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  • Abteilung 4
    07.09.2018
    Sanierung der L 1036 zwischen Braunsbach und Orlach
    Vollsperrung wird am 12. September 2018 aufgehoben

    In Folge des schweren Unwetterereignisses im Mai 2016 musste die L 1036 auf Grund einer Rutschung für den Verkehr gesperrt werden. Rund 2 Jahre und 3 Monate danach sind die Sanierungsarbeiten nun weitgehend abgeschlossen und die Vollsperrung kann am kommenden Mittwoch, 12. September 2018, aufgehoben werden. Bis dahin werden auch die noch fehlenden Schutzplanken angebracht, ohne die ein Befahren auf Grund der Absturzhöhe nicht vertretbar ist.

    Die Beseitigung der Böschungsrutschung an der L 1036 aus dem Jahre 2016 und der Bachsanierung wurde als Gemeinschaftsmaßnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Gemeinde Braunsbach durchgeführt. Mit der Bachsanierung wurde im November 2017 in Orlach begonnen, so dass für die dortigen Gebäude wieder eine Zufahrt möglich war. Die Arbeiten zur Böschungssanierung begannen im April 2018 mit Verzögerung. Es hatte sich herausgestellt, dass die ursprünglich geplante Ausführung mit Vernagelung der Böschung und Erstellung einer Winkelstützmauer trotz entsprechender Bodenerkundungsarbeiten wegen der sich örtlichen davon abweichenden Böschungsverhältnisse nicht möglich war. Als Alternative wurde eine Böschung mit bewehrter Erde und der Anhebung der Bachsohle mit erhöhter Uferbefestigung ausgeführt. Etwas unterhalb, Richtung Braunsbach, musste noch eine beschädigte Gabionenwand teilweise ersetzt werden. Auch dort wurde die Böschung im oberen Bereich auf rund 4 Meter Höhe mit bewehrter Erde aufgebaut. Im Rahmen der Baumaßnahme mussten gemeindliche Entwässerungsleitungen neu hergestellt oder verlegt werden. Hierbei kam es zu Verzögerungen, da diese Arbeiten deutlich umfangreicher und schwieriger waren als ursprünglich angenommen. Ein Teil dieser Verzögerungen konnte durch das lang anhaltende schöne Wetter wieder aufgeholt werden. 

    Die Kosten für die Böschungssanierung belaufen sich auf insgesamt 1,6 Mio. € und werden vom Land getragen. 

    Nach Aufhebung der Vollsperrung sind noch bis voraussichtlich Ende September Restarbeiten durchzuführen, die punktuelle halbseitige Sperrungen erfordern. Die Restarbeiten beinhalten die Herstellung der Bankette und Arbeiten im Ortseingangsbereich Orlach.

    Zudem muss noch bis zum kommenden Frühjahr rund 650 m unterhalb von Orlach auf einer Länge von rund 50 Meter eine Engstelle mit einer Ampelregelung eingerichtet werden. Diese verkehrliche Einschränkung ist erforderlich, da sich dort im Frühjahr 2018 eine weitere Rutschung ereignete. 

    Diese Rutschung aus dem Jahre 2018 steht nicht in direkter Verbindung mit dem Hochwasserschaden von 2016. Die beauftragte Baugrunduntersuchung ergab, dass hier eine andere Lösung (Bohrpfahlwand) als in den bisherigen Abschnitten ausgeführt werden muss, die noch einer genaueren Planung bedarf. Deshalb war eine Beseitigung der Rutschung noch im Rahmen der aktuellen Vollsperrung nicht möglich. Die Maßnahme soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 im Rahmen einer ca. 8 Wochen langen Vollsperrung ausgeführt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die entstehenden Ver-kehrsbeeinträchtigungen. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
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Saskia Becker
Pressereferentin
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Melin Güler
Assistenz der Pressestelle
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