der hauptsächlich Getreide gemahlen wurde, wird bereits 1305 erwähnt, hieß aber bis 1682 „Cronmühle“. 1853 besaß die Mühle drei Wasserräder, dazu kam noch eines der dazugehörigen Sägemühle. Bis zur Stilllegung 1980 arbeitete die Menzlesmühle mit Wasserkraft und Diesel. Bei der mit Strom betriebenen Hundsberger Sägmühle sind Mühlrad und Wasserzulauf noch einsatzbereit.

    Hintergrundwissen Bachneunauge

    Die „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ zählen zum Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet „Welzheimer Wald“. Das Bachneunauge ist eine der Arten, deren Lebensräume im FFH-Gebiet besonders zu schützen sind. Das Neunauge ist nicht, wie oft vermutet wird, ein Fisch, sondern zählt zur Gruppe der (kieferlosen) Rundmäuler. Seinen Namen hat es von den neun „Augen“ an den Körperseiten, die aus je einem Auge, einer Nasenöffnung und sieben Kiemenöffnungen bestehen. Ein weiteres typisches Merkmal ist die mit Hornzähnchen besetzte Mundscheibe, das Saugmaul. Bachneunaugen bewohnen saubere, sauerstoffreiche Bäche. Diese müssen reich strukturiert sein, denn die Bachneunaugenlarven sind auf ruhig fließende Strecken mit feinsandigem Bachbett angewiesen. Die erwachsenen Neunaugen hingegen brauchen zum Ansaugen von Nahrung und zum Fortpflanzen rasch fließende Bereiche mit steinigem und kiesigem Grund. Beide Voraussetzungen sind in den Bächen des Naturschutzgebiets „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ erfüllt.


    Hinweise für Besucher:
    Ausflügler erreichen das Naturschutzgebiet über Welzheim, Kaisersbach, Gschwend oder Alfdorf. Parkplätze gibt es an der Straße Welzheim–Gschwend nahe der Heinlesmühle und im Norden des Gebiets beim Brandhof. Nach Gschwend fahren auch Linienbusse von Schorndorf, Welzheim, Schwäbisch Gmünd oder Gaildorf. Von Gschwend zum Brandhof verkehrt ebenfalls ein Bus. Der Bohlenweg beginnt kurz nach dem Parkplatz Heinlesmühle Richtung Menzlesmühle und ist als Mühlenwanderweg mit dem Mühlradsymbol markiert. Das Regierungspräsidium Stuttgart betont, dass es zum Schutz der seltenen Flora und Fauna verboten ist, die Wege zu verlassen, zu lagern, Feuer zu machen und zu zelten. Streng verboten ist es, Pflanzen und Tiere zu entnehmen, Hunde frei laufen zu lassen, Luftfahrzeuge zu betreiben oder die Gewässer mit Booten zu befahren. 

    Ein reich illustriertes Faltblatt über das Naturschutzgebiet mit Karte und Wandertipp kann kostenlos bei der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) bezogen oder als PDF-Dokument heruntergeladen werden (www.lubw.baden-wuerttemberg.de).


    Damit keine Trampelpfade durch die Feuchtwiesen entstehen, hat das Regierungspräsidium Stuttgart de Bohlenweg erneuert (Foto: Ulrike Kreh)

  • Abteilung 4
    01.10.2018
    L 1037 Sanierung der Jagstbrücke bei Elpershofen (Landkreis Schwäbisch Hall) zwischen Gerabronn und der Anschlusstelle A 6 Wolpertshausen
    Instandsetzung des Überbaues mit Abdichtung und Fahrbahnbeläge

    Die Jagstbrücke an der L 1037 (Landkreis Schwäbisch Hall) wird im zweiten Bauabschnitt vom Jagstbogen bis über den Mühlkanal instand gesetzt. Der Fahrbahnbereich wird komplett neu aufgebaut. 

    Die Sanierungsmaßnahme beginnt am 8. Oktober 2018 ab 08:00 Uhr und endet vo-raussichtlich am 15. Dezember um 16:00 Uhr. Sie wird in zwei Bauphasen unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit steht eine Restfahrbahnbreite von 2,85 m zur Verfügung. 

    Eine Besonderheit der Natursteinbrücke (Baujahr 1866 und Wiederaufbau im Jahr 1957) ist, dass sie aus drei Stahlbetonbögen und zwei Natursteinbögen besteht, jedoch als zusammenhängendes Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 101 Meter wahrgenommen wird. 

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Brückeninstandsetzung insgesamt rund 500.000,- Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    01.10.2018
    Halbseitige Sperrung der K 1414 bei Faurndau (Stadtbezirk von Göppingen)

    Die Brücke an der B 10 zwischen Göppingen - Faurndau und Göppingen - Mitte wurde durch einen Blitzeinschlag im Juli 2018 beschädigt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart überwacht die Brücke durch ein sogenanntes Monitoring. Monitoring bei einem Bauwerk bedeutet eine ständige Beobachtung und Aufzeichnung von Längenveränderungen wie etwa bei Schwerlastverkehr und Temperaturunterschiede. Im Sommer dehnt sich das Bauwerk und im Winter verkürzt es sich. Das Regierungspräsidium Stuttgart erhält im Rahmen des Monitorings jährlich einen Prüfbericht. Bei größeren Veränderungen wird ein Alarm ausgelöst. In einem solchen Fall werden alle Beteiligten informiert, damit ein sofortiges Handeln ermöglicht wird. 

    Die notwendige Reparaturmaßnahme wird am Donnerstag, 04. Oktober 2018, ab 09:30 Uhr ausgeführt. Die K 1414 muss im Zuge dessen für ca. eine Stunde halbseitig zwischen Sparwiesen und Faurndau gesperrt werden. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • 28.09.2018
    Räumung der Erstaufnahmeeinrichtung Ehmannstraße mit Unterstützung von Flüchtlingen aus der LEA Ellwangen
    Abteilung 1
     Räumung EA Ehmannstraße (Foto: RP Stuttgart)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart räumte am 25. September und 26. September 2018 die Erstaufnahmeeinrichtung in der Stuttgarter Ehmannstraße. Bei der Aktion gab es tatkräftige Unterstützung von 22 Flüchtlingen, die derzeit in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen untergebracht sind, sowie von Mitarbeitern der European-Homecare (EHC), dem Dienstleister für die Alltagbetreuung in der LEA Ellwangen. Mit guter Arbeitsausrüstung wurden Material mit Hubwagen umgelagert, Schrott, Altholz und Sperrmüll in Containern entsorgt und der Boden gereinigt.
    Aufgrund der hohen Zugangszahlen an Flüchtlingen im Jahr 2015 war der Beschluss gefasst worden, in Stuttgart eine Erstaufnahmeeinrichtung zu eröffnen. Das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße im Stuttgarter Norden war daraufhin als Unterkunft für Geflüchtete ertüchtigt worden. Als die Einrichtung Anfang 2016 bezugsfertig war, waren die Zugangszahlen unvorhersehbarerweise aber bereits soweit zurückgegangen, dass die Unterkunft nicht in Anspruch genommen werden musste.
    Im Dezember 2016 war die Erstaufnahmeeinrichtung Ehmannstraße vom Kabinett im Rahmen der sogenannten „Neugestaltung der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Baden-Württemberg“, kurz Standortkonzeption, aus der Bedarfsplanung genommen worden. Für das Land war das Gebäude aber weiterhin in der Diskussion, nun allerdings in einem ganz anderen Kontext. Das Gebäude war als mögliche Interimsspielstätten während der Sanierungszeit des Großen Hauses im Gespräch.

    Seit Mitte 2016 fanden verschiedene Zwischennutzungen, von einer Kunsthandwerkeraustellung bis hin zu Modeschauen, in der Ehmannstraße statt. Ab Anfang Oktober werden die Staatstheater Stuttgart für die Vorbereitungen von vier Aufführungen der Oper „Herzog Blaubarts Burg“ im Gebäude Ehmannstraße sein.

    Anlagen:
    Fotos (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart) (PDF, 390 KB)

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    L 1185, Fahrbahndeckenerneuerung der Schönaicher Straße zwischen Böblingen und Schönaich
    Baubeginn am Montag, 01. Oktober 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die Straßenbauarbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerungsarbeiten an der L 1185 im Streckenabschnitt zwischen dem Ende der Ortsdurchfahrt Böblingen (Nürtinger Straße) und der Bushaltestelle „Böblingen Abzweig „Rauher Kapf“ am kommenden Montag, 01. Oktober 2018, beginnen werden.

    Vorgesehen ist, die bestehende Asphaltdeckschicht sowie die darunterliegende Asphaltbinderschicht auf einer Gesamtlänge von 1,5 km zu erneuern. Des Weiteren sollen im Zuge dieser Maßnahme auch die Bushaltestellen „Schönaicher First“ und „Böblingen Abzweig Rauher Kapf“ in beiden Fahrtrichtungen erneuert werden. Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, wird mit dem Umbau der Bushaltestellen begonnen und erst im Anschluss daran die Asphaltarbeiten auf den durchgehenden Fahrbahnen durchgeführt. 

    Am 01. Oktober 2018 wird mit der Erneuerung der Bushaltestellen am „Schönaicher First“ in Fahrtrichtung Schönaich und am „Rauhen Kapf“ in Fahrtrichtung Böblingen begonnen. Diese beiden Haltestellen werden bis zum 15. Oktober 2018 nicht angefahren. Als Ersatzhaltestelle dienen jeweils die Haltestellen am „Schönaicher First“ bzw. am „Rauhen Kapf“ in der Gegenrichtung. Nach Fertigstellung dieser ersten beiden Haltestellen erfolgt zwischen dem 15. Oktober 2018 und dem 26. Oktober 2018 die Erneuerung der jeweils gegenüberliegenden beiden Haltestellen.

    Während der Arbeiten an den Bushaltestellen kann der Verkehr, wie gewohnt, mit eingeschränkten Fahrbahnbreiten fließen.

    Für die sich anschließende Sanierung der Fahrbahn muss die Strecke für die Fräs- und Asphaltarbeiten abschnittsweise voraussichtlich an den beiden Wochenenden am Beginn bzw. am Ende der Herbstferien, von 26. Oktober bis 29. Oktober 2018 und 02. November bis 05. November 2018, jeweils ab Freitag 15:00 Uhr bis zum darauf folgenden Montag 05:00 Uhr, voll gesperrt werden. 

    Unter der Woche ist die Strecke auch während der Herbstferien in beiden Richtungen befahrbar.

    Die beiden Wochenendtermine finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Termine witterungsbedingt auf die nachfolgenden Wochenenden verschieben. Es werden daher nochmals gesonderte Pressemitteilungen zu den beiden Wochenendterminen veröffentlich, wenn die Arbeiten witterungsbedingt sichergestellt sind. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 700.000. Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Bei Straßenbau:
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Ausführungsplan zur Umleitungsskizze L 1185 Fahrbahndeckenerneuerung (pdf, 514 KB)

  • Abteilung 9
    25.09.2018
    Aktionstag Glücksspielsucht: „Spielsucht? Kommt mir nicht in die Tüte!“

    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Spielsucht ist in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema und findet häufig im Verborgenen statt. Mit dem Aktionstag machen wir Betroffene und deren Angehörige auf die Hilfsangebote im Land aufmerksam und bringen das Thema mit einer groß angelegten Bäckertüten-Aktion in die Öffentlichkeit“

    PM des Ministeriums für Soziales und Integration vom 24.09.2018 (PDF, 191 KB)


  • Abteilung 4
    24.09.2018
    L 1150 Weißer Stein – Baltmannsweiler (Landkreis Esslingen) - Fahrbahndeckensanierung ab 1. Oktober unter halbseitiger Sperrung der L 1150 zwischen der Deponie „Weißer Stein“ und der Bushaltestelle „Festplatz“
    Umleitungen sind ausgeschildert

    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der L 1150 führt das Regierungspräsidium Stuttgart vom 1. bis 19. Oktober 2018 Belagssanierungsarbeiten durch. Auf einer Länge von rund 2,1 km wird der Belag zwischen der Deponie „Weißer Stein“ und dem Ortseingang Baltmannsweiler sowie in der Ortsdurchfahrt (OD) Baltmannsweiler ab dem Kreisverkehr L 1150 / Turmstraße und Bushaltestelle „Festplatz Baltmannsweiler“ erneuert. Außerdem werden auch die Busbuchten der Haltestelle Schurwaldhöhe erneuert. 

    Die Maßnahme wird unter halbseitiger Sperrung ausgeführt, wobei die Fahrtrichtung Esslingen frei bleibt.

    Die ausgeschilderte Umleitung führt ab dem Knoten an der Deponie Weißer Stein (L 1150 / L 1201) über Plochingen (L 1201) – Reichenbach (L 1192) – Lichtenwald (L 1151) nach Hohengehren bzw. ab Reichenbach nach Baltmannsweiler (K 1208). 

    Baach bleibt ab dem Kreisverkehr Turmstraße/ Schorndorfer Str. (L 1150) über Parkstraße und Wannenweg erreichbar.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Maßnahme rund 550.000,- €. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.09.2018
    B 466 – Bad Überkingen-Hausen (Landkreis Göppingen) - Belagssanierung Ortsumfahrung Bad Überkingen und Instandsetzungsarbeiten an der Filsbrücke bei Hausen
    Vollsperrung der Ortsumfahrung Bad Überkingen ab Montag, 01. Oktober, bis Freitag, 19. Oktober 2018 - Halbseitige Sperrung der B 466 bei Hausen ab Montag, 01. Oktober, bis Anfang November 2018

    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der B 466 bei Bad Überkingen zwischen Hausener Str. (Abzweigung Bad Überkingen aus Fahrtrichtung Hausen) und Geislinger Str. (Abzweigung Bad Überkingen aus Fahrtrichtung Geislingen) müssen auf diesem Streckenabschnitt umfangreiche Belagsarbeiten durchgeführt werden. Die Länge der Baumaßnahme beträgt rund 1,2 Kilometer.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und aufgrund der beengten Straßenquerschnitte in Bad Überkingen, werden die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt. Die B 466 Ortsumfahrung Bad Überkingen wird daher im Zeitraum von Montag, 01. Oktober, 06:00 Uhr, bis Freitag, 19. Oktober 2018, 20:00 Uhr voll gesperrt. 

    Um die Verkehrssituation in der Ortsmitte von Bad Überkingen während den Bauarbeiten zu entschärfen ist eine überörtliche Umleitung ab Bad Ditzenbach über Aufhausen nach Türkheim und weiter zur B 10 für den Durchgangsverkehr ausgeschildert. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu folgen. 

    Gleichzeitig werden an der 15 Meter langen Filsbrücke (Baujahr 1935) bei Hausen ebenfalls ab Montag, 1.Oktober 2018, 06:00 Uhr, Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Oberflächen der Gehwegkappen werden überarbeitet und erhalten auch neue Geländer. Im Bauwerksbereich wird während den Instandsetzungsarbeiten eine halbseitige Fahrbahnsperrung mit einer Ampelschaltung eingerichtet. Die Brückenarbeiten werden voraussichtlich Anfang November abgeschlossen sein.

    Die Busverbindungen bleiben wie gewohnt aufrecht erhalten. 

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden-Württemberg beläuft sich auf rund 850.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.09.2018
    L 1020, Ortsdurchfahrt Ailringen Hollenbacher Straße, Ersatzneubau der Rißbachbrücke
    Beginn der Baumaßnahme am 01. Oktober 2018

    Am Montag, 01. Oktober 2018, beginnt das Baureferat Heilbronn des Regierungsprä-sidiums Stuttgart mit dem Ersatzneubau der Rißbachbrücke in Ailringen. Parallel dazu wird entlang der Landestraße L 1020 auf einer Länge von etwa 210 Metern eine talseitige Blocksteinmauer saniert.

    Die im Jahr 1928 erbaute Brücke dient der L 1020 als Überführung über den Riß-bach. Bei einer Bauwerksprüfung wurden erhebliche Schäden festgestellt. Als erforderliche Sofortmaßnahmen wurden der Fahrbahnquerschnitt eingeengt und die Tonnagebeschränkung von 45 t auf 30 t reduziert.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat entschieden, die Brücke einschließlich Unterbauten durch einen Neubau an gleicher Stelle zu ersetzen. Die Verbreiterung und der Neubau des neuen Bauwerks werden durch den Abriss des Wohnhauses an der Ecke zur „Alten Poststraße 2“ ermöglicht.
    Für die Gründung werden vor dem Abbruch der alten Widerlager Bohrpfähle in Beton hergestellt. 

    Für den öffentlichen Durchgangsverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit die L 1020 voll gesperrt. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende Mai 2019 vorgesehen. Die überörtliche Umleitung erfolgt über die L 1025, K 2388 und L 1020 nach Hollenbach. 

    Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 1,5 Mio. Euro und werden vom Land Baden-Württemberg als Straßenbaulastträger getragen. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und die Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.09.2018
    B 466 bei Hausen und Bad Überkingen (Landkreis Göppingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Filsbrücke bei Hausen - Halbseitige Sperrung der B 466 mit Ampelregelung bei Hausen ab Montag, 01. Oktober bis Anfang November 2018
    Umleitung für LKWs mit Gesamtlänge von 18 Meter ab Montag, 01. Oktober bis Mitte Oktober 2018

    An der B 466 werden bei Hausen an der 15 Meter langen Filsbrücke aus dem Jahre 1935 Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Oberflächen der Gehwegkappen werden überarbeitet und es werden neue Geländer montiert. Im Bauwerksbereich wird während den Instandsetzungsarbeiten eine halbseitige Fahrbahnsperrung mit einer Ampelschaltung eingerichtet. Die Brückenarbeiten können voraussichtlich bis Anfang November abgeschlossen werden.

    In der Bauphase 1, vom 01. Oktober 2018 bis voraussichtlich 16. Oktober 2018, ist es für LKWs mit einer Gesamtlänge von 18 Meter nicht möglich, von der Hauptstraße in Hausen nach links auf die B 466 in Richtung Geislingen einzubiegen. Die betroffenen Fahrzeuge müssen deshalb die Straßen Lammgasse, Brunnenwiesen und Robert- Bosch-Straße nutzen. Aus diesem Grund werden Halteverbotsschilder in der Lammgasse und Einmündung Lammgasse/Hauptstraße aufgestellt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.09.2018
    B 39a - Sanierung der A 81-Anschlussstelle Weinsberg/ Ellhofen (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung zwischen 29. September und 7. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Heilbronn die Rampen der A 81-Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen. Ab 29. September 2018 beginnen die Hauptarbeiten zur Sanierung der B 39a zwischen der Querspange Ellhofen und der Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen. Die Sanierung umfasst unter anderem die Erneuerung von ca. 3.000 m² Asphaltdeck und - Asphaltbinderschicht.

    Um die Arbeiten schnellstmöglich und sicher durchführen zu können, ist die Vollsperrung der Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen und der B 39a bis zur Querspange Ellhofen erforderlich. Die Sperrung wird am Samstag, 29. September 2018, um ca. 6:00 Uhr aktiviert. Durch die Vollsperrung können alle notwendigen Arbeiten in einer Woche ausgeführt werden. Am Montag, 8. Oktober 2018, vorrausichtlich um ca. 6:00 Uhr wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.

    Im Bereich der Anschlussstelle werden Informationstafeln installiert, die auf die bevorstehende Sperrung hinweisen. Die Umleitungen über die Anschlussstelle A 6 Heilbronn/Neckarsulm und A 81 Untergruppenbach werden örtlich ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    21.09.2018
    Neubau B 14 Nellmersbach – Backnang West, Bauabschnitt 1.1, 4-spuriger Ausbau bis Waldrems
    Verkehrsumlegung auf die neu hergestellte östliche Fahrbahn der B 14 zwischen Nellmersbach und Waldrems erfolgt am 26. September 2018

    Die B 14 wird zwischen Nellmersbach und Waldrems neu gebaut. Um den Verkehr der B 14 während der Baumaßnahme ohne Einschränkung aufrecht zu erhalten, wurde die gesamte Baustrecke von Nellmersbach bis Waldrems in zwei Lose unterteilt.

    Im Vorlos wurde eine provisorische Umfahrung parallel zur alten B 14 errichtet. Diese Umfahrung dient nicht nur der bauzeitlichen Aufrechterhaltung des Verkehrs, sondern sie wird in Teilbereichen nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1 als Wirtschaftsweg genutzt. Die Verkehrsumlegung auf die provisorische Umfahrung fand am 17. Februar 2017 statt und ist seither in Betrieb.

    Im Hauptlos erfolgt die Herstellung der neuen 4-spurigen B 14. Für die Umlegung auf die neue Bauphase, in der mit je einem Fahrstreifen beide Fahrbahnen befahren werden, wurde am 19. September 2018 die Deckschicht aufgebracht.
    Am 26. September 2018 wird der Verkehr auf die nächste Bauphase umgelegt. Dabei wird der äußere Fahrstreifen der östlichen Fahrbahn in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall frei gegeben. Die Fahrtrichtung Stuttgart wird, wie bisher, auf der westlichen Fahrbahn geführt. Erst in dieser letzten Bauphase können die restlichen Arbeiten durchgeführt werden, weil der Mittelstreifen zwischen beiden B 14-Fahrbahnen zugänglich wird.

    Es erfolgt der Einbau der noch fehlenden Schutzleitplanken im Mittelstreifen auf der Seite der westlichen Fahrbahn sowie Fahrbahnmarkierungsarbeiten in diesem Bereich.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.​

  • Abteilung 4
    20.09.2018
    B 19 – Planung des Ausbaus zwischen Künzelsau und der Autobahnanschlussstelle Kupferzell
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Hohenlohekreis ziehen bei der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der B 19 im Bereich Kupferzell an einem Strang.“

    Der Ausbau der B19 zwischen Künzelsau und der A 6 nimmt Gestalt an. In einer vom Hohenlohekreis beauftragten verkehrstechnischen Untersuchung wurden im Bereich von Gaisbach bis zur Kreisgrenze alle Knotenpunkte der stark belasteten B 19 auf ihre Leistungsfähigkeit hin untersucht, wobei die Ausbauplanungen der A 6 bereits berücksichtigt wurden. Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung wurden im Rahmen eines Arbeitsgesprächs im Juli 2018 detailliert vorgestellt und gemeinsam besprochen.
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Hohenlohekreis ziehen bei der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der B 19 im Bereich Kupferzell an einem Strang.“ 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Hohenlohekreis haben sich nun auf das folgende gemeinsame Vorgehen geeinigt:

    Um die B 19 im Bereich von Gaisbach bis zur Westumgehung K 2576 zukunftssicher zu gestalten, sind die in dem Untersuchungsbereich liegenden Knotenpunkte, welche keine ausreichende Qualität nach dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) des Verkehrsablaufs aufweisen, zu optimieren. Als erste zeitnahe Maßnahme wird bis Ende des Jahres durch das Straßenbauamt des Hohenlohekreises der Anschlussknoten des Gewerbeparks Hohenlohe mit einer Teilsignalisierung ausgerüstet. 

    Für die weiteren Schritte werden in den nächsten Monaten die Planungs- und Kos-tenvereinbarungen mit den jeweils zuständigen Kreuzungsbeteiligten durch das Regierungspräsidium Stuttgart aufgestellt, sodass voraussichtlich weitere Optimierungen ab 2020 umgesetzt werden können. Je nach Knotenpunkt bedeutet dies beispielswiese eine Optimierung der Signalanlage oder eine Knotenpunktaufweitung z.B. durch Abbiegespuren.

    Darüber hinaus wird der im Rahmen des 6-streifigen Ausbaus der A 6 vorgesehene 4-streifige Ausbau der B 19 Richtung Norden im Bereich der Anschlussstelle Kupferzell bis über den Knotenpunkt Gewerbepark hinaus verlängert. 

    Regierungspräsident Reimer und Landrat Dr. Neth sind sich einig, dass das gemein-sam beschlossene Maßnahmenpaket die B 19 im Bereich von der AS Kupferzell bis Gaisbach „fit für die Zukunft“ machen wird.

    „Wir haben eine gute Lösung gefunden. Ich freue mich, dass der Hohenlohekreis einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir werden das Ziel eines vollständigen 4-spurigen Ausbaus der B19 aber weiterhin anstreben - die nun beschlossenen Maßnahmen bilden dafür eine gute Grundlage und sind wichtige Schritte zum angestrebten Ziel.“

  • Abteilung 8
    19.09.2018
    Archäologischer Stadtkataster Tübingen
    Übergabe an die Stadt Tübingen durch Prof. Dr. Claus Wolf am 19. September 2018

    Der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf hat heute (Mittwoch, 19. September 2018) im Rathaus der Universitätsstadt Tübingen vor zahlreichen Gästen den neu erschienenen Archäologischen Stadtkataster für die Stadt Tübingen an die Erste Bürgermeisterin Frau Dr. Christine Arbogast übergeben. Zuvor sprach Abteilungspräsident Dr. Tobias Schneider vom Regierungspräsidium Tübingen ein Grußwort.

    Das zweibändige Werk fasst die bisherige archäologische und stadtgeschichtliche Forschung in all ihren Facetten zusammen und beschreibt auf dieser Grundlage die archäologisch relevanten Bereiche innerhalb des historischen Stadtkerns der Universitätsstadt Tübingen.

    „Der Stadtkataster dokumentiert die schon seit Jahren gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Archäologischen Denkmalpflege mit der Stadt Tübingen“, so der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Prof. Dr. Claus Wolf. „Diese Arbeit kann auf dem jetzt verbreiterten Fundament qualifiziert und erfolgreich fortgesetzt werden. Ziel ist dabei immer, den historischen Quellenwert der innerstädtischen Flächen zu würdigen und die sichtbaren wie auch die im Boden überlieferten Geschichtsdokumente an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben“, betonte der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

    „Damit steht jetzt ein Instrument zur Verfügung, das bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen, projektierten Sanierungen von Stadtquartieren und auch bei individuellen Planungsvorhaben als qualifizierte Handreichung für denkmalbezogene Stellungnahmen dient“, sagte Abteilungspräsident Dr. Tobias Schneider, der im Tübinger Regierungspräsidium u.a. für das Bau- und Denkmalwesen sowie die Stadtsanierung verantwortlich ist. Er betonte, dass ein solcher „Stadtkataster“ dabei unterstützen könne, notwendige städtebauliche Veränderungen mit den Zielsetzungen der Denkmalpflege einvernehmlich aufeinander abzustimmen: „Es soll aufgezeigt werden, welche Chancen es in einem in frühmittelalterliche Zeit wurzelnden Siedlungsgefüge gibt, das jeweils einmalige und Identität stiftende Ensemble aus alter Bausubstanz und geschichtlicher Überlieferung im Boden als historische Quellen zu lesen, zu verstehen und zu erhalten.“

    Über seine Funktion als Instrument für Denkmalschutz und Stadtplanung hinaus möchte dieser Band auch zu weiteren historischen Forschungen anregen. Zielgruppen des Archäologischen Stadtkatasters sind deshalb auch die stadt- und landesgeschichtliche Forschung und die an diesen Themen interessierte Öffentlichkeit. 

    Der Archäologische Stadtkataster Tübingen erscheint als 41. Band in der Reihe, herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und finanziert von der Stadt Tübingen, durch Spenden der Erika-Völter-Stiftung und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau – Oberste Denkmalschutzbehörde.
    Verfasst wurde der Band in Zusammenarbeit von Dr. Alois Schneider, Dr. Sören Frommer und Dr. Birgit Kulessa vom Landesamt für Denkmalpflege. 

    Der Band kann bei der Stadt Tübingen bzw. beim Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen am Neckar zum Preis von 49,- € erworben werden. 

    Hintergrundinformationen

    Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg, Band 41 Tübingen
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    2 Bände, 384 und 365 Seiten mit 323 Abbildungen und 6 Kartenbeilagen
    49,00 €, ISBN 978-3-942227-35-3 

    Bereits im 16. Jahrhundert erregte ein archäologischer Fund in Form einer römischen Inschrift (Kaiser Maximinus, 235–238) Aufmerksamkeit und wurde damals schon in einer Publikation bekannt gemacht. Zahlreiche Einzelbeobachtungen folgten bis heute, oft von interessierten Bürgern gemeldet. Allein aus dem historischen Siedlungsbereich, der das Untersuchungsgebiet bildete, waren über 211 archäologische Fundstellen zu verzeichnen, über dreißig weitere liegen im Umfeld außerhalb. Der Band enthält außerdem einen Katalog, der unter der Überschrift Historische Topographie 340 Objekte beschreibt und kartiert, die im Kontext der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Besiedlung neben den spätmittelalterlichen Befestigungswerken eine herrschaftliche, administrative, kirchliche oder wirtschaftliche Rolle gespielt haben.

    Mit dem Namen Tübingen lassen sich aus archäologischer Sicht neben einigen vor- und frühgeschichtlichen Fundstellen vor allem Zeugnisse aus mittelalterlicher Zeit verbinden: Zu nennen sind die großflächigen Ausgrabungen am Kelternplatz oder im Kornhaus, aber auch etliche kleinere Untersuchungen seit den 80er Jahren, die in der Zusammenschau wichtige Anhaltspunkte zur Siedlungsentwicklung vor allem in der Unterstadt erbrachten. In seiner Einführung griff Dr. Sören Frommer beispielhaft die nach wie vor diskutierte Frage nach dem ältesten Siedlungsursprung auf. So lassen sich – in verlagerter Form – ausschließlich in der Unterstadt frühmittelalterliche Siedlungsfunde belegen, was für ein ältestes Siedlungsareal in diesem Bereich spricht. Außerhalb der Siedlung lagen die seit längerem bekannten merowingerzeitlichen Gräber im Umfeld der Münzgasse. Erst um die Wende zum 8. Jahrhundert wanderten die Gräber zu den Siedlungen selbst. Eine solche frühmittelalterliche Hofgrablege ließ sich durch eine neue Datierung alter Skelettfunde im Bereich der Hirschgasse nachweisen.
    Aber auch die hochmittelalterliche Besiedlungsgeschichte einschließlich der Frage des Stadtwerdungsprozesses ist in erster Linie mit archäologischen Methoden zu erforschen, zumal seit der Ersterwähnung der pfalzgräflichen Burg in Tübingen im Jahr 1078 zunächst nur äußerst spärliche Nachrichten in der schriftlichen Überlieferung vorliegen. Bemerkenswert ist, dass sich in der Unterstadt eine Konzentration von Fundstellen des 11./12. Jahrhunderts feststellen lässt. Die Stadtmauer als ein wichtigster Bestandteil der Stadtanlage wird erst 1262 erstmals erwähnt. Durch Grabungsbefunde in der Unterstadt ließ sich aber feststellen, dass älteste Teile der Stadtmauer schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gebaut wurden – am Schmiedtor, wo zuvor offenbar eine bis vor die Jahrtausendwende zurückreichende Befestigungsanlage bestanden hatte. Bei etlichen Fundstellen, oft nur kleine Baustellenbeobachtungen, die auf den ersten Blick nur unspektakuläre Funde zu Tage brachten, wurden Holzkohle- und Ascheschichten festgestellt, die sich als Überreste einer größeren Brandzerstörung identifizieren ließen. Soweit datierende Funde vorhanden sind, wurde dadurch eine Zuordnung zu einem Stadtbrand von 1280 erkennbar. In den schriftlichen Quellen wird nur wenig über diese Katastrophe berichtet, durch die Zusammenschau der betreffenden Fundstellen werden Ursprung und Ausdehnung in der Unterstadt erkennbar. 

    Die Aufarbeitung der historischen Überlieferung ist Dank des nicht zuletzt im Stadtarchiv reichhaltig tradierten Quellenmaterials sehr komplex: Im Stadtkataster werden die Grundzüge der Tübinger Herrschafts- und Kirchengeschichte, Elemente der Verkehrslage, des Wirtschaftslebens und Sozialgefüges beschrieben. Auf dieser Basis werden grundlegende Aspekte der Siedlungsentwicklung im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Tübingen bis in das 19. Jahrhundert hinein dargestellt, beispielsweise die großen baulichen Veränderungen in der Kernstadt, ausgelöst durch die Gründung der Universität im späten 15. Jahrhundert. Anhand auch historischer Bildquellen, die allerdings erst seit der frühen Neuzeit vorhanden sind, lassen sich, so z.B. mit den Wiederaufbauplänen nach den Brandkatastrophen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, tiefe Eingriffe in die ältere Binnenstruktur der Stadt dokumentieren. 

    Das Kapitel Stadtbewertung unter archäologischen Gesichtspunkten stellt das Resümee der Untersuchung dar, indem es die archäologisch relevanten Bereiche für die künftige denkmalpflegerische Betreuung Tübingens charakterisiert; die einzelnen Flächen sind auf einem eigenen Plan deutlich gekennzeichnet. Trotz aller modernen Veränderungen hat Tübingen noch großenteils seine im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit entstandene Straßen- und Quartiersstruktur behalten, sodass auf den Grundstücken innerhalb des historischen Siedlungskerns insgesamt noch ein dichtes archäologisches Potenzial überliefert sein dürfte.

  • Abteilung 4
    18.09.2018
    L 1184 – Fahrbahndeckensanierung zwischen Herrenberg und Hildrizhausen
    Vollsperrung von Freitag, 21. September, 14:30 Uhr, bis Montag, 24. September, 6:00 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am kommenden Wochenende Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke der Landesstraße 1184 zwischen Herrenberg und Hildrizhausen durch. Die Arbeiten erfolgen aus Gründen des Arbeitsschutzes unter Vollsperrung. Dies dauert von Freitag, 21. September, 14:30 Uhr, bis Montag, 24. September 2018, gegen 6:00 Uhr,

    Die Zufahrt zu den Anliegern ist über die gesamte Bauzeit grundsätzlich über die ausgeschilderte Umleitung sichergestellt.
    Der Busverkehr zwischen Herrenberg zum Naturfreundehaus und zum Waldfriedhof ist an diesem Wochenende allerdings nicht möglich.

    Die Umleitung erfolgt von Herrenberg kommend bis Gärtringen über die B 14. Von Gärtringen bis Ehningen weiter über die K 1077 und die K 1000 bis nach Hildrizhausen. Umgekehrt verläuft  die Umleitungsstrecke von Holzgerlingen kommend ebenfalls über Hildrizhausen. Der Verkehrsteilnehmer wird über die       K 1000 bis Ehningen, dann weiter über die K 1077 bis Gärtringen und anschließend über die B 14 bis nach Herrenberg geleitet.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 150.000 Euro, welche das Land Baden Württemberg trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit um Verständnis.

    Aktuelle Informationen zu dieser Baumaßnahme können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage: Umleitungsplan (PDF, 300 KB)

  • Abteilung 4
    18.09.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen Kochhardgrabenbrücke und Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Singen
    Beginn der Baustelleneinrichtung am Mittwoch, 19. September 2018 - Bund investiert 5,9 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Kochhardgrabenbrücke und der Anschlussstelle (AS) Rottenburg in Fahrtrichtung Singen sanieren.

    Bereits ab Mittwoch, 19. September, werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt. Zunächst finden im Bereich der PWC-Anlage Geyern Arbeiten zur Verbreiterung der Einfädelspur statt. Ab Donnerstag, 27. September, wird der Verkehr auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart auf zwei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Leitwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden ebenfalls bei Nacht statt.

    Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 6 km erneuert. Durch den Austausch der Deck- und der Binderschicht wird es möglich, die Fahrbahnquerneigung von derzeit 2 % auf 2,5 % zu erhöhen und somit die Entwässerungssituation der Fahrbahn zu verbessern. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen werden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich der AS Rottenburg finden zudem kleinere vorbereitende Maßnahmen für den geplanten Ausbau der Anschlussstelle statt.

    Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Hauptbauphasen: 
    Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung wird in der ersten Bauphase die linke Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Singen saniert, in der zweiten Bauphase die rechte Seite der Fahrbahn.

    Im Rahmen der ersten Bauphase wird der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart auf die Gegenfahrbahn gelegt und die LKW-Spur auf den Standstreifen verschwenkt. Anschließend beginnen die Arbeiten auf der linken Fahrbahnseite.

    Die Dauer der Maßnahme beträgt insgesamt rund zehn Wochen und wird daher voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein.

    Die zweite Bauphase zum Ausbau des Außenrandes beginnt voraussichtlich Anfang November, sodass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen sein werden.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer sogenannten 3+1-Verkehrsführung, d.h. unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt. Die vorhandene Fahrbahnbreite reicht allerdings nicht aus, um die Ein- und Ausfahrten zur PWC-Anlage Ziegler  während der Bauzeit offen zu halten. Der Parkplatz Ziegler wird daher während der Zeit der Baumaßnahme geschlossen bleiben.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilungen 2 und 4
    18.09.2018
    RP Stuttgart erlässt Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb
    Regierungspräsident Reimer: „Nach jahrelangem Ringen hat das Regierungspräsidium nun den Weg frei gemacht, um dieses Nadelöhr zu beseitigen“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb erlassen und damit die Grundlagen für den Baubeginn geschaffen. Mit den Ausbauarbeiten soll 2020 begonnen werden. Die voraussichtliche Bauzeit wird nach jetzigem Stand auf 4,5 bis 5 Jahre geschätzt. 

    „Die A 81 ist eine der zentralen Verkehrsadern im Land. Nach jahrelangem Ringen hat das Regierungspräsidium nun den Weg für den sechsstreifigen Ausbau frei gemacht, um dieses Nadelöhr zu beseitigen“, betonte Regierungspräsident Reimer bei der Bekanntgabe der Entscheidung. Zugleich wies er darauf hin, dass die vorgesehene Überdeckelung für weite Teile der angrenzenden Wohnbebauung zu einer deutlichen Absenkung der Lärmbelastung führen werde. „Dies wird die Wohnverhältnisse spürbar verbessern“, so Reimer. 

    Die A 81 ist eine der bedeutendsten Achsen für den regionalen und überregionalen Verkehr im süddeutschen Raum. Die vier Fahrstreifen im Streckenabschnitt Sindelfingen - Böblingen genügen schon lange nicht mehr der starken Verkehrsbelastung. Diese lag in den vergangenen Jahren an Werktagen zwischen 95.000 und 116.000 Kfz täglich und wird laut den erstellten Verkehrsprognosen weiter anwachsen. Dies macht einen Ausbau unumgänglich.

    Die jetzt genehmigte Planung beinhaltet den sechsstreifigen Ausbau der A 81 im rund 7 km langen Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb. Daneben sollen in Teilabschnitten während der Spitzenstunden auch die Seitenstreifen als zusätzliche Fahrstreifen frei gegeben werden. Die Planung sieht zudem umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor. So ist auf einer Länge von 850 m eine komplette Überdeckelung der Autobahn geplant. Zusätzlich sind nach innen gekrümmte Lärmschutzwände im Bereich von Wohnbebauung vorgesehen. An der Ausfahrt Sindelfingen-Ost aus Richtung Stuttgart wird ein Lärmschutzwall mit einer Höhe von bis zu 12 m entstehen. 

    Um die mit dem Ausbauvorhaben verbundenen Umwelteingriffe auszugleichen, wurde ein umfangreiches landschaftspflegerisches Maßnahmenkonzept entwickelt. Dies sieht unter anderem die Entsiegelung nicht mehr benötigter Fahrbahnteile, die Neugründung naturnaher, strukturreicher Laubwaldbestände sowie die Renaturierung des Aischbachs vor. Darüber hinaus sollen Ersatzhabitate für Zauneidechsen und Haselmäuse geschaffen, Nistkästen für verschiedene Vogelarten aufgehängt und Teile des als Naturdenkmal ausgewiesenen Feuchtbiotops „Entensee“ gepflegt werden. 

    Die Gesamtkosten der Maßnahme, einschließlich des geplanten Lärmschutztunnels, belaufen sich auf rund 226 Millionen Euro.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von Montag, 24. September 2018, bis einschließlich Montag, 08. Oktober 2018, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Sindelfingen, Böblingen, Ehningen, Leinfelden-Echterdingen, Schwäbisch Gmünd, Horb am Neckar und Haigerloch zur Einsicht ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht. 

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen mit Beginn der Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

  • Abteilung 4
    17.09.2018
    A 8 Drackensteiner Hang Fahrtrichtung Stuttgart (Landkreis Göppingen) - Erneuerung der Entwässerung in Fahrtrichtung Stuttgart von Montag, 24. September, bis voraussichtlich Mitte November
    Halbseitige nächtliche Sperrung jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 24. September 2018, mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnentwässerung der Richtungsfahrbahn Stuttgart am Drackensteiner Hang (Landkreis Göppingen) im Zuge der A 8. Um die Entwässerung sicherzustellen müssen die vorhandenen Betonschlitzrinnen am Fahrbahnrand erneuert werden. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich sieben Wochen.

    Während der gesamten Bauzeit finden die Arbeiten in der Nacht jeweils zwischen 20 Uhr und 6 Uhr unter halbseitiger Sperrung statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. In dieser Zeit steht dem Verkehr ein Fahrstreifen zur Verfügung. Außerhalb der Bauarbeiten und am Wochenende können durch verengte Fahrstreifen aber weiterhin beide Fahrspuren genutzt werden.

    Für die Erneuerung der Entwässerung investiert der Bund rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    17.09.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg
    Vollsperrung der Rampe B 10/A 81 in Fahrtrichtung Leonberg in der Nacht von 18. September 2018 ab 20:00 Uhr auf 19. September 2018 gegen 06:00 Uhr

    Sperrung der übergeleiteten beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn in den Nächten zwischen 19. September und 21. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Leonberg. Nachdem in diesem Bereich die Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten abgeschlossen sind, werden in diesem Bereich die Schutzplanken montiert. Sobald die Montage der Schutzplanken abgeschlossen ist, wird der Verkehr zwischen der AS Stuttgart-Zuffenhausen und der AS Feuerbach wieder vollständig auf der Richtungsfahrbahn Leonberg geführt. Um die Belastung der Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird der übergeleitete Verkehr in Fahrtrichtung Leonberg bereits kurz nach der AS Stuttgart-Zuffenhausen wieder zurückgeleitet und wie gewohnt in Richtung Süden laufen. Durch die verkürzte Verkehrsführung ist es den Autofahrern auf allen drei Fahrstreifen auch wieder möglich, an der AS Feuerbach wie gewohnt auszufahren. 

    Die Arbeiten zur Umstellung der Verkehrssicherung beginnen am Dienstag, 18. September 2018, ab 20:00 Uhr mit dem Öffnen einer bestehenden Mittelstreifenüberfahrt. Zur Durchführung dieser Arbeiten ist es erforderlich, in dieser Nacht die LKW-Spur und die Rampe von der B 10 auf die A 81 nach Leonberg für den Verkehr komplett zu sperren. Verkehrsteilnehmer, die auf die A 81 in Richtung Leonberg auffahren wollen, müssen in Fahrtrichtung Heilbronn auffahren und in der AS Ludwigsburg-Süd wenden.

    In den folgenden beiden Nächten, von 19. September auf 20. September 2018 und 20. September auf 21. September 2018, ist es erforderlich, die beiden übergeleiteten Fahrspuren in Fahrtrichtung Leonberg zu sperren. Es bleiben jedoch alle Fahrbeziehungen erhalten. 

    Die Verkürzung der Baustelle in Fahrtrichtung Heilbronn erfolgt in der Woche vom 24. September bis 28. September 2018. 

