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  • Abteilung 4
    10.01.2018
    Jahresbilanz Straßenbau 2017 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die gute Arbeit der Straßenbauverwaltung konnte dank Investitionshochlauf und trotz der weiterhin hohen Arbeitsbelastung bei sich langsam entspannender Personalsituation erfolgreich fortgesetzt werden.“

    ​„2017 konnte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart über 290 Millionen Euro allein im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundes-straßen) umsetzen. Zum landesweit guten Ergebnis der Vorjahre wurde damit 2017 wieder ein bedeutender Anteil geleistet“. Für diese erfreuliche Bilanz bedankte sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der zuständigen Abteilung seines Hauses. „Mit dem Geld wurden unter anderem rund 60 Autobahnkilometer sowie 35 Brücken  im Zuge von Autobahnen und Bundesstraßen im Regierungsbezirk saniert“, sagte Reimer.

    Auch im Bereich der Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart wurden in den Bau und den Erhalt 60 Millionen Euro investiert. Der kommunale Straßenbau wurde mit Förderungen in Höhe von 37 Millionen Euro unterstützt. „Die wichtigen Infrastruktur-projekte der Landkreise, Städte und Gemeinden konnten so ermöglicht werden. Dabei geht es nicht allein um Straßenbau. Gerade die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger fällt oftmals in die kommunale Zuständigkeit. Wir freuen uns in dem Zusammenhang auch über die Anträge zur Förderung von Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit Radschnellverbindungen“, erläuterte der Regierungspräsident. Er hob hier die Bedeutung des ländlichen Raumes hervor, der besonders von der Förderung profitiere.

    „Im Regierungsbezirk konnten wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskraft umgesetzt werden. Davon profitieren Betriebe und Bürger gleichermaßen“, so Reimer weiter. Dass die Investitionen bei den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen erneut so hoch sind zeigt, dass die Prozessoptimierungen im Zuge der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Straßenbauverwaltung Wirkung zeigen. Dennoch ist nach Reimers Worten die Straßenbauverwaltung an der Grenze ihrer personellen Kapazitäten angelangt. 

    Die Bilanz im Einzelnen (pdf, 32 KB)

    Die von der Landesregierung beschlossene Verstärkung der Straßenbauverwaltung ermöglicht die Umsetzung der Maßnahmen auch personell. Im Regierungspräsidium Stuttgart konnten im letzten Jahr nicht nur die durch Abgänge freiwerdenden Stellen wiederbesetzt werden. Es wurden auch neue Stellen für Straßenbauingenieurinnen und -ingenieure geschaffen. Leider spürt jedoch auch die Straßenbauverwaltung den Fachkräftemangel. Die geschaffenen und frei gewordenen Stellen auch tatsächlich zu besetzen ist nicht immer zeitnah möglich.

    „Die Straßenbauabteilung bietet spannende und abwechslungsreiche Aufgaben für junge Ingenieurinnen und Ingenieure aber auch auf erfahrene Ingenieure warten große Aufgaben. Gleichzeitig ist das Regierungspräsidium Stuttgart ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber. Auch 2018 werden wir wieder ca. 30 Stellen ausschreiben und ich möchte sowohl bei Jungingenieurinnen und -ingenieuren als auch bei erfahrenen Kräften jetzt schon dafür werben“, so Regierungspräsident Reimer.

    Hintergrund

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

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