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  • Abteilung 1
    28.02.2018
    Vertreter von UNICEF und des Bundesfamilienministeriums besuchen LEA Ellwangen
    Hohe Standards beim Schutz besonders Schutzbedürftiger gelobt
     Gruppenbild

    Einen nicht alltäglichen Besuch konnten Thomas Deines, Referatsleiter beim Regie-rungspräsidium Stuttgart und der Einrichtungsleiter Berthold Weiß am vergangenen Dienstag in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen begrüßen. Ceren Güven-Güres und Detlef Palm von UNICEF besuchten in Begleitung von Claudia Keller, Referentin beim Bundesfamilienministerium, die LEA, um sich über den aktuellen Stand des Schutzkonzeptes für besonders gefährdete Geflüchtete zu informieren. Dieses Konzept wird seit Sommer 2017 mit einer umfangreichen Bestandserhebung federführend durch die Gewaltschutzkoordinatorin Rina Pantou vom Kreisdiakonieverband Ostalbkreis erarbeitet. 

    Deines erläuterte in Anwesenheit von Sophie Kara von der Ombudsstelle für Geflüchtete des Innenministeriums und der Ombudsperson des Regierungspräsidiums Stuttgart, Gerhard Kieninger, das Schutzkonzept und die Sicherheitsarchitektur für die LEA Ellwangen. „Wir haben insbesondere für die Kinder mit der Kinderbetreuung, die von der Caritas Ostwürttemberg durchgeführt wird, dem besonders geschützten Haus für allein reisende Frauen sowie dem psychologischen Fachdienst Voraussetzungen geschaffen, die für vergleichbare Einrichtungen beispielhaft sind“, erklärt der Referatsleiter. „Aber auch im Alltag richten wir auf die Sicherheit besonders Schutzbedürftiger ein großes Augenmerk. Darüber hinaus gehört ein respektvoller Umgang mit Geflüchteten genauso wie deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen zum Standardrepertoire aller Beschäftigten“, führt er weiter aus. 

    Die Gäste aus Berlin konnten sich bei einem geführten Rundgang durch die LEA von diesen Standards selbst überzeugen. Dazu gehörten intensive Gespräche mit der unabhängigen Sozial- und Verfahrensberatung und dem Psychologen Reinhard Sellmann genauso wie ein Besuch in der Kleiderkammer und der Kinderbetreuung. 

    Hintergrund:

    In der LEA Ellwangen sind aktuell 380 Personen aus 24 Ländern untergebracht. Unter diesen befinden sich 56 Kinder und 60 Frauen. Neben Geflüchteten aus der Türkei und Syrien sind Herkunftsländer insbesondere schwarzafrikanische Staaten. Lediglich 4 Personen stammen aus den Maghreb-Staaten. Neben dem Ankunftszentrum Heidelberg und den Erstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe, Mannheim, Freiburg, Sigmaringen und Tübingen ist die LEA Ellwangen die einzige Einrichtung im Regierungsbezirk Stuttgart.


    In der Kleiderkammer

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