    In der AS Stuttgart Zuffenhausen ist noch bis Anfang Oktober mit verkehrlichen Einschränkungen zu rechnen, da dort umfangreiche Arbeiten zur Bodenverbesserung erforderlich waren. Das bedeutet, dass die seither gesperrte Rampe von der B 10 von Vaihingen/Enz in Fahrtrichtung A 81 Leonberg weiterhin bis voraussichtlich Anfang Oktober gesperrt bleibt. Der Verkehr wird weiterhin innerhalb der AS Stuttgart Zuffenhausen umgeleitet. 

    Die Geschwindigkeit im verkürzten Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Stuttgart Zuffenhausen beschränkt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 29 Ortsumgehung Mögglingen – Teilrückbau der Brücke im Zuge der künftigen B 29 über die L 1161
    Ab kommender Wochen Rückbau eines Bauabschnitts von Bauwerk 5
     Bauwerk 5 (Foto: RPS)

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erstellt im Rahmen des Neubaus der B 29 Orts-umgehung Mögglingen seit März 2018 an der künftigen Anschlussstelle Mögglingen-Süd eine Brücke im Zuge der B 29 über die L 1161.

    Nach Ausschalen des ersten Bauabschnittes der Brücke wurde festgestellt, dass die erreichte Betonqualität nicht den Anforderungen entspricht, die an solche Bauwerke zu stellen sind. Grund hierfür ist ein Stromausfall, währenddessen der Beton nicht immer fachgerecht eingebaut werden konnte. Außerdem wirkten sich die im August 2018 während des Betoniervorgangs vorhandenen, sehr hohen Außentemperaturen nachteilig aus. Die entstandenen Schadstellen stellten sich als so gravierend heraus, dass nur noch ein Rückbau des bereits vorhandenen Brückensegmentes sinnvoll ist.

    Es ist vorgesehen, mit den Rückbauarbeiten ab dem 20. September 2018 zu begin-nen. Parallel zu den Rückbauarbeiten werden die an den weiteren Bauabschnitten dieses Bauwerks noch anstehenden Arbeiten vorgezogen. Das Regierungspräsidium Stuttgart geht nach derzeitigem Stand davon aus, dass mit Hilfe der parallel laufen-den Arbeiten und den entsprechenden Anpassungen im Bauablaufkonzept der Ge-samtfertigstellungstermin zum 26. April 2019 eingehalten werden kann.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet für die sich aus dem Rückbau ergebenden unvermeidbaren Lärmbelästigungen um Verständnis.  

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 1075 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Neuler- Bronnen und der K 3232 (Ostalbkreis)
    Vollsperrung ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Mitte November

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Montag, 17. September 2018, mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Landesstraße 1075 zwischen Neuler, Ortsteil Bronnen und der Kreuzung mit der K 3232. Der rund 820 Meter lange Abschnitt weist in diesem Bereich starke Schäden auf.

    Der Straßenaufbau wird mit einer zusätzlichen Asphalttragschicht verstärkt, auf die abschließend eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht wird. Weiter werden Entwässerungseinrichtungen und die Bankette erneuert und angepasst. Die Arbeiten sollen nach rund acht Wochen abgeschlossen sein.

    Die Arbeiten können aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung des Streckenabschnitts ausgeführt werden. Die Umleitung erfolgt ab Abtsgmünd über die B 19 nach Hüttlingen, über die K 3236 nach Neuler und wieder zurück zur L 1075, sowie entsprechend in der Gegenrichtung.

    Das Land investiert in diese Infrastrukturmaßnahme rund 350.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    B 297 - Brücke über die Steinach in Nürtingen (Landkreis Esslingen) - Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 9. November 2018
    Dreiwöchige Vollsperrung der B 297 ab voraussichtlich Montag, 15. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt ab Montag, 17. September 2018, Instandsetzungsarbeiten an der Brücke über die Steinach im Zuge der B 297 / Kreuzung Alleenstraße durchführen. Die Instandsetzungsarbeiten finden zunächst nur unterhalb des Bauwerks und außerhalb des Verkehrs statt.

    Das rund 50 Jahre alte Brückenbauwerk befindet sich im Verlauf einer Schwerlaststrecke. Mit an der Brückenunterseite aufgeklebten Kohlefaserlamellen wird das Bauwerk verstärkt. Dies entspricht den aktuell geltenden statischen Anforderungen für Brücken im Zuge von Schwerlaststrecken.  Parallel dazu werden an den Brückenwiderlagern Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt.

    Die Bauarbeiten können weitestgehend außerhalb des Verkehres unter dem Bauwerk vorbereitet und durchgeführt werden. Lediglich das Verkleben der Lamellen muss erschütterungsfrei und daher unter Vollsperrung der B 297 durchgeführt werden. Im Zeitraum der Vollsperrung der B 297 werden dann auch Belagserneuerungen auf der B 297 im Bauwerksbereich durchgeführt.

    Die Vollsperrung der B297 wird voraussichtlich ab dem 15. Oktober für insgesamt drei Wochen eingerichtet werden. Über diese Sperrung wird nochmals in einer eigenen Pressemitteilung zeitnah vorab informiert. Die Instandsetzungsarbeiten können voraussichtlich bis zum 09. November abgeschlossen werden.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 500.000,- Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    13.09.2018
    Archäologischer Stadtkataster Tübingen
    Übergabe an die Stadt durch den Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf am 19. September 2018
     Cover Stadtkataster Tübingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, übergibt den neu erschienenen Archäologischen Stadtkataster für die Stadt Tübingen an die Erste Bürgermeisterin Frau Dr. Christine Arbogast.
     
    Im Namen von Herrn Prof. Dr. Wolf laden wir Sie herzlich zu dieser Übergabe ein.
    Kommen Sie am
     
    19. September 2018, 19:00 Uhr
    in den Ratssaal
    Rathaus, Am Markt 1
    Tübingen
     
    Nach einer Begrüßung durch die Erste Bürgermeisterin Dr. Christine Arbogast und einem Grußwort von Dr. Tobias Schneider vom Regierungspräsidium Tübingen übergibt Prof. Dr. Claus Wolf das Buch an die Bürgermeisterin.
     
    Die Autoren Dr. Alois Schneider, Dr. Sören Frommer und Dr. Birgit Kulessa geben in ihrem Vortrag „Verbuwen in unsers herren stat zu Tüwingen“ – Gedanken zur Siedlungsentwicklung Tübingens Einblicke in den Inhalt des Buches.
     
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Universitätsstadt Tübingen herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.
     
    Im Rahmen der Buchpräsentation findet ein Buchverkauf statt.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Um Anmeldung wird gebeten:
    Stadtarchiv Tübingen, Rathaus, Am
    Markt 1, 72070 Tübingen
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlage:
     

    Hintergrundinformationen

    Zum Buch
    Archäologischer Stadtkataster
    Baden-Württemberg 41: Tübingen.
    Von Alois Schneider, Sören Frommer und Birgit Kulessa
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    2 Bände, 384 bzw. 365 Seiten mit 194 bzw. 129 Abbildungen, 6 Kartenbeilagen
    49,00 € ISBN 978-3-942227-35-3

  • Abteilung 8
    13.09.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Wolpertswende-Schreckensee – Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Abschließender Pressetermin am 19. September 2018 um 14 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Rahmen des Monitorings führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart seit Anfang August 2018 Sondagen auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Kreis Ravensburg) durch. Ende September werden die Arbeiten im Gelände abgeschlossen sein.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, sich vor Ort über erste Ergebnisse der Sondagen zu erkundigen
     
    am Mittwoch, 19. September 2018, um 14:00 Uhr
    Treffpunkt an der B 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg (siehe unten stehende Anfahrtsbeschreibung)
     
    Die Fundstelle liegt gut geschützt im Naturschutzgebiet, die Fläche wird landwirtschaftlich nicht genutzt und der Pegel des Schreckensees ist stabil. Die letzten Sondagen lagen jedoch einige Jahre zurück, so dass eine Überprüfung der Fundstelle notwendig geworden war.
     
    Zudem waren verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Funde und Befunde der Fundstelle entstanden: wie groß war die Siedlung insgesamt und wie erfolgte der Übergang von der ehemaligen Insel auf das Festland bzw. wie wurde aus der Insel eine Halbinsel. Für die bekannten Datierungen der unterschiedlichen Siedlungshorizonte erhoffen sich die Wissenschaftler durch neue dendrodatierte Hölzer aus den aktuellen Grabungen eine Präzisierung.
     
    „Die UNESCO fordert neben dem Erhalt und der Vermittlung des Welterbes auch die Erforschung der Denkmäler. Je besser wir unsere Welterbestätten kennen und verstehen, desto besser können wir sie schützen“, so Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.
     
    Vor Ort an der Grabungsstätte werden erste Ergebnisse vorgestellt.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:
     

    Hintergrundinformationen

    Die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Kreis Ravensburg) wurde 1921 von Heinrich Forschner entdeckt. Im Winter 1923/24 führte er erste Grabungen durch. Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg erkundete die Fundstelle 1979/80, 1983/84, 1987 und 2004.

    Seit 2011 ist die Fundstelle Schreckensee Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen. Insgesamt sind 111 Fundstellen in sechs Ländern (Schweiz, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich und Deutschland mit den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg) nominell auf der Welterbeliste verzeichnet; Baden-Württemberg ist mit 15 Fundstätten am Bodensee und in Oberschwaben an der seriellen transnationalen Welterbestätte beteiligt. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!


    Anfahrt
    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier finden die Veranstaltungen statt.

    Bitte nutzen Sie als Parkmöglichkeit den Parkplatz unterhalb des Bauerngartens Vorsee und folgen der Ausschilderung.

  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 1168 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Stetten o.L. und Oberstotzingen (Landkreis Heidenheim)
    Vollsperrung ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Mitte Oktober

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab Montag, 17. September 2018, mit der Fahrbahndeckenerneuerung im Zuge der Landesstraße 1168 zwischen Stetten o. L. und Oberstotzingen. Die Arbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung  werden rund vier Wochen in Anspruch nehmen und voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein.

    Der schlechte Fahrbahnzustand des rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitts macht eine Sanierung dringend erforderlich. Zur Verstärkung der Fahrbahn werden zunächst 6 cm des schadhaften Belages abgefräst. Auf den verbleibenden Aufbau werden im Anschluss 12 cm Asphalttragschicht und 4 cm Deckschicht aufgebaut, so dass sich die Gesamtstärke um 10 cm erhöht. Dies erfordert außerdem ein Angleichen der Bankette und Teilen der Entwässerungseinrichtungen.

    Auf Grund der vorhandenen Fahrbahnbreite können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Umleitung führt von Niederstotzingen über Sontheim a d. B., Giengen a. d. B. sowie Bissingen nach Stetten o. L. und verläuft analog in der Gegenrichtung. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Günzburg, deren Route über die L 1168 führt, werden bereits an der B 16 auf die Sperrung Aufmerksam gemacht. Ebenso wird auf der B 16 bei Gundelfingen a. d. D. auf die Umleitung hingewiesen. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu folgen.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in diese wichtige Infrastrukturmaßnahme rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1 Abteilung 3
    12.09.2018
    Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Ausgleichstock, Sportstättenförderung - Land bezuschusst den Neubau einer Mehrzweckhalle im ELR-Schwerpunktort Geislingen-Aufhausen mit 1,39 Mio. €
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Landesförderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    ​Die Stadt Geislingen (Landkreis Göppingen) erhält für den Neubau einer Mehrzweckhalle im Stadtteil Aufhausen Landeszuschüsse von insgesamt rund 1,39 Millionen Euro. Die beiden Förderbescheide zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und  aus dem Ausgleichstock wurden der Stadt heute (12. September  2018) übersandt. Den Bescheid aus dem kommunalen Sportförderprogramm erhielt die Stadt bereits im Juni. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Förderprogramme des Landes geben wichtige Impulse für das Vereinsleben und die Stärkung der Dorfgemeinschaft.“

    Reimer zeigte sich besonders erfreut über die projektbegleitende intensive Bürgerbeteiligung, die entscheidend zur Anerkennung des noch stark ländlich geprägten Stadtbezirks Aufhausen als ELR-Schwerpunktgemeinde beigetragen hat. „Die neue Mehrzweckhalle erfüllt den Wunsch der Dorfgemeinschaft nach einem Ort für Bewegung, Begegnung und Geselligkeit, der es möglich macht, das Sportangebot zu erweitern und in größerem Rahmen Dorf- und Vereinsfeste abzuhalten“, erklärte der Regierungspräsident.

    Schwerpunktgemeinden zeichnen sich vor allem durch ihre aktive Bürgerschaft aus. Sie beziehen die Bevölkerung bereits bei der Planung zur Gemeindeentwicklung aktiv mit ein und beteiligen diese an Gestaltungsprozessen in der Gemeinde. Zudem setzen sich Schwerpunktgemeinden mit der demographischen Entwicklung auseinander, leisten einen Beitrag zu einer flächensparenden Siedlungsentwicklung und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft. Dieses Engagement wird mit einem Fördervorrang und einem 10 % höheren Fördersatz bei gemeinwohlorientierten Projekten unterstützt.

    Im Jahr 2018 stehen landesweit rund 70 Millionen Euro Landesmittel für die Entwicklung des Ländlichen Raums zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen davon rund 19 Millionen Euro. Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen sind die Förderschwerpunkte des Programms, mit denen ein wesentlicher Beitrag zur Strukturentwicklung der Ländlichen Räume erreicht wird.

    Aus dem Programm des Kultusministeriums für kommunalen Sportstättenbau hat das Regierungspräsidium  270.000 € bewilligt, auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen auf insgesamt 35 Projekte rund 6,5 Millionen Euro.

    Zur Verstärkung der Eigenmittel hat der Ausgleichstock weitere 370.000 € beigesteuert. Der Ausgleichstock hilft finanzschwachen Kommunen bei der Finanzierung notwendiger Infrastrukturprojekte. Die Stadt Geislingen a. d. Steige erhielt seit 2012 insgesamt 2,46 Mio. € für fünf Projekte (Kinderhaus „Hintere Siedlung“, Kunstrasenplatz „Mittlerer Boden“, Michelberggymnasium,  Alter Zoll, Sport-/Kulturhalle Aufhausen). Der Ausgleichstock fördert in 2018 mit 25,29 Mio. € und schiebt damit Investitionen für 105 kommunale Projekte mit einem Gesamtwert von 211 Mio. € an. 

    Die Förderprogramme werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 5
    11.09.2018
    Aktionsprogramm Jagst
    Herstellung eines neuen Nebenarmes an der Jagst bei Crailsheim-Ingersheim durch den Landesbetrieb Gewässer
     Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart legt im Rahmen des „Aktionsprogramms Jagst“ zur Wiederbelebung und Wiederherstellung der Artenvielfalt einen neuen Nebenarm bei Crailsheim-Ingersheim an. Das neue, gut 100 Meter lange Seitengewässer wird als Laichplatz und Kinderstube für viele Fischarten dienen und der Anschluss an den Hauptfluss soll die Strukturvielfalt im gesamten Gewässersystem Jagst erhöhen.

    Das Vorhaben wurde bei einer gemeinsamen Jagstbegehung zusammen mit dem Landratsamt Schwäbisch Hall, der Fischhegegemeinschaft Jagst, dem Fischereisachverständigen und dem Naturschutz als Strukturmaßnahme vorgeschlagen. Die Plangenehmigung des Landratsamtes Schwäbisch Hall liegt vor, Baubeginn ist der 18. September 2018.

    Nachdem 2015 durch einen Großbrand in Lobenhausen die Jagst mit hochgiftigem Löschwasser verunreinigt worden war, hat der Landesbetrieb Gewässer in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen in Angriff genommen, um die Lebensbedingungen von Fischen und Kleintieren in der Jagst wieder herzustellen und zu verbessern.

    Im „Aktionsprogramm Jagst“ geht es um die Wiederbelebung der Tier- und Pflanzenwelt, die Wiederherstellung der Artenvielfalt und die Stabilisierung des Flussbettes. Ein zentraler Baustein im Aktionsprogramm für die erfolgreiche Wiederherstellung der Artenvielfalt in der Jagst ist die Verbesserung der Gewässerökologie. Dazu zählen Strukturmaßnahmen wie

    • Störsteine in das Jagstbett einbringen, damit sich lokale Strudel, Kolke und Kiesbänke bilden,
    • Buhnen herstellen; dort entstehen Laichplätze und Fischkinderstuben,
    • mit einer Eisvogelwand Brutmöglichkeiten zur Verfügung stellen,
    • Seitengewässer schaffen zur Vergrößerung des aquatischen Lebensraums,
    • Kiesinseln herstellen als Laichplätze für Kieslaicher und Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten,
    • Herstellen von neuen Nebenarmen und Gewässeraltarme ausräumen, dadurch werden Ruhezonen geschaffen, Laichplätze und Kinderstuben für Krautlaicher entstehen,
    • Raubäume einbauen, sie dienen als Fischunterstände und als Brücken Wasser-Land-Lebensraum,
    • Uferbefestigungen abbauen, um dem Fluss die Möglichkeit zur eigendynamischen Entwicklung zu geben.


    Anlage:
    Detaillageplan (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek) (PDF, 805 KB)


    Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Alois Hilsenbek

  • Abteilung 4
    11.09.2018
    A 6 – Ausbau zwischen Kupferzell und Ilshofen/ Wolpertshausen
    Öffentliche Informationsveranstaltung vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

    ​Im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens stellt das Regierungspräsidium Stuttgart allen betroffenen Anliegern und Landwirten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den Pressevertretern die aktuellen Pläne für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn A 6 in den Planungsabschnitten „Kupferzell - Illshofen/Wolpertshausen“ (A 6-4) vor.
     
    Zu dieser öffentlichen Informationsveranstaltung lädt das Regierungspräsidium Stuttgart alle betroffenen Anlieger und Landwirte, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Pressevertreter
     
    am Dienstag, 18. September 2018, um 18:30 Uhr
    ins Kulturhaus Geislingen
    Im Steinig 5 in 74542 in Geislingen a.K.
    ein.
     
    Wie bereits bei den Abschnitten A 6-2 und A 6-3 stellt das A6- Team die Planung, sowie den weiteren Verfahrensablaufs der Öffentlichkeit nochmals vor  und steht für Fragen zur Verfügung.
     
    Im Rahmen des folgenden Planfeststellungsverfahrens werden die gesamten Planunterlagen dann öffentlich ausgelegt und es besteht die Möglichkeit, hierzu Stellung zu nehmen bzw. Einwendungen vorzubringen.

  • Abteilung 7
    10.09.2018
    Johannes Smolka ist seit 8. September 2018 neuer Leiter des Schlossgymnasiums Künzelsau
     Bestellung von Herr Smolka zum neuen Schulleiter des Schlossgymnasiums Künzelsau (Foto: RPS)

    Das Schlossgymnasium Künzelsau hat einen neuen Schulleiter. Herr Johannes Smolka tritt die Nachfolge von Herrn Dieter Hummel an, der zum Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand ging. 

    Der neue Schulleiter erhielt seine Bestellungsurkunde am vergangenen Samstag, 8. September, im Rahmen der Gesamtlehrerkonferenz zum Schuljahresanfang von der zuständigen Referentin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Gudrun Schickler. 

    Der 1974 in Hamburg geborene Johannes Smolka studierte in Heidelberg und Salt Lake City Englisch und Geographie sowie im Beifach Geschichte auf Gymnasiallehramt. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen am Seminar Heilbronn wurde er 2004 in den Schuldienst eingestellt und unterrichtete seitdem am Schlossgymnasium in Künzelsau. Dort wirkte er seit 2006 auch als Rektoratsassistent und seit 2007 als Oberstufenberater. Seit 2008 war Smolka zudem Fachberater für das Fach Geographie am Regierungspräsidium Stuttgart. 


    Übergabe der Bestellungsurkunde durch Frau Dr. Schickler (Foto: RPS)

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    Sanierung der L 1036 zwischen Braunsbach und Orlach
    Vollsperrung wird am 12. September 2018 aufgehoben

    In Folge des schweren Unwetterereignisses im Mai 2016 musste die L 1036 auf Grund einer Rutschung für den Verkehr gesperrt werden. Rund 2 Jahre und 3 Monate danach sind die Sanierungsarbeiten nun weitgehend abgeschlossen und die Vollsperrung kann am kommenden Mittwoch, 12. September 2018, aufgehoben werden. Bis dahin werden auch die noch fehlenden Schutzplanken angebracht, ohne die ein Befahren auf Grund der Absturzhöhe nicht vertretbar ist.

    Die Beseitigung der Böschungsrutschung an der L 1036 aus dem Jahre 2016 und der Bachsanierung wurde als Gemeinschaftsmaßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Gemeinde Braunsbach durchgeführt. Mit der Bachsanierung wurde im November 2017 in Orlach begonnen, so dass für die dortigen Gebäude wieder eine Zufahrt möglich war. Die Arbeiten zur Böschungssanierung begannen im April 2018 mit Verzögerung. Es hatte sich herausgestellt, dass die ursprünglich geplante Ausführung mit Vernagelung der Böschung und Erstellung einer Winkelstützmauer trotz entsprechender Bodenerkundungsarbeiten wegen der sich örtlichen davon abweichenden Böschungsverhältnisse nicht möglich war. Als Alternative wurde eine Böschung mit bewehrter Erde und der Anhebung der Bachsohle mit erhöhter Uferbefestigung ausgeführt. Etwas unterhalb, Richtung Braunsbach, musste noch eine beschädigte Gabionenwand teilweise ersetzt werden. Auch dort wurde die Böschung im oberen Bereich auf rund 4 Meter Höhe mit bewehrter Erde aufgebaut. Im Rahmen der Baumaßnahme mussten gemeindliche Entwässerungsleitungen neu hergestellt oder verlegt werden. Hierbei kam es zu Verzögerungen, da diese Arbeiten deutlich umfangreicher und schwieriger waren als ursprünglich angenommen. Ein Teil dieser Verzögerungen konnte durch das lang anhaltende schöne Wetter wieder aufgeholt werden. 

    Die Kosten für die Böschungssanierung belaufen sich auf insgesamt 1,6 Mio. € und werden vom Land getragen. 

    Nach Aufhebung der Vollsperrung sind noch bis voraussichtlich Ende September Restarbeiten durchzuführen, die punktuelle halbseitige Sperrungen erfordern. Die Restarbeiten beinhalten die Herstellung der Bankette und Arbeiten im Ortseingangsbereich Orlach.

    Zudem muss noch bis zum kommenden Frühjahr rund 650 m unterhalb von Orlach auf einer Länge von rund 50 Meter eine Engstelle mit einer Ampelregelung eingerichtet werden. Diese verkehrliche Einschränkung ist erforderlich, da sich dort im Frühjahr 2018 eine weitere Rutschung ereignete. 

    Diese Rutschung aus dem Jahre 2018 steht nicht in direkter Verbindung mit dem Hochwasserschaden von 2016. Die beauftragte Baugrunduntersuchung ergab, dass hier eine andere Lösung (Bohrpfahlwand) als in den bisherigen Abschnitten ausgeführt werden muss, die noch einer genaueren Planung bedarf. Deshalb war eine Beseitigung der Rutschung noch im Rahmen der aktuellen Vollsperrung nicht möglich. Die Maßnahme soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 im Rahmen einer ca. 8 Wochen langen Vollsperrung ausgeführt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Ver-kehrsbeeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    A 8 zwischen Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen/Messe - Halbzeit der Fahrbahndeckenerneuerung
    Ab Montag, 10. September 2018 beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Karlsruhe

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Montag, 18. Juni 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Flughafen/Messe in beiden Fahrtrichtungen begonnen. Die gesamte Maßnahme dauert rund fünf Monate und wird voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein.

    In Fahrtrichtung München wurden die Sanierung der Fahrbahn sowie die Sanierung der Bauwerke erfolgreich abgeschlossen. Ab dem kommenden Wochenende beginnen die Umbauarbeiten der Verkehrssicherung in beiden Fahrtrichtungen. Hierbei wird im Baustellenabschnitt die gesamte Gelbmarkierung zum Teil tagsüber, sowie die temporären Betonschutzwände in der Nacht versetzt. Ab Montag, 10. September 2018 beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Karlsruhe. 

    Wie bereits in den ersten beiden Abschnitten in Fahrtrichtung München, werden die Arbeiten in den letzten beiden Bauphasen nun analog in Fahrtrichtung Karlsruhe durchgeführt. Auf der Länge von rund 3 Kilometern werden die vorhandenen Betonplatten aller Fahrspuren herausgebrochen und der Untergrund so hergestellt, dass anschließend ein Wiederaufbau der Fahrbahn mit Asphalt erfolgen kann. Die sich im Baufeld befindlichen Bauwerke (Brücke über die B 27 und Rampen von der B 27 zur A 8 führend) werden ebenfalls grundhaft saniert. Hierbei werden die Kappen abgebrochen und neu hergestellt. Außerdem werden der gesamte Fahrbahnaufbau sowie das Geländer erneuert.

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Karlsruhe wird wie folgt eingerichtet:

    Die linke und die mittlere Fahrspur in Fahrtrichtung Karlsruhe wird in die Gegenfahrtrichtung München verschwenkt. Hierbei erfolgt die Trennung der Fahrtrichtungen anhand einer Betonschutzwand. Die rechte Fahrspur wird auf einem Fahrstreifen auf einer Länge von rund 3 Kilometern rechts am Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. Dieser Fahrstreifen kann auch von LKWs, die in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs sind, befahren werden. 

    Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung München wird wie folgt eingerichtet: 

    Auf der Hauptfahrbahn in dieser Fahrtrichtung werden die linke und die mittlere Fahrspur geführt. Die rechte Fahrspur und der für den Verkehr freigegebene Standstreifen in Fahrtrichtung München, werden wie bereits seit Beginn der Maßnahme in Richtung der Ausfahrt Leinfelden-Echterdingen/B 27 gleitet, über das „Echterdinger Ei“ in Richtung Messe und wieder zurück auf die A8 Richtung München geführt. 

    Aus Sicherheitsgründen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baufeld auf 80 km/h beschränkt. Abschnittsweise muss die Geschwindigkeit außerdem auf 60 km/h reduziert werden. 

    Die ab kommenden Montag beginnende Bauphase 3 wird voraussichtlich bis Mitte Oktober 2018 abgeschlossen sein. Auch in dieser Bauphase ist mehrfach ein Umbau der Verkehrsführung erforderlich. Zu Beginn einer neuen Bauphase werden wir rechtzeitig über die Änderungen informieren.

    Der Bund investiert rund 10,4 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung dieses Streckenabschnittes verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau sowie den Brückenbau langfristig vor Schäden.

    Während der gesamten Bauzeit ist von erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A 8 sowie auf der B 27 und deren Rampen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    A 6 bei Neuenstein-Wüchern (Hohenlohekreis) -Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell - Beginn der zweiten Bauphase und Sperrung der Anschlussstelle Neuenstein ab Montag, 10. September
    Sperrung der Anschlussstelle Kupferzell sowie der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord ab Freitag, 14. September

    Das Regierungspräsidium Stuttgart-Baureferat Nord baut aktuell die Verkehrssicherung für die zweite Bauphase der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Kupferzell und der Anschlussstelle Neuenstein um.

    In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke und die Auf- und Abfahrten in Fahrtrichtung Heilbronn erneuert. Dafür wird weiterhin ein Fahrstreifen aus Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Heilbronn auf die Gegenseite übergeleitet. Es stehen je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen zur Verfügung. 

    Ab Montag, 10. September 2018, vsl. 19:00 Uhr, wird die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Neuenstein in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt. In dieser Zeit wird die Fahrbahnoberfläche der Rampen erneuert. Ab Freitag, 14. September 2018, vsl. 18:00 Uhr, wird die Anschlussstelle wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. 

    Ab Freitag, 14. September 2018, vsl. 16:00 Uhr, wird die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Kupferzell in Fahrtrichtung Heilbronn sowie die Ein- und Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord voll gesperrt. Ab Sonntag, 16. September 2018, vsl. 20:00 Uhr, wird die Anschlussstelle und die Tank- und Rastanlage wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. 

    Seit Mittwoch, 5. September 2018, stehen an den Auf- und Abfahrten entsprechende Hinweisschilder zur anstehenden Sperrung. Auch innerhalb der Tank und Rastanlage wird über die Sperrung informiert. Der Betrieb der Tank und Rastanlage Hohenlohe Nord wird am Wochenende während der Sperrung eingestellt sein. 

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung mit Tempobeschränkungen muss trotz allen Vorkehrungen mit gewissen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten ohne Baustellentätigkeit wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht. 

    Es ist vorgesehen, alle Arbeiten am 24. September 2018 abzuschließen. 

    Insgesamt investiert der Bund rund 3,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    06.09.2018
    110-kV-Leitung zwischen Kupferzell und Rot am See: Regierungspräsidium leitet Raumordnungsverfahren ein
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betont: „Unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit sollen aus mehreren denkbaren Lösungsansätzen die Korridore ermittelt werden, in denen am ehesten im weiteren Verfahren eine raum- und um

    ​Die Netze BW GmbH plant eine neue Hochspannungsleitung. Diese dient in erster Linie dazu, den überschüssigen Strom, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in der Umgebung von Rot am See einhergeht und vor Ort nicht verbraucht wird, abtransportieren zu können. Das Hochspannungsnetz muss deshalb ausgebaut werden. Vorgesehen ist der Anschluss eines neu herzustellenden Umspannwerks in Rot am See mit einem bereits vorhandenen Umspannwerk in Kupferzell.

    Durch den Neubau der 110-kV-Leitung soll die Leistungsfähigkeit des Hochspannungsnetzes verbessert werden und damit die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt sowie speziell in der Region Heilbronn-Franken auch zukünftig gewährleistet sein.

    Die Vorhabenträgerin bringt in das Raumordnungsverfahren vier Freileitungskorridore (vgl. hierzu Planskizze, Abb.1), bzw. einen reinen Erdkabelkorridor und drei kombinierte Erdkabel-/Freileitungskorridore (vgl. hierzu Planskizze, Abb. 2) mit einer Länge zwischen 23 und 28 km und einer Regelbreite zwischen 300 m und 600 m ein. Vorgelegt wurden unter anderem eine Raumverträglichkeits-, eine Umweltverträglichkeits- und eine Natura 2000-Verträglichkeitsstudie (1. Stufe) mitsamt artenschutzrechtlichem Fachbeitrag (1. Stufe) sowie ein gesamtplanerischer Korridorvergleich. Untersucht werden u.a. die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen des Vorhabens auf Menschen, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft, Kultur- und sonstige Sachgüter. Ziel des Raumordnungsverfahrens ist, aus den vier beantragten Freileitungskorridoren, bzw. den vier Korridoren mit Erdkabeltechnologie, jeweils einen verträglichen Erdkabel- bzw. Freileitungskorridor zu ermitteln.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer begrüßt, dass die Vorhabenträgerin die Öffentlichkeit schon frühzeitig in das Projekt eingebunden hat: „Die Befürchtungen der Öffentlichkeit, die insbesondere eine Freileitung überwiegend kritisch sieht bzw. ablehnt, nehmen wir sehr ernst. Auch das Regierungspräsidium wird ein transparentes Verfahren sicherstellen.“ Die Vorhabenträgerin Netze BW hat den Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart am 17. August 2018 eingereicht. Mitte September erfolgt in den umliegenden Gemeinden die Bekanntmachung der Auslegung der Antragsunterlagen. Ab dem 01. Oktober 2018 werden diese Unterlagen in den Gemeinden vor Ort und im Internet zur Einsichtnahme bereit stehen. Bis zum 30. November 2018 können Stellungnahmen und Einwendungen abgegeben werden. Nach Sichtung und Prüfung der abgegebenen Stellungnahmen und Einwendungen soll es voraussichtlich im 1. Halbjahr 2019 einen Erörterungstermin geben. Hier besteht Gelegenheit, sich auszutauschen. „Im jetzt beginnenden Raumordnungsverfahren geht es noch nicht um einen konkreten Leitungsverlauf“, so Regierungspräsident Reimer. „Der genaue Leitungsverlauf wird erst im anschließenden Planfeststellungsverfahren geprüft werden. Erst dann wird auch über die Genehmigungsfähigkeit der von Netze BW als Antragstellerin noch konkret zu treffenden Technologieentscheidung zwischen Freileitung und Erdkabel entschieden werden. Daher bitte ich schon jetzt um Verständnis dafür, dass wir im Raumordnungsverfahren nicht bereits die vermutlich die Öffentlichkeit vorrangig interessierenden Fragen zum konkreten Leitungsverlauf und zur Erdverkabelung klären können.“

    Das Regierungspräsidium wird nach Durchführung des Raumordnungsverfahrens eine raumordnerische Beurteilung der eingebrachten Korridore abgeben. Hierbei handelt es sich nicht um eine Genehmigung, sondern um eine gutachterliche Bewertung. Diese hat gegenüber der Vorhabenträgerin und Einzelnen keine unmittelbare Rechtswirkung, sondern dient der Ausplanung der konkreten Antragstrasse für das Planfeststellungsverfahren. Die raumordnerische Beurteilung wird zur Information der Öffentlichkeit einen Monat zur Einsichtnahme offengelegt. Dies wird eine Woche vorher bekannt gemacht.

    Planskizze (Quelle: Infas Geodaten GmbH) (pdf, 397 kb)

  • Abteilung 5
    05.09.2018
    Naturschutzgebiet „Reiherhalde bei Morstein“ (Landkreis Schwäbisch Hall) wird 80 Jahre alt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Naturschutzgebiet ist ein idyllischer Wald und sowohl naturkundlich als auch kulturgeschichtlich ein bedeutendes Gebiet.“
     Reiher brüten hier keine mehr, aber die ehemaligen Brutbäume stehen noch: aus dem Laubwald aufragende abgestorbene Linden (Foto: RP Stuttgart)

    Eines der ältesten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs feiert dieses Jahr sein 80-jähriges Bestehen: die Reiherhalde bei Morstein im Landkreis Schwäbisch Hall. Das Schutzgebiet befindet sich im oberen Jagsttal zwischen Langenburg und Kirchberg unterhalb von Schloss Morstein in einem nach Norden zur Jagst abfallenden Hangwald. „Das Naturschutzgebiet ist ein idyllischer Wald und sowohl naturkundlich als auch kulturgeschichtlich ein bedeutendes Gebiet“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich des Jubiläums. Auch wenn dort heute keine Reiher mehr brüten, wird das Naturschutzgebiet vom Regierungspräsidium Stuttgart aus Kulturgeschichtlichen- und Artenschutzgründen erhalten. 

    Über 500 Jahre lang war der Hangwald Domizil einer der größten Graureiherkolonien Württembergs. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts sind die Reiher bei Morstein schriftlich belegt. Sie brüteten dort vorzugsweise auf alten Linden. Im 19. Jahrhundert zählte man mehr als 150 Horste, wie die Nester genannt werden. Dabei trug ein Baum bis zu 15 Nester. Im 20. Jahrhundert hat die Reiherkolonie Morstein immer mehr abgenommen. 1927 zählte man noch 50 Horste. Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte die Kolonie nochmals 80 Brutpaare, aber seit Ende der 1950er-Jahre sind die Zahlen kontinuierlich rückläufig. Seit 1973 ist die Kolonie gänzlich verwaist. Beobachtungen nach hatten Holzfällarbeiten in unmittelbarer Nähe des Brutgebiets und starker Besucherverkehr die Vögel vertrieben. 

    „Auch wenn es heute zwar keine Reiher mehr dort gibt, war diese Kolonie für das Überleben des stattlichen Vogels in der Region ausschlaggebend“, erklärt Reimer. Doch ausgestorben ist der Graureiher nicht: Neue Brutplätze sind sowohl jagstaufwärts im Naturschutzgebiet „Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg“ als auch jagstabwärts an mehreren Stellen bekannt.

    Der Hang- und Schluchtwald aus Berg-Ahorn, Eschen, Sommer-Linden und Berg-Ulmen im zentralen Teil des Naturschutzgebiets ist reich an Totholz und weist daher zahlreiche Bruthöhlen auf. Für Dohle, Hohltaube, Schwarz-, Mittel- und Kleinspecht, Schwarz- und Rotmilan, Garten- und Waldbaumläufer sowie Fledermäuse ist der jahrzehntelang nicht bewirtschaftete Wald ein wertvolles Brutbiotop. Das abwechslungsreiche Waldbild und der hohe Wert für den Naturschutz sind das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Regierungspräsidium und Waldbesitzer. 

    Das Naturschutzgebiet liegt fünf Kilometer südwestlich von Gerabronn an einem Nordhang des Jagsttals. Von Kleinforst im Jagsttal oder von Morstein auf der Hochfläche führen Wanderwege zur Reiherhalde. Für einen Besuch bietet sich der Wanderparkplatz bei der Kläranlage Dünsbach an. Ein markierter Weg führt um den oberen Ast der Dünsbachklinge herum ins Naturschutzgebiet. Man kann entweder am oberen Rand des Hangwaldes entlanggehen oder dem Weg in die Schlucht folgen. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es aus Naturschutzgründen verboten ist, die Wege zu verlassen, Pflanzen und Tiere zu entnehmen, zu lärmen und Feuer anzumachen. ​


    Graureiher (Foto: Ingo Depner, RPS)

  • Abteilung 8
    04.09.2018
    Gemeinsame Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“
    Keltenfürstin, Unlinger Reiter und andere Highlights reisen nach Berlin – Einladung zum Pressetermin vor der Abreise am 10. September um 11 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die große Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zeigt ab 21. September 2018 die bedeutendsten archäologischen Neufunde aus ganz Deutschland in Berlin.
     
    Baden-Württemberg ist dort mit zahlreichen Exponaten, darunter einige der sensationellen Neuentdeckungen der letzten Jahre, prominent vertreten. Die archäologischen Highlights des Landesamtes für Denkmalpflege werden ihre Reise von Esslingen nach Berlin spätestens am 14. September 2018 antreten.
     
    Wir möchten Sie
    am Montag, 10. September 2018, um 11 Uhr
    in die Räumlichkeiten der Archäologischen Restaurierungswerkstatt im Landesamt für Denkmalpflege
    Berliner Str. 12, 73728 Esslingen a.N.
    einladen.
     
    Kurz vor Abreise nach Berlin haben Sie die Möglichkeit, die archäologischen Objekte vor dem Verpacken noch einmal zu sehen und zu fotografieren.
     
    Der Landesarchäologe Prof.  Dr. Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist, die Leiterin der Restaurierungswerkstatt, werden an diesem Termin zur Verfügung stehen.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    03.09.2018
    Sanierung der Waldhauser Steige (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung von 10. September bis 5. Oktober 2018 zwischen Eybach und Waldhausen - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 10. September bis zum 5. Oktober 2018 aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn die Sanierung der L 1164 zwischen Eybach und Waldhausen durch. Dabei wird der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdeck-, -binder und -tragschicht ersetzt.

    Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt.

    Von Eybach kommend verläuft die Umleitungsstrecke über die L 1221 nach Steinenkirch und weiter Richtung Gussenstadt. Über die L 1164 Gussenstadt Straße wird der Verkehr nach Waldhausen geführt. In entgegengesetzter Fahrtrichtung von Waldhausen kommend wird der Verkehr ebenfalls über Steinenkirch nach Eybach umgeleitet. Die Umleitungen sind örtlich ausgeschildert.

    Die Pferdepension Christofshof ist weiterhin über Waldhausen erreichbar.

    Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 400.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.09.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 293 zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Vierter und letzter Bauabschnitt - Vollsperrung von 7. September, 17 Uhr, bis 10. September, 5 Uhr - Freie Fahrt ab Montag, 10. September, 5 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt derzeit die Sommerferienzeit zur Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen. Im Zuge der umfangreichen Belagsarbeiten sind inzwischen bereits drei von vier Bauabschnitten fertiggestellt worden.

    Der vierte und letzte Bauabschnitt, die Sanierung der Fahrbahn zwischen Eppingen Ost und der Einmündung der K 2054 bei Stebbach, beginnt am Freitag, 7. September. Um die Beeinträchtigungen durch die Umleitung so gering wie möglich zu halten, wird auch am Sonntag auf der Bundesstraße 293 Asphalt eingebaut.

    Die Arbeiten müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Diese wird am Freitag, 7. September, um ca. 17:00 Uhr aktiviert. Planmäßig am Montag, 10. September, um 5:00 Uhr ist die Maßnahme abgeschlossen und der Verkehr auf dem gesamten Streckenabschnitt wieder freigegeben. Kleinere Beeinträchtigungen können sich noch bis Dienstag, 11. September, während des Abbaus der Baustelleneinrichtung ergeben.

    Die Umleitung von und auf die B 293 erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über Gemmingen und Richen.

    Die Kosten für diese Maßnahme betragen 2,5 Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Umleitungsplan (pdf, 1 MB)
  • Abteilung 4
    03.09.2018
    L 1138 Ortsumgehung Benningen: Einigung im Grunderwerb erzielt
    Baubeginn der Neckarbrücke Benningen im April 2019
     Visualisierung der Neckarbrücke im Zuge der OU Benningen, Bild: Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Am 08. Juni 2015 fand unter Anwesenheit von Verkehrsminister Winfried Hermann, des damaligen Regierungspräsident Schmalzl sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Benningen, Klaus Warthon, der feierliche Spatenstich der Ortumfahrung Benningen statt. Die Maßnahme OU Benningen begann mit dem Bau der Wirtschaftswegunterführung. Die Fertigstellung erfolgte im Frühjahr 2016.

    Auf Grund langwieriger Grunderwerbs- und Entschädigungsverhandlungen konnte jedoch im Anschluss der Bau der Neckarbrücke nicht wie geplant ausgeschrieben werden. Die seit dem Jahr 2002 erforderlichen Planänderungen, u.a. wegen Richtlinienänderungen, Vorgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, bedingten einen Mehrbedarf an Grundstücksflächen. Vor allem bei der Karl Epple GmbH & Co. KG am Standort Benningen hätte dies zu erheblichen dauerhaften betrieblichen Beeinträchtigungen geführt. Daher fanden intensive Gespräche und Beratungen zur einvernehmlichen Lösung zwischen dem Unternehmen, der Gemeinde Benningen und dem Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung 4, statt. Heute (03. September 2018) wurde der Kauf der für den Bau der Ortumfahrung Benningen, vor allem für den Bau der Neckarbrücke, erforderlichen Flächen von der Karl Epple GmbH & Co KG  notariell beurkundet. Der Vertrag regelt den Grunderwerb, die Entschädigungen für die temporären und dauerhaften Erschwernisse sowie die Nutzung des Firmengeländes Epples während des Baus.

    Abteilungspräsident  Andreas Hollatz zeigte sich erfreut: „Der Durchbruch ist nun geschafft. Dank der Übereinkunft konnte ein erneutes, über mehrere Jahre dauerndes Genehmigungsverfahren, vermieden werden.“

    Die Straßenbauverwaltung und die beteiligten Ingenieurbüros arbeiten nun unter Hochdruck, um die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Neckarbrücke einschließlich Stützwand abzuschließen sowie den landschaftspflegerischen Begleitplan und Ausführungsplan zu aktualisieren. „Mit dem Bau der Neckarbrücke werden wir im April 2019 beginnen“, fügte Hollatz hinzu.

