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  • Abteilung 1
    27.04.2018
    Kunstprojekt „Friedensfeier“ zum 70-jährigen Jubiläum der UN-Menschenrechtscharta in der LEA Ellwangen nimmt Formen an
    Vorbereitungen zur Vernissage am 29. Juni 2018 laufen

    ​Der Künstler Horst Solf hat diese Woche die ersten Bilder in die Halle 101 der Lande-serstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen gebracht. Damit nimmt eine besondere Kunst-ausstellung mit dem Titel „Friedensfeier“ langsam konkrete Formen an.

    Die Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta jährt sich 2018 zum siebzigsten Mal. 1948 haben die Vereinten Nationen die allgemeinen Grundsätze der Menschen-rechte in 30 Artikeln festgeschrieben. Dieses Jubiläum hat der in Freiburg und Hei-denheim tätige Künstler Horst Solf zum Anlass genommen, die 30 Artikel in großfor-matigen Bildern künstlerisch darzustellen. Für das Kunstprojekt hatte Solf im Vorfeld Schülerinnen und Schüler aus Ellwangen dazu befragt, wie sie sich ihre Zukunft vor-stellen und was für sie Gerechtigkeit bedeutet. Unter anderem sind diese Ergebnisse Inspirationsquelle für seine Werke, die derzeit entstehen.

    Sehr beeindruckt zeigten sich Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, sowie der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, von den ersten Werken, die nun bereits vor Ort eingetroffen sind.

    Die Vernissage ist für Freitag, 29. Juni 2018 geplant. Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat seine Teilnahme an der Veranstaltung fest zugesagt und freut sich sehr, dass auch Frau Staatssekretärin im Staatsministerium Theresa Schopper ihr Kom-men angekündigt hat. Sie wird ein Grußwort halten und die Ausstellung eröffnen. Auch der Künstler selbst sowie die beteiligten Schulklassen werden am 29. Juni an-wesend sein.

    Für einige Wochen kann die Ausstellung dann im Rahmen von Führungen besucht werden. Zahlreiche Veranstaltungen wie Theater und  musikalische Aufführungen werden während der Ausstellungszeit in Zusammenarbeit mit den Ellwanger Schulen stattfinden.

    Horst Solf hat den Ort LEA als möglichen Ausstellungsort nach eigener Aussage be-wusst gewählt, da hier die Themen Geflüchtete und Menschenrechte unmittelbar zu-sammenträfen. Es ist geplant, dieselbe Ausstellung nach der LEA Ellwangen auch an weiteren Orten zu zeigen.

    Zur Person Horst Solf:
    Horst Solf, geboren 1940 in Walbrücken/Polen und 1956 in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert, ist ausgebildeter Graphiker, Bildhauer und Maler. Seit 1962 ist er hauptsächlich in Freiburg und Heidenheim tätig. Solf ist ein bekannter mo-derner Künstler und hat bereits zahlreiche Einzelausstellungen, Gruppenausstellun-gen sowie Arbeiten im öffentlichen Raum in ganz Deutschland durchgeführt. 


    Modell der Ausstellung und die ersten Werke (Foto: RPS)


    Von links Silke Schwab-Krüger, Lehrerin am Peutinger-Gymnasium Ellwangen, Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen und den Künstler Horst Solf (Foto: RPS)

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