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  • Abteilung 1
    21.12.2017
    Integration in der LEA Ellwangen
    Erstorientierungskurse gehen in die dritte Runde

    ​Heute (Donnerstag, 21. Dezember) fand in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen der Auftakt zur dritten Auflage der Erstorientierungskurse statt, an dem die Flüchtlinge freiwillig teilnehmen.

    „Wir freuen uns, durch diese Kurse einen weiteren Baustein für die Integration unserer Bewohnerinnen und Bewohner leisten zu können“, erläutert Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen. „Mit einem kompetenten Partner an unserer Seite, ist die Durchführung in den bisherigen Kursen mehr als gelungen“, ergänzt er. 

    Im Juli 2017 hatte der erste Erstorientierungskurs in der LEA Ellwangen gestartet. Asylbewerberinnen und Asylbewerbern werden in diesen  Kursen die wesentliche Informationen über das Leben und die Werte in Deutschland vermittelt. Einher geht der gleichzeitige Erwerb erster Deutschkenntnisse. Die Flüchtlinge erhalten durch die Kurse Unterstützung, sich zurechtzufinden und ihren Alltag in Deutschland zu meistern. Primäres Ziel ist die Teilnahme von Personen, die eine geringe Anerkennungsquote haben und in der Regel mehrere Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind. Besteht danach noch Kapazität können auch weitere Flüchtlinge teilnehmen. Die Kurse dienen zur Vorbereitung auf die eigentlichen Integrationskurse.

    Die Umsetzung des Bundesprogramms ‚Erstorientierungskurse‘ erfolgt in Ellwangen gemeinsam mit der Deutschen Angestellten-Akademie Ostwürttemberg (DAA), die den Unterricht in der LEA durchführt und gestalten. Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz beginnt jetzt im Dezember die dritte Auflage des Kurses in der LEA Ellwangen.

    Weitere Informationen:
    Inhaltlich sind die Kurse in 11 Module unterteilt wobei das Modul Werte und Zusammenleben ein verpflichtendes Modul darstellt. In jedem Kurs werden 6 aus 11 Modulen bearbeitet. Diese können aus den folgenden gewählt werden, wobei wie oben be-reits erwähnt, ein Modul verpflichtend ist.

    Die Module werden der Zielgruppe und dem Bedarf dieser angepasst. Jedes Modul wird mit 50 Unterrichtseinheiten gelehrt, wobei eine Unterrichtseinheit 45 Minuten entspricht. Somit ergibt sich eine Gesamtanzahl von 300 Unterrichtseinheiten.

    •    Alltag in Deutschland
    •    Arbeit
    •    Einkaufen
    •    Gesundheit/Medizinische Versorgung
    •    Kindergarten/Schule
    •    Mediennutzung in Deutschland
    •    Orientierung vor Ort/Verkehr/Mobilität
    •    Sitten und Gebräuche in Deutschland/Lokale Besonderheiten
    •    Sprechen über sich und andere Personen/Soziale Kontakte
    •    Wohnen
    •    Werte und Zusammenleben

    Ergänzend zum Unterricht sind auch Exkursionen und Lerngänge möglich.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


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Pressesprecherin
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Saskia Becker
Pressereferentin
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Melin Güler
Assistenz der Pressestelle
EMail pressestelle@rps.bwl.de