    „Wir sind erleichtert über die erzielte Einigung und freuen uns, dass es jetzt zügig vorangeht. Nach Fertigstellung der Straße kann unsere Kundschaft wieder ohne Einschränkung in gewohnter zuverlässiger Art und Weise bedient werden“, ergänzten die Vertreter der Karl Epple GmbH & Co. KG anlässlich der Unterzeichnung.
    Die Einigung mit der Karl Epple GmbH & Co. KG beinhaltet auch den Bau einer ca. 100 m langen Stützwand im direkten Anschluss der Neckarbrücke.

    Auf Grund der gestiegenen Marktpreise im Bau sowie den höheren Kosten im Bereich Grunderwerb erfolgt noch im September die Aktualisierung der Kostenfortschreibung.

    Des Weiteren finden zurzeit im zukünftigen Baugebiet Artenschutzuntersuchungen statt. Die Grunderwerbsverhandlungen für die Ausgleichsflächen werden fortgeführt. Demnächst stehen die Feinabstimmungen mit dem Landratsamt Ludwigsburg zur aktuellen Planung an.

    „Für Benningen am Neckar ist die Realisierung der Nordumfahrung eine der wichtigsten infrastrukturellen Maßnahmen in der Geschichte der Gemeinde. Ich freue mich, dass dieser Weiterbau vor allem für die lärmgeplagten Anwohner und die Gewerbebetriebe ein wichtiges Signal ist“, betonte Bürgermeister Klaus Warthon.

    Die EU-weite Ausschreibung des Baus der Neckarbrücke und Stützwand ist zu Beginn des 4. Quartals 2018 vorgesehen. Mit dem Bau der Neckarbrücke soll im April 2019 begonnen werden. Der Straßenbau startet im Sommer 2020. Ziel ist es, die Ortsumfahrung Benningen bis Ende 2021 für den Verkehr freizugeben.

    Hintergrundinformationen

    Zur Entlastung des Ortskerns von Benningen sowie der alten Neckarbrücke und zur Entzerrung des Verkehrsknotenpunkts L 1138 Freiberg a.N. - Marbach a. N. mit der  K 1672 Ludwigsburg – Marbach a. N., wird die L 1138 als Ortsumfahrung (OU) neu gebaut. Das Baurecht für diese Maßnahme wurde mit dem Bebauungsplanbeschluss im Jahr 2002 erlangt. Die Genehmigung des RE-Entwurfes  durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration erfolgte im Jahr 2006. Der RAB-ING -Entwurf für die neue Neckarbrücke wurde durch das Ministerium für Verkehr im Jahr 2015 genehmigt.

    Die Streckenführung sieht vor, dass die L 1138 westlich der Ortschaft Benningen nach Norden schwenkt. Im Bereich des Neckarvorlandes geht diese in eine Rechtskurve über und überquert den Neckar mit einer konstanten Krümmung. Im weiteren Verlauf durchquert sie das Gewerbegebiet Krautlose parallel zum Neckar in östlicher Richtung. Nördlich der alten Neckarbrücke wird der neue Knotenpunkt mit der K 1672 als Kreisverkehr ausgebildet.


    Visualisierung der Neckarbrücke im Zuge der OU Benningen, Bild: Regierungspräsidium Stuttgart


  • Abteilung 8
    31.08.2018
    Wolpertswende-Schreckensee - Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart lädt zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, von 11–17 Uhr zu Veranstaltungen ein
     Luftbild Schreckensee: Die Fundstelle liegt auf der Halbinsel. (O. Braasch/Landshut, LAD)

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee (Gemeinde Wolpertswende, Landkreis Ravensburg) gehört zur Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste verzeichnet ist. Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 9. September 2018, bietet das Landesamt für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern Einblicke in die Fundstelle. 

    Wir laden hiermit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse zu einem Besuch ein!

    Geboten werden: 

    Führungen zum aktuellen Stand der Ausgrabungen, Informationen zum Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, sowie ein Gang in den Bannwald mit vielfältigen Informationen zum Thema Wald und Holzarten um 11 Uhr, 13 Uhr und um 15 Uhr.

    Experimentalarchäologen präsentieren die Herstellung von Geräten aus Knochen und Geweih. Der Anbau und die Verarbeitung von Lein in der Jungsteinzeit und heute, zeigt die lange Tradition des Leinanbaus in Oberschwaben auf. Die Datierung von Hölzern wird vom Dendrolabor des Landesamtes für Denkmalpflege vorgestellt.

    Für Kinder gibt es Mitmachaktionen wie bei den Pfahlbauern. Kaffee und Kuchen, Eis und kühle Getränke bietet das Café im Bauergarten Vorsee direkt gegenüber. 

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie als Parkmöglichkeit den Parkplatz unterhalb des Bauerngartens Vorsee und folgen der Ausschilderung. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformationen

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier finden die Veranstaltungen statt. In Baden-Württemberg zählen 15 Fundstätten am Bodensee und in Oberschwaben zu dieser seriellen transnationalen Welterbestätte. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar! Im Rahmen des Monitorings führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im August und September 2018 Sondagen auf der Halbinsel Schreckensee durch.


    Verschiedene Geräte aus Hirschgeweih (LAD)


    Ausgezeichnet erhaltene Hölzer werden akribisch freigelegt (Ph. Gleich/LAD)

  • Abteilung 4
    31.08.2018
    Erneuerung des Fahrbahnbelags im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung der L 1201 und der K 1206 bis voraussichtlich Anfang der kommenden Woche

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuter derzeit den Fahrbahnbelag der L 1201 im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen).

    Aufgrund der aktuellen Wetterlage können die Markierungsarbeiten nicht wie geplant heute (31. August 2018) durchgeführt werden. Ob die Umsetzung morgen erfolgen kann, ist derzeit in Klärung. Die bestehende Vollsperrung  muss daher aufrechterhalten werden.

    Sobald die Markierungsarbeiten abgeschlossen wurden, wird die Strecke wieder freigegeben.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzfristige Verlängerung und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    8 und L 1180 – Fahrbahndeckenerneuerung Rampe A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim, sowie Umbau der Ampelanlage im Kreuzungsbereich Rampe und der L 1180
    Verlängerung der Vollsperrung der A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim bis Mittwoch, 5. September 2018, 24:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit die Fahrbahndecke im Rampenbereich der Anschlussstelle (AS) Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg sowie die L 1180 zwischen Perouse und Rutesheim. Zusätzlich wird die Ampelanlage im Kreuzungsbereich der Rampe und der L 1180 umgebaut. 

    Diese Arbeiten waren zunächst für die KW 35 (27. August bis 2. September) angesetzt. Wegen unvorhergesehener Komplikationen, insbesondere bei der Wasserversorgung und beim Tiefbau, verlängert sich diese Maßnahme um voraussichtlich drei Tage bis zum 5. September 2018. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbare Verlängerung der Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    30.08.2018
    Gemeinsame Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“
    Baden-Württemberg ist mit sensationellen archäologischen Neufunden in Berlin vertreten

    Die große Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zeigt ab 21. September 2018 bedeutende archäologische Neufunde aus ganz Deutschland in Berlin. Baden-Württemberg ist dort mit zahlreichen Exponaten, darunter einige der sensationellen Neuentdeckungen der letzten Jahre, prominent vertreten. 

    So werden mit der „Venus“ und der Knochenflöte aus dem Hohle Fels im Achtal bei Schelklingen eines der ältesten Kunstwerke bzw. eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit ihren Weg an die Spree finden. Mit von der Partie ist auch die inzwischen berühmte jungsteinzeitliche Wandmalerei aus Bodman-Ludwigshafen, die z.T. dreidimensionale Bildnisse von Frauen zeigt. Dieser Bilderfries schmückte vor ca. 6000 Jahren das Innere eines Pfahlbauhauses am Bodensee.

    Ein besonderes Highlight der Berliner Ausstellung stellen die Aufsehen erregenden Funde aus dem Grab der „Keltenfürstin von der Heuneburg“ dar. Zahlreiche Originalbeigaben, darunter allein 25 kostbare Goldobjekte, dieser im Jahre 583 v. Chr. bestatteten Dame, werden in Berlin zu sehen sein. Hinzu kommen herausragende archäologische Neuentdeckungen aus dem Zeitraum von der Römerzeit bis ins 16. Jh. n. Chr., etwa die Leier aus einem alamannischen Adelsgrab aus Trossingen oder ein umfangreiches Ensemble von prächtigen spätmittelalterlichen Gläsern aus Isny/Allgäu. Insgesamt werden 220 Fundobjekte aus Baden-Württemberg diese Ergebnis- und Leistungsschau der Archäologie in Deutschland bereichern. 

    Anhand dieses einmaligen Ensembles hochkarätiger Exponate wird die Ausstellung zeigen, wie Mobilität, Austausch, Konflikte und Innovationen die europäische Geschichte von der Altsteinzeit bis heute prägten. 

    Die archäologischen Highlights des Landesamtes für Denkmalpflege werden ihre Reise von Esslingen nach Berlin spätestens am 14. September 2018 antreten. Wir möchten Sie schon jetzt darauf hinweisen, dass die Presse am 10. September 2018 die Möglichkeit haben wird, die Fundstücke im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen vor der Abreise zu sehen und zu fotografieren. Der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist, die Leiterin der Restaurierungswerkstatt, werden an diesem Termin zur Verfügung stehen. Eine Presseinladung folgt Anfang September. 

    Bewegte Zeiten! Zu sehen ab 21. September 2018 bis 6. Januar 2019 im Martin-Gropius-Bau in Berlin.

    Fotos der Highlights mit Bildunterschriften/-nachweisen (pfd, 1.1 MB)

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird für die A 6 Abschnitte zwischen Bretzfeld - Öhringen und Öhringen - Kupferzell Unternehmensflurbereinigung beantragen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das RP nutzt seine Spielräume, um den Flächenverbrauich so weit wie möglich zu reduzieren.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am 30. August 2018 bei der jährlichen Dienstbesprechung mit dem Landrat des Hohenlohekreises Dr. Matthias Neth die Rahmenbedingungen für Unternehmensflurbereinigungen entlang der A 6 abgestimmt. Vorteil einer Unternehmensflurbereinigung ist, dass durch das Vorhaben betroffene Landwirte durch eine Verteilung des Flächenverbrauches auf mehrere Betroffene und unter Einbezug von Flächen, die bereits im Eigentum der öffentlichen Hand liegen, entlastet werden. Die Kosten für die Unternehmensflurbereinigung trägt der Bund als Bauherr.

    Die A 6 wird im Zuge des Ausbaus von bisher vier auf sechs Fahrstreifen mit Stand-streifen verbreitert. Nach aktueller Gesetzeslage und dem Stand der Technik sind u. a. zusätzlich aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Lärmschutzwälle sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen als auch Entwässerungseinrichtungen notwendig. Diese Maßnahmen, aus denen zusätzlicher Flächenbedarf resultiert, sind bei Maßnahmen dieser Größenordnung üblich.

    Für den Ausbau der A6 zwischen Bretzfeld - Öhringen (A 6-2) und Öhringen - Kupferzell (A 6-3) kann die Flächeninanspruchnahme um 35 Hektar auf nun unter 100 Hektar verringert werden. Dies entspricht einem durchschnittlichen Flächenverbrauch von ca. 4,5 Hektar pro Kilometer und ist damit zu vergleichbaren Autobahnprojekten eher gering. Zu dieser Flächenanpassung wird es eine Planänderung geben. Das Regierungspräsidium Stuttgart wird Mitte Oktober 2018 einen Informationstermin für die hiervon betroffenem Landwirte veranstalten. 

    Damit soll die in den letzten Wochen entstandenen Diskussionen zum Flächenver-brauch in der Öffentlichkeit versachlicht werden. Im Rahmen des A 6 Ausbaus fand eine Parteiveranstaltung der CDU „Weinsberger Tal“ statt, zu der das Regierungspräsidium Stuttgart laut Presseberichterstattung eingeladen worden sei. Eine offizielle Einladung ist jedoch beim Regierungspräsidium entgegen der Aussagen nicht eingegangen. 

    Regierungspräsident Reimer betont: „Das Regierungspräsidium legt großen Wert auf frühzeitige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere auch der Landwirte in die Planungsprozesse. Aus den Planfeststellungsunterlagen, die seit Ende Februar 2018 für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar sind, ist ersichtlich, wie viel Fläche und welche Grundstücke für den Ausbau und für die Ausgleichsflächen benötigt werden. Wir kommen unseren Verpflichtungen nach und haben mehrere öffentliche Termine durchgeführt, über die Maßnahme zu informieren. Parteipolitische Veranstaltungen sind dafür nicht das richtige Format. Wir nutzen unsere Spielräume, um den Flächenverbrauich so weit wie möglich zu reduzieren. So konnten wir eine nennenswerte Reduzierung um 35 Hektar erzielen.“

    Hintergrund

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat für das Projekt „sechsstreifiger Ausbau der A 6 vom Kreuz Weinsberg bis zur Landesgrenze zu Bayern“ ab 2011 kontinuierlich und umfangreich die Öffentlichkeit im Rahmen von Informationsveranstaltungen mit anschließender Diskussion informiert und damit die Möglichkeit zur Beteiligung am Projekt gegeben. Insgesamt fanden 13 öffentliche Veranstaltungen für die vom Aus-bau betroffenen Gemeinden statt, die sich entlang der Ausbaustrecke befinden. Weiterhin wurde die Planung diversen öffentlichen Gremien, wie dem Kreistag, den Gemeinderäten sowie den maßgeblichen Trägern öffentlicher Belange vorgestellt. Bereits in den Jahren 2012 und 2013 wurde interessierten Landwirten in öffentlichen Veranstaltungen, ein übergeordnetes, naturschutzfachliches Maßnahmenkonzept vorgestellt, das vom Regierungspräsidium Stuttgart entwickelt wurde. 

    Im Übrigen fanden umfangreiche Bürgerbeteiligungen in entscheidenden Phasen der Voruntersuchung (Trassenwahl) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhielten die Möglichkeit, Stellung zu den Planungen zu beziehen. Alle eingereichten Stellungnahmen wurden fachgerecht beantwortet und können weiterhin unter Wahrung der Anonymität im Internet abgerufen werden. Das Planungsteam A 6 kann über eine eigene Mailadresse (EMail a6team@rps.bwl.de) jederzeit kontaktiert werden. Die Straßenbauverwaltung legt besonderen Wert auf transparente Planungen. Vorträge, Gutachten, Pläne, Texte und Ergebnisse der Voruntersuchung sind im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums eingestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich. 

    Vor der Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens ist für jeden Planungsabschnitt, eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung geplant. Die Informationsveranstaltung für die sich im Verfahren befindlichen Abschnitte A 6-2 und A 6-3 wurde im Juni 2017 in Öhringen durchgeführt. Das zuständige Referat der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr hat die Öffentlichkeit über die Planfeststellung informiert. Die Folien zur Informationsveranstaltung stehen der Öffentlichkeit seit dem 22.06.2017 im Internet zur Verfügung und können unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/A6-Grenze/Seiten/A6_Abschnitt2.aspx 

    Eine Leseanweisung, die das Lesen der Planfeststellungsunterlagen erleichtern soll, wurde zudem unter folgendem Link bereitgestellt: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt4/Ref44/A6-Grenze/Seiten/default.aspx

    Im Anschluss an diesen Termin wurden die Planfeststellungsunterlagen Ende Februar 2018 für einen Monat in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Alle Planunterlagen sind seither auch im Internet unter dem folgenden Link einsehbar: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Abt2/Ref24/Seiten/A6_PA2u3.aspx.

    Aus den Planfeststellungsunterlagen, die seit Ende Februar 2018 für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar sind, ist ersichtlich, wie viel Fläche und welche Grundstücke für den Ausbau der beiden Abschnitte A 6-2 und A 6-3 benötigt werden.

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart
    Beginn Bauphase 2b – Sperrung der Rampe B 10 Vaihingen/Enz Fahrtrichtung Leonberg der AS Zuffenhausen ab Sonntag, 02. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit drei Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart. In den letzten drei Wochen wurden alle erforderlichen Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der rechten Fahrspur durchgeführt. Des Weiteren erfolgen parallel Arbeiten zum Umbau des AK Zuffenhausen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. 

    Auf Grund von Änderungen im Bauablauf wird die seit 13. August gesperrte Rampe von der B 10 auf die A 81 in FR Leonberg eine Woche früher als geplant geöffnet.
    Die Bauphase 2b beginnt am 2. September. Dabei werden im Bereich der AS Zuffenhausen weitere Arbeiten zur Sanierung und zum Umbau insbesondere der bisherigen Rampe der B 10 in Fahrrichtung Leonberg von Vaihingen kommend sowie des sich anschließenden Einfädelungsfahrstreifens durchgeführt. 

    Um den Umbau zu realisieren wird die Rampe der B 10 aus Richtung Vaihingen/Enz kommend zur A81 nach Leonberg ab Sonntag, 2. September, bis voraussichtlich zum Ende der Baumaßnahme, gesperrt. 

    Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Der von der B 10 aus Vaihingen/Enz kommende Verkehr wird durch die AS Zuffenhausen geleitet. (Anlage). Die Verkehrsteilnehmer verbleiben auf der B 10, fahren an der AK Zuffenhausen auf die A 81 in FR Heilbronn auf, verlassen diese allerdings gleich wieder in FR B 10 Vaihingen/Enz und fahren anschließend wieder auf die A 81 in FR Leonberg auf. Das Ausfahren von der A 81 auf die B 10 in FR Stuttgart ist weiterhin möglich, da die Arbeiten hier bereits abgeschlossen wurden. 

    Bereits in der Nacht vom 01. September auf den 02. September werden die Betonschutzwände in Fahrtrichtung Stuttgart verrückt, um das gewünschte Baufeld zu erhalten.

    Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wurden bisher auf der Verteilerfahrbahn die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht im Bereich des AK Zuffenhausen erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen wurden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich des AK Zuffenhausen fanden zudem vorbereitende Maßnahmen zur endgültigen Verkehrsführung nach der Bauzeit statt. 

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Zuffenhausen sowie auf 80 km/h im weiteren Verlauf in FR Leonberg beschränkt.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 5+1-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AS Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen. 

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch verlängerte Schichten, sowie Nacht- und Wochenendarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

    Übersichtskarte (pdf, 990 KB)

  • Abteilung 4
    30.08.2018
    L 1138 OU Benningen: Grunderwerbsverhandlung für den Bau der Neckarbrücke
    Informationsgespräch am Montag, 03. September, ab 16:45 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart, die Gemeinde Benningen am Neckar sowie die Karl Epple GmbH & Co. KG informieren die interessierten Vertreterinnen und Vertre-ter der Presse über die Grunderwerbsverhandlung und die Fortführung der Baumaßnahme Ortsumfahrung Benningen. Kommen Sie am 

    Montag, 03. September 2018 um 16:45 Uhr
    auf das Firmengelände der Karl Epple GmbH & Co. KG,
    Krautlose, 71726 Benningen am Neckar

    Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter EMail pressestelle@rps.bwl.de 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Übersichtskarte (pdf, 214 KB)

  • Abteilung 5
    27.08.2018
    Regierungspräsidium Stuttgart stellt neue Informationstafel im Naturschutzgebiet Greutterwald auf
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Besucher sollen wissen, warum hier eine Wildbienenweide angelegt wurde.“
     Foto der neuen Infotafel (Foto: RP Stuttgart/Ingo Depner)

    Das Regierungspräsidium hat vor Kurzem im Naturschutzgebiet Greutterwald im Stuttgarter Norden eine Informationstafel aufgestellt. Biegt man von der Grefstraße etwa 200 Meter vor dem Waldrand ins Naturschutzgebiet ab, weckt die schön gestaltete Tafel am Ackerrand Aufmerksamkeit. Bunte Wiesenblumen, verschiedene Wildbienenarten und ein Lebenszyklus der Roten Mauerbiene werden veranschaulicht. „Der Greutterwald wird als Naherholungsgebiet gern angenommen“, sagt Regierungspräsident Reimer. „Wir wollen den Erholungssuchenden hier anhand der Wildbienenweide zeigen, was wir für den Artenschutz tun. Damit wollen wir Interesse wecken und das Verständnis für Naturschutzbelange fördern. In Stuttgart sind 60 von ursprünglich 270 Wildbienenarten bereits ausgestorben.“

    „Hier blüht es für Wildbienen“, heißt es auf der Schautafel und tatsächlich sind im angrenzenden Acker auch jetzt im Spätsommer noch Blüten zu sehen. Doch warum muss hier extra nachgeholfen werden? Das Naturschutzgebiet Greutterwald ist ein bedeutender Lebensraum für Wildbienen, das ist schon lange bekannt. Experten haben hier 63 verschiedene Wildbienenarten bestimmt. Besonders die Streuobstwiesen im Nordwesten des Naturschutzgebiets sind ihnen eine wichtige Pollen- und Nektarquelle. Nebenbei bestäuben sie die Obstbäume und sorgen so dafür, dass wir Äpfel und Birnen ernten können. Nach der Obstbaumblüte wird das Blütenangebot für die Wildbienen allerdings von Jahr zu Jahr knapper. Ursache: Die Wiesenblumen werden weniger, sei es durch zu häufige Mahd oder zu starke Düngung, während die Gräser zunehmen. Für die Wildbienen – und natürlich auch für andere Insekten – hat dies fatale Folgen: Ihnen fehlt Nahrung für sich selbst und um ihre Brut aufzuziehen. Das kann lebensbedrohlich und ein Grund für das Insektensterben sein.

    Deshalb zögerte das Regierungspräsidium nicht lange, als sich im Norden der Streuobstwiesen die Möglichkeit bot, ein Maisfeld in eine Wildbienenweide umzuwandeln. Das Regierungspräsidium erarbeitete zusammen mit einem Wildbienenexperten einen Plan: Anstelle von Getreide werden einheimische Wildblumen und ökologisch produzierte Kulturpflanzen ausgesät. Damit soll das Nahrungsangebot vor allem für Wildbienen, aber auch für andere blütenbesuchende Insekten, verbessert werden. Bewirtschaftet wird die Fläche nach den Vorgaben des Regierungspräsidiums von der Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal. 

    Abbildung der Infotafel (pdf, 4 MB)

  • Abteilung 4
    27.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 zwischen Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Offenau (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung von Montag, 3. September, bis Montag, 10. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 27 zwischen Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Offenau eine Fahrbahndeckenerneuerung durch. Die Fahrbahn weist hier hauptsächlich Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Einige Schäden wurden bereits in der Vergangenheit temporär ausgebessert und können nun einheitlich saniert werden. Die Vollsperrung tritt ab Montag, 03. September, 08:00 Uhr, in Kraft und dauert bis Montag, 10. September 2018, 05:00 Uhr.

    Zur Durchführung der Fahrbahndeckenerneuerung ist eine Vollsperrung zwischen dem Knotenpunkt K 2029 und L 1098 erforderlich. Die Zufahrtsrampen zur B 27 in diesem Bereich sind von der Vollsperrung ebenfalls betroffen. Die Umleitungsstrecken Richtung Heilbronn und Gegenrichtung verlaufen über die K 2030 bzw. K 2029 und L 1098 Richtung Duttenberg/Jagstfeld sowie über die L 1100 Richtung Bad Wimpfen/Heilbronn. Die Umleitungsstrecken erfolgen analog in Gegenrichtung und werden in der Örtlichkeit ausgeschildert.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.
  • Abteilung 5
    24.08.2018
    Renaturierung des Kochers bei Forchtenberg (Hohenlohekreis)
    Besichtigung der Ökologischen Strukturverbesserung durch Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 31. August 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unsere Flüsse und Bäche sind Lebensadern unserer Landschaft. Sie sind lebensnotwendig für gewässertypische Tiere und Pflanzen und sie erhöhen die Lebensqualität der Menschen. Gewässerlebensräume müssen daher geschützt und verbessert werden.

    Im Land Baden-Württemberg wird daher eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Schwerpunkte hierbei sind die ökologische Gewässerentwicklung sowie den Naturraum Gewässer für die Menschen erlebbar zu machen. Die Natur- und Kulturlandschaften benötigen vitale Gewässer unbedingt. 

    Sie sind als Pressevertreterin und Pressevertreter herzlich eingeladen, an der 

    Besichtigung der Ökologischen Strukturverbesserung am Kocher mit
    Umweltminister Franz Untersteller
    und Regierungspräsident Wolfgang Reimer
    am Freitag, den 31. August 2018, um 10:00 Uhr
    am Kocher in 74670 Forchtenberg (Skizze anbei)

    teilzunehmen. Nach einer kurzen Begrüßung wird das Kocherufer auf einer Länge von rund einem Kilometer begangen. Mitarbeiter des Landesbetriebes Gewässer beim Regierungspräsidium Stuttgart werden die durchgeführten Maßnahmen fachlich erläutern.Das Ende des Termins ist gegen 12 Uhr geplant. 

    Wir bitten um kurze Rückmeldung unter: EMailpressestelle@rps.bwl.de oder Telefonl 0711/904-10002.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart,Telefonl 0711/904-10002

    Anfahrtsskizze (pdf, 242 KB)

  • Abteilung 8
    24.08.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Fund eines Göttersteines in Reutlingen
     Castor und Pollux: Der Viergötterstein auf dem Gelände er Fa. Bosch vor dem Transport nach Tübingen; Bildnachweis: Landesamt für Denkmalpflege BW - Marc Heise

    Mitte Juli wurde das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) darüber informiert, dass im Rahmen von Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma Robert Bosch GmbH in der Tübinger Straße in Reutlingen ein Steinquader mit bildlichen Darstellungen entdeckt wurde. Im Rahmen eines Ortstermins stellte sich heraus, dass es sich um einen ganz besonderen Fund handelt.

    Der Bagger hatte einen etwa 1800 Jahre alten „Viergötterstein“ aus dem Kies der Echaz ans Tageslicht befördert. Viergöttersteine sind Teile von römerzeitlichen Jupitergigantensäulen, die vor allem in der römischen Provinz Germania Superior errichtet wurden, in der auch das heutige Reutlingen liegt. Diese Monumente bestehen in der Regel aus einer Säule, die von einer Figurengruppe bekrönt wird, die Jupiter auf einem Pferd zeigt, wie er ein Blitzbündel schleudert und einen Giganten niederreitet. Die Säule selbst steht auf einem achtseitigen Wochengötterstein mit der Darstellung der Wochentage; darunter befindet sich - als Basis - ein Viergötterstein. Auf dessen Seiten sind Abbildungen von unterschiedlichen griechisch-römischen oder keltischen Gottheiten und gelegentlich Inschriften angebracht. 

    Bei den Jupitergigantensäulen handelt es sich um provinzialrömische Monumente, die im Laufe des 1. Jahrhunderts erstmals auftraten und vor allem im 2. und frühen 3. Jahrhundert häufig aufgestellt wurden. Man errichtete sie an ganz unterschiedlichen Orten, wie z. B. in heiligen Bezirken, an Straßenkreuzungen, auf zentralen Plätzen oder bei landwirtschaftlichen Gehöften. Mit dem Abzug des römischen Militärs und dem Ende der römischen Herrschaft im 3. Jahrhundert nach Christus wurden diese Säulen zerstört und beseitigt, lediglich in Ostfrankreich ist noch ein seit der Antike erhaltenes Denkmal bekannt. 

    Der Stein aus Reutlingen wurde von Mitarbeitern des LAD, mit Unterstützung der Fa. Bosch und den Baufirmen vor Ort verladen und zur Restaurierung bzw. Untersuchung in den Dienstsitz des LAD nach Tübingen gebracht. Die wissenschaftliche Bearbeitung ist zwar erst angelaufen, aber dennoch gibt es bereits einige vorläufige Ergebnisse. Die Götterdarstellungen sind sehr gut erhalten und ihre Qualität zeugt vom großen Können des Bildhauers. Dargestellt sind Merkur und Minerva sowie eine weitere weibliche Gottheit die noch nicht eindeutig bestimmt ist. Möglicherweise handelt es sich um Ceres, die Göttin des Ackerbaus und der Ehe. Die vierte Seite ist ungewöhnlich. Hier sind zwei Personen dargestellt, die bisher noch nicht bestimmt werden konnten. Es sind bärtige Männer, von denen einer dem anderen den Arm um die Schulter legt. Möglicherweise handelt es sich um die Brüder Castor und Pollux, die aus der griechischen Mythologie bekannt sind und auch von den Römern verehrt wurden (dagegen sprechen die fehlenden Mützen und die gewöhnlicherweise jugendliche Darstellung). 

    Genau genommen ist der Reutlinger Fund also kein Vier-, sondern ein Fünfgötterstein. Er ist sowohl aus regionalgeschichtlicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht ein wichtiger Fund und betont die Bedeutung der römischen Besiedlung im heutigen Reutlingen. 


    Merkur mit den typischen Attributen Flügelhut und Schlangenstab (caduceus), Bildnachweis: Landesamt für Denkmalpflege BW - Marc Heise

  • Abteilung 4 und Abteilung 5
    23.08.2018
    Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Landeshauptstadt Stuttgart
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs von Montag, 27. August, bis Freitag, 28. September 2018 - Schriftliche Stellungnahmen bis Freitag, 12. Oktober 2018, möglich

    ​Das Regierungspräsidium schreibt derzeit für die Landeshauptstadt Stuttgart aufgrund der gemessenen Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) zur Verbesserung der Luftqualität den Luftreinhalteplan fort.

    Der Planentwurf wird zur allgemeinen Einsichtnahme von Montag, 27. August, bis Freitag, 28. September 2018 bei der Landeshauptstadt Stuttgart und beim Regierungspräsidium Stuttgart öffentlich ausgelegt. Schriftliche Stellungnahmen zum Luftreinhalteplan gegenüber dem Regierungspräsidium sind bis Freitag, 12. Oktober 2018, möglich. Während dieses Zeitraums eingegangene Stellungnahmen fließen in die Entscheidung über den Plan mit ein. Die Veröffentlichung des Luftreinhalteplans soll noch in diesem Jahr erfolgen.

    Der Planentwurf enthält die aus der Anlage ersichtlichen Maßnahmen.

    Nähere Informationen können dem Entwurf des Luftreinhalteplans entnommen werden. Der Planentwurf liegt im genannten Zeitraum während der Öffnungszeiten bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Infothek im Rathaus, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart aus. Ebenfalls einzusehen ist der Planentwurf während der Dienstzeiten beim Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 54.1, Ruppmannstr. 21, 70565 Stuttgart (Vaihingen), Eingang B, 1. OG, Zimmer 1.073, sowie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Maßnahmenübersicht (pdf, 16 KB)
    Bekanntmachungstext vom 9. August 2018 (pdf, 19 KB)

  • Abteilung 4
    22.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell
    Beginn der ersten Bauphase

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am 27. August 2018 mit der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Autobahn 6 zwischen den Anschlussstellen Neuenstein und Kupferzell in Fahrtrichtung Heilbronn.

    Die Sanierung findet in zwei Hauptbauphasen mit einer halbseitigen Erneuerung des Fahrbahnbelages statt. Während der ersten Bauphase wird der linke Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Heilbronn saniert. Dafür wird ein Fahrstreifen aus Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Heilbronn auf die Gegenseite übergeleitet. In der zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Heilbronn erneuert. Die Verkehrsführung bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Während der Baumaßnahme werden zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung aufrechterhalten.

    Bereits in dieser Woche werden vorbereitende Arbeiten, wie Arbeiten im Mittelstreifen, Vormarkierungen und Aufbauen der transportablen Schutzeinrichtung, durchgeführt. Ab Montag, den 27. August 2018, können dann die Fräsarbeiten für die erste Bauphase beginnen. Alle Wegebeziehungen werden in dieser Phase aufrecht gehalten.

    Innerhalb der zweiten Bauphase werden auch die Ein- und Ausfahrt der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord und die Auf- und Abfahrten an den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein saniert. Über die genauen Zeitpunkte der notwendigen Sperrungen wird das Regierungspräsidium Stuttgart in einer weiteren Pressemitteilung informieren.

    Aufgrund der geänderten Verkehrsführung und daraus folgenden Geschwindigkeitsreduzierungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, in denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden sollten, wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Es ist geplant, alle Arbeiten am 24. September 2018 abzuschließen.

    Insgesamt investiert der Bund rund 3,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Rechtzeitig vor dem Beginn der zweiten Bauphase werden die Verkehrsteilnehmer mittels Pressemitteilungen erneut über die Bauarbeiten informiert.

  • Abteilung 4
    22.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 bei Bad Friedrichshall-Kochendorf (Landkreis Heilbronn)
    Verlängerung der Vollsperrung bis zum 3. September durch zusätzliche Arbeiten im Randbereich der Fahrbahn

    ​Die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B27 zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall-Kochendorf soll planmäßig am 29. August 2018 fertiggestellt werden. Direkt im Anschluss werden durch die Straßenmeisterei Neuenstadt zusätzliche Unterhaltungsarbeiten entlang der B27 zwischen den Anschlussstellen Kochendorf  (K2000/ 2117) und Neckarsulm Nord (L1095) durchgeführt.

    Voraussichtlich ab Mittwoch, den 29. August 2018, wird der zweibahnige Bereich der B27 zwischen den Anschlussstellen Kochendorf (K2000/ 2117) und Bad Friedrichshall (L1096) wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

    Der südliche einbahnige Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Kochendorf (K2000/2117) und Neckarsulm Nord (L1095) muss weiterhin voll gesperrt bleiben. Die zusätzlichen Unterhaltungsarbeiten müssen auf Grund von Arbeitsschutzbestimmungen unter Vollsperrung erfolgen. Die Straßenmeisterei nutzt die anstehende Sperrung an der benachbarten Bahntrasse, um im Bereich zwischen Bahntrasse und Fahrbahn Unterhaltungsarbeiten durchführen zu können. Die Oberleitung der Bahn wird in diesem Zeitraum stromlos geschaltet sein.

    Der Verkehr von Heilbronn mit Fahrtrichtung Mosbach wird über die K2116 und K2117 bis zur Anschlussstelle Kochendorf auf die B27 geführt. Der Verkehr aus Fahrtrichtung Mosbach kommend mit Zielrichtung Heilbronn wird ab der Anschlussstelle Kochendorf über die K2000 weitergeführt. Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.

    Ab Montag, den 3. September 2018, ca. 05:00 Uhr, soll der Verkehr in diesem Abschnitt wieder regulär über die B27 abgewickelt werden.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. Ortskundigen wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    21.08.2018
    Vollsperrung der A 8 Anschlussstelle Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und der L1180 zwischen Perouse und Rutesheim

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert in der kommenden Woche die Fahrbahndecke im Rampenbereich der Anschlussstelle (AS) Rutesheim in Fahrtrichtung Leonberg und die L1180 zwischen Perouse und Rutesheim. Außerdem wird die Ampelanlage im Kreuzungsbereich der Rampe und der L1180 umgebaut.

    In den letzten Wochen wurden bereits alle nötigen Vorarbeiten für den Umbau der Ampelanlage sowie für den Einbau der Asphaltschichten durchgeführt, sodass sich die Sperrung auf eine Woche reduziert.

    Während dieser Sperrung werden die Autofahrer, die von Karlsruhe kommend an der AS Rutesheim abfahren möchten, bereits an der AS Heimsheim und über die Bedarfsumleitung U9b nach Perouse bzw. Rutesheim umgeleitet bzw. an der AS Leonberg über die Umleitungsstrecke U79 nach Rutesheim umgeleitet.

    Diejenigen, die von Rutesheim auf die A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart/München auffahren möchten, werden gebeten über die Umleitungsstrecke U24 zunächst über die A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe zu fahren, um an der AS Heimsheim dann entsprechend auf die A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart/München zu gelangen. Von Perouse aus führt die Umleitungsstrecke U24 über die L1180 zur AS Heimsheim und dann entsprechend weiter auf der A 8 Richtung Stuttgart/München.

    Der Verkehr, der von Stuttgart kommend nach Perouse will, wird über die AS Rutesheim und die Umleitungsstrecke U24a umgeleitet.

    Die direkte Umleitung der L1180 zwischen Rutesheim und Perouse findet über die K1017 und die K1013 (Umleitungsstrecke U4) statt.

    Die Umleitungsbeschilderungen werden gut sichtbar angebracht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    20.08.2018
    Spatenstich Hochwasserschutz Ingelfingen-Criesbach (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Reimer: „Die Maßnahme zum Hochwasserschutz in Criesbach ist gleichzeitig ein neues Kapitel für die Geschichte der Stadt Ingelfingen.“

    Die Stadt Ingelfingen plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes entlang der L 1045 am rechten Ufer des Kochers zwischen Ingelfingen-Criesbach und Niedernhall. Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben die vorbereitenden Arbeiten dazu begonnen. Ziel ist es, Criesbach, Teilort der Stadt Ingelfingen, vor den Folgen eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses zu schützen. Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro und werden zu 70 Prozent durch das Land Baden-Württemberg und zu 30 Prozent durch die Stadt Ingelfingen getragen. 

    Nach Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung erfolgt nun die Ausführung der Maßnahme unter der Bauherrschaft des Landes Baden-Württemberg. Der Beginn der Hauptarbeiten wurde heute (20. August 2018) durch Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Bürgermeister Bauer und zahlreichen Gästen offiziell mit einem Spatenstich begangen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläuterte: „Die Geschichte der Hochwasserereignisse in Criesbach ist lang. Das zeigen beispielsweise die historischen Hochwassermarken an der Brücke L1045/ Fritz Müller Straße. Zu den eindrücklichsten Hochwasserereignissen gehören sicherlich die der Jahre 1993 und 1994. Ich freue mich daher sehr, dass diese Maßnahme den Beginn eines neuen Kapitels für die Geschichte der Stadt Ingelfingen einleitet.“ 

    Der Hochwasserschutz auf der rechten Kocherseite in Criesbach bildet den Auftakt für mehrere Maßnahmen flussauf- und flussabwärts. Bei den Hochwasserschutzmaßnahmen entlang des Kochers wird ein Schutzgrad vor einem Hochwasser HQ100 plus Klimazuschlag erreicht werden. Hochwasserschutz hat neben dem Schutz der Menschen und deren Hab und Gut auch immer den ökologischen Aspekt, wie Aufwertung der Uferstreifen, und Schaffung von Lebensräumen für Tier- und Pflanzenwelt im Auge.

    Bürgermeister Michael Bauer ergänzte: „Es ist mir als Bürgermeister ein wichtiges Anliegen unsere Bürgerinnen und Bürger und deren Hab und Gut bestmöglich zu schützen. Daher danke ich unserem Regierungspräsidenten Herrn Wolfgang Reimer und dem Land Baden-Württemberg für die Unterstützung dieser Maßnahme.“

  • Abteilung 4
    20.08.2018
    L 1201 Erneuerung des Fahrbahnbelags im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach und Hochdorf (Landkreis Esslingen)
    Vollsperrung der L1201 und der K1206 von Montag, 27. August bis einschließlich Samstag, 1. September 2018

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird wegen des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach an der Fils und Hochdorf eine Belagssanierung durchführen. Die Arbeiten müssen auf Grund der unterschiedlichen Bauphasen und zur Verkürzung der Bauzeit unter Vollsperrung erfolgen. Die Sperrung der L1201 und der K1206 dauert von Montag, 27. August, bis einschließlich Samstag, 1. September 2018.

    Die überörtliche Umleitung führt über Wernau bzw. Ebersbach und Roßwälden nach Hochdorf sowie über Wernau bzw. Ebersbach an der Fils nach Reichenbach. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen. 

    Während der Vollsperrung der L1201 zwischen Hochdorf und Reichenbach wird der Bus über Ziegelhof umgeleitet. Zwei provisorische Bushaltestellen werden an der Einmündung Amselweg/Heinrich-Otto-Straße aufgestellt. Die bestehenden Haltestellen der Heinrich-Otto-Straße entfallen. 

    Die Kosten von 200.000,- Euro für den Erhalt der Infrastruktur werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter  www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Umleitung Buslinien (pdf, 4.3 MB)

  • Abteilung 8
    16.08.2018
    Schreckensee: Teil der UNESCO-Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“
    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart lädt zu öffentlichen Führungen im August und September 2018 und informiert über Monitoring-Maßnahmen
     Luftbild Schreckensee: Die Fundstelle liegt auf der Halbinsel (Foto: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)

    ​Die Fundstelle auf der Halbinsel im Schreckensee gehört zur Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, die seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste verzeichnet ist. Baden-Württemberg verzeichnet 15 Fundstätten, davon liegen neun am deutschen Bodenseeufer. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!

    Im Zuge des Managements der Welterbestätte sowie der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Fundstelle führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im August und September 2018 Sondagen auf der Halbinsel Schreckensee durch. Grabungsschnitte von 1921, die 1979 lokalisiert und überprüft wurden, werden erneut geöffnet, um den Erhaltungszustand zu überprüfen und Proben für die Datierung von Hölzern zu bergen.

    An der Grabung sind Studierende aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Spanien und Schweden beteiligt, die hier mit den Techniken der Grabung in Feuchtbodensiedlungen vertraut gemacht werden.

    Das Landesamt für Denkmalpflege bietet dem interessierten Publikum öffentliche Führungen und Informationen zum Welterbe an. Diese finden am 23. August, am 30. August, am 13. September und am 20. September 2018, jeweils ab 16:00 Uhr, statt.

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. Sowohl die interessierte Öffentlichkeit, als auch Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier ist auch der Treffpunkt zu den Führungen.

    Hintergrundinformationen:

    Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

    Die Fundstelle liegt an der Bundesstraße 32 zwischen Bad Saulgau und Ravensburg, an der Kreuzung zu den Ortschaften Vorsee und Schreckensee. Die Baustelleneinrichtung für die Ausgrabung liegt an der Straße Richtung Schreckensee/Fronhofen, hier ist der Treffpunkt zu den Führungen.

    Das Programm für den Tag des offenen Denkmals am 09. September 2018 wird gesondert bekannt gegeben.

    Mit der Aufnahme der seriellen transnationalen Welterbestätte wurden von den rund 1000 bekannten Pfahlbaufundstellen rund um die Alpen 111 Fundstätten nominell auf der Welterbeliste verzeichnet. Neben der Schweiz als Antragsteller sind Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und Deutschland mit den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg an diesem Welterbe beteiligt.

    Baden-Württemberg verzeichnet 15 Fundstätten, davon liegen neun am deutschen Bodenseeufer, fünf Fundstellen befinden sich in Mooren und Kleinseen Oberschwabens. Die nördlichste Feuchtbodensiedlung Baden-Württembergs liegt westlich von Ulm im Tal der Blau. Alle Fundstellen sind obertägig nicht sichtbar!

    Der Schreckensee nimmt eine Mittlerrolle zwischen dem Bodensee und dem oberschwäbischen Federsee ein. Die Pfahlbausiedlung auf der Halbinsel im Schreckensee wurde bereits 1921 von Heinrich Forschner, dem bekannten Biberacher Zahnarzt und Archäologen, entdeckt. Im Juli 1921 machte Forschner erste Funde, die ihn veranlassten, im September eine kleine Sondage durchzuführen und der Fundstelle den bis heute gültigen Namen zu verleihen.

