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  • Abteilungen 2 und 7
    29.06.2018
    Städtebauförderung und Schulbauförderung 2018 - Förderbescheide für kommunale Erneuerungsmaßnahmen in Creglingen, Niederstetten und Weikersheim (Main-Tauber-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Förderprogramme geben wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur.“
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer (2.v.l.) übergibt die Förderbescheide an Bürgermeister Uwe Hehn (1.v.l.), Bürgermeister Klaus Kornberger (2.v.r.) und Bürgermeisterin Heike Naber (1.v.r.)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute (29. Juni 2018) anlässlich eines Arbeitsbesuchs in den drei Kommunen Creglingen, Niederstetten und Weikersheim auch drei Förderbescheide. Rund 650.000 Euro Finanzhilfen des Städtebauförderprogramms Investitionspakt Soziale Integration erhält Niederstetten für die städtebauliche Maßnahme „Erneuerung des Heimatmuseums mit Bürgertreff“. Rund 1,5 Millionen aus dem Schulsanierungsprogramm des Landes erhalten Creglingen und Weikersheim für die Modernisierung ihrer Schulen. Für die bereits laufende Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte III“ erhält Weikersheim 2018 als Aufstockung im Landessanierungsprogramm (LSP) Fördermittel in Höhe von 440.000 Euro. Dieser Bescheid wurde bereits Anfang Juni übersandt.

    „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur. Durch die Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfelds dient sie gleichzeitig auch der Verbesserung des sozialen Zusammenhalts. Mit den Zuschüssen aus der Schulbauförderung können Kommunen ihre Schulen sanieren und modernisieren sowie aus- und umbauen. Auch das Umfeld, konkret das Schulgebäude, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte einen Großteil der Zeit verbringen, ist ein wichtiger Aspekt der Bildung und muss daher gefördert werden“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. 

    Mit den Programmen der Städtebau- und Schulbauförderung können die Kommunen auf die Anforderungen der Zukunft flexibel reagieren und sich durch die Schaffung lebenswerter Quartiere städtebaulich nachhaltig weiterentwickeln. Vor Ort machte sich Regierungspräsident Reimer in allen drei besuchten Kommunen gemeinsam mit der Bürgermeisterin und den beiden Bürgermeistern auch einen Eindruck von aktuell laufenden und geplanten Baumaßnahmen. 

    Creglingens Bürgermeister Uwe Hehn zeigte sich über die weitere Unterstützung erfreut: „Eine Fachförderung dieser Größenordnung hilft uns den überregional bedeutenden Schulstandort zu erhalten und ergänzt mit eigenen Mitteln als zukunftssicheren sowie in der Ausstattung als technisch hochwertigen und attraktiven Schulcampus auszubauen.“
    Auch Niederstettens Bürgermeisterin Heike Naber zeigt sich sehr dankbar für die zusätzliche Förderung aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“. Das Bund-Länder-Programm ermöglicht der Stadt Niederstetten in der Kernstadt die soziale Infrastruktur anzupassen und eine bislang fehlende Einrichtung für die Bevölkerung zu schaffen.
    Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger ergänzte: „Bildung und Betreuung ist auch im ländlichen Raum ein großes Zukunftsthema. Mit der Mittelbereitstellung erhält unsere Grundschule neben der Gemeinschaftsschule die verdiente Aufwertung. Hier schafft das Land gemeinsam mit der Stadt gute Rahmenbedingungen für den Schulstandort und damit für unsere Kinder.“

    In diesem Jahr stehen landesweit im Bereich der Städtebauförderung rund 244,9 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies knapp 89 Millionen Euro. Daneben fördert das Land im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart auch insgesamt 160 kommunale Schulbauprojekte mit Zuschüssen von rund 140 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

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