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  • Abteilung 5
    22.05.2018
    Brenz wird für Menschen und Tiere attraktiver
    Regierungspräsidium setzt Gewässerstrukturmaßnahmen um
     „Mensch und Tier nehmen die Umgestaltungen an der Brenz dankbar an“ Foto: RPS

    ​Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart hat in den vergangenen Wochen an der Brenz zwischen Bolheim und Anhausen auf eine Länge von rund 450 Metern umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur durchgeführt.

    In den 60er Jahren wurde das Gewässer dieses Abschnitts kanalartig ausgebaut und das Gewässerbett sehr gleichförmig gestaltet, wodurch keinerlei Variationen der Fließbewegung vorhanden waren. Außerdem sind die Uferbereiche beidseitig nur sehr spärlich bewachsen. Die Umgestaltung fand im bereits vorhandenen Brenzbereich statt, da im Vorfeld keine weiteren Grundstücke des Umfelds erworben werden konnten.

    Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und des Wassergesetzes sind es, die Gewässer in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Um diesen Vorgaben gerecht zu werden, wurden Verbesserungen im aquatischen und amphibischen Bereich vorgenommen.

    Zur Schaffung neuer und verschiedenartiger Lebensräume, um eine Tiefen- und Breitenvarianz zu erhalten und die Verbesserung der Struktur der Uferzone zu fördern, wurden zahlreiche Mittelwasserbuhnen in unterschiedlichster Ausführung modelliert. An verschienden Stellen entstanden Kisbänke, um die Eigendynamik der Brenz zu fördern, neue Kiessohlen und Flachwasserzonen enstehen zu lassen und die Breitenvarianz des Gewässerbettes zur verstärken. Neue Steilufer dienen künftig als potenzielle Brutmöglichkeit für den Eisvogel und Totholz als Fischunterstand.

    Im Herbst folgen Uferbepflanzungen zur Beschattung des Gewässers und zur Aufwertung des Gewässerrandstreifens, welche die Maßnahme vervollständigen.
     
    Bereits während der Ausführung wurde deutlich, dass die Veränderungen von Erholungssuchenden sehr positiv angenommen werden. Auch der Fischereiverein Bolheim begrüßt diese Maßnahme sehr und hob die positiven Auswirkungen für Natur und Fischerei hervor.

​​Pressestelle

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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

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Pressereferentin
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Pressereferentin
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Assistenz der Pressestelle
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