    In der Folgezeit geriet die genaue Lage der Siedlung in Vergessenheit, erst 1979 führte das damalige Landesdenkmalamt unter Leitung von H. Schlichtherle erneut Sondagen durch. Die Grabungsschnitte wurden aufgefunden und Beobachtungen Forschners konnten bestätigt werden. Neue Keramikfunde und ein Gusstiegel belegen den Einfluss der in der Nordost-Schweiz beheimateten Pfyner Kultur über den Bodensee hinaus nach Oberschwaben. Der Gusstiegel markiert auch das Aufkommen einer völlig neuen Technologie, der Verarbeitung von Metall.

    Hirschgeweihgeräte (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)

    Junge Studierende auf der Grabung (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege)



  • Abteilung 4
    15.08.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 293 zwischen Eppingen-West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Bauabschnitt 2 steht vor dem Abschluss, Bauabschnitt 3 folgt ab Dienstag, den 21. August

    ​Seit Beginn der Sommerferien finden im Auftrag des Baureferates Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart durch die Firma Eurovia Sanierungsarbeiten auf der B293 zwischen Eppingen-West und der Abfahrt bei Gemmingen statt. Nachdem bereits der erste Bauabschnitt innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters fertiggestellt wurde, befindet sich auch der Bauabschnitt 2 im Zeitplan. Aller Voraussicht nach erfolgt somit im Verlauf des 20. August 2018 planmäßig die Verkehrsfreigabe.

    Ab dem 21. August 2018 schließt sich unmittelbar Bauabschnitt 3 an die Fertigstellung bzw. Verkehrsfreigabe des Bauabschnitts 2 an. Ab diesem Zeitpunkt ist der Abschnitt zwischen Eppingen Mitte und Eppingen Ost bis einschließlich zum 30. August 2018 gesperrt.

    Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgen in beiden Richtungen im Stadtgebiet Eppingen über die Rappenauer-, Scheuerles-, Lanz- und Heilbronner Straße.

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur 2,5 Millionen Euro.

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    14.08.2018
    Schule und Bildung - Einführung des neuen Profilfachs „Informatik, Mathematik, Physik“ (IMP) an 18 allgemeinbildenden Gymnasien zum Schuljahr 2018/2019
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das neue Profilfach IMP setzt ein starkes Signal für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an den Gymnasien in einer sich wandelnden Lebens- und Berufswelt.“

    Zum Schuljahr 2018/2019 startet das neue Profilfach „Informatik, Mathematik, Physik“ (IMP) an den öffentlichen Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart. Mit dem neuen Fach an den Gymnasien in Baden-Württemberg verankert das Kultusministerium Informatik stärker in der schulischen Bildungsarbeit und erweitert das bestehende gymnasiale Profilangebot, das bislang aus dem sprachlichen Profil (3. Fremdsprache), dem naturwissenschaftlichen Profil („Naturwissenschaft und Technik“ - NwT) und den jeweiligen Sonderprofilen Bildende Kunst, Musik und Sport besteht. 

    An 18 Standorten im Regierungsbezirk Stuttgart wird das Fach „Informatik, Mathematik, Physik“ ab dem kommenden Schuljahr zum Profil von Gymnasien gehören. In Kooperation mit diesen Schulen wird an weiteren 10 antragstellenden Gymnasien, die nicht aus eigener Kraft die erforderliche Zahl an Informatiklehrkräften vorweisen können, zusätzlich IMP-Unterricht eingerichtet werden. 

    Regierungspräsident Reimer wünscht den insgesamt 28 Gymnasien, die im Regierungsbezirk Stuttgart 2018/2019 IMP anbieten werden, im September einen gelingenden Start. „Auf die Premiere des neuen Unterrichtsfachs dürfen alle gespannt sein: Die Lehrerinnen und Lehrer, die in Fortbildungen darauf vorbereitet wurden, die Eltern und natürlich ganz besonders die Achtklässler des neuen Schuljahres, die sich für das neue Profilfach entschieden haben. Ein solcher Start ist eine große Chance. Ich bin mir sicher, dass IMP für die Schülerinnen und Schüler eine Bereicherung im Fächerkanon des Gymnasiums darstellen wird. Das Fach setzt ein starkes Signal für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot an den Gymnasien in einer sich wandelnden Lebens- und Berufswelt.“

    IMP wird über die Klassenstufen 8 bis 10 im Umfang von insgesamt 12 Wochenstunden (jeweils vier Wochenstunden für Informatik, Mathematik bzw. Physik) unterrichtet. Im Fokus steht dabei die Informatik; Inhalte aus Mathematik und Physik werden darauf abgestimmt vermittelt. Je nach Antragstellung gehört IMP fortan entweder alternativ oder in Ergänzung zu NwT zum Profil der einzelnen Schulen.

    Gerade die Diskussion über den Ausbau der Digitalisierung und die wachsenden Erwartungen in die informationstechnische Vorbereitung junger Menschen unterstreicht die Aktualität des neuen Profilfachs. Abteilungspräsidentin Claudia Rugart verdeutlicht: „Zur vertieften Allgemeinbildung, deren Vermittlung Kernaufgabe des Gymnasiums ist, zählt künftig auch ein stärkerer Akzent im Bereich der Informatik und ihrer Nachbardisziplinen. Dass Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrem Interesse und ihrer EDV-Kenntnisse nun einen solchen Schwerpunkt für ihre schulische Bildung setzen können, ist ein großer Gewinn, auch als Antwort gymnasialer Bildung auf die Anforderungen von Gegenwart und Zukunft.“

    Voraussetzung für die Genehmigung des neuen Profilfachs durch das Regierungspräsidium ist die prognostisch abgebildete Mindestschülerzahl für die Einrichtung entsprechender Unterrichtsgruppen (mindestens 12 Schülerinnen und Schüler) an der einzelnen Schule und jeweils die dauerhaft gesicherte Versorgung mit Fachlehrkräften, besonders im Bereich Informatik. Eine Antragstellung zur Einführung des Profils an den allgemeinbildenden Gymnasien ist auch in den folgenden Schuljahren möglich. Dass weitere Schulen an der Einführung des Profilfachs ab Schuljahr 2019/2020 Interesse zeigen, zeichnet sich bereits ab. 

    Das Fach IMP wird erstmals zum Schuljahr 2019/2020 auch an Gemeinschaftsschulen angeboten werden.

    Tabelle: "Informatik, Mathematik, Physik" (IMP) an allgemeinbildenden Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart zum Schuljahr 2018/2019 (pdf, 42 KB)

  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Verbesserung der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen im Zuge der B19
    Vollsperrung der Zufahrtsrampe zur B19 Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Ende Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt im Zuge der B19 seit Ende Mai 2018 zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an der Anschlussstelle Aalen-Unterkochen an beiden bestehenden Zufahrtsrampen die Einfädelspuren anbauen. Hierzu wird entlang des Kochers eine Stützwand hergestellt und die Fahrbahn der Bundesstraße verbreitert.

    Für die Herstellung der Einfädelspur und der Stützwand am Kocher muss die Zufahrtsrampe zur B 19 in Fahrtrichtung Aalen ab Montag, 20. August 2018 voll gesperrt werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse vor Ort können die Arbeiten an der Rampe und der Stützwand nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Schwierigkeiten im Baugrund verlängern die Bauzeit für die Einfädelspur in Fahrtrichtung Aalen voraussichtlich bis Ende Oktober 2018. Die Umleitung erfolgt über den Burgstallkreisel und wird für die Verkehrsteilnehmer entsprechend ausgeschildert.

    Es wird darauf hingewiesen, dass die Abfahrt von der B19 in Richtung Unterkochen aus beiden Richtungen immer möglich ist.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Brückensanierung an der Bahn- und Remsbrücke in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich der B 29 termingerecht fertiggestellt
    Ab dem 18. August 2018 wird der Verkehr auf der B29 AS Urbach wieder in beiden Fahrtrichtungen ungehindert fließen können

    ​Die Mitte März 2018 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Brücke über die DB und Urbach, einschließlich der Remsbrücke im Bereich der B 29 AS Urbach in Fahrtrichtung Stuttgart, sind wie in der Pressemitteilung zu Baubeginn angekündigt jetzt fristgerecht beendet worden. An diesem Wochenende, ab Samstag, den 18. August 2018, wird der Verkehr auf der B 29 im Bereich der Anschlussstelle Urbach wieder in beiden Fahrtrichtungen ungehindert fließen können.

    An der ca. 250 m langen 45 Jahre alten Brücke über die Bahn und den Urbach wurden die Brückenkappen auf beiden Seiten erneuert und die Schutzeinrichtungen auf den neuesten Stand gebracht. Die bestehende Lärmschutzwand auf der Ostseite der Brücke wurde erneuert. Die Fahrbahndecke auf der gesamten Brücke wurde erneuert, an der Unterseite der Brücke wurden Betoninstandsetzungsarbeiten durchgeführt, Böschungstreppen wurden neu hergestellt und die Brückenentwässerung wurde zum Teil erneuert.

    Bei der ca. 130 langen Rems Brücke wurden die Fahrbahnübergänge erneuert, die Brückenkappen wurden beschichtet, die Schutzeinrichtungen sind auch auf den neuesten Stand gebracht worden, der Deckbelag auf der Brücke wurde erneuert und Betoninstandsetzungen wurden durchgeführt.

    Die angekündigten vom Bund investierten Mittel von ca. 2,3 Millionen Euro konnten eingehalten werden.

  • Abteilung 4
    13.08.2018
    L 1212 zwischen Torfgrube und Schopfloch (Landkreis Esslingen) wird saniert
    Vollsperrung von Montag, 20. August bis Samstag, 1. September

    ​Aufgrund erheblicher Fahrbahnschäden muss die L 1212 zwischen Torfgrube und Schopfloch saniert werden. Die Baumaßnahme wird im Zeitraum von Montag, 20. August bis Samstag, 01. September 2018 durchgeführt. Der Bauabschnitt erstreckt sich von der Kreuzung K 1250/L 1212 Torfgrube bis zum Ortseingang in Schopfloch. Die Baulänge beträgt rund 2,5 Kilometer.

    Auf Grund der beengten Fahrbahnbreite,  sowie aus Verkehrssicherungsgründen und um die die Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen, müssen die Arbeiten  unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung erfolgt in beide Fahrtrichtungen über die B 465 Lenningen bis Dettingen und die K 1250 Richtung Weilheim/Teck. Die Verkehrsteilnehmer die über Wiesensteig kommen, werden über die L 1200 nach Weilheim/Teck  geleitet.

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Sanierung rund 600.000,- Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    13.08.2018
    Spatenstich Hochwasserschutz Ingelfingen-Criesbach (Hohenlohekreis)

    Die Stadt Ingelfingen plante die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes entlang der L 1045 am rechten Ufer des Kochers zwischen Ingelfingen-Criesbach und Niedernhall. Ziel ist es, Criesbach, Teilort der Stadt Ingelfingen, vor den Folgen eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses zu schützen. 

    Nach Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung erfolgt nun die Ausführung der Maßnahme unter der Bauherrschaft des Landes Baden-Württemberg. Den Beginn der Maßnahme möchten wir mit den Beteiligten feierlich mit einem offiziellen Spatenstich begehen. Hierzu laden wir Sie als Pressevertreter herzlich ein am

    Montag, 20. August 2018 um 16:00 Uhr
    nach 74653 Ingelfingen-Criesbach,
    gegenüber Baustellencontainer auf der derzeit gesperrten L 1045
    (Anfahrtsskizze anbei - geparkt werden kann auf der L 1045)

    Folgender Ablauf ist vorgesehen: 

    1. Grußwort von Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer 
    2. Grußwort durch Herrn Bürgermeister Michael Bauer, Stadt Ingelfingen 
    3. Vorstellung der Maßnahme durch Herrn Markus Moser, Referatsleiter Regierungspräsidium Stuttgart 

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Wegbeschreibung (pdf, 1.6 MB)

  • Abteilung 4
    09.08.2018
    L 1151 zwischen Hegenlohe und Schlichten wird saniert (Landkreis Esslingen/ Rems-Murr-Kreis)
    Vollsperrung ab Donnerstag, 16. August, bis Montag, 10. September 2018 - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 16. August 2018 bis zum 10. September 2018 die Sanierung der L 1151 zwischen Hegenlohe und Schlichten durch. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt und in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Die Straße wird am 10. September 2018 wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Sanierungsarbeiten werden aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahn durchgeführt. Hierbei wird auf einer Länge von rund 3,1 km (Abschnitt eins; 1.100 m; Abschnitt zwei, 2.000 m) der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt.

    Der erste Abschnitt erstreckt sich von Hegenlohe nach Thomashardt und erfolgt vom 16. August bis zum 27. August 2018. Der zweite Abschnitt reicht von Thomashardt nach Schlichten. Die Sperrung der L 1151 erfolgt am 27.08.2018. Die Kreisstraße 1209 zwischen Thomashardt und Schlichten beleibt weiterhin befahrbar. Umleitungen sind ausgeschildert.

    Für den ersten Bauabschnitt zwischen Hegenlohe und Thomashardt verläuft die Umleitung mit Ziel Hegenlohe über die K 1209 und weiter auf die L 1150. Der Verkehr wird dann über die L 1150 durch Hohengehren und Baltmannsweiler auf die L 1201 geleitet. Von dort verläuft die Umleitung durch Plochingen nach Reichenbach an der Fils auf die L 1151.
    In entgegengesetzter Fahrtrichtung verläuft die Umleitung von Hegenlohe Richtung Thomashardt über Reichenbach, Plochingen (L 1201) nach Baltmannsweiler bzw. Hohengehren (L1150) auf die K1209. Dies führt auf die L1151 nach Thomashardt.

    Für den zweiten Bauabschnitt (Sperrung zwischen Thomashardt und K 1209) wird der Verkehr von der K1209 mit Ziel Thomashardt über die L 1150 geleitet. Die Umleitung verläuft über die L 1150 durch Hohengehren und Baltmannsweiler auf die L 1201. Von dort verläuft die Umleitung durch Plochingen nach Reichenbach an der Fils auf die L 1151. Die Umleitung von Thomashardt auf die K1209 verläuft über Reichenbach, Plochingen (L 1201) nach Baltmannsweiler bzw. Hohengehren (L1150) auf die K1209.

    Die L 1151 ist zudem im zweiten Bauabschnitt von Schlichten Richtung Süden zur K1209 gesperrt. Hier wird der Verkehr über die L 1151 nach Schorndorf auf die B 29 nach Winterbach auf die K1209 geleitet. Schlichten kann aus Richtung Hohengehren ebenfalls über Winterbach (L 1150) und über die B 29 bis nach Schorndorf dann weiter auf die L 1151, angefahren werden.

    Die Baukosten werden sich auf insgesamt rund 700.000 Euro belaufen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    08.08.2018
    Mehr Umsicht für die Kammmolche im Steinbruch Dagersheimer Berg
    Wer ist der Schönste im ganzen Land?

    ​Das Naturdenkmal „Steinbruch Dagersheimer Berg“ in Sindelfingen ist ein wertvolles Biotop für den Kammmolch, die Wechselkröte, den Gelben Zahntrost und viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Die Naturschutzverwaltung setzt sich gemeinsam mit den Städten Sindelfingen und Böblingen für die Erhaltung und Pflege dieses besonderen Gebietes ein. Neue Infotafeln vor Ort werben für mehr Rücksicht gegenüber Kammmolch und Wechselkröte, die häufig unter die Füße von Spaziergängern kommen.

    Frauen gelten meist als der attraktivere Anblick. Nicht so beim Kammmolch. Das fortpflanzungsfähige Männchen beeindruckt mit einem stark gezackten Hautkamm auf dem Rücken. Zum Wohlfühlen benötigt er eine Kammmolch- Dame und einen fischfreien Tümpel mit Wasserpflanzen zum Verstecken und für die Eiablage. Als Nahrung bevorzugt er Landtiere, wie Insekten, Schnecken und Würmer. Der ehemalige Steinbruch „Dagersheimer Berg“ in Sindelfingen bietet einen geeigneten Lebensraum. Er steht nicht nur als Naturdenkmal unter speziellem Schutz, sondern befindet sich auch im FFH-Gebiet „Gäulandschaft an der Würm“.

    Leider hat der europaweit geschützte Kammmolch eine Angewohnheit, die ihm zum Verhängnis wird: Er hält sich an Land gerne unter Steinen und Hölzern auf. Denn trocknet ein Tümpel aus, ist dieses Versteck die einzige Überlebensmöglichkeit, bis ein Regen Wasser spendet. Trotz mehrerer Verbotsschilder am Steinbruch Dagersheimer Berg begehen immer wieder Personen die geschützten Bereiche innerhalb des Zaunes und treten aus Unwissenheit auf Steine und Hölzer. Für den Kammmolch und die Wechselkröte enden diese Begegnungen immer wieder tödlich.

    Die Stadt Sindelfingen und die Naturschutzverwaltung haben gemeinsam mit der Stadt Böblingen im Juli 2018 zwei Infotafeln vor Ort aufgestellt. Attraktive Fotos und Zeichnungen erklären die Lebensweise von Kammmolch und Wechselkröte. Es wird um Unterstützung der Schutzbemühungen für diese aparten Tierarten geworben.

    Abbildung der Infotafel (pdf, 1,8 MB)

  • Abteilung 4
    08.08.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart
    Beginn Bauphase 2 – Sperrung in der AS Zuffenhausen, Sperrung der Rampe B 10 von Stuttgart in Fahrtrichtung Leonberg ab dem 13. August - Bund investiert rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und 2,3 Mio. für Umbau AS Zuffenhausen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit drei Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Stuttgart-Zuffenhausen sowie der AS Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart. In den letzten drei Wochen wurden alle erforderlichen Arbeiten für den Einbau der Asphaltschichten auf der linken und der mittleren Fahrspur durchgeführt. Des Weiteren erfolgen parallel erste Arbeiten zum Umbau des AK Zuffenhausen. Die Arbeiten liegen alle im Zeitplan.

    Während der, ab dem 13. August beginnenden Bauphase 2, wird im gesamten Abschnitt die rechte Fahrbahnseite saniert sowie im Bereich des AK Zuffenhausen die parallel Fahrbahn unter der B10 erneuert und bereits für die zukünftige Verkehrsführung vorbereitet. Zudem finden Arbeiten an den Entwässerungseinrichtungen statt.

    Um den Umbau zu realisieren wird die Rampe der B10 aus Richtung Stuttgart kommend zur A81 nach Leonberg ab Montag, den 13. August, für etwa vier Wochen gesperrt. Eine örtliche Umleitung (U12) ist eingerichtet. Diese führt von der B10 aus Stuttgart kommend an der AS Zuffenhausen vorbei, über Müllerheim, die Schwieberdinger Straße sowie die Kornwestheimer Straße wieder zurück auf die B 10. Von dort kann dann in FR Leonberg auf die A 81 aufgefahren werden.

    Die Umleitungsstrecke ist für Schwerverkehr mit einer Höhe von mehr als 4,00m nicht geeignet. Der Schwerverkehr mit einer Gesamthöhe von mehr als 4,00m muss dem Verlauf der B10 weiter folgen und kann an der AS Schwieberdingen-West drehen.

    Das Ausfahren von der A81 auf die B 10 in FR Stuttgart ist weiterhin möglich. Hierfür wurde bereits im Vorfeld ein Provisorium gebaut.

    Bereits in den Nächten vom 11. August auf den 12. August sowie vom 12. August auf den 13. August werden die Betonschutzwände in Fahrtrichtung Stuttgart nach links außen verrückt, um das gewünschte Baufeld zu erhalten.

    Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurden bisher auf dem linken sowie auf dem mittleren Fahrstreifen die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4 km erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen, wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen, wurden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich des AK Zuffenhausen fanden zudem vorbereitende Maßnahmen zur besseren Verkehrsführung während der Rampensperrung statt.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 60 km/h im Bereich der AS Zuffenhausen sowie auf 80 km/h im weiteren Verlauf in FR Leonberg beschränkt.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 5+1-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro für die Sanierung und rund 2,3 Millionen Euro für die Anpassungen innerhalb der AK Zuffenhausen. Der Bund ist Kostenträger dieser beiden Baumaßnahmen.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch verlängerte Schichten, sowie Nacht- und Wochenendarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    08.08.2018
    B 14: Sanierungsarbeiten an einer Deckenfuge im Johannesgrabentunnel
    Sperrung der Fahrbahnrampe von S-Möhringen kommend (Unterer Grund) in Richtung Autobahn am 13. und 14. August jeweils von 9 bis 15 Uhr

    Umleitungsverkehr wird über Schattenring geleitet

    Im Zuge der B 14 bei Vaihingen werden in der kommenden Woche Sanierungsarbeiten an einer Deckenfuge im Johannesgrabentunnel ausgeführt. Hierzu sind an zwei Tagen Eingriffe in den Verkehr in Richtung Bundesautobahn A831 erforderlich.

    Am Montag, 13. August und Dienstag, 14. August wird der Verkehr jeweils in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr einstreifig durch den Tunnel geführt.

    Hierzu muss in derselben Zeit auch die Fahrbahnrampe von Stuttgart-Möhringen kommend in Richtung Autobahn gesperrt werden. Der Umleitungsverkehr wird über die Bedarfsumleitungen U22 über den Schattenring wieder in Richtung Bundesautobahn A831 geführt. Zusätzliche Hinweisbeschilderungen weisen auf die geänderte Verkehrsführung hin.

    Während der Bauzeit ist auf der genannten Umleitungsstrecke mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Betroffene Autofahrer und Anlieger werden gebeten, während dieser Zeit erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen um Verständnis.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    07.08.2018
    B 290 - Fahrbahndeckenerneuerung Westumgehung Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) - Vollsperrung von Montag, 13. August, bis Samstag, 18. August 2018
    Bund investiert rund 850.000 € zum Erhalt der Infrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B290 bei Bad Mergentheim (Westumgehung) vom Kreisverkehrsplatz am Eisenberg bis einschließlich Knoten B 290 / L 2248 an der Bahnunterführung eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 1,7 km durch. Die Bauarbeiten für die Deckenerneuerung beginnen am Montag, 13. August 2018 und dauern voraussichtlich bis Freitag, 07. September 2018 an. Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitte unterteilt.

    Der erste Bauabschnitt vom Kreisverkehrsplatz Eisenberg bis zur Schillerstraße wird von Montag, 13. August, bis Samstag, 18. August unter Vollsperrung durchgeführt.
    Im Anschluss erfolgt mit den Bauabschnitten 2 und 3 die Fahrbahnerneuerung für den Knoten B 290 / Schillerstraße und den Knoten B 290 / L 2248 bis zur Bahnunterführung unter halbseitiger Sperrung mit Lichtsignalanlage. Die halbseitige Sperrung wird voraussichtlich am Samstag, 8. September aufgehoben sein.

    Die ausgeschilderten Umleitungen führen den örtlichen Verkehr je nach Bauabschnitt und Fahrtrichtung durch die Innenstadt oder das Gewerbegebiet Ried. Der überregionale Verkehr wird während der gesamten Bauzeit weiträumig über die B 292 und Boxberg umgeleitet.

    Wir bitten die Verkehrsteilnehmer des überregionalen Verkehrs die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen, da in der Innenstadt von Bad Mergentheim mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

    Der Bund investiert rund 850.000 € zum Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    Ende der hitzebedingten Beschränkungen auf der A 81 ab voraussichtlich Mittwoch, 08. August 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten bis voraussichtlich Mittwoch, 8. August verlängert:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    Die Beschränkungen im Bereich der A 7 sind bereits seit Mittwoch, 1. August, entfallen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.


    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    L 1140 Winnenden: Sanierung Max-Eyth-Straße (Rems-Murr-Kreis)
    Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Brückenstraße und Friedrich-List-Straße ab Montag, 13. August 2018

    ​Einbahnregelung in Fahrtrichtung Brückenstraße / Bahnhof

    Die Max-Eyth-Straße in Winnenden (L 1140) weist zwischen Brückenstraße und Friedrich-List-Straße durchgehend erhebliche Schäden auf. Daher ist eine umfangreiche Sanierung des rund 600 Meter langen Abschnitts erforderlich.

    Die Arbeiten beginnen ab Montag, 13. August 2018 und werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Die Maßnahme wird rund 16 Wochen in Anspruch nehmen und voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein.

    An der Maßnahme beteiligen sich auch die Stadt Winnenden und die Stadtwerke Winnenden. Die Stadt Winnenden erneuert im Zuge der Arbeiten die beiderseitigen Gehwege. Die Stadtwerke Winnenden erneuern die Hauptwasserleitungen in der Straße einschließlich der Einmündungen und der Hausanschlüsse.

    Für beide Bauabschnitte ist jeweils eine Teilsperrung der Max-Eyth-Straße erforderlich. Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Dabei steht den Verkehrsteilnehmern während der gesamten Bauzeit eine Fahrspur in Richtung Brückenstraße / Bahnhof zur Verfügung. Der Verkehr in Richtung Friedrich-List-Straße wird gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Waiblinger Straße (Alte B14).

    Das Land Baden-Württemberg investiert in die Sanierung insgesamt rund 750.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer, um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    06.08.2018
    Schule und Bildung - 42 Schulleitungsbesetzungen im Regierungsbezirk Stuttgart zum Schuljahreswechsel

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Schulleiterinnen und Schulleitern kommt eine zentrale Steuerungsfunktion an der Schule zu. Sie übernehmen Verantwortung für die in der Schule wirkenden Personen und tragen Sorge für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung."

    In diesem Jahr wechseln zum Schuljahresende an 42 der rund 2000 Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart die Schulleitungen. Seit 2014 wirken auch Vertreter der Schulen und der Schulträger im Auswahlverfahren der neuen Schulleitungen mit. Die Bewerber stellen dabei unter Beweis, wie sie Unterricht analysieren und Lehrkräfte beraten, wie sie mit schwierigen schulischen Alltagssituationen umgehen und ihre Vorstellungen zur Unterrichts- und Schulentwicklung vermitteln können. Evaluationsergebnisse bestätigen den Mehrwert und Erfolg des neuen Verfahrens. 

    Herr Regierungspräsident Reimer gratuliert den Schulleiterinnen und Schulleitern: „Den neuen Schulleitungen kommt eine zentrale Steuerungsfunktion an der Schule zu. Sie übernehmen Verantwortung für die in der Schule wirkenden Personen und tragen Sorge für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung. Bildung ist Zukunft. Dazu bedarf es gewinnender Persönlichkeiten mit Führungskompetenz. Ich wünsche den neuen Schulleitungen viel Erfolg und Fortune für ihre neue Aufgabe.“ 

    Angesichts der aktuellen Qualitätsdebatte im Bildungssystem wächst den Schulleiterinnen und Schulleitern eine Schlüsselfunktion zu. Abteilungspräsidentin Claudia Rugart unterstreicht: „Damit in der Schule eine Kultur qualitätsvoller Bildungsvermittlung kontinuierlich wirksam werden kann, braucht es Leitungspersonen, die für guten Unterricht und erfolgreiche Schule Impulse setzen können.“

    Die Tätigkeit einer Schulleiterin und eines Schulleiters erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, an Gestaltungskompetenz, an pädagogischem Geschick und an Personalverantwortung. Gelingende Kommunikation nach innen und außen ist die Voraussetzung für eine funktionierende Schulgemeinschaft und deren Engagement zur Weiterentwicklung von Schule. Zur Gewinnung und Professionalisierung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber bietet das Regierungspräsidium regelmäßig Informationsveranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Begleitprogramme an. 

    Übersicht der Schulen mit Schulleiterwechsel, aufgeschlüsselt nach Schulart (pdf, 69 KB)

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    B 293 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn) - Zweiter Bauabschnitt beginnt am Mittwoch, 8. August 2018
    Arbeiten liegen im Zeitplan

    Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit dem 26. Juli die Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen erneuern. Der aktuell in Bau befindende erste Bauabschnitts (BA1) liegt im Zeitplan, sodass dieses Teilstück der B293 (zwischen den Anschlussstellen Eppingen West und Eppingen Mitte) voraussichtlich im Verlauf des 10. August planmäßig wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Im weiteren Verlauf der Maßnahme beginnt am Mittwoch, 8. August 2018, die Sanierung im zweiten Bauabschnitt (BA2), zwischen der Einmündung der K2054 bei Stebbach und der Abfahrt zur L592 bei Gemmingen. Während der Arbeiten innerhalb des BA2 erfolgt die Führung des Umleitungsverkehrs in beiden Richtungen von und zur B293 über Gemmingen - Industriestraße - Stebbach. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist vorgesehen diesen Abschnitt im Verlauf des 20. August 2018 wieder freizugeben. Daran schließen sich unmittelbar die Arbeiten des dritten Bauabschnitts an. 

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur rund 2,5 Millionen Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Bauabschnitte und Umleitungsstrecken (pdf, 911 KB)

  • Abteilung 4
    03.08.2018
    Ende der hitzebedingten Beschränkungen auf der A 81 ab voraussichtlich Montag, 06. August 2018

    ​Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten verlängert:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und     Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    Der Abbau der Beschilderung erfolgt voraussichtlich am Montagvormittag. Die Beschränkungen im Bereich der A 7 sind bereits seit Mittwoch, 1. August, entfallen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.


    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    Umfangreiche Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1210 zwischen Owen und Beuren
    Vollsperrung der L 1210 ab dem 08. August bis zum 09. September 2018. Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten

    ​Das Land investiert 840.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Mittwoch, den 08. August 2018, mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 1210 zwischen Owen und Beuren. Die gesamte Maßnahme dauert rund 4 Wochen und wird mit Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

    Die Sanierung wird in zwei Abschnitten erfolgen.

    Vom 08. August bis zum 17.August wird der erste Bauabschnitt saniert.Ab Ortsende Owen, von der Verkehrsinsel ab (nach der Einfahrt zum Industriegebiet) mit einer Länge von ca. 1.320 Metern bis zur Einmündung K1243 (Tiefenbachtal) in Vollsperrung.  Hier wird die Fahrbahndecke erneuert. Stellenweise werden auch Schadstellen in diesen Bereich saniert. 

    Hier erfolgt die Umleitung über:
    Owen – Brucken – K 1264 – nach Erkenbrechtsweiler – K 1262 zum Freilichtmuseum – L 1210 zum Tiefenbachtal.

    Am 18. und 19. August 2018, beim (jährlichen) 21. Oldtimertreffen, ist das Freilichtmuseum Beuren von allen Seiten (Owen, Beuren und Erkenbrechtsweiler) zugänglich/befahrbar.

    Der zweite Bauabschnitt wird ab dem 20. August bis spätestens zum 09. September saniert. Hier wird die L 1210 mit einer Länge von ca. 1.500 Meter bis zur Einmündung zur K 1262 nach Erkenbrechtsweiler ebenfalls in Vollsperrung saniert. Die Sanierung des Einmündungsbereichs nach Erkenbrechtsweiler (Freilichtmuseum) erfolgt in einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung.

    Die Regelung des Einmündungsbereich L 1210 und K 1243 (Tiefenbachtal) erfolgt ebenfalls in Ampelregelung.

    Aufgrund der erfolgten Voruntersuchungen ist in diesem Streckenbereich ein neuer Vollausbau aus Asphalt nötig. Der Gehweg auf Höhe vom Freilichtmuseum wird im gleichen Zuge mitsaniert.

    Die Umleitung erfolgt über die K 1243 – Nürtingen – L 1250 nach Frickenhausen – Linsenhofen – nach Beuren oder Neuffen

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    31.07.2018
    Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren besteht seit 5 Jahren
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem von Bund und Land hierfür bereitgestellten Fördergeldern wurden im Regierungsbezirk Stuttgart mehr als 28.000 neue Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gefördert!“

    ​Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr wurde zum 01. August 2013 eingeführt und besteht nun seit genau fünf Jahren.

    Mit den Investitionsprogrammen des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung und dem vom Land mit dem Kinderbetreuungsfördergesetz bereitgestellten Fördermitteln konnte das Regierungspräsidium Stuttgart seit dem Jahr 2008 insgesamt mehr als 24.400 zusätzliche Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und mehr als 4.200 zusätzliche Betreuungsplätze bei Tagesmüttern mit bislang rd. 197 Millionen Euro fördern. Dabei können mit dem im Jahr 2017 aufgelegten vierten Investitionsprogramm des Bundes erstmals auch zusätzliche Plätze für Kinder über drei Jahren bis zum Schuleintritt in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gefördert werden.

    „Bemerkenswert ist besonders“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer, „dass die Kommunen keine Kosten gescheut haben und gewaltige finanzielle Mittel in den vergangenen 10 Jahren für Investitionen zum Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren aufgewendet haben“.

    Er führt weiter aus, dass hierdurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblich unterstützt werde und ein gutes Kinderbetreuungsangebot in den Kommunen einer der zunehmend wichtigen Faktoren für die Entscheidung junger Familien sei, wo sie sich niederlassen wollen. Verbunden sei dies auch mit einem Standortvorteil für Betriebe, die qualifizierte junge Fachkräfte suchten, die mehr denn je in vielen Branchen dringend benötigt würden.

    Das Ende der Fahnenstange beim Ausbau der Betreuungsplätze sei jedoch noch nicht erreicht. Vor allem im Großraum Stuttgart werden weitere Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren dringend benötigt, auch wegen der erfreulich angestiegenen Geburtenrate.

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    A 81 und A 7 – Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart
    Verlängerung der Beschränkung auf der A81 bis voraussichtlich Freitag, 03. August 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 33 Grad werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten bis voraussichtlich Freitag, 03. August 2018  verlängert:


    A81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden



    Die Beschränkungen im Bereich der A7 entfallen ab morgen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.:  35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    BAB A 81 - Neubau eines Regenklärbeckens in Seebronn (Rottenburg am Neckar)
    Arbeiten beginnen am 6. August 2018 und dauern bis zum 6. März 2019 an

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart baut ab dem 06. August 2018 an das bestehende Regenrückhaltebecken (RRB) ein Regenklärbecken (RKB). Anlass des Bauvorhabens ist der geplante Ausbau der Anschlussstelle Rottenburg zum vollständigen Kleeblatt. Im Rahmen dieser Umbauarbeiten muss die vorhandene Fahrbahnentwässerung ertüchtigt werden.

    Die geplante Baumaßnahme liegt zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und der Ortschaft Seebronn, ca. 250 m südlich der BAB A81. Das Baufeld befindet sich inmitten von landwirtschaftlich betriebenen Flächen, daher sind keine Verkehrsbehinderungen zu erwarten.

    Der Bund investiert in diese Maßnahme insgesamt eine Summe von rund 1,2 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    30.07.2018
    Freie Fahrt am Kreisverkehr Eberstadt ab dem 31. Juli

    ​Nach der 4-tägigen Vollsperrung vom 12.Juli bis einschließlich den 15. Juli 2018, die im Wesentlichen für den Asphalteinbau der Deckschicht nötig war, werden bis zum 31. Juli 2018 noch Erschließungsarbeiten an der K 2006 und dem Feldwegenetz sowie Arbeiten entlang der L 1036 unter halbseitiger Sperrung ausgeführt. Nach der Verkehrsfreigabe der Kreisverkehrsanlage werden noch verschiedene Restarbeiten ausgeführt. Die Bepflanzung der Kreiselfläche wird im Herbst 2018 erfolgen.

    Freie Fahrt am neuen Kreisverkehr haben die Verkehrsteilnehmer ab dem 31. Juli 2018 um ca. 18 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können die Eberstädter am Knotenpunkt L 1036 / K 2006 erstmalig über den neuen Kreisverkehr in ihren schönen Ort fahren.

    Die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes startete am 16. April 2018 ohne größere Verzögerungen, so dass die Bauarbeiten wie geplant Ende Juli beendet wurden.

    Von den Umbaukosten, die mit ca. 825.000 € veranschlagt sind, übernimmt das Land Baden-Württemberg 67% und der Landkreis Heilbronn 33%. Zudem wurden Leistungen für die Gemeinde Eberstadt von ca. 75.000 € mit ausgeführt.

  • Abteilung 5
    27.07.2018
    Land fördert Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach in Filderstadt (Kreis Esslingen) mit 1,95 Millionen Euro
    Minister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Angesichts der aktuellen Trockenperiode fällt es zwar schwer, auf die Notwendigkeit von Hochwasserschutzmaßnahmen hinzuweisen.

    ​Als Folge des Klimawandels werden zukünftig aber sowohl extreme Trockenheit als auch Hochwasser vermehrt auftreten. Auf beides sollten wir vorbereitet sein.“Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat gestern (26. Juli 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 1,95 Millionen Euro für das Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach in Filderstadt gegeben. Damit beteiligt sich das Land mit rund 68 Prozent an den förderfähigen Ausgaben für das Becken in Höhe von 2,87 Millionen Euro. Zuwendungsempfänger ist der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch.

    Umweltminister Franz Untersteller sagte hierzu: „Wir müssen uns sowohl vor Starkregenereignisse, die letztendlich jede Gemeinde und jede Stadt treffen können, als auch gegen Überschwemmungen der Flüsse und Bäche schützen. Das Land stellt daher in diesem Jahr rund 35 Millionen Euro zur Verfügung, um die Gemeinden, Wasserverbände und Zweckverbände bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen zu unterstützen.“

    Der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch konnte mit der Unterstützung des Landes bisher drei Hochwasserrückhaltebecken im Verbandsgebiet und Gewässerausbauten an der Körsch in Denkendorf  fertigstellen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Hochwasserrückhaltebecken wie das am Fleinsbach geplante sind für den Hochwasserschutz im Land unverzichtbar. Sie sind aber nur ein Teil unserer Hochwasserschutzstrategie. Wir setzen auch auf die Eigenvorsorge unser Städte und Gemeinden, öffentlicher Einrichtungen, von Betrieben und nicht zuletzt der Bürgerinnen und Bürger “, so der Regierungspräsident. „Einen hundertprozentigen Hochwasserschutz kann es nicht geben. Daher sollte beispielsweise  sichergestellt sein, dass kritische Infrastrukturen auch bei Ausfall oder Überlastung von Hochwasserschutzanlagen weiter funktionieren.“ 

    „Neben Hochwasser müssen wir uns zukünftig auf längere Hitzeperioden einstellen, die Folgen für die Niedrigwasserführung und Wärmebelastung unserer Gewässer im Sommer haben werden. Dem entgegenzuwirken wird in den nächsten Jahren eine wichtige Aufgabe für die Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes sein“, fügte Minister Untersteller noch hinzu. „Dies gelingt, wenn Niederschläge nicht mehr schnellstmöglich abgeleitet werden.“ Nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip kann eine Kombination aus Rückhalt, Entsiegelung, Abkopplung, Versickerung und Verdunstung zur  Klimaanpassung in Städten beitragen und den Wasserhaushalt unser Bäche und Flüsse günstig beeinflussen.


    Hintergrundinformationen


    Bei dem Hochwasserrückhaltebecken Augenloch / Fleinsbach handelt es sich um ein gesteuertes Trockenbecken westlich von Filderstadt-Bernhausen am Fleinsbach. Der Abfluss aus dem Becken wird so geregelt, dass ein Abfluss von 4 m³ pro Sekunde nicht überschritten wird. Nur bei einem so genannten 100-jährlichen oder noch größeren Hochwasserereignis werden die gesamten vorgesehenen Stauflächen beansprucht. Aufgrund seiner Lage schützt das Becken Bernhausen und wirkt im Verbund mit den anderen Hochwasserrückhaltebecken des Zweckverbands.

    In hochwasserfreien Zeiten fließt der Fleinsbach ohne Aufstau durch das Auslassbauwerk, wodurch die im Rückhalteraum liegenden landwirtschaftlichen Flächen wie bisher genutzt werden können. Durch Hochwasser verursachte Schäden an Grundstücken und Pflanzen in den Stauräumen werden vom Zweckverband entschädigt.

    Im Zuge der Maßnahme ist auch eine bereichsweise Renaturierung des Fleinsbachs vorgesehen. Unmittelbar oberstrom des Dammes wird auf etwa 130 m eine naturnahe Ausleitungsstrecke geschaffen, die sich am historischen Verlaufs des Fleinsbachs orientiert.

    Rahmendaten:
    Einzugsgebiet: 3,8 km²
    Ausgelegt auf HQ100,Klima
    Zufluss bei HQ100: 9,8 m³/s
    Zufluss bei HQ100,Klima: 10,7 m³/s
    Regelabgabe: max. 4 m³/s
    Gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum, ausgelegt auf HQ100, Klima: 38.000 m³
    Dammkronenlänge: ca. 200 m
    Maximale Dammhöhe über Talsohle: 2,85 m
    Schüttvolumen Damm: 2.100 m³

    Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Hochwasserrückhaltebecken Augenloch/Fleinsbach betragen 2.869.800 Euro, bei einem Fördersatz von 67,9 Prozent ergibt dies eine Förderung von 1.948.600 Euro.

  • Abteilung 8
    27.07.2018
    PalaFITtes-Tour: Radfahren entlang des UNESCO-Welterbes Pfahlbauten vom 28. bis zum 30. Juli 2018
    Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart beteiligt sich an der länderverbindenden Radtour von der Welterbestätte Pestenacker (Bayern) zum Federsee (Baden-Württemberg)

    ​Die PalaFITtes-Radtour zählt zu den vielen länderübergreifenden Aktionen, die im Europäischen Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ stattfinden. Die PalaFITtes-Tour setzt einen Grundgedanken der Welterbekonvention der UNESCO um: über Ländergrenzen hinweg den Austausch anzuregen – zugleich bringt sie das Welterbe Pfahlbauten stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Deshalb unterstützt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) die Initiative des ADFC und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege und beteiligt sich an der Radtour vom 28. bis zum 30. Juli 2018 von Pestenacker in Bayern bis zum oberschwäbischen Federsee bei Bad Buchau in Baden-Württemberg.

    Nachdem eine erste Tour Ende Mai bereits die österreichischen Pfahlbaufundstätten an Attersee und Mondsee mit den bayerischen Fundorten an der Roseninsel im Starnberger See und bei Pestenacker und Unfriedshausen im Landkreis Landsberg am Lech verbunden hat, geht es jetzt von Pestenacker bis zum Federsee in Baden-Württemberg. Die Strecke wird  in drei Etappen zurückgelegt; unterwegs werden archäologisch interessante Orte besucht. Zwei Archäologen begleiten die Tour auch mit ihrem Fachwissen: Dr. Markus Gschwind, der am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Koordinator für das archäologische Welterbe zuständig ist, und PD Dr. Renate Ebersbach, die Leiterin des Fachgebietes Feuchtbodenarchäologie am LAD ist.

    Über Pestenacker führt die Tour zunächst nach Mindelheim, hier wird abends das Südschwäbische Archäologiemuseum besichtigt. Am zweiten Tag besuchen die Radler den Archäologischen Park Kellmünz, bevor sie Bayern verlassen und nach Ochsenhausen in Baden-Württemberg weiterfahren. Am Montag schließlich geht es Richtung Federsee, wo sie eine Führung zu laufenden archäologischen Untersuchungen in den Feuchtbodenfundstellen Möwenweg und Neuweiher erhalten. Ihren Abschluss findet die Tour in einer geselligen Besichtigung des Federseemuseums in Bad Buchau.

