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  • Abteilung 2
    15.06.2018
    Städtebauförderung Heidenheim und Giengen/Brenz (Landkreis Heidenheim) - Förderbescheide des Bundes und des Landes für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“

    In diesem Jahr stehen landesweit 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies ca. 89 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten, und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute anlässlich von Arbeitsgesprächen die Städte Heidenheim an der Brenz und Giengen an der Brenz im Landkreis Heidenheim und übergab dabei jeweils die Förderbescheide. Mit den Programmen der Städtebauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. 

    In der Stadt Heidenheim an der Brenz übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Bernhard Ilg einen Förderbescheid in Höhe von 1,2 Mio. Euro für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Oststadt“. 

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts durch Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds.“

    Oberbürgermeister Bernhard Ilg zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut, um den bereits heute sichtbaren Aufwärtstrend im Sanierungsgebiet zu verstärken: „Viele private Eigentümer haben gleich zu Beginn zugegriffen und ihr eigenes Wohnumfeld verbessert. Mit Investitionen in Kindertageseinrichtungen und Schulen haben wir das Rückgrat der sozialen Infrastruktur bereits beschaffen. Die Oststadt hat das Potential zum zentrumsnahen Trendviertel und zwar ohne das Risiko der Segregation." 

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Stadt Giengen an der Brenz. Dort übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer heute an Oberbürgermeister Dieter Henle im Rahmen eines Arbeitsgesprächs einen Förderbescheid des Bundes und des Landes für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Sundgaustraße“ in Giengen a. d. Brenz in Höhe von 400.000 Euro. Aus einem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung wird die Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache unterstützt.

    Regierungspräsident Reimer sagte: „Ich freue mich sehr, dass ich heute den Förderbescheid zur Beseitigung einer bestehenden Gewerbebrache überreichen kann.“ Durch die Städtebauförderung werden wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur sowie die Aktivierung brachliegender Flächen ausgelöst. „So wird auf kommunaler Ebene das rund Achtfache an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen angestoßen“, erläuterte der Regierungspräsident. 

    Auch Oberbürgermeister Henle zeigte sich über die Neuaufnahme der Sanierungsmaßnahme erfreut: „Wir sind sehr froh über diesen Förderbescheid und sehen ihn als gelebte Wirtschaftsförderung. Die Neuordnung im Gebiet Sundgaustraße mit dem geplanten Nahversorgungszentrum ersetzt die aktuelle Industriebrache durch starke Infrastruktur. Davon versprechen wir uns ein attraktives Sortiment und eine spürbare Verbesserung der Kaufkraftquote. Gleichzeitig werden kurze Wege die Giengener Südstadt mit der Innenstadt verbinden.“

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