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  • Abteilung 5
    26.06.2018
    Fördermittel Abwasserbeseitigung - Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Fördermittelbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Bretzfeld (Hohenlohekreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute (26. Juni 2018) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Bretzfeld, Martin Piott, übergeben. Mit den Fördermitteln wird eine knapp drei Kilometer lange Freispiegelleitung bis in den Teilort Scheppach errichtet. Von dort wird künftig das zu reinigende Abwasser zum Gruppenklärwerk Brettachtal geleitet und effizient gereinigt.

    „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung. Größere Anlagen können wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden und erzielen eine bessere Reinigungsleistung. Damit wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigsten Ressource, dem Wasser, gewährleistet. Es freut mich besonders, dass ich den Zuwendungsbescheid heute persönlich übergeben kann“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    „Mit dem Anschluss der Kläranlage Unterheimbach an das Gruppenklärwerk Brettachtal leistet die Gemeinde Bretzfeld einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Eine gut funktionierende Abwasserbeseitigung ist eine ökologische Notwendigkeit, die viel Geld kostet.“ Das Land lasse die Kommunen dabei nicht im Stich. „Die Landesregierung stellt den Städten und Gemeinden dieses Jahr insgesamt rund 60 Millionen Euro für die Modernisierung ihrer Abwasserbeseitigung zur Verfügung.“
    Die Gemeinde Bretzfeld betreibt seit 1975 in Unterheimbach eine Kläranlage, die für 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner ausgelegt ist. In den nächsten Jahren wird mit erheblichen Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen gerechnet, da die bestehende Anlage in die Jahre gekommen ist. Die Gemeinde Bretzfeld hat dies erkannt und deshalb frühzeitig ein umfassendes Gutachten erstellen lassen. Hierbei wurden zahlreiche Varianten und deren Wirtschaftlichkeit untersucht. Die wirtschaftlichste Lösung soll nun umgesetzt werden. Die aktuell geplante Maßnahme ist dafür der erste Schritt. In einem zweiten Schritt folgt später die Erweiterung eines bestehenden Regenüberlaufbeckens.

    Bürgermeister Martin Piott ergänzte: „Wir freuen uns, dass das Land hier die Notwendigkeiten anerkannt hat und die Gemeinde Bretzfeld in sehr sinnvoller und auch nachhaltiger Weise unterstützt. Die Fördermittel sind für diese Maßnahme und bei der Gemeinde Bretzfeld generell immer richtig und sinnvoll angelegt.“

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