    Hintergrundinformation:

    • Das UNESCO-Welterbe der Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen wurde 2011 in die Welterbeliste eingetragen. Durch die Erhaltung organischer Materialien bieten sie einzigartige Einblicke in den Alltag stein- und metallzeitlicher Siedler. Das Welterbe umfasst insgesamt 111 archäologische Fundstellen und erstreckt sich über sechs Alpenländer: die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien. In Deutschland befinden sich 18 Fundstellen, davon 15 auf dem Boden Baden-Württembergs und 3 in Bayern.
    • „Palafittes“ ist die französische Bezeichnung für „Pfahlbauten“
  • Abteilung 8
    27.07.2018
    Mittelalterlicher Friedhof an der Michaelskirche („Storchenturm“) in Denzlingen

    ​Im Zuge der Bebauung der Grundstücke an der Ecke Hauptstraße/Kirchstraße wurde ein Teil der Stützmauer zu dem Hügel abgetragen auf dem die Kirche St. Michael steht. Schon seit Beginn der Bauarbeiten wurde auf etwaige Skelettfunde geachtet. Bei einer ersten Begehung im Frühjahr 2017 konnten jedoch noch keine Besonderheiten beobachtet werden.

    Am vergangenen Mittwoch, den 24. Juli, stieß man nun tatsächlich auf Reste menschlicher Skelette, die vom Landesamt für Denkmalpflege unter der Leitung von Herrn Dr. Haasis-Berner und Frau Inga Willmes noch am selben Tag dokumentiert und gesichert werden konnten.

    Damit wurde die schon in der Denzlinger Ortsgeschichte (2013) geäußerte Vermutung gesichert, dass die 1275 erstmals genannte Kirche St. Michael als früheste Denzlinger Pfarrkirche über einen Friedhof verfügte. Weitere Gebeine und Gräber sind mit einiger Sicherheit unter dem Hügel nördlich der Michaelskirche zu vermuten. Sie können dort aber in Frieden ruhen, da keine weiteren Baumaßnahmen geplant sind.

    Sowohl im Kurzvortrag „Zur Geschichte der Michaelskirche“, der für den 26. August, um 17:00 Uhr, während der Vorführung der Fotoimpressionen vom Meinolf Wewel in St. Michael angekündigt ist, als auch bei den Führungen am „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September (um 14:00 und 15:00 Uhr) wird über die neuen Funde und ihre Bedeutung für die Geschichte ältesten Denzlinger Pfarrkirche berichtet.

  • Abteilung 4
    27.07.2018
    Hitzebedingte Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart auf der A 81 und der A 7
    Verlängerung der Beschränkung bis voraussichtlich Dienstag, 31. Juli 2018

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad sind seit Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, hitzebedingt Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 km/h in folgenden Abschnitten angeordnet:

    A 81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    A7

    • Zwischen Ulm und dem Kreuz Feuchtwangen in beiden Fahrtrichtungen auf rund 10 Kilometern nördlich der AS Dinkelsbühl/ Fichtenau


    Auf Grund der aktuellen Wetterprognosen werden die Beschränkungen bis voraussichtlich Dienstag, 31. Juli 2018, verlängert.

    Ein rund 3 Kilometer langer Abschnitt südlich der AS Westhausen steht momentan unter Beobachtung. Hier sind nach derzeitigem Stand keine Geschwindigkeitsbeschränkungen erforderlich.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor möglichen, plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Hintergrundinformationen

    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.:  30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.: 35°C
    ab 01.09.: 38°C

  • Abteilung 5
    27.07.2018
    Hohe Temperaturen im Neckar: Regierungspräsidium erteilt Ausnahmeerlaubnisse für drei Kraftwerke der EnBW

    ​Aktuell erreicht der Neckar aufgrund der anhaltenden sommerlichen Hitze hohe Wassertemperaturen. An den Messstationen im staugeregelten Bereich des Neckars hat die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) gestern (26. Juli) um die Mittagszeit Temperaturen zwischen 23,4°C und 25,4°C gemessen. Ein von der LUBW für den Neckar betriebenes Wasserhaushalts- und Wärmemodell zeigt in der Wassertemperaturprognose für die kommenden Tage einen weiteren Anstieg mit Werten zwischen 27°C und 28°C auf. Gleichzeitig ist der Abfluss im Neckar aufgrund der aktuellen Trockenwetterperiode niedrig. Er unterschreitet am Pegel Plochingen derzeit den mittleren Niedrigwasserabfluss von 14,7 m³/s und ist auch am Pegel Lauffen bei derzeit 31,0 m³/s niedrig. Nennenswerte Niederschläge sind auch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten.

    Alle Kraftwerke, die Kühlwasser aus dem Neckar benötigen, brauchen dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis. In dieser Erlaubnis sind für die Wiedereinleitung in den Neckar zum Schutz der Gewässerökologie immer auch Beschränkungen für den Wärmeeintrag enthalten. So dürfen z.B. kritische Gewässertemperaturen von 28,0°C (nach Kühlwassereinleitung) auch im Sommer nicht überschritten werden. Eine Überschreitung der Gewässertemperatur von 28,0°C führt dazu, dass Kraftwerke in ihrer Leistung reduziert oder sogar abgeschaltet werden müssen.

    Nach einer Übereinkunft der Landes Baden-Württemberg und der EnBW können zur Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit wasserrechtliche Ausnahmeregelungen zugelassen werden, sofern solche aus gewässerökologischer Sicht vertretbar sind. Dabei gilt der Grundsatz, die Gewässertemperaturerhöhung zum Schutz der Gewässerökologie und insbesondere der Fische so gering wie möglich zu halten.

    Zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität in der Regelzone der TransnetBW hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit gestrigem Datum vorsorgliche Ausnahmeanträge zum Weiterbetrieb der beiden Heizkraftwerke HKW 2 in Altbach/Deizisau und HKW Heilbronn Block 7 sowie zur Sicherstellung der Abfallentsorgung für das Restmüllheizkraftwerk Stuttgart-Münster gestellt.

    Nach einer Beurteilung der vorgelegten Anträge durch das Umweltministerium und die LUBW im Hinblick auf die stromwirtschaftliche sowie wasserwirtschaftliche und gewässerökologische Situation im Neckar hat das Regierungspräsidium Stuttgart heute (27. Juli) zeitlich befristete und jederzeit widerrufliche Ausnahmeregelungen für die drei Kraftwerke erteilt. Danach darf die rechnerische Mischtemperatur im Neckar nach der Einleitung von Kühlwasser im gleitenden 6-Stunden-Mittel 28,5°C nicht überschreiten.

    Bei einer Überschreitung der Temperatur von 28,0°C im Neckar muss die elektrische Leistung der Kraftwerke bzw. die Abwärmeleistung der Müllverbrennungsanlage reduziert werden. Ferner werden ein erweitertes Gewässermonitoring sowie eine intensivierte Berichtspflicht gefordert. Auf dieser Grundlage konnten die Ausnahmeanträge bewilligt werden.

    Einschränkungen der Stromversorgung bestehen aktuell nicht. Die weitere Entwicklung wird selbstverständlich im Blick behalten werden. Bereits jetzt tragen alle Maßnahmen zur Stromeinsparung wie beispielsweise die Drosselung von Klimaanlagen zur Raumkühlung positiv zur Entlastung der Situation bei.

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg - Ergebnisse einer Rettungsgrabung im Neubaugebiet Möwenweg, Bad Buchau (Kreis Biberach)

    ​Anlässlich der derzeitigen Rettungsgrabung im Vorfeld der Erschließungsarbeiten lud das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD)  in das Neubaugebiet Möwenweg in Bad Buchau zu einem Pressetermin ein. Dr. Julia Goldhammer, Referentin für Feuchtbodenarchäologie, und der technische Grabungsleiter vor Ort Wolfgang Hohl, beide vom LAD, erläuterten die Befunde sowie Funde und standen für Fragen zur Verfügung.

    Die Archäologinnen und Archäologen untersuchen neben einer kleinen Fischfanganlage eine mächtige Pfahlstruktur. Bei letzterer handelt es sich um die Reste eines gut erhaltenen, hölzernen Überwegs auf Pfählen aus prähistorischer Zeit. Interessante Fundobjekte wie Werkzeuge aus Stein, Knochenspitzen und Keramikscherben aus dem Umfeld können dem Pfyn-Altheimer Horizont zugeordnet werden. Dieser datiert zwischen 3900–3500 v. Chr. Nimmt man an, dass die Fundobjekte beim Bau oder beim Überqueren des Steges verloren gingen, ist dieses Bauwerk somit über 5500 Jahre alt.

    Die Hölzer, von denen es sich bei vielen um Eichen handelt, werden derzeit noch im Dendrochronologischen Labor des Landesamts für Denkmalpflege in Hemmenhofen analysiert, um ein genaues Schlagdatum der Pfähle zu erhalten. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob es sich bei der Holzkonstruktion um eine Brücke handelt, die eine offene Wasserfläche überspannte, oder ob es eine direkte Zuwegung zu einer Siedlung war, die bislang noch unbekannt ist. Fest steht, dass das Holzbauwerk am Ende seiner Nutzung marode wurde und alle Stützpfähle schließlich Richtung Nordosten umknickten, als das Bauwerk in sich zusammenbrach. Seine Reste haben sich exzellent erhalten und stammen aus einer Zeit, von der am Federsee bisher noch keine Steg- oder Weganlage überliefert ist. Solche Bauwerke aus der Jungsteinzeit in einer solch guten Erhaltung sind in Europa äußerst selten. Ein ähnlich altes Beispiel wurde mit dem sogenannten Sweet Track aus einem Sumpfgebiet im Südwesten Englands entdeckt.

    Die menschliche Besiedlung Oberschwabens in der Pfyn-Altheimer Zeit ist bereits mehrfach belegt. In Alleshausen/Seekirch-Ödenahlen im nördlichen Federseeried wurden Reste eines Dorfes aus der Zeit um 3700 v. Chr. untersucht. Dieses Dorf bestand vermutlich aus 20 bis 30 Häusern. Bei den Gebäuden handelte es sich um sogenannte Stelzbauten – die Fußböden lagen etwa 60–70 cm über dem Untergrund. Weitere Hinweise auf Ansiedlungen der Pfyn-Altheimer Gruppe kommen aus Riedschachen III bei Bad Schussenried-Steinhausen sowie vom Fundplatz Bachwiesen II in Bad Buchau. Einzelne Funde, die der Pfyn-Altheimer Gruppe zuzuweisen sind, stammen außerdem aus dem Taubried zwischen Bad Buchau und dem Henauhof.

    Die Dörfer der Zeit waren in uferparallele Häuserreihen gegliedert und in manchen Fällen von Palisaden umgeben. Die Ackerbauern und Viehhalter verarbeiteten bereits Kupfer und stellten Beil- und Dolchklingen daraus her. Für die Bearbeitung des Überwegs vom Möwenweg haben sie jedoch nach bisherigem Kenntnisstand noch Steinbeile genutzt.
    Die Rettungsgrabung am Möwenweg ist ein wichtiger Puzzlestein, die Lebensweise der Menschen von damals zu verstehen und gibt Einblick in die Zimmermannskunst von vor über 5500 Jahren. Die Stadt Bad Buchau sowie das Landesamt für Denkmalpflege finanzieren die Dokumentation des außergewöhnlichen Befunds. Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten wird das Baugelände für die Erschließung freigegeben.

    Das Grabungsteam bietet am Montag, 30. Juli 2018, um 16.30 Uhr eine öffentliche Führung auf der Grabung an.

    Fotos können heruntergeladen werden unter:
    https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/detail/News/ergebnisse-rettungsgrabung-moewenweg-bad-buchau/

    Anlagen:
    Lageplan (PDF, 94 KB)

    Fotos (PDF, 374 KB)

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Buchpräsentation „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“
     Buchcover, Bild: Landesamt für Denkmalpflege

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse präsentierten heute die „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse stellten heute den Band der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017“ im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen vor.

    Ansprechend, übersichtlich und verständlich präsentiert dieser reich bebilderte Band die jüngsten Ergebnisse archäologischer Forschung in Baden-Württemberg aus erster Hand. In zahlreichen Beiträgen geben die Autoren Einblicke in Grabungsprojekte, die im Jahr 2017 zu interessanten neuen Erkenntnissen führten.

    Regierungspräsident Reimer betonte „Die heutige Veranstaltung mit der Vorstellung des diesjährigen Bandes der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ und der Präsentation einiger herausragender Funde des vergangenen Jahres zeigt erneut, dass jedes Jahr bedeutende archäologische Neuentdeckungen im Land gemacht werden.“

    Einen besonderen Dank spricht Prof. Wolf den ehrenamtlich Beauftragten aus: „Wir hauptberuflich in der Landesdenkmalpflege Tätigen wissen nur allzu gut, was wir an „unseren“ gut 250 ehrenamtlich Beauftragten haben und fast jeder von uns kann dazu eigene kleine Geschichten erzählen. Diese Geschichten handeln von unermüdlichen, versierten Ausgräbern, die ihre Freizeit damit verbringen, Kulturgut für die Allgemeinheit zu retten. Sie handeln von Menschen, die wichtige wissenschaftliche Grundlagen erschließen, ohne dass ihnen je akademische Ehren dafür zu Teil werden.“

    Der Landesarchäologe Prof. Krausse hebt den faszinierendsten Fund aus dem vergangenen Jahr hervor: „Bei einer Rettungsgrabung in Aalen kam im vergangenen Jahr ein goldener Fingerring eines römischen Kindes mit schriftlicher Widmung CRESCAS („du mögest wachsen/gedeihen“) zutage“.

    In 83 Beiträgen werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.

    Die Gäste hatten wieder die Gelegenheit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres in Esslingen im Original zu sehen.

    Die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern lud im Anschluss zu einem Umtrunk.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde – hat die Publikation gefördert.

    Einladung (pdf, 722 KB)
    Kontaktabzug (pdf, 1 MB)

    Fotos können heruntergeladen werden unter: https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/detail/News/praesentation-archaeologische-ausgrabungen-2017/

    Bildunterschriften/-nachweise:

    • Abb. 1: Römischer Kinderring aus Gold mit der Inschrift CRESCAS („du mögest wachsen / gedeihen“) aus Aalen (um 200 n. Chr.); Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 2: Beigaben einer urnenfelderzeitlichen Bestattung (11. Jh. v. Chr.): ritzverzierte Armringe und zwei Nadeln aus Bronze (Sachsenheim-Großsachsenheim, Kr. Ludwigsburg); Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 3: Steinarmringe aus einer Bestattung des älteren Mittelneolithikums (ca. 4900–4700 v. Chr.) am Gnadensee auf Gemarkung Reichenau; Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 4: Vollständig erhaltener Kugelbecher der Rössener Kultur (ca. 4800–4500 v. Chr.) aus Schwäbisch Hall „Wolfsbühl“; Quelle: Y. Mühleis, LAD
    • Abb. 5: Perlen einer vermutlich ehemals zwei- bis dreireihigen Kette aus einem merowingerzeitlichen Grab (Epfendorf-Harthausen, Kr. Rottweil); Quelle: Y. Mühleis, LAD


    Hintergrundinformationen:

    ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2017
    341 Seiten mit 237 farbigen Abbildungen und Karten.
    Gebunden, 21,95 €.
    ISBN: 978-3-8062-3814-3.
    Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

  • Abteilung 1
    26.07.2018
    Feuerwehrförderung – Regierungspräsidium Stuttgart bewilligt rund 14,6 Millionen Euro für Investitionen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das hohe Engagement unserer Feuerwehren verdient Anerkennung und Respekt. Ich freue ich mich daher, dass sie mit diesem finanziellen Beitrag bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden können.“

    ​Die Landkreise und Kommunen werden vom Land Baden-Württemberg bei der Finanzierung von Feuerwehrhäusern und der Beschaffung von Fahrzeugen sowie von weiteren notwendigen feuerwehrtechnischen Geräten und Einrichtungen mit Mitteln aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer unterstützt. Das Regierungspräsidium Stuttgart kann für das Jahr 2018 Investitionsförderungen für den Regierungsbezirk in Höhe von rund 14,6 Millionen Euro bewilligen. Dadurch werden in diesem Jahr fast 70 Prozent der beantragten Maßnahmen bezuschusst.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bedankt sich bei allen Feuerwehrangehörigen für ihre geleistete Arbeit: „Das hohe Engagement, mit dem sich die Frauen, Männer und Jugendlichen unserer Feuerwehren oft mit enormem eigenen Risiko für unsere Sicherheit und unseren Schutz einsetzen, verdient  Anerkennung und Respekt.
    Ich freue ich mich daher, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehren mit diesem finanziellen Beitrag bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt werden können.“

    Von diesen Mitteln werden im Regierungsbezirk Stuttgart rund 10,5 Millionen Euro für die Beschaffung von 132 Feuerwehrfahrzeugen eingesetzt. Für Neubau- und Erweiterungsvorhaben werden in diesem Jahr für 21 Feuerwehrhäuser rund 2 Millionen Euro bereitgestellt, für Integrierte Leitstellen 1,2 Millionen Euro sowie sonstige Maßnahmen weitere 0,9 Millionen Euro.

    Zusätzlich zur Förderung für Investitionen werden im Regierungsbezirk Stuttgart Pauschalen in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro an die Landkreise und die kreisangehörigen Gemeinden ausbezahlt. Die Gemeinden erhalten die Pauschalen entsprechend der Anzahl der aktiven Feuerwehrangehörigen. Die Nachwuchsförderung bei den Jugendfeuerwehren wird davon in diesem Jahr mit 368.000 Euro bezuschusst.

    Anlage:
    Geförderte Maßnahmen im Regierungsbezirk Stuttgart 2018 (PDF, 66 KB)

  • Abteilung 9
    26.07.2018
    Welthepatitis-Tag 2018: Hepatitis B und C bleiben häufig unerkannt
    Unentdeckte Infektionen müssen erkannt werden, damit Spätfolgen verhindert und Neuinfektionen vermieden werden können

    ​Leberentzündungen durch Hepatitis B- und C-Viren können chronisch werden und unbehandelt zu Komplikationen wie Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Tückisch ist der oft über lange Zeit unauffällige Verlauf dieser Infektionen. Infizierte Menschen ahnen oft nichts von ihrer Erkrankung. Daher ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.  Botschaft des diesjährigen Welthepatitistages am 28.07. ist es, unentdeckte Hepatitis-Infektionen zu finden, diese früh zu behandeln, Spätfolgen zu verhindern und Neuinfektionen zu vermeiden.

    Im Jahr 2017 wurden  968 Hepatitis-C und 876 Hepatitis B-Nachweise in Baden-Württemberg gemeldet. 80 bis 90 % aller Hepatitis B-Infektionen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Testen sollten sich vor allem ungeimpfte Personen mit häufigem ungeschützten Geschlechtsverkehr und Personen aus Ländern, in denen vermehrt Hepatitis-B-Erkrankungen auftreten. Als wichtigster Schutz gegen eine  Hepatitis-B-Infektion gilt die Hepatitis-B-Impfung.  Die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission beinhalten neben den Impfungen für Gruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko eine Hepatitis-B-Grundimmunisierung im Säuglings- und Kleinkindalter und das Nachholen der Grundimmunisierung bis dahin noch ungeimpfter Kinder und Jugendlicher möglichst vor der Pubertät, spätestens aber bis zum 18. Lebensjahr.

    Hepatitis C wird vor allem durch Blutkontakte übertragen. Zu den besonders betroffenen Gruppen gehören Personen, die sich Drogen injizieren, HIV-Infizierte und Haftinsassen.
    Eine Impfung gegen Hepatitis-C gibt es nicht. Jedoch ist die Hepatitis-C-Infektion dank neuer Medikamente heute häufig  heilbar. Seit 2014 wurde eine Reihe von neuen Medikamenten zugelassen, welche verträglicher sind und über 90% der Betroffenen schon beim ersten Therapieversuch dauerhaft von ihrer Infektion befreien.
     

    Hintergrundinformationen


    Mit dem Motto „Hepatitis: Findet die fehlenden Millionen!“ ruft die World Hepatitis Alliance (WHA) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf, sich über Risiken, Schutz- und Diagnosemöglichkeiten der viralen Leber-Infektionskrankheit Virushepatitis zu informieren. Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit über 250 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C. Bis 2030 sollen diese Infektionen drastisch eingedämmt werden. Auch in Deutschland sind Hunderttausende von chronischer Hepatitis B und C betroffen.   

  • Abteilung 8
    26.07.2018
    Neue Forschungen und Ergebnisse zum keltischen Oppidum Heidengraben
    Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege im RP Stuttgart, der Universität Tübingen und der Region am Heidengraben in Grabenstetten (Kreis Reutlingen) am Mittwoch, 1. August 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    bereits seit vielen Jahren führt das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhard Karls Universität Tübingen in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Untersuchungen im Bereich der größten keltischen Siedlung auf dem europäischen Kontinent durch. Auch in den Jahren 2017 und 2018 haben diese Untersuchungen zahlreiche neue und aufsehenerregende Ergebnisse geliefert.

    In einem gemeinsamen Pressegespräch des Landesamts für Denkmalpflege, der Universität Tübingen und der Region am Heidengraben werden die neuesten Ergebnisse der archäologischen Grabungen und geomagnetischen Untersuchungen am Heidengraben vorgestellt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie
    am Mittwoch, 1. August 2018, um 11 Uhr
    in den Sitzungssaal des Rathauses Grabenstetten
    Böhringer Straße 10, 72582 Grabenstetten

    Das Pressegespräch soll darüber hinaus den Auftakt zu den unmittelbar bevorstehenden, groß angelegten archäologischen Untersuchungen im August und September 2018 am Heidengraben bilden. Hierzu werden Ihnen erste Vorabinformationen und Einblicke in die zu erwartenden Ergebnisse geliefert. Für Fragen der Presse stehen vom Landesamt für Denkmalpflege Dr. Jörg Bofinger, Referatsleiter operative Archäologie, und Marc Heise sowie von der Universität Tübingen Gerd Stegmaier zur Verfügung.

    Neben den bislang ältesten Siedlungsspuren am Heidengraben werden Sie unter anderem über die neu entdeckten Brunnenanlagen im Ortskern von Grabenstetten, die einmaligen Graben- und Ritualstrukturen im Bereich des bedeutenden Sakralplatzes beim Burrenhof sowie über einen bislang unbekannten Bestattungsplatz der Urnenfelderkultur (1200–800 v. Chr.), vor den Toren der Elsachstadt, informiert.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    26.07.2018
    Ende der Vollsperrung auf der L 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen
    Ab Montagmorgen, den 30.07.2018, kann der Verkehr wieder rollen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt die L1110 zwischen der Kreuzung der Westrandstraße mit der Landesstraße 1110 bei Stammheim und der Einmündung in die L 1140 bei Möglingen sanieren. Die ausführende Baufirma kann damit die Arbeiten zum kommenden Wochenende, so wie vorgesehen, in der vorgegebenen Zeit erfolgreich zum Abschluss bringen. Die Strecke steht somit dem Verkehr ab Montagmorgen, den 30.07.2018, wieder zur Verfügung.

    Im genannten Bereich wurden die Asphaltschichten erneuert sowie Anpassungen am Bankett durchgeführt. Die Asphaltschichten wurden insgesamt verstärkt, um dem höheren Verkehrsaufkommen und der Belastungen durch den Lkw-Verkehr gerecht zu werden. Auch die Entwässerungseinrichtungen wurden erneuert. Im Bereich des Unterführungsbauwerks unter der A81 wurde außerdem der vorhandene Gehweg auf 2m verbreitert, um für die Fußgänger mehr Sicherheit zu bieten.

    Die zulässige Geschwindigkeit wird auf dem Streckenabschnitt aufgrund der teilweise noch fehlenden Markierung und der noch fehlenden Leitpfosten vorerst auf 50 km/h beschränkt sein.

    Im Laufe der kommenden Woche finden noch kleinere Restarbeiten in den Fahrbahnrandbereichen und an den beiden Bushaltestellen statt. Diese Arbeiten erfolgen in verkehrsarmen Zeiten als Tagesbaustellen.

    Die Ampelanlage am Gröninger Weg kann, wegen noch fehlender Teile, erst später in Betrieb genommen werden. Für Fußgänger und Radfahrer wird vorläufig eine provisorische Ampelanlage aufgebaut.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Euro, welche das Land für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium dankt den Verkehrsteilnehmern für Ihr Verständnis, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. 

  • Abteilung 4
    25.07.2018
    Belagserneuerung auf der B 10 in der Ortsdurchfahrt Kuchen (Landkreis Göppingen)
    Umsetzung in drei Bauabschnitten von Montag, 30. Juli, bis Donnerstag, 30. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 30. Juli 2018, bis Donnerstag, 30. August 2018, eine Erneuerung des Asphaltbelages auf der B 10 in der Ortsdurchfahrt Kuchen durch. Der komplette Asphalt wird zwischen dem Ortseingang und dem Ortsausgang der Gemeinde Kuchen auf einer Länge von rund 1,1 km erneuert. Dabei wird die neue Asphaltdeckschicht aus einem lärmmindernden Asphalt hergestellt.

    In diesem Zuge werden auch die gesamten Straßeneinbauteile, wie zum Beispiel Schachtabdeckungen erneuert. Einzelne Rohrleitungen, die zur Entwässerung der Straße dienen, sind auch sanierungsbedürftig und werden ebenfalls erneuert.

    Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Anwohner und umliegenden Gemeinden so gering wie möglich zu halten, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte unterteilt und jeweils unter Vollsperrung durchgeführt. Eine weiträumige, qualifizierte Umleitungsstrecke wird ausgewiesen.

    Der erste Bauabschnitt im Zeitraum von Montag, 30. Juli, bis Samstag, 11. August 2018, erstreckt sich vom Ortsschild im Westen (höhe Richard Wagner-Straße), bis zur Ortsmitte (Ampelkreuzung Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße).

    Bauabschnitt zwei erstreckt sich von der Ortsmitte (Ampelkreuzung Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße), bis zum Ortsende (höhe Bergwerkstraße). Dieser findet in der Zeit von Montag, 13. August, bis Samstag, 25. August 2018 statt.
    Der dritte und letzte Bauabschnitt betrifft die Ampelkreuzung in der Ortsmitte (Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße) und wird in der Zeit von Montag, 27. August, bis Donnerstag, 30 August 2018 umgesetzt.

    Der Bund investiert in den Erhalt der Infrastruktur rund 1 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.07.2018
    Baustellentour 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: Wir sanieren und modernisieren nachhaltig

    ​Im Rahmen der diesjährigen Baustellentour haben Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und Regierungspräsident Wolfgang Reimer sowie die verkehrspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen heute (Mittwoch, 25. Juli 2018) fünf Stationen im Regierungsbezirk Stuttgart bereist. Diese befinden sich in den Landkreisen Esslingen und Göppingen, im Rems-Murr-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Stuttgart. Besichtigt wurden geplante und im Bau befindliche Maßnahmen mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro.

    „Wirtschaftsstarke Verdichtungsräume und ihre Verkehrswege in der Fläche sind auf sichere und verlässliche Mobilität angewiesen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Unsere Straßenbauverwaltung bewältigt Planung, Planfeststellung und Bauausführung großer und größter Projekte in vorbildlicher Weise. Davon konnten wir uns heute ein Bild machen. Unser Ziel ist, unsere Aufgaben auch nach dem Übergang der Autobahnzuständigkeiten auf den Bund in gleicher Qualität zu erledigen. Wir werden daher die personelle Ausstattung unserer Straßenbauverwaltung weiterhin im Blick behalten“, fügte Hermann hinzu.

    „Die vom Regierungspräsidium geplanten und durchgeführten Maßnahmen bringen großen verkehrlichen Nutzen. Jedes Jahr realisieren wir mit unseren Mitarbeitern Infrastrukturprojekte mit Investitionen weit über 300 Millionen Euro. Die Maßnahmen, die Sie heute gesehen haben, sichern und steigern die Mobilität im Regierungsbezirk Stuttgart“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer und betonte: „Damit wir unsere wichtigen Aufgaben weiterhin mit Hochdruck erfüllen können – sowohl in der Region Stuttgart als auch im ländlichen Raum – braucht es bereits jetzt und erst recht in Zukunft qualifiziertes Personal, um das wir uns weiterhin bemühen.“

    Am Rande der Tour gab es auch reichlich Gelegenheit für Rückfragen und Gespräche mit den teilnehmenden Personen. Besichtigt wurden folgende Baumaßnahmen.

    A 8 – Lärmschutzwand Stuttgart-Fasanenhof und Fahrbahndeckenerneuerung
       
    Die Lärmschutzwand im Zuge der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Degerloch und Möhringen wurde von Januar 2018 bis Juni 2018 saniert.
    Dabei wurden die alten Lärmschutzelemente aus Holz, die aus artenschutzrechtlichen Gründen bis zum 28. Februar abgebaut werden mussten, durch neue hochabsorbierende Lärmschutzelemente aus Aluminium ersetzt. Die Gründung aus Bohrpfählen sowie die Stahlstützen und Betonsockel blieben erhalten und wurden soweit erforderlich ausgebessert und neu beschichtet. Nach Einbau der Lärmschutzelemente wurde zudem auf der Absorptionsseite eine Titandioxid-Beschichtung aufgebracht. Durch die photokatalytischen Eigenschaften der Titandioxid-Beschichtung soll die Stickoxidbelastung an Verkehrswegen gemindert werden.
    Für die Sanierung der Lärmschutzwand hat der Bund insgesamt rund 840 000 Euro investiert.
       
    10,4 Mio. € kostet hingegen die derzeit laufende Fahrbahndeckenerneuerung der Bundesautobahn A 8 am sog. Echterdinger Ei. Hier werden noch bis Ende Oktober die vorhandenen Betonfahrbahnen durch Asphaltbauweise ersetzt, zugleich wird ein lärmmindernder Belag zur Reduzierung des Verkehrslärms eingebaut. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen der A 8, die während der Arbeiten unter Verkehr bleiben muss. Bei einer verkehrlichen Belastung von ca. 120.000 Kfz pro Tag stellt diese Maßnahme eine besonders große Herausforderung dar.
       
    L 1192 Knotenpunktumbauten („Festo-Knoten“) und Radweg Körschtalbrücke

    Minister Hermann und Regierungspräsident Reimer nutzten die Gelegenheit im Rahmen der Baustellentour zu einem Besuch auf der gerade eröffneten Baustelle zum Bau eines Radwegs auf der Körschtalbrücke. Im Rahmen eines symbolischen Spatenstichs erklärte der Verkehrsminister: „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen.“

    Der Radweg wird auf der höherliegenden Seite (Kurvenaußenseite) angelegt werden. Die Bauwerkskappe bleibt dabei erhalten und wird verbreitert. Das Geländer wird erneuert und um einen Übersteigschutz ergänzt. Die vorhandene Schutzeinrichtung wird durch ein neues System ersetzt. Die Arbeiten auf der Brücke werden im Sommer 2018, die beiden Anschlussbereiche im Frühjahr 2019 durchgeführt. Der Grunderwerb für die an den Radweg anschließenden Wege erfolgt auf der Nordseite durch die Stadt Ostfildern, auf der Südseite unter Beihilfe der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern.
    Minister Hermann dankte den anwesenden Gemeindevertretern, Oberbürgermeister Bolay (Ostfildern) und Bürgermeister Hacker (Neuhausen) für ihre Unterstützung dieser Maßnahme. Die Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro trägt das Land.  

    Die Körschtalbrücke ist Teil des Streckenzugs der Landesstraße L 1192 bzw. L 1202 zwischen der Bundesautobahn A 8 bei Neuhausen auf den Fildern und der B 10 bei Esslingen am Neckar, der das Neckartal mit dem Filderraum verbindet und insbesondere als Autobahnzubringer zur A 8 (München – Karlsruhe) über die Anschlussstelle Esslingen dient. Die L 1192 bzw. L 1202 sind stark belastet, insbesondere an den Knotenpunkten zeigen sich Überlastungen. Die Straßenbauverwaltung des Landes sieht daher vor, die Knotenpunkte entlang der Landesstraßen zu ertüchtigen.
    In Anwesenheit der Vertreter der hauptbetroffenen Markungsgemeinden informierten die Planer der Straßenbauverwaltung über den Stand der Ertüchtigung der Knotenpunkte entlang der Strecke.   

    Von den insgesamt zu ertüchtigenden sieben Knotenpunkten wurden zwei bereits im Jahr 2015 umgebaut:  Knotenpunkt 3 (L 1202/L 1200/L 1192), bekannt als „Drechsler-Kreuzung“ sowie Knotenpunkt 4 (L 1192/Robert-Bosch-Straße). Ein dritter, Knotenpunkt 5 (L 1192/K 1216) –bekannt als „FESTO-Knoten“ - ist derzeit im Bau und wird bis Ende 2018 fertiggestellt sein.

    Im Hinblick auf den Umbau zweier weiterer Knotenpunkte: 

    Knotenpunkt 1
    L 1202/AS Esslingen  

    • Verlegung der AS Esslingen um ca. 500 m nach Westen mit Anbindung an die künftige Autobahnparallele. Trennung der AS von der Anbindung der Autobahnparallelen an die L 1202.

    Knotenpunkt 2
    L 1202/Neuhauser Straße

    • Zusätzliche Geradeausspuren von der A 8 und der B 10 kommend.


    läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren der Straßenbauverwaltung; ein entsprechender Beschluss ist im Herbst 2018 zu erwarten. Baubeginn könnte daher im Frühjahr 2019 sein.

    B 14 Neubau Nellmersbach – Backnang/West (Bauabschnitt 1.1) 

    Der Besuch auf der Baustelle des Ausbaus der B 14 diente vor allem der Information über den Stand der Arbeiten und deren Fortgang nach Fertigstellung des Bauabschnitts 1.1.
    Der Planfeststellungsbeschluss des nördlichen Bauabschnittes der Gesamtmaßnahme Ausbau der B 14 Winnenden-Backnang ist seit 2007 rechtskräftig. Der Streckenabschnitt ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen im vordringlichen Bedarf eingestuft.
    Die Baumaßnahme schließt an den am 21.09.2009 dem Verkehr übergebenen, südlichen Bauabschnitt Leutenbach / Nellmersbach an.

    Der nördliche Bauabschnitt von Nellmersbach bis Backnang-West hat eine Länge von ca. 7,5 km und beinhaltet 4 Anschlussstellen: Waldrems (Halbanschluss), Backnang-Süd, Backnang-Mitte und Backnang-West als planfreie Knotenpunkte für die Anbindung an das nachgeordnete Straßennetz.

    Bereits gebaut wurden:

    • AS Backnang-Mitte, am 10.07.2015 für den Verkehr freigegeben; Baukosten ca. 8,0 Mio.€ 
    • Murrtalviadukt Westseite als Ersatzneubau, für das alte östlich liegende Bauwerk. Verkehrsfreigabe 21.08.2011; Baukosten ca. 16,5 Mio. €


    Der 1. Abschnitt unterteilt sich in den Bauabschnitt 1.1 von Nellmersbach bis kurz vor Waldrems bei OPTI-Wohnland und den Bauabschnitt 1.2 von Waldrems bis zur alten Schule Maubach mit Gesamtkosten von ca. 42,6 Mio €. Bauabschnitt 1.1 wird in wenigen Wochen fertiggestellt.

    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen

    Am 27.07.2015, also vor genau drei Jahren, hat Verkehrsminister Hermann gemeinsam mit dem damaligen Parl. Staatssekretär Norbert Barthle (BMVI), der auch diesmal – in seiner Eigenschaft als örtlicher Bundestagsabgeordneter – wieder dabei ist, den feierlichen Spatenstich für den Bau der Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 vorgenommen.
    Die Verkehrsentlastung der Gemeinde Mögglingen durch die Ortsumfahrung liegt zwischen 73 und 80 Prozent. Die nach dem Verkehrsgutachten 2005 für die Ortsdurchfahrt Mögglingen für das Jahr 2020 prognostizierten rund 24.000 bis 31.000 Fahrzeuge (Schwerlastverkehr 20 %) reduzieren sich nach Fertigstellung der Baumaßnahme auf rund 5.000 bis 9.000 Fahrzeuge (Schwerlastverkehr 7 %).
    Nach Fertigstellung dieser für Mögglingen überaus wichtigen Maßnahme wird die Gemeinde zudem Möglichkeiten gewinnen für die Umgestaltung der Ortsmitte im Hinblick auf die interkommunale Gartenschau Remstal, die im Jahr 2019 stattfinden wird. Die Gesamtkosten, die vom Bund getragen werden, belaufen sich aus Gründen der Marktentwicklung auf ca. 118 Millionen Euro. Aus heutiger Sicht wird die Gesamtmaßnahme bis April 2019 und damit noch rechtzeitig vor Beginn der Remstalgartenschau abgeschlossen werden.

    Nachrüstung Lämmerbuckeltunnel / A 8 Albaufstieg / Enthüllung touristische Hinweisschilder

    Mittelpunkt der Nachrüstung des Lämmerbuckeltunnels im Zuge der A 8 sind die beiden 150 Meter und 170 Meter langen, begehbaren Rettungsstollen. Durch ihren Bau verkürzen sich die Fluchtwege aus dem Lämmerbuckeltunnel auf maximal 300 Meter. Dies entspricht dem heutigen Sicherheitsstandard. Auch nach dem Bau des geplanten neuen Albaufstiegs wird der Lämmerbuckeltunnel weiterhin in Betrieb sein und mit der bestehenden Albaufstiegstrasse dem regionalen Verkehr als Landesstraße zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dient er als mögliche künftige Umleitungsstrecke beispielsweise für die bei Wartungsarbeiten notwendig werdenden Sperrungen der A 8-Tunnel im Bereich des Albaufstiegs. Dadurch werden dann im Gegensatz zu heute keine Ortsdurchfahrten anliegender Gemeinden mehr durch Umleitungsverkehr belastet. In den vorangegangenen sicherheitstechnischen Nachrüstungen wurden unter anderem die Betriebstechnik erneuert, eine Löschwasserversorgung installiert und die Strahlventilatoren für die Lüftung im Brandfall montiert. Diese Nachrüstungen sorgten dafür, dass ein Lastwagenbrand am 27. Februar 2018 ohne Personenschäden und nur mit geringen Schäden am Bauwerk gelöscht werden konnte.

    Minister Hermann, der beim Tunnelanschlag –dem feierlichen Beginn der Baumaßnahmen am 15.03.2018 nicht persönlich dabei sein konnte, machte sich nun selbst ein Bild von dieser für die Nutzerinnen und Nutzer des Tunnels bedeutsamen Maßnahme. Bislang konnten der Bau der Rettungsstollen und insbesondere die dafür erforderlichen Sprengungen ohne Zwischenfälle fortschreiten. Das Bauende ist nach wie vor für April 2019 angestrebt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich das seit 2006 ruhende Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – München im Streckenabschnitt Mühlhausen – Hohenstadt (Albaufstieg) wiederaufgenommen und die Anhörung zu den geänderten Planunterlagen eingeleitet.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger werden wir unserer Bündelungsfunktion gerecht werden und den Planungs- und Genehmigungsprozess gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren mit Hochdruck vorantreiben. Dabei ist es mir wichtig, die Öffentlichkeit mit ins Boot zu holen, um die Akzeptanz dieses umfangreichen und gleichsam landesweit relevanten Projektes zu stärken.“

    Die Planunterlagen waren bis zum 24. Juli 2018 in den Gemeinden Bad Ditzenbach, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Merklingen, Mühlhausen, Laichingen und Wiesensteig zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Bis einschließlich 24.September 2018 haben nun betroffene Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich zu den Planänderungen zu äußern.
    Mit dem Neubau des Albaufstiegs wird die A 8 von Stuttgart bis München durchgängig 6-streifig ausgebaut sein.

    Zum Abschluss der Baustellentour enthüllte Minister Hermann gemeinsam mit Regierungspräsident Reimer zwei touristische Hinweisschilder, die alsbald entlang dem Albaufstieg (Fahrtrichtung München) und in der Gegenrichtung (Fahrtrichtung Karlsruhe) ihre endgültigen Standorte finden werden. „Die beiden jeweils 3,60 Meter breiten und 2,40 Meter hohen Tafeln werden die Verkehrsteilnehmer trotz der starken verkehrlichen Belastung dieses Autobahnabschnitts auf die schönste Autobahnstrecke Deutschlands hinweisen, die ihren Reiz durch die traditionsreiche und touristisch hochwertige Kulturlandschaft abseits der Strecke gewinnt“, sagte Minister Hermann.   

  • Abteilung 4
    24.07.2018
    L 1202 – Lücke im Radwegenetz zwischen Ostfildern und Neuhausen wird geschlossen - Spatenstich zum Baubeginn im Rahmen der Baustellentour mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL
    Durchführung der Arbeiten auf der Körschtalbrücke mit halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen von Mittwoch, 25. Juli, bis Freitag, 12. Oktober 2018

    ​Im Rahmen der Baustellentour des Regierungspräsidiums Stuttgart mit Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen wird auch ein Spatenstich zum Beginn der Bauarbeiten des Radwegs auf der Körschtalbrücke stattfinden. Details zum Ablauf und den Treffpunkt entnehmen Sie bitte der Presseeinladung zur Baustellentour.

    Die L 1202 im Streckenverlauf zwischen der A 8 Anschlussstelle Esslingen und der B 10 bei Esslingen überquert das Körschtal auf der Körschtalbrücke, die im Jahre 1994 gebaut wurde und bis zu 55 Meter hoch ist. Radfahrer dürfen die Brücke bisher aus Sicherheitsgründen nicht benutzen, sie müssen bislang das Körschtal hinunter und wieder hinauffahren.

    Um das Radfahren auf der Brücke künftig zu ermöglichen, ist vorgesehen, die Fahrbahn einzuengen und gleichzeitig den vorhandenen Notgehweg auf der westlichen Seite um rund 2 Meter zu verbreitern. Dem Kraftfahrzeugverkehr wird dann jeweils eine 3,75 Meter breite Fahrspur zur Verfügung stehen, die auch für den Lkw-Verkehr ausreichend ist. Der Radweg auf der Brücke wird dann 2,75 Meter breit und im Gegenverkehr zu befahren sein. Er wird nördlich und südlich der Körschtalbrücke an vorhandene Wege angeschlossen. „Damit bekommen Radlerinnen und Radler eine weitere attraktive Radverbindung zwischen dem Neckartal und den Fildern, ohne den großen Höhenunterschied durch das Körschtal überwinden zu müssen“, so Verkehrsminister Hermann.

    Die Bauarbeiten zwischen Nellingen und Neuhausen werden unter halbseitiger Sperrung der L 1202 zwischen Nellingen und Neuhausen in Fahrtrichtung Esslingen durchgeführt. Der Verkehr in Richtung Autobahn A8 bleibt erhalten, die Fahrtrichtung zur B10 und nach Esslingen wird umgeleitet. Der PKW-Verkehr wird durch das Körschtal und über Nellingen zurück zur L1202 geführt, der LKW-Verkehr wird auf die L1204 durch Denkendorf über Deizisau zur B 10 umgeleitet. Die geänderte Verkehrsführung wird in der Nacht von Dienstag, 24. Juli, auf Mittwoch, 25. Juli 2018 eingerichtet.

    Die Hauptbauarbeiten des Bauabschnitts beginnen am Mittwoch, 25. Juli und dauern bis Freitag, 12. Oktober 2018 an. Der Anschluss an das Feldwegenetz und die Ertüchtigung der bestehenden Wege werden im Anschluss an die Arbeiten auf der Körschtalbrücke hergestellt. Dies kann weitgehend ohne Eingriff in den Straßenverkehr erfolgen.

