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  • Abteilung 4
    13.10.2017
    A 6 sechsspuriger Ausbau Anschlussstelle Kupferzell – Bayrische Landesgrenze (Bauabschnitte 4 bis 6) - Baugrunderkundungen von Montag, 16. Oktober 2017 bis voraussichtlich März 2018
    Erkundungsbohrungen am Rand der A 6 und teils auf dem Standstreifen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart plant im Auftrag des Bundes die Hauptuntersuchung zur Baugrunderkundung für den geplanten Ausbau der bestehenden Bundesautobahn A 6 Heilbronn – Nürnberg von vier auf sechs Fahrstreifen. Die Untersuchung des Baugrunds in Form einer Hauptuntersuchung ist erforderlich, um die weitere Planung und die Planfeststellungsverfahren abzusichern.

    Die Baugrunderkundung dient der vertiefenden Planung und zugleich als Grundlage für eine belastbare Kostenermittlung im Vorfeld der Baumaßnahme. Damit sind die Erkundungen eine Voraussetzung zur Genehmigung der Planung durch den Bund.

    Insgesamt werden 240 Kernbohrungen mit insgesamt 3025 Bohrmetern niedergebracht, wovon 79 zu temporären Grundwassermessstellen ausgebaut werden. Des Weiteren werden 117 schwere Rammsondierungen mit rund 493 Sondiermetern niedergebracht.

    Die Bohr- und Erkundungsarbeiten beginnen am Montag, 16. Oktober 2017 und werden voraussichtlich sechs Monate dauern. Gearbeitet wird am Rand neben der Autobahn und teils auf der Autobahn. Die Aufschlüsse direkt auf der A 6 beschränken sich dabei auf den Standstreifen. Es werden deshalb keine größeren Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet.

    Vereinzelt kann es jedoch zu Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer kommen. Das Regierungspräsidium bittet die Betroffenen um ihr Verständnis. Alle Beteiligten sind bestrebt, die Maßnahme so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     


    Hintergrundinformationen:

    Die Maßnahme zum sechsstreifigen Ausbau der A 6 befindet sich im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und ist Teil der Liste des Bundesverkehrsministers der möglichen ÖPP-Projekte. Die derzeitige Planung umfasst die Bauabschnitte (BA) 4 bis 6.

    Der BA 4 befindet sich zwischen BAB-km 673+500 (östlich der Anschlussstelle AS 42 Kupferzell) und BAB-km 684+200 (westlich der AS 44 Ilshofen/Wolpertshausen).

    Der BA 5 befindet sich zwischen BAB-km 684+200 (Ilshofen/Wolpertshausen) und BAB-km 693+800 (Kirchberg).

    Der BA 6 schließt sich zwischen BAB-km 693+800 (Kirchberg) und BAB-km 706+400 (bayerische Landesgrenze) an. Der Abschnitt beginnt ca. 500 m östlich der Anschlussstelle Kirchberg und endet rund 4,4 km nach der AS Crailsheim in östlicher Richtung an der Landesgrenze zu Bayern.

    Die Baumaßnahme beinhaltet neben dem eigentlichen Straßenausbau, den Neubau der kompletten Entwässerungseinrichtungen und sämtlicher Brückenbauwerke, mit Ausnahme der Kochertalbrücke, die bereits instandgesetzt wurde.    

​​Pressestelle

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Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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Désirée Bodesheim
Pressereferentin
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