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  • Abteilung 1
    18.10.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet die neue Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart in Wertheim - Fließender Übergang von Flüchtlingsaufnahme und künftigen Tätigkeiten
    Ehemalige Erstaufnahmeeinrichtung Wertheim wird zur neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart - Regierungspräsident Reimer: „Die Arbeit kann nach der Schließung der Flüchtlingsunterkunft nahtlos weitergeführt werden“
     von rechts nach links: Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Erster Bürgermeister Wolfgang Stein und Landrat Reinhard Frank (Quelle RPS Stuttgart, Foto: Jutta Pfänder)

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnete heute, Dienstag, 17. Oktober 2017  die neue Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart in Wertheim in Anwesenheit von Landrat Reinhard Frank und des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wertheim, Wolfgang Stein. Mit Bekanntwerden der Schließung der bisherigen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge auf dem Reinhardshof Ende des vergangenen Jahres war schnell klar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums weiterhin in Wertheim stationiert bleiben.

    „Allerdings werden hier künftig neue Aufgaben erledigt“, erläuterte Reimer. Die rund 30 Beschäftigten wurden daher auf neue Dienstposten umgesetzt und sind jetzt in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit  sowie Haushalt und Controlling tätig. Auch  das neue Landesförderprogramm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Paktes für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt. „Mit diesem bunten Strauß an neuen Themen haben wir für unser Personal eine gute Lösung gefunden und stärken mit der neuen Dienststelle zusätzlich den ländlichen Raum. Das Regierungspräsidium ist damit vermehrt auch in der Fläche präsent “, ergänzte der Regierungspräsident. Damit blieben hochwertige Arbeitsplätze der Verwaltung in Wertheim erhalten. Zusätzlich sei dies ein Signal um dem zunehmenden Mangel an Fachkräften auch im öffentlichen Dienst zu begegnen.

    Den noch verbliebenen Tätigkeiten, die mit der Verlegung der letzten Flüchtlinge und der Abwicklung der endgültigen Schließung der Unterkunft einhergingen, folgte der fließende Übergang in die neuen Aufgaben. „Dank der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der trotz der Schließung weiterhin großen Motivation, war die Umwandlung in die neue Dienststelle problemlos möglich. Besonderer Dank gilt der Stadt und dem Main-Tauber Kreis für die bisherige gute Zusammenarbeit am Standort in Werheim“, führte Reimer aus.  

    Die Dienststelle Wertheim wird bis auf weiteres am bisherigen Standort in der John-F.-Kennedy-Straße in Wertheim platziert sein.




    Gruppenbild mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststelle Wertheim (Quelle RPS Stuttgart, Foto: Jutta Pfänder)

    Hintergrundinformationen

    Maßgeblich für die im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gefassten Entscheidungen sind ein flexibles System, die zurückgehenden Flüchtlingszahlen und die zukünftige Strukturierung der landesweiten Erstunterbringung. Neben dem Ankunftszentrum in Heidelberg soll es in jedem der vier Regierungsbezirke künftig noch eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA)  geben. Für den Regierungsbezirk Stuttgart soll dies die LEA in Ellwangen werden. Damit einher geht die Aufgabe der EA in Wertheim zum 30. September diesen Jahres.

    Kernpunkt des Pakts für Integration ist die Finanzierung von rund 1.000 Integrationsmanagern bei den Kommunen in Baden-Württemberg. Diese sollen die Flüchtlinge bei ihrer Eingliederung vor Ort unterstützen. Mit dem Pakt stellt das Land den Städten und Gemeinden für die Jahre 2017 und 2018 eine Fördersumme von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung. Pauschal erfolgt mit 180 Millionen Euro eine Entlastung bei den Kosten für die Anschlussunterbringung. 140 Millionen Euro fließen in konkrete Integrationsförderprogramme und -maßnahmen vor Ort mit Schwerpunkt auf das Integrationsmanagement.

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