    Um beide Richtungen des Radverkehrs auf die Brücke zu verlegen, muss die Kappe verbreitert und der Übersteigschutz außen befestigt werden. Auf die neue Kappe wird eine höherwertige Schutzeinrichtung montiert, die dem Schutz der Radfahrer und der Autofahrer dient. Die Verbreiterung wird an der bestehenden Brückenkappe befestigt, auf der sich bisher der Notgehweg befindet. Dafür muss der Fahrbahnaufbau im Bereich der Verbreiterung entfernt und diese aufbetoniert werden.
    Der Lückenschluss hat eine Gesamtlänge von rund 820 Meter. Davon befinden sich auf der Brücke rund 700 Meter, die Rampen zu den Wegen im Norden und Süden sind jeweils rund 60 Meter lang. Zusätzlich wird auf Gemarkung Ostfildern der Feldweg im weiteren Verlauf auf einer Länge von insgesamt rund 240 Meter ausgebaut und ertüchtigt.

    Das Land investiert mit dieser Maßnahme rund 2 Millionen Euro in das Radwegenetz und die Verbesserung der Infrastruktur. Die Stadt Ostfildern beteiligt sich ebenfalls am Ausbau der vorhandenen Wege, die später von Radfahrern genutzt werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


  • Abteilung 4
    24.07.2018
    A 81 Engelbergbasistunnel – Erneuerung der Verkehrstechnik / Einbau einer 54 m langen Verkehrszeichenbrücke am Nordportal
    Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 31. Juli zum 1. August von 22 bis 5 Uhr sowie zusätzlich kurzzeitige Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München / Karlsruhe von 23 bis 2 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang des Jahres die Verkehrstechnik des Engelbergbasistunnels. Mit den Arbeiten soll die gesamte Verkehrstechnik in und außerhalb des Tunnels auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten von rund 9,0 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Im Zuge der Erneuerung der Verkehrstechnik werden die vorhandenen Verkehrszeichenbrücken im Tunnel ausgetauscht und durch neue ergänzt. Außerhalb des Tunnels werden ebenfalls neue Verkehrszeichenbrücken errichtet. Alle Verkehrszeichenbrücken werden mit LED-Verkehrszeichen ausgestattet. An den Tunnelportalen sind außerdem Schranken vorgesehen, die es bei einem Brandereignis im Tunnel möglich machen, den Tunnel sofort zu sperren.

    Mit der neuen Verkehrstechnik und deren Verknüpfung mit den vorhandenen Streckenbeeinflussungsanlagen auf der A 8 und A 81 wird es zukünftig möglich sein, schneller und besser auf unterschiedliche Verkehrssituationen zu reagieren. Die neue Verkehrstechnik wurde zudem so geplant, dass die Verkehrsführungen der geplanten Sanierung des Engelbergbasistunnels ebenfalls umgesetzt werden können.

    Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2018 wurden bereits alle neun Verkehrszeichenbrücken im Tunnel sowie ein Großteil der Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels errichtet. Zu den Verkehrszeichenbrücken außerhalb des Tunnels zählen zwei Verkehrszeichenbrücken, welche die gesamte A 81 über beide Richtungsfahrbahnen unmittelbar vor den beiden Tunnelportalen in einem Zug überspannen. Eine dieser beiden Verkehrszeichenbrücken soll nun eingebaut werden.

    Fünf Schwerlasttransporter müssen die insgesamt 54 Meter lange Verkehrszeichenbrücke in fünf Einzelteilen aus dem Werk in Österreich bis ans Nordportal des Engelbergbasistunnels transportieren. Die Endmontage der Verkehrszeichenbrücke erfolgt vor Ort. Erst wenn alle Einzelteile vollständig zusammengesetzt sind, darf der insgesamt 36 Tonnen schwere Koloss an den Kranhaken. Für das Einheben der Verkehrszeichenbrücke wird ein 400 Tonnen Mobilkran eingesetzt.

    Für den Einbau der Verkehrszeichenbrücke wird es in der Nacht von Dienstag, 31. Juli, auf Mittwoch, 1. August 2018, notwendig, die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn von 22 bis 5 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Leonberg-West auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet. Außerdem wird es notwendig, die Richtungsfahrbahn nach München / Karlsruhe von  bis 23 bis 2 Uhr zu sperren. Der Verkehr wird dazu an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf der offiziellen Umleitungsstrecke über die B 295 durch Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.07.2018
    A 7 - Erneuerung der Fahrbahn zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke
    Verkehrsumlegung für die zweite Bauphase in Fahrtrichtung Ulm ab Montag, 30. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Juli 2017 in beiden Fahrtrichtungen die Fahrbahn auf dem rund 4,3 km langen Abschnitt der A7, zwischen der Landesgrenze zu Bayern und der Buchbachtalbrücke.

    Im Rahmen eines rund ein Kilometer langen ersten Bauabschnittes wurde im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl von Juli 2017 bis Dezember 2017 die Fahrbahn in Asphaltbauweise erneuert. Nach der Winterpause wurde im März 2018 mit dem zweiten rund 3,3 Kilometer langen Bauabschnitt begonnen. In diesem Abschnitt wurde zunächst die sanierungsbedürftige Betondecke, einschließlich darunter liegender hydraulisch gebundener Tragschicht, in Fahrtrichtung ausgebaut und durch eine Betondecke mit Waschbetonoberfläche auf einer hydraulisch verfestigten Tragschicht ersetzt. Diese Arbeiten sollen bis Ende dieser Woche (KW 30) abgeschlossen werden.

    Direkt im Anschluss wird ab Montag, 30. Juli 2018, die Verkehrsführung für den in Fahrtrichtung Ulm zu sanierenden Abschnitt eingerichtet. Hierfür wird der gesamte Verkehr der A 7 auf der östlichen Richtungsfahrbahn (Fahrbahn in Richtung Würzburg) mit je zwei eingeengten Fahrspuren pro Fahrtrichtung geführt. Die Bauarbeiten sollen am 18. Dezember 2018 abgeschlossen sein.

    Die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich muss aus Gründen der Verkehrssicherheit während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h, in den Überleitungsbereichen zu Beginn und am Ende der Baustelle sowie der Anschlussstelle Dinkelsbühl auf 60 km/h, begrenzt werden.

    Mit Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen, insbesondere auch in den Phasen der Einrichtung der Verkehrssicherung, muss daher gerechnet werden.

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 11 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    24.07.2018
    Mittelverteilung Ausgleichstock 2018 - Regierungspräsidium Stuttgart fördert finanzschwache Kommunen im Regierungsbezirk mit rund 25,7 Mio. Euro und schiebt damit Investitionen von über 218 Mio. Euro an
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Zielrichtung des Ausgleichsstocks ist insbesondere die Stärkung des Ländlichen Raums. Die Schwerpunkte dieses Jahr liegen bei der Förderung von Schulen und der Kleinkindbetreuung.“

    ​Unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Stuttgart in seiner Sitzung heute (24. Juli) rund 25,7 Mio. EUR an finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk verteilt. Hiervon entfallen aus Bundesmitteln 0,4 Mio. EUR auf den Ausgleichstock 2 – KInvF-Fonds – für förderwürdige Projekte im Bereich der energetischen Sanierung von Infrastruktureinrichtungen.

    Aufgrund der deutlichen Überzeichnung des Programms konnten nur rund 42 % der Förderwünsche erfüllt werden. Rund 83 % der verteilten Mittel fließen in die strukturschwachen und ländlichen Räume. Der Verteilungsausschuss, der aus 2 Vertretern des Regierungspräsidiums sowie drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise besteht, hat damit „ein deutliches Zeichen gesetzt, um die Standorte der ländlichen Region zu stärken“, bewertet Regierungspräsident Wolfgang Reimer und weist auf die Hebelwirkung der Förderung hin: „Dank dieser Finanzhilfen werden in 110 Projekten rund 218 Mio. € Investitionen bei 90 Kommunen angeschoben, die sonst ihre notwendigen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen kaum realisieren könnten. Besonders liegen dem Verteilungsausschuss die Kinderbetreuung und die Schulbildung am Herzen. Ich freue mich, dass für Schulen mit rund 34 % der Mittel für den Schulhausbau, die Ganztagesbetreuung sowie die in vielen Städten und Gemeinden überfällige Sanierung von Schulgebäuden ein deutlicher Schwerpunkt gesetzt werden konnte. Auf die Kinderbetreuung entfallen weitere rund 17 %“, so Reimer.

    Rund die Hälfte der vergebenen Mittel entfallen damit auf die aktuellen Schwerpunkte im Pflichtaufgabenbereich. Neben diesen Förderschwerpunkten konnten auch erhebliche Mittel für den Bereich Sportstätten (13 %) sowie den Straßen- und Brückenbau (12 %) bewilligt werden.

    Im Landkreis Böblingen erhält die Stadt Waldenbuch zum Neubau eines Kindergartens einen Zuschuss von 185.000 Euro.

    Der Gemeinde Oberboihingen im Kreis Esslingen wird beim Neubau eines Kinderhauses mit 200.000 Euro unter die Arme gegriffen.

    Die Gemeinde Aichelberg im Landkreis Göppingen erhält einen namhaften Zuschuss in Höhe von 600.000 Euro für den Neubau eines Kinderhauses. Die Stadt Geislingen an der Steige partizipiert mit 530.000 Euro für den Neubau einer Mensa für die Gemeinschaftsschule am Tegelberg und mit 370.000 Euro für den Neubau einer Sport- und Kulturhalle im Stadtteil Aufhausen.

    Mit einem Zuschuss von je 450.000 Euro werden im Landkreis Ludwigsburg die Stadt Großbottwar beim Bau einer neuen Stadthalle und die Stadt Markgröningen beim Neubau einer Mensa mit Betreuungsräumen am Standort Sudetenstraße unterstützt.

    Im Rems-Murr-Kreis erhält die Gemeinde Sulzbach an der Murr einen Zuschuss in Höhe von 125.000 Euro für den Kostenanteil, den sie für den Ausbau der Fischbachdole zu leisten hat.

    Mit einem Zuschuss von 555.000 Euro wird im Landkreis Heilbronn die Gemeinde Wüstenrot unterstützt. Sie wird damit in die Lage versetzt, die Generalsanierung der Burgfriedenhalle im Ortsteil Neuhütten zu realisieren.

    Im Hohenlohekreis erhält die Stadt Krautheim 600.000 Euro zur Finanzierung der Sanierung der Grund- und Werkrealschule.

    Verschiedene Kommunen im Landkreis Schwäbisch Hall erhalten namhafte Investitionshilfen. Die Stadt Gaildorf wird mit 730.000 Euro für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses unterstützt. Für die Sanierung der Albert-Ludwig-Schlözer-Schule in Kirchberg an der Jagst erhält die Stadt 650.000 Euro. Freuen kann sich auch die Gemeinde Mainhardt über 800.000 Euro für die Sanierung der Helmut-Rau-Schule.

    Im Main-Tauber-Kreis gehen an die Stadt Bad Mergentheim 620.000 Euro zur Finanzierung des Kostenanteils am Bau des Kindergartens „Maria Hilf“. Nach Königheim gehen 715.000 Euro für Hochwasserschutzmaßnahmen. Investitionshilfen von 500.000 Euro werden der Stadt Weikersheim für den Bau eines Kultur- und Veranstaltungshauses zur Verfügung gestellt.
    Freuen kann sich auch die Gemeinde Werbach über 685.000 Euro zur Sanierung der ehemaligen Werkrealschule und Umbau zur Ganztagesgrundschule. Die Stadt Wertheim erhält 530.000 Euro für die Generalsanierung der Otfried-Preußler-Schule im Stadtteil Wartberg.

    In den Landkreis Heidenheim gehen je 650.000 Euro an die Stadt Giengen an der Brenz für den Neubau der Kindertagesstätte „Lederstraße“ und für die Innensanierung des Hauptschulgebäudes der Verbundschule der Gemeinde Sontheim an der Brenz.

    Im Ostalbkreis wird die Gemeinde Neuler mit 680.000 Euro für den Neubau einer 2-Feld-Sporthalle unterstützt. 720.000 Euro erhält die Gemeinde Riesbürg zum Neubau einer Feuerwehrgerätehauses mit Bauhof im Ortsteil Pflaumloch. Die Gemeinde Waldstetten bekommt 560.000 Euro für den Umbau und die Erweiterung der Grund- und Gemeinschaftsschule.

    Die im Einzelnen bewilligten Mittel entnehmen Sie bitte der Übersicht in der Anlage.

    Anlage:
    Investitionshilfen aus dem Ausgleichstock  und Ausgleichstock 2 - KInvF-Fonds – 2018 (PDF, 162 KB)

  • Abteilung 4
    23.07.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer geht mit Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen auf Baustellentour

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart führt wie jedes Jahr kurz vor Beginn der Sommerferien eine Baustellentour mit Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und den verkehrspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen durch.

    Sie sind herzlich eingeladen,

    am Mittwoch, 25. Juli 2018, ab 8:30 Uhr
    Treffpunkt: Hof des Regierungspräsidiums Stuttgart
    Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart-Vaihingen

    an der Baustellentour durch den Regierungsbezirk Stuttgart teilzunehmen. 

    Herr Minister Hermann und Herr RP Reimer werden gemeinsam mit den Vertretern der beteiligten Kommunen (Esslingen, Ostfildern, Neuhausen, Denkendorf) den Beginn des Baus eines Radwegs auf der Körschtalbrücke begehen. Hierfür ist ein Spatenstich in kleinem Rahmen vorgesehen (Treffpunkt s. Anlage).

    Sie haben die Gelegenheit, an der gesamten Presse- und Besuchertour zwischen 8:30 und 18:00 Uhr teilzunehmen (Mitfahrt im Bus möglich). Alternativ können Sie an den einzelnen Stationen zur Gruppe hinzustoßen (Zeiten und Treffpunkte siehe Anlage).

    Folgende Bauvorhaben werden bereist:

    • A 8 Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen:

    Besichtigung Lärmschutzwand / Stand der Fahrbahndeckenerneuerung / Nord-Süd-Straße

    • L 1192 Knotenpunktumbauten und Geh- u. Radweg Körschtalbrücke:

    Stand der Knotenpunktumbauten und Baubeginn des GRW Körschtalbrücke

    • B 14 Neubau Nellmersbach – Backnang/West (Bauabschnitt 1.1):

    Stand der abschnittsweisen Realisierung des nördl. Bauabschnitts (Abschnitt 1 Nellmersbach-Waldrems)

    • B 29 Ortsumfahrung Mögglingen:

    Stand der Umsetzung

    • A 8 bei Wiesensteig:

    Albaufstieg / Nachrüstung Lämmerbuckeltunnel / Enthüllung touristische Hinweisschilder

    Bitte melden Sie sich unbedingt mit dem beigefügten Anmeldeformular bis spätestens Freitag, 20. Juli 2018, unter Angabe Ihrer Mobilfunknummer und der gewünschten Station(en) an.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp

    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Anlagen:
    Zeitplan (pdf, 24 KB)
    Anmeldeformular (pdf, 49 KB)
    Anfahrtsskizze Station 1 (pdf, 274 KB)
    Anfahrtsskizze Station 2 (pdf, 266 KB)

  • Abteilung 4
    23.07.2018
    A 81 und A 7 – Hitzebedingte - Geschwindigkeitsbeschränkungen im Regierungsbezirk Stuttgart ab Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018
    Einbau von Entlastungsstreifen reduziert die Druckspannungen in den Betonfahrbahnen

    ​Länger anhaltende hohe Temperaturen führen in Fahrbahndecken zu Druckspannungen, die bei älteren Betonfahrbahnen zu Aufplatzungen oder Aufwölbungen, sogenannten „Blow-up’s“, führen können. Diese treten meist lokal begrenzt auf und sind nicht vorhersehbar.

    Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden in den letzten Jahren gefährdete Streckenabschnitte mit Betonfahrbahnen sukzessive erneuert oder durch sogenannte Entlastungsstreifen entspannt. Die verbleibenden hitzegefährdeten Strecken an der A7 und der A81 im Bezirk des Regierungspräsidiums Stuttgart werden in diesem Jahr und bis zum Frühjahr 2019 ebenfalls entlastet, damit möglichst bald keine hitzebedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr erforderlich sind.

    Zur Entspannung wurden bereits auf einer Länge von insgesamt rund 80 Kilometern im Abstand von jeweils 400 Metern Entlastungsstreifen eingebaut. Auch im laufenden Jahr werden mehrere Fahrbahndeckenerneuerungen ausgeführt, bei denen gefährdete Betonfahrbahnen komplett erneuert werden.

    Aufgrund der aktuellen Wetterentwicklung mit hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird ab Dienstag, 24. Juli 2018, 10 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018, hitzebedingt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h in folgenden Abschnitten angeordnet:

    A81

    • Teilabschnitt zwischen Autobahnkreuz Weinsberg und Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf rund 21 Kilometern
    • auf rund 13 Kilometern im Bereich der Anschlussstellen Boxberg und Osterburken in Fahrtrichtung Norden


    A7

    • Zwischen Ulm und dem Kreuz Feuchtwangen in beiden Fahrtrichtungen auf rund 10 Kilometern nördlich der AS Dinkelsbühl/ Fichtenau
    • Ein rund 3 Kilometer langer Abschnitt südlich der AS Westhausen wird derzeit noch beobachtet. Hier wird voraussichtlich ab Donnerstag, 26. Juli, bis voraussichtlich Sonntag, 29. Juli 2018, eine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet.


    Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbeschränkung werden ergriffen, wenn die prognostizierten Tageshöchsttemperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die folgenden Werte erreichen bzw. überschreiten:

    bis 31.07.: 30°C
    01.08. bis 20.08.: 33°C
    21.08. bis 31.08.: 35°C
    ab 01.09.: 38°C.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h dient dem Schutz der Verkehrsteilnehmer vor plötzlich auftretenden „blow ups“ (Aufplatzungen) an älteren Betonfahrbahnen, die bei großer Hitze auftreten können und deren lokales Auftreten nicht vorhersagbar ist.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten jeweils von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Die Beschränkung auf 80 km/h wird wieder deaktiviert, sobald die prognostizierte Tageshöchsttemperatur unter den geltenden Grenzwert sinkt.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Hintergrundinformationen


    Zur Entspannung der Betonfahrbahnen wird jeweils nach 400 m Streckenlänge ein so genannter Entlastungsstreifen eingebaut. Hierbei wird eine Reihe von Betonplatten über die gesamte Fahrbahnbreite ausgebaut. Die Länge der Betonplatten beträgt 5 Meter. Dieser 5 Meter breite Streifen quer über die Autobahn wird mit bituminösem Material verfüllt, es wird zunächst eine Asphalttragschicht und darüber eine Asphaltdeckschicht eingebaut.

    Diese Arbeiten werden zur Verringerung der Verkehrsbeeinträchtigungen überwiegend nachts ausgeführt. Um auch während dieser Zeit eine einstreifige Verkehrsführung aufrechterhalten zu können, müssen diese Arbeiten in zwei Nächte aufgeteilt werden. In einer Nacht wird auf einer Hälfte der Fahrbahn gearbeitet und auf der anderen kann gefahren werden, in der Folgenacht wird die andere Hälfte bearbeitet.

    Im Bereich der A7 wurden bereits auf einer Strecke von rund 29 km (Agnesburgtunnel bis Virngrundtunnel 20 km sowie im Bereich AS Niederstotzingen 9 km) Entlastungsstreifen angelegt.  2018 wird eine Fahrbahndeckenerneuerung auf rund 4 km bei Dinkelsbühl durchgeführt.

    Im Bereich der A81 wurden zwischen Boxberg und der Jagsttalbrücke Widdern in Fahrtrichtung Süden auf einer Strecke von rund 20 km und nördlich der Jagsttalbrücke Widdern in Fahrtrichtung Norden auf rund 7 km Entlastungsstreifen eingebaut. 2018 folgt südlich von Boxberg eine Fahrbahndeckenerneuerung auf rund 6 km in Fahrtrichtung Norden. Außerdem werden 2018 südlich der Jagsttalbrücke Widdern in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von rund 6 km Entlastungstreifen eingebaut. Das verbleibende Teilstück zwischen Möckmühl und dem Autobahnkreuz Weinsberg wird bis Frühjahr 2019 entlastet.

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 297 Belagssanierung Schlierbach - Albershausen
    Zwei Vollsperrungen zwischen Montag, 30. Juli, und Samstag, 11. August 2018 - Bund investiert rund 750.000 Euro
    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 297 zwischen der Ortsumgehung Schlierbach (Abzweigung Roßwälden) und dem Industriegebiet Albershausen (Abzweigung Hattenhofen) ab Ende Juli eine umfangreiche Belagssanierung durch. Diese ist aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes des Streckenabschnitts erforderlich. Die Länge der Baumaßnahme beträgt rund 4 Kilometer. Die Sanierungsarbeiten werden in zwei Abschnitten, jeweils unter Vollsperrung, durchgeführt.

    Die Ausführung des ersten Abschnitts erfolgt zwischen Montag, 30. Juli, 5:00 Uhr und Sonntag, 5. August 2018, 05:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die B 297 zwischen Industriegebiet Schlierbach (Abzweigung Maybachstraße) und Albershausen (Abzweigung Hattenhofen) nicht befahrbar.

    Der zweite Sanierungsabschnitt erfolgt zwischen Montag, 6. August, um 5:00 Uhr und Sonntag, 12. August 2018, 05:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die B 297 zwischen Ortsumgehung Schlierbach (Abzweigung Roßwälden) und Industriegebiet Schlierbach (Abzweigung Maybachstraße) nicht befahrbar.

    Der Verkehr in Richtung Schlierbach wird in den genannten Zeiten über Uhingen (L 1192), Weiler (L 1152) und  Roßwälden (L 1152) geführt oder alternativ über Uhingen (L 1192), Sparwiesen (K 1415) und Hattenhofen (K 1419).

    Die Mittel in Höhe von rund 750.000 Euro trägt der Bund.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    20.07.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 27 bei Bad Friedrichshall-Kochendorf (Landkreis Heilbronn)
    Vollsperrung ab Montag, 30. Juli, bis Mittwoch, 29. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die Schulferienzeit und erneuert die Fahrbahndecke auf der B 27 zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall-Kochendorf. Die Fahrbahn weist in diesem Abschnitt Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Zusätzlich werden im Zuge der Vollsperrung auch Sanierungsarbeiten an dem Überbau der Brücke über den Kocher und die Erneuerung eines Teilbereiches des Fahrzeugrückhaltesystems durchgeführt. Hierzu ist eine Vollsperrung des genannten Streckenabschnittes erforderlich.

    Ab Montag, 30. Juli 2018, wird die B 27 zwischen der Auffahrtsrampe auf die L1095 (Plattenwald) und der Anschlussstelle Kochendorf (K2000) voll gesperrt. Gleichzeitig ist auch die Fahrtrichtung Heilbronn im zweibahnigen Abschnitt zwischen Kochendorf und der Zufahrt von der L1096 voll gesperrt. Der Verkehr wird in diesem Abschnitt einstreifig über die östliche Fahrbahn geführt. Den Verkehrsteilnehmern steht jeweils ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Sperrungen treten jeweils ab ca. 8:30 Uhr in Kraft.

    Der Verkehr von Heilbronn mit Fahrtrichtung Mosbach wird über die K2116 und K2117 bis zur Anschlussstelle Kochendorf auf die B 27 geführt.

    Der Verkehr aus Fahrtrichtung Mosbach kommend mit Zielrichtung Heilbronn wird zunächst auf Höhe  der Zufahrt L1096 auf die östliche Fahrbahn verschwenkt und an der Anschlussstelle Kochendorf über die K2000 weitergeführt. Eine Auffahrt von Bad Friedrichshall-Mitte auf die B 27 ist nur in Fahrtrichtung Mosbach möglich. Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.

    Der zu dieser Zeit eingerichtete Schienenersatzverkehr der Stadtbahnlinie wird ebenfalls die Umleitungsstrecke nutzen.

    Ab Mittwoch, 29. August 2018, ca. 08:00 Uhr, soll der Verkehr dann wieder regulär über die B27 abgewickelt werden.

    Der Bund investiert in die Erneuerung der Infrastruktur dieses Abschnitts rund 1,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen. Ortskundigen wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Anlage: Übersicht der Umleitungsstrecken (pdf, 892 KB)

  • Abteilung 9
    19.07.2018
    Das Landesgesundheitsamt ist mehr als nur fachliche Leitstelle für die Gesundheitsämter im Land
    Pressekonferenz des Regierungspräsidiums Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2017

    Aktuelle Themen:

    • PFC-Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    • Badegewässer
    • Arbeitsschutzgesetz: Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) Psyche


    „Gesundheit ist unsichtbar, aber für alle Menschen sehr relevant. Der Öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg hat mit seinem umfassenden und ganzheitlichen Public-Health-Verständnis mehr Gesundheit für alle im Fokus“, stellte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Jahresberichts 2017 des Landesgesundheitsamtes (LGA) fest. „Das Landesgesundheitsamt unterstützt als fachliche Leitstelle insbesondere die Gesundheitsämter. Das LGA gibt kompetente Hilfestellung bei der Bewertung von Gesundheitsrisiken und bei der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben im Bereich Gesundheitsplanung und –vorsorge“, betonte Reimer.
     
    „Viele Aufgaben lassen sich nur in einem interdisziplinären fachlichen Netzwerk aus Experten und Institutionen bewältigen. Das LGA hat sich zu einer fachlichen Leitstelle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Baden-Württemberg in der Schnittstelle zwischen Gesundheitspolitik, -verwaltung und -wissenschaften weiterentwickelt", so die LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark. „Mit unserem Blick auf die Gesundheit der ganzen Bevölkerung ergänzen wir die individualmedizinische Versorgung. Krankheitsprävention und Gesundheitsschutz gewinnen als Standortfaktoren für Baden-Württemberg immer größere Bedeutung."

    Die Ermittlung von Gesundheitsdaten wie z. B. die Umsetzung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) mittels der Erhebung des Impfstatus, die medizinische Bewertung von Gesundheitsrisiken, die durch das Freizeitverhalten, z. B. beim Baden in Gewässern oder durch Umwelteinflüsse, wie das Vorkommen von PFC im Trinkwasser, entstehen, sind neben dem medizinischen Arbeitsschutz und der Feststellung von Berufskrankheiten typische Aufgaben des LGA.

    PFC Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    Das Landesgesundheitsamt hat im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg in Kooperation mit einer Expert*innengruppe Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt konzipiert und führt diese durch, um die Entwicklung der PFC-Konzentrationen in drei unterschiedlich PFC-exponierten Gruppen zu beschreiben.

    Die Blutentnahmetermine sind inzwischen abgeschlossen. Sie fanden in Zusammenarbeit des Landesgesundheitsamts mit dem Gesundheitsamt Rastatt im Zeitraum vom 27.02.2018 bis 06.06.2018 statt. Insgesamt 348 Bürgerinnen und Bürger haben die Einladung zu einer Blutkontrolluntersuchung angenommen. Seit letzter Woche liegen dem Landesgesundheitsamt die Einzelergebnisse der Laboranalysen vor. Der Expertenkreis hat im Rahmen einer Sitzung nun den Auswertungsplan für die Fragebögen und Laboranalysen festgelegt. Zunächst erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Schreiben mit ihren Werten. Das soll zeitnah geschehen. Die gemeinsame Auswertung von Fragebögen und Laboranalysen wird etwas länger dauern. Mit Ergebnissen ist im Laufe des 3. Quartals 2018 zu rechnen.

    Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    Nachdem in der vergangenen Grippesaison zahlreiche Menschen trotz Schutzimpfung erkrankten, wird seit Januar 2018 für die Impfung gegen saisonale Influenza ein Vierfach-Impfstoff empfohlen. Die HPV-Impfung gegen humane Papillomviren wird nun für Mädchen und Jungen empfohlen. Masern sind weiterhin ein aktuelles Thema, da Heimkehrer aus den klassischen Urlaubsländern vermehrt eine Maserninfektion mit nach Hause bringen. Das LGA unterstützt die Umsetzung der STIKO-Empfehlungen durch Fortbildungsangebote für die Gesundheitsämter und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für Infektionsrisiken im Alltag zu stärken und die Menschen von einem umfassenden Impfschutz zu überzeugen.


    Badegewässer
    In der Bevölkerung wächst zunehmend der Wunsch, an landschaftlich schönen Stellen öffentliche Badestellen einzurichten. Dazu muss die Wasserqualität jedoch die Voraussetzungen der entsprechenden EU-Richtlinie erfüllen. Das LGA empfiehlt die Nutzung der aktuell 300 ausgewiesenen EU-Badestellen in Baden-Württemberg, die unter amtlicher Überwachung stehen und weitgehend eine gute oder sehr gute Wasserqualität aufweisen.

    Arbeitsschutzgesetz: GDA Psyche (Psychische Belastungen am Arbeitsplatz)
    Ziel des Arbeitsschutzes sowie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) ist es, psychische Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren, um Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gesundheitsförderlich zu gestalten. Hierfür hat die Kompetenzstelle Arbeitspsychologie 2017 zunehmend Außendiensttermine sowohl beim staatlichen Arbeitsschutz als auch bei Unternehmen wahrgenommen. Dies führte zu einem Anstieg der Begehungen und Beratungen, zudem wurde vermehrt Aufklärungsarbeit bei Arbeitsunfällen, in Vorträgen und Schulungen geleistet. Durch diese Interventionen wurde „vor Ort“ deutlich, dass zunehmender Bedarf an arbeitspsychologischer Unterstützung besteht und diese wird seither auch vermehrt nachgefragt.


    Der LGA-Jahresbericht 2017 kann im Internet unter www.gesundheitsamt-bw.de bei Eingabe des Webcodes „LGA111 unter „Suche“ und auf der Seite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter www.rp-stuttgart.de eingesehen werden.

    Anlagen:
    Abstracts zu den Schwerpunktthemen (PDF, 72 KB)

  • Abteilung 4
    19.07.2018
    B 293 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Eppingen West und Gemmingen (Landkreis Heilbronn)
    Sanierungsarbeiten mit abschnittsweisen Vollsperrungen von Donnerstag, 26. Juli, bis Montag, 10. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt die anstehenden Sommerferien zur Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 293 zwischen Eppingen West und der Anschlussstelle bei Gemmingen. Die Fahrbahn weist in diesem Bereich Spurrinnen, Verdrückungen und allgemeine Unebenheiten auf. Die umfangreiche Sanierung mit abschnittsweisen Vollsperrungen findet während der Sommerferien statt. Im Vorfeld werden zu jedem Bauabschnitt die entsprechenden Umleitungsstrecken ausgeschildert.

    Ab Donnerstag, 26. Juli, beginnen die Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnitts (BA1) zwischen den Anschlussstellen Eppingen West und Eppingen Mitte. Die Umleitungen (siehe Anlage) von und auf die B293 verlaufen durch Eppingen über die Westtangente, Mühlbacher-, Bismarck- und Heilbronner Straße sowie über die Rappenauer-, Wilhelm- und Brettener Straße. Die Vollsperrung wird ab 18:00 Uhr aktiviert. Während der Umleitung ist für den Verkehrsfluss in den genannten Straßen ein absolutes Halteverbot notwendig. Im Laufe des 10.08.2018 soll der Abschnitt 1 auf der Bundesstraße 293 dann wieder dem Verkehr übergeben werden.

    Ab Montag, 08. August 2018, startet dann bereits die Sanierung im zweiten Bauabschnitt (BA2), zwischen der Einmündung der K2054 bei Stebbach und der Abfahrt zur L592 bei Gemmingen.
    Während der Arbeiten innerhalb des BA2 erfolgt die Führung des Umleitungsverkehrs in beiden Richtungen von und zur B293 über Gemmingen - Industriestraße - Stebbach. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist vorgesehen diesen Abschnitt bis zum 21. August 2018 wieder freizugeben.

    Bauabschnitt 3 schließt sich unmittelbar an die Fertigstellung bzw. Verkehrsfreigabe des BA2, ab dem 21. August an. Ab diesem Zeitpunkt ist der Abschnitt zwischen Eppingen Mitte und Eppingen Ost bis einschließlich 30. August 2018 gesperrt.
    Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgt in beiden Richtungen im Stadtgebiet Eppingen über Rappenauer-, Scheuerles-, Lanz- und Heilbronner Straße.

    Der vierte und letzte vorgesehene Bauabschnitt (BA4) auf der B293 wird zwischen Eppingen Ost und der Einmündung der K2054 (bei Stebbach) eingerichtet. Die Vollsperrung beginnt ab Freitag, 07. September 2018 und dauert bis Montag, 10. September 2018, 5:00 Uhr. Die Umleitungen von und auf die B293 erfolgt in beiden Richtungen über Gemmingen und Richen.

    Der Bund investiert hier in die Erneuerung der Infrastruktur 2,5 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Anlage: Übersicht Bauabschnitte und Umleitungsstrecken (PDF, 1,1 MB)

  • Abteilung 4
    19.07.2018
    B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf - Einhub einer Wirtschaftswegebrücke
    Vollsperrung der B 295 von Freitag, 20. Juli, 22 Uhr, bis Samstag, 21. Juli 2018, 18 Uhr zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße

    ​Im Sommer 2017 begannen die Arbeiten für die Ersatzneubauten der bestehenden Holzbrücken über die B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf. Von Freitag, 20. Juli, 22 Uhr, bis Samstag, 21. Juli 2018, 18 Uhr, muss die B 295 zwischen den Anschlussstellen Solitude und Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf für den Einhub einer Wirtschaftswegbrücke voll gesperrt werden.

    Es handelt sich um die letzte der drei Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die auf Grund ihres schlechten Bauwerkszustands durch einen neuen Stahlüberbau ersetzt wird.

    Die Umleitung erfolgt wie bei den vergangenen Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Für Restarbeiten bleibt die beidseitige Einengung der Fahrbahn und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h in beide Fahrtrichtungen bis voraussichtlich Ende August bestehen.
    Der Wirtschaftsweg im Zuge des Hechelmannsweg über die B 295 bleibt bis zum Abschluss aller Bauarbeiten ebenfalls bis ca. Ende August voll gesperrt.

    Der Bund investiert in den Ersatzneubau der drei Holzbrücken insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Grabungskampagne auf dem Rosenstein bei Heubach hat begonnen
    Ein neues digitales Geländemodell der Rosenstein-Region hilft den Experten des Landesamtes für Denkmalpflege bei der Erforschung vorgeschichtlicher Befestigungen

    ​Sowohl der markante Rosenstein bei Heubach im Ostalbkreis als auch seine Nachbarhöhen Hochberg und Mittelberg tragen die mächtigen Ruinen vorgeschichtlicher Abschnittsbefestigungen und Ringwälle. Es scheint sich um Elemente eines vielgliedrigen Verteidigungssystems zu handeln, das die Rosenstein-Randhöhen der Alb einst gegen die südlich gelegene Hochfläche des Albuchs deckte. Als in den Felsgrund gehauene Gräben und hoch aufragende Steinwälle sind sie im Gelände bis heute erhalten. Über ihre Zeitstellung und Funktion ist noch wenig bekannt.

    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat es sich im Rahmen eines seit 2016 laufenden Forschungsprojektes zur Aufgabe gemacht, das Rätsel um die Rosenstein-Befestigungen zu lösen. Das Projekt findet großzügige Unterstützung von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, der Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreichen Spendern aus dem Kreis regionaler Unternehmen und Privatpersonen. Nach zwei sommerlichen Grabungskampagnen an der sog. „Teufelsmauer“ auf dem Mittelberg bei Heubach-Lautern sind erste Erfolge zu verbuchen: Die 400 Meter lange, schnurgerade geführte Befestigung, deren Alter bisher völlig ungeklärt war, stellte sich als eine ursprünglich vier Meter breite, holzverkleidete Mauer heraus, die von keltischen Siedlern um 400 v. Chr. errichtet worden war. Sie galt dem Schutz einer Siedlung, die über einige Jahrzehnte hinweg auf dem Berg bestand. Zahlreiche Funde geben Einblick ins Alltagsleben der Siedler: Koch- und Speisegeschirr, Spinnwirtel für die Textilherstellung, aber auch Schmelztiegel und Schmiedeschlacken, die auf Buntmetall- und Eisenverarbeitung hinweisen. Zahlreiche Bruchstücke von Salzsiedegefäßen, sog. Briquetagen (eine grobe Einweg-Keramik, in der Salz gesotten und verhandelt wurde), zeigen die Teilhabe der Mittelberg-Siedlung am regionalen Salzhandel an, dessen Quellen in den frühkeltischen Salinen des Heilbronner Raumes lagen. Erstmals fällt somit Licht ins völlige Dunkel, das den Mittelberg bisher umgab.

    Seit Mitte Juni 2018 finden neuerliche Grabungen statt, diesmal auf dem Rosenstein am sog. „Wall C“, einer mächtigen Befestigungslinie, die den Westteil des Hochplateaus gegen Osten deckt. Ziel der Grabung ist es, Entwicklungsgeschichte und Architektur des Bauwerks zu klären: Handelt es sich auch hier um eine keltische Anlage? Bestand sie eventuell sogar gleichzeitig mit der Mittelberg-Siedlung? Wurde die Befestigung im Mittelalter neuerlich ausgebaut?

    Airborne-Laserscanning – ein neues hochauflösendes digitales Geländemodell von der Rosenstein-Region

    Seit einigen Wochen liegt dem LAD außerdem ein hochauflösendes digitales Geländemodell vor, das etwa 35 km² der Rosenstein-Region umfasst und von der Fa. ArcTron Airborne Sensing GmbH mit der Airborne-Laserscanning-Methode erstellt wurde. Ermöglicht wurde diese aufwändige Messung durch die großzügige Förderung und Unterstützung, die das Rosenstein-Projekt des LAD durch die Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, die Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreiche Spender aus dem Kreis lokaler und regionaler Unternehmen und Privatpersonen erfahren hat. Allen sei dafür herzlich gedankt!

    Beim Airborne-Laserscanning wird das Gelände mit einem Ultraleichtflugzeug in einer systematischen Zeilen-Bewegung abgeflogen, während von einem an Bord befindlichen Laserdistanzmesser stetig Lichtimpulse zum Boden entsandt werden. Aus den Reflexionen dieser Lichtimpulse und den permanent aktualisierten Ortungsdaten des Flugzeugs wird ein 3D-Datensatz von hoher Präzision errechnet, mit dessen Hilfe sich die Geländeoberfläche ungeachtet der darauf vorhandenen Vegetation exakt und detailreich visualisieren lässt. Solche Geländemodelle sind – vor allem in bewaldetem Gebiet – für Archäologen ein hervorragendes Hilfsmittel, um hochkomplexe Strukturen wie die Rosenstein-Befestigungen besser zu verstehen. Sie erlauben zudem die Formulierung gezielter Fragestellungen für zukünftige Feldforschungen.


    Abb 1.: Keltische Eisenfunde vom „Mittelberg“, ca. 400 v. Chr.; © LAD, Yvonne Mühleis


    Abb 2.: Digitales Geländemodell des Rosenstein-Plateaus. Knapp unterhalb der Mitte des südwestlichen Bildquadranten ist „Wall C“ erkennbar, der den westlichen Teil der Hochfläche nach Osten deckt. © LAD, ArcTron Airborne Sensing GmbH

  • Abteilung 7
    18.07.2018
    Schulbauförderung 2018 - Förderbescheid für kommunale Erneuerungsmaßnahmen am Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd übergeben (Ostalbkreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Insbesondere berufliche Schulen bilden den wichtigen Übergang von der Schule zur Berufsfähigkeit. Landkreise als Träger der beruflichen Schulzentren stehen daher in besonderer Weise in der Verantwortung.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (18. Juli 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs an der Gewerblichen Schule in der Stadt Schwäbisch Gmünd einen Förderbescheid für die Modernisierung und Sanierung dieses Standortes über insgesamt 7,66 Millionen Euro aus dem Schulsanierungsprogramm.

    Mit dem Programm der Schulbauförderung können Kommunen und Landkreise sowohl auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren als auch die bestehende Schulinfrastruktur modernisieren. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Landrat Klaus Pavel ein Bild über die bereits umgesetzten baulichen Erweiterungen und die geplanten Sanierungsmaßnahmen.

    „Insbesondere berufliche Schulen bilden den wichtigen Übergang von der Schule zur Berufsfähigkeit. Dabei stellen Berufsschulzentren wegen ihrer Größe und dem vielfältigen und teuren Ausstattungsbedarf eine enorme Belastung für die Kreishaushalte dar“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.
    „Landkreise als Träger der beruflichen Schulzentren stehen daher in besonderer Weise in der Verantwortung - gegenüber den Schulen als Ausbildungsort, in finanzieller Sicht den Landkreiskommunen und im Sinne der Ausbildungsfähigkeit den Handwerksbetrieben und Firmen.  Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen und Landkreis ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Es ist mir daher eine besondere Freude, dass das Land Baden-Württemberg mit dieser Förderung die erforderliche Unterstützung für die Weiterentwicklung des bestehenden Schul- und Ausbildungsangebots im Landkreis verschafft“, so Reimer weiter.
     
    Landrat Klaus Pavel betonte: „Das Berufsschulzentrum Schwäbisch Gmünd ist für die wirtschaftliche Standortsicherung und -entwicklung unseres Landkreises von höchster Bedeutung. Alleine hätte das Landratsamt den nötigen und umfangreichen ersten Sanierungsschritt für das Berufsschulzentrum nicht stemmen können. Die Mittel der Förderprogramme helfen uns bei dieser gewaltigen Aufgabe sehr.“ Der Ostalbkreis ist Träger von drei Berufsschulzentren in den Standorten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd mit insgesamt rund 11.000 Schülerinnen und Schülern.

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 8
    18.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Ein alter Überweg am Federsee – Ergebnisse einer Rettungsgrabung im Neubaugebiet Möwenweg, Bad Buchau (Kreis Biberach)
    Einladung zum Pressetermin vor Ort am Donnerstag, 26. Juli

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Fachgebiet Feuchtbodenarchäologie des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart führt derzeit im Neubaugebiet „Am Möwenweg“ in Bad Buchau im Vorfeld der Erschließungsarbeiten eine Rettungsgrabung durch. Dabei untersuchen die Archäologinnen und Archäologen neben einer kleinen Fischfanganlage eine mächtige Pfahlstruktur. Bei letzterer handelt es sich um die Reste eines gut erhaltenen, hölzernen Überwegs auf Pfählen aus prähistorischer Zeit. Interessante Fundobjekte aus dem Umfeld lassen annehmen, dass das Holzbauwerk vermutlich in der Jungsteinzeit errichtet wurde und somit über 5000 Jahre alt ist.
     
    Um die spannenden Erkenntnisse vor Ort zu erläutern, lädt Sie das Landesamt für Denkmalpflege zu einem Pressetermin ein.

    Kommen Sie
     
    am Donnerstag, 26. Juli 2018, um 10 Uhr
    nach Bad Buchau
    ins Baugebiet „Am Möwenweg“ (siehe Lageplan)
     
    Nach der Begrüßung durch Peter Diesch, Bürgermeister der Stadt Bad Buchau, werden Dr. Julia Goldhammer, Referentin für Feuchtbodenarchäologie, und der technische Grabungsleiter vor Ort Wolfgang Hohl, beide Landesamt für Denkmalpflege, die Befunde und Funde erläutern.
     
    Bitte berücksichtigen Sie, dass der Möwenweg nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist und direkt dort keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Bei feuchten Witterungsbedingungen wird das Tragen von Gummistiefeln empfohlen.
     
    Das Grabungsteam bietet zudem am Montag, 30. Juli 2018, um 16.30 Uhr eine öffentliche Führung auf der Grabung an. Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung an Ihr Verbreitungsgebiet weitergeben.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

  • Abteilung 8
    18.07.2018
    Präsentation der Archäologischen Ausgrabungen 2017
    Einladung zum Pressetermin am 26. Juli 2018 mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Prof. Dr. Claus Wolf und Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse
     Buchcover AA2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der neue Band aus der Reihe „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ zeigt wieder eindrucksvoll, wie reich und vielfältig unser archäologisches Erbe ist.
     
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Claus Wolf und der Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse präsentieren die Publikation.
     
    Hierzu sind Sie herzlich eingeladen zum Pressetermin
     
    am Donnerstag, 26. Juli 2018, um 10.30 Uhr,
    ins Landesamt für Denkmalpflege
    Berliner Straße 12, 73728 Esslingen, Medienraum
     
    In ansprechender Gestaltung und großzügig bebildert präsentiert das Jahrbuch 2017 der Archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg 83 Beiträge aus allen Bereichen der Landesarchäologie.
     
    Es werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.
    Sie haben an diesem Tag wieder die Möglichkeit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres von überregionaler Bedeutung im Original zu sehen, u. a. den goldenen Kinderring aus Aalen mit der Inschrift CRESCAS („du mögest wachsen/gedeihen“) und zwei Steinarmringe aus einer Bestattung des älteren Mittelneolithikums, die auf der Neubautrasse der Bundesstraße 33 zwischen Hegne und der Insel Reichenau zutage kamen.
     
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde hat die Publikation gefördert.
     
    Im Anschluss wird von der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern zu einem Umtrunk geladen.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um kurze Anmeldung unter pressestelle@rps.bwl.de oder telefonisch: 0711/904-10002.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Anlage:
    Einladungsflyer (PDF, 717 KB)


    Abb. 1: Beigaben einer urnenfelderzeitlichen Bestattung (11. Jh. v. Chr.): ritzverzierte Armringe und zwei Nadeln aus Bronze (Sachsenheim-Großsachsenheim, Kr. Ludwigsburg); Quelle: Y. Mühleis, LAD

      

    Abb. 2:
    Perlen einer vermutlich ehemals zwei- bis dreireihigen Kette aus einem merowingerzeitlichen Grab (Epfendorf-Harthausen, Kr. Rottweil); Quelle: Y. Mühleis, LAD
     

    Hintergrundinformationen

    ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2017
    341 Seiten mit 237 farbigen Abbildungen und Karten.
    Gebunden, 21,95 €.
    ISBN: 978-3-8062-3814-3.
    Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

  • Abteilung 4
    17.07.2018
    Kreuzungsbereich L 1110 und L 1140 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwieberdingen und Möglingen
    Baustellenverkehrsführung auf der L 1140 mit Lichtsignalregelung bei Möglingen am kommenden Wochenende

    ​Seit Mitte Mai erneuert das Regierungspräsidium Stuttgart die Fahrbahn der L 1110 zwischen Stuttgart-Stammheim und Möglingen. Die Arbeiten auf der L 1110 liegen im Zeitplan und sollen pünktlich zum Beginn der Sommerferien beendet werden. Im Laufe dieser Woche erfolgt der Asphalteinbau auf der L 1110 zwischen dem Gröninger Weg und dem Ortseingang von Möglingen. Zum Abschluss der Asphaltarbeiten wird der Knotenpunkt der L 1110 mit der L 1140 bei Möglingen teilweise ebenfalls im Bereich der L 1140 mit saniert.

    Aus diesem Grund unterliegt der Verkehr im Kreuzungsbereich von Freitag, 20. Juli, ca. 19:00 Uhr, bis Montag, 23. Juli 2018, 5:00 Uhr Einschränkungen. Es steht an diesem Wochenende in beiden Richtungen nur jeweils eine Fahrspur mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung. Der Verkehr wird im Kreuzungsbereich mit einer Ampelanlage geregelt.

    Erneuert werden die Asphaltschichten, die besonders in der Linksabbiegespur zum Containerbahnhof bei Kornwestheim aufgrund des starken Schwerlastverkehrs große Verdrückungen aufweisen. Die Markierungsarbeiten innerhalb der Kreuzung werden erst im Laufe der darauf folgenden Woche durchgeführt.

    Die Arbeiten erfolgen bewusst an diesem Wochenende, um die bereits vorhandene Sperrung der L 1110 Richtung Containerbahnhof auszunutzen. Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind, und bittet um Verständnis. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    17.07.2018
    Fördermittel für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Wiesenbau / Blaufelden (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsidium Stuttgart gibt rund 1,5 Millionen Euro Landesmittel für Strukturmaßnahme in Blaufelden frei

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gestern (16. Juli 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für die Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Wiesenbach, Gemeinde Blaufelden, gegeben.

    Die Kläranlage in Wiesenbach ist seit über 45 Jahre in Betrieb, so dass auf absehbare Zeit mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet werden musste. Eine von der Gemeinde Blaufelden in Auftrag gegebene Variantenuntersuchung hat ergeben, dass die Stilllegung der Kläranlage Wiesenbach und der Anschluss mittels einer 5,2 Kilometer langen Druckleitung an die Kläranlage Blaufelden sowohl wasserwirtschaftlich als auch wirtschaftlich die beste Lösung ist. In der Kläranlage Blaufelden kann das Abwasser effizienter und zuverlässiger gereinigt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte die Relevanz der geförderten Maßnahmen: „Der Zusammenschluss bewirkt eine wirtschaftlichere und energieeffizientere Abwasserreinigung und führt zu einem nachhaltigen Gewässerschutz. Solche zukunftsorientierten Umweltprojekte sind wichtig für Kommunen im ländlichen Raum. In Zeiten knapper Kassen gestaltet sich die Daseinsvorsorge aber schwierig. Daher ist es gut, dass das Land den Kommunen hierbei finanziell unter die Arme greift. Ich freue mich, die Gemeinde Blaufelden bei der Optimierung ihrer Abwasserbeseitigung unterstützen zu können.“

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Insgesamt stellt die Landesregierung den Kommunen im Land dieses Jahr rund 62 Millionen Euro bereit. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür in diesem Jahr 22 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Sanierung der Abfahrtsrampe L1192 in Richtung Reichenbach und Erneuerung des Fahrbahnübergangs der L1201 Querspange
    Vollsperrung der Rampe ab Montag, 23. Juli 2018 bis voraussichtlich Ende September

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 23. Juli 2018, die Sanierung der Abfahrtsrampe L1192 in Richtung Reichenbach von der Querspange L1201 / B10 durch. Auf Grund des Umfangs dieser Maßnahme und der Sicherheit im Baustellenbereich, können die Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen.

    Bei der rund 40 Jahre alten Brückenrampe werden der Asphalt, die Brückenabdichtung sowie die Entwässerungsleitungen erneuert. Die schadhaften Betonflächen werden ausgebessert und mit einem Schutzanstrich versehen.

    Die Schutzplanken werden ausgewechselt und ein neuer Fahrbahnübergang wird eingebaut.  Im weiteren Verlauf nach der Brückenrampe Richtung Reichenbach wird der Belag auf einer Länge von rund 120 Metern erneuert. Diese Arbeiten dauern rund zehn Wochen und werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein. Die Umleitungsstrecke verläuft über Plochingen und über die Anschlussstelle Ebersbach, nach Reichenbach.

    Zusätzlich zu der Sanierung der Abfahrtsrampe Reichenbach wird der schadhafte Fahrbahnübergang der Querspange L1201 in Richtung Plochingen erneuert. Außerdem werden die Betonschadstellen auf den Kappen in diesem Bereich saniert. Die Fahrbahnbreite wird in diesem Abschnitt auf 3,50 Meter verengt. Diese Arbeiten werden etwa vier Wochen andauern und voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten bleiben die Abfahrtsrampe und die Querspange für die Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt. In Richtung Plochingen erfolgt die Umleitung über den bestehenden Radweg. In Richtung Hochdorf werden Fußgänger und Radfahrer über Reichenbach nach Hochdorf umgeleitet.

    Darüber hinaus wird der Belag im Bereich der Kreuzung L1201/K1206 zwischen Reichenbach a. d. Fils und Hochdorf unter Vollsperrung erneuert. Die Vollsperrung ist für Ende August vorgesehen. Rechtzeitig zu Beginn dieser Maßnahme werden wir erneut eine Pressemitteilung veröffentlichen.

    Die Kosten von insgesamt rund 840.000 Euro für den Erhalt der Infrastruktur werden vom Land als Straßenbaulastträger getragen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Übersicht Umleitungstrecke für Fußgänger und Radfahrer (pdf, 196 KB)

  • Abteilung 9
    12.07.2018
    Masern und die Sommerferien
    Junge Erwachsene und Eltern für ihre Kinder: Impfcheck vor der Ferienreise - zwei MMR-Impfungen vorhanden?

    ​Junge Erwachsene und Eltern für ihre Kinder sollten vor den Sommerferien abchecken, ob sie beide MMR-Impfungen haben, denn in Europa gibt es große Masernausbrüche.

    Unter den klassischen Reisezielen sind Italien, Griechenland und Rumänien und bei den Fernreisezielen sind viele Länder in Asien besonders betroffen (nach WHO, Stand Juni 2018).

    Masernimpfungen sind kostenfrei für alle Kinder und für alle nach 1970 Geborenen, die in der Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist.

    In Baden-Württemberg wurden seit Jahresbeginn 81 Masernerkrankungen gemeldet. Besonders betroffen waren Säuglinge und Kleinkinder (25 Prozent), Kinder und Jugendliche von 10-19 Jahren (31 Prozent) und Erwachsene ab 20 Jahre (32 Prozent).

    Masern sind eine hoch ansteckende Viruskrankheit, die zu ernsten Komplikationen und in sehr seltenen Fällen zum Tode führen kann. Deshalb ist die Schutzimpfung mit zwei Impfstoffgaben so wichtig.

    Masernviren werden über Tröpfchen wie beim Niesen übertragen. Mögliche Ansteckungsorte im Urlaub sind Diskotheken, Kinderbetreuungsprogramme und Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in Ländern, in denen die Masern verbreitet sind.

    Ungeimpfte holen sich vor der Reise die Erstimpfung, denn sie schützt zu 91%. Bereits Erstgeimpfte holen sich die Zweitimpfung und sind danach zu 92%–99% geschützt.

    Wichtige Hintergrundinformationen für den Sommerurlaub:

    Bei Masern vergehen zwischen der Ansteckung und dem Krankheitsausbruch mit katarrhähnlichen Krankheitszeichen mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen und Husten 8-10 Tage, bevor sich nach 14 Tagen eine Hautrötung mit großen, zusammenfließenden Flecken zeigt.

    Das ist kurz genug, damit die Masern einen Urlaub schon ab der zweiten Woche kräftig beeinträchtigen können.

    Bei Jugendlichen und Erwachsenen wird nicht selten zunächst an eine Allergie gedacht. Manchmal bleibt die Masernerkrankung sogar unerkannt, weil im Urlaub kein Arzt aufgesucht wird und sich die Erkrankten im Hotel durch die restlichen Urlaubstage und in den fest gebuchten Rückflug nach Hause schleppen: eine weitere Ansteckungsquelle.

    Masern zirkulieren zurzeit in vielen Ländern Europas, besonders in Süd- und Südosteuropa. Die höchsten Erkrankungsraten für die letzten 12 Monate wurden gemeldet für die Ukraine, Serbien, Italien, Griechenland und Rumänien. Bei den Fernreisezielen in Asien führen Indien, die Philippinen, Indonesien, China und Malaysia die Statistik der Weltgesundheitsorganisation an (Stand: Juni 2018). Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb allen Eltern und jungen Erwachsenen, vor Antritt des Sommerurlaubs den Impfschutz gegen Masern und ggf. gegen andere Krankheiten im Urlaubsgebiet abzuchecken und zu vervollständigen.

    Masern bewirken eine vorübergehende Schwächung des Immunsystems. Wegen der beeinträchtigten körpereigenen Abwehr können andere Infektionskrankheiten auf die Masern folgen.

  • Abteilung 8
    12.07.2018
    Archäologische Denkmalpflege - Pressetermin am Donnerstag, 19. Juli 2018, zu Forschungen und Grabungskampagne rund um den Rosenstein bei Heubach (Ostalbkreis)
    Präsentation aktueller Grabungsergebnisse und eines neuen und hochauflösenden digitalen Geländemodells der Rosenstein-Region

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit 2016 widmet sich das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) der Erforschung vorgeschichtlicher Befestigungen auf dem Rosenstein bei Heubach und seinen Nachbarbergen. Das Projekt, das von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, der Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreichen Spendern aus dem Kreis regionaler Unternehmen und Privatpersonen großzügige Unterstützung findet, kann nach zwei Grabungskampagnen an der „Teufelsmauer“ auf dem Mittelberg mit handfesten Ergebnissen aufwarten.

    Zudem war es mithilfe der namhaften Zuwendungen möglich, die Rosenstein-Region systematisch zu befliegen, um mithilfe der „Airborne-Laserscanning“-Methode ein hochauflösendes digitales Geländemodell zu gewinnen. Die faszinierenden Ergebnisse dieser Messung ermöglichen ein neues Verständnis der einzigartigen archäologischen Kulturlandschaft rund um Heubach.

    Seit Mitte Juni finden neuerliche Grabungen des LAD auf dem Rosenstein-Plateau statt.

    Aus diesem Anlass lade ich Sie herzlich ein zum Pressetermin

    „Mit Spaten, Leichtflugzeug und Laser“:

    • Präsentation eines neuen, hochauflösenden digitalen Geländemodells der Rosenstein-Region
    • Informationen zum aktuellen Stand der archäologischen Forschung
    • Ausblick auf die diesjährige Grabungskampagne

     
    am Donnerstag, 19. Juli 2018 um 14:30 Uhr
    in das Rathaus Heubach, Kleiner Sitzungssaal EG, Hauptstraße 53,
    73540 Heubach
     
    Nach einer allgemeinen Einführung wird eine ca. 20-minütige PowerPoint-Präsentation Einblick in die archäologische Situation am Rosenstein und den aktuellen Stand der Forschung geben. Visuelle Eindrücke werden außerdem vom neuen, digitalen Geländemodell  und seinen Erkenntnismöglichkeiten für die Fragestellungen der Archäologie vermittelt. Es bietet sich die Möglichkeit, Fragen an die Beteiligten zu richten. Der Termin ist für die Dauer von einer Stunde geplant.
     
    Zum Thema informieren Sie beim Termin:
     
    Frederick Brütting, Bürgermeister der Stadt Heubach
    Prof. Dr. Dieter Planck, Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg
    Dr. Christian Bollacher, Archäologe LAD, Projektleiter
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle des Regierungspräsidiums Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.07.2018
    B 29 - OU Mögglingen (Ostalbkreis)
    Herstellung der Brücke über die Lauter und die K 3282 –Vollsperrung zum Abbau und zur Wiederherstellung des Traggerüstes vom 23. Mai bis spätestens zum 08. Juni

    ​Derzeit wird die Brücke über die Lauter und die K 3282 zwischen Mögglingen und Lautern gebaut. Wie bereits in den Oster- und Pfingstferien, muss die Straße nochmals für den Verkehr voll gesperrt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen für den Abbau des Traggerüstes und der Brückenschalung über der Kreisstraße erforderlich.

    Die K 3282 wird daher im Bereich unter der Brücke im Zeitraum von Freitag, 20. Juli 2018, bis längstens Mittwoch, 01. August 2018 für den Verkehr voll gesperrt.

    Während dieser Vollsperrung wird eine Umleitung ausgeschildert. Die Umleitung erfolgt, wie schon bei den vorangegangenen Vollsperrungen, ab Mögglingen über Böbingen und Heubach nach Lautern.

    Es wird darauf hingewiesen, dass während der Bauarbeiten die K 3282 auch für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt sein muss.

    Da der Linienverkehr ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist, wird darauf hingewiesen, dass eine gesonderte Mitteilung zum Schülertransport veröffentlicht werden wird.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung der Lautertalbrücke betragen rund 11 Millionen Euro.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    12.07.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Publikation „Entlang der Fernstraße. Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“ anlässlich der Landesgartenschau 2018 in Lahr
    Feierliche Übergabe durch Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, am Freitag, 20. Juli 2018, 13 Uhr
     https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/PresseBilder/Forms/DispForm.aspx?ID=389&Source=https%3A%2F%2Frp.baden-wuerttemberg.de%2Frps%2FPresseBilder%2FForms%2FAllItems.aspx&RootFolder=%2Frps%2FPresseBilder

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    ein besonderes Highlight der Landesgartenschau 2018 in Lahr ist die Rekonstruktion eines römischen Streifenhauses nach antiken Vorbildern im Maßstab 1:1, die zusammen mit einem archäobotanischen Versuchsgarten die römische Vergangenheit Lahrs wieder erlebbar machen soll.

    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt aus diesem Anlass die Publikation „Entlang der Fernstraße – Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen“ als Heft 80 der Reihe Archäologischen Informationen aus Baden-Württemberg heraus. Zur Übergabe durch Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, an Dr. Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, laden wir Sie herzlich ein.


    Kommen Sie am

    Freitag, 20. Juli 2018, um 13 Uhr,
    auf das Gelände der Landesgartenschau Lahr
    zum Treffpunkt Baden-Württemberg

    Nach der Begrüßung durch Dr. Wolfgang G. Müller und einem Grußwort von Prof. Claus Wolf, folgt die Buchübergabe. Prof. Dr. Alexander Heising von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg führt im Anschluss in die Publikation ein.

    Die Publikation bietet in 15 Buchbeiträgen erste Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojektes von Universität Freiburg, Stadt Lahr und dem Landesamt für Denkmalpflege und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau als Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.

    Um Anmeldung unter thorsten.mietzner@lahr.de wird gebeten. Ihre persönliche Eintrittskarte wird am Eingang der LGS hinterlegt.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

    Anlagen:
    Einladungsflyer

    Abb.1: Scheibenfibel mit Victoria und Adlerstandarte (M. Nortmann/LAD)


    Abb.2: Viel Abfall: Gruben mit Keramik-Fehlbränden im Hinterhof der Töpfereien (LAD)

    Hintergrundinformationen


    Schon lange sind im südbadischen Lahr-Dinglingen die Reste einer römischen Siedlung im Gewann „Mauerfeld“ bekannt. Das zivile Straßendorf lag an der Rheintalstraße (Verlauf der heutigen B 3) und wurde gegen 100 n. Chr. gegründet. Hier lebten einfache Handwerker, Kleinhändler, Fuhrleute, Tagelöhner und Gewerbetreibende aller Art, die mit ihren Produkten das Umland versorgten.

    Mehrjährige Ausgrabungen haben zahlreiche Hausparzellen mit Resten von Fachwerkgebäuden, Tiefbrunnen und Töpferöfen zutage gefördert. Die Funde bieten grundlegende Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen einer gallorömischen Bevölkerung abseits der militärischen Grenzzone.

    Das Buch umfasst 154 Seiten und ist reich bebildert. Der Preis beträgt 8,50 € (ISBN 978-3-942227-37-7) und ist auf der LGS Lahr und über die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern (gesellschaft-archaeologie@t-online.de) zu beziehen.

  • Abteilung 3
    12.07.2018
    Übergabe der Meisterbriefe in Hohenheim - Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch übergibt 69 Meisterinnen und Meistern im Beruf Gärner/Gärtnerin ihre Meisterbriefe
    Von Strauch: „Seien Sie mutig, seien sie kreativ, entwickeln Sie eigene Strategien für ihre Betriebe.“

    ​„So viel Draußen war nie.“ Mit diesem Zitat eröffnete Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch, die den terminlich verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer vertrat, heute (12. Juli 2018) ihren Festvortrag anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe im Gärtnerberuf und spielte damit auf den seit Jahren anhaltenden Boom der Branche an.

    Insgesamt erhielten im Euroforum der Universität Hohenheim 55 Garten- und Landschaftsbauer, 1 Baumschüler, 4 Friedhofsgärtner, 2 Gemüsebauer sowie 7 Zierpflanzengärtner, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand der Regierungsvizepräsidentin.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig. Mit der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim gibt es eine hervorragende Bildungseinrichtung für die Vorbereitungslehrgänge zur Meisterprüfung.

    Von Strauch beglückwünschte die jungen Fachleute zur ihrer großartigen Leistung und betonte: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung als Führungskraft können Sie nun Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Ausbildung junger Menschen sowie für die Gesellschaft übernehmen.“ Die Regierungsvizepräsidentin ermutigte: „Seien Sie mutig, seien sie kreativ, entwickeln Sie eigene Strategien für ihre Betriebe und überzeugen Sie Ihre Kunden von ihrem Können und Ihrem Produkt“.

    Traditionell wurden in diesem Rahmen auch Silberne Meisterbriefe für 25 Jahre Gärtnermeisterin beziehungsweise Gärtnermeister überreicht.

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart bedankte sich bei all denjenigen, die die Meisterinnen und Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Staatsschule für Gartenbau in Hohenheim, bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse, den Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung, ohne die solche Abschlüsse nicht möglich wären.
    Auf die hervorragenden Ergebnisse können alle Meisterinnen und Meister sowie alle anderen Beteiligten zu Recht stolz sein

    Anlagen:
    Eine Namensliste der Meisterinnen und Meister kann bei Bedarf angefordert werden.

  • Abteilung 4
    11.07.2018
    Bauarbeiten zur Erneuerung der Simonsbach- / Pfarrbachbrücke an der B 466 in Donzdorf (Landkreis Göppingen) termingerecht fertiggestellt
    Vollsperrung der B 466 in der Ortsdurchfahrt Donzdorf im Bereich der Baustelle wird am Freitag, 13. Juli, nachmittags aufgehoben

    ​ Der im Herbst 2017 begonnene Ersatzneubau der  Simonsbach- / Pfarrbachbrücke an der B466 in der Ortsdurchfahrt (OD) Donzdorf wird planmäßig Mitte Juli 2018 fertiggestellt. Die Vollsperrung wird am Freitag, 13. Juli 2018, nachmittags aufgehoben.

    Die B 466 in der OD Donzdorf gehört zu einer Schwerlaststrecke, bei der die Brücken auf die hohen Achslasten ausgelegt werden müssen. Die alte Brücke aus dem Jahre 1955 erfüllte diese Vorgaben nicht und musste auch wegen großer Schäden erneuert werden.

    Mit den Brückenarbeiten ist auch die Querung mehrerer Versorgungsleitungen durchgeführt worden. Die Brücke wurde in zwei Bauabschnitten hergestellt. Der erste Teil wurde im Herbst 2017 hergestellt, der zweite Teil der Bauarbeiten begann Ende März 2018 und wird nun fertiggestellt.

    Außerhalb der Fahrbahn im Bereich der Einmündung Mühlweg wurden auch Arbeiten im Auftrag der Stadt Donzdorf durchgeführt. Eine Stützwand im Anschluss an die Brücke wurde erneuert, Stellplätze für Pkw sowie Pflanzbeete zwischen Fahrbahn und Gehweg wurden hergestellt. Pflasterarbeiten und Arbeiten am Geländer werden im Nachgang zum nun abgeschlossenen Brückenneubau voraussichtlich im September 2018 durchgeführt. Der Bereich mit dem fehlenden Geländer wird bis dahin provisorisch abgesichert.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.07.2018
    Arbeiten am zweiten Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B 14
    Änderung der Geschwindigkeitsbeschränkung im Tunnel in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart begann im Februar 2018 mit dem Bau des ersten von zwei Havariebecken am Kappelbergtunnel im Zuge der B14 bei Fellbach. Diese Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Kappelbergtunnel.

    Zunächst wurde das östliche Becken gebaut und Leitungen verlegt. Derzeit werden die Schächte und Leitungen, sowie das westlichen Becken gebaut. Seit Baubeginn ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit abschnittsweise auf 60 km/h beschränkt.

    Ab voraussichtlich Freitag, 13. Juli 2018, wird die Geschwindigkeit weiterhin von 7 bis 18 Uhr auf 60 km/h reduziert sein. Außerhalb dieser Zeiten, zu arbeitsfreien Zeiten und am Wochenende wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung und die Sperrung des Standstreifens nach dem Kappelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart bleiben über die gesamte Bauzeit bestehen.

    Der Bau der beiden Havariebecken wird voraussichtlich rund 1,8 Mio. Euro kosten. Die Kosten trägt die Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 5
    11.07.2018
    Land bezuschusst am Mühlkanal in Süßen (Kreis Göppingen) die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und den Hochwasserschutz mit 690.000 Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Maßnahmen am Mühlkanal Süßen sind eine gelungene Verbindung von Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie.“
     Bestehender Wehr Süßen/Fils (Foto: RPS)

    ​Die Stadt Süßen (Landkreis Göppingen) erhält für die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und den Hochwasserschutz am Mühlkanal Landeszuschüsse von insgesamt knapp 690.000 Euro. Die beiden Bescheide wurden der Stadt gestern (10. Juli 2018) übersandt.

    „Das Gesamtprojekt wird die Bürgerinnen und Bürger in Süßen zukünftig vor einem Hochwasserereignis schützen, wie es statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommt. Daneben wird dort der Absturz am Wehr zukünftig ökologisch durchgängig sein“, erklärte Regierungspräsident Reimer. Er zeigte sich erfreut, dass es gelungen ist, ein Projekt, bei dem Stadt, Wehrgenossen, Landratsamt und Regierungspräsidium beteiligt sind, gemeinsam zum Erfolg zu führen. „Wir sind uns unserer Verantwortung für Mensch, Umwelt und Wirtschaft bewusst und greifen den Kommunen im Land daher gerne finanziell unter die Arme, wenn sie sich gegen Hochwasser und dessen weitreichende Folgen rüsten wollen“, betonte Wolfgang Reimer. „Ist dies auch noch mit einer ökologischen der Verbesserung des Gewässers verbunden, so ist dies umso mehr hervorzuheben.“

    Die Fils durchfließt Süßen von Südosten nach Nordwesten. Rund 270 m oberhalb der Lautermündung wird die Fils durch ein Wehr aufgestaut, um Wasser für die Stromerzeugung in den Mühlkanal zu leiten. Der Zufluss zum Mühlkanal wird durch ein Schütz reguliert. Bei Hochwasser werden sowohl das Wehr als auch das Schütz im Mühlkanal umströmt, wodurch es ab Abflüssen eines 50-jährlichen Hochwassers zu Überflutungen im Stadtgebiet kommt. Durch den Höhenunterschied am Wehr von rund 6,5 m ist dort die ökologische Durchgängigkeit der Fils nicht gegeben.

    Mit den vorgesehenen Hochwasserschutzmaßnahmen (Verlegung des Schützes um 30 Meter nach Unterstrom, Bau eines kleinen Dammes an der Fils sowie einer Hochwasserschutzwand am Mühlkanal) soll sichergestellt werden, dass ein maximaler Abfluss von 3,5 m³/s im Mühlkanal nicht überschritten wird. Dies entspricht im Stadtgebiet einem bis zu 100-jährlichen Hochwasserschutz.

    Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie wird neben dem Hochwasserschutz auch die ökologische Durchgängigkeit der Fils im Bereich der Wehranlage hergestellt. Hierfür wird eine Fischaufstiegsanlage in Form eines naturnahen Umgehungsgerinnes mit Beckenstruktur errichtet.

    Um den Höhenunterschied von rd. 6,50 m überwinden zu können, ist ein Gerinne bestehend aus 56 Becken und einer Gesamtlänge von etwa 180 m notwendig.

    An den Kosten der Fischaufstiegsanlage beteiligt sich neben der Stadt auch die Wehrgenossenschaft, die am Mühlkanal aus der Wasserkraft regenerative Energie erzeugt.

    Hintergrundinformationen:

    Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit
    Zuwendungsfähige Ausgaben    648.310,90 Euro
    Fördersatz                                 85 %
    Zuwenung                                 551.000 Euro

    Hochwasserschutz am Mühlkanal
    Zuwendungsfähige Ausgaben    399.943,17 Euro
    Fördersatz                                 34,0 %
    Zuwendung                              136.00 Euro

  • Abteilung 4
    10.07.2018
    L 1214 – Die Ortsumfahrung Jebenhausen kommt
    Regierungspräsidium Stuttgart kündigt die nächsten Planungsschritte für Mitte 2019 an

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer führte Ende Juni, gemeinsam mit dem Abteilungsleiter für Straßenwesen und Verkehr, Andreas Hollatz, ein Gespräch mit der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi MdL, Oberbürgermeister Guido Till sowie Baubürgermeister Helmut Renftle der Stadt Göppingen. Darin ging es um die Vorabstimmung der weiteren Vorgehensweise in Sachen Ortsumfahrung Jebenhausen an der L 1214. Die Beteiligten haben sich im Rahmen des Gesprächs darauf geeinigt, das Planfeststellungsverfahren Mitte 2019 fortzuführen. Die dazu notwendigen Untersuchungen zum Artenschutz werden derzeit aktualisiert und sind weitgehend abgeschlossen.

    Die Ortsumfahrung soll den innerörtlichen Durchgangsverkehr reduzieren und die Bewohner von den Lärm- und Abgasemissionen entlasten. Zugleich dient sie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

    „Zu den Kernaufgaben des Straßenbaus zählt der Ausbau und die Instandhaltung der verkehrswichtigen Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Die Landesstraßen dürfen dabei jedoch nicht in Vergessenheit geraten. Daher werden die landesweit prioritärsten Ortsumfahrungen in den Fokus gerückt“, so Regierungspräsident Reimer.

    Das zeitweilige Ruhen des Verfahrens ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Im Landkreis Göppingen, in der aktuell eine Vielzahl von Straßenbaumaßnahmen realisiert werden, stehen vorrangige Projekte des Bundes im Vordergrund. Die Planung des Albaufstiegs sowie die Ortsumfahrung Gingen an der B 10 erforderte und erfordert ein hohes Maß an Personal, weshalb die Ortsumfahrung Jebenhausen nachrangig behandelt wurde. „Mit dem Personalaufwuchsprogramm der Landesregierung konnten wir die Personalsituation aber inzwischen soweit verbessern, dass jetzt auch priorisierte Landesstraßenprojekte wieder fortgeführt werden können.“, so Verkehrsminister Winfried Hermann, der die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens begrüßt.

    Ein Abstimmungsgespräch zwischen der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr und der Stadt Göppingen wird für September 2018 vereinbart, um weitere Details abzustimmen. Die Stadt Göppingen hat ihre Unterstützung zugesagt.

  • Abteilung 9
    10.07.2018
    Jährliche Pressekonferenz des Regierungspräsidiums Stuttgart anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2017 des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg
    Termin: Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10 Uhr in Stuttgart-Nord

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer berichtet über aktuelle Themen:

    • PFC Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der STIKO
    • Baden in Fließgewässern
    • Arbeitsschutzgesetz: GDA Psyche (Psychische Belastungen am Arbeitsplatz) 

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zur diesjährigen Pressekonferenz des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart lade ich Sie im Namen von Regierungspräsident Wolfgang Reimer recht herzlich ein. Kommen Sie

    am Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10 Uhr
    in das Landesgesundheitsamt, Raum E05 (Hildegard von Bingen),
    in der Nordbahnhofstraße 135, 70191 Stuttgart.

    Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2017 des LGA möchten wir Sie über aktuelle gesundheitsbezogene Entwicklungen in Baden-Württemberg und hierbei insbesondere über folgende Themen informieren:

    • Blutkontrolluntersuchungen im Landkreis Rastatt: Aktueller Stand der Maßnahmen und Bericht aus der Expert*innengruppe
    • Neuerungen in den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)
    • Baden in Fließgewässern – ein kontrovers diskutiertes Thema.

    Fachliche Bewertung durch das LGA

    Arbeitsschutzgesetz: Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) Psyche - die Arbeitspsychologie ist angekommen.
    Arbeitspsychologie unterstützt die Gewerbeaufsicht

    Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Rückmeldung bis 17. Juli (E-Mail: pressestelle@rps.bwl.de oder Telefon 0711904-10002).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle des Regierungspräsidiums Stuttgart

  • Abteilung 2
    09.07.2018
    "HEISS AUF LESEN© 2018 - Leseclubaktion im Sommer" gestartet
    Auftaktveranstaltung mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Ditzingens Oberbürgermeister Michael Makurath in der Stadtbibliothek Ditzingen

    Über 90 Bibliotheken im ganzen Regierungsbezirk werben um Kinder und Jugendliche

    Die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Stuttgart fand am 9. Juli in der Stadtbibliothek Ditzingen statt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Oberbürgermeister Michael Makurath gaben gemeinsam mit der Büchereileiterin Frau Schütte, der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek Frau Kotzmann sowie Schülerinnen und Schülern der Realschule in der Glemsaue und des Gymnasiums in der Glemsaue den Startschuss.

    „Wichtigste Motivation auf dem Weg zu einer gut entwickelten Lesefähigkeit ist die Freude am Lesen. Mit den zahlreichen spannenden und interessanten Titeln, die für HEISS AUF LESEN© ausgewählt wurden, steht dem sommerlichen Lesevergnügen nichts im Weg“, betonte Regierungspräsident Reimer.

    In diesem Jahr bieten 97 Bibliotheken im Regierungsbezirk Stuttgart eigens für Clubmitglieder ausgewählte brandneue Bücher mit spannenden, lustigen und coolen Geschichten an, in ganz Baden-Württemberg sind es 174. Im Mittelpunkt von HEISS AUF LESEN© steht der Lesespaß. Kinder und Jugendliche vom Grundschul- bis ins Teenager-Alter sollen außerhalb der Schule für das Lesen begeistert werden.

    Oberbürgermeister Makurath freute sich, dass die diesjährige Auftaktveranstaltung in Ditzingen stattfand und ergänzte: „Lesefreude bei Kindern zu wecken gehört seit jeher zu den wichtigsten Zielen der städtischen Bibliothek Ditzingen. Der Auftakt der Leseclubaktion passt deshalb hervorragend zum 25-jährigen Jubiläum der Stadtbibliothek am Laien Ditzingen, das wir in diesem Jahr feiern!“

    Die von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Stuttgart initiierte Aktion hat zum Ziel, die Sommerferien als Lesezeit zu etablieren, Spaß am Lesen zu vermitteln und spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder zu fördern. Auch Kinder, die wenig lesen, sind hier genau richtig. Wer bisher keinen Leseausweis seiner Bibliothek hat, ist eingeladen, kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© zu werden. Zusätzlichen Anreiz schaffen die Abschlusspartys in den teilnehmenden Bibliotheken, bei denen tolle Preise unter den Clubmitgliedern verlost werden.

    Hauptsponsor im Regierungsbezirk Stuttgart ist der Freizeitpark Tripsdrill, der für jede teilnehmende Bibliothek vier Tageskarten stiftete und als Hauptpreise zweimal je eine Übernachtung im Schäferwagen im Freizeitpark für eine vierköpfige Familie inklusive Frühstück und Eintritt in den Erlebnispark an beiden Tagen zur Verfügung stellt.

    Weitere Informationen zu HEISS AUF LESEN© gibt es unter www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html

    Ergänzende Informationen:

    An der Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© nehmen die Bibliotheken in folgenden Orten teil:

    Albershausen, Altbach, Aspach, Asperg, Backnang, Bad Boll, Bad Friedrichshall, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Böhmenkirch, Boxberg, Brackenheim, Crailsheim, Creglingen, Denkendorf, Ditzingen, Donzdorf, Ebersbach, Ehningen, Eppingen, Erdmannhausen, Fellbach, Filderstadt, Frickenhausen, Gaildorf, Gäufelden, Geislingen, Gerlingen, Gerstetten, Gingen/Fils, Göppingen, Großbottwar, Güglingen, Gundelsheim, Heiningen, Hemmingen, Herrenberg, Heubach, Hochdorf, Holzgerlingen, Jettingen, Kaisersbach, Kernen im Remstal, Kirchardt, Kirchberg/Jagst, Köngen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leutenbach, Löchgau, Lorch, Magstadt, Marbach, Mötzingen, Murr, Murrhardt, Neuffen, Nordheim, Oberrot, Oberstenfeld, Offenau, Ostfildern, Plochingen, Plüderhausen, Remseck-Pattonville, Remshalden, Schönaich, Schorndorf, Schrozberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwaikheim, Schwieberdingen, Sindelfingen, Steinenbronn, Steinheim, Süßen, Tauberbischofsheim, Uhingen, Untereisesheim, Urbach, Waiblingen, Waldenbuch, Wangen, Wäschenbeuren, Weil der Stadt, Weil im Schönbuch, Weilheim/Teck, Weinstadt, Bildungszentrum Weissach im Tal, Weissach im Tal Unterweissach, Welzheim, Wendlingen, Wertheim, Winnenden, Zaberfeld

  • Abteilung 4
    06.07.2018
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Stuttgart - Beginn der Baustelleneinrichtung in der Nacht von Montag, 9. Juli, auf Dienstag, 10. Juli
    Bund investiert rund 4,8 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt, wie bereits bei der Fertigstellung der Sanierung zwischen der Anschlussstelle (AS) Feuerbach und dem Engelbergtunnel angekündigt, in der kommenden Woche mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der  A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart ab der AS Stuttgart-Zuffenhausen bis kurz vor die AS Feuerbach. Während der gesamten Baumaßnahme ist die AS Feuerbach ohne Einschränkungen zu befahren. Der Bereich der AS Zuffenhausen mit Anbindung der B10 an die A 81 ist dagegen von den Arbeiten und Eingriffen in den Verkehr betroffen.

    Zunächst wird in den nächsten zwei Wochen sukzessive die Einrichtung der Baustelle in Tages- und in Nachtbaustellen durchgeführt. Nach Fertigstellung der Gelbmarkierung in Fahrtrichtung Heilbronn steht dem Verkehr in dieser Fahrtrichtung ab 16. Juli nur noch eine eingeschränkte Fahrbahnbreite zur Verfügung. Anschließend erfolgt die Einrichtung der provisorischen Verkehrsführung in Fahrtrichtung Leonberg ebenfalls mit Gelbmarkierung und der Aufstellung von Leitwänden. Einschränkung in Fahrtrichtung Leonberg gibt es voraussichtlich ab dem 19. Juli.

    Bei den Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung, die überwiegend bei Nacht stattfinden werden, steht den Verkehrsteilnehmern teilweise nachts nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

    Im Rahmen dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 4 km erneuert. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen, wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen, werden ausgetauscht bzw. entfernt.

    Im Rahmen der ersten Bauphase, welche voraussichtlich am 23. Juli beginnt, werden Arbeiten am Mittelstreifen durchgeführt sowie der linke und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Leonberg saniert. In der voraussichtlich ab Mitte August beginnenden zweiten Bauphase wird der rechte Teil der Fahrbahn saniert.

    Im Rahmen der zweiten Bauphase erfolgen dann im August auch Bauarbeiten innerhalb der AS Zuffenhausen. Hierzu wird das Regierungspräsidium rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme im Detail informieren.

    Die gesamte Sanierung findet unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung mittels einer sogenannten 5+1-Verkehrsführung statt. Dazu werden bereits vor der AS Zuffenhausen zwei Fahrstreifen in Richtung Leonberg auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Heilbronn kommend an der AS Zuffenhausen auf die B10 auffahren wollen, müssen sich daher bereits rechtzeitig vor der Überleitung des mittleren und linken Fahrstreifens rechts einordnen. Dem Verkehr von der B10 kommend steht während der gesamten Bauzeit in Fahrtrichtung Heilbronn nur ein stark verkürzter Einfädelstreifen zur Verfügung. Insbesondere an dieser Stelle ist mit erheblichen unvermeidbaren Behinderungen zu rechnen.

    Die im Zuge der Baumaßnahme nötigen Umstellungen der Verkehrsführung mit den zugehörigen Bauphasen werden mit gesonderten Pressemitteilungen jeweils angekündigt und näher erläutert.

    Die Dauer der Gesamtmaßnahme beträgt rund drei Monate (inkl. Auf- und Abbau) und wird voraussichtlich Mitte Oktober fertiggestellt.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär je nach Bautätigkeit bzw. Fahrstreifenbreite auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Fahrbahndeckensanierung belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Die Bauzeit wurde bewusst unter Ausnutzung der Ferienzeit gelegt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die dennoch unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    06.07.2018
    L1036/ K 2006 – Umbau Knotenpunkt Eberstadt: Endspurt beim Bau des Kreisverkehrs
    4 Tage Vollsperrung ab Donnerstag, 12. Juli 2018

    ​Die Arbeiten für den Umbau der Kreuzung der L 1036 und der K 2006 bei Eberstadt sind im vollen Gange. Der Bau des Kreisverkehrsplatzes läuft seit dem
    16. April 2018, die Bauarbeiten Ende Juli können beendet werden.

    Von den Umbaukosten, die mit ca. 825.000 € veranschlagt sind, übernimmt das Land Baden-Württemberg 67% und der Landkreis Heilbronn 33%. Zudem wurden Leistungen für die Gemeinde Eberstadt von ca. 75.000 € mit ausgeführt.

    Etwa zwei Drittel der Kreisverkehrsfahrbahn und eine provisorische Behelfsfahrbahn konnten in der ersten Bauphase bis zum 11. Juni fertiggestellt werden. In der aktuellen zweiten Bauphase erfolgte bereits der Rückbau der alten Straßenbestandteile, die Erneuerung der Entwässerungsleitungen, die Verlegung bzw. Erneuerung der Versorgungsleitungen und das Herstellen des erforderlichen neuen Unterbaus für die bituminösen Asphaltschichten.

    Für den Abschluss der Hauptarbeiten am Kreisverkehr und den abschließenden Asphalteinbau ist nun eine viertägige Vollsperrung vom 12. Juli, ab 06:00 Uhr, bis einschließlich 15. Juli 2018 erforderlich.

    Am Vortag, 11. Juli,  wird bereits ab 7:00 Uhr morgens die aktuelle Verkehrsführung mit halbseitiger Sperrung der L 1036 und Lichtsignalanlage zurückgebaut. Zeitgleich starten die ersten Vorbereitungen für den Asphalteinbau, um für die folgenden Vollsperrtage keine Zeit zu verlieren.

    Die Rückbauarbeiten der provisorischen Fahrbahn, das noch fehlende Drittel der Kreisverkehrsbahn mit Herstellung der Trag-, Binder- und Deckschichten und das Herstellen der Kreisverkehrsinseln mit Klebeborden sind eng getaktet. Außerdem wird die Asphaltdeckschicht in einem Zug und mit einer gleichmäßigen und letztlich dauerhafteren Oberfläche hergestellt.

    Nach der vorgeschriebenen Auskühlzeit der Asphaltschichten werden am letzten Vollsperrungstag abschließende Arbeiten wie die Randversiegelung und die Fahrbahnmarkierung hergestellt. Die Vollsperrung wird unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten aufgehoben und ab Montag, 16. Juli 2018, kann der Verkehr über den neuen Kreisverkehrsplatz der L 1036 bei Eberstadt mittels Lichtsignalanlage laufen. Die Hauptstraße in Eberstadt bleibt jedoch weiterhin geschlossen, bis die letzten Restarbeiten fertiggestellt bzw. die noch benötigten Baucontainer abtransportiert sind.
    Zudem werden die anliegenden Gärten an der Landesstraße durch einen Gehweg einschließlich Querungshilfe sicher angebunden.

    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die örtlichen Umleitungsbeschilderungen zu beachten:
    Im Zeitraum der Vollsperrung wird der Verkehr in Fahrtrichtung Öhringen über Grantschen, Wimmental, Dimbach und Schwabbach geführt. In der Gegenrichtung nach Heilbronn wird der Verkehr von Schwabbach über Dimbach und Willsbach auf die B39 geführt. Der Verkehr direkt nach Eberstadt wird entweder über Gellmersbach geleitet oder kann direkt über die Straße „In den Erlenwiesen“ und die „Neuenstädter Straße“ nach Eberstadt gelangen. In der Straße „In den Erlenwiesen“ sowie in der „Neuenstädter Straße“ werden Halteverbotsschilder aufgestellt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    06.07.2018
    Schulbauförderung 2018: Förderbescheid für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Gaildorf übergeben (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Am Gaildorfer Beispiel zeigt sich erneut, dass diese Förderung den Städten die erforderliche Unterstützung für die Entwicklung der bestehenden Schullandschaft verschafft.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (06. Juli 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in der Stadt Gaildorf zwei Förderbescheide über insgesamt 7,3 Mio. Euro aus dem Schulsanierungsprogramm für die Modernisierung der Schloss-Realschule und des Schenk-von-Limpurg-Gymnasiums.

    Mit dem Programm der Schulbauförderung können die Kommunen sowohl auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren als auch die bestehende Schulinfrastruktur modernisieren. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer gemeinsam mit Bürgermeister Frank Zimmermann ein Bild von aktuell laufenden und geplanten Baumaßnahmen.

    „Am Gaildorfer Beispiel zeigt sich erneut, dass diese Förderung den Städten die erforderliche Unterstützung für die Entwicklung der bestehenden Schullandschaft verschafft“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Ich freue mich diesen Bescheid heute persönlich zu übergeben und die nachhaltige Entwicklung der Stadt Gaildorf zu fördern.“

    Bürgermeister Frank Zimmermann betonte: „Ohne Schulzentrum keine Zukunft, denn als Standortfaktor ist das Schulzentrum für die Stadt Gaildorf und das ganze Limpurger Land von höchster Bedeutung. Alleine hätte die Stadt Gaildorf die nötige umfangreiche Sanierung des Schulzentrums nicht stemmen können, die Mittel der Förderprogramme helfen uns bei dieser gewaltigen Aufgabe sehr.“

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 3
    05.07.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeichnet gärtnerische Meisterinnen und Meister des Prüfungsjahrganges 2018 aus
    Feierliche Übergabe der Meisterbriefe am 12. Juli 2018 im Euroforum der Universität Hohenheim

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Gärtnermeisterinnen und Gärtnermeister des Jahres 2018

    am Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 16:00 Uhr
    im Euroforum der Universität Hohenheim
    Kirchnerstraße 3, 70599 Stuttgart

    die Meisterbriefe überreicht werden.

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen des Regierungspräsidiums Stuttgart, Dr. Kurt Mezger, wird Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten.

    Beim „Talk mit Gästen“ werden Vertreter der Verbände, Prüfer und Lehrer ihre Grüße und Wünsche an die Festgäste richten, ehe die Meisterbriefe feierlich übergeben werden.
    Im Rahmen dieser Festveranstaltung werden außerdem die Silbernen Meisterbriefe für 25 Jahre Gärtnermeister überreicht.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (pdf, 122 KB)

  • Abteilung 4
    05.07.2018
    A 7 – Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz
    ertigstellung der Arbeiten an der Übergangskonstruktion in der Nacht von Freitag, 6. Juli, auf Samstag, 7. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit dem 25. Juni 2018 Sanierungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brenztalbrücke im Zuge der A7 durch. Die Arbeiten werden in der Nacht von Freitag, 06. Juli, auf Samstag, 07. Juli 2018 vollständig abgeschlossen sein. Das derzeit montierte Überbrückungssystem kann daher abgebaut werden. Ab diesem Zeitpunkt stehen den Verkehrsteilnehmern wie-der alle Fahrstreifen uneingeschränkt zur Verfügung.

    Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde ab dem 24. Mai 2018 im Bereich der Brenztalbrücke bei Giengen a. d. Brenz in Fahrtrichtung Würzburg sowohl der rechte Fahrstreifen als auch der Standstreifen gesperrt und die Höchstgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen auf 60 km/h begrenzen. Grund hierfür war eine an der Über-gangskonstruktion der Brenztalbrücke gebrochene Lamelle.

    Um die Beeinträchtigung der Verkehrsteilnehmer zu minimieren wurde am 30. Mai 2018 ein mobiles Überbrückungssystem angebracht. Mit diesem System konnte der rechte Fahrstreifen bis zur abschließenden Sanierung der Übergangkonstruktion wie-der für den Verkehr freigegeben werden. In diesem Zeitraum wurde sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Fahrstreifen die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 9
    04.07.2018
    FSME-Saison 2018: Bereits 109 Erkrankungen in Baden-Württemberg
    Das Landesgesundheitsamt rät, besonders im Urlaub auf den Zeckenschutz zu achten

    Seit Beginn der FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)-Saison sind 109 Menschen in Baden-Württemberg an FSME erkrankt, mit steigender Tendenz. Das ist ein Viertel mehr als zur Jahresmitte 2017 (88 Erkrankte). Besonders betroffen sind die Kreise Ravensburg (13 Fälle), Calw (10 Fälle) und der Ortenaukreis (15 Fälle). Bei 21 Erkrankten kam es zu schweren Gehirnentzündungen, wie Enzephalitis und Myelitis. Zecken sind jetzt besonders aktiv. Das Landesgesundheitsamt rät zur Vorsorge durch schützende Bekleidung, die keine Zecken an die Haut lässt und zur Impfung gegen FSME. 

    Wenn Zecken nicht bis auf die Haut vordringen, kann einer Infektion vorgebeugt werden. Wer im Wald oder im hohen Gras unterwegs ist, muss deshalb besonders auf Zeckenschutz achten. Dazu gehören feste Schuhe, Socken und lange Hosen. Wanderer wählen für das Picknick besser einen Platz, der nicht im hohen Gras liegt. FSME kann auch über die Rohmilch infizierter Tiere übertragen werden. Deshalb ist von deren Verzehr abzuraten. Wer sich beruflich oder in der Freizeit viel im Freien aufhält, sollte mit seiner Ärztin bzw. seinem Arzt über eine FSME-Impfung sprechen.

    FSME Fallzahlen nach Meldekreisen Baden-Württemberg (Stand: 03.07.2018) (pdf, 38 KB)

    Hintergrundinformationen

    Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis ist das FSME-Virus. Es wird fast immer durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Sommerliche Temperaturen und Niederschläge haben in den letzten Wochen zu idealen Bedingungen für den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) geführt. Allerdings wurden auch Erkrankungen nach dem Genuss von Rohmilch oder daraus hergestelltem Käse berichtet. Die Erkrankung beginnt ein bis zwei, manchmal bis zu vier Wochen nach dem Zeckenstich mit grippeähnlichen Symptomen. Bei einem Teil der Betroffenen entwickeln sich Erkrankungszeichen des Nervensystems wie Lähmungserscheinungen, Krampfanfälle, aber auch lang anhaltende Kopfschmerzen. Häufig kommt es jedoch selbst nach schweren Verläufen zur völligen Heilung. Schwere Krankheitsverläufe werden fast nur bei Erwachsenen beobachtet. Bei ca. 1% der Erkrankten mit Beteiligung des Zentralen Nervensystems führt die Erkrankung zum Tode. 

    Ganz Baden-Württemberg gilt als Risikogebiet für FSME. Dies zeigt die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Karte zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland
    (vgl. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/17_18.pdf?__blob=publicationFile).
    Allerdings kommen mit FSME-Viren infizierte Zecken nicht überall vor. 

    Für einen Zeckenschutz gibt es dennoch gute Gründe: Sogar häufiger als mit FSME sind Zecken mit Borellien infiziert. Diese Bakterienart verursacht eine typische Wanderröte, die sich ringförmig um die Stelle des Zeckenstichs ausbreitet. Die Borreliose lässt sich nach ärztlicher Verordnung mit Antibiotika behandeln, eine Impfung gibt es nicht. In seltenen Fällen haben Zecken Hasenpest übertragen, die durch Tularämie-Bakterien ausgelöst wird. 

    Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Meldezahlen beruhen vor allem auf ökologischen und soziologischen Faktoren, wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen. 

    Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg (InfektNews) erhalten Sie unter:
    https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Fachinformationen/Infodienste_Newsletter/InfektNews/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 2
    04.07.2018
    Schutzrechtskongress im Haus der Wirtschaft startet mit Umbenennung des Veranstalters
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg unterstützen wir weiterhin den Mittelstand beim Schutz seiner Produkte.“

    ​Regierungspräsident Reimer hat heute (4. Juli 2018) anlässlich des Kongresses „Tag der gewerblichen Schutzrechte“ die Umbenennung des bisherigen „Informationszentrums Patente“ in „Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg“ bekannt gegeben. Diese zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zu gewerblichen Schutzrechten behält auch unter dem neuen Namen ihren Sitz im Stuttgarter Haus der Wirtschaft bei. Sie ist die einzige Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg.

    „Das Patent bleibt das zentrale Instrument zur Absicherung innovativer technischer Produkte", so Reimer in seiner Begrüßung. Die wirtschaftliche Bedeutung des Schutzes von Produktnamen und Firmenbezeichnungen durch eingetragene Marken sei aber in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. „Wir nehmen diese Entwicklung zum Anlass“, so Reimer weiter, „die wirtschaftliche Gleichwertigkeit auch im Namen der Einrichtung zu verankern.“ Man folge damit einem Trend, der auch in der Bezeichnung der zentralen Bundesbehörde in München zum Ausdruck kommt. Der Stuttgarter Regierungspräsident freute sich deshalb besonders, an diesem Tag auch die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, Cornelia Rudloff-Schäffer, in Stuttgart begrüßen zu können. Ihre Behörde hatte eine entsprechende Umbenennung schon vor Jahren vollzogen.

    Der neue Name soll darüber hinaus zum Ausdruck bringen, dass die Einrichtung eine landesweite Zuständigkeit besitzt. „Wir werden weiterhin eng mit den regionalen Kammern und Verbänden kooperieren, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen im ganzen Land beim Umgang mit diesem wichtigen Thema zu unterstützen“, versprach Reimer.

    Stolz ist der Regierungspräsident darauf, dass diese Angebote größtenteils kostenlos im Rahmen der Wirtschaftsförderung angeboten werden: „Hier wird jeden Tag die schwäbische Ansicht „Was nix koschtet, isch au nix wert“ widerlegt.“

    Beim heutigen Kongress können sich Interessierte aus kleinen und mittleren Unternehmen informieren, wie mit Hilfe von gewerblichen Schutzrechten geistiges Eigentum geschützt werden kann. Hochkarätige Referenten sprechen mit ihren Vorträgen nicht nur Fachleute an, sondern erleichtern auch Neueinsteigern den Zugang zu diesem oft vernachlässigten Thema. Regierungspräsident Reimer stellte fest: „Die internationalen Handelsbeziehungen unserer mittelständischen Unternehmen machen es mehr denn je erforderlich, sich über einen Schutz außerhalb Deutschlands Gedanken zu machen.“ Neben einem Expertenforum wird am Nachmittag auch ein Ausstellerforum angeboten. Dort erläutern namhafte Anbieter von Softwarelösungen für den gewerblichen Rechtsschutz, wie der Umgang mit Schutzrechten effizient gehandhabt werden kann. Das Deutsche Patent- und Markenamt ist ebenfalls mit einem Ausstellungsstand vertreten und steht mit seinen Experten für Fragen zur Verfügung.

    Weitere Informationen zum Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg

    Die vom Wirtschaftsministerium finanzierte Einrichtung kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Bereits im Jahr 1896 wurde hier eine Patentauslegestelle eingerichtet. Seit dem Jahr 1908 gibt es eine wöchentlich stattfindende Erfinderberatung, die von ehrenamtlich tätigen Patentanwälten geleistet wird. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt heute auf der Unterstützung bei Recherchen zu allen gewerblichen Schutzrechten. Im mit modernen Arbeitsplätzen ausgestatteten Recherchezentrum können die Besucher in Patent-, Marken- und Designdatenbanken recherchieren. Unterstützt und angeleitet werden sie dabei von kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums. In Ergänzung dazu werden regelmäßig Informations- und Schulungsveranstaltungen angeboten.

    Mit dem Deutschen Patent- und Markenamt gibt es seit vielen Jahren eine Kooperationsvereinbarung, die die Qualität der angebotenen Dienstleistungen sicherstellt. Wer in letzter Minute vor einer Messe noch ein Patent anmelden möchte, dem steht ein spezieller Briefkasten vor dem Haus der Wirtschaft auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg ist quasi der „verlängerte Arm“ des Deutschen Patent- und Markenamts.

  • Abteilung 7
    04.07.2018
    Frau Stella Herden ist ab sofort neue Leiterin des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen a. d. Jagst
     Stella Herden (Foto: privat)

    ​Das Peutinger-Gymnasium in Ellwangen bekommt heute (4. Juli 2018) eine neue Schulleiterin. Frau Studiendirektorin Stella Herden tritt die Nachfolge von Herrn Hans-Bernd Hirschmiller an, der im November letzten Jahres plötzlich verstorben ist.

    Frau Herden, 1960 in Geldrop (Niederlande) geboren, studierte Biologie und Sport für das Lehramt an Gymnasien in Freiburg im Breisgau. Nach Referendariat und Zweitem Staatsexamen wurde sie 1991 in den Schuldienst übernommen und dabei dem Ostalb-Gymnasium Bopfingen zugewiesen. Von 1996 bis 2006 unterrichtete sie am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen, bevor sie ans Peutinger-Gymnasium wechselte. Dort war sie ab 2010 zunächst als Abteilungsleiterin, seit 2017 als stellvertretende Schulleiterin tätig. Frau Herden ist also dem Peutinger-Gymnasium seit vielen Jahren eng verbunden und mit den Ellwanger Verhältnissen im Bereich Schule und Bildung bestens vertraut.

    Die neue Schulleiterin erhielt heute in Ellwangen von der zuständigen Schulreferentin im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Christine Niens, ihre Bestellungsurkunde.

  • Abteilung 4
    04.07.2018
    B 14 Kappelbergtunnel – Arbeiten am zweiten Havariebecken
    Einzug des rechten Fahrstreifens im Tunnel am 6. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart begann im Februar 2018 mit dem Bau des ersten von zwei Havariebecken am Kappelbergtunnel bei Fellbach. Diese Becken dienen dem Auffangen von Chemikalien und Löschwasser im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Kappelbergtunnel.

    An dem seit Ende Juni im Bau befindlichen westlichen Havariebecken wird am Freitag, 6. Juli 2018, der Pumpschacht versetzt. Hierfür muss der rechte Fahrstreifen im Kappelbergtunnel gesperrt werden. Diese Sperrung besteht außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr und beginnt an der Tunneleinfahrt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern ab der Tunneleinfahrt bleibt weiterhin bestehen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um  Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • 03.07.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg: Bergung von Funden aus dem Grundstein der ehemaligen Stadtkirche Pforzheim von 1829 auf dem Rathaushof
     Grabungsleiterin Marianne Lehmann präsentiert eines der Fundstücke, Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    Im Zuge der seit 2013 andauernden archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart auf dem Rathaushof in Pforzheim wurden weite Teile der massiven Fundamente des durch den badischen Hofbaumeister Heinrich Hübsch geplanten, jedoch unvollendeten Nachfolgebaus für die 1789 zerstörte Stadtkirche freigelegt. Das Grabungsteam stieß dieses Jahr in den Fundamenten des Nordturms auf den Grundstein mit eingelassener Inschriftenplatte. Darauf sind das Datum der Grundsteinlegung, der 25. August 1829 und die Initiale des damals herrschenden badischen Großherzogs Ludwig vermerkt. Unter der Platte war ein Hohlraum zur Aufbewahrung einer Zeitkapsel o.ä. zu vermuten.

    Gestern, am 2. Juli 2018, wurde im Beisein der Presse und der Öffentlichkeit von einer Fachfirma die Inschriftenplatte vom Grundstein abgehoben, um das Stück zu sichern und für die später beabsichtigte Aufstellung in Pforzheim zu restaurieren. Im darunter liegenden Hohlraum wurde zunächst ein in eine Holzkohleschicht gebettetes Glas mit Weizenähren gefunden, möglicherweise ein Symbol für die Erntezeit im August oder aber vielleicht ein Nachhall auf die Zeiten großer Not und Missernten nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora 1817. Darunter lagen in einer Sandschicht zwei weitere, jedoch nicht so gut erhaltene Gläser sowie eine Zeitkapsel aus Zinn oder Blei. Soweit erkennbar enthält diese einige Münzen. Zuunterst konnte aus dem Grundstein schließlich eine leider völlig korrodierte Inschriftenplatte aus Weißmetall geborgen werden.

    Die Funde aus dem Grundstein wurden zur Restaurierung in die zentrale Werkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart nach Esslingen gebracht. Nach der Öffnung der Kapsel unter Laborbedingungen und Sicherung der Funde sollen diese der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    Hintergrundinformationen

    Die Stadtkirche Pforzheim hatte eine bewegte Geschichte. Im 13. Jahrhundert ursprünglich als Klosterkirche der Dominikaner errichtet, diente sie ab der Reformation 1566 als Pfarrkirche der Stadtgemeinde. In Folge der Zerstörung im Pfälzer Erbfolgekrieg 1692 wurde die einstige gotische Basilika 1716-21 auf den alten Grundmauern als protestantische Saalkirche wieder aufgebaut. Diese Kirche fiel 1789 zusammen mit 44 weiteren Gebäuden einem lokalen Brandereignis zum Opfer. Auf dem schließlich 1812 einplanierten Gelände war ein Neubau vorgesehen. Nach verschiedenen Entwürfen, u.a. 1816 von Friedrich Weinbrenner, sollte 1829 schließlich eine vom badischen Baumeister Heinrich Hübsch geplante Kirche mit doppeltürmiger Westfassade verwirklicht werden. Der Bau gedieh jedoch nie über die Fundamente hinaus und der spätere Schulplatz wurde 1847/48 endgültig eingeebnet.



    Die Zeitkapsel mit Münzen aus dem Grundstein des Neubaus der ehemaligen Stadtkirche Pforzheim im unrestaurierten Zustand, Quelle: LAD

    Freilegung des Hohlraums unter der Inschriftenplatte. Hier kamen bei weiterer Untersuchung Gläser und eine Zeitkapsel mit Münzen zum Vorschein, Quelle: LAD

    Inschriftenplatte des Grundsteins mit schemenhaftem Abdruck der Grundsteinlegung: 25. August 1829, Quelle: LAD

    Anhebung der Inschriftenplatte des Grundsteins durch Maxim Kromm und Michael Schrem (von links), Quelle: LAD

  • Abteilung 7
    03.07.2018
    Siegerehrung im Internationalen Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" (Mathématiques sans frontières)
    Ehrung der Gewinner der Klassenstufen 9 und 10 aus dem Regierungsbezirk Stuttgart im Haus der Wirtschaft in Stuttgart

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wettbewerb stellt erfolgreiche Verbindung von Mathematik und Leitperspektiven wie Teilhabe und Mitwirkung dar.“

    An der diesjährigen Wettbewerbsrunde des internationalen Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ nahmen im Regierungsbezirk Stuttgart 317 Klassen mit insgesamt mehr als 7.700 Schülerinnen und Schülern teil. Die besten Klassen der Stufen 9 und 10 waren nun zur Siegerehrung eingeladen, die am heutigen 3. Juli 2018 in der König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfand.

    Den ersten Platz bei den 9. Klassen belegte die Klasse 9b des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd. Auf dem zweiten Platz folgte die Klasse 9a des Hegel-Gymnasiums Stuttgart-Vaihingen. Auf dem dritten Platz fanden sich gleich drei Teilnehmer wieder: Dies waren die Klasse 9s des Gymnasiums bei Sankt Michael Schwäbisch Hall, die 9a des Gymnasiums Korntal-Münchingen und die 9c des Otto-Hahn-Gymnasiums Ostfildern. Bei den 10. Klassen gewann die 10c des Christoph-Schrempf-Gymnasiums Besigheim den Wettbewerb. Auf dem zweiten Platz folgte die 10b des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen vor dem Drittplatzierten, der Klasse 10b des Landesgymnasiums für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd.

    Bei der heutigen Siegesfeier mussten sich die Schülerinnen und Schüler erneut mathematisch, kreativ, aber auch sportlich miteinander messen: So wurde unter diesen acht besten Klassen in einem erneuten Wettbewerb der Tagessieger – die Klasse 10c des Christoph-Schrempf-Gymnasiums Besigheim - ermittelt.

    Umrahmt wurde die Siegerfeier von der Big-Band des Albert-Einstein-Gymnasiums Böblingen. Die Urkunden haben die Klassen von den eingeladenen Ehrengästen erhalten.
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Um hier Erfolg zu haben, braucht man nicht nur ‚Mathecracks‘ im Team. Genauso wichtig sind andere Talente wie beispielsweise Kreativität und Fremdsprachenkenntnisse. Es können und müssen sich alle einbringen und somit spiegelt der vom Regierungspräsidium und den Mathematik-Lehrkräften des Heinrich-Heine-Gymnasiums Ostfildern organisierte Wettbewerb auch die Zielsetzung der den Bildungsplänen zugrunde gelegten Leitperspektiven wider.“

    Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin Schule und Bildung im Regierungspräsidium, gratulierte den Klassen zu ihrem Erfolg: „Dieser Wettbewerb ist ein echtes Erfolgsmodell. Mein Dank gilt den Organisatoren, den Kolleginnen und Kollegen, welche die Korrektur der vielen Einsendungen übernommen haben und nicht zuletzt auch den Lehrkräften, welche die Schülerinnen und Schüler motiviert und betreut haben. Ohne ihren Einsatz wäre dieser Wettbewerb nicht denkbar.“

    Dass die Idee von „Mathematik ohne Grenzen“ offenbar funktioniert, sieht man an den in den letzten zehn Jahren gestiegenen Teilnehmerzahlen von zunächst 1.200 Schülern im Jahr 2006 auf jetzt über 7.700. Auch die Tatsache, dass der 1989 in Straßburg erstmals ausgelobte Wettbewerb mittlerweile in über 30 Ländern durchgeführt wird, zeigt, dass das Konzept erfolgreich ist und Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt begeistert.

    Hintergrundinformationen

    Weitere Informationen über den Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ sind unter  www.mog-stuttgart.de zu erhalten. Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb von der Wiedeking-Stiftung, der Dieter-Schwarz-Stiftung, der LBBW und vom Klett-Verlag.

  • Abteilung 1
    03.07.2018
    Erlös aus dem Verkauf selbst genähter Taschen geht an Menschen mit Behinderung
    LEA Ellwangen übergibt Spende an den Rabenhof
     1.v.l.: Thomas Knies (Rabenhof), 2.v.l.: Berthold Weiß (LEA Ellwangen), Mitte: Katja Munz (Rabenhof), Petra Gänsler (EHC) (Quelle: RP Stuttgart)

    ​Üblicherweise freuen sich die Verantwortlichen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen, wenn sie selbst Empfänger von Spenden sind. Doch auch unter anderen Vorzeichen finden Spendenaktionen statt. Petra Gänsler, Regionalleiterin bei der Dienstleistungsfirma European Home Care (EHC), und der LEA-Leiter Berthold Weiß konnten heute (3. Juli) gemeinsam mit einigen Bewohnern der LEA einen Scheck über 100 Euro an Thomas Knies, Leiter Wohnen und Soziale Dienste im Rabenhof Ellwangen, überreichen.

    „Das ist natürlich nur ein kleiner Betrag, für uns zählt aber das Zeichen der Solidarität“, sagte Berthold Weiß bei der Übergabe.

    Die LEA Ellwangen hatte sich mit großem Engagement am Stadtfest „Ellwangen ist bunt“ beteiligt. Bewohner und Bewohnerinnen der LEA hatten Taschen genäht, die sie während des Stadtfestes am vergangenen Wochenende am LEA-Stand verkauft hatten. Durch den Taschenverkauf war es zu zahlreichen Gesprächen und Begegnungen mit der Bürgerschaft und Geflüchteten gekommen. Das Geld wird der Rabenhof für den Kauf von Percussioninstrumenten für sein Musikprojekt verwenden, dessen Mitglieder bereits mehrfach in der LEA oder bei Veranstaltungen rund um die LEA aufgetreten sind.

  • Abteilungen 2 und 7
    02.07.2018
    8,9 Mio. Euro für Projekte der Städtebau- und Schulbauförderung in Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt neun Förderbescheide an Oberbürgermeister Fritz Kuhn

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreichte heute (2. Juli 2018) dem Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn neun Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 8,9 Millionen Euro im Rahmen der Städtebau- und Schulbauförderung. Davon gehen rund 6,9 Mio. Euro in Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen und rund 2 Mio. Euro in die Sanierung der Rilke-Realschule in Stuttgart-Rot. 

    Der Regierungspräsident erläuterte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem beachtenswerten Betrag von 8,9 Millionen Euro acht Städtebauprojekte sowie ein wichtiges Schulbauprojekt der Stadt Stuttgart vorantreiben können. Im Städtebaubereich geben wir damit wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur, die dem Gemeinwesen dient“, so Reimer. Zur Schulbauförderung betonte der Regierungspräsident: „Die Stadt Stuttgart unternimmt in den kommenden Jahren enorme Anstrengungen, die bestehende Schulinfrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern darüber hinaus in zukunftsfähige Schulstandorte weiterzuentwickeln“, so Reimer. „Das Arbeitsumfeld, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte einen Großteil der Zeit verbringen, ist ein wichtiger Aspekt der Bildung und muss daher gefördert werden“, sagte der Regierungspräsident. 

    Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: „Stuttgart ist im Umbruch. Wir wollen die Infrastruktur für alle pflegen und neue schaffen. Die Bürger brauchen Orte, an denen sie sich wohlfühlen und wo sie gern zusammenkommen. So kann gerade in den Stadtquartieren ein Wir-Gefühl entstehen.“ Dank der Programme der Städtebauförderung könne man das Stadtbild pflegen, die Konjunktur fördern und über die Beteiligung der Bürger auch ein Bewusstsein für öffentliche Plätze schaffen. „Mein Dank gilt dem Land, das sein finanzielles Engagement in Stuttgart gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht hat“, so OB Kuhn. Zur Schulbauförderung sagte Kuhn weiter: „Für die Bildung in Stuttgart investieren wir aktuell über 600 Millionen Euro. Diese Investition des Landes kommt Schülern, Lehrern und dem gesamten Bildungs- und Wirtschaftsstandort Stuttgart zu Gute.“ 

    Weitere Informationen

    Die Fördermittel werden für folgende Zwecke eingesetzt: 

    Schulbau
    An der Rilke-Realschule in Stuttgart-Rot investiert die Landeshauptstadt im Rahmen des Schulsanierungsprogramms rund 16,5 Mio. Euro wozu das Land rund 2 Mio. Euro bei. Der Gebäudekomplex aus den 1960er Jahren wird in einer umfassenden Sanierungsmaßnahme in den Jahren 2019 bis 2021 auf einen zukunftsfähigen Stand gebracht.

    Die Sanierungsmaßnahmen umfassen u.a. Fenster inkl. Sonnenschutz, Türen, Fassade inkl. Wärmedämmung, Barrierefreiheit, Leitungen, Heizung und Elektroarbeiten.

    In diesem Jahr fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Insgesamt erhält die Stadt Stuttgart in diesem Jahr rund 5 Millionen Euro für Schulbauprojekte - neben dem nun übergebenen Förderbescheid noch drei weitere für die Tiefenbach-Grundschule Rohracker (340.000 €), die Schiller-Grund- und Werkrealschule Bad Cannstatt (1.304.000 €) sowie die Schwab-Grundschule (1.359.000 €).

    Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

    Städtebau
    „Bad Cannstatt 20 - Hallschlag“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Modernisierung und Teilneubau des Kinder- und Jugendhauses, Schaffung eines Westentaschenparks
    „Mühlhausen 03 - Neugereut“: Aufstockung u.a. für Erweiterung des Kinder- und Jugendhauses zum Bürgerhaus, Umgestaltung des Bereichs Marktplatz/ Spirillo/ Fußgängerzone, Aufwertung Grünanlage Seeadlerstraße und Modernisierung KiTa
    „Vaihingen 03 - Dürrlewang“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Neugestaltung des Spielplatzes Lunaweg, private Modernisierungen sowie für das städtebauliche Einzelvorhaben „Umgestaltung des Dürrlewang-Parks“ im Rahmen des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ)
    „Stuttgart 27 - Innenstadt“: Aufstockung für Umgestaltung Querspange, Neuordnung Eichstraße, Erweiterung Nadlerstraße, private Modernisierungen
    „Stuttgart 28 - Bismarckstraße“: Aufstockung für Umgestaltungsmaßnahmen an Elisabethenanlage, Bismarckplatz, Johannesstraße sowie an öffentlichen Flächen am Olga-Areal, private Modernisierungen
    „Stuttgart 29 - Teilbereich Stöckach“: Aufstockung für Straßenumgestaltungen, Umgestaltung Stöckachplatz und Else-Kienle-Staffel, Modernisierung und Umnutzung der Villa Berg zum "Haus für Musik und mehr", private Modernisierungen
    „Stuttgart 31 - Kaltental“: Neues Sanierungsgebiet mit Sanierungsschwerpunkten Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, Stärkung der Wohnfunktion durch Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und energetische Ertüchtigung, Stärkung der Nahversorgung

    In diesem Jahr stehen im Bereich Städtebau landesweit rund 245 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Sanierungsmittel lösen auf kommunaler Ebene im Schnitt das rund Achtfache an Investitionen aus. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

  • Abteilung 2
    02.07.2018
    HEISS AUF LESEN© 2018: Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet die diesjährige Leseclubaktion am 09. Juli 2018 um 10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die diesjährige Auftaktveranstaltung der regierungsbezirksweiten Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© findet statt am 

    Montag, 09. Juli 2018
    von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr
    in der Stadtbibliothek Ditzingen
    Am Laien 3, 71254 Ditzingen 

    Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer wird die Aktion zusammen mit Herrn Oberbürgermeister Michael Makurath eröffnen.

    Im Mittelpunkt von HEISS AUF LESEN© steht der Lesespaß. Kinder und Jugendliche vom Grundschul- bis ins Teenager-Alter sollen außerhalb der Schule für das Lesen begeistert werden. Auch diejenigen, die bisher keinen Leseausweis ihrer Bibliothek haben, sind eingeladen, kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© zu werden. 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Ergänzende Informationen:

    Weitere Informationen zu HEISS AUF LESEN© gibt es unter
    www.s.fachstelle.bib-bw.de/angebot/ak_heissauflesen.html

    An der Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© nehmen die Bibliotheken in folgenden Orten teil: 

    Albershausen, Altbach, Aspach, Asperg, Backnang, Bad Boll, Bad Friedrichshall, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Böhmenkirch, Boxberg, Brackenheim, Crailsheim, Creglingen, Denkendorf, Ditzingen, Donzdorf, Ebersbach, Ehningen, Eppingen, Erdmannhausen, Fellbach, Filderstadt, Frickenhausen, Gaildorf, Gäufelden, Geislingen, Gerlingen, Gerstetten, Gingen/Fils, Göppingen, Großbottwar, Güglingen, Gundelsheim, Heiningen, Hemmingen, Herrenberg, Heubach, Hochdorf, Holzgerlingen, Jettingen, Kaisersbach, Kernen im Remstal, Kirchardt, Kirchberg/Jagst, Köngen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leutenbach, Löchgau, Lorch, Magstadt, Marbach, Mötzingen, Murr, Murrhardt, Neuffen, Nordheim, Oberrot, Oberstenfeld, Offenau, Ostfildern, Plochingen, Plüderhausen, Remseck-Pattonville, Remshalden, Schönaich, Schorndorf, Schrozberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwaikheim, Schwieberdingen, Sindelfingen, Steinenbronn, Steinheim, Süßen, Tauberbischofsheim, Uhingen, Untereisesheim, Urbach, Waiblingen, Waldenbuch, Wangen, Wäschenbeuren, Weil der Stadt, Weil im Schönbuch, Weilheim/Teck, Weinstadt, Bildungszentrum Weissach im Tal, Weissach im Tal Unterweissach, Welzheim, Wendlingen, Wertheim, Winnenden, Zaberfeld

  • Abteilung 5
    29.06.2018
    Rund 600.000 Euro Landesmittel für die Kanalsanierung in Forchtenberg-Ernsbach (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Von der Maßnahme profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Forchtenberg als auch die Umwelt.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat gestern (28. Juni 2018) grünes Licht für Landesmittel in Höhe von rund 600.000 Euro für Kanalsanierungsmaßnahmen im Tei-lort Ernsbach der Stadt Forchtenberg (Hohenlohekreis) gegeben.

    „Die Landesmittel sind in Forchtenberg gut angelegt. Denn von der Maßnahme profi-tieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Umwelt“, erläuterte Regie-rungspräsident Reimer. Die Sanierung ermögliche der Stadt, ihr Abwasser effizienter zu beseitigen, sodass künftig kein Schmutzwasser mehr durch undichte Kanäle ins Grundwasser versickern könne.

    Das Land unterstützt mit den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft Kommunen und kommunale Zweckverbände u.a. bei der Umsetzung von kommunalen Abwasserbe-seitigungsmaßnahmen. Über die dort verankerte sogenannte Härtefallregelung kön-nen Kommunen, die ein effektives Wasser- und Abwasserentgelt von mindestens 6,90 Euro pro Kubikmeter erreichen, in Einzelfällen eine Zuwendung für Kanalsanie-rungs- und –erneuerungsmaßnahmen erhalten.

    Das Land unterstützt mit seinem Förderprogramm im Bereich Abwasserbeseitigung die Kommunen bei der Umsetzung kommunaler Abwassermaßnahmen. Im Regie-rungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 22 Millionen Euro bereit. Ein Teil dieser Mittel kann für derartige Härtefallmaßnahmen verwendet werden.

  • Abteilung 8
    29.06.2018
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt den Abschluss der Stadtkerngrabung in Ehingen / Donau (Alb-Donau-Kreis) bekannt

    ​Die Einwohner von Ehingen (Donau) hatten sich bereits an die Anwesenheit der Archäologen in der Nähe des Marktplatzes gewöhnt. Seit November 2017 fand auf dem Areal des zukünftigen Volksbankhöfe-Komplexes eine archäologische Ausgrabung statt. Nun sind die Arbeiten dort seit Anfang Juni beendet, sieben Wochen früher als geplant und das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gibt den Abschluss der Stadtkerngrabung in Ehingen (Donau) bekannt.

    Die erste großangelegte Ausgrabung im Stadtkern förderte einige Überraschungen zutage. Man hatte mit Spuren mittelalterlichen Handwerks in den Hinterhöfen gerechnet. Stattdessen kamen vor allem die „stillen Örtchen” der ehemaligen Bewohner zum Vorschein. Nicht weniger als elf Latrinen konnten die Archäologen der Firma Archäograph ganz oder teilweise freilegen.

    Die Toiletten gehörten zu den inzwischen abgerissenen Häusern an der Schul- und der Sonnengasse. Sie waren nicht alle gleichzeitig in Benutzung. War eine Latrine voll, wurde in der Nachbarschaft eine neue ausgehoben. Obwohl das schon damals nicht gerne gesehen wurde, entsorgten die Ehinger auch ihren Hausmüll im Abort – eine wahre Fundgrube für Archäologen. Die Abfälle geben Auskunft über die Lebensgewohnheiten vom späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit: Neben zerbrochenen Gefäßen haben sich vor allem die Knochen verschiedener Tiere erhalten. Aber auch Lederreste, Obstkerne und andere vergängliche Materialien konnten geborgen werden.

    Sogar ein bislang unbekannter Keller an der Sonnengasse kam bei den Grabungen zum Vorschein. Die Funde, die darin geborgen wurden, lassen darauf schließen, dass er bereits im 18. Jahrhundert zugeschüttet worden war. Kein Wunder also, dass die Anwohner davon nichts wussten.

    Während nun auf dem Areal die Baumaschinen anrücken, geht für die Archäologen die Arbeit am Schreibtisch weiter. Zahlreiche Funde müssen gereinigt und untersucht, Bodenproben ausgewertet, Pläne erstellt werden. Viele Fragen zum täglichen Leben vergangener Jahrhunderte im Zentrum von Ehingen können dann beantwortet werden.

    Knochen und Pflanzenreste geben Auskunft über den Speiseplan im späten Mittelalter. Bruchstücke von Geschirr spiegeln den Geldbeutel und den Geschmack der Eigentümer wider. Nur wenige Funde vermitteln einen derart direkten Einblick, wie das Tonfigürchen, das in einer der Latrinen gefunden wurde: Es zeigt eine Frau, nach der Mode des 16. Jahrhunderts gekleidet, wie sie auch in einem der Bürgerhäuser in der Nähe des Marktplatzes gelebt haben könnte.

    Anlage: Bilder (PDF, 1,6 MB)

  • Abteilung 1
    29.06.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen (Ostalbkreis) - Feierliche Eröffnung mit Staatssekretärin Theresa Schopper und Regierungspräsident Wolfgang Reimer
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Feierlichkeiten: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, geflüchteten Menschen mit Respekt und Menschlichkeit wieder Hoffnung für ihr künftiges Leben zu geben.“

    Vor 70 Jahren wurde die Menschenrechtscharta von den Vereinten Nationen verabschiedet und steht nun im Mittelpunkt einer Kunstinstallation in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen. 

    Zur heutigen feierlichen Eröffnung (29. Juni 2018) danke Regierungspräsident Wolfgang Reimer in seinem Grußwort dem Künstler Horst Solf und sprach über die Bedeutung der Thematik und die Wahl des Ausstellungsortes: „Das Regierungspräsidium und besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtung haben es sich zur Aufgabe gemacht, geflüchteten Menschen mit Respekt und Menschlichkeit wieder Hoffnung für ihr künftiges Leben zu geben. Ein Rechtsstaat muss immer den Anspruch haben, beim Vollzug von Gesetzen auch die menschliche Seite zu berücksichtigen. Nur so können wir die Anforderungen, die die universellen Menschenrechte aus der UN-Charta stellen, auch umfassend erfüllen“, so Reimer.

    „Mit der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta hat sich die Welt globale und unteilbare Maßstäbe gesetzt“, betonte Staatsekretärin Theresa Schopper, in ihrer Ansprache. „Die UN-Menschenrechtscharta beinhaltet einen Auftrag an uns alle, uns für die Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen als Grundlage von Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen. Das gilt natürlich auch für den Umgang mit Menschen, die bei uns Schutz suchen.“

    Vor mehr als einem Jahr ist der Künstler Horst Solf an das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Bitte herangetreten, ein großes Projekt zum 70-jährigen Jubiläum der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen verwirklichen zu dürfen. Seither arbeitete er an über 20 Kunstwerken zu den Menschenrechtsartikeln, die nun erstmals in einer großen Installation in der Halle 101 der Ellwanger Erstaufnahmeeinrichtung zu sehen sind. 

    „Es gibt keinen geeigneteren Platz als diesen, ein Kunstprojekt zu diesem Thema in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, ergänzte der Stuttgarter Regierungspräsident zum ungewöhnlichen Ausstellungsort. Habe nicht diese Halle 101 für mehr als ein halbes Jahr als Notunterkunft gedient und teilweise mehr als 300 Menschen nach ihrer Flucht oder Vertreibung Schutz und Obdach geboten.

    „Es ist das Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Einerseits leben wir in einem Land, das sich seit mehr als 70 Jahren friedlich entwickeln kann. Und andererseits erleben wir den teilweise massenhaften Zuzug von geflüchteten Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil Menschenrechte dort mit Füßen getreten werden“, sagte Solf bei der Vernissage der Ausstellung in Ellwangen. Der Künstler hat dieses Spannungsverhältnis in großformatige Bilder umgesetzt. Es sind düstere, manchmal apokalyptische Szenen, die mit farbenfrohem Jubel kontrastieren. 

    Das Gesamtwerk nimmt eine Fläche von rund 350 Quadratmeter bei einer Raumhöhe von 5,5 Metern ein. Es war der Wunsch von Solf, mit Kindern der Ellwanger Schulen die gemeinsame "Friedensfeier" inhaltlich zu gestalten. Aus diesem Grunde hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler befragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. „Ich will, dass sich die Jugendlichen Gedanken über ihre Zukunft machen. In welch einem Staat wollen sie leben? Was sind die Fundamente unserer Gesellschaft?“, ergänzte Horst Solf.

    Die Eröffnungsfeier wurde von Ellwanger Schülerinnen und Schülern mitgestaltet. Eine Bigband und ein Chor setzten die musikalischen Akzente. Während der zweiwöchigen Ausstellungszeit werden Schülerinnen und Schüler aller Ellwanger Schulen Führungen anbieten, es wird einen Vortrag über Politik und Kunst sowie eine Theatervorstellung geben, welche im Rahmen des LEA-Sommerfestes am 07.07.2018 stattfindet. 

    Die Ausstellung kann im Rahmen von Führungen bis zum 15.07.2018 besucht werden. Sie ist täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Mit einer Finissage am Sonntag, 15. Juli, um 11:00 Uhr wird die Ausstellung beendet. 

    Einladung (pdf, 966 KB)
    Plakat (pdf, 3 MB)
    Rahmenprogramm (11 KB)

  • Abteilungen 2 und 7
    29.06.2018
    Städtebauförderung und Schulbauförderung 2018 - Förderbescheide für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Creglingen, Niederstetten und Weikersheim (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Förderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer (2.v.l.) übergibt die Förderbescheide an Bürgermeister Uwe Hehn (1.v.l.), Bürgermeister Klaus Kornberger (2.v.r.) und Bürgermeisterin Heike Naber (1.v.r.)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (29. Juni 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in den drei Kommunen Creglingen, Niederstetten und Weikersheim auch drei Förderbescheide. Rund 650.000 Euro Finanzhilfen des Städtebauförderprogramms Investitionspakt Soziale Integration erhält Niederstetten für die städtebauliche Maßnahme „Erneuerung des Heimatmuseums mit Bürgertreff“. Rund 1,5 Millionen aus dem Schulsanierungsprogramm des Landes erhalten Creglingen und Weikersheim für die Modernisierung ihrer Schulen. Für die bereits laufende Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte III“ erhält Weikersheim 2018 als Aufstockung im Landessanierungsprogramm (LSP) Fördermittel in Höhe von 440.000 Euro. Dieser Bescheid wurde bereits Anfang Juni übersandt.

    